Knochenarbeit
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Description
Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag – der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks posthumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.
Book Information
Author Description
Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie, eine von nur knapp hundert vom American Board of Forensic Anthropology zertifizierten forensischen Anthropolog*innen und war unter anderem für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in dreißig Sprachen übersetzt. Für den ersten Band ihrer Tempe-Brennan-Reihe wurde sie 1998 mit dem Arthur Ellis Award ausgezeichnet. Die darauf basierende Serie »BONES - Die Knochenjägerin« wurde von Reichs mitkreiert und -produziert.
Posts
Was haben alte Nonnenknochen und frische Leichen gemeinsam? Sie sorgen dafür, dass Temperance Brennan garantiert keinen entspannten Tag hat.
„Knochenarbeit“ ist ein solider forensischer Thriller – und genau das ist gleichzeitig sein größtes Kompliment und sein größtes Problem. Denn dieses Buch macht vieles richtig, aber eben nichts so richtig spektakulär. Im Mittelpunkt steht die forensische Anthropologin Temperance Brennan, die scheinbar eine besondere Begabung dafür hat, selbst im Urlaub nicht einfach mal Urlaub zu machen. Stattdessen stolpert sie – wie es sich für das Genre gehört – von einer Knochenarbeit in die nächste. Work-Life-Balance ist hier eher ein theoretisches Konzept. Die Handlung verbindet aktuelle Ermittlungen mit einem historischen Strang rund um eine Nonne, die vor Jahrhunderten lebte und heiliggesprochen werden sollte. Diese Verknüpfung ist tatsächlich spannend gemacht und gibt der Geschichte eine zusätzliche Tiefe – auch wenn man sich zwischendurch fragt, wie viele Ebenen ein Thriller eigentlich gleichzeitig bedienen möchte, bevor er einfach mal durchatmet. Obwohl bei den Leichen - will man da in der Nähe wirklich atmen? Der Geruch wäre ja mein Endgegner. Thematisch geht es unter anderem um Sektenstrukturen und die damit verbundenen Verstrickungen. Das sorgt für eine angenehme Portion Spannung und ein leicht beklemmendes Gefühl – genau das, was man sich von einem forensischen Thriller erhofft. Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und perfekt dafür geeignet, das Buch zügig „wegzusnacken“. Es liest sich leicht, ohne banal zu sein, und bietet solide Unterhaltung für zwischendurch. Allerdings bleibt „Knochenarbeit“ insgesamt im Bereich „gut, aber nicht herausragend“. Es ist kein Buch, das einen komplett umhaut oder noch Tage später beschäftigt. Eher eines, das man zufrieden zuschlägt und sich denkt: „War gut – und jetzt zum nächsten.“ Also: Ein klassischer, gut geschriebener forensischer Thriller mit interessanten Ansätzen und solider Spannung. Empfehlenswert für Genre-Fans – aber kein Muss für alle anderen. Wer ihn liest, wird gut unterhalten. Wer ihn auslässt, kann trotzdem ruhig schlafen.
Ähnlich wie der erste Teil gibt es eine spannende Geschichte, nur das Drum Herum stört mich ein wenig. Die (persönlichen) Ereignisse aus dem ersten Teil werden so gut wie nicht bzw unzureichend erwähnt. (Es gibt auf einmal eine andere beste Freundin, die einmal in einem Halbsatz erwähnt wird.) Die Wegbeschreibungen sind so ausführlich, dass ich Montreal oder die McGill mittlerweile besser kenne als meinen Heimatort. Die detaillierten Beschreibungen des Falls finde ich hingegen sehr interessant und spannend. Die Beziehungen zu anderen Figuren sind für mich weiterhin zu blass gezeichnet. Ihr Verhalten einigen Personen gegenüber kann ich zum Teil nicht nachvollziehen. Der Fall hingegen ist fesselnd und hielt mich von anderen Dingen ab. Allerdings hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass die Verbindungen hier überzufällig waren, das hat sich zum Ende hin zum Glück etwas gebessert. Auch die Auflösung des Falls war spannend und ich hatte sie nicht in dieser Form erwartet. Alles in allem eingelungener (aber kein überragender) zweiter Teil, der mir noch ein Stück besser gefallen hat, als der erste Teil.
