Garden Girls
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Description
FBI-Agent Tiberius Granger hat schon so manches abscheuliche Verbrechen erlebt. Doch ein neuer Fall macht ihn nervös. Es ist nicht nur die makabre Art und Weise, wie die beiden Opfer - die vor Leuchttürmen posierend gefunden wurden - mit zu ihren Namen passenden Blumen tätowiert sind. Es gibt auch eine beunruhigende Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit, seiner früheren Liebe Bexley Hemmingway, die zeitgleich das Verschwinden ihrer Schwester bemerkt. Schon bald scheint es, als ob der Killer den FBI-Agenten verhöhnt und jeden, der ihm nahe steht, in noch größere Gefahr bringt. Während sich die schneidenden Winde und der Regen eines tödlichen Hurrikans der Küste von North Carolina nähern, führt die Suche Tiberius und sein Team zu einer Insel, die ein grausiges Geheimnis verbirgt.
Book Information
Author Description
Jessica R. Patch ist eine Publishers Weekly-Bestsellerautorin, die für ihren trockenen Witz, ihre charakteristischen Wendungen und ihre komplexen Charaktere bekannt ist. Sie liebt es, Bücher über wahre Verbrechen zu lesen, bei Chips und Salsa über ungeklärte Fälle zu diskutieren und in ihren romantischen Spannungsromanen und Thrillern Serienmörder zu jagen. Sie lebt mit ihrer Familie und ihrem verwöhnten Shetland Sheepdog in der Gegend von Memphis.
Posts
Zwischen Vergangenheit, Glauben und tödlicher Obsession entspinnt sich ein Thriller, der unter die Haut geht. 🌹💀
Das Cover ist ein echter Hingucker und macht sofort neugierig. Es passt perfekt zum Titel und zur düsteren Stimmung des Thrillers. Der Prolog hat mich sofort gepackt – man ist direkt mitten drin und bekommt gleich eine Kostprobe dessen, was einen erwartet. 🔥 Der Schreibstil ist bildhaft und intensiv, so dass man das Gefühl hat, live dabei zu sein. Da kann einem schon mal ein Schauer über den Rücken laufen! 😱 Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt (zb Täter, Opfer, Ermittler), und die Kapitel haben genau die richtige Länge – nie zu kurz, nie zu lang. So bleibt man super im Lesefluss und möchte einfach immer weiterlesen. 📖✨ Nach dem Einstieg lernen wir die Ermittler der Strange Crime Unit (SCU) kennen: 🕵️♂️ Tiberius "Ty" Granger – Spezialist für religiöses Verhalten 🧠 Violet Rainwater – Profilerin 👮♂️ Owen Barkley – Ty's bester Freund und Partner 💪 Fiona Kelly & Asa "Bär" Kodiak – der Teamleiter Das Team wirkt total sympathisch, familiär und gleichzeitig richtig gut eingespielt 🤝 Ein brutaler Fall führt Ty zurück in seine Heimat – und damit mitten in seine eigene, schmerzvolle Vergangenheit. 😔 Seine Jugendliebe Bexley Hemingway, die er 17 Jahre lang für tot hielt, lebt – und ihr Wiedersehen reißt alte Wunden auf. Als Bex’ kleine Schwester Ahna Orleander verschwindet, vermutet Ty, dass sie das nächste Opfer des „Künstlers“ ist – eines Serienmörders, der seine Opfer nach Blumennamen auswählt und diese als Tattoo auf ihren Körpern verewigt. 🌹💀 Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der Ty nicht nur an seine Grenzen bringt, sondern auch sein Team in Gefahr bringt. Eine religiöse Sekte, alte Geheimnisse und Tys persönliche Verbindungen weben sich zu einem spannenden, düsteren Netz. Die Hauptfigur ist stark und glaubwürdig gezeichnet, ich hätte mir nur bei den Nebenfiguren vorallem des SCU-Teams noch etwas mehr Tiefe gewünscht, da sie wirklich Potenzial haben, dass hätte das ganze noch eine Spur interessanter gemacht. 💭 Der Plot hat mir sehr gut gefallen, aber auch da hätte ich mir etwas mehr Täter/Opfer/Ermittler Berührungspunkte gewünscht und dafür etwas weniger Ty - Bex Storyline. Fazit: Ein spannender, atmosphärischer Thriller mit Gänsehautmomenten und einem fesselnden Plot. Jessica R. Patch hat mich mit „Garden Girls“ überzeugt – am 24.03.26 folgt der nächste Band ins deutsche übersetzt "The only Witness - dieses mal steht Ty's Kollegin Fiona Kelly im Mittelpunkt 💕

FBI-Agent Tiberius Granger wird mit einem neuen, besonders makabren Fall konfrontiert. Zwei Opfer werden mit zu ihren Na
FBI-Agent Tiberius Granger wird mit einem neuen, besonders makabren Fall konfrontiert. Zwei Opfer werden mit zu ihren Namen passenden Blumen tätowiert vor Leuchttürmen gefunden, und bald zeigt sich eine erschreckende Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit und seiner früheren Liebe Bexley Hemmingway. Gleichzeitig bemerkt Bexley das Verschwinden ihrer Schwester, und der Täter scheint es gezielt auf alle abgesehen zu haben, die Granger nahe stehen. Die Suche führt das Team inmitten eines herannahenden Hurrikans zu einer abgelegenen Insel, die ein grausames Geheimnis verbirgt. Dieses Buch ist der 3. Band der Reihe «SCU (Abteilung für religiös motivierte Verbrechen)». Die Handlung knüpft stark an die beiden vorherigen Bände an, die bisher noch nicht auf Deutsch erschienen sind, und gibt viele Einblicke in die persönlichen Probleme des Protagonisten. Besonders spannend war für mich der Wahnsinn des Serienkillers, wie er seine Blumen kunstvoll einsetzte, fast wie eine grausige Choreografie. Die düstere Küstenatmosphäre und der ständige Druck durch den herannahenden Sturm verstärken die Spannung zusätzlich. Manche Passagen wirkten etwas überladen, besonders von der persönlichen Dramatik. Mein Fazit: Ein Thriller, der einen ungewöhnlichen Täter mit eigenen Überzeugungen mitbringt. 4 Sterne.

