Das Dünencafe
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Description
Urlaub ohne Koffer auf der Insel Sylt:
Willkommen in Moikens Strand-Café und im Berlin der glanzvollen 20er Jahre!
Endlich ist der Erste Weltkrieg vorbei und Moiken steht vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg an Aufgaben. Gelingt es ihr trotz wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse und unter dem Argwohn der Männer, das Hotel „Strandvilla“ und ihr Café im Dünenpavillon auf Sylt wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen? Ihre süßen Kreationen jedenfalls sind legendär, ein illustres Publikum genießt das Seebad und Moiken setzt alles daran, die Gäste in ihrem Dünencafé mit Törtchen und Pralinen zu verwöhnen.
Mitten hinein platzt die Nachricht, dass der Hindenburgdamm gebaut werden soll. Teufelswerk für die Gegner, doch die Befürworter, zu denen auch Moiken gehört, versprechen sich großen wirtschaftlichen Aufschwung. Freunde werden zu Feinden und die Insel spaltet sich in zwei Lager. Zu Moikens Überraschung steht plötzlich der charismatische Wasserbauingenieur Adam von Baudissin wieder vor ihr. An ein Wiedersehen hatte sie nicht geglaubt.
Moiken könnte glücklich sein – wären da nicht noch die Gefühle für ihre unerfüllte große Liebe Boy Lassen, und die Sorge um ihre Tochter Emma, die die Insel verlassen hat und zu Boy nach Berlin gegangen ist. Schließlich macht Moiken sich selbst auf den Weg ins brodelnde Berlin, und versucht ihre Tochter zur Rückkehr nach Sylt zu bewegen.
In Sina Beerwalds Insel-Roman »Das Dünencafé« gibt es ein Wiedersehen mit einigen liebgewonnenen Figuren, die im Roman »Die Strandvilla« auf Sylt um ihre Träume gekämpft haben.
Book Information
Author Description
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, hat sich bislang mit siebzehn erfolgreichen Romanen, darunter historische Romane und Sylt-Erlebnisführer, einen Namen gemacht. Sie ist Preisträgerin des NordMordAward und des Samiel Award. "Die Strandvilla" und "Das Dünencafé" waren auf der Shortlist beim LovelyBooks Leserpreis. 2008 wanderte sie mit zwei Koffern und vielen Ideen im Gepäck auf die Insel Sylt aus und lebt dort seither als freie Autorin.
Posts
Sehr fesselnd!
Turbulente Zeiten auf Sylt Sylt, 1918: Endlich ist der Erste Weltkrieg vorüber. Moiken kann es kaum fassen, denn mit dem Kriegsende dürfen auch endlich wieder neue Gäste anreisen und Zeit auf der Insel verbringen, was in den letzten Jahren komplett verboten war. Allerdings sind die Zeiten immer noch hart und neben ausbleibenden Gästen, Nahrungsmittelknappheit und kaum zu bekommenden Rohstoffen und Möbeln, um das Hotel wieder herzurichten, nachdem die Soldaten überall große Schäden hinterlassen haben, belastet Moiken auch die schlechte Beziehung zu ihrer Tochter Emma, die seit vielen Jahren nicht mehr auf Sylt war und auf ihre Briefe nur sporadisch antwortet. Aber Moiken gibt nicht auf und kämpft um das, was ihr wichtig ist. Sodass es ihr tatsächlich gelingt, das Hotel wieder zu eröffnen und auch das Dünencafé wieder Gästen zugänglich zu machen. Doch die Zeiten bleiben schwierig und auch dank der Inflation wird es erst 1923 leichter werden... Sina Beerwald gelingt es, mit diesem zweiten Band der Sylt-Reihe perfekt an die Geschehnisse aus Band eins anzuknüpfen. Moiken steht weiterhin im Mittelpunkt der Handlung, aber auch Emma und Boy in Berlin und Adam von Baudissin sorgen für kurze Perspektivwechsel. Neben dem Geschehen in der "Strandvilla" wird aber auch die Politik nicht vernachlässigt, sodass der Roman durchgehend von den tatsächlichen Sorgen der Bevölkerung zu dieser Zeit begleitet wird und somit sehr realistisch wirkt. Obwohl ich den ersten Teil der Reihe bereits vor einiger Zeit gelesen habe, konnte ich problemlos daran anknüpfen und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Ich mag den Erzählstil von Sina Beerwald sehr, denn er wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren und lässt deren Sichtweisen und Gedanken miteinfließen, sodass die Handlung an Tiefe gewinnt. Deshalb freue ich mich auch schon auf den Reihenabschluss im dritten Band und bin gespannt, was bis dahin noch in der "Strandvilla" geschieht.

