This is not a love story
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Description
Eine heiße und explosive Liebesgeschichte
An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie?
Book Information
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Das Buch hat mich anfangs total verwirrt und abgeschreckt, so dass ich es weggelegt habe. Mehrere Jahre später habe ich dem Buch nochmal eine Chance gegeben. Und fand es super. Eine total neue Art einer Liebesgeschichte. Guter Schreibstil. Tolle Protagonistin. Sehr emotionales Ende. Schmerzhaft schön. Ich denke das Buch trifft nicht jeden Geschmack, aber man muss sich darauf einlassen.
Inhalt Penny betrachtet die Liebe gern aus einer sarkastischen Distanz. Bis sie auf Noah trifft. Der gut aussehende Gitarrist wirft ihr auf einem Konzert einen Blick zu und beide sind auf Anhieb vom Blitz getroffen. So sehr, dass es Penny mal wieder aus den Socken haut, denn sie leidet unter Panikattacken. Als die beiden sich einige Monate später wieder sehen, wird ihnen klar, dass das, was sie verbindet, etwas besonderes ist. Die Idee ist wirklich toll und interessant. Eine Liebesgeschichte, die doch keine ist, ist mir so noch nicht unter gekommen. Und um die Beziehung zwischen Noah und Penny ranken sich auch seltsame Dinge, die immer wieder in Zwischenkapiteln angedeutet werden. Eine Liebe, die zerstören kann. Eine Liebe die Menschen in Gefahr bringt und auch tötet. Das haben Penny und Noah nicht gewollt. Die Charaktere sind gegensätzlich, was sie für die Story auch sein müssen, aber auch nicht so neu. Penny lehnt die Liebe ab. Noah genießt sein Leben als Rockstar mit seinen Groupies. Bis sie sich begegnen - und dann wird alles anders. Die Gefühle kamen bei mir nicht so richtig rüber. Nur in den Momenten, in denen es dann richtig zur Sache gehen sollte - doch dann unterbrechen die beiden sich selbst. Noah will sich aufheben, weil Penny doch sowas besonderes ist, während sie sich vor Leidenschaft nach ihm verzehrt. Kommt mir bekannt vor - Twilight? Die Spannung war für mich nur in den eingeschobenen Szenen, die von der Gefahr der Beziehung der beiden spechen. Der Rest der Geschichte plätschert eher dahin. Ab der Mitte dachte ich "wow, jetzt muss es gleich ja richtig zur Sache gehen" und ich habe wirklich auf die Trennung und das Leiden der beiden gewartet ... doch irgendwie passierte nichts und es plätscherte weiter. Ja, die Dramatik und Gefahr wurde angesprochen, aber sie wurde schreibtechnisch nicht so umgesetzt, dass sie mich vom Hocker gehauen hat. Fazit: ♥♥♥/♥♥♥♥♥ Schließlich bekommt das Buch von mir 2,5 Herzchen. Die Geschichte ist ganz nett für Zwischendurch, doch die versprochenen Tränen blieben bei mir aus. Die Idee fand ich wirklich gut, doch hätte die Geschichte noch viel dramatischer sein können.
Die Story ist gut durchdacht und baut auch eine gewisse Spannung auf, dennoch konnte sie mich nicht ganz überzeugen aufgrund des Endes, das ich hier nicht verraten werde. Wer das Buch gelesen hat kann verstehen was ich damit meine. Es wird jedenfalls dem Titel gerecht und beschert einem ein paar unterhaltsame Lesestunden. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Pennys Sicht berichtet und ab und zu hat Rain im Geheimlabor die Aufgabe den Leser zu verwirren, aber auch die Situation aufzuklären. Dadurch lernt man beide besser kennen und kann ihre Handlungen und Reaktionen auf bestimmte Gegebenheiten gut nachvollziehen. Die Protagonisten sind alles sehr liebevoll beschrieben. Jeder hat individuelle Stärken und Schwächen, mit denen sie mal besser und mal schlechter zurecht kommen. Manche haben in ihrem Leben schon viel erlebt und haben sich dadurch zu anderen Menschen mit anderen Wertvorstellungen und Idealen entwickelt. Es ist sehr interessant dieses mitzuerleben. Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich zum Kauf dieses Buches gebracht. Es ist ein Hingucker im Regal und es wird bei mir einen schönen Platz bekommen. Fazit: Die Story konnte mich nicht richtig überzeugen, dennoch gibt es einige liebenswerte Protagonisten, die einem unterhaltsame Lesestunden bescheren.
Inhalt: Penny glaubt nicht an die wahre Liebe und die Jungs aus dem Ort sind sowieso alle nicht ihr Typ und viel zu unreif. Als sie bei der örtlichen Bandnight den Gitarristen Noah kennenlernt, hat er eine seltsame Wirkung auf sie. Sie kann nicht aufhören, ihn anzuschauen und in seiner Gegenwart wird sie dauernd ohnmächtig. Sie redet sich ein, momentan sowieso keinen Freund gebrauchen zu können und sagt Noah deutlich, dass er sich von ihr fernhalten soll. Aber obwohl sie ihn kaum kennt, kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken – und ihm scheint es genauso zu gehen. Meinung: Penny hatte noch nie einen richtigen Freund, weil ihr die Männerauswahl in ihrem Heimatort nicht zusagt. Keiner ist ihr gut genug, während ihre Freundin Ruth ihre Kerle wechselt wie Unterwäsche. Gemeinsam mit Lizzie und der schüchternen Amanda gehen sie zum Auftritt einer Band und Ruth guckt sich sofort Noah als nächstes Opfer aus und stellt ihn den Mädchen vor. Dabei gibt es direkt einen unangenehmen Zwischenfall. Noah möchte jedoch Penny unbedingt kennenlernen, nachdem sie ihm so richtig die Meinung gesagt hat. Obwohl sie ihn immer wieder abweist und weder ihm noch sich selbst eingesteht, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt, gibt er nicht auf. Noah scheint zuerst der typische angehende Rockstar zu sein. Er sieht natürlich unglaublich gut aus und nutzt die dadurch entstehende Aufmerksamkeit der Mädchen aus. Später stellt sich allerdings heraus, dass sehr viel mehr dahinter steckt und er nicht nur der arrogante Frauenheld ist. Mir gefiel es sehr, dass Noah nicht so einfach gestrickt ist, wie man zunächst vermuten würde. Er ist sehr viel vielschichtiger und man findet nach und nach immer mehr über ihn heraus und ich als Leser hatte ihn schon bald ins Herz geschlossen. Auch Penny ist nicht ganz gewöhnlich. Seit einigen Jahren bekommt sie unregelmäßig und ohne Anlass oder Ankündigung Panikattacken und niemand kennt den Grund dafür, obwohl ihre Mutter sich dafür verantwortlich macht. Außerdem macht ihre zynische Einstellung, gerade gegenüber der Liebe, sie zu etwas Besonderem. In Kombination sind die beiden genial. Beide sind schlagfertig und haben kein Problem damit, auf alles eine Antwort zu finden. Die Sticheleien zwischen den beiden sind unglaublich witzig und Noah und Penny sind für mich das perfekte Paar. Auch wenn alles sehr schnell geht und es praktisch Liebe auf den ersten Blick ist, hat es mich nicht gestört, weil der Rest das wieder wett gemacht hat. Es bleibt allerdings nicht „nur“ bei der Liebesgeschichte, sondern es spielt auch noch etwas anderes eine Rolle. Zwischendurch erfährt man aus der Perspektive zweier Wissenschaftler etwas über irgendwelche ungewöhnlichen Werte und etwas, das verhindert werden muss, weil es sonst zu einer riesigen Katastrophe kommen würde. Was genau es damit auf sich hat, müsst ihr selbst herausfinden. Nur so viel: Sobald man es erfahren hat und sich die Wege der Charaktere kreuzen, nimmt das Buch eine ganz andere und vollkommen unerwartete Wendung, von der ich total überrascht wurde. Fazit: Eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, der es nicht an Humor mangelt. Allerdings hat dieses Buch auch noch mehr zu bieten und nimmt eine unerwartete Wendung. 5/5 Punkten
*Inhalt* Die 17-jährige Penny Lawson glaubt weder an die Liebe, noch an Seelenverwandtschaft - bis sie bei einem Konzert den Gitarristen Noah kennenlernt und er ihr von da an nicht mehr aus dem Kopf geht. Zwar lässt sie ihn zu Beginn abblitzen, die Anziehungskraft ist jedoch zu groß und sie bemerkt, dass es ohne Noah doch nicht geht. Doch die Umstände werden immer seltsamer und die Liebe der beiden immer größer... *Erster Satz des Buches* "Der Tag begann wie jeder andere auch: Mit einem Sonnenaufgang." *Zitate* "Jahrestage waren schon etwas verrücktes: Man hielt inne an einem bestimmten Datum, einem kleinen Quadrat im Kalender, auf das man entweder voller Furcht oder voller Vorfreude hingelebt hatte. Gewöhnlich war das Leben doch ein einziges "So, und was kommt jetzt?", "Der Nächste bitte", und "Wo zum Teufel soll mich das hinführen?" Doch an Jahrestagen legte man eine Pause ein und schaute zurück, wie auf ein Theaterstück aus der eigenen Vergangenheit, das einem durchs Gedächtnis tanzt." *Fazit* "This is not a love story" ist der Debüt-Roman der Autorin Holly Bourne. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch, weil der dtv-Verlag wieder eine ganz tolle Aktion für Blogger gestartet hat: Man sollte beschreiben, weswegen man ausgerechnet dieses Buch lesen und rezensieren möchte! Gesagt, getan! Kurz darauf erhielt ich dann die Nachricht, dass ich das Buch gewonnen hätte - worüber ich mich sehr gefreut habe, denn manchmal lese auch ich ganz gerne ein richtig "schnulziges" Buch. Wir begegnen also Penny, einem 17-jährigen, äußerst zynischen jungen Mädchen, das nicht an die Liebe glaubt und alle Jungen grausig findet. Seit etwa 2 Jahren leidet sie unter Panikattacken, die immer wieder auftreten, man weiß jedoch nicht ganz so genau, woran dies liegt. Seitdem befindet sie sich jedoch in Psychologischer Behandlung, auch wenn sie ihrem Therapeuten meistens irgendwelche anderen Dinge erzählt, aber niemals das, was sie tatsächlich belastet. Ich persönlich konnte mich mit Penny absolut identifizieren: Sie ist zynisch, spöttisch, wenig zu beeindrucken und absolut bodenständig. Im Vergleich zu ihren Freundinnen, Lizzie, Ruth und Amanda, die unterschiedlicher nicht sein könnten, scheint Penny (neben ihrer Freundin Lizzie) noch am normalsten zu sein, kann sich jedoch trotz der Unterschiede immer auf ihre Mädels verlassen. Ruth war mir persönlich am unsympathischten aus diesem 4er-Gespann, denn sie scheint nur auf ihren Vorteil bedacht, muss stets im Mittelpunkt stehen und wehe, jemand stiehlt ihr die Show! Amanda hingegen war eher unauffällig und schüchtern, sodass man sich kein wirkliches Bild von ihr machen konnte. Lizzie ist wohl mit Fug und Recht Pennys beste Freundin - sie kümmert sich stets um sie, verteidigt sie auch ab und an gegen Ruth und steht vorallem immer hinter ihr! Als Penny also mit ihren Freundinnen mal wieder auf die sogenannte "Band-Night" geht, bei der immer wieder regionale Bands spielen, passiert es ihr, dass sie unter einer Panikattacke zusammenbricht, gerade als die Band zu spielen beginnt. Amanda und Lizzie schleppen sie nach draußen und umsorgen sie liebevoll, Ruth hingegen bleibt im Konzertsaal und macht dem Gitarristen nicht nur schöne Augen, sondern nutzt Pennys Ohnmacht schamlos aus, um sich über sie lustig zu machen, nur um sich bei Penny sieht rot und geigt Ruth, sowie Gitarrist Noah, der sich inzwischen Ruth angeschlossen hat, die Meinung - und zwar gehörig. Dieser Dialog war einfach nur genial und ich musste lauthals lachen - richtig so! Noah versucht daraufhin mit Penny in Kontakt zu kommen, da er sich schuldig fühlt, doch sie lässt ihn erstmal abblitzen, obwohl er, im Gegensatz zur restlichen männlichen Bevölkerung irgendwie Eindruck auf sie macht. Über kurz oder lang lernen sich die beiden dann besser kennen und lieben, doch diese Liebe wird sich als mehr als schwierig herausstellen... Wenn man also zu lesen beginnt, erwartet man in erster Linie einen Liebesroman von seiner schönsten Seite, doch hier wird man überrascht: Bei diesem Roman handelt es sich nicht nur um einen Liebesroman, sondern auch fantastische Elemente ranken sich durch die Geschichte! Manch einer würde hier vielleicht so etwas wie Vampire, Geister, Werwölfe, magische Zaubertränke oder dergleichen erwarten, doch das ist in diesem Buch - zum Glück nicht der Fall. Viel mehr geht es hier um eine Art Geheimorganisation, die etwas überwacht, allerdings ist zu Beginn des Romanes noch nicht ganz klar, was genau sie überwacht. Genau das finden wir aber im Laufe des Romanes heraus und ab da wird es zusätzlich noch spannend! Ich muss zugeben, dass dieser Roman zwischenzeitlich etwas in die Länge gezogen wird und ich mich irgendwann auch fragte, wieso man das ganze so künstlich verlängert - danach ging es dann aber bald schon rund und trotz dieser eher langweiligen Episode konnte mich dieses Buch mehr begeistern, als ich es am Anfang erwartet hätte. Besonders der Schluss, an dem viele Dinge klarer werden, ist an Herzschmerz, Dramatik, Sehnsüchten und Gefühlen kaum zu überbieten und ich kann euch gar nicht sagen, was in dieser Zeit alles in meinem Kopf vorging: dazu war es einfach zuviel! Perfekter hätten man dieses Ende, meiner Meinung nach, nicht schreiben können, denn es rundet etwas ab und verleiht dem ganzen etwas so endgültiges, das man es hinnehmen muss - ob man will, oder nicht. Wertung: 5 von 5 Sterne!
