Nächstes Jahr in Havanna

Nächstes Jahr in Havanna

by Chanel Cleeton·Book 1 of 3
Softcover
3.948
FrauenromanKubanische GeschichteSommerlektüreHistorischer Roman

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Description

Mein Herz gehört Havanna

Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden.

Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg nach Kuba. Sie wird zum ersten Mal das Land kennenlernen, in das ihre Großmutter zeit ihres Lebens zurückkehren wollte und in dem sie nun beigesetzt werden soll …

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
464
Price
11.30 €

Author Description

Chanel Cleetons Familie stammt ursprünglich aus Kuba. Sie selbst wuchs in Florida auf, bevor sie für das Studium der Internationalen Beziehungen nach England ging. An der Londoner School of Economics & Political Science machte sie schließlich ihren Masterabschluss in Internationaler Politik.

Posts

16
All
4

Ein spannender Einblick in die Geschichte Kubas

Ich hatte wenig Ahnung von Kuba und seiner Geschichte. Deswegen fand ich es umso toller, dass beides in diesem Roman- neben zwei Liebesgeschichten- eine große Rolle spielt. Sehr spannend und interessant!

3.5

Der zweite Teil hat mir etwas besser gefallen. Wir begleiten zwei junge Frauen zu unterschiedlichen Zeiten und werden Teil ihrer Leben und Lieben in Cuba.

5

"Manchmal ist es am mutigsten zu gehen, wenn es nicht klug ist, länger zu bleiben. "

Eine facettenreiche Liebesgeschichte, erzählt aus dem Blickwinkel zweier junger Frauen zu unterschiedlichen Zeitpunkten Kubas. Man spürt die Zerrissenheit der Hauptfiguren zwischen Nationalgefühl und politischer Realität. Kuba mit seiner ereignisreichen Vergangenheit ist der perfekte Rahmen für den Roman.

3

Sprachlich stark gestartet, aber inhaltlich wurde es zwischendurch etwas zäh. Den zweiten Teil werde ich trotzdem lesen und der Reihe eine weitere Chance geben. Es macht Lust auf Kuba.

5

>>Mein Herz gehört Havanna<< „Nächstes Jahr in Havanna“ von Chanel Cleeton ist der Auftakt einer wie ich finde ganz ganz wunderbaren Kuba-Saga! Wir gehen mit Marisol auf eine sehr atmosphärische, politische und familiäre Reise, auf der sie nicht nur ihrer verstorbenen Großmutter Elise näher kommt als sie dachte, sondern auch ihren Wurzeln und dem Lebensgefühl Havannas sehr sehr nahe kommt. Neben eben den politischen Aspekten der Zeit um 1958, verknüpft die Autorin das Ganze mit einer Familiengeschichte und einer großen Liebe, die ich unheimlich berührend fand! Zu Beginn war ich mir gar nicht so sicher, ob dieses Buch meinen Lesenerv treffen würde, doch je mehr ich in diese Geschichte eintauchen konnte, umso mehr fesselte mich dieses Buch und irgendwie schlug mein Leseherz mehr und mehr für Kuba – für Havanna!

4

3.5 „Nächstes Jahr in Havanna“ wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen erzählt es die Geschichte von Elisa, die im Jahre 1959 mit ihrer Familie in Havanna, Kuba lebt. Die Zeit ist geprägt von der Revolution, Fidel Castro ist noch nicht an der Macht.Die zweite Perspektive ist die von ihrer Enkelin Marisol, die im Jahre 2017 zum ersten Mal nach Havanna reist, um dort die Asche ihrer verstorbenen Großmutter zu verstreuen. Mir hat die Geschichte der beiden Frauen sehr gut gefallen und es gab viele interessante Einblicke in das Leben in der kubanischen Hauptstadt. Ich habe hier wirklich viel gelernt, denn bisher war mir die Geschichte Kubas nur in groben Zügen bekannt. Sowohl 1959 als auch 2017 ist die Zeit von vielen Umbrüchen geprägt und es ist nach wie vor schwierig für die Menschen. Ich fand beiden Frauen sehr interessant, wobei mir Elisa noch ein bisschen besser gefallen hat und mich ihre Geschichte noch ein wenig mehr berührt hat. Bei der Geschichte von Marisol war mir die Liebesgeschichte ein wenig zu schnell und damit gefühlt zu erzwungen. Bis auf ein paar Längen in der Geschichte habe ich mich gut unterhalten gefühlt und würde das Buch definitiv weiterempfehlen.

