Die Bibliothekarin von Auschwitz
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Ein Ort des Schreckens. Acht Bücher, die alles ändern.
Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist.
Eine ergreifende Auschwitz-Geschichte über die Magie der Bücher, erzählt nach einer wahren Begebenheit.
Diese erweiterte Taschenbuchausgabe enthält ein exklusives Nachwort des Autors zu den Geschehnissen seit Veröffentlichung des Buches sowie über seine Treffen mit der Auschwitz-Überlebenenden Dita Kraus.
Die Presse über »Die Bibliothekarin von Auschwitz«:
»Mit viel Fingerspitzengefühl, aber gnadenloser Ehrlichkeit erzählt Iturbe die Geschichte über das Familienlager und dessen Insassen.« belletristik-couch.de »Ein unvergesslicher, herzzerreißender Roman.« Publishers Weekly »Iturbe ist ein bewegendes Stück Literatur gelungen, das zu überzeugen weiß.« histo-couch.de
Antonio Iturbe wuchs in Barcelona auf und arbeitete als Kulturjournalist für El Periódico und El País. In seinem international gefeierten Roman erzählt er die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Dita Kraus, mit der er zahlreiche Interviews führte.
Book Information
Author Description
Antonio Iturbe, geboren 1967, wuchs in Barcelona auf und hat bereits zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene verfasst. Als Kulturjournalist hat er unter anderem für El Periódico gearbeitet, derzeit leitet er das Literatur- und Kulturmagazin Librújula, schreibt für El País und unterrichtet an der Universitat de Barcelona sowie der Universidad Autónoma de Madrid.
Posts
Eindringlich und bewegend..
Normalerweise schreibe ich eher längere Rezensionen, aber hier halte ich es bewusst etwas kürzer - zu dem Thema muss man eigentlich nicht viel sagen.. Ich habe schon einige Bücher über den zweiten Weltkrieg gelesen, aber dieses hier hat mich nochmal anders getroffen. Vor allem,weil vieles so detailliert beschrieben wird - manche Stellen waren wirklich heftig und haben mich ziemlich schockiert. Was ich dabei die ganze Zeit im Kopf hatte: Das ist keine erfundene Geschichte, sondern basiert auf echten Erlebnissen. Das macht das Lesen nochmal ganz anders. Mir ist auch öfter bewusst geworden, wie gut wir es heute haben und wie selbstverständlich vieles für uns ist,was damals einfach gefehlt hat. Für mich ein Buch,das einen nicht kaltlässt und noch lange im Kopf bleibt.

Dieser Roman hat mich Kraft gekostet. Zu wissen, dass die Geschehnisse im Buch auf wahren Begebenheiten beruhen, erschüttert beim Lesen ein ums andere Mal. Umso bewundernswerter finde ich nicht nur die Recherche und Aufarbeitung, die der Autor dafür betrieben hat, sondern vor allem auch die ruhige und doch eindringliche Weise, mit welcher die Atmosphäre aus dem Lager vermittelt wird. Das Nachwort zu seiner Begegnung mit Dita Kraus und auch die angehängte Aufklärung zu den Schicksalen anderer Personen, die im Roman vorkamen, waren ein runder Abschluss für diesen Blick in die Vergangenheit. Die Erzählungen waren etwas sprunghaft, wechselten zwischen Personen, Ditas Zeit in Auschwitz und auch Ereignissen, vor ihrer Ankunft im Lager. Und doch habe ich nie den Faden verloren. Ich fand es sehr aufschlussreich, dass auch andere Perspektiven zwischenzeitlich im Vordergrund standen. Dadurch hat man weitaus mehr Hintergründe verstanden als wenn man lediglich die junge Bibliothekarin begleitet hätte. Insgesamt reiht sich „Die Bibliothekarin von Auschwitz“ in die Reihe der Bücher ein, die das Vergessen verhindern und einen unglaublich wichtigen Beitrag zur Aufklärung leisten. In diesem Roman werden viele schreckliche Taten sehr genau benannt. Einiges davon war mir in diesem Ausmaß noch nicht bekannt und ich musste Lesepausen machen um das Gelesene zu verarbeiten. Doch gerade die Mischung aus diesen Berichten und Kapiteln, in denen eine unheimliche Stille herrschte, macht das Buch so authentisch. Das Erzählte wird bei mir noch lange nachhallen. Ich finde das Buch absolut empfehlenswert, aber die Leser*innen sollten aufgrund einiger Szenen nicht zu jung sein und man sollte sich Zeit nehmen und immer wieder in Erinnerung rufen, dass die Grundlage der Geschichte keine Fiktion ist.
Es ist sehr interessant wie es früher zugegangen ist. Manches wird sehr detailliert dargestellt. In der Mitte zieht es sich etwas finde ich, aber dann wird es wieder spannend und man möchte wissen wie es weiter geht. Sehr interessant sind die kurzen Erzählungen zum Schluss, der Personen aus dem Buch wie es mit ihnen weiterging. Sehr interessant der kurze Ausschnitt zum Schluss, wie sich der Autor mit Dita getroffen hat. Heftig was damals abgelaufen ist, das kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen.
🤍 Eine Geschichte, die man nicht vergisst 🤍
Dieses Buch hat mich tief berührt. Die Geschichte ist erschütternd, bewegend und unglaublich eindringlich erzählt. Zu lesen, dass Menschen inmitten unvorstellbarer Grausamkeit ihr eigenes Leben riskiert haben, nur um ein paar Bücher zu bewahren und Kinder zu unterrichten, ist kaum zu begreifen. Gerade diese kleinen Akte von Menschlichkeit – das Lesen, das Lernen, das Weitergeben von Wissen – zeigen, wie wichtig Hoffnung selbst unter den schlimmsten Bedingungen ist. Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen und gleichzeitig beeindruckt, weil sie zeigt, dass viele Menschen ihren Mut und ihre Würde nicht verloren haben, obwohl alles gegen sie stand. Die Bibliothekarin von Auschwitz ist kein leichtes Buch, aber ein unglaublich wichtiges. Eines, das man gelesen haben sollte, weil es erinnert, mahnt und zeigt, wie stark der menschliche Wille sein kann. Ein Buch, das bleibt. 🕯️📖

Nicht vergessen, niemals!
Ist es nicht seltsam zu wissen, dass es einen Ort gab, an dem Leben und Tod so nah beieinanderlagen? Und ist es nicht genauso seltsam, dass wir Fotos gesehen haben, Dokumentationen kennen, Bücher gelesen haben und es sich trotzdem manchmal unwirklich anfühlt? Als wäre diese Grausamkeit kaum greifbar, obwohl sie historisch belegt ist. Genau hier setzt Die Bibliothekarin von Auschwitz an. Das Buch holt das Unfassbare aus der Distanz. Es zeigt nicht abstrakte Zahlen oder geschichtliche Fakten es zeigt Menschen. Mit Namen. Mit Hoffnungen. Mit Angst. Dita Kraus, die „Bibliothekarin von Auschwitz“, hat es wirklich gegeben. Ein junges Mädchen, das im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau heimlich Bücher verwaltete ein Akt des Widerstands inmitten systematischer Entmenschlichung. Auch Persönlichkeiten wie Freddy Hirsch werden greifbar. Plötzlich sind es nicht mehr nur historische Figuren, sondern Individuen, die gelitten, gekämpft, gehofft haben. Was mich beim Lesen besonders getroffen hat: Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, auf ein Happy End zu hoffen. So, wie man es aus Romanen kennt. Man gewöhnt sich an die Dramaturgie moderner Geschichten, am Ende wird alles gut. Doch dieses Buch erinnert einen schmerzhaft daran, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt. Nicht jeder hatte Glück. Nicht jeder hat überlebt. Und genau das macht es so erschütternd. Es ist wichtig, solche Bücher zu lesen. Nicht aus Sensationslust. Sondern aus Verantwortung. Damit wir Namen wie Dita Kraus nicht vergessen. Damit wir niemanden vergessen, der gelitten oder Widerstand geleistet hat. Gerade wenn man heute in die Welt blickt und wieder Hass, Ausgrenzung, Machtmissbrauch und Unterdrückung sieht, wird klar, wie zerbrechlich Menschlichkeit ist. Geschichte ist nicht einfach Vergangenheit. Sie ist Mahnung. Dieses Buch hat mich emotional tief bewegt. Es hat mich hoffen lassen, es hat mich schockiert, es hat mich traurig gemacht. Und es hat mir wieder bewusst gemacht: Das alles ist durch Menschen geschehen. Und genau deshalb liegt es auch in Menschenhand, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschieht.
