Die Liste
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Description
Bei den British Book Awards 2024 für das Debüt Book of the Year nominiert.
»O mein Gott, hast du die Liste gesehen?« Für Ola und ihren Verlobten Michael verändert sich von einem Moment auf den anderen ihr ganzes Leben. Denn auf der Liste steht Michaels Name zusammen mit vielen anderen prominenten Männern, denen sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen wird. Und die Liste verbreitet sich im Netz in Sekundenschnelle. Nun ist Ola Olajide eine angesehene Journalistin für ein feministisches Lifestyle-Magazin, die genau über diese Art von Geschichten berichtet. Ihr Verlobter Michael ist ein erfolgreicher Moderator, der gerade bei einem neuen Sender zum Star aufgebaut werden soll. In 30 Tagen wollen die beiden heiraten. Nun steht alles auf dem Spiel – der Beruf, das gegenseitige Vertrauen, die Liebe. Ola stellt Michael ein Ultimatum: Bis zu ihrem Hochzeitstag soll er seine Unschuld beweisen. Aber was ist die Wahrheit? Und was bedeutet das für ihrer beider Zukunft?
Book Information
Author Description
YOMI ADEGOKE ist eine mehrfach preisgekrönte Journalistin und Autorin. Sie ist Kolumnistin bei The Guardian und der britischen Vogue und arbeitet als Redakteurin für das Elle Magazin. Sie war Co-Autorin des Bestsellers Slay In Your Lane und wurde 2018 vom Evening Standard zu einer der einflussreichsten Personen in London ernannt. 2021 wurde sie in die »30 under 30«-Liste von Forbes aufgenommen. Ihr Roman »Die Liste« stand auf Anhieb auf der Sunday-Times-Bestsellerliste.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
The List von Yomi Adegoke hat eine wirklich starke Grundidee . Die Frage, was passiert, wenn ein Name plötzlich auf einer Liste mit anonymen Missbrauchsvorwürfen auftaucht, ist extrem spannend und aktuell. Leider zieht sich das Buch für mich deutlich zu sehr. Die Geschichte dreht sich oft im Kreis, es gibt viele unnötige Nebeninfos und der starke Slang hat das Lesen stellenweise ziemlich zäh gemacht. Gegen Ende habe ich mich ehrlich gesagt nur noch durch die Kapitel gearbeitet, weil ich endlich wissen wollte, wie alles aufgelöst wird. Mit dem Ende war ich im Gegensatz zu vielen anderen aber völlig fein. Insgesamt ein Roman mit einer großartigen Idee, der für mich deutlich straffer hätte sein können.
Hype um das Buch ist für mich nicht nachvollziehbar..
Ja, ich gebe zu, dass der grundlegende Spannungsbogen gelungen ist und die Gefühlswelt der beiden Hauptfiguren gut beschrieben wird. ABER: Dies geschieht aus meiner Sicht viel zu langatmig, man kann getrost große Passagen überspringen ohne das was passiert. Auch finde ich den Ton der angeschlagen wird zu gekünstelt und gewollt hip. Mich hat es zumindest im Vergleich zu den sehr guten Kritiken auf dem Einband nicht überzeugt. Allerdings : Für die literarische Qualität von Buch ist der Schluss gut gelungen !

Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe musste ich es einfach mitnehmen!
Die Thematik ist großartig und wichtig. Über die Auswirkungen von Social Media zu lesen war spannend und beklemmend zugleich. Manchmal fand ich das Buch etwas zu langatmig aber im Großen und Ganzen hatte ich Freude am Lesen.
12.07.2025 So viele (aktuelle) Themen.... Das Buch war ein Vorschlag in unserem Mädels-Buchclub und ich finde, es passt perfekt für Leserunden. Es bietet soooo viele Inhalte zum Diskutieren.
Jetzt kann ich leider nicht viel über das Buch schreiben, ohne Gefahr zu laufen zu spoilern. Also halte ich mich kurz... Das Buch ist sehr, sehr gut! Ich finde, es ist für männliche als auch weibliche LeserInnen geeignet. Vielleicht wäre es sogar als zeitgenössische "Schullektüre" gut, weil es wirklich die Gefahr der Anonymität des Internets, der Auswirkungen von Postings sehr anschaulich aufzeigt. Auf der anderen Seite wirft dieses Buch für mich auch die Frage auf, warum sollte man erwiesene Täter davor schützen öffentlich als solche zu deklarieren? Und damit weitere zukünftige Opfer vor diesen Erfahrungen zu bewahren... Also wirklich ein Buch, das berührt und das man nicht vergessen wird. Allerdings haben mir die beiden Sprecher des Hörbuchs leider nicht zugesagt (ihn fand ich deutlich angenehmer als sie)...
