Der Laden in der Mondlichtgasse
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Description
Willkommen in der magischen Confiserie, wo du genau das findest, was du brauchst!
Der heilsame Roman aus Japan erzählt in sechs herzerwärmenden zusammenhängenden Geschichten von Gefühlen, die uns verwundbar und gleichzeitig stark machen.
Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort : Zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten.
Wie die Schülerin Kana, die sich einsam fühlt und an ihrer Beziehung zweifelt, oder der Immobilienmakler Koguma, der glaubt, wegen seines Äußeren nicht ernst genommen zu werden. In der Confiserie verkauft ihnen der rätselhafte Kogetsu eine traditionelle japanische Süßigkeit, die scheinbar ihre Probleme löst. Anschließend beobachtet Kogetsu ungesehen, wie sich das Leben seiner Kunden zum Besseren verändert. Denn Kogetsu ist ein Fuchsgeist, der verstehen will, was es bedeutet, ein Mensch zu sein …
Der japanische Wohlfühlroman mit fantastischen Elementen und dem Zauber Japans
Hiyoko Kurisus heilsamer Feel-Good-Roman "Der Laden in der Mondlichtgasse" ist durchwoben von japanischen Mythen und Märchen . Der Fuchsgeist Kogetsu führt uns auf seine ganz eigene Weise durch Geschichten, die beim Lesen glücklich machen. Ein lebensweiser Roman für alle, die Satoshi Yagisawas Romane und die renommierten Filme des Studio Ghibli lieben.
Folgende japanische Healing Novels sind bei Droemer bereits erschienen:
Bevor der Kaffee kalt wird von Toshikazu Kawaguchi Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiri Ota Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito OgawaBook Information
Author Description
Die Autorin Hiyoko Kurisu wurde in der Präfektur Ibaraki geboren. Sie hat mehrere Romane verfasst, und ihr Debüt, Confectionary Senpai’s Delicious Recipes, wurde mit dem Sonderpreis des »Let´s Become a Novelist«-Preises von Starts Publishing ausgezeichnet. Ihr jüngstes Buch war The Twilight Post Office in the Night Alley, das die Fortsetzung zu Der Laden in der Mondlichtgasse ist.
Posts
Ein schöner japanischer Wohlfühlroman✨
„Der Laden in der Mondlichtgasse“ ist ein wunderbar atmosphärischer Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Die Geschichte entfaltet sich in einer geheimnisvollen, fast magischen Umgebung und lebt von ihren liebevoll gezeichneten Figuren, die alle ihre ganz eigenen Geschichten mitbringen. Im Mittelpunkt steht ein besonderer Laden, der mehr ist, als er auf den ersten Blick scheint. Mit jeder Seite taucht man tiefer in eine Welt ein, in der kleine Begegnungen große Bedeutung haben und sich nach und nach verborgene Zusammenhänge zeigen. Besonders gelungen ist die warme, leicht verträumte Stimmung, die das Buch vermittelt. Es regt zum Nachdenken an und hinterlässt ein angenehmes Gefühl – perfekt für alle, die Geschichten mit Herz und einem Hauch von Magie lieben. 🫶🏼
Einfach nur wunderschön 🥰 Eine magische Confiserie ✨
Mitten in einer japanischen Stadt, in der Nähe eines alten Schreines, befindet sich ein versteckter, magischer Ort🪄 »Wir befinden uns in der Mondlichtgasse, einem Ort zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Hierher finden den Weg nur verlorene Seelen, Rachegeister und Menschen wie Sie, deren Dasein ins Wanken geraten ist.« 🦊 Ich fand diesen Roman einfach nur wunderschön geschrieben. Der Stil ist typisch japanisch und behandelt tiefe Themen: - Zufriedenheit in Beziehungen - Selbstliebe und Selbstbewusstsein ❤️ - Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen - Ehrlichkeit und Offenheit - Schuldgefühle, Ehrgeiz und Motivation - Liebevoller Umgang und offene Kommunikation mit geliebten Personen - Freundschaft 🥰 Die Geschichten der verschiedenen Personen im Buch sind jeweils abgeschlossene Kurzgeschichten und vor allem die letzte Geschichte hat mich so sehr berührt 🥲 Einfach wunderbar und eine große Empfehlung für alle Leser, die tiefgründige Bücher mögen 🌟

Japanischer Wohlfühl-Roman
Mehrere Storyteile, die nicht direkt zusammenhängen, aber alle im gleichen Universum spielen - das ganze mit erstaunlichem Tiefgang. Der Schreibstil ist angenehm flüssig - genau das Rochtige wenn man krank im Bett liegt und den 800 Seiten Wälzer nicht schaffen kann. (Mein Immunsystem dankt recht herzlich) Also ein eher sanftes Buch. An der Stelle für die kranken Lesemäuse: Gute Besserung und macht es euch mit einem Tee gemütlich. Und an die gesunden Lesemäuse: Werdet nicht krank. Vielen Dank an den Droemer Verlaug und Netgalley (Rezensionsexemplar/unbezahlte Rezension)
Süße Lösungen – und was wirklich dahinter steckt
Mit Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu erwartet einen eine warme, fast märchenhafte Geschichte über Wünsche, Probleme und die Frage, was wir wirklich brauchen. Das Buch hat mich stellenweise stark an The Full Moon Coffee Shop erinnert – allerdings ohne den astrologischen Fokus. Stattdessen stehen hier besondere Süßigkeiten im Mittelpunkt: Menschen betreten den geheimnisvollen Laden und erhalten genau das, was sie in ihrer Situation zu brauchen scheinen. Doch schnell wird klar, dass die eigentliche Lösung oft tiefer liegt. Gerade diese Idee gefällt mir sehr. Die Süßigkeiten wirken wie ein kleiner Anstoß, ein Impuls, der die Figuren dazu bringt, sich mit ihren eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Die Antworten kommen nicht von außen, sondern müssen selbst gefunden werden – manchmal zufällig, manchmal bewusst. Allerdings fehlt dem Ganzen für mich ein wenig der Tiefgang, den ich bei The Full Moon Coffee Shop so geliebt habe. Während dort die Figuren stärker begleitet werden und man tiefer in ihre Gedanken und Entwicklungen eintaucht, bleibt es hier oft etwas oberflächlicher. Die Geschichten sind schön, aber weniger intensiv geführt. Trotzdem hat das Buch einen ganz eigenen Charme. Die Grundidee ist liebevoll umgesetzt, die Atmosphäre angenehm und die Hintergrundgeschichte des Ladenbesitzers besonders berührend. Für mich kommt es zwar nicht ganz an The Full Moon Coffee Shop heran – aber gerade für Leser, die eine ähnliche, ruhige und inspirierende Geschichte ohne astrologischen Fokus suchen, ist es eine wirklich schöne Alternative. Ein sanftes, inspirierendes Buch, das daran erinnert, dass die wichtigsten Antworten oft schon in uns selbst liegen.
Japanische healing Literatur
Inspiriert von meiner Lektüre "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" zuletzt , hab ich zu einem weiteren Buch dieses Genres gegriffen. Google sagt: "Japanische „Healing Literature“ ist ein wachsender Trend, der tröstende, entschleunigende Geschichten bietet, oft mit magischen Elementen, wenig Drama und Fokus auf Alltagsmomente" Ich muss sagen , ich fand es wieder eine schöne, kurzweilige Geschichte - aber die Luft ist für mich bei diesem Genre trotzdem schon sehr schnell raus. Es sind eben nur kleine Ausschnitte von Alltagspersonen (bei diesem Buch mit einer Prise Magie) Super geeignet wenn man eine schöne Geschichte für zwischendurch braucht, aber nichts weltbewegendes 🤗
Süß, aber repetitiv und langweilig
Ein kurzes Buch für zwischendurch, das gemütliche Lesestunden verspricht, aber meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Darum geht es: Wir haben hier mehrere kurze Geschichten, die im Prinzip unabhängig voneinander sind, aber durch Kommentare des Hauptprotagonisten, der in jeder Geschichte vorkommt, zu einem Roman verwoben sind. Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht ist, dann offenbart sich einem die Mondlichtgasse mit einem Geschäft, in dem man magische Süßigkeiten kaufen kann. Diese machen alles besser oder nicht? Ich habe einige Bücher im Genre Magischer Realismus gelesen und ich bin ehrlich, es ist immer ein hit or miss für mich. Entweder es haut mich um oder es nervt mich. Genervt hat mich dieses Buch nicht, denn die Grundidee ist dafür zu süß. Aber gefallen hat es mir trotzdem nicht. Die Geschichten ähneln sich, es ist immer wieder das Gleiche. Bereits bei der zweiten Geschichte war jegliche Spannung raus und das ist einfach nichts für mich. Das Ende hat noch was rausgeholt, denn da erfahren wir zumindest noch wie Kogetsu zu seiner magischen Confiserie kam. Macht gern Eure eigenen Erfahrungen! 2,5/5⭐️⭐️

Ein ruhiges, märchenhaftes Wohlfühlbuch über Kommunikation, Selbstzweifel und die kleinen Missverständnisse des Alltags.
Worum geht es? In einer versteckten Gasse befindet sich eine geheimnisvolle Confiserie, geführt von dem Fuchsgeist Kogetsu. Menschen, die sich verloren, unzufrieden oder unverstanden fühlen, finden ihren Weg dorthin und erhalten besondere Süßigkeiten, die ihnen helfen, ihre Probleme besser zu verstehen. Das Buch besteht aus mehreren miteinander verbundenen Kurzgeschichten, die alltägliche Konflikte behandeln: Unsicherheiten, fehlende Kommunikation, Selbstzweifel und das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören. Was mir gefallen hat: Besonders mochte ich die ruhige Atmosphäre des Buches. Die Konflikte sind bewusst klein und alltäglich gehalten, wodurch sie sehr greifbar wirken. Viele Situationen kennt man selbst: Man interpretiert zu viel hinein, spricht Probleme nicht offen an oder fühlt sich missverstanden. Das Buch zeigt auf eine sehr sanfte Weise, wie wichtig Kommunikation und Selbstreflexion sein können. Auch Kogetsu als Figur fand ich spannend. Obwohl er anderen hilft, menschliche Emotionen zu verstehen, kämpft er selbst mit dem Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen und nirgends wirklich dazuzugehören. Kritik: Wer eine tiefgründige Fantasyhandlung oder große Spannung erwartet, könnte enttäuscht werden. Die Geschichten sind bewusst schlicht und teilweise auch etwas naiv aufgebaut. Konflikte lösen sich oft schneller und harmonischer, als es im echten Leben der Fall wäre. Gerade das macht aber auch den märchenhaften Charakter des Buches aus. Für wen geeignet? Für Leser:innen, die cozy japanische Literatur, ruhige Fantasygeschichten und emotionale Alltagsgeschichten mögen. Besonders geeignet für Fans von Büchern, die eher Atmosphäre und Gefühle als große Handlung in den Mittelpunkt stellen.
Ein wundervoller japanischer Wohlfühlroman
„Der Laden in der Mondlichtgasse“ hatte mich schon vom Cover her direkt verzaubert und ich hatte mich richtig auf das lesen gefreut. Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort und zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten. Das Buch ist in mehrere Kapitel geteilt und jedes Kapitel handelt von einer anderen Person deren Leben aktuell aus dem Gleichgewicht geraten ist, immer mit dabei ist allerdings der geheimnisvolle Fuchsgeist Kogetsu. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch in knapp 2 Stunden durchgelesen. Es sind wirklich schöne und kurzweilige Geschichten die zum nachdenken anregen und inspirieren. Ich hatte eine ganz wundervolle Lesezeit und kann euch „Der Laden in der Mondlichtgasse“ absolut ans Herz legen.
Ein Buch für ruhige Lesemomente
Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein leises, nachdenkliches Buch, das aus mehreren miteinander verbundenen Kurzgeschichten besteht. In einer geheimnisvollen Gasse betreibt der Fuchsgeist Koketsu eine Confiserie, die nur von Menschen gefunden werden kann, die sich einsam fühlen oder innerlich verzweifelt sind. Die magischen Süßigkeiten versprechen keine Wunder, sondern konfrontieren die Besucher mit ihren eigenen Gefühlen. Der Schreibstil ist ruhig und flüssig, fast meditativ. Spannung oder große Wendungen stehen nicht im Vordergrund. Stattdessen liegt der Fokus auf den inneren Konflikten der Figuren und den leisen Themen des Lebens – Einsamkeit, Reue, Hoffnung und Veränderung. Viele der Geschichten regen zum Nachdenken an und laden dazu ein, eigene Gedanken und Gefühle zu reflektieren. Am Ende wird die Vorgeschichte der Confiserie erzählt. Sie fügt sich stimmig in das Gesamtbild ein, auch wenn bei mir der Wunsch nach ein, zwei weiteren Geschichten oder etwas mehr Raum für diese Welt geblieben ist. Der Laden in der Mondlichtgasse ist kein Buch für Action oder große Emotionen, sondern für ruhige Lesemomente. Eine stille, atmosphärische Lektüre, die nachhallt und zum Innehalten einlädt.
Leider verschenktes Potential!
"Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, öffnete sich an manchen Tagen eben hin und wieder das Tor zur Fantasie." (S. 124) Es hätte so schön werden können 🥲 Mit meinem Fable für japanische Geschichten, Mythen und der ganzen Kultur hatte ich große Erwartungen an das Buch und der Klappentext klang einfach zauberhaft! Ein heilsamer Roman der unsere Verwendbarkeit feiert und im Stil von Ghibli-Filmen sein soll, noch dazu dieses wunderschöne Cover und die tolle Gestaltung. Leidet muss ich aber direkt sagen, dass das Buch mich gar nicht verzaubert hat und noch immer finde ich das echt schade. Spätestens ab der dritten Geschichte hat es mich sogar größtenteils genervt. Mir ist bewusst, dass es an Beststeller wie "Before the Coffee gets cold" angelehnt ist und dass diese Bücher in Japan und auch bei uns sehr beliebt sind. Und dass es dort kleinere, in sich geschlossenene Geschichten gibt, die nachdenken und anregen sollen. Darauf war ich vorbereitet. Leider haben diese kleinen Geschichten mich aber in keinster Weise berührt, sie waren mir irgendwie zu "hohl", zu platt, zu plump und auch nicht wirklich philosophisch, sodass ich ins Träumen gerate. Bei jedem Charakter wurde die Beschreibung des Ladens fast wortgleich wiederholt und bis auf die unterschiedlichen Süßigkeiten war der Aufbau identisch, das fand ich zermürbend und langweilig. Hier hätte ich mir Alternativen gewünscht. Das Ende und die Auflösung, wie der Fuchsgeist Kogetsu überhaupt zu seinem Laden kommt war dann nochmal ganz niedlich aber da war ich dann auch schon froh, dass das Buch vorbei war. Wirklich schade, da das Buch sehr viel Potential für mich hatte. Ich bedanke mich herzlich bei Vorablesen und Corinna vom Droemer-Knaur Verlag für das Zusenden des Rezensionsexemplares!

