My Life as a Serial Killer
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Description
Unsere neue Lieblings-Serienmörderin! | »Erfrischend originell und zum Totlachen komisch.« Clare Mackintosh
Claire ist eine ganz normale junge Frau – zumindest, wenn man einmal davon absieht, dass sie ab und an lästige Mitmenschen über die Klinge springen lässt. Gerade hat sie es auf Lucas abgesehen, der noch nichts von seinem Glück ahnt. Eine unbedachte, falsch getippte E-Mail hat ihn ins Fadenkreuz dieser extrem reizbaren Serienkillerin gebracht. Doch noch bevor sie Blickkontakt aufnimmt, bevor sie sich von ihm einen Drink spendieren lässt, ja sogar bevor Claire ihn mit nach Hause nimmt und in kleine Stücke zerlegt, läuft an diesem Abend etwas ganz und gar schief: Irgendjemand beobachtet Claire. Jemand, der im Begriff ist, ihr mörderisches kleines Hobby zu entdecken. Ist ja klar, dass sie alles unternimmt, um dieses geheim zu halten …
»Erstklassige Unterhaltung – nie werden Sie mehr Spaß mit einer hammerschwingenden Wahnsinnigen haben.« DAILY EXPRESS
Haben wir nicht alle schon einmal daran gedacht, dem Vordrängler an der Supermarktkasse den Hals umzudrehen? Wenn Sie »How to Kill Your Family« unterhaltsam fanden oder mit der mörderischen Villanelle in »Killing Eve« mitgefiebert haben, dann wird Sie »My Life as a Serial Killer« absolut begeistern! Joanna Wallace liefert in ihrem Debüt einen ungewöhnlich unverblümten und wahnsinnig unterhaltsamen Einblick in den Kopf einer psychopathischen Serienkillerin, die auf einer persönlichen Rachemission ist. Stellen Sie sich schon einmal darauf ein, dass Sie dieses Buch nicht mehr weglegen können!
»Messerscharf, raffiniert und voller köstlichem Galgenhumor.« BOOKSELLER
»Eine willkommene Neuheit im aufkeimenden Subgenre der düster-humorvollen weiblichen Serienkiller-Romane. Ein rasanter Pageturner mit herrlich trockenem Humor.« THE GUARDIAN
»Dieser düstere, bitterkomische Thriller krempelt die gängigen Genrekonventionen für Serienmörder um, denn man kann nicht anders, als mit der Protagonistin Claire mitzufiebern.« DAILY MAIL
»Joanna Wallace‘ Sprache ist messerscharf – dieses Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes zum Totlachen. Claire ist eine Serienmörderin, die man einfach lieben muss!« JACK JORDAN
Book Information
Author Description
Nach ihrem Jurastudium an der Universität Birmingham arbeitete Joanna Wallace als Anwältin für Handelsrecht, bis eine Autoimmunerkrankung ihr einen Teil ihrer Sehkraft nahm – ihr aber letztendlich half, klarer zu sehen. Jetzt arbeitet sie ehrenamtlich bei den Samaritern und betreibt mit ihrem Mann ein kleines Familienunternehmen von zu Hause aus, wo sie mit ihren 4 Kindern leben. »My Life as a Serial Killer« ist ihr Debüt.
Characteristics
8 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
👩🏻🔨🩸 „My Life as a Serial Killer“ von Joanna Wallace 🩸🔨👩🏻
„My Life as a Serial Killer“ ist definitiv kein Wohlfühlbuch, sondern ein schonungsloser Blick in die Abgründe einer Serienmörderin. Wir begleiten Claire, deren Perspektive so verstörend wie faszinierend ist. Sympathisch ist sie nicht – und das muss sie auch gar nicht sein. Viel spannender ist die intensive Auseinandersetzung mit ihren Gedanken, ihrer zerrütteten Vergangenheit und dem zerstörerischen Einfluss ihrer Mutter, die sich im Verlauf fast noch monströser entpuppt als Claire selbst. Die Mordszenen sind explizit und kompromisslos geschildert. Wer leichte Kost sucht, ist hier fehl am Platz. Gleichzeitig liegt die eigentliche Härte weniger in der Brutalität, sondern in den Einblicken in Claires Kindheit – das ist der wahre Horror dieses Romans. Die Handlung selbst bleibt spannend, es gab einige Twists. Vor allem das Ende hat es nochmal in sich und konnte mich kalt erwischen. Der Schreibstil passt perfekt: direkt, ungeschönt und ehrlich hart. Für Thriller-Fans, die psychologische Tiefe ebenso schätzen wie explizite Szenen, ist dieses Buch ein Volltreffer. Ich persönlich hoffe sehr, dass Joanna Wallace weitere Bände rund um Claire schreibt – ihr Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. 4,5 von 5 hammerharten Sternen 😁 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 🔨 🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨

„Der Durchschnitssmensch…“
Claires Bild wurde in eine engere Auswahl genommen, aus Versehen, was sie zum Wahnsinn treibt und sie dazu bringt den Mann, der es verbockt hat, umzubringen. Der Mord des Mannes zieht einen Ereigniskette nach sich, mit der Claire nicht gerechnet hat. Das Buch ist gut geschrieben, es wird nicht auf jeder Seite jemand ermordet, aber wir erfahren viel über Claires Familienverhältnisse, ihre Kindheit und was sie antreibt. Das Buch hat sehr trockenen Humor, das muss man mögen, aber ich fand es super. Das Ende hat mich wirklich sehr überrascht und es hat sich gelohnt.
Wenn man mal in die True-Crime-Doku Welt eingetaucht ist, findet man ja schon den ein oder anderen interessanten Menschen. Ob Ich hier jetzt meine neue Lieblingsserienmörderin finde, das war die Frage aller Fragen. „Claire“ hieß also die Bewerberin auf den Posten. An sich ein Charakter, mit dem ich gern durch die Story gegangen bin, aber furchteinflößend war sie dann doch eher weniger. Und die Story steht dem ganzen in nichts nach. Ganz cool, aber sehr unspektakuläre. Wer hier die Hoffnung hat, dass Blut aus den Seiten tropft wird dann doch enttäuscht. Generell zieht sich das ganze auch ganz schön. HALT STOP! Natürlich gibts auch die ein oder andere Leiche, aber im Grunde trumpft die Geschichte eher mit dem ein oder anderen Schmunzler auf statt mit Leichenteile. Erzählt wurde das an sich gut, wobei die Kapitel teilweise schon länger als von mir bevorzugt sind. Da machste aber nichts, ich mags halt lieber kurz und knackig mit vielen Sprüngen. Die Kapitel aus „Claires“ Kindheit, die sich auch nur auf ihre Geburtstage beschränkt, waren jetzt zwar auch keine Offenbarung aber die mochte ich am liebsten. Es ist eine skurrile Geschichte mit ebenso skurrilen Figuren, die man machen kann, aber auch nicht muss. Ob Sie jetzt meine neue Lieblingsserienmörderin ist? Eher nicht.

Eine humorvolle Geschichte, die Spaß macht. Für mich hatte sie nicht nur mehr Tiefe als erwartet, sondern war auch unvorhersehbar.
Ich bin wieder ganz unvoreingenommen und uninformiert in die Geschichte gestartet und habe mich einfach mitreißen lassen. Die Sprecherin Pia-Rhona Saxe fand ich richtig toll und passend, sie hat auch die verschiedenen Charaktere richtig gut unterschiedlich gesprochen – so konnte ich mich ganz schnell in das Geschehen hineinfinden. Für mich war die Geschichte nicht per se ein spannender Pageturner, sie hat einfach Spaß gemacht. Das ganze Ausmaß der Situation, in der Claire steckte, hat sich immer weiter entfaltet und immer wieder neue und unerwartete Facetten gezeigt. Auch die Rückblicke in ihre Kindheit waren sehr interessant und aufschlussreich und haben der Protagonistin mehr Tiefe verliehen. Generell muss ich sagen, dass ich es sehr faszinierend fand, dass es um eine psychopathische Serienmörderin geht, die mit Trauer und Verlust konfrontiert wurde und die so mehr über die Schönheit des Lebens lernt – unabhängig von der blutigen Spur, die sie hinterlässt. Insgesamt fand ich die Geschichte allerdings nicht sonderlich blutig oder brutal, obwohl es um eine Serienmörderin ging. Das fand ich aber gar nicht schlimm, im Gegenteil: Für mich war die Geschichte insgesamt perfekt, so wie sie war, weshalb sie für mich auch ein Highlight ist.
