Der Club der toten Dichter
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Description
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks.
Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...
Book Information
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wer hier nicht Rotz und Wasser heult, hat keine Seele
Schon lange hat mich kein Buch emotional so mitgenommen, uff! Jeder Teenager, aber vor allem jeder Junge bzw. auch jeder erwachsene Mann sollte dieses Buch gelesen haben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich unter anderem auch darüber traurig bin, dass es schon vorbei ist. Absolutes Meisterwerk!!!!
Carpe diem
Mal eine ganze andere Schreibweise, während zwischen den Personen gewechselt wird, gibt es nicht immer einen Absatz oder Kapitelsprung. Von daher musste man schon aufpassen, bei wem man gerade ist. Das Ende fand ich vorhersehbar, aber dennoch ein tolles Buch. Auf das Buch kam ich, nachdem ich einen Test gemacht habe, welches Buch ich unbedingt lesen sollte. Und ich möchte es nicht missen 🤓📚

Insgesamt ein Werk, welches vielleicht für Fans des Films interessant sein könnte. Aber im Vergleich dazu fehlt mir hier eindeutig die Tiefe, was Charakterzeichnungen und Handlung angeht. Auch wenn immer wieder mal gute Ansätze zu erkennen sind.
N.H. Kleinbaum - ,,Der Club der toten Dichter" Übersetzer: Ekkehart Reinke Basierend auf dem Drehbuch des gleichnamigen Films hat die Autorin einen kurzen Roman verfasst. Zu Beginn lernen wir den sehr schüchternen Todd Anderson kennen, welcher auf das renommierte Jungs-Internat Welton in Vermont kommt. Zeitgleich zum neuen Schuljahr bekommt die Schule einen neuen Lehrer in Englisch. John Keating, welcher selbst einst ein herausragender Schüler eben dieser Einrichtung war. Er verzaubert die Jungen sehr schnell durch seinen ungewöhnlichen Unterricht, mit eher ungewöhnlichen Methoden. Er bringt den Jungs die Liebe zur Literatur und der Lyrik nahe und spornt die Jungs immer weiter an, ihre verborgenen Potenziale zu nutzen. Stichworte sind hierbei ,,Carpe Diem",also Nutze den Tag. Bei Nachforschungen zum neuen Lehrer, erfährt die Gruppe um Todd vom ,,Club der Toten Dichter". Ein geheimer Verbund, in dem einander Gedichte und Texte vorgetragen werden und sich jeder dazu anstachelt seine Gefühle in der eigenen Sprache auszudrücken. Der kurze Roman behandelt klassische Themen von jungen Menschen, die kurz vor dem Abschluss der Highschool stehen. Es geht um die erste Liebe, Stress mit den Eltern, oder einfach den Platz im eigenen Leben zu finden. Wie oben erwähnt, basiert der Roman auf einem Drehbuch, was man beim Lesen auch recht schnell merkt. Die Kapitel sind relativ kurz und eher skizzenhaft geschrieben, weshalb die handelnden Personen nicht leicht zu greifen sind, wenn man den Film nicht wie ich, schon im Hinterkopf hat. Sehr gut haben mir die kurzen Szenen gefallen, in denen es um den Unterricht von Mr. Keating geht. Wie er über Literatur spricht und die Schüler an seinen Lippen hängen ist wirklich eindrucksvoll. Auch sein Humor gefällt mir gut, was im Film nochmal deutlich besser zur Geltung kommt. Ein Lehrer, welchen ich in meiner Schulzeit gebraucht hätte. Dann wäre ich vielleicht auch mit etwas mehr Interesse an Gedichte und Romane herangegangen. Insgesamt ein Werk, welches vielleicht für Fans des Films interessant sein könnte. Aber im Vergleich dazu fehlt mir hier eindeutig die Tiefe, was Charakterzeichnungen und Handlung angeht. Auch wenn immer wieder mal gute Ansätze zu erkennen sind. Wer aufs Lesen keine Lust hat, dem kann ich ausnahmsweise mal die Verfilmung unbedingt ans Herz legen, der um Längen besser ist.

Die Welt der Dichtung als Spiegel des eigenen Lebens
Der Herbst hat mich dazu inspiriert, zu einem literarischen Klassiker zu greifen, und ich hätte keine bessere Wahl treffen können als „Der Club der toten Dichter“ von N.H. Kleinbaum. Dieses Buch ist eine beeindruckende Hommage an die Macht von Poesie, Individualität und der Drang, sein eigenes Leben zu gestalten – und lässt sich in kürzester Zeit verschlingen. Die Geschichte spielt im konservativen Welton-Internat, einem Elite-Jungen-College, das von rigiden Regeln und der Erwartung an perfekte akademische Leistungen geprägt ist. Die Atmosphäre dort ist rau und kalt, doch die Ankunft des neuen Englischlehrers Mr. Keating bringt frischen Wind. Seine Leidenschaft für Literatur und seine unkonventionellen Methoden rütteln die Schüler auf. Er fordert sie heraus, für sich selbst zu denken und ihre Träume zu verfolgen – ein radikaler Gedanke an einem Ort, an dem Disziplin alles ist. Besonders berührend ist, wie Keating seine Schüler inspiriert, die Welt der Dichtung als Spiegel des eigenen Lebens zu sehen und durch den legendären „Club der toten Dichter“ den Mut zur Selbstverwirklichung zu entwickeln. Die Jungen – darunter der sensible Neil und der schüchterne Todd – finden in der geheimen Wiederbelebung des Clubs eine Flucht aus der erdrückenden Welt der Erwartungen und Zwänge. Es ist jedoch keine rein romantische Geschichte von Freiheit und Selbstbestimmung; die Tragik baut sich mit jedem Kapitel intensiver auf, bis sie in einem zutiefst bewegenden Eklat gipfelt, der den Leser erschüttert zurücklässt. Für die Länge des Buches hat der Autor eine eindrucksvolle Geschichte erzählt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann hätte Kleinbaum weitere Seiten füllen können um den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen. Nun freue ich mich darauf, auch den Film zu sehen, der diese berührende Geschichte bestimmt noch einmal auf ganz eigene Weise zum Leben erweckt.
Ein Buch, das aufrüttelt, inspiriert und mitten ins Herz trifft.
In Der Club der toten Dichter erzählt N. H. Kleinbaum von einer Gruppe junger Menschen, die lernen, ihr eigenes Leben zu hinterfragen und den Mut finden, es wirklich zu leben. Was als inspirierende Schulgeschichte beginnt, entwickelt schnell eine besondere Tiefe. John Keating steht dabei für mehr als nur einen Lehrer: Er ist ein Impuls, ein Aufbruch, ein leises „Mehr ist möglich“. Seine Worte hallen nach weit über die Seiten hinaus. Besonders berührend ist, wie sich die Figuren verändern. Zwischen Druck, Erwartungen und eigenen Träumen entstehen Momente, die gleichzeitig schön und schmerzhaft sind. Die Geschichte zeigt, wie nah Mut und Verletzlichkeit beieinander liegen. Ein intensiver Coming-of-Age-Roman über Freiheit, Selbstfindung und die Kraft von Worten und darüber, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn er nicht der einfachste ist.
„Der Club der toten Dichter“ von N.H. Kleinbaum ist eine Romanadaption des gleichnamigen Films von 1989. Obwohl es oft kritisch gesehen wird, wenn Bücher auf Filmen basieren und nicht umgekehrt, gelingt es Kleinbaum dennoch, die Essenz der filmischen Erzählung kraftvoll und berührend in die schriftliche Form zu übertragen.
Was dieses Buch so besonders macht, ist die tiefgründige Botschaft, die es vermittelt. Es geht um mehr als nur Poesie – es handelt von Selbstentfaltung, Individualität und der Suche nach dem eigenen Weg. Kleinbaum greift die Themen der Freiheit, des Aufbegehrens gegen gesellschaftliche Normen und der Tragik jugendlicher Rebellion auf bewegende Weise auf. Obwohl es als Buch zum Film angesehen wird, vermag die Geschichte auch unabhängig davon zu fesseln. Kleinbaums Stil ist einfach, aber prägnant, was den emotionalen Kern der Handlung in den Vordergrund rückt. Die Figuren, insbesondere Keating und die Schüler, sind überzeugend gezeichnet und ihre Entwicklung über die Geschichte hinweg wirkt authentisch. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Der Club der toten Dichter“ nicht nur ein Werk für Fans des Films ist, sondern eine eigenständige, inspirierende Geschichte. Es ermutigt den Leser, über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken und den Mut zu finden, das Leben in vollen Zügen zu leben.
Ich LIEBE dieses Buch
Wir sehen immer wie Bücher verfilmt werden (und das gelingt leider nicht immer) Diesmal ein umgekehrtes Beispiel ein Film wird zu einem Buch und diesmal ist es so gut, dass man dieses Buch zur Liste der Bücher aufnimmt, die man im Leben gelesen haben sollte. Ich denke mehr muss man zu diesem Buch nicht sagen. Ich liebe dieses Buch und werde es immer und immer wieder lesen! Es ist einfach schön einen Lehrer zu sehen, der seinen Schülern mehr fürs Leben mitgibt, als nur den Lehrstoff. Hätte mir selbst auch einen solchen Lehrer gewünscht…