Der Laden in der Mondlichtgasse
Das Buch Der Laden in der Mondlichtgasse besteht aus vielen einzelnen Geschichten die unabhängig voneinander sind und sich dennoch alle am selben Ort abspielen. Im Mittelpunkt steht eine besondere Konfiserie die Menschen anzieht die gerade zweifeln unglücklich sind oder etwas auf dem Herzen haben. Jede Person betritt den Laden in einer ganz eigenen Situation und findet dort eine außergewöhnliche Süßigkeit die perfekt zu dem passt was sie gerade beschäftigt. Mal sorgt sie dafür dass immer etwas Gutes passiert wenn man sie isst mal macht sie unsichtbar für andere oder hilft dabei endlich offen auszusprechen was man wirklich denkt. So unterschiedlich die Süßigkeiten und die Schicksale auch sind haben alle Geschichten eines gemeinsam. Am Ende erkennen die Menschen dass sie die Süßigkeit eigentlich gar nicht brauchen. Die Lösung für ihr Problem lag die ganze Zeit in ihnen selbst. Sie verstehen was der wahre Grund für ihre Zweifel oder ihre Unzufriedenheit ist und finden einen Weg damit umzugehen. Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein ruhiges fast magisches Buch das zum Nachdenken anregt. Hinter den kurzen Geschichten steckt deutlich mehr Tiefe als man zunächst erwartet und genau das macht dieses Buch für mich so besonders.
Magische Süßigkeiten
Das Buch erzählt sechs miteinander verbundene Geschichten, die in der mysteriösen Mondlichtgasse beginnen. Dieser Ort ist nur für Menschen zugänglich, deren Leben aus den Fugen geraten ist. Dort betreibt ein Fuchsgeist namens Kogetsu seine magische Confiserie. Er verkauft traditionelle japanische Süßigkeiten, die den Besuchern helfen, ihre Probleme zu lösen. Das Buch ist sanft und leise erzählt, mit einem angenehm ruhigen Tempo, das es einem ermöglicht, innezuhalten und die kleinen, bedeutungsvollen Momente zu genießen. Es ist keine Geschichte mit großen Wendungen, sondern ein liebevolles Portrait vom Leben, Freundschaft und der Bedeutung von Ehrlichkeit. Die Autorin lässt magischen Realismus und die japanische Fabelwelt in die Episoden einfließen und schafft dadurch eine zauberhafte Atmosphäre. Ihre Figuren sind so authentisch gezeichnet, dass sie einem schnell ans Herz wachsen. Wer eine aufregende Handlung sucht, wird hier vielleicht nicht fündig. Wer jedoch eine Geschichte braucht, die berührt, Mut macht und daran erinnert, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen, der sollte "Der Laden in der Mondlichtgasse" unbedingt lesen. Es ist ein Buch, das man vielleicht mit einer Tasse Tee genießt – eine kleine, literarische Auszeit.
Kurzweilig, nett, das letzte Kapitel ist das beste.
Leider haben mich die wiederholt voll ausgeschriebenen Szenen (betritt der Gasse) etwas gelangweilt, das hätte im ersten Kapitel vollkommen ausgereicht und hätte verkürzt werden können, denn die Szenen waren eigentlich alle gleich. Das Letzte Kapitel war das Beste und hat mich echt berührt.
"𝘋𝘪𝘦 𝘐𝘳𝘰𝘯𝘪𝘦, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘶𝘴𝘨𝘦𝘳𝘦𝘤𝘩𝘯𝘦𝘵 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘋𝘶𝘳𝘤𝘩𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘭𝘦𝘳𝘯𝘵 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘣𝘢𝘳 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘵𝘦, 𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘳𝘢𝘭 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘢𝘣𝘦𝘭."
Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein ein sich abgeschlossener Einzelband im Genre "Heilsamer Roman" von Hiyoko Kurisu. Die Geschichte umfasst 208 Seiten und wird aus verschiedenen Perspektiven mehrerer Protagonisten erzählt. 𝐙𝐮𝐦 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem man grob erfährt, was einen in diesem Roman erwartet. Die Protagonisten der verschiedenen Kurzgeschichten landen alle zufällig in dem kleinen Laden in der Mondlichtgasse. Dort kaufen sie etwas, das ihr Leben kurzzeitig verändert und aus dessen Verlauf sie eine Lehre ziehen. So lernt beispielsweise die Protagonistin der ersten Geschichte, was passieren kann, wenn man zu gierig wird. Der Protagonist der zweiten Geschichte hingegen lernt, sich selbst mehr wertzuschätzen. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Das Buchcover finde ich ziemlich süß und ansprechend, ebenso den Klappentext und die gesamte Buchgestaltung. Als Fan der japanischen Kultur hat mich die Geschichte direkt neugierig gemacht. Jede Geschichte bringt ein neues Schicksal und letztendlich eine Moral mit sich. Sie regen zum Nachdenken an und vermitteln, dass man öfter selbstbewusster auftreten kann und mehr stolz auf das sein sollte, was man bisher erreicht hat und wer man ist. Insgesamt hat mir die Grundidee des Buches sehr gut gefallen. Die Geschichten sind voller Moral und machen nachdenklich – aber auf eine positive Art. Zwar ist das Buch kein Highlight geworden, aber dennoch eine angenehme Lektüre für zwischendurch. Von mir gibt es 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️.

Wie ein japanisches Märchen
“Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, öffnete sich an manchen Tagen eben hin und wieder das Tor zur Fantasie” Bei mir ist es so, dass sich bei jeder Fantasy-Story dieses Tor öffnet. Ich tauche regelmäßig für einige Stunden ab in diese Welt. So auch hier! “Confiserie Kohaku - lassen Sie sich von uns verzaubern” Bei diesem Türschild muss man doch eintreten oder? Das Buch ist aufgeteilt in sechs kurzen Geschichten, die alle nur zwei Verbindungen miteinander haben: die Menschen, die die Mondlichtgasse und dort den Laden finden, haben alle Sorgen und Nöte und allen helfen die verzauberten Süßigkeiten 🍬 so denken sie jedenfalls. Im Grunde regen diese Geschichten zum Nachdenken an, denn man selbst findet sich sehr schnell wieder in diesen Personen. Überall herrscht Missgunst, Neid, Egoismus und Unzufriedenheit. Mal ganz ehrlich: Wir haben doch alle solche Probleme oder? Insgesamt hätte man diese Geschichten mehr zusammenbringen können. So sind es sechs einzelne Geschichten, die auch immer gleich ablaufen. Irgendwie haben sie miteinander zu tun, aber irgendwie auch nicht. Mich haben diese Geschichten dennoch teilweise berührt und vor allem zum Nachdenken gebracht. Und das Zauberwort heißt Achtsamkeit, gegenüber sich selbst, gegenüber seinen Freunden, gegenüber den Mitmenschen 🫠 Und ich wusste schon immer, dass Süßigkeiten und Schokolade für das Seelenheil gut sind!
Hilfe zur Selbsthilfe in Märchenform
Mich hat als erstes irgendwie das Cover angesprochen und die Kurzbeschreibung danach überzeugt das Buch lesen zu wollen. Den Aufbau mit den Kurzgeschichten finde ich super gelöst. Hier treffen wir unterschiedliche Personen die alle von Kogetsu eine kleine Süßigkeit kaufen und unterschiedliche Erfahrungen damit machen. Aber immer so, dass sie den Kern ihres Problems erkennen. Bei manchen Geschichten war mir vorab nicht klar, wie es hier zu einer Erkenntnis kommen könnte, und doch gelang es Hiyoko Kurisu überzeugende Wege zu finden. „Der Laden in der Mondlichtgasse“ steht nicht allen Menschen zur Verfügung, doch die, die ihn finden, haben einerseits eine große innere Not und andererseits das Glück der Hilfe von Kogetsu. Dieses japanische Märchen hat mich in den Bann gezogen. Es ist mysthisch und wirkt, als könnte es doch passieren. Es ist emotional und empathisch geschrieben. Kogetsu, der Fuchsgeist, begleitet nur zu Beginn und am Ende der jeweiligen Geschichte. Den Hauptteil muss die Figur allerdings selbst bestreiten. Und genau das gefällt mir. Hilfe zur Selbsthilfe in Märchenform.
In der Mondlichtgasse, am Rande der Stadt der Geister, zwischen Diesseits und Jenseits, erscheint immer zwischen Vollmond und Neumond die magische Confiserie Kohaku. Sie taucht genau dann auf, wenn sie von einem Menschen, dessen Daseins ins Wanken geraten ist, gebraucht wird. Hinter dem Tresen wartet der Inhaber Kogetsu, halb Mensch, halb Fuchsdämon, auf seine Kunden und die Chance, von ihnen etwas über menschliche Emotionen zu lernen. „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ist das preisgekrönte Debüt der Autorin Hiyoko Kurisu, das in Japan bereits eine Fortsetzung erhalten hat. Die deutsche Übersetzung verfasste Charlotte Scheurer. Die Handlung umfasst die Geschichten von insgesamt 5 Kundinnen und Kunden, welche jeweils von ihnen selbst in der Ich- und Vergangenheitsform erzählt werden. Die sechste und letzte Episode handelt schließlich von Kogetsu. Jedes Konfekt, das in der Confiserie Kohaku verkauft wird, hat eine bestimmte Wirkung. So sucht sich beispielsweise die Schülerin Kana, die an ihrer Beziehung zweifelt, ein Konpeito aus. Wenn man es verzehrt, geschieht jeden Tag eine kleine gute Sache. Die junge Mutter Chika wählt hingegen einen Liebesapfel, der ihr erlaubt zu sehen, wie stark sie von den Menschen um sie herum geliebt wird. In jeder der Geschichten hat das ausgesuchte Konfekt eine Auswirkung auf das Leben der Kund*innen. Kana kann die Beziehung zu ihrem Freund vertiefen, während Chikas Mann erkennt, das er für die Liebe seiner Frau auch etwas tun muss. Über allem thront stets Kogetsu, der aus einem Versteck beobachtet, wie die Süßigkeit das Leben der Menschen verändert. Besonders berührt hat mich Kogetsus eigene Geschichte über seine Freundschaft mit Akifumi Kohaku, der ihm das Confiserie-Handwerk beigebracht hat und nach dem das Ladengeschäft benannt ist. Von ihm lernte Kogetsu viel über Menschen, ihre Eigenheiten und Gefühle und für ihn brachte er das größte Opfer, das man sich in einer Freundschaft vorstellen kann. Die Grundhandlung hat mich inhaltlich sehr stark an die seit über 10 Jahren erscheinende Manga-Reihe „Die Schokohexe“ erinnert – möglicherweise war sie die Inspiration?
Ein wenig magischer Ort
Eine magische Zuckerbäckerei an einem ebenso magischen Ort, der sich nur jenen Menschen offenbart, die aus dem Gleichgewicht geratenen sind, deren Dasein bedroht zu sein scheint - die Mondlichtgasse. In ihrem Buch „Der Laden in der Mondlichtgasse“ lässt sich Autorin Hiyoko Kurisu von japanischen Fabeln und Märchen inspirieren, die sie zu verzauberten Lebensweisheiten umformt. Ich liebe landestypische Märchen und Fabeln. Und auch Bücher, die in durch Erzählungen Lebensweisheiten vermitteln und zum (um)denken anregen. Kein Wunder also, dass mich sowohl das hochwertige Cover, als auch die zauberhafte Beschreibung der Buchrückseite direkt angesprungen und angesprochen hat. Für mich klang sie nach Lebensweisheiten, aber auch nach einem einfallsreichen, zusammenhängenden Roman über eine wundersame Confiserie in besagter, geheimnisvoller Mondlichtgasse und deren „problematische“ Kunden. Sie klang nach kleinen Wundern, viel Fantasie, Gefühlen und magischen Süßigkeiten - wer kann da schon widerstehen :-) Schon nach dem ersten Kapitel wurde mir allerdings klar, dass es sich vielmehr um eine Aneinanderreihung, nicht zusammenhängender Kurzgeschichten handelt, die nichts miteinander gemein haben, außer eben den Besuch in der Confiserie. Was ja auch nicht weiter schlimm gewesen wäre, hätte es vielleicht Übergänge gegeben, wären sie nur irgendwie, aus Zauberhand, miteinander verbunden worden und nicht einfach so platt aneinandergereiht. Süß zu lesen, vermittelt jede von ihnen eine Lebensweisheit - was ich normalerweise echt mag - doch waren mir diese einfach zu plump geschrieben, zu kindlich und naiv formuliert und der Wortwahl fehlte, meiner Meinung nach, wirklich jeglicher „magische“ Ansatz, was ich ganz besonders schade fand, schließlich hatte ich mir von einer Mondlichtgasse so einiges versprochen. Fazit: Schade, schade, hier wurde eine wirklich tolle und vielversprechende Grundidee, leider nicht genutzt. Mich hat die Umsetzung, insbesondere der Schreibstil, leider nur wenig erreicht und berührt.
01/2026 - Der Laden in der Mondlichtgasse
Dieses Buch ist eher kurz mit seinen 129 Seiten (E-Book) und dennoch mochte ich die Geschichte sehr gerne. Die Kapitel erzählen von verschiedenen Personen, sind aber durch eine zentrale Figur verbunden. Die Message hinter der Geschichte gefällt mir sehr und hat mich zum Nachdenken gebracht. Das Buch liest sich sehr flüssig, es ist leicht verständlich und ich habe es gerne gelesen.
Wenn der Zauber verfliegt...
Ein Buch, welches einem eine herzerwärmende Geschichte voller Weisheit verspricht, dies aber in meinen Augen nicht wirklich hält. Der Laden in der Mondlichtgasse will eines dieser heilenden Bücher sein, schon der Titel verspricht den Zauber von etwas Zartem und Zerbrechlichem. Und auch der erste Schritt in die Mondlichtgasse versprüht diese Magie, aber es scheitert vor allem an der Wiederholung. Mich konnte die Magie nicht überzeugen. Kurisu schafft schimmernde Momente, eine Confiserie, die nur jenen erscheint, welche gerade an einem emotionalen Scheideweg stehen. Hier begegnen wir einem Fuchsgeist, welcher besondere Süßigkeiten verkauft, die nicht nur schmecken, sondern etwas in einem anrühren sollen. Die Atmosphäre in dem Buch ist still und scheint weich wie das Mondlicht zwischen den Zeilen durch. Auch die japanische Mythologie klingt durch und umhüllt die Geschichte wie ein weiches Seidentuch und überlagert die Szenen. Die durch leichte Krisen gebeutelten Figuren stolpern in die sonderbare Gasse und finden sich plötzlich in dem Laden wieder, welcher nur auftaucht, wenn man ihn am dringendsten braucht. Das Buch ist ruhig, behutsam und unaufdringlich. Es spricht von Moral, von kleinen Denkanstößen, die das Leben in die richtige Richtung schieben sollen, aber wiederholt sich zu oft. Eine Abfolge von verschiedenen Geschichten, die sich alle ähnlich lesen und dadurch in der Masse versinken. Dies ist wohl der größte Kritikpunkt meinerseits. Die Magie geht durch die repetitive Erzählweise verloren. Es ist nichts besonderes mehr. Ein Endlosschleife aus Krise – Confiserie – Süßigkeit – Mini-Erkenntnis. Anfangs hat es eine poetische Note, aber nach der zweiten Geschichte nach dem gleichen Schema hat es begonnen mich zu langweilen. Die Figuren sind leider auch ziemlich nichtssagend, ein leeres Gefäß für eine Moral aber nichts Individuelles. Das macht sich in der Geschichte schnell bemerkbar, man überliest die Namen, weil man sie nicht greifen kann. Die Botschaften muten nett an, aber erscheinen zu gut gemeint, wie der erhobene Zeigefinger, was der Leser zu denken und zu fühlen hat. Hier bröckelt der Glanz der Mondlichtgasse und es bleibt nur noch eine dunkle Gasse über, die vorgibt mehr zu sein, als sie am Ende ist. An dieser Stelle für mich ein Buch, was ich nicht weiterempfehlen kann. Süß in der Idee, aber fade in der Umsetzung. Nachträglich hat das Buch nichts bei mir ausgelöst, so wie ich es mir erhofft hätte. ⭐️⭐️ ⭐️⭐️
Die Autorin Hiyoko Kuriso hat mit „Der Laden in der Mondlichtgasse“ den Auftakt ihrer Romanreihe geschrieben. Daher lässt sich dieses Buch ohne Vorkenntnisse lesen. Klappentext: Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort: Zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten. Wie die Schülerin Kana, die sich einsam fühlt und an ihrer Beziehung zweifelt, oder der Immobilienmakler Koguma, der glaubt, wegen seines Äußeren nicht ernst genommen zu werden. In der Confiserie verkauft ihnen der rätselhafte Kogetsu eine traditionelle japanische Süßigkeit, die scheinbar ihre Probleme löst. Anschließend beobachtet Kogetsu ungesehen, wie sich das Leben seiner Kunden zum Besseren verändert. Denn Kogetsu ist ein Fuchsgeist, der verstehen will, was es bedeutet, ein Mensch zu sein … Ich persönlich fand den Klappentext hier ziemlich vielversprechend und habe mir ein fantastisches, vielleicht ein leicht märchenhaftes Buch erhofft, welches gut in die Herbststimmung passt. Schon die Gestaltung des Buches finde ich sehr gelungen, der haptische Effekt ist gelungen und ich finde die Darstellung des kleinen Ladens auf dem Cover recht ansprechend. Positiv möchte ich auf jeden Fall noch das Glossar am Ende des Buches erwähnen. In diesem wird auf die japanischen Begriffe eingegangen. Auch auf die traditionellen japanischen Süßigkeiten, welche in dem Roman ihren Raum finden, wird hier näher eingegangen, sodass man sich als Leser diese besser vorstellen kann. Der Schreibstil ist eher leicht, dafür aber sehr liebevoll. Beim Lesen kommt eine cozy Atmosphäre auf, sodass man sich in diesem Werk gut fallen lassen kann. Dieses Buch ist nicht so zu anspruchsvoll, es ist eher ein leichtes Wohlfühlbuch mit einem leicht märchenhaften Einschlag, ohne dabei allzu aufdringlich zu sein. Der Roman ist in sechs Kapitel unterteilt. In diesen steht immer eine andere Person im Vordergrund mit einem ganz individuellen Problem oder eigenen Gedanken. Verbunden sind diese einzelnen Kapitel durch einen gemeinsamen Charakter – der Fuchsgeist Kogetsu. Die einzelnen Kapitel sind quasi abgeschlossene kleine Geschichten, welche ein wenig an Fabeln erinnern. In den einzelnen Episoden steckt immer eine kleine Botschaft oder Weisheit verborgen, ohne dabei allzu belehrend oder aufdringlich zu sein. Dies hat mir persönlich gut gefallen und ich fand die Umsetzung hier gelungen. Was meinen Lesefluss ein wenig gestört hat, waren die Wortwiederholungen. Besonders bei der jeweiligen Beschreibung der Mondlichtgasse, welche in jedem Kapitel stattfindet, wurden immer die selben Wortgruppen verwendet und der Fokus lag größtenteils auf genau denselben Aspekten dieser historisch anmutenden, leicht heruntergekommen und verlassenen Gasse. Dies fand ich spätestens nach der dritten Wiederholung eher störend. Ich persönlich hätte es gelungener gefunden, wenn vielleicht jede Person eine andere Besonderheit entdeckt hat oder hier einen anderen Fokus gehabt hat. Teilweise wird hier auch versucht, den Schwerpunkt auf einen anderen verlassenen Laden zu lenken, nur um dann doch wieder dieselben Details zu betonen. Dies fand ich leider nicht so gelungen. Der rote Faden in „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ist quasi der Charakter Kogetsu. Dieser ist ein Fuchsgeist und der Ladenbesitzer mit den traditionellen japanischen Süßigkeiten, welche einen magischen Effekt hervorrufen. Diese Idee und auch die Umsetzung fand ich persönlich gelungen. Mir hat es gefallen, wie Kogetsu erst lernt wie man mit den Kunden, also den Menschen in seinem Geschäft umzugehen. hat Es hat mir Freude bereitet zu lesen, welchen Effekt die Süßigkeiten haben. Am jeweiligen Kapitelanfang bekommt man hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack, der Titel des Kapitels heißt nach der jeweiligen Süßigkeit und eine kleine Illustration dieser ist ebenfalls beigefügt. Aber auch die Menschen, welche im jeweiligen Kapitel im Fokus stehen, waren liebenswert und ihre Sichtweise und Probleme konnten mich überzeugen. Nur zu gerne habe ich ihre Story gelesen und habe überlegt, wie die Süßigkeit ihren Sorgen entgegenwirken könnte. Im letzten Kapitel lernen wir Kogetsu besser kennen. Wir erfahren mehr über ihn und seine Gedankengänge und auch seine Beweggründe. Der Leser bekommt einen kleinen Einblick in seine Vergangenheit und wie er auf die Idee gekommen ist, dieses Süßwaren- Laden in der Mondlichtgasse zu eröffnen. Auch was es mit seinen Öffnungszeiten auf sich hat, erfahren wir. Allgemein hat es mir gefallen, dass der Leser endlich mehr über Kogetsu erfährt. Aber leider fand ich persönlich das Ende und damit die Aufklärung von seinem Problem nicht so gelungen. Mich hat dies etwas melancholisch zurückgelassen. Dies ist natürlich Geschmackssache, aber ich fand die Auflösung seiner Sorgen nicht zufriedenstellend. Insgesamt konnte mich Hiyoko Kurisu mit ihrem Roman „Der Laden in der Mondlichtgasse“ gut unterhalten, mir hat hier die Atmosphäre richtig gut gefallen. Die einzelnen Kapitel fand ich ebenfalls gelungen. Lediglich das Ende des Buches hat mir persönlich nicht leider gar nicht gefallen. Daher bin ich auf die Weiterführung gespannt, welche magischen Süßigkeiten Kogetsu noch in seinem Laden verbirgt. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