Das Buch verspricht Humor und Spannung. Leider war beides nicht so stark vorhanden wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Story war gut und ich musste an manchen Stellen auch schmunzeln. Claire ist eine starke Prota, die zum Teil unfassbar komische Gedanken hatte. Ihren inneren Monolog habe ich sehr genossen und er hat mich auch ab und an zum schmunzeln gebracht. Hätte mir aber mehr Spannung und mehr Humor gewünscht. Ja es ist schwarzer Humor (englischer Humor) den ich eigentlich sehr liebe, aber hier war er irgendwie nicht ganz anwesend wie angenommen. An manchen Stellen hat sich das Buch für mich auch ein wenig gezogen… Ich hatte im Laufe des Buches einen Verdacht, wer hinter dem ganzen stecken könnte aber weit gefehlt. Mit dem Ende habe ich tatsächlich so nicht gerechnet… 😊 Aufgrund der ganzen Vergangenheit der Hauptprotagonistin hat es mich dann sehr für Sie gefreut, dass sie etwas über sich hinauswachsen konnte und etwas inneren Frieden finden konnte. Wie lange der anhält ist jedoch fraglich nach dem Ende 😊 Wer auf der Suche nach einem leichten Krimi ist und einfach nur ein paar schöne Lesestunden verbringen möchte dem kann ich das Buch empfehlen. Es war kein Highlight oder ähnliches aber es hat Spaß gemacht.

Ach sehr rund 😅 Sehr unterhaltsam 😍
*Spoilerfrei* Was für ein Buch, wem der Klappentext zusagt, sollte sich mal darauf einlassen. Es ist mal anders, aber ein schöner Roman. Dieses Buch habe ich vorletzte Woche ganz spontan mitgenommen, der Titel hat mich sofort angesprochen. Ich liebe es aus der Sicht einer Mordenen Person oder wie hier einer Serienkillerin zu lesen 😅 Da es neu herausgekommen ist, habe ich zufällig auch noch gar nichts von dem Buch gehört und bin somit auch ohne Erwartungen in die Geschichte eingestiegen. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihre Gedankengänge mitzubekommen. Es ist unfassbar, wie leicht eine Welt gebaut wurde, die dann noch so viele Themen umfasst hat. Ich hätte nie erraten, was am Ende herauskommt. Ich hatte kurz die Vermutung, aber dann das ganze Auflösung war unglaublich. Ich war mir dann eigentlich ziemlich sicher, wie die Geschichte ausgehen wird, aber mit der Figur am Ende hätte ich dann wirklich nicht gerechnet. Und dann die letzten Seiten, haben mich zuerst nachdenklich sitzen gelassen und mich kurz nochmal eine Szene suchen lassen. Und dann fand ich es einfach nur sehr passend und schlüssig. Klingt jetzt sehr chaotisch, aber so ist das Buch gar nicht, es macht einfach sehr Spaß sie zu begleiten. Also wer Lust hat das Morden aus einer etwas humorvollen Sicht zu betrachten, kann ich dieses Buch ans Herz lesen. Und Plottwist und unerwartete Ereignisse fehlen auch hier nicht 😅
Nicht mein Fall 👎
Leider hatte ich ganz andere Erwartungen an das Buch. Es war absolut nicht mein Fall und ich habe mich bis zum Ende durchquälen müssen. Der schwarze Humor war mir einfach zu viel. Worum geht's? 📖 Claire ist eine ganz normale junge Frau – zumindest, wenn man einmal davon ab sieht, dass sie ab und an lästige Mitmenschen über die Klinge springen lässt. Gerade hat sie es auf Lucas abgesehen, der noch nichts von seinem Glück ahnt. Eine unbedachte, falsch getippte E-Mail hat ihn ins Fadenkreuz dieser extrem reizbaren Serienkillerin gebracht. Doch noch bevor sie Blickkontakt aufnimmt, bevor sie sich von ihm einen Drink spendieren lässt, ja sogar bevor Claire ihn mit nach Hause nimmt und in kleine Stücke zerlegt, läuft an diesem Abend etwas ganz und gar schief: Irgendjemand beobachtet Claire. Jemand, der im Begriff ist, ihr mörderisches kleines Hobby zu entdecken. Ist ja klar, dass sie alles unternimmt, um dieses geheim zu halten …

Dies ist eines der Bücher, bei denen ich mich frage, was wollte uns der oder die Autor:in sagen? Es ist irgendwie unterhaltsam gewesen, stellenweise auch lustig, irgendwie gab es auch einen roten Faden, dennoch bin ich etwas verwirrt. Die Protagonistin war seltsam, dennoch wollte ich mehr über sie herausfinden. Alles in allem ein interessantes Buch, das ich ggf. nicht richtig verstanden habe.
Saucool, raffiniert, messerscharf
Wenn man dem Adjektiv cool ein Buch zuordnen müsste, dann wäre es auf jeden Fall dieses hier. Und das nicht nur wegen der absolut coolen Aufmachung, sondern vor allem wegen des Inhalts. Claire ist als Hauptfigur ein absolutes Unikat frech, raffiniert, messerscharf und ja, sie ist eine Serienmörderin. Für sie ist das aber ein ganz normales Hobby wie für uns das Lesen. Und das wird auch so locker flockig in die Geschichte eingebunden: Upps, schon wieder jemanden umgebracht. Man kann Claire nicht mögen, ich fand sie aber wirklich klasse. Die Geschichte ist nicht realistisch und irgendwie absolut absurd. Aber das ist hier total egal, weil es einfach so unterhaltsam geschrieben ist. Schwarzer Humor tropft aus jeder Seite, gleichzeitig aber so charmant, dass ich ständig grinsen musste. Es ist diese seltene Mischung aus Witz und Abgrund, bei der man nicht weiß, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll und genau das macht das Buch so erfrischend. Der Schreibstil ist dabei auch total on point. Wer schwarzen Humor mag, ist bei diesem Buch genau richtig. Mein Geschmack hats total getroffen und ich fands genial. Auch finde ich, dass es sich durch dieses Subgenre Serienkiller-Roman von der Masse hervorhebt. Eine volle Empfehlung von mir.
"Später stehe ich unter der Dusche, schließe die Augen und muss an die Stille denken, die nur jenseits von Schreien existiert. Sie ist vollkommen unbefleckt - und ich lebe für diese Stille, lasse zu, dass sie meinen Geist durchdringt." Was für ein Buch 😂📚 ich hab zwar etwas länger gebraucht, da ich immer nur auf der Arbeit gelesen habe, aber es hat wirklich Spaß gemacht 😁 zwischendrin hab ich etwas gezweifelt, ob das noch als Roman durchgehen kann, aber naja... Ja, kann es 😁📚 Aber mal zum Inhalt... Claire ist eine ganz normale junge Frau - zumindest wenn man mal von ihrem kleinen Hobby lästige Durchschnittsmenschen zu beseitigen absieht 😅 Gerade hat sie es auf Lucas abgesehen, der davon noch nichts ahnt. Doch bevor sie mit ihm machen kann, was sie eben so macht, bevor sie ihn überhaupt anspricht, wird sie leider beobachtet, ohne dass Claire es ahnt 🙈 Doch bevor ihr mörderisches, kleines Hobby aufgedeckt wird, muss sie ganz dringend herausfinden, wer, warum und wie sie denjenigen aus dem Weg räumen kann... 😁📚 Das Buch ließ sich super lesen, es war unterhaltsam, ließ mich oft schmunzeln, hatte halt nicht die mega krasse Spannungskurve, aber mit Claire rauszufinden, wer ihr Geheimnis aufdecken will, hat wirklich Spaß gemacht 😁💪🏻 Claires Denken war auch urkomisch für mich und hat mich doch manchmal etwas zum nachdenken angeregt 😅 Zwischendrin bekam man immer ein paar Rückblicke auf ihre Geburtstage in der Kindheit, was tatsächlich meiner Meinung nach irgendwie erklärt, warum sie sich solch ein Hobby zugelegt hat 🙈⚔️ Ich würde für das Buch tatsächlich eine Leseempfehlung abgeben 📚 Leichte, humorvolle Unterhaltung über eine charmante Serienkillerin, die versucht ihr Hobby weiterhin zu behalten 😁⚔️
Unblutiger als der Titel es vermuten lässt
Da Sarkasmus und schwarzer Humor schon mein Ding sind, griff ich in der Buchhandlung zu „My Life as a Serial Killer“ von Joanna Wallace, erschienen bei Piper. Der Verlag versprach mir, meine Lieblings-Serienmörderin zu finden, und so begann ich zu lesen. Dieser Roman wird aus der Sicht der Serienmörderin Claire erzählt. Richtig furchteinflößend war Claire für mich allerdings nicht. Leider traf das auch zu einem großen Teil auf die Storyline zu. Meist folgte ich Claire durch sehr langatmige Sitzungen der Trauerbewältigungsgruppe oder durch ihr nicht besonders spektakuläres Leben. Natürlich gab es ein paar Morde, doch auch dies hätte ich mir anhand des Titels blutiger vorgestellt. Der Schreibstil der Autorin las sich gut, und ab und zu blitzte der versprochene schwarze Humor auf, auch wenn es für mich davon zu wenig gab. Die Rückblenden in Claires Kindheit hingegen haben mir gut gefallen und erklärt, wieso Claire sich so entwickelte. Trotz allem gab es jedoch nicht wirklich Charaktere, die ich mochte, und so tat ich mir an vielen Stellen schwer. Am Ende bot die Autorin noch zwei Plot Twists, die ich vorher so nicht habe kommen sehen. Für mich war es ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Ab und zu habe ich gelacht, aber leider auch genauso oft mit den Augen gerollt. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen für diese etwas farblose Serienmörderin. Mögt ihr schwarzen Humor?

