In Wahrheit wird viel mehr gelogen
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Description
Carolin ist 26 - und ihre große Liebe gerade gestorben. Wirklich gestorben, nicht nur im übertragenen Sinne tot. In ihrer Trauer muss sie sich nun mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich erstmals in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht und ein kleines Vermögen für Schuhe ausgibt. Und sich von Idioten umzingelt fühlt. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein. Ihre besorgte Familie und ein ausgestopfter Foxterrier mit Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" helfen ihr bei einem Neuanfang ...
Book Information
Author Description
Kerstin Gier, geboren 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Die Mütter-Mafia-Romane sind längst Kult. Dank ihrer Jugendromane, der Edelstein-Trilogie und Silber, ist ihre Fangemeinde noch größer geworden. Die sympathische Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.
Posts
In Wahrheit wird vielmehr gelogen von Kerstin Gier
Carolin Schütz ist hochintelligent, 26 – und Witwe. Es fällt ihr schwer, nach diesem Schicksalsschlag ins Leben zurückzufinden und sich nicht selbst aufzugeben. Immerhin wird sie zudem von der Familie ihres verstorbenen Mannes tyrannisiert, der ihr, ohne ihr Wissen, eine ganze Stange Geld vererbt hat. Während ihre Familie sie versucht zu überzeugen um das Erbe zu kämpfen, hat Carolin gar kein so richtiges Interesse daran. Ihr über alles geliebter Karl ist tot, der Mensch, der sie bedingungslos geliebt hat und ihre Eigenarten zu schätzen wusste. Das Buch ist ein kleines Wiedersehen mit Constanze und Co. Bei Carolin handelt es sich hier um die kleine Schwester von Mimi. Carolin ist nicht nur hochintelligent, sondern auch unheimlich sarkastisch. Dennoch führen verschiedene Umstände dazu, dass sie den Vater ihres damaligen Freundes Leo kennen und lieben lernt. Mit Humor und Einfühlungsvermögen begleitet man Carolin durch den Prozess der Trauer und kommt dann schließlich zu einem runden Ende. Das Buch war mir insgesamt ein wenig zu kurz, gerade einige Stellen wurde im Zeitraffer beschrieben und insgesamt wurde mir zu wenig auf die später innige Freundschaft zu Justus eingegangen. Dennoch hatte ich soweit meinen Spaß damit. Der Humor hat wieder perfekt gestimmt und viele Szenen haben mir Lachtränen in die Augen schießen lassen
Immer wieder der Wahnsinn!
Kerstin Gier ist einfach super, das hat dieses Buch wieder einmal bewiesen. Es liest sich gut, offenbart vermeintlich Unbemerktes und entringt selbst sehr ernsten Menschen zumindest Schmunzeln. Ich würde aber behaupten, dass sich bei ihren Büchern kaum jemand ein Lachen verkneifen kann. Sie schreibt göttlich leicht, daher lese ich Ihre Bücher gerne zwischen dicken Fantasy-Romanen oder wenn die Stimmung wieder etwas Humor vertragen kann. Carolin macht eine schwere Zeit durch, aber mit einem IQ von 158 nimmt man alles etwas anders wahr. Die Menschen lügen und betrügen, aber man kann an kleinen Gesten, Blicken und Wörtern viel rauslesen. Muss Sie ihren Lebensweg hinterfragen? Muss Sie sich verstellen, um anderen zu gefallen und funktioniert es? Fällt die Liebe einem vor die Füße? Mit welchen Vorurteilen werden Menschen bedacht? Eine wirklich witzige und leichte Aufarbeitung vieler Themen, die viel zu oft in der Lebensspanne einzelner Menschen Platz finden.
Kommt da noch was?
Als ich gelesen habe, dass das Buch, Teil der Mütter Mafia ist, war ich hellauf begeistert. Leider spielt es aber nur in dem Universum und hat nichts mit der eigentlichen Reihe zu tun. Mir war das Buch zu zäh, voll mit Klischees und zu "depressiv" eingestellt. Ich hab oft darauf gewartet, dass jetzt irgendwas passiert und das Handlung XY irgendeinen tiefen Hintergrund hat, aber eigentlich war es nur eine Erzählung mit einem offenen Ende. Hab mir mehr versprochen.
