Es ist schwer, ein Gott zu sein

Es ist schwer, ein Gott zu sein

Softcover
4.37
Science-Fiction-KlassikerDiezukunft.DeRussische Science-FictionScience Fiction

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Description

Arkadi und Boris Strugatzki sind nicht nur Autoren von Weltrang, sondern auch Vordenker einer systemkritischen Literatur. Es ist schwer, ein Gott zu sein , 1964 geschrieben, erzählt die Geschichte von Anton, der auf einem fremden, rückständigen Planeten gottgleiche Macht hat, sie aber nicht nutzen darf und daran zerbricht. Über seine versteckte Stalin-Kritik hinaus ist der Roman eine hochaktuelle Auseinandersetzung mit der politischen Verantwortung des Einzelnen.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
320
Price
13.40 €

Author Description

Arkadi (1925–1991) und Boris (1933–2012) Strugatzki zählen zu den bedeutendsten und erfolgreichsten russischen Autoren der Nachkriegszeit. Ihre Romane sind nicht nur faszinierende Parabeln über die Stellung des Menschen im Universum, sondern auch schonungslose Abrechnungen mit Ideologiegläubigkeit und Personenkult. Etliche ihrer Texte durften in der Sowjetunion nicht erscheinen. Inzwischen hat die Gesamtauflage ihrer Werke die fünfzig Millionen überschritten, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Viele ihrer Romane wurden verfilmt – Andrei Tarkowskis Adaption von »Picknick am Wegesrand« unter dem Titel »Stalker« gehört zu den Klassikern der Filmkunst.

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Ein Meisterwerk der Science-Fiction, und eine wichtige Botschaft an alle Kunstschaffenden.

Eine unglaubliche Abenteuerreise auf einen Planeten, der mit Problemen zu kämpfen hat, die wir auf der Erde – vermeintlich – längst überwunden haben. »Es ist schwer, ein Gott zu sein« von Arkadi und Boris Strugatzki ist oberflächlich betrachtet ein spannender Science-Fiction-Roman, spielt jedoch mit deutlich tiefgründigeren Gedanken. Im Rahmen einer Forschungsmission reist ein Wissenschaftler der Erde auf einen fremden Planeten, auf dem Menschen leben, die uns erstaunlich ähnlich sind. Der entscheidende Unterschied: Sie hinken in ihrer Entwicklung etwa 800 Jahre hinterher. Es herrschen feudale Strukturen, Gewalt, Aberglaube und politische Willkür prägen den Alltag. Wir begleiten den Forscher Anton, der getarnt als Adeliger unter dem Namen Don Rumata in diese Gesellschaft eingeschleust wurde. Als Angehöriger einer technisch und moralisch weit fortgeschritteneren Zivilisation erwächst zwangsläufig der Wunsch nach Aufklärung. Wie leicht wäre es für ihn, diese Menschen zu einem besseren, fortschrittlicheren Leben zu verhelfen? Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Er darf nicht eingreifen. Er darf den Lauf der Geschichte nicht verändern, niemanden ernsthaft verletzen oder töten und sich vor allem nicht als Fremder zu erkennen geben. Er muss fragwürdige Entscheidungen hinnehmen, Grausamkeiten mitansehen und die Augen vor Entwicklungen verschließen, die dieser Gesellschaft schaden. Ein Eingreifen würde bedeuten, Gott zu spielen und genau deshalb ist es ihm verboten. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten. Auf einer Metaebene lässt sich der Roman auch als große Kritik am sowjetischen System lesen. In einer Gesellschaft aus blinden, unwissenden Menschen, die weder die Möglichkeit noch den Mut haben, Dinge zu hinterfragen, haben es insbesondere Kunst- und Kulturschaffende schwer. Ein offenes Plädoyer für Kunstfreiheit in einer Moskauer Tageszeitung zu veröffentlichen, wäre selbstverständlich unmöglich gewesen. Für ihre Systemkritik mussten die Strugatzki-Brüder also kreativere Wege finden. Für mich ein absolutes Meisterwerk! Adnan

Ein Meisterwerk der Science-Fiction, und eine wichtige Botschaft an alle Kunstschaffenden.
3.5

Spannend

Mir gefällt die Geschichte wirklich gut. Man merkt ihr das Alter an, aber die Idee ist einfach großartig. Kurzweilig.

Spannend
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