Licht bricht, bevor es strahlt
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Description
Auf der Suche nach sich selbst darf man sich auch verlaufen
Virginia träumt von einem Leben in Berlin, doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter – süchtig nach Schlaftabletten und der Liebe ihrer Tochter – beginnt sie ein Studium in deren Nähe. Beim Besuch einer feministischen Hochschulgruppe trifft sie auf Gleichgesinnte, junge Menschen, die sich für eine diverse Gesellschaft einsetzen. Obwohl sie alle mit eigenen Herausforderungen kämpfen, entsteht schnell eine tiefe Freundschaft. Und dann wäre da noch der Jurastudent Benedict, der seine Selbstzweifel durch überehrgeizige Leistung kompensiert. Doch gerade, als sie beginnen, sich gegenseitig zu vertrauen, holt die toxische Beziehung zu ihrer Mutter Virginia ein …
Book Information
Author Description
Becca Braun, 1995 geboren, lebt und schreibt in Köln. Sie studierte Deutsche Sprache und Literatur sowie Medienkulturwissenschaften, später Theorien und Praktiken professionellen Schreibens.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Es gibt sie einfach. Diese Bücher die dich einfangen, reinziehen und nicht mehr rauslassen. Und so eines ist dieses hier. Schon nach den ersten Sätzen wusste ich, entweder wird das richtig gut oder ich werde es nach ein paar Seiten abbrechen. Es wurde ersteres. Ich mochte das Buch. Vor allem wie dort mit gewissen Themen umgegangen wurde. Sєх, Маsтurватiоn Мєnsтruaтіоn - Themen die ich noch nie so offen gelesen habe. Und das mochte ich sehr. Virginias Humor war toll. Genauso wie die Eigenarten jedes einzelnen Charakters. Ab und zu etwas klischeehaft aber trotzdem toll. Und Benedict. (Leider) konnte ich zu viele Teile der Liebesgeschichte nachvollziehen. Zu sehr an manchen Stellen. Insgesamt waren die meisten Situationen sehr real. Auch die Beziehung von Virginia zu ihrer Mutter, oder das Verhältnis zu Benedict. Aber was war das bitte für ein Plottwist? Und was für ein Ende? Naja, auf jeden Fall lesenswert und ne große Empfehlung. Das Buch sollten viel mehr Leute lesen.
Das Buch blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Der schreibstil ist gewöhnungsbeduerftig und gespickt von klischeehaften Formulierungen. Mehrere politische aktuelle Themen werden angesprochen, aber nicht richtig ausgeführt. Man erkennt keinen roten Faden. Schade, dabei finde ich die Geschichte an sich schön und die Themen wichtig - für meinen Geschmack hätte man aber mehr rausholen können.
Coming of Age-Roman mit Themen wie Diskriminierung, Politik und Suchterkrankungen
Ein Buch, das mich sehr berührt hat. Der Schreibstil ist erstmal gewöhnungsbedürftig, aber ich war relativ schnell in der Geschichte drin. Mir hat super gefallen, dass hier wichtige Themen wie Diskriminierung (in Form von Fremdenfeindlichkeit, Homophobie u.v.m.), Feminismus, Politik und psychischen Erkrankungen (hier insb. Suchterkrankungen) eingegangen wird. Leider hatte ich damit ein paar Probleme. Es wurde m.M. nach viel mit Klischees und Stereotypen gearbeitet. Dabei ist eine Entstereotypisierung meines Erachtens auch wichtig. Außerdem wurden heikle Themen (hier Triggerwarnungen beachten) zwar angeschnitten, aber nicht ordentlich aufgearbeitet und eher in der Luft hängen gelassen. Als Leser wird einem sehr nah vor Augen geführt, wie es sein kann, wenn man mit Suchterkrankungen im nahen Umfeld konfrontiert wird. Welche Gefühle und Gedanken damit einhergehen können. Oder auch mit Situationen wie sexuelle Belästigung oder auch Familiensettings, in denen Druck und Angst vor Ablehnung eine große Rolle spielen. Das alles ist schön dargestellt, aber in meinen Augen leider sehr unausgereift. Ich habe mich als Leserin am Ende ein