MÉTO Das Haus

MÉTO Das Haus

Softcover
3.621
JugendromanSolidaritätAbschottungWiderstand

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Description

Die Rebellion beginnt!

64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO.

Jugendbuch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Mai 2012

Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, April 2012

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
224
Price
11.40 €

Author Description

Yves Grevet, geboren 1961 in Paris, wuchs in Vitry-sur-Seine in Val-de-Marne auf. Nach Abschluss seines Studiums ging er für zwei Jahre nach Ankara, um anschließend in Frankreich als Lehrer zu arbeiten. Yves Grevet ist verheiratet und hat drei Söhne. Seine dystopische Romantrilogie um den jungen Méto wurde in Frankreich innerhalb kurzer Zeit zum Bestseller.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
41%
N/A
24%
N/A
59%
N/A
66%
79%
40%
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
75%
72%
89%
52%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Außergewöhnlich (100%)

Posts

6
All
4

Spannende und originelle Dystopie

4

Dieses Buch konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Die Story ist spannend und interessant. Es zieht sich ein roter Faden durch die Geschichte. Auch der Schreibstil war klasse und leicht. Man konnt es rasch lesen. :) Nur waren für mich, die vielen Charaktere total verwirrend. Ich wusste irgendwann nicht mehr, wer wer ist. Und stellenweise war ich auch verwirrt. Aber ansonsten ist es ein gelungener erster Teil :) Das Buch endet mit einem imensen Kliffhänger, deswegen muss ich mir bald Band 2 holen. :) Vier Sterne gibt es, weil ich auch noch Luft nach oben lassen möchte :)

5

64 Jungen in einem Haus. Sie wissen nicht, woher sie kommen und auch nicht wohin sie gehen werden, wenn eines Tages das fragile Bett unter ihnen zusammenbricht und damit ihre Zeit abgelaufen ist. Ihr Alltag wird von Sport und Unterricht unter strengen Regeln bestimmt und mit entwürdigenden Strafen reglementiert. Das panoptisch angelegte Haus unterliegt der totalen Überwachung und nach draußen können sie nie. Doch Méto, dessen Tage im Haus gezählt sind, beginnt Fragen zu stellen. Was geschieht des Nachts, wenn alle schlafen? Wer sind die furchterregenden Soldaten, die bei einer „Katastrophe“ zum Einsatz kommen? Fragen, die Méto zum Verhängnis werden können. „Méto“, die Bestseller-Trilogie aus Frankreich, richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren. “DAS HAUS” ist ein düsteres, packendes Jugendbuch, das den Leser schnell in seinen Bann schlägt. Es gibt unzählige Geheimnisse, die gelöst werden wollen und während des Lesens tauchen immer neue Fragen auf. Die einfachen, kurzen Sätze treiben die Handlung voran und die Seiten des nicht allzu umfangreichen Buches fliegen nur so vorüber. In einer Welt, in der Selbstbestimmung keinen Platz hat und Gehorsam allererstes und überlebenswichtiges Gebot ist, beginnt ein Junge, sich gegen das System aufzulehnen. Je mehr Wissen er sammelt, je mehr Geheimnisse er lösen kann, um so selbstbestimmter wird er. Doch den Mut dazu bringt nicht jeder auf, denn das Wissen ist gefährlich. Auch Freundschaft spielt eine große Rolle, denn auf wen sollen sich die Jungen verlassen. Begriffe wir Mutter und Vater oder Geschwister kennen sie nicht. Ihre Herkunft, selbst ihre Entstehung ist ihnen ein Rätsel. Ohne moralischen Zeigefinger zeigt der Autor, wie der Einzelne versucht, das Leben unter der Gewaltherrschaft zu ertragen, sich anzupassen, zu überleben. Unbedingter Gehorsam, Verrat oder Auflehnung, aber auch Überlegungen, wieviel der Einzelne wert ist oder wie schnell neue Herrschaftssystem entstehen, finden ihren Platz. “Méto” bietet damit nicht nur eine spannende, beklemmende Geschichte mit dunklen Geheimnissen, sondern zugleich auch die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Systemen. Natürlich werden nicht alle Fragen und Rätsel im ersten Teil gelöst, so dass ich auf jeden Fall immer noch wissen möchte, wie es überhaupt dazu kam, dass dieses Haus auf der Insel gebaut wurde und was das Ganze eigentlich bezweckt. Teil 2 “Die Insel” ist auf jeden Fall schon in der Bücherei vorbestellt. © Tintenelfe www.tintenhain.de