[Werbung | Rezensionsexemplar] Ty arbeitet als Analytiker bei SCU - einer Abteilung für religiös motivierte Verbrechen. Ein brutaler Serienkiller, der seine Opfer mit Blumen tätowiert, führt ihn nach Outer Banks. Dort wird er mit seiner dunklen Vergangenheit konfrontiert, während ein Tornado sich den Inseln nähert. Wird er noch rechtzeitig den Täter finden? Direkt zu Beginn und bis zum Ende hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Teilweise lag es an der holprigen Übersetzung, teilweise aber auch an der Autorin. Denn die Dialoge waren oftmals plump und unlogisch. Da erzählt z.B. Ty, dass er denkt, dass es die Rache des „Ice-and-Fire“ Killer ist und bekommt als Antwort die Frage - „Was glaubst du wer sich an dir rächen will?“. Zwei mal dürft ihr raten, was er geantwortet hat. Eine komplett sinnlose Unterhaltung. Es gibt sehr viele Charaktere, jedoch liegt hier der Schwerpunkt auf Ty und seiner Ex-Geliebten Bex. Dadurch gab es für mich persönlich zu viel Liebesgeplänkrl an den Stellen, wo ich Action und Logik erwartet habe. Da es bereits das dritte Band ist, konnte ich mit den anderen Personen aus dem Ermittler-Team keine Verbindung aufbauen, da man kaum auf sie eingeht. Der Klappentext und die Grundidee versprechen viel. Allerdings liefert die Haupthandlung mehr Romanze als Thriller. Ich hätte mir mehr Einzelheiten über die Sekte gewünscht und nicht über die Liebesgeschichte - weniger Emotionen, mehr Handlung. Zumal einige Momente mehrfach wiederholt erzählt werden. Gegen Ende gab es für mich persönlich zu viel Gott. Als ob mich die Autorin überzeugen wollte dem Christentum beizutreten. Kann man lesen, wenn man Thriller-Romanzen mag und die Dialoge überlesen kann. Meins war es nicht.
Zwei Frauen werden tot am Fuss eines Leuchtturmes aufgefunden. Beide sind mit Blumenmotiven tätowiert und haben Namen getragen, die blumigen Ursprungs sind und zu den Tätowierungen passen. FBI Agent Tiberius Granger von der Strange Crime Unit übernimmt die Leitung des Falles und ist schon bald persönlich von diesem undurchsichtigen Fall betroffen. Denn Ahnnah, die jüngere Schwester seiner Jugendliebe Bexley Hemmingway, wird entführt. Auch die junge Frau trägt ihren Zweitnamen mit blumigem Ursprung. Während sich ein Hurrikan auf die Küste von North Carolina zubewegt, arbeitet das Ermittlerteam auf Hochdruck. Können sie Ahnnah finden, bevor es zu spät ist? FBI Agent Tiberius arbeitet in der Abteilung für religiös motivierte Verbrechen und das mit grossem und viel Eigenwissen. Denn er ist in einer Sekte, der Family of Glory, aufgewachsen und hat sich erst als junger Erwachsener davon befreien können. Sein Vater ist immer noch der Führer der Gemeinschaft. So ist dann auch über weite Teile der Geschichte diese Befreiung aus der Sekte und Tys Verarbeitung zentrales Thema. Dabei geht die ganze Entführungsgeschichte und die Tat oft unter. Dazu kommt ein alter Fall, die Jagd nach dem Ice-and-Fire Killer, der immer wieder erwähnt, aber nicht näher erklärt wird. Da wird Wissen vorausgesetzt, das man nicht haben kann, da Band eins und zwei auf Deutsch nicht erschienen ist. Warum der Verlag mit dem dritten Band in der deutschen Uebersetzung beginnt, ist ein grosses Fragezeichen. Der aktuelle Serientäter sammelt Frauen wie Blumen und damit fand ich den Titel und das Cover überaus passend. Die Art der Verbrechen habe ich so noch nie gelesen. Die Autorin hat in der Täterfrage etliche falsche Fährten gelegt und so empfand ich den Rätselfaktor als hoch. Erschütternd und Thriller pur ist die Ich Perspektive eines der Opfer, das ist schon harte Kost. Einige Wiederholungen in der Erzählung, zum Beispiel zum Thema Tattoos, lassen mich einen Stern abziehen. So wird zum Beispiel ein Tattoo beschrieben und etliche Seiten später erklärt ein professioneller Tätowierer dasselbe Tattoo noch einmal. Solche wiederkehrenden Punkte gibt es einige und machen die Story zeitweise etwas langgezogen. Der Schreibstil ist ab und zu holperig, was aber an der Uebersetzung liegen kann.
So ein spannender Thriller!😲❤️
Ich fand den Klappentext schon so spannend, das ich wirklich sehr gespannt auf das Buch war. Und meiner Meinung nach war dieses Buch wirklich spannend und interessant. Denn FBI-Agent Tiberius Granger hat schon so manches abscheuliche Verbrechen erlebt. Doch ein neuer Fall macht ihn nervös. Es ist nicht nur die makabre Art und Weise, wie die beiden Opfer - die vor Leuchttürmen posierend gefunden wurden - mit zu ihren Namen passenden Blumen tätowiert sind. Es gibt auch eine beunruhigende Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit, seiner früheren Liebe Bexley Hemmingway, die zeitgleich das Verschwinden ihrer Schwester bemerkt. Schon bald scheint es, als ob der Killer den FBI-Agenten verhöhnt und jeden, der ihm nahe steht, in noch größere Gefahr bringt. Während sich die schneidenden Winde und der Regen eines tödlichen Hurrikans der Küste von North Carolina nähern, führt die Suche Tiberius und sein Team zu einer Insel, die ein grausiges Geheimnis verbirgt. Doch was ist das Geheimnis? Das werdet ihr nur herausfinden, wenn ihr selbst das Buch liest! Denn es lohnt sich meiner Meinung nach sehr, denn dieser Thriller konnte mich sehr begeistern!❤️

Spannend und mit Tiefgang
Rezensionsexemplar: Ein eiskalter Serien-Fall, der unter die Haut geht: FBI-Agent Tiberius „Ty“ Granger wird in eine grausame Mordserie hineingezogen: Frauen mit Blumennamen werden tot vor Leuchttürmen gefunden – ihre Körper mit passenden Blumen tätowiert. Für Ty wird der Fall persönlich, denn ausgerechnet seine frühere Liebe Bexley erscheint mit der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester – und Ty erkennt, dass er nicht nur den Täter jagt, sondern auch seiner eigenen Vergangenheit begegnet. Das sturmgepeitschte Setting der Küste von North Carolina, der herannahende Hurrikan und die Jagd auf einen Täter, der viel näher ist, als Ty denkt – all das macht „Garden Girls“ zu einem Thriller, bei dem man jede Seite mitfiebert. ⭐ 4/5 Sterne – spannend, düster und mit echter Tiefgang beim Ermittler. Wer Thrillern mit Nervenkitzel, komplexen Figuren und starker Atmosphäre nachgeht, wird hier fündig.
Das Cover wirkt mysteriös. Gleichzeitig würde man anhand Cover und Titel, nicht auf einen Thriller kommen. Der Klappentext klang aber richtig spannend. Ich fand es auch von Anfang an sehr spannend. Auch durch die verschiedenen POVs. Ich fand die Konstellation des Ermittlerteams und die Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander sehr gut. Es hatte eine gute Balance zwischen spannenden Fall und die zwischenmenschliche Ebene. Gerade den Anfang bis zur Mitte hatte ein gutes Tempo. Zum Ende hin wurde es aber immer kurioser. Teilweise zu schnell, sodass ich es zu überdramatisiert fand und es dadurch an Realität verloren hat. Es wirkte als ginge dem Autor die Puste aus und wurde abgehakt. Das war am Ende etwas schade, hatte ich doch in der ersten Hälfte viel Potenzial gesehen.
" Garden Girls" ist ein schwülstiger, langatmiger, oft zäh zu lesender Thriller. Ich hatte mehr erwartet, denn der Plot ist eigentlich cool: ein Serientäter, der seine Opfer über und über kunstvoll mit Blumen tätowiert, dazu eine patriarchale Sekte und ein bedrohlich näherkommender Hurrikan- hätte was werden können. Spoileralarm: ist es aber leider nicht. Denn die Hauptfiguren und ihre Verbindung miteinander werden dermaßen übertrieben zuckrig und gefühlstriefend beschrieben, das es eine Qual zu lesen ist. (Für mich jedenfalls.)
»Garden Girls« von Jessica R. Patch hat mich vom Cover her direkt angesprochen und auch der Klappentext klang meiner Meinung nach total interessant. Das Buch hat mit dem Prolog auch wirklich vielversprechend angefangen, aber leider ist mir der eigentliche Fall, den ich insgesamt eigentlich super spannend fand, persönlich etwas zu kurz gekommen. Der Fokus lag hier mehr auf der Geschichte von Tiberius und Bexley, was zur düsteren Atmosphäre irgendwie nicht so ganz gepasst hat. Die Nebencharaktere, allen voran die anderen Mitglieder des Ermittlerteams, fand ich etwas zu undurchsichtig, was aber wahrscheinlich daran lag, dass das Buch Teil einer Reihe ist, wo die vorherigen Bände bisher aber noch nicht übersetzt worden sind?! Bisschen schade, weil man dadurch einfach nicht jede Anspielung versteht. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und auch der Schreibstil war ganz okay, aber stellenweise hat sich die Geschichte einfach sehr gezogen. Am schlimmsten fand ich aber, dass das Buch so wahnsinnig religiös ist. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mir ihren Glauben wirklich aufzwingen möchte. Das Ende fand ich dann allerdings wieder recht spannend und auch mit dem Plottwist am Ende hab ich nicht wirklich gerechnet. Insgesamt war das Buch ok und ich glaube, wenn ich gewusst hätte, dass es ein Mix aus Romance und Thriller ist, wäre ich mit anderen Erwartungen an die Geschichte rangegangen.