bisschen mit meinen Gefühlen alleingelassen gefühlt. Mir hat eine Charakterentwicklung gefehlt, mir hat die Aufarbeitung gefehlt. Auch die Charaktere sind unter all diesen doch sehr schweren Themen komisch oberflächlich geblieben. Es gab mit jedem Nebencharakter Szenen, in denen sich geholfen und zugehört wurde, um eine Entwicklung in der Freundschaft mit einer entsprechenden Tiefe darzustellen. Dabei wirkten diese Szenen leider eher konstruiert und unecht/künstlich. Es kam mir so vor, als wären diese Szenen eingebracht worden, um ein Gefühl der Nähe zu produzieren und nicht natürlich eingeflossen, weil es zur Handlung beigetragen hätte. Wohingegen mir der ganz Plot rund um die Liebesgeschichte wiederum sehr authentisch erschien. Insgesamt ein wirklich tolles Buch mjt wichtigen Themen. Es ist so wichtig, auf diese Themen und auf die verschiedenen Lebensrealitäten aufmerksam zu machen. Und das hat die Autorin definitiv geschafft ☺️
Ergreifender Coming-of-Age Roman 💚
Virginia träumt davon, nach Berlin zu ziehen – doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter, die von Schlaftabletten und der Liebe ihrer Tochter abhängig ist, bleibt sie in der Nähe und beginnt dort ihr Studium. Bei einer feministischen Hochschulgruppe findet sie neue Freund*innen, die selbst alle mit ihren eigenen Herausforderungen kämpfen. Besonders spannend wird es, als sie Benedict kennenlernt, einen Jurastudenten, der seine Selbstzweifel hinter übertriebenem Ehrgeiz versteckt. Doch gerade als Virginia anfängt, sich und ihr Leben neu zu sortieren, holt sie die toxische Beziehung zu ihrer Mutter wieder ein. Ich war von der ersten Seite an drin – der Schreibstil ist klug, klar und gleichzeitig poetisch. Das Buch ist feministisch, divers, emotional und scheut sich nicht, auch schwierige Themen anzusprechen. Außerdem fängt die Geschichte unglaublich gut das Gefühl ein, als junger Erwachsener auf der Suche nach sich selbst zu sein. Für mich ein absolut besonderes Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte.
So ein underratetes Buch. Es fängt richtig gut die Zerrissenheit von jungen Erwachsenen ein, die auf der Suche nach sich selbst sind und nicht immer die richtigen Wege eingeschlagen haben. Um Personen, die nicht aus perfekten Haushalten kommen und hinter geschlossenen Türen struggeln, und in der Uni endlich Gemeinschaft finden können, um sich zu öffnen. Es geht super viel um Feminismus (ich als Sowi-Studentin habe ja auch die Studieninhalte, die hier erwähnt wurden, GELIEBT - looking at you, Judith Butler!), starke Freundschaften und eine komplizierte Liebesbeziehung. Und dann kommt das Buch plötzlich mit so einem Schockmoment daher, der mir echt das Herz rausgerissen hat. So schrecklich, aber irgendwie genau deshalb so real? Wer auf etwas derbe (explizite) Texte steht und keine Angst vor einer toughen Protagonistin hat, dem möchte ich die Geschichte von Virgina wirklich ans Herz legen. Mein einziges "Manko" ist, dass mir die Story etwas zu kurz war. 320 Seiten sind sehr knapp für diese Wucht an Story und ich glaube, für ein komplettes Jahreshighlight hätte ich einfach noch mehr Szenen gebraucht. Aber nicht am Ende, das Ende fand ich gut so. Side Note: Das ist übrigens das Debüt von Becca, bzw. mittlerweile besser bekannt als Ruby Braun. Und ich bin grade dabei, ihr drittes (frisch veröffentlichtes) Fantasybuch zu lesen. Und ja, ihre Fantasystories gefallen mir nochmal besser als das ihr. Aber das liegt auch daran, weil sich ihr Schreiben weiterentwickelt ist (sicherlich auch durch die Arbeit mit Lektorat und Korrektorat als veröffentlichte Autorin). Würde Ruby sich jetzt nochmal an eine Contemporary Geschichte wagen - world, you better watch out. Das kann nur genial werden.