Damit wir nie vergessen….
Ein schmerzhaftes, aber wichtiges Buch. Die Bibliothekarin von Auschwitz erzählt von Mut im Angesicht des Grauens – und davon, wie Bücher selbst in der Hölle Hoffnung schenken können. Ditas Geschichte ist schwer zu ertragen, aber sie darf nie vergessen werden. Dieses Buch bleibt, lange nachdem man die letzte Seite geschlossen hat.
Mein erster historischer Roman
In die Handlung kam ich zu Beginn etwas schwieriger herein, aber das legte sich sehr schnell und wurde von Spannung abgelöst. Jedoch merkte ich zeitweise auch, dass es mir aufgrund der Thematik und der bildlichen Beschreibungen recht nahe ging, sodass ich häufiger etwas Abstand von dem Buch benötigt habe. Letzlich hat dann aber die Neugier gesiegt und ich konnte die Geschichte von Dita "endlich" beenden. Wer sich für die Thematik interessiert und emotional gefasst ist hat hier definitiv ein gutes Buch für sich gefunden.
Worum es in diesem Buch geht, ist erst einmal keine Überraschung. Dita lebt mit ihren Eltern in Prag und als die Nazis dort einfallen, wird ihr Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt. Eine schlechtere Wohnung, keine Schule - dann die Umsiedlung ins Ghetto und schließlich die Deportation nach Auschwitz. Beinahe nüchtern schildert Iturbe mit seinem Schreibstil die abscheulichen Gräueltaten der Nazis in Auschwitz. Der Mut, der von Dita ausgeht, ist beeindruckend und reißt einen förmlich mit. Ich habe mit allen Charakteren mitgelitten - besonders da es Dita auch in Wirklichkeit gibt und ihre Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Klare Empfehlung!
Der Autor hat mit #ditakraus viele Interviews geführt, dieses Buch ist ihre Geschichte.. Ein Zeitzeugenbericht, der schlimmer nicht sein kann kann ob der Grausamkeit des Naziregimes damals. Ich habe das Buch mehrmals weg gelegt und etwas anderes gelesen um die Bilder, die sich mir dabei aufdrängten, aus dem Kopf zu bekommen .Ich bin absolut erschüttert ob dieser unfassbaren Grausamkeit. Was diese Menschen in den Konzentrationslagern erdulden mussten, lässt mich stark an den Menschen/der Menschheit zweifeln! Dita, Fredy und noch andere haben sich nicht unterkriegen lassen. Wo haben sie diese Courage, diesen unfassbaren Lebenswillen hergenommen?? Wie kann Dita Kraus mit ihren 95 Jahren damit leben? Wie konnten es #margotfriedländer und so viele andere?
Grausamer Alltag in Auschwitz. Auch wenn das Leben im Familienlager wohl etwas einfacher war, so hat es doch Todesopfer auf die unterschiedlichste Art gegeben.
Vom Cover her, hat mich das Buch an die Romane von Heather Morris erinnert. Bekommen habe ich hier zwar etwas in der Art gleiches, aber doch irgendwie ganz anderes. Ich wüsste nicht, dass Heater mal so eindringlich über das Dasein in den Lagern geschrieben hat, wie es Antonio hier tut. Die Protagonistin ist 14 und muss sich hier in der Realität eines Konzentrationslagers zurechtfinden. Eine etwas erleichternde Tatsache ist die, dass sie im Familienlager interniert ist. Aber ein Spaziergang war auch das nicht. Interessant ist hier die winzige Bibliothek in Szene gesetzt, die es hier wirklich gegeben haben soll und mit deren Hilfe die Kinder beschäftigt und sogar unterrichtet wurden. Das macht die Rolle der Bibliothekarin noch umso interessanter, wenn man mitbekommt, wie sie für die Bücher mehrfach ihr eigenes Leben riskiert. Als es dann nicht mehr um die Bücher, sondern um die Schließung des Familienlagers geht und es durch Selektionen nun wirklich ernst wird, nimmt die Handlung noch einmal an Intensität zu. – Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich dann auch in den Schreibstil sehr gut eingefunden und habe richtig am Schicksal dieses jungen Mädchen gehangen und hätte mir am Ende einen wirklich besseren Ausgang für sie und ihre Mutter gewünscht. Beim Lesen macht man hier in jedem Fall die komplette Gefühlspalette durch und gerade als die Mutter dann doch stirbt, hatte ich Tränen in den Augen. – Die Frau hat alles überstanden, nur um dann doch noch zu sterben. Beim Lesen haben ich hier die komplette Gefühlspalette durchgemacht und als ich mich richtig in den Stil eingefunden hatte, konnte ich kaum noch von dem Buch lassen. Die wahre Geschichte ist hier wirklich sehr verschlüsselt dargestellt, und ob das alles wirklich so abgelaufen ist, ist mal dahingestellt. Auf jeden Fall kommt aber eine Botschaft rüber. – Bücher kann man nicht essen oder trinken, aber sie halten die menschliche Seele am Leben.
„Sie ist nur ein vierzehnjähriges Mädchen, das der mächtigsten Vernichtungsmaschinerie der Menschheitsgeschichte gegenübersteht, aber sie wird sich nicht fügen. Diesmal nicht. Sie wird ihnen die Stirn bieten. Ganz gleich, was passiert.“
Erschrecken. Grausam. Unglaublich. „Die Bibliothekarin von Auschwitz“ von Antonio Iturbe ist ein Beweis dafür, wie schrecklich diese Welt sein kann. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von Edita „Dita“ Adlerova (Edith Polachová bzw. Dita Kraus in echt) - einem jungen, mutigen und Mädchen (hier zwischen 14-16 Jahre alt) und dessen grausame Erlebnisse in den Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkrieges, vor allem in Auschwitz-Birkenau. Im Verlauf der Erzählung werden aber auch andere Personen und deren Geschichte beleuchtet und es ist für mich unerklärlich, wie viel Leid die Menschen zu der damaligen Zeit ertragen mussten. Für mich war es die erste historische Fiktion aus dem Zweiten Weltkrieg und jetzt im Nachhinein wirklich wichtig, vor allem für die Jugend. Denn dieser Albtraum sollte nie wieder Wirklichkeit werden. A. Iturbe hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man konnte sich richtig gut in die Personen hineinversetzen und ich erschauderte an so manchen Stellen. Ein wirklicher Gänsehautmoment waren dann die Bezüge zur Realität und wenn einem bewusst wird: Das ist alles genauso geschehen. Für mich auf alle Fälle ein sehr wichtiger Roman und für alle Menschen empfehlenswert. Sowohl für Jugendliche als auch für die ältere Brigade. Besonders in der heutigen Zeit, in der viele Menschen Gräueltaten begehen und anderen Leid zufügen. »Der stärkste Athlet ist nicht der, der als Erster im Ziel ist. Das ist nur der schnellste. Der stärkste ist derjenige, der aufsteht, wenn er hinfällt. Der nicht stehen bleibt, wenn er Seitenstechen hat. Der nicht aufgibt, wenn das Ziel noch weit weg ist. Wenn so ein Läufer ins Ziel kommt, hat er gewonnen, auch wenn er der Letzte ist. Manchmal kann man einfach nicht so schnell sein, weil die Beine zu kurz sind oder die Lunge nicht genug Sauerstoff fasst. Aber man kann sich immer dafür entscheiden, der Stärkste zu sein. Es hängt einzig und allein von einem selbst ab, vom eigenen Willen und davon, wie sehr man sich anstrengt. Ihr müsst für mich nicht die Schnellsten sein, aber ich verlange von euch, dass ihr die Stärksten seid.« - Fredy Hirsch „Auschwitz tötet nicht nur die Unschuldigen, sondern auch die Unschuld.“ »Aber das war so kurz!« »Das Leben, jedes Leben, ist kurz. Aber wenn es dir gelingt, auch nur für einen Augenblick glücklich zu sein, dann hat es sich gelohnt.« »Ein Augenblick! Das ist wenig.« »Sehr wenig. Es reicht, wenn man für die Zeitspanne glücklich ist, die ein Streichholz braucht, um auszugehen.“

Ein unglaublich gutes Buch! Der Schriftsteller Antonio Iturbe hat Fiktion mit Realität sehr gut verbunden. Viele Abschnitte sind sehr schön mit den origanlen Buchinhalten verbunden. Aber gleichzeitig lässt der Autor auch die knallharte Realität des Lagers von Auschwitz sowie Bergen-Belsen einfließen. Diese Abschnitte sind nicht geschönt, sondern knallhart! In diesen Momenten musste ich das Buch weglegen & mehrmals schlucken. Das Buch ist sehr zu empfehlen!
