Die einsame Buchhändlerin von Tokio

Die einsame Buchhändlerin von Tokio

Softcover
3.7198

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Description

Ein großes Vergnügen für alle, die Bücher lieben: der autobiografische Bestseller aus Japan

»Alles begann damals in einer Nacht im Januar. Erschöpft saß ich in einem Bahnhofsrestaurant in Yokohama und starrte auf die Uhr, die unerträglich langsam auf zwei Uhr zu kroch. So spät in der Nacht wollte ich nicht mal mehr etwas lesen.

Nach der Trennung von ihrem Mann ist Buchhändlerin Nanako Hanada erst einmal verloren. Ohne Freund*innen und ohne eigene Wohnung muss sie in Kapselhotels und öffentlichen Badeanstalten übernachten. Auch ihr Job in einer bekannten japanischen Buchhandelskette ist nicht mehr das, was er mal war.

Doch eines Tages erfährt Nanako von einer neuen Dating-App und beschließt, endlich aus sich herauszugehen und neue Menschen zu treffen. Ihr Plan: Sie überwindet ihre Schüchternheit, indem sie ihre neuen Bekanntschaften in die Welt der Bücher entführt.

Ein Neuanfang mit Hindernissen – und der Kraft der Bücher

Zwar fällt sie gleich am Anfang auf einen Aufschneider rein, doch bald lernt sie Menschen kennen, die ihr viel zurückgeben. Aus ersten Begegnungen entstehen innige Freundschaften. Und je mehr sich Nanako ihren Mitmenschen annähert, desto leichter fällt es ihr, ihr altes Leben loszulassen.

»Die einsame Buchhändlerin von Tokio« ist die empowernde Autobiografie einer Frau, die nach einer Trennung ihr Leben in die Hand nimmt und mit der Kraft der Bücher über sich hinauswächst

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Softcover
Pages
208
Price
16.50 €

Author Description

Nanako Hanada (* 1979) ist eine Buchhändlerin in Tokio. Ihr Buch wurde ein Überraschungserfolg in Japan, verkaufte sich dort über 60.000-mal und wurde fürs Fernsehen adaptiert. 2022 eröffnete Nanako Hanada in Tokio ihre eigene Buchhandlung Kani Books.

Posts

41
All
4

Kurzweilig, ein wenig skurril in meinen Augen (besonders einige Buchempfehlungen), aber liebenswert und eindeutig etwas für Bücherliebende.🤩 Übersetzt von Sabrina Wägerle.

4.5

Dating mit Buchempfehlung Sehr kurz, sehr nüchtern, sehr inspirierend und lehrreich und japanisch.

Nanako weißt in ihrem Leben nicht weiter. Traut sich auch nicht so rechtens zu verändern. Nanako versucht ein Jahr neue Dinge auszuprobieren und über ihren Schatten zu springen. Bücher haben hier natürlich die Hauptrolle. Man bekommt hier ganz viele Buchtipps die man lesen möchte. Das Buch ist sehr atmosphärisch und kaum zu glauben dass es ein autobiografisches Werk ist. Ein tolles Buch!

5

Zu was Bücher fähig sein können... wundervoll📖🌸🥰!

"Die einsame Buchhändlerin von Tokio", von Nanako Hanada, hatte ich regelrecht verschlungen.🥰 Leicht, unverblümt, charmant und etwas witzig schildert die Autorin ihre eigene Geschichte... Von der Scheidung ihres Ehemannes, über das Anmelden auf einer Online Dating Plattform mit der Idee jeder ihrer Bekanntschaften ein Buch zu empfehlen, bis hinzu sich dem neuen Leben zu öffnen und das Alte gänzlich hinter sich zu lassen.🤗 Mir gefiel es, dass die Geschichte nach einer wahren Begebenheit geschrieben war, denn dieses hatte die Autorin tatsächlich erlebt.🤗🥰 Fließend und leicht ließ der Text sich lesen, so dass ich es gefühlt in einem Rutsch durch hatte. Was ich auch noch gut fand, waren die Leseempfehlungen der Autorin hinten im Buch 😄🤗. Eine sehr warmherzige und inspirierende Geschichte, über die Kraft des Lesens 📖🤗🥰.

3

Ganz nett für zwischendurch

Nanako ist Buchhändlerin und hat sich gerade von ihrem Mann getrennt. Sie fühlt sich einsam und möchte ihrem Leben neue Impulse geben. Darum meldet sie sich auf einer Dating App an und verspricht jedem der sich mit ihr trifft, einen passenden Buchvorschlag. Die Story konnte mich emotional leider nicht abholen. Es gab weder eine Spannung in der Entwicklung der Protagonistin, noch große Neuigkeiten an Lebensweisheiten. Mit den genannten Buchtitel konnte ich leider gar nichts anfangen. Für mich war es ein nettes Buch für zwischendurch, mehr leider nicht.

