Stadt der Diebe
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Description
Mit Stadt der Diebe gelang David Benioff ein modernes erzählerisches Meisterwerk, das Kritiker wie Leserschaft gleichermaßen in seinen Bann zog. Es ist ein fesselnder Abenteuerroman und zugleich die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei jungen Männern, die eine schier unlösbare Aufgabe zu erfüllen haben: Im belagerten, ausgehungerten Leningrad sollen sie ein Dutzend Eier auftreiben.
Book Information
Author Description
David Benioff, geboren 1970, debütierte 2002 mit dem Roman »25 Stunden« (Heyne), der von Spike Lee mit Edward Norton und Philip Seymour Hoffman in den Hauptrollen verfilmt wurde. Seither arbeitet er als Drehbuchautor, adaptierte »Drachenläufer« für das Kino und schrieb unter anderem das Drehbuch zu »Troja«. 2008 war sein Debütroman »City of Thieves« ein internationaler Erfolg. In den Folgejahren adaptierte er u. a. George R.R. Martins Saga »Das Lied von Eis und Feuer« für die bekannte HBO-Serie »Game of Thrones«, sowie Liu Cixins »Trisolaris«-Trilogie für die Netflix-Serie »3 Body Problem«. David Benioff lebt mit seiner Familie in New York.
Posts
Eine Geschichte die mir sehr gut gefallen hat. 2 Jungs auf der Suche nach 12 Eier, mitten im 2. Weltkrieg. Kolja und Lew, unterschiedlicher können Charakter nicht sein, werden zusammen los geschickt und werden auf ihrer Reise, Freunde. Beide haben mir auf ihrer Art gefallen auch wenn Kolja mit einigen Themen dann doch hin und wieder nervte. Das Ende kam dann doch anders als erhofft aber dafür wurde es dann im letzten Kapitel mit einem anderen Wiedersehen wieder gut gemacht. Definitiv ein Buch welches ich empfehlen kann. 😊
Coole Schullektüre die auf wahren Begebenheiten basiert und durchweg unterhält. Das offene Ende hat mir sehr zugesagt. Wichtiges wurde aufgelöst und zu Ende erzählt, sodass das Buch mich mit einem guten Gefühl zurücklässt. Zwischenzeitlich träge erzählt, weswegen ich Abzug gebe in meiner Bewertung.
Was für eine großartige Idee für ein Buch! Der Autor überzeugt hier auf ganzer Linie – ein toller Schreibstil, lebendige Protagonisten und eine Geschichte, die gleichermaßen witzig, mitfühlend und spannend ist. Besonders hervorzuheben ist, wie einzigartig dieses Buch ist. Gerade für Leser, die gerne Geschichten aus dieser Zeit lesen, bietet es etwas völlig Neues. Ich habe selbst schon unzählige Bücher aus diesem Setting gelesen, aber ein vergleichbares Werk ist mir bisher nicht begegnet. Genau diese Andersartigkeit macht den besonderen Reiz. Für mich war es eine durchweg begeisternde Lektüre, die definitiv im Gedächtnis bleibt.
Eindrücklich, bildhaft, brutal und vor allem sehr unterhaltsam!
Dieses Buch erzählt eine tolle, spannende und brutale Geschichte. 2 sich fremde Junge Männer erhalten den Auftrag im belagerten Leningrad des zweiten Weltkriegs ein Dutzend Eier aufzutreiben. In einer Stadt in der es kaum noch Lebensmittel gibt. Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise durch eine furchtbar brutale Zeit. Es lässt uns zusehen wie aus 2 so unterschiedlichen Menschen in kurzer Zeit Freunde werden. Und wie grausam der Krieg ist und was das mit Menschen macht. Beide Charaktere sind unglaublich sympathisch geschrieben und man hat schnell eine Bindung zu beiden. Das kalte, düstere Setting lässt einen bis zum Schluss mit frieren und hungern. Der Autor schafft es vor allem auch trotz der Brutalität dieser Zeit, doch immer wieder ein paar schmunzler unterzubringen. Mal ein etwas andere Roman über diese Zeit und eine absolute Empfehlung!
