Ort ohne Wiederkehr
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Menschenrechtsorganisationen und Regierungen sprechen von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit, einem »kulturellen Genozid«. Mihrigul Tursun ist wiederholt Opfer der chinesischen Bestrebungen zur totalen Assimilation der Minderheit der Uiguren geworden. Sie erlebte die sogenannten »Umerziehungslager« in ihrer unbeschreiblichen Grausamkeit, die physische und psychische Gewalt, am eigenen Leib. Auf bis heute ungeklärte Weise kam ihr kleiner Sohn ums Leben, während sie eingesperrt war. Heute hat sie trotz der auch im Exil nicht verschwundenen Bedrohung den Mut, offen über das Erlebte zu sprechen und aus eigener Erfahrung das zu beschreiben, was die uigurische Minderheit in China erleiden muss. Ein bedeutender Augenzeugenbericht, der dem Leser die Menschen hinter den Nachrichten aus China nahebringt.
Book Information
Author Description
Die Uigurin Mihrigul Tursun, Jahrgang 1989, war mehrmals in den chinesischen »Umerziehungslagern« von Xinjiang inhaftiert. In der Zeit ihrer Haft starb einer ihrer Söhne im chinesischen Gewahrsam unter ungeklärten Umständen. Am 28. November 2018 machte Mihrigul Tursun ihre erschütternde Aussage vor dem US-Kongress (Congressional-Executive Commission on China). Sie beschrieb die unmenschlichen Bedingungen und die Foltermethoden in den Lagern. Im Dezember 2018 wurde Tursun mit dem Citizen Power Award ausgezeichnet.
Posts
Aus Schmerz wird Zeugnis, aus Schweigen wird Stimme
Das Buch ist äußerst spannend, schockierend und tief bewegend. Es sollte von viel mehr Menschen gelesen und gehört werden. Die Autorin Mihrigul Tursun erzählt darin ihre eigene Lebensgeschichte. Sie ist Uigurin und wächst in China auf. Später geht sie für ein Auslandssemester nach Ägypten, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Mahmoud kennenlernt. Die beiden heiraten und bekommen Drillinge, bis dahin scheint es eine ganz normale und interessante Lebensgeschichte zu sein. Doch als Mihrigul ihre Eltern in China besuchen möchte, beginnt das große Leid. Sie wird verhaftet und in ein sogenanntes „Umerziehungslager“ gebracht. Dort erlebt sie psychische und physische Gewalt, wird gefoltert und monatelang von ihren Kindern getrennt. Insgesamt wird sie dreimal in solche Lager verschleppt. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber die Grausamkeiten, die sie dort erleiden muss, sind kaum in Worte zu fassen. Was mich an diesem Buch besonders bewegt hat, ist nicht nur ihr persönliches Schicksal, sondern auch das weltweite Schweigen darüber. Wir sehen, hören und lesen zwar von Leid in der Welt, aber das, was die Uiguren in China ertragen müssen, ist unvorstellbar und zutiefst unmenschlich. Ich lese gerne Bücher, die über das Leid von Völkern sprechen, wie zum Beispiel „Der Junge, der vom Frieden träumte“. Doch dieses Buch hat mich noch stärker getroffen. Ich glaube, kein Leid kann das übertreffen, was Mihrigul Tursun beschreibt vor allem, weil es real ist und bis heute weitergeht und es keine Veränderungen der Situation gibt. Schlimm finde ich, wie die Welt wegschaut. Wie es gelingt, dass dieses Leid uns kaum erreicht. Aber am schlimmsten finde ich, wie es dem chinesischen Regime gelingt, die Wahrheit zu unterdrücken. Die staatliche Kontrolle über Medien und Informationen sorgt dafür, dass die Welt kaum etwas erfährt. Dieses bewusste Schweigen und Vertuschen ist kein Zufall ,es ist ein Teil des Machtapparates eines autoritären, rechtsextremen Staates, der durch Angst und Propaganda versucht, seine Taten zu verschleiern. Das so viel Leid bewusst erzeugt wird , einzig, um Macht zu behalten und Menschen zu beherrschen.