4

Kurzweiliges, japanisches Memoir über die Kraft der Bücher und weibliches Empowerment! 🇯🇵🌸📚🥰

Ein Buch, das sich wie eine warme Umarmung anfühlt. Es folgt dem Leben der Autorin, als sie ihre größte Lebenskrise bewältigen muss. Nachdem sie sich kürzlich von ihrem Ehemann getrennt hat und in Hostels und Internetcafés lebt, schwinden auch ihre beruflichen Möglichkeiten. „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ ist ein leicht fiktionalisiertes Memoir über Bücher, aber noch vielmehr ist es ein Memoir über Menschen und über Nanako Hanada. Sie beschließt nach ihrer Scheidung eine Dating-Website zu nutzen, um sich mit Fremden zu treffen und ihnen das perfekte Buch zu empfehlen. Nanako erlebt dabei Höhen und Tiefen, von Begegnungen mit Menschen, die nur mit ihr schlafen wollen, bis hin zu einem Life Coach, der ihr dabei hilft, schwierige Emotionen zu durchleben. An diesen Erfahrungen wächst sie und lernt viel über die Eigenheiten der Menschen und was sie ausmacht, sie entwickelt eine neue Perspektive auf Begegnungen mit Menschen in ihrem Leben und insbesondere auf Kennenlerngespräche. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen mit sozialer Angst sich hier gesehen fühlen und einige neue Denkanstöße durch die Autorin bekommen. Nanako lernte ihre Bedenken, sich mit Fremden zu treffen, zu überwinden und fungiert in einer Vorbildfunktion - eine wahre Inspiration, neuen Menschen offen entgegenzutreten. Ihre Dates waren etwas eigenartig, anekdotisch und lustig, und ich hatte nicht erwartet, dass es mich am Ende so packen und inspirieren würde... aber das tat es! Überraschenderweise geht es in diesem Buch mehr darum, zu sich selbst zurückzufinden nach einer langen Beziehung, Ehe oder Trennung. Es handelt davon, sich selbst zu verändern, zu entscheiden, wer man sein möchte. Es geht darum, im Erwachsenenalter Freundschaften zu schließen, aus seiner Komfortzone herauszukommen und aus den Mustern auszubrechen, in die man sich selbst und andere einen gesteckt haben. Es geht darum, die Kontrolle zu übernehmen und dem Leben zu vertrauen. Und damit hat es mich wirklich begeistert! Als Kritikpunkte würde ich ein paar Momente der Eintönigkeit anführen und ich ging mit einer Entscheidung Nanakos nicht konform und zwar als sie zu einer Buchveranstaltung ging, anstatt an der Totenwache ihres Großvaters teilzunehmen - wie kann man einem so wichtigen Menschen im Leben nicht die letzte Ehre erweisen?! Für mich ist ihr Verhalten an dem Punkt unverständlich. Insgesamt eine Empfehlung für alle Liebhaber*innen von japanischen Büchern mit ihrer besonderen Erzählart. Es gibt sogar eine ausführliche Liste mit Literaturempfehlungen am Ende - sowas lieb ich ja sowieso! Also lest es, wenn ihr mehr über die Kraft der Bücher und eine japanische Frau erfahren wollt, die der Inbegriff des Empowerments ist.