Seit zwei Jahren leidet Poppy unter Panikattacken und auch sonst hat die 17-jährige einen sehr zynischen Blick aufs Leben. Sie würde alles dafür geben, dass ihr Leben nicht angefüllt ist mit Klischees. Doch dann trifft sie bei einer Open Band Night den gutaussehenden Gitarristen Noah und es trifft sie wie ein Blitz. Ihm scheint es ebenso zu gehen und obwohl Poppy sich zu Beginn dagegen wehrt, wird sie die Freundin eines Rockstars. Eigentlich wollten die Beiden es langsam angehen, aber jedes Mal wenn sie aufeinandertreffen, scheint die Welt verrückt zu spielen. Kurzschlüsse, Wetterkapriolen, Überschwemmungen und Erdbeben treten immer dann auf, wenn die zwei sich nahekommen. Dies ist auch einer geheimen Behörde aufgefallen, die Seelenverwandte beobachtet und trennt bevor die Welt untergeht. Steht dieses Schicksal auch den beiden Frischverliebten bevor? Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gekauft habe. Wahrscheinlich hat mich dazu das schöne tiefblaue Cover verleitet, oder der spannende Klappentext, aber die Realität war für mich dann enttäuschend. Natürlich hatte ich eine Liebesgeschichte erwartet, schließlich geht es ja um Seelenverwandte, aber für ein Buch von einem Umfang über 500 Seiten wäre etwas mehr Handlung schön gewesen. Die richtige Action beginnt erst 50 Seiten vor Schluss, vorher verfolgt der Leser wie Noah Poppy anhimmelt und Poppy sich darüber Gedanken macht, ob sie mit ihm schlafen soll und wenn ja wann der richtige Zeitpunkt dafür sei. Poppy war für mich eine der nervigsten Protagonistinnen seit langem. Sie überschätzt sich selbst und möchte sich weit außerhalb der Norm positionieren, aber ihre Handlungen und Äußerungen sprechen eine andere Sprache. Sie ist eine typische Teenagerin, mit alle den Sorgen und Unsicherheiten, die dieses Alter mit sich bringt. Ich habe mich bei ihrem Benehmen im Ballett schon fast für ihr Verhalten fremdgeschämt. Noah bleibt dagegen eindimensional. Ihm steht die Rolle zu Poppy anzuhimmeln und mit der Kreditkarte seiner Eltern alle Widrigkeiten Beiseite zu schaffen. Nach der Erklärung am Schluss warum das Wetter verrücktspielt bei Seelenverwandten die sich treffen, war ich zwar etwas schlauer, aber das Konzept passte noch immer nicht für mich. Was ist der Sinn von Seelenverwandten wenn sie nicht zusammen sein dürfen? Woher weiß die Behörde welche Seelenverwandte zusammengehören? Warum konnten sie sie nicht gleich orten und haben das Ganze unterbunden? Auch die geheime Behörde war so geheim, dass man nur wenig über die Akteure erfuhr. Eigentlich gab es nur zwei: die herrische Blondine mit persönlichen Interessen an der Liaison fatale und dem ehrgeizigen Helfer, der an seinen Bedenken zerbricht. Der Schreibstil war flüssig, aber angefüllt von überflüssigen Beschreibungen von Makeup Session oder Frühstücksorgien. Ich wollte mehr als einmal das Buch vorzeitig von meinem Kindle löschen, habe es dann aber als Fremdsprachenlektion für mich gewertet. Die letzten 30 Seiten habe ich nur noch die Dialoge gelesen, weil ich wollte, dass es endlich vorbei war. Ich komme langsam zu dem Schluss, dass ich zu alt werde für diese Art der Literatur. Natürlich kann ich mich zurückversetzen in die Zeit, aber so viel Nachdenken ob man für den nächsten Schritt bereit wäre und Liebesgesäusel, war mir einfach zu viel. Ich hätte die Geschichte auch glaubhafter gefunden, wären die Protagonisten Anfang 20 gewesen, so aber ist es ganz schön viel Pathos für zwei verliebte Teenager.
I think my biggest issue was the pacing - it became so boring but I was still intrigued to see how it ends. I skipped many scenes between pages 300 to 450 just because they were boring.The ending was also not my cup of tea. I guess if I had read this in 2013, I might have enjoyed it more. But, nonetheless, I'm not ready to give up Holly Bourne yet. This was only her debut and I found the writing style to be OK so I'll definitely check out some of her newer works ✌
Der erste Satz An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Meine Erwartungen Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Meine Meinung Rezension: This is not a love story von Holly Bourne Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3423715855 ISBN-13: 978-3423715850 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre Originaltitel: Soulmates An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie? An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Die Geschichte Ich habe dieses Buch für eine Leserunde auf Lovelybooks gelesen und habe mir bevor ich mich beworben habe die Inhaltsangabe mehrere Male durchgelesen, um zu erfahren, ob ich das Buch wirklich lesen möchte. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass dieses Buch sehr gut zu meiner romantischen zeitgenössischen Literatur passt und, dass dieses Buch genau meinem Geschmack entsprechen muss. Ich war wirklich sehr gespannt, ob diese Geschichte nur ein aneinanderreihen von Klischées ist oder ob die Autorin vollkommen neue Aspekte in die Geschichte einbaut, die mich überraschen und fesseln. Ich war wirklich gespannt, weil ich auch noch keine Rezensionen zu dem Buch gelesen habe. Ich hatte also überhaupt keine Ahnung was mich erwartet, denn ich fand die Inhaltsangabe irgendwie gar nicht aussagekräftig. Die wurde wahrscheinlich so gehalten, damit die Leser von der Geschichte richtig überrascht werden und staunen wie sich die Geschichte entwickelt hat. Ich war auf jeden Fall sehr gespannt auf die Geschichte. Bevor ich jetzt dazu komme, ob die Geschichte eine Aneinanderreihung von Klischées mit ganz viel Kitsch und Drama ist, würde ich euch gerne den Inhalt noch ein bisschen näher bringen. Die Geschichte handelt von der 17-jährigen Penny, die etwas anti gegenüber der Liebe ist und der Meinung ist, dass Seelenverwandtschaft und wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, um möglichst viel Geld mit den Filmen einzunehmen. Penny war immer diejenige, die sich über die verliebten Mädchen lustig gemacht hat, weil verliebt sein nur eine chemische Reaktion im Gehirn ist bei der unter anderem Dopamin ausgeschüttet wird. Penny ist also nicht unbedingt eine Romantikerin. Sie ist ziemlich sarkastisch und ironisch und hat immer einen guten Spruch auf den Lippen. Und dennoch hat Penny ein ganz großes Problem. Sie hat Panikattacken, bei denen sie das Gefühl hat, dass sie erstickt. Ihre Mutter macht sich deswegen totale Vorwürfe und schleppt sie jede Woche zum Psychologen, aber auch der kann Penny nicht genau sagen was das mit ihrem Panikattacken ist. Und dann steht Penny auf einmal Noah gegenüber. Dem gut aussehenden Gitaristen einer Band. Penny ist sofort hin und weg von ihm, hat aber auch Angst ihm näher zu kommen. Deswegen weist sie ihn mit ihrem Sarkasmus in seine Schranken und hat das Gefühl ihn damit verschreckt zu haben. Doch Noah gibt nicht so schnell auf und die beiden kommen zusammen. Penny weiß nun, dass die wahre Liebe keine Erfindung Hollywoods ist. Penny und Noah sind vollkommen glücklich zusammen, doch ihre Liebe scheint gefährlich für ihre Umwelt. Zerstört die wahre Liebe sich gegenseitig, weil sie einfach zu groß ist ? Werden Penny und Noah alt und grau zusammen und haben wunderschöne Kinder ? Das sind Fragen, die im Laufe der Geschichte geklärt werden. Ich war von der Geschichte hell auf begeistert, weil sie zwar kitschig und romantisch war, aber für mich einen vollkommen überraschenden Aspekt beinhaltet hat, der mich so fasziniert und gleichzeitig schockiert hat. Eigentlich möchte ich ihn euch nicht verraten, weil ich möchte, dass ihr von der Geschichte genauso überrascht und überwältigt werdet wie ich. Ich kann euch so viel sagen... Es gibt Liebesgeschichten, die sind zu groß für die Liebenden und dafür gibt es einen ganz bestimmten Grund. Ich war wirklich überrascht wie spannend die Geschichte war. Ich bin von der Geschichte total begeistert und möchte sie euch ans Herz legen, auch wenn sie einige Klischées und auch kitschige Stellen enthält. Dieser spannende Aspekt hat einfach alles wieder weggemacht. Ich finde gerade diesen Mix aus Romantik und Spannung so interessant. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob ich das Ende so gelungen finde. Ich finde es eigentlich realistisch und habe im Nachhinein auch das Gefühl, dass die Autorin darauf hingearbeitet hat, aber irgendwie ist es nicht das was ich erwartet habe. Außerdem gibt es dort eine Stelle, die ich nicht ganz so authentisch finde. Außerdem bin ich der Meinung, dass man die Geschichte viel mehr ausarbeiten hätte müssen, weil diese Geschichte so viel Potential hat. Es sind einige Sachen offen gelassen. Allerdings finde ich das Ende auch nicht unzufriedenstellend. Ich hoffe einfach, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, in dem alles nochmal ein bisschen genauer beschrieben und erklärt wird. Die Geschichte hat mich aber trotz des Endes voll auf begeistert, denn die Geschichte hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und ich meine so richtig mit schluchzen und roten Augen. Die Charaktere Ich finde, dass die Geschichte eigentlich nur so vor typischen Charakteren strotzt, aber irgendwie finde ich das schon wieder gut. Die Clique von Penny ist mir nämlich schon mal sehr bekannt vorgekommen: Eine Sexsüchtige, eine Schüchterne, eine Strebsame und eine Liebe. Na woher kennen wir diese Ladies schon ?! Genau aus Sex and the City ! Ich kam mir vor, als würde ich den Frauen aus Sex and the City im Alter von süßen 17 "gegenüber stehen". Allerdings fand ich das irgendwie schon wieder richtig interessant, weil diese Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten und trotzdem zusammen halten. Und dann ist da ja auch noch der reiche, gut aussehende Rockstar, der einen verletzlichen Kern hat und aber viel Erfolg im Leben haben wird. Diesen Charakter kennen wir doch auch schon aus einigen Büchern, oder ? Für mich war allerdings die Art von Penny vollkommen neu, denn es gibt selten 17-jährige Mädchen, die der Meinung sind, dass wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, denn die meisten haben die rosarote Brille auf und warten darauf, dass ihr Traumprinz um die Ecke kommt. Und dann gibt es noch zwei Charaktere, die für den spannenden Aspekt, in der Geschichte verantwortlich sind. Bei denen finde ich sehr schade, dass die Autorin so wenig auf die Geschichte der beiden eingegangen ist, weil das sehr interessant für den Lesen gewesen wär. Auch wurde die Reaktion der Clique auf den Ausgang der Liebe zwischen Penny und Noah gar nicht mehr "gezeigt". Ich hoffe wirklich inständig, dass es noch einen zweiten Teil gibt, in dem wirklich alle Charaktere nochmal genauer beschrieben werden, denn sie sind es wirklich wert. Penny ist die Protagonistin der Familie. Sie wird dem Leser gleich als sarkastische und ironische Person vorgestellt, die überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt und sich über verliebte Menschen lustig macht. Sie kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass es so etwas wie Seelenverwandtschaft oder ähnliches gibt, weil sie das Verliebtsein einfach nur als chemische Reaktion im Körper ansieht, bei der Dopamin (Glückshormon) ausgeschüttet wird. Penny hat seit einiger Zeit Panikattacken, die aus dem Nichts kommen und bei denen keiner weiß warum sie sie bekommt. Während einer Panikattacke bekommt sie keine Luft mehr und hat das Gefühl ersticken zu müssen. Das ist wirklich schrecklich für sie. Penny liebt ihre drei besten Freundinnen, auch wenn sie alle nicht perfekt sind. Sie halten immer zusammen und auch über sie macht sich Penny wegen der Leibe lustig. Und dann steht sie auf einmal Noah gegenüber und weiß gar nicht mehr was sie sagen soll. Es scheint als könnte sie keine ironischen und sarkastischen Kommentare abgeben. Ihr macht ihre starke Reaktion auf ihn Angst und so versucht sie ihn mit fiesen Kommentaren zu verschrecken. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass Noah am Ball bleibt. Als er ihr dann gesteht, dass er spürt, dass da viel mehr zwischen ihnen ist, ist es um Penny geschehen. Sie verliebt sich rettungslos in ihn und auf einmal kann sie verstehen wie sich die ganzen Menschen in den Hollywoodfilmen fühlen. Penny kann sich ein Leben ohne Noah nicht mehr vorstellen und möchte am liebste jede freie Minute mit ihm verbringen. Ich mochte Penny vom ersten Augenblick an, weil sie nicht die typische Protagonistin ist. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und ich finde es bemerkenswert, dass sie auf alles einen sarkastischen Spruch hat. Ich finde es wirklich interessant, dass sie überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt, denn die meisten Mädchen in dem Alter tragen wirklich eine rosarote Brille und warten auf ihren Traumprinzen. Ich konnte mich sehr gut mit Penny identifizieren und mochte sie wirklich gerne als Protagonistin. Noah ist 17 Jahre alt. Er geht nicht mehr zur Schule und spielt in einer Rockband. Seine Eltern sind stinkreich, doch das bringt ihm auch nicht so viel, weil sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Sie haben ihm eine Wohnung gekauft, weil sie ihn praktisch loswerden wollten, denn Noah hat eine Zeit lang unter sehr starken Depressionen gelitten und damit konnten seine Eltern nicht umgehen. Als er Penny das erste Mal sieht, ist ihm sofort klar, dass er dieses Mädchen kennen lernen muss. Er merkt sofort, dass da irgendeine starke Verbindung zwischen den beiden ist und möchte sie unbedingt näher kennen lernen. Das ist dann aber doch schwieriger als gedacht, denn Penny haut ihm ganz schön fiese Sachen um die Ohren. Doch Noah gibt nicht auf und versucht alles damit Penny sich diese Verbindung auch eingesteht. Als die beiden sich immer näher kommen, verliebt auch er sich rettungslos in sie. Ich mochte Noah vom ersten Augenblick an, weil er zu seinen Gefühlen steht und für Pennys Liebe kämpft. Er möchte ihr beweisen, dass es die wahre Liebe gibt. Er ist ein toller Junge/Mann. Der Schreibstil Ich finde, dass der Schreibstil sehr gut zu der Geschichte und vor allem zu Penny passt. Die Geschichte wird nämlich aus der personalen Ich-Perspektive von Penny erzählt. Ich mag die Ich-Perspektive immer lieber, weil man dabei so viel mehr über den Protagonisten erfährt. Denn bei dieser Perspektive bekommt man die ganzen Gedanken und Gefühle mit. Ich finde es sehr gut, dass der Schreibstil so ironisch und sarkastisch nicht, denn so ist Penny nun mal. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, dass Penny die Geschichte so niederschreiben würde. Besonders gut hat mir die Beschreibungen von Noah gefallen. Da hat die Autorin so viel Gefühl und Romantik hineingelegt, dass man einfach mitfühlen muss. Ich war richtig berührt, aber auch gefesselt, denn während der Geschichte wurden dem Leser immer so Bröckchen hingeworfen wie die Geschichte enden könnte und was hinter dem Ganzen steckt. Deswegen musste man einfach weiterlesen. Der Schreibstil war auf jeden Fall sehr angenehm und vor allem auch schnell zu lesen. Ich bin von dem Schreibstil der Autorin richtig begeistert und finde einfach keine Kritikpunkte. Da kann ich suchen wie ich will. Der Titel Ich habe selten einen so passenden Titel gehabt. Er, weil Penny sich einredet, dass sie nicht in Noah verliebt ist, weil sie wenn sie es zugeben würde all ihre Prinzipien über Bord schmeißen würde und deswegen ist es eben keine Liebesgeschichte. Ich finde, dass das ein sehr schöner Titel ist, der ja irgendwo ein Widerspruch in sich ist, weil Penny und Noah sich nun mal verlieben. Übrigens finde ich ihn viel besser als den Originaltitel, denn der verrät viel zu viel über die Geschichte. Das Cover Ich finde dieses Cover einfach nur wunderschön. Es ist so ein richter Eyecatcher und ich kann mich gar nicht daran satt sehen. Die Farben harmonieren so wundervoll miteinander und ich finde, dass es sehr gut zu der Geschichte passt, denn irgendwo ist sie ja doch total kitschig und romantisch. Mein Fazit "This is not a love story" von Holly Bourne ist ein überraschendes Buch, dass vollkommen anders ist als ich es erwartet habe. Dieses Buch erzählt eine romantische, kitschige und berührende Geschichte, die aber ab einem gewissen Punkt sehr spannend und fesselnd wird. Sie enthält wirklich einen Aspekt, den ich vorher noch nie in einer Geschichte hatte und der die ganze Geschichte auf den Kopf stellt. Ich mag die Geschichte so gerne, weiß aber noch nicht so genau was ich von dem Ende halten soll. Ich hoffe einfach darauf, dass die Autorin noch eine Fortsetzung schreibt. Ansonsten ist bei diesem Buch einfach alles stimmig sei es die Charaktere, der Schreibstil, der Titel oder das Cover. Deswegen kann ich es euch gute Gewissens ans Herz legen. Lasst euch selbst überraschen und vielleicht sogar ein Stück weit schockieren wie sehr sich die Geschichte von anderen romantischen Jugendbüchern unterscheidet. Weint und lacht mit den Charakteren und lasst euch belehren, dass es die wahre und eine Liebe wirklich gibt, die dein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Der erste Satz An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Meine Erwartungen Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Meine Meinung Rezension: This is not a love story von Holly Bourne Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3423715855 ISBN-13: 978-3423715850 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre Originaltitel: Soulmates An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie? An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Die Geschichte Ich habe dieses Buch für eine Leserunde auf Lovelybooks gelesen und habe mir bevor ich mich beworben habe die Inhaltsangabe mehrere Male durchgelesen, um zu erfahren, ob ich das Buch wirklich lesen möchte. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass dieses Buch sehr gut zu meiner romantischen zeitgenössischen Literatur passt und, dass dieses Buch genau meinem Geschmack entsprechen muss. Ich war wirklich sehr gespannt, ob diese Geschichte nur ein aneinanderreihen von Klischées ist oder ob die Autorin vollkommen neue Aspekte in die Geschichte einbaut, die mich überraschen und fesseln. Ich war wirklich gespannt, weil ich auch noch keine Rezensionen zu dem Buch gelesen habe. Ich hatte also überhaupt keine Ahnung was mich erwartet, denn ich fand die Inhaltsangabe irgendwie gar nicht aussagekräftig. Die wurde wahrscheinlich so gehalten, damit die Leser von der Geschichte richtig überrascht werden und staunen wie sich die Geschichte entwickelt hat. Ich war auf jeden Fall sehr gespannt auf die Geschichte. Bevor ich jetzt dazu komme, ob die Geschichte eine Aneinanderreihung von Klischées mit ganz viel Kitsch und Drama ist, würde ich euch gerne den Inhalt noch ein bisschen näher bringen. Die Geschichte handelt von der 17-jährigen Penny, die etwas anti gegenüber der Liebe ist und der Meinung ist, dass Seelenverwandtschaft und wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, um möglichst viel Geld mit den Filmen einzunehmen. Penny war immer diejenige, die sich über die verliebten Mädchen lustig gemacht hat, weil verliebt sein nur eine chemische Reaktion im Gehirn ist bei der unter anderem Dopamin ausgeschüttet wird. Penny ist also nicht unbedingt eine Romantikerin. Sie ist ziemlich sarkastisch und ironisch und hat immer einen guten Spruch auf den Lippen. Und dennoch hat Penny ein ganz großes Problem. Sie hat Panikattacken, bei denen sie das Gefühl hat, dass sie erstickt. Ihre Mutter macht sich deswegen totale Vorwürfe und schleppt sie jede Woche zum Psychologen, aber auch der kann Penny nicht genau sagen was das mit ihrem Panikattacken ist. Und dann steht Penny auf einmal Noah gegenüber. Dem gut aussehenden Gitaristen einer Band. Penny ist sofort hin und weg von ihm, hat aber auch Angst ihm näher zu kommen. Deswegen weist sie ihn mit ihrem Sarkasmus in seine Schranken und hat das Gefühl ihn damit verschreckt zu haben. Doch Noah gibt nicht so schnell auf und die beiden kommen zusammen. Penny weiß nun, dass die wahre Liebe keine Erfindung Hollywoods ist. Penny und Noah sind vollkommen glücklich zusammen, doch ihre Liebe scheint gefährlich für ihre Umwelt. Zerstört die wahre Liebe sich gegenseitig, weil sie einfach zu groß ist ? Werden Penny und Noah alt und grau zusammen und haben wunderschöne Kinder ? Das sind Fragen, die im Laufe der Geschichte geklärt werden. Ich war von der Geschichte hell auf begeistert, weil sie zwar kitschig und romantisch war, aber für mich einen vollkommen überraschenden Aspekt beinhaltet hat, der mich so fasziniert und gleichzeitig schockiert hat. Eigentlich möchte ich ihn euch nicht verraten, weil ich möchte, dass ihr von der Geschichte genauso überrascht und überwältigt werdet wie ich. Ich kann euch so viel sagen... Es gibt Liebesgeschichten, die sind zu groß für die Liebenden und dafür gibt es einen ganz bestimmten Grund. Ich war wirklich überrascht wie spannend die Geschichte war. Ich bin von der Geschichte total begeistert und möchte sie euch ans Herz legen, auch wenn sie einige Klischées und auch kitschige Stellen enthält. Dieser spannende Aspekt hat einfach alles wieder weggemacht. Ich finde gerade diesen Mix aus Romantik und Spannung so interessant. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob ich das Ende so gelungen finde. Ich finde es eigentlich realistisch und habe im Nachhinein auch das Gefühl, dass die Autorin darauf hingearbeitet hat, aber irgendwie ist es nicht das was ich erwartet habe. Außerdem gibt es dort eine Stelle, die ich nicht ganz so authentisch finde. Außerdem bin ich der Meinung, dass man die Geschichte viel mehr ausarbeiten hätte müssen, weil diese Geschichte so viel Potential hat. Es sind einige Sachen offen gelassen. Allerdings finde ich das Ende auch nicht unzufriedenstellend. Ich hoffe einfach, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, in dem alles nochmal ein bisschen genauer beschrieben und erklärt wird. Die Geschichte hat mich aber trotz des Endes voll auf begeistert, denn die Geschichte hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und ich meine so richtig mit schluchzen und roten Augen. Die Charaktere Ich finde, dass die Geschichte eigentlich nur so vor typischen Charakteren strotzt, aber irgendwie finde ich das schon wieder gut. Die Clique von Penny ist mir nämlich schon mal sehr bekannt vorgekommen: Eine Sexsüchtige, eine Schüchterne, eine Strebsame und eine Liebe. Na woher kennen wir diese Ladies schon ?! Genau aus Sex and the City ! Ich kam mir vor, als würde ich den Frauen aus Sex and the City im Alter von süßen 17 "gegenüber stehen". Allerdings fand ich das irgendwie schon wieder richtig interessant, weil diese Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten und trotzdem zusammen halten. Und dann ist da ja auch noch der reiche, gut aussehende Rockstar, der einen verletzlichen Kern hat und aber viel Erfolg im Leben haben wird. Diesen Charakter kennen wir doch auch schon aus einigen Büchern, oder ? Für mich war allerdings die Art von Penny vollkommen neu, denn es gibt selten 17-jährige Mädchen, die der Meinung sind, dass wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, denn die meisten haben die rosarote Brille auf und warten darauf, dass ihr Traumprinz um die Ecke kommt. Und dann gibt es noch zwei Charaktere, die für den spannenden Aspekt, in der Geschichte verantwortlich sind. Bei denen finde ich sehr schade, dass die Autorin so wenig auf die Geschichte der beiden eingegangen ist, weil das sehr interessant für den Lesen gewesen wär. Auch wurde die Reaktion der Clique auf den Ausgang der Liebe zwischen Penny und Noah gar nicht mehr "gezeigt". Ich hoffe wirklich inständig, dass es noch einen zweiten Teil gibt, in dem wirklich alle Charaktere nochmal genauer beschrieben werden, denn sie sind es wirklich wert. Penny ist die Protagonistin der Familie. Sie wird dem Leser gleich als sarkastische und ironische Person vorgestellt, die überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt und sich über verliebte Menschen lustig macht. Sie kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass es so etwas wie Seelenverwandtschaft oder ähnliches gibt, weil sie das Verliebtsein einfach nur als chemische Reaktion im Körper ansieht, bei der Dopamin (Glückshormon) ausgeschüttet wird. Penny hat seit einiger Zeit Panikattacken, die aus dem Nichts kommen und bei denen keiner weiß warum sie sie bekommt. Während einer Panikattacke bekommt sie keine Luft mehr und hat das Gefühl ersticken zu müssen. Das ist wirklich schrecklich für sie. Penny liebt ihre drei besten Freundinnen, auch wenn sie alle nicht perfekt sind. Sie halten immer zusammen und auch über sie macht sich Penny wegen der Leibe lustig. Und dann steht sie auf einmal Noah gegenüber und weiß gar nicht mehr was sie sagen soll. Es scheint als könnte sie keine ironischen und sarkastischen Kommentare abgeben. Ihr macht ihre starke Reaktion auf ihn Angst und so versucht sie ihn mit fiesen Kommentaren zu verschrecken. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass Noah am Ball bleibt. Als er ihr dann gesteht, dass er spürt, dass da viel mehr zwischen ihnen ist, ist es um Penny geschehen. Sie verliebt sich rettungslos in ihn und auf einmal kann sie verstehen wie sich die ganzen Menschen in den Hollywoodfilmen fühlen. Penny kann sich ein Leben ohne Noah nicht mehr vorstellen und möchte am liebste jede freie Minute mit ihm verbringen. Ich mochte Penny vom ersten Augenblick an, weil sie nicht die typische Protagonistin ist. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und ich finde es bemerkenswert, dass sie auf alles einen sarkastischen Spruch hat. Ich finde es wirklich interessant, dass sie überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt, denn die meisten Mädchen in dem Alter tragen wirklich eine rosarote Brille und warten auf ihren Traumprinzen. Ich konnte mich sehr gut mit Penny identifizieren und mochte sie wirklich gerne als Protagonistin. Noah ist 17 Jahre alt. Er geht nicht mehr zur Schule und spielt in einer Rockband. Seine Eltern sind stinkreich, doch das bringt ihm auch nicht so viel, weil sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Sie haben ihm eine Wohnung gekauft, weil sie ihn praktisch loswerden wollten, denn Noah hat eine Zeit lang unter sehr starken Depressionen gelitten und damit konnten seine Eltern nicht umgehen. Als er Penny das erste Mal sieht, ist ihm sofort klar, dass er dieses Mädchen kennen lernen muss. Er merkt sofort, dass da irgendeine starke Verbindung zwischen den beiden ist und möchte sie unbedingt näher kennen lernen. Das ist dann aber doch schwieriger als gedacht, denn Penny haut ihm ganz schön fiese Sachen um die Ohren. Doch Noah gibt nicht auf und versucht alles damit Penny sich diese Verbindung auch eingesteht. Als die beiden sich immer näher kommen, verliebt auch er sich rettungslos in sie. Ich mochte Noah vom ersten Augenblick an, weil er zu seinen Gefühlen steht und für Pennys Liebe kämpft. Er möchte ihr beweisen, dass es die wahre Liebe gibt. Er ist ein toller Junge/Mann. Der Schreibstil Ich finde, dass der Schreibstil sehr gut zu der Geschichte und vor allem zu Penny passt. Die Geschichte wird nämlich aus der personalen Ich-Perspektive von Penny erzählt. Ich mag die Ich-Perspektive immer lieber, weil man dabei so viel mehr über den Protagonisten erfährt. Denn bei dieser Perspektive bekommt man die ganzen Gedanken und Gefühle mit. Ich finde es sehr gut, dass der Schreibstil so ironisch und sarkastisch nicht, denn so ist Penny nun mal. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, dass Penny die Geschichte so niederschreiben würde. Besonders gut hat mir die Beschreibungen von Noah gefallen. Da hat die Autorin so viel Gefühl und Romantik hineingelegt, dass man einfach mitfühlen muss. Ich war richtig berührt, aber auch gefesselt, denn während der Geschichte wurden dem Leser immer so Bröckchen hingeworfen wie die Geschichte enden könnte und was hinter dem Ganzen steckt. Deswegen musste man einfach weiterlesen. Der Schreibstil war auf jeden Fall sehr angenehm und vor allem auch schnell zu lesen. Ich bin von dem Schreibstil der Autorin richtig begeistert und finde einfach keine Kritikpunkte. Da kann ich suchen wie ich will. Der Titel Ich habe selten einen so passenden Titel gehabt. Er, weil Penny sich einredet, dass sie nicht in Noah verliebt ist, weil sie wenn sie es zugeben würde all ihre Prinzipien über Bord schmeißen würde und deswegen ist es eben keine Liebesgeschichte. Ich finde, dass das ein sehr schöner Titel ist, der ja irgendwo ein Widerspruch in sich ist, weil Penny und Noah sich nun mal verlieben. Übrigens finde ich ihn viel besser als den Originaltitel, denn der verrät viel zu viel über die Geschichte. Das Cover Ich finde dieses Cover einfach nur wunderschön. Es ist so ein richter Eyecatcher und ich kann mich gar nicht daran satt sehen. Die Farben harmonieren so wundervoll miteinander und ich finde, dass es sehr gut zu der Geschichte passt, denn irgendwo ist sie ja doch total kitschig und romantisch. Mein Fazit "This is not a love story" von Holly Bourne ist ein überraschendes Buch, dass vollkommen anders ist als ich es erwartet habe. Dieses Buch erzählt eine romantische, kitschige und berührende Geschichte, die aber ab einem gewissen Punkt sehr spannend und fesselnd wird. Sie enthält wirklich einen Aspekt, den ich vorher noch nie in einer Geschichte hatte und der die ganze Geschichte auf den Kopf stellt. Ich mag die Geschichte so gerne, weiß aber noch nicht so genau was ich von dem Ende halten soll. Ich hoffe einfach darauf, dass die Autorin noch eine Fortsetzung schreibt. Ansonsten ist bei diesem Buch einfach alles stimmig sei es die Charaktere, der Schreibstil, der Titel oder das Cover. Deswegen kann ich es euch gute Gewissens ans Herz legen. Lasst euch selbst überraschen und vielleicht sogar ein Stück weit schockieren wie sehr sich die Geschichte von anderen romantischen Jugendbüchern unterscheidet. Weint und lacht mit den Charakteren und lasst euch belehren, dass es die wahre und eine Liebe wirklich gibt, die dein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Eine Liebesgeschichte, die eigentlich keine sein soll — und mich genau damit neugierig gemacht hat. In „This is not a Lovestory“ geht es um Penny und Noah, deren Verbindung nicht nur intensiv, sondern auch gefährlich ist. Warum ihre Gefühle füreinander so besonders sind und weshalb sie dabei sogar beobachtet werden, möchte ich gar nicht zu viel verraten. Nur so viel: Die Idee hinter der Geschichte fand ich wirklich spannend und mal etwas anders. Der Schreibstil von Holly Bourne ließ sich angenehm lesen und Noah hatte für mich diesen typischen Bad-Boy-Reiz. Penny war mir stellenweise zwar etwas anstrengend, aber das hat mir die Geschichte nicht kaputt gemacht. Insgesamt hatte ich schöne Lesestunden, auch wenn für mich noch ein bisschen Luft nach oben war. Warum es am Ende 4 Sterne von mir bekommen hat, erzähle ich in meiner vollständigen Rezension auf dem Blog. 📖✨
Description
Eine heiße und explosive Liebesgeschichte
An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie?
Book Information
Posts
Das Buch hat mich anfangs total verwirrt und abgeschreckt, so dass ich es weggelegt habe. Mehrere Jahre später habe ich dem Buch nochmal eine Chance gegeben. Und fand es super. Eine total neue Art einer Liebesgeschichte. Guter Schreibstil. Tolle Protagonistin. Sehr emotionales Ende. Schmerzhaft schön. Ich denke das Buch trifft nicht jeden Geschmack, aber man muss sich darauf einlassen.