Das Buch wurde mir wärmstens empfohlen, sodass ich es dann als Geschenk erhalten habe. Ich bin mit gewissen Erwartungen herangegangen und was soll ich sagen: sie wurden alle erfüllt. Ein Queerfeministischer Roman, emotional und ergreifend. Ich mochte die Protagonist:innen mit ihren individuellen Eigenschaften und Sichtweisen sehr gerne, sowie dessen entstandene Freundschaft. Vor allem Virgina hat es in mein Herz geschafft, mit ihrem trockenen Humor. Ein großer Fokus liegt hier auf der toxischen Mutter-Tochter-Beziehung. Ein überaus emotionales und gelungenes Ende. Sobald ich im Leseflow war, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Schöner und flüssiger Schreibstil. Danke für die Empfehlung, ein absolutes Jahreshighlight!
4,5 Sterne Der Debütroman von Becca Braun hat mich überrascht und auf eine emotionale Reise geschickt. Die Handlung: Virginas Traum ist es in Berlin zu studieren, doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter beginnt sie ihr Studium in deren Nähe. Zu Beginn des Studiums schließt sich Virgina der feministischen Hochschulgruppe an. Dort trifft sie auf andere junge Menschen und schnell entsteht eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit. Und plötzlich taucht auch noch Jurastudent Benedict in ihrem Leben auf.... Meine Meinung: Wow. Die Charaktere in diesem Buch sind so echt. Alle haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, dennoch entsteht eine ganz wunderbare Freundschaft zwischen der Protagonistin Virgina, Dilara, Benny und Sascha. Aber mein liebster Charakter war Benedict. In seinem Kopf geht so viel mehr vor als es zunächst den Anschein hat. Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen ihm und Virgina ist so schön beschrieben und ich war richtig gefesselt. Ein wichtiges Thema in diesem Buch ist die toxische Beziehung zwischen Virgina und ihrer Mutter. Und lasst euch gesagt sein: Diese Geschichte tut weh. Das Buch ist echt, humorvoll, divers, emotional und ergreifend. Unbedingt lesen! Merged review: 4,5 Sterne Der Debütroman von Becca Braun hat mich überrascht und auf eine emotionale Reise geschickt. Die Handlung: Virginas Traum ist es in Berlin zu studieren, doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter beginnt sie ihr Studium in deren Nähe. Zu Beginn des Studiums schließt sich Virgina der feministischen Hochschulgruppe an. Dort trifft sie auf andere junge Menschen und schnell entsteht eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit. Und plötzlich taucht auch noch Jurastudent Benedict in ihrem Leben auf.... Meine Meinung: Wow. Die Charaktere in diesem Buch sind so echt. Alle haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, dennoch entsteht eine ganz wunderbare Freundschaft zwischen der Protagonistin Virgina, Dilara, Benny und Sascha. Aber mein liebster Charakter war Benedict. In seinem Kopf geht so viel mehr vor als es zunächst den Anschein hat. Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen ihm und Virgina ist so schön beschrieben und ich war richtig gefesselt. Ein wichtiges Thema in diesem Buch ist die toxische Beziehung zwischen Virgina und ihrer Mutter. Und lasst euch gesagt sein: Diese Geschichte tut weh. Das Buch ist echt, humorvoll, divers, emotional und ergreifend. Unbedingt lesen!
Die Geschichte handelt von Freundschaft, Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden, über Neuanfänge und das Loslassen. Virginia die Hauptprotagonisten geht durch Höhen und Tiefen, sie erlebt, dass das Leben nicht immer perfekt läuft und versucht damit klarzukommen. Sie hatte nicht sonderlich viele Freunde, doch durch das Studium bauen sich tiefe Freundschaften auf. Gerade das hat mich an dem Buch so bewegt, man kann richtig mit den einzelnen Charakteren mit fiebern und sieht, wie sich innerhalb weniger Monate verändern und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Zudem ist das Buch so flüssig, humorvoll und schön geschrieben, dass es mich aus meiner Leseflaute geholt hat und ich es innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Man muss sich jedoch auch auf einen etwas „wilderen“ Schreibstil einlassen - am witzigsten finde ich die Stelle als Sascha ihre Menstruationstasse nicht mehr rausbekommen hat. Ganz klar für mich eine 5 Bewertung.