3

Meine Meinung Dies ist der erste Teil der Kuba – Saga, wie ich in Erfahrung bringen konnte. Aus heutiger Sicht sieht es nach einer Dilogie aus. Im vorliegenden Band entführt die Autorin ihre Leser*innen aus den USA nach Kuba in die Jahre 1958 und 2017. In beiden Handlungssträngen erfährt man über die Familie Perez, die 1958 in den besseren Kreisen Havannas bekannt und sehr geschätzt war und enge Beziehungen zum damaligen Präsidenten Batista hatte. Präsident Batista wurde 1958 im Rahmen der Kubanischen Revolution unter Führung von Fidel Castro und auch Che Guevara gestürzt. Dies hatte direkte Auswirkungen auf die ganze Familie Perez, die von jetzt auf nacher Angst um ihr Leben haben musste. Viele Familien wie die der Perez, die Ansehen und Reichtum durch die Verbindungen zu Batista hatten, wurden getötet und / oder landeten im Gefängnis. Um seine Familie zu beschützen entschied Vater Perez mit seiner Familie den Versuch der Flucht in die USA zu wagen, die ihnen glücklicherweise gelang. So macht sich ca. 60 Jahre später die Enkelin Marisol 2017 auf den Weg nach Kuba, um ihre eigenen Wurzeln zu erkunden und die Asche ihrer geliebten Großmutter Elisa in der kubanischen Heimat zu verstreuen. Die Großmutter, die für Marisol wie eine Mutter war, hatte Zeit ihres Lebens noch Hoffnung, irgendwann wieder nach Kuba zurückkehren zu können. Auf ihrer Erkundungstour durch Havanna stößt Marisol auf familiäre Geheimnisse, mit denen sie niemals gerechnet hatte. Begleitet und unterstützt wird sie von Luis, dem Enkel von Großmutter Elisas einst besten Freundin Ana, bei der sie während ihrer Zeit auf Kuba eine Bleibe gefunden hat. Chanel Cleeton schreibt berührend und es ist herauszulesen, dass sie sich ihrer kubanischen Wurzeln sehr bewusst ist und dass ihr das Schicksal ihrer eigenen Familie, die damals ebenso aus Kuba fliehen musste, sehr nahe geht. Diese Emotionalität ist beim Lesen deutlich zu spüren. Mein “Problem” mit der Geschichte ist, dass Chanel Cleeton den Fokus auf die Familien- und Liebesgschichten in der Vergangenheit sowie der Gegenwart gelegt hat und nicht auf die Politik und die Umwälzung, die damals in Kuba stattgefunden hatte. Dies war meine Hoffnung und auch Erwartung. Ich wollte einen mehr historisch-politischeren Roman lesen, als er tatsächlich ist. Natürlich schreibt die Autorin über die Revolution, die Revolutionäre, die auch natürlich Protagonisten der Geschichte sind. Für meinen Geschmack ist das alles jedoch etwas zu oberflächlich. Wichtiges verliert sich im Liebesgeplänkel und Gefühlsbeschreibungen. Nicht alle Geheimnisse werden aufgedeckt, das wird spätestens am Ende klar, als Marisol ein Gespräch mit iher Großtante Beatriz sucht, die immer ihre eigenen Wege gegangen ist. Dies ist der Ausblick auf Band 2, der laut Beschreibung tatsächlich auf Beatriz eingeht. Fazit Ein insgesamt schön zu lesender Roman, der politisch nicht so tief geht. Für alle Fans und Leser*innen, die feine Familien- und Liebesgeschichten mögen, eine sehr gute Wahl mit einem interessantem Setting, denn das eine oder andere lernt man durchaus über das damalige und heutige Kuba.

4

It is very convenient that both Elisa and Marisol fell in love in Cuba and go through similar stages when that happened. Both men are revolutionists and in both cases someone has to flee the country to stay safe and away from the government. Marisol is also told that she looks a lot like Elisa, so here’s that. Reading about the Communism and strict government as well as about the poor and unfortunate citizen of Cuba is heartbreaking, yet nothing new. It got boring with time, which sounds like an awful thing to say in this context, but it got so repetitive, at least it felt like that. I’ve read a review that mentioned that there was a lot of show, not tell, and I agree with that. While there have been scenes that definitely showed the cruel regime, not tell, there was still a lot of „theory“ left. It mostly evolved around the love story, with history as a neglected side dish. If the love story and the history had connected more, it would have been more balanced.