Genau das Richtige für Schmuddelwettertage
Kam richtig gut rein in das Buch und der Humor traf genau meinen Nerv. Auch wenn es sich um den Verlust eines geliebten Menschen und den damit einhergehenden Stress wie die erbaufteiling geht, wird die Geschichte witzig erzählt. Mit Kuriosen Persönlichkeiten und Geschehnissen, die frech, bekloppt und unverschämt sind. Ok, eine kleine Kritik hätte ich aber dann doch noch, am Ende hat mir noch eine Kleinigkeit gefehlt für die letzte Würze der Schadenfreude. Wer dieses Buch liest, wird sicher wissen was ich meine :)
Schöne Geschichte, sehr nah an der Protagonistin
Besonders gut an dem Buch hat mir gefallen, dass die Gefühle der Protagonistin toll vermittelt wurden und der humorvolle Schreibstil mich direkt in den Bann gezogen hat. Die Story selber hat mich nicht zu hundert Prozent abgeholt. Es kamen sehr viele Namen auf, die für die Geschichte nicht relevant waren und das Verhalten der Protagonistin hat mich im Laufe des Buches ein wenig genervt. Nicht das Beste Buch von Kerstin Gier aber dennoch nett zu lesen.
Unterhaltsam & kurzweilig, für nette Lesestunden genau der richtige Lesestoff. Das Leben nach Karl
Dieser Roman wanderte in mein Bücherregal, weil er von Kerstin Gier ist und mir "Gegensätze ziehen sich aus" so gut gefallen hat. Frau Gier ist die Grand Dame der deutschen Frauenliteratur. Sie schreibt sehr humorvoll. Vor allem ist sie berühmt für ihre Mütter Mafia Reihe und die Edelstein-Triologie. "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" teilt sich mit der Mütter Mafia das selbe Universum, so treten viele Nebencharaktere und Schauplätze aus dieser Reihe auf - die Handlung spielt z.B. ebenfalls in der Insektensiedlung. Der Leser wird in eine ziemlich trashige Szene hineingeworfen. Carolin liegt völlig betrunken am Boden, beschimpft jeden als Idiot, auch ihren unbekannten Helfer und brabbelt ständig Sätze auf polnisch, oder gibt damit an wie überlegen sie mit ihrem hohen IQ doch ist. Kein Wunder, dass sie nicht gerade Sympathien damit einfängt, oder? Nach dem Tod ihres 53 Jährigen Mannes ist sie bei ihrer Schwester Mimi und dem Schwager Ronnie untergekommen, die sich eigentlich um alle ihre Belange kümmern, eingeschlossen aller Rechtsstreitigkeiten. Die Parallelen zu Constanze (die Hauptperson der Mütter-Mafia-Reihe) sind auf den ersten Blick offensichtlich. Carolin musste niemals wirklich arbeiten, stattdessen studierte sie einen Studiengang nach dem nächsten und ihr Mann kümmerte sich um das finanzielle, der welches Wunder ganz schön vermögend war. Außerdem ist Carolins Ex, der Sohn ihres toten Mannes, oh, Wunder auch noch Anwalt. Zur Erklärung, Constanze musste auch niemals arbeiten, studierte nur, heiratete einen vermögenden Anwalt, lies sich scheiden und heiratete schließlich einen noch vermögenderen Anwalt, einen noch besseren als den Ex noch dazu, ha! Das ist auch der zweite Punkt, der Carolin nicht sympathisch erscheinen lässt. Sie ist so unselbstständig, obwohl sie sich als verdammtes Genie verkauft. Fraglich ob sie ohne Karl (das ist der verstorbene Gatte) sich jemals zurecht gefunden hätte in der großen, bösen Welt. Und nach dem das Offensichtliche klar ist, ist auch verständlich warum sie sich in einen so viel älteren Mann verliebte. Frau Karthaus-Kürten, die im Buchrückentext genannte Therapeutin, hat eigentlich recht mit ihren "Vater-Komplex" Theorien. Carolin beginnt auf Anraten dieser Therapeutin ein Tagebuch zu schreiben in dem sie die Geschichte von ihr und Karl niederschreibt. Diese Geschichte ist wirklich sehr interessant und lässt Carolin menschlicher wirken und Karl lebendig werden - danach ist jedenfalls klar, warum sie ihn geliebt hat. Nach mehr als der Hälfte des Buches rappelt sie sich auf, erscheint doch noch als Sympathieträgerin. Alles geht im Schnellverfahren gen Ende mit einer zufriedenstellenden Lösung für alle aus. Pardon, wenn ich hier zu viel verraten habe! Der Titel des Buches ist recht verwirrend. Mir ist nicht