Werbung/Rezensionsexemplar Wie sehr interessiert ihr euch für aktuelle Themen in Büchern? Die Liste/ Yomi Adegoke/ btb Verlag/ 12.02.2025 „Oh mein Gott, hast du die Liste gesehen?“ Spannend, dramatisch und ernüchternd- willkommen in einer Geschichte, die nicht besser in unsere Zeit passen könnte. Wie würdest du damit umgehen, wenn 30 Tage vor deiner Hochzeit, alles was du über deinen „Mann“ weißt plötzlich in Frage gestellt wird? Denn der Name von Olas Verlobtem wird per Social Media auf einer Liste geleakt, auf der nur Personen mit sexuellem Fehlverhalten stehen. Die Welt der beiden gerät damit ins Wanken. Meine Meinung: Ich finde es sollte viel mehr Bücher gegen, die einem bewusst machen was Soziale Medien für Auswirkungen haben können. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und ließ mich deshalb flott ganz tief in die Materie versinken und gerade das Ende hat mich überrascht. Die zweite Hälfte des Buches hat meiner Meinung nach etwas an Dynamik verloren aber trotzdem empfehle ich jedem das Buch, der mal was anderes lesen möchte. Ein Debattenroman der heutigen Zeit und absolut lesenswert. Von mir gibt es 4/5⭐️ und danke ans @teambloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Große Empfehlung, aktuelles Zeitgeschehen!
Bis zu ihrem Hochzeitstag soll Michael seine Unschuld beweisen. Aber Ola ist kein Indiz für seine Unschuld genug. Die Zweifel sind da. Und sie leidet unschuldig. Sie fragt sich, ob es die Kommentatoren überhaupt kümmert, was das Ganze mit ihr macht. Für die User ist es nur ein Online-Spiel, eine Hexenjagt hinter der bequemen Maske der Anonymität. Für Ola ist es eine Katastrophe: Ihre Beziehung liegt in Scherben. Ihr Job steht auf der Kippe. Ganz zu schweigen von ihrer geistigen Gesundheit. Die Leute werfen mit Dreck, stellen Behauptungen auf und beschuldigen, ohne die geringste Ahnung von der Wahrheit zu haben. Überwiegt der Nutzen von Social Media unterm Strich die Gefahren, wenn der Schaden so niederschmetternd sein kann wie in ihrem Fall? Die Situation erinnert mich sehr an Faisal Kawusi und Luke Mockridge, die nach ihrem jeweiligen Shitstorm in tiefe Depressionen rutschten. Ein Buch, das man lesen sollte, „wenn man sich für die Widersprüche der Menschen in einer Kultur der moralischen Empörung und der gefährlichen Pöbelherrschaft in den sozialen Medien interessiert“, schreibt Bernardine Evaristo.
Die Bewertung ist für das Hörbuch: Die Geschichte fand ich richtig gut! Der Zwiespalt, in dem Ola steckt, kam sehr gut herüber. Was Social Media und alles darum herum anrichten kann in einem Roman verpackt, sehr gut! Den Stern Abzug gebe ich für den männlichen Hörbuchsprecher. Einen unpassenderen Sprecher hätte man fast nicht finden können 🙈 sie war hingegen ok.
Ja okay, aber…?!