5/5 ⭐️ Carpe Diem !
“Der Club der toten Dichter” erzählt von Schülern eines Internats, die durch ihren Lehrer John Keating inspiriert werden, ihre eigenen Träume zu verfolgen und das Leben durch die Philosophie “Carpe Diem” zu genießen. Durch seine unkonventionellen Methoden gründen sie einen geheimen Poesieclub, was letztlich zu Konflikten mit der konservativen Schule führt.
Wie schwierig es für uns ist, in Gegenwart von anderen unserer eigenen Stimme zu lauschen und an unseren Glaubenssätzen festzuhalten.
Der Club der toten Dichter überzeugt nicht nur durch die Kraft seiner Gedichte, sondern vor allem durch die vielfältigen Themenfelder, die der Roman behandelt. Der Lehrer Mr. Keating möchte seine Schüler dazu anregen, den Tag zu nutzen (Carpe diem) und das Leben bewusst zu gestalten. Das zentrale Sinnbild dieses Motivs ist die Selbstbestimmung über das eigene Leben sowie die Verwirklichung persönlicher Träume und Wünsche – auch dann, wenn diese den gesellschaftlichen oder elterlichen Erwartungen widersprechen, wie im Fall von Neil, der Schauspieler werden möchte. Der Roman versteht es, den Leser immer wieder emotional zu berühren: sei es durch die wachsende Gemeinschaft innerhalb des Clubs, durch die Freundschaft zwischen den Schülern – etwa, wenn Todd erstmals offen über seinen Geburtstag spricht – oder durch die gegenseitige Unterstützung, als die Jungen Neils Theaterstück besuchen. Zugleich macht das Buch deutlich, welche Folgen Worte und Handlungen haben können. Es zeigt, dass die Macht der Sprache – auf Gefühle, auf andere und auf einen selbst – nicht zu unterschätzen ist. Besonders wichtig ist die Botschaft, dass junge Menschen zu frei denkenden Persönlichkeiten heranwachsen sollen – mit eigenen Meinungen, Träumen und Zielen – anstatt die ungelebten Leben ihrer Eltern fortzuführen. Ein Kritikpunkt bleibt jedoch: die Übergriffigkeit von Knox gegenüber Chris, die im Roman kaum problematisiert wird – und noch dazu damit endet, dass er mit seinem Verhalten Erfolg hat.
Der Mut zum freien Denken und welch Konsequenzen Worte und Taten haben können...
Eigene Meinung Bei einem Buch von nicht mehr als 160 Seiten, ist der Lesespaß meist sehr schnell vorbei. Ich hätte noch mindestens 400 Seiten mehr lesen können vom Club der toten Dichter, weil ich wirklich sagen kann – nein- sagen muss das mich dieses Buch wirklich getroffen hat… Viele kennen wohl den gleichnamigen Film mit der wunderbaren Besetzung von Robin Williams. Der Autor hat hier Mr. Keating genauso getroffen, wie ich Robin Williams in der Rolle sehe. N.H. Kleinbaum schafft es umstandslos die Zeit einzufangen. Gefangen zwischen Disziplin und dem Mut selbständig zu denken, und für sich selber einzustehen und auch über den Tellerrand hinaus zu blicken, verleiht diesem Buch mehr als nur eine wichtige Message. Der Schreibstil ist dabei klar, poetisch und emotional. Witz, Charme, tolle Charaktere und eine Geschichte die verletzt, gibt es on top. Ich lese hier aus der dritten Sicht von jeweils anderen Charakteren. Die Sprünge zwischen diesen, waren allerdings verständlich und ich hatte nicht das Gefühl mich erst wieder einlesen zu müssen. John Keating der neue Englischlehrer trägt dazu bei, das die Jungen vom Welton Internat über sich selbst hinauswachsen. Während der Geschichte erlebe ich die verschiedensten Charakterentwicklungen der Jungengruppe die den Club der toten Dichter wieder aufleben lassen. Keating selbst hatte diesen Club damals gegründet, als er selbst noch Schüler auf dem Welton Internat war. Die Kapitel sind schnell, aber nicht übereilt. Die Geschichte behandelt so viele Thematiken wie Liebe, Mut, Freundschaft, Loyalität, Poesie und allgemein die Kraft der Worte. Während es in diesem Internat um Disziplin und Fleiß geht, geht es (durch Mr. Keating) auch um das freie Denken, die Schönheit von Worten, und Konsequenzen. Die Charaktere, egal ob es um die Jungen, die Lehrer, die Nebencharaktere oder auch Eltern geht, werden so greifbar. Trotz der Kürze des Buches, bekomme ich einen Einblick auf die verschiedenen Charakterstärken, oder auch Charakterschwächen. Ich hätte so, so gern mehr Hintergrund von den einzelnen Charakteren erfahren. Wie geht es weiter? Wie kam es zur Aufnahme auf das Walton Internat? Fragen die leider nicht geklärt werden, aber die ich so gerne beantwortet gehabt hätte. Mein abschließendes Fazit Trotz einer Länge von nur 160 Seiten, hat mir dieses Buch so viel gegeben. Der Balance Akt zwischen Disziplin und Freiheit, die Art für sich selbst einzustehen, die Konsequenzen die Schlussendlich getragen werden müssen und das meist von den falschen. Worte können zu einer Waffe werden. Taten können dieser Waffe zum Schuss verhelfen. Ich habe in dem Buch viel gelacht, wurde sehr oft zum Nachdenken angeregt, und ich habe geweint. Und das ebenfalls sehr viel. Ich bin der Meinung das wir in der Welt, mehr von den Mr. Keatings brauchen. Mehr Clubs der toten Dichter. Ich kann dieses Buch jeden ans Herz legen, der für ein paar Stunden die komplette emotionale Achterbahn fahren möchte, und der vielleicht wirklich auch etwas tiefgehendes sucht. Der Club der toten Dichter ist schon jetzt, eines meiner Jahreshighlights geworden. “Sie werden mich in Zukunft mit Mr. Keating anreden, oder wenn Sie mutiger sind, mit O Käpten, mein Käpten!” S. 27

