Die Stadt ohne Wind 1 – Arkas Reise
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Description
Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft?
Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert.
Empfohlen ab 12 Jahren
Book Information
Author Description
Éléonore Devillepoix, geboren 1991, verbrachte ihre Kindheit in der Normandie. Sie studierte Politik und Philosophie in München, Paris und London. Tagsüber arbeitet sie beim Europäischen Parlament in Brüssel, am Wochenende spielt sie Quidditch (und ist sogar Kapitänin der belgischen Nationalmannschaft) und schreibt nachts an ihren Romanen. Die Stadt ohne Wind ist ihr Debüt.
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Auf Arka lastet noch immer ein tödlicher Fluch. In ihrer fernen Heimat Arkadien will sie mehr über die dunkle Magie erfahren, die ihr Leben bisher bestimmt und ihr alle geliebten Menschen genommen hat. Doch ist sie dort, im Wald der Amazonen, noch immer willkommen? Lastyanax fühlt sich von seiner Schülerin im Stich gelassen. Dabei braucht er sie jetzt dringender als je zuvor: denn in der Stadt ohne Wind tobt ein erbitterter Kampf um die Macht. Der Plan des finsteren Meisters der Lemuren scheint aufzugehen und für ihn ist der Sieg zum Greifen nahe. Und Lastyanax weiß, dass er nur mit Arka an seiner Seite eine Chance hat, Hyperborea zu befreien. Derweil richtet sich der Blick des Meisters der Lemuren schon auf sein nächstes Ziel: Arkadien … Vom dichten Wald Arkadiens zu den mächtigen Türmen Hyperboreas – um ihr Zuhause zu schützen, müssen Arka und Lastyanax neue Verbündete gewinnen und sich alten Feinden stellen. Was für ein tolles Finale eine Diologie die sich von der ersten bis zur letzten Seite gelohnt hat. Sie haben völlig zu Unrecht auf meinen SUB warten müssen.

Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft? Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert. Ein wirklich toller Auftakt einer Reihe die hier eindeutig mehr Beachtung finden müsste. Der Schreibstil ist einfach unglaublich toll.

Auf der Suche nach ihrem Vater macht sich die Amazone Arka auf die gefährliche Reise nach Hyperborea, die Stadt der Magier. Doch dort angekommen muss sie feststellen, dass die Stadt ganz anders ist, als erwartet und sie keinen Schimmer hat, wie sie einen Mann finden soll, den sie noch nie getroffen hat. Doch Arka wäre keine Amazone, würde sie nicht mit dem Kopf durch die Wand rennen und dabei nicht auch die Hyperboreische Politik aufmischen…
Die Stadt ohne Wind hält was sie verspricht: ein chaotisch-witziges und außerordentlich politisches Fantasy-Abenteuer. Mit Arka haben wir eine sehr junge, aufbrausende Protagonistin, die manchmal erst handelt und dann denkt, aber dabei dann doch ziemlich gerissen ist. Manchmal stolpert sie durch die Handlung oder über ihre eigenen Füße, manchmal überschätzt sie sich oder wird überschätzt und manchmal sollte sie lieber ihren Mund halten… Arka ist das Chaos in Person und es ist wunderbar. Genauso wie die Idee hinter der Stadt Hyperborea, die sehr komplex und bildgewaltig beschrieben ist und dennoch die Vorstellungskraft übersteigt. Magie und bunte Charaktere kommen jedenfalls nicht zu kurz. Die Handlung ist ziemlich undurchschaubar und vielschichtig, sie entwickelt sich auf so vielen Ebenen in unterschiedliche Richtungen, dass man eigentlich nicht voraussehen kann, was passieren wird. (Ja, ich bin immer noch verwirrt…) Der Schreibstil unterstreicht das noch, durch die wechselnden Sichtweisen der Erzähler ergibt sich ein großes, sich nach und nach zusammensetzendes Bild, voller politischer Intrigen, Hintergründe und besonderer Charaktere. Wo bleibt also die Kritik? Es war manchmal zu kompliziert. Das Magiesystem wurde nie richtig erklärt, was der Handlung zum Verhängnis werden kann, da die Autorin zuweilen mit Begriffen für magische Artefakte nur so um sich wirft und sich der Leser fragt, wovon in aller Welt sie denn eigentlich redet. Und eine Karte der ja doch sehr großen Welt oder auch der Stadt Hyperborea hätten auch nicht geschadet.

Zurück in der sagenumwobenen und windumstürmten Stadt Hyperborea
Das Finale der “Die Stadt ohne Wind”- Dilogie hat einiges an Action zu bieten. Zwar gibt es sehr viel weniger Details aus der kunterbunten Stadt Hyperborea, die in Band eins mit ihrer Detailsverliebtheit verzaubert hat, dennoch fesselt die Geschichte der (Halb-)Amazone Arka und ihrem dickköpfigen Magier-Mentor Lastyanax wieder. Das Buch braucht seine Zeit, um in Fahrt zu kommen, vor allem da die Handlung auf so viele Protagonisten aufgeteilt ist, die man sich nicht gleich alle merkt, besonders wenn die Lektüre von Band eins schon etwas zurück liegt. Dann aber wird es chaotisch nach Art von Arka, herrlich humorvoll und wunderbar kompliziert verstrickt. Gegen Ende wird die Geschichte recht undurchschaubar, aber so ist man die Stadt ohne Wind gewohnt: im Zweifelsfall springt einer vom Dach. Der Abschluss der Geschichte fällt im Vergleich zur Handlung fast schon melancholisch aus, die letzten Seiten liest man mit Wehmut aber auch mit einem Lächeln voller Hoffnung für Arkas (und Lastyanax’) Zukunft, die nur der Wind kennt. Fazit: Nicht ganz so mitreißend witzig wie Band eins, aber definitiv ein gelungener Abschluss einer besonderen Geschichte.

Tolles Jugendbuch mit junger Heldin!
Ich mochte das Buch, auch wenn es zwischendurch etwas langatmig ist. Das Wordbuilding ist witzig und einfallsreich, ich liebe die Schildkrötentaxis. Arka und ihr Mentor sind gemeinsam auf der Suche, wie sie das richtige in der intriganten Stadt machen können. Einiges bleibt offen und ich freu mich schon auf Band 2.
Die dreizehnjährige Arka kommt nach einer aufregenden und gefährlichen Reise, die sie allein mit ihrem Pferd Zwerg bewältigt hat, in der Stadt ohne Wind, in Hyperborea an. Dort hofft sie ihren Vater zu finden, von dem sie nicht viel weiß, außer dass er einer der mächtigen Magier der Stadt ist. Hyperborea ist eine faszinierende Stadt. Riesige Schildkröten bringen die Bewohner von Ebene zu Ebene und jede Ebene ist eine kleine, eigene Welt, in der es eigene Gesetze gibt. In der untersten herrschen Klans und Korruption und Arka muss sich irgendwie Geld beschaffen, um es in die siebte Ebene zu schaffen, da sie dort ihren Vater vermutet. Irgendwie schafft sie es, die nötige Summe zusammenzubekommen und gerät auf der siebten Ebene ins nächste Abenteuer. Arka ist ein ungewöhnliches Mädchen, das wird gleich am Anfang klar und es ist erstaunlich, wie sie es schafft, ihr Ziel in die siebte Ebene der Magier zu kommen, zu erreichen. Sie ist wild, stark und besitzt einen unglaublichen Dickkopf und handelt meist bevor sie denkt. Der Magier Lastyanax ist das Gegenteil. Er ist besonnen und sehr belesen und somit der perfekte Partner für sie und eine gute Grundlage für ein paar humoristische Einlagen in der Geschichte. Die Welt, in der die Geschichte spielt, bietet auch ein paar spannende Details wie die Transportschildkröten und das teilweise ein wenig griechisch oder römisch anmutende Stadtkonstrukt. Intrigen, Liebe und ein mysteriöser Fluch tun ihr Übriges, um diese Geschichte so zu gestalten, dass man in sie eintaucht und am Ende ganz enttäuscht ist, dass sie schon wieder aufhört und man auf den nächsten Band noch bis zum Frühjahr 2022 warten muss. Eléonore Devillepoix hat eine ganz eigene Welt geschaffen, die manchmal an andere Geschichten erinnert, aber nur ganz leicht, denn sie wartet mit vielen Eigenheiten und interessanten Charakteren auf. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann es kaum abwarten, bis der zweite Teil erscheint.
Von Geheimnissen, Magie und gefährlichen Welten
Eine meiner Lieblings-Fantasy-Reihen. Die Geschichte ist super interessant, die Charaktere sind sehr einzigartig und sympathisch, vor allem Arka ist ein super junges und Mutiges Mädchen, auf der Suche nach Antworten, in einer ihr fremden Stadt, mit einem großen Geheimnis. Das Worldbuilding ist wirklich gelungen, düster und atmosphärisch, und auch das Magiesystem ist komplex sowie spannend aufgebaut. Die Geschichte hält viel unerwartetes bereit, vor allem der zweite Teil. Ich würde das Buch all jenen weiterempfehlen, die Alchemised gut fanden.🌸
Manchmal etwas langatmig aber trotzdem gut!
Arka: ich fand sie manchmal etwas anstrengend. Aber sie wollte immer das Beste. Sie ist sturköpfig aber mutig. Oft fand ich sie nachvollziehbar. Manchmal musste ich aber auch ,den Kopf über sie schütteln. Lastyanax: ihn mochte ich sehr ich fand ihn sympathisch. Er war sehr logisch und wusste oft was zu tun ist. Er ist über seine Schwächen hinausgegangen. Er und Arka waren ein super Team. Lieblingsszene: eigentlich der letzte Teil des Buches. In diesem Teil gab es viele Informationen. Es gab viele Wendungen. Und sehr viel charakterentwicklung. Schreibstil: hat mir recht gut gefallen. Die Sätze waren gut und verständlich geschrieben. Gut war es, dass es hinten eine Glossar gab . Denn es gab einige Fremdwörter. Nur die Kapitel waren immer etwas lang. Zusammenfassung: hat mir das Buch gut gefallen. Es war nur an manchen Stellen sehr lang. Besonders in der Mitte hat sich das Buch sehr gezogen. Dort waren auch recht wenig neue Informationen. Aber im großen und ganzen, war der Rest des Buches sehr gut. Wer High Fantasy mag, sollte dieses Buch lesen. Band 2 habe ich mir direkt bestellt.
Ich habe mich sehr auf das Wiedersehen mit der jungen Amazone Arka und dem Magier Lastyanax gefreut! Zwar braucht „Das Mädchen des Waldes“ etwas, um in die Gänge zu kommen, aber ich habe mich in der magischen Turmstadt Hyperborea trotzdem schnell wieder heimisch gefühlt. Anders als in Band 1 liegt die inhaltliche Gewichtung hier deutlich mehr auf dem politischen Ränkespiel und den Verschwörungen, in die Arka und Lastyanax immer tiefer verwickelt werden. Dank wechselnder Erzählperspektiven und kurzer Kapitel habe ich die Handlung als sehr abwechslungsreich und kurzweilig erlebt. Und da sich das große Finale spätestens ab der Hälfte des Romans mit einem deutlich zügigeren Tempo andeutete, war auch die Sache mit dem langsamen Start und dem Spannungsbogen meines Empfindens nach gut gelöst. Unterm Strich erhält Band 2 der Dilogie 4 von 5 Sternen. Abzüge in der B-Note gibt es für die inhaltliche Vernachlässigung der Magie und die meines Erachtens nach zu oberflächlich behandelte Gender-Thematik, die ich aus Spoiler-Gründen an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte. Da wäre definitiv noch viel mehr Potential gewesen. Für etwas mehr „Hex Hex“ und etwas mehr Tiefe bei besagtem Gender-Plot hätte ich dann auch mit Begeisterung 100 Seiten mehr gelesen!