Eine Geschichte über eine ganz besondere und doch sehr grausame Zeit. Ein Buch zwischen Fiktion und Wirklichkeit, dieses wird einem am Nachwort bewusst. Ich bin beim hören richtig in diesem historischen Roman verschwunden, vom Lächeln, über die ein oder andere Träne war einfach alles dabei nicht für schwache Nerven.
Was mich besonders getroffen hat, ist die schonungslos klare Darstellung der Abscheulichkeit des Nazi-Regimes. Wie kann es sein, dass es heute wieder Menschen gibt, die sich offen zu dieser Ideologie bekennen? Dass sich Rechtsextreme wieder aufplustern und so tun, als hätte es all das nie gegeben? Es ist unfassbar und macht mich wütend
Dieses Buch hat mich tief bewegt. Die Geschichte der jungen Dita, die im Konzentrationslager Auschwitz eine kleine, geheime Bibliothek am Leben erhält, ist nicht nur eindrucksvoll, sondern auch zutiefst erschütternd. Es zeigt eindringlich, wie stark der menschliche Wille sein kann – selbst im Angesicht des Grauens. Dieses Buch ist nicht nur ein Zeugnis des Überlebenswillens, sondern auch ein Aufruf: Nie wieder. Es gehört gelesen – und es sollte nicht vergessen werden.
Ein aufrüttelndes,nach wahren Begebenheiten geschriebenes Buch. Dita ihr Kampf um zu überleben, Bibliothekarin von Auschwitz. Theresienstadt,Birkenau-Auschwitz Familienlager,Bergen -Belsen. Schlimm so etwas erleben zu müssen als Kind und Jugendliche. Nach der Befreiung ihre Stationen Prag,Tepice,Prag und Israel wo sie mit ihrem Mann Ota lebt ,Zwei Söhne und eine Tochter bekommt . Absolute Leseempfehlung....
Holocaust Bücher sind nur sehr schwer zu ertragen und ich weiß im Grunde vor dem Lesen schon, dass mich das Thema völlig zerstören wird und ich gebrochen und verzweifelt zurück bleiben werde, aber ich denke immer, dass man es den Menschen schuldet ihre Geschichte zu lesen und vor allem auch weiterzuerzählen. Nur so kann man dafür sorgen, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholt! Wir begleiten Edita Adlerova, die damals 14 jährige ist nach langem hin und her mit ihrer Familie von Prag nach Auschwitz- Birkenau deportiert worden. Das junge Mädchen ist eine Kämpferin, die bis zum Schluss niemals aufgegeben hat. Ihre Einstellung hat mich zutiefst berührt. Sie entdeckt, was damals kaum vorzustellen war – eine Baracke in der heimlicher Schulunterricht stattfand und vor allem in der es 8 Bücher gab, die vor den Augen der Nazis immer wieder versteckt wurden. Dita kommt mit Fredy Hirsch ins Gespräch, der Barackenälteste war ein verschlossener Lehrer, der Gymnastik und Sport unterrichtet und sich schon in jüngsten Jahren für die Kinder im Lager eingesetzt hat. Ihm haben sie die extra Baracke 31 zu verdanken wo die Kinder tagsüber dem Lageralltag entfliehen konnten. Dort gab es Gesang, Spiele und eben auch den heimlichen Schulunterricht. Dita übernimmt die Aufgabe, die Bücher vor den Nazis zu verstecken – und sehr schnell wächst sie an ihrer Aufgabe. Die Bücher sind nicht mehr nur Bücher, sondern ein Sinnbild für all die Entbehrungen die sie erleiden mussten. Sie liebt und hegt und pflegt jedes der 8 Bücher – repariert kaputte Seiten und streichelt die Einbände – als wären sie ein vergessener Goldschatz. Der Schreibstil war extrem emotional – hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Ausweglosigkeit war zum Greifen nahe. Fast wie im Vorbeigehen wurde beiläufig über die ganzen Gräueltaten zb. von Mengele berichtet. Wie wenig ein Menschenleben damals wert war und welch schlimme Folter in den Lagern hinter verschlossenen Türen stattfand war kaum zu ertragen. Ich musste das Buch immer wieder wegelegen, zu sehr hat mich das Thema mitgenommen. Die Charaktere wirken wie direkt aus dem Leben gegriffen. Dita war so eine wirklich tolle Persönlichkeit. Sie hat nie aufgegeben, sich mutig ihrer Angst gestellt. Sich vor ihre Mutter gestellt und riskiert ermordet zu werden. So einige Male ist mir das Herz in die Hose gerutscht, weil sie so leichtfertig etwas riskiert hat. Auch die Nebencharaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen und waren mit extremer Tiefe gezeichnet. Tempo war nicht wirklich vorhanden – aber bei dieser Art von Buch braucht es auch kein Tempo, von daher hat der Autor alles richtig gemacht. Ganz zum Schluss wie der Krieg zu Ende ging kam dann ein Herzschlagfinale. Es las sich schlimmer als ein Krimi und ich habe so mit Dita mit gezittert, ob sie es schafft den Krieg zu überleben. Die Umsetzung hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen, der Autor hat eine hoch emotionale und berührende Geschichte um die Charaktere gewoben. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, vielleicht aber nicht unbedingt Holocaust Anfängern – es gibt sicher Bücher, die weniger deutlich schreiben was passiert ist als dieses hier. Aber wer sich mit dem Thema bereits befasst hat und weiß was einen erwartet der wird hier eine wirklich tolle berührende Geschichte vorfinden und Dita lieben lernen. Ich bin sehr dankbar, dass ich das Buch und Ditas Geschichte kennenlernen durfte!
Ich lese sehr viel aus dieser Zeit, aber dieses Buch musste ich zwischendurch weglegen. Die Schilderungen sind sehr bewegend und oft auch nur schwer zu ertragen - doch genau diese Schonungslosigkeit ist der richtige Ton für diese unbeschreiblichen Verbrechen. Wenn von der Schule und der Bibliothek erzählt wird, bahnt sich eine leise Hoffnung an, die angesichts des Lageralltags auch nur schwer auszuhalten ist. Ein sehr gutes und vor allem wertvolles Buch und eine klare Leseempfehlung!
