Das Ministerium für die Zukunft

Das Ministerium für die Zukunft

Softcover
3.770
ZukunftsvisionObamaGreta ThunbergUmwelt

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Von Barack Obama auf Twitter empfohlen!

Indien, 2025. Das Land wird von einer gnadenlosen Hitzewelle heimgesucht, die Temperaturen erreichen mancherorts über 50 Grad. Hunderttausende Menschen sterben, manchmal werden ganze Stadtviertel ausgelöscht. Zu den Überlebenden gehört der Entwicklungshelfer Frank May. Schwer traumatisiert zieht er in die Schweiz, um mit denen abzurechnen, die seiner Meinung nach mitverantwortlich sind: dem Ministerium für die Zukunft, dessen Aufgabe es eigentlich ist, solche Katastrophen zu verhindern. In Mary Murphy, der Vorsitzenden des Ministeriums, findet Frank unerwartet eine Verbündete, die wie er gegen den Klimawandel kämpft - wenn auch mit anderen Mitteln ...

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Near Future
Format
Softcover
Pages
720
Price
18.50 €

Author Description

Kim Stanley Robinson wurde 1952 in Illinois geboren, studierte Literatur an der University of California in San Diego und promovierte über die Romane von Philip K. Dick. Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte er seine ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten, 1984 seinen ersten Roman. 1992 erschien mit »Roter Mars« der Auftakt der Mars-Trilogie, die ihn weltberühmt machte und für die er mit dem Hugo, dem Nebula und dem Locus Award ausgezeichnet wurde. In seinem Roman »2312« erkundet er die verschiedenen Gesellschaftsformen, die die Menschheit nach ihrem Aufbruch ins Sonnensystem erschafft. Zuletzt sind bei Heyne seine Romane »New York 2140«, der in einem vom Klimawandel gezeichneten New York der nahen Zukunft spielt, und sein Bestseller »Das Ministerium für die Zukunft« erschienen. Kim Stanley Robinson lebt mit seiner Familie in Davis, Kalifornien.

Posts

13
All
3

The Minestry of the Future beschäftigt sich mit einer möglichen Zukunft, in der der Klimawandel so weitergeht wie bisher. Dabei werden verschiedenste Aspekte angesprochen von Klimawissenschaften, Wirtschaftswissenschaft bis zur Flüchtlingspolitik. Dadurch entsteht ein komplexes Bild dieses so immens wichtigen Themas. Jedoch, und jetzt kommt ein großes Aber, gibt es Punkte Abzug für eine, meines Erachtens, nicht gute Geschichte.

Das Buch startet super stark und spannend mit der Beschreibung einer Hitzekatastrophe in Indien, wo wir auch die erste Hauptperson Frank, kennenlernen. Die zweite Hauptperson ist Mary, die Leiterin des titelgebenden Ministeriums. Das sind mehr oder weniger die beiden einzigen Menschen, denen mehr als zwei Kapitel gewidmet werden. Beiden folgen wir in losen Abständen im Laufe der Zeit. Leider kann das Buch die Spannung vom Anfang nicht halten. Dazu trägt auch die besondere Kapitelstruktur bei. Diese sind sehr unterschiedlich: von Rätseln zu Lexikonauszügen zu Dialogen wie bei einem Theaterstück. Einerseits verstärkt das den Eindruck, das alles mit allem zusammenhängt, andererseits bleibt es so auch immer sehr abstrakt und verwirrend. Immer wenn man denkt, jetzt wird es spannend, wie wird es wohl weitergehen, startet das nächste Kapitel. Durch die fehlende zeitliche und örtliche Einordnung der Kapitel fühlte ich mich verloren: wie lange ist die Hitzekatastrophe her, bin ich in der Zukunft/Gegenwart/Vergangenheit? Ist diese Person hier jetzt wichtig? Die zwei Hauptfiguren bleiben auch sehr blass und ohne Tiefgang. Ich hätte gerne mehr von Mary erfahren und v.a. auch über die Children of Kali. Was denkt sie über die mindestens fragwürdigen Praktiken ihres Sicherheitschefs? Keine Antwort! Dieses Buch ist definitiv auch 100 Seiten zu lang. Warum wird nach einem gefühlten Höhepunkt noch eine völlig uninteressante Liebesgeschichte angefangen? Völlig unverständlich, dafür gibt es Punkte Abzug. Fazit: Das Buch bearbeitet ein sehr wichtiges Thema und ich musste bei vielen aktuellen Nachrichten an verschiedene beschriebene Szenarien denken. Dennoch ist die schriftstellerische Umsetzung leider nur mittelmäßig.

