Schattendiebin, Band 1: Die verborgene Gabe
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Description
Book Information
Author Description
Catherine Egan wurde 1976 in Vancouver, Kanada, geboren. Ihren ersten Roman schrieb sie im Alter von sechs Jahren. Er handelte von sechs Mädchen, die auf einer Farm lebten und Rennen liefen. Jedes der zehn Kapitel des Buches beschrieb ausführlich ein Rennen und endete mit: „Cathy gewann das Rennen erneut!“. Catherine Egan studierte englische Literatur an der University of British Columbia und japanische Sprache und Literatur an der University of Sheffield und schloss ihr Studium 2005 ab. Sie unterrichtete einige Jahre Englisch auf einer japanischen Vulkaninsel, wo sie während eines Vulkanausbruchs direkt in die Arme ihres jetzigen Ehemannes getrieben wurde. Außerdem lebte sie in Tokyo, Kyoto, Peking und auf einer Bohrinsel in der chinesischen Bohai-Bucht. Heute wohnt die Autorin zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Connecticut, wo sie immer noch Bücher schreibt, aber keine Rennen mehr gewinnt.
Posts
Der Auftakt der Reihe war ganz in Ordnung. Lässt mich aber etwas Zwiegespalten zurück. Leider habe ich mir am Anfang schwer mit der Protagonistin Julia getan. Ich bin nicht wirklich warm mit ihr geworden. Auf der einen Seite soll sie stark und diebisch wirken und auf der anderen ängstlich. Sie war einfach nicht greifbar. Und auch der Einstieg in die Geschichte war eher holprig, da diese nur oberflächlich gehalten wurde. Als Julia einen neuen Auftrag bekommt, schlüpft sie in die Rolle eines Hausmädchens aber schnell ist klar sie hat eine besondere Fähigkeit. Sie kann nämlich verschwinden immer und überall. Also spioniert sie die Bewohner des Herrenhauses aus, um ihren Auftrag zu erfüllen. Bedauerlicherweise passiert hier bis zum Mittelteil nicht wirklich viel. Es ist eher ziemlich monoton. Und auch die Liebesgeschichte war leider einseitig und etwas gefühlskalt. Sodass einfach keine Spannung aufgebaut werden konnte. Zudem war leider vieles zu vorhersehbar. Gegen Ende hin wurde die Story ein wenig spannender. Hier hätte ich mir aber mehr tiefe bei den Geschichten der Hexen und der Hexenverfolgung gewünscht. Da ging einfach viel zu viel verloren an belangloses. Insgesamt eine Story, die durchaus ein paar gute Fantasyelemente hat jedoch durch die farblosen und nicht greifbaren Charakteren, sowie einem recht einfachen Schreibstil nicht so recht überzeugen konnte. Hardcover Preis: 12,99 € 📚 Seitenanzahl: 416 📚 Erscheinungsdatum: 24.01.2017
Der Klappentext klang vielversprechend: in einer Welt, wo Magie nicht nur verboten ist, sondern brutal verfolgt und Hexen ertränkt werden. Julia wird in diese düstere Lage hineingezogen, als ihre Mutter der Hexerei beschuldigt und ertränkt wird. Als sie von einer Gaunerbande aufgenommen wird und eines Tages den Auftrag bekommt, in einem noblen Haus zu spionieren. Die Grundidee ist sehr stark und die Charakterentwicklung sind gut gelungen und nachvollziehbar. Auch die Wendung das Julia zwar den jungen entführen muss, ihn dann aber doch rettet, sorgt für eine interessante moralische Tiefe. Leider ist das Buch für mich sehr langatmig. Es braucht viel zu lange, um zum Punkt zu kommen, und viele Nebenstränge sind unnötig aufgebläht, was die Handlung streckt. Fazit: Eine spannende Geschichte mit guten Charakteren, wird durch übermäsige gestreckte und langsamer Erzählweise getrübt. Für ein oder einen Geduldigen Leser , die ich definitiv nicht bin.😁 wird hier eine interessante Geschichte finden.