Es werden viele aktuelle gesellschaftliche Themen (Rassismus, Feminismus, queer sein , Essstörungen, Rauschmittel) angeschnitten, das fand ich prinzipiell schon gut. Leider kann aufgrund der großen Vielfalt kein Thema wirklich tiefgründig bearbeitet werden. Mit so manchem habe ich mich da als Leserin etwas allein gelassen gefühlt.
Für mich war das Buch zu gewollt, politisch aktuelle Themen wurden so platziert, dass es sich für mich unnatürlich angefühlt hat, als wolle die Autorin „auf Krampf“ diese Themen auch noch erwähnen, ohne sie ernsthaft auszuarbeiten. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Insgesamt war die Handlung eher flach und die Figuren eher oberflächlich gestaltet. Sie erschienen mir eher Typen als echte Charaktere zu sein.
Ich habe dieses Buch gerade beendet und bin einfach sprachlos und erfüllt von den unterschiedlichsten Emotionen. Dieses Debüt ist absolut großartig, wichtig, lesenswert. Ich habe alles gefühlt, bin mit den Charakteren gewachsen. Dieses Buch hat so viel zu bieten, ist so authentisch, dass ich mich verstanden gefühlt und mehr als einmal zwischen den Seiten wiedergefunden habe. So schmerzhaft dieses Buch auch sein mag, so wohltuend und heilend ist es auch. Ich kann nur einer riesige Empfehlung aussprechen!
So toll. Ein Review kann ich erst schreiben, wenn meine Tränen getrocknet sind ❤️❤️❤️ Wir folgen Virginia, die eigentlich in Berlin studieren möchte, doch iher Mutter zuliebe in ein Studium in ihrer Wohngegend anfängt. Dieses Buch handelt um erwachsen werden, beinhaltet Freundschaft und Liebe, die Beziehungen zur Famile, thematisiert sexismus und die Grenze zwischen reich sein und arm sein. Virginia hat nämlich nicht viel. Nur ihre Mutter, einen kleinen Hund und den Wohnwagen, indem sie mit ihrer Mutter aufgewachsen ist. Benedict dagegen hat wie es scheint alles. Reiche Eltern bzw. einen reichen Vater und damit scheint es so, als stünde jede Tür dieser Welt für ihn offen. Doch jede Person, die in Virginias Leben tritt (sowie Virginia selbst) hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Ich weiß gar nicht was mir am besten gefallen hat. Die starke Persönlichkeit von Virginia, die ganzen Freunde, die Virginia trifft und lieben lernt, die poesie oder dass dieses Buch so realistisch viele wichtige Themen anspricht. Ach. Würde es immer und immer wieder lesen wollen. Merged review: So toll. Ein Review kann ich erst schreiben, wenn meine Tränen getrocknet sind ❤️❤️❤️ Wir folgen Virginia, die eigentlich in Berlin studieren möchte, doch iher Mutter zuliebe in ein Studium in ihrer Wohngegend anfängt. Dieses Buch handelt um erwachsen werden, beinhaltet Freundschaft und Liebe, die Beziehungen zur Famile, thematisiert sexismus und die Grenze zwischen reich sein und arm sein. Virginia hat nämlich nicht viel. Nur ihre Mutter, einen kleinen Hund und den Wohnwagen, indem sie mit ihrer Mutter aufgewachsen ist. Benedict dagegen hat wie es scheint alles. Reiche Eltern bzw. einen reichen Vater und damit scheint es so, als stünde jede Tür dieser Welt für ihn offen. Doch jede Person, die in Virginias Leben tritt (sowie Virginia selbst) hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Ich weiß gar nicht was mir am besten gefallen hat. Die starke Persönlichkeit von Virginia, die ganzen Freunde, die Virginia trifft und lieben lernt, die poesie oder dass dieses Buch so realistisch viele wichtige Themen anspricht. Ach. Würde es immer und immer wieder lesen wollen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Auf der Suche nach sich selbst darf man sich auch verlaufen
Virginia träumt von einem Leben in Berlin, doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter – süchtig nach Schlaftabletten und der Liebe ihrer Tochter – beginnt sie ein Studium in deren Nähe. Beim Besuch einer feministischen Hochschulgruppe trifft sie auf Gleichgesinnte, junge Menschen, die sich für eine diverse Gesellschaft einsetzen. Obwohl sie alle mit eigenen Herausforderungen kämpfen, entsteht schnell eine tiefe Freundschaft. Und dann wäre da noch der Jurastudent Benedict, der seine Selbstzweifel durch überehrgeizige Leistung kompensiert. Doch gerade, als sie beginnen, sich gegenseitig zu vertrauen, holt die toxische Beziehung zu ihrer Mutter Virginia ein …
Book Information
Author Description
Becca Braun, 1995 geboren, lebt und schreibt in Köln. Sie studierte Deutsche Sprache und Literatur sowie Medienkulturwissenschaften, später Theorien und Praktiken professionellen Schreibens.