Die Handlung wechselt geschickt zwischen der Sicht eines Opfers und dem Ermittlerteam, was eine dichte und atmosphärische Spannung erzeugt. Besonders beeindruckend ist FBI-Agent Tiberius, der seine Rolle mit voller Präsenz ausfüllt und mit trockenem, schwarzem Humor genau die richtige Portion Leichtigkeit einbringt, um die düstere Thematik auszubalancieren. Das Buch verlangt allerdings volle Aufmerksamkeit: Die Verbindungen zwischen den Figuren sind komplex, und wer nicht konzentriert liest, verliert schnell den Überblick. Spätestens im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse. Hier erreicht der Thriller seinen Höhepunkt und hält einen pausenlos in Atem. Ein klares Highlight ist die drohende Umweltkatastrophe, die parallel zu den Ermittlungen bedrohlich näher rückt. Diese zusätzliche Ebene verstärkt die Dramatik und macht die Geschichte noch intensiver. Bis zum Schluss wurde ich immer wieder auf falsche Fährten gelockt und genau das ist für mich das beste Zeichen: ein Thriller, der unvorhersehbar bleibt und bis zur letzten Seite fesselt.

Zu viele Nebenschauplätze
Inhalt: Die Stranger Crimes United des FBI wird zu einem sehr markanteren Tatort gerufen. An einem Leuchtturm wurde eine weibliche Leiche deponiert, welche Blumen auf ihrem ganzen Körper tätowiert hat. Agent Tiberius Granger und sein Team werden mit dem Fall betraut. Kurze Zeit später wird wieder eine Leiche mit den gleichen Merkmalen an einem Leuchtturm gefunden. Die Opfer verbindet eins: Ihre Körper tragen die Pflanzen, welche die Frauen im Namen haben. Es werden noch weitere Frauen vermisst, darunter die Schwester seiner Jugendliebe Bexley Hemmingway. Lange Zeit hat Ty geglaubt, dass die beiden bei der Flucht aus der Sekte in der sie aufwuchsen, gestorben sind. Tiberius ist bei diesem Fall gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Alle Spuren führen zurück zur Sekte. Können Tiberius und sein Team die Frauen wohlbehalten finden? Meinung: Das Cover fand ich auf den ersten Blick schon sehr interessant und auch der Klappentext machte einen guten ersten Eindruck. Der Thriller startet auch wirklich gut, allerdings flacht die Spannung im ersten Viertel schon deutlich ab. Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung, aber durch die ganzen Wiederholungen hat es mich teilweise ganz schön aus dem Takt gebracht. Die Geschichte dreht sich sehr um die Sekte, in der Ty und Bexley aufgewachsen sind. Teilweise ist mir der Fall einfach zu kurz gekommen. Zudem wurde die Geschichte der beiden viel zu viel zum Thema. Mit dem Ende habe ich irgendwie schon gerechnet, somit ist da bei mir leider auch keine wirkliche Spannung aufgekommen. Ich habe ebenfalls das Gefühl gehabt, als wäre das Buch Teil einer Serie und ich habe den Beginn verpasst. Insgesamt hat das Buch viel potenzial gehabt, allerdings wurde dies für mich leider nicht genutzt.

Super spannend!
Ich fand das Buch super und sehr spannend! Vor allem gefällt es mir sehr, dass man nicht auf Seite 3 schon weiß, wer der Täter sein wird und seine Theorien immer wieder überdenken und anpassen muss! Ich habe erst nachher gemerkt, dass dies der 3 Teil einer Reihe ist und die ersten beiden (bisher?) nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Das merkt man immer wieder, weil man das Gefühl hat, dass einem Infos zur Vorgeschichte der Ermittlergruppe fehlen. Aus diesem Grund einen halben Punkt Abzug, aber man versteht die Story dennoch gut 👍🏻
Naja
Ich habe das Buch in einer Empfehlung auf Instagram gesehen, wusste vorher leider jedoch nicht, dass es sich um den 3ten Teil einer Thriller-Reihe handelt. Die ersten Beiden wurden jedoch bisher nicht übersetzt (das soll mal jemand verstehen?!?). Und so liest es sich leider auch. Es ist ein riesiger Haufen Ermittler, die ich kaum unterscheiden konnte, weil sie nicht erstmalig eingeführt werden und mir absolut der Background fehlte. Es ist als steige man in Staffel 3 einer Serie ein und muss sich selbst zusammenpuzzeln was so los ist. Das Buch bzw. der Fall hätte jedoch gebraucht, dass ich das Team kenne und emotional gebunden bin, denn so waren mir einige große Reveals völlig egal. Die Idee dahinter ist nicht verkehrt, aber leider auch sehr sehr vorhersehbar und man weiß relativ schnell, worauf die Sache hinausläuft. Der Showdown am Ende war dann doch recht spannend mit einem kleinen Twist, den ich nicht auf dem Schirm hatte. Der aber bei genauerer Betrachtung auch nicht wirklich neu war, ich hatte ihn nur nicht mehr so präsent im Kopf. Kann man mal lesen, ist aber eher was für Anfänger in dem Genre.
. Hast du Lust auf einen Thriller mit einem narzisstischen Serienkiller mit Gotteskomplex? Dann solltest du „Garden Girls“ lesen! Ein spannender Thriller mit bedrohlicher Atmosphäre. 4/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Ein neuer abscheulicher Fall, bei dem die weiblichen Opfer vor Leuchttürmen positioniert werden mit frisch gestochenen Tattoos passend zu ihrem blumigen Namen, führt FBI- Agent Tiberius Granger in seine alte Heimatstadt und wird für ihn persönlicher als erwartet. Währenddessen verschwindet auch die Schwester seiner vergangen großen Liebe und die Wetterlage verschlimmert sich immer mehr. Ein Hurrikan droht die Ermittlungen zum Stillstand zu zwingen. . In „Garden Girls“ folgen wir als Leser mehreren Handlungs- und Zeitsträngen, in erster Linie dem von Tiberius und erhalten aufgrund dessen ein gutes Gesamtbild der Geschichte. Ebenfalls erhalten wir direkte Einblicke in die Machenschaften des Serienmörders aus der Sicht eines Opfers. Diese Teile sind definitiv das Highlight des Buches. Nach einem kurzen Kennenlernen der Spezialeinheit, geht es direkt zur Sache. Die erste Leiche… der erste Tatort und die ersten Mutmaßungen. Mit dem ersten Spekulationen und der Frage nach dem Mörder beginnt sich der Thriller richtig zu entfalten und die Frage, ob die Morde einen persönlichen Bezug zu Tiberius Vergangenheit haben stellt sich immer mehr. Die daraufhin beginnende Reise in Tiberius Vergangenheit ist sehr interessant und gibt Tiberius als Protagonist die Tiefe, die mir bei den anderen Charakteren etwas gefehlt hat. (Dies könnte auch der Tatsache geschuldet sein, das mit „Garden Girls“ einfach der dritte Fall für dieses Ermittlerteam übersetzt wurde und wir als Leser, so nie die Chance hatten den ersten Fall auf Deutsch zu lesen.) Nichtsdestotrotz wirken Patches Charaktere sehr realistisch und vielschichtig und geben diesem Thriller das gewisse „Etwas“. Verschwiegenheit und viele Geheimnisse prägen das Verlauf des Thrillers und halten den Spannungsbogen hoch. Wobei mir persönlich nach 2/3 der Story klar war, wer der Mörder ist! Ich lag mit meiner Vermutung richtig, jedoch gab es einen kleinen Plottwist am Ende, der leider nicht wirklich beantwortet wurde. Patch hat einen tollen fesselnden Schreibstil, der ebenso toll übersetzt wurde. Ich kann den Thriller sehr empfehlen!