4

Eine bewegende Geschichte zwischen Einsamkeit und Selbstentfaltung

Bewertung: 4 Sterne Seiten: 203 Übersetzung: Sabrina Wägerle „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ ist ein Werk, das geradezu geschaffen ist für Menschen, die Bücher und Bücher empfehlen lieben. Obwohl ich normalerweise keine Memoiren lese und somit wenig Vergleichbares zur Hand habe, überraschte mich dieses Buch. Es fühlt sich eher wie Belletristik anstatt Non-Fiction an, auf eine gute Art und Weise. Der Stil der Autorin war für mich etwas distanziert und kühl, was jedoch im Widerspruch zur Hauptfigur steht, die durch ihre liebe und aufrichtige Art von Anfang an begeistert. Trotz der distanzierten Erzählweise fließt die Geschichte angenehm, fast schon mühelos dahin. Ich hatte das kleine Büchlein so schnell durch, dass ich das elbst kaum glauben konnte. Die Handlung dreht sich um Nanako, eine Buchhändlerin aus Tokio, die plötzlich ohne Mann und ohne Heim da steht. Durch eine besondere App lernt sie fremde Menschen kennen und macht es sich zur Aufgabe jedem ein Buch basierend auf deren Lesevorlieben und Persönlichkeit zu empfehlen. Doch Nanako will durch diese Begegnungen nicht nur anderen helfen, sondern auch sich selbst besser verstehen. Es ist ihre Reise, ihre Art, die Welt zu ergründen und zu überlegen wie es weiter geht. Meiner Meinung nach sind die Buchempfehlungen brillant und einfallsreich und wirklich sehr an die jeweilige Person angepasst. Das schafft man nur mit einem umfangreichen Wissen und Einfühlungsvermögen. Die Geschichte bietet eine subtile Balance zwischen Leichtigkeit und Tiefe. Auf der Oberfläche wirkt es wie eine angenehm kurzweilige Lektüre, fast wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, doch bei genauerem Hinsehen offenbart es eine tiefe Philosophie über das Leben und die menschliche Natur. Der Roman trägt in sich die Botschaft, dass jeder Mensch, dem wir begegnen, uns etwas lehrt, dass wir durch jede Interaktion wachsen und uns selbst weiterentwickeln können. Das Ende der Geschichte empfand ich jedoch als etwas abrupt. Obwohl Nanako während des Jahres eine bemerkenswerte persönliche Entwicklung durchläuft, scheint ihr Leben am Ende doch wieder in verbesserte aber ähnliche Bahnen zurückzukehren. Es ist, als würde sie das Jahr, das sie so sehr verändert hat, einfach komplett hinter sich lassen. Diese abrupte Schlussnote hinterlässt einen bittersüßen Nachgeschmack. Das fand ich etwas Schade. Insgesamt jedoch hat mich „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ auf eine tiefgehende und äußerst unterhaltsame Weise fasziniert. Die Geschichten, die Nanako im Laufe ihrer Buchempfehlungen mit uns teilt, sind spannend und voller interessanter Begegnungen. Ich selbst würde eine solche App, die Menschen ohne romanische Absichten zusammenbringt, nur zu gerne ausprobieren. Die Vielfalt der Begegnungen und Erfahrungen, die sich daraus ergeben, machen dieses Buch zu einer fesselnden und bewegenden Lektüre.

Eine bewegende Geschichte zwischen Einsamkeit und Selbstentfaltung
4

Eine schöne bibliophile Geschichte, sehr kurzweilig und anregend

3

Ich hatte einfach mehr vom Buch und der Idee erwartet.

4

Eine Hommage an Bücher,das Lesen + die Liebe zum Lesen!Sprachlich wunderschön, mit toller Idee,ab der Mitte etwas anders + wenig Fortschritt

4

Eine schöne Kurzgeschichte für zwischendurch

1.5

Das war leider Nix! Meiner Meinung nach ist der Klappentext stark irreführend.

3

Interessanter Schreibstil und gewöhnungsbedürftige Handlung. Trotzdem gut!

Interessanter Schreibstil und gewöhnungsbedürftige Handlung. Trotzdem gut!
3.5

Die einsame Buchhändlerin von Tokio 📚 Nanako Hanada fühlt sich nach der Trennung von ihrem Mann sehr verloren. Sie hat keine Freunde und keine Wohnung und auch ihr einst erfüllender Job als Buchhändlerin bei einer großen Buchhandelskette bereitet ihr keine Freude mehr. Sie muss etwas ändern! Nachdem sie von der App „30 Minutes“ erfährt beschliesst sie, ihr Schüchternheit mit „Konfrontationstherapie“ zu überwinden – sie trifft fremde Menschen, knüpft neue Bekanntschaften und empfiehlt jeder dieser neuen Personen in ihrem Leben ein Buch. Ein Memoir in Romanform, in dem die Autorin von der Zeit der Selbstfindung kurz nach der Trennung von ihrem Mann berichtet. Es war nicht schlecht, aber einfach nichts für mich, ich hatte mir mehr davon erwartet. Die Treffen mit den Menschen via 30 Minutes sind interessant, aber mir fehlte dabei etwas. Sie kamen mir, trotz gegenteiliger Erzählung der Autorin (die es ja definitiv besser weiß, es sind schließlich ihre persönlichen Erfahrungen), alle doch eher etwas oberflächlich vor. Das Buch hat es leider nicht geschafft, diese Emotionen an mich weiter zu transportieren.

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2

Viele Buchempfehlungen und eine sehr spezielle japanische Dating-App, aber im Großen und Ganzen einfach im Plauderton erzählter, unspektakulärer Alltag. Nett und okay, aber nichts besonderes. Viel beim Gassigehen gehört und dafür war es ganz passend.