Mit „Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise“ hat Eleonore Devillepoix sowohl ihren Debütroman als auch einen Reihenauftakt zu einer Fantasy- Geschichte geschrieben. Zusammen mit der Protagonistin Arka begeben wir uns auf ein spannendes Abenteuer, erkunden das sagenumwobene Hyperborea und müssen einige schwierige Hürden meistern. Klappentext: Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft? Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert. Das Cover hat sofort mein Interesse wecken können. Und auch der Klappentext und eine Leseprobe haben diesen ersten Eindruck meinerseits nochmal bestärkt. Daher habe ich mich voller Vorfreude in dieses Abenteuer an der Seite von Arka gewagt. Meine Hoffnungen wurden hier nicht enttäuscht. Der Debütroman von Eleonore Devillepoix besticht unter anderem durch sein überzeugendes Worldbuilding. Zusammen mit der Protagonistin lernen wir die Stadt Hyperborea kennen. Diese ist von einer schützenden magischen Kuppel umgeben, sodass in dieser kein Wind existiert. Diese Stadt besteht aus mehreren Ebenen, in der untersten wohnt das einfache und nicht gerade reiche oder einflussreiche Fußvolk. Je höher man kommt, desto wohlhabender ist die Bevölkerung und desto sauberer ist auch die Gegend. Und in der siebten und obersten Ebene wohnen unter anderem die Magier oder auch der Basileus. Man kann diese einzelnen Ebenen mittels großen Transportschildkröten überwinden. Allgemein ist die Welt mit vielen liebevollen Details gespickt, welche diese sehr überzeugend und authentisch erscheinen lassen. Aber auch das Magiesystem wirkt auf mich überzeugend. Innerhalb des Buches lernt man das ein oder andere über die Magie kennen, wie diese aufgebaut ist und was sie bewirken kann oder auch wo dessen Grenzen liegen. Dennoch hoffe ich, dass wir im nachfolgenden Band noch ein paar weitere Ausführungen über das Magiesystem erhalten werden. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass es darüber noch einiges zu erzählen gibt. Überzeugen konnte mich in dem Fantasybuch „Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise“ auch die Charaktere. Devillepoix hat mit der jungen Arka eine starke Protagonistin erschaffen. Diese ist mutig und taff, auch hat sie schon so einiges erlebt und auch überlebt und lässt sich daher nicht so leicht entmutigen. Arka kann sehr gut für sich selber sorgen und ist dabei recht einfallsreich. Durch ihre tapfere und unterhaltsame Art hat sie sich in mein Leserherz geschlichen. Wobei ihre sture und rebellische Art dies keinem Abbruch getan hat. Zu gerne habe ich sie auf ihren Abenteuern begleitet und es hat mir richtig Spaß gemacht, ihr dabei über die Schulter zu schauen. Arka sucht ihren Vater und ihre Reise hat sie nach Hyperborea geführt, wo sie einige Schwierigkeiten meistern muss. Aber auch der männliche Gegenpart Lastyanax konnte mich begeistern. Dieser ist neunzehn Jahre alt und hat gerade seine Ausbildung als Magier abgeschlossen. Während seiner Abschlussprüfung wird sein Mentor ermordet. Lastyanax versucht diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Außerdem ist er ein ehrgeiziger junger Mann, welcher aus den unteren Ebenen stammt. Die Interaktionen zwischen Arka und Lastyanax konnten mich immer gut unterhalten und haben mich unter anderem vom Erzähltalent der Autorin überzeugen können. Gut gefallen haben mir in diesem Werk auch die packende Handlung und die Vielseitigkeit. Sie wirkte auf mich auf keiner Seite zu konstruiert. Im Gegenteil, sie war gut durchdacht und konnte mich mit einigen unerwarteten Wendungen überzeugen. Auch wird der Spannungsbogen permanent und auf unterschiedliche Weise hoch gehalten. Mit Hilfe der wechselnden Perspektiven bekommt der Leser noch zusätzlich einen vielseitigen Einblick in das Geschehen und kann so die Handlungen der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen. Man bekommt einen Einblick in die Gedankengänge diverser Charaktere, wobei natürlich Arka und Lastyanax am intensivsten beleuchtet werden. Mir haben beide Perspektiven ausgesprochen gut gefallen, jede hatte etwas für sich. Sodass ich mich gar nicht entscheiden könnte, wer hier mein persönlicher Liebling ist. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist zum Teil der Schreibstil. Besonders zu Beginn des Buches hatte ich manchmal so ein paar Stolperstellen, welche den Lesefluss gestört haben. Im Laufe des Buches hat sich der etwas holprige Stil etwas gelegt oder ich habe mich daran gewöhnt. Zumindest bin ich dann flüssig durch das Buch gekommen und konnte mich vollständig an den Abenteuern mit Arka erfreuen. Insgesamt hat mich Eleonore Devillepoix mit ihrem Debütroman „Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise“ sehr gut unterhalten. Ein spannender, abwechslungsreicher und abenteuerreicher Fantasyroman, der durch sein Worldbuilding und seine gut ausgearbeiteten Charaktere besticht. Dafür möchte ich 4,5 Sterne vergeben und ich freue mich schon auf die Weiterführung der Geschichte. Auch gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Detailverliebt und ein Wohlfühlbuch
Was ich in Band 1 so mochte war die liebe zum Detail auch bei den Orten. Fehlt mir hier etwas, der Amazonenwald bietet sich doch so an aber leider fehlt es. Auch das unser Magier und Arka so lange getrennt voneinander unterwegs sind ist irgendwie doof. Es ist eine gute Story, leider kann es an Band 1 für mich nicht anknüpfen. Wenig Magie und Erklärungen, eher Familiendrama.

Am Ende hat es mich dann leider nicht so von sich überzeugen können, wie ich es mir erhofft hatte Ich finde vieles zu plakativ. Arka geht mir persönlich sogar eher auf die Nerven. Ich denke das ist ihrem Alter geschuldet und auch der Tatsache das ich vieles was sie tut nicht besonders schlau finde - im Gegensatz zu der Tatsache das sie als ach so tough und schlau dargestellt wird, bei mir kommt das eher weniger an. Es ist ehrlich gesagt eine ziemlich klassische Peggy Sue Figur ... Dazu kommen die Namen die ich irgendwie unnatürlich erfunden empfinde. Schwer zu beschreiben... aber es gibt ja Geschichten in denen bestimmte Begriffe auftauchen die dann die Geschichte unterstützen und die Welt lebendiger wirken lassen. Hier fand ich das es eher ein Bemühen ist, das für mich nicht funktioniert. Im Gegenteil, ich habe häufig nicht nur innerlich die Augen verdreht. Letztendlich habe ich wohl ein Buch erwartet das mich mehr mitreißen würde. Es ist gleichzeitig nicht so das es an sich eine schlechte Geschichte ist. Ich denke tatsächlich das mich vieles deshalb stört, weil ich definitiv nicht die Zielgruppe bin. Und auch meine Leseerfahrung spielt sicher eine Rolle. Arka ist schon sehr eine Teenagerin -was auch ok ist, mir persönlich ist sie dann doch etwas zu jung. Ich denke als Gleichaltrige hätte ich das Buch aber sicher gemocht.
Kennst du das? Du freust dich wie irre auf eine Fortsetzung, aber dann ist sie irgendwie nicht das, worauf du gehofft hast? Leider erging es mir so beim zweiten Teil von ‚Die Stadt ohne Wind‘ von Éléonore Devillepoix, übersetzt von Amelie Thoma. Ich weiß nicht, was ich mir vom zweiten Teil gewünscht hätte. Vielleicht eine ähnliche Magie wie im Dilogieauftakt, einen ähnlichen Zauber. Doch die Richtung, die die Handlung eingeschlagen hat, hat mir einfach nicht gefallen. Pure Geschmackssache, das steht fest. Doch mir waren die Geschehnisse zu langweilig, zu wirr und sie haben mich kaum gefesselt. Schade, denn Teil 1 war ein absolutes Highlight für mich. Das ist es immer noch, doch nach diesem zweiten Band hat auch Band 1 einen Dämpfer bekommen. Ich werde die Reihe nun aussortieren und Platz machen für andere Geschichten. Ein bisschen traurig bin ich schon. Aber so ist das nun mal. Leider :(
Es ist schon eine Weile vergangen, seitdem ich den ersten Band von “Die Stadt ohne Wind” gelesen habe und ich hatte etwas Bedenken davor, ob ich zurück in die Geschichte finden würde oder nicht – aber diese Sorgen hätte ich mir gar nicht machen brauchen, denn die Geschichte setzt genau dort an, wo der Reihenauftakt endete und der Anfang war so geschrieben, dass es mir recht leicht gefallen ist, mich zurück ins Geschehen zu finden und ich so wieder mit Arka und Lastyanax mit gefiebert habe. Während Arka – unsere kleine heldenhafte Amazone – nach der Zerstörung der Kuppel Hyperborea verlassen und ihrem Meister nur einen Brief als Abschied liegengelassen hat, begleiten wir genau diesen – Lastyanax – auf der Suche nach seiner Elevin, mit ziemlich ernüchterndem Ende, sodass er unverrichteter Dinge in die Hauptstadt zurückkehrte. Dort tut er sich mit Pyrrha zusammen und gemeinsam versuchen sie den Plan des Meisters der Lemuren aufzuhalten. Vor allem gefallen hat mir in diesem Band der Prolog, der uns einige Antworten lieferte, aber auch neue Fragen aufwarf, die im Laufe des Buches gelöst wurden. Inhaltlich möchte ich auch gar nicht mehr sagen, denn “Die Stadt ohne Wind” ist eine Dilogie, welche relativ ruhig erzählt wird und in welcher daher auch weniger passiert als in anderen Büchern des Genres. Oft habe ich genau damit meine Probleme, denn wenn ich das Gefühl habe, dass eine Geschichte in ihrer Handlung nur kaum oder sehr langsam voran kommt, werden mir diese schnell langweilig – so aber nicht hier. Anders als noch in Band Eins war ich deutlich weniger verwirrt und konnte die Geschichte viel mehr genießen, habe mich nach Arkadien und Hyperborea versetzt und mit unseren kleinen Helden gehofft und gebangt, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Wer “Die Stadt ohne Wind” noch nicht kennt, aber ruhige Erzählweisen und High Fantasy liebt, der kann ruhigen Gewissens zu dieser Dilogie greifen und wird definitiv begeistert sein – ich war es jedenfalls und das nicht nur, wegen der unglaublich tollen Welt, welche die Autorin hier geschaffen hat und mit uns teilt.

Atmosphäre pur, in einer Welt die dem Leser fremd ist, hat er dieses Buch noch nicht gelesen
Ich bin verblüfft. Nach Harry Potter und Tintenherz war es über die Jahre nur schwer möglich mich, von einer Fantasy Welt zu überzeugen. Die Bücher waren einfach zu gut. Und dann kam: ,,Die Stadt ohne Wind" Der gesamte Aufbau der Welt ist kreativ und episch und so noch nie dagewesen. Diese Welt existiert in ihrem eigenen System und ist dabei unfassbar gut durchdacht. Mit spannenden Charakteren und Bildern/ Situationen die im Kopf bleiben. Doch warum dann nicht 5 Sterne....... Eigentlich mag ich auch politische Inhalte in Fantasybüchern. Aber hier bin ich nicht mitgekommen. Und für so doof halte ich mich nicht. Aber hier wird man als Leser in eine fremde Welt geworfen, die ihr eigenes politisches System hat, ohne das der Leser langsam und verständlich das System erklärt bekommt. Es wimmelt nur von Begriffen wie Majordomus, Basileus usw. Auch die Namen lesen sich fremd. Schon zu Beginn versuch die Autorin Differenzen zwischen verschiedenen Ländern oder Staaten einzubringen. Total kompliziert und undurchdringlich, weil es leider keine Karte gibt. Das hat dieser tollen Geschichte leider sehr geschadet. Auch ist es daher für mich absolut kein Jugendbuch. Es ist hoch politisch und teilweise blutrünstig.
Ich habe wirklich erwartet, für dieses Buch mehr Begeisterung zu empfinden. Beginnen wir aber erstmal mit dem Positiven: dem Worldbuilding. Hyperborea ist ein wunderbarer Schauplatz, an dem man sich sehr wohl fühlt und an dem an jeder Ecke etwas Faszinierendes zu erwarten ist. Die Beschreibungen lassen den Leser den Ort förmlich spüren und es kommt eine wirklich tolle Atmosphäre auf. Man lernt ein bisschen was über die Magie und Kultur, es wird aber noch Raum gelassen, um im nächsten Band darauf aufzubauen. Eher neutral bewerte ich, dass das Buch doch stärker versucht, jüngere Leser anzusprechen, als erwartet. Vom verspielt, lockeren Schreibstil habe ich das schon teilweise gedacht, jedoch wirkte eine Handlung mit Politik und Mord nicht wie ein Kinderbuch auf mich. Tatsächlich fühlte es sich durch die Schulszenen und die Art, wie die abenteuerlichen Stellen geschrieben sind, eher so an wie viele Kindergeschichten und tatsächlich waren Ermittlungen und Politik auch gar nicht so ein großer Fokus, wobei ich dann beim Negativen wäre. Ich würde zwar sagen, dass die Ermittlung die Haupthandlung war, aber der ganzen Geschichte fehlte ein Fokus und so kam jedes Element irgendwie zu kurz. Da hilft es dann nicht, wenn man das Gefühl kriegt, die Motivationen und Ziele der Protagonisten verlaufen sich irgendwie im Sand und dass die Figuren allgemein zu wünschen übriglassen. Die Hauptpersonen sind ja noch ok: Arkas quirlige Art und Lastyanax, der zwar, um so mehr man ihn kennenlernt, immer weniger zum Sympathieträger wird, aber eine glaubwürdige Person ist. Jedoch fehlt es, besonders bei den Nebenfiguren, irgendwie an Tiefe und die Beziehungen der Charaktere zueinander kommen bei mir gar nicht so rüber, wie die Autorin sich das gedacht hat. Da fehlte es, sagen wir, an Zuneigung oder einer echten Verbindung. Dazu kommt, dass den Figuren gefühlt einfach alles zufällt was sie nicht mal wirklich wollen und man nie wirklich mitfiebert oder sich über Errungenschaften freut. Eher eine persönliche Präferenz aber dennoch erwähnenswert: Es ist eher eine lockere Abenteuergeschichte als ein Roman über Politik, Mord und Intrigen, wie ich vorher dachte, und diese Art von Geschichte reißt mich oft nicht so vom Hocker. Einige Szenen haben wirklich Spaß gemacht, aber es kamen auch viele Elemente und Klischees vor, die ich persönlich einfach nicht mehr lesen möchte. Das ist wirklich subjektiv, aber es fühlt sich nicht wie ein Buch aus diesem Jahrzehnt an. Es sind Kleinigkeiten, aber so Dinge wie der Klassenkamerad, der ein Mädchen ärgert, weil er sie mag oder die Art, wie Personen, z.B. ein Übergewichtiger, beschrieben werden, sehe ich so nicht mehr als zeitgemäß. Es wird genug Leser geben, die diese Sachen nicht stören, und die von der Magie und dem Abenteuer mitgerissen werden, für mich, als Vielleserin, die vor allem von vielschichtigen Figuren fasziniert sein und neues durch Bücher erleben will, war es leider nichts.