1.5

Tolles Thema, aber der Stil von Robinson ist nicht meins. Zu fragmentarisch, zu viele kurze Kapitel, da entsteht keine richtige Geschichte für mich.

3

Ein Science Fiction Autor, der sich mit der Idee des guten Lebens, der Vorstellung einer solidarischen Welt-Gesellschaft und der sich immer mehr aufdrängenden Klima-Frage widmet.

Ein Roman, der sich mit der wohl größten Herausforderung der Menschheit auseinandersetzt, die uns seit der Industrialisierung begleitet: Der menschengemachte Klimawandel. Das Ministerium für die Zukunft, entstanden aus dem Pariser Abkommen, wird 2025 in Zürich eingesetzt, um nach staatenübergreifenden Lösungen für steigende CO2-Emission und den damit verbundenen Klima-Extremen zu suchen und diese umzusetzen, damit die Erde für alle Lebewesen wieder lebenswert wird und sich erholt. Kim Stanley Robinson legt mit diesem idealistisch-realistischen Roman ein zum Nachdenken anregendes Werk vor. Idealistisch, weil es der Utopie einer sozial-ökologischen Gerechtigkeit nachgeht. Realistisch, weil die Gefahren des Klimawandels schon derzeit mehr als akut sind. Neben den im Roman aufgezeigten, durchdachten Lösungsstrategien finden sich im Buch immer wieder Orte, Wörter, Bezeichnungen und Ereignisse, die zum weiter nachschauen animieren. Beispiel: Was Firn ist, wusste ich vorher nicht. Auch waren mir die Modragón-Genossenschaft oder die Nansen-Pässe vorher kein Begriff. Auch wenn mich diese Sachen über das Buch hinaus noch begleiten werden, leidet der Inhalt teilweise an für meinen Geschmack etwas lieblos wirkenden Dialogen, seltsam eingeschobenen Kapiteln in Form von Lehrer*in/Schüler*in-Settings und dem schon früh abzusehenden, weiteren Verlauf des Buches. Kurzum: Ein guter Roman, der sich mit der Idee des guten Lebens, der Vorstellung einer solidarischen Welt-Gesellschaft und der sich immer mehr aufdrängenden Klima-Frage widmet.

2

Nicht mein Schreibstil

Ich habe mich an manchen Stellen wirklich durch quälen müssen, weil es so lang gezogen war. Dieser Roman glich auch eher einem Sachbuch, was mir nicht zugesagt hat.

4

Großartiges Buch, allerdings nicht einfach zu lesen und nicht ohne Längen. Trotzdem eine Leseempfehlung!

4.5

Ein wichtiges Thema und ein tolles Buch. Für mich ist es ein Highlight. Absolute Leseempfehlung und wenn es nur ein Versuch ist, sich auf das Buch einzulassen.

Ich habe dieses Buch durch meine örtliche Buchhandlung bekommen und war anfangs skeptisch, auch wegen der ganzen schlechten Rezensionen. Doch ich wollte dem ganzen eine Chance geben und es hat mich wirklich überrascht. Ich brauchte zwar auch etwas um mit dem Schreibstil warm zu werden aber nach kurzem wurde es für mich einfacher. Das Buch ist Kapitel für Kapitel unterschiedlich. Mal ist es in der dritten Person geschrieben und erzählt die Geschichte der Hauptfiguren Mary und Frank. Diese Geschichte zieht sich bis zum Ende des Buches. Dann gibt es Kapitel, die in der ersten Person geschrieben sind und die erzählen die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Mal sind es Wissenschaftler, mal Menschen, die einen Job ausüben, der was mit den Klimaschutzmaßnahmen zu tun hat und manchmal auch Flüchtlinge. Diese Kapitel eröffnen den Einblick in Gedanken und Gefühle, die mit dem Hauptplot nicht übermittelt werden könnten und waren für mich ein besonderer Teil des Buches. Außerdem gibt es Kapitel, die entweder ein Diskussionsgespräch über spezielle Themen darstellen oder auch einer Vorlesung gleichen, oder einfach sachlich Themen aus der Wissenschaft oder Ökonomie behandeln. Diese Kapitel sind vermutlich die schwierigsten für die meisten Leser:innen und haben dann eher einen Sachbuch Charakter. Mir haben auch diese Passagen sehr gefallen, da mich die Themen stets interessiert haben und ich sie einfach gerne gelesen habe. Und als letztes kommen Kapitel, in denen Objekte oder komplexe Konstrukte, wie „der Markt“ oder ein Photon in der ersten Person über sich sprechen. Durch diese vielen verschiedenen Aufbauten der Kapitel kann ich die Kritiken vollkommen verstehen, mir jedoch hat es den Spaß nicht genommen. Selbst die ökonomischen Teile waren interessant für mich, obwohl ich eher an der Naturwissenschaft interessiert war. Ich würde das Buch allen empfehlen um sich selbst ein Bild zu machen. Auch wenn es am Ende nicht den Geschmack treffen sollte.