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2.5

Ich habe mich spontan dazu entschieden, das Buch als Hörbuch zu hören. Leider hat es mir nicht zugesagt. Ich fand die Geschichte sehr zäh und vor allem sehr monoton / langweilig. Dies konnte leider auch die Sprecherin nicht ändern. Ich fand die Idee interessant, dass eine Frau sich von ihren Mann trennt und durch einen App, sich mit den verschiedensten Menschen trifft. Es ist eher eine Dating-App, aber die Protagonistin hat diese eher genutzt um die verschiedensten Menschen kennenzulernen und so neue Erfahrungen zu sammeln und mutiger, offener zu werden. Sie arbeitet in einem Buchladen und hat sich zur Aufgabe gemacht, jeden Menschen, den sie trifft, eine Buchempfehlung zu geben. Die Idee war gut, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.

4

“Man kann jemandem ein Buch nur dann empfehlen, wenn man die Person wirklich gut kennt. Genauso gut kann man ein Buch nur wirklich empfehlen, wenn man es selbst gelesen hat. ‘Bitte lies dieses Buch’, kann man nur sagen, wenn man den konkreten Grund kennt, warum es für das Gegenüber interessant sein soll.” (56) Vorneweg: Ich bewerte “Die einsame Buchhändlerin von Tokio” von Nanako Hanada (aus dem Japanischen übersetzt von Sabrina Wägerle für Knaur) nicht, wie ich ein literarisches Werk rezensieren würde. Wir haben es hier nämlich nicht mit einem Roman, sondern mit einem autobiografischen Sachbuch in Erzählform zu tun, “leicht fiktionalisiert” (193), wie die Autorin im Nachwort sagt und ursprünglich als Essays in einem Webmagazin publiziert. Die begeisterte Resonanz hat schließlich zu der Buchpublikation geführt, die in Japan ein Überraschungserfolg wurde - mit über 60 000 verkauften Exemplaren und einer TV-Adaption. Hierin erzählt die Autorin Hanada von ihrem “bookish Lifestyle", wenn man so will, also ihrem Leben mit Büchern. Es geht vor allem um die Zeit in ihrem Leben, in der sie nach der Trennung von ihrem Mann fremden Menschen, die sie über die Dating-App “Thirty Minutes” kennenlernte, speziell auf sie zugeschnittene Buchtipps gab. Ich kann mir vorstellen, dass “fiktionalisiert” in diesem Fall heißt, dass sie vor allem die Namen der Beteiligten geändert hat, auch wenn sie dies nicht ausdrücklich sagt. Schließlich sind ein paar der Männer (sie trifft sich aber auch mit Frauen) nur auf das Eine aus und wollen nicht wirklich Buchempfehlungen haben. Die Buchhändlerin und leidenschaftlich bibliophile Hanada beschreibt die Begegnungen mit verschiedenen Menschen auf sehr sympathische und einnehmende Weise. Das Lesen von Büchern ist eigentlich eine ziemlich einsame Angelegenheit. Aber hier führt Nanakos Affinität zu Büchern und Literatur dazu, ihre Schüchternheit zu überwinden und andere Menschen zu treffen, die natürlich wie wir alle ihre merkwürdigen Eigenheiten und liebenswerten Besonderheiten haben. Man erfährt im Text ganz viel über japanische Literatur - von Romanen über Sachbücher bis hin zu Lyrik und natürlich Manga, einem genuin japanischen literarischen Popkultur-Genre. Von den meisten Bücher und Autor:innen, die Nanako in ihrem Buch empfiehlt und mit wenigen Worten beschreibt, habe ich noch nie etwas gehört. Die meisten sind Japaner:innen, nur ganz wenige westliche und mir bekannte Autor:innen sind dabei, wie z. B. John Krakauer, François Sagan und Kazuo Ishiguro. Von den auf Japanisch schreibenden Autor:innen wurden die Buchtitel von Sabrina Wägerle ins Deutsche übersetzt. Eine Übersetzung der ganzen Bücher liegt aber - soweit ich gesehen habe - bei uns in Deutschland nicht vor. Dies ist natürlich etwas schade, denn so können alle, die des Japanischen nicht mächtig sind, die meisten von Nanokos Tipps nicht selbst lesen. Diese Tatsache bringt einem aber wieder einmal zu Bewusstsein, dass eine literarische Übersetzung immer noch etwas Besonderes ist, was längst nicht allen Büchern zuteil wird. Man stelle sich nur einmal vor, wie wenige deutschsprachige Bücher es gibt, die angesichts der Vielzahl an jährlichen Neuerscheinungen, in andere Sprachen übersetzt werden. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass aus dem Japanischen so wenig übersetzt wird. Nun also die Gretchenfrage, die beim Thema des Buches natürlich auf der Hand liegt: Ist “Die einsame Buchhändlerin von Tokio”, ein Buch, in dem es um Buchempfehlungen geht, auch selbst eine Empfehlung wert? Am Ende des Textes schreibt Hanada jedenfalls: “Vielleicht wird eines Tages mein Buch als Leseempfehlung von einer Hand in die andere wandern. Dann wäre der unendliche Kreislauf des Lebens vollendet. Gut, das ist nun ein wenig dick aufgetragen.” (S. 199) Ihr seht, der Text spielt durchaus mit Humor und Selbstironie und das hat mir das Ganze auch sehr sympathisch und nahbar gemacht. Als Büchnerd kann man sich mit Nanako, die alles liebt, was mit Büchern zu tun hat (vor allem auch Buchläden) ohnehin total identifizieren. Und alle, die überdies gerne Bücher empfehlen und rezensieren, werden einen zusätzlichen Mehrwert aus diesem Buch ziehen. Für Buchliebhaber:innen also ein “Must Read” und Soulfood in Buchform.