Der Laden in der Mondlichtgasse“ 🌙✨ Ein Buch wie eine warme Umarmung – magisch, poetisch und voller leiser Hoffnung. 🌸 In sechs berührenden Geschichten begegnen wir Menschen, die in dunklen Momenten zufällig in eine geheimnisvolle Confiserie stolpern. Zwischen Vollmond und Neumond öffnet sich hier eine Tür zu süßen Wundern und zu sich selbst. 🍬🦊 Das Besondere? Die Süßigkeiten verändern nicht die Welt, sondern die Menschen selbst. Ein stilles Erinnern daran, dass wir manchmal nur einen kleinen Schubs brauchen, um unseren Weg zu finden. 💫 Ein schönes Buch für zum zwischendurch lesen! ☺️
Dies war eine 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙚 𝙪𝙣𝙙 𝙨𝙪̈𝙨𝙨𝙚 Lektüre – perfekt, wenn man zwischen schwereren Büchern nach etwas 𝙇𝙚𝙞𝙘𝙝𝙩𝙚𝙢 𝙪𝙣𝙙 𝘽𝙚𝙧𝙪𝙝𝙞𝙜𝙚𝙣𝙙𝙚𝙢 sucht. Mir hat der Aufbau des Romans wirklich gut gefallen. 𝙅𝙚𝙙𝙚𝙨 𝙆𝙖𝙥𝙞𝙩𝙚𝙡 𝙞𝙨𝙩 𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙚, 𝙢𝙞𝙩𝙚𝙞𝙣𝙖𝙣𝙙𝙚𝙧 𝙫𝙚𝙧𝙠𝙣𝙪̈𝙥𝙛𝙩𝙚 𝙂𝙚𝙨𝙘𝙝𝙞𝙘𝙝𝙩𝙚, die sich jeweils auf eine andere Figur konzentriert. Alle mit kleinen, aber bedeutungsvollen Problemen. Mit einem Hauch Magie aus dem Laden in der Mondlichtgasse lösen sich ihre Situationen auf, und nach und nach fügen sich alle Geschichten auf zufriedenstellende Weise zusammen. Normalerweise verliere ich bei Cozy Books recht schnell das Interesse, aber da dieses Buch so kurz und kompakt ist, war das hier überhaupt kein Problem. Mit 𝙣𝙪𝙧 𝙚𝙩𝙬𝙖 200 𝙎𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣 (sowohl in der deutschen als auch in der englischen Ausgabe) zieht es sich zu keiner Zeit. Mein Lieblingsteil war die letzte Geschichte, die dem Leser etwas mehr Einblick in den Süßwarenladen selbst gibt. Trotzdem hätte ich mir insgesamt ein kleines bisschen mehr Magie gewünscht – vor allem mehr Hintergrundinformationen zu Kogetsu und dem Laden. Das Buch selbst ist einfach unglaublich niedlich und charmant. Insgesamt ist es eine wunderbare Wahl 𝙛𝙪̈𝙧 𝙁𝙖𝙣𝙨 𝙫𝙤𝙣 𝘾𝙤𝙯𝙮 𝙁𝙖𝙣𝙩𝙖𝙨𝙮 𝙪𝙣𝙙 𝙖𝙨𝙞𝙖𝙩𝙞𝙨𝙘𝙝𝙚𝙧 𝙇𝙞𝙩𝙚𝙧𝙖𝙩𝙪𝙧. Ruhig, gemütlich und sanft magisch 𝘶𝘯𝘱𝘢𝘪𝘥 𝘢𝘥 | 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘛𝘩𝘢𝘯𝘬 𝘺𝘰𝘶 @droemerknaur for the review copy.
Wie eine heiße Schokolade an kalten Tagen ~ hoffnungsvoll, tröstlich und unendlich herzerwärmend
Manche Bücher liest man nicht einfach nur Wort für Wort und Buchstabe für Buchstabe. Man träumt sich zwischen die Zeilen und wie eine geheimnisvolle, nur vom Mondlicht erleuchtete Gasse, die wie aus dem Nichts erscheint, betritt man ihre magische Welt und lässt sich von ihrem Zauber berühren. „Der Laden in der Mondlichtgasse“ aus der Feder von Hiyoko Kurisu, erschienen im Droemer Knaur Verlag, ist so ein Buch und seine Geschichte berührte mein Herz. Zwischen Vollmond und Neumond öffnet sich ein Ort, der nur jenen erscheint, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist. In einer kleinen Konfiserie am Ende der Mondlichtgasse begegnen wir Kogetsu, einem rätselhaften Fuchsgeist, der süße Köstlichkeiten verkauft und damit das Leben seiner Kundinnen und Kunden für immer verändert. Hiyoko Kurisus Schreibstil ist sanft und unaufdringlich, beinahe schlicht. Und doch oder gerade deswegen entfalten ihre Worte eine stille Tiefe, die lange nachhallt. In sechs liebevoll geschriebenen Kurzgeschichten lesen wir von Menschen, die zweifeln, straucheln, sich verloren fühlen und von kleinen Wundern, die ihnen leise den Weg zu sich selbst zurück weisen. Die einzelnen Geschichten verweben sich dabei wie zarte Schicksalsfäden mit Kogetsus eigener Geschichte, während er beobachtet, zuhört und dabei Stück für Stück erkennt, was es heißt ein Mensch zu sein. Ich liebte es mit wie viel Wärme die Figuren, allen voran Kogetsu, gestaltet wurden. Ihre Lebenswege berührten mein Herz, weil sie so echt und wahrhaftig sind und ich erkannte mich wieder in ihren Unsicherheiten, in ihrer Sehnsucht, in ihrer Hoffnung auf einen Neuanfang. Besonders gefallen hat mir auch das Glossar am Ende, das nicht nur die japanischen Begriffe erklärt, sondern auch die Bedeutung der jeweiligen Süßigkeiten vertieft. So war „Der kleine Laden in der Mondlichtgasse“ für mich ein wundervolles Buch für gemütliche Schmökerstunden und eine sanfte Wohlfühllektüre, die zu lesen sich anfühlte wie eine heiße Schokolade an kalten Tagen ~

Ein magischer Süßigkeitenladen 🥰🍬
🍬Das Buch "Der Laden in der Mondlichtgasse" von Hiyoko Kurisu beinhaltet einige kürzere Geschichten von Menschen, die sich verloren fühlen und Hoffnung brauchen. Kogetsu ist halb Mensch und halb Fuchsgeist. Er betreibt einen Laden mit japanischen Süßigkeiten, die magische Fähigkeiten haben. Aber bei Vollmond und Neumond bleibt der Laden geschlossen. 🍬Es waren so süße Geschichten für zwischendurch, die einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Man erfährt heilende Botschaften und wie wichtig es ist, dass man jegliches Glück mit anderen teilen sollte und dass es eine wahre Kunst ist, sich für andere Menschen aufrichtig zu freuen. 🍬Ich bin so gerne in diese magische Welt in der Mondscheingasse eingetaucht. Dieses Buch hatte den Vibe von Ghibli Filmen und war so nostalgisch. Und all die Süßigkeiten klangen so lecker und liebevoll zubereitet, sodass ich richtig Lust bekommen habe, auch mal japanische Süßigkeiten zu probieren. 🍬Besonders gut gefallen hat mir das Kapitel "Zauberschein Liebesapfel", das von einem Ehepaar handelt, das sich nach der Geburt ihres Kindes entfremdet hatte. Vor allem auch das letzte Kapitel war sehr besonders. Dort erfährt man die berührende Geschichte von Kongetsu und wie es dazu kam, dass er einen Süßigkeitenladen eröffnet hat. 🍬Ich empfehle das Buch allen, die eine süße Geschichte mit nostalgischen Vibes für einen verregneten Herbsttag suchen. Lieblingszitate "Wir befinden uns in der Mondlichtgasse, einem Ort zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Hierher finden den Weg nur verlorene Seelen (...)." (Seite 15) "Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, öffnet sich an manchen Tagen eben hin und wieder das Tor zur Fantasie." (Seite 124) "Mir gefällt, dass die Zuckerschicht noch durchsichtig ist und man den Apfel sehen kann. Finden Sie nicht auch, dass es schön wäre, auf die gleiche Weise in das Herz anderer Menschen blicken zu können?"(Seite 142f.)

Zauberhafte Kurzgeschichten. Manchmal braucht man etwas Süßes um zu erkennen, was wirklich zählt. 😉 Der Schreibstil erinnert direkt zu Beginn an einen schönen Ghibli-Film, weshalb ich gut abtauchen konnte.
Das Buch enthält 6 kurze Geschichten über 6 verschiedene Charaktere. Jeder Charakter hat eine kleine, oder auch größere, Bürde zu tragen und scheint sehr Unglücklich mit der jeweiligen Situation zu sein. Glück im Unglück würde ich da sagen, denn jeder Charakter findet in die Mondlichtgasse zu Kogetsu‘s Süßigkeitenladen! Dort gibt es allerlei japanische Süßigkeiten und am Ende der Geschichte eine Moral mit dazu. 😉 Bekanntlich ist jeder seines Glückes Schmied. Natürlich ist jede Geschichte sehr kurzweilig und in 200 Seiten kann man nicht tiefgründig auf alles eingehen. Doch ich finde, dass man durchaus viel geboten bekommt. Für mich haben sich diese 200 Seiten viel länger angefühlt und das meine ich im Positiven. Während dem Lesen fielen mir mehrere schöne Zitate ins Auge, die ich mir alle markiert habe. So findet sich in jeder Geschichte eine wunderschöne Einsicht und die Charaktere erweitern etwas ihren Horizont. Ich hatte Fehler nur bei ihm gesucht und dabei nie vor meiner eigenen Tür gekehrt. - Seite 151 Nicht nur einmal habe ich mir überlegt, nach welcher Süßigkeit ich greifen würde? Jetzt nach dem lesen würde ich auf jedenfalls gerne alle probieren. Aber bitte ohne die Magie. Fazit Ein berührendes und bewegendes Buch über verschiedene Charaktere, die nach dem Besuch bei Kogetsu ihren eigenen Horizont erweitern und wieder mehr auf ihre Mitmenschen bzw. ihre Umgebung achten. Jeder Charakter durchlebt in kurzen Seiten eine schöne Charakterentwicklung.