ganz klar geworden, warum Lügen eine solche große Rolle spielen. Carolin erzählt nicht alles ihre Person betreffend aus Angst vor Ablehnung, aber das ist ihr gutes Recht. Zum Schluss begeht sie zwar eine List, doch auch die ist keine wirkliche Lüge, da sie auch im Recht ist. Einzig der Bruder ihres Mannes - der raffgierige Onkel Thomas - macht sich der Lüge schuldig. Fürs Geld würde der werte Herr wohl alles tun, er ist es auch der Carolin immer wieder wegen des Erbes bequatscht. Hier hat Kerstin Gier einen super unsympathischen Charakter geschaffen - ich hatte mehrmals das Bedürfnis ihn von einer Klippe zu stürzen. Die Familie von Karl kommt allgemein nicht gut weg, bis auf seinen Sohn und Carolins Ex Leo, über den am Ende doch ein mildes Urteil gefällt wird. Besonders gemocht habe ich in der Nebenrolle Mimi und Ronnie, außerdem den Helfer in der Not. Oh, Wunder, sein Part fällt auch noch größer aus. Insgesamt ist "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" ein sehr unterhaltsamer, wie kurzweiliger Roman. An keiner Stelle verspürte ich das Bedürfnis die Geschichte möge sich doch bitte beeilen, Langweilige kam nicht auf. Für zwischendurch und nette Lesestunden genau der der richtige Lesestoff!
Okay, ich musste schmunzeln, aber das ist auch gar nicht so verkehrt bei dieser Geschichte. Kerstin Gier schafft es eben immer wieder ein solches Buch mit einem Augenzwinkern zu schreiben. Ich habe schon das ein oder andere Werk dieser Art von ihr lesen können und daher kenne ich diese Art ganz gut. Anders als ihre Jugenbücher, haben diese hier oftmals einen traurigen Hintergrund. Carolin ist 26 und gerade Witwe geworden. Ihr Mann war um einiges älter als sie. Doch schon vom ersten Satz an, musste ich wirklich schmunzeln. Ich konnte es mir jedes Mal bildlich vorstellen, wenn Carolin, mit ihrem IQ von 158, wieder irgendwas wirklich seltsames sagt oder macht. Aber dafür ist sie liebenswürdig, so verdreht sie auch ist. Es ist vorhersehbar, von der ersten Seite an, aber das macht nichts. Es geht nicht darum, sondern um das drumherum. Wie man etwas Trauriges so verpackt, dass man trotzdem gelegentlich lachen muss. Eine heitere Geschichte für triste Tage.
Ich habe "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" bereits vor einigen Jahren gelesen, konnte mich aber nicht mehr im Detail an die Geschichte erinnern, so dass mich die Hörbuchversion noch einmal wunderbar unterhalten konnte. Die Story: Carolin ist gerade mal 26 Jahre alt und bereits Witwe. Ihr sehr viel älterer Mann ist überraschend gestorben und nun muss sie nicht nur seinen Tod verarbeiten, sondern sich auch noch mit seiner teilweise geldgierigen Familie herumschlagen. Pikanterweise war sie vor der Ehe ihres verstorbenen Mannes mit dessen Sohn liiert, was die ganze Angelegenheit nicht gerade vereinfacht. Erst recht nicht, als Leo (der Sohn und Ex-Freund) eines Tages bei ihr auftaucht und um ein Gespräch bittet. Wie sie Carolin erst nach dem Tod ihres Mannes erfahren musste, hatte er scheinbar viel mehr Geld auf der hohen Kante, als sie geahnt hatte. Und aus diesem Grund muss sie sich nun mit Erbschaftsangelegenheiten herumschlagen, die sie so gar nicht zu interessieren scheinen. Die Charaktere: Carolin ist zwar überdurchschnittlich intelligent, aber gleichzeitig leider auch etwas tollpatschig, was sie mir auf Anhieb sympathisch machte. Obwohl es das Thema Tod eher bedrückend ist, schafft sie es einen selbst als trauernde Witwe zum Lachen zu bringen. Die Familie ihres Vaters, allen voran der geldgeile und selbsternannte Regisseur "Onkel Thomas", sind einfach ulkig und es ist äusserst amüsant zu sehen, wie Carolin mit diesen Karikaturen umgehen muss. Meine Meinung: Das Buch ist sehr kurzweilig, aber dennoch amüsant. Ich habe mich zu keiner Sekunde gelangweilt und Mirja Boes hat einen sehr angenehmen Erzählstil, der perfekt zur Story des Buches gepasst hatte. Als lustige Unterhaltung im Sommerurlaub kann ich das Hörbuch nur wärmstens weiterempfehlen!