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4

"Die einsame Buchhändlerin von Tokio: Mein Jahr der magischen Begegnungen mit Büchern und Menschen" hat mich zum Teil berührt und auf eine interessante Reise mitgenommen. Nanako Hanada hat nach der Trennung von ihrem Mann ein wenig den Sinn ihres Lebens verloren. Sie hat keine Freunde und auch die Arbeit bei einer großen Buchhandlungskette macht ihr keinen wirklichen Spaß mehr. Die Einsamkeit der Buchhändlerin wird hier auch sehr einfühlsam dargestellt, aber auch ihre Leidenschaft für Bücher und die kleinen Freuden, die sie im Alltag findet. Sie stößt durch Zufall auf die App ThirtyMinutes. Es ist keine App zum daten, nein es ist eine App um neue Bekannte kennenzulernen. Sie lernt dadurch interessante Menschen kennen und gibt diesen dann tolle Buchtipps mit auf den Weg. Ich konnte förmlich die Freude und die Leidenschaft der Buchhändlerin hier spüren, wenn sie ein passendes Buch für jemanden findet. Die Geschichte besteht hier zum größten Teil aus den Verabredungen über ThirtyMinutes, die Begegnungen waren für mich als Leserin amüsant und sehr unterhaltsam beschrieben. Es ist ein ruhiges Buch das außerdem auch zum Nachdenken, zur Reflexion und zur inneren Einkehr anregt, das aber dennoch voller Leben steckt. Dieses Werk ist stark geprägt von einer ruhigen Erzählweise, das hat mir gut gefallen. Fazit: "Die einsame Buchhändlerin von Tokio" ist nicht nur eine kleine Liebeserklärung an die Welt der Bücher, sondern auch an die menschlichen Verbindungen, die durch sie entstehen. Es hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen und die Schönheit im Alltäglichen zu entdecken. Dieses Buch ist eine kleine Perle und ich empfehle es jedem, der die Magie von Büchern und die Geschichten, die sie erzählen, liebt.

4.5

Unkonventionell, aber super interessant! 📖

Für mich hatte das Buch irgendwie einen Wohlfühlfaktor, wahrscheinlich begründet durch mein Interesse an Büchern und Japan. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und bin nur so durch die Seiten geflogen. Würd ich jedem empfehlen, der was kleines entspanntes zum gschwind wegsnacken sucht 😁

5

Hörbuch

Autorin: Nanako Hanada und 1 weitere Buch: Die einsame Buchhändlerin von Tokio Hörbuch Laufzeit: 5 Stunden 3 Minuten 🎧🎧🎧🎧🎧 Klappentext: Nanako Hanada erst einmal verloren. Ohne Freund*innen und ohne eigene Wohnung muss sie in Kapselhotels und öffentlichen Badeanstalten übernachten. Auch ihr Job in einer bekannten japanischen Buchhandelskette ist nicht mehr das, was er mal war. Doch eines Tages erfährt Nanako von einer neuen Dating-App und beschließt, endlich aus sich herauszugehen und neue Menschen zu treffen. Ihr Plan: Sie überwindet ihre Schüchternheit, indem sie ihre neuen Bekanntschaften in die Welt der Bücher entführt. 🎧🎧🎧🎧🎧 Meine Meinung: Dieses lockere und einfache Hörbuch lädt zum kurzen verweilen ein. Die Geschichte um nanako ist spannend und mitfühlend. Ich hatte kein Problem, mich in ihre Lage zu versetzen. Ganz im Gegenteil, ich habe mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Die Namen waren etwas gewöhnungsbedürftig, aber für einen Tokio Buch wiederum vollkommen normal. Die Sprecherin ist gut gewählt. Sprachtempo, Betonung, stimmfarbe.. alles super. 🎧🎧🎧🎧🎧 Fazit: Ein kurzweiliges Hörbuch, hat mir Spaß gemacht diesem zu lauschen .