Das Buch hat mich zu tiefst berührt, aber auch verstört, geängstigt aber vor allem hat mich die Person Dita Kraus beeindruckt. Unfassbar wie stark ein Mensch sein kann und ich bin froh, dass sie diese grausame Zeit überlebt hat. Dieses Buch ist ein Muss, mitreißend geschrieben und absolut lesenswert.

Bewegendes Thema, aber nicht immer fesselnd
Die Bibliothekarin von Auschwitz beruht auf der wahren Geschichte von Dita Kraus, die im Konzentrationslager eine geheime Mini-Bibliothek betreut. Die Handlung ist stark und die Botschaft wichtig: Bildung und Menschlichkeit selbst in der dunkelsten Zeit. Was mich berührt hat, war Ditas Mut und die Bedeutung, die Bücher für sie hatten. Man spürt, dass die Geschichte historisch gut recherchiert ist. Was mir weniger gefallen hat: Der Stil ist sehr sachlich, teilweise sprunghaft, und es fiel mir schwer, eine emotionale Bindung zu den Figuren aufzubauen. Manche Abschnitte haben sich gezogen, obwohl das Thema so viel Potenzial hat. Fazit: Ein lesenswertes Buch mit starker Botschaft – aber nicht ganz so packend, wie ich es mir gewünscht hätte.
herzergreifend, traurig und informativ
„In Auschwitz gilt ein Menschenleben weniger als nichts, so wenig, dass man die Leute nicht einmal erschießt, denn Kugeln sind wertvoller als Menschen." Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist. Dieses Buch basiert auf wahren Begebenheiten, Schauplätzen und Personen. Das macht das Ganze noch schwieriger zu ertragen. Dieses Buch ist keine leichte Kost und ich musste es häufiger mal zur Seite legen, um das Gelesene zu verarbeiten. Der Schreibstil ist flüssig, packend und detailreich. Die Charaktere sind interessant, tiefergehend und lebensnah. Die Entwicklung der unterschiedlichen Protagonisten ist nachvollziehbar und authentisch. Man fühlt mit; man bangt mit und man leidet mit. Dita ist unglaublich mutig und inspirierend. Sie hütet acht ins KZ geschmuggelte Bücher, wie einen wertvollen Schatz. Immer wieder setzt sie ihr Leben aufs Spiel, um anderen den Zugang zu diesen Büchern zu ermöglichen. Im Nachwort erfährt man noch einiges über einzelne Personen und wie das weitere Leben derjenigen verlief, die Auschwitz überlebten. Zudem erhält man spannendes Hintergrundwissen zur Entstehung dieses Werkes. Ein ergreifendes, informatives und bewegendes Buch über ein dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte.
Zuerst möchte ich anmerken, dass ich in meiner Rezension in keinster Weise den Inhalt beurteilen oder kritisieren werde, da es sich um eine wahre Geschichte handelt. Ich hatte anfangs wirklich große Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen und mir hat der roten Faden gefehlt. Es tauchen verschiedene Personen auf, die teilweise nichts miteinander zu tun haben und reihen sich hintereinander auf. Es ist wirklich sehr zusammengewürfelt gewesen, sodass sich für mich kein Zusammenhang erschloss. Ich hatte wirklich zu kämpfen an diesem Buch, denn normalerweise lese ich "gerne" solche Bücher, da mich die Thematik und die Menschen zu der Zeit interessieren. Nach knapp der Hälfte wurde es endlich besser und ich habe endlich das bekommen, was ich mir gewünscht habe, nämlich eine gute Darstellung von dem Konzentrationslager sowie sich Dita gefühlt hat, wie sie gelitten hat und wie die Bedingungen dort gewesen sind. Dies wurde sehr eindrucksvoll geschildert , dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Und es gab ein zwei Momente, die mein Herz zusammen ziehen lassen hat. Ich glaube einfach, dass ich ein Problem damit hatte, dass der Autor versucht hat wahre Begebenheiten mit fiktiven Elementen zu mischen, sodass man einen Roman lesen kann. Ich hätte mir eher Berichte gewünscht oder Tagebucheinträge als dieses Durcheinander am Anfang. Insgesamt eher ein durchwachsender Zeitzeugenbericht, was ich persönlich sehr schade finde, aber dennoch wichtig bleibt, damit man nie vergisst, was damals passiert ist.

Schreibstil gut, der Rest hat mich nicht abgeholt🫣
Schweren Herzens hab ich es hier aufgegeben. Ich hatte mich so darauf gefreut, da ich die anderen (auf wahren Begebenheiten beruhenden Auschwitz-Bände) gelesen habe. Diese waren deutlich besser, präziser und angenehmer zu lesen. Hier gab es mehrere Perspektivwechsel, die jedoch nicht kenntlich gemacht wurden. Am Ende war ich irgendwann nur noch verwirrt und genervt. Das alles hängt vor allem damit zusammen, dass bei diesem Band ein anderer Autor geschrieben hat - nicht schlecht, aber leider nichts für mich. Ich widme mich jetzt wieder anderen Büchern, habe jedoch trotzdem Respekt vor der Aufgabe, der sich der Autor beim Schreiben des Buches gestellt hat. Das kann unmöglich einfach gewesen sein.

Beeindruckend in seinem Wahrheitsgehalt und der Recherche, die dahintersteht - aber es hat mich nicht so abgeholt wie andere Bücher über dieses Thema.
Manchmal empfand ich die Dialoge als hölzern, die "Cliffhänger" zu inflationär, um noch zu wirken und teilweise ihrer Dramatik nicht passend. Der Schreibstil war durchgehend gut lesbar, die Erzählperspektive manchmal etwas sprunghaft, die Informationen bekam man teilweise zu sehr ins Gesicht gedrückt, sodass man gar nicht selbst denken musste, gerade in der ersten Hälfte des Romans - so sehr, dass ich fast abgebrochen hätte. Es gab für mich leider nur eine wirklich berührende Szene in diesem Buch, die aber so eindrucksvoll auf mich gewirkt hat, dass ich froh bin, doch nicht abgebrochen zu haben. Insgesamt 3/5 von mir.

„Die Bibliothekarin von Auschwitz“ – Antonio Iturbe 📚 Inmitten der unermesslichen Gräuel des KZ Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die Bände künftig verstecken. Dita kümmert sich mit äußerster Hingabe um die kleine Bibliothek. Denn die Bücher schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wenn der Schmerz übermächtig zu werden droht. Sie begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist. Die Geschichte ist sehr bewundernswert, da das Buch zeigt, wie viel Hoffnung in den Lagern damals auch herrschte und versucht wurde ein „normales“ Leben mit schulischer Bildung aufrecht zu erhalten. Das Buch ist an vielen Stellen sehr berührend und herzergreifend. Dita ist wahnsinnig mutig gewesen und es ist beeindruckend, wie sie die Zeit im Lager überlebt hat. 5/5✨ – wirklich mutige Geschichte #diebibliothekarinvonauschwitz #pendoverlag #antonioiturbe #roman #bookstagram #sub #bücher #books #bookish #lesen #reading #buchliebe #bookworm #bookblog #geschichtensammeln #leseempfehlung #lesenmachtglücklich #ilovereading
Erschreckend, mitreißend und liebevoll zugleich
Mich hat dieses Buch wirklich mitgenommen, weil es stellenweise sehr schonungslos von den Schrecken der Konzentrationslager erzählt - gleichzeitig erzählt es aber immer wieder auch von Wärme und Stärke, von Menschen, die die Hoffnung bewahren, kämpfen und überleben. Die Bibliothekarin von Auschwitz, ein neunjähriges Mädchen, das wir beim Erwachsenwerden begleiten und trotzdem nie wissen, ob sie auf der nächsten Seite noch am Leben sein, die Bücher vor den Nazis verstecken und den anderen Gefangenen ein kleines Stück Realität schenken wird. Eine wirklich emotionale Geschichte, die in Teilen auf wahren Begebenheiten beruht.