Die Geschichte war in Ordnung, hat mich jedoch nicht vom Hocker gerissen – vielleicht auch, weil das Thema „Internet und seine Gefahren“ mittlerweile jedem bekannt ist. Was ich allerdings zugeben muss: Man hat während des Lesens ständig neue Verdächtige im Kopf und ist am Ende wirklich überrascht, wer es tatsächlich war! Ein nettes Buch, wenn man zwischendurch mal etwas mehr als nur Instagram, Facebook, Twitter oder TikTok lesen möchte. 😅

„Das war die Ironie; Männer fürchteten falsche Anschuldigungen, aber Überlebende waren diejenigen, die zu Unrecht verleumdet wurden.“
Wie würdest du reagieren, wenn plötzlich der Name deines Partners auf einer Liste auftaucht, auf der Männern sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden? Wenn du selbst feministische Journalistin bist und genau über diese Themen schreibst? Und wenn ihr in einem Monat heiraten wolltet? Genau in dieser Situation findet sich Ola wieder und wird hineingezogen in einen Strudel widersprüchlicher Gefühle und der Dynamiken, die insbesondere im Internet schnell entstehen können. Der Autorin gelingt ein spannender Drahtseilakt zwischen dem Grundsatz „Überlebenden sollte geglaubt werden“ und der Frage, was passiert, wenn auch Unschuldige betroffen sind. Toll fand ich, dass konsequent von „Überlebenden“ gesprochen wurde, ein Begriff, der genau das benennt, was viele Frauen* sind, wenn man sich allein die Zahlen der Femizide ansieht: Überlebende. Was mich gestört hat: Das Buch hätte gut 200 Seiten kürzer sein können. Es zog sich sehr und drehte sich oft im Kreis, wobei wieder einmal fehlende Kommunikation das Hauptproblem war. Auch die Entscheidungen der Protagonistinnen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Die Auflösung kam erst im letzten Kapitel und erinnerte mich stark an die typischen Bösewichte in Thrillern, die zum Schluss genüsslich ihr „Meisterwerk“ erklären.
Abgebrochen auf Seite 140
Die Liste klang für mich nach einem richtig spannenden Buch: Social Media, öffentliche Demütigung, Vertrauen in der Partnerschaft: lauter Themen, die super aktuell und relevant sind. Leider hat mich die Umsetzung dann enttäuscht. Nach etwa 140 Seiten musste ich abbrechen, weil es einfach so langatmig war. Das Buch hätte meiner Meinung nach locker nur halb so dick sein müssen. Viele Passagen waren sooo detailliert erzählt, ohne dass wirklich etwas passiert. Auch sprachlich hat es mich nicht abgeholt. Der Stil wirkte oft übertrieben hip, so als wollte er unbedingt modern und social-media-tauglich klingen. Das hat sich für mich leider nicht natürlich angefühlt, sondern eher gewollt. Spannendes Thema, aber viel zu zäh erzählt und stilistisch einfach drüber.
Wenig Raum für Opfer
In den Roman wird der Verlobte der Protagonistin auf einer anonymen Liste eines Übergriffs beschuldigt. Daraufhin entspannt sich die Frage, ob sie seiner beteuerten Unschuld glauben schenken sollte oder nicht. Mithilfe verschiedener Protagonistinnen werden Online-Debatten, Feminismus und Cancel Culture aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Für mich kam dabei ausgerechnet die Perspektive von Opfern (sexueller) Gewalt viel zu kurz. Die zwei männlichen Hauptfiguren waren beide (mehr oder weniger) falsch bezichtigt worden, was schlichtweg das narrativ verstärkt, dass Falschbehauptungen an der Tagesordnung sind - dabei gibt es zahlreiche Studien die das Gegenteil nahelegen. Das hat mich in dem Buch massiv enttäuscht. Darüber hinaus blieben die Figuren für mich sehr eindimensional, Entwicklungen waren kaum zu sehen. Insgesamt war der Roman zwar spannend, in seiner Aussage aber in weiten Teilen dumm und beschränkt.
The List is a contemporary, nuanced and highly thrilling MeToo novel centered around Black protagonists - a true and defined page-turner. I have never read a book faster. There are quite a few great messages to be found in this debut, some more obvious, though many were nicely weaved into the story as sidenotes that kept me thinking throughout. Apart from the main topic, the abuse of women and the lacking possibilities to address and handle it, The List also touches on the exploitation of Black people and culture in white media; tokenism and diversity; Black feminism in a white context; online dynamics/ hate speech/cancel culture and how it affects mental health as well as toxic masculinity. The story was cleverly constructed so these related aspects could be dealt with effortlessly as the story progressed. Personally, I never found it too much, rather very fitting and plausible within the microcosm of the plot. The book is also about love and friendship, the difficulties that come with it and the support in very dark times. Yomi shows how important a good offline social network is when your online presence crumbles. I also liked how she shed a light on relationship dynamics and why we choose the partners we choose based on personal upbringing and parenting. What I particularly enjoyed about the novel: - the technical execution to make this a fast-paced and thrilling/dramatic read - the alternating perspectives throughout the chapters that kept me engaged - reading about a relationship where the male partner is struggling with success (this can’t be written about enough!) Overall, a great entertaining read that’s also political - of which there are definitely not enough. I feel like this would be a good rec for white feminists who are in for a shift in perspective and generally everyone who is in a reading slump.