Carolin ist 26, gerade frisch verwitwet, lebt bei ihrer Schwester und ihrem Mann und versucht irgendwie ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen. Im Buch lernen wir sie gu kennen und auch wie sie zu ihrem doch deutlich älterem Mann gekommen ist. Diese ganze Geschichte des kennenlernens ist eigentlich schon ziemlich interessant zu lesen und auch irgendwie eine Spur amüsant. Doch während sie versucht alles in den Griff zu bekommen, stellt sie fest, dass sie doch hauptsächlich von Idioten umgeben ist. Selbst ihre Psychologin scheint nicht die Beste in ihrem Job zu sein. Trotzdem schafft sie es langsam, alles irgendwie in den Griff zu bekommen und wieder ein wenig glücklich zu werden. Wieder einmal hat Kerstin Gier es geschafft, ein ernstes Thema mit ein wenig Humor zu behandeln und dabei doch nicht die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Die Gedanken der Protagonistin haben mir dabei sehr oft ein lachen entlockt. Und ich glaube, in manch Situation hätte ich wohl nicht mal annähernd andres reagiert. Ein wirklich wunderbares Buch für zwischendurch, was ich wirklich empfehlen kann.
Mit sechsundzwanzig rechnet man nicht damit Witwe zu werden. Und dabei ist Caroline gut im Rechnen, ja man könnte fast sagen sie ist ein Genie. Aber solche Dinge geschehen nun einmal, insbesondere wenn der Altersunterschied zwischen den Eheleuten groß war. Immerhin war ihr verstorbener Mann der Vater ihres Exfreundes. In ihrer Trauer hat Caroline bei ihrer Schwester Asyl bekommen und ergibt sich der betäubenden Wirkung des Alkohols. Da trifft sie unverhofft auf einen Fremden, der sie nach ihrer ersten nächtlichen Alkoholtour nach Hause bringt. Caro sieht ein dass es an der Zeit ist einen Therapeuten aufzusuchen, denn allein scheint sie die Vergangenheit nicht bewältigen zu können. Ein typischer Chiklit-Roman, mit seichter Handlung, dafür aber sehr unterhaltsam zu lesen. Ich habe ziemlich lange beim Arzt sitzen müssen und hatte das Buch da schon fast durch. Kerstin Gier hat einen leichten Erzählstil, der sich flüssig lesen lässt. Nun darf man bei solchen Romanen keine tiefgreifende Entwicklung der Charaktere erwarten, oder gar plausible Begebenheiten, die sich auch so im wahren Leben finden lassen. Da dies bei mir nicht der Fall war, habe ich mich einfach nur unterhalten lassen. Die witzigen Begebenheiten fand ich nur ein bisschen plump, warum ich dem ganzen Werk nur drei Sterne gegeben habe. Die Figuren waren auch nicht so authentisch, dass sie mir über einen längeren Zeitraum im Gedächtnis haften geblieben wären. Von daher ist dies einfach mal Lektüre zum Zurücklehnen und Kopf abschalten. Muss auch mal sein.
Leider zu langwierig
Kerstin Giers Roman "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" hat mich leider etwas enttäuscht. Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin Carolin, die nach dem Tod ihres Ehemanns in eine tiefe Depression verfällt und sich in Therapie begibt. Diese Thematik ist zwar sehr ernst und berührend, doch die Umsetzung ließ für mich zu wünschen übrig. Der Erbstreit mit den Hinterbliebenen und die Beziehung zu ihrem "schwulen" Freund bringen zwar einige interessante Aspekte in die Handlung, jedoch empfand ich die Erzählweise als zäh. Ich hatte gehofft, dass Carolin schneller aus ihrer Trauer und Depression herausfindet, doch leider geschieht dies erst auf den letzten 20 Seiten des Buches. Diese lange Phase des Leidens und der inneren Kämpfe hat die Geschichte für mich etwas in die Länge gezogen und ich hätte mir gewünscht, dass die Entwicklung der Protagonistin dynamischer verläuft. Insgesamt bietet das Buch einige tiefgründige Momente und behandelt wichtige Themen, doch die langsame Erzählweise und die späte Wendung in Carolins Heilungsprozess haben meinen Lesegenuss stark beeinträchtigt. Vielleicht ist es für Leser, die sich intensiver mit Trauerbewältigung auseinandersetzen möchten, dennoch eine lohnenswerte Lektüre.