Description
Ein Ort des Schreckens. Acht Bücher, die alles ändern.
Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist.
Eine ergreifende Auschwitz-Geschichte über die Magie der Bücher, erzählt nach einer wahren Begebenheit.
Diese erweiterte Taschenbuchausgabe enthält ein exklusives Nachwort des Autors zu den Geschehnissen seit Veröffentlichung des Buches sowie über seine Treffen mit der Auschwitz-Überlebenenden Dita Kraus.
Die Presse über »Die Bibliothekarin von Auschwitz«:
»Mit viel Fingerspitzengefühl, aber gnadenloser Ehrlichkeit erzählt Iturbe die Geschichte über das Familienlager und dessen Insassen.« belletristik-couch.de »Ein unvergesslicher, herzzerreißender Roman.« Publishers Weekly »Iturbe ist ein bewegendes Stück Literatur gelungen, das zu überzeugen weiß.« histo-couch.de
Antonio Iturbe wuchs in Barcelona auf und arbeitete als Kulturjournalist für El Periódico und El País. In seinem international gefeierten Roman erzählt er die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Dita Kraus, mit der er zahlreiche Interviews führte.
Book Information
Author Description
Antonio Iturbe, geboren 1967, wuchs in Barcelona auf und hat bereits zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene verfasst. Als Kulturjournalist hat er unter anderem für El Periódico gearbeitet, derzeit leitet er das Literatur- und Kulturmagazin Librújula, schreibt für El País und unterrichtet an der Universitat de Barcelona sowie der Universidad Autónoma de Madrid.
Posts
Eindringlich und bewegend..
Normalerweise schreibe ich eher längere Rezensionen, aber hier halte ich es bewusst etwas kürzer - zu dem Thema muss man eigentlich nicht viel sagen.. Ich habe schon einige Bücher über den zweiten Weltkrieg gelesen, aber dieses hier hat mich nochmal anders getroffen. Vor allem,weil vieles so detailliert beschrieben wird - manche Stellen waren wirklich heftig und haben mich ziemlich schockiert. Was ich dabei die ganze Zeit im Kopf hatte: Das ist keine erfundene Geschichte, sondern basiert auf echten Erlebnissen. Das macht das Lesen nochmal ganz anders. Mir ist auch öfter bewusst geworden, wie gut wir es heute haben und wie selbstverständlich vieles für uns ist,was damals einfach gefehlt hat. Für mich ein Buch,das einen nicht kaltlässt und noch lange im Kopf bleibt.

Dieser Roman hat mich Kraft gekostet. Zu wissen, dass die Geschehnisse im Buch auf wahren Begebenheiten beruhen, erschüttert beim Lesen ein ums andere Mal. Umso bewundernswerter finde ich nicht nur die Recherche und Aufarbeitung, die der Autor dafür betrieben hat, sondern vor allem auch die ruhige und doch eindringliche Weise, mit welcher die Atmosphäre aus dem Lager vermittelt wird. Das Nachwort zu seiner Begegnung mit Dita Kraus und auch die angehängte Aufklärung zu den Schicksalen anderer Personen, die im Roman vorkamen, waren ein runder Abschluss für diesen Blick in die Vergangenheit. Die Erzählungen waren etwas sprunghaft, wechselten zwischen Personen, Ditas Zeit in Auschwitz und auch Ereignissen, vor ihrer Ankunft im Lager. Und doch habe ich nie den Faden verloren. Ich fand es sehr aufschlussreich, dass auch andere Perspektiven zwischenzeitlich im Vordergrund standen. Dadurch hat man weitaus mehr Hintergründe verstanden als wenn man lediglich die junge Bibliothekarin begleitet hätte. Insgesamt reiht sich „Die Bibliothekarin von Auschwitz“ in die Reihe der Bücher ein, die das Vergessen verhindern und einen unglaublich wichtigen Beitrag zur Aufklärung leisten. In diesem Roman werden viele schreckliche Taten sehr genau benannt. Einiges davon war mir in diesem Ausmaß noch nicht bekannt und ich musste Lesepausen machen um das Gelesene zu verarbeiten. Doch gerade die Mischung aus diesen Berichten und Kapiteln, in denen eine unheimliche Stille herrschte, macht das Buch so authentisch. Das Erzählte wird bei mir noch lange nachhallen. Ich finde das Buch absolut empfehlenswert, aber die Leser*innen sollten aufgrund einiger Szenen nicht zu jung sein und man sollte sich Zeit nehmen und immer wieder in Erinnerung rufen, dass die Grundlage der Geschichte keine Fiktion ist.
Es ist sehr interessant wie es früher zugegangen ist. Manches wird sehr detailliert dargestellt. In der Mitte zieht es sich etwas finde ich, aber dann wird es wieder spannend und man möchte wissen wie es weiter geht. Sehr interessant sind die kurzen Erzählungen zum Schluss, der Personen aus dem Buch wie es mit ihnen weiterging. Sehr interessant der kurze Ausschnitt zum Schluss, wie sich der Autor mit Dita getroffen hat. Heftig was damals abgelaufen ist, das kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen.
🤍 Eine Geschichte, die man nicht vergisst 🤍
Dieses Buch hat mich tief berührt. Die Geschichte ist erschütternd, bewegend und unglaublich eindringlich erzählt. Zu lesen, dass Menschen inmitten unvorstellbarer Grausamkeit ihr eigenes Leben riskiert haben, nur um ein paar Bücher zu bewahren und Kinder zu unterrichten, ist kaum zu begreifen. Gerade diese kleinen Akte von Menschlichkeit – das Lesen, das Lernen, das Weitergeben von Wissen – zeigen, wie wichtig Hoffnung selbst unter den schlimmsten Bedingungen ist. Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen und gleichzeitig beeindruckt, weil sie zeigt, dass viele Menschen ihren Mut und ihre Würde nicht verloren haben, obwohl alles gegen sie stand. Die Bibliothekarin von Auschwitz ist kein leichtes Buch, aber ein unglaublich wichtiges. Eines, das man gelesen haben sollte, weil es erinnert, mahnt und zeigt, wie stark der menschliche Wille sein kann. Ein Buch, das bleibt. 🕯️📖

Nicht vergessen, niemals!
Ist es nicht seltsam zu wissen, dass es einen Ort gab, an dem Leben und Tod so nah beieinanderlagen? Und ist es nicht genauso seltsam, dass wir Fotos gesehen haben, Dokumentationen kennen, Bücher gelesen haben und es sich trotzdem manchmal unwirklich anfühlt? Als wäre diese Grausamkeit kaum greifbar, obwohl sie historisch belegt ist. Genau hier setzt Die Bibliothekarin von Auschwitz an. Das Buch holt das Unfassbare aus der Distanz. Es zeigt nicht abstrakte Zahlen oder geschichtliche Fakten es zeigt Menschen. Mit Namen. Mit Hoffnungen. Mit Angst. Dita Kraus, die „Bibliothekarin von Auschwitz“, hat es wirklich gegeben. Ein junges Mädchen, das im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau heimlich Bücher verwaltete ein Akt des Widerstands inmitten systematischer Entmenschlichung. Auch Persönlichkeiten wie Freddy Hirsch werden greifbar. Plötzlich sind es nicht mehr nur historische Figuren, sondern Individuen, die gelitten, gekämpft, gehofft haben. Was mich beim Lesen besonders getroffen hat: Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, auf ein Happy End zu hoffen. So, wie man es aus Romanen kennt. Man gewöhnt sich an die Dramaturgie moderner Geschichten, am Ende wird alles gut. Doch dieses Buch erinnert einen schmerzhaft daran, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt. Nicht jeder hatte Glück. Nicht jeder hat überlebt. Und genau das macht es so erschütternd. Es ist wichtig, solche Bücher zu lesen. Nicht aus Sensationslust. Sondern aus Verantwortung. Damit wir Namen wie Dita Kraus nicht vergessen. Damit wir niemanden vergessen, der gelitten oder Widerstand geleistet hat. Gerade wenn man heute in die Welt blickt und wieder Hass, Ausgrenzung, Machtmissbrauch und Unterdrückung sieht, wird klar, wie zerbrechlich Menschlichkeit ist. Geschichte ist nicht einfach Vergangenheit. Sie ist Mahnung. Dieses Buch hat mich emotional tief bewegt. Es hat mich hoffen lassen, es hat mich schockiert, es hat mich traurig gemacht. Und es hat mir wieder bewusst gemacht: Das alles ist durch Menschen geschehen. Und genau deshalb liegt es auch in Menschenhand, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschieht.