Band 2 hat mir sehr gut gefallen! Die Thematik rund um die Sekten/Kulte fand ich sehr interessant! So ganz konnte ich mich mit dem Schreibstil noch nicht anfreunden. Irgendwas stört mich. Meine Lesegeschwindigkeit ist bei den Büchern von Kathy Reichs extrem langsam und ich ermüde sehr sehr schnell. Aber spannend sind sie!
Also dieses Buch war war viel besser als das erste der Reihe von ihr. Es war viel flüssiger und die Erklärungen waren auch verständlicher. Weniger, als würde sie eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben. Hier war der Verfolgungswahn und alles deutlich geringer, was mir mehr freude beim lesen gab. Freue mich auf weitere Abenteuer mit den beiden.
Rezension: (kann Spoiler enthalten) Hier haben wir nun Band 2 der Reihe rund um Tempe Brennan, die Inspiration für die Serie "Bones", und als Fan letzterer war ich natürlich sehr gespannt. Nach Band 1 wusste ich schonmal, dass es an Details nicht mangelt und über die forensische Arbeit genau berichtet wird. Das gefiel mir und auch hier traf das wieder völlig zu. Es macht für mich die Geschichte einfach unfassbar authentisch und das ist für mich auch der ausschlaggebende Grund, weshalb ich die Reihe grundsätzlich verfolge. Es ist nämlich wirklich interessant, was es da so zu erzählen gibt. Den Fall diesmal fand ich aber auch echt echt spannend. Wie auch beim letzten Mal ist das Buch nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, aber mir gefiel es, wie alles so ineinander verschachtelt war und es super viel zu entdecken gab mit so einigen überraschenden Entwicklungen. 4,5 Sterne
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Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag – der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks posthumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.
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Author Description
Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie, eine von nur knapp hundert vom American Board of Forensic Anthropology zertifizierten forensischen Anthropolog*innen und war unter anderem für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in dreißig Sprachen übersetzt. Für den ersten Band ihrer Tempe-Brennan-Reihe wurde sie 1998 mit dem Arthur Ellis Award ausgezeichnet. Die darauf basierende Serie »BONES - Die Knochenjägerin« wurde von Reichs mitkreiert und -produziert.
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Was haben alte Nonnenknochen und frische Leichen gemeinsam? Sie sorgen dafür, dass Temperance Brennan garantiert keinen entspannten Tag hat.
„Knochenarbeit“ ist ein solider forensischer Thriller – und genau das ist gleichzeitig sein größtes Kompliment und sein größtes Problem. Denn dieses Buch macht vieles richtig, aber eben nichts so richtig spektakulär. Im Mittelpunkt steht die forensische Anthropologin Temperance Brennan, die scheinbar eine besondere Begabung dafür hat, selbst im Urlaub nicht einfach mal Urlaub zu machen. Stattdessen stolpert sie – wie es sich für das Genre gehört – von einer Knochenarbeit in die nächste. Work-Life-Balance ist hier eher ein theoretisches Konzept. Die Handlung verbindet aktuelle Ermittlungen mit einem historischen Strang rund um eine Nonne, die vor Jahrhunderten lebte und heiliggesprochen werden sollte. Diese Verknüpfung ist tatsächlich spannend gemacht und gibt der Geschichte eine zusätzliche Tiefe – auch wenn man sich zwischendurch fragt, wie viele Ebenen ein Thriller eigentlich gleichzeitig bedienen möchte, bevor er einfach mal durchatmet. Obwohl bei den Leichen - will man da in der Nähe wirklich atmen? Der Geruch wäre ja mein Endgegner. Thematisch geht es unter anderem um Sektenstrukturen und die damit verbundenen Verstrickungen. Das sorgt für eine angenehme Portion Spannung und ein leicht beklemmendes Gefühl – genau das, was man sich von einem forensischen Thriller erhofft. Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und perfekt dafür geeignet, das Buch zügig „wegzusnacken“. Es liest sich leicht, ohne banal zu sein, und bietet solide Unterhaltung für zwischendurch. Allerdings bleibt „Knochenarbeit“ insgesamt im Bereich „gut, aber nicht herausragend“. Es ist kein Buch, das einen komplett umhaut oder noch Tage später beschäftigt. Eher eines, das man zufrieden zuschlägt und sich denkt: „War gut – und jetzt zum nächsten.“ Also: Ein klassischer, gut geschriebener forensischer Thriller mit interessanten Ansätzen und solider Spannung. Empfehlenswert für Genre-Fans – aber kein Muss für alle anderen. Wer ihn liest, wird gut unterhalten. Wer ihn auslässt, kann trotzdem ruhig schlafen.