Spannend aber mit einigen Wiederholungen
Der Prolog war schon recht ereignisreich und so freute ich mich auf ein spannenden Thriller. Das Setting fand ich gut gewählt. Das Team um Tiberius wurde anfangs gut vorgestellt, dennoch viel es mir im weiteren Verlauf gerade bei Charakteren die nicht so häufig genannt wurden, eine Verbindung herzustellen. Die Sekte in der Tiberius groß geworden ist und die zu der Story dazu gehörte, fand ich interessant, allerdings haben mich die verschiedenen, Gott sei Dank nicht allzu oft vorkommenden Psalmen eher genervt. Auch gab es immer mal wieder kleinere Wiederholungen z.B zu dem aufziehenden Hurrikan, die nicht hätten sein müssen. . Was den Täter betrifft, habe ich lange Zeit im Dunkel getappt und erst recht spät eine Theorie gehabt, die ich dann aber wieder verworfen habe und mich hab in die Irre führen lassen. Das Ende war für mich gut und schlüssig und das Buch hat mich weitestgehend gut unterhalten. Ich vergebe 4 von 5 ⭐️
Auf der Insel wächst kein Rosenstrauch
Blitzschnell zieht einen Garden Girls in ein Unwetter aus Spannung, das man nicht unbedingt trocken übersteht. Tiberius Granger ist kein typischer Held; er ist rau, clever und hat genug inneren Krach, dass man sofort mit ihm auf Spurensuche gehen will. Die Kombination aus makabren Mordspielen, blutigen Tattoos und einer alten Liebe, die plötzlich wieder auftaucht, funktioniert hier wie eine perfekt gestellte Falle: man tritt rein und merkt erst später, dass der Boden fehlt. Mich hat vor allem die Atmosphäre gepackt — der Wind, der Regen, die Insel mit ihrem fauligen Geheimnis sind so glaubhaft beschrieben, dass ich beim Lesen fast den Geruch von Salz und Moder an der Nase hatte. Der Erzählrhythmus wechselt geschickt zwischen gnadenloser Ermittlungsarbeit und privaten Déjà-vus, wodurch die Story nie ermüdet. Die Autorin nimmt sich Zeit, Figuren Ecken und Kanten zu geben; Bexley ist keine reine Sidekick-Rolle, sondern ein Katalysator für Erinnerungen und Fehler, die Tiberius immer noch verfolgen. Kleinere Logiklöcher schleichen sich ein, besonders gegen Ende, wo ein Motiv etwas zu schnell gestreckt wirkt, aber die Spannung reißt das locker wieder raus. Was ich besonders gefeiert habe: die Dialoge. Sarkastisch, knapp, mit einem trockenen Humor, der zwischen den Folien aus Gewalt und Verlust aufblitzt. Die Ermittlungsarbeit wirkt bodenständig, die Forensik glaubwürdig — und das Finale serviert genug Gänsehaut, um sich die Nachtlektüre zu rechtfertigen. Kein Wohlfühlkrimi, sondern einer, der unter die Haut fährt. Für Fans von düsteren Thrillern mit komplexer Hauptfigur eine klare Empfehlung.

"Ich denke, unsere Liebe bleibt, auch wenn wir nicht mehr sind."
Guter und spannender Thriller für zwischendurch - habe mir mehr FBI Einblicke hinter die Kulissen gewünscht. Schreibstil war ein bisschen verwirrend mit dem Wechsel der Ich - und Sie - Erzählperspektive. Den Plottwist am Ende habe ich nicht erwartet, aber war dann stimmig und hat im Nachhinein Sinn ergeben.
Beim Lesen von Garden Girls hatte ich von der ersten Seite an dieses ganz bestimmte Kribbeln im Nacken, das ich sonst nur von packenden Profiler-Serien wie Criminal Minds kenne. Es ist diese düstere, fast schon beklemmende Faszination für das Böse, die einen tief in den Sessel drückt. Man spürt förmlich den kalten Schweiß der Ermittler und das verzweifelte Verlangen, die dunklen Abgründe der menschlichen Seele endlich zu verstehen. Die Geschichte fängt diese hochemotionale Komponente der Tätersuche so authentisch ein, dass man sich nicht wie ein bloßer Leser, sondern wie ein Teil des Teams fühlt, das gegen die Zeit und das eigene Unbehagen kämpft. Doch so intensiv dieser Profiler-Vibe auch ist, er wird immer wieder von einer schweren, fast zähen Melancholie gebremst. Es gab Momente, in denen sich die Handlung für mich schmerzhaft in die Länge gezogen hat. Es fühlte sich an, als würde man durch tiefen Schlamm waten: Man will unbedingt wissen, was in der Dunkelheit lauert, doch die Geschichte hält einen fest und dehnt die Zeit bis zum Äußersten. Diese Langsamkeit raubt einem manchmal den Atem, nicht vor Spannung, sondern vor Ungeduld. Es ist ein ständiges Auf und Ab zwischen emotionaler Hochspannung und einem Erzähltempo, das einen fast verzweifeln lässt, weil der große Befreiungsschlag so lange auf sich warten lässt. Am Ende bleibt ein Buch, das mich emotional zwar tief berührt und mit seiner Atmosphäre beeindruckt hat, mich aber auch mit der Frage zurücklässt, ob man den Weg zum Ziel nicht ein wenig direkter hätte gestalten können. Ein intensives Erlebnis für alle, die bereit sind, sich Zeit für den Abgrund zu nehmen.

Also das Buch hatte definitiv Potenzial! Die Idee fand ich Mega, allerdings ging das immer mal wieder schleppend vonstatten… Die PoV des Täters habe ich ja sehr geliebt und auch die Auflösung am Ende fand ich ganz gut… jedoch war mir das Drama um Josiah echt zu viel ^^ Generell gab es viel Drama in diesem Thriller - da hätte ich mir mehr Thriller-Elemente gewünscht! Auch die Charakterentwicklung ist überwiegend flach, bis sich am Ende dann alles wendet… Es hätte so gut sein können…
Tiberius ist Ermittler beim FBI, spezialisiert auf ist er dabei auf Verbrechen mit religiösem Hintergrund. Aufgewachsen in einer Sekte ist er bereits mit einigen Dingen vertraut, doch diesmal scheint es der Mörder auf ihn persönlich abgesehen zu haben. Ein Mörder, der Frauen mit Blumennamen entsprechende florale Symbole tätowiert und sie mit einer Nachricht an Tiberius vor Leuchttürmen ablegt. Das Buch umfasst ein interessantes Setting und hat mich direkt neugierig gemacht, doch leider war gerade der Einstieg sehr verwirrend. Denn es handelt sich hier um den dritten Teil einer Reihe, der allerdings bisher als einziger auf Deutsch erschienen ist. Zwar lässt sich das Buch auch unabhängig lesen und verstehen, aber es wird deutlich schwieriger sich in der Dynamik der unterschiedlichen Personen zurechtzufinden und die ganzen Namen zuzuordnen. Mir persönlich haben hier oft Hintergründe gefehlt, um eine stärkere Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Im Mittelteil wurde es dann jedoch richtig spannend und ich konnte das Buch kaum weglegen. Umso seltsamer fand ich dann allerdings das Ende, dass für mich nicht so richtig verständlich und sehr unerwartet war. Nachdem ich nach anfänglichen Startschwierigkeiten ganz gut im Buch angekommen bin, konnte ich das Buch flüssig durchlesen. Bei den Figuren hat mir etwas der Zugang gefehlt, damit sie für mich authentisch wären. Es war mir zwar per se niemand unsympathisch, aber ich hab das Geschehen auch nur sehr distanziert wahrnehmen und beobachten können. Auch wenn das Buch für mich ein paar Schwächen hat, hat mich die Geschichte auch sehr gefesselt. Die Autorin weiß absolut, wie man Spannung erzeugt. Ich glaube es könnte leichter und nochmal ein Stückweit interessanter sein, wenn man die ersten beiden Bände davor liest. Ich für meinen Teil hatte viel Freude mit diesem Buch und empfehle es gerne weiter. Es ist auch für Krimi-Einsteiger eine gute Basis und ein wunderbar spannendes buch für eine gemütliche Leseauszeit.
Kennt ihr das, wenn ihr euch nach einem langen Tag auf euer aktuelles Buch freut – und sobald ihr einige Seiten gelesen habt, würdet ihr lieber zu einem anderen greifen? So ging es mir leider mit »Garden Girls« von Jessica R. Patch. Die ersten Kapitel waren auch noch spannend, doch dann … wurde es kitschig. In dieser Story um einen Serienmörder, der seinen Opfer Blumen tätowiert und ihre Leichen vor Leuchttürmen ablegt, lernen wir Agent Tiberius »Ty« Granger kennen, der zügig herausfindet, dass seine Jugendliebe Bexley hat nicht so tot ist, wie er jahrelang annahm. Und ihre vermisste Schwester könnte das nächste Opfer des Mörders werden … Vermutlich hätte ich die Biografie der Autorin lesen sollen, denn wäre mir bewusst gewesen, dass Patch romantische Thriller schreibt, hätte ich keinen Leseeindruck verfasst, denn romantische Plots sind, wenn sie die Krimihandliung in den Hintergrund drängen, überhaupt nicht mein Ding. Im FBI-Team für sogenannte »Strange Cases« sind vier Kollegen untereinander liiert. Deren Beziehungsgeschichten werden in den ersten beiden Bänden der Reihe erörtert. Bei »Garden Girls« handelt es sich um den 3. Band. Momentan scheint es bei Verlagen zur Gewohnheit zu werden, Reihen nicht in ihrer ursprünglichen Reihenfolge zu übersetzen (siehe M. W. Cravens Washington-Poe-Reihe, bei der mit »Der Botaniker« zuerst Band 5 auf Deutsch erschien 🤷). Es scheint zwar so zu sein, dass in jedem Band ein anderes Teammitglied in den Fokus rückt, dennoch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, mir würden wichtige Informationen zur gemeinsamen Vergangenheit der Figuren fehlen. Dadurch bleiben viele Teammitglieder seltsam blass und auch Schicksalsschläge zünden nicht so, wie vermutlich von der Autorin intendiert, da die Verbindung zu den Figuren schlichtweg nicht vorhanden ist. In erster Linie geht es hier um die Beziehung zwischen Ty und Bex. Die Ermittlungen plätschern dahin, Spannung kommt nur wenig auf und auch die Auflösung vermag nicht so recht zu überzeugen. Wer Romantic Thrill mag, könnte Gefallen an der Story finden. Für mich leider nichts. 2 von 5 ⭐ DANKE an Vorablesen & Harper Collins Deutschland für das Rezensionsexemplar!
Solide
Nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext machen etwas her. Und da ich mal wieder auf der Suche nach einem Buch war, was ein bisschen“ nebenher gelesen“ werden kann, landete ich hier. Tiberius Granger - für mich ein absolut klassischer Ermittler, mit dem ich trotzdem gerne unterwegs war - hat mich gut durch die Story begleitet. Auch die anderen Charaktere gefielen mir gut. Die Autorin hat es geschafft eine Mischung aus Spannenden und gefühlvollen parts in die das düstere Setting zu bringen, was mir ebenfalls gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin war für mich schon angenehm hatte aber teilweise etwas zu lange Sätze. Mit dem Ende war ich dann auch ganz zufrieden aber rückblickend haben die Blumigen Tattoos und die vielen Emotionen es für mich dann doch eher zu einem Romantik Thriller gemacht. Alles in allem ein solides Buch, dass gerne noch mehr „Thrill“ bzw. noch mehr Spannung hätte vertragen können.