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Carolin ist 26 - und ihre große Liebe gerade gestorben. Wirklich gestorben, nicht nur im übertragenen Sinne tot. In ihrer Trauer muss sie sich nun mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich erstmals in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht und ein kleines Vermögen für Schuhe ausgibt. Und sich von Idioten umzingelt fühlt. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein. Ihre besorgte Familie und ein ausgestopfter Foxterrier mit Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" helfen ihr bei einem Neuanfang ...
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Author Description
Kerstin Gier, geboren 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Die Mütter-Mafia-Romane sind längst Kult. Dank ihrer Jugendromane, der Edelstein-Trilogie und Silber, ist ihre Fangemeinde noch größer geworden. Die sympathische Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.
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In Wahrheit wird vielmehr gelogen von Kerstin Gier
Carolin Schütz ist hochintelligent, 26 – und Witwe. Es fällt ihr schwer, nach diesem Schicksalsschlag ins Leben zurückzufinden und sich nicht selbst aufzugeben. Immerhin wird sie zudem von der Familie ihres verstorbenen Mannes tyrannisiert, der ihr, ohne ihr Wissen, eine ganze Stange Geld vererbt hat. Während ihre Familie sie versucht zu überzeugen um das Erbe zu kämpfen, hat Carolin gar kein so richtiges Interesse daran. Ihr über alles geliebter Karl ist tot, der Mensch, der sie bedingungslos geliebt hat und ihre Eigenarten zu schätzen wusste. Das Buch ist ein kleines Wiedersehen mit Constanze und Co. Bei Carolin handelt es sich hier um die kleine Schwester von Mimi. Carolin ist nicht nur hochintelligent, sondern auch unheimlich sarkastisch. Dennoch führen verschiedene Umstände dazu, dass sie den Vater ihres damaligen Freundes Leo kennen und lieben lernt. Mit Humor und Einfühlungsvermögen begleitet man Carolin durch den Prozess der Trauer und kommt dann schließlich zu einem runden Ende. Das Buch war mir insgesamt ein wenig zu kurz, gerade einige Stellen wurde im Zeitraffer beschrieben und insgesamt wurde mir zu wenig auf die später innige Freundschaft zu Justus eingegangen. Dennoch hatte ich soweit meinen Spaß damit. Der Humor hat wieder perfekt gestimmt und viele Szenen haben mir Lachtränen in die Augen schießen lassen
Immer wieder der Wahnsinn!
Kerstin Gier ist einfach super, das hat dieses Buch wieder einmal bewiesen. Es liest sich gut, offenbart vermeintlich Unbemerktes und entringt selbst sehr ernsten Menschen zumindest Schmunzeln. Ich würde aber behaupten, dass sich bei ihren Büchern kaum jemand ein Lachen verkneifen kann. Sie schreibt göttlich leicht, daher lese ich Ihre Bücher gerne zwischen dicken Fantasy-Romanen oder wenn die Stimmung wieder etwas Humor vertragen kann. Carolin macht eine schwere Zeit durch, aber mit einem IQ von 158 nimmt man alles etwas anders wahr. Die Menschen lügen und betrügen, aber man kann an kleinen Gesten, Blicken und Wörtern viel rauslesen. Muss Sie ihren Lebensweg hinterfragen? Muss Sie sich verstellen, um anderen zu gefallen und funktioniert es? Fällt die Liebe einem vor die Füße? Mit welchen Vorurteilen werden Menschen bedacht? Eine wirklich witzige und leichte Aufarbeitung vieler Themen, die viel zu oft in der Lebensspanne einzelner Menschen Platz finden.
Kommt da noch was?
Als ich gelesen habe, dass das Buch, Teil der Mütter Mafia ist, war ich hellauf begeistert. Leider spielt es aber nur in dem Universum und hat nichts mit der eigentlichen Reihe zu tun. Mir war das Buch zu zäh, voll mit Klischees und zu "depressiv" eingestellt. Ich hab oft darauf gewartet, dass jetzt irgendwas passiert und das Handlung XY irgendeinen tiefen Hintergrund hat, aber eigentlich war es nur eine Erzählung mit einem offenen Ende. Hab mir mehr versprochen.