4

Absolute Leseempfehlung für jeden, der sich für Klimawandel interessiert (und das sollte eigentlich auch jeder tun). Das Buch beginnt sehr dystopisch und deprimierend (und viiiel zu nah dran an unserer eigenen nahen Zukunft), beschreibt dann aber sehr spannend anhand der Arbeit des "Ministry for the Future", wie immer mehr Maßnahmen und Strategien entwickelt werden, um die Erde lebenswert zu erhalten. Das geht auch in terroristische und gewaltsame Richtungen, aber am Ende zeigt sich, dass es Wege und Mittel gibt, die letztlich funktionieren. Ein Hoffnungsschimmer und ein paar Konzepte, die sehr nah dran am tatsächlich machbaren sind. Die letzten paar Kapitel sind dann nicht mehr so spannend, da zieht sich das ganze meiner Meinung nach unnötig. Nichtsdestrotrotz ein wirklich tolles Buch!

4

This book at times feels ominously prescient about the future and at others it feels like a long list of various ideas (a lot of them are actually pretty interesting). Though it was fun to read about a world that starts in the present day and ends up in an ideal version of the future where we’ve worked out climate change.

3

Zum Ende hin wirklich doll kitschig geworden mit einer Liebesbeziehung, die auf den letzten 100 Seiten überhaupt erst entstand. Allgemein werde hier aber sehr viele gute Ideen für eine bessere Zukunft weitergedacht.

4

Wir sollten uns ein Beispiel nehmen…

Die Menschheit kämpft gegen ihren Untergang. Der Feind? Die Katastrophale, menschengemachte Klimaveränderung.

Found the Characters empty, didn’t get the story, wasn’t interesting for me

2

This book has some great ideas on how we might tackle climate change, but that's really all. At 560 pages, it's about 550 pages longer than it needs to be. There is no narrative here - The main character has an idea, everyone agrees to it, nothing ever goes wrong, and then the characters pat each other on the back for having such a good idea. Nothing unexpected happens, there are never any unintentional consequences, as the main character gets every national on earth to multilaterally agree on things at the drop of a hat. For all the thought and accuracy put into the science, the international politics in here is pure fantasy. Its just 500 pages of poorly developed characters doing everything perfectly the first time and lots of exposition about how great things are going now. Anything accidentally interesting (Children of Khali) are quickly moved past only to be used, off-hand, later. I honestly think this would have been better off as an op-ed at a journal describing the technologies than a 500+ page exercise in intellectual masturbation about how smart the main protag's ideas (i.e., the author's) are. Because the ideas *are* interesting on their own merits, but this book is not. The only reason it gets 2 stars instead of 1 is because at least the scientific and financial ideas being presented are thought-provoking and worthy of merit, even if this is totally the wrong format for them.

4

Sci-Fi Buch über den Umgang mit dem Klimawandel/ der Klimakatastrophe und die menschlichen Versuche durch Geoengineering die Erde zu erhalten. Das Buch ist ein großartiger Politthriller, der Theorien und Forschungen fast aller Disziplinen anschneidet und daher besonders für Klugscheißer und Funfact Liebhaber ein tolles Buch ist. An einigen Stellen hat es dadurch natürlich auch seine Längen. Am deprimierendsten ist wohl, dass das Buch 2025 beginnt - we only have so little time left.

Create Post