Verwirrender Einstieg
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Nun ja, leider handelt es sich hierbei um eine Reihe, wobei dieses als erstes übersetzt wurde. Eigentlich ist es Teil 3. Die Bücher lassen sich einzeln lesen und sind an sich in sich geschlossen. Jedoch bestand für mich vor allem am Anfang der Geschichte das Problem, dass mir Verbindungen zu anderen Personen gefehlt haben. Ohne das Hintergrundwissen der anderen Teile, hatte ich das Gefühl ein paar Insider nicht zu verstehen. Abseits von dem Aspekt finde ich das Cover selbst bereits wunderschön. Die Verbindung von Cover-Geschichte doch etwas gruselig; aber sie passt perfekt! Den Schreibstil und auch die Kapitellänge war für mich sehr angenehm und lässt einen richtig in die Welt und Umgebung eintauchen! Es war nie wirklich langatmig. Über das Ende war ich auch sehr überrascht; was normalerweise als gängiger Thriller-Leser weniger vorkommt. Das Buch läd richtig zum miträsteln, gruseln und fiebern ein! Hätte ich die Reihe in der richtigen Reihenfolge gelesen, wär meine Bewertung wahrscheinlich besser ausgefallen. So war und ist das Buch für mich ein solides Werk.
Es ist Zeit zu blühen!
Im Thriller Garden Girls von Jessica R. Patch werden an Leuchttürmen der Outer Banks Leichen von Frauen abgelegt, die am ganzen Körper mit Blumen tätowiert sind – jene Blumen, die auch in ihrem Namen vorkommen. Die SCU rund um Tiberius Granger wird für diesen Fall eingeteilt, um den Täter dingfest zu machen. Denn auf einer Liste von vermissten Frauen finden sich noch mehr „blumige“ Vornamen. Und: An einer toten Frau wurde eine Nachricht direkt an Tiberius hinterlassen. Ihm wird klar: Es geht hier nicht nur um einen gestörten Killer – sondern auch um ihn, seine Vergangenheit, seine Familie und seine erste große Liebe. Zu allem Überfluss zieht noch ein tosender Hurrikan auf, und die Uhr tickt. Das Buchcover mit seinen zahlreichen Blüten ist eine willkommene Abwechslung für das sonst recht triste Bücherregal einer Thriller-Leseratte. Das durch die Blüten starrende Auge zieht einen regelrecht in seinen Bann. Zudem lässt sich das Taschenbuch sehr komfortabel lesen, da es weit aufschlagbar ist, ohne dass der Buchrücken bricht. Der Einstieg in das Buch hat mir sofort das Blut in den Adern gefrieren lassen, denn man findet sich direkt in einer packenden Szene wieder. Leider dauerte es ca. 100 Seiten, bis ich mit dem Schreibstil einigermaßen zurechtkam. Ich lese viel und rausche in der Regel schnell durch die Seiten, aber bei dem Buch musste ich häufig ein paar Zeilen wiederholen, was meinen Lesefluss erheblich störte. Häufig waren die Sätze viel zu lang und verschachtelt; sie waren teils über vier Zeilen lang. Hinzu kommt: Es gab häufig lange Monologe des auktorialen Erzählers, gefolgt von Dialogen der Protagonisten, ohne dass dort Gedanken und Gefühle erläutert wurden. Auch wechselt der auktoriale Erzähler ohne erkennbaren Absatz seinen Fokus auf die Protagonisten. Doch ich habe NICHT abgebrochen, denn die Storyline, das ganze Setting und die verschiedenen einflussnehmenden Komponenten sorgen dafür, dass man das Wieso, Weshalb, Warum trotzdem gelöst haben möchte. Somit mutierte das Buch für mich nicht zu einem schönen Pageturner, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Das Ende war schlüssig und gut aufgelöst, wenn auch ab ca. 70 % des Buches weitestgehend vorhersehbar. Durch die Erzählperspektive wuchsen mir die Protagonisten der Geschichte nicht so sehr ans Herz wie bei anderen Autoren. Das nahm für mich einiges an „Thrill“ heraus, und ich war niemals auch nur ansatzweise schockiert. Dieses Buch kann man lesen – muss man aber nicht.