The concept of the book is super cool and i think books covering the topics this book tried to cover are much needed. However, the attempt this book makes falls completely flat and does more harm than good in my opinion. A lot of wasted potential, the only saving grace for me was the main character Ola in the beginning of the book, but i got annoyed by her decisions and behavior after some time.
I can't believe I finished it! Dieses Buch war so unendlich lang. Und das soll was heißen, denn alles daran schreit eigentlich "Drama" und "page turner". In Wahrheit war es aber unglaublich zäh und ich hab es nur deshalb nicht abgebrochen, weil ich dachte, da muss doch noch mehr kommen. Spoiler: tut es nicht. In "The List" geht es um Ola, eine erfolgreiche Schwarze Journalistin in London, die kurz davor ist Michael zu heiraten, einen etwas weniger erfolgreichen Podcaster. Beide, Ola und Michael, sind Instagram-Celebrities (was irgendwie null glaubhaft war?!) und für ihre Hochzeit gibt es einen eigenen Hashtag, Couple Goals, Black Love, Londons Beyoncé und Jay Z. Doch unglücklicherweise taucht vier Wochen vor der Hochzeit ein Dokument im Internet auf, das die Namen zahlreicher Männer im Medienbusiness listet, die unterschiedlichen Arten des Missbrauchs beschuldigt werden. Michaels Name steht auf der Liste, wegen "Harassment and threatening behaviour/ Physical assault". Wir erfahren quasi sofort, dass Michael zu Unrecht beschuldigt wird, doch es bleiben Zweifel, denn offensichtlich verschweigt er Ola etwas. Ola auf der anderen Seite muss sich entscheiden: zieht sie die Hochzeit durch oder bleibt sie ihrem sonst so enthusiastisch verteidigten Credo "Believe Women" treu? Es ist spicy, weil sie als Journalistin genau in diesem Themenfeld arbeitet. Abwechselnd lesen wir Michaels und Olas Perspektive, während die Hochzeit immer näher rückt und ich hatte eine harte Zeit, denn beide sind so unsympathische Charaktere (er noch sehr viel mehr als sie), aber nicht auf die Art, dass wir sie unsympathisch finden sollen. Ich glaube wir sollen tatsächlich mit Michael mitfühlen - einem Dude mit einem Podcast, der sich u.a. "entmännlicht" fühlt, weil seine Freundin mehr verdient als er und fast so viele Sexpartner hatte. Wtf??? "The List" behandelt unfassbar viele Themen gleichzeitig (CN u.a. Vergewaltigung, Suizid, Alkoholmissbrauch, Homophobie) und es wirkt schon ziemlich random zum Teil, wie ein Abhaken von hot topics. Es hat aber auch seine guten Momente: wenn das Spannungsfeld zwischen "believe women" und Rassismus beleuchtet wird, in dem die historische Falschbeschuldigung Schwarzer Männer durch weiße Frauen und das rassistische Narrativ des "bedrohlichen, sexuell übergriffigen Schwarzen" auf #metoo und Machtmissbrauch treffen. Doch leider gelingt es der Autorin meiner Meinung nach nicht, das zu erzählen, es bleibt, wie so vieles irgendwie lose liegen. Ich gebe zwei Sterne, einen für Celie (auch wenn die Autorin sie nicht fair behandelt und in erster Linie für einen schrecklichen Plottwist benutzt) und weil ich das Buch ja immerhin nicht abgebrochen habe, besser als "22 Bahnen" war es allemal. Zudem hat es viel(!!!) Diskussionspotential und das ist ja auch eine Stärke: ich würde so gerne mit Menschen darüber reden, Eindrücke abgleichen, Meinungen austauschen, Figuren diskutieren... All in All würde ich den Roman eher nicht empfehlen. Ich bin mir sicher, es wird eine Netflix (Mini)Serie geben, dafür taugt der Stoff definitiv besser und die Ästhetik, die hier teilweise mühsam beschrieben wurde, kommt sicher auf dem Bildschirm richtig gut.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Bei den British Book Awards 2024 für das Debüt Book of the Year nominiert.