So wenige Seiten und so viel Inhalt
Wie kann man nur so viele Emotionen und Ideale in ein so kurzes Buch verpacken? Jeder sollte dieses Buch gelesen haben und sich selbst hinterfragen. Spoiler: Wer ein Happy End erwartet wird enttäuscht. Wer jedoch große Emotionen erwartet wird definitiv zufriedengestellt.
empfehlenswert !!
das buch erfüllt folgende kriterien für ein gutes buch: - länge: relativ kurz, jedoch ist die menge an informationen perfekt getroffen, da nicht nur eine situation thematisiert wird, sondern mehrere, aber ohne den leser zu überfordern - schwerpunkt: das buch hat mehrere ebenen in bezug auf die thematik, denn es kommt kritik an die gesellschaft vor, aber auch philosophische ansätze und der umgang mit gefühlen. - bezug zur realität: das buch ist ziemlich realitätsnah mit paar ungewöhnlichen elementen, die die erzählung unterhaltsamer gestalten. die problematik kann leicht auf sich selbst bezogen/übertragen werden, wodurch das mitfühlen erleichtert wird und die experience beim lesen verschönert wird.
Eine wichtige Story über das eigene Denken und die eigene Meinung und welche Folgen unser Handeln haben kann. Eine traurige Geschichte über den Einfluss der Eltern auf ihre Kinder und wohin es führen kann, wenn man seinen Kindern keinen Freiraum lässt. Das Ende zeigt auch wie schnell wir sind, die Schuld von uns zu weisen(auch wenn sie m eigentlich nicht schuldig am Geschehen selbst waren) und bereitwillig jemanden in die Schuhe zu schieben.
Wunderschönes kurzes Buch über die Liebe zu Gedichten
Ich habe ja bereits den Film schon so oft geschaut und geliebt und nun auch endlich das Buch gelesen. Beide sind wirklich unglaublich gut. Ich empfehle dieses Buch jedem, der für sich die Liebe zu Gedichten finden möchte. Carpe Diem! Nutze den Tag! Die Charaktere sind wundervoll (bis auf das ich einen nicht mag) und man kommt wirklich schnell und leicht durch das Buch. Es geht darum das man mit Gewohnheiten brechen und Neues erlernen und erleben soll, man darf sein Leben ebenso nicht von anderen bestimmen lassen und sich durchsetzen um das zu bekommen was man wirklich haben will, um das zu tun was man wirklich im Leben tun möchte, den am Ende des Lebens ist es dein Leben und man stirbt alleine. Also sollte man auch alleine für sich sein Leben gestalten und nicht so Leben wie andere es einen vorschreiben. Es geht darum seinen Horizont zu erweitern und offen für Neues zu sein. Neues zu lernen und zu entdecken ist das schönste. Den Wissensstand zu erweitern ist Vergnügen für die Seele und das Gehirn. Wirklich wundervolles und wunderschönes Buch. 💎Empfehlung: ⭐⭐⭐⭐⭐/5. Ich empfehle das Buch absolut, denn es ist Lesenswert!

Über Mut und Inspiration
„Der Club der toten Dichter" erzählt auf eindrucksvolle Weise von Mut, Freundschaft und dem Finden der eigenen Stimme. Die Figuren wirken nahbar, die Stimmung packt einen schnell – auch wenn manches ein bisschen vorhersehbar ist. Trotzdem bleibt die Geschichte lange im Kopf und berührt sehr.“
Oh Käptn mein Käptn
Das Buch war für mich nicht neu. Ich habe es damals als der Film erschienen ist vorab gelesen. Ich bewundere solche Lehrer die sich fern der Norm einsetzen und mutig sind. Mr. Keating ist so ein Lehrer und hat den Jungs beigebracht für sich selbst einzustehen. Bis auf einen, sind alle am Ende auf seiner Seite. Für die die das Buch nicht kennen, es hat eine gewisse Tragik und knapp am Ende wird es einen toten Jungen geben. Aber warum? Ich glaube, früher oder später wäre das was geschah sowieso passiert. Selbst wenn Mr. Keating die Jungs nicht zum eigenständigen Denken gebracht hätte. Depressionen, nicht gesehen werden, Disziplin und Tradition gehen in den ehrwürdigen Hallen dieser Schule vor Liebe, Freiheit und Demokratie. Man hörte auf seine Eltern, tat was sie wollten und eigene Persönlichkeiten zu entwickeln war schlichtweg nicht denkbar. Das ist es was hinter Der Club der toten Dichter steht. Buch wie Film ein absoluter Klassiker.

Ja nun.
TW abusive parents, suizid, Internat, sexuelle Belästigung, Gewalt Ich muss gestehen, dass ich anfangs sehr verwirrt war, wie gut die filmische Umsetzung des Buches ist - denn ich hab den Film vor zwei Jahren schon gesehen und jetzt dann endlich das Buch zu gelesen. Bis ich allerdings ein wenig recherchiert und festgestellt habe, dass das Buch auf Basis des Screenplays geschrieben wurde und sich somit irgendwie selbsterklärt, wieso es manchmal Wort für Wort dasselbe ist, dann wiederum einige Kleinigkeiten sich unterscheiden. Ich fand den Film schon nur mittelmäßig und hab das Ende tatsächlich gänzlich verdrängt, weshalb ich beim Lesen beinahe nen mittelschweren Anfall bekommen hab. Alles in allem gibt’s nicht viel zu sagen. Ihr könnt das Buch in zwei Stündchen lesen oder den Film schauen - bei beiden habt ihr am Ende dieselbe Erfahrung.

CARPE DIEM - Fangt an zu leben! Ein kurzer Klassiker, den ich in der Schullektüte sehr zu schätzen gewusst hätte.
Ein Buch wie ein sanfter Weckruf, der den Geist entfesselt und das Herz berührt. Ein Klassiker, den man nicht nur lesen, sondern fühlen sollte – ein Flüstern in der Schulbank, das zum Aufbruch ruft. Die Geschichte ist wie Poesie: mal melancholisch, mal voller Licht. Sie erzählt von Mut, von Freundschaft, vom Brechen der Ketten, die uns an Normen binden. Sie erinnert uns daran, dass das Leben mehr ist als Erwartungen – es ist Leidenschaft, es ist Freiheit, es ist der Mut, die eigene Stimme zu erheben. Ein Roman, der inspiriert, zum Nachdenken anregt und uns auf sanfte Weise daran erinnert: "Nutze den Tag, bevor er vergeht."
Kurz, aber prägnant! Eine Geschichte zum Fühlen und Nachdenken
Ich kam sehr gut in die Geschichte herein und die Figuren wachsen einem nach und nach ans Herz. Der Schreibstil war zwar manchmal etwas plump, als wurde das Drehbuch des Films mithilfe von KI in ein Roman umgeschrieben, störte allerdings nicht wirklich, da die Handlung und die Figurenentwicklung sehr gut gelungen ist. Die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Freiheit (zu denken und zu handeln) sind allgegenwärtig spürbar. Der eigene, manchmal etwas getrübte Blick auf Kunst und Kultur, Hobbies und Ziele wird wieder neu bewertet. Schade, das manchmal erst eine Person sterben muss, um die relevanten Dinge im Leben zu erkennen. In diesem Sinne - Carpe Diem!
Ein sehr schönes Buch für zwischendurch. Mir hat das Buch gut gefallen. Ich fand es interessant, wieviele Themen gleichzeitig in dem Buch angesprochen wurden. Sei es die Liebe, die Freundschaft, die Beziehung zwischen Schüler und Lehrer, die Familie und natürlich die Dichtung. Ich glaube, ich hätte mir ein bisschen mehr zur Dichtung selbst gewünscht, da es ja doch ein ziemlich präsentes Thema ist und das irgendwie ein bisschen nach hinten gefallen ist. Dafür haben mir, wenn es dann um Dichtung ging, einzelne Zitate sehr gut gefallen. Auch die kleine Liebesgeschichte ab der Hälfte hat für Abwechslung gesorgt. Besonders das Ende fand ich sehr sehr gelungen.
Poetisch, authentisch, mutig
Hat mich sehr beeindruckt dieses kurze Buch. Es geht um Jungen, die lernen, was Dichtkunst bedeutet. Der Lehrer bringt ihnen aber noch viel mehr bei. Es geht darum, etwas aus seinem leben zu machen, mutig zu sein und sich selbst treu zu bleiben. Es ist einfach und leicht verständlich geschrieben, gleichzeitig hat die Sprache irgendwie Macht, durch die poetische Art und Weise, die wie ein Roter Faden ist. Achtung Spoiler: Das Ende fand ich sehr traurig, aber auch authentisch.
“Denn was immer man ihnen auch erzählen wird, Worte und Ideen haben die Kraft die Welt zu verändern!”
Ein kurzes und doch schönes Buch. Wie kann Literatur Gemeinschaft hervorbringen? Welche verborgenen Talente kommen durch die richtige Literatur vielleicht erst zum Vorschein? Ein schönes interessantes gleichzeitig echt dramatisch und trauriges Buch über Träume, Wünsche und einem Lehrer, der mehr will als Lehren.
Bis auf den Punkt, das sämtliche Frauen im Buch einzig und allein den Zweck der Eroberungen dienen, hab ich das wirklich gern gelesen.
Und gerade zum Schluss hin im Letzten Drittel ist es wirklich stark. Muss noch googeln, ob das ein Roman war, bevor es verfilmt wurde, oder ob der Film dann einfach zu einem Buch umgeschrieben wurde, so fühlt es sich nämlich ein bisschen an: sprachlich recht flach. Aaabbbber eine schöne Geschichte über Konformität, Druck der Gesellschaft und wieviel Mühe es kostet, sich selbst nicht zu verraten. Kann man lesen, muss man aber auch nicht 🤓