"Sechs Sätze in katastrophaler Rechtschreibung hielten den Zerfall seiner Welt auf." Ich weiß gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Zuallererst finde ich das Genre sehr interessant und möchte in Zukunft mehr davon lesen. Es war eine zu Beginn sehr lockere Fantasy-Mystery Geschichte, die mich im Verlauf richtig gepackt hatte und zum Ende hin erstaunlich brutal wurde. Man sollte sich also nicht von der 13-jährigen Protagonistin beirren lassen und es als sehr jugendliches Buch einordnen. Das World Building war zu Beginn etwas verwirrend, da Politik und Hierarchie in dieser Welt sehr wichtig sind und zudem alles noch mit einer Prise Magie verwoben war. Karten hätten definitiv geholfen, vor allem fände ich eine Art Querschnitt der Stadt mit ihren verschiedenen Ebenen ziemlich passend. Dennoch hatte man relativ schnell in die Geschichte hinein gefunden und hat sich sofort in die Charaktere verliebt. Ich fand die Dynamik zwischen Lastyanax und Arka wirklich gut und hab erleichtert aufgeatmet endlich wieder ein Fantasybuch in den Händen zu halten, in dem es nicht hauptsächlich um eine Liebesgeschichte geht. Jedenfalls brachten die beiden Protagonisten durch ihre verschiedenen Stände und auch dem Altersunterschied, viele Einblicke in das Leben in Hyperborea. Außerdem nahm die Geschichte einige Abzweigungen an, die ich so nicht erwartet hätte. Gemeinerweise endet es auch sehr deutlich mit einem Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen! Dieses Buch gehört zu einen meiner Jahreshighlights!
‚Die Stadt ohne Wind: Arkas Reise‘ von Éléonore Devillepoix hat mich zuerst mit diesem wunderschönen Cover gecatcht. Doch auch der Klappentext klang vielversprechend und ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen. Und diese wurden sowas von erfüllt, ach was, übertroffen! Ich weiß gar nicht, von was ich zuerst schwärmen soll. Von der Idee, der Welt, den Figuren? Denn alles an dieser Geschichte ist so besonders und einzigartig, allen voran die Stadt, in der die Handlung spielt: Hyperborea, die Stadt ohne Wind. Denn sie liegt geschützt unter einer Kuppel, die nicht nur Kälte fernhält, sondern auch Feinde. Die Bewohner Hyperboreas wohnen in hohen Türmen, die in sieben Ebenen aufgeteilt sind. In der ersten, untersten Ebene wohnen die Ärmsten, in der siebten und obersten Ebene die Magier. Denn in Hyperborea ist Magie noch erlaubt, im Gegensatz zum besetzten Napoca. Doch nicht nur der Aufbau gefiel mir gut, sondern auch die vielen, vielen Details in der Stadt selbst. Die Fortbewegung per Schildkröte, die politische Organisation oder auch die Unterschiede der Ebenen. Das detailreiche und vielseitige Magiesystem erschließt sich erst im Laufe der Geschichte, die Möglichkeiten und Besonderheiten erfährt man also nach und nach. So kommt es automatisch zu einigen Überraschungen, denn die Magie Hyperboreas kennt keine Grenzen. Arka ist eine sehr junge Protagonistin, doch in ihrem 13-jährigen Leben hat sie schon viel erlebt. Schließlich hat sie die Reise nach Hyperborea alleine mit der Hilfe ihres Ponys Zwerg bewältigt, über die rauen Berge, durch die Kälte. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater und findet sich auf einmal in einer ihr unbekannten Welt wieder, in der nicht jeder alle Möglichkeiten hat und vor allem Frauen der Zugang zu vielem verwehrt wird. Arka ist etwas vorlaut und redet, wie ihr der Mund gewachsen ist, sie ist unglaublich anpassungsfähig und versucht, aus jeder Situation das für sie Beste herauszuholen. In ihr steckt so viel mehr, als es den Anschein macht und ich mag ihre Art, Dinge anzupacken, total! Sie ist überhaupt eine tolle Person und selbst wenn man oft merkt, dass sie jung ist, hat mich das nie gestört. Sie ist einfach authentisch und trotz ihres manchmal ruppigen Wesens so liebenswert. Durch eine Verkettung von Zufällen stößt sie auf den Magier Lastyanax, der dem Tod seines Mentors auf den Grund geht. Das Gespann ist erst ein Team wider Willen, doch mit der Zeit.. Ich liebe ihre Kabbeleien und lustigen Sprüche, ihre Vorgehensweise und ihrer beider Mut, etwas ändern zu wollen. Doch auch die vielen Nebenfiguren sind herrlich ausgearbeitet, seien es Verbündete oder Gegner. Denn das ist oftmals nicht so klar, denn finstere Magie hat sich in Hyperborea ausgebreitet, vor der niemand sicher ist. Man merkt, dass eigentlich alles diese Geschichte lesenswert macht. Sei es die Magie der Erzählung oder die eindrucksvolle Welt. Sei es die Idee hinter der Geschichte, die ich so neu und besonders finde. Oder seien es die tollen Charaktere, so vielschichtig und sympathisch. Einfach eine Geschichte, die begeistert und die man gelesen haben sollte. Wegen ihrer Einzigartigkeit, ihres Ideenreichtums und ihres Zaubers. 5 Sterne und Jahreshighlight!
Was soll ich nur sagen?! Der Insel Verlag bringt immer mal wieder Bücher raus, die sehe ich, schaue sie mir höchstens flüchtig an und weiß, dass das mit uns funktioniert. Genau so war es bei diesem Buch auch. Ich möchte es nicht vergleichen, aber beim Lesen fühlte ich mich ein bisschen wie bei der Spiegelreisenden von Christelle Dabos, aber die Geschichte, der Stil alles war anders. Dennoch war da ein ähnliches Gefühl. Ich finde es unfassbar spannend was sich die Autorin hat einfallen lassen. Der subtile Humor, Arkas Schlagfertigkeit, Lastyanax Verbohrtheit, die zauberhafte Stadt in welcher ich selbst gern auf Streifzug gegangen wäre. Einfach herrlich. Es war großartig zu lesen und hat unglaublich Spaß gemacht. Die Geschichte wird immer wieder aus verschiedenen Sichten erzählt, wodurch es zu einem lebhaften Leseerlebnis wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es dem einen oder anderen Leser doch ein paar Längen zu viel sind, da die Geschichte eher vor sich hin plätschert. Das Augenmerk liegt hauptsächlich auf der Ermittlung, weil Lastyanax ein Verbrechen vermutet und dem ganz persönlichen Chaos von Arka. Und obwohl sich die Ereignisse gegen Ende hin förmlich überschlagen, strahlt die Geschichte aus meiner Sicht eine unbeschreibliche Ruhe aus. Mir fallen tatsächlich keine großartigen Kritikpunkte ein. Klar, ich hätte mir vermutlich noch mehr Details gewünscht, aber ich sehe es auch realistisch, dass es ein Buch für Lesende ab 12 Jahren ist. Die Magie fand ich verständlich und nachvollziehbar beschrieben. Wer manche Begriffe gern näher erklärt möchte, der kann sich diese im Anhang erklären lassen. Einige Fragen bleiben noch offen, aber ich denke, dass man diese im zweiten Band, welcher im Frühjahr 2022 erscheinen soll, beantwortet bekommt. Ich würde mich außerdem sehr freuen, wenn dieser eine Karte beinhalten würde. Nicht unbedingt von Hyperborea, sonder von der Welt, denn immer wieder werden Kolonien, Konflikt mit anderen Orten und ähnliches erwähnt, aber sich dies vorzustellen fällt dann doch schwer, so ohne nähere Angaben. Fazit: Eine tolle Geschichte für Jugendliche mit spannendem Worldbuilding und greifbaren Charakteren in die man einfach nur abtauchen möchte.
Arka musste ihre Heimat verlassen und reist nach Hyperborea, um dort ihren leiblichen Vater zu suchen und hoffentlich auch mehr über Magie zu lernen. Die Stadt macht es ihr aber auch nicht leicht, zu den höheren Ebenen zu gelangen und Arka muss beweisen, wie clever sie ist und wie viele Talente in ihr schlummern. Ich habe Arka sehr schnell ins Herz geschlossen, ich mochte besonders ihre Entschlossenheit und wie sie ihr Köpfchen benutzt, um auch komplizierte Situationen zu meistern. Ich mochte auch Lastyanax, der zu ihrem Mentor wird und fasziniert ist von der außergewöhnlichen Schülerin, auch wenn sie noch sehr, sehr viel aufzuholen hat. Die geschwisterliche Beziehung zwischen den beiden fand ich wirklich süß, weil Arka kaum eine Bezugsperson hat und Lastyanax steife Art ist ein schöner Gegensatz zu Arkas wilder Spontanität. Die Handlung fand ich auch spannender, als ich erwartet hätte. Lastyanax' Mentor Palates ist plötzlich gestorben und dabei bleibt es nicht. Nach dem Verlust des Meisters wird Lastyanax als Nachfolger in Betracht gezogen und gerät in komplizierte politische Machenschaften. Zwischen Morden, Intrigen und Magie bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen und Arka und Lastyanax erleben ein wirklich spannendes, abwechslungsreiches Abenteuer. Den Schreibstil fand ich angenehm, nur ich mag es nicht, wenn es so viele Perspektiven gibt. Natürlich haben Arka und Lastyanax eigene Perspektiven, andere kommen nur einmal oder wenige Male vor und verraten, was hinter den Kulissen eigentlich vor sich geht. Fazit "Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise" hat mir wirklich gut gefallen, das magische Abenteuer von Arka und Lastyanax war spannender, als ich erwartet hätte und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Mein Kopf sagt „Nein!“, mein Herz schreit „JA!!!“ Dieses Buch hat mich Nerven ohne Ende gekostet. Nicht, weil die Geschichte schlecht ist, keinesfalls, sondern weil ich nicht richtig warm damit wurde, nicht richtig reinkam. Die Story an sich hat wirklich Charakter und ist mega interessant, aber ich kann es einfach nicht. Bevor ich also in eine Flaute schlittere, breche ich bei 285 Seiten ab, denn an diesen Seiten hänge ich nun schon 3 Wochen, wo ich in der Zeit schon 6 andere Bücher hätte lesen können. Hier ziehe ich also nun die Reißleine und gebe dem Buch zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht noch eine Chance, denn es ist wirklich ein Schinken. Nichtsdestotrotz ist die Idee fantastisch! Lastyanax ist zwar super anstrengend bisher, und die Gören in Arkas Klasse ebenfalls, dafür hat Arka aber ein wahnsinns Charakter, der einfach zur Begleitung einlädt. Dagegen spricht allerdings der 3 Charakter, aus dessen Sicht erzählt wird, bei dem ich mir nicht einmal den Namen merken konnte, denn er ist irgendwie unscheinbar und doch von Grund auf böse. Naja… Trotz des Abbruchs bekommt ihr eine Leseempfehlung von mir, denn die Geschichte hat es verdient gelesen zu werden. Ich hege die Hoffnung, dass mir irgendwann das Hörbuch vergönnt sein wird, denn dann würde ich es definitiv noch einmal probieren. Es ist also eine reine Kopfsache, dass ich abgebrochen habe, mein Herz mag dieses Buch wirklich sehr, aber es geht einfach nicht…
Der Hype zieht leider spurlos an mir vorbei.
Zu Beginn des Buches war ich sehr gespannt und neugierig darauf, was mich erwarten würde - allein schon aufgrund der vielen positiven Bewertungen, die ich online dazu gelesen hatte. Diese Vorfreude und Neugier ist jedoch leider ziemlich schnell wieder verpufft, denn es fiel mir relativ schwer in die Geschichte reinzukommen. Einen konkreten Grund dafür kann ich gar nicht so genau benennen. Es hat mich einfach nicht abgeholt - weder die Handlung noch die Figuren. Das hat sich auch im weiteren Verlauf nicht wirklich geändert. Der Schreibstil an sich war zwar angenehm und leicht, aber der Erzählstil konnte mich nicht überzeugen. Der regelmäßige Wechsel der Perspektiven innerhalb eines Kapitels ging für meinen Geschmack teilweise zu schnell, wodurch ich mich wie eine Kugel in einem Flipper-Automaten gefühlt habe. Gleichzeitig hat das aber auch dazu geführt, dass ich mit den Figuren einfach nicht warm geworden bin. Aufgrund dessen, dass man als Leser*in immer wieder nur kurz bei ihnen verweilt, waren sie für mich wenig greifbar und sind das gesamte Buch hindurch zu eindimensional geblieben. Die Handlung als solche war zwar interessant, aber durch die kleinschrittige Erzählweise ging für mich zu viel Spannung verloren. Ich wollte zwar wissen, zu welchem Ende die Ereignisse führen, aber es war nicht so, dass ich förmlich darauf gebrannt habe weiterzulesen. Wenn ich an “Stadt ohne Wind” denke, kommt mir das Wort “unbeeindruckt” in den Sinn, was mein Leseerlebnis wohl am besten beschreibt. Ich hatte mir mehr erhofft, aber weder die Figuren noch die Handlung oder die Szenerie konnten mich wirklich überzeugen und einnehmen. Für mich war es ein kurzweiliger Fantasyroman für zwischendurch, aber mehr leider auch nicht.

Unerwartet brutal. Fesselnd. Und naja... keine Ahnung. Ich hatte mir ob der Inhaltsbeschreibung mehr erhofft und ganz was anderes erwartet. Nicht so viel Blut und Grausamkeit, mehr Feelgood und mit Krimi gespickte Fantasy.
