Mike Oldfield im Schaukelstuhl
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Description
Neun Monate lang lebte der 19-jährige Till Lindemann Anfang der 80er-Jahre bei seinem Vater auf dem Land in Mecklenburg und machte dort eine Lehre als Stellmacher in einer LPG. Werner Lindemann, ein in der DDR bekannter Kinderbuchautor, beobachtet das konfliktreiche Zusammenleben mit seinem Sohn – manchmal mit Unverständnis und Ärger, aber auch mit Respekt und Neugier: die frühen Liebesgeschichten des Sohns, Alkoholeskapaden, das Aufbegehren gegen die spießigen Verhältnisse in der späten DDR, die Natur, die Sehnsucht nach Aufbruch. Zugleich erinnert sich der Vater an die eigene Jugend in den letzten Kriegsjahren und beobachtet die politischen Konflikte der damaligen Gegenwart. Till Lindemann, heute Sänger bei Rammstein und Lyriker, schaut in einem Nachwort von heute zurück auf dieses Jahr und vergleicht die Erzählungen des Vaters mit seinen eigenen Erinnerungen an diese Zeit.
Book Information
Author Description
Werner Lindemann, geboren 1926, gestorben 1993, war ein erfolgreicher Autor von Kinderbüchern in der DDR. Studium am Institut für Literatur »Johannes R. Becher« in Leipzig. Autor zahlreicher Kinderbücher in der DDR, Teilnehmer der 1. sogenannten »Bitterfelder Konferenz«. Verheiratet mit Gitta Lindemann (Kulturchefin des NDR1 Radio MV von 1992 bis 2002). Neben dem Sohn Till Lindemann haben beide eine Tochter.
Posts
Till Lindemanns Vater hat 1988 einen Roman über sein Leben mit seinem Sohn veröffentlicht, der 2020 mit einem Nachwort von Till Lindemann neu herausgegeben wurde. Werner Lindemann verstarb bereits 1993, aufgearbeitet und besprochen haben die beiden diesen Roman wohl nie wirklich. Biographisch sehr interessant, besonders auch vor dem Hintergrund, dass Till Lindemann einigen Darstellungen seines Vaters vehement widerspricht. Gerade durch dieses Fehlen von Eindeutigkeit erfährt man doch einiges über das Verhältnis und (kurze) Zusammenleben der beiden. Sprachlich angenehm zu lesen.
Anfang der 1980er Jahre verbrachte der junge Till insgesamt neun Monate zusammen mit seinem Vater Werner Lindemann, der zu dieser Zeit sehr erfolgreich als Schriftsteller in der DDR tätig war. In diesem Buch schildert Lindemann Senior auf sehr liebenswürdige und oft fast schon philosophische Art wie dieses Zusammenleben war. Es ist kein sehr langes Buch, aber man erhält ein paar sehr interessante Einblicke in die jungen, "wilden" Jahre von Till und auch die leicht autobiographischen Züge seines Vaters sind sehr interessant. In einigen Aussagen ist es überraschend kritisch im Hinblick auf die DDR. Auch wenn in dem sehr interessanten Interview mit Till im Nachwort klar wird, dass nicht alles in dem Buch auch so passiert ist wie es sein Vater schildert, ist es doch ein schönes Lesevergnügen für alle Fans. Falls ihr das Original von 1988 besitzen solltet, ist diese Ausgabe definitiv schon wegen der Aufmachung und des Interviews noch mal zu empfehlen, passt super in die Sammlung. ;)
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Neun Monate lang lebte der 19-jährige Till Lindemann Anfang der 80er-Jahre bei seinem Vater auf dem Land in Mecklenburg und machte dort eine Lehre als Stellmacher in einer LPG. Werner Lindemann, ein in der DDR bekannter Kinderbuchautor, beobachtet das konfliktreiche Zusammenleben mit seinem Sohn – manchmal mit Unverständnis und Ärger, aber auch mit Respekt und Neugier: die frühen Liebesgeschichten des Sohns, Alkoholeskapaden, das Aufbegehren gegen die spießigen Verhältnisse in der späten DDR, die Natur, die Sehnsucht nach Aufbruch. Zugleich erinnert sich der Vater an die eigene Jugend in den letzten Kriegsjahren und beobachtet die politischen Konflikte der damaligen Gegenwart. Till Lindemann, heute Sänger bei Rammstein und Lyriker, schaut in einem Nachwort von heute zurück auf dieses Jahr und vergleicht die Erzählungen des Vaters mit seinen eigenen Erinnerungen an diese Zeit.
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Werner Lindemann, geboren 1926, gestorben 1993, war ein erfolgreicher Autor von Kinderbüchern in der DDR. Studium am Institut für Literatur »Johannes R. Becher« in Leipzig. Autor zahlreicher Kinderbücher in der DDR, Teilnehmer der 1. sogenannten »Bitterfelder Konferenz«. Verheiratet mit Gitta Lindemann (Kulturchefin des NDR1 Radio MV von 1992 bis 2002). Neben dem Sohn Till Lindemann haben beide eine Tochter.
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Till Lindemanns Vater hat 1988 einen Roman über sein Leben mit seinem Sohn veröffentlicht, der 2020 mit einem Nachwort von Till Lindemann neu herausgegeben wurde. Werner Lindemann verstarb bereits 1993, aufgearbeitet und besprochen haben die beiden diesen Roman wohl nie wirklich. Biographisch sehr interessant, besonders auch vor dem Hintergrund, dass Till Lindemann einigen Darstellungen seines Vaters vehement widerspricht. Gerade durch dieses Fehlen von Eindeutigkeit erfährt man doch einiges über das Verhältnis und (kurze) Zusammenleben der beiden. Sprachlich angenehm zu lesen.
Anfang der 1980er Jahre verbrachte der junge Till insgesamt neun Monate zusammen mit seinem Vater Werner Lindemann, der zu dieser Zeit sehr erfolgreich als Schriftsteller in der DDR tätig war. In diesem Buch schildert Lindemann Senior auf sehr liebenswürdige und oft fast schon philosophische Art wie dieses Zusammenleben war. Es ist kein sehr langes Buch, aber man erhält ein paar sehr interessante Einblicke in die jungen, "wilden" Jahre von Till und auch die leicht autobiographischen Züge seines Vaters sind sehr interessant. In einigen Aussagen ist es überraschend kritisch im Hinblick auf die DDR. Auch wenn in dem sehr interessanten Interview mit Till im Nachwort klar wird, dass nicht alles in dem Buch auch so passiert ist wie es sein Vater schildert, ist es doch ein schönes Lesevergnügen für alle Fans. Falls ihr das Original von 1988 besitzen solltet, ist diese Ausgabe definitiv schon wegen der Aufmachung und des Interviews noch mal zu empfehlen, passt super in die Sammlung. ;)