Was ein Brett
Wir befinden uns in St.Petersburg, damals noch Leningrad, zur Zeit der Belagerung des zweiten Weltkrieges. Die Menschen innerhalb von Piter, wie es die Einheimischen nennen, verhungern aufs elendigste. Das ist mal das Setting… Hinzu kommen zwei Männer die eher zufällig sich begegnen und sich zwangsläufig zusammenraufen weil sie im ausgehungerten Leningrad 12 Eier besorgen müssen, klingt verrückt ist es auch und es entsteht dazu noch eine grandiose Männerfreundschaft. Die Story trägt 5/5 die ganze Zeit des Buches, sie ist Antreiber und sorgt durch ihre unkonventionelle Art für was „frisches“. Zwei Männer die Freunde werden, müssen in Leningrad wo es definitiv nichts zu essen gibt zwingend Essen finden. Die Charaktere insbesondere Lew und Kolija sind mir ans Herz gewachsen, beide gegensätzlich wie Tag und Nacht, tun aber der Geschichte die erzählt werden möchte ziemlich gut. Speziell Kolja sorgt für Wärme wo es nur Kälte gibt, ich liebe den Kerl einfach. Wie man sich denken kann, ging es um die Zeit eher ab als das es gemütlich zu ging, demzufolge sind hier und da schon wirklich heftige Szenen dabei, es ist Krieg. Die Hungersnot und die Kreativität der Menschen sind gut beschrieben, man hat das Gefühl einen „Geschichtsunterricht“ zubekommen. In der Schule hat man vielleicht mitbekommen was damals passierte, eine Geschichte zu lesen die darin spielt und eine eigene Handlung bereit hält, hat was und ist ergreifend. Einfach kaufen, es liest sich so gut, die Geschichte ist nicht langweilig, die Charaktere machen Spaß und lassen sich sehr gut lesen und am Ende klappt man das Buch zufrieden zu. Eine gute Geschichte mehr, paar gute Charaktere mehr, in der Literaturwelt.
Stadt der Diebe von David Benioff aus dem #blessingverlag 🕊️ Leningrad 1942. Eingekesselt. Bombardiert. Hunger. In diesem Umfeld erhalten zwei ganz unterschiedliche junge Männer einen Auftrag. Sie sollen 12 Eier für die Hochzeitstorte der Tochter des Geheimdienstchef besorgen. . Auf dieser Suche begleiten wir die beiden Hauptfiguren. . Wir lernen die Abgründe dieser Zeit kennen. Das Elend. Die Angst und die unterschiedlichen Gefahren. . Die beiden jungen Männer erleben so manches. . Es war eine grausame Zeit und diese grausamen Geschichten werden hier auch erzählt. . Trotzdem gleicht der Erzählstil dem eines Abenteuerromans. Oder auch einer coming age Geschichte. . Meine Stimmung ist leicht gedrückt, leicht amüsiert. Eine merkwürdige Mischung. Aber die Protagonisten nehmen der Geschichte viel von dem Schrecken. . Ich vergebe 4 Sterne. Geschichte in Romanform.
Ein packendes Buch, das es schafft, die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges und die Greueltaten der Wehrmacht mit einem Abenteuer zweier junger Männer in tragischer und zugleich komischer Art und Weise zu verknüpfen.
Die Stadt der Diebe spielt im damaligen Leningrad, zur Zeit der anhaltenden Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Die Menschen in der Stadt sind ausgehungert und verzweifelt. Die Blockade der Deutschen lässt die Bewohner Leningrads zu unter anderen zu Kannibalen und rücksichtlosen wilden Wesen werden. Das Schicksal führt den 17 jährigen Lew und den älteren Kolja im Leningrader Kresty-Gefängnis zusammen. Nur ein Deal mit dem Geheimdienstchef der Stadt bewährt die beiden zunächst vor ihrer Hinrichtung. Die Beiden starten in eine schier unlösbare Mission, innerhalb von sechs Tagen sollen sie ein Dutzend Eier auftreiben. Was Lew und Kolja in dieser Zeit erleben, macht teilweise schwer verdaulich deutlich, wie unmenschlich der Krieg ist. Und trotzdem packt einen die Geschichte und die dabei langsam entstehende Sympathie der beiden Männer füreinander. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen und gleichzeitig mein Interesse geweckt, mich mehr mit der Leningrader Blockade zu beschäftigen. Es ist somit meiner Meinung nach eine sehr inspirierende und packende Lektüre.