Genau das Richtige für Schmuddelwettertage
Kam richtig gut rein in das Buch und der Humor traf genau meinen Nerv. Auch wenn es sich um den Verlust eines geliebten Menschen und den damit einhergehenden Stress wie die erbaufteiling geht, wird die Geschichte witzig erzählt. Mit Kuriosen Persönlichkeiten und Geschehnissen, die frech, bekloppt und unverschämt sind. Ok, eine kleine Kritik hätte ich aber dann doch noch, am Ende hat mir noch eine Kleinigkeit gefehlt für die letzte Würze der Schadenfreude. Wer dieses Buch liest, wird sicher wissen was ich meine :)
Schöne Geschichte, sehr nah an der Protagonistin
Besonders gut an dem Buch hat mir gefallen, dass die Gefühle der Protagonistin toll vermittelt wurden und der humorvolle Schreibstil mich direkt in den Bann gezogen hat. Die Story selber hat mich nicht zu hundert Prozent abgeholt. Es kamen sehr viele Namen auf, die für die Geschichte nicht relevant waren und das Verhalten der Protagonistin hat mich im Laufe des Buches ein wenig genervt. Nicht das Beste Buch von Kerstin Gier aber dennoch nett zu lesen.
Unterhaltsam & kurzweilig, für nette Lesestunden genau der richtige Lesestoff. Das Leben nach Karl
Dieser Roman wanderte in mein Bücherregal, weil er von Kerstin Gier ist und mir "Gegensätze ziehen sich aus" so gut gefallen hat. Frau Gier ist die Grand Dame der deutschen Frauenliteratur. Sie schreibt sehr humorvoll. Vor allem ist sie berühmt für ihre Mütter Mafia Reihe und die Edelstein-Triologie. "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" teilt sich mit der Mütter Mafia das selbe Universum, so treten viele Nebencharaktere und Schauplätze aus dieser Reihe auf - die Handlung spielt z.B. ebenfalls in der Insektensiedlung. Der Leser wird in eine ziemlich trashige Szene hineingeworfen. Carolin liegt völlig betrunken am Boden, beschimpft jeden als Idiot, auch ihren unbekannten Helfer und brabbelt ständig Sätze auf polnisch, oder gibt damit an wie überlegen sie mit ihrem hohen IQ doch ist. Kein Wunder, dass sie nicht gerade Sympathien damit einfängt, oder? Nach dem Tod ihres 53 Jährigen Mannes ist sie bei ihrer Schwester Mimi und dem Schwager Ronnie untergekommen, die sich eigentlich um alle ihre Belange kümmern, eingeschlossen aller Rechtsstreitigkeiten. Die Parallelen zu Constanze (die Hauptperson der Mütter-Mafia-Reihe) sind auf den ersten Blick offensichtlich. Carolin musste niemals wirklich arbeiten, stattdessen studierte sie einen Studiengang nach dem nächsten und ihr Mann kümmerte sich um das finanzielle, der welches Wunder ganz schön vermögend war. Außerdem ist Carolins Ex, der Sohn ihres toten Mannes, oh, Wunder auch noch Anwalt. Zur Erklärung, Constanze musste auch niemals arbeiten, studierte nur, heiratete einen vermögenden Anwalt, lies sich scheiden und heiratete schließlich einen noch vermögenderen Anwalt, einen noch besseren als den Ex noch dazu, ha! Das ist auch der zweite Punkt, der Carolin nicht sympathisch erscheinen lässt. Sie ist so unselbstständig, obwohl sie sich als verdammtes Genie verkauft. Fraglich ob sie ohne Karl (das ist der verstorbene Gatte) sich jemals zurecht gefunden hätte in der großen, bösen Welt. Und nach dem das Offensichtliche klar ist, ist auch verständlich warum sie sich in einen so viel älteren Mann verliebte. Frau Karthaus-Kürten, die im Buchrückentext genannte Therapeutin, hat eigentlich recht mit ihren "Vater-Komplex" Theorien. Carolin beginnt auf Anraten dieser Therapeutin ein Tagebuch zu schreiben in dem sie die Geschichte von ihr und Karl niederschreibt. Diese Geschichte ist wirklich sehr interessant und lässt Carolin menschlicher wirken und Karl lebendig werden - danach ist jedenfalls klar, warum sie ihn geliebt hat. Nach mehr als der Hälfte des Buches rappelt sie sich auf, erscheint doch noch als Sympathieträgerin. Alles geht im Schnellverfahren gen Ende mit einer zufriedenstellenden Lösung für alle aus. Pardon, wenn ich hier zu viel verraten habe! Der Titel des Buches ist recht verwirrend. Mir ist nicht ganz klar geworden, warum Lügen eine solche große Rolle spielen. Carolin erzählt nicht alles ihre Person betreffend aus Angst vor Ablehnung, aber das ist ihr gutes Recht. Zum Schluss begeht sie zwar eine List, doch auch die ist keine wirkliche Lüge, da sie auch im Recht ist. Einzig der Bruder ihres Mannes - der raffgierige Onkel Thomas - macht sich der Lüge schuldig. Fürs Geld würde der werte Herr wohl alles tun, er ist es auch der Carolin immer wieder wegen des Erbes bequatscht. Hier hat Kerstin Gier einen super unsympathischen Charakter geschaffen - ich hatte mehrmals das Bedürfnis ihn von einer Klippe zu stürzen. Die Familie von Karl kommt allgemein nicht gut weg, bis auf seinen Sohn und Carolins Ex Leo, über den am Ende doch ein mildes Urteil gefällt wird. Besonders gemocht habe ich in der Nebenrolle Mimi und Ronnie, außerdem den Helfer in der Not. Oh, Wunder, sein Part fällt auch noch größer aus. Insgesamt ist "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" ein sehr unterhaltsamer, wie kurzweiliger Roman. An keiner Stelle verspürte ich das Bedürfnis die Geschichte möge sich doch bitte beeilen, Langweilige kam nicht auf. Für zwischendurch und nette Lesestunden genau der der richtige Lesestoff!