Grausamer geht nicht mehr!
Mich stimmt dieses Buch sehr traurig. Mihrigul Tursun, eine Uigurin, berichtet ihre Erfahrung in sogenannten ,,Umerziehungslager“, die von Folter und Gewalt geprägt war/ist. Nicht nur sie ist betroffen, sondern es findet Genozid an Uigurinnen in ganz China statt. Ich weiß auch nicht, was ich schreiben soll. Es macht mich sprachlos und verletzlich. Kann nicht glauben, was sie erlebt hat & ziehe mein Hut vor ihr ab. Dass sie fliehen konnte, war auch nur pures Glück, aber dennoch ist sie wahrscheinlich immer noch nicht ganz sicher. Das Buch ist schön geschrieben. Ich bin gerade traurig. Ich hoffe, es geht ihr einigermaßen gut

Am Anfang war alles noch ok sie wächst behütet aber in Armut auf bekommt die Möglichkeit in die Schule mit anderen Chinesen zu gehen und schafft es zu studieren. Aber als sie dann aus'm dem Ausland zurück kommt wird sie plötzlich inhaftiert und das ohne wirklichen Grund und was in den Lagern passiert bzw. Als sie dann im Hausarrest ist kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Ich hab so einen Hass entwickelt und wollte das Buch ein paar mal einfach an die Wand werfen. Wirklich lesenswert
„Uigure in China zu sein, heißt auch, mit dem Bewusstsein zu leben, dass es jederzeit möglich ist, in der großen Taklamakan-Wüste zu verschwinden.“ (… ein Zitat aus dem Buch von Gulbahar Haitiwaji - S. 29) Die Geschichte von Gulbahar hat mich so betroffen gemacht, dass ich mehr über dieses schändliche Thema, diesen menschenunwürdigen Umgang lesen muss. Wissen sollte, was in dieser Welt Menschen anderen Menschen antun. Mihrigul Tursun ist Uigurin und lebt bei ihrer Großmutter, da ihre Mama bei der Geburt starb. Bei einem Test zur chinesischen Sprache in ihrer Schule, schneidet sie als beste ab und erhält ein Stipendium, um an einer Universität zu studieren. Sie verlässt ihre Heimat, ist über 4.000 km entfernt und lernt wie eine Verrückte, um ihre Großmutter stolz zu machen. Als sie endlich ihren Bachelor-Abschluss hat und ein klein wenig Erspartes, überlegt sie, wo sie ihren Master-Abschluss machen könnte. Da sie etwas Arabisch spricht, entscheidet sie sich für ein Studium in Kairo. Auf dem Flug dort hin, lernt sie einen Ägypter kennen, der ihr engster Freund wird. Als Mihrigul schwanger wird, erfährt sie, dass sie Drillinge erwartet. Nach der Geburt möchte sie ihre Kinder natürlich der Familie in der Heimat vorstellen und reist mit ihrem Ehemann zurück nach China. Doch dies zieht schwere Folgen nach sich. Ihr Ehemann darf nicht in die Provinz Xingjian einreisen, nur Mihrigul allein. Was diese Frau dann erlebt ist an Menschenverachtung und tiefsten Gräueltaten kaum zu überbieten. Diese Frau wurde drei Mal in ein Internierungslager verschleppt. Drei Jahre saß sie in China fest, wurde geschändet, misshandelt, sterilisiert, psychisch fertig gemacht, und an keinem Punkt war jemals klar, welches Verbrechen man ihr vorwirft. Ereignet hat sich dies vor ca. 5 Jahren (!). Ich bin wirklich fassungslos, dass niemand etwas gegen diese kommunist*ische Partei unternehmen kann. Dass Millionen von Menschen, egal ob Han-Chinesen oder Uiguren, sich dies gefallen lassen (müssen). Vermutlich würde auch ich duckmäuserisch