Julia ist eine Diebin, eine sehr gute, denn sie verfügt über eine besondere Fähigkeit. Sie kann sich unsichtbar machen, was ihr bei ihrer Arbeit schon oft nützlich war. Ihr neuster Auftrag führt in das Herrenhaus von Frau Och. Hier geht so einiges nicht mit rechten Dingen zu und Julia weiß auch nicht genau, was sie hier überhaupt machen soll. Sie hat noch keine Ahnung, dass sich ihr ganzes Leben bald ändern wird. Dieses Buch hat mich aufgrund des Klappentextes und des wirklich tolles Covers sehr angesprochen, ich war sehr neugierig was mich hier erwarten wird. Die Autorin entführt den Leser in eine wirklich fantastische Welt, die mich sehr fasziniert wird. Teilweise hatte die Geschichte einen Hauch von Steampunk, es gibt einige technische Errungenschaften, die so gar nicht in die Welt gepasst haben. Außerdem gibt es Magie und jede Menge Hexen und andere fantastische Wesen in Spira. Nur werden diese getötet, denn der König sieht in ihnen eine Gefahr. Julias Mutter war eine Hexe und wurde ebenfalls ertränkt, was für sie und ihren Bruder sehr tragisch war. Jetzt schlagen sich die beiden mit Diebstählen und ähnlichem durch und gehören einem Team von verschiedenen Gaunern an. Die Handlung wird aus der Sicht von Julia erzählt. Julia ist ein starker Charakter, ich mochte sie sehr. Durch ihren Job als Diebin wirkt sie anfangs sehr zwielichtig, aber je näher man sie kennen lernt, um so mehr merkt man wie sie wirklich ist. Sie macht eine erstaunliche Wandlung durch. Es gibt verschiedene Menschen in ihrem Leben, die ihr sehr wichtig sind. Das Team von Gaunern ist fast so etwas wie eine Familie für sie. Und dann ist da auch noch ihr Bruder Dek, der seit einer schweren Krankheit teilweise entstellt ist. Gerade diese Andersartigkeit der Charaktere macht die Geschichte so interessant. Der Auftrag, den Julia übernimmt, stellt sich als sehr gefährlich und völlig anders als erwartet heraus. Plötzlich sieht sich Julia einer Aufgabe gegenüber, die fast nicht lösbar ist. Wer hier eine Liebesgeschichte erwartet, wird eher enttäuscht. Julia ist am Anfang mit einem jungen Mann aus dem Team zusammen und später im Haus von Frau Och lernt sie dann noch den Gelehrten Frederick kennen. Größere romantische Gefühle gibt es nicht, was auch gut so ist. Da es sich bei dem Buch um einen 1. Teil handelt, sind am Ende noch ziemlich viele Fragen offen geblieben, aber es gibt zum Glück einen Cliffhanger. Ich hoffe, dass wir nicht so lange auf die Fortsetzung warten müssten, denn ich will wissen wie es jetzt mit Julia und ihren Freunden weiter geht. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
Julia, die beste Diebin von Spira, hat sich durch ihre besondere Gabe einen Namen gemacht: Sie kann nämlich verschwinden. In einer Stadt, in der Magie verboten ist, muss sie ihr Geheimnis gut hüten. Als sie ihren bisher bestbezahlten Job bekommt, nimmt sie diesen ohne jegliche Vorahnungen an. Als Dienstmädchen soll sie sich in ein Herrenhaus einschleichen und dessen Bewohner ausspionieren. Schnell bemerkt Julia, dass die Bewohner dunkle Geheimnisse verbergen und erst als sie von dem grössten und gefährlichsten Geheimnis erfährt, fängt Julia an zu ahnen, was ihr mysteriöser Auftraggeber von ihr erwartet. Jetzt muss Julia eine Entscheidung treffen, doch wie wird diese ausfallen? Das Buch versprach Intrigen und lieferte diese auch. Der Schreibstil war nach der Hälfte des Buches flüssig. Bis zur Hälfte war es durch die vielen neuen und unbekannten Begriffe und der großen Menge an Informationen eher langatmig. So konnten sich 20 Seiten schnell wie 50 anfühlen. Nach der Hälfte ist dies jedoch nicht der Fall! Mit düsteren Elementen und viel Aktion zieht es den Leser in seinen Bann. Julia, die Protagonistin, ist eine symphatische 17-Jährige, dessen Gefühle gut beschrieben sind. Außerdem ist die Geschichte sehr geheimnisvoll gehalten, sodass es keinen Mangel an Spannung und Neugier gibt. Eine einzige Sache hat mich sehr gestört und irritiert, welche ich jedoch aufgrund von Spoilern nicht ausführlich beschreiben kann. Es war das Verhalten der Charaktere zu einem bestimmten Ereignis. Dies empfand ich als viel zu übertrieben und schwer nachvollziehbar. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir “Schattendiebin – Die verborgene Gabe” sehr gut gefallen hat. Da es aber zu Beginn etwas schwierig zu lesen war und diese eine Sache mich über mehrere Kapitel sehr genervt hat, wurde das Buch keine fünf Sterne, sondern vier. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf den Nachfolger und hoffe mehr über Julia und ihre einzigartige Gabe zu erfahren. Empfehlenswert ist der aufregende Auftakt der Trilogie auf jeden Fall.
Dieses Buch hat ein tolles Cover (bis auf das störende Ravensburger Eck, das fügt sich leider gar nicht harmonisch ein) und hat mich auch vom Klappentext her neugierig gemacht. Über weite Teile des Buches passiert ... nichts! Mit der Protagonistin bin ich nicht so ganz warm geworden, die Welt kann ich mir nicht ausreichend vorstellen und die Handlungsdichte war nur zum Schluss hoch. Phasenweise habe ich mich weitergequält, die letzten 100 Seiten waren dafür wirklich spannend.
Unerwartetes Highlight!