Hm... ich weiß nicht so recht. Triggerwarnungen zum Buch am Ende diesesTextes. Achtung, enthält SPOILER! • Inhalt: Eine 13-jährige auf der Suche nach ihrem Vater trifft auf einen jungen "Emporkömmling", der mit sich selbst stellenweise überfordert und der Art der Regierung unzufrieden ist. Die beiden raufen sich irgendwie zusammen, die harten Fassaden bröckeln in bestimmten Situationen und sie vertrauen sich einander an. Sie retten sich gegenseitig, hätten ohne den/die Andere/n keine Chance gehabt und be-/überstehen gemeinsam Schwierigkeiten. • Meinung: Das Buch hat wirklich toll begonnen! Gute Geschichte, schön geschrieben. Die Personenwechsel waren etwas kompliziert stellenweise, aber trotzdem gut, hat Abwechslung reingebracht und es war spannend,die Geschichte von unterschiedlichen Standpunkten/Szenen aus zu erleben. Bis es auf einmal recht plötzlich ziemlich brutal, blutig und für meinen Geschmack unnötig grausam wurde. Gefühlt drehte sich auf einmal alles nur noch um Blut, Verbrechen und Rache. Die Wendungen waren stellenweise vorhersehbar, stellenweise ziemlich unerwartet. Mir kam es zwischendurch vor, als ob die Autorin zwanghaft versuchte, die Seiten zu füllen. Als ob sich ihr Stil schlagartig geändert hat, ihr die vorige Geschichte zu "langweilig" und "harmlos" schien und sie das jetzt mit viel Blut/Grausamkeit und stellenweise (für meinen Geschmack zu) ausführlichen Schilderungen versucht, auszugleichen. Der rote Faden ist noch da, aber die tatsächliche Geschichte wird bei mir irgendwie von der Überraschung der plötzlichen Grausamkeit irgendwie überlagert. Am Anfang hat mir das buch wirklich Spaß gemacht. Irgendwann zwischendurch wurde es dann eher ein "ich muss wissen, wie es aus geht". Es war zwar weiterhin sehr fesselnd, aber so richtig "Spaß" gemacht hat es nicht mehr. Happy End ist auch nicht, einige Stränge der Geschichte haben kein gscheites Ende und sind am Buchende für mich irgendwie "unvollständig ausgefranst". Das Buch endet für mich mit 2½ Cliffhängern. • Fazit: Grundsätzlich ein guter roter Faden. Aber ob es die brutalen Ausführungen dazwischen wirklich für die Geschichte braucht? Ich weiß nicht so recht. Zudem hatte ich mir irgendwie ein vollständigeres Ende erhofft, das die Geschichte abschließt. Der Anfang war top, je fortgeschrittener das Buch desto schlechter wurde der Inhalt. 😕 Ich würds mir nicht nochmal kaufen. Wer ne spannende Feelgood-Story mit Fantasy und bisschen Heldentum und einem Hauch Krimi sucht, ist hier falsch. (Auch wenn der Inhalt mich dies so vermuten lies.) Liebgemeinte 3/5 ☆, wobei die auch eher aufgrund des Buchbeginns so ausfallen. Könnte man Episoden bewerten, wäre der Beginn bei 5 ☆, das Ende eher bei 1½-2 ☆. ⚠️ SPOLIER ⚠️ . . . . . CN/Triggerwarnungen: • Tod • tote Kinder • Mord • Leichen • Blut • recht anschauliche Beschreibung von Leichen, Düften und "Bildern" diesbezüglich (Kein Anspruch auf Vollständigkeit, kannsein dass ich was vergessen habe. Das waren die paar Themen, die iich überrascht haben, die ich so nicht erwartet hätte.)
Angefangen bei den super kreativen Namen bis hin zum faszinierenden Aufbau der Stadt - das Setting im Buch stimmt einfach komplett! Fantastisch. Eine unglaublich tolle Welt. Ist sehr spannend geschrieben, wie man Stück für Stück mehr von Arkas Vergangenheit erfährt und wie sich Intrigen auflösen UND Mörder gefunden werden. Lastyanax und Arka sind ein ungewohliches Team, aber ich hab sie schnell ins Herz geschlossen und ich hab absolut keine Ahnung, wie es im zweiten Teil weiter gehen soll, freu mich aber sehr. Das Drama, die Spannung und das Finale sind genau richtig!! Nichts übertrieben, nichts gestellt!! Lässt sich sehr leicht lesen trotz komplizierter Namen, trotz vieler Perspektiven.
Dieses etwas unscheinbar daher kommende Buch, hat es ganz schön dick zwischen seinen Buchdeckeln. :D Wir begleiten die 13 Jährige Kriegerin Arka auf ihrer Suche nach ihren Vater. Dazu reist sie mit ihrem treuen Pferd Zwerg zur Kuppelstadt Hyperborea. Die magische Kuppel schützt die geheimnisvolle und fremde Stadt vor dem frostigen Wetter, denn sie liegt mitten in einem verschneiten Gebirge. Doch die Suche nach ihrem Vater soll nicht so schnell voran kommen, wie Arka erhofft. Denn zusätzlich möchte sie mehr zu ihrer Magie lernen und lernt schnell, dass es in Hyperborea bestimmte Hierarchien gibt und unter den Magiern einige Dinge schief laufen, denn es geschehen Morde ... Ark habe ich schnell ins Herz geschlossen. Zwar ist sie bei den Amazonen aufgewachsen und für ihr Alter sehr taff und stark, aber von Glück verfolgt ist sie nicht. Man wünscht ihr direkt, dass sie ihren Vater findet und endlich ein besseres Leben führen kann. Doch schlittert sie in eine gefährliche Situation in die Nächste. Und dabei ist sie eben nicht die allglatte Heldin die alles alleine schafft. Nein, sie bekommt Blessuren und sucht sich Verbündete. Da das Buch im Original französisch ist, brauchte ich etwas um mit den Namen der Protagonisten und der Städte , Ländern und ähnliches klarzukommen. Aussprechen kann ich sie wahrscheinlich immer noch nicht, aber beim lesen weiß man dann ja was gemeint ist :D Interessant ist auch, dass man das Buch aus verschiedenen Sichten liest. Natürlich ist Arka die Hauptprotagonistin, aber viele Dinge bekommen wir von anderen Figuren mit einer Draufsicht auf sie erzählt, wodurch man ein noch besseres Bild bekommt. Zudem erfahren wir zwar schon früh, wer wahrscheinlich hinter den Morden steht, aber die Hintergründe bleiben eben lange unklar und die Spannung wird durch die Sicht des "Bösen" noch weiter aufgebaut. Und da sind wir schon bei dem Hauptthema meiner Rezension. Am Anfang braucht es natürlich ein wenig, da die Welt und Arka vorgestellt werden müssen und auch die Magier , aber das Buch nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Die Autorin schafft es das Buch einfach gar nicht langweilig werden zu lassen. Wir bekommen immer Mal wieder etwas Luft zum durchatmen, aber es passiert so viel. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Und ein dicker Pluspunkt für mich (was auch dran liegen könnte, dass Arka erst 13 ist :D ) keine große Liebesgeschichte, die im Vordergrund steht ! Das war mal erfrischend. Auf jeden Fall eine dicke Empfehlung von mir ! Die Geschichte, sowie auch Arka haben ihren eigenen Charme, den ich dank dem Cover nicht so erwartet habe. Das Buch und ihre Welt hat mich durchgehend gefesselt. Daher volle Punktzahl !
Auf "Die Stadt ohne Wind" war ich direkt neugierig, als ich das Cover gesehen habe und wollte unbedingt erfahren, was für eine Geschichte sich hinter diesem hübschen Buchdeckel finden wird. Gemeinsam mit einer befreundeten Bloggerin las ich das Buch und war auch sehr froh, dass ich mich der Geschichte nicht allein gestellt habe. Klappentext: Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft? Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert. Es hat wirklich lange gedauert, bis ich mich in diesem Buch zurechtgefunden habe. Nicht nur die vielen verschiedenen Namen - die ich teilweise nicht mal aussprechen kann - machten es mir schwer durchzusehen, sondern auch die Handlung selbst. Ich wusste lange Zeit nicht, wohin diese Geschichte eigentlich will, was das Ziel ist und worum es eigentlich geht - es war alles sehr verwirrend und daher war es für mich und mein Leseempfinden gut, dass ich mich immer wieder mit jemandem darüber austauschen konnte. Das Worldbuilding selbst hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Die Autorin hat sich hier eine Welt erdacht - und diese sehr anschaulich und detailliert beschrieben - dass ich mit Arka und Lastyanax in den einzelnen Ebenen war und mir genau vorstellen konnte, wie es wohl überall aussehen wird. Auch die Art von einer Ebene in die nächste zu kommen (sie reiten auf Riesenschildkröten, die teilweise auch vergoldet sind etc.) fand ich unglaublich faszinierend. Würde ich nur die Welt selbst bewerten, wäre es eine der tollsten, in die ich bisher abgetaucht bin. Allerdings spielt in eine Bewertung des Buches ja auch die Handlung selbst mit hinein und mit dieser bin ich nicht so recht warm geworden. Es ist nicht so, dass nichts passiert ist - irgendwas war doch immer - aber teilweise waren die Szenen zu ausführlich beschrieben, dass es für mich kürzer gefasst hätte sein können und manche Szenen waren in meinen Augen nicht unbedingt nötig, um die Handlung ab einem gewissen Punkt verstehen zu können. Der Funke zur Geschichte ist bei mir daher leider erst relativ spät übergesprungen und ich konnte nur das letzte Viertel so wirklich genießen, als ich dann eine Ahnung davon hatte, wohin die Reise überhaupt geht. Alles in Allem brauchte die Geschichte einfach Zeit, um sich zu entfalten, weshalb für meinen Geschmack zu viel verloren ging. Wäre das Buch in der Art geschrieben, wie es die letzten 100 Seiten waren, hätte die Geschichte mich wirklich begeistert. So ist definitiv noch Luft nach oben, ich freue mich aber nach dem überraschenden Ende doch sehr auf Band 2 und kann sagen, dass es sich hier lohnt am Ball zu bleiben und die Geschichte nicht zu früh aufzugeben.
Arka ist auf dem Weg nach Hyperborea, der Stadt ohne Wind. Dort will sie ihren Vater ausfindig machen. Der soll dort ein Magier sein. So trifft es sich gut, dass sie als Schülerin beim Magier Lastyanax unterkommt. Dieser ist gerade zum jüngsten Minister aufgestiegen und versucht mehr über den plötzlichen Tod seines früheren Mentors herauszufinden. Bald stellt sich heraus, dass es hier Zusammenhänge gibt und von der Klärung die Zukunft Hyperboreas abhängt. Éléonore Devillepoix gelingt es in ihrem Debut eine Welt aufzubauen, die unglaublich komplex ist. Hyperborea ist ein Land, in dem die Gesellschaft in Schichten aufgeteilt ist. Wer ganz unten wohnt ist auch gesellschaftlich nicht angesehen. In diese Gesellschaft kommt Arka, die die Regeln nicht kennt, aber es schnell schafft sich anzupassen. Und bald ist sie als Schülerin in der obersten Ebene angekommen. Ihr Mentor Lastyanax ist zwar Minister, aber auch er kommt nicht aus der obersten Ebene. Das macht ihn dann doch zu einem Außenseiter, vor allem da er seine Ausbildung gerade erst abgeschlossen hat. Die beiden geraten in Intrigen und erkennen bald, dass manches nicht so läuft wie es soll und dass hier wohl Mächte im Spiel sind, die nicht nur Hyperboreas Glück im Sinn haben. Ich fand das Buch ausgesprochen schön zu lesen. Arkas Humor und Frechheit haben mich manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Man merkt ihr an, dass sie erst 13 Jahre alt ist und schon viel erlebt hat. Mit Lastyanax habe ich etwas länger gebraucht, bis ich warm wurde, er wirkt für sein Alter doch recht abgeklärt. Was mich überzeugt hat war, dass Arka und Lastyanax wie Geschwister miteinander umgehen. Es muss ja nicht immer eine Liebesgeschichte geben. Der Schreibstil hat mich auch überzeugt, ich hatte die Stadt vor Augen und was mir sehr gut gefallen hat, waren die Schildkröten, mit denen man sich dort fortbewegt. Ich bin auf jeden Fall schon auf den nächsten Band der Reihe gespannt. Dieser Auftaktband der Reihe hat mich auf jeden Fall überzeugt!
„Stadt ohne Wind“: Enttäuschung trotz Hype? 🌬️📖 Ich hab mich echt auf die Geschichte gefreut, aber leider wollte der Funke nicht überspringen. Weder die Handlung noch die Charaktere konnten mich packen. Besonders Arka, die eigentlich als taff und clever beschrieben wird, hat mich mit ihren Handlungen eher genervt. Und die erfundenen Namen? Die wirkten auf mich eher gekünstelt. 🙈 Auch der Erzählstil war nicht meins: Die schnellen Perspektivwechsel haben die Charaktere eindimensional wirken lassen und mich immer wieder aus der Geschichte gerissen. Obwohl die Idee dahinter spannend war, kam die Spannung bei mir nie so richtig an. Am Ende war ich einfach... unbeeindruckt. Ich hatte mir mehr erhofft, aber für mich war klar: Aufgrund meiner Leseerfahrung und des jugendlichen Alters der Protagonistin gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe dieses Buches.
Description
Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft?
Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert.