Damit wir nie vergessen….
Ein schmerzhaftes, aber wichtiges Buch. Die Bibliothekarin von Auschwitz erzählt von Mut im Angesicht des Grauens – und davon, wie Bücher selbst in der Hölle Hoffnung schenken können. Ditas Geschichte ist schwer zu ertragen, aber sie darf nie vergessen werden. Dieses Buch bleibt, lange nachdem man die letzte Seite geschlossen hat.
Mein erster historischer Roman
In die Handlung kam ich zu Beginn etwas schwieriger herein, aber das legte sich sehr schnell und wurde von Spannung abgelöst. Jedoch merkte ich zeitweise auch, dass es mir aufgrund der Thematik und der bildlichen Beschreibungen recht nahe ging, sodass ich häufiger etwas Abstand von dem Buch benötigt habe. Letzlich hat dann aber die Neugier gesiegt und ich konnte die Geschichte von Dita "endlich" beenden. Wer sich für die Thematik interessiert und emotional gefasst ist hat hier definitiv ein gutes Buch für sich gefunden.
Worum es in diesem Buch geht, ist erst einmal keine Überraschung. Dita lebt mit ihren Eltern in Prag und als die Nazis dort einfallen, wird ihr Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt. Eine schlechtere Wohnung, keine Schule - dann die Umsiedlung ins Ghetto und schließlich die Deportation nach Auschwitz. Beinahe nüchtern schildert Iturbe mit seinem Schreibstil die abscheulichen Gräueltaten der Nazis in Auschwitz. Der Mut, der von Dita ausgeht, ist beeindruckend und reißt einen förmlich mit. Ich habe mit allen Charakteren mitgelitten - besonders da es Dita auch in Wirklichkeit gibt und ihre Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Klare Empfehlung!
Der Autor hat mit #ditakraus viele Interviews geführt, dieses Buch ist ihre Geschichte.. Ein Zeitzeugenbericht, der schlimmer nicht sein kann kann ob der Grausamkeit des Naziregimes damals. Ich habe das Buch mehrmals weg gelegt und etwas anderes gelesen um die Bilder, die sich mir dabei aufdrängten, aus dem Kopf zu bekommen .Ich bin absolut erschüttert ob dieser unfassbaren Grausamkeit. Was diese Menschen in den Konzentrationslagern erdulden mussten, lässt mich stark an den Menschen/der Menschheit zweifeln! Dita, Fredy und noch andere haben sich nicht unterkriegen lassen. Wo haben sie diese Courage, diesen unfassbaren Lebenswillen hergenommen?? Wie kann Dita Kraus mit ihren 95 Jahren damit leben? Wie konnten es #margotfriedländer und so viele andere?
Grausamer Alltag in Auschwitz. Auch wenn das Leben im Familienlager wohl etwas einfacher war, so hat es doch Todesopfer auf die unterschiedlichste Art gegeben.
Vom Cover her, hat mich das Buch an die Romane von Heather Morris erinnert. Bekommen habe ich hier zwar etwas in der Art gleiches, aber doch irgendwie ganz anderes. Ich wüsste nicht, dass Heater mal so eindringlich über das Dasein in den Lagern geschrieben hat, wie es Antonio hier tut. Die Protagonistin ist 14 und muss sich hier in der Realität eines Konzentrationslagers zurechtfinden. Eine etwas erleichternde Tatsache ist die, dass sie im Familienlager interniert ist. Aber ein Spaziergang war auch das nicht. Interessant ist hier die winzige Bibliothek in Szene gesetzt, die es hier wirklich gegeben haben soll und mit deren Hilfe die Kinder beschäftigt und sogar unterrichtet wurden. Das macht die Rolle der Bibliothekarin noch umso interessanter, wenn man mitbekommt, wie sie für die Bücher mehrfach ihr eigenes Leben riskiert. Als es dann nicht mehr um die Bücher, sondern um die Schließung des Familienlagers geht und es durch Selektionen nun wirklich ernst wird, nimmt die Handlung noch einmal an Intensität zu. – Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich dann auch in den Schreibstil sehr gut eingefunden und habe richtig am Schicksal dieses jungen Mädchen gehangen und hätte mir am Ende einen wirklich besseren Ausgang für sie und ihre Mutter gewünscht. Beim Lesen macht man hier in jedem Fall die komplette Gefühlspalette durch und gerade als die Mutter dann doch stirbt, hatte ich Tränen in den Augen. – Die Frau hat alles überstanden, nur um dann doch noch zu sterben. Beim Lesen haben ich hier die komplette Gefühlspalette durchgemacht und als ich mich richtig in den Stil eingefunden hatte, konnte ich kaum noch von dem Buch lassen. Die wahre Geschichte ist hier wirklich sehr verschlüsselt dargestellt, und ob das alles wirklich so abgelaufen ist, ist mal dahingestellt. Auf jeden Fall kommt aber eine Botschaft rüber. – Bücher kann man nicht essen oder trinken, aber sie halten die menschliche Seele am Leben.
„Sie ist nur ein vierzehnjähriges Mädchen, das der mächtigsten Vernichtungsmaschinerie der Menschheitsgeschichte gegenübersteht, aber sie wird sich nicht fügen. Diesmal nicht. Sie wird ihnen die Stirn bieten. Ganz gleich, was passiert.“
Erschrecken. Grausam. Unglaublich. „Die Bibliothekarin von Auschwitz“ von Antonio Iturbe ist ein Beweis dafür, wie schrecklich diese Welt sein kann. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von Edita „Dita“ Adlerova (Edith Polachová bzw. Dita Kraus in echt) - einem jungen, mutigen und Mädchen (hier zwischen 14-16 Jahre alt) und dessen grausame Erlebnisse in den Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkrieges, vor allem in Auschwitz-Birkenau. Im Verlauf der Erzählung werden aber auch andere Personen und deren Geschichte beleuchtet und es ist für mich unerklärlich, wie viel Leid die Menschen zu der damaligen Zeit ertragen mussten. Für mich war es die erste historische Fiktion aus dem Zweiten Weltkrieg und jetzt im Nachhinein wirklich wichtig, vor allem für die Jugend. Denn dieser Albtraum sollte nie wieder Wirklichkeit werden. A. Iturbe hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man konnte sich richtig gut in die Personen hineinversetzen und ich erschauderte an so manchen Stellen. Ein wirklicher Gänsehautmoment waren dann die Bezüge zur Realität und wenn einem bewusst wird: Das ist alles genauso geschehen. Für mich auf alle Fälle ein sehr wichtiger Roman und für alle Menschen empfehlenswert. Sowohl für Jugendliche als auch für die ältere Brigade. Besonders in der heutigen Zeit, in der viele Menschen Gräueltaten begehen und anderen Leid zufügen. »Der stärkste Athlet ist nicht der, der als Erster im Ziel ist. Das ist nur der schnellste. Der stärkste ist derjenige, der aufsteht, wenn er hinfällt. Der nicht stehen bleibt, wenn er Seitenstechen hat. Der nicht aufgibt, wenn das Ziel noch weit weg ist. Wenn so ein Läufer ins Ziel kommt, hat er gewonnen, auch wenn er der Letzte ist. Manchmal kann man einfach nicht so schnell sein, weil die Beine zu kurz sind oder die Lunge nicht genug Sauerstoff fasst. Aber man kann sich immer dafür entscheiden, der Stärkste zu sein. Es hängt einzig und allein von einem selbst ab, vom eigenen Willen und davon, wie sehr man sich anstrengt. Ihr müsst für mich nicht die Schnellsten sein, aber ich verlange von euch, dass ihr die Stärksten seid.« - Fredy Hirsch „Auschwitz tötet nicht nur die Unschuldigen, sondern auch die Unschuld.“ »Aber das war so kurz!« »Das Leben, jedes Leben, ist kurz. Aber wenn es dir gelingt, auch nur für einen Augenblick glücklich zu sein, dann hat es sich gelohnt.« »Ein Augenblick! Das ist wenig.« »Sehr wenig. Es reicht, wenn man für die Zeitspanne glücklich ist, die ein Streichholz braucht, um auszugehen.“

Ein unglaublich gutes Buch! Der Schriftsteller Antonio Iturbe hat Fiktion mit Realität sehr gut verbunden. Viele Abschnitte sind sehr schön mit den origanlen Buchinhalten verbunden. Aber gleichzeitig lässt der Autor auch die knallharte Realität des Lagers von Auschwitz sowie Bergen-Belsen einfließen. Diese Abschnitte sind nicht geschönt, sondern knallhart! In diesen Momenten musste ich das Buch weglegen & mehrmals schlucken. Das Buch ist sehr zu empfehlen!