Dieses Buch hat mich positiv überrascht und ich habe es innerhalb von 2 Tagen ausgelesen! Dem Cover nach, und weil das Buch als Jugendbuch gelistet ist, habe ich mit netter Romantasy gerechnet. Weit gefehlt! Für ein Jugendbuch ist es ungewöhnlich düster, mystisch und stellenweise auch recht brutal - allerdings hat die dargestellte Gewalt auch immer einen Sinn für die Geschichte. Julia ist eine sehr sympathische Antiheldin, und auch in die anderen Charaktere kann man sich gut hineinversetzen. Die Geschichte steigt direkt mitten im Geschehen ein, es wird nie langweilig und man rätselt permanent um die Auflösung der Geheimnisse. Diese Auflösung erfolgt aber erst am Ende, während des epischen Showdowns. Und trotzdem bleiben noch genügend Dinge offen, die Lust auf Band 2 und 3 machen! Und ein wenig Herzschmerz gibt es auch. Dieser steht allerdings nicht im Mittelpunkt und ist authentisch, was mir sehr gut gefallen hat. Aber es wäre wohl keine Rezension von mir, wenn ich nicht auch 2 kleine Kritikpunkte hätte. ;) In einem Satz gibt es m.E. eine rassistische Äußerung (Bianka wird als schwarze Person von Florence als „Braun wie eine Nuss“ beschrieben). Außerdem fand ich Julias Aussage, dass kleine Kinder hin und wieder geschlagen werden müssten, schon sehr befremdlich… Da mich der Rest der Geschichte aber sehr begeistert hat, sehe ich darüber hinweg und freue mich sehr auf den 2. Teil! :)
Ich habe es nur in den Mittagspausen gelesen, aber da es mich nicht mitgezogen hat, habe ich abends nie das Bedürfnis. Und das ist der Knackpunkt. Mich konnte das Buch nicht fesseln. Schreibstil und Fantasywoche war OK. Julia mochte ich nicht wirklich. Anfangs kam sie mir wegen ihrer Gabe zu eingebildet vor. Sie sagte selbst sie fühlt sich unsterblich, weil sie ihre Gabe besitzt. Und mein Problem war, wir habe ich es gestern ausgedrückt ? - Es wie ein Fernseherfilm bei dem ich mit dem Handy spiele nebenbei, man bekommt die Geschichte mit, aber groß interessieren tut es einen nicht. Ich denke nicht, dass ich die nächsten Teile lesen werde.
https://www.youtube.com/watch?v=kn30IBrxaVY Mir fällt es schwer eine Rezension dazu zu schreiben, denn ich bin echt nicht warm mit dieser Geschichte geworden. Aber alles dazu in meinem Video. Ich mochte Julia nicht sonderlich, weil ich einfach keine Verbindung aufbauen konnte. Ich finde ihre Fähigkeit verblüffend und was sie damit alles anstellen könnte, ist erstaunlich. Doch habe ich lange gebraucht, ehe ich wirklich in die Geschichte einfinden konnte. Ich hätte mir gewünscht noch mehr über die Hexen und Julias Vergangenheit zu erfahren.
Zum Inhalt: Julia hat eine besondere Gabe, sie kann mit den Hintergrund verschmelzen, so dass sie unsichtbar scheint. Ihre Ziehmutter nutzt die verborgene Gabe gerne aus, um Julia als Spionin oder Diebin einzusetzen. So kommt Julia als Dienstmädchen Ella in den Haushalt von Frau Och, wo sie nach einem Schatten fahndet. Meine Meinung: Das Cover des Buches finde ich großartig, die Farben sehr ansprechend. Die Story ist abwechslungsreich und spannend erzählt. Die Protagonisten sind gut beschrieben. Was mich zu Beginn etwas irritierte, die Geschichte könnte von der Beschreibung her gut im Mittelalter spielen, aber es kommen immer wieder sehr zukunftsmäßigen Anspielungen, wie z.B. Elektrotaxis. Trotz allem war es eine spannende, packende Geschichte mit einer überraschenden Wendung und einem offenen Ende, welches mich neugierig auf den zweiten Teil macht. Fazit: Ich habe mich großartig unterhalten gefühlt und das Buch sehr gerne gelesen. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung für Fantasyfans ab vierzehn Jahren. Es ist teilweise doch etwas brutal, daher , meiner Meinung nach, für jüngere Leser nicht geeignet.