Empfohlen ab 12 Jahren
Book Information
Author Description
Éléonore Devillepoix, geboren 1991, verbrachte ihre Kindheit in der Normandie. Sie studierte Politik und Philosophie in München, Paris und London. Tagsüber arbeitet sie beim Europäischen Parlament in Brüssel, am Wochenende spielt sie Quidditch (und ist sogar Kapitänin der belgischen Nationalmannschaft) und schreibt nachts an ihren Romanen. Die Stadt ohne Wind ist ihr Debüt.
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Auf Arka lastet noch immer ein tödlicher Fluch. In ihrer fernen Heimat Arkadien will sie mehr über die dunkle Magie erfahren, die ihr Leben bisher bestimmt und ihr alle geliebten Menschen genommen hat. Doch ist sie dort, im Wald der Amazonen, noch immer willkommen? Lastyanax fühlt sich von seiner Schülerin im Stich gelassen. Dabei braucht er sie jetzt dringender als je zuvor: denn in der Stadt ohne Wind tobt ein erbitterter Kampf um die Macht. Der Plan des finsteren Meisters der Lemuren scheint aufzugehen und für ihn ist der Sieg zum Greifen nahe. Und Lastyanax weiß, dass er nur mit Arka an seiner Seite eine Chance hat, Hyperborea zu befreien. Derweil richtet sich der Blick des Meisters der Lemuren schon auf sein nächstes Ziel: Arkadien … Vom dichten Wald Arkadiens zu den mächtigen Türmen Hyperboreas – um ihr Zuhause zu schützen, müssen Arka und Lastyanax neue Verbündete gewinnen und sich alten Feinden stellen. Was für ein tolles Finale eine Diologie die sich von der ersten bis zur letzten Seite gelohnt hat. Sie haben völlig zu Unrecht auf meinen SUB warten müssen.

Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft? Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert. Ein wirklich toller Auftakt einer Reihe die hier eindeutig mehr Beachtung finden müsste. Der Schreibstil ist einfach unglaublich toll.

Auf der Suche nach ihrem Vater macht sich die Amazone Arka auf die gefährliche Reise nach Hyperborea, die Stadt der Magier. Doch dort angekommen muss sie feststellen, dass die Stadt ganz anders ist, als erwartet und sie keinen Schimmer hat, wie sie einen Mann finden soll, den sie noch nie getroffen hat. Doch Arka wäre keine Amazone, würde sie nicht mit dem Kopf durch die Wand rennen und dabei nicht auch die Hyperboreische Politik aufmischen…
Die Stadt ohne Wind hält was sie verspricht: ein chaotisch-witziges und außerordentlich politisches Fantasy-Abenteuer. Mit Arka haben wir eine sehr junge, aufbrausende Protagonistin, die manchmal erst handelt und dann denkt, aber dabei dann doch ziemlich gerissen ist. Manchmal stolpert sie durch die Handlung oder über ihre eigenen Füße, manchmal überschätzt sie sich oder wird überschätzt und manchmal sollte sie lieber ihren Mund halten… Arka ist das Chaos in Person und es ist wunderbar. Genauso wie die Idee hinter der Stadt Hyperborea, die sehr komplex und bildgewaltig beschrieben ist und dennoch die Vorstellungskraft übersteigt. Magie und bunte Charaktere kommen jedenfalls nicht zu kurz. Die Handlung ist ziemlich undurchschaubar und vielschichtig, sie entwickelt sich auf so vielen Ebenen in unterschiedliche Richtungen, dass man eigentlich nicht voraussehen kann, was passieren wird. (Ja, ich bin immer noch verwirrt…) Der Schreibstil unterstreicht das noch, durch die wechselnden Sichtweisen der Erzähler ergibt sich ein großes, sich nach und nach zusammensetzendes Bild, voller politischer Intrigen, Hintergründe und besonderer Charaktere. Wo bleibt also die Kritik? Es war manchmal zu kompliziert. Das Magiesystem wurde nie richtig erklärt, was der Handlung zum Verhängnis werden kann, da die Autorin zuweilen mit Begriffen für magische Artefakte nur so um sich wirft und sich der Leser fragt, wovon in aller Welt sie denn eigentlich redet. Und eine Karte der ja doch sehr großen Welt oder auch der Stadt Hyperborea hätten auch nicht geschadet.

Zurück in der sagenumwobenen und windumstürmten Stadt Hyperborea
Das Finale der “Die Stadt ohne Wind”- Dilogie hat einiges an Action zu bieten. Zwar gibt es sehr viel weniger Details aus der kunterbunten Stadt Hyperborea, die in Band eins mit ihrer Detailsverliebtheit verzaubert hat, dennoch fesselt die Geschichte der (Halb-)Amazone Arka und ihrem dickköpfigen Magier-Mentor Lastyanax wieder. Das Buch braucht seine Zeit, um in Fahrt zu kommen, vor allem da die Handlung auf so viele Protagonisten aufgeteilt ist, die man sich nicht gleich alle merkt, besonders wenn die Lektüre von Band eins schon etwas zurück liegt. Dann aber wird es chaotisch nach Art von Arka, herrlich humorvoll und wunderbar kompliziert verstrickt. Gegen Ende wird die Geschichte recht undurchschaubar, aber so ist man die Stadt ohne Wind gewohnt: im Zweifelsfall springt einer vom Dach. Der Abschluss der Geschichte fällt im Vergleich zur Handlung fast schon melancholisch aus, die letzten Seiten liest man mit Wehmut aber auch mit einem Lächeln voller Hoffnung für Arkas (und Lastyanax’) Zukunft, die nur der Wind kennt. Fazit: Nicht ganz so mitreißend witzig wie Band eins, aber definitiv ein gelungener Abschluss einer besonderen Geschichte.

Tolles Jugendbuch mit junger Heldin!
Ich mochte das Buch, auch wenn es zwischendurch etwas langatmig ist. Das Wordbuilding ist witzig und einfallsreich, ich liebe die Schildkrötentaxis. Arka und ihr Mentor sind gemeinsam auf der Suche, wie sie das richtige in der intriganten Stadt machen können. Einiges bleibt offen und ich freu mich schon auf Band 2.
Die dreizehnjährige Arka kommt nach einer aufregenden und gefährlichen Reise, die sie allein mit ihrem Pferd Zwerg bewältigt hat, in der Stadt ohne Wind, in Hyperborea an. Dort hofft sie ihren Vater zu finden, von dem sie nicht viel weiß, außer dass er einer der mächtigen Magier der Stadt ist. Hyperborea ist eine faszinierende Stadt. Riesige Schildkröten bringen die Bewohner von Ebene zu Ebene und jede Ebene ist eine kleine, eigene Welt, in der es eigene Gesetze gibt. In der untersten herrschen Klans und Korruption und Arka muss sich irgendwie Geld beschaffen, um es in die siebte Ebene zu schaffen, da sie dort ihren Vater vermutet. Irgendwie schafft sie es, die nötige Summe zusammenzubekommen und gerät auf der siebten Ebene ins nächste Abenteuer. Arka ist ein ungewöhnliches Mädchen, das wird gleich am Anfang klar und es ist erstaunlich, wie sie es schafft, ihr Ziel in die siebte Ebene der Magier zu kommen, zu erreichen. Sie ist wild, stark und besitzt einen unglaublichen Dickkopf und handelt meist bevor sie denkt. Der Magier Lastyanax ist das Gegenteil. Er ist besonnen und sehr belesen und somit der perfekte Partner für sie und eine gute Grundlage für ein paar humoristische Einlagen in der Geschichte. Die Welt, in der die Geschichte spielt, bietet auch ein paar spannende Details wie die Transportschildkröten und das teilweise ein wenig griechisch oder römisch anmutende Stadtkonstrukt. Intrigen, Liebe und ein mysteriöser Fluch tun ihr Übriges, um diese Geschichte so zu gestalten, dass man in sie eintaucht und am Ende ganz enttäuscht ist, dass sie schon wieder aufhört und man auf den nächsten Band noch bis zum Frühjahr 2022 warten muss. Eléonore Devillepoix hat eine ganz eigene Welt geschaffen, die manchmal an andere Geschichten erinnert, aber nur ganz leicht, denn sie wartet mit vielen Eigenheiten und interessanten Charakteren auf. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann es kaum abwarten, bis der zweite Teil erscheint.
Von Geheimnissen, Magie und gefährlichen Welten
Eine meiner Lieblings-Fantasy-Reihen. Die Geschichte ist super interessant, die Charaktere sind sehr einzigartig und sympathisch, vor allem Arka ist ein super junges und Mutiges Mädchen, auf der Suche nach Antworten, in einer ihr fremden Stadt, mit einem großen Geheimnis. Das Worldbuilding ist wirklich gelungen, düster und atmosphärisch, und auch das Magiesystem ist komplex sowie spannend aufgebaut. Die Geschichte hält viel unerwartetes bereit, vor allem der zweite Teil. Ich würde das Buch all jenen weiterempfehlen, die Alchemised gut fanden.🌸
Manchmal etwas langatmig aber trotzdem gut!
Arka: ich fand sie manchmal etwas anstrengend. Aber sie wollte immer das Beste. Sie ist sturköpfig aber mutig. Oft fand ich sie nachvollziehbar. Manchmal musste ich aber auch ,den Kopf über sie schütteln. Lastyanax: ihn mochte ich sehr ich fand ihn sympathisch. Er war sehr logisch und wusste oft was zu tun ist. Er ist über seine Schwächen hinausgegangen. Er und Arka waren ein super Team. Lieblingsszene: eigentlich der letzte Teil des Buches. In diesem Teil gab es viele Informationen. Es gab viele Wendungen. Und sehr viel charakterentwicklung. Schreibstil: hat mir recht gut gefallen. Die Sätze waren gut und verständlich geschrieben. Gut war es, dass es hinten eine Glossar gab . Denn es gab einige Fremdwörter. Nur die Kapitel waren immer etwas lang. Zusammenfassung: hat mir das Buch gut gefallen. Es war nur an manchen Stellen sehr lang. Besonders in der Mitte hat sich das Buch sehr gezogen. Dort waren auch recht wenig neue Informationen. Aber im großen und ganzen, war der Rest des Buches sehr gut. Wer High Fantasy mag, sollte dieses Buch lesen. Band 2 habe ich mir direkt bestellt.
Ich habe mich sehr auf das Wiedersehen mit der jungen Amazone Arka und dem Magier Lastyanax gefreut! Zwar braucht „Das Mädchen des Waldes“ etwas, um in die Gänge zu kommen, aber ich habe mich in der magischen Turmstadt Hyperborea trotzdem schnell wieder heimisch gefühlt. Anders als in Band 1 liegt die inhaltliche Gewichtung hier deutlich mehr auf dem politischen Ränkespiel und den Verschwörungen, in die Arka und Lastyanax immer tiefer verwickelt werden. Dank wechselnder Erzählperspektiven und kurzer Kapitel habe ich die Handlung als sehr abwechslungsreich und kurzweilig erlebt. Und da sich das große Finale spätestens ab der Hälfte des Romans mit einem deutlich zügigeren Tempo andeutete, war auch die Sache mit dem langsamen Start und dem Spannungsbogen meines Empfindens nach gut gelöst. Unterm Strich erhält Band 2 der Dilogie 4 von 5 Sternen. Abzüge in der B-Note gibt es für die inhaltliche Vernachlässigung der Magie und die meines Erachtens nach zu oberflächlich behandelte Gender-Thematik, die ich aus Spoiler-Gründen an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte. Da wäre definitiv noch viel mehr Potential gewesen. Für etwas mehr „Hex Hex“ und etwas mehr Tiefe bei besagtem Gender-Plot hätte ich dann auch mit Begeisterung 100 Seiten mehr gelesen!