Okay, ich musste schmunzeln, aber das ist auch gar nicht so verkehrt bei dieser Geschichte. Kerstin Gier schafft es eben immer wieder ein solches Buch mit einem Augenzwinkern zu schreiben. Ich habe schon das ein oder andere Werk dieser Art von ihr lesen können und daher kenne ich diese Art ganz gut. Anders als ihre Jugenbücher, haben diese hier oftmals einen traurigen Hintergrund. Carolin ist 26 und gerade Witwe geworden. Ihr Mann war um einiges älter als sie. Doch schon vom ersten Satz an, musste ich wirklich schmunzeln. Ich konnte es mir jedes Mal bildlich vorstellen, wenn Carolin, mit ihrem IQ von 158, wieder irgendwas wirklich seltsames sagt oder macht. Aber dafür ist sie liebenswürdig, so verdreht sie auch ist. Es ist vorhersehbar, von der ersten Seite an, aber das macht nichts. Es geht nicht darum, sondern um das drumherum. Wie man etwas Trauriges so verpackt, dass man trotzdem gelegentlich lachen muss. Eine heitere Geschichte für triste Tage.
Ich habe "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" bereits vor einigen Jahren gelesen, konnte mich aber nicht mehr im Detail an die Geschichte erinnern, so dass mich die Hörbuchversion noch einmal wunderbar unterhalten konnte. Die Story: Carolin ist gerade mal 26 Jahre alt und bereits Witwe. Ihr sehr viel älterer Mann ist überraschend gestorben und nun muss sie nicht nur seinen Tod verarbeiten, sondern sich auch noch mit seiner teilweise geldgierigen Familie herumschlagen. Pikanterweise war sie vor der Ehe ihres verstorbenen Mannes mit dessen Sohn liiert, was die ganze Angelegenheit nicht gerade vereinfacht. Erst recht nicht, als Leo (der Sohn und Ex-Freund) eines Tages bei ihr auftaucht und um ein Gespräch bittet. Wie sie Carolin erst nach dem Tod ihres Mannes erfahren musste, hatte er scheinbar viel mehr Geld auf der hohen Kante, als sie geahnt hatte. Und aus diesem Grund muss sie sich nun mit Erbschaftsangelegenheiten herumschlagen, die sie so gar nicht zu interessieren scheinen. Die Charaktere: Carolin ist zwar überdurchschnittlich intelligent, aber gleichzeitig leider auch etwas tollpatschig, was sie mir auf Anhieb sympathisch machte. Obwohl es das Thema Tod eher bedrückend ist, schafft sie es einen selbst als trauernde Witwe zum Lachen zu bringen. Die Familie ihres Vaters, allen voran der geldgeile und selbsternannte Regisseur "Onkel Thomas", sind einfach ulkig und es ist äusserst amüsant zu sehen, wie Carolin mit diesen Karikaturen umgehen muss. Meine Meinung: Das Buch ist sehr kurzweilig, aber dennoch amüsant. Ich habe mich zu keiner Sekunde gelangweilt und Mirja Boes hat einen sehr angenehmen Erzählstil, der perfekt zur Story des Buches gepasst hatte. Als lustige Unterhaltung im Sommerurlaub kann ich das Hörbuch nur wärmstens weiterempfehlen!