Sylt 1918. Der erste Weltkrieg ist gerade vorbei und Sylt wird wieder für Besucher geöffnet. Moiken hat das Hotel durch den Krieg hindurch halbwegs am Leben erhalten und hofft jetzt, dass es wieder bergauf geht und wieder Touristen auf die Insel kommen. Doch die Zeiten sind schwierig, und die Sorgen um Emma und Boy in Berlin groß. Doch im Laufe der zwanziger Jahre verändert sich nicht nur Deutschland, auch auf Sylt sind die Veränderungen, nicht nur durch den Dammbau zum Festland, groß. Sina Beerwald erzählt in ihrem zweiten Band der Sylt-Saga die Geschichte von Moiken und ihrer Familie weiter. Emma und Boy leben in Berlin und betreiben dort ein Fotoatelier, wohingegen Moiken die Strandvilla und das Dünencafe auf Sylt wiederbelebt. Und auch in der Liebe eröffnen sich für Moiken noch einmal neue Chancen. Wenn da doch die Liebe zu Boy nicht wäre. Man ist sofort wieder in der Geschichte, durch einen Rückblick werden dem Leser die Ereignisse am Ende des ersten Bandes noch einmal in Erinnerung gerufen. Schön fand ich wie die technischen Entwicklungen der Zeit ins Buch mit einfließen. Den Bau des Hindenburgdamms mit seinen Höhen und Tiefen fand ich sehr interessant. Und auch das Erlebnis eines Fluges von Berlin nach Sylt wird äußerst eindrücklich geschildert. Mit Moiken, Emma und Boy hatte ich wieder zu hadern, oft waren alle drei derartig stur, dass man sie einfach nur noch schütteln möchte. Da stehen sie sich total selbst im Weg. Frieda hingegen hat sich vom kränklichen Säugling zu einem ganz wunderbaren Sonnenschein entwickelt und auch die Hotelangestellten, die Moiken nach bestem Wissen unterstützen sind einfach sehr liebenswerte Nebencharaktere. Auch Julius Meyer darf natürlich nicht fehlen. Alles in allem war es ein sehr schönes Buch, das mir einen wunderbaren Leseausflug nach Sylt beschert hat. Von daher kann ich diese Fortsetzung nur empfehlen.
Auch im zweiten Band von Sina Beerwalds Sylt-Saga habe ich wieder mit den Figuren mitgelitten (oder über sie geflucht, weil sie sich zwar in sich völlig stimmig, aber aus meiner Sicht so dämlich verhalten haben, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte - aber hey, nur glatte Figuren, die alles richtig machen, sind doch langweilig, oder?) Wie auch schon der Vorgänger hat er mich dazu gebracht, zu einigen angesprochenen Themen (wie zum Beispiel den Bau des Hindenburgdamms) weitere Informationen zu sammeln. Ich habe meinen literarischen Kurzurlaub auf der Insel Sylt, deren Atmosphäre die Autorin hervorragend rüberbringt, sehr genossen und freue mich darauf, die Figuren in Band 3 erneut zu treffen.
3.5 Der zweite Teil der Sylt-Saga hat mir ein wenig besser gefallen als der erste, was vor allem daran lag, dass die Protagonistin Moiken nicht mehr so extrem unsympathisch war. So richtig warm bin ich mit ihr aber dennoch nicht geworden und werde es vermutlich auch nicht mehr. Das Hin und Her von Moiken und den verschiedenen Männer in ihrem Leben finde ich nun auf Dauer ein wenig anstrengend und auch nicht mehr so richtig glaubhaft Die Geschichte an sich war ganz interessant und historisch interessant verknüpft mit dem Bau des Bahndammes, auch wenn mir hier manches ein wenig zu ausführlich war. Sylt ist nach wie vor ein unterhaltsames und gelungenes Setting gerade im Wandel der Zeit und die historischen Entwicklungen. Es gibt aber auch ein paar Abstecher ins Berlin der Nachkriegszeit in den 20er Jahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig gelesen und man fliegt durch die Seiten. Nach dem Ende von Teil bin ich nun auf jeden Fall sehr gespannt wie es weitergehen wird.