mein Leben dort fristen. „Doch dann befahl der Arzt mir, die Beine zu spreizen. Ich zögerte. Schon traten zwei Polizisten auf mich zu und zogen mir meine Beine gewaltsam auseinander. Sie fixierten meine Beine an den Beinen der Pritsche, sodass der Arzt sich von unten problemlos meiner Scham nähern konnte. Und das tat er. Er hielt eine Art Zange in der Hand. […] Der Arzt öffnete meine Scheide mit irgendeinem Metallinstrumente und presste unbarmherzig meine Sch.amlippen auseinander. […] … aber es fühlte sich an, als ob er etwas herausgerissen oder durchtrennt hatte – und das ohne Narkose.“ (S. 157) Unter dem Deckmantel, den islam*istischen Ter*rorismus zu terminieren, wurden in China über eine Million Uigur*innen in Umerziehungslager deportiert. Nur wenige haben den Kampf dort überlebt. Wer sich gegen das System auflehnt wird weggesperrt oder getötet. Immer noch werden diese Lager betrieben und Menschen sterben. China streitet diese Lager auch nicht mehr ab, nennt sie „Ausbildungszentren“. Wer das Lager wieder verlässt erhält ein Abschlusszeugnis; dann ist man eine*r gute*r Chines*in. Im Fall von Mihrigul haben sich die Vereinigten Staaten eingeschalten und sie durfte vor dem Kongress aussagen. Die USA verfolgen nun diese Gräueltat – ist es vermutlich dennoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn im Hintergrund geht um ganz andere Dinge, warum niemand sich gegen China auflehnt: Monetas und Krieg! Wenn wir Menschen jemals am Ende unserer Tage vor einer*einem „höheren Richter*in“ stehen werden, dann hoffe ich auf Gerechtigkeit! #LESEEMPFEHLUNG – und auch hier starke Nerven beim Lesen, denn es ist noch emotionaler und aufwühlender. Ich habe es gestern am Nachmittag weginhaliert. Und unfassbar, dass Gulbahar und Mihrigul sich im Internierungslager begegneten.
Description
Menschenrechtsorganisationen und Regierungen sprechen von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit, einem »kulturellen Genozid«. Mihrigul Tursun ist wiederholt Opfer der chinesischen Bestrebungen zur totalen Assimilation der Minderheit der Uiguren geworden. Sie erlebte die sogenannten »Umerziehungslager« in ihrer unbeschreiblichen Grausamkeit, die physische und psychische Gewalt, am eigenen Leib. Auf bis heute ungeklärte Weise kam ihr kleiner Sohn ums Leben, während sie eingesperrt war. Heute hat sie trotz der auch im Exil nicht verschwundenen Bedrohung den Mut, offen über das Erlebte zu sprechen und aus eigener Erfahrung das zu beschreiben, was die uigurische Minderheit in China erleiden muss. Ein bedeutender Augenzeugenbericht, der dem Leser die Menschen hinter den Nachrichten aus China nahebringt.
Book Information
Author Description
Die Uigurin Mihrigul Tursun, Jahrgang 1989, war mehrmals in den chinesischen »Umerziehungslagern« von Xinjiang inhaftiert. In der Zeit ihrer Haft starb einer ihrer Söhne im chinesischen Gewahrsam unter ungeklärten Umständen. Am 28. November 2018 machte Mihrigul Tursun ihre erschütternde Aussage vor dem US-Kongress (Congressional-Executive Commission on China). Sie beschrieb die unmenschlichen Bedingungen und die Foltermethoden in den Lagern. Im Dezember 2018 wurde Tursun mit dem Citizen Power Award ausgezeichnet.