Das war mal was ganz anderes. Ich kann es gar nicht richtig fassen, wie ich das Buch fand. Es hat mich weder richtig gepackt oder in seinen Bann gezogen, noch konnte ich es einfach zur Seite legen. Ein Highlight war es definitiv nicht für mich. Wer Thriller oder Krimis mag, es gerne etwas morbide hat und ein Buch lesen möchte, dass nicht 0815 ist, macht mit diesem sicher nichts falsch.
Irgendwie originell - irgendwie auch nicht - aber auf jeden Fall nicht so meins…
Ich habe „My Life as a Serial Killer“ heute Morgen ausgelesen und bin mir ehrlich gesagt immer noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Einerseits fand ich Claire als Protagonistin mit ihrer ganz eigenen Weltanschauung durchaus originell – sie war manchmal erfrischend direkt und kompromisslos –, andererseits bin ich mit ihr (und eigentlich mit keiner Figur im Buch) wirklich warm geworden. Die Geschichte wirbt mit schwarzem Humor und makaberer Spannung, doch für mich hat sie weder als Thriller noch als bitterböse Satire ganz funktioniert. Ab und zu musste ich schmunzeln, das war’s dann aber auch. Totlachen? Fehlanzeige. Gänsehaut? Eher nicht. Insgesamt empfand ich Claire – und auch die Nebenfiguren – als eher unangenehm, was es mir schwer gemacht hat, emotional einzutauchen. Immerhin: Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Für Fans von abgründigem schwarzen Humor mit schrägem Dreh vielleicht genau das Richtige – für mich war es eher ein kurzer Ausflug in eine schräge Welt, den ich nicht unbedingt wiederholen muss…
Ganz nett für Zwischendurch
Ich weiß gar nicht so wirklich, was ich zu dem Buch sagen soll. Irgendwie fand ich’s gut, aber gleichzeitig war’s auch etwas langweilig. Die Protagonistin bringt nacheinander Menschen um, mit deren Verhalten sie nicht einverstanden ist, bis ihr jemand auf die Schliche kommt…
Claire clairt 🤣
Ach Claire. Deine Gedankengänge sind der Wahnsinn. Ich kann das Buch gar nicht richtig beschreiben. Wir lernen hier Claire kennen, eine junge Frau die weiß was sie will und wen sie nicht leiden kann und was sie nicht leiden kann. Und das räumt sie akribisch aus dem Weg. Bis eines Tages ihr Vater stirbt und sie nachlässig wird. Und hier fängt das ganze an. Es gab für mich einiges zum schmunzeln, zum drüber nachdenken. Wow Momente ( ok vllt eher „ach du scheiße“ Momente) und 1-2 plott Twists die ich nicht erwartet hab. Und ein Ende dessen ich nicht ganz schlau werde. Völlig gelungen
Claire ist Künstlerin. Auf der Beerdigung ihres, an Demenz erkrankten, Vaters bekommt sie eine E-Mail, dass sie auf der shortlist für einen Kunstpreis steht, kurz nach der ersten Mail erhält sie eine zweite mit der Entschuldigung, die erste sei fehlgeleitet worden und sie solle sich weiter bemühen mit ihren Bildern. Der Entschluss nach dem Verfasser dieser Email zu suchen und diesen dann kalt zu machen, bringt einige Ereignisse in Gang mit den Claire nicht gerechnet hat. Claire entledigt sich schon seit längerem unliebsamen Personen auf unterschiedliche Weise, meist mit den selben Folgen, dem Tod der jeweiligen Person. Doch als sie selbst von dem Trauerfall ihres Vaters betroffen ist und eine Trauertherapie absolvieren soll, wird Claire von ihrer Vergangenheit eingeholt.
Wenn you, Fight Club und Dexter in einer Story vereint werden kommt my life as a serialkiller dabei raus. Trockner englischer Humor, viel Sarkasmus und eine Trauerbewältigung, die ihresgleichen sucht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere haben Charm und Tiefgang. Den Plottwist hab ich nicht kommen sehen und war sehr gut ausgearbeitet. Große Empfehlung
Eine Ausstellung! Claire sieht sich am Ende ihres Ziels: Sie hat die Zusage für eine Ausstellung ihrer Bilder bekommen. Kurz darauf kommt die Ernüchterung. Jemand hat sich in der Mailzustellung geirrt und Claire beschliesst: Dieser Jemand muss sterben. Claire lauert Lucas auf. Lucas ist dieser Jemand, der sie durch die falsch versendete Mail gedemütigt hat. Am nächsten Tag ist er tot, ermordet von Claire. Die junge Frau fackelt nicht lang! Wer ihr in die Quere kommt, wird ermordet. Sie rächt sich an dem Pfleger, der ihren dementen Vater schikaniert hat oder einer Teilnehmerin in der Selbsthilfegruppe. Und die Leiterin dieser Gruppe kann Claire sowieso nicht ausstehen. Dumm ist nur, dass Claire bei einem dieser Morde beobachtet wird. Im "Damals" bekommen die Leser Einblick in Claires Kindheit. Mit einer äusserst narzisstischen Mutter ist Claires Karriere als Täterin so gut wie vorprogrammiert. Tatsächlich haben mich diese Rückblicke mehr geschockt als Claires Morde in der Gegenwart, als sie um die 30 Jahre alt ist. Claire ist ein wandelndes Pulverfass, kommt ihr jemand quer, muss er sterben. Die Protagonistin ist amüsant, sarkastisch und mörderisch. Selbstjustiz ist es nicht wirklich, was Claire zum Morden treibt. Es ist eher so, dass sie eine schwache Hand hat. Die Hand, die zum Hammer greift, wenn ihr etwas missfällt. Bei ihren Gedanken, weshalb jemand sterben muss, musste ich mehrere Male schmunzeln. Sie kommentiert nämlich das Geschehen oft mit einzelnen Sätzen, die witzig und oft rabenschwarz sind. Das war eigentlich genau mein Humor. Obwohl Claire eine Mörderin ist, fand ich sie überraschend witzig und ich gestehe, ein paar Mal habe ich ihre Art jemanden zur Rechenschaft zu ziehen verstanden. Nicht gut geheissen, aber ansatzweise konnte ich nachvollziehen, weshalb sie mordet. Dies vor allem als Claire bei den Pflegern von dementen Menschen "aufräumt". Obwohl Claire durchwegs in Ich Perspektive erzählt, wird es nicht langweilig, was sie so sagt, denkt und überlegt. Was etwas langfädig ist, ist ab und zu mal die verwickelte Handlung. Gerade in den Therapiesitzungen für Hinterbliebene oder Passagen in einem Seniorenheim dreht sich diese im Kreis und hätte kürzer gehalten werden dürfen. Die Autorin Clare Mackintosh hat für ihre Protagonistin einen ähnlichen Vornamen wie ihrer gewählt. Damit hat sie mich beim Tippen dieser Rezension noch ein letztes Mal zum Schmunzeln gebracht!