Eine herzerwärmende Bromance, mit dem besonderen Etwas.
"Stadt der Diebe" und ich war tatsächlich keine Liebe auf dem ersten Blick. Angesprochen hatte es mich auf einem Büchermarkt aufgrund seines Covers und hat sich schlussendlich doch in meine Tasche verirrt. Wie der Klappentext schon vermuten lässt, handelt es sich um Kolja und Lew, zwei Männer, die Gegensätzlicher nicht sein könnten und dennoch beide dieselbe irrsinnige Aufgabe erhalten: 12 Eier im belagerten Russland auftreiben, um eine Hochzeitstorte für die Tochter des Obersts backen zu können. David Benioff arbeitet geschickt mit bizarren Gegensätzen, versteht es, mit ihnen eine besondere Dynamik zu erschaffen und dem Buch eine eigenständige Seele zu geben, mit Kolja und Lew im Mittelpunkt. Auf der einen Seite Kolja, der blonde Schönling, mit seinem Charme und seiner einzigartigen Art, der mein Herz erobert und behalten hat, auf der anderen Seite Lew, der etwas grummelige Jude, in dessen Gefühlswelt uns Benioff eintauchen lässt. Beide erleben auf ihrer Suche gemeinsam Abenteuer und lernen Menschen kennen, die eine einzigartige Dynamik versprühen und die Grausamkeit des Krieges nicht vergessen lassen. Besonders das Ende lässt das Buch einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Ein Buch, welches auf mich eine Wirkung hatte, die schwer zu beschreiben ist und es lohnenswert macht, es zu lesen! Denn auch wenn es zu Anfang noch keine wirkliche Liebe war, ist es jetzt eine.
Winter 1942 im besetzten Leningrad: zwei junge Männer - ein Deserteur und ein Kriegsplünderer - werden zum Tode verurteilt. Doch ihre Strafe soll entfallen, wenn sie stattdessen für die Hochzeit der Obersttochter ein Dutzend Eier besorgen. Und so beginnt für die beiden eine abenteverliche Reise mitten in den Grauen des Zweiten Weltkrieges. Ich muss zugeben, mit den beiden Charakteren hatte ich durch ihre steten sexistischen Kommentare meine Schwierigkeiten und zwischendurch hatte mich die Geschichte dadurch etwas verloren. Trotzdem habe ich ihre spannende Reise und die daraus entstehende Freundschaft gerne begleitet. Insbesondere das Ende hat mich emotional sehr bewegen können und die brutalen, unverschönt beschriebenen Kriegsgeschehnisse rauben beim Lesen regelmäßig den Atem. Insgesamt ist „Die Stadt der Diebe" ein faszinierendes Buch, das humorvolle sowie lebenskluge Szenen mit den Schrecken des Zweiten Weltkrieges verbindet. Witz und Tod gehen hier Hand in Hand. Meinen Geschmack konnte das Buch iedoch nicht immer vollends treffen. Mit Sicherheit wird dieses Werk nichtsdestotrotz noch länger nachklingen.
Ich hab es bei meiner Mutter Zuhause rumliegen sehen und aus Langeweile angefangen und oh wow hat es in mir Emotionen hervorgeholt. So eine tolle Beziehung zwischen den beiden Figuren und für mich persönlich wahnsinnig zu lesen was Krieg noch alles für die Menschen alltäglich bedeutet. Nicht die großen schlachten und Bomben und alles was man eh kennt. Sondern die kleinen alltäglichen Probleme und Freuden, die die Menschen haben. Der Umgang und das Weiterleben. Ich hatte das Gefühl von absoluter Authentizität und genau das hat mich so fertig gemacht. Tolles Buch
Eine wunderbare Geschichte
Faszinierend, atmosphärisch, Charaktere, die man richtig kennenlernt, und die handeln, wie jede*r wohl handeln würde. Eine nüchterne Betrachtung der Brutalität des Krieges, die auf beeindruckende Weise die Schrecken des Krieges zeigt. Auch die Absurdität des Auftrags für Lew und Kolja erscheint in keiner Form unrealistisch. Vielmehr wird die ganze Absurdität des Krieges dadurch genial hervorgehoben. Ein paar Plots sind, wer schon mehr als fünf Geschichten gelesen und fünf Filme gesehen hat, vorauszusehen. Aber das tut der ganzen Schönheit dieser Geschichte keinen Abbruch. Benioff ist wirklich ein klasse Geschichtenerzähler! Dazu wünsche ich mir eine Verfilmung.