Zusammenfassend Das Welton Internat ist eine strenge Jungen Schule. Dort herrscht "Tradition", "Ehre", "Disziplin" und "Leistung". Wer sich dem widersetzt, wird der Schule verwiesen. Todd ist der Neue in der Schule und steht, wie alle anderen Jungen auch, unter den strengen Augen seiner Eltern unter hochdruck. Neil wird sein Zimmerkumpel und freundet sich schnell mit ihm an. Neben dem strengen und tristen Unterricht, gibt es für die Jungs aber doch noch einen Lichtblick; den Englisch Unterricht mit John Keating. "Dann sprang er dramatisch auf seinen Schreibtisch und wandte sich von oben der Klasse zu. "Oh Käpten, mein Käpten!" rezitierte er kraftvoll und sah sich wieder im Zimmer um." S. 27 Den Keating brachte Schwund in ihren Schulaltag und lies den Schüler plötzlich die Möglichkeit selbst zu denken. Als sich die Freunde Neil, Todd, Knox, Charlie, Cameron, Meeks und Pitts über den Lehrer, der selbst mal im Welton Internat zur Schule ging, schlau machen, stossen sie auf den Hinweis "Mitglied vom Club der toten Dichter". Und damit beginnt die Geschichte um den Club der toten Dichter - sie treffen sich in einer Höhle und lesen sich gegenseitig Gedichte vor. Doch wer jetzt denkt; und mehr passiert nicht? Den will ich eines Besseren belehren. Geschichten beginnen und spielen sich im Kopf ab! In diesem Buch gibt es so viele schöne Textstellen, gefüllt mit Gedichten und grossen Gedanken. Man muss sich nur drauf einlassen! "Man liest Gedichte, weil man zur menschlichen Rasse gehört und die menschliche Rasse voller Leidenschaft ist!" S. 43 Gefiel mir sehr Ich verbinde John Keating immer mit Robin Williams - da ich mir vor Jahren den Film mit ihm angesehen habe, und ihn so gar nicht vom Charakter weg denken kann. John Keating ist ein schräger Typ - und war mir sofort sympathisch! "Medizin, Recht, Bankwesen - sie sind alle notwendig, um uns am Leben zu erhalten. Aber Dichtkunst, Romantik, Liebe, Schönheit? Für sie leben wir!" S. 43 Auch die anderen Jungs, sind starke Charakteren und jeder einzelne fügt sich dem Gesamtbild der Geschichte hinzu. Gefiel mir nicht Ich mag das Ende der Geschichte nicht. Doch wieso, erfährt ihr nur, wenn ihr es selbst lest! Schreibstil & Cover Das Cover ist auch das Titelbild vom DVD. Darauf sieht man die Jungs und John Keating. Ich finde es sehr harmonisch und wenn man den Film kennt, ist dies eine wirklich tolle Darstellung davon. Den Schreibstil mag ich sehr, auch wenn er eigen ist und nicht dem gewöhnlichen Stil entspricht. Es ist ein sehr poetisches Buch, enthält viele Gedichte und lässt einen öfters über das Gelesene nachdenken. "Ich habe mich auf den Schreibtisch gestellt, um mir in Gedächtnis zu rufen, dass wir uns ständig zwingen müssen, die Welt von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten." S. 61 Fazit Ein absolut empfehlenswertes Buch und ein Klassiker! "Im Wald traf ich auf zwei verschiedene Wege, und ich - ich nahm den weniger begangenen, und das entschied mein ganzes Leben." S. 85 Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
"Oh Käptn! Mein Käptn!"
Nachdem ich vor kurzem den Film gesehen habe, war eigentlich klar, dass ich auch das Buch lesen muss. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht! In meinem Kopf ist während des Lesens der Film abgelaufen, was das Buch noch lebendiger gemacht hat Auch wenn es nur 160 Seiten waren, hatten sie eine solche Tiefe wie selten ein Buch hatte. 🥹
Schaut lieber den Film
Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass das Buch auf den Film basiert und nicht andersherum. Somit wurde mir alles klar. Wegen der Geschichte vergebe ich 2 Sterne, aber die könnt ihr euch auch im Film anschauen. Wie das Buch umgesetzt wurde hat mich einfach nur enttäuscht. Die Charaktere werden überhaupt nicht beschrieben, es fehlt an Tiefe — genau das, was diese Geschichte unbedingt braucht. Das Buch ist so platt und oberflächlich geschrieben, dass es mir keinen Spaß gemacht hat, es zu lesen.
Oh Captain
Ohne den Film mal gesehen zu haben, ist der Club der toten Dichter wohl eines dieser Bücher für einen verregneten Nachmittag, dies sollte auch dem generellen Ton des Buches entsprechen. Die klassische "Strenge Schule mit dem einen Lehrer, der die Konventionen bricht-Story" beinhaltet scharfe Kritik gegen Schulsysteme, Gleichschaltung und Autorität. Immer wieder klart es auf und schnell wird es wieder düster. Nicht das aufregendste Buch, aber die paar Seiten kann eigentlich jeder mal eben lesen!
Der Roman wurde leider nur anhand des Drehbuches geschrieben, deshalb wirkt er teilweise ziemlich abgehackt, teilweise wirken die kleinen Erweiterungen deplatziert. Leider ein Beweis dafür, dass auch Bücher als Filmadaptionen genauso häufig schiefgehen, wie Filme als Buchadaptionen. Dabei ist es nicht wirklich schlecht geschrieben, aber die Stimmung des Filmes kommt nicht auf. Hätte sich Nancy Kleinbaum mit dem Drehbuchautor zusammengesetzt und den Roman mit ihm gemeinsam geschrieben, hätte vielleicht ein Meisterwerk draus werden können. So leider nur mittelmäßig und damit leider eine gewisse Beleidigung des Filmes.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks.
Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...
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Wer hier nicht Rotz und Wasser heult, hat keine Seele
Schon lange hat mich kein Buch emotional so mitgenommen, uff! Jeder Teenager, aber vor allem jeder Junge bzw. auch jeder erwachsene Mann sollte dieses Buch gelesen haben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich unter anderem auch darüber traurig bin, dass es schon vorbei ist. Absolutes Meisterwerk!!!!
Carpe diem
Mal eine ganze andere Schreibweise, während zwischen den Personen gewechselt wird, gibt es nicht immer einen Absatz oder Kapitelsprung. Von daher musste man schon aufpassen, bei wem man gerade ist. Das Ende fand ich vorhersehbar, aber dennoch ein tolles Buch. Auf das Buch kam ich, nachdem ich einen Test gemacht habe, welches Buch ich unbedingt lesen sollte. Und ich möchte es nicht missen 🤓📚

Insgesamt ein Werk, welches vielleicht für Fans des Films interessant sein könnte. Aber im Vergleich dazu fehlt mir hier eindeutig die Tiefe, was Charakterzeichnungen und Handlung angeht. Auch wenn immer wieder mal gute Ansätze zu erkennen sind.
N.H. Kleinbaum - ,,Der Club der toten Dichter" Übersetzer: Ekkehart Reinke Basierend auf dem Drehbuch des gleichnamigen Films hat die Autorin einen kurzen Roman verfasst. Zu Beginn lernen wir den sehr schüchternen Todd Anderson kennen, welcher auf das renommierte Jungs-Internat Welton in Vermont kommt. Zeitgleich zum neuen Schuljahr bekommt die Schule einen neuen Lehrer in Englisch. John Keating, welcher selbst einst ein herausragender Schüler eben dieser Einrichtung war. Er verzaubert die Jungen sehr schnell durch seinen ungewöhnlichen Unterricht, mit eher ungewöhnlichen Methoden. Er bringt den Jungs die Liebe zur Literatur und der Lyrik nahe und spornt die Jungs immer weiter an, ihre verborgenen Potenziale zu nutzen. Stichworte sind hierbei ,,Carpe Diem",also Nutze den Tag. Bei Nachforschungen zum neuen Lehrer, erfährt die Gruppe um Todd vom ,,Club der Toten Dichter". Ein geheimer Verbund, in dem einander Gedichte und Texte vorgetragen werden und sich jeder dazu anstachelt seine Gefühle in der eigenen Sprache auszudrücken. Der kurze Roman behandelt klassische Themen von jungen Menschen, die kurz vor dem Abschluss der Highschool stehen. Es geht um die erste Liebe, Stress mit den Eltern, oder einfach den Platz im eigenen Leben zu finden. Wie oben erwähnt, basiert der Roman auf einem Drehbuch, was man beim Lesen auch recht schnell merkt. Die Kapitel sind relativ kurz und eher skizzenhaft geschrieben, weshalb die handelnden Personen nicht leicht zu greifen sind, wenn man den Film nicht wie ich, schon im Hinterkopf hat. Sehr gut haben mir die kurzen Szenen gefallen, in denen es um den Unterricht von Mr. Keating geht. Wie er über Literatur spricht und die Schüler an seinen Lippen hängen ist wirklich eindrucksvoll. Auch sein Humor gefällt mir gut, was im Film nochmal deutlich besser zur Geltung kommt. Ein Lehrer, welchen ich in meiner Schulzeit gebraucht hätte. Dann wäre ich vielleicht auch mit etwas mehr Interesse an Gedichte und Romane herangegangen. Insgesamt ein Werk, welches vielleicht für Fans des Films interessant sein könnte. Aber im Vergleich dazu fehlt mir hier eindeutig die Tiefe, was Charakterzeichnungen und Handlung angeht. Auch wenn immer wieder mal gute Ansätze zu erkennen sind. Wer aufs Lesen keine Lust hat, dem kann ich ausnahmsweise mal die Verfilmung unbedingt ans Herz legen, der um Längen besser ist.

Die Welt der Dichtung als Spiegel des eigenen Lebens
Der Herbst hat mich dazu inspiriert, zu einem literarischen Klassiker zu greifen, und ich hätte keine bessere Wahl treffen können als „Der Club der toten Dichter“ von N.H. Kleinbaum. Dieses Buch ist eine beeindruckende Hommage an die Macht von Poesie, Individualität und der Drang, sein eigenes Leben zu gestalten – und lässt sich in kürzester Zeit verschlingen. Die Geschichte spielt im konservativen Welton-Internat, einem Elite-Jungen-College, das von rigiden Regeln und der Erwartung an perfekte akademische Leistungen geprägt ist. Die Atmosphäre dort ist rau und kalt, doch die Ankunft des neuen Englischlehrers Mr. Keating bringt frischen Wind. Seine Leidenschaft für Literatur und seine unkonventionellen Methoden rütteln die Schüler auf. Er fordert sie heraus, für sich selbst zu denken und ihre Träume zu verfolgen – ein radikaler Gedanke an einem Ort, an dem Disziplin alles ist. Besonders berührend ist, wie Keating seine Schüler inspiriert, die Welt der Dichtung als Spiegel des eigenen Lebens zu sehen und durch den legendären „Club der toten Dichter“ den Mut zur Selbstverwirklichung zu entwickeln. Die Jungen – darunter der sensible Neil und der schüchterne Todd – finden in der geheimen Wiederbelebung des Clubs eine Flucht aus der erdrückenden Welt der Erwartungen und Zwänge. Es ist jedoch keine rein romantische Geschichte von Freiheit und Selbstbestimmung; die Tragik baut sich mit jedem Kapitel intensiver auf, bis sie in einem zutiefst bewegenden Eklat gipfelt, der den Leser erschüttert zurücklässt. Für die Länge des Buches hat der Autor eine eindrucksvolle Geschichte erzählt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann hätte Kleinbaum weitere Seiten füllen können um den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen. Nun freue ich mich darauf, auch den Film zu sehen, der diese berührende Geschichte bestimmt noch einmal auf ganz eigene Weise zum Leben erweckt.
Ein Buch, das aufrüttelt, inspiriert und mitten ins Herz trifft.
In Der Club der toten Dichter erzählt N. H. Kleinbaum von einer Gruppe junger Menschen, die lernen, ihr eigenes Leben zu hinterfragen und den Mut finden, es wirklich zu leben. Was als inspirierende Schulgeschichte beginnt, entwickelt schnell eine besondere Tiefe. John Keating steht dabei für mehr als nur einen Lehrer: Er ist ein Impuls, ein Aufbruch, ein leises „Mehr ist möglich“. Seine Worte hallen nach weit über die Seiten hinaus. Besonders berührend ist, wie sich die Figuren verändern. Zwischen Druck, Erwartungen und eigenen Träumen entstehen Momente, die gleichzeitig schön und schmerzhaft sind. Die Geschichte zeigt, wie nah Mut und Verletzlichkeit beieinander liegen. Ein intensiver Coming-of-Age-Roman über Freiheit, Selbstfindung und die Kraft von Worten und darüber, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn er nicht der einfachste ist.
„Der Club der toten Dichter“ von N.H. Kleinbaum ist eine Romanadaption des gleichnamigen Films von 1989. Obwohl es oft kritisch gesehen wird, wenn Bücher auf Filmen basieren und nicht umgekehrt, gelingt es Kleinbaum dennoch, die Essenz der filmischen Erzählung kraftvoll und berührend in die schriftliche Form zu übertragen.
Was dieses Buch so besonders macht, ist die tiefgründige Botschaft, die es vermittelt. Es geht um mehr als nur Poesie – es handelt von Selbstentfaltung, Individualität und der Suche nach dem eigenen Weg. Kleinbaum greift die Themen der Freiheit, des Aufbegehrens gegen gesellschaftliche Normen und der Tragik jugendlicher Rebellion auf bewegende Weise auf. Obwohl es als Buch zum Film angesehen wird, vermag die Geschichte auch unabhängig davon zu fesseln. Kleinbaums Stil ist einfach, aber prägnant, was den emotionalen Kern der Handlung in den Vordergrund rückt. Die Figuren, insbesondere Keating und die Schüler, sind überzeugend gezeichnet und ihre Entwicklung über die Geschichte hinweg wirkt authentisch. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Der Club der toten Dichter“ nicht nur ein Werk für Fans des Films ist, sondern eine eigenständige, inspirierende Geschichte. Es ermutigt den Leser, über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken und den Mut zu finden, das Leben in vollen Zügen zu leben.
Ich LIEBE dieses Buch
Wir sehen immer wie Bücher verfilmt werden (und das gelingt leider nicht immer) Diesmal ein umgekehrtes Beispiel ein Film wird zu einem Buch und diesmal ist es so gut, dass man dieses Buch zur Liste der Bücher aufnimmt, die man im Leben gelesen haben sollte. Ich denke mehr muss man zu diesem Buch nicht sagen. Ich liebe dieses Buch und werde es immer und immer wieder lesen! Es ist einfach schön einen Lehrer zu sehen, der seinen Schülern mehr fürs Leben mitgibt, als nur den Lehrstoff. Hätte mir selbst auch einen solchen Lehrer gewünscht…

5/5 ⭐️ Carpe Diem !
“Der Club der toten Dichter” erzählt von Schülern eines Internats, die durch ihren Lehrer John Keating inspiriert werden, ihre eigenen Träume zu verfolgen und das Leben durch die Philosophie “Carpe Diem” zu genießen. Durch seine unkonventionellen Methoden gründen sie einen geheimen Poesieclub, was letztlich zu Konflikten mit der konservativen Schule führt.
Wie schwierig es für uns ist, in Gegenwart von anderen unserer eigenen Stimme zu lauschen und an unseren Glaubenssätzen festzuhalten.
Der Club der toten Dichter überzeugt nicht nur durch die Kraft seiner Gedichte, sondern vor allem durch die vielfältigen Themenfelder, die der Roman behandelt. Der Lehrer Mr. Keating möchte seine Schüler dazu anregen, den Tag zu nutzen (Carpe diem) und das Leben bewusst zu gestalten. Das zentrale Sinnbild dieses Motivs ist die Selbstbestimmung über das eigene Leben sowie die Verwirklichung persönlicher Träume und Wünsche – auch dann, wenn diese den gesellschaftlichen oder elterlichen Erwartungen widersprechen, wie im Fall von Neil, der Schauspieler werden möchte. Der Roman versteht es, den Leser immer wieder emotional zu berühren: sei es durch die wachsende Gemeinschaft innerhalb des Clubs, durch die Freundschaft zwischen den Schülern – etwa, wenn Todd erstmals offen über seinen Geburtstag spricht – oder durch die gegenseitige Unterstützung, als die Jungen Neils Theaterstück besuchen. Zugleich macht das Buch deutlich, welche Folgen Worte und Handlungen haben können. Es zeigt, dass die Macht der Sprache – auf Gefühle, auf andere und auf einen selbst – nicht zu unterschätzen ist. Besonders wichtig ist die Botschaft, dass junge Menschen zu frei denkenden Persönlichkeiten heranwachsen sollen – mit eigenen Meinungen, Träumen und Zielen – anstatt die ungelebten Leben ihrer Eltern fortzuführen. Ein Kritikpunkt bleibt jedoch: die Übergriffigkeit von Knox gegenüber Chris, die im Roman kaum problematisiert wird – und noch dazu damit endet, dass er mit seinem Verhalten Erfolg hat.
Der Mut zum freien Denken und welch Konsequenzen Worte und Taten haben können...
Eigene Meinung Bei einem Buch von nicht mehr als 160 Seiten, ist der Lesespaß meist sehr schnell vorbei. Ich hätte noch mindestens 400 Seiten mehr lesen können vom Club der toten Dichter, weil ich wirklich sagen kann – nein- sagen muss das mich dieses Buch wirklich getroffen hat… Viele kennen wohl den gleichnamigen Film mit der wunderbaren Besetzung von Robin Williams. Der Autor hat hier Mr. Keating genauso getroffen, wie ich Robin Williams in der Rolle sehe. N.H. Kleinbaum schafft es umstandslos die Zeit einzufangen. Gefangen zwischen Disziplin und dem Mut selbständig zu denken, und für sich selber einzustehen und auch über den Tellerrand hinaus zu blicken, verleiht diesem Buch mehr als nur eine wichtige Message. Der Schreibstil ist dabei klar, poetisch und emotional. Witz, Charme, tolle Charaktere und eine Geschichte die verletzt, gibt es on top. Ich lese hier aus der dritten Sicht von jeweils anderen Charakteren. Die Sprünge zwischen diesen, waren allerdings verständlich und ich hatte nicht das Gefühl mich erst wieder einlesen zu müssen. John Keating der neue Englischlehrer trägt dazu bei, das die Jungen vom Welton Internat über sich selbst hinauswachsen. Während der Geschichte erlebe ich die verschiedensten Charakterentwicklungen der Jungengruppe die den Club der toten Dichter wieder aufleben lassen. Keating selbst hatte diesen Club damals gegründet, als er selbst noch Schüler auf dem Welton Internat war. Die Kapitel sind schnell, aber nicht übereilt. Die Geschichte behandelt so viele Thematiken wie Liebe, Mut, Freundschaft, Loyalität, Poesie und allgemein die Kraft der Worte. Während es in diesem Internat um Disziplin und Fleiß geht, geht es (durch Mr. Keating) auch um das freie Denken, die Schönheit von Worten, und Konsequenzen. Die Charaktere, egal ob es um die Jungen, die Lehrer, die Nebencharaktere oder auch Eltern geht, werden so greifbar. Trotz der Kürze des Buches, bekomme ich einen Einblick auf die verschiedenen Charakterstärken, oder auch Charakterschwächen. Ich hätte so, so gern mehr Hintergrund von den einzelnen Charakteren erfahren. Wie geht es weiter? Wie kam es zur Aufnahme auf das Walton Internat? Fragen die leider nicht geklärt werden, aber die ich so gerne beantwortet gehabt hätte. Mein abschließendes Fazit Trotz einer Länge von nur 160 Seiten, hat mir dieses Buch so viel gegeben. Der Balance Akt zwischen Disziplin und Freiheit, die Art für sich selbst einzustehen, die Konsequenzen die Schlussendlich getragen werden müssen und das meist von den falschen. Worte können zu einer Waffe werden. Taten können dieser Waffe zum Schuss verhelfen. Ich habe in dem Buch viel gelacht, wurde sehr oft zum Nachdenken angeregt, und ich habe geweint. Und das ebenfalls sehr viel. Ich bin der Meinung das wir in der Welt, mehr von den Mr. Keatings brauchen. Mehr Clubs der toten Dichter. Ich kann dieses Buch jeden ans Herz legen, der für ein paar Stunden die komplette emotionale Achterbahn fahren möchte, und der vielleicht wirklich auch etwas tiefgehendes sucht. Der Club der toten Dichter ist schon jetzt, eines meiner Jahreshighlights geworden. “Sie werden mich in Zukunft mit Mr. Keating anreden, oder wenn Sie mutiger sind, mit O Käpten, mein Käpten!” S. 27

So wenige Seiten und so viel Inhalt
Wie kann man nur so viele Emotionen und Ideale in ein so kurzes Buch verpacken? Jeder sollte dieses Buch gelesen haben und sich selbst hinterfragen. Spoiler: Wer ein Happy End erwartet wird enttäuscht. Wer jedoch große Emotionen erwartet wird definitiv zufriedengestellt.
empfehlenswert !!
das buch erfüllt folgende kriterien für ein gutes buch: - länge: relativ kurz, jedoch ist die menge an informationen perfekt getroffen, da nicht nur eine situation thematisiert wird, sondern mehrere, aber ohne den leser zu überfordern - schwerpunkt: das buch hat mehrere ebenen in bezug auf die thematik, denn es kommt kritik an die gesellschaft vor, aber auch philosophische ansätze und der umgang mit gefühlen. - bezug zur realität: das buch ist ziemlich realitätsnah mit paar ungewöhnlichen elementen, die die erzählung unterhaltsamer gestalten. die problematik kann leicht auf sich selbst bezogen/übertragen werden, wodurch das mitfühlen erleichtert wird und die experience beim lesen verschönert wird.
Eine wichtige Story über das eigene Denken und die eigene Meinung und welche Folgen unser Handeln haben kann. Eine traurige Geschichte über den Einfluss der Eltern auf ihre Kinder und wohin es führen kann, wenn man seinen Kindern keinen Freiraum lässt. Das Ende zeigt auch wie schnell wir sind, die Schuld von uns zu weisen(auch wenn sie m eigentlich nicht schuldig am Geschehen selbst waren) und bereitwillig jemanden in die Schuhe zu schieben.
Wunderschönes kurzes Buch über die Liebe zu Gedichten
Ich habe ja bereits den Film schon so oft geschaut und geliebt und nun auch endlich das Buch gelesen. Beide sind wirklich unglaublich gut. Ich empfehle dieses Buch jedem, der für sich die Liebe zu Gedichten finden möchte. Carpe Diem! Nutze den Tag! Die Charaktere sind wundervoll (bis auf das ich einen nicht mag) und man kommt wirklich schnell und leicht durch das Buch. Es geht darum das man mit Gewohnheiten brechen und Neues erlernen und erleben soll, man darf sein Leben ebenso nicht von anderen bestimmen lassen und sich durchsetzen um das zu bekommen was man wirklich haben will, um das zu tun was man wirklich im Leben tun möchte, den am Ende des Lebens ist es dein Leben und man stirbt alleine. Also sollte man auch alleine für sich sein Leben gestalten und nicht so Leben wie andere es einen vorschreiben. Es geht darum seinen Horizont zu erweitern und offen für Neues zu sein. Neues zu lernen und zu entdecken ist das schönste. Den Wissensstand zu erweitern ist Vergnügen für die Seele und das Gehirn. Wirklich wundervolles und wunderschönes Buch. 💎Empfehlung: ⭐⭐⭐⭐⭐/5. Ich empfehle das Buch absolut, denn es ist Lesenswert!

Über Mut und Inspiration
„Der Club der toten Dichter" erzählt auf eindrucksvolle Weise von Mut, Freundschaft und dem Finden der eigenen Stimme. Die Figuren wirken nahbar, die Stimmung packt einen schnell – auch wenn manches ein bisschen vorhersehbar ist. Trotzdem bleibt die Geschichte lange im Kopf und berührt sehr.“
Oh Käptn mein Käptn
Das Buch war für mich nicht neu. Ich habe es damals als der Film erschienen ist vorab gelesen. Ich bewundere solche Lehrer die sich fern der Norm einsetzen und mutig sind. Mr. Keating ist so ein Lehrer und hat den Jungs beigebracht für sich selbst einzustehen. Bis auf einen, sind alle am Ende auf seiner Seite. Für die die das Buch nicht kennen, es hat eine gewisse Tragik und knapp am Ende wird es einen toten Jungen geben. Aber warum? Ich glaube, früher oder später wäre das was geschah sowieso passiert. Selbst wenn Mr. Keating die Jungs nicht zum eigenständigen Denken gebracht hätte. Depressionen, nicht gesehen werden, Disziplin und Tradition gehen in den ehrwürdigen Hallen dieser Schule vor Liebe, Freiheit und Demokratie. Man hörte auf seine Eltern, tat was sie wollten und eigene Persönlichkeiten zu entwickeln war schlichtweg nicht denkbar. Das ist es was hinter Der Club der toten Dichter steht. Buch wie Film ein absoluter Klassiker.

Ja nun.
TW abusive parents, suizid, Internat, sexuelle Belästigung, Gewalt Ich muss gestehen, dass ich anfangs sehr verwirrt war, wie gut die filmische Umsetzung des Buches ist - denn ich hab den Film vor zwei Jahren schon gesehen und jetzt dann endlich das Buch zu gelesen. Bis ich allerdings ein wenig recherchiert und festgestellt habe, dass das Buch auf Basis des Screenplays geschrieben wurde und sich somit irgendwie selbsterklärt, wieso es manchmal Wort für Wort dasselbe ist, dann wiederum einige Kleinigkeiten sich unterscheiden. Ich fand den Film schon nur mittelmäßig und hab das Ende tatsächlich gänzlich verdrängt, weshalb ich beim Lesen beinahe nen mittelschweren Anfall bekommen hab. Alles in allem gibt’s nicht viel zu sagen. Ihr könnt das Buch in zwei Stündchen lesen oder den Film schauen - bei beiden habt ihr am Ende dieselbe Erfahrung.

CARPE DIEM - Fangt an zu leben! Ein kurzer Klassiker, den ich in der Schullektüte sehr zu schätzen gewusst hätte.
Ein Buch wie ein sanfter Weckruf, der den Geist entfesselt und das Herz berührt. Ein Klassiker, den man nicht nur lesen, sondern fühlen sollte – ein Flüstern in der Schulbank, das zum Aufbruch ruft. Die Geschichte ist wie Poesie: mal melancholisch, mal voller Licht. Sie erzählt von Mut, von Freundschaft, vom Brechen der Ketten, die uns an Normen binden. Sie erinnert uns daran, dass das Leben mehr ist als Erwartungen – es ist Leidenschaft, es ist Freiheit, es ist der Mut, die eigene Stimme zu erheben. Ein Roman, der inspiriert, zum Nachdenken anregt und uns auf sanfte Weise daran erinnert: "Nutze den Tag, bevor er vergeht."
Kurz, aber prägnant! Eine Geschichte zum Fühlen und Nachdenken
Ich kam sehr gut in die Geschichte herein und die Figuren wachsen einem nach und nach ans Herz. Der Schreibstil war zwar manchmal etwas plump, als wurde das Drehbuch des Films mithilfe von KI in ein Roman umgeschrieben, störte allerdings nicht wirklich, da die Handlung und die Figurenentwicklung sehr gut gelungen ist. Die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Freiheit (zu denken und zu handeln) sind allgegenwärtig spürbar. Der eigene, manchmal etwas getrübte Blick auf Kunst und Kultur, Hobbies und Ziele wird wieder neu bewertet. Schade, das manchmal erst eine Person sterben muss, um die relevanten Dinge im Leben zu erkennen. In diesem Sinne - Carpe Diem!
Ein sehr schönes Buch für zwischendurch. Mir hat das Buch gut gefallen. Ich fand es interessant, wieviele Themen gleichzeitig in dem Buch angesprochen wurden. Sei es die Liebe, die Freundschaft, die Beziehung zwischen Schüler und Lehrer, die Familie und natürlich die Dichtung. Ich glaube, ich hätte mir ein bisschen mehr zur Dichtung selbst gewünscht, da es ja doch ein ziemlich präsentes Thema ist und das irgendwie ein bisschen nach hinten gefallen ist. Dafür haben mir, wenn es dann um Dichtung ging, einzelne Zitate sehr gut gefallen. Auch die kleine Liebesgeschichte ab der Hälfte hat für Abwechslung gesorgt. Besonders das Ende fand ich sehr sehr gelungen.
Poetisch, authentisch, mutig
Hat mich sehr beeindruckt dieses kurze Buch. Es geht um Jungen, die lernen, was Dichtkunst bedeutet. Der Lehrer bringt ihnen aber noch viel mehr bei. Es geht darum, etwas aus seinem leben zu machen, mutig zu sein und sich selbst treu zu bleiben. Es ist einfach und leicht verständlich geschrieben, gleichzeitig hat die Sprache irgendwie Macht, durch die poetische Art und Weise, die wie ein Roter Faden ist. Achtung Spoiler: Das Ende fand ich sehr traurig, aber auch authentisch.
“Denn was immer man ihnen auch erzählen wird, Worte und Ideen haben die Kraft die Welt zu verändern!”
Ein kurzes und doch schönes Buch. Wie kann Literatur Gemeinschaft hervorbringen? Welche verborgenen Talente kommen durch die richtige Literatur vielleicht erst zum Vorschein? Ein schönes interessantes gleichzeitig echt dramatisch und trauriges Buch über Träume, Wünsche und einem Lehrer, der mehr will als Lehren.
Bis auf den Punkt, das sämtliche Frauen im Buch einzig und allein den Zweck der Eroberungen dienen, hab ich das wirklich gern gelesen.
Und gerade zum Schluss hin im Letzten Drittel ist es wirklich stark. Muss noch googeln, ob das ein Roman war, bevor es verfilmt wurde, oder ob der Film dann einfach zu einem Buch umgeschrieben wurde, so fühlt es sich nämlich ein bisschen an: sprachlich recht flach. Aaabbbber eine schöne Geschichte über Konformität, Druck der Gesellschaft und wieviel Mühe es kostet, sich selbst nicht zu verraten. Kann man lesen, muss man aber auch nicht 🤓