3

Inhalt: Méto lebt zusammen mit 63 anderen Jungs in einem Haus. In dem Haus. Sie dürfen es nicht verlassen und keiner weiß, wie er dorthin gekommen ist. Sie leben nach strengen Regeln und werden hart bestraft, wenn sie sich nicht an diese halten. Ab einer bestimmten Körpergröße werden sie weggebracht und niemand weiß, was danach mit ihnen geschieht. Méto ist der erste, der auf die Idee kommt, dass sie es im Haus nicht so gut haben, wie ihnen immer erzählt wird, und er kämpft für ein Leben in Freiheit. Meinung: Anfangs habe ich mich sehr gewundert, was das für ein Buch ist. Ich meine: 64 Jungen, keine Mädchen, keine Erwachsenen, außer Cäsar 1-5 (weshalb sie alle denselben Namen haben, hab ich mich auch gefragt), leben in einem Haus zusammen. Niemand erinnert sich an die Zeit davon und niemand weiß, was mit ihnen passiert, wenn sie das Haus verlassen. Und das scheint keiner auch nur annähernd seltsam zu finden. Ich würde mich ja schon wundern, wenn ich plötzlich in einem Haus aufwachen würde, in dem ich mich an strenge Regeln halten muss (beim Essen muss zwischen jedem Bissen 50 Sekunden gewartet werden), und nicht wüsste, was passiert ist. Was mich ziemlich schockiert hat, ist die Sportart, die die Jungs im Haus betreiben. Sie spielen nicht einfach Fußball oder Handball, wie normale Leute. Nein. Sie spielen Inch. Dabei bewegen sich die Spieler auf allen Vieren fort und versuchen, einen Ball, der aus Stoffresten und Haaren (!) besteht, mit dem Mund (!) in eine Öffnung in der Wand zu werfen. Dabei wird jede Menge Gewalt eingesetzt und das konnte ich anfangs nicht verstehen. Später wurde mir aber klar, dass die Kinder nun mal irgendwie ihre Energie loswerden und Aggressivität bewältigen müssen, da es sonst oft zu Streit und Prügeleien kommt. Trotzdem ist die Vorstellung ziemlich eklig und auch sonst nicht angenehm und ich würde dieses Spiel für nichts auf der Welt mitspielen, zumal fast jedes Mal irgendwer dabei stark verletzt wird. Da das nun auch geklärt ist, kann ich endlich dazu kommen, wie mir das Buch schließlich gefallen hat. Nachdem ich das erste Drittel gelesen hatte, habe ich bemerkt, dass eigentlich gar nichts passiert ist. Es wurde nur das Leben von Méto und den anderen im Haus geschildert. Erst im zweiten Drittel nimmt die Geschichte etwas Schwung auf und es passiert handlungsmäßig überhaupt etwas Wichtiges. Zum Schluss passiert dafür umso mehr, auch wenn es nicht zu schnell ging. Das Ende: In anderen Buchreihen ist die Handlung nach einem Band normalerweise so weit abgeschlossen, dass man das Buch zufrieden zuklappen kann und keine oder kaum noch Fragen offen sind, die geklärt werden müssen. Hier ist das nicht so. Mitten in einer Szene ist einfach plötzlich Schluss. Das lässt einen als Leser natürlich ziemlich unzufrieden zurück. Ob ich mir den nächsten Band kaufen werde, weiß ich noch nicht. Schlecht fand ich das Buch ja nicht, und ich wüsste auch gerne wie es weiter geht, allerdings sind mir knapp 15€ für 200 Seiten etwas zu viel. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch ziemlich gut, wenn auch anfangs etwas seltsam und einige Dinge konnte ich bis zum Schluss nicht nachvollziehen. Es wurde zwar noch recht spannend, allerdings hat mich das Ende sehr gestört, da es extrem offen ist.