Klasse Anfang - seltsames Ende
Angelockt von dem Cover habe ich nach dem Klappentext ein Blick in das Buch geworfen und war von den ersten Seiten direkt in den Bann gezogen. Die ersten Kapitel katapultieren einen direkt zu einer willensstarken Ich-Erzählerin, die sich in der Gewalt des Täters befindet. Auch der Sprung in das Ermittlerteam, das einen familiären Umgang miteinander pflegt, hat mir sehr gefallen. Das Eintauchen in das Buch hat somit sehr gut geklappt, ohne das ich die Autorin oder ihre Figuren bisher kannte. Entsprechend hoffnungsvoll war ich für das weitere Leseerlebnis. Der Schreibstil springt zwischen Opfer-Perspektive (Ich-Erzählung) und einer allgemeinen Erzählung, die teils zwischen den Orten springt. Hier konnte ich als Leser gut folgen, habe aber gemerkt, dass ich den allgemeinen Erzähler im direkten Spannungsvergleich schwacher fand. Manchmal kam es mir so vor, als würde diese Erzählungsart den Thriller eher stören und ihm Spannung klauen, weil der Blickwinkel von zu weit oben kam und die Gefühlsebenen (Ängste, Zuneigung etc.) dadurch nicht so gut durchkamen. Die Charakter blieben aus meiner Sicht zu oberflächlich. Hier hätten mehr Tiefe und auch deutlich mehr Dialoge untereinander oder mehr Gefühlseinblicke geholfen, um die Verbindung greifbar zu machen. Das Konstrukt mit der Family of Glory ist auf einer Seite interessant und Stück für Stück erfährt man mehr, allerdings wirkte es auf mich auch insgesamt irgendwie seltsam. Ich verstehe, dass es die Hintergrundgeschichte darstellen soll, um noch mehr Drama hereinzubringen, aber die Art und Weise hat dem Roman eher nicht so gut getan. Da ich hier keine Spoiler geben will, halte ich mich mit den Entwicklungen und dem Ende eher bedenkt. Nur so viel: das Ende hat so schnell zugenommen, wie der Hurrikan in der Geschichte. Die letzten 100 Seiten ist man praktisch durchgeflogen, allerdings habe ich mich hier auch an vielen Stellen einfach nur gewundert und gefragt, ob das jetzt so sein soll. Der Showdown ist hitzig, etwas überdramatisiert und man fragt sich, ob so viele Zufälle bzw. aufeinander folgende Momente zuvor wirklich realistisch sind. Manches passte für mich im Nachgang nicht zusammen (z. B. Bex‘ Reaktion auf den Täter in ihrem Schlafzimmer sowie das Verhalten bzw. die Rollen einiger im Showdown und danach). Für mich hat der Thriller so gut und spannend gestartet. Ich habe das Buch gern gelesen, war allerdings nicht gänzlich gefesselt. Bis zur Mitte hatte ich absolut keine Ahnung, wer der Täter ist und habe daher viel gerätselt. Die Auflösung hat eher Ernüchterung gebracht. Zum Ende verliert der Roman für mich und baut eine Geschichte für die Erklärung der Ereignisse auf, die für mich zu sehr an den Haaren herbeigezogen ist. Das Buch ist für mich kein Thriller-Highlight, weil es mir an Nervenkitzel fehlt. Freunden, die Thriller wirklich lieben, werde ich das Buch eher nicht empfehlen, weil ich finde, dass hier zu viel Potenzial verschenkt wurde. Wirklich schade…
Die Idee für die Story hat mir sehr gut gefallen, doch leider war die Umsetzung davon weniger meins. Es wurde viel zu viel des Geschehens immer und immer wieder erläutert und hat somit den Spannungseffekt gedämpft. An manchen Stellen kam mir die Sprache der Charaktere auch zu unpassend für die jeweilige Situation vor. Alles in allem gab es für mich zu häufig Ungereimtheiten im Verhalten der Figuren und manche Handlungen waren dadurch nicht nachvollziehbar. Einiges wirkte gezwungen und auf eine Art zu sehr auf Außergewöhnlich und Überraschend gewollt. Besonders kam der Abschluss der Geschichte dann ganz plötzlich und fühlte sich falsch an. :/
Tolle Idee, schlechte Umsetzung
Nach dem Klappentext, der Buchvorstellung und der rasanten super spannend geschriebenen Leseprobe habe ich mich sehr auf das Buch gefreut und erwartete, es in 1-2 Tagen durchzusuchten. Leider hat mich die Geschichte, die sich nach einer echt tollen Idee anhörte und spannenden Thriller versprach in eine Leseflaute geführt. Es wurde schnell sehr langweilig, langatmig und weit hergeholt. Das Ermittlungsteam ist mir sympathisch gewesen, obwohl ich zu dem einen oder anderen keine "Beziehung" habe aufbauen können. Dafür hätte es bestimmt die vorherigen Bänder benötigt. So aber war vieles einfach "hingeworfen", ohne etwaigen Bezug auf das aktuelle Buch und den aktuellen Fall. An sich hat man kaum etwas von den Ermittlungen präsentiert bekommen, es ging mehr um die (Liebes-)Geschichte von Ty und seine Vergangenheit, obwohl diese auch nicht richtig gut erzählt wurde. Ohne Spoilern zu wollen: aber was war das mit der Ermittlerin, die im Urlaub war? Total an den Haaren herbeigezogen, man konnte überhaupt nichts damit anfangen, es gab keinen Bezug zu ihr. Wurde sie vorher überhaupt in dem Buch richtig erwähnt?? Keine Ahnung. Der Plot am Ende mag gerade noch so als Plot für mich durchgehen, aber auch nur deshalb, weil der Täter in der gesamten erzählten Vergangenheit keinen richtigen Bezug zu den Haupt-Protagonisten hatte. Der Sektenhintergrund war ok, obwohl sehr oberflächlich angeschnitten. Schade, tolle Idee, welche nicht so toll umgesetzt wurde. Dafür eben gut gemeinte 3 Sterne.
Ist ok
Gute Grundidee. Spannungsbogen war in Ordnung. Auflösung einigermaßen überraschend. Mir war es nur leider oft viiiel zu pathetisch geschrieben. Und damit zusammenhängend auch diese ganzen Rückbesinnungen auf Gott… naja. Ich fand leider auch nicht alle Charaktere glaubwürdig. Alles in allem kann man es aber durchaus lesen.
Etwas verwirrt 🧐
Spannender Einstieg mit interessanten Charakteren und einem guten Ermittlerteam. Der Fall rund um die Sekte war originell, aber der Fokus lag mir zu sehr auf der Vergangenheit statt auf der eigentlichen Ermittlungsarbeit. Gegen Ende wurde die Handlung etwas überstürzt und überdramatisiert. Der Schreibstil mit wechselnden Perspektiven war anfangs verwirrend, insgesamt aber angenehm zu lesen. Solider Thriller für zwischendurch, der sein Potenzial leider nicht ganz ausschöpft.
Schon das Cover hat mich neugierig gemacht – elegant, fast poetisch, und auf den ersten Blick würde man kaum vermuten, dass sich dahinter ein Psychothriller verbirgt. Doch Jessica R. Patch schafft es, diese ästhetische Fassade perfekt mit der düsteren Geschichte zu verweben: FBI-Agent Tiberius Granger wird mit einem grausamen Fall konfrontiert, der nicht nur durch makabre Morde – Opfer mit blumenthematischen Tattoos – erschüttert, sondern auch tief in seine eigene Vergangenheit greift. Die Story ist durchweg spannend und bietet weit mehr als klassische Thriller-Spannung. Patch verwebt Themen wie Schuld, Liebe, Glaube und Manipulation zu einem komplexen Geflecht, das auch psychologisch fasziniert. Besonders gelungen finde ich den Einblick in die Sekte – beklemmend, aber zugleich unglaublich interessant und vielschichtig beschrieben. Die Atmosphäre auf der sturmgepeitschten Insel in North Carolina tut ihr Übriges: man spürt förmlich den Druck, die Gefahr, das Unausweichliche. Die zahlreichen Plot-Twists halten die Spannung konstant hoch, und auch emotional hat die Geschichte einiges zu bieten. Einzig das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen – stilistisch etwas verwirrend und weniger klar als der Rest des Buches. Trotzdem bleibt die Geschichte intensiv und eindringlich in Erinnerung. Fazit: Atmosphärisch, komplex und nervenaufreibend – ein Thriller, der mehr Tiefgang bietet, als man erwartet.
Description
FBI-Agent Tiberius Granger hat schon so manches abscheuliche Verbrechen erlebt. Doch ein neuer Fall macht ihn nervös. Es ist nicht nur die makabre Art und Weise, wie die beiden Opfer - die vor Leuchttürmen posierend gefunden wurden - mit zu ihren Namen passenden Blumen tätowiert sind. Es gibt auch eine beunruhigende Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit, seiner früheren Liebe Bexley Hemmingway, die zeitgleich das Verschwinden ihrer Schwester bemerkt. Schon bald scheint es, als ob der Killer den FBI-Agenten verhöhnt und jeden, der ihm nahe steht, in noch größere Gefahr bringt. Während sich die schneidenden Winde und der Regen eines tödlichen Hurrikans der Küste von North Carolina nähern, führt die Suche Tiberius und sein Team zu einer Insel, die ein grausiges Geheimnis verbirgt.
Book Information
Author Description
Jessica R. Patch ist eine Publishers Weekly-Bestsellerautorin, die für ihren trockenen Witz, ihre charakteristischen Wendungen und ihre komplexen Charaktere bekannt ist. Sie liebt es, Bücher über wahre Verbrechen zu lesen, bei Chips und Salsa über ungeklärte Fälle zu diskutieren und in ihren romantischen Spannungsromanen und Thrillern Serienmörder zu jagen. Sie lebt mit ihrer Familie und ihrem verwöhnten Shetland Sheepdog in der Gegend von Memphis.
Posts
Zwischen Vergangenheit, Glauben und tödlicher Obsession entspinnt sich ein Thriller, der unter die Haut geht. 🌹💀
Das Cover ist ein echter Hingucker und macht sofort neugierig. Es passt perfekt zum Titel und zur düsteren Stimmung des Thrillers. Der Prolog hat mich sofort gepackt – man ist direkt mitten drin und bekommt gleich eine Kostprobe dessen, was einen erwartet. 🔥 Der Schreibstil ist bildhaft und intensiv, so dass man das Gefühl hat, live dabei zu sein. Da kann einem schon mal ein Schauer über den Rücken laufen! 😱 Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt (zb Täter, Opfer, Ermittler), und die Kapitel haben genau die richtige Länge – nie zu kurz, nie zu lang. So bleibt man super im Lesefluss und möchte einfach immer weiterlesen. 📖✨ Nach dem Einstieg lernen wir die Ermittler der Strange Crime Unit (SCU) kennen: 🕵️♂️ Tiberius "Ty" Granger – Spezialist für religiöses Verhalten 🧠 Violet Rainwater – Profilerin 👮♂️ Owen Barkley – Ty's bester Freund und Partner 💪 Fiona Kelly & Asa "Bär" Kodiak – der Teamleiter Das Team wirkt total sympathisch, familiär und gleichzeitig richtig gut eingespielt 🤝 Ein brutaler Fall führt Ty zurück in seine Heimat – und damit mitten in seine eigene, schmerzvolle Vergangenheit. 😔 Seine Jugendliebe Bexley Hemingway, die er 17 Jahre lang für tot hielt, lebt – und ihr Wiedersehen reißt alte Wunden auf. Als Bex’ kleine Schwester Ahna Orleander verschwindet, vermutet Ty, dass sie das nächste Opfer des „Künstlers“ ist – eines Serienmörders, der seine Opfer nach Blumennamen auswählt und diese als Tattoo auf ihren Körpern verewigt. 🌹💀 Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der Ty nicht nur an seine Grenzen bringt, sondern auch sein Team in Gefahr bringt. Eine religiöse Sekte, alte Geheimnisse und Tys persönliche Verbindungen weben sich zu einem spannenden, düsteren Netz. Die Hauptfigur ist stark und glaubwürdig gezeichnet, ich hätte mir nur bei den Nebenfiguren vorallem des SCU-Teams noch etwas mehr Tiefe gewünscht, da sie wirklich Potenzial haben, dass hätte das ganze noch eine Spur interessanter gemacht. 💭 Der Plot hat mir sehr gut gefallen, aber auch da hätte ich mir etwas mehr Täter/Opfer/Ermittler Berührungspunkte gewünscht und dafür etwas weniger Ty - Bex Storyline. Fazit: Ein spannender, atmosphärischer Thriller mit Gänsehautmomenten und einem fesselnden Plot. Jessica R. Patch hat mich mit „Garden Girls“ überzeugt – am 24.03.26 folgt der nächste Band ins deutsche übersetzt "The only Witness - dieses mal steht Ty's Kollegin Fiona Kelly im Mittelpunkt 💕