Hach, das war super niedlich!! Es ist ein sehr leichtes Buch, perfekt für zwischen durch! 6 Kapitel mit 6 Geschichten zu verschiedenen Personen. Alle mit anderen Problematiken. Das Buch hat eine ganz tolle Botschaft, daher kann ich es wirklich nur empfehlen! Leider 0,5 Punkte Abzug, da der Weg zum Laden immer gleich beschrieben wird und na ja :) Dennoch ein schönes Buch!
Magische Süßigkeiten 🍬🍭
Schon das Cover versprüht einen ganz besonderen Zauber – märchenhaft, geheimnisvoll und sehr atmosphärisch. Genau das spiegelt sich auch in den sechs kleinen Geschichten wider, die in einer magischen Confiserie in der Mondlichtgasse spielen. Hier verkauft der Fuchsgeist Kogetsu traditionelle japanische Süßigkeiten, die das Leben seiner Kund/innen auf unerwartete Weise verändern. ✨💫 Die einzelnen Episoden sind sehr liebevoll erzählt und bieten feine Einblicke in japanische Kultur, Werte und Erzählweise. Jede Figur bringt ihre eigenen Sorgen und Wünsche mit – mal leise, mal bittersüß – und findet in der Confiserie einen besonderen Wendepunkt. ☕🍡 Trotzdem fehlte mir beim Lesen ein roter Faden, der die Geschichten stärker miteinander verbindet. Der Aufbau folgt meist demselben Muster, was das Buch stellenweise etwas vorhersehbar gemacht hat.👀 Insgesamt ist „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ein warmherziges, ruhiges Buch, das sich perfekt für gemütliche Herbstabende eignet. Wer Geschichten mit sanfter Magie, japanischem Flair und kleinen Lebensweisheiten liebt, wird hier sicher fündig. 🌕🍂

Lohnt sich leider nicht
Das Buch ist so schön gestaltet und der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht; mal was anderes. Ich hab es bis Kapitel 3 geschafft, und ich wollte es auch eigentlich zu ende lesen, aber mir waren die Geschichten einfach zu leicht geschrieben. Ich verstehe die Message dahinter und es war wirklich süß, leider aber nichts für mich. Ghibli Filme schaun ist doch was anderes als es zu lesen.
Ich finde das Cover richtig schön gestaltet, die Farbe und auch die Symbole darauf passen wirklich sehr gut zu den kleinen Geschichten im Buch. Die Geschichten einzeln und auch zusammengenommen sind richtig süß, schön durchdacht und regen zum Nachdenken an. Die eine oder andere Situation kennt man vielleicht auch selbst und braucht vielleicht manchmal einen kleinen Stubs in die richtige Richtung und sei es durch magische Süßigkeiten. Ich hätte nur gern auch ein wenig mehr über Kogetsu erfahren. Der Schreibstil der Geschichten hat mir auch sehr gut gefallen, man hat in jede einzelne sofort hineingefunden und es war schön den Personen in den Geschichten zu folgen. Sie hatten auch genau die richtige Länge, sie waren nie zu viel oder zu wenig. Fazit: Ein sehr süßes Buch, es hat Spaß gemacht, es zu lesen und über die Lösungen nachzudenken.
Zwischen Mondlichtgasse und Selbsterkenntnis
Ein Laden, der nur zwischen Vollmond und Neumond auftaucht? Ja, klingt erstmal wie der perfekte Ort, um nach Mitternacht Schokolade und Lebensweisheiten zu shoppen. Zwischen Fuchsgeistern, Süßigkeiten mit Wunderwirkung und gebrochenen Herzen verteilt Hiyoko Kurisu hier eine geballte Dosis japanischer Seelenpflege – hübsch verpackt in sechs kleinen Geschichten, die alle nach Zucker duften und sich anfühlen wie ein warmes Bad für überforderte Alltagshelden. Der Laden in der Mondlichtgasse hat was von einem literarischen Entspannungsbad. Nach dem ersten Kapitel war klar: Das hier ist kein Buch, das man schnell wegliest – das ist eins, das man langsam lutscht, wie so eine teure Praline, bei der man sich nicht sicher ist, ob sie zu süß oder genau richtig ist. Die Atmosphäre? Herrlich ruhig, irgendwie flirrend magisch, mit einem Hauch Melancholie. Ich mochte diesen Vibe – wie ein Spaziergang durch eine Gasse, die eigentlich gar nicht existieren dürfte. Nur irgendwann merkte ich, dass jede Geschichte sich ein bisschen anfühlt wie Déjà-vu. Mensch mit Problem, magische Süßigkeit, Lebenslesson. Und zack, fertig ist die Heilung. Klar, das ist Teil des Charmes, aber nach der vierten Praline weiß man: Zucker bleibt Zucker. So schön das Setting ist, so sehr wünschte ich mir zwischendurch mal eine saure Gurke zur Abwechslung. Trotzdem: Es hat was. Dieses Gefühl, dass jemand da draußen Fuchsohren hat und dir eine Süßigkeit reicht, wenn du selbst nicht mehr weißt, was du brauchst. Für alle, die japanische Romane lieben, Tee trinken statt Energy Drinks und lieber Trost als Tempo wollen, ist das hier ein kleines Geschenk. Kein Must-Read, aber ein stilles, feines Buch für Momente, in denen das Leben mal kurz Pause machen darf.

Ich liebe japanische Sagen und Märchen, und dieses Buch hat mich sofort begeistert. Viele der Geschichten wirken vertraut, als hätte man sie schon einmal gehört, und man kann sich wunderbar in die Figuren hineinversetzen. Die Autorin bzw. der Autor schreibt sehr bildhaft und gefühlvoll – jede der sechs Geschichten zieht einen in ihren Bann und entführt in eine geheimnisvolle, magische Welt. Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein wirklich gelungenes Werk, das die Schönheit und Tiefe der japanischen Erzählkunst einfängt. Ein besonderes Buch für alle, die Märchen, Mythen und fernöstliche Magie lieben.
Ein kleines Wohlfühlbuch mit viel Herz 🍡
Dieses Buch ist wie eine warme Tasse Tee an einem Regentag – ruhig, süß und einfach wohltuend. 🍵🌙 Über allem liegt ein Hauch von Ghibli-Magie. ✨ Es besteht aus sechs Kurzgeschichten, die man unabhängig voneinander lesen kann, die aber alle in derselben zauberhaften Welt spielen. Im Mittelpunkt steht ein kleiner Laden mit magischen Süßigkeiten. 🍡 Jede hat ihre eigene Wirkung – mal bringen sie Glück, mal Mut oder einen neuen Blick auf sich selbst und das Leben. Die Geschichten sind leise und herzerwärmend. Keine großen Dramen, sondern sanfte Alltagsmomente mit liebevollen Messages. 💫 Wer Spannung oder große Handlung sucht, wird hier nicht fündig. Aber als Cozy-Wohlfühlbuch für zwischendurch ist es einfach perfekt. 🍡💛
6 Geschichten, 1 Süßigkeitenladen und etwas Magie
Die Mondlichtgasse ist ein geheimer Ort, denn er zeigt sich nur den Menschen, bei denen das Leben aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Sei es Kana, eine Schülerin, welche sich in ihrer ersten Beziehung unsicher fühlt oder die Mutter Chika, welche nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr weiß, ob ihr Mann sie liebt…all die Menschen landen bei: Kogetsus Confiserie. 🫀 Meine Meinung: Oh ich bin verliebt. Irgendwie sind diese Art von Bücher eine eigene Bubble. Sei es ”Fr. Komachi empfiehlt ein Buch”, oder “Tage/ Abende in der Buchhandlung Morisaki”, und und und. Sie sind super! Lehren einen spielerisch und unterschwellig etwas und erwärmen das Herz, oder ändern den eigenen Blickwinkel. Auch dieses Buch hat mich total verzaubert, weil es Fantasyaspekte aufgreift und modern in der heutigen Zeit verankert. Das Ende war nicht ganz meins, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde es mit gutem Gewissen weiterempfehlen können!

Wirklich zauberhaft
Das Buch "Der Laden in der Mondlichtgasse" hat mich einfach verzaubert. Obwohl das Buch doch recht schmal ist, steckt soviel in den einzelnen Geschichten. Denn das ist, wie das Buch aufgebaut ist. Nicht in Form einer langen, sondern in mehreren kurzen Geschichten. Aber meiner Meinung nach mach dies auch mit den Reiz dieses Buches aus. Verbindendes Element ist jeweils die Confiserie in der Mondlichtgasse und ihr Inhaber Kogetsu. Ansonsten lässt es sich von Stil her gut lesen. Alle Geschichten sind aus der Perspektive des jeweiligen Protagonisten geschrieben, was noch mehr Einblick in die Lebenswelt, den Charakter und die Persönlichkeit der jeweiligen Figur bietet. Die Handlung besteht aus dem Alltag der jeweiligen Personen, der aber im Anschluss an einen Besuch in der Confiserie einen Wandel erfährt. Dieser ist interessant und regt zum Nachdenken an. Alles in allem ein wirklich schönes und gelungenes Buch.
Der Klappentext von „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ließ mich auf zauberhafte Geschichten zum Wegträumen hoffen. Leider konnte mich das Buch aber nicht ganz so sehr begeistern. Die Geschichten ließen sich gut lesen, es gab interessante Einblicke in die japanische Kultur und den Alltag verschiedener Altersgruppen und auch einige Denkanstöße. Jedoch wiederholten sich vor allem die Ideen hinter den einzelnen Geschichten zu sehr, hier hätte ich mir mehr Varianz gewünscht. Da ich vor allem als Jugendliche viele japanische Animes geschaut habe, konnte ich mir den Alltag vor allem von Schülern in Japan gut vorstellen. Auch in die Mondlichtgasse „verirren“ sich Schüler und der Eindruck von deren Schul- und Sozialleben erkannte ich aus meinen Animes wieder. Unter den Süßigkeiten, die Koguma in seinem Laden in der Mondlichtgasse verkauft, konnte ich mir nicht viel vorstellen. Hier hat mir das Glossar am Ende des Buchs geholfen. Die in den einzelnen Geschichten verpackten Denkanstöße liefen im Grunde immer darauf hinaus, dass wir alle mehr mit einander reden sollten. Missverständnisse oder Probleme ließen sich durch einfaches darüber reden aus der Welt schaffen oder kämen gar nicht erst auf. Oft vermutet man selbst nur, wie sein Gegenüber oder sein(e) Partner(in) fühlt und denkt, dabei kann das auch komplett anders sein. Das wurde sehr anschaulich dargestellt, wobei ich es toll fand, dass es durch verschiedene Altersgruppen und Situationen verdeutlicht wurde. Fazit Die Geschichten sind kurzweilig und liefern wichtige Denkanstöße und interessante Einblicke in die japanische Kultur und den Alltag unterschiedlichster Altersgruppen. Leider war die Moral in allen Situationen ähnlich, weshalb ich nicht so viel aus dem Buch für mich mitnehmen konnte. Allgemeines zum Buch Autor: Hiyoko Kurisu Verlag: Droemer Knaur Erscheinungsdatum: 01.09.2025 Seiten: 208 Genre: Roman/Healing Novel/Phantastische Belletristik Einzelband Meine Bewertung: 3/5 Sterne Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!
Sehr süß für zwischendurch
Die Geschichte in diesem Buch ist unglaublich entspannend. Man steigt zu Beginn in das Leben einer jungen Schülerin ein, die in ihrer Beziehung unglücklich ist und von Selbstzweifeln geplagt wird. Durch ein verzweifeltes Gebet an einem Schrein öffnet sich ihr der Weg in die Mondlichtgasse, wo der hübsche Fuchsgeist Kogetsu, getarnt in menschlicher Gestalt, seinen süßen Laden führt. Der Effekt der magisches Süßigkeiten lässt die Kunden einen Blick in ein anderes Leben werfen, das sie vielleicht glücklicher machen kann, aber auch Nebeneffekte hat, an die man vorher nie gedacht hat. Als Leser fragt man sich selbst, was würde ich tun? Wäre ich so glücklicher? Jedes Kapitel erzählt die Geschichte eines anderen Menschen mit einer anderen Süßigkeit. Man bekommt so nicht nur einen wundervollen Einblick in die Süßwarenkultur Japans, sondern erhält auch eine handvoll "Und die Moral von der Geschicht..." Erzählungen zur Hand, die einen die positiven Seiten des Lebens sehen lassen 🍬 Da ist dann leider auch der Punkt, der mich ein wenig gestört und meine anfängliche Euphorie etwas gedrosselt hat. Selbstverschuldet habe ich das Buch, gewohnter Weise, in mehreren Kapiteln am Stück mehrere Tage hintereinander weg gelesen. Die Kapitel sind in ihrem Aufbau allerdings identisch, weshalb ich ein wenig das "täglich grüßt das Murmeltier"-Gefühl bekommen habe und aufgrund der sehr ruhigen, poetisch entspannten Erzählweise die Lust etwas flöten gegangen ist. Wenn ihr diese Art japanischer/asiatischer Literatur genau so mögt wie ich kann ich euch dieses Buch wärmstens empfehlen, lest es nur vielleicht zeitlich etwas entzogener als ich es getan habe. Ich denke als entspannte Kaffeelektüre für zwischendurch wäre es wunderbar geeignet🤍

Zauberhafte japanische Lektüre
Am Ende des Buches ergibt sich der volle Sinn. Die Geschichte war schön und zauberhaft, gut zu lesen und in angenehmer, höflich, gehobener Sprache geschrieben. Durch die einzelnen Kapitel, in denen jeweils eine Kurzgeschichte geschrieben steht, liest sich das Buch ziemlich flüssig.