Drehbuchautor von Game of Thrones. Hat mich interessiert, was dieser Mensch, der so ein katastrophales Ende für die Serie erschaffen hat, sonst noch zu bieten hat. Einfach geschrieben und dennoch sehr spannend. Ich behaupte, in ein bis zwei Nachmittagen durchgelesen. Mit Höhen und Tiefen, eine klare Empfehlung meinerseits. Hat mich tatsächlich positiv überrascht.
Es ist ein Buch das ich nicht so einfach mal eben in einem Rutsch durchlesen konnte, weil die Figuren in diesem Buch mir so nahe gekommen sind und ich ihre Ängste, ihr Leid mitgefühlt habe. Ich hatte das Gefühl die Protagonisten zu kennen und sie zu verstehen. Ich würde mir wünschen viele Menschen lesen dieses Buch, damit niemand die Gräuel dieses schrecklichen Krieges vergisst und begreift wie unsagbar wertvoll und priveligiert unser Leben in einem demokratischen Europa ist.
3 Sterne für die Geschichte plus 1 Stern für Heikko Deutschmann, der das Hörbuch großartig liest und so das Buch für mich besser gemacht hat. Ansonsten finde ich die jeweiligen Erzählstränge zu oberflächlich und auch zu viel. Mir hätte es wohl besser gefallen, wenn Benioff sich mit einer davon intensiver beschäftigt hätte.
Schwere Kost zur Vorweihnachtszeit. Die beiden Protagonisten müssen im Hungerwinter 1941/1942 im besetzen Leningrad Eier für eine Torte auftreiben, ansonsten droht ihnen der Tod. Die Odysee der Beiden habe ich gebannt verfolgt, der schüchterne Lew und der charismatische Kolja sind mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz gewachsen. Die Umgebung ist nicht nur wegen der feindlichen Deutschen lebensgefährlich, auch Hunger und Kälte bedrohen die beiden jungen Männer. Die Geschichte ist sehr intensiv erzählt und immer wieder erschreckt es mich, wozu Krieg Menschen macht und wozu Krieg Menschen zwingt. Ein Buch, dass so sehr die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges zeigt und doch so menschlich mitfühlend ist. Ein Buch, was mich gedanklich bestimmt noch lange begleiten wird. Ein letztes Quentchen fehlte zur 5-Sterne Bewertung, aber dennoch ein Lesehighlight
Gut geschrieben und jede Menge grausige Details an eine schlimme Zeit. Ich hoffe, unsere und jede folgende Generation muss niemals einen Krieg erleben und zusehen, wie die Menschen jede Menschlichkeit verlieren. Ich war mir mit der Bewertung unschlüssig. Der Inhalt ist brutal, unterbrochen von humorvollen Stellen, die die Ergebnisse des Krieges noch schlimmer wirken lassen. und dennoch ist es richtig gut geschrieben. Man fühlt mit dem Protagonisten und hofft inständig auf ein Wunder.
In dieser Geschichte treffen Kolja und Lew, zwei Diebe, zusammen, um während Leningrads Besetzung ein Dutzend Eier zu finden. Diese absurde Ausgangssituation entwickelt sich schnell in eine herzerwärmende Heldenreise, aus der vor den Gräueltaten des Krieges eine Freundschaft entsteht. Man merkt, dass Benioff an GoT beteiligt war, Kolja hat mich stark an Tyrion erinnert. Außerdem viele Witze übers Scheißen und Ficken, die mich eher genervt haben - glaube einfach nicht, dass man halb verhungert noch viel darüber nachdenken kann. Jeder weibliche Charakter bis zum geht nicht mehr sexualisiert. Trotz der Kritik war das mal wieder ein richtiger Pageturner, der mir riesen Spaß gemacht hat.