Das Buch spielt in einer weitgehend fiktiven Welt, deren Hexenverfolgung aber stark an unser ausgehendes Mittelalter erinnern. Hexen und Zauberei allgemein gelten als böse und stehen unter Verfolgung. Doch mit zunehmendem Voranschreiten der Handlung enthüllt dieses Weltenkonstrukt noch mehr faszinierende Details: eine Revolution einer Glaubensgruppe gegen eine andere beispielsweise, aber auch zu den Hintergründen dieser Welt, zu fast vergessenen Bräuchen, zu Magie, die hier über Schreiben mit einer Feder umgesetzt wird und anderen Wesen. Gerade in Bezug auf diesen Weltenaufbau bin ich also gespannt darauf, wie die Elemente in den Fortsetzungen weiterentwickelt werden, besonders natürlich auch, was Julias Gabe angeht. Das Buch ist in erster Linie seeehr fesselnd. Ich habe es an einem Abend begonnen, und mein Plan war eigentlich nur, die ersten Seiten zu lesen, um einen Eindruck von dem Stil zu erhalten, und dann ins Bett zu gehen. Ums kurz zu machen: Es sind 70 geworden. Ich konnte mich nicht mehr von dem Buch losreißen, es zog mich in seinen Bann und in diese fremde Welt hinein. Ich tauchte komplett ab in die dunklen Gassen Spiras, dem Herrenhaus mit all seinen Geheimnissen und der lauernden Gefahr. Denn schon der Prolog weckt diesbezüglich Spannung, da bereits dieser mit einem Mord endet. Und obwohl man als Leser schnell seine Ideen hatte, blieben auch für mich die Motive der Bewohner des Herrenhauses lange im Dunklen. Dazu kamen immer mal wieder Passagen aus anderen Sichten, die man als Leser lange nicht wirklich zuordnen kann, und die weiter unterschwellige Spannung wecken. Action dagegen lässt relativ lange auf sich warten, die Handlung beschränkt sich lange eher auf Julias Spionage im Haus, die nur teilweise zu Ergebnissen führt, sodass die Geschichte erst im letzten Drittel wirklich Tempo aufnimmt und das Potenzial in diesem Band noch nicht so ganz genutzt wurde. Julia ist eine eher ungewöhnliche, durchaus aber starke Protagonistin. Sie ist Diebin und träumt davon, endlich reich zu sein und entsprechendes Leben zu führen, was ihr ihr neuer Auftrag nun in Aussicht stellt. Dafür stellt sie auch jede Moral zurück, ist gewissenermaßen also in der allgemeinen Betrachtung egoistisch, und doch lässt sich das vielleicht auch mit dem Verlust ihrer Eltern und ihrer eher ärmlichen Kindheit begründen. Denn auch wenn sie sonst nicht unsympathisch ist - die Menschen, die ihr nahestehen, wie ihren Bruder, liebt sie über alles, sie ist intelligent und wachsam und gar nicht mal so unbegabt darin, eine naive Dienstbotin zu mimen -, unterscheidet sie das doch von anderen Protagonistinnen, da sie eben nicht selbstlos ist. Umgekehrt findet sich hier vor allem auch Konfliktpotenzial, wenn Julia damit konfrontiert wird, ob das wirklich alles ist, was zählt, selbst wenn sie ihre Zweifel anfangs noch niederkämpft. Die Menschen, die ihr nahestehen, sind im Allgemeinen ihre kleine Ersatzfamilie: Esme, die sie aufgenommen hat, zum Beispiel. Aber auch ihr Bruder Dek, wobei die enge Beziehung zwischen den beiden, die sich um den anderen kümmern, echt süß ist. Insgesamt habe ich jetzt keinen Charakter direkt liebgewonnen und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich mitreißen, dennoch deuten doch einige Charaktere tiefgründigere Züge an. Fazit: Fesselnde Geschichte in einer komplexen, tiefgründigen Welt mit viel Potenzial, das noch nicht vollständig genutzt wird, und einer selbstbewussten, aber anfangs wenig selbstlosen Protagonistin, die sich im Verlauf der Handlung in einem inneren Konflikt wiederfindet
Die Schattendiebin hat mich schnell gepackt, was vor allem der Protagonistin Julia zu verdanken ist. Ich fand sie authentisch dargestellt und ich konnte nachvollziehen, warum sie in gewissen Situationen getan hat, was sie getan hat. Vor allem in einer hätte ich überhaupt nicht gewusst, was ich an Julias Stelle getan hätte. Ich freue mich ja immer, wenn solche Moralfragen in Büchern auftauchen, weil sowas viel über eine Person aussagen. Neben Julia gefielen mir aber auch die anderen Personen sehr. Sie sind klasse ausgearbeitet und ich hatte die komplette Geschichte über das Gefühl, dass die Personen ihrem Charakter treu blieben. Besonders gefiel mir auch, dass es in dem Buch zwar eine Liebesgeschichte gibt, diese aber in die Hauptstory eingebaut wurde und nicht so viel Extraraum einnahm. Die Story hat sich in eine völlig andere Richtung entwickelt als ich erwartet hatte und konnte mich so überraschen. Aus einem einfachen Auftrag wird ein Kampf ums Überleben und führt zur Frage, auf welcher Seite man stehen will. Was mich aber gestört hat: Ich habe das mit der Hexenverfolgung nicht ganz verstanden. Also nicht die Tatsache, dass man Hexen verfolgt, sondern warum deren Fähigkeiten verteufelt werden, andere aber nicht. Mir hat die Erklärung gefehlt, wo genau die Grenze gezogen wird. Oder ob diese anderen Fähigkeiten automatisch durch das Verbot vieler Religionen mit verteufelt werden. Wobei mir das mit den ganzen Religionen auch nicht ausreichend erklärt wurde. Im Groben habe ich es verstanden, aber wenn es schon öfters erwähnt wird und anscheinend auch eine wichtige Rolle spielen wird, dann hätte ich mir da mehr erhofft. Gleiches bezieht sich auch auf die Wesen/Völker die auftauchen. Abgesehen davon war die Geschichte aber spannend und Geheimnisse wurden Stück für Stück enthüllt. Besonders Julias Gabe fand ich interessant und nach dem Ende möchte ich gerne wissen, was Julia darüber und über sich selbst herausfindet. Fazit Eine interessante Geschichte, die mich immer wieder überraschen konnte. Allerdings hätte ich mir mehr Erklärungen zu ein paar Sachen gewünscht.