Die Magie der Süßigkeiten
„Der Laden in der Mondlichtgasse“ von Hiyoko Kurisu erzählt die Geschichte der Confiserie Kohaku, wo das Halbwesen Kogetsu japanische Süßigkeiten verkauft. Dabei handelt es sich allerdings nicht um normale Süßigkeiten, sondern um Süßigkeiten, die einen gewissen Zauber mit sich tragen. Und die Mondlichtgasse, in der sich die Confiserie befindet kann nur von Menschen betreten werden, die eine Last mit sich herumtragen. Ich muss zuerst einmal sagen, dass das Buch einfach wunderschön aussieht. Das Design hat etwas magisches an sich und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Die Geschichte bzw. die sechs kleinen Geschichten haben mir wirklich gut gefallen. Den Protagonist jeder Geschichte belastete etwas und sie haben sich in der Confiserie jeweils die Süßigkeit gewählt, die zu ihrem Leid passt bzw. dagegen wirken konnte. Und dabei gab es die verschiedensten Reaktionen. Ich mag diese Art von japanischer Literatur sehr und auch dieses Buch hat mir wirklich gefallen. Ich mochte auch Kogetsu sehr gerne. Auch der Schreibstil war toll. Ich habe das Buch so schnell durchgelesen und war tatsächlich ein wenig traurig, als ich es durch hatte.
Moderne Fabeln
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön, sowohl das Cover, als auch die Farbgestaltung und die Ausstattung mit einem Lesebändchen machen dieses Buch zu einem echten Schmuckstück. Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt, wobei jedes Kapitel ein Märchen bzw. eine Fabel erzählt. Hierbei läuft der Zeitstrahl konträr, die letzte Fabel ist somit eigentlich der Beginn der Geschichte unseres Hauptcharakters. Dabei weiß man bis zum Schluss nicht, was oder wer Kogetsu denn nun eigentlich ist. Aufgrund der Enden der einzelnen Kapitel hatte ich sogar kurzzeitig die Befürchtung, dass er den Menschen nicht allzu zugewandt ist. Die Auflösung ist allerdings eine andere und ich finde sie sehr gelungen. Mir hat die Geschichte der Offenherz-Kastanienmonaka am besten gefallen, aber man kann tatsächlich aus jeder Kurzgeschichte etwas Gutes mitnehmen. Alles in allem ein sehr Cozy Märchenbuch, dass sehr viel Freude beim Lesen bereitet hat.
Cozy Read 🌙
Ein sehr cozy read, wenn auch nicht allzu tiefgreifend. Das Buch erinnert mich sehr an Studio Ghibli Filme oder die "The Full Moon Coffee Shop"-Reihe, aber es ist wirklich etwas repetitiv geschrieben und die einzelnen Geschichten haben nicht so viel Tiefe, da sie relativ kurz und ähnlich geschrieben sind.
Description
Willkommen in der magischen Confiserie, wo du genau das findest, was du brauchst!
Der heilsame Roman aus Japan erzählt in sechs herzerwärmenden zusammenhängenden Geschichten von Gefühlen, die uns verwundbar und gleichzeitig stark machen.
Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort : Zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten.
Wie die Schülerin Kana, die sich einsam fühlt und an ihrer Beziehung zweifelt, oder der Immobilienmakler Koguma, der glaubt, wegen seines Äußeren nicht ernst genommen zu werden. In der Confiserie verkauft ihnen der rätselhafte Kogetsu eine traditionelle japanische Süßigkeit, die scheinbar ihre Probleme löst. Anschließend beobachtet Kogetsu ungesehen, wie sich das Leben seiner Kunden zum Besseren verändert. Denn Kogetsu ist ein Fuchsgeist, der verstehen will, was es bedeutet, ein Mensch zu sein …
Der japanische Wohlfühlroman mit fantastischen Elementen und dem Zauber Japans
Hiyoko Kurisus heilsamer Feel-Good-Roman "Der Laden in der Mondlichtgasse" ist durchwoben von japanischen Mythen und Märchen . Der Fuchsgeist Kogetsu führt uns auf seine ganz eigene Weise durch Geschichten, die beim Lesen glücklich machen. Ein lebensweiser Roman für alle, die Satoshi Yagisawas Romane und die renommierten Filme des Studio Ghibli lieben.
Folgende japanische Healing Novels sind bei Droemer bereits erschienen:
Bevor der Kaffee kalt wird von Toshikazu Kawaguchi Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiri Ota Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito OgawaBook Information
Author Description
Die Autorin Hiyoko Kurisu wurde in der Präfektur Ibaraki geboren. Sie hat mehrere Romane verfasst, und ihr Debüt, Confectionary Senpai’s Delicious Recipes, wurde mit dem Sonderpreis des »Let´s Become a Novelist«-Preises von Starts Publishing ausgezeichnet. Ihr jüngstes Buch war The Twilight Post Office in the Night Alley, das die Fortsetzung zu Der Laden in der Mondlichtgasse ist.
Posts
Ein schöner japanischer Wohlfühlroman✨
„Der Laden in der Mondlichtgasse“ ist ein wunderbar atmosphärischer Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Die Geschichte entfaltet sich in einer geheimnisvollen, fast magischen Umgebung und lebt von ihren liebevoll gezeichneten Figuren, die alle ihre ganz eigenen Geschichten mitbringen. Im Mittelpunkt steht ein besonderer Laden, der mehr ist, als er auf den ersten Blick scheint. Mit jeder Seite taucht man tiefer in eine Welt ein, in der kleine Begegnungen große Bedeutung haben und sich nach und nach verborgene Zusammenhänge zeigen. Besonders gelungen ist die warme, leicht verträumte Stimmung, die das Buch vermittelt. Es regt zum Nachdenken an und hinterlässt ein angenehmes Gefühl – perfekt für alle, die Geschichten mit Herz und einem Hauch von Magie lieben. 🫶🏼
Einfach nur wunderschön 🥰 Eine magische Confiserie ✨
Mitten in einer japanischen Stadt, in der Nähe eines alten Schreines, befindet sich ein versteckter, magischer Ort🪄 »Wir befinden uns in der Mondlichtgasse, einem Ort zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Hierher finden den Weg nur verlorene Seelen, Rachegeister und Menschen wie Sie, deren Dasein ins Wanken geraten ist.« 🦊 Ich fand diesen Roman einfach nur wunderschön geschrieben. Der Stil ist typisch japanisch und behandelt tiefe Themen: - Zufriedenheit in Beziehungen - Selbstliebe und Selbstbewusstsein ❤️ - Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen - Ehrlichkeit und Offenheit - Schuldgefühle, Ehrgeiz und Motivation - Liebevoller Umgang und offene Kommunikation mit geliebten Personen - Freundschaft 🥰 Die Geschichten der verschiedenen Personen im Buch sind jeweils abgeschlossene Kurzgeschichten und vor allem die letzte Geschichte hat mich so sehr berührt 🥲 Einfach wunderbar und eine große Empfehlung für alle Leser, die tiefgründige Bücher mögen 🌟

Japanischer Wohlfühl-Roman
Mehrere Storyteile, die nicht direkt zusammenhängen, aber alle im gleichen Universum spielen - das ganze mit erstaunlichem Tiefgang. Der Schreibstil ist angenehm flüssig - genau das Rochtige wenn man krank im Bett liegt und den 800 Seiten Wälzer nicht schaffen kann. (Mein Immunsystem dankt recht herzlich) Also ein eher sanftes Buch. An der Stelle für die kranken Lesemäuse: Gute Besserung und macht es euch mit einem Tee gemütlich. Und an die gesunden Lesemäuse: Werdet nicht krank. Vielen Dank an den Droemer Verlaug und Netgalley (Rezensionsexemplar/unbezahlte Rezension)
Süße Lösungen – und was wirklich dahinter steckt
Mit Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu erwartet einen eine warme, fast märchenhafte Geschichte über Wünsche, Probleme und die Frage, was wir wirklich brauchen. Das Buch hat mich stellenweise stark an The Full Moon Coffee Shop erinnert – allerdings ohne den astrologischen Fokus. Stattdessen stehen hier besondere Süßigkeiten im Mittelpunkt: Menschen betreten den geheimnisvollen Laden und erhalten genau das, was sie in ihrer Situation zu brauchen scheinen. Doch schnell wird klar, dass die eigentliche Lösung oft tiefer liegt. Gerade diese Idee gefällt mir sehr. Die Süßigkeiten wirken wie ein kleiner Anstoß, ein Impuls, der die Figuren dazu bringt, sich mit ihren eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Die Antworten kommen nicht von außen, sondern müssen selbst gefunden werden – manchmal zufällig, manchmal bewusst. Allerdings fehlt dem Ganzen für mich ein wenig der Tiefgang, den ich bei The Full Moon Coffee Shop so geliebt habe. Während dort die Figuren stärker begleitet werden und man tiefer in ihre Gedanken und Entwicklungen eintaucht, bleibt es hier oft etwas oberflächlicher. Die Geschichten sind schön, aber weniger intensiv geführt. Trotzdem hat das Buch einen ganz eigenen Charme. Die Grundidee ist liebevoll umgesetzt, die Atmosphäre angenehm und die Hintergrundgeschichte des Ladenbesitzers besonders berührend. Für mich kommt es zwar nicht ganz an The Full Moon Coffee Shop heran – aber gerade für Leser, die eine ähnliche, ruhige und inspirierende Geschichte ohne astrologischen Fokus suchen, ist es eine wirklich schöne Alternative. Ein sanftes, inspirierendes Buch, das daran erinnert, dass die wichtigsten Antworten oft schon in uns selbst liegen.
Japanische healing Literatur
Inspiriert von meiner Lektüre "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" zuletzt , hab ich zu einem weiteren Buch dieses Genres gegriffen. Google sagt: "Japanische „Healing Literature“ ist ein wachsender Trend, der tröstende, entschleunigende Geschichten bietet, oft mit magischen Elementen, wenig Drama und Fokus auf Alltagsmomente" Ich muss sagen , ich fand es wieder eine schöne, kurzweilige Geschichte - aber die Luft ist für mich bei diesem Genre trotzdem schon sehr schnell raus. Es sind eben nur kleine Ausschnitte von Alltagspersonen (bei diesem Buch mit einer Prise Magie) Super geeignet wenn man eine schöne Geschichte für zwischendurch braucht, aber nichts weltbewegendes 🤗
Süß, aber repetitiv und langweilig
Ein kurzes Buch für zwischendurch, das gemütliche Lesestunden verspricht, aber meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Darum geht es: Wir haben hier mehrere kurze Geschichten, die im Prinzip unabhängig voneinander sind, aber durch Kommentare des Hauptprotagonisten, der in jeder Geschichte vorkommt, zu einem Roman verwoben sind. Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht ist, dann offenbart sich einem die Mondlichtgasse mit einem Geschäft, in dem man magische Süßigkeiten kaufen kann. Diese machen alles besser oder nicht? Ich habe einige Bücher im Genre Magischer Realismus gelesen und ich bin ehrlich, es ist immer ein hit or miss für mich. Entweder es haut mich um oder es nervt mich. Genervt hat mich dieses Buch nicht, denn die Grundidee ist dafür zu süß. Aber gefallen hat es mir trotzdem nicht. Die Geschichten ähneln sich, es ist immer wieder das Gleiche. Bereits bei der zweiten Geschichte war jegliche Spannung raus und das ist einfach nichts für mich. Das Ende hat noch was rausgeholt, denn da erfahren wir zumindest noch wie Kogetsu zu seiner magischen Confiserie kam. Macht gern Eure eigenen Erfahrungen! 2,5/5⭐️⭐️

Ein ruhiges, märchenhaftes Wohlfühlbuch über Kommunikation, Selbstzweifel und die kleinen Missverständnisse des Alltags.
Worum geht es? In einer versteckten Gasse befindet sich eine geheimnisvolle Confiserie, geführt von dem Fuchsgeist Kogetsu. Menschen, die sich verloren, unzufrieden oder unverstanden fühlen, finden ihren Weg dorthin und erhalten besondere Süßigkeiten, die ihnen helfen, ihre Probleme besser zu verstehen. Das Buch besteht aus mehreren miteinander verbundenen Kurzgeschichten, die alltägliche Konflikte behandeln: Unsicherheiten, fehlende Kommunikation, Selbstzweifel und das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören. Was mir gefallen hat: Besonders mochte ich die ruhige Atmosphäre des Buches. Die Konflikte sind bewusst klein und alltäglich gehalten, wodurch sie sehr greifbar wirken. Viele Situationen kennt man selbst: Man interpretiert zu viel hinein, spricht Probleme nicht offen an oder fühlt sich missverstanden. Das Buch zeigt auf eine sehr sanfte Weise, wie wichtig Kommunikation und Selbstreflexion sein können. Auch Kogetsu als Figur fand ich spannend. Obwohl er anderen hilft, menschliche Emotionen zu verstehen, kämpft er selbst mit dem Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen und nirgends wirklich dazuzugehören. Kritik: Wer eine tiefgründige Fantasyhandlung oder große Spannung erwartet, könnte enttäuscht werden. Die Geschichten sind bewusst schlicht und teilweise auch etwas naiv aufgebaut. Konflikte lösen sich oft schneller und harmonischer, als es im echten Leben der Fall wäre. Gerade das macht aber auch den märchenhaften Charakter des Buches aus. Für wen geeignet? Für Leser:innen, die cozy japanische Literatur, ruhige Fantasygeschichten und emotionale Alltagsgeschichten mögen. Besonders geeignet für Fans von Büchern, die eher Atmosphäre und Gefühle als große Handlung in den Mittelpunkt stellen.
Ein wundervoller japanischer Wohlfühlroman
„Der Laden in der Mondlichtgasse“ hatte mich schon vom Cover her direkt verzaubert und ich hatte mich richtig auf das lesen gefreut. Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort und zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten. Das Buch ist in mehrere Kapitel geteilt und jedes Kapitel handelt von einer anderen Person deren Leben aktuell aus dem Gleichgewicht geraten ist, immer mit dabei ist allerdings der geheimnisvolle Fuchsgeist Kogetsu. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch in knapp 2 Stunden durchgelesen. Es sind wirklich schöne und kurzweilige Geschichten die zum nachdenken anregen und inspirieren. Ich hatte eine ganz wundervolle Lesezeit und kann euch „Der Laden in der Mondlichtgasse“ absolut ans Herz legen.
Ein Buch für ruhige Lesemomente
Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein leises, nachdenkliches Buch, das aus mehreren miteinander verbundenen Kurzgeschichten besteht. In einer geheimnisvollen Gasse betreibt der Fuchsgeist Koketsu eine Confiserie, die nur von Menschen gefunden werden kann, die sich einsam fühlen oder innerlich verzweifelt sind. Die magischen Süßigkeiten versprechen keine Wunder, sondern konfrontieren die Besucher mit ihren eigenen Gefühlen. Der Schreibstil ist ruhig und flüssig, fast meditativ. Spannung oder große Wendungen stehen nicht im Vordergrund. Stattdessen liegt der Fokus auf den inneren Konflikten der Figuren und den leisen Themen des Lebens – Einsamkeit, Reue, Hoffnung und Veränderung. Viele der Geschichten regen zum Nachdenken an und laden dazu ein, eigene Gedanken und Gefühle zu reflektieren. Am Ende wird die Vorgeschichte der Confiserie erzählt. Sie fügt sich stimmig in das Gesamtbild ein, auch wenn bei mir der Wunsch nach ein, zwei weiteren Geschichten oder etwas mehr Raum für diese Welt geblieben ist. Der Laden in der Mondlichtgasse ist kein Buch für Action oder große Emotionen, sondern für ruhige Lesemomente. Eine stille, atmosphärische Lektüre, die nachhallt und zum Innehalten einlädt.
Leider verschenktes Potential!
"Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, öffnete sich an manchen Tagen eben hin und wieder das Tor zur Fantasie." (S. 124) Es hätte so schön werden können 🥲 Mit meinem Fable für japanische Geschichten, Mythen und der ganzen Kultur hatte ich große Erwartungen an das Buch und der Klappentext klang einfach zauberhaft! Ein heilsamer Roman der unsere Verwendbarkeit feiert und im Stil von Ghibli-Filmen sein soll, noch dazu dieses wunderschöne Cover und die tolle Gestaltung. Leidet muss ich aber direkt sagen, dass das Buch mich gar nicht verzaubert hat und noch immer finde ich das echt schade. Spätestens ab der dritten Geschichte hat es mich sogar größtenteils genervt. Mir ist bewusst, dass es an Beststeller wie "Before the Coffee gets cold" angelehnt ist und dass diese Bücher in Japan und auch bei uns sehr beliebt sind. Und dass es dort kleinere, in sich geschlossenene Geschichten gibt, die nachdenken und anregen sollen. Darauf war ich vorbereitet. Leider haben diese kleinen Geschichten mich aber in keinster Weise berührt, sie waren mir irgendwie zu "hohl", zu platt, zu plump und auch nicht wirklich philosophisch, sodass ich ins Träumen gerate. Bei jedem Charakter wurde die Beschreibung des Ladens fast wortgleich wiederholt und bis auf die unterschiedlichen Süßigkeiten war der Aufbau identisch, das fand ich zermürbend und langweilig. Hier hätte ich mir Alternativen gewünscht. Das Ende und die Auflösung, wie der Fuchsgeist Kogetsu überhaupt zu seinem Laden kommt war dann nochmal ganz niedlich aber da war ich dann auch schon froh, dass das Buch vorbei war. Wirklich schade, da das Buch sehr viel Potential für mich hatte. Ich bedanke mich herzlich bei Vorablesen und Corinna vom Droemer-Knaur Verlag für das Zusenden des Rezensionsexemplares!