Viel Wahrheit in 385 Seiten 🫧
Wie stellt man sich einen Serienmörder vor ? Blutrünstig? Kalt? Gruselig? Ja, so stelle ich mir auch einen Serienmörder vor. Das dieses Bild aber auch ein Klischee sein kann, zeigt uns Joanna Wallace in ihrem Buch „My life as a serialkiller“! Ich fand dieses Buch erfrischend ehrlich & gut! Auch wenn es sich in manchen Teilen gezogen hatte, empfand ich viel Freude am Lesen. Viele Themen werden hier in einer lustigen - aber auch traurigen- Geschichte aufgenommen. 4/5 Sterne 🩶
Nach dem Tod ihres Vaters, landet Claire in einer Therapie Gruppe. Da Gefühle nicht so Ihre Sache sind und sie generell nicht so mit diesen "Durchschnittsmenschen" zurecht kommt, droht ihr mörderisches Hobby bald entdeckt zu werden. Das Buch ist bitterböse und mit sehr viel schwarzen Humor. Obwohl Serienmörderin, fiebert man mit Claire mit und man findet sie sogar sympathisch. Was stimmt nicht mit mir!!!!!🙄
✏️ Meinung: Dieses Buch war ein Coverkauf bzw. eigentlich war es der Titel, der mich anzog. Ich war dann einigermaßen überrascht als ich mit dem Lesen anfing, aber es war eine positive Überraschung. Ich mochte das Buch sehr und das war eine andersartige Sicht auf das Phänomen Serienkiller und das dann noch in einem Setting mit den Themen Demenz und Trauer. Schon irgendwie verrückt, aber ein bisschen so las sich auch das Ganze. Das Buch lebt nicht unbedingt von der Spannung, wobei es hier und da schon recht spannend bzw. wendungsreich war. Vielmehr lebt es von dem unglaublichen Wortwitz und dem schwarzen Humor und manchmal hat es die Autorin z.B. mit Wiederholungen echt bis zum Äußersten ausgereizt - also die Grenze zwischen was geht noch und wann wird es lächerlich. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache, ich persönlich hatte damit sehr viel Spaß und möchte eine absolute Leseempfehlung aussprechen.
Bisschen weird.
Ich habe die Serie „You“ geliebt. Und ja, ich gebe zu ich habe relativ lange gehofft, dass Joe davon kommt, denn ganz ehrlich? Einige seiner Opfer haben es nicht anders verdient. Aber Clair? Ich weiß nicht. Es ist ganz eindeutig, dass Clair eine Psychopathin ist, die mit Menschen an sich wenig anfangen kann, aber ihre Gründe einige davon umzubringen? Schwer nachzuvollziehen. Bei anderen aber auch wieder nicht. Es ist verzwickt. Die Story ist okay und mit dem Twist am Ende habe ich nicht wirklich gerechnet, das war spannend, aber sympathisch war mir keiner der Charaktere. Wenn man kein Problem mit moralisch fragwürdigen Gedanken hat, kann man das Buch durchaus mal zur Hand nehmen.
Der Einstieg hat bei mir etwas gedauert – ich brauchte ein paar Kapitel, um wirklich reinzukommen. Doch dann wurde es zunehmend spannender, vor allem das Ende war richtig fesselnd! 🔥 Was mir besonders gefallen hat, war der witzige, teilweise schwarzhumorige Schreibstil. Die Kapitel aus der Vergangenheit waren dabei echte Highlights und haben die Geschichte noch interessanter gemacht. Ein Buch, das schräg, originell und zum Teil überraschend emotional ist :)

Ich habe beim Lesen nicht in schallendes Gelächter ausbrechen müssen, aber oft geschmunzelt, was bei diesem Stoff schon bemerkenswert ist. My Life as a Serial Killer ist eine bitterböse, dabei überraschend warmherzige Geschichte über eine Frau, die sich mit psychischen Herausforderungen, familiären Altlasten und ihrer Leidenschaft fürs Töten durch ihren Alltag schlägt. Joanna Wallace schafft es, eine so charmante, witzige und zugleich zutiefst gestörte Erzählerin zu erschaffen, dass ich mich ständig ertappt fühlte: Darf ich das wirklich unterhaltsam finden? Ja, ich darf. Die Balance zwischen schwarzem Humor und emotionaler Tiefe funktioniert gut, auch wenn nicht jeder Witz zündet. Für alle, die sich vorstellen können, Dexter mit britischem Humor und einem Hauch von Fleabag zu mischen, ist dieses Buch ein kleiner Geheimtipp. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Claire war schon immer irgendwie anders. Durchschnittsmenschen und ihre Befindlichkeiten versteht sie nicht. Ich mochte Claires stumpfe Art. Menschen, die ihr in Quere kommen, ihr unangenehm auffallen oder von denen sie sich ungerecht behandelt fühlt, werden einfach aus dem Weg geräumt. Bisher ist alles gut gegangen und Claire davon gekommen - bis jetzt ... Ich habe mir das Buch spannender und humorvoller vorgestellt. Von Humor habe ich nichts gemerkt. Vielleicht habe ich den Humor nicht verstanden. Streckenweise zieht sich die Story etwas und viele Charaktere sind nervig. Am liebsten habe ich die Rückblicke in ihre Kindheit gelesen. Ein nettes, unspektakuläres Buch - kann man machen, muss man aber nicht.
Wir lernen Claire kennen, eine Serienkillerin. Sie durchlebt eine schwere Zeit, weil ihr Vater verstorben ist und das Töten gerät *hust* etwas aus dem Ruder… sie wird unachtsam. Und plötzlich wird ihr klar, dass sie beobachtet wurde. Dieses Debüt der Autorin hat Spaß gemacht! Wir bekommen eine Story aus der Sicht einer Serienmörderin, aus ihrer Gedankenwelt, ihrem Umgang mit „Durchschnittsmenschen“, Einblicke in die jüngste Vergangenheit und das Trauma dieser Frau, welche schon im Kindesalter anders war als alle um sie herum.
Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Inhalt hat mich nicht enttäuscht. Claire, scheinbar gebrochen vom Tod ihres Vaters, entpuppt sich als eiskalte Serienkillerin. Ihre grausame Kindheit bei einer psychisch misshandelnden Mutter legt den Grundstein für ihren Abgrund. Kleine Unachtsamkeiten wie eine falsch adressierte E-Mail genügen, um ihren tödlichen Impuls auszulösen. Und als Leser ertappt man sich dabei, Verständnis für sie zu entwickeln vor allem bei scheinheiligen Opfern wie einem sadistischen Pfleger. Claire weiß genau, was sie ist. Ohne Job, als Künstlerin lebend, verachtet sie die "Durchschnittsmenschen". Wer sie unterschätzt oder erpressen will, lebt gefährlich. Die liebe Joanna hat es wirklich geschafft mein Mitgefühl für eine moralisch völlig verkommene Figur zu wecken. Die Spannung lebt vom ständigen Spiel mit der Entdeckung. Unbedingt lesen, aber nichts für schwache Nerven!

War richtig gut 👍
„My Life as a Serial Killer“ war wirklich herrlich skurril und gleichzeitig richtig witzig. Besonders die Figur Claire hat mich stark an Wednesday Addams erinnert – mit ihrer trockenen, besonderen Art. Wer die Serie Wednesday mochte, wird an dieser Geschichte definitiv auch seinen Spaß haben. Es war einfach mal etwas ganz anderes 😜 Das Hörbuch war zudem richtig gut eingesprochen und hat das Ganze noch einmal aufgewertet.
Dieses Buch ist der Hammer!!
Zum Inhalt möchte ich nicht allzu viel schreiben, da ich denke, jeder sollte hier ungespoilert rangehen. Die Geschichte ist für mich schwarzhumorig mit Tiefgang und ich konnte mich dem Charme der Serienkillerin nicht entziehen , dafür brauchte ich nicht mit einem Hammer bedroht werden;-) Klare Leseempfehlung!!