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Mit Stadt der Diebe gelang David Benioff ein modernes erzählerisches Meisterwerk, das Kritiker wie Leserschaft gleichermaßen in seinen Bann zog. Es ist ein fesselnder Abenteuerroman und zugleich die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei jungen Männern, die eine schier unlösbare Aufgabe zu erfüllen haben: Im belagerten, ausgehungerten Leningrad sollen sie ein Dutzend Eier auftreiben.
Book Information
Author Description
David Benioff, geboren 1970, debütierte 2002 mit dem Roman »25 Stunden« (Heyne), der von Spike Lee mit Edward Norton und Philip Seymour Hoffman in den Hauptrollen verfilmt wurde. Seither arbeitet er als Drehbuchautor, adaptierte »Drachenläufer« für das Kino und schrieb unter anderem das Drehbuch zu »Troja«. 2008 war sein Debütroman »City of Thieves« ein internationaler Erfolg. In den Folgejahren adaptierte er u. a. George R.R. Martins Saga »Das Lied von Eis und Feuer« für die bekannte HBO-Serie »Game of Thrones«, sowie Liu Cixins »Trisolaris«-Trilogie für die Netflix-Serie »3 Body Problem«. David Benioff lebt mit seiner Familie in New York.
Posts
Eine Geschichte die mir sehr gut gefallen hat. 2 Jungs auf der Suche nach 12 Eier, mitten im 2. Weltkrieg. Kolja und Lew, unterschiedlicher können Charakter nicht sein, werden zusammen los geschickt und werden auf ihrer Reise, Freunde. Beide haben mir auf ihrer Art gefallen auch wenn Kolja mit einigen Themen dann doch hin und wieder nervte. Das Ende kam dann doch anders als erhofft aber dafür wurde es dann im letzten Kapitel mit einem anderen Wiedersehen wieder gut gemacht. Definitiv ein Buch welches ich empfehlen kann. 😊
Coole Schullektüre die auf wahren Begebenheiten basiert und durchweg unterhält. Das offene Ende hat mir sehr zugesagt. Wichtiges wurde aufgelöst und zu Ende erzählt, sodass das Buch mich mit einem guten Gefühl zurücklässt. Zwischenzeitlich träge erzählt, weswegen ich Abzug gebe in meiner Bewertung.
Was für eine großartige Idee für ein Buch! Der Autor überzeugt hier auf ganzer Linie – ein toller Schreibstil, lebendige Protagonisten und eine Geschichte, die gleichermaßen witzig, mitfühlend und spannend ist. Besonders hervorzuheben ist, wie einzigartig dieses Buch ist. Gerade für Leser, die gerne Geschichten aus dieser Zeit lesen, bietet es etwas völlig Neues. Ich habe selbst schon unzählige Bücher aus diesem Setting gelesen, aber ein vergleichbares Werk ist mir bisher nicht begegnet. Genau diese Andersartigkeit macht den besonderen Reiz. Für mich war es eine durchweg begeisternde Lektüre, die definitiv im Gedächtnis bleibt.
Eindrücklich, bildhaft, brutal und vor allem sehr unterhaltsam!
Dieses Buch erzählt eine tolle, spannende und brutale Geschichte. 2 sich fremde Junge Männer erhalten den Auftrag im belagerten Leningrad des zweiten Weltkriegs ein Dutzend Eier aufzutreiben. In einer Stadt in der es kaum noch Lebensmittel gibt. Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise durch eine furchtbar brutale Zeit. Es lässt uns zusehen wie aus 2 so unterschiedlichen Menschen in kurzer Zeit Freunde werden. Und wie grausam der Krieg ist und was das mit Menschen macht. Beide Charaktere sind unglaublich sympathisch geschrieben und man hat schnell eine Bindung zu beiden. Das kalte, düstere Setting lässt einen bis zum Schluss mit frieren und hungern. Der Autor schafft es vor allem auch trotz der Brutalität dieser Zeit, doch immer wieder ein paar schmunzler unterzubringen. Mal ein etwas andere Roman über diese Zeit und eine absolute Empfehlung!