Posts
Aus Schmerz wird Zeugnis, aus Schweigen wird Stimme
Das Buch ist äußerst spannend, schockierend und tief bewegend. Es sollte von viel mehr Menschen gelesen und gehört werden. Die Autorin Mihrigul Tursun erzählt darin ihre eigene Lebensgeschichte. Sie ist Uigurin und wächst in China auf. Später geht sie für ein Auslandssemester nach Ägypten, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Mahmoud kennenlernt. Die beiden heiraten und bekommen Drillinge, bis dahin scheint es eine ganz normale und interessante Lebensgeschichte zu sein. Doch als Mihrigul ihre Eltern in China besuchen möchte, beginnt das große Leid. Sie wird verhaftet und in ein sogenanntes „Umerziehungslager“ gebracht. Dort erlebt sie psychische und physische Gewalt, wird gefoltert und monatelang von ihren Kindern getrennt. Insgesamt wird sie dreimal in solche Lager verschleppt. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber die Grausamkeiten, die sie dort erleiden muss, sind kaum in Worte zu fassen. Was mich an diesem Buch besonders bewegt hat, ist nicht nur ihr persönliches Schicksal, sondern auch das weltweite Schweigen darüber. Wir sehen, hören und lesen zwar von Leid in der Welt, aber das, was die Uiguren in China ertragen müssen, ist unvorstellbar und zutiefst unmenschlich. Ich lese gerne Bücher, die über das Leid von Völkern sprechen, wie zum Beispiel „Der Junge, der vom Frieden träumte“. Doch dieses Buch hat mich noch stärker getroffen. Ich glaube, kein Leid kann das übertreffen, was Mihrigul Tursun beschreibt vor allem, weil es real ist und bis heute weitergeht und es keine Veränderungen der Situation gibt. Schlimm finde ich, wie die Welt wegschaut. Wie es gelingt, dass dieses Leid uns kaum erreicht. Aber am schlimmsten finde ich, wie es dem chinesischen Regime gelingt, die Wahrheit zu unterdrücken. Die staatliche Kontrolle über Medien und Informationen sorgt dafür, dass die Welt kaum etwas erfährt. Dieses bewusste Schweigen und Vertuschen ist kein Zufall ,es ist ein Teil des Machtapparates eines autoritären, rechtsextremen Staates, der durch Angst und Propaganda versucht, seine Taten zu verschleiern. Das so viel Leid bewusst erzeugt wird , einzig, um Macht zu behalten und Menschen zu beherrschen.
Grausamer geht nicht mehr!
Mich stimmt dieses Buch sehr traurig. Mihrigul Tursun, eine Uigurin, berichtet ihre Erfahrung in sogenannten ,,Umerziehungslager“, die von Folter und Gewalt geprägt war/ist. Nicht nur sie ist betroffen, sondern es findet Genozid an Uigurinnen in ganz China statt. Ich weiß auch nicht, was ich schreiben soll. Es macht mich sprachlos und verletzlich. Kann nicht glauben, was sie erlebt hat & ziehe mein Hut vor ihr ab. Dass sie fliehen konnte, war auch nur pures Glück, aber dennoch ist sie wahrscheinlich immer noch nicht ganz sicher. Das Buch ist schön geschrieben. Ich bin gerade traurig. Ich hoffe, es geht ihr einigermaßen gut

Am Anfang war alles noch ok sie wächst behütet aber in Armut auf bekommt die Möglichkeit in die Schule mit anderen Chinesen zu gehen und schafft es zu studieren. Aber als sie dann aus'm dem Ausland zurück kommt wird sie plötzlich inhaftiert und das ohne wirklichen Grund und was in den Lagern passiert bzw. Als sie dann im Hausarrest ist kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Ich hab so einen Hass entwickelt und wollte das Buch ein paar mal einfach an die Wand werfen. Wirklich lesenswert