Eine Geschichte über eine ganz besondere und doch sehr grausame Zeit. Ein Buch zwischen Fiktion und Wirklichkeit, dieses wird einem am Nachwort bewusst. Ich bin beim hören richtig in diesem historischen Roman verschwunden, vom Lächeln, über die ein oder andere Träne war einfach alles dabei nicht für schwache Nerven.
Was mich besonders getroffen hat, ist die schonungslos klare Darstellung der Abscheulichkeit des Nazi-Regimes. Wie kann es sein, dass es heute wieder Menschen gibt, die sich offen zu dieser Ideologie bekennen? Dass sich Rechtsextreme wieder aufplustern und so tun, als hätte es all das nie gegeben? Es ist unfassbar und macht mich wütend
Dieses Buch hat mich tief bewegt. Die Geschichte der jungen Dita, die im Konzentrationslager Auschwitz eine kleine, geheime Bibliothek am Leben erhält, ist nicht nur eindrucksvoll, sondern auch zutiefst erschütternd. Es zeigt eindringlich, wie stark der menschliche Wille sein kann – selbst im Angesicht des Grauens. Dieses Buch ist nicht nur ein Zeugnis des Überlebenswillens, sondern auch ein Aufruf: Nie wieder. Es gehört gelesen – und es sollte nicht vergessen werden.
Ein aufrüttelndes,nach wahren Begebenheiten geschriebenes Buch. Dita ihr Kampf um zu überleben, Bibliothekarin von Auschwitz. Theresienstadt,Birkenau-Auschwitz Familienlager,Bergen -Belsen. Schlimm so etwas erleben zu müssen als Kind und Jugendliche. Nach der Befreiung ihre Stationen Prag,Tepice,Prag und Israel wo sie mit ihrem Mann Ota lebt ,Zwei Söhne und eine Tochter bekommt . Absolute Leseempfehlung....
Holocaust Bücher sind nur sehr schwer zu ertragen und ich weiß im Grunde vor dem Lesen schon, dass mich das Thema völlig zerstören wird und ich gebrochen und verzweifelt zurück bleiben werde, aber ich denke immer, dass man es den Menschen schuldet ihre Geschichte zu lesen und vor allem auch weiterzuerzählen. Nur so kann man dafür sorgen, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholt! Wir begleiten Edita Adlerova, die damals 14 jährige ist nach langem hin und her mit ihrer Familie von Prag nach Auschwitz- Birkenau deportiert worden. Das junge Mädchen ist eine Kämpferin, die bis zum Schluss niemals aufgegeben hat. Ihre Einstellung hat mich zutiefst berührt. Sie entdeckt, was damals kaum vorzustellen war – eine Baracke in der heimlicher Schulunterricht stattfand und vor allem in der es 8 Bücher gab, die vor den Augen der Nazis immer wieder versteckt wurden. Dita kommt mit Fredy Hirsch ins Gespräch, der Barackenälteste war ein verschlossener Lehrer, der Gymnastik und Sport unterrichtet und sich schon in jüngsten Jahren für die Kinder im Lager eingesetzt hat. Ihm haben sie die extra Baracke 31 zu verdanken wo die Kinder tagsüber dem Lageralltag entfliehen konnten. Dort gab es Gesang, Spiele und eben auch den heimlichen Schulunterricht. Dita übernimmt die Aufgabe, die Bücher vor den Nazis zu verstecken – und sehr schnell wächst sie an ihrer Aufgabe. Die Bücher sind nicht mehr nur Bücher, sondern ein Sinnbild für all die Entbehrungen die sie erleiden mussten. Sie liebt und hegt und pflegt jedes der 8 Bücher – repariert kaputte Seiten und streichelt die Einbände – als wären sie ein vergessener Goldschatz. Der Schreibstil war extrem emotional – hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Ausweglosigkeit war zum Greifen nahe. Fast wie im Vorbeigehen wurde beiläufig über die ganzen Gräueltaten zb. von Mengele berichtet. Wie wenig ein Menschenleben damals wert war und welch schlimme Folter in den Lagern hinter verschlossenen Türen stattfand war kaum zu ertragen. Ich musste das Buch immer wieder wegelegen, zu sehr hat mich das Thema mitgenommen. Die Charaktere wirken wie direkt aus dem Leben gegriffen. Dita war so eine wirklich tolle Persönlichkeit. Sie hat nie aufgegeben, sich mutig ihrer Angst gestellt. Sich vor ihre Mutter gestellt und riskiert ermordet zu werden. So einige Male ist mir das Herz in die Hose gerutscht, weil sie so leichtfertig etwas riskiert hat. Auch die Nebencharaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen und waren mit extremer Tiefe gezeichnet. Tempo war nicht wirklich vorhanden – aber bei dieser Art von Buch braucht es auch kein Tempo, von daher hat der Autor alles richtig gemacht. Ganz zum Schluss wie der Krieg zu Ende ging kam dann ein Herzschlagfinale. Es las sich schlimmer als ein Krimi und ich habe so mit Dita mit gezittert, ob sie es schafft den Krieg zu überleben. Die Umsetzung hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen, der Autor hat eine hoch emotionale und berührende Geschichte um die Charaktere gewoben. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, vielleicht aber nicht unbedingt Holocaust Anfängern – es gibt sicher Bücher, die weniger deutlich schreiben was passiert ist als dieses hier. Aber wer sich mit dem Thema bereits befasst hat und weiß was einen erwartet der wird hier eine wirklich tolle berührende Geschichte vorfinden und Dita lieben lernen. Ich bin sehr dankbar, dass ich das Buch und Ditas Geschichte kennenlernen durfte!
Ich lese sehr viel aus dieser Zeit, aber dieses Buch musste ich zwischendurch weglegen. Die Schilderungen sind sehr bewegend und oft auch nur schwer zu ertragen - doch genau diese Schonungslosigkeit ist der richtige Ton für diese unbeschreiblichen Verbrechen. Wenn von der Schule und der Bibliothek erzählt wird, bahnt sich eine leise Hoffnung an, die angesichts des Lageralltags auch nur schwer auszuhalten ist. Ein sehr gutes und vor allem wertvolles Buch und eine klare Leseempfehlung!
Das Buch hat mich zu tiefst berührt, aber auch verstört, geängstigt aber vor allem hat mich die Person Dita Kraus beeindruckt. Unfassbar wie stark ein Mensch sein kann und ich bin froh, dass sie diese grausame Zeit überlebt hat. Dieses Buch ist ein Muss, mitreißend geschrieben und absolut lesenswert.