Was ein Brett
Wir befinden uns in St.Petersburg, damals noch Leningrad, zur Zeit der Belagerung des zweiten Weltkrieges. Die Menschen innerhalb von Piter, wie es die Einheimischen nennen, verhungern aufs elendigste. Das ist mal das Setting… Hinzu kommen zwei Männer die eher zufällig sich begegnen und sich zwangsläufig zusammenraufen weil sie im ausgehungerten Leningrad 12 Eier besorgen müssen, klingt verrückt ist es auch und es entsteht dazu noch eine grandiose Männerfreundschaft. Die Story trägt 5/5 die ganze Zeit des Buches, sie ist Antreiber und sorgt durch ihre unkonventionelle Art für was „frisches“. Zwei Männer die Freunde werden, müssen in Leningrad wo es definitiv nichts zu essen gibt zwingend Essen finden. Die Charaktere insbesondere Lew und Kolija sind mir ans Herz gewachsen, beide gegensätzlich wie Tag und Nacht, tun aber der Geschichte die erzählt werden möchte ziemlich gut. Speziell Kolja sorgt für Wärme wo es nur Kälte gibt, ich liebe den Kerl einfach. Wie man sich denken kann, ging es um die Zeit eher ab als das es gemütlich zu ging, demzufolge sind hier und da schon wirklich heftige Szenen dabei, es ist Krieg. Die Hungersnot und die Kreativität der Menschen sind gut beschrieben, man hat das Gefühl einen „Geschichtsunterricht“ zubekommen. In der Schule hat man vielleicht mitbekommen was damals passierte, eine Geschichte zu lesen die darin spielt und eine eigene Handlung bereit hält, hat was und ist ergreifend. Einfach kaufen, es liest sich so gut, die Geschichte ist nicht langweilig, die Charaktere machen Spaß und lassen sich sehr gut lesen und am Ende klappt man das Buch zufrieden zu. Eine gute Geschichte mehr, paar gute Charaktere mehr, in der Literaturwelt.
Stadt der Diebe von David Benioff aus dem #blessingverlag 🕊️ Leningrad 1942. Eingekesselt. Bombardiert. Hunger. In diesem Umfeld erhalten zwei ganz unterschiedliche junge Männer einen Auftrag. Sie sollen 12 Eier für die Hochzeitstorte der Tochter des Geheimdienstchef besorgen. . Auf dieser Suche begleiten wir die beiden Hauptfiguren. . Wir lernen die Abgründe dieser Zeit kennen. Das Elend. Die Angst und die unterschiedlichen Gefahren. . Die beiden jungen Männer erleben so manches. . Es war eine grausame Zeit und diese grausamen Geschichten werden hier auch erzählt. . Trotzdem gleicht der Erzählstil dem eines Abenteuerromans. Oder auch einer coming age Geschichte. . Meine Stimmung ist leicht gedrückt, leicht amüsiert. Eine merkwürdige Mischung. Aber die Protagonisten nehmen der Geschichte viel von dem Schrecken. . Ich vergebe 4 Sterne. Geschichte in Romanform.
Ein packendes Buch, das es schafft, die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges und die Greueltaten der Wehrmacht mit einem Abenteuer zweier junger Männer in tragischer und zugleich komischer Art und Weise zu verknüpfen.
Die Stadt der Diebe spielt im damaligen Leningrad, zur Zeit der anhaltenden Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Die Menschen in der Stadt sind ausgehungert und verzweifelt. Die Blockade der Deutschen lässt die Bewohner Leningrads zu unter anderen zu Kannibalen und rücksichtlosen wilden Wesen werden. Das Schicksal führt den 17 jährigen Lew und den älteren Kolja im Leningrader Kresty-Gefängnis zusammen. Nur ein Deal mit dem Geheimdienstchef der Stadt bewährt die beiden zunächst vor ihrer Hinrichtung. Die Beiden starten in eine schier unlösbare Mission, innerhalb von sechs Tagen sollen sie ein Dutzend Eier auftreiben. Was Lew und Kolja in dieser Zeit erleben, macht teilweise schwer verdaulich deutlich, wie unmenschlich der Krieg ist. Und trotzdem packt einen die Geschichte und die dabei langsam entstehende Sympathie der beiden Männer füreinander. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen und gleichzeitig mein Interesse geweckt, mich mehr mit der Leningrader Blockade zu beschäftigen. Es ist somit meiner Meinung nach eine sehr inspirierende und packende Lektüre.