FBI-Agent Tiberius Granger wird mit einem neuen, besonders makabren Fall konfrontiert. Zwei Opfer werden mit zu ihren Na
FBI-Agent Tiberius Granger wird mit einem neuen, besonders makabren Fall konfrontiert. Zwei Opfer werden mit zu ihren Namen passenden Blumen tätowiert vor Leuchttürmen gefunden, und bald zeigt sich eine erschreckende Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit und seiner früheren Liebe Bexley Hemmingway. Gleichzeitig bemerkt Bexley das Verschwinden ihrer Schwester, und der Täter scheint es gezielt auf alle abgesehen zu haben, die Granger nahe stehen. Die Suche führt das Team inmitten eines herannahenden Hurrikans zu einer abgelegenen Insel, die ein grausames Geheimnis verbirgt. Dieses Buch ist der 3. Band der Reihe «SCU (Abteilung für religiös motivierte Verbrechen)». Die Handlung knüpft stark an die beiden vorherigen Bände an, die bisher noch nicht auf Deutsch erschienen sind, und gibt viele Einblicke in die persönlichen Probleme des Protagonisten. Besonders spannend war für mich der Wahnsinn des Serienkillers, wie er seine Blumen kunstvoll einsetzte, fast wie eine grausige Choreografie. Die düstere Küstenatmosphäre und der ständige Druck durch den herannahenden Sturm verstärken die Spannung zusätzlich. Manche Passagen wirkten etwas überladen, besonders von der persönlichen Dramatik. Mein Fazit: Ein Thriller, der einen ungewöhnlichen Täter mit eigenen Überzeugungen mitbringt. 4 Sterne.

[Werbung | Rezensionsexemplar] Ty arbeitet als Analytiker bei SCU - einer Abteilung für religiös motivierte Verbrechen. Ein brutaler Serienkiller, der seine Opfer mit Blumen tätowiert, führt ihn nach Outer Banks. Dort wird er mit seiner dunklen Vergangenheit konfrontiert, während ein Tornado sich den Inseln nähert. Wird er noch rechtzeitig den Täter finden? Direkt zu Beginn und bis zum Ende hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Teilweise lag es an der holprigen Übersetzung, teilweise aber auch an der Autorin. Denn die Dialoge waren oftmals plump und unlogisch. Da erzählt z.B. Ty, dass er denkt, dass es die Rache des „Ice-and-Fire“ Killer ist und bekommt als Antwort die Frage - „Was glaubst du wer sich an dir rächen will?“. Zwei mal dürft ihr raten, was er geantwortet hat. Eine komplett sinnlose Unterhaltung. Es gibt sehr viele Charaktere, jedoch liegt hier der Schwerpunkt auf Ty und seiner Ex-Geliebten Bex. Dadurch gab es für mich persönlich zu viel Liebesgeplänkrl an den Stellen, wo ich Action und Logik erwartet habe. Da es bereits das dritte Band ist, konnte ich mit den anderen Personen aus dem Ermittler-Team keine Verbindung aufbauen, da man kaum auf sie eingeht. Der Klappentext und die Grundidee versprechen viel. Allerdings liefert die Haupthandlung mehr Romanze als Thriller. Ich hätte mir mehr Einzelheiten über die Sekte gewünscht und nicht über die Liebesgeschichte - weniger Emotionen, mehr Handlung. Zumal einige Momente mehrfach wiederholt erzählt werden. Gegen Ende gab es für mich persönlich zu viel Gott. Als ob mich die Autorin überzeugen wollte dem Christentum beizutreten. Kann man lesen, wenn man Thriller-Romanzen mag und die Dialoge überlesen kann. Meins war es nicht.
Zwei Frauen werden tot am Fuss eines Leuchtturmes aufgefunden. Beide sind mit Blumenmotiven tätowiert und haben Namen getragen, die blumigen Ursprungs sind und zu den Tätowierungen passen. FBI Agent Tiberius Granger von der Strange Crime Unit übernimmt die Leitung des Falles und ist schon bald persönlich von diesem undurchsichtigen Fall betroffen. Denn Ahnnah, die jüngere Schwester seiner Jugendliebe Bexley Hemmingway, wird entführt. Auch die junge Frau trägt ihren Zweitnamen mit blumigem Ursprung. Während sich ein Hurrikan auf die Küste von North Carolina zubewegt, arbeitet das Ermittlerteam auf Hochdruck. Können sie Ahnnah finden, bevor es zu spät ist? FBI Agent Tiberius arbeitet in der Abteilung für religiös motivierte Verbrechen und das mit grossem und viel Eigenwissen. Denn er ist in einer Sekte, der Family of Glory, aufgewachsen und hat sich erst als junger Erwachsener davon befreien können. Sein Vater ist immer noch der Führer der Gemeinschaft. So ist dann auch über weite Teile der Geschichte diese Befreiung aus der Sekte und Tys Verarbeitung zentrales Thema. Dabei geht die ganze Entführungsgeschichte und die Tat oft unter. Dazu kommt ein alter Fall, die Jagd nach dem Ice-and-Fire Killer, der immer wieder erwähnt, aber nicht näher erklärt wird. Da wird Wissen vorausgesetzt, das man nicht haben kann, da Band eins und zwei auf Deutsch nicht erschienen ist. Warum der Verlag mit dem dritten Band in der deutschen Uebersetzung beginnt, ist ein grosses Fragezeichen. Der aktuelle Serientäter sammelt Frauen wie Blumen und damit fand ich den Titel und das Cover überaus passend. Die Art der Verbrechen habe ich so noch nie gelesen. Die Autorin hat in der Täterfrage etliche falsche Fährten gelegt und so empfand ich den Rätselfaktor als hoch. Erschütternd und Thriller pur ist die Ich Perspektive eines der Opfer, das ist schon harte Kost. Einige Wiederholungen in der Erzählung, zum Beispiel zum Thema Tattoos, lassen mich einen Stern abziehen. So wird zum Beispiel ein Tattoo beschrieben und etliche Seiten später erklärt ein professioneller Tätowierer dasselbe Tattoo noch einmal. Solche wiederkehrenden Punkte gibt es einige und machen die Story zeitweise etwas langgezogen. Der Schreibstil ist ab und zu holperig, was aber an der Uebersetzung liegen kann.
So ein spannender Thriller!😲❤️
Ich fand den Klappentext schon so spannend, das ich wirklich sehr gespannt auf das Buch war. Und meiner Meinung nach war dieses Buch wirklich spannend und interessant. Denn FBI-Agent Tiberius Granger hat schon so manches abscheuliche Verbrechen erlebt. Doch ein neuer Fall macht ihn nervös. Es ist nicht nur die makabre Art und Weise, wie die beiden Opfer - die vor Leuchttürmen posierend gefunden wurden - mit zu ihren Namen passenden Blumen tätowiert sind. Es gibt auch eine beunruhigende Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit, seiner früheren Liebe Bexley Hemmingway, die zeitgleich das Verschwinden ihrer Schwester bemerkt. Schon bald scheint es, als ob der Killer den FBI-Agenten verhöhnt und jeden, der ihm nahe steht, in noch größere Gefahr bringt. Während sich die schneidenden Winde und der Regen eines tödlichen Hurrikans der Küste von North Carolina nähern, führt die Suche Tiberius und sein Team zu einer Insel, die ein grausiges Geheimnis verbirgt. Doch was ist das Geheimnis? Das werdet ihr nur herausfinden, wenn ihr selbst das Buch liest! Denn es lohnt sich meiner Meinung nach sehr, denn dieser Thriller konnte mich sehr begeistern!❤️