Inhalt Penny betrachtet die Liebe gern aus einer sarkastischen Distanz. Bis sie auf Noah trifft. Der gut aussehende Gitarrist wirft ihr auf einem Konzert einen Blick zu und beide sind auf Anhieb vom Blitz getroffen. So sehr, dass es Penny mal wieder aus den Socken haut, denn sie leidet unter Panikattacken. Als die beiden sich einige Monate später wieder sehen, wird ihnen klar, dass das, was sie verbindet, etwas besonderes ist. Die Idee ist wirklich toll und interessant. Eine Liebesgeschichte, die doch keine ist, ist mir so noch nicht unter gekommen. Und um die Beziehung zwischen Noah und Penny ranken sich auch seltsame Dinge, die immer wieder in Zwischenkapiteln angedeutet werden. Eine Liebe, die zerstören kann. Eine Liebe die Menschen in Gefahr bringt und auch tötet. Das haben Penny und Noah nicht gewollt. Die Charaktere sind gegensätzlich, was sie für die Story auch sein müssen, aber auch nicht so neu. Penny lehnt die Liebe ab. Noah genießt sein Leben als Rockstar mit seinen Groupies. Bis sie sich begegnen - und dann wird alles anders. Die Gefühle kamen bei mir nicht so richtig rüber. Nur in den Momenten, in denen es dann richtig zur Sache gehen sollte - doch dann unterbrechen die beiden sich selbst. Noah will sich aufheben, weil Penny doch sowas besonderes ist, während sie sich vor Leidenschaft nach ihm verzehrt. Kommt mir bekannt vor - Twilight? Die Spannung war für mich nur in den eingeschobenen Szenen, die von der Gefahr der Beziehung der beiden spechen. Der Rest der Geschichte plätschert eher dahin. Ab der Mitte dachte ich "wow, jetzt muss es gleich ja richtig zur Sache gehen" und ich habe wirklich auf die Trennung und das Leiden der beiden gewartet ... doch irgendwie passierte nichts und es plätscherte weiter. Ja, die Dramatik und Gefahr wurde angesprochen, aber sie wurde schreibtechnisch nicht so umgesetzt, dass sie mich vom Hocker gehauen hat. Fazit: ♥♥♥/♥♥♥♥♥ Schließlich bekommt das Buch von mir 2,5 Herzchen. Die Geschichte ist ganz nett für Zwischendurch, doch die versprochenen Tränen blieben bei mir aus. Die Idee fand ich wirklich gut, doch hätte die Geschichte noch viel dramatischer sein können.
Die Story ist gut durchdacht und baut auch eine gewisse Spannung auf, dennoch konnte sie mich nicht ganz überzeugen aufgrund des Endes, das ich hier nicht verraten werde. Wer das Buch gelesen hat kann verstehen was ich damit meine. Es wird jedenfalls dem Titel gerecht und beschert einem ein paar unterhaltsame Lesestunden. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Pennys Sicht berichtet und ab und zu hat Rain im Geheimlabor die Aufgabe den Leser zu verwirren, aber auch die Situation aufzuklären. Dadurch lernt man beide besser kennen und kann ihre Handlungen und Reaktionen auf bestimmte Gegebenheiten gut nachvollziehen. Die Protagonisten sind alles sehr liebevoll beschrieben. Jeder hat individuelle Stärken und Schwächen, mit denen sie mal besser und mal schlechter zurecht kommen. Manche haben in ihrem Leben schon viel erlebt und haben sich dadurch zu anderen Menschen mit anderen Wertvorstellungen und Idealen entwickelt. Es ist sehr interessant dieses mitzuerleben. Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich zum Kauf dieses Buches gebracht. Es ist ein Hingucker im Regal und es wird bei mir einen schönen Platz bekommen. Fazit: Die Story konnte mich nicht richtig überzeugen, dennoch gibt es einige liebenswerte Protagonisten, die einem unterhaltsame Lesestunden bescheren.
Inhalt: Penny glaubt nicht an die wahre Liebe und die Jungs aus dem Ort sind sowieso alle nicht ihr Typ und viel zu unreif. Als sie bei der örtlichen Bandnight den Gitarristen Noah kennenlernt, hat er eine seltsame Wirkung auf sie. Sie kann nicht aufhören, ihn anzuschauen und in seiner Gegenwart wird sie dauernd ohnmächtig. Sie redet sich ein, momentan sowieso keinen Freund gebrauchen zu können und sagt Noah deutlich, dass er sich von ihr fernhalten soll. Aber obwohl sie ihn kaum kennt, kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken – und ihm scheint es genauso zu gehen. Meinung: Penny hatte noch nie einen richtigen Freund, weil ihr die Männerauswahl in ihrem Heimatort nicht zusagt. Keiner ist ihr gut genug, während ihre Freundin Ruth ihre Kerle wechselt wie Unterwäsche. Gemeinsam mit Lizzie und der schüchternen Amanda gehen sie zum Auftritt einer Band und Ruth guckt sich sofort Noah als nächstes Opfer aus und stellt ihn den Mädchen vor. Dabei gibt es direkt einen unangenehmen Zwischenfall. Noah möchte jedoch Penny unbedingt kennenlernen, nachdem sie ihm so richtig die Meinung gesagt hat. Obwohl sie ihn immer wieder abweist und weder ihm noch sich selbst eingesteht, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt, gibt er nicht auf. Noah scheint zuerst der typische angehende Rockstar zu sein. Er sieht natürlich unglaublich gut aus und nutzt die dadurch entstehende Aufmerksamkeit der Mädchen aus. Später stellt sich allerdings heraus, dass sehr viel mehr dahinter steckt und er nicht nur der arrogante Frauenheld ist. Mir gefiel es sehr, dass Noah nicht so einfach gestrickt ist, wie man zunächst vermuten würde. Er ist sehr viel vielschichtiger und man findet nach und nach immer mehr über ihn heraus und ich als Leser hatte ihn schon bald ins Herz geschlossen. Auch Penny ist nicht ganz gewöhnlich. Seit einigen Jahren bekommt sie unregelmäßig und ohne Anlass oder Ankündigung Panikattacken und niemand kennt den Grund dafür, obwohl ihre Mutter sich dafür verantwortlich macht. Außerdem macht ihre zynische Einstellung, gerade gegenüber der Liebe, sie zu etwas Besonderem. In Kombination sind die beiden genial. Beide sind schlagfertig und haben kein Problem damit, auf alles eine Antwort zu finden. Die Sticheleien zwischen den beiden sind unglaublich witzig und Noah und Penny sind für mich das perfekte Paar. Auch wenn alles sehr schnell geht und es praktisch Liebe auf den ersten Blick ist, hat es mich nicht gestört, weil der Rest das wieder wett gemacht hat. Es bleibt allerdings nicht „nur“ bei der Liebesgeschichte, sondern es spielt auch noch etwas anderes eine Rolle. Zwischendurch erfährt man aus der Perspektive zweier Wissenschaftler etwas über irgendwelche ungewöhnlichen Werte und etwas, das verhindert werden muss, weil es sonst zu einer riesigen Katastrophe kommen würde. Was genau es damit auf sich hat, müsst ihr selbst herausfinden. Nur so viel: Sobald man es erfahren hat und sich die Wege der Charaktere kreuzen, nimmt das Buch eine ganz andere und vollkommen unerwartete Wendung, von der ich total überrascht wurde. Fazit: Eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, der es nicht an Humor mangelt. Allerdings hat dieses Buch auch noch mehr zu bieten und nimmt eine unerwartete Wendung. 5/5 Punkten
*Inhalt* Die 17-jährige Penny Lawson glaubt weder an die Liebe, noch an Seelenverwandtschaft - bis sie bei einem Konzert den Gitarristen Noah kennenlernt und er ihr von da an nicht mehr aus dem Kopf geht. Zwar lässt sie ihn zu Beginn abblitzen, die Anziehungskraft ist jedoch zu groß und sie bemerkt, dass es ohne Noah doch nicht geht. Doch die Umstände werden immer seltsamer und die Liebe der beiden immer größer... *Erster Satz des Buches* "Der Tag begann wie jeder andere auch: Mit einem Sonnenaufgang." *Zitate* "Jahrestage waren schon etwas verrücktes: Man hielt inne an einem bestimmten Datum, einem kleinen Quadrat im Kalender, auf das man entweder voller Furcht oder voller Vorfreude hingelebt hatte. Gewöhnlich war das Leben doch ein einziges "So, und was kommt jetzt?", "Der Nächste bitte", und "Wo zum Teufel soll mich das hinführen?" Doch an Jahrestagen legte man eine Pause ein und schaute zurück, wie auf ein Theaterstück aus der eigenen Vergangenheit, das einem durchs Gedächtnis tanzt." *Fazit* "This is not a love story" ist der Debüt-Roman der Autorin Holly Bourne. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch, weil der dtv-Verlag wieder eine ganz tolle Aktion für Blogger gestartet hat: Man sollte beschreiben, weswegen man ausgerechnet dieses Buch lesen und rezensieren möchte! Gesagt, getan! Kurz darauf erhielt ich dann die Nachricht, dass ich das Buch gewonnen hätte - worüber ich mich sehr gefreut habe, denn manchmal lese auch ich ganz gerne ein richtig "schnulziges" Buch. Wir begegnen also Penny, einem 17-jährigen, äußerst zynischen jungen Mädchen, das nicht an die Liebe glaubt und alle Jungen grausig findet. Seit etwa 2 Jahren leidet sie unter Panikattacken, die immer wieder auftreten, man weiß jedoch nicht ganz so genau, woran dies liegt. Seitdem befindet sie sich jedoch in Psychologischer Behandlung, auch wenn sie ihrem Therapeuten meistens irgendwelche anderen Dinge erzählt, aber niemals das, was sie tatsächlich belastet. Ich persönlich konnte mich mit Penny absolut identifizieren: Sie ist zynisch, spöttisch, wenig zu beeindrucken und absolut bodenständig. Im Vergleich zu ihren Freundinnen, Lizzie, Ruth und Amanda, die unterschiedlicher nicht sein könnten, scheint Penny (neben ihrer Freundin Lizzie) noch am normalsten zu sein, kann sich jedoch trotz der Unterschiede immer auf ihre Mädels verlassen. Ruth war mir persönlich am unsympathischten aus diesem 4er-Gespann, denn sie scheint nur auf ihren Vorteil bedacht, muss stets im Mittelpunkt stehen und wehe, jemand stiehlt ihr die Show! Amanda hingegen war eher unauffällig und schüchtern, sodass man sich kein wirkliches Bild von ihr machen konnte. Lizzie ist wohl mit Fug und Recht Pennys beste Freundin - sie kümmert sich stets um sie, verteidigt sie auch ab und an gegen Ruth und steht vorallem immer hinter ihr! Als Penny also mit ihren Freundinnen mal wieder auf die sogenannte "Band-Night" geht, bei der immer wieder regionale Bands spielen, passiert es ihr, dass sie unter einer Panikattacke zusammenbricht, gerade als die Band zu spielen beginnt. Amanda und Lizzie schleppen sie nach draußen und umsorgen sie liebevoll, Ruth hingegen bleibt im Konzertsaal und macht dem Gitarristen nicht nur schöne Augen, sondern nutzt Pennys Ohnmacht schamlos aus, um sich über sie lustig zu machen, nur um sich bei Penny sieht rot und geigt Ruth, sowie Gitarrist Noah, der sich inzwischen Ruth angeschlossen hat, die Meinung - und zwar gehörig. Dieser Dialog war einfach nur genial und ich musste lauthals lachen - richtig so! Noah versucht daraufhin mit Penny in Kontakt zu kommen, da er sich schuldig fühlt, doch sie lässt ihn erstmal abblitzen, obwohl er, im Gegensatz zur restlichen männlichen Bevölkerung irgendwie Eindruck auf sie macht. Über kurz oder lang lernen sich die beiden dann besser kennen und lieben, doch diese Liebe wird sich als mehr als schwierig herausstellen... Wenn man also zu lesen beginnt, erwartet man in erster Linie einen Liebesroman von seiner schönsten Seite, doch hier wird man überrascht: Bei diesem Roman handelt es sich nicht nur um einen Liebesroman, sondern auch fantastische Elemente ranken sich durch die Geschichte! Manch einer würde hier vielleicht so etwas wie Vampire, Geister, Werwölfe, magische Zaubertränke oder dergleichen erwarten, doch das ist in diesem Buch - zum Glück nicht der Fall. Viel mehr geht es hier um eine Art Geheimorganisation, die etwas überwacht, allerdings ist zu Beginn des Romanes noch nicht ganz klar, was genau sie überwacht. Genau das finden wir aber im Laufe des Romanes heraus und ab da wird es zusätzlich noch spannend! Ich muss zugeben, dass dieser Roman zwischenzeitlich etwas in die Länge gezogen wird und ich mich irgendwann auch fragte, wieso man das ganze so künstlich verlängert - danach ging es dann aber bald schon rund und trotz dieser eher langweiligen Episode konnte mich dieses Buch mehr begeistern, als ich es am Anfang erwartet hätte. Besonders der Schluss, an dem viele Dinge klarer werden, ist an Herzschmerz, Dramatik, Sehnsüchten und Gefühlen kaum zu überbieten und ich kann euch gar nicht sagen, was in dieser Zeit alles in meinem Kopf vorging: dazu war es einfach zuviel! Perfekter hätten man dieses Ende, meiner Meinung nach, nicht schreiben können, denn es rundet etwas ab und verleiht dem ganzen etwas so endgültiges, das man es hinnehmen muss - ob man will, oder nicht. Wertung: 5 von 5 Sterne!