3.5

Interessante Essaysammlung, gut zu hören, mir dann aber doch ein bisschen weit weg.

3.5

Bei „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ handelt es sich um einen autobiografischen Bestseller aus Japan, der durch interessante Gespräche die Leser an sich fesselt.

Die Idee einer neuen Dating-App „30 Minutes“, mit der die Autorin den Mut findet, endlich aus sich herauszugehen und neue Menschen kennenzulernen, fand ich nahbar und echt. Es war schön ihre Entwicklung der Selbstfindung zu verfolgen und zu verstehen, wie sie sich dabei gefühlt hat. Besonders spannend fand ich, dass sie jeden ihrer neuen Bekanntschaften ein Buch empfohlen hat. Die Geschichte war entspannt und angenehm, mit einem Hauch Humor. Ich fand sie sehr gut für zwischendurch, weil sie auch nicht besonders lang war. Allerdings konnte mich die Geschichte von Nanako Hanada nicht richtig fesseln. Angehört habe ich sie mir gerne aber zwischenzeitlich auch andere Dinge erledigt, weil sie mich nicht vollständig in ihren Bann gezogen hat. In diesem Buch geht es darum, im Erwachsenenalter neue Freundschaften zu schließen, aus seiner Komfortzone herauszukommen und etwas Neues zu wagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Geschichte für einige Leser inspirierend ist. Eine Handlung war für mich allerdings unverständlich und hat mich doch leicht geschockt. Die restliche Geschichte war aber angenehm. Fazit: Für mich war es ein schönes Buch für zwischendurch, mit einer angenehmen Länge. Besonders interessant fand ich die Entwicklung der Autorin und wie sie mit der neuen Situation in ihrem Leben umgegangen ist. Es konnte mich nicht richtig fesseln aber durchaus zum zuhören bewegen.

Bei „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ handelt es sich um einen autobiografischen Bestseller aus Japan, der durch interessante Gespräche die Leser an sich fesselt.
3.5

Nach der Trennung von ihrem Mann fühlt Buchhändlerin Nanako Hanada sich einsam. Doch eines Tages erfährt sie von „ThirtyMinutes“, einer Dating-App, über die sich Menschen zu einem 30-minütigen Gespräch verabreden sollen. Das möchte auch Nanako ausprobieren und da Bücher nun einmal ihre Leidenschaft und Expertise sind, verspricht sie jedem Date am Ende einen persönlichen Buchtipp. Innerhalb eines Jahres trifft die Buchhändlerin so nicht nur jede Menge interessante Menschen, sondern beginnt auch, ihr eigenes Leben und ihre Ziele zu überdenken. „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ ist die autobiografische Geschichte der Buchhändlerin Nanako Hanada; die deutsche Übersetzung stammt von Sabrina Wägerle. In insgesamt sieben Kapiteln sowie einem Pro- und einem Epilog schildert Hanada ihre seltsamen, unangenehmen, aber auch humorvollen oder emotionalen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen. Am Anfang zieht ihr Profil hauptsächlich eine bestimmte Sorte Männer an – vielleicht auch, weil sie sich selbst in der App als „sexy Buchhändlerin“ vorstellt. Dann folgen aber immer mehr bedeutsame Begegnungen, die zu beruflichen Kontakten oder Freundschaften führen. Ich muss zugeben, dass ich mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt hatte. Der japanische Titel lässt sich ungefähr übersetzen als „Im Laufe eines Jahres traf ich 70 Menschen auf einer Dating-Seite und empfahl ihnen Bücher, die zu ihnen passten.“ - und genau das ist Programm. Nanako Hanada trifft auf eine neue Person, es folgt ein 30-minütiges Gespräch und dann empfiehlt sie im Nachgang ein Buch. Ich hatte gehofft, dass das Thema der Literaturtipps mehr im Vordergrund stehen würde, aber tatsächlich geht es hauptsächlich um Hanadas Lebenskrise und die Frage, wie ihre weitere Zukunft aussehen soll. Die Art und Weise, auf die „Die einsame Buchhändlerin von Tokio“ erzählt wird, machte es mir nicht ganz einfach, einen Bezug zur Protagonistin aufzubauen. Warum es genau zur Trennung von ihrem Mann gekommen ist, konnte ich nicht recht fassen und auch die berufliche Unzufriedenheit blieb für mich etwas schwammig.