Der Schreibstil und die Wortwahl haben mir unglaublich gut gefallen. Die Handlung ist manchmal langatmig aber trotzdem unterhaltsam und selten langweilig Ich mag Claire und ihr Sicht und Beschreibung von Verhaltensweisen und Menschen. Sie ist erfrischend und spricht aus was man sich geheim schon oft gedacht hat. Ich liebe den trockenen Humor und das Hörbuch mit Pia-Rohna Saxe als Sprecherin ist perfekt 👌
Characteristics
8 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Unsere neue Lieblings-Serienmörderin! | »Erfrischend originell und zum Totlachen komisch.« Clare Mackintosh
Claire ist eine ganz normale junge Frau – zumindest, wenn man einmal davon absieht, dass sie ab und an lästige Mitmenschen über die Klinge springen lässt. Gerade hat sie es auf Lucas abgesehen, der noch nichts von seinem Glück ahnt. Eine unbedachte, falsch getippte E-Mail hat ihn ins Fadenkreuz dieser extrem reizbaren Serienkillerin gebracht. Doch noch bevor sie Blickkontakt aufnimmt, bevor sie sich von ihm einen Drink spendieren lässt, ja sogar bevor Claire ihn mit nach Hause nimmt und in kleine Stücke zerlegt, läuft an diesem Abend etwas ganz und gar schief: Irgendjemand beobachtet Claire. Jemand, der im Begriff ist, ihr mörderisches kleines Hobby zu entdecken. Ist ja klar, dass sie alles unternimmt, um dieses geheim zu halten …
»Erstklassige Unterhaltung – nie werden Sie mehr Spaß mit einer hammerschwingenden Wahnsinnigen haben.« DAILY EXPRESS
Haben wir nicht alle schon einmal daran gedacht, dem Vordrängler an der Supermarktkasse den Hals umzudrehen? Wenn Sie »How to Kill Your Family« unterhaltsam fanden oder mit der mörderischen Villanelle in »Killing Eve« mitgefiebert haben, dann wird Sie »My Life as a Serial Killer« absolut begeistern! Joanna Wallace liefert in ihrem Debüt einen ungewöhnlich unverblümten und wahnsinnig unterhaltsamen Einblick in den Kopf einer psychopathischen Serienkillerin, die auf einer persönlichen Rachemission ist. Stellen Sie sich schon einmal darauf ein, dass Sie dieses Buch nicht mehr weglegen können!
»Messerscharf, raffiniert und voller köstlichem Galgenhumor.« BOOKSELLER
»Eine willkommene Neuheit im aufkeimenden Subgenre der düster-humorvollen weiblichen Serienkiller-Romane. Ein rasanter Pageturner mit herrlich trockenem Humor.« THE GUARDIAN
»Dieser düstere, bitterkomische Thriller krempelt die gängigen Genrekonventionen für Serienmörder um, denn man kann nicht anders, als mit der Protagonistin Claire mitzufiebern.« DAILY MAIL
»Joanna Wallace‘ Sprache ist messerscharf – dieses Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes zum Totlachen. Claire ist eine Serienmörderin, die man einfach lieben muss!« JACK JORDAN
Book Information
Author Description
Nach ihrem Jurastudium an der Universität Birmingham arbeitete Joanna Wallace als Anwältin für Handelsrecht, bis eine Autoimmunerkrankung ihr einen Teil ihrer Sehkraft nahm – ihr aber letztendlich half, klarer zu sehen. Jetzt arbeitet sie ehrenamtlich bei den Samaritern und betreibt mit ihrem Mann ein kleines Familienunternehmen von zu Hause aus, wo sie mit ihren 4 Kindern leben. »My Life as a Serial Killer« ist ihr Debüt.
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👩🏻🔨🩸 „My Life as a Serial Killer“ von Joanna Wallace 🩸🔨👩🏻
„My Life as a Serial Killer“ ist definitiv kein Wohlfühlbuch, sondern ein schonungsloser Blick in die Abgründe einer Serienmörderin. Wir begleiten Claire, deren Perspektive so verstörend wie faszinierend ist. Sympathisch ist sie nicht – und das muss sie auch gar nicht sein. Viel spannender ist die intensive Auseinandersetzung mit ihren Gedanken, ihrer zerrütteten Vergangenheit und dem zerstörerischen Einfluss ihrer Mutter, die sich im Verlauf fast noch monströser entpuppt als Claire selbst. Die Mordszenen sind explizit und kompromisslos geschildert. Wer leichte Kost sucht, ist hier fehl am Platz. Gleichzeitig liegt die eigentliche Härte weniger in der Brutalität, sondern in den Einblicken in Claires Kindheit – das ist der wahre Horror dieses Romans. Die Handlung selbst bleibt spannend, es gab einige Twists. Vor allem das Ende hat es nochmal in sich und konnte mich kalt erwischen. Der Schreibstil passt perfekt: direkt, ungeschönt und ehrlich hart. Für Thriller-Fans, die psychologische Tiefe ebenso schätzen wie explizite Szenen, ist dieses Buch ein Volltreffer. Ich persönlich hoffe sehr, dass Joanna Wallace weitere Bände rund um Claire schreibt – ihr Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. 4,5 von 5 hammerharten Sternen 😁 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 🔨 🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨🔨

„Der Durchschnitssmensch…“
Claires Bild wurde in eine engere Auswahl genommen, aus Versehen, was sie zum Wahnsinn treibt und sie dazu bringt den Mann, der es verbockt hat, umzubringen. Der Mord des Mannes zieht einen Ereigniskette nach sich, mit der Claire nicht gerechnet hat. Das Buch ist gut geschrieben, es wird nicht auf jeder Seite jemand ermordet, aber wir erfahren viel über Claires Familienverhältnisse, ihre Kindheit und was sie antreibt. Das Buch hat sehr trockenen Humor, das muss man mögen, aber ich fand es super. Das Ende hat mich wirklich sehr überrascht und es hat sich gelohnt.
Wenn man mal in die True-Crime-Doku Welt eingetaucht ist, findet man ja schon den ein oder anderen interessanten Menschen. Ob Ich hier jetzt meine neue Lieblingsserienmörderin finde, das war die Frage aller Fragen. „Claire“ hieß also die Bewerberin auf den Posten. An sich ein Charakter, mit dem ich gern durch die Story gegangen bin, aber furchteinflößend war sie dann doch eher weniger. Und die Story steht dem ganzen in nichts nach. Ganz cool, aber sehr unspektakuläre. Wer hier die Hoffnung hat, dass Blut aus den Seiten tropft wird dann doch enttäuscht. Generell zieht sich das ganze auch ganz schön. HALT STOP! Natürlich gibts auch die ein oder andere Leiche, aber im Grunde trumpft die Geschichte eher mit dem ein oder anderen Schmunzler auf statt mit Leichenteile. Erzählt wurde das an sich gut, wobei die Kapitel teilweise schon länger als von mir bevorzugt sind. Da machste aber nichts, ich mags halt lieber kurz und knackig mit vielen Sprüngen. Die Kapitel aus „Claires“ Kindheit, die sich auch nur auf ihre Geburtstage beschränkt, waren jetzt zwar auch keine Offenbarung aber die mochte ich am liebsten. Es ist eine skurrile Geschichte mit ebenso skurrilen Figuren, die man machen kann, aber auch nicht muss. Ob Sie jetzt meine neue Lieblingsserienmörderin ist? Eher nicht.

Eine humorvolle Geschichte, die Spaß macht. Für mich hatte sie nicht nur mehr Tiefe als erwartet, sondern war auch unvorhersehbar.
Ich bin wieder ganz unvoreingenommen und uninformiert in die Geschichte gestartet und habe mich einfach mitreißen lassen. Die Sprecherin Pia-Rhona Saxe fand ich richtig toll und passend, sie hat auch die verschiedenen Charaktere richtig gut unterschiedlich gesprochen – so konnte ich mich ganz schnell in das Geschehen hineinfinden. Für mich war die Geschichte nicht per se ein spannender Pageturner, sie hat einfach Spaß gemacht. Das ganze Ausmaß der Situation, in der Claire steckte, hat sich immer weiter entfaltet und immer wieder neue und unerwartete Facetten gezeigt. Auch die Rückblicke in ihre Kindheit waren sehr interessant und aufschlussreich und haben der Protagonistin mehr Tiefe verliehen. Generell muss ich sagen, dass ich es sehr faszinierend fand, dass es um eine psychopathische Serienmörderin geht, die mit Trauer und Verlust konfrontiert wurde und die so mehr über die Schönheit des Lebens lernt – unabhängig von der blutigen Spur, die sie hinterlässt. Insgesamt fand ich die Geschichte allerdings nicht sonderlich blutig oder brutal, obwohl es um eine Serienmörderin ging. Das fand ich aber gar nicht schlimm, im Gegenteil: Für mich war die Geschichte insgesamt perfekt, so wie sie war, weshalb sie für mich auch ein Highlight ist.