Posts
Es gibt sie einfach. Diese Bücher die dich einfangen, reinziehen und nicht mehr rauslassen. Und so eines ist dieses hier. Schon nach den ersten Sätzen wusste ich, entweder wird das richtig gut oder ich werde es nach ein paar Seiten abbrechen. Es wurde ersteres. Ich mochte das Buch. Vor allem wie dort mit gewissen Themen umgegangen wurde. Sєх, Маsтurватiоn Мєnsтruaтіоn - Themen die ich noch nie so offen gelesen habe. Und das mochte ich sehr. Virginias Humor war toll. Genauso wie die Eigenarten jedes einzelnen Charakters. Ab und zu etwas klischeehaft aber trotzdem toll. Und Benedict. (Leider) konnte ich zu viele Teile der Liebesgeschichte nachvollziehen. Zu sehr an manchen Stellen. Insgesamt waren die meisten Situationen sehr real. Auch die Beziehung von Virginia zu ihrer Mutter, oder das Verhältnis zu Benedict. Aber was war das bitte für ein Plottwist? Und was für ein Ende? Naja, auf jeden Fall lesenswert und ne große Empfehlung. Das Buch sollten viel mehr Leute lesen.
Das Buch blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Der schreibstil ist gewöhnungsbeduerftig und gespickt von klischeehaften Formulierungen. Mehrere politische aktuelle Themen werden angesprochen, aber nicht richtig ausgeführt. Man erkennt keinen roten Faden. Schade, dabei finde ich die Geschichte an sich schön und die Themen wichtig - für meinen Geschmack hätte man aber mehr rausholen können.
Coming of Age-Roman mit Themen wie Diskriminierung, Politik und Suchterkrankungen
Ein Buch, das mich sehr berührt hat. Der Schreibstil ist erstmal gewöhnungsbedürftig, aber ich war relativ schnell in der Geschichte drin. Mir hat super gefallen, dass hier wichtige Themen wie Diskriminierung (in Form von Fremdenfeindlichkeit, Homophobie u.v.m.), Feminismus, Politik und psychischen Erkrankungen (hier insb. Suchterkrankungen) eingegangen wird. Leider hatte ich damit ein paar Probleme. Es wurde m.M. nach viel mit Klischees und Stereotypen gearbeitet. Dabei ist eine Entstereotypisierung meines Erachtens auch wichtig. Außerdem wurden heikle Themen (hier Triggerwarnungen beachten) zwar angeschnitten, aber nicht ordentlich aufgearbeitet und eher in der Luft hängen gelassen. Als Leser wird einem sehr nah vor Augen geführt, wie es sein kann, wenn man mit Suchterkrankungen im nahen Umfeld konfrontiert wird. Welche Gefühle und Gedanken damit einhergehen können. Oder auch mit Situationen wie sexuelle Belästigung oder auch Familiensettings, in denen Druck und Angst vor Ablehnung eine große Rolle spielen. Das alles ist schön dargestellt, aber in meinen Augen leider sehr unausgereift. Ich habe mich als Leserin am Ende ein bisschen mit meinen Gefühlen alleingelassen gefühlt. Mir hat eine Charakterentwicklung gefehlt, mir hat die Aufarbeitung gefehlt. Auch die Charaktere sind unter all diesen doch sehr schweren Themen komisch oberflächlich geblieben. Es gab mit jedem Nebencharakter Szenen, in denen sich geholfen und zugehört wurde, um eine Entwicklung in der Freundschaft mit einer entsprechenden Tiefe darzustellen. Dabei wirkten diese Szenen leider eher konstruiert und unecht/künstlich. Es kam mir so vor, als wären diese Szenen eingebracht worden, um ein Gefühl der Nähe zu produzieren und nicht natürlich eingeflossen, weil es zur Handlung beigetragen hätte. Wohingegen mir der ganz Plot rund um die Liebesgeschichte wiederum sehr authentisch erschien. Insgesamt ein wirklich tolles Buch mjt wichtigen Themen. Es ist so wichtig, auf diese Themen und auf die verschiedenen Lebensrealitäten aufmerksam zu machen. Und das hat die Autorin definitiv geschafft ☺️