3

„Mit Büchern kann man Menschen, selbst Fremden, helfen, ohne sie zu bedrängen.“ ~ Nanako Hanada

Die Buchhändlerin Nanako Hanada fühlt sich einsam nach der Trennung ihres Mannes. Sie hat keine Freunde und keine eigene Wohnung, daher flüchtet sie sich in die Welt der Bücher. Doch dann stößt sie auf die Dating-App ‚Thirty Minutes‘, wodurch sie viele Persönlichkeiten kennenlernt. Sie versuchte ihre Unsicherheiten zu überwinden und selbstbewusster zu werden. Ihr Plan ist es dabei, so vielen Menschen wie möglich Bücher zu empfehlen. Nach und nach streift sie ihr altes Leben ab und findet einen Weg, von vorn anzufangen. Meine Meinung: Irgendwie habe ich beim Lesen des Klappentextes mehr erwartet. Ihre Begegnungen mit den verschiedenen Menschen sind interessant, jedoch fehlte mir die Spannung dabei. Die Begegnungen laufen immer nach einem Schema ab und sind teilweise oberflächlich, sodass ich keinen Bezug herstellen konnte. Nanakos Liebe zur Literatur hingegen, finde ich unglaublich faszinierend und es hat mich beeindruckt, dass sie über so ein großes Wissen verfügt, um jeden ein Buch zu empfehlen, egal, aus welchem Genre. Das Buch sprudelt förmlich vor lauter Liebesbekundungen für das geschriebene Wort. Es zeigt zudem, dass Bücher in vielen Lebenslagen eine große Hilfe darstellen. Nanako befindet sich in einer Lebenskrise, dennoch ist die Literatur der rettende Anker, der sie weitermachen lässt. Die Geschichte ist nett und kurzweilig, selbst wenn mir das gewisse Etwas gefehlt hat, ist es dennoch eine Empfehlung für Buch-Liebhaber.

„Mit Büchern kann man Menschen, selbst Fremden, helfen, ohne sie zu bedrängen.“ ~ Nanako Hanada
4

Eigentlich alles im allen ganz nett zu lesen.

3

Eine herzliche Geschichte über das Hinfallen und Wiederaufstehen.

Eine herzliche Geschichte über das Hinfallen und Wiederaufstehen.
5

Eine Reise zu sich selbst

Nanako hat sich gerade von ihrem Mann getrennt, sie hat nicht viele Freunde und im Job als Buchhändlerin läuft es auch nicht mehr so wie es einmal war. Irgendwann stößt sie auf eine App, in der man sich mit einer Person trifft und dann dreißig Minuten Zeit hat diese Person kennenzulernen. Nanako probiert es aus und begegnet dabei vielen interessanten aber auch schrägen Menschen. Sie hat sich fest vorgenommen jeden ein passendes Buch zu empfehlen. Doch bei all diesen Treffen begegnet sie einer ganz wichtigen Person, sich selbst. Nanako Hanada hat mit diesem autobiografischen Buch etwas wundervolles erschaffen. Die Sprache und die einzelnen Personen sowie die Entwicklung von sich selber sind so gut beschrieben, dass man dieses Buch in einem Rutsch durchlesen kann. Ich durfte dieses tolle Werk als Rezensionsexemplar lesen und möchte es allen Buchliebhabern und Menschen, die auf der Reise zu sich selbst sind, empfehlen.

5

Wenn Bücher Menschen zusammenbringen.

Nach der Trennung von ihrem Mann steht die Buchhändlerin Nanako Hanada plötzlich vor einem Scherbenhaufen. Sie hat keine eigene Wohnung mehr, fühlt sich einsam und weiß nicht so recht, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Auch ihr Job in einer großen Buchhandelskette bringt nicht mehr die Erfüllung, die sie einmal hatte. Auf der Suche nach einem Neuanfang stößt Nanako auf die ungewöhnliche Dating-App „ThirtyMinutes“. Statt nach der großen Liebe zu suchen, nutzt sie die Plattform, um neue Menschen kennenzulernen. Nach jedem Treffen empfiehlt sie ihrem Gegenüber ein Buch, das ihrer Meinung nach zu der jeweiligen Person passt. Im Laufe eines Jahres begegnet sie unterschiedliche Menschen, davon waren manche seltsam, berührend oder überraschend inspirierend. Für mich war es eine besondere Geschichte über Einsamkeit, Neuanfänge und die verbindende Kraft von Büchern. Als Buchliebhaber denkt man automatisch darüber nach, welche Bücher man selbst jemandem empfehlen würde und warum.