„Uigure in China zu sein, heißt auch, mit dem Bewusstsein zu leben, dass es jederzeit möglich ist, in der großen Taklamakan-Wüste zu verschwinden.“ (… ein Zitat aus dem Buch von Gulbahar Haitiwaji - S. 29) Die Geschichte von Gulbahar hat mich so betroffen gemacht, dass ich mehr über dieses schändliche Thema, diesen menschenunwürdigen Umgang lesen muss. Wissen sollte, was in dieser Welt Menschen anderen Menschen antun. Mihrigul Tursun ist Uigurin und lebt bei ihrer Großmutter, da ihre Mama bei der Geburt starb. Bei einem Test zur chinesischen Sprache in ihrer Schule, schneidet sie als beste ab und erhält ein Stipendium, um an einer Universität zu studieren. Sie verlässt ihre Heimat, ist über 4.000 km entfernt und lernt wie eine Verrückte, um ihre Großmutter stolz zu machen. Als sie endlich ihren Bachelor-Abschluss hat und ein klein wenig Erspartes, überlegt sie, wo sie ihren Master-Abschluss machen könnte. Da sie etwas Arabisch spricht, entscheidet sie sich für ein Studium in Kairo. Auf dem Flug dort hin, lernt sie einen Ägypter kennen, der ihr engster Freund wird. Als Mihrigul schwanger wird, erfährt sie, dass sie Drillinge erwartet. Nach der Geburt möchte sie ihre Kinder natürlich der Familie in der Heimat vorstellen und reist mit ihrem Ehemann zurück nach China. Doch dies zieht schwere Folgen nach sich. Ihr Ehemann darf nicht in die Provinz Xingjian einreisen, nur Mihrigul allein. Was diese Frau dann erlebt ist an Menschenverachtung und tiefsten Gräueltaten kaum zu überbieten. Diese Frau wurde drei Mal in ein Internierungslager verschleppt. Drei Jahre saß sie in China fest, wurde geschändet, misshandelt, sterilisiert, psychisch fertig gemacht, und an keinem Punkt war jemals klar, welches Verbrechen man ihr vorwirft. Ereignet hat sich dies vor ca. 5 Jahren (!). Ich bin wirklich fassungslos, dass niemand etwas gegen diese kommunist*ische Partei unternehmen kann. Dass Millionen von Menschen, egal ob Han-Chinesen oder Uiguren, sich dies gefallen lassen (müssen). Vermutlich würde auch ich duckmäuserisch mein Leben dort fristen. „Doch dann befahl der Arzt mir, die Beine zu spreizen. Ich zögerte. Schon traten zwei Polizisten auf mich zu und zogen mir meine Beine gewaltsam auseinander. Sie fixierten meine Beine an den Beinen der Pritsche, sodass der Arzt sich von unten problemlos meiner Scham nähern konnte. Und das tat er. Er hielt eine Art Zange in der Hand. […] Der Arzt öffnete meine Scheide mit irgendeinem Metallinstrumente und presste unbarmherzig meine Sch.amlippen auseinander. […] … aber es fühlte sich an, als ob er etwas herausgerissen oder durchtrennt hatte – und das ohne Narkose.“ (S. 157) Unter dem Deckmantel, den islam*istischen Ter*rorismus zu terminieren, wurden in China über eine Million Uigur*innen in Umerziehungslager deportiert. Nur wenige haben den Kampf dort überlebt. Wer sich gegen das System auflehnt wird weggesperrt oder getötet. Immer noch werden diese Lager betrieben und Menschen sterben. China streitet diese Lager auch nicht mehr ab, nennt sie „Ausbildungszentren“. Wer das Lager wieder verlässt erhält ein Abschlusszeugnis; dann ist man eine*r gute*r Chines*in. Im Fall von Mihrigul haben sich die Vereinigten Staaten eingeschalten und sie durfte vor dem Kongress aussagen. Die USA verfolgen nun diese Gräueltat – ist es vermutlich dennoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn im Hintergrund geht um ganz andere Dinge, warum niemand sich gegen China auflehnt: Monetas und Krieg! Wenn wir Menschen jemals am Ende unserer Tage vor einer*einem „höheren Richter*in“ stehen werden, dann hoffe ich auf Gerechtigkeit! #LESEEMPFEHLUNG – und auch hier starke Nerven beim Lesen, denn es ist noch emotionaler und aufwühlender. Ich habe es gestern am Nachmittag weginhaliert. Und unfassbar, dass Gulbahar und Mihrigul sich im Internierungslager begegneten.