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Urlaub ohne Koffer auf der Insel Sylt:
Willkommen in Moikens Strand-Café und im Berlin der glanzvollen 20er Jahre!
Endlich ist der Erste Weltkrieg vorbei und Moiken steht vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg an Aufgaben. Gelingt es ihr trotz wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse und unter dem Argwohn der Männer, das Hotel „Strandvilla“ und ihr Café im Dünenpavillon auf Sylt wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen? Ihre süßen Kreationen jedenfalls sind legendär, ein illustres Publikum genießt das Seebad und Moiken setzt alles daran, die Gäste in ihrem Dünencafé mit Törtchen und Pralinen zu verwöhnen.
Mitten hinein platzt die Nachricht, dass der Hindenburgdamm gebaut werden soll. Teufelswerk für die Gegner, doch die Befürworter, zu denen auch Moiken gehört, versprechen sich großen wirtschaftlichen Aufschwung. Freunde werden zu Feinden und die Insel spaltet sich in zwei Lager. Zu Moikens Überraschung steht plötzlich der charismatische Wasserbauingenieur Adam von Baudissin wieder vor ihr. An ein Wiedersehen hatte sie nicht geglaubt.
Moiken könnte glücklich sein – wären da nicht noch die Gefühle für ihre unerfüllte große Liebe Boy Lassen, und die Sorge um ihre Tochter Emma, die die Insel verlassen hat und zu Boy nach Berlin gegangen ist. Schließlich macht Moiken sich selbst auf den Weg ins brodelnde Berlin, und versucht ihre Tochter zur Rückkehr nach Sylt zu bewegen.
In Sina Beerwalds Insel-Roman »Das Dünencafé« gibt es ein Wiedersehen mit einigen liebgewonnenen Figuren, die im Roman »Die Strandvilla« auf Sylt um ihre Träume gekämpft haben.
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Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, hat sich bislang mit siebzehn erfolgreichen Romanen, darunter historische Romane und Sylt-Erlebnisführer, einen Namen gemacht. Sie ist Preisträgerin des NordMordAward und des Samiel Award. "Die Strandvilla" und "Das Dünencafé" waren auf der Shortlist beim LovelyBooks Leserpreis. 2008 wanderte sie mit zwei Koffern und vielen Ideen im Gepäck auf die Insel Sylt aus und lebt dort seither als freie Autorin.
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Sehr fesselnd!
Turbulente Zeiten auf Sylt Sylt, 1918: Endlich ist der Erste Weltkrieg vorüber. Moiken kann es kaum fassen, denn mit dem Kriegsende dürfen auch endlich wieder neue Gäste anreisen und Zeit auf der Insel verbringen, was in den letzten Jahren komplett verboten war. Allerdings sind die Zeiten immer noch hart und neben ausbleibenden Gästen, Nahrungsmittelknappheit und kaum zu bekommenden Rohstoffen und Möbeln, um das Hotel wieder herzurichten, nachdem die Soldaten überall große Schäden hinterlassen haben, belastet Moiken auch die schlechte Beziehung zu ihrer Tochter Emma, die seit vielen Jahren nicht mehr auf Sylt war und auf ihre Briefe nur sporadisch antwortet. Aber Moiken gibt nicht auf und kämpft um das, was ihr wichtig ist. Sodass es ihr tatsächlich gelingt, das Hotel wieder zu eröffnen und auch das Dünencafé wieder Gästen zugänglich zu machen. Doch die Zeiten bleiben schwierig und auch dank der Inflation wird es erst 1923 leichter werden... Sina Beerwald gelingt es, mit diesem zweiten Band der Sylt-Reihe perfekt an die Geschehnisse aus Band eins anzuknüpfen. Moiken steht weiterhin im Mittelpunkt der Handlung, aber auch Emma und Boy in Berlin und Adam von Baudissin sorgen für kurze Perspektivwechsel. Neben dem Geschehen in der "Strandvilla" wird aber auch die Politik nicht vernachlässigt, sodass der Roman durchgehend von den tatsächlichen Sorgen der Bevölkerung zu dieser Zeit begleitet wird und somit sehr realistisch wirkt. Obwohl ich den ersten Teil der Reihe bereits vor einiger Zeit gelesen habe, konnte ich problemlos daran anknüpfen und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Ich mag den Erzählstil von Sina Beerwald sehr, denn er wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren und lässt deren Sichtweisen und Gedanken miteinfließen, sodass die Handlung an Tiefe gewinnt. Deshalb freue ich mich auch schon auf den Reihenabschluss im dritten Band und bin gespannt, was bis dahin noch in der "Strandvilla" geschieht.