Wenn Bücher Menschen zusammenbringen.
2.5

Kein Roman, sondern eine autobiografische Zusammenstellung von Begegnungen. War etwas zäh, wenig roter Faden und die Buchempfehlungen gehen für uns hierzulande ins Leere.

4.5

Es war nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber trotzdem ein schönes, leichtes Buch über eine bibliophile Frau in Japan, die sich selbst zu finden versucht. Gespickt mit vielen, tollen Buchempfehlungen!

3.5

Mir hat das Konzept dieser App gut gefallen sich mit anderen Menschen für 30 Minuten zu treffen und die Tatsache das Nanako in diesem Atemzug Buchempfehlungen an eben diese Menschen ausspricht. Es war eine nette Geschichte für zwischendurch, die trotz der Kürze doch zwischendurch ein wenig in die Länge gezogen wurde 😅

3

Schwer einzuschätzen und zu bewerten, gerade eben aber wahrscheinlich 3,5

4

Leichte Lektüre über das Mutig- und Menschsein

3.5

Ein fluffiger und gleichzeitig tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt.

3

War okay gewesen

Für mich war es schwierig gewesen, dort rein zu kommen. Hat mich irgendwie leider nicht so mitgenommen.

3

"Die einsame Buchhändlerin von Tokio" ist die autobiografische Erzählung der japanischen Autorin Nanako Hanada. Nach der Trennung von ihrem Mann findet sich Nanako in einer schwierigen Lage wieder: Sie ist ohne Wohnung, ohne Freunde und arbeitet in einem Job, der sie nicht mehr erfüllt. Eines Tages entdeckt Nanako eine App und beschließt, durch diese Plattform ihr Leben zu verändern und neue Leute kennenzulernen. Obwohl sie anfangs etwas unbedarft an die Sache rangeht, eröffnet sich ihr bald eine Welt voller neuer Begegnungen und Freundschaften. Mit jeder neuen Verbindung findet Nanako durch das Teilen ihrer Liebe zu Büchern mehr Selbstbewusstsein und beginnt, die Schatten ihrer Vergangenheit loszulassen. Die Autorin setzt auf den für japanische Literatur typischen unaufgeregten Erzählstil, der von einer ruhigen, subtilen und oft melancholischen Atmosphäre geprägt ist. Diese Art der Erzählung lädt dazu ein, die kleinen, scheinbar unscheinbaren Momente des Lebens zu schätzen und darin eine besondere Bedeutung zu entdecken. Die einzelnen Geschichten basieren oft auf kleinen Erlebnissen, die im ersten Moment alltäglich wirken, aber beim genauen Hinsehen eine besondere Tiefe offenbaren. Die Geschichten der Menschen, die die Protagonistin trifft, kommen zwar sehr authentisch und menschlich rüber, wirken jedoch manchmal zu durchschnittlich und konnten daher mein Interesse nicht durchgängig halten. Die einzelnen Treffen sind auch schnell abgearbeitet und spielen eigentlich keine Rolle mehr. Ich habe nicht gesehen, dass die Menschen der Autorin in irgendeiner Form etwas zurückgegeben haben. Trotz allem war das Buch ein nettes, kurzweiliges Leseerlebnis. Das Ende kam dann doch zu schnell und hätte gerne noch etwas abschließender sein können.

3.5

Nach ihrer Trennung weiß Nanako nicht was sie mit sich anfangen soll und meldet sich bei einer App an. Ihr Ziel ist es jeder ihrer Bekanntschaftten ein Buch zu empfehlen. Sie lernt unfassbar interessante Menschen kennen und entdeckt eine völlig neue Seite an sich selbst. Ein wirklich schöner biografischer Roman über eine Frau die sich selbst neu kennengelernt.

4

Eine unterhaltsame Geschichte, die zeigt wie intim Lesen und eine Buchempfehlung sein kann.

5

Ein fantastisches Buch von einer Frau die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat.

3

Das war eine süße, unaufregende Story übers sich selbst und den richtigen Weg finden. Besonders das Nachwort hat mir gut gefallen!

3

Das war eine süße, unaufregende Story übers sich selbst und den richtigen Weg finden. Besonders das Nachwort hat mir gut gefallen!

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