4

Rezension zu „Nächstes Jahr in Havanna“ von Chanel Cleeton Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Randomhouse Bloggerportal zugeschickt. In dem Buch geht es zum einen um Elisa, die 1958 in Havanna gelebt hat und aus reichem Hause stammt. Zum anderen geht es um ihre Enkelin Marisol, die im Jahre 2017 in Miami lebt und ihrer Großmutter den letzten Wunsch erfüllen möchte und zwar das Elisa in Havanna beigesetzt wird. Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt und gerade auch in den Teilen von Elisa erfährt man viel über die damalige politische Situation und wie die Menschen auch darunter gelitten haben. Auch kommt hier eine Liebe ins Spiel, die aussichtslos ist, da Elisa aus gutem Hause kommt und der Mann (Pablo) den sie kennenlernt und sehr tief in die politische Umstrukturierung damals verwickelt ist, was ihrem Vater natürlich nicht passt. Man kann auch in den Teilen die von Marisol handeln sehr gut mitfühlen, wie aufwühlend alles für sie ist, da ihre Großmutter zu Lebzeiten ihr immer versprochen hatte mit ihr dorthin zu fahren, es jedoch nie dazu gekommen ist. Auch Marisol verliebt sich auf ihrer Reise, was das Besondere an uis ist und ob sie die Asche ihrer Großmutter wirklich in Havanna verstreut, das findet man heraus wenn man das Buch liest. Mich hat diese Geschichte sehr bewegt und ich konnte mit bildlich vorstellen wie die ganze Lage damals wohl gewesen sein muss. Havanna ist einer der Orte den ich zu gerne mal bereisen würde und dieses Buch hat mir die Geschichte noch deutlich näher gebracht. Die Autorin hat hier definitiv ihr Herz hineingesteckt, was man auch von Kapitel zu Kapitel spürt. Von mir 4 von 5 Sternen für diese Geschichte.

4

Gut - macht Lust auf mehr! Und offensichtlich geht die Geschichte um die Perrez-Schwestern weiter, mit "Wir träumten von Kuba" erscheint im Dezember 2019 ein zweiter Band, in dem die Geschichte von Elisas Schwester Beatriz erzählt wird. Ich wusste nicht viel über Kuba, als ich dieses Buch begonnen habe, vermutlich das, was die meisten Leserinnen meiner Generation so an gesundem Halbwissen haben: Kubakrise, Oldtimer, Fidel Castro, Zigarren und Rum. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, die im Hörbuch von zwei verschiedenen Sprecherinnen erzählt werden. Dabei gefällt mir die jüngere Stimme der Elisa einen Tick besser als die von Marisol, aber beide Sprecherinnen machen ihre Sache sehr ordentlich und ich kann mir gut vorstellen, mehr von ihnen zu hören. Die Liebesgeschichte(n) von Elisa und Pablo und von Marisol und Luis sind eingebettet in die Schilderung der jeweiligen Lebensumstände auf Kuba. Das hat mich dazu gebracht, mich mehr mit der jüngeren Historie Kubas auseinanderzusetzen, denn das ist zugegebenermassen eine Gegend, in der ich noch nie war und ich habe - auch nach dem Buch -nicht unbedingt vor, da demnächst hinzufahren - zu heiß! Allerdings habe ich mir schon überlegt, wie ich reagieren würde, wenn ich in der Situation von Elisa oder Marisol gewesen wäre: Hätte ich den Mund aufgemacht und gekämpft? Oder eher versucht, mich mit der Situation zu arrangieren? Schwer zu sagen, aber wert, mal darüber nachzudenken. In den zweiten Band der Serie werde ich also definitiv mal hereinhören respektive lesen