Sylt 1918. Der erste Weltkrieg ist gerade vorbei und Sylt wird wieder für Besucher geöffnet. Moiken hat das Hotel durch den Krieg hindurch halbwegs am Leben erhalten und hofft jetzt, dass es wieder bergauf geht und wieder Touristen auf die Insel kommen. Doch die Zeiten sind schwierig, und die Sorgen um Emma und Boy in Berlin groß. Doch im Laufe der zwanziger Jahre verändert sich nicht nur Deutschland, auch auf Sylt sind die Veränderungen, nicht nur durch den Dammbau zum Festland, groß. Sina Beerwald erzählt in ihrem zweiten Band der Sylt-Saga die Geschichte von Moiken und ihrer Familie weiter. Emma und Boy leben in Berlin und betreiben dort ein Fotoatelier, wohingegen Moiken die Strandvilla und das Dünencafe auf Sylt wiederbelebt. Und auch in der Liebe eröffnen sich für Moiken noch einmal neue Chancen. Wenn da doch die Liebe zu Boy nicht wäre. Man ist sofort wieder in der Geschichte, durch einen Rückblick werden dem Leser die Ereignisse am Ende des ersten Bandes noch einmal in Erinnerung gerufen. Schön fand ich wie die technischen Entwicklungen der Zeit ins Buch mit einfließen. Den Bau des Hindenburgdamms mit seinen Höhen und Tiefen fand ich sehr interessant. Und auch das Erlebnis eines Fluges von Berlin nach Sylt wird äußerst eindrücklich geschildert. Mit Moiken, Emma und Boy hatte ich wieder zu hadern, oft waren alle drei derartig stur, dass man sie einfach nur noch schütteln möchte. Da stehen sie sich total selbst im Weg. Frieda hingegen hat sich vom kränklichen Säugling zu einem ganz wunderbaren Sonnenschein entwickelt und auch die Hotelangestellten, die Moiken nach bestem Wissen unterstützen sind einfach sehr liebenswerte Nebencharaktere. Auch Julius Meyer darf natürlich nicht fehlen. Alles in allem war es ein sehr schönes Buch, das mir einen wunderbaren Leseausflug nach Sylt beschert hat. Von daher kann ich diese Fortsetzung nur empfehlen.
Auch im zweiten Band von Sina Beerwalds Sylt-Saga habe ich wieder mit den Figuren mitgelitten (oder über sie geflucht, weil sie sich zwar in sich völlig stimmig, aber aus meiner Sicht so dämlich verhalten haben, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte - aber hey, nur glatte Figuren, die alles richtig machen, sind doch langweilig, oder?) Wie auch schon der Vorgänger hat er mich dazu gebracht, zu einigen angesprochenen Themen (wie zum Beispiel den Bau des Hindenburgdamms) weitere Informationen zu sammeln. Ich habe meinen literarischen Kurzurlaub auf der Insel Sylt, deren Atmosphäre die Autorin hervorragend rüberbringt, sehr genossen und freue mich darauf, die Figuren in Band 3 erneut zu treffen.
3.5 Der zweite Teil der Sylt-Saga hat mir ein wenig besser gefallen als der erste, was vor allem daran lag, dass die Protagonistin Moiken nicht mehr so extrem unsympathisch war. So richtig warm bin ich mit ihr aber dennoch nicht geworden und werde es vermutlich auch nicht mehr. Das Hin und Her von Moiken und den verschiedenen Männer in ihrem Leben finde ich nun auf Dauer ein wenig anstrengend und auch nicht mehr so richtig glaubhaft Die Geschichte an sich war ganz interessant und historisch interessant verknüpft mit dem Bau des Bahndammes, auch wenn mir hier manches ein wenig zu ausführlich war. Sylt ist nach wie vor ein unterhaltsames und gelungenes Setting gerade im Wandel der Zeit und die historischen Entwicklungen. Es gibt aber auch ein paar Abstecher ins Berlin der Nachkriegszeit in den 20er Jahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig gelesen und man fliegt durch die Seiten. Nach dem Ende von Teil bin ich nun auf jeden Fall sehr gespannt wie es weitergehen wird.