Bewegendes Thema, aber nicht immer fesselnd
Die Bibliothekarin von Auschwitz beruht auf der wahren Geschichte von Dita Kraus, die im Konzentrationslager eine geheime Mini-Bibliothek betreut. Die Handlung ist stark und die Botschaft wichtig: Bildung und Menschlichkeit selbst in der dunkelsten Zeit. Was mich berührt hat, war Ditas Mut und die Bedeutung, die Bücher für sie hatten. Man spürt, dass die Geschichte historisch gut recherchiert ist. Was mir weniger gefallen hat: Der Stil ist sehr sachlich, teilweise sprunghaft, und es fiel mir schwer, eine emotionale Bindung zu den Figuren aufzubauen. Manche Abschnitte haben sich gezogen, obwohl das Thema so viel Potenzial hat. Fazit: Ein lesenswertes Buch mit starker Botschaft – aber nicht ganz so packend, wie ich es mir gewünscht hätte.
herzergreifend, traurig und informativ
„In Auschwitz gilt ein Menschenleben weniger als nichts, so wenig, dass man die Leute nicht einmal erschießt, denn Kugeln sind wertvoller als Menschen." Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist. Dieses Buch basiert auf wahren Begebenheiten, Schauplätzen und Personen. Das macht das Ganze noch schwieriger zu ertragen. Dieses Buch ist keine leichte Kost und ich musste es häufiger mal zur Seite legen, um das Gelesene zu verarbeiten. Der Schreibstil ist flüssig, packend und detailreich. Die Charaktere sind interessant, tiefergehend und lebensnah. Die Entwicklung der unterschiedlichen Protagonisten ist nachvollziehbar und authentisch. Man fühlt mit; man bangt mit und man leidet mit. Dita ist unglaublich mutig und inspirierend. Sie hütet acht ins KZ geschmuggelte Bücher, wie einen wertvollen Schatz. Immer wieder setzt sie ihr Leben aufs Spiel, um anderen den Zugang zu diesen Büchern zu ermöglichen. Im Nachwort erfährt man noch einiges über einzelne Personen und wie das weitere Leben derjenigen verlief, die Auschwitz überlebten. Zudem erhält man spannendes Hintergrundwissen zur Entstehung dieses Werkes. Ein ergreifendes, informatives und bewegendes Buch über ein dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte.
Zuerst möchte ich anmerken, dass ich in meiner Rezension in keinster Weise den Inhalt beurteilen oder kritisieren werde, da es sich um eine wahre Geschichte handelt. Ich hatte anfangs wirklich große Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen und mir hat der roten Faden gefehlt. Es tauchen verschiedene Personen auf, die teilweise nichts miteinander zu tun haben und reihen sich hintereinander auf. Es ist wirklich sehr zusammengewürfelt gewesen, sodass sich für mich kein Zusammenhang erschloss. Ich hatte wirklich zu kämpfen an diesem Buch, denn normalerweise lese ich "gerne" solche Bücher, da mich die Thematik und die Menschen zu der Zeit interessieren. Nach knapp der Hälfte wurde es endlich besser und ich habe endlich das bekommen, was ich mir gewünscht habe, nämlich eine gute Darstellung von dem Konzentrationslager sowie sich Dita gefühlt hat, wie sie gelitten hat und wie die Bedingungen dort gewesen sind. Dies wurde sehr eindrucksvoll geschildert , dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Und es gab ein zwei Momente, die mein Herz zusammen ziehen lassen hat. Ich glaube einfach, dass ich ein Problem damit hatte, dass der Autor versucht hat wahre Begebenheiten mit fiktiven Elementen zu mischen, sodass man einen Roman lesen kann. Ich hätte mir eher Berichte gewünscht oder Tagebucheinträge als dieses Durcheinander am Anfang. Insgesamt eher ein durchwachsender Zeitzeugenbericht, was ich persönlich sehr schade finde, aber dennoch wichtig bleibt, damit man nie vergisst, was damals passiert ist.

Schreibstil gut, der Rest hat mich nicht abgeholt🫣
Schweren Herzens hab ich es hier aufgegeben. Ich hatte mich so darauf gefreut, da ich die anderen (auf wahren Begebenheiten beruhenden Auschwitz-Bände) gelesen habe. Diese waren deutlich besser, präziser und angenehmer zu lesen. Hier gab es mehrere Perspektivwechsel, die jedoch nicht kenntlich gemacht wurden. Am Ende war ich irgendwann nur noch verwirrt und genervt. Das alles hängt vor allem damit zusammen, dass bei diesem Band ein anderer Autor geschrieben hat - nicht schlecht, aber leider nichts für mich. Ich widme mich jetzt wieder anderen Büchern, habe jedoch trotzdem Respekt vor der Aufgabe, der sich der Autor beim Schreiben des Buches gestellt hat. Das kann unmöglich einfach gewesen sein.

Beeindruckend in seinem Wahrheitsgehalt und der Recherche, die dahintersteht - aber es hat mich nicht so abgeholt wie andere Bücher über dieses Thema.
Manchmal empfand ich die Dialoge als hölzern, die "Cliffhänger" zu inflationär, um noch zu wirken und teilweise ihrer Dramatik nicht passend. Der Schreibstil war durchgehend gut lesbar, die Erzählperspektive manchmal etwas sprunghaft, die Informationen bekam man teilweise zu sehr ins Gesicht gedrückt, sodass man gar nicht selbst denken musste, gerade in der ersten Hälfte des Romans - so sehr, dass ich fast abgebrochen hätte. Es gab für mich leider nur eine wirklich berührende Szene in diesem Buch, die aber so eindrucksvoll auf mich gewirkt hat, dass ich froh bin, doch nicht abgebrochen zu haben. Insgesamt 3/5 von mir.

„Die Bibliothekarin von Auschwitz“ – Antonio Iturbe 📚 Inmitten der unermesslichen Gräuel des KZ Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die Bände künftig verstecken. Dita kümmert sich mit äußerster Hingabe um die kleine Bibliothek. Denn die Bücher schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wenn der Schmerz übermächtig zu werden droht. Sie begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist. Die Geschichte ist sehr bewundernswert, da das Buch zeigt, wie viel Hoffnung in den Lagern damals auch herrschte und versucht wurde ein „normales“ Leben mit schulischer Bildung aufrecht zu erhalten. Das Buch ist an vielen Stellen sehr berührend und herzergreifend. Dita ist wahnsinnig mutig gewesen und es ist beeindruckend, wie sie die Zeit im Lager überlebt hat. 5/5✨ – wirklich mutige Geschichte #diebibliothekarinvonauschwitz #pendoverlag #antonioiturbe #roman #bookstagram #sub #bücher #books #bookish #lesen #reading #buchliebe #bookworm #bookblog #geschichtensammeln #leseempfehlung #lesenmachtglücklich #ilovereading
Erschreckend, mitreißend und liebevoll zugleich
Mich hat dieses Buch wirklich mitgenommen, weil es stellenweise sehr schonungslos von den Schrecken der Konzentrationslager erzählt - gleichzeitig erzählt es aber immer wieder auch von Wärme und Stärke, von Menschen, die die Hoffnung bewahren, kämpfen und überleben. Die Bibliothekarin von Auschwitz, ein neunjähriges Mädchen, das wir beim Erwachsenwerden begleiten und trotzdem nie wissen, ob sie auf der nächsten Seite noch am Leben sein, die Bücher vor den Nazis verstecken und den anderen Gefangenen ein kleines Stück Realität schenken wird. Eine wirklich emotionale Geschichte, die in Teilen auf wahren Begebenheiten beruht.















