Eine herzerwärmende Bromance, mit dem besonderen Etwas.
"Stadt der Diebe" und ich war tatsächlich keine Liebe auf dem ersten Blick. Angesprochen hatte es mich auf einem Büchermarkt aufgrund seines Covers und hat sich schlussendlich doch in meine Tasche verirrt. Wie der Klappentext schon vermuten lässt, handelt es sich um Kolja und Lew, zwei Männer, die Gegensätzlicher nicht sein könnten und dennoch beide dieselbe irrsinnige Aufgabe erhalten: 12 Eier im belagerten Russland auftreiben, um eine Hochzeitstorte für die Tochter des Obersts backen zu können. David Benioff arbeitet geschickt mit bizarren Gegensätzen, versteht es, mit ihnen eine besondere Dynamik zu erschaffen und dem Buch eine eigenständige Seele zu geben, mit Kolja und Lew im Mittelpunkt. Auf der einen Seite Kolja, der blonde Schönling, mit seinem Charme und seiner einzigartigen Art, der mein Herz erobert und behalten hat, auf der anderen Seite Lew, der etwas grummelige Jude, in dessen Gefühlswelt uns Benioff eintauchen lässt. Beide erleben auf ihrer Suche gemeinsam Abenteuer und lernen Menschen kennen, die eine einzigartige Dynamik versprühen und die Grausamkeit des Krieges nicht vergessen lassen. Besonders das Ende lässt das Buch einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Ein Buch, welches auf mich eine Wirkung hatte, die schwer zu beschreiben ist und es lohnenswert macht, es zu lesen! Denn auch wenn es zu Anfang noch keine wirkliche Liebe war, ist es jetzt eine.
Winter 1942 im besetzten Leningrad: zwei junge Männer - ein Deserteur und ein Kriegsplünderer - werden zum Tode verurteilt. Doch ihre Strafe soll entfallen, wenn sie stattdessen für die Hochzeit der Obersttochter ein Dutzend Eier besorgen. Und so beginnt für die beiden eine abenteverliche Reise mitten in den Grauen des Zweiten Weltkrieges. Ich muss zugeben, mit den beiden Charakteren hatte ich durch ihre steten sexistischen Kommentare meine Schwierigkeiten und zwischendurch hatte mich die Geschichte dadurch etwas verloren. Trotzdem habe ich ihre spannende Reise und die daraus entstehende Freundschaft gerne begleitet. Insbesondere das Ende hat mich emotional sehr bewegen können und die brutalen, unverschönt beschriebenen Kriegsgeschehnisse rauben beim Lesen regelmäßig den Atem. Insgesamt ist „Die Stadt der Diebe" ein faszinierendes Buch, das humorvolle sowie lebenskluge Szenen mit den Schrecken des Zweiten Weltkrieges verbindet. Witz und Tod gehen hier Hand in Hand. Meinen Geschmack konnte das Buch iedoch nicht immer vollends treffen. Mit Sicherheit wird dieses Werk nichtsdestotrotz noch länger nachklingen.
Ich hab es bei meiner Mutter Zuhause rumliegen sehen und aus Langeweile angefangen und oh wow hat es in mir Emotionen hervorgeholt. So eine tolle Beziehung zwischen den beiden Figuren und für mich persönlich wahnsinnig zu lesen was Krieg noch alles für die Menschen alltäglich bedeutet. Nicht die großen schlachten und Bomben und alles was man eh kennt. Sondern die kleinen alltäglichen Probleme und Freuden, die die Menschen haben. Der Umgang und das Weiterleben. Ich hatte das Gefühl von absoluter Authentizität und genau das hat mich so fertig gemacht. Tolles Buch
Eine wunderbare Geschichte
Faszinierend, atmosphärisch, Charaktere, die man richtig kennenlernt, und die handeln, wie jede*r wohl handeln würde. Eine nüchterne Betrachtung der Brutalität des Krieges, die auf beeindruckende Weise die Schrecken des Krieges zeigt. Auch die Absurdität des Auftrags für Lew und Kolja erscheint in keiner Form unrealistisch. Vielmehr wird die ganze Absurdität des Krieges dadurch genial hervorgehoben. Ein paar Plots sind, wer schon mehr als fünf Geschichten gelesen und fünf Filme gesehen hat, vorauszusehen. Aber das tut der ganzen Schönheit dieser Geschichte keinen Abbruch. Benioff ist wirklich ein klasse Geschichtenerzähler! Dazu wünsche ich mir eine Verfilmung.