Das Buch verspricht Humor und Spannung. Leider war beides nicht so stark vorhanden wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Story war gut und ich musste an manchen Stellen auch schmunzeln. Claire ist eine starke Prota, die zum Teil unfassbar komische Gedanken hatte. Ihren inneren Monolog habe ich sehr genossen und er hat mich auch ab und an zum schmunzeln gebracht. Hätte mir aber mehr Spannung und mehr Humor gewünscht. Ja es ist schwarzer Humor (englischer Humor) den ich eigentlich sehr liebe, aber hier war er irgendwie nicht ganz anwesend wie angenommen. An manchen Stellen hat sich das Buch für mich auch ein wenig gezogen… Ich hatte im Laufe des Buches einen Verdacht, wer hinter dem ganzen stecken könnte aber weit gefehlt. Mit dem Ende habe ich tatsächlich so nicht gerechnet… 😊 Aufgrund der ganzen Vergangenheit der Hauptprotagonistin hat es mich dann sehr für Sie gefreut, dass sie etwas über sich hinauswachsen konnte und etwas inneren Frieden finden konnte. Wie lange der anhält ist jedoch fraglich nach dem Ende 😊 Wer auf der Suche nach einem leichten Krimi ist und einfach nur ein paar schöne Lesestunden verbringen möchte dem kann ich das Buch empfehlen. Es war kein Highlight oder ähnliches aber es hat Spaß gemacht.

Ach sehr rund 😅 Sehr unterhaltsam 😍
*Spoilerfrei* Was für ein Buch, wem der Klappentext zusagt, sollte sich mal darauf einlassen. Es ist mal anders, aber ein schöner Roman. Dieses Buch habe ich vorletzte Woche ganz spontan mitgenommen, der Titel hat mich sofort angesprochen. Ich liebe es aus der Sicht einer Mordenen Person oder wie hier einer Serienkillerin zu lesen 😅 Da es neu herausgekommen ist, habe ich zufällig auch noch gar nichts von dem Buch gehört und bin somit auch ohne Erwartungen in die Geschichte eingestiegen. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihre Gedankengänge mitzubekommen. Es ist unfassbar, wie leicht eine Welt gebaut wurde, die dann noch so viele Themen umfasst hat. Ich hätte nie erraten, was am Ende herauskommt. Ich hatte kurz die Vermutung, aber dann das ganze Auflösung war unglaublich. Ich war mir dann eigentlich ziemlich sicher, wie die Geschichte ausgehen wird, aber mit der Figur am Ende hätte ich dann wirklich nicht gerechnet. Und dann die letzten Seiten, haben mich zuerst nachdenklich sitzen gelassen und mich kurz nochmal eine Szene suchen lassen. Und dann fand ich es einfach nur sehr passend und schlüssig. Klingt jetzt sehr chaotisch, aber so ist das Buch gar nicht, es macht einfach sehr Spaß sie zu begleiten. Also wer Lust hat das Morden aus einer etwas humorvollen Sicht zu betrachten, kann ich dieses Buch ans Herz lesen. Und Plottwist und unerwartete Ereignisse fehlen auch hier nicht 😅
Nicht mein Fall 👎
Leider hatte ich ganz andere Erwartungen an das Buch. Es war absolut nicht mein Fall und ich habe mich bis zum Ende durchquälen müssen. Der schwarze Humor war mir einfach zu viel. Worum geht's? 📖 Claire ist eine ganz normale junge Frau – zumindest, wenn man einmal davon ab sieht, dass sie ab und an lästige Mitmenschen über die Klinge springen lässt. Gerade hat sie es auf Lucas abgesehen, der noch nichts von seinem Glück ahnt. Eine unbedachte, falsch getippte E-Mail hat ihn ins Fadenkreuz dieser extrem reizbaren Serienkillerin gebracht. Doch noch bevor sie Blickkontakt aufnimmt, bevor sie sich von ihm einen Drink spendieren lässt, ja sogar bevor Claire ihn mit nach Hause nimmt und in kleine Stücke zerlegt, läuft an diesem Abend etwas ganz und gar schief: Irgendjemand beobachtet Claire. Jemand, der im Begriff ist, ihr mörderisches kleines Hobby zu entdecken. Ist ja klar, dass sie alles unternimmt, um dieses geheim zu halten …

Dies ist eines der Bücher, bei denen ich mich frage, was wollte uns der oder die Autor:in sagen? Es ist irgendwie unterhaltsam gewesen, stellenweise auch lustig, irgendwie gab es auch einen roten Faden, dennoch bin ich etwas verwirrt. Die Protagonistin war seltsam, dennoch wollte ich mehr über sie herausfinden. Alles in allem ein interessantes Buch, das ich ggf. nicht richtig verstanden habe.
Saucool, raffiniert, messerscharf
Wenn man dem Adjektiv cool ein Buch zuordnen müsste, dann wäre es auf jeden Fall dieses hier. Und das nicht nur wegen der absolut coolen Aufmachung, sondern vor allem wegen des Inhalts. Claire ist als Hauptfigur ein absolutes Unikat frech, raffiniert, messerscharf und ja, sie ist eine Serienmörderin. Für sie ist das aber ein ganz normales Hobby wie für uns das Lesen. Und das wird auch so locker flockig in die Geschichte eingebunden: Upps, schon wieder jemanden umgebracht. Man kann Claire nicht mögen, ich fand sie aber wirklich klasse. Die Geschichte ist nicht realistisch und irgendwie absolut absurd. Aber das ist hier total egal, weil es einfach so unterhaltsam geschrieben ist. Schwarzer Humor tropft aus jeder Seite, gleichzeitig aber so charmant, dass ich ständig grinsen musste. Es ist diese seltene Mischung aus Witz und Abgrund, bei der man nicht weiß, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll und genau das macht das Buch so erfrischend. Der Schreibstil ist dabei auch total on point. Wer schwarzen Humor mag, ist bei diesem Buch genau richtig. Mein Geschmack hats total getroffen und ich fands genial. Auch finde ich, dass es sich durch dieses Subgenre Serienkiller-Roman von der Masse hervorhebt. Eine volle Empfehlung von mir.
"Später stehe ich unter der Dusche, schließe die Augen und muss an die Stille denken, die nur jenseits von Schreien existiert. Sie ist vollkommen unbefleckt - und ich lebe für diese Stille, lasse zu, dass sie meinen Geist durchdringt." Was für ein Buch 😂📚 ich hab zwar etwas länger gebraucht, da ich immer nur auf der Arbeit gelesen habe, aber es hat wirklich Spaß gemacht 😁 zwischendrin hab ich etwas gezweifelt, ob das noch als Roman durchgehen kann, aber naja... Ja, kann es 😁📚 Aber mal zum Inhalt... Claire ist eine ganz normale junge Frau - zumindest wenn man mal von ihrem kleinen Hobby lästige Durchschnittsmenschen zu beseitigen absieht 😅 Gerade hat sie es auf Lucas abgesehen, der davon noch nichts ahnt. Doch bevor sie mit ihm machen kann, was sie eben so macht, bevor sie ihn überhaupt anspricht, wird sie leider beobachtet, ohne dass Claire es ahnt 🙈 Doch bevor ihr mörderisches, kleines Hobby aufgedeckt wird, muss sie ganz dringend herausfinden, wer, warum und wie sie denjenigen aus dem Weg räumen kann... 😁📚 Das Buch ließ sich super lesen, es war unterhaltsam, ließ mich oft schmunzeln, hatte halt nicht die mega krasse Spannungskurve, aber mit Claire rauszufinden, wer ihr Geheimnis aufdecken will, hat wirklich Spaß gemacht 😁💪🏻 Claires Denken war auch urkomisch für mich und hat mich doch manchmal etwas zum nachdenken angeregt 😅 Zwischendrin bekam man immer ein paar Rückblicke auf ihre Geburtstage in der Kindheit, was tatsächlich meiner Meinung nach irgendwie erklärt, warum sie sich solch ein Hobby zugelegt hat 🙈⚔️ Ich würde für das Buch tatsächlich eine Leseempfehlung abgeben 📚 Leichte, humorvolle Unterhaltung über eine charmante Serienkillerin, die versucht ihr Hobby weiterhin zu behalten 😁⚔️
Unblutiger als der Titel es vermuten lässt
Da Sarkasmus und schwarzer Humor schon mein Ding sind, griff ich in der Buchhandlung zu „My Life as a Serial Killer“ von Joanna Wallace, erschienen bei Piper. Der Verlag versprach mir, meine Lieblings-Serienmörderin zu finden, und so begann ich zu lesen. Dieser Roman wird aus der Sicht der Serienmörderin Claire erzählt. Richtig furchteinflößend war Claire für mich allerdings nicht. Leider traf das auch zu einem großen Teil auf die Storyline zu. Meist folgte ich Claire durch sehr langatmige Sitzungen der Trauerbewältigungsgruppe oder durch ihr nicht besonders spektakuläres Leben. Natürlich gab es ein paar Morde, doch auch dies hätte ich mir anhand des Titels blutiger vorgestellt. Der Schreibstil der Autorin las sich gut, und ab und zu blitzte der versprochene schwarze Humor auf, auch wenn es für mich davon zu wenig gab. Die Rückblenden in Claires Kindheit hingegen haben mir gut gefallen und erklärt, wieso Claire sich so entwickelte. Trotz allem gab es jedoch nicht wirklich Charaktere, die ich mochte, und so tat ich mir an vielen Stellen schwer. Am Ende bot die Autorin noch zwei Plot Twists, die ich vorher so nicht habe kommen sehen. Für mich war es ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Ab und zu habe ich gelacht, aber leider auch genauso oft mit den Augen gerollt. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen für diese etwas farblose Serienmörderin. Mögt ihr schwarzen Humor?