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Catherine Egan wurde 1976 in Vancouver, Kanada, geboren. Ihren ersten Roman schrieb sie im Alter von sechs Jahren. Er handelte von sechs Mädchen, die auf einer Farm lebten und Rennen liefen. Jedes der zehn Kapitel des Buches beschrieb ausführlich ein Rennen und endete mit: „Cathy gewann das Rennen erneut!“. Catherine Egan studierte englische Literatur an der University of British Columbia und japanische Sprache und Literatur an der University of Sheffield und schloss ihr Studium 2005 ab. Sie unterrichtete einige Jahre Englisch auf einer japanischen Vulkaninsel, wo sie während eines Vulkanausbruchs direkt in die Arme ihres jetzigen Ehemannes getrieben wurde. Außerdem lebte sie in Tokyo, Kyoto, Peking und auf einer Bohrinsel in der chinesischen Bohai-Bucht. Heute wohnt die Autorin zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Connecticut, wo sie immer noch Bücher schreibt, aber keine Rennen mehr gewinnt.
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Der Auftakt der Reihe war ganz in Ordnung. Lässt mich aber etwas Zwiegespalten zurück. Leider habe ich mir am Anfang schwer mit der Protagonistin Julia getan. Ich bin nicht wirklich warm mit ihr geworden. Auf der einen Seite soll sie stark und diebisch wirken und auf der anderen ängstlich. Sie war einfach nicht greifbar. Und auch der Einstieg in die Geschichte war eher holprig, da diese nur oberflächlich gehalten wurde. Als Julia einen neuen Auftrag bekommt, schlüpft sie in die Rolle eines Hausmädchens aber schnell ist klar sie hat eine besondere Fähigkeit. Sie kann nämlich verschwinden immer und überall. Also spioniert sie die Bewohner des Herrenhauses aus, um ihren Auftrag zu erfüllen. Bedauerlicherweise passiert hier bis zum Mittelteil nicht wirklich viel. Es ist eher ziemlich monoton. Und auch die Liebesgeschichte war leider einseitig und etwas gefühlskalt. Sodass einfach keine Spannung aufgebaut werden konnte. Zudem war leider vieles zu vorhersehbar. Gegen Ende hin wurde die Story ein wenig spannender. Hier hätte ich mir aber mehr tiefe bei den Geschichten der Hexen und der Hexenverfolgung gewünscht. Da ging einfach viel zu viel verloren an belangloses. Insgesamt eine Story, die durchaus ein paar gute Fantasyelemente hat jedoch durch die farblosen und nicht greifbaren Charakteren, sowie einem recht einfachen Schreibstil nicht so recht überzeugen konnte. Hardcover Preis: 12,99 € 📚 Seitenanzahl: 416 📚 Erscheinungsdatum: 24.01.2017
Der Klappentext klang vielversprechend: in einer Welt, wo Magie nicht nur verboten ist, sondern brutal verfolgt und Hexen ertränkt werden. Julia wird in diese düstere Lage hineingezogen, als ihre Mutter der Hexerei beschuldigt und ertränkt wird. Als sie von einer Gaunerbande aufgenommen wird und eines Tages den Auftrag bekommt, in einem noblen Haus zu spionieren. Die Grundidee ist sehr stark und die Charakterentwicklung sind gut gelungen und nachvollziehbar. Auch die Wendung das Julia zwar den jungen entführen muss, ihn dann aber doch rettet, sorgt für eine interessante moralische Tiefe. Leider ist das Buch für mich sehr langatmig. Es braucht viel zu lange, um zum Punkt zu kommen, und viele Nebenstränge sind unnötig aufgebläht, was die Handlung streckt. Fazit: Eine spannende Geschichte mit guten Charakteren, wird durch übermäsige gestreckte und langsamer Erzählweise getrübt. Für ein oder einen Geduldigen Leser , die ich definitiv nicht bin.😁 wird hier eine interessante Geschichte finden.