Ergreifender Coming-of-Age Roman 💚
Virginia träumt davon, nach Berlin zu ziehen – doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter, die von Schlaftabletten und der Liebe ihrer Tochter abhängig ist, bleibt sie in der Nähe und beginnt dort ihr Studium. Bei einer feministischen Hochschulgruppe findet sie neue Freund*innen, die selbst alle mit ihren eigenen Herausforderungen kämpfen. Besonders spannend wird es, als sie Benedict kennenlernt, einen Jurastudenten, der seine Selbstzweifel hinter übertriebenem Ehrgeiz versteckt. Doch gerade als Virginia anfängt, sich und ihr Leben neu zu sortieren, holt sie die toxische Beziehung zu ihrer Mutter wieder ein. Ich war von der ersten Seite an drin – der Schreibstil ist klug, klar und gleichzeitig poetisch. Das Buch ist feministisch, divers, emotional und scheut sich nicht, auch schwierige Themen anzusprechen. Außerdem fängt die Geschichte unglaublich gut das Gefühl ein, als junger Erwachsener auf der Suche nach sich selbst zu sein. Für mich ein absolut besonderes Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte.
So ein underratetes Buch. Es fängt richtig gut die Zerrissenheit von jungen Erwachsenen ein, die auf der Suche nach sich selbst sind und nicht immer die richtigen Wege eingeschlagen haben. Um Personen, die nicht aus perfekten Haushalten kommen und hinter geschlossenen Türen struggeln, und in der Uni endlich Gemeinschaft finden können, um sich zu öffnen. Es geht super viel um Feminismus (ich als Sowi-Studentin habe ja auch die Studieninhalte, die hier erwähnt wurden, GELIEBT - looking at you, Judith Butler!), starke Freundschaften und eine komplizierte Liebesbeziehung. Und dann kommt das Buch plötzlich mit so einem Schockmoment daher, der mir echt das Herz rausgerissen hat. So schrecklich, aber irgendwie genau deshalb so real? Wer auf etwas derbe (explizite) Texte steht und keine Angst vor einer toughen Protagonistin hat, dem möchte ich die Geschichte von Virgina wirklich ans Herz legen. Mein einziges "Manko" ist, dass mir die Story etwas zu kurz war. 320 Seiten sind sehr knapp für diese Wucht an Story und ich glaube, für ein komplettes Jahreshighlight hätte ich einfach noch mehr Szenen gebraucht. Aber nicht am Ende, das Ende fand ich gut so. Side Note: Das ist übrigens das Debüt von Becca, bzw. mittlerweile besser bekannt als Ruby Braun. Und ich bin grade dabei, ihr drittes (frisch veröffentlichtes) Fantasybuch zu lesen. Und ja, ihre Fantasystories gefallen mir nochmal besser als das ihr. Aber das liegt auch daran, weil sich ihr Schreiben weiterentwickelt ist (sicherlich auch durch die Arbeit mit Lektorat und Korrektorat als veröffentlichte Autorin). Würde Ruby sich jetzt nochmal an eine Contemporary Geschichte wagen - world, you better watch out. Das kann nur genial werden.