Drehbuchautor von Game of Thrones. Hat mich interessiert, was dieser Mensch, der so ein katastrophales Ende für die Serie erschaffen hat, sonst noch zu bieten hat. Einfach geschrieben und dennoch sehr spannend. Ich behaupte, in ein bis zwei Nachmittagen durchgelesen. Mit Höhen und Tiefen, eine klare Empfehlung meinerseits. Hat mich tatsächlich positiv überrascht.
Es ist ein Buch das ich nicht so einfach mal eben in einem Rutsch durchlesen konnte, weil die Figuren in diesem Buch mir so nahe gekommen sind und ich ihre Ängste, ihr Leid mitgefühlt habe. Ich hatte das Gefühl die Protagonisten zu kennen und sie zu verstehen. Ich würde mir wünschen viele Menschen lesen dieses Buch, damit niemand die Gräuel dieses schrecklichen Krieges vergisst und begreift wie unsagbar wertvoll und priveligiert unser Leben in einem demokratischen Europa ist.
3 Sterne für die Geschichte plus 1 Stern für Heikko Deutschmann, der das Hörbuch großartig liest und so das Buch für mich besser gemacht hat. Ansonsten finde ich die jeweiligen Erzählstränge zu oberflächlich und auch zu viel. Mir hätte es wohl besser gefallen, wenn Benioff sich mit einer davon intensiver beschäftigt hätte.
Schwere Kost zur Vorweihnachtszeit. Die beiden Protagonisten müssen im Hungerwinter 1941/1942 im besetzen Leningrad Eier für eine Torte auftreiben, ansonsten droht ihnen der Tod. Die Odysee der Beiden habe ich gebannt verfolgt, der schüchterne Lew und der charismatische Kolja sind mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz gewachsen. Die Umgebung ist nicht nur wegen der feindlichen Deutschen lebensgefährlich, auch Hunger und Kälte bedrohen die beiden jungen Männer. Die Geschichte ist sehr intensiv erzählt und immer wieder erschreckt es mich, wozu Krieg Menschen macht und wozu Krieg Menschen zwingt. Ein Buch, dass so sehr die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges zeigt und doch so menschlich mitfühlend ist. Ein Buch, was mich gedanklich bestimmt noch lange begleiten wird. Ein letztes Quentchen fehlte zur 5-Sterne Bewertung, aber dennoch ein Lesehighlight
Gut geschrieben und jede Menge grausige Details an eine schlimme Zeit. Ich hoffe, unsere und jede folgende Generation muss niemals einen Krieg erleben und zusehen, wie die Menschen jede Menschlichkeit verlieren. Ich war mir mit der Bewertung unschlüssig. Der Inhalt ist brutal, unterbrochen von humorvollen Stellen, die die Ergebnisse des Krieges noch schlimmer wirken lassen. und dennoch ist es richtig gut geschrieben. Man fühlt mit dem Protagonisten und hofft inständig auf ein Wunder.
In dieser Geschichte treffen Kolja und Lew, zwei Diebe, zusammen, um während Leningrads Besetzung ein Dutzend Eier zu finden. Diese absurde Ausgangssituation entwickelt sich schnell in eine herzerwärmende Heldenreise, aus der vor den Gräueltaten des Krieges eine Freundschaft entsteht. Man merkt, dass Benioff an GoT beteiligt war, Kolja hat mich stark an Tyrion erinnert. Außerdem viele Witze übers Scheißen und Ficken, die mich eher genervt haben - glaube einfach nicht, dass man halb verhungert noch viel darüber nachdenken kann. Jeder weibliche Charakter bis zum geht nicht mehr sexualisiert. Trotz der Kritik war das mal wieder ein richtiger Pageturner, der mir riesen Spaß gemacht hat.





