Julia ist eine Diebin, eine sehr gute, denn sie verfügt über eine besondere Fähigkeit. Sie kann sich unsichtbar machen, was ihr bei ihrer Arbeit schon oft nützlich war. Ihr neuster Auftrag führt in das Herrenhaus von Frau Och. Hier geht so einiges nicht mit rechten Dingen zu und Julia weiß auch nicht genau, was sie hier überhaupt machen soll. Sie hat noch keine Ahnung, dass sich ihr ganzes Leben bald ändern wird. Dieses Buch hat mich aufgrund des Klappentextes und des wirklich tolles Covers sehr angesprochen, ich war sehr neugierig was mich hier erwarten wird. Die Autorin entführt den Leser in eine wirklich fantastische Welt, die mich sehr fasziniert wird. Teilweise hatte die Geschichte einen Hauch von Steampunk, es gibt einige technische Errungenschaften, die so gar nicht in die Welt gepasst haben. Außerdem gibt es Magie und jede Menge Hexen und andere fantastische Wesen in Spira. Nur werden diese getötet, denn der König sieht in ihnen eine Gefahr. Julias Mutter war eine Hexe und wurde ebenfalls ertränkt, was für sie und ihren Bruder sehr tragisch war. Jetzt schlagen sich die beiden mit Diebstählen und ähnlichem durch und gehören einem Team von verschiedenen Gaunern an. Die Handlung wird aus der Sicht von Julia erzählt. Julia ist ein starker Charakter, ich mochte sie sehr. Durch ihren Job als Diebin wirkt sie anfangs sehr zwielichtig, aber je näher man sie kennen lernt, um so mehr merkt man wie sie wirklich ist. Sie macht eine erstaunliche Wandlung durch. Es gibt verschiedene Menschen in ihrem Leben, die ihr sehr wichtig sind. Das Team von Gaunern ist fast so etwas wie eine Familie für sie. Und dann ist da auch noch ihr Bruder Dek, der seit einer schweren Krankheit teilweise entstellt ist. Gerade diese Andersartigkeit der Charaktere macht die Geschichte so interessant. Der Auftrag, den Julia übernimmt, stellt sich als sehr gefährlich und völlig anders als erwartet heraus. Plötzlich sieht sich Julia einer Aufgabe gegenüber, die fast nicht lösbar ist. Wer hier eine Liebesgeschichte erwartet, wird eher enttäuscht. Julia ist am Anfang mit einem jungen Mann aus dem Team zusammen und später im Haus von Frau Och lernt sie dann noch den Gelehrten Frederick kennen. Größere romantische Gefühle gibt es nicht, was auch gut so ist. Da es sich bei dem Buch um einen 1. Teil handelt, sind am Ende noch ziemlich viele Fragen offen geblieben, aber es gibt zum Glück einen Cliffhanger. Ich hoffe, dass wir nicht so lange auf die Fortsetzung warten müssten, denn ich will wissen wie es jetzt mit Julia und ihren Freunden weiter geht. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
Julia, die beste Diebin von Spira, hat sich durch ihre besondere Gabe einen Namen gemacht: Sie kann nämlich verschwinden. In einer Stadt, in der Magie verboten ist, muss sie ihr Geheimnis gut hüten. Als sie ihren bisher bestbezahlten Job bekommt, nimmt sie diesen ohne jegliche Vorahnungen an. Als Dienstmädchen soll sie sich in ein Herrenhaus einschleichen und dessen Bewohner ausspionieren. Schnell bemerkt Julia, dass die Bewohner dunkle Geheimnisse verbergen und erst als sie von dem grössten und gefährlichsten Geheimnis erfährt, fängt Julia an zu ahnen, was ihr mysteriöser Auftraggeber von ihr erwartet. Jetzt muss Julia eine Entscheidung treffen, doch wie wird diese ausfallen? Das Buch versprach Intrigen und lieferte diese auch. Der Schreibstil war nach der Hälfte des Buches flüssig. Bis zur Hälfte war es durch die vielen neuen und unbekannten Begriffe und der großen Menge an Informationen eher langatmig. So konnten sich 20 Seiten schnell wie 50 anfühlen. Nach der Hälfte ist dies jedoch nicht der Fall! Mit düsteren Elementen und viel Aktion zieht es den Leser in seinen Bann. Julia, die Protagonistin, ist eine symphatische 17-Jährige, dessen Gefühle gut beschrieben sind. Außerdem ist die Geschichte sehr geheimnisvoll gehalten, sodass es keinen Mangel an Spannung und Neugier gibt. Eine einzige Sache hat mich sehr gestört und irritiert, welche ich jedoch aufgrund von Spoilern nicht ausführlich beschreiben kann. Es war das Verhalten der Charaktere zu einem bestimmten Ereignis. Dies empfand ich als viel zu übertrieben und schwer nachvollziehbar. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir “Schattendiebin – Die verborgene Gabe” sehr gut gefallen hat. Da es aber zu Beginn etwas schwierig zu lesen war und diese eine Sache mich über mehrere Kapitel sehr genervt hat, wurde das Buch keine fünf Sterne, sondern vier. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf den Nachfolger und hoffe mehr über Julia und ihre einzigartige Gabe zu erfahren. Empfehlenswert ist der aufregende Auftakt der Trilogie auf jeden Fall.
Dieses Buch hat ein tolles Cover (bis auf das störende Ravensburger Eck, das fügt sich leider gar nicht harmonisch ein) und hat mich auch vom Klappentext her neugierig gemacht. Über weite Teile des Buches passiert ... nichts! Mit der Protagonistin bin ich nicht so ganz warm geworden, die Welt kann ich mir nicht ausreichend vorstellen und die Handlungsdichte war nur zum Schluss hoch. Phasenweise habe ich mich weitergequält, die letzten 100 Seiten waren dafür wirklich spannend.
Unerwartetes Highlight!