»O mein Gott, hast du die Liste gesehen?« Für Ola und ihren Verlobten Michael verändert sich von einem Moment auf den anderen ihr ganzes Leben. Denn auf der Liste steht Michaels Name zusammen mit vielen anderen prominenten Männern, denen sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen wird. Und die Liste verbreitet sich im Netz in Sekundenschnelle. Nun ist Ola Olajide eine angesehene Journalistin für ein feministisches Lifestyle-Magazin, die genau über diese Art von Geschichten berichtet. Ihr Verlobter Michael ist ein erfolgreicher Moderator, der gerade bei einem neuen Sender zum Star aufgebaut werden soll. In 30 Tagen wollen die beiden heiraten. Nun steht alles auf dem Spiel – der Beruf, das gegenseitige Vertrauen, die Liebe. Ola stellt Michael ein Ultimatum: Bis zu ihrem Hochzeitstag soll er seine Unschuld beweisen. Aber was ist die Wahrheit? Und was bedeutet das für ihrer beider Zukunft?
Book Information
Author Description
YOMI ADEGOKE ist eine mehrfach preisgekrönte Journalistin und Autorin. Sie ist Kolumnistin bei The Guardian und der britischen Vogue und arbeitet als Redakteurin für das Elle Magazin. Sie war Co-Autorin des Bestsellers Slay In Your Lane und wurde 2018 vom Evening Standard zu einer der einflussreichsten Personen in London ernannt. 2021 wurde sie in die »30 under 30«-Liste von Forbes aufgenommen. Ihr Roman »Die Liste« stand auf Anhieb auf der Sunday-Times-Bestsellerliste.
Posts
The List von Yomi Adegoke hat eine wirklich starke Grundidee . Die Frage, was passiert, wenn ein Name plötzlich auf einer Liste mit anonymen Missbrauchsvorwürfen auftaucht, ist extrem spannend und aktuell. Leider zieht sich das Buch für mich deutlich zu sehr. Die Geschichte dreht sich oft im Kreis, es gibt viele unnötige Nebeninfos und der starke Slang hat das Lesen stellenweise ziemlich zäh gemacht. Gegen Ende habe ich mich ehrlich gesagt nur noch durch die Kapitel gearbeitet, weil ich endlich wissen wollte, wie alles aufgelöst wird. Mit dem Ende war ich im Gegensatz zu vielen anderen aber völlig fein. Insgesamt ein Roman mit einer großartigen Idee, der für mich deutlich straffer hätte sein können.
Hype um das Buch ist für mich nicht nachvollziehbar..
Ja, ich gebe zu, dass der grundlegende Spannungsbogen gelungen ist und die Gefühlswelt der beiden Hauptfiguren gut beschrieben wird. ABER: Dies geschieht aus meiner Sicht viel zu langatmig, man kann getrost große Passagen überspringen ohne das was passiert. Auch finde ich den Ton der angeschlagen wird zu gekünstelt und gewollt hip. Mich hat es zumindest im Vergleich zu den sehr guten Kritiken auf dem Einband nicht überzeugt. Allerdings : Für die literarische Qualität von Buch ist der Schluss gut gelungen !

Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe musste ich es einfach mitnehmen!
Die Thematik ist großartig und wichtig. Über die Auswirkungen von Social Media zu lesen war spannend und beklemmend zugleich. Manchmal fand ich das Buch etwas zu langatmig aber im Großen und Ganzen hatte ich Freude am Lesen.
12.07.2025 So viele (aktuelle) Themen.... Das Buch war ein Vorschlag in unserem Mädels-Buchclub und ich finde, es passt perfekt für Leserunden. Es bietet soooo viele Inhalte zum Diskutieren.
Jetzt kann ich leider nicht viel über das Buch schreiben, ohne Gefahr zu laufen zu spoilern. Also halte ich mich kurz... Das Buch ist sehr, sehr gut! Ich finde, es ist für männliche als auch weibliche LeserInnen geeignet. Vielleicht wäre es sogar als zeitgenössische "Schullektüre" gut, weil es wirklich die Gefahr der Anonymität des Internets, der Auswirkungen von Postings sehr anschaulich aufzeigt. Auf der anderen Seite wirft dieses Buch für mich auch die Frage auf, warum sollte man erwiesene Täter davor schützen öffentlich als solche zu deklarieren? Und damit weitere zukünftige Opfer vor diesen Erfahrungen zu bewahren... Also wirklich ein Buch, das berührt und das man nicht vergessen wird. Allerdings haben mir die beiden Sprecher des Hörbuchs leider nicht zugesagt (ihn fand ich deutlich angenehmer als sie)...