Der Laden in der Mondlichtgasse
Das Buch Der Laden in der Mondlichtgasse besteht aus vielen einzelnen Geschichten die unabhängig voneinander sind und sich dennoch alle am selben Ort abspielen. Im Mittelpunkt steht eine besondere Konfiserie die Menschen anzieht die gerade zweifeln unglücklich sind oder etwas auf dem Herzen haben. Jede Person betritt den Laden in einer ganz eigenen Situation und findet dort eine außergewöhnliche Süßigkeit die perfekt zu dem passt was sie gerade beschäftigt. Mal sorgt sie dafür dass immer etwas Gutes passiert wenn man sie isst mal macht sie unsichtbar für andere oder hilft dabei endlich offen auszusprechen was man wirklich denkt. So unterschiedlich die Süßigkeiten und die Schicksale auch sind haben alle Geschichten eines gemeinsam. Am Ende erkennen die Menschen dass sie die Süßigkeit eigentlich gar nicht brauchen. Die Lösung für ihr Problem lag die ganze Zeit in ihnen selbst. Sie verstehen was der wahre Grund für ihre Zweifel oder ihre Unzufriedenheit ist und finden einen Weg damit umzugehen. Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein ruhiges fast magisches Buch das zum Nachdenken anregt. Hinter den kurzen Geschichten steckt deutlich mehr Tiefe als man zunächst erwartet und genau das macht dieses Buch für mich so besonders.
Magische Süßigkeiten
Das Buch erzählt sechs miteinander verbundene Geschichten, die in der mysteriösen Mondlichtgasse beginnen. Dieser Ort ist nur für Menschen zugänglich, deren Leben aus den Fugen geraten ist. Dort betreibt ein Fuchsgeist namens Kogetsu seine magische Confiserie. Er verkauft traditionelle japanische Süßigkeiten, die den Besuchern helfen, ihre Probleme zu lösen. Das Buch ist sanft und leise erzählt, mit einem angenehm ruhigen Tempo, das es einem ermöglicht, innezuhalten und die kleinen, bedeutungsvollen Momente zu genießen. Es ist keine Geschichte mit großen Wendungen, sondern ein liebevolles Portrait vom Leben, Freundschaft und der Bedeutung von Ehrlichkeit. Die Autorin lässt magischen Realismus und die japanische Fabelwelt in die Episoden einfließen und schafft dadurch eine zauberhafte Atmosphäre. Ihre Figuren sind so authentisch gezeichnet, dass sie einem schnell ans Herz wachsen. Wer eine aufregende Handlung sucht, wird hier vielleicht nicht fündig. Wer jedoch eine Geschichte braucht, die berührt, Mut macht und daran erinnert, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen, der sollte "Der Laden in der Mondlichtgasse" unbedingt lesen. Es ist ein Buch, das man vielleicht mit einer Tasse Tee genießt – eine kleine, literarische Auszeit.
Kurzweilig, nett, das letzte Kapitel ist das beste.
Leider haben mich die wiederholt voll ausgeschriebenen Szenen (betritt der Gasse) etwas gelangweilt, das hätte im ersten Kapitel vollkommen ausgereicht und hätte verkürzt werden können, denn die Szenen waren eigentlich alle gleich. Das Letzte Kapitel war das Beste und hat mich echt berührt.
"𝘋𝘪𝘦 𝘐𝘳𝘰𝘯𝘪𝘦, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘶𝘴𝘨𝘦𝘳𝘦𝘤𝘩𝘯𝘦𝘵 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘋𝘶𝘳𝘤𝘩𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘭𝘦𝘳𝘯𝘵 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘣𝘢𝘳 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘵𝘦, 𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘳𝘢𝘭 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘢𝘣𝘦𝘭."
Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein ein sich abgeschlossener Einzelband im Genre "Heilsamer Roman" von Hiyoko Kurisu. Die Geschichte umfasst 208 Seiten und wird aus verschiedenen Perspektiven mehrerer Protagonisten erzählt. 𝐙𝐮𝐦 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in dem man grob erfährt, was einen in diesem Roman erwartet. Die Protagonisten der verschiedenen Kurzgeschichten landen alle zufällig in dem kleinen Laden in der Mondlichtgasse. Dort kaufen sie etwas, das ihr Leben kurzzeitig verändert und aus dessen Verlauf sie eine Lehre ziehen. So lernt beispielsweise die Protagonistin der ersten Geschichte, was passieren kann, wenn man zu gierig wird. Der Protagonist der zweiten Geschichte hingegen lernt, sich selbst mehr wertzuschätzen. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Das Buchcover finde ich ziemlich süß und ansprechend, ebenso den Klappentext und die gesamte Buchgestaltung. Als Fan der japanischen Kultur hat mich die Geschichte direkt neugierig gemacht. Jede Geschichte bringt ein neues Schicksal und letztendlich eine Moral mit sich. Sie regen zum Nachdenken an und vermitteln, dass man öfter selbstbewusster auftreten kann und mehr stolz auf das sein sollte, was man bisher erreicht hat und wer man ist. Insgesamt hat mir die Grundidee des Buches sehr gut gefallen. Die Geschichten sind voller Moral und machen nachdenklich – aber auf eine positive Art. Zwar ist das Buch kein Highlight geworden, aber dennoch eine angenehme Lektüre für zwischendurch. Von mir gibt es 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️.

Wie ein japanisches Märchen
“Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, öffnete sich an manchen Tagen eben hin und wieder das Tor zur Fantasie” Bei mir ist es so, dass sich bei jeder Fantasy-Story dieses Tor öffnet. Ich tauche regelmäßig für einige Stunden ab in diese Welt. So auch hier! “Confiserie Kohaku - lassen Sie sich von uns verzaubern” Bei diesem Türschild muss man doch eintreten oder? Das Buch ist aufgeteilt in sechs kurzen Geschichten, die alle nur zwei Verbindungen miteinander haben: die Menschen, die die Mondlichtgasse und dort den Laden finden, haben alle Sorgen und Nöte und allen helfen die verzauberten Süßigkeiten 🍬 so denken sie jedenfalls. Im Grunde regen diese Geschichten zum Nachdenken an, denn man selbst findet sich sehr schnell wieder in diesen Personen. Überall herrscht Missgunst, Neid, Egoismus und Unzufriedenheit. Mal ganz ehrlich: Wir haben doch alle solche Probleme oder? Insgesamt hätte man diese Geschichten mehr zusammenbringen können. So sind es sechs einzelne Geschichten, die auch immer gleich ablaufen. Irgendwie haben sie miteinander zu tun, aber irgendwie auch nicht. Mich haben diese Geschichten dennoch teilweise berührt und vor allem zum Nachdenken gebracht. Und das Zauberwort heißt Achtsamkeit, gegenüber sich selbst, gegenüber seinen Freunden, gegenüber den Mitmenschen 🫠 Und ich wusste schon immer, dass Süßigkeiten und Schokolade für das Seelenheil gut sind!
Hilfe zur Selbsthilfe in Märchenform
Mich hat als erstes irgendwie das Cover angesprochen und die Kurzbeschreibung danach überzeugt das Buch lesen zu wollen. Den Aufbau mit den Kurzgeschichten finde ich super gelöst. Hier treffen wir unterschiedliche Personen die alle von Kogetsu eine kleine Süßigkeit kaufen und unterschiedliche Erfahrungen damit machen. Aber immer so, dass sie den Kern ihres Problems erkennen. Bei manchen Geschichten war mir vorab nicht klar, wie es hier zu einer Erkenntnis kommen könnte, und doch gelang es Hiyoko Kurisu überzeugende Wege zu finden. „Der Laden in der Mondlichtgasse“ steht nicht allen Menschen zur Verfügung, doch die, die ihn finden, haben einerseits eine große innere Not und andererseits das Glück der Hilfe von Kogetsu. Dieses japanische Märchen hat mich in den Bann gezogen. Es ist mysthisch und wirkt, als könnte es doch passieren. Es ist emotional und empathisch geschrieben. Kogetsu, der Fuchsgeist, begleitet nur zu Beginn und am Ende der jeweiligen Geschichte. Den Hauptteil muss die Figur allerdings selbst bestreiten. Und genau das gefällt mir. Hilfe zur Selbsthilfe in Märchenform.
In der Mondlichtgasse, am Rande der Stadt der Geister, zwischen Diesseits und Jenseits, erscheint immer zwischen Vollmond und Neumond die magische Confiserie Kohaku. Sie taucht genau dann auf, wenn sie von einem Menschen, dessen Daseins ins Wanken geraten ist, gebraucht wird. Hinter dem Tresen wartet der Inhaber Kogetsu, halb Mensch, halb Fuchsdämon, auf seine Kunden und die Chance, von ihnen etwas über menschliche Emotionen zu lernen. „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ist das preisgekrönte Debüt der Autorin Hiyoko Kurisu, das in Japan bereits eine Fortsetzung erhalten hat. Die deutsche Übersetzung verfasste Charlotte Scheurer. Die Handlung umfasst die Geschichten von insgesamt 5 Kundinnen und Kunden, welche jeweils von ihnen selbst in der Ich- und Vergangenheitsform erzählt werden. Die sechste und letzte Episode handelt schließlich von Kogetsu. Jedes Konfekt, das in der Confiserie Kohaku verkauft wird, hat eine bestimmte Wirkung. So sucht sich beispielsweise die Schülerin Kana, die an ihrer Beziehung zweifelt, ein Konpeito aus. Wenn man es verzehrt, geschieht jeden Tag eine kleine gute Sache. Die junge Mutter Chika wählt hingegen einen Liebesapfel, der ihr erlaubt zu sehen, wie stark sie von den Menschen um sie herum geliebt wird. In jeder der Geschichten hat das ausgesuchte Konfekt eine Auswirkung auf das Leben der Kund*innen. Kana kann die Beziehung zu ihrem Freund vertiefen, während Chikas Mann erkennt, das er für die Liebe seiner Frau auch etwas tun muss. Über allem thront stets Kogetsu, der aus einem Versteck beobachtet, wie die Süßigkeit das Leben der Menschen verändert. Besonders berührt hat mich Kogetsus eigene Geschichte über seine Freundschaft mit Akifumi Kohaku, der ihm das Confiserie-Handwerk beigebracht hat und nach dem das Ladengeschäft benannt ist. Von ihm lernte Kogetsu viel über Menschen, ihre Eigenheiten und Gefühle und für ihn brachte er das größte Opfer, das man sich in einer Freundschaft vorstellen kann. Die Grundhandlung hat mich inhaltlich sehr stark an die seit über 10 Jahren erscheinende Manga-Reihe „Die Schokohexe“ erinnert – möglicherweise war sie die Inspiration?
Ein wenig magischer Ort
Eine magische Zuckerbäckerei an einem ebenso magischen Ort, der sich nur jenen Menschen offenbart, die aus dem Gleichgewicht geratenen sind, deren Dasein bedroht zu sein scheint - die Mondlichtgasse. In ihrem Buch „Der Laden in der Mondlichtgasse“ lässt sich Autorin Hiyoko Kurisu von japanischen Fabeln und Märchen inspirieren, die sie zu verzauberten Lebensweisheiten umformt. Ich liebe landestypische Märchen und Fabeln. Und auch Bücher, die in durch Erzählungen Lebensweisheiten vermitteln und zum (um)denken anregen. Kein Wunder also, dass mich sowohl das hochwertige Cover, als auch die zauberhafte Beschreibung der Buchrückseite direkt angesprungen und angesprochen hat. Für mich klang sie nach Lebensweisheiten, aber auch nach einem einfallsreichen, zusammenhängenden Roman über eine wundersame Confiserie in besagter, geheimnisvoller Mondlichtgasse und deren „problematische“ Kunden. Sie klang nach kleinen Wundern, viel Fantasie, Gefühlen und magischen Süßigkeiten - wer kann da schon widerstehen :-) Schon nach dem ersten Kapitel wurde mir allerdings klar, dass es sich vielmehr um eine Aneinanderreihung, nicht zusammenhängender Kurzgeschichten handelt, die nichts miteinander gemein haben, außer eben den Besuch in der Confiserie. Was ja auch nicht weiter schlimm gewesen wäre, hätte es vielleicht Übergänge gegeben, wären sie nur irgendwie, aus Zauberhand, miteinander verbunden worden und nicht einfach so platt aneinandergereiht. Süß zu lesen, vermittelt jede von ihnen eine Lebensweisheit - was ich normalerweise echt mag - doch waren mir diese einfach zu plump geschrieben, zu kindlich und naiv formuliert und der Wortwahl fehlte, meiner Meinung nach, wirklich jeglicher „magische“ Ansatz, was ich ganz besonders schade fand, schließlich hatte ich mir von einer Mondlichtgasse so einiges versprochen. Fazit: Schade, schade, hier wurde eine wirklich tolle und vielversprechende Grundidee, leider nicht genutzt. Mich hat die Umsetzung, insbesondere der Schreibstil, leider nur wenig erreicht und berührt.
01/2026 - Der Laden in der Mondlichtgasse
Dieses Buch ist eher kurz mit seinen 129 Seiten (E-Book) und dennoch mochte ich die Geschichte sehr gerne. Die Kapitel erzählen von verschiedenen Personen, sind aber durch eine zentrale Figur verbunden. Die Message hinter der Geschichte gefällt mir sehr und hat mich zum Nachdenken gebracht. Das Buch liest sich sehr flüssig, es ist leicht verständlich und ich habe es gerne gelesen.
Wenn der Zauber verfliegt...
Ein Buch, welches einem eine herzerwärmende Geschichte voller Weisheit verspricht, dies aber in meinen Augen nicht wirklich hält. Der Laden in der Mondlichtgasse will eines dieser heilenden Bücher sein, schon der Titel verspricht den Zauber von etwas Zartem und Zerbrechlichem. Und auch der erste Schritt in die Mondlichtgasse versprüht diese Magie, aber es scheitert vor allem an der Wiederholung. Mich konnte die Magie nicht überzeugen. Kurisu schafft schimmernde Momente, eine Confiserie, die nur jenen erscheint, welche gerade an einem emotionalen Scheideweg stehen. Hier begegnen wir einem Fuchsgeist, welcher besondere Süßigkeiten verkauft, die nicht nur schmecken, sondern etwas in einem anrühren sollen. Die Atmosphäre in dem Buch ist still und scheint weich wie das Mondlicht zwischen den Zeilen durch. Auch die japanische Mythologie klingt durch und umhüllt die Geschichte wie ein weiches Seidentuch und überlagert die Szenen. Die durch leichte Krisen gebeutelten Figuren stolpern in die sonderbare Gasse und finden sich plötzlich in dem Laden wieder, welcher nur auftaucht, wenn man ihn am dringendsten braucht. Das Buch ist ruhig, behutsam und unaufdringlich. Es spricht von Moral, von kleinen Denkanstößen, die das Leben in die richtige Richtung schieben sollen, aber wiederholt sich zu oft. Eine Abfolge von verschiedenen Geschichten, die sich alle ähnlich lesen und dadurch in der Masse versinken. Dies ist wohl der größte Kritikpunkt meinerseits. Die Magie geht durch die repetitive Erzählweise verloren. Es ist nichts besonderes mehr. Ein Endlosschleife aus Krise – Confiserie – Süßigkeit – Mini-Erkenntnis. Anfangs hat es eine poetische Note, aber nach der zweiten Geschichte nach dem gleichen Schema hat es begonnen mich zu langweilen. Die Figuren sind leider auch ziemlich nichtssagend, ein leeres Gefäß für eine Moral aber nichts Individuelles. Das macht sich in der Geschichte schnell bemerkbar, man überliest die Namen, weil man sie nicht greifen kann. Die Botschaften muten nett an, aber erscheinen zu gut gemeint, wie der erhobene Zeigefinger, was der Leser zu denken und zu fühlen hat. Hier bröckelt der Glanz der Mondlichtgasse und es bleibt nur noch eine dunkle Gasse über, die vorgibt mehr zu sein, als sie am Ende ist. An dieser Stelle für mich ein Buch, was ich nicht weiterempfehlen kann. Süß in der Idee, aber fade in der Umsetzung. Nachträglich hat das Buch nichts bei mir ausgelöst, so wie ich es mir erhofft hätte. ⭐️⭐️ ⭐️⭐️
Die Autorin Hiyoko Kuriso hat mit „Der Laden in der Mondlichtgasse“ den Auftakt ihrer Romanreihe geschrieben. Daher lässt sich dieses Buch ohne Vorkenntnisse lesen. Klappentext: Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort: Zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten. Wie die Schülerin Kana, die sich einsam fühlt und an ihrer Beziehung zweifelt, oder der Immobilienmakler Koguma, der glaubt, wegen seines Äußeren nicht ernst genommen zu werden. In der Confiserie verkauft ihnen der rätselhafte Kogetsu eine traditionelle japanische Süßigkeit, die scheinbar ihre Probleme löst. Anschließend beobachtet Kogetsu ungesehen, wie sich das Leben seiner Kunden zum Besseren verändert. Denn Kogetsu ist ein Fuchsgeist, der verstehen will, was es bedeutet, ein Mensch zu sein … Ich persönlich fand den Klappentext hier ziemlich vielversprechend und habe mir ein fantastisches, vielleicht ein leicht märchenhaftes Buch erhofft, welches gut in die Herbststimmung passt. Schon die Gestaltung des Buches finde ich sehr gelungen, der haptische Effekt ist gelungen und ich finde die Darstellung des kleinen Ladens auf dem Cover recht ansprechend. Positiv möchte ich auf jeden Fall noch das Glossar am Ende des Buches erwähnen. In diesem wird auf die japanischen Begriffe eingegangen. Auch auf die traditionellen japanischen Süßigkeiten, welche in dem Roman ihren Raum finden, wird hier näher eingegangen, sodass man sich als Leser diese besser vorstellen kann. Der Schreibstil ist eher leicht, dafür aber sehr liebevoll. Beim Lesen kommt eine cozy Atmosphäre auf, sodass man sich in diesem Werk gut fallen lassen kann. Dieses Buch ist nicht so zu anspruchsvoll, es ist eher ein leichtes Wohlfühlbuch mit einem leicht märchenhaften Einschlag, ohne dabei allzu aufdringlich zu sein. Der Roman ist in sechs Kapitel unterteilt. In diesen steht immer eine andere Person im Vordergrund mit einem ganz individuellen Problem oder eigenen Gedanken. Verbunden sind diese einzelnen Kapitel durch einen gemeinsamen Charakter – der Fuchsgeist Kogetsu. Die einzelnen Kapitel sind quasi abgeschlossene kleine Geschichten, welche ein wenig an Fabeln erinnern. In den einzelnen Episoden steckt immer eine kleine Botschaft oder Weisheit verborgen, ohne dabei allzu belehrend oder aufdringlich zu sein. Dies hat mir persönlich gut gefallen und ich fand die Umsetzung hier gelungen. Was meinen Lesefluss ein wenig gestört hat, waren die Wortwiederholungen. Besonders bei der jeweiligen Beschreibung der Mondlichtgasse, welche in jedem Kapitel stattfindet, wurden immer die selben Wortgruppen verwendet und der Fokus lag größtenteils auf genau denselben Aspekten dieser historisch anmutenden, leicht heruntergekommen und verlassenen Gasse. Dies fand ich spätestens nach der dritten Wiederholung eher störend. Ich persönlich hätte es gelungener gefunden, wenn vielleicht jede Person eine andere Besonderheit entdeckt hat oder hier einen anderen Fokus gehabt hat. Teilweise wird hier auch versucht, den Schwerpunkt auf einen anderen verlassenen Laden zu lenken, nur um dann doch wieder dieselben Details zu betonen. Dies fand ich leider nicht so gelungen. Der rote Faden in „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ist quasi der Charakter Kogetsu. Dieser ist ein Fuchsgeist und der Ladenbesitzer mit den traditionellen japanischen Süßigkeiten, welche einen magischen Effekt hervorrufen. Diese Idee und auch die Umsetzung fand ich persönlich gelungen. Mir hat es gefallen, wie Kogetsu erst lernt wie man mit den Kunden, also den Menschen in seinem Geschäft umzugehen. hat Es hat mir Freude bereitet zu lesen, welchen Effekt die Süßigkeiten haben. Am jeweiligen Kapitelanfang bekommt man hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack, der Titel des Kapitels heißt nach der jeweiligen Süßigkeit und eine kleine Illustration dieser ist ebenfalls beigefügt. Aber auch die Menschen, welche im jeweiligen Kapitel im Fokus stehen, waren liebenswert und ihre Sichtweise und Probleme konnten mich überzeugen. Nur zu gerne habe ich ihre Story gelesen und habe überlegt, wie die Süßigkeit ihren Sorgen entgegenwirken könnte. Im letzten Kapitel lernen wir Kogetsu besser kennen. Wir erfahren mehr über ihn und seine Gedankengänge und auch seine Beweggründe. Der Leser bekommt einen kleinen Einblick in seine Vergangenheit und wie er auf die Idee gekommen ist, dieses Süßwaren- Laden in der Mondlichtgasse zu eröffnen. Auch was es mit seinen Öffnungszeiten auf sich hat, erfahren wir. Allgemein hat es mir gefallen, dass der Leser endlich mehr über Kogetsu erfährt. Aber leider fand ich persönlich das Ende und damit die Aufklärung von seinem Problem nicht so gelungen. Mich hat dies etwas melancholisch zurückgelassen. Dies ist natürlich Geschmackssache, aber ich fand die Auflösung seiner Sorgen nicht zufriedenstellend. Insgesamt konnte mich Hiyoko Kurisu mit ihrem Roman „Der Laden in der Mondlichtgasse“ gut unterhalten, mir hat hier die Atmosphäre richtig gut gefallen. Die einzelnen Kapitel fand ich ebenfalls gelungen. Lediglich das Ende des Buches hat mir persönlich nicht leider gar nicht gefallen. Daher bin ich auf die Weiterführung gespannt, welche magischen Süßigkeiten Kogetsu noch in seinem Laden verbirgt. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