Ähnlich wie der erste Teil gibt es eine spannende Geschichte, nur das Drum Herum stört mich ein wenig. Die (persönlichen) Ereignisse aus dem ersten Teil werden so gut wie nicht bzw unzureichend erwähnt. (Es gibt auf einmal eine andere beste Freundin, die einmal in einem Halbsatz erwähnt wird.) Die Wegbeschreibungen sind so ausführlich, dass ich Montreal oder die McGill mittlerweile besser kenne als meinen Heimatort. Die detaillierten Beschreibungen des Falls finde ich hingegen sehr interessant und spannend. Die Beziehungen zu anderen Figuren sind für mich weiterhin zu blass gezeichnet. Ihr Verhalten einigen Personen gegenüber kann ich zum Teil nicht nachvollziehen. Der Fall hingegen ist fesselnd und hielt mich von anderen Dingen ab. Allerdings hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass die Verbindungen hier überzufällig waren, das hat sich zum Ende hin zum Glück etwas gebessert. Auch die Auflösung des Falls war spannend und ich hatte sie nicht in dieser Form erwartet. Alles in allem eingelungener (aber kein überragender) zweiter Teil, der mir noch ein Stück besser gefallen hat, als der erste Teil.
Band 2 hat mir sehr gut gefallen! Die Thematik rund um die Sekten/Kulte fand ich sehr interessant! So ganz konnte ich mich mit dem Schreibstil noch nicht anfreunden. Irgendwas stört mich. Meine Lesegeschwindigkeit ist bei den Büchern von Kathy Reichs extrem langsam und ich ermüde sehr sehr schnell. Aber spannend sind sie!
Also dieses Buch war war viel besser als das erste der Reihe von ihr. Es war viel flüssiger und die Erklärungen waren auch verständlicher. Weniger, als würde sie eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben. Hier war der Verfolgungswahn und alles deutlich geringer, was mir mehr freude beim lesen gab. Freue mich auf weitere Abenteuer mit den beiden.
Rezension: (kann Spoiler enthalten) Hier haben wir nun Band 2 der Reihe rund um Tempe Brennan, die Inspiration für die Serie "Bones", und als Fan letzterer war ich natürlich sehr gespannt. Nach Band 1 wusste ich schonmal, dass es an Details nicht mangelt und über die forensische Arbeit genau berichtet wird. Das gefiel mir und auch hier traf das wieder völlig zu. Es macht für mich die Geschichte einfach unfassbar authentisch und das ist für mich auch der ausschlaggebende Grund, weshalb ich die Reihe grundsätzlich verfolge. Es ist nämlich wirklich interessant, was es da so zu erzählen gibt. Den Fall diesmal fand ich aber auch echt echt spannend. Wie auch beim letzten Mal ist das Buch nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, aber mir gefiel es, wie alles so ineinander verschachtelt war und es super viel zu entdecken gab mit so einigen überraschenden Entwicklungen. 4,5 Sterne
