Dieses Buch hat mich positiv überrascht und ich habe es innerhalb von 2 Tagen ausgelesen! Dem Cover nach, und weil das Buch als Jugendbuch gelistet ist, habe ich mit netter Romantasy gerechnet. Weit gefehlt! Für ein Jugendbuch ist es ungewöhnlich düster, mystisch und stellenweise auch recht brutal - allerdings hat die dargestellte Gewalt auch immer einen Sinn für die Geschichte. Julia ist eine sehr sympathische Antiheldin, und auch in die anderen Charaktere kann man sich gut hineinversetzen. Die Geschichte steigt direkt mitten im Geschehen ein, es wird nie langweilig und man rätselt permanent um die Auflösung der Geheimnisse. Diese Auflösung erfolgt aber erst am Ende, während des epischen Showdowns. Und trotzdem bleiben noch genügend Dinge offen, die Lust auf Band 2 und 3 machen! Und ein wenig Herzschmerz gibt es auch. Dieser steht allerdings nicht im Mittelpunkt und ist authentisch, was mir sehr gut gefallen hat. Aber es wäre wohl keine Rezension von mir, wenn ich nicht auch 2 kleine Kritikpunkte hätte. ;) In einem Satz gibt es m.E. eine rassistische Äußerung (Bianka wird als schwarze Person von Florence als „Braun wie eine Nuss“ beschrieben). Außerdem fand ich Julias Aussage, dass kleine Kinder hin und wieder geschlagen werden müssten, schon sehr befremdlich… Da mich der Rest der Geschichte aber sehr begeistert hat, sehe ich darüber hinweg und freue mich sehr auf den 2. Teil! :)
Ich habe es nur in den Mittagspausen gelesen, aber da es mich nicht mitgezogen hat, habe ich abends nie das Bedürfnis. Und das ist der Knackpunkt. Mich konnte das Buch nicht fesseln. Schreibstil und Fantasywoche war OK. Julia mochte ich nicht wirklich. Anfangs kam sie mir wegen ihrer Gabe zu eingebildet vor. Sie sagte selbst sie fühlt sich unsterblich, weil sie ihre Gabe besitzt. Und mein Problem war, wir habe ich es gestern ausgedrückt ? - Es wie ein Fernseherfilm bei dem ich mit dem Handy spiele nebenbei, man bekommt die Geschichte mit, aber groß interessieren tut es einen nicht. Ich denke nicht, dass ich die nächsten Teile lesen werde.
https://www.youtube.com/watch?v=kn30IBrxaVY Mir fällt es schwer eine Rezension dazu zu schreiben, denn ich bin echt nicht warm mit dieser Geschichte geworden. Aber alles dazu in meinem Video. Ich mochte Julia nicht sonderlich, weil ich einfach keine Verbindung aufbauen konnte. Ich finde ihre Fähigkeit verblüffend und was sie damit alles anstellen könnte, ist erstaunlich. Doch habe ich lange gebraucht, ehe ich wirklich in die Geschichte einfinden konnte. Ich hätte mir gewünscht noch mehr über die Hexen und Julias Vergangenheit zu erfahren.
Zum Inhalt: Julia hat eine besondere Gabe, sie kann mit den Hintergrund verschmelzen, so dass sie unsichtbar scheint. Ihre Ziehmutter nutzt die verborgene Gabe gerne aus, um Julia als Spionin oder Diebin einzusetzen. So kommt Julia als Dienstmädchen Ella in den Haushalt von Frau Och, wo sie nach einem Schatten fahndet. Meine Meinung: Das Cover des Buches finde ich großartig, die Farben sehr ansprechend. Die Story ist abwechslungsreich und spannend erzählt. Die Protagonisten sind gut beschrieben. Was mich zu Beginn etwas irritierte, die Geschichte könnte von der Beschreibung her gut im Mittelalter spielen, aber es kommen immer wieder sehr zukunftsmäßigen Anspielungen, wie z.B. Elektrotaxis. Trotz allem war es eine spannende, packende Geschichte mit einer überraschenden Wendung und einem offenen Ende, welches mich neugierig auf den zweiten Teil macht. Fazit: Ich habe mich großartig unterhalten gefühlt und das Buch sehr gerne gelesen. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung für Fantasyfans ab vierzehn Jahren. Es ist teilweise doch etwas brutal, daher , meiner Meinung nach, für jüngere Leser nicht geeignet.