Das war mal was ganz anderes. Ich kann es gar nicht richtig fassen, wie ich das Buch fand. Es hat mich weder richtig gepackt oder in seinen Bann gezogen, noch konnte ich es einfach zur Seite legen. Ein Highlight war es definitiv nicht für mich. Wer Thriller oder Krimis mag, es gerne etwas morbide hat und ein Buch lesen möchte, dass nicht 0815 ist, macht mit diesem sicher nichts falsch.
Irgendwie originell - irgendwie auch nicht - aber auf jeden Fall nicht so meins…
Ich habe „My Life as a Serial Killer“ heute Morgen ausgelesen und bin mir ehrlich gesagt immer noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Einerseits fand ich Claire als Protagonistin mit ihrer ganz eigenen Weltanschauung durchaus originell – sie war manchmal erfrischend direkt und kompromisslos –, andererseits bin ich mit ihr (und eigentlich mit keiner Figur im Buch) wirklich warm geworden. Die Geschichte wirbt mit schwarzem Humor und makaberer Spannung, doch für mich hat sie weder als Thriller noch als bitterböse Satire ganz funktioniert. Ab und zu musste ich schmunzeln, das war’s dann aber auch. Totlachen? Fehlanzeige. Gänsehaut? Eher nicht. Insgesamt empfand ich Claire – und auch die Nebenfiguren – als eher unangenehm, was es mir schwer gemacht hat, emotional einzutauchen. Immerhin: Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Für Fans von abgründigem schwarzen Humor mit schrägem Dreh vielleicht genau das Richtige – für mich war es eher ein kurzer Ausflug in eine schräge Welt, den ich nicht unbedingt wiederholen muss…
Ganz nett für Zwischendurch
Ich weiß gar nicht so wirklich, was ich zu dem Buch sagen soll. Irgendwie fand ich’s gut, aber gleichzeitig war’s auch etwas langweilig. Die Protagonistin bringt nacheinander Menschen um, mit deren Verhalten sie nicht einverstanden ist, bis ihr jemand auf die Schliche kommt…
Claire clairt 🤣
Ach Claire. Deine Gedankengänge sind der Wahnsinn. Ich kann das Buch gar nicht richtig beschreiben. Wir lernen hier Claire kennen, eine junge Frau die weiß was sie will und wen sie nicht leiden kann und was sie nicht leiden kann. Und das räumt sie akribisch aus dem Weg. Bis eines Tages ihr Vater stirbt und sie nachlässig wird. Und hier fängt das ganze an. Es gab für mich einiges zum schmunzeln, zum drüber nachdenken. Wow Momente ( ok vllt eher „ach du scheiße“ Momente) und 1-2 plott Twists die ich nicht erwartet hab. Und ein Ende dessen ich nicht ganz schlau werde. Völlig gelungen
Claire ist Künstlerin. Auf der Beerdigung ihres, an Demenz erkrankten, Vaters bekommt sie eine E-Mail, dass sie auf der shortlist für einen Kunstpreis steht, kurz nach der ersten Mail erhält sie eine zweite mit der Entschuldigung, die erste sei fehlgeleitet worden und sie solle sich weiter bemühen mit ihren Bildern. Der Entschluss nach dem Verfasser dieser Email zu suchen und diesen dann kalt zu machen, bringt einige Ereignisse in Gang mit den Claire nicht gerechnet hat. Claire entledigt sich schon seit längerem unliebsamen Personen auf unterschiedliche Weise, meist mit den selben Folgen, dem Tod der jeweiligen Person. Doch als sie selbst von dem Trauerfall ihres Vaters betroffen ist und eine Trauertherapie absolvieren soll, wird Claire von ihrer Vergangenheit eingeholt.
Wenn you, Fight Club und Dexter in einer Story vereint werden kommt my life as a serialkiller dabei raus. Trockner englischer Humor, viel Sarkasmus und eine Trauerbewältigung, die ihresgleichen sucht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere haben Charm und Tiefgang. Den Plottwist hab ich nicht kommen sehen und war sehr gut ausgearbeitet. Große Empfehlung
Eine Ausstellung! Claire sieht sich am Ende ihres Ziels: Sie hat die Zusage für eine Ausstellung ihrer Bilder bekommen. Kurz darauf kommt die Ernüchterung. Jemand hat sich in der Mailzustellung geirrt und Claire beschliesst: Dieser Jemand muss sterben. Claire lauert Lucas auf. Lucas ist dieser Jemand, der sie durch die falsch versendete Mail gedemütigt hat. Am nächsten Tag ist er tot, ermordet von Claire. Die junge Frau fackelt nicht lang! Wer ihr in die Quere kommt, wird ermordet. Sie rächt sich an dem Pfleger, der ihren dementen Vater schikaniert hat oder einer Teilnehmerin in der Selbsthilfegruppe. Und die Leiterin dieser Gruppe kann Claire sowieso nicht ausstehen. Dumm ist nur, dass Claire bei einem dieser Morde beobachtet wird. Im "Damals" bekommen die Leser Einblick in Claires Kindheit. Mit einer äusserst narzisstischen Mutter ist Claires Karriere als Täterin so gut wie vorprogrammiert. Tatsächlich haben mich diese Rückblicke mehr geschockt als Claires Morde in der Gegenwart, als sie um die 30 Jahre alt ist. Claire ist ein wandelndes Pulverfass, kommt ihr jemand quer, muss er sterben. Die Protagonistin ist amüsant, sarkastisch und mörderisch. Selbstjustiz ist es nicht wirklich, was Claire zum Morden treibt. Es ist eher so, dass sie eine schwache Hand hat. Die Hand, die zum Hammer greift, wenn ihr etwas missfällt. Bei ihren Gedanken, weshalb jemand sterben muss, musste ich mehrere Male schmunzeln. Sie kommentiert nämlich das Geschehen oft mit einzelnen Sätzen, die witzig und oft rabenschwarz sind. Das war eigentlich genau mein Humor. Obwohl Claire eine Mörderin ist, fand ich sie überraschend witzig und ich gestehe, ein paar Mal habe ich ihre Art jemanden zur Rechenschaft zu ziehen verstanden. Nicht gut geheissen, aber ansatzweise konnte ich nachvollziehen, weshalb sie mordet. Dies vor allem als Claire bei den Pflegern von dementen Menschen "aufräumt". Obwohl Claire durchwegs in Ich Perspektive erzählt, wird es nicht langweilig, was sie so sagt, denkt und überlegt. Was etwas langfädig ist, ist ab und zu mal die verwickelte Handlung. Gerade in den Therapiesitzungen für Hinterbliebene oder Passagen in einem Seniorenheim dreht sich diese im Kreis und hätte kürzer gehalten werden dürfen. Die Autorin Clare Mackintosh hat für ihre Protagonistin einen ähnlichen Vornamen wie ihrer gewählt. Damit hat sie mich beim Tippen dieser Rezension noch ein letztes Mal zum Schmunzeln gebracht!