Seit zwei Jahren leidet Poppy unter Panikattacken und auch sonst hat die 17-jährige einen sehr zynischen Blick aufs Leben. Sie würde alles dafür geben, dass ihr Leben nicht angefüllt ist mit Klischees. Doch dann trifft sie bei einer Open Band Night den gutaussehenden Gitarristen Noah und es trifft sie wie ein Blitz. Ihm scheint es ebenso zu gehen und obwohl Poppy sich zu Beginn dagegen wehrt, wird sie die Freundin eines Rockstars. Eigentlich wollten die Beiden es langsam angehen, aber jedes Mal wenn sie aufeinandertreffen, scheint die Welt verrückt zu spielen. Kurzschlüsse, Wetterkapriolen, Überschwemmungen und Erdbeben treten immer dann auf, wenn die zwei sich nahekommen. Dies ist auch einer geheimen Behörde aufgefallen, die Seelenverwandte beobachtet und trennt bevor die Welt untergeht. Steht dieses Schicksal auch den beiden Frischverliebten bevor? Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gekauft habe. Wahrscheinlich hat mich dazu das schöne tiefblaue Cover verleitet, oder der spannende Klappentext, aber die Realität war für mich dann enttäuschend. Natürlich hatte ich eine Liebesgeschichte erwartet, schließlich geht es ja um Seelenverwandte, aber für ein Buch von einem Umfang über 500 Seiten wäre etwas mehr Handlung schön gewesen. Die richtige Action beginnt erst 50 Seiten vor Schluss, vorher verfolgt der Leser wie Noah Poppy anhimmelt und Poppy sich darüber Gedanken macht, ob sie mit ihm schlafen soll und wenn ja wann der richtige Zeitpunkt dafür sei. Poppy war für mich eine der nervigsten Protagonistinnen seit langem. Sie überschätzt sich selbst und möchte sich weit außerhalb der Norm positionieren, aber ihre Handlungen und Äußerungen sprechen eine andere Sprache. Sie ist eine typische Teenagerin, mit alle den Sorgen und Unsicherheiten, die dieses Alter mit sich bringt. Ich habe mich bei ihrem Benehmen im Ballett schon fast für ihr Verhalten fremdgeschämt. Noah bleibt dagegen eindimensional. Ihm steht die Rolle zu Poppy anzuhimmeln und mit der Kreditkarte seiner Eltern alle Widrigkeiten Beiseite zu schaffen. Nach der Erklärung am Schluss warum das Wetter verrücktspielt bei Seelenverwandten die sich treffen, war ich zwar etwas schlauer, aber das Konzept passte noch immer nicht für mich. Was ist der Sinn von Seelenverwandten wenn sie nicht zusammen sein dürfen? Woher weiß die Behörde welche Seelenverwandte zusammengehören? Warum konnten sie sie nicht gleich orten und haben das Ganze unterbunden? Auch die geheime Behörde war so geheim, dass man nur wenig über die Akteure erfuhr. Eigentlich gab es nur zwei: die herrische Blondine mit persönlichen Interessen an der Liaison fatale und dem ehrgeizigen Helfer, der an seinen Bedenken zerbricht. Der Schreibstil war flüssig, aber angefüllt von überflüssigen Beschreibungen von Makeup Session oder Frühstücksorgien. Ich wollte mehr als einmal das Buch vorzeitig von meinem Kindle löschen, habe es dann aber als Fremdsprachenlektion für mich gewertet. Die letzten 30 Seiten habe ich nur noch die Dialoge gelesen, weil ich wollte, dass es endlich vorbei war. Ich komme langsam zu dem Schluss, dass ich zu alt werde für diese Art der Literatur. Natürlich kann ich mich zurückversetzen in die Zeit, aber so viel Nachdenken ob man für den nächsten Schritt bereit wäre und Liebesgesäusel, war mir einfach zu viel. Ich hätte die Geschichte auch glaubhafter gefunden, wären die Protagonisten Anfang 20 gewesen, so aber ist es ganz schön viel Pathos für zwei verliebte Teenager.
I think my biggest issue was the pacing - it became so boring but I was still intrigued to see how it ends. I skipped many scenes between pages 300 to 450 just because they were boring.The ending was also not my cup of tea. I guess if I had read this in 2013, I might have enjoyed it more. But, nonetheless, I'm not ready to give up Holly Bourne yet. This was only her debut and I found the writing style to be OK so I'll definitely check out some of her newer works ✌
Der erste Satz An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Meine Erwartungen Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Meine Meinung Rezension: This is not a love story von Holly Bourne Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3423715855 ISBN-13: 978-3423715850 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre Originaltitel: Soulmates An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie? An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Die Geschichte Ich habe dieses Buch für eine Leserunde auf Lovelybooks gelesen und habe mir bevor ich mich beworben habe die Inhaltsangabe mehrere Male durchgelesen, um zu erfahren, ob ich das Buch wirklich lesen möchte. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass dieses Buch sehr gut zu meiner romantischen zeitgenössischen Literatur passt und, dass dieses Buch genau meinem Geschmack entsprechen muss. Ich war wirklich sehr gespannt, ob diese Geschichte nur ein aneinanderreihen von Klischées ist oder ob die Autorin vollkommen neue Aspekte in die Geschichte einbaut, die mich überraschen und fesseln. Ich war wirklich gespannt, weil ich auch noch keine Rezensionen zu dem Buch gelesen habe. Ich hatte also überhaupt keine Ahnung was mich erwartet, denn ich fand die Inhaltsangabe irgendwie gar nicht aussagekräftig. Die wurde wahrscheinlich so gehalten, damit die Leser von der Geschichte richtig überrascht werden und staunen wie sich die Geschichte entwickelt hat. Ich war auf jeden Fall sehr gespannt auf die Geschichte. Bevor ich jetzt dazu komme, ob die Geschichte eine Aneinanderreihung von Klischées mit ganz viel Kitsch und Drama ist, würde ich euch gerne den Inhalt noch ein bisschen näher bringen. Die Geschichte handelt von der 17-jährigen Penny, die etwas anti gegenüber der Liebe ist und der Meinung ist, dass Seelenverwandtschaft und wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, um möglichst viel Geld mit den Filmen einzunehmen. Penny war immer diejenige, die sich über die verliebten Mädchen lustig gemacht hat, weil verliebt sein nur eine chemische Reaktion im Gehirn ist bei der unter anderem Dopamin ausgeschüttet wird. Penny ist also nicht unbedingt eine Romantikerin. Sie ist ziemlich sarkastisch und ironisch und hat immer einen guten Spruch auf den Lippen. Und dennoch hat Penny ein ganz großes Problem. Sie hat Panikattacken, bei denen sie das Gefühl hat, dass sie erstickt. Ihre Mutter macht sich deswegen totale Vorwürfe und schleppt sie jede Woche zum Psychologen, aber auch der kann Penny nicht genau sagen was das mit ihrem Panikattacken ist. Und dann steht Penny auf einmal Noah gegenüber. Dem gut aussehenden Gitaristen einer Band. Penny ist sofort hin und weg von ihm, hat aber auch Angst ihm näher zu kommen. Deswegen weist sie ihn mit ihrem Sarkasmus in seine Schranken und hat das Gefühl ihn damit verschreckt zu haben. Doch Noah gibt nicht so schnell auf und die beiden kommen zusammen. Penny weiß nun, dass die wahre Liebe keine Erfindung Hollywoods ist. Penny und Noah sind vollkommen glücklich zusammen, doch ihre Liebe scheint gefährlich für ihre Umwelt. Zerstört die wahre Liebe sich gegenseitig, weil sie einfach zu groß ist ? Werden Penny und Noah alt und grau zusammen und haben wunderschöne Kinder ? Das sind Fragen, die im Laufe der Geschichte geklärt werden. Ich war von der Geschichte hell auf begeistert, weil sie zwar kitschig und romantisch war, aber für mich einen vollkommen überraschenden Aspekt beinhaltet hat, der mich so fasziniert und gleichzeitig schockiert hat. Eigentlich möchte ich ihn euch nicht verraten, weil ich möchte, dass ihr von der Geschichte genauso überrascht und überwältigt werdet wie ich. Ich kann euch so viel sagen... Es gibt Liebesgeschichten, die sind zu groß für die Liebenden und dafür gibt es einen ganz bestimmten Grund. Ich war wirklich überrascht wie spannend die Geschichte war. Ich bin von der Geschichte total begeistert und möchte sie euch ans Herz legen, auch wenn sie einige Klischées und auch kitschige Stellen enthält. Dieser spannende Aspekt hat einfach alles wieder weggemacht. Ich finde gerade diesen Mix aus Romantik und Spannung so interessant. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob ich das Ende so gelungen finde. Ich finde es eigentlich realistisch und habe im Nachhinein auch das Gefühl, dass die Autorin darauf hingearbeitet hat, aber irgendwie ist es nicht das was ich erwartet habe. Außerdem gibt es dort eine Stelle, die ich nicht ganz so authentisch finde. Außerdem bin ich der Meinung, dass man die Geschichte viel mehr ausarbeiten hätte müssen, weil diese Geschichte so viel Potential hat. Es sind einige Sachen offen gelassen. Allerdings finde ich das Ende auch nicht unzufriedenstellend. Ich hoffe einfach, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, in dem alles nochmal ein bisschen genauer beschrieben und erklärt wird. Die Geschichte hat mich aber trotz des Endes voll auf begeistert, denn die Geschichte hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und ich meine so richtig mit schluchzen und roten Augen. Die Charaktere Ich finde, dass die Geschichte eigentlich nur so vor typischen Charakteren strotzt, aber irgendwie finde ich das schon wieder gut. Die Clique von Penny ist mir nämlich schon mal sehr bekannt vorgekommen: Eine Sexsüchtige, eine Schüchterne, eine Strebsame und eine Liebe. Na woher kennen wir diese Ladies schon ?! Genau aus Sex and the City ! Ich kam mir vor, als würde ich den Frauen aus Sex and the City im Alter von süßen 17 "gegenüber stehen". Allerdings fand ich das irgendwie schon wieder richtig interessant, weil diese Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten und trotzdem zusammen halten. Und dann ist da ja auch noch der reiche, gut aussehende Rockstar, der einen verletzlichen Kern hat und aber viel Erfolg im Leben haben wird. Diesen Charakter kennen wir doch auch schon aus einigen Büchern, oder ? Für mich war allerdings die Art von Penny vollkommen neu, denn es gibt selten 17-jährige Mädchen, die der Meinung sind, dass wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, denn die meisten haben die rosarote Brille auf und warten darauf, dass ihr Traumprinz um die Ecke kommt. Und dann gibt es noch zwei Charaktere, die für den spannenden Aspekt, in der Geschichte verantwortlich sind. Bei denen finde ich sehr schade, dass die Autorin so wenig auf die Geschichte der beiden eingegangen ist, weil das sehr interessant für den Lesen gewesen wär. Auch wurde die Reaktion der Clique auf den Ausgang der Liebe zwischen Penny und Noah gar nicht mehr "gezeigt". Ich hoffe wirklich inständig, dass es noch einen zweiten Teil gibt, in dem wirklich alle Charaktere nochmal genauer beschrieben werden, denn sie sind es wirklich wert. Penny ist die Protagonistin der Familie. Sie wird dem Leser gleich als sarkastische und ironische Person vorgestellt, die überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt und sich über verliebte Menschen lustig macht. Sie kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass es so etwas wie Seelenverwandtschaft oder ähnliches gibt, weil sie das Verliebtsein einfach nur als chemische Reaktion im Körper ansieht, bei der Dopamin (Glückshormon) ausgeschüttet wird. Penny hat seit einiger Zeit Panikattacken, die aus dem Nichts kommen und bei denen keiner weiß warum sie sie bekommt. Während einer Panikattacke bekommt sie keine Luft mehr und hat das Gefühl ersticken zu müssen. Das ist wirklich schrecklich für sie. Penny liebt ihre drei besten Freundinnen, auch wenn sie alle nicht perfekt sind. Sie halten immer zusammen und auch über sie macht sich Penny wegen der Leibe lustig. Und dann steht sie auf einmal Noah gegenüber und weiß gar nicht mehr was sie sagen soll. Es scheint als könnte sie keine ironischen und sarkastischen Kommentare abgeben. Ihr macht ihre starke Reaktion auf ihn Angst und so versucht sie ihn mit fiesen Kommentaren zu verschrecken. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass Noah am Ball bleibt. Als er ihr dann gesteht, dass er spürt, dass da viel mehr zwischen ihnen ist, ist es um Penny geschehen. Sie verliebt sich rettungslos in ihn und auf einmal kann sie verstehen wie sich die ganzen Menschen in den Hollywoodfilmen fühlen. Penny kann sich ein Leben ohne Noah nicht mehr vorstellen und möchte am liebste jede freie Minute mit ihm verbringen. Ich mochte Penny vom ersten Augenblick an, weil sie nicht die typische Protagonistin ist. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und ich finde es bemerkenswert, dass sie auf alles einen sarkastischen Spruch hat. Ich finde es wirklich interessant, dass sie überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt, denn die meisten Mädchen in dem Alter tragen wirklich eine rosarote Brille und warten auf ihren Traumprinzen. Ich konnte mich sehr gut mit Penny identifizieren und mochte sie wirklich gerne als Protagonistin. Noah ist 17 Jahre alt. Er geht nicht mehr zur Schule und spielt in einer Rockband. Seine Eltern sind stinkreich, doch das bringt ihm auch nicht so viel, weil sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Sie haben ihm eine Wohnung gekauft, weil sie ihn praktisch loswerden wollten, denn Noah hat eine Zeit lang unter sehr starken Depressionen gelitten und damit konnten seine Eltern nicht umgehen. Als er Penny das erste Mal sieht, ist ihm sofort klar, dass er dieses Mädchen kennen lernen muss. Er merkt sofort, dass da irgendeine starke Verbindung zwischen den beiden ist und möchte sie unbedingt näher kennen lernen. Das ist dann aber doch schwieriger als gedacht, denn Penny haut ihm ganz schön fiese Sachen um die Ohren. Doch Noah gibt nicht auf und versucht alles damit Penny sich diese Verbindung auch eingesteht. Als die beiden sich immer näher kommen, verliebt auch er sich rettungslos in sie. Ich mochte Noah vom ersten Augenblick an, weil er zu seinen Gefühlen steht und für Pennys Liebe kämpft. Er möchte ihr beweisen, dass es die wahre Liebe gibt. Er ist ein toller Junge/Mann. Der Schreibstil Ich finde, dass der Schreibstil sehr gut zu der Geschichte und vor allem zu Penny passt. Die Geschichte wird nämlich aus der personalen Ich-Perspektive von Penny erzählt. Ich mag die Ich-Perspektive immer lieber, weil man dabei so viel mehr über den Protagonisten erfährt. Denn bei dieser Perspektive bekommt man die ganzen Gedanken und Gefühle mit. Ich finde es sehr gut, dass der Schreibstil so ironisch und sarkastisch nicht, denn so ist Penny nun mal. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, dass Penny die Geschichte so niederschreiben würde. Besonders gut hat mir die Beschreibungen von Noah gefallen. Da hat die Autorin so viel Gefühl und Romantik hineingelegt, dass man einfach mitfühlen muss. Ich war richtig berührt, aber auch gefesselt, denn während der Geschichte wurden dem Leser immer so Bröckchen hingeworfen wie die Geschichte enden könnte und was hinter dem Ganzen steckt. Deswegen musste man einfach weiterlesen. Der Schreibstil war auf jeden Fall sehr angenehm und vor allem auch schnell zu lesen. Ich bin von dem Schreibstil der Autorin richtig begeistert und finde einfach keine Kritikpunkte. Da kann ich suchen wie ich will. Der Titel Ich habe selten einen so passenden Titel gehabt. Er, weil Penny sich einredet, dass sie nicht in Noah verliebt ist, weil sie wenn sie es zugeben würde all ihre Prinzipien über Bord schmeißen würde und deswegen ist es eben keine Liebesgeschichte. Ich finde, dass das ein sehr schöner Titel ist, der ja irgendwo ein Widerspruch in sich ist, weil Penny und Noah sich nun mal verlieben. Übrigens finde ich ihn viel besser als den Originaltitel, denn der verrät viel zu viel über die Geschichte. Das Cover Ich finde dieses Cover einfach nur wunderschön. Es ist so ein richter Eyecatcher und ich kann mich gar nicht daran satt sehen. Die Farben harmonieren so wundervoll miteinander und ich finde, dass es sehr gut zu der Geschichte passt, denn irgendwo ist sie ja doch total kitschig und romantisch. Mein Fazit "This is not a love story" von Holly Bourne ist ein überraschendes Buch, dass vollkommen anders ist als ich es erwartet habe. Dieses Buch erzählt eine romantische, kitschige und berührende Geschichte, die aber ab einem gewissen Punkt sehr spannend und fesselnd wird. Sie enthält wirklich einen Aspekt, den ich vorher noch nie in einer Geschichte hatte und der die ganze Geschichte auf den Kopf stellt. Ich mag die Geschichte so gerne, weiß aber noch nicht so genau was ich von dem Ende halten soll. Ich hoffe einfach darauf, dass die Autorin noch eine Fortsetzung schreibt. Ansonsten ist bei diesem Buch einfach alles stimmig sei es die Charaktere, der Schreibstil, der Titel oder das Cover. Deswegen kann ich es euch gute Gewissens ans Herz legen. Lasst euch selbst überraschen und vielleicht sogar ein Stück weit schockieren wie sehr sich die Geschichte von anderen romantischen Jugendbüchern unterscheidet. Weint und lacht mit den Charakteren und lasst euch belehren, dass es die wahre und eine Liebe wirklich gibt, die dein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Der erste Satz An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Meine Erwartungen Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Meine Meinung Rezension: This is not a love story von Holly Bourne Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3423715855 ISBN-13: 978-3423715850 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre Originaltitel: Soulmates An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie? An "Seelenverwandtschaft" als Konzept hatte ich nie geglaubt. Ich habe erwartet, dass dies eine kitschige Liebesgeschichte ist, bei der man schon nach den ersten Seiten weiß wie die Geschichte ausgeht. Ich habe erwartet, dass das so in der Art ablaufen wird: Junge sieht Mädchen (oder andersherum), die beiden schauen sich tief in die Augen, es ist Liebe auf den ersten Blick, die beiden fühlen sich als seien sie endlich ganz, treffen sich, ihre Liebe wird unsterblich, dann passiert etwas dramatisches, die beiden werden getrennt und am Ende kommen sie wieder zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Eben so wie die meisten romantischen Jugendbücher ablaufen. Das ist für mich allerdings kein Kritikpunkt, weil ich zu den wenigen Leuten gehöre, die so viel Kitsch in ihrem Leben brauchen und beim Lesen solcher Geschichten richtig aufgehen. Also habe ich erwartet, dass dies ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Eine kitschige Liebesgeschichte mit ganz viel Drama und ganz viel Gefühl. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Genau das Richtige um mal richtig zu schmachten und zu träumen. Die Geschichte Ich habe dieses Buch für eine Leserunde auf Lovelybooks gelesen und habe mir bevor ich mich beworben habe die Inhaltsangabe mehrere Male durchgelesen, um zu erfahren, ob ich das Buch wirklich lesen möchte. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass dieses Buch sehr gut zu meiner romantischen zeitgenössischen Literatur passt und, dass dieses Buch genau meinem Geschmack entsprechen muss. Ich war wirklich sehr gespannt, ob diese Geschichte nur ein aneinanderreihen von Klischées ist oder ob die Autorin vollkommen neue Aspekte in die Geschichte einbaut, die mich überraschen und fesseln. Ich war wirklich gespannt, weil ich auch noch keine Rezensionen zu dem Buch gelesen habe. Ich hatte also überhaupt keine Ahnung was mich erwartet, denn ich fand die Inhaltsangabe irgendwie gar nicht aussagekräftig. Die wurde wahrscheinlich so gehalten, damit die Leser von der Geschichte richtig überrascht werden und staunen wie sich die Geschichte entwickelt hat. Ich war auf jeden Fall sehr gespannt auf die Geschichte. Bevor ich jetzt dazu komme, ob die Geschichte eine Aneinanderreihung von Klischées mit ganz viel Kitsch und Drama ist, würde ich euch gerne den Inhalt noch ein bisschen näher bringen. Die Geschichte handelt von der 17-jährigen Penny, die etwas anti gegenüber der Liebe ist und der Meinung ist, dass Seelenverwandtschaft und wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, um möglichst viel Geld mit den Filmen einzunehmen. Penny war immer diejenige, die sich über die verliebten Mädchen lustig gemacht hat, weil verliebt sein nur eine chemische Reaktion im Gehirn ist bei der unter anderem Dopamin ausgeschüttet wird. Penny ist also nicht unbedingt eine Romantikerin. Sie ist ziemlich sarkastisch und ironisch und hat immer einen guten Spruch auf den Lippen. Und dennoch hat Penny ein ganz großes Problem. Sie hat Panikattacken, bei denen sie das Gefühl hat, dass sie erstickt. Ihre Mutter macht sich deswegen totale Vorwürfe und schleppt sie jede Woche zum Psychologen, aber auch der kann Penny nicht genau sagen was das mit ihrem Panikattacken ist. Und dann steht Penny auf einmal Noah gegenüber. Dem gut aussehenden Gitaristen einer Band. Penny ist sofort hin und weg von ihm, hat aber auch Angst ihm näher zu kommen. Deswegen weist sie ihn mit ihrem Sarkasmus in seine Schranken und hat das Gefühl ihn damit verschreckt zu haben. Doch Noah gibt nicht so schnell auf und die beiden kommen zusammen. Penny weiß nun, dass die wahre Liebe keine Erfindung Hollywoods ist. Penny und Noah sind vollkommen glücklich zusammen, doch ihre Liebe scheint gefährlich für ihre Umwelt. Zerstört die wahre Liebe sich gegenseitig, weil sie einfach zu groß ist ? Werden Penny und Noah alt und grau zusammen und haben wunderschöne Kinder ? Das sind Fragen, die im Laufe der Geschichte geklärt werden. Ich war von der Geschichte hell auf begeistert, weil sie zwar kitschig und romantisch war, aber für mich einen vollkommen überraschenden Aspekt beinhaltet hat, der mich so fasziniert und gleichzeitig schockiert hat. Eigentlich möchte ich ihn euch nicht verraten, weil ich möchte, dass ihr von der Geschichte genauso überrascht und überwältigt werdet wie ich. Ich kann euch so viel sagen... Es gibt Liebesgeschichten, die sind zu groß für die Liebenden und dafür gibt es einen ganz bestimmten Grund. Ich war wirklich überrascht wie spannend die Geschichte war. Ich bin von der Geschichte total begeistert und möchte sie euch ans Herz legen, auch wenn sie einige Klischées und auch kitschige Stellen enthält. Dieser spannende Aspekt hat einfach alles wieder weggemacht. Ich finde gerade diesen Mix aus Romantik und Spannung so interessant. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob ich das Ende so gelungen finde. Ich finde es eigentlich realistisch und habe im Nachhinein auch das Gefühl, dass die Autorin darauf hingearbeitet hat, aber irgendwie ist es nicht das was ich erwartet habe. Außerdem gibt es dort eine Stelle, die ich nicht ganz so authentisch finde. Außerdem bin ich der Meinung, dass man die Geschichte viel mehr ausarbeiten hätte müssen, weil diese Geschichte so viel Potential hat. Es sind einige Sachen offen gelassen. Allerdings finde ich das Ende auch nicht unzufriedenstellend. Ich hoffe einfach, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, in dem alles nochmal ein bisschen genauer beschrieben und erklärt wird. Die Geschichte hat mich aber trotz des Endes voll auf begeistert, denn die Geschichte hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und ich meine so richtig mit schluchzen und roten Augen. Die Charaktere Ich finde, dass die Geschichte eigentlich nur so vor typischen Charakteren strotzt, aber irgendwie finde ich das schon wieder gut. Die Clique von Penny ist mir nämlich schon mal sehr bekannt vorgekommen: Eine Sexsüchtige, eine Schüchterne, eine Strebsame und eine Liebe. Na woher kennen wir diese Ladies schon ?! Genau aus Sex and the City ! Ich kam mir vor, als würde ich den Frauen aus Sex and the City im Alter von süßen 17 "gegenüber stehen". Allerdings fand ich das irgendwie schon wieder richtig interessant, weil diese Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten und trotzdem zusammen halten. Und dann ist da ja auch noch der reiche, gut aussehende Rockstar, der einen verletzlichen Kern hat und aber viel Erfolg im Leben haben wird. Diesen Charakter kennen wir doch auch schon aus einigen Büchern, oder ? Für mich war allerdings die Art von Penny vollkommen neu, denn es gibt selten 17-jährige Mädchen, die der Meinung sind, dass wahre Liebe nur eine Erfindung Hollywoods ist, denn die meisten haben die rosarote Brille auf und warten darauf, dass ihr Traumprinz um die Ecke kommt. Und dann gibt es noch zwei Charaktere, die für den spannenden Aspekt, in der Geschichte verantwortlich sind. Bei denen finde ich sehr schade, dass die Autorin so wenig auf die Geschichte der beiden eingegangen ist, weil das sehr interessant für den Lesen gewesen wär. Auch wurde die Reaktion der Clique auf den Ausgang der Liebe zwischen Penny und Noah gar nicht mehr "gezeigt". Ich hoffe wirklich inständig, dass es noch einen zweiten Teil gibt, in dem wirklich alle Charaktere nochmal genauer beschrieben werden, denn sie sind es wirklich wert. Penny ist die Protagonistin der Familie. Sie wird dem Leser gleich als sarkastische und ironische Person vorgestellt, die überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt und sich über verliebte Menschen lustig macht. Sie kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass es so etwas wie Seelenverwandtschaft oder ähnliches gibt, weil sie das Verliebtsein einfach nur als chemische Reaktion im Körper ansieht, bei der Dopamin (Glückshormon) ausgeschüttet wird. Penny hat seit einiger Zeit Panikattacken, die aus dem Nichts kommen und bei denen keiner weiß warum sie sie bekommt. Während einer Panikattacke bekommt sie keine Luft mehr und hat das Gefühl ersticken zu müssen. Das ist wirklich schrecklich für sie. Penny liebt ihre drei besten Freundinnen, auch wenn sie alle nicht perfekt sind. Sie halten immer zusammen und auch über sie macht sich Penny wegen der Leibe lustig. Und dann steht sie auf einmal Noah gegenüber und weiß gar nicht mehr was sie sagen soll. Es scheint als könnte sie keine ironischen und sarkastischen Kommentare abgeben. Ihr macht ihre starke Reaktion auf ihn Angst und so versucht sie ihn mit fiesen Kommentaren zu verschrecken. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass Noah am Ball bleibt. Als er ihr dann gesteht, dass er spürt, dass da viel mehr zwischen ihnen ist, ist es um Penny geschehen. Sie verliebt sich rettungslos in ihn und auf einmal kann sie verstehen wie sich die ganzen Menschen in den Hollywoodfilmen fühlen. Penny kann sich ein Leben ohne Noah nicht mehr vorstellen und möchte am liebste jede freie Minute mit ihm verbringen. Ich mochte Penny vom ersten Augenblick an, weil sie nicht die typische Protagonistin ist. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und ich finde es bemerkenswert, dass sie auf alles einen sarkastischen Spruch hat. Ich finde es wirklich interessant, dass sie überhaupt nicht an die wahre Liebe glaubt, denn die meisten Mädchen in dem Alter tragen wirklich eine rosarote Brille und warten auf ihren Traumprinzen. Ich konnte mich sehr gut mit Penny identifizieren und mochte sie wirklich gerne als Protagonistin. Noah ist 17 Jahre alt. Er geht nicht mehr zur Schule und spielt in einer Rockband. Seine Eltern sind stinkreich, doch das bringt ihm auch nicht so viel, weil sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Sie haben ihm eine Wohnung gekauft, weil sie ihn praktisch loswerden wollten, denn Noah hat eine Zeit lang unter sehr starken Depressionen gelitten und damit konnten seine Eltern nicht umgehen. Als er Penny das erste Mal sieht, ist ihm sofort klar, dass er dieses Mädchen kennen lernen muss. Er merkt sofort, dass da irgendeine starke Verbindung zwischen den beiden ist und möchte sie unbedingt näher kennen lernen. Das ist dann aber doch schwieriger als gedacht, denn Penny haut ihm ganz schön fiese Sachen um die Ohren. Doch Noah gibt nicht auf und versucht alles damit Penny sich diese Verbindung auch eingesteht. Als die beiden sich immer näher kommen, verliebt auch er sich rettungslos in sie. Ich mochte Noah vom ersten Augenblick an, weil er zu seinen Gefühlen steht und für Pennys Liebe kämpft. Er möchte ihr beweisen, dass es die wahre Liebe gibt. Er ist ein toller Junge/Mann. Der Schreibstil Ich finde, dass der Schreibstil sehr gut zu der Geschichte und vor allem zu Penny passt. Die Geschichte wird nämlich aus der personalen Ich-Perspektive von Penny erzählt. Ich mag die Ich-Perspektive immer lieber, weil man dabei so viel mehr über den Protagonisten erfährt. Denn bei dieser Perspektive bekommt man die ganzen Gedanken und Gefühle mit. Ich finde es sehr gut, dass der Schreibstil so ironisch und sarkastisch nicht, denn so ist Penny nun mal. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, dass Penny die Geschichte so niederschreiben würde. Besonders gut hat mir die Beschreibungen von Noah gefallen. Da hat die Autorin so viel Gefühl und Romantik hineingelegt, dass man einfach mitfühlen muss. Ich war richtig berührt, aber auch gefesselt, denn während der Geschichte wurden dem Leser immer so Bröckchen hingeworfen wie die Geschichte enden könnte und was hinter dem Ganzen steckt. Deswegen musste man einfach weiterlesen. Der Schreibstil war auf jeden Fall sehr angenehm und vor allem auch schnell zu lesen. Ich bin von dem Schreibstil der Autorin richtig begeistert und finde einfach keine Kritikpunkte. Da kann ich suchen wie ich will. Der Titel Ich habe selten einen so passenden Titel gehabt. Er, weil Penny sich einredet, dass sie nicht in Noah verliebt ist, weil sie wenn sie es zugeben würde all ihre Prinzipien über Bord schmeißen würde und deswegen ist es eben keine Liebesgeschichte. Ich finde, dass das ein sehr schöner Titel ist, der ja irgendwo ein Widerspruch in sich ist, weil Penny und Noah sich nun mal verlieben. Übrigens finde ich ihn viel besser als den Originaltitel, denn der verrät viel zu viel über die Geschichte. Das Cover Ich finde dieses Cover einfach nur wunderschön. Es ist so ein richter Eyecatcher und ich kann mich gar nicht daran satt sehen. Die Farben harmonieren so wundervoll miteinander und ich finde, dass es sehr gut zu der Geschichte passt, denn irgendwo ist sie ja doch total kitschig und romantisch. Mein Fazit "This is not a love story" von Holly Bourne ist ein überraschendes Buch, dass vollkommen anders ist als ich es erwartet habe. Dieses Buch erzählt eine romantische, kitschige und berührende Geschichte, die aber ab einem gewissen Punkt sehr spannend und fesselnd wird. Sie enthält wirklich einen Aspekt, den ich vorher noch nie in einer Geschichte hatte und der die ganze Geschichte auf den Kopf stellt. Ich mag die Geschichte so gerne, weiß aber noch nicht so genau was ich von dem Ende halten soll. Ich hoffe einfach darauf, dass die Autorin noch eine Fortsetzung schreibt. Ansonsten ist bei diesem Buch einfach alles stimmig sei es die Charaktere, der Schreibstil, der Titel oder das Cover. Deswegen kann ich es euch gute Gewissens ans Herz legen. Lasst euch selbst überraschen und vielleicht sogar ein Stück weit schockieren wie sehr sich die Geschichte von anderen romantischen Jugendbüchern unterscheidet. Weint und lacht mit den Charakteren und lasst euch belehren, dass es die wahre und eine Liebe wirklich gibt, die dein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Eine Liebesgeschichte, die eigentlich keine sein soll — und mich genau damit neugierig gemacht hat. In „This is not a Lovestory“ geht es um Penny und Noah, deren Verbindung nicht nur intensiv, sondern auch gefährlich ist. Warum ihre Gefühle füreinander so besonders sind und weshalb sie dabei sogar beobachtet werden, möchte ich gar nicht zu viel verraten. Nur so viel: Die Idee hinter der Geschichte fand ich wirklich spannend und mal etwas anders. Der Schreibstil von Holly Bourne ließ sich angenehm lesen und Noah hatte für mich diesen typischen Bad-Boy-Reiz. Penny war mir stellenweise zwar etwas anstrengend, aber das hat mir die Geschichte nicht kaputt gemacht. Insgesamt hatte ich schöne Lesestunden, auch wenn für mich noch ein bisschen Luft nach oben war. Warum es am Ende 4 Sterne von mir bekommen hat, erzähle ich in meiner vollständigen Rezension auf dem Blog. 📖✨
