4

Beschreibung Marisol ist in Miami aufgewachsen und macht sich nach dem Tod ihrer Großmutter Elisa zum ersten Mal auf den Weg nach Kuba um ihre Wurzeln kennen zu lernen. Seit sie denken kann bekam sie von Elisa, die immer einmal nach Hause zurückkehren wollte, Geschichten über ihre karibische Heimat und das Leben in Havanna erzählt, und nun ist es an Marisol die Asche ihrer verstorbenen Großmutter nach Kuba zu überführen. In Havanna taucht Marisol tief in ihre Familiengeschichte ein und stößt auf die Briefe der ersten großen Liebe ihrer Großmutter, die alles, was sie zu wissen glaubte, verändern. Meine Meinung Das spannende an Chanel Cleetons Roman »Nächstes Jahr in Havanna« ist, dass die Autorin sehr viel aus ihrer eigenen Geschichte hat einfließen lassen, denn sie selbst stammt aus einer kubanischen Familie, ist aber in Florida aufgewachsen. Auf den ersten Blick erwartet man von ihrem Roman, der gleichzeitig den Auftakt zu einer mehrteiligen Kuba-Saga bildet, lediglich eine locker-leichte Sommerlektüre mit dramatisch-romantischen Liebesgeschichte. In gewisser Hinsicht bekommt man auch genau das geboten, und doch bin ich sehr begeistert davon, welche Rolle die Geschichte Kubas, die Revolution und die Spaltung zwischen Kubanern und Exil-Kubanern dabei einnimmt. Chanel Cleeton erzählt die Story in zwei Handlungssträngen: Im ersten Strang geht es zurück in das Jahr 1958. In Kuba braut sich eine Revolution zusammen, denn die Regierungsentscheidungen durch Batista werden von vielen Kubanern nicht mehr so einfach hingenommen und so erhalten die Revolutionären, allen voran Fidel Castro starken Zulauf. Die junge Elisa Perez verkehrt als eine von drei Töchtern eines erfolgreichen Zuckerplantagenbesitzers in der High Society Havannas und verliebt sich verbotenerweise in einen Anhänger der Revolution. Nach dem Sturz Batistas flieht ihre Familie nach Miami, so dass sie von ihrer großen Liebe getrennt wird. Der zweite Strang spielt sich in der Gegenwart ab und wird von Elisas Enkeltochter Marisol erzählt, die nun nach Kuba reißt um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen, indem sie ihre Asche in die Heimat zurückbringt. Außerdem ist es ihre erste Reise zurück zu ihren Wurzeln als Kubanerin. Besonders die Bandbreite an Gefühlen die Marisol bezüglich ihrer Herkunft durchlebt sind unglaublich greifbar geschildert, sie tanzt zwischen endlich angekommen zu sein und fühlt sich dennoch nur als Gast. Als Marisol auf die gesammelten Liebesbriefe an ihre Großmutter stößt beginnen die beiden Handlungsstränge immer mehr ineinander zufließen und auch der Spannungsbogen nimmt merkbar an Tempo zu. »Nächstes Jahr in Havanna« ist ein hervorragender Roman, wenn man sich in Gedanken nach Kuba begeben möchte, denn die Autorin lässt die exotischen Schauplätze vom Malecón über die Strände Varaderos in bunten Farben lebendig werden, so dass man förmlich die Salsaklänge hören kann und die salzige Meeresluft auf der Haut spürt. Außerdem ist es ihre besonders gut gelungen eine tolle Mischung aus Familiensaga und einem Hauch politischem Zeitgeschehen zu kreieren. Ich freue mich deshalb ganz besonders auf den nächsten Band der Kuba-Saga, der bereits im Dezember unter dem Titel »Wir träumten von Kuba« erscheinen wird und die Geschichte von Elisas Schwester Beatriz beinhaltet. Fazit Eine mitreißende Sommerlektüre die kubanische Rhythmen erklingen lässt und auch etwas in die politischen Gefilde der Revolution eintaucht.