Der Laden in der Mondlichtgasse“ 🌙✨ Ein Buch wie eine warme Umarmung – magisch, poetisch und voller leiser Hoffnung. 🌸 In sechs berührenden Geschichten begegnen wir Menschen, die in dunklen Momenten zufällig in eine geheimnisvolle Confiserie stolpern. Zwischen Vollmond und Neumond öffnet sich hier eine Tür zu süßen Wundern und zu sich selbst. 🍬🦊 Das Besondere? Die Süßigkeiten verändern nicht die Welt, sondern die Menschen selbst. Ein stilles Erinnern daran, dass wir manchmal nur einen kleinen Schubs brauchen, um unseren Weg zu finden. 💫 Ein schönes Buch für zum zwischendurch lesen! ☺️
Dies war eine 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙚 𝙪𝙣𝙙 𝙨𝙪̈𝙨𝙨𝙚 Lektüre – perfekt, wenn man zwischen schwereren Büchern nach etwas 𝙇𝙚𝙞𝙘𝙝𝙩𝙚𝙢 𝙪𝙣𝙙 𝘽𝙚𝙧𝙪𝙝𝙞𝙜𝙚𝙣𝙙𝙚𝙢 sucht. Mir hat der Aufbau des Romans wirklich gut gefallen. 𝙅𝙚𝙙𝙚𝙨 𝙆𝙖𝙥𝙞𝙩𝙚𝙡 𝙞𝙨𝙩 𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙠𝙪𝙧𝙯𝙚, 𝙢𝙞𝙩𝙚𝙞𝙣𝙖𝙣𝙙𝙚𝙧 𝙫𝙚𝙧𝙠𝙣𝙪̈𝙥𝙛𝙩𝙚 𝙂𝙚𝙨𝙘𝙝𝙞𝙘𝙝𝙩𝙚, die sich jeweils auf eine andere Figur konzentriert. Alle mit kleinen, aber bedeutungsvollen Problemen. Mit einem Hauch Magie aus dem Laden in der Mondlichtgasse lösen sich ihre Situationen auf, und nach und nach fügen sich alle Geschichten auf zufriedenstellende Weise zusammen. Normalerweise verliere ich bei Cozy Books recht schnell das Interesse, aber da dieses Buch so kurz und kompakt ist, war das hier überhaupt kein Problem. Mit 𝙣𝙪𝙧 𝙚𝙩𝙬𝙖 200 𝙎𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣 (sowohl in der deutschen als auch in der englischen Ausgabe) zieht es sich zu keiner Zeit. Mein Lieblingsteil war die letzte Geschichte, die dem Leser etwas mehr Einblick in den Süßwarenladen selbst gibt. Trotzdem hätte ich mir insgesamt ein kleines bisschen mehr Magie gewünscht – vor allem mehr Hintergrundinformationen zu Kogetsu und dem Laden. Das Buch selbst ist einfach unglaublich niedlich und charmant. Insgesamt ist es eine wunderbare Wahl 𝙛𝙪̈𝙧 𝙁𝙖𝙣𝙨 𝙫𝙤𝙣 𝘾𝙤𝙯𝙮 𝙁𝙖𝙣𝙩𝙖𝙨𝙮 𝙪𝙣𝙙 𝙖𝙨𝙞𝙖𝙩𝙞𝙨𝙘𝙝𝙚𝙧 𝙇𝙞𝙩𝙚𝙧𝙖𝙩𝙪𝙧. Ruhig, gemütlich und sanft magisch 𝘶𝘯𝘱𝘢𝘪𝘥 𝘢𝘥 | 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘛𝘩𝘢𝘯𝘬 𝘺𝘰𝘶 @droemerknaur for the review copy.
Wie eine heiße Schokolade an kalten Tagen ~ hoffnungsvoll, tröstlich und unendlich herzerwärmend
Manche Bücher liest man nicht einfach nur Wort für Wort und Buchstabe für Buchstabe. Man träumt sich zwischen die Zeilen und wie eine geheimnisvolle, nur vom Mondlicht erleuchtete Gasse, die wie aus dem Nichts erscheint, betritt man ihre magische Welt und lässt sich von ihrem Zauber berühren. „Der Laden in der Mondlichtgasse“ aus der Feder von Hiyoko Kurisu, erschienen im Droemer Knaur Verlag, ist so ein Buch und seine Geschichte berührte mein Herz. Zwischen Vollmond und Neumond öffnet sich ein Ort, der nur jenen erscheint, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist. In einer kleinen Konfiserie am Ende der Mondlichtgasse begegnen wir Kogetsu, einem rätselhaften Fuchsgeist, der süße Köstlichkeiten verkauft und damit das Leben seiner Kundinnen und Kunden für immer verändert. Hiyoko Kurisus Schreibstil ist sanft und unaufdringlich, beinahe schlicht. Und doch oder gerade deswegen entfalten ihre Worte eine stille Tiefe, die lange nachhallt. In sechs liebevoll geschriebenen Kurzgeschichten lesen wir von Menschen, die zweifeln, straucheln, sich verloren fühlen und von kleinen Wundern, die ihnen leise den Weg zu sich selbst zurück weisen. Die einzelnen Geschichten verweben sich dabei wie zarte Schicksalsfäden mit Kogetsus eigener Geschichte, während er beobachtet, zuhört und dabei Stück für Stück erkennt, was es heißt ein Mensch zu sein. Ich liebte es mit wie viel Wärme die Figuren, allen voran Kogetsu, gestaltet wurden. Ihre Lebenswege berührten mein Herz, weil sie so echt und wahrhaftig sind und ich erkannte mich wieder in ihren Unsicherheiten, in ihrer Sehnsucht, in ihrer Hoffnung auf einen Neuanfang. Besonders gefallen hat mir auch das Glossar am Ende, das nicht nur die japanischen Begriffe erklärt, sondern auch die Bedeutung der jeweiligen Süßigkeiten vertieft. So war „Der kleine Laden in der Mondlichtgasse“ für mich ein wundervolles Buch für gemütliche Schmökerstunden und eine sanfte Wohlfühllektüre, die zu lesen sich anfühlte wie eine heiße Schokolade an kalten Tagen ~

Ein magischer Süßigkeitenladen 🥰🍬
🍬Das Buch "Der Laden in der Mondlichtgasse" von Hiyoko Kurisu beinhaltet einige kürzere Geschichten von Menschen, die sich verloren fühlen und Hoffnung brauchen. Kogetsu ist halb Mensch und halb Fuchsgeist. Er betreibt einen Laden mit japanischen Süßigkeiten, die magische Fähigkeiten haben. Aber bei Vollmond und Neumond bleibt der Laden geschlossen. 🍬Es waren so süße Geschichten für zwischendurch, die einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Man erfährt heilende Botschaften und wie wichtig es ist, dass man jegliches Glück mit anderen teilen sollte und dass es eine wahre Kunst ist, sich für andere Menschen aufrichtig zu freuen. 🍬Ich bin so gerne in diese magische Welt in der Mondscheingasse eingetaucht. Dieses Buch hatte den Vibe von Ghibli Filmen und war so nostalgisch. Und all die Süßigkeiten klangen so lecker und liebevoll zubereitet, sodass ich richtig Lust bekommen habe, auch mal japanische Süßigkeiten zu probieren. 🍬Besonders gut gefallen hat mir das Kapitel "Zauberschein Liebesapfel", das von einem Ehepaar handelt, das sich nach der Geburt ihres Kindes entfremdet hatte. Vor allem auch das letzte Kapitel war sehr besonders. Dort erfährt man die berührende Geschichte von Kongetsu und wie es dazu kam, dass er einen Süßigkeitenladen eröffnet hat. 🍬Ich empfehle das Buch allen, die eine süße Geschichte mit nostalgischen Vibes für einen verregneten Herbsttag suchen. Lieblingszitate "Wir befinden uns in der Mondlichtgasse, einem Ort zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Hierher finden den Weg nur verlorene Seelen (...)." (Seite 15) "Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, öffnet sich an manchen Tagen eben hin und wieder das Tor zur Fantasie." (Seite 124) "Mir gefällt, dass die Zuckerschicht noch durchsichtig ist und man den Apfel sehen kann. Finden Sie nicht auch, dass es schön wäre, auf die gleiche Weise in das Herz anderer Menschen blicken zu können?"(Seite 142f.)

Zauberhafte Kurzgeschichten. Manchmal braucht man etwas Süßes um zu erkennen, was wirklich zählt. 😉 Der Schreibstil erinnert direkt zu Beginn an einen schönen Ghibli-Film, weshalb ich gut abtauchen konnte.
Das Buch enthält 6 kurze Geschichten über 6 verschiedene Charaktere. Jeder Charakter hat eine kleine, oder auch größere, Bürde zu tragen und scheint sehr Unglücklich mit der jeweiligen Situation zu sein. Glück im Unglück würde ich da sagen, denn jeder Charakter findet in die Mondlichtgasse zu Kogetsu‘s Süßigkeitenladen! Dort gibt es allerlei japanische Süßigkeiten und am Ende der Geschichte eine Moral mit dazu. 😉 Bekanntlich ist jeder seines Glückes Schmied. Natürlich ist jede Geschichte sehr kurzweilig und in 200 Seiten kann man nicht tiefgründig auf alles eingehen. Doch ich finde, dass man durchaus viel geboten bekommt. Für mich haben sich diese 200 Seiten viel länger angefühlt und das meine ich im Positiven. Während dem Lesen fielen mir mehrere schöne Zitate ins Auge, die ich mir alle markiert habe. So findet sich in jeder Geschichte eine wunderschöne Einsicht und die Charaktere erweitern etwas ihren Horizont. Ich hatte Fehler nur bei ihm gesucht und dabei nie vor meiner eigenen Tür gekehrt. - Seite 151 Nicht nur einmal habe ich mir überlegt, nach welcher Süßigkeit ich greifen würde? Jetzt nach dem lesen würde ich auf jedenfalls gerne alle probieren. Aber bitte ohne die Magie. Fazit Ein berührendes und bewegendes Buch über verschiedene Charaktere, die nach dem Besuch bei Kogetsu ihren eigenen Horizont erweitern und wieder mehr auf ihre Mitmenschen bzw. ihre Umgebung achten. Jeder Charakter durchlebt in kurzen Seiten eine schöne Charakterentwicklung.