Werbung/Rezensionsexemplar Wie sehr interessiert ihr euch für aktuelle Themen in Büchern? Die Liste/ Yomi Adegoke/ btb Verlag/ 12.02.2025 „Oh mein Gott, hast du die Liste gesehen?“ Spannend, dramatisch und ernüchternd- willkommen in einer Geschichte, die nicht besser in unsere Zeit passen könnte. Wie würdest du damit umgehen, wenn 30 Tage vor deiner Hochzeit, alles was du über deinen „Mann“ weißt plötzlich in Frage gestellt wird? Denn der Name von Olas Verlobtem wird per Social Media auf einer Liste geleakt, auf der nur Personen mit sexuellem Fehlverhalten stehen. Die Welt der beiden gerät damit ins Wanken. Meine Meinung: Ich finde es sollte viel mehr Bücher gegen, die einem bewusst machen was Soziale Medien für Auswirkungen haben können. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und ließ mich deshalb flott ganz tief in die Materie versinken und gerade das Ende hat mich überrascht. Die zweite Hälfte des Buches hat meiner Meinung nach etwas an Dynamik verloren aber trotzdem empfehle ich jedem das Buch, der mal was anderes lesen möchte. Ein Debattenroman der heutigen Zeit und absolut lesenswert. Von mir gibt es 4/5⭐️ und danke ans @teambloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Große Empfehlung, aktuelles Zeitgeschehen!
Bis zu ihrem Hochzeitstag soll Michael seine Unschuld beweisen. Aber Ola ist kein Indiz für seine Unschuld genug. Die Zweifel sind da. Und sie leidet unschuldig. Sie fragt sich, ob es die Kommentatoren überhaupt kümmert, was das Ganze mit ihr macht. Für die User ist es nur ein Online-Spiel, eine Hexenjagt hinter der bequemen Maske der Anonymität. Für Ola ist es eine Katastrophe: Ihre Beziehung liegt in Scherben. Ihr Job steht auf der Kippe. Ganz zu schweigen von ihrer geistigen Gesundheit. Die Leute werfen mit Dreck, stellen Behauptungen auf und beschuldigen, ohne die geringste Ahnung von der Wahrheit zu haben. Überwiegt der Nutzen von Social Media unterm Strich die Gefahren, wenn der Schaden so niederschmetternd sein kann wie in ihrem Fall? Die Situation erinnert mich sehr an Faisal Kawusi und Luke Mockridge, die nach ihrem jeweiligen Shitstorm in tiefe Depressionen rutschten. Ein Buch, das man lesen sollte, „wenn man sich für die Widersprüche der Menschen in einer Kultur der moralischen Empörung und der gefährlichen Pöbelherrschaft in den sozialen Medien interessiert“, schreibt Bernardine Evaristo.
Die Bewertung ist für das Hörbuch: Die Geschichte fand ich richtig gut! Der Zwiespalt, in dem Ola steckt, kam sehr gut herüber. Was Social Media und alles darum herum anrichten kann in einem Roman verpackt, sehr gut! Den Stern Abzug gebe ich für den männlichen Hörbuchsprecher. Einen unpassenderen Sprecher hätte man fast nicht finden können 🙈 sie war hingegen ok.
Ja okay, aber…?!