Das Buch spielt in einer weitgehend fiktiven Welt, deren Hexenverfolgung aber stark an unser ausgehendes Mittelalter erinnern. Hexen und Zauberei allgemein gelten als böse und stehen unter Verfolgung. Doch mit zunehmendem Voranschreiten der Handlung enthüllt dieses Weltenkonstrukt noch mehr faszinierende Details: eine Revolution einer Glaubensgruppe gegen eine andere beispielsweise, aber auch zu den Hintergründen dieser Welt, zu fast vergessenen Bräuchen, zu Magie, die hier über Schreiben mit einer Feder umgesetzt wird und anderen Wesen. Gerade in Bezug auf diesen Weltenaufbau bin ich also gespannt darauf, wie die Elemente in den Fortsetzungen weiterentwickelt werden, besonders natürlich auch, was Julias Gabe angeht. Das Buch ist in erster Linie seeehr fesselnd. Ich habe es an einem Abend begonnen, und mein Plan war eigentlich nur, die ersten Seiten zu lesen, um einen Eindruck von dem Stil zu erhalten, und dann ins Bett zu gehen. Ums kurz zu machen: Es sind 70 geworden. Ich konnte mich nicht mehr von dem Buch losreißen, es zog mich in seinen Bann und in diese fremde Welt hinein. Ich tauchte komplett ab in die dunklen Gassen Spiras, dem Herrenhaus mit all seinen Geheimnissen und der lauernden Gefahr. Denn schon der Prolog weckt diesbezüglich Spannung, da bereits dieser mit einem Mord endet. Und obwohl man als Leser schnell seine Ideen hatte, blieben auch für mich die Motive der Bewohner des Herrenhauses lange im Dunklen. Dazu kamen immer mal wieder Passagen aus anderen Sichten, die man als Leser lange nicht wirklich zuordnen kann, und die weiter unterschwellige Spannung wecken. Action dagegen lässt relativ lange auf sich warten, die Handlung beschränkt sich lange eher auf Julias Spionage im Haus, die nur teilweise zu Ergebnissen führt, sodass die Geschichte erst im letzten Drittel wirklich Tempo aufnimmt und das Potenzial in diesem Band noch nicht so ganz genutzt wurde. Julia ist eine eher ungewöhnliche, durchaus aber starke Protagonistin. Sie ist Diebin und träumt davon, endlich reich zu sein und entsprechendes Leben zu führen, was ihr ihr neuer Auftrag nun in Aussicht stellt. Dafür stellt sie auch jede Moral zurück, ist gewissenermaßen also in der allgemeinen Betrachtung egoistisch, und doch lässt sich das vielleicht auch mit dem Verlust ihrer Eltern und ihrer eher ärmlichen Kindheit begründen. Denn auch wenn sie sonst nicht unsympathisch ist - die Menschen, die ihr nahestehen, wie ihren Bruder, liebt sie über alles, sie ist intelligent und wachsam und gar nicht mal so unbegabt darin, eine naive Dienstbotin zu mimen -, unterscheidet sie das doch von anderen Protagonistinnen, da sie eben nicht selbstlos ist. Umgekehrt findet sich hier vor allem auch Konfliktpotenzial, wenn Julia damit konfrontiert wird, ob das wirklich alles ist, was zählt, selbst wenn sie ihre Zweifel anfangs noch niederkämpft. Die Menschen, die ihr nahestehen, sind im Allgemeinen ihre kleine Ersatzfamilie: Esme, die sie aufgenommen hat, zum Beispiel. Aber auch ihr Bruder Dek, wobei die enge Beziehung zwischen den beiden, die sich um den anderen kümmern, echt süß ist. Insgesamt habe ich jetzt keinen Charakter direkt liebgewonnen und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich mitreißen, dennoch deuten doch einige Charaktere tiefgründigere Züge an. Fazit: Fesselnde Geschichte in einer komplexen, tiefgründigen Welt mit viel Potenzial, das noch nicht vollständig genutzt wird, und einer selbstbewussten, aber anfangs wenig selbstlosen Protagonistin, die sich im Verlauf der Handlung in einem inneren Konflikt wiederfindet
Die Schattendiebin hat mich schnell gepackt, was vor allem der Protagonistin Julia zu verdanken ist. Ich fand sie authentisch dargestellt und ich konnte nachvollziehen, warum sie in gewissen Situationen getan hat, was sie getan hat. Vor allem in einer hätte ich überhaupt nicht gewusst, was ich an Julias Stelle getan hätte. Ich freue mich ja immer, wenn solche Moralfragen in Büchern auftauchen, weil sowas viel über eine Person aussagen. Neben Julia gefielen mir aber auch die anderen Personen sehr. Sie sind klasse ausgearbeitet und ich hatte die komplette Geschichte über das Gefühl, dass die Personen ihrem Charakter treu blieben. Besonders gefiel mir auch, dass es in dem Buch zwar eine Liebesgeschichte gibt, diese aber in die Hauptstory eingebaut wurde und nicht so viel Extraraum einnahm. Die Story hat sich in eine völlig andere Richtung entwickelt als ich erwartet hatte und konnte mich so überraschen. Aus einem einfachen Auftrag wird ein Kampf ums Überleben und führt zur Frage, auf welcher Seite man stehen will. Was mich aber gestört hat: Ich habe das mit der Hexenverfolgung nicht ganz verstanden. Also nicht die Tatsache, dass man Hexen verfolgt, sondern warum deren Fähigkeiten verteufelt werden, andere aber nicht. Mir hat die Erklärung gefehlt, wo genau die Grenze gezogen wird. Oder ob diese anderen Fähigkeiten automatisch durch das Verbot vieler Religionen mit verteufelt werden. Wobei mir das mit den ganzen Religionen auch nicht ausreichend erklärt wurde. Im Groben habe ich es verstanden, aber wenn es schon öfters erwähnt wird und anscheinend auch eine wichtige Rolle spielen wird, dann hätte ich mir da mehr erhofft. Gleiches bezieht sich auch auf die Wesen/Völker die auftauchen. Abgesehen davon war die Geschichte aber spannend und Geheimnisse wurden Stück für Stück enthüllt. Besonders Julias Gabe fand ich interessant und nach dem Ende möchte ich gerne wissen, was Julia darüber und über sich selbst herausfindet. Fazit Eine interessante Geschichte, die mich immer wieder überraschen konnte. Allerdings hätte ich mir mehr Erklärungen zu ein paar Sachen gewünscht.