Mit „Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise“ hat Eleonore Devillepoix sowohl ihren Debütroman als auch einen Reihenauftakt zu einer Fantasy- Geschichte geschrieben. Zusammen mit der Protagonistin Arka begeben wir uns auf ein spannendes Abenteuer, erkunden das sagenumwobene Hyperborea und müssen einige schwierige Hürden meistern. Klappentext: Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft? Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert. Das Cover hat sofort mein Interesse wecken können. Und auch der Klappentext und eine Leseprobe haben diesen ersten Eindruck meinerseits nochmal bestärkt. Daher habe ich mich voller Vorfreude in dieses Abenteuer an der Seite von Arka gewagt. Meine Hoffnungen wurden hier nicht enttäuscht. Der Debütroman von Eleonore Devillepoix besticht unter anderem durch sein überzeugendes Worldbuilding. Zusammen mit der Protagonistin lernen wir die Stadt Hyperborea kennen. Diese ist von einer schützenden magischen Kuppel umgeben, sodass in dieser kein Wind existiert. Diese Stadt besteht aus mehreren Ebenen, in der untersten wohnt das einfache und nicht gerade reiche oder einflussreiche Fußvolk. Je höher man kommt, desto wohlhabender ist die Bevölkerung und desto sauberer ist auch die Gegend. Und in der siebten und obersten Ebene wohnen unter anderem die Magier oder auch der Basileus. Man kann diese einzelnen Ebenen mittels großen Transportschildkröten überwinden. Allgemein ist die Welt mit vielen liebevollen Details gespickt, welche diese sehr überzeugend und authentisch erscheinen lassen. Aber auch das Magiesystem wirkt auf mich überzeugend. Innerhalb des Buches lernt man das ein oder andere über die Magie kennen, wie diese aufgebaut ist und was sie bewirken kann oder auch wo dessen Grenzen liegen. Dennoch hoffe ich, dass wir im nachfolgenden Band noch ein paar weitere Ausführungen über das Magiesystem erhalten werden. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass es darüber noch einiges zu erzählen gibt. Überzeugen konnte mich in dem Fantasybuch „Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise“ auch die Charaktere. Devillepoix hat mit der jungen Arka eine starke Protagonistin erschaffen. Diese ist mutig und taff, auch hat sie schon so einiges erlebt und auch überlebt und lässt sich daher nicht so leicht entmutigen. Arka kann sehr gut für sich selber sorgen und ist dabei recht einfallsreich. Durch ihre tapfere und unterhaltsame Art hat sie sich in mein Leserherz geschlichen. Wobei ihre sture und rebellische Art dies keinem Abbruch getan hat. Zu gerne habe ich sie auf ihren Abenteuern begleitet und es hat mir richtig Spaß gemacht, ihr dabei über die Schulter zu schauen. Arka sucht ihren Vater und ihre Reise hat sie nach Hyperborea geführt, wo sie einige Schwierigkeiten meistern muss. Aber auch der männliche Gegenpart Lastyanax konnte mich begeistern. Dieser ist neunzehn Jahre alt und hat gerade seine Ausbildung als Magier abgeschlossen. Während seiner Abschlussprüfung wird sein Mentor ermordet. Lastyanax versucht diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Außerdem ist er ein ehrgeiziger junger Mann, welcher aus den unteren Ebenen stammt. Die Interaktionen zwischen Arka und Lastyanax konnten mich immer gut unterhalten und haben mich unter anderem vom Erzähltalent der Autorin überzeugen können. Gut gefallen haben mir in diesem Werk auch die packende Handlung und die Vielseitigkeit. Sie wirkte auf mich auf keiner Seite zu konstruiert. Im Gegenteil, sie war gut durchdacht und konnte mich mit einigen unerwarteten Wendungen überzeugen. Auch wird der Spannungsbogen permanent und auf unterschiedliche Weise hoch gehalten. Mit Hilfe der wechselnden Perspektiven bekommt der Leser noch zusätzlich einen vielseitigen Einblick in das Geschehen und kann so die Handlungen der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen. Man bekommt einen Einblick in die Gedankengänge diverser Charaktere, wobei natürlich Arka und Lastyanax am intensivsten beleuchtet werden. Mir haben beide Perspektiven ausgesprochen gut gefallen, jede hatte etwas für sich. Sodass ich mich gar nicht entscheiden könnte, wer hier mein persönlicher Liebling ist. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist zum Teil der Schreibstil. Besonders zu Beginn des Buches hatte ich manchmal so ein paar Stolperstellen, welche den Lesefluss gestört haben. Im Laufe des Buches hat sich der etwas holprige Stil etwas gelegt oder ich habe mich daran gewöhnt. Zumindest bin ich dann flüssig durch das Buch gekommen und konnte mich vollständig an den Abenteuern mit Arka erfreuen. Insgesamt hat mich Eleonore Devillepoix mit ihrem Debütroman „Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise“ sehr gut unterhalten. Ein spannender, abwechslungsreicher und abenteuerreicher Fantasyroman, der durch sein Worldbuilding und seine gut ausgearbeiteten Charaktere besticht. Dafür möchte ich 4,5 Sterne vergeben und ich freue mich schon auf die Weiterführung der Geschichte. Auch gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Detailverliebt und ein Wohlfühlbuch
Was ich in Band 1 so mochte war die liebe zum Detail auch bei den Orten. Fehlt mir hier etwas, der Amazonenwald bietet sich doch so an aber leider fehlt es. Auch das unser Magier und Arka so lange getrennt voneinander unterwegs sind ist irgendwie doof. Es ist eine gute Story, leider kann es an Band 1 für mich nicht anknüpfen. Wenig Magie und Erklärungen, eher Familiendrama.

Am Ende hat es mich dann leider nicht so von sich überzeugen können, wie ich es mir erhofft hatte Ich finde vieles zu plakativ. Arka geht mir persönlich sogar eher auf die Nerven. Ich denke das ist ihrem Alter geschuldet und auch der Tatsache das ich vieles was sie tut nicht besonders schlau finde - im Gegensatz zu der Tatsache das sie als ach so tough und schlau dargestellt wird, bei mir kommt das eher weniger an. Es ist ehrlich gesagt eine ziemlich klassische Peggy Sue Figur ... Dazu kommen die Namen die ich irgendwie unnatürlich erfunden empfinde. Schwer zu beschreiben... aber es gibt ja Geschichten in denen bestimmte Begriffe auftauchen die dann die Geschichte unterstützen und die Welt lebendiger wirken lassen. Hier fand ich das es eher ein Bemühen ist, das für mich nicht funktioniert. Im Gegenteil, ich habe häufig nicht nur innerlich die Augen verdreht. Letztendlich habe ich wohl ein Buch erwartet das mich mehr mitreißen würde. Es ist gleichzeitig nicht so das es an sich eine schlechte Geschichte ist. Ich denke tatsächlich das mich vieles deshalb stört, weil ich definitiv nicht die Zielgruppe bin. Und auch meine Leseerfahrung spielt sicher eine Rolle. Arka ist schon sehr eine Teenagerin -was auch ok ist, mir persönlich ist sie dann doch etwas zu jung. Ich denke als Gleichaltrige hätte ich das Buch aber sicher gemocht.
Kennst du das? Du freust dich wie irre auf eine Fortsetzung, aber dann ist sie irgendwie nicht das, worauf du gehofft hast? Leider erging es mir so beim zweiten Teil von ‚Die Stadt ohne Wind‘ von Éléonore Devillepoix, übersetzt von Amelie Thoma. Ich weiß nicht, was ich mir vom zweiten Teil gewünscht hätte. Vielleicht eine ähnliche Magie wie im Dilogieauftakt, einen ähnlichen Zauber. Doch die Richtung, die die Handlung eingeschlagen hat, hat mir einfach nicht gefallen. Pure Geschmackssache, das steht fest. Doch mir waren die Geschehnisse zu langweilig, zu wirr und sie haben mich kaum gefesselt. Schade, denn Teil 1 war ein absolutes Highlight für mich. Das ist es immer noch, doch nach diesem zweiten Band hat auch Band 1 einen Dämpfer bekommen. Ich werde die Reihe nun aussortieren und Platz machen für andere Geschichten. Ein bisschen traurig bin ich schon. Aber so ist das nun mal. Leider :(
Es ist schon eine Weile vergangen, seitdem ich den ersten Band von “Die Stadt ohne Wind” gelesen habe und ich hatte etwas Bedenken davor, ob ich zurück in die Geschichte finden würde oder nicht – aber diese Sorgen hätte ich mir gar nicht machen brauchen, denn die Geschichte setzt genau dort an, wo der Reihenauftakt endete und der Anfang war so geschrieben, dass es mir recht leicht gefallen ist, mich zurück ins Geschehen zu finden und ich so wieder mit Arka und Lastyanax mit gefiebert habe. Während Arka – unsere kleine heldenhafte Amazone – nach der Zerstörung der Kuppel Hyperborea verlassen und ihrem Meister nur einen Brief als Abschied liegengelassen hat, begleiten wir genau diesen – Lastyanax – auf der Suche nach seiner Elevin, mit ziemlich ernüchterndem Ende, sodass er unverrichteter Dinge in die Hauptstadt zurückkehrte. Dort tut er sich mit Pyrrha zusammen und gemeinsam versuchen sie den Plan des Meisters der Lemuren aufzuhalten. Vor allem gefallen hat mir in diesem Band der Prolog, der uns einige Antworten lieferte, aber auch neue Fragen aufwarf, die im Laufe des Buches gelöst wurden. Inhaltlich möchte ich auch gar nicht mehr sagen, denn “Die Stadt ohne Wind” ist eine Dilogie, welche relativ ruhig erzählt wird und in welcher daher auch weniger passiert als in anderen Büchern des Genres. Oft habe ich genau damit meine Probleme, denn wenn ich das Gefühl habe, dass eine Geschichte in ihrer Handlung nur kaum oder sehr langsam voran kommt, werden mir diese schnell langweilig – so aber nicht hier. Anders als noch in Band Eins war ich deutlich weniger verwirrt und konnte die Geschichte viel mehr genießen, habe mich nach Arkadien und Hyperborea versetzt und mit unseren kleinen Helden gehofft und gebangt, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Wer “Die Stadt ohne Wind” noch nicht kennt, aber ruhige Erzählweisen und High Fantasy liebt, der kann ruhigen Gewissens zu dieser Dilogie greifen und wird definitiv begeistert sein – ich war es jedenfalls und das nicht nur, wegen der unglaublich tollen Welt, welche die Autorin hier geschaffen hat und mit uns teilt.

Atmosphäre pur, in einer Welt die dem Leser fremd ist, hat er dieses Buch noch nicht gelesen
Ich bin verblüfft. Nach Harry Potter und Tintenherz war es über die Jahre nur schwer möglich mich, von einer Fantasy Welt zu überzeugen. Die Bücher waren einfach zu gut. Und dann kam: ,,Die Stadt ohne Wind" Der gesamte Aufbau der Welt ist kreativ und episch und so noch nie dagewesen. Diese Welt existiert in ihrem eigenen System und ist dabei unfassbar gut durchdacht. Mit spannenden Charakteren und Bildern/ Situationen die im Kopf bleiben. Doch warum dann nicht 5 Sterne....... Eigentlich mag ich auch politische Inhalte in Fantasybüchern. Aber hier bin ich nicht mitgekommen. Und für so doof halte ich mich nicht. Aber hier wird man als Leser in eine fremde Welt geworfen, die ihr eigenes politisches System hat, ohne das der Leser langsam und verständlich das System erklärt bekommt. Es wimmelt nur von Begriffen wie Majordomus, Basileus usw. Auch die Namen lesen sich fremd. Schon zu Beginn versuch die Autorin Differenzen zwischen verschiedenen Ländern oder Staaten einzubringen. Total kompliziert und undurchdringlich, weil es leider keine Karte gibt. Das hat dieser tollen Geschichte leider sehr geschadet. Auch ist es daher für mich absolut kein Jugendbuch. Es ist hoch politisch und teilweise blutrünstig.
Ich habe wirklich erwartet, für dieses Buch mehr Begeisterung zu empfinden. Beginnen wir aber erstmal mit dem Positiven: dem Worldbuilding. Hyperborea ist ein wunderbarer Schauplatz, an dem man sich sehr wohl fühlt und an dem an jeder Ecke etwas Faszinierendes zu erwarten ist. Die Beschreibungen lassen den Leser den Ort förmlich spüren und es kommt eine wirklich tolle Atmosphäre auf. Man lernt ein bisschen was über die Magie und Kultur, es wird aber noch Raum gelassen, um im nächsten Band darauf aufzubauen. Eher neutral bewerte ich, dass das Buch doch stärker versucht, jüngere Leser anzusprechen, als erwartet. Vom verspielt, lockeren Schreibstil habe ich das schon teilweise gedacht, jedoch wirkte eine Handlung mit Politik und Mord nicht wie ein Kinderbuch auf mich. Tatsächlich fühlte es sich durch die Schulszenen und die Art, wie die abenteuerlichen Stellen geschrieben sind, eher so an wie viele Kindergeschichten und tatsächlich waren Ermittlungen und Politik auch gar nicht so ein großer Fokus, wobei ich dann beim Negativen wäre. Ich würde zwar sagen, dass die Ermittlung die Haupthandlung war, aber der ganzen Geschichte fehlte ein Fokus und so kam jedes Element irgendwie zu kurz. Da hilft es dann nicht, wenn man das Gefühl kriegt, die Motivationen und Ziele der Protagonisten verlaufen sich irgendwie im Sand und dass die Figuren allgemein zu wünschen übriglassen. Die Hauptpersonen sind ja noch ok: Arkas quirlige Art und Lastyanax, der zwar, um so mehr man ihn kennenlernt, immer weniger zum Sympathieträger wird, aber eine glaubwürdige Person ist. Jedoch fehlt es, besonders bei den Nebenfiguren, irgendwie an Tiefe und die Beziehungen der Charaktere zueinander kommen bei mir gar nicht so rüber, wie die Autorin sich das gedacht hat. Da fehlte es, sagen wir, an Zuneigung oder einer echten Verbindung. Dazu kommt, dass den Figuren gefühlt einfach alles zufällt was sie nicht mal wirklich wollen und man nie wirklich mitfiebert oder sich über Errungenschaften freut. Eher eine persönliche Präferenz aber dennoch erwähnenswert: Es ist eher eine lockere Abenteuergeschichte als ein Roman über Politik, Mord und Intrigen, wie ich vorher dachte, und diese Art von Geschichte reißt mich oft nicht so vom Hocker. Einige Szenen haben wirklich Spaß gemacht, aber es kamen auch viele Elemente und Klischees vor, die ich persönlich einfach nicht mehr lesen möchte. Das ist wirklich subjektiv, aber es fühlt sich nicht wie ein Buch aus diesem Jahrzehnt an. Es sind Kleinigkeiten, aber so Dinge wie der Klassenkamerad, der ein Mädchen ärgert, weil er sie mag oder die Art, wie Personen, z.B. ein Übergewichtiger, beschrieben werden, sehe ich so nicht mehr als zeitgemäß. Es wird genug Leser geben, die diese Sachen nicht stören, und die von der Magie und dem Abenteuer mitgerissen werden, für mich, als Vielleserin, die vor allem von vielschichtigen Figuren fasziniert sein und neues durch Bücher erleben will, war es leider nichts.