Die Geschichte war in Ordnung, hat mich jedoch nicht vom Hocker gerissen – vielleicht auch, weil das Thema „Internet und seine Gefahren“ mittlerweile jedem bekannt ist. Was ich allerdings zugeben muss: Man hat während des Lesens ständig neue Verdächtige im Kopf und ist am Ende wirklich überrascht, wer es tatsächlich war! Ein nettes Buch, wenn man zwischendurch mal etwas mehr als nur Instagram, Facebook, Twitter oder TikTok lesen möchte. 😅

„Das war die Ironie; Männer fürchteten falsche Anschuldigungen, aber Überlebende waren diejenigen, die zu Unrecht verleumdet wurden.“
Wie würdest du reagieren, wenn plötzlich der Name deines Partners auf einer Liste auftaucht, auf der Männern sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden? Wenn du selbst feministische Journalistin bist und genau über diese Themen schreibst? Und wenn ihr in einem Monat heiraten wolltet? Genau in dieser Situation findet sich Ola wieder und wird hineingezogen in einen Strudel widersprüchlicher Gefühle und der Dynamiken, die insbesondere im Internet schnell entstehen können. Der Autorin gelingt ein spannender Drahtseilakt zwischen dem Grundsatz „Überlebenden sollte geglaubt werden“ und der Frage, was passiert, wenn auch Unschuldige betroffen sind. Toll fand ich, dass konsequent von „Überlebenden“ gesprochen wurde, ein Begriff, der genau das benennt, was viele Frauen* sind, wenn man sich allein die Zahlen der Femizide ansieht: Überlebende. Was mich gestört hat: Das Buch hätte gut 200 Seiten kürzer sein können. Es zog sich sehr und drehte sich oft im Kreis, wobei wieder einmal fehlende Kommunikation das Hauptproblem war. Auch die Entscheidungen der Protagonistinnen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Die Auflösung kam erst im letzten Kapitel und erinnerte mich stark an die typischen Bösewichte in Thrillern, die zum Schluss genüsslich ihr „Meisterwerk“ erklären.
Abgebrochen auf Seite 140
Die Liste klang für mich nach einem richtig spannenden Buch: Social Media, öffentliche Demütigung, Vertrauen in der Partnerschaft: lauter Themen, die super aktuell und relevant sind. Leider hat mich die Umsetzung dann enttäuscht. Nach etwa 140 Seiten musste ich abbrechen, weil es einfach so langatmig war. Das Buch hätte meiner Meinung nach locker nur halb so dick sein müssen. Viele Passagen waren sooo detailliert erzählt, ohne dass wirklich etwas passiert. Auch sprachlich hat es mich nicht abgeholt. Der Stil wirkte oft übertrieben hip, so als wollte er unbedingt modern und social-media-tauglich klingen. Das hat sich für mich leider nicht natürlich angefühlt, sondern eher gewollt. Spannendes Thema, aber viel zu zäh erzählt und stilistisch einfach drüber.
Wenig Raum für Opfer
In den Roman wird der Verlobte der Protagonistin auf einer anonymen Liste eines Übergriffs beschuldigt. Daraufhin entspannt sich die Frage, ob sie seiner beteuerten Unschuld glauben schenken sollte oder nicht. Mithilfe verschiedener Protagonistinnen werden Online-Debatten, Feminismus und Cancel Culture aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Für mich kam dabei ausgerechnet die Perspektive von Opfern (sexueller) Gewalt viel zu kurz. Die zwei männlichen Hauptfiguren waren beide (mehr oder weniger) falsch bezichtigt worden, was schlichtweg das narrativ verstärkt, dass Falschbehauptungen an der Tagesordnung sind - dabei gibt es zahlreiche Studien die das Gegenteil nahelegen. Das hat mich in dem Buch massiv enttäuscht. Darüber hinaus blieben die Figuren für mich sehr eindimensional, Entwicklungen waren kaum zu sehen. Insgesamt war der Roman zwar spannend, in seiner Aussage aber in weiten Teilen dumm und beschränkt.
The List is a contemporary, nuanced and highly thrilling MeToo novel centered around Black protagonists - a true and defined page-turner. I have never read a book faster. There are quite a few great messages to be found in this debut, some more obvious, though many were nicely weaved into the story as sidenotes that kept me thinking throughout. Apart from the main topic, the abuse of women and the lacking possibilities to address and handle it, The List also touches on the exploitation of Black people and culture in white media; tokenism and diversity; Black feminism in a white context; online dynamics/ hate speech/cancel culture and how it affects mental health as well as toxic masculinity. The story was cleverly constructed so these related aspects could be dealt with effortlessly as the story progressed. Personally, I never found it too much, rather very fitting and plausible within the microcosm of the plot. The book is also about love and friendship, the difficulties that come with it and the support in very dark times. Yomi shows how important a good offline social network is when your online presence crumbles. I also liked how she shed a light on relationship dynamics and why we choose the partners we choose based on personal upbringing and parenting. What I particularly enjoyed about the novel: - the technical execution to make this a fast-paced and thrilling/dramatic read - the alternating perspectives throughout the chapters that kept me engaged - reading about a relationship where the male partner is struggling with success (this can’t be written about enough!) Overall, a great entertaining read that’s also political - of which there are definitely not enough. I feel like this would be a good rec for white feminists who are in for a shift in perspective and generally everyone who is in a reading slump.