5

Manchmal fallen einem beim surfen die tollsten Bücher über die Füße. So ging es mir bei der Méto-Trilogie. Noch nie hatte ich etwas von Yves Grevet gelesen. Trotzdem habe ich mir direkt die 3 Bücher bestellt. 64 Jungen haben keine richtigen Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Mit ca. 9 Jahren kommen sie in das Haus, haben keinerlei Kontakte zur Außenwelt und sind strengen Regeln unterworfen. Sie sind in farbige Gruppen je nach Alter unterteilt. Kontrolliert werden sie von den Cesaren. Sie bestimmen den Tagesablauf, legen fest, wieviele Bissen die Jungen beim Essen zu sich nehmen dürfen, welche Strafe ihnen zusteht. Alle Jungen tragen römische Namen. Ich hoffe im Laufe der Geschichte dahinter zu kommen, warum das so ist. Man spielt Spiele, teilweise brutal. Und wer nicht funktioniert, verschwindet im Kühlraum - unter Umständen für Tage. Natürlich bleiben Regeln und auch das verschwinden mancher Jungs nicht ohne Widerstand der Jünglinge. Es gibt einen Aufstand, in dessen Verlauf die Cesaren gefangen genommen werden. Die Jungs fliehen in die Außenwelt - ohne die Jüngeren mitzunehmen. So ist die Möglichkeit grösser, nicht gefasst zu werden und hinter das Geheimnis des Hauses und der Umgebung zu kommen. Ich mag auch gar nicht zu viel spoilern. Die Geschichte ist komplex und flott zu lesen und macht Spass auf den nächsten Teil.

1

Die Idee an sich hört sich wirklich toll an. 64 Jungen leben in einem verbarrikadierten Haus. Sie wissen nicht wer sie sind, woher sie kamen, geschweige denn wohin sie kommen werden. Die einzige Überlebensregel heißt: Funktioniere! Irgendwann bringt die Unwissenheit Meto dazu, eine Rebellion anzustoßen - mit ungeahnten Folgen. Méto hat ungefähr so gefühlsgeladen wie ein Sachbuch. Es liest sich auch wie solch eins. Keine Emotionen, gar nichts. Ich mein, was soll die Leser an einem Buch begeistern, dass nicht das geringste rüber bringt?! Die vorwiegend positiven Rezensionen brachten mich dazu, es wirklich lesen zu wollen und so hab ich es getauscht. Wieder mal ein Griff ins Klo, bei dem ich die vielen positiven Rezensionen in keinster Weise nachvollziehen kann. Ein 224 Seiten Buch - schön und gut. Dann ist es richtig groß geschrieben. Von mir aus. Aber den Lesern dafür dann 15€ abknöpfen? Für in normaler Schriftgröße geschrieben in etwas 100-150 Seiten? Nicht nachvollziehbar und in keinstem gerechtfertigt. Ich bin genauso verwirrt in das Buch eingeführt worden, wie ich auch wieder herauskam. Keine meiner Fragen wurde beantwortet, es war einfach nur ... frustrierend. Mich hat noch nie ein Buch so frustriert zurück gelassen. Nie, nie, nie. Was bringen 200 Seiten, wenn da nicht eine einzige Frage beantwortet wird und man genauso schlau ist, wie zu dem Zeitpunkt, als man das Buch nichtmal kannte? Alle Jungen im Haus wirken auf mich wie zusammengematschter Einheitsbrei + den einen, der die Dinge hinterfragt. Eine Unmenge an Namen wird einem hier um die Ohren geschleudert, die ich irgenwann einfach nicht mehr den passenden Figuren zuordnen konnte. Ebenfalls sind mir die Beweggründe ein Rätsel geblieben - von allen Personen. Yves Grevet zieht sein Ding strickt durch. Ohne jegliche Nebenhandlungen, geschweige denn Abweichungen vom sturen Erzählstil. Angeführt wird das ganze dann auch noch von mehr als fragwürdigen und kuriosen "Ritualen", die die Jungen im Haus einhalten müssen. Das warum bleibt wie immer unbeantwortet. Ausnahmslos alle Charaktere sind farblos, oberflächlich und nicht richtig ausgearbeitet. Als wäre das Buch eigentlich mal länger gewesen. Außerdem taucht dann zwischenzeitlich noch der Junge aus dem Kühlraum auf. Warum auch immer. Ach man, ich kann ehrlich von mir behaupten: mich interessiert das "warum" nicht die Bohne. Die Folgebände werde ich sicherlich nicht anrühren. Mir ist selten ein so zielloses, planloses Buch unter die Augen gekommen. Völlig emotionslos geschrieben, oberflächliche Charakter und dann liegt hier definitiv nicht die Würze in der Kürze. Dem Leser dafür einen derart hohen Preis abzuverlangen - nicht nachvollziehbar. Man wird komplett im Regen stehen gelassen und bekommt lediglich irgendwelche zusammenhanglosen Fakten um die Ohren geknallt. Also, mir hat es absolut nicht gefallen und ich würde das Buch am liebsten im Klo versenken - wäre mir nicht bewusst, dass danach der Klemptner kommen müsste, um mich von diesem Disaster zu befreien. Einen halben Punkt gibt es für den schwarzen Buchschnitt. So.

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