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Beschreibung Marisol ist in Miami aufgewachsen und macht sich nach dem Tod ihrer Großmutter Elisa zum ersten Mal auf den Weg nach Kuba um ihre Wurzeln kennen zu lernen. Seit sie denken kann bekam sie von Elisa, die immer einmal nach Hause zurückkehren wollte, Geschichten über ihre karibische Heimat und das Leben in Havanna erzählt, und nun ist es an Marisol die Asche ihrer verstorbenen Großmutter nach Kuba zu überführen. In Havanna taucht Marisol tief in ihre Familiengeschichte ein und stößt auf die Briefe der ersten großen Liebe ihrer Großmutter, die alles, was sie zu wissen glaubte, verändern. Meine Meinung Das spannende an Chanel Cleetons Roman »Nächstes Jahr in Havanna« ist, dass die Autorin sehr viel aus ihrer eigenen Geschichte hat einfließen lassen, denn sie selbst stammt aus einer kubanischen Familie, ist aber in Florida aufgewachsen. Auf den ersten Blick erwartet man von ihrem Roman, der gleichzeitig den Auftakt zu einer mehrteiligen Kuba-Saga bildet, lediglich eine locker-leichte Sommerlektüre mit dramatisch-romantischen Liebesgeschichte. In gewisser Hinsicht bekommt man auch genau das geboten, und doch bin ich sehr begeistert davon, welche Rolle die Geschichte Kubas, die Revolution und die Spaltung zwischen Kubanern und Exil-Kubanern dabei einnimmt. Chanel Cleeton erzählt die Story in zwei Handlungssträngen: Im ersten Strang geht es zurück in das Jahr 1958. In Kuba braut sich eine Revolution zusammen, denn die Regierungsentscheidungen durch Batista werden von vielen Kubanern nicht mehr so einfach hingenommen und so erhalten die Revolutionären, allen voran Fidel Castro starken Zulauf. Die junge Elisa Perez verkehrt als eine von drei Töchtern eines erfolgreichen Zuckerplantagenbesitzers in der High Society Havannas und verliebt sich verbotenerweise in einen Anhänger der Revolution. Nach dem Sturz Batistas flieht ihre Familie nach Miami, so dass sie von ihrer großen Liebe getrennt wird. Der zweite Strang spielt sich in der Gegenwart ab und wird von Elisas Enkeltochter Marisol erzählt, die nun nach Kuba reißt um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen, indem sie ihre Asche in die Heimat zurückbringt. Außerdem ist es ihre erste Reise zurück zu ihren Wurzeln als Kubanerin. Besonders die Bandbreite an Gefühlen die Marisol bezüglich ihrer Herkunft durchlebt sind unglaublich greifbar geschildert, sie tanzt zwischen endlich angekommen zu sein und fühlt sich dennoch nur als Gast. Als Marisol auf die gesammelten Liebesbriefe an ihre Großmutter stößt beginnen die beiden Handlungsstränge immer mehr ineinander zufließen und auch der Spannungsbogen nimmt merkbar an Tempo zu. »Nächstes Jahr in Havanna« ist ein hervorragender Roman, wenn man sich in Gedanken nach Kuba begeben möchte, denn die Autorin lässt die exotischen Schauplätze vom Malecón über die Strände Varaderos in bunten Farben lebendig werden, so dass man förmlich die Salsaklänge hören kann und die salzige Meeresluft auf der Haut spürt. Außerdem ist es ihre besonders gut gelungen eine tolle Mischung aus Familiensaga und einem Hauch politischem Zeitgeschehen zu kreieren. Ich freue mich deshalb ganz besonders auf den nächsten Band der Kuba-Saga, der bereits im Dezember unter dem Titel »Wir träumten von Kuba« erscheinen wird und die Geschichte von Elisas Schwester Beatriz beinhaltet. Fazit Eine mitreißende Sommerlektüre die kubanische Rhythmen erklingen lässt und auch etwas in die politischen Gefilde der Revolution eintaucht.

5

I loved the book. Currently, I am in Cuba on vacation and through this book, I looked a little different on the situation in Cuba. I felt strongly with the characters, I think the atmosphere in Cuba helped with that. I loved the love stories.

4

Such a lovely story. It was nice reading Marisol and Elise's story basically 60 years apart. I loved how Marisol felt so connected to her Grandmother and the same regime was haunting both women. A beautiful love story with Cuban history thrown in. Loved it!

5

"Nächstes Jahr in Havanna" hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil lässt einen sofort in die Geschichte eintauchen und ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen. Sie hat mit Marisol und Elisa zwei unglaublich starke und vielschichtige Protagonistinnen geschaffen und auch jede der Nebencharaktere ist eine besondere und integre Person mit individuellen Hintergründen, die im Laufe der Handlung schrittweise aufgedeckt werden. Sowohl Elisa, als behütet aufgewachsene Tochter reichen Hauses in Havanna, und Marisol, aufgewachsen fernab ihrer "Heimat" Kuba, begleitet der Leser auf ihrer Entdeckungsreise in die Politik und Historie Kubas als auch in Havanna selbst. Ich hatte durch die sehr lebhaften Beschreibungen durchweg das Gefühl ich wäre selbst in Kuba mit dabei, obwohl ich bisher noch keinen Fuß auf diese Insel gesetzt habe. Die Geschichte dieses Landes ist unglaublich faszinierend und facettenreich. Man kann sie nicht schwarz oder weiß betrachten und das hat entsprechend einiges Konfliktpotenzial zwischen den Charakteren, Liebespaaren und im Land generell aufgetan. Chanel Cleeton hat hier aber nicht staubtrockene Historie in ihre Story eingefügt, sondern durch das geschickte Einflechten in Gespräche sowie die reflektierenden Gedanken von Marisol und Elisa erfährt man Stück für Stück ein bisschen mehr und was die Menschen damals und heute so bewegt (hat). Es gibt viele Parallelen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und es hat mich immer wieder tief berührt wie emotional die Menschen, Beziehungen und die Geschichte des Landes miteinander verwoben sind. Ohne je in Kuba gewesen zu sein, habe ich mich ein kleines bisschen in das Land verliebt. ♥

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