Zusammenfassend Das Welton Internat ist eine strenge Jungen Schule. Dort herrscht "Tradition", "Ehre", "Disziplin" und "Leistung". Wer sich dem widersetzt, wird der Schule verwiesen. Todd ist der Neue in der Schule und steht, wie alle anderen Jungen auch, unter den strengen Augen seiner Eltern unter hochdruck. Neil wird sein Zimmerkumpel und freundet sich schnell mit ihm an. Neben dem strengen und tristen Unterricht, gibt es für die Jungs aber doch noch einen Lichtblick; den Englisch Unterricht mit John Keating. "Dann sprang er dramatisch auf seinen Schreibtisch und wandte sich von oben der Klasse zu. "Oh Käpten, mein Käpten!" rezitierte er kraftvoll und sah sich wieder im Zimmer um." S. 27 Den Keating brachte Schwund in ihren Schulaltag und lies den Schüler plötzlich die Möglichkeit selbst zu denken. Als sich die Freunde Neil, Todd, Knox, Charlie, Cameron, Meeks und Pitts über den Lehrer, der selbst mal im Welton Internat zur Schule ging, schlau machen, stossen sie auf den Hinweis "Mitglied vom Club der toten Dichter". Und damit beginnt die Geschichte um den Club der toten Dichter - sie treffen sich in einer Höhle und lesen sich gegenseitig Gedichte vor. Doch wer jetzt denkt; und mehr passiert nicht? Den will ich eines Besseren belehren. Geschichten beginnen und spielen sich im Kopf ab! In diesem Buch gibt es so viele schöne Textstellen, gefüllt mit Gedichten und grossen Gedanken. Man muss sich nur drauf einlassen! "Man liest Gedichte, weil man zur menschlichen Rasse gehört und die menschliche Rasse voller Leidenschaft ist!" S. 43 Gefiel mir sehr Ich verbinde John Keating immer mit Robin Williams - da ich mir vor Jahren den Film mit ihm angesehen habe, und ihn so gar nicht vom Charakter weg denken kann. John Keating ist ein schräger Typ - und war mir sofort sympathisch! "Medizin, Recht, Bankwesen - sie sind alle notwendig, um uns am Leben zu erhalten. Aber Dichtkunst, Romantik, Liebe, Schönheit? Für sie leben wir!" S. 43 Auch die anderen Jungs, sind starke Charakteren und jeder einzelne fügt sich dem Gesamtbild der Geschichte hinzu. Gefiel mir nicht Ich mag das Ende der Geschichte nicht. Doch wieso, erfährt ihr nur, wenn ihr es selbst lest! Schreibstil & Cover Das Cover ist auch das Titelbild vom DVD. Darauf sieht man die Jungs und John Keating. Ich finde es sehr harmonisch und wenn man den Film kennt, ist dies eine wirklich tolle Darstellung davon. Den Schreibstil mag ich sehr, auch wenn er eigen ist und nicht dem gewöhnlichen Stil entspricht. Es ist ein sehr poetisches Buch, enthält viele Gedichte und lässt einen öfters über das Gelesene nachdenken. "Ich habe mich auf den Schreibtisch gestellt, um mir in Gedächtnis zu rufen, dass wir uns ständig zwingen müssen, die Welt von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten." S. 61 Fazit Ein absolut empfehlenswertes Buch und ein Klassiker! "Im Wald traf ich auf zwei verschiedene Wege, und ich - ich nahm den weniger begangenen, und das entschied mein ganzes Leben." S. 85 Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
"Oh Käptn! Mein Käptn!"
Nachdem ich vor kurzem den Film gesehen habe, war eigentlich klar, dass ich auch das Buch lesen muss. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht! In meinem Kopf ist während des Lesens der Film abgelaufen, was das Buch noch lebendiger gemacht hat Auch wenn es nur 160 Seiten waren, hatten sie eine solche Tiefe wie selten ein Buch hatte. 🥹
Schaut lieber den Film
Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass das Buch auf den Film basiert und nicht andersherum. Somit wurde mir alles klar. Wegen der Geschichte vergebe ich 2 Sterne, aber die könnt ihr euch auch im Film anschauen. Wie das Buch umgesetzt wurde hat mich einfach nur enttäuscht. Die Charaktere werden überhaupt nicht beschrieben, es fehlt an Tiefe — genau das, was diese Geschichte unbedingt braucht. Das Buch ist so platt und oberflächlich geschrieben, dass es mir keinen Spaß gemacht hat, es zu lesen.
Oh Captain
Ohne den Film mal gesehen zu haben, ist der Club der toten Dichter wohl eines dieser Bücher für einen verregneten Nachmittag, dies sollte auch dem generellen Ton des Buches entsprechen. Die klassische "Strenge Schule mit dem einen Lehrer, der die Konventionen bricht-Story" beinhaltet scharfe Kritik gegen Schulsysteme, Gleichschaltung und Autorität. Immer wieder klart es auf und schnell wird es wieder düster. Nicht das aufregendste Buch, aber die paar Seiten kann eigentlich jeder mal eben lesen!
Der Roman wurde leider nur anhand des Drehbuches geschrieben, deshalb wirkt er teilweise ziemlich abgehackt, teilweise wirken die kleinen Erweiterungen deplatziert. Leider ein Beweis dafür, dass auch Bücher als Filmadaptionen genauso häufig schiefgehen, wie Filme als Buchadaptionen. Dabei ist es nicht wirklich schlecht geschrieben, aber die Stimmung des Filmes kommt nicht auf. Hätte sich Nancy Kleinbaum mit dem Drehbuchautor zusammengesetzt und den Roman mit ihm gemeinsam geschrieben, hätte vielleicht ein Meisterwerk draus werden können. So leider nur mittelmäßig und damit leider eine gewisse Beleidigung des Filmes.





















