Das Buch wurde mir wärmstens empfohlen, sodass ich es dann als Geschenk erhalten habe. Ich bin mit gewissen Erwartungen herangegangen und was soll ich sagen: sie wurden alle erfüllt. Ein Queerfeministischer Roman, emotional und ergreifend. Ich mochte die Protagonist:innen mit ihren individuellen Eigenschaften und Sichtweisen sehr gerne, sowie dessen entstandene Freundschaft. Vor allem Virgina hat es in mein Herz geschafft, mit ihrem trockenen Humor. Ein großer Fokus liegt hier auf der toxischen Mutter-Tochter-Beziehung. Ein überaus emotionales und gelungenes Ende. Sobald ich im Leseflow war, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Schöner und flüssiger Schreibstil. Danke für die Empfehlung, ein absolutes Jahreshighlight!
4,5 Sterne Der Debütroman von Becca Braun hat mich überrascht und auf eine emotionale Reise geschickt. Die Handlung: Virginas Traum ist es in Berlin zu studieren, doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter beginnt sie ihr Studium in deren Nähe. Zu Beginn des Studiums schließt sich Virgina der feministischen Hochschulgruppe an. Dort trifft sie auf andere junge Menschen und schnell entsteht eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit. Und plötzlich taucht auch noch Jurastudent Benedict in ihrem Leben auf.... Meine Meinung: Wow. Die Charaktere in diesem Buch sind so echt. Alle haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, dennoch entsteht eine ganz wunderbare Freundschaft zwischen der Protagonistin Virgina, Dilara, Benny und Sascha. Aber mein liebster Charakter war Benedict. In seinem Kopf geht so viel mehr vor als es zunächst den Anschein hat. Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen ihm und Virgina ist so schön beschrieben und ich war richtig gefesselt. Ein wichtiges Thema in diesem Buch ist die toxische Beziehung zwischen Virgina und ihrer Mutter. Und lasst euch gesagt sein: Diese Geschichte tut weh. Das Buch ist echt, humorvoll, divers, emotional und ergreifend. Unbedingt lesen! Merged review: 4,5 Sterne Der Debütroman von Becca Braun hat mich überrascht und auf eine emotionale Reise geschickt. Die Handlung: Virginas Traum ist es in Berlin zu studieren, doch aus Rücksicht auf ihre alleinerziehende Mutter beginnt sie ihr Studium in deren Nähe. Zu Beginn des Studiums schließt sich Virgina der feministischen Hochschulgruppe an. Dort trifft sie auf andere junge Menschen und schnell entsteht eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit. Und plötzlich taucht auch noch Jurastudent Benedict in ihrem Leben auf.... Meine Meinung: Wow. Die Charaktere in diesem Buch sind so echt. Alle haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, dennoch entsteht eine ganz wunderbare Freundschaft zwischen der Protagonistin Virgina, Dilara, Benny und Sascha. Aber mein liebster Charakter war Benedict. In seinem Kopf geht so viel mehr vor als es zunächst den Anschein hat. Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen ihm und Virgina ist so schön beschrieben und ich war richtig gefesselt. Ein wichtiges Thema in diesem Buch ist die toxische Beziehung zwischen Virgina und ihrer Mutter. Und lasst euch gesagt sein: Diese Geschichte tut weh. Das Buch ist echt, humorvoll, divers, emotional und ergreifend. Unbedingt lesen!
Die Geschichte handelt von Freundschaft, Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden, über Neuanfänge und das Loslassen. Virginia die Hauptprotagonisten geht durch Höhen und Tiefen, sie erlebt, dass das Leben nicht immer perfekt läuft und versucht damit klarzukommen. Sie hatte nicht sonderlich viele Freunde, doch durch das Studium bauen sich tiefe Freundschaften auf. Gerade das hat mich an dem Buch so bewegt, man kann richtig mit den einzelnen Charakteren mit fiebern und sieht, wie sich innerhalb weniger Monate verändern und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Zudem ist das Buch so flüssig, humorvoll und schön geschrieben, dass es mich aus meiner Leseflaute geholt hat und ich es innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Man muss sich jedoch auch auf einen etwas „wilderen“ Schreibstil einlassen - am witzigsten finde ich die Stelle als Sascha ihre Menstruationstasse nicht mehr rausbekommen hat. Ganz klar für mich eine 5 Bewertung.
Es werden viele aktuelle gesellschaftliche Themen (Rassismus, Feminismus, queer sein , Essstörungen, Rauschmittel) angeschnitten, das fand ich prinzipiell schon gut. Leider kann aufgrund der großen Vielfalt kein Thema wirklich tiefgründig bearbeitet werden. Mit so manchem habe ich mich da als Leserin etwas allein gelassen gefühlt.
Für mich war das Buch zu gewollt, politisch aktuelle Themen wurden so platziert, dass es sich für mich unnatürlich angefühlt hat, als wolle die Autorin „auf Krampf“ diese Themen auch noch erwähnen, ohne sie ernsthaft auszuarbeiten. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Insgesamt war die Handlung eher flach und die Figuren eher oberflächlich gestaltet. Sie erschienen mir eher Typen als echte Charaktere zu sein.
Ich habe dieses Buch gerade beendet und bin einfach sprachlos und erfüllt von den unterschiedlichsten Emotionen. Dieses Debüt ist absolut großartig, wichtig, lesenswert. Ich habe alles gefühlt, bin mit den Charakteren gewachsen. Dieses Buch hat so viel zu bieten, ist so authentisch, dass ich mich verstanden gefühlt und mehr als einmal zwischen den Seiten wiedergefunden habe. So schmerzhaft dieses Buch auch sein mag, so wohltuend und heilend ist es auch. Ich kann nur einer riesige Empfehlung aussprechen!
So toll. Ein Review kann ich erst schreiben, wenn meine Tränen getrocknet sind ❤️❤️❤️ Wir folgen Virginia, die eigentlich in Berlin studieren möchte, doch iher Mutter zuliebe in ein Studium in ihrer Wohngegend anfängt. Dieses Buch handelt um erwachsen werden, beinhaltet Freundschaft und Liebe, die Beziehungen zur Famile, thematisiert sexismus und die Grenze zwischen reich sein und arm sein. Virginia hat nämlich nicht viel. Nur ihre Mutter, einen kleinen Hund und den Wohnwagen, indem sie mit ihrer Mutter aufgewachsen ist. Benedict dagegen hat wie es scheint alles. Reiche Eltern bzw. einen reichen Vater und damit scheint es so, als stünde jede Tür dieser Welt für ihn offen. Doch jede Person, die in Virginias Leben tritt (sowie Virginia selbst) hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Ich weiß gar nicht was mir am besten gefallen hat. Die starke Persönlichkeit von Virginia, die ganzen Freunde, die Virginia trifft und lieben lernt, die poesie oder dass dieses Buch so realistisch viele wichtige Themen anspricht. Ach. Würde es immer und immer wieder lesen wollen. Merged review: So toll. Ein Review kann ich erst schreiben, wenn meine Tränen getrocknet sind ❤️❤️❤️ Wir folgen Virginia, die eigentlich in Berlin studieren möchte, doch iher Mutter zuliebe in ein Studium in ihrer Wohngegend anfängt. Dieses Buch handelt um erwachsen werden, beinhaltet Freundschaft und Liebe, die Beziehungen zur Famile, thematisiert sexismus und die Grenze zwischen reich sein und arm sein. Virginia hat nämlich nicht viel. Nur ihre Mutter, einen kleinen Hund und den Wohnwagen, indem sie mit ihrer Mutter aufgewachsen ist. Benedict dagegen hat wie es scheint alles. Reiche Eltern bzw. einen reichen Vater und damit scheint es so, als stünde jede Tür dieser Welt für ihn offen. Doch jede Person, die in Virginias Leben tritt (sowie Virginia selbst) hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Ich weiß gar nicht was mir am besten gefallen hat. Die starke Persönlichkeit von Virginia, die ganzen Freunde, die Virginia trifft und lieben lernt, die poesie oder dass dieses Buch so realistisch viele wichtige Themen anspricht. Ach. Würde es immer und immer wieder lesen wollen.


