Carolin ist 26, gerade frisch verwitwet, lebt bei ihrer Schwester und ihrem Mann und versucht irgendwie ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen. Im Buch lernen wir sie gu kennen und auch wie sie zu ihrem doch deutlich älterem Mann gekommen ist. Diese ganze Geschichte des kennenlernens ist eigentlich schon ziemlich interessant zu lesen und auch irgendwie eine Spur amüsant. Doch während sie versucht alles in den Griff zu bekommen, stellt sie fest, dass sie doch hauptsächlich von Idioten umgeben ist. Selbst ihre Psychologin scheint nicht die Beste in ihrem Job zu sein. Trotzdem schafft sie es langsam, alles irgendwie in den Griff zu bekommen und wieder ein wenig glücklich zu werden. Wieder einmal hat Kerstin Gier es geschafft, ein ernstes Thema mit ein wenig Humor zu behandeln und dabei doch nicht die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Die Gedanken der Protagonistin haben mir dabei sehr oft ein lachen entlockt. Und ich glaube, in manch Situation hätte ich wohl nicht mal annähernd andres reagiert. Ein wirklich wunderbares Buch für zwischendurch, was ich wirklich empfehlen kann.
Mit sechsundzwanzig rechnet man nicht damit Witwe zu werden. Und dabei ist Caroline gut im Rechnen, ja man könnte fast sagen sie ist ein Genie. Aber solche Dinge geschehen nun einmal, insbesondere wenn der Altersunterschied zwischen den Eheleuten groß war. Immerhin war ihr verstorbener Mann der Vater ihres Exfreundes. In ihrer Trauer hat Caroline bei ihrer Schwester Asyl bekommen und ergibt sich der betäubenden Wirkung des Alkohols. Da trifft sie unverhofft auf einen Fremden, der sie nach ihrer ersten nächtlichen Alkoholtour nach Hause bringt. Caro sieht ein dass es an der Zeit ist einen Therapeuten aufzusuchen, denn allein scheint sie die Vergangenheit nicht bewältigen zu können. Ein typischer Chiklit-Roman, mit seichter Handlung, dafür aber sehr unterhaltsam zu lesen. Ich habe ziemlich lange beim Arzt sitzen müssen und hatte das Buch da schon fast durch. Kerstin Gier hat einen leichten Erzählstil, der sich flüssig lesen lässt. Nun darf man bei solchen Romanen keine tiefgreifende Entwicklung der Charaktere erwarten, oder gar plausible Begebenheiten, die sich auch so im wahren Leben finden lassen. Da dies bei mir nicht der Fall war, habe ich mich einfach nur unterhalten lassen. Die witzigen Begebenheiten fand ich nur ein bisschen plump, warum ich dem ganzen Werk nur drei Sterne gegeben habe. Die Figuren waren auch nicht so authentisch, dass sie mir über einen längeren Zeitraum im Gedächtnis haften geblieben wären. Von daher ist dies einfach mal Lektüre zum Zurücklehnen und Kopf abschalten. Muss auch mal sein.
Leider zu langwierig
Kerstin Giers Roman "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" hat mich leider etwas enttäuscht. Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin Carolin, die nach dem Tod ihres Ehemanns in eine tiefe Depression verfällt und sich in Therapie begibt. Diese Thematik ist zwar sehr ernst und berührend, doch die Umsetzung ließ für mich zu wünschen übrig. Der Erbstreit mit den Hinterbliebenen und die Beziehung zu ihrem "schwulen" Freund bringen zwar einige interessante Aspekte in die Handlung, jedoch empfand ich die Erzählweise als zäh. Ich hatte gehofft, dass Carolin schneller aus ihrer Trauer und Depression herausfindet, doch leider geschieht dies erst auf den letzten 20 Seiten des Buches. Diese lange Phase des Leidens und der inneren Kämpfe hat die Geschichte für mich etwas in die Länge gezogen und ich hätte mir gewünscht, dass die Entwicklung der Protagonistin dynamischer verläuft. Insgesamt bietet das Buch einige tiefgründige Momente und behandelt wichtige Themen, doch die langsame Erzählweise und die späte Wendung in Carolins Heilungsprozess haben meinen Lesegenuss stark beeinträchtigt. Vielleicht ist es für Leser, die sich intensiver mit Trauerbewältigung auseinandersetzen möchten, dennoch eine lohnenswerte Lektüre.



