Hach, das war super niedlich!! Es ist ein sehr leichtes Buch, perfekt für zwischen durch! 6 Kapitel mit 6 Geschichten zu verschiedenen Personen. Alle mit anderen Problematiken. Das Buch hat eine ganz tolle Botschaft, daher kann ich es wirklich nur empfehlen! Leider 0,5 Punkte Abzug, da der Weg zum Laden immer gleich beschrieben wird und na ja :) Dennoch ein schönes Buch!
Magische Süßigkeiten 🍬🍭
Schon das Cover versprüht einen ganz besonderen Zauber – märchenhaft, geheimnisvoll und sehr atmosphärisch. Genau das spiegelt sich auch in den sechs kleinen Geschichten wider, die in einer magischen Confiserie in der Mondlichtgasse spielen. Hier verkauft der Fuchsgeist Kogetsu traditionelle japanische Süßigkeiten, die das Leben seiner Kund/innen auf unerwartete Weise verändern. ✨💫 Die einzelnen Episoden sind sehr liebevoll erzählt und bieten feine Einblicke in japanische Kultur, Werte und Erzählweise. Jede Figur bringt ihre eigenen Sorgen und Wünsche mit – mal leise, mal bittersüß – und findet in der Confiserie einen besonderen Wendepunkt. ☕🍡 Trotzdem fehlte mir beim Lesen ein roter Faden, der die Geschichten stärker miteinander verbindet. Der Aufbau folgt meist demselben Muster, was das Buch stellenweise etwas vorhersehbar gemacht hat.👀 Insgesamt ist „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ein warmherziges, ruhiges Buch, das sich perfekt für gemütliche Herbstabende eignet. Wer Geschichten mit sanfter Magie, japanischem Flair und kleinen Lebensweisheiten liebt, wird hier sicher fündig. 🌕🍂

Lohnt sich leider nicht
Das Buch ist so schön gestaltet und der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht; mal was anderes. Ich hab es bis Kapitel 3 geschafft, und ich wollte es auch eigentlich zu ende lesen, aber mir waren die Geschichten einfach zu leicht geschrieben. Ich verstehe die Message dahinter und es war wirklich süß, leider aber nichts für mich. Ghibli Filme schaun ist doch was anderes als es zu lesen.
Ich finde das Cover richtig schön gestaltet, die Farbe und auch die Symbole darauf passen wirklich sehr gut zu den kleinen Geschichten im Buch. Die Geschichten einzeln und auch zusammengenommen sind richtig süß, schön durchdacht und regen zum Nachdenken an. Die eine oder andere Situation kennt man vielleicht auch selbst und braucht vielleicht manchmal einen kleinen Stubs in die richtige Richtung und sei es durch magische Süßigkeiten. Ich hätte nur gern auch ein wenig mehr über Kogetsu erfahren. Der Schreibstil der Geschichten hat mir auch sehr gut gefallen, man hat in jede einzelne sofort hineingefunden und es war schön den Personen in den Geschichten zu folgen. Sie hatten auch genau die richtige Länge, sie waren nie zu viel oder zu wenig. Fazit: Ein sehr süßes Buch, es hat Spaß gemacht, es zu lesen und über die Lösungen nachzudenken.
Zwischen Mondlichtgasse und Selbsterkenntnis
Ein Laden, der nur zwischen Vollmond und Neumond auftaucht? Ja, klingt erstmal wie der perfekte Ort, um nach Mitternacht Schokolade und Lebensweisheiten zu shoppen. Zwischen Fuchsgeistern, Süßigkeiten mit Wunderwirkung und gebrochenen Herzen verteilt Hiyoko Kurisu hier eine geballte Dosis japanischer Seelenpflege – hübsch verpackt in sechs kleinen Geschichten, die alle nach Zucker duften und sich anfühlen wie ein warmes Bad für überforderte Alltagshelden. Der Laden in der Mondlichtgasse hat was von einem literarischen Entspannungsbad. Nach dem ersten Kapitel war klar: Das hier ist kein Buch, das man schnell wegliest – das ist eins, das man langsam lutscht, wie so eine teure Praline, bei der man sich nicht sicher ist, ob sie zu süß oder genau richtig ist. Die Atmosphäre? Herrlich ruhig, irgendwie flirrend magisch, mit einem Hauch Melancholie. Ich mochte diesen Vibe – wie ein Spaziergang durch eine Gasse, die eigentlich gar nicht existieren dürfte. Nur irgendwann merkte ich, dass jede Geschichte sich ein bisschen anfühlt wie Déjà-vu. Mensch mit Problem, magische Süßigkeit, Lebenslesson. Und zack, fertig ist die Heilung. Klar, das ist Teil des Charmes, aber nach der vierten Praline weiß man: Zucker bleibt Zucker. So schön das Setting ist, so sehr wünschte ich mir zwischendurch mal eine saure Gurke zur Abwechslung. Trotzdem: Es hat was. Dieses Gefühl, dass jemand da draußen Fuchsohren hat und dir eine Süßigkeit reicht, wenn du selbst nicht mehr weißt, was du brauchst. Für alle, die japanische Romane lieben, Tee trinken statt Energy Drinks und lieber Trost als Tempo wollen, ist das hier ein kleines Geschenk. Kein Must-Read, aber ein stilles, feines Buch für Momente, in denen das Leben mal kurz Pause machen darf.

Ich liebe japanische Sagen und Märchen, und dieses Buch hat mich sofort begeistert. Viele der Geschichten wirken vertraut, als hätte man sie schon einmal gehört, und man kann sich wunderbar in die Figuren hineinversetzen. Die Autorin bzw. der Autor schreibt sehr bildhaft und gefühlvoll – jede der sechs Geschichten zieht einen in ihren Bann und entführt in eine geheimnisvolle, magische Welt. Der Laden in der Mondlichtgasse ist ein wirklich gelungenes Werk, das die Schönheit und Tiefe der japanischen Erzählkunst einfängt. Ein besonderes Buch für alle, die Märchen, Mythen und fernöstliche Magie lieben.
Ein kleines Wohlfühlbuch mit viel Herz 🍡
Dieses Buch ist wie eine warme Tasse Tee an einem Regentag – ruhig, süß und einfach wohltuend. 🍵🌙 Über allem liegt ein Hauch von Ghibli-Magie. ✨ Es besteht aus sechs Kurzgeschichten, die man unabhängig voneinander lesen kann, die aber alle in derselben zauberhaften Welt spielen. Im Mittelpunkt steht ein kleiner Laden mit magischen Süßigkeiten. 🍡 Jede hat ihre eigene Wirkung – mal bringen sie Glück, mal Mut oder einen neuen Blick auf sich selbst und das Leben. Die Geschichten sind leise und herzerwärmend. Keine großen Dramen, sondern sanfte Alltagsmomente mit liebevollen Messages. 💫 Wer Spannung oder große Handlung sucht, wird hier nicht fündig. Aber als Cozy-Wohlfühlbuch für zwischendurch ist es einfach perfekt. 🍡💛
6 Geschichten, 1 Süßigkeitenladen und etwas Magie
Die Mondlichtgasse ist ein geheimer Ort, denn er zeigt sich nur den Menschen, bei denen das Leben aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Sei es Kana, eine Schülerin, welche sich in ihrer ersten Beziehung unsicher fühlt oder die Mutter Chika, welche nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr weiß, ob ihr Mann sie liebt…all die Menschen landen bei: Kogetsus Confiserie. 🫀 Meine Meinung: Oh ich bin verliebt. Irgendwie sind diese Art von Bücher eine eigene Bubble. Sei es ”Fr. Komachi empfiehlt ein Buch”, oder “Tage/ Abende in der Buchhandlung Morisaki”, und und und. Sie sind super! Lehren einen spielerisch und unterschwellig etwas und erwärmen das Herz, oder ändern den eigenen Blickwinkel. Auch dieses Buch hat mich total verzaubert, weil es Fantasyaspekte aufgreift und modern in der heutigen Zeit verankert. Das Ende war nicht ganz meins, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde es mit gutem Gewissen weiterempfehlen können!

Wirklich zauberhaft
Das Buch "Der Laden in der Mondlichtgasse" hat mich einfach verzaubert. Obwohl das Buch doch recht schmal ist, steckt soviel in den einzelnen Geschichten. Denn das ist, wie das Buch aufgebaut ist. Nicht in Form einer langen, sondern in mehreren kurzen Geschichten. Aber meiner Meinung nach mach dies auch mit den Reiz dieses Buches aus. Verbindendes Element ist jeweils die Confiserie in der Mondlichtgasse und ihr Inhaber Kogetsu. Ansonsten lässt es sich von Stil her gut lesen. Alle Geschichten sind aus der Perspektive des jeweiligen Protagonisten geschrieben, was noch mehr Einblick in die Lebenswelt, den Charakter und die Persönlichkeit der jeweiligen Figur bietet. Die Handlung besteht aus dem Alltag der jeweiligen Personen, der aber im Anschluss an einen Besuch in der Confiserie einen Wandel erfährt. Dieser ist interessant und regt zum Nachdenken an. Alles in allem ein wirklich schönes und gelungenes Buch.
Der Klappentext von „Der Laden in der Mondlichtgasse“ ließ mich auf zauberhafte Geschichten zum Wegträumen hoffen. Leider konnte mich das Buch aber nicht ganz so sehr begeistern. Die Geschichten ließen sich gut lesen, es gab interessante Einblicke in die japanische Kultur und den Alltag verschiedener Altersgruppen und auch einige Denkanstöße. Jedoch wiederholten sich vor allem die Ideen hinter den einzelnen Geschichten zu sehr, hier hätte ich mir mehr Varianz gewünscht. Da ich vor allem als Jugendliche viele japanische Animes geschaut habe, konnte ich mir den Alltag vor allem von Schülern in Japan gut vorstellen. Auch in die Mondlichtgasse „verirren“ sich Schüler und der Eindruck von deren Schul- und Sozialleben erkannte ich aus meinen Animes wieder. Unter den Süßigkeiten, die Koguma in seinem Laden in der Mondlichtgasse verkauft, konnte ich mir nicht viel vorstellen. Hier hat mir das Glossar am Ende des Buchs geholfen. Die in den einzelnen Geschichten verpackten Denkanstöße liefen im Grunde immer darauf hinaus, dass wir alle mehr mit einander reden sollten. Missverständnisse oder Probleme ließen sich durch einfaches darüber reden aus der Welt schaffen oder kämen gar nicht erst auf. Oft vermutet man selbst nur, wie sein Gegenüber oder sein(e) Partner(in) fühlt und denkt, dabei kann das auch komplett anders sein. Das wurde sehr anschaulich dargestellt, wobei ich es toll fand, dass es durch verschiedene Altersgruppen und Situationen verdeutlicht wurde. Fazit Die Geschichten sind kurzweilig und liefern wichtige Denkanstöße und interessante Einblicke in die japanische Kultur und den Alltag unterschiedlichster Altersgruppen. Leider war die Moral in allen Situationen ähnlich, weshalb ich nicht so viel aus dem Buch für mich mitnehmen konnte. Allgemeines zum Buch Autor: Hiyoko Kurisu Verlag: Droemer Knaur Erscheinungsdatum: 01.09.2025 Seiten: 208 Genre: Roman/Healing Novel/Phantastische Belletristik Einzelband Meine Bewertung: 3/5 Sterne Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!
Sehr süß für zwischendurch
Die Geschichte in diesem Buch ist unglaublich entspannend. Man steigt zu Beginn in das Leben einer jungen Schülerin ein, die in ihrer Beziehung unglücklich ist und von Selbstzweifeln geplagt wird. Durch ein verzweifeltes Gebet an einem Schrein öffnet sich ihr der Weg in die Mondlichtgasse, wo der hübsche Fuchsgeist Kogetsu, getarnt in menschlicher Gestalt, seinen süßen Laden führt. Der Effekt der magisches Süßigkeiten lässt die Kunden einen Blick in ein anderes Leben werfen, das sie vielleicht glücklicher machen kann, aber auch Nebeneffekte hat, an die man vorher nie gedacht hat. Als Leser fragt man sich selbst, was würde ich tun? Wäre ich so glücklicher? Jedes Kapitel erzählt die Geschichte eines anderen Menschen mit einer anderen Süßigkeit. Man bekommt so nicht nur einen wundervollen Einblick in die Süßwarenkultur Japans, sondern erhält auch eine handvoll "Und die Moral von der Geschicht..." Erzählungen zur Hand, die einen die positiven Seiten des Lebens sehen lassen 🍬 Da ist dann leider auch der Punkt, der mich ein wenig gestört und meine anfängliche Euphorie etwas gedrosselt hat. Selbstverschuldet habe ich das Buch, gewohnter Weise, in mehreren Kapiteln am Stück mehrere Tage hintereinander weg gelesen. Die Kapitel sind in ihrem Aufbau allerdings identisch, weshalb ich ein wenig das "täglich grüßt das Murmeltier"-Gefühl bekommen habe und aufgrund der sehr ruhigen, poetisch entspannten Erzählweise die Lust etwas flöten gegangen ist. Wenn ihr diese Art japanischer/asiatischer Literatur genau so mögt wie ich kann ich euch dieses Buch wärmstens empfehlen, lest es nur vielleicht zeitlich etwas entzogener als ich es getan habe. Ich denke als entspannte Kaffeelektüre für zwischendurch wäre es wunderbar geeignet🤍

Zauberhafte japanische Lektüre
Am Ende des Buches ergibt sich der volle Sinn. Die Geschichte war schön und zauberhaft, gut zu lesen und in angenehmer, höflich, gehobener Sprache geschrieben. Durch die einzelnen Kapitel, in denen jeweils eine Kurzgeschichte geschrieben steht, liest sich das Buch ziemlich flüssig.

Die Magie der Süßigkeiten
„Der Laden in der Mondlichtgasse“ von Hiyoko Kurisu erzählt die Geschichte der Confiserie Kohaku, wo das Halbwesen Kogetsu japanische Süßigkeiten verkauft. Dabei handelt es sich allerdings nicht um normale Süßigkeiten, sondern um Süßigkeiten, die einen gewissen Zauber mit sich tragen. Und die Mondlichtgasse, in der sich die Confiserie befindet kann nur von Menschen betreten werden, die eine Last mit sich herumtragen. Ich muss zuerst einmal sagen, dass das Buch einfach wunderschön aussieht. Das Design hat etwas magisches an sich und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Die Geschichte bzw. die sechs kleinen Geschichten haben mir wirklich gut gefallen. Den Protagonist jeder Geschichte belastete etwas und sie haben sich in der Confiserie jeweils die Süßigkeit gewählt, die zu ihrem Leid passt bzw. dagegen wirken konnte. Und dabei gab es die verschiedensten Reaktionen. Ich mag diese Art von japanischer Literatur sehr und auch dieses Buch hat mir wirklich gefallen. Ich mochte auch Kogetsu sehr gerne. Auch der Schreibstil war toll. Ich habe das Buch so schnell durchgelesen und war tatsächlich ein wenig traurig, als ich es durch hatte.
Moderne Fabeln
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön, sowohl das Cover, als auch die Farbgestaltung und die Ausstattung mit einem Lesebändchen machen dieses Buch zu einem echten Schmuckstück. Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt, wobei jedes Kapitel ein Märchen bzw. eine Fabel erzählt. Hierbei läuft der Zeitstrahl konträr, die letzte Fabel ist somit eigentlich der Beginn der Geschichte unseres Hauptcharakters. Dabei weiß man bis zum Schluss nicht, was oder wer Kogetsu denn nun eigentlich ist. Aufgrund der Enden der einzelnen Kapitel hatte ich sogar kurzzeitig die Befürchtung, dass er den Menschen nicht allzu zugewandt ist. Die Auflösung ist allerdings eine andere und ich finde sie sehr gelungen. Mir hat die Geschichte der Offenherz-Kastanienmonaka am besten gefallen, aber man kann tatsächlich aus jeder Kurzgeschichte etwas Gutes mitnehmen. Alles in allem ein sehr Cozy Märchenbuch, dass sehr viel Freude beim Lesen bereitet hat.
Cozy Read 🌙
Ein sehr cozy read, wenn auch nicht allzu tiefgreifend. Das Buch erinnert mich sehr an Studio Ghibli Filme oder die "The Full Moon Coffee Shop"-Reihe, aber es ist wirklich etwas repetitiv geschrieben und die einzelnen Geschichten haben nicht so viel Tiefe, da sie relativ kurz und ähnlich geschrieben sind.






















