Viel Wahrheit in 385 Seiten 🫧
Wie stellt man sich einen Serienmörder vor ? Blutrünstig? Kalt? Gruselig? Ja, so stelle ich mir auch einen Serienmörder vor. Das dieses Bild aber auch ein Klischee sein kann, zeigt uns Joanna Wallace in ihrem Buch „My life as a serialkiller“! Ich fand dieses Buch erfrischend ehrlich & gut! Auch wenn es sich in manchen Teilen gezogen hatte, empfand ich viel Freude am Lesen. Viele Themen werden hier in einer lustigen - aber auch traurigen- Geschichte aufgenommen. 4/5 Sterne 🩶
Nach dem Tod ihres Vaters, landet Claire in einer Therapie Gruppe. Da Gefühle nicht so Ihre Sache sind und sie generell nicht so mit diesen "Durchschnittsmenschen" zurecht kommt, droht ihr mörderisches Hobby bald entdeckt zu werden. Das Buch ist bitterböse und mit sehr viel schwarzen Humor. Obwohl Serienmörderin, fiebert man mit Claire mit und man findet sie sogar sympathisch. Was stimmt nicht mit mir!!!!!🙄
✏️ Meinung: Dieses Buch war ein Coverkauf bzw. eigentlich war es der Titel, der mich anzog. Ich war dann einigermaßen überrascht als ich mit dem Lesen anfing, aber es war eine positive Überraschung. Ich mochte das Buch sehr und das war eine andersartige Sicht auf das Phänomen Serienkiller und das dann noch in einem Setting mit den Themen Demenz und Trauer. Schon irgendwie verrückt, aber ein bisschen so las sich auch das Ganze. Das Buch lebt nicht unbedingt von der Spannung, wobei es hier und da schon recht spannend bzw. wendungsreich war. Vielmehr lebt es von dem unglaublichen Wortwitz und dem schwarzen Humor und manchmal hat es die Autorin z.B. mit Wiederholungen echt bis zum Äußersten ausgereizt - also die Grenze zwischen was geht noch und wann wird es lächerlich. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache, ich persönlich hatte damit sehr viel Spaß und möchte eine absolute Leseempfehlung aussprechen.
Bisschen weird.
Ich habe die Serie „You“ geliebt. Und ja, ich gebe zu ich habe relativ lange gehofft, dass Joe davon kommt, denn ganz ehrlich? Einige seiner Opfer haben es nicht anders verdient. Aber Clair? Ich weiß nicht. Es ist ganz eindeutig, dass Clair eine Psychopathin ist, die mit Menschen an sich wenig anfangen kann, aber ihre Gründe einige davon umzubringen? Schwer nachzuvollziehen. Bei anderen aber auch wieder nicht. Es ist verzwickt. Die Story ist okay und mit dem Twist am Ende habe ich nicht wirklich gerechnet, das war spannend, aber sympathisch war mir keiner der Charaktere. Wenn man kein Problem mit moralisch fragwürdigen Gedanken hat, kann man das Buch durchaus mal zur Hand nehmen.
Der Einstieg hat bei mir etwas gedauert – ich brauchte ein paar Kapitel, um wirklich reinzukommen. Doch dann wurde es zunehmend spannender, vor allem das Ende war richtig fesselnd! 🔥 Was mir besonders gefallen hat, war der witzige, teilweise schwarzhumorige Schreibstil. Die Kapitel aus der Vergangenheit waren dabei echte Highlights und haben die Geschichte noch interessanter gemacht. Ein Buch, das schräg, originell und zum Teil überraschend emotional ist :)

Ich habe beim Lesen nicht in schallendes Gelächter ausbrechen müssen, aber oft geschmunzelt, was bei diesem Stoff schon bemerkenswert ist. My Life as a Serial Killer ist eine bitterböse, dabei überraschend warmherzige Geschichte über eine Frau, die sich mit psychischen Herausforderungen, familiären Altlasten und ihrer Leidenschaft fürs Töten durch ihren Alltag schlägt. Joanna Wallace schafft es, eine so charmante, witzige und zugleich zutiefst gestörte Erzählerin zu erschaffen, dass ich mich ständig ertappt fühlte: Darf ich das wirklich unterhaltsam finden? Ja, ich darf. Die Balance zwischen schwarzem Humor und emotionaler Tiefe funktioniert gut, auch wenn nicht jeder Witz zündet. Für alle, die sich vorstellen können, Dexter mit britischem Humor und einem Hauch von Fleabag zu mischen, ist dieses Buch ein kleiner Geheimtipp. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Claire war schon immer irgendwie anders. Durchschnittsmenschen und ihre Befindlichkeiten versteht sie nicht. Ich mochte Claires stumpfe Art. Menschen, die ihr in Quere kommen, ihr unangenehm auffallen oder von denen sie sich ungerecht behandelt fühlt, werden einfach aus dem Weg geräumt. Bisher ist alles gut gegangen und Claire davon gekommen - bis jetzt ... Ich habe mir das Buch spannender und humorvoller vorgestellt. Von Humor habe ich nichts gemerkt. Vielleicht habe ich den Humor nicht verstanden. Streckenweise zieht sich die Story etwas und viele Charaktere sind nervig. Am liebsten habe ich die Rückblicke in ihre Kindheit gelesen. Ein nettes, unspektakuläres Buch - kann man machen, muss man aber nicht.
Wir lernen Claire kennen, eine Serienkillerin. Sie durchlebt eine schwere Zeit, weil ihr Vater verstorben ist und das Töten gerät *hust* etwas aus dem Ruder… sie wird unachtsam. Und plötzlich wird ihr klar, dass sie beobachtet wurde. Dieses Debüt der Autorin hat Spaß gemacht! Wir bekommen eine Story aus der Sicht einer Serienmörderin, aus ihrer Gedankenwelt, ihrem Umgang mit „Durchschnittsmenschen“, Einblicke in die jüngste Vergangenheit und das Trauma dieser Frau, welche schon im Kindesalter anders war als alle um sie herum.
Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Inhalt hat mich nicht enttäuscht. Claire, scheinbar gebrochen vom Tod ihres Vaters, entpuppt sich als eiskalte Serienkillerin. Ihre grausame Kindheit bei einer psychisch misshandelnden Mutter legt den Grundstein für ihren Abgrund. Kleine Unachtsamkeiten wie eine falsch adressierte E-Mail genügen, um ihren tödlichen Impuls auszulösen. Und als Leser ertappt man sich dabei, Verständnis für sie zu entwickeln vor allem bei scheinheiligen Opfern wie einem sadistischen Pfleger. Claire weiß genau, was sie ist. Ohne Job, als Künstlerin lebend, verachtet sie die "Durchschnittsmenschen". Wer sie unterschätzt oder erpressen will, lebt gefährlich. Die liebe Joanna hat es wirklich geschafft mein Mitgefühl für eine moralisch völlig verkommene Figur zu wecken. Die Spannung lebt vom ständigen Spiel mit der Entdeckung. Unbedingt lesen, aber nichts für schwache Nerven!

War richtig gut 👍
„My Life as a Serial Killer“ war wirklich herrlich skurril und gleichzeitig richtig witzig. Besonders die Figur Claire hat mich stark an Wednesday Addams erinnert – mit ihrer trockenen, besonderen Art. Wer die Serie Wednesday mochte, wird an dieser Geschichte definitiv auch seinen Spaß haben. Es war einfach mal etwas ganz anderes 😜 Das Hörbuch war zudem richtig gut eingesprochen und hat das Ganze noch einmal aufgewertet.
Dieses Buch ist der Hammer!!
Zum Inhalt möchte ich nicht allzu viel schreiben, da ich denke, jeder sollte hier ungespoilert rangehen. Die Geschichte ist für mich schwarzhumorig mit Tiefgang und ich konnte mich dem Charme der Serienkillerin nicht entziehen , dafür brauchte ich nicht mit einem Hammer bedroht werden;-) Klare Leseempfehlung!!
Der Schreibstil und die Wortwahl haben mir unglaublich gut gefallen. Die Handlung ist manchmal langatmig aber trotzdem unterhaltsam und selten langweilig Ich mag Claire und ihr Sicht und Beschreibung von Verhaltensweisen und Menschen. Sie ist erfrischend und spricht aus was man sich geheim schon oft gedacht hat. Ich liebe den trockenen Humor und das Hörbuch mit Pia-Rohna Saxe als Sprecherin ist perfekt 👌



























