Spannend und mit Tiefgang
Rezensionsexemplar: Ein eiskalter Serien-Fall, der unter die Haut geht: FBI-Agent Tiberius „Ty“ Granger wird in eine grausame Mordserie hineingezogen: Frauen mit Blumennamen werden tot vor Leuchttürmen gefunden – ihre Körper mit passenden Blumen tätowiert. Für Ty wird der Fall persönlich, denn ausgerechnet seine frühere Liebe Bexley erscheint mit der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester – und Ty erkennt, dass er nicht nur den Täter jagt, sondern auch seiner eigenen Vergangenheit begegnet. Das sturmgepeitschte Setting der Küste von North Carolina, der herannahende Hurrikan und die Jagd auf einen Täter, der viel näher ist, als Ty denkt – all das macht „Garden Girls“ zu einem Thriller, bei dem man jede Seite mitfiebert. ⭐ 4/5 Sterne – spannend, düster und mit echter Tiefgang beim Ermittler. Wer Thrillern mit Nervenkitzel, komplexen Figuren und starker Atmosphäre nachgeht, wird hier fündig.
Das Cover wirkt mysteriös. Gleichzeitig würde man anhand Cover und Titel, nicht auf einen Thriller kommen. Der Klappentext klang aber richtig spannend. Ich fand es auch von Anfang an sehr spannend. Auch durch die verschiedenen POVs. Ich fand die Konstellation des Ermittlerteams und die Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander sehr gut. Es hatte eine gute Balance zwischen spannenden Fall und die zwischenmenschliche Ebene. Gerade den Anfang bis zur Mitte hatte ein gutes Tempo. Zum Ende hin wurde es aber immer kurioser. Teilweise zu schnell, sodass ich es zu überdramatisiert fand und es dadurch an Realität verloren hat. Es wirkte als ginge dem Autor die Puste aus und wurde abgehakt. Das war am Ende etwas schade, hatte ich doch in der ersten Hälfte viel Potenzial gesehen.
" Garden Girls" ist ein schwülstiger, langatmiger, oft zäh zu lesender Thriller. Ich hatte mehr erwartet, denn der Plot ist eigentlich cool: ein Serientäter, der seine Opfer über und über kunstvoll mit Blumen tätowiert, dazu eine patriarchale Sekte und ein bedrohlich näherkommender Hurrikan- hätte was werden können. Spoileralarm: ist es aber leider nicht. Denn die Hauptfiguren und ihre Verbindung miteinander werden dermaßen übertrieben zuckrig und gefühlstriefend beschrieben, das es eine Qual zu lesen ist. (Für mich jedenfalls.)
»Garden Girls« von Jessica R. Patch hat mich vom Cover her direkt angesprochen und auch der Klappentext klang meiner Meinung nach total interessant. Das Buch hat mit dem Prolog auch wirklich vielversprechend angefangen, aber leider ist mir der eigentliche Fall, den ich insgesamt eigentlich super spannend fand, persönlich etwas zu kurz gekommen. Der Fokus lag hier mehr auf der Geschichte von Tiberius und Bexley, was zur düsteren Atmosphäre irgendwie nicht so ganz gepasst hat. Die Nebencharaktere, allen voran die anderen Mitglieder des Ermittlerteams, fand ich etwas zu undurchsichtig, was aber wahrscheinlich daran lag, dass das Buch Teil einer Reihe ist, wo die vorherigen Bände bisher aber noch nicht übersetzt worden sind?! Bisschen schade, weil man dadurch einfach nicht jede Anspielung versteht. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und auch der Schreibstil war ganz okay, aber stellenweise hat sich die Geschichte einfach sehr gezogen. Am schlimmsten fand ich aber, dass das Buch so wahnsinnig religiös ist. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mir ihren Glauben wirklich aufzwingen möchte. Das Ende fand ich dann allerdings wieder recht spannend und auch mit dem Plottwist am Ende hab ich nicht wirklich gerechnet. Insgesamt war das Buch ok und ich glaube, wenn ich gewusst hätte, dass es ein Mix aus Romance und Thriller ist, wäre ich mit anderen Erwartungen an die Geschichte rangegangen.

Die Handlung wechselt geschickt zwischen der Sicht eines Opfers und dem Ermittlerteam, was eine dichte und atmosphärische Spannung erzeugt. Besonders beeindruckend ist FBI-Agent Tiberius, der seine Rolle mit voller Präsenz ausfüllt und mit trockenem, schwarzem Humor genau die richtige Portion Leichtigkeit einbringt, um die düstere Thematik auszubalancieren. Das Buch verlangt allerdings volle Aufmerksamkeit: Die Verbindungen zwischen den Figuren sind komplex, und wer nicht konzentriert liest, verliert schnell den Überblick. Spätestens im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse. Hier erreicht der Thriller seinen Höhepunkt und hält einen pausenlos in Atem. Ein klares Highlight ist die drohende Umweltkatastrophe, die parallel zu den Ermittlungen bedrohlich näher rückt. Diese zusätzliche Ebene verstärkt die Dramatik und macht die Geschichte noch intensiver. Bis zum Schluss wurde ich immer wieder auf falsche Fährten gelockt und genau das ist für mich das beste Zeichen: ein Thriller, der unvorhersehbar bleibt und bis zur letzten Seite fesselt.

Zu viele Nebenschauplätze
Inhalt: Die Stranger Crimes United des FBI wird zu einem sehr markanteren Tatort gerufen. An einem Leuchtturm wurde eine weibliche Leiche deponiert, welche Blumen auf ihrem ganzen Körper tätowiert hat. Agent Tiberius