The concept of the book is super cool and i think books covering the topics this book tried to cover are much needed. However, the attempt this book makes falls completely flat and does more harm than good in my opinion. A lot of wasted potential, the only saving grace for me was the main character Ola in the beginning of the book, but i got annoyed by her decisions and behavior after some time.
I can't believe I finished it! Dieses Buch war so unendlich lang. Und das soll was heißen, denn alles daran schreit eigentlich "Drama" und "page turner". In Wahrheit war es aber unglaublich zäh und ich hab es nur deshalb nicht abgebrochen, weil ich dachte, da muss doch noch mehr kommen. Spoiler: tut es nicht. In "The List" geht es um Ola, eine erfolgreiche Schwarze Journalistin in London, die kurz davor ist Michael zu heiraten, einen etwas weniger erfolgreichen Podcaster. Beide, Ola und Michael, sind Instagram-Celebrities (was irgendwie null glaubhaft war?!) und für ihre Hochzeit gibt es einen eigenen Hashtag, Couple Goals, Black Love, Londons Beyoncé und Jay Z. Doch unglücklicherweise taucht vier Wochen vor der Hochzeit ein Dokument im Internet auf, das die Namen zahlreicher Männer im Medienbusiness listet, die unterschiedlichen Arten des Missbrauchs beschuldigt werden. Michaels Name steht auf der Liste, wegen "Harassment and threatening behaviour/ Physical assault". Wir erfahren quasi sofort, dass Michael zu Unrecht beschuldigt wird, doch es bleiben Zweifel, denn offensichtlich verschweigt er Ola etwas. Ola auf der anderen Seite muss sich entscheiden: zieht sie die Hochzeit durch oder bleibt sie ihrem sonst so enthusiastisch verteidigten Credo "Believe Women" treu? Es ist spicy, weil sie als Journalistin genau in diesem Themenfeld arbeitet. Abwechselnd lesen wir Michaels und Olas Perspektive, während die Hochzeit immer näher rückt und ich hatte eine harte Zeit, denn beide sind so unsympathische Charaktere (er noch sehr viel mehr als sie), aber nicht auf die Art, dass wir sie unsympathisch finden sollen. Ich glaube wir sollen tatsächlich mit Michael mitfühlen - einem Dude mit einem Podcast, der sich u.a. "entmännlicht" fühlt, weil seine Freundin mehr verdient als er und fast so viele Sexpartner hatte. Wtf??? "The List" behandelt unfassbar viele Themen gleichzeitig (CN u.a. Vergewaltigung, Suizid, Alkoholmissbrauch, Homophobie) und es wirkt schon ziemlich random zum Teil, wie ein Abhaken von hot topics. Es hat aber auch seine guten Momente: wenn das Spannungsfeld zwischen "believe women" und Rassismus beleuchtet wird, in dem die historische Falschbeschuldigung Schwarzer Männer durch weiße Frauen und das rassistische Narrativ des "bedrohlichen, sexuell übergriffigen Schwarzen" auf #metoo und Machtmissbrauch treffen. Doch leider gelingt es der Autorin meiner Meinung nach nicht, das zu erzählen, es bleibt, wie so vieles irgendwie lose liegen. Ich gebe zwei Sterne, einen für Celie (auch wenn die Autorin sie nicht fair behandelt und in erster Linie für einen schrecklichen Plottwist benutzt) und weil ich das Buch ja immerhin nicht abgebrochen habe, besser als "22 Bahnen" war es allemal. Zudem hat es viel(!!!) Diskussionspotential und das ist ja auch eine Stärke: ich würde so gerne mit Menschen darüber reden, Eindrücke abgleichen, Meinungen austauschen, Figuren diskutieren... All in All würde ich den Roman eher nicht empfehlen. Ich bin mir sicher, es wird eine Netflix (Mini)Serie geben, dafür taugt der Stoff definitiv besser und die Ästhetik, die hier teilweise mühsam beschrieben wurde, kommt sicher auf dem Bildschirm richtig gut.
