"Sechs Sätze in katastrophaler Rechtschreibung hielten den Zerfall seiner Welt auf." Ich weiß gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Zuallererst finde ich das Genre sehr interessant und möchte in Zukunft mehr davon lesen. Es war eine zu Beginn sehr lockere Fantasy-Mystery Geschichte, die mich im Verlauf richtig gepackt hatte und zum Ende hin erstaunlich brutal wurde. Man sollte sich also nicht von der 13-jährigen Protagonistin beirren lassen und es als sehr jugendliches Buch einordnen. Das World Building war zu Beginn etwas verwirrend, da Politik und Hierarchie in dieser Welt sehr wichtig sind und zudem alles noch mit einer Prise Magie verwoben war. Karten hätten definitiv geholfen, vor allem fände ich eine Art Querschnitt der Stadt mit ihren verschiedenen Ebenen ziemlich passend. Dennoch hatte man relativ schnell in die Geschichte hinein gefunden und hat sich sofort in die Charaktere verliebt. Ich fand die Dynamik zwischen Lastyanax und Arka wirklich gut und hab erleichtert aufgeatmet endlich wieder ein Fantasybuch in den Händen zu halten, in dem es nicht hauptsächlich um eine Liebesgeschichte geht. Jedenfalls brachten die beiden Protagonisten durch ihre verschiedenen Stände und auch dem Altersunterschied, viele Einblicke in das Leben in Hyperborea. Außerdem nahm die Geschichte einige Abzweigungen an, die ich so nicht erwartet hätte. Gemeinerweise endet es auch sehr deutlich mit einem Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen! Dieses Buch gehört zu einen meiner Jahreshighlights!
‚Die Stadt ohne Wind: Arkas Reise‘ von Éléonore Devillepoix hat mich zuerst mit diesem wunderschönen Cover gecatcht. Doch auch der Klappentext klang vielversprechend und ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen. Und diese wurden sowas von erfüllt, ach was, übertroffen! Ich weiß gar nicht, von was ich zuerst schwärmen soll. Von der Idee, der Welt, den Figuren? Denn alles an dieser Geschichte ist so besonders und einzigartig, allen voran die Stadt, in der die Handlung spielt: Hyperborea, die Stadt ohne Wind. Denn sie liegt geschützt unter einer Kuppel, die nicht nur Kälte fernhält, sondern auch Feinde. Die Bewohner Hyperboreas wohnen in hohen Türmen, die in sieben Ebenen aufgeteilt sind. In der ersten, untersten Ebene wohnen die Ärmsten, in der siebten und obersten Ebene die Magier. Denn in Hyperborea ist Magie noch erlaubt, im Gegensatz zum besetzten Napoca. Doch nicht nur der Aufbau gefiel mir gut, sondern auch die vielen, vielen Details in der Stadt selbst. Die Fortbewegung per Schildkröte, die politische Organisation oder auch die Unterschiede der Ebenen. Das detailreiche und vielseitige Magiesystem erschließt sich erst im Laufe der Geschichte, die Möglichkeiten und Besonderheiten erfährt man also nach und nach. So kommt es automatisch zu einigen Überraschungen, denn die Magie Hyperboreas kennt keine Grenzen. Arka ist eine sehr junge Protagonistin, doch in ihrem 13-jährigen Leben hat sie schon viel erlebt. Schließlich hat sie die Reise nach Hyperborea alleine mit der Hilfe ihres Ponys Zwerg bewältigt, über die rauen Berge, durch die Kälte. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater und findet sich auf einmal in einer ihr unbekannten Welt wieder, in der nicht jeder alle Möglichkeiten hat und vor allem Frauen der Zugang zu vielem verwehrt wird. Arka ist etwas vorlaut und redet, wie ihr der Mund gewachsen ist, sie ist unglaublich anpassungsfähig und versucht, aus jeder Situation das für sie Beste herauszuholen. In ihr steckt so viel mehr, als es den Anschein macht und ich mag ihre Art, Dinge anzupacken, total! Sie ist überhaupt eine tolle Person und selbst wenn man oft merkt, dass sie jung ist, hat mich das nie gestört. Sie ist einfach authentisch und trotz ihres manchmal ruppigen Wesens so liebenswert. Durch eine Verkettung von Zufällen stößt sie auf den Magier Lastyanax, der dem Tod seines Mentors auf den Grund geht. Das Gespann ist erst ein Team wider Willen, doch mit der Zeit.. Ich liebe ihre Kabbeleien und lustigen Sprüche, ihre Vorgehensweise und ihrer beider Mut, etwas ändern zu wollen. Doch auch die vielen Nebenfiguren sind herrlich ausgearbeitet, seien es Verbündete oder Gegner. Denn das ist oftmals nicht so klar, denn finstere Magie hat sich in Hyperborea ausgebreitet, vor der niemand sicher ist. Man merkt, dass eigentlich alles diese Geschichte lesenswert macht. Sei es die Magie der Erzählung oder die eindrucksvolle Welt. Sei es die Idee hinter der Geschichte, die ich so neu und besonders finde. Oder seien es die tollen Charaktere, so vielschichtig und sympathisch. Einfach eine Geschichte, die begeistert und die man gelesen haben sollte. Wegen ihrer Einzigartigkeit, ihres Ideenreichtums und ihres Zaubers. 5 Sterne und Jahreshighlight!
Was soll ich nur sagen?! Der Insel Verlag bringt immer mal wieder Bücher raus, die sehe ich, schaue sie mir höchstens flüchtig an und weiß, dass das mit uns funktioniert. Genau so war es bei diesem Buch auch. Ich möchte es nicht vergleichen, aber beim Lesen fühlte ich mich ein bisschen wie bei der Spiegelreisenden von Christelle Dabos, aber die Geschichte, der Stil alles war anders. Dennoch war da ein ähnliches Gefühl. Ich finde es unfassbar spannend was sich die Autorin hat einfallen lassen. Der subtile Humor, Arkas Schlagfertigkeit, Lastyanax Verbohrtheit, die zauberhafte Stadt in welcher ich selbst gern auf Streifzug gegangen wäre. Einfach herrlich. Es war großartig zu lesen und hat unglaublich Spaß gemacht. Die Geschichte wird immer wieder aus verschiedenen Sichten erzählt, wodurch es zu einem lebhaften Leseerlebnis wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es dem einen oder anderen Leser doch ein paar Längen zu viel sind, da die Geschichte eher vor sich hin plätschert. Das Augenmerk liegt hauptsächlich auf der Ermittlung, weil Lastyanax ein Verbrechen vermutet und dem ganz persönlichen Chaos von Arka. Und obwohl sich die Ereignisse gegen Ende hin förmlich überschlagen, strahlt die Geschichte aus meiner Sicht eine unbeschreibliche Ruhe aus. Mir fallen tatsächlich keine großartigen Kritikpunkte ein. Klar, ich hätte mir vermutlich noch mehr Details gewünscht, aber ich sehe es auch realistisch, dass es ein Buch für Lesende ab 12 Jahren ist. Die Magie fand ich verständlich und nachvollziehbar beschrieben. Wer manche Begriffe gern näher erklärt möchte, der kann sich diese im Anhang erklären lassen. Einige Fragen bleiben noch offen, aber ich denke, dass man diese im zweiten Band, welcher im Frühjahr 2022 erscheinen soll, beantwortet bekommt. Ich würde mich außerdem sehr freuen, wenn dieser eine Karte beinhalten würde. Nicht unbedingt von Hyperborea, sonder von der Welt, denn immer wieder werden Kolonien, Konflikt mit anderen Orten und ähnliches erwähnt, aber sich dies vorzustellen fällt dann doch schwer, so ohne nähere Angaben. Fazit: Eine tolle Geschichte für Jugendliche mit spannendem Worldbuilding und greifbaren Charakteren in die man einfach nur abtauchen möchte.
Arka musste ihre Heimat verlassen und reist nach Hyperborea, um dort ihren leiblichen Vater zu suchen und hoffentlich auch mehr über Magie zu lernen. Die Stadt macht es ihr aber auch nicht leicht, zu den höheren Ebenen zu gelangen und Arka muss beweisen, wie clever sie ist und wie viele Talente in ihr schlummern. Ich habe Arka sehr schnell ins Herz geschlossen, ich mochte besonders ihre Entschlossenheit und wie sie ihr Köpfchen benutzt, um auch komplizierte Situationen zu meistern. Ich mochte auch Lastyanax, der zu ihrem Mentor wird und fasziniert ist von der außergewöhnlichen Schülerin, auch wenn sie noch sehr, sehr viel aufzuholen hat. Die geschwisterliche Beziehung zwischen den beiden fand ich wirklich süß, weil Arka kaum eine Bezugsperson hat und Lastyanax steife Art ist ein schöner Gegensatz zu Arkas wilder Spontanität. Die Handlung fand ich auch spannender, als ich erwartet hätte. Lastyanax' Mentor Palates ist plötzlich gestorben und dabei bleibt es nicht. Nach dem Verlust des Meisters wird Lastyanax als Nachfolger in Betracht gezogen und gerät in komplizierte politische Machenschaften. Zwischen Morden, Intrigen und Magie bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen und Arka und Lastyanax erleben ein wirklich spannendes, abwechslungsreiches Abenteuer. Den Schreibstil fand ich angenehm, nur ich mag es nicht, wenn es so viele Perspektiven gibt. Natürlich haben Arka und Lastyanax eigene Perspektiven, andere kommen nur einmal oder wenige Male vor und verraten, was hinter den Kulissen eigentlich vor sich geht. Fazit "Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise" hat mir wirklich gut gefallen, das magische Abenteuer von Arka und Lastyanax war spannender, als ich erwartet hätte und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Mein Kopf sagt „Nein!“, mein Herz schreit „JA!!!“ Dieses Buch hat mich Nerven ohne Ende gekostet. Nicht, weil die Geschichte schlecht ist, keinesfalls, sondern weil ich nicht richtig warm damit wurde, nicht richtig reinkam. Die Story an sich hat wirklich Charakter und ist mega interessant, aber ich kann es einfach nicht. Bevor ich also in eine Flaute schlittere, breche ich bei 285 Seiten ab, denn an diesen Seiten hänge ich nun schon 3 Wochen, wo ich in der Zeit schon 6 andere Bücher hätte lesen können. Hier ziehe ich also nun die Reißleine und gebe dem Buch zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht noch eine Chance, denn es ist wirklich ein Schinken. Nichtsdestotrotz ist die Idee fantastisch! Lastyanax ist zwar super anstrengend bisher, und die Gören in Arkas Klasse ebenfalls, dafür hat Arka aber ein wahnsinns Charakter, der einfach zur Begleitung einlädt. Dagegen spricht allerdings der 3 Charakter, aus dessen Sicht erzählt wird, bei dem ich mir nicht einmal den Namen merken konnte, denn er ist irgendwie unscheinbar und doch von Grund auf böse. Naja… Trotz des Abbruchs bekommt ihr eine Leseempfehlung von mir, denn die Geschichte hat es verdient gelesen zu werden. Ich hege die Hoffnung, dass mir irgendwann das Hörbuch vergönnt sein wird, denn dann würde ich es definitiv noch einmal probieren. Es ist also eine reine Kopfsache, dass ich abgebrochen habe, mein Herz mag dieses Buch wirklich sehr, aber es geht einfach nicht…
Der Hype zieht leider spurlos an mir vorbei.
Zu Beginn des Buches war ich sehr gespannt und neugierig darauf, was mich erwarten würde - allein schon aufgrund der vielen positiven Bewertungen, die ich online dazu gelesen hatte. Diese Vorfreude und Neugier ist jedoch leider ziemlich schnell wieder verpufft, denn es fiel mir relativ schwer in die Geschichte reinzukommen. Einen konkreten Grund dafür kann ich gar nicht so genau benennen. Es hat mich einfach nicht abgeholt - weder die Handlung noch die Figuren. Das hat sich auch im weiteren Verlauf nicht wirklich geändert. Der Schreibstil an sich war zwar angenehm und leicht, aber der Erzählstil konnte mich nicht überzeugen. Der regelmäßige Wechsel der Perspektiven innerhalb eines Kapitels ging für meinen Geschmack teilweise zu schnell, wodurch ich mich wie eine Kugel in einem Flipper-Automaten gefühlt habe. Gleichzeitig hat das aber auch dazu geführt, dass ich mit den Figuren einfach nicht warm geworden bin. Aufgrund dessen, dass man als Leser*in immer wieder nur kurz bei ihnen verweilt, waren sie für mich wenig greifbar und sind das gesamte Buch hindurch zu eindimensional geblieben. Die Handlung als solche war zwar interessant, aber durch die kleinschrittige Erzählweise ging für mich zu viel Spannung verloren. Ich wollte zwar wissen, zu welchem Ende die Ereignisse führen, aber es war nicht so, dass ich förmlich darauf gebrannt habe weiterzulesen. Wenn ich an “Stadt ohne Wind” denke, kommt mir das Wort “unbeeindruckt” in den Sinn, was mein Leseerlebnis wohl am besten beschreibt. Ich hatte mir mehr erhofft, aber weder die Figuren noch die Handlung oder die Szenerie konnten mich wirklich überzeugen und einnehmen. Für mich war es ein kurzweiliger Fantasyroman für zwischendurch, aber mehr leider auch nicht.

Unerwartet brutal. Fesselnd. Und naja... keine Ahnung. Ich hatte mir ob der Inhaltsbeschreibung mehr erhofft und ganz was anderes erwartet. Nicht so viel Blut und Grausamkeit, mehr Feelgood und mit Krimi gespickte Fantasy.
Hm... ich weiß nicht so recht. Triggerwarnungen zum Buch am Ende diesesTextes. Achtung, enthält SPOILER! • Inhalt: Eine 13-jährige auf der Suche nach ihrem Vater trifft auf einen jungen "Emporkömmling", der mit sich selbst stellenweise überfordert und der Art der Regierung unzufrieden ist. Die beiden raufen sich irgendwie zusammen, die harten Fassaden bröckeln in bestimmten Situationen und sie vertrauen sich einander an. Sie retten sich gegenseitig, hätten ohne den/die Andere/n keine Chance gehabt und be-/überstehen gemeinsam Schwierigkeiten. • Meinung: Das Buch hat wirklich toll begonnen! Gute Geschichte, schön geschrieben. Die Personenwechsel waren etwas kompliziert stellenweise, aber trotzdem gut, hat Abwechslung reingebracht und es war spannend,die Geschichte von unterschiedlichen Standpunkten/Szenen aus zu erleben. Bis es auf einmal recht plötzlich ziemlich brutal, blutig und für meinen Geschmack unnötig grausam wurde. Gefühlt drehte sich auf einmal alles nur noch um Blut, Verbrechen und Rache. Die Wendungen waren stellenweise vorhersehbar, stellenweise ziemlich unerwartet. Mir kam es zwischendurch vor, als ob die Autorin zwanghaft versuchte, die Seiten zu füllen. Als ob sich ihr Stil schlagartig geändert hat, ihr die vorige Geschichte zu "langweilig" und "harmlos" schien und sie das jetzt mit viel Blut/Grausamkeit und stellenweise (für meinen Geschmack zu) ausführlichen Schilderungen versucht, auszugleichen. Der rote Faden ist noch da, aber die tatsächliche Geschichte wird bei mir irgendwie von der Überraschung der plötzlichen Grausamkeit irgendwie überlagert. Am Anfang hat mir das buch wirklich Spaß gemacht. Irgendwann zwischendurch wurde es dann eher ein "ich muss wissen, wie es aus geht". Es war zwar weiterhin sehr fesselnd, aber so richtig "Spaß" gemacht hat es nicht mehr. Happy End ist auch nicht, einige Stränge der Geschichte haben kein gscheites Ende und sind am Buchende für mich irgendwie "unvollständig ausgefranst". Das Buch endet für mich mit 2½ Cliffhängern. • Fazit: Grundsätzlich ein guter roter Faden. Aber ob es die brutalen Ausführungen dazwischen wirklich für die Geschichte braucht? Ich weiß nicht so recht. Zudem hatte ich mir irgendwie ein vollständigeres Ende erhofft, das die Geschichte abschließt. Der Anfang war top, je fortgeschrittener das Buch desto schlechter wurde der Inhalt. 😕 Ich würds mir nicht nochmal kaufen. Wer ne spannende Feelgood-Story mit Fantasy und bisschen Heldentum und einem Hauch Krimi sucht, ist hier falsch. (Auch wenn der Inhalt mich dies so vermuten lies.) Liebgemeinte 3/5 ☆, wobei die auch eher aufgrund des Buchbeginns so ausfallen. Könnte man Episoden bewerten, wäre der Beginn bei 5 ☆, das Ende eher bei 1½-2 ☆. ⚠️ SPOLIER ⚠️ . . . . . CN/Triggerwarnungen: • Tod • tote Kinder • Mord • Leichen • Blut • recht anschauliche Beschreibung von Leichen, Düften und "Bildern" diesbezüglich (Kein Anspruch auf Vollständigkeit, kannsein dass ich was vergessen habe. Das waren die paar Themen, die iich überrascht haben, die ich so nicht erwartet hätte.)
Angefangen bei den super kreativen Namen bis hin zum faszinierenden Aufbau der Stadt - das Setting im Buch stimmt einfach komplett! Fantastisch. Eine unglaublich tolle Welt. Ist sehr spannend geschrieben, wie man Stück für Stück mehr von Arkas Vergangenheit erfährt und wie sich Intrigen auflösen UND Mörder gefunden werden. Lastyanax und Arka sind ein ungewohliches Team, aber ich hab sie schnell ins Herz geschlossen und ich hab absolut keine Ahnung, wie es im zweiten Teil weiter gehen soll, freu mich aber sehr. Das Drama, die Spannung und das Finale sind genau richtig!! Nichts übertrieben, nichts gestellt!! Lässt sich sehr leicht lesen trotz komplizierter Namen, trotz vieler Perspektiven.
Dieses etwas unscheinbar daher kommende Buch, hat es ganz schön dick zwischen seinen Buchdeckeln. :D Wir begleiten die 13 Jährige Kriegerin Arka auf ihrer Suche nach ihren Vater. Dazu reist sie mit ihrem treuen Pferd Zwerg zur Kuppelstadt Hyperborea. Die magische Kuppel schützt die geheimnisvolle und fremde Stadt vor dem frostigen Wetter, denn sie liegt mitten in einem verschneiten Gebirge. Doch die Suche nach ihrem Vater soll nicht so schnell voran kommen, wie Arka erhofft. Denn zusätzlich möchte sie mehr zu ihrer Magie lernen und lernt schnell, dass es in Hyperborea bestimmte Hierarchien gibt und unter den Magiern einige Dinge schief laufen, denn es geschehen Morde ... Ark habe ich schnell ins Herz geschlossen. Zwar ist sie bei den Amazonen aufgewachsen und für ihr Alter sehr taff und stark, aber von Glück verfolgt ist sie nicht. Man wünscht ihr direkt, dass sie ihren Vater findet und endlich ein besseres Leben führen kann. Doch schlittert sie in eine gefährliche Situation in die Nächste. Und dabei ist sie eben nicht die allglatte Heldin die alles alleine schafft. Nein, sie bekommt Blessuren und sucht sich Verbündete. Da das Buch im Original französisch ist, brauchte ich etwas um mit den Namen der Protagonisten und der Städte , Ländern und ähnliches klarzukommen. Aussprechen kann ich sie wahrscheinlich immer noch nicht, aber beim lesen weiß man dann ja was gemeint ist :D Interessant ist auch, dass man das Buch aus verschiedenen Sichten liest. Natürlich ist Arka die Hauptprotagonistin, aber viele Dinge bekommen wir von anderen Figuren mit einer Draufsicht auf sie erzählt, wodurch man ein noch besseres Bild bekommt. Zudem erfahren wir zwar schon früh, wer wahrscheinlich hinter den Morden steht, aber die Hintergründe bleiben eben lange unklar und die Spannung wird durch die Sicht des "Bösen" noch weiter aufgebaut. Und da sind wir schon bei dem Hauptthema meiner Rezension. Am Anfang braucht es natürlich ein wenig, da die Welt und Arka vorgestellt werden müssen und auch die Magier , aber das Buch nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Die Autorin schafft es das Buch einfach gar nicht langweilig werden zu lassen. Wir bekommen immer Mal wieder etwas Luft zum durchatmen, aber es passiert so viel. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Und ein dicker Pluspunkt für mich (was auch dran liegen könnte, dass Arka erst 13 ist :D ) keine große Liebesgeschichte, die im Vordergrund steht ! Das war mal erfrischend. Auf jeden Fall eine dicke Empfehlung von mir ! Die Geschichte, sowie auch Arka haben ihren eigenen Charme, den ich dank dem Cover nicht so erwartet habe. Das Buch und ihre Welt hat mich durchgehend gefesselt. Daher volle Punktzahl !
Auf "Die Stadt ohne Wind" war ich direkt neugierig, als ich das Cover gesehen habe und wollte unbedingt erfahren, was für eine Geschichte sich hinter diesem hübschen Buchdeckel finden wird. Gemeinsam mit einer befreundeten Bloggerin las ich das Buch und war auch sehr froh, dass ich mich der Geschichte nicht allein gestellt habe. Klappentext: Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft? Bei der Suche nach der Wahrheit bekommen es Arka und Lastyanax mit finsterer Magie und einem tödlichen Fluch zu tun und müssen sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam kommen sie einer Intrige auf die Spur, die nicht nur ihre Freundschaft auf die Probe stellt, sondern Hyperborea in den Grundfesten erschüttert. Es hat wirklich lange gedauert, bis ich mich in diesem Buch zurechtgefunden habe. Nicht nur die vielen verschiedenen Namen - die ich teilweise nicht mal aussprechen kann - machten es mir schwer durchzusehen, sondern auch die Handlung selbst. Ich wusste lange Zeit nicht, wohin diese Geschichte eigentlich will, was das Ziel ist und worum es eigentlich geht - es war alles sehr verwirrend und daher war es für mich und mein Leseempfinden gut, dass ich mich immer wieder mit jemandem darüber austauschen konnte. Das Worldbuilding selbst hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Die Autorin hat sich hier eine Welt erdacht - und diese sehr anschaulich und detailliert beschrieben - dass ich mit Arka und Lastyanax in den einzelnen Ebenen war und mir genau vorstellen konnte, wie es wohl überall aussehen wird. Auch die Art von einer Ebene in die nächste zu kommen (sie reiten auf Riesenschildkröten, die teilweise auch vergoldet sind etc.) fand ich unglaublich faszinierend. Würde ich nur die Welt selbst bewerten, wäre es eine der tollsten, in die ich bisher abgetaucht bin. Allerdings spielt in eine Bewertung des Buches ja auch die Handlung selbst mit hinein und mit dieser bin ich nicht so recht warm geworden. Es ist nicht so, dass nichts passiert ist - irgendwas war doch immer - aber teilweise waren die Szenen zu ausführlich beschrieben, dass es für mich kürzer gefasst hätte sein können und manche Szenen waren in meinen Augen nicht unbedingt nötig, um die Handlung ab einem gewissen Punkt verstehen zu können. Der Funke zur Geschichte ist bei mir daher leider erst relativ spät übergesprungen und ich konnte nur das letzte Viertel so wirklich genießen, als ich dann eine Ahnung davon hatte, wohin die Reise überhaupt geht. Alles in Allem brauchte die Geschichte einfach Zeit, um sich zu entfalten, weshalb für meinen Geschmack zu viel verloren ging. Wäre das Buch in der Art geschrieben, wie es die letzten 100 Seiten waren, hätte die Geschichte mich wirklich begeistert. So ist definitiv noch Luft nach oben, ich freue mich aber nach dem überraschenden Ende doch sehr auf Band 2 und kann sagen, dass es sich hier lohnt am Ball zu bleiben und die Geschichte nicht zu früh aufzugeben.
Arka ist auf dem Weg nach Hyperborea, der Stadt ohne Wind. Dort will sie ihren Vater ausfindig machen. Der soll dort ein Magier sein. So trifft es sich gut, dass sie als Schülerin beim Magier Lastyanax unterkommt. Dieser ist gerade zum jüngsten Minister aufgestiegen und versucht mehr über den plötzlichen Tod seines früheren Mentors herauszufinden. Bald stellt sich heraus, dass es hier Zusammenhänge gibt und von der Klärung die Zukunft Hyperboreas abhängt. Éléonore Devillepoix gelingt es in ihrem Debut eine Welt aufzubauen, die unglaublich komplex ist. Hyperborea ist ein Land, in dem die Gesellschaft in Schichten aufgeteilt ist. Wer ganz unten wohnt ist auch gesellschaftlich nicht angesehen. In diese Gesellschaft kommt Arka, die die Regeln nicht kennt, aber es schnell schafft sich anzupassen. Und bald ist sie als Schülerin in der obersten Ebene angekommen. Ihr Mentor Lastyanax ist zwar Minister, aber auch er kommt nicht aus der obersten Ebene. Das macht ihn dann doch zu einem Außenseiter, vor allem da er seine Ausbildung gerade erst abgeschlossen hat. Die beiden geraten in Intrigen und erkennen bald, dass manches nicht so läuft wie es soll und dass hier wohl Mächte im Spiel sind, die nicht nur Hyperboreas Glück im Sinn haben. Ich fand das Buch ausgesprochen schön zu lesen. Arkas Humor und Frechheit haben mich manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Man merkt ihr an, dass sie erst 13 Jahre alt ist und schon viel erlebt hat. Mit Lastyanax habe ich etwas länger gebraucht, bis ich warm wurde, er wirkt für sein Alter doch recht abgeklärt. Was mich überzeugt hat war, dass Arka und Lastyanax wie Geschwister miteinander umgehen. Es muss ja nicht immer eine Liebesgeschichte geben. Der Schreibstil hat mich auch überzeugt, ich hatte die Stadt vor Augen und was mir sehr gut gefallen hat, waren die Schildkröten, mit denen man sich dort fortbewegt. Ich bin auf jeden Fall schon auf den nächsten Band der Reihe gespannt. Dieser Auftaktband der Reihe hat mich auf jeden Fall überzeugt!
„Stadt ohne Wind“: Enttäuschung trotz Hype? 🌬️📖 Ich hab mich echt auf die Geschichte gefreut, aber leider wollte der Funke nicht überspringen. Weder die Handlung noch die Charaktere konnten mich packen. Besonders Arka, die eigentlich als taff und clever beschrieben wird, hat mich mit ihren Handlungen eher genervt. Und die erfundenen Namen? Die wirkten auf mich eher gekünstelt. 🙈 Auch der Erzählstil war nicht meins: Die schnellen Perspektivwechsel haben die Charaktere eindimensional wirken lassen und mich immer wieder aus der Geschichte gerissen. Obwohl die Idee dahinter spannend war, kam die Spannung bei mir nie so richtig an. Am Ende war ich einfach... unbeeindruckt. Ich hatte mir mehr erhofft, aber für mich war klar: Aufgrund meiner Leseerfahrung und des jugendlichen Alters der Protagonistin gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe dieses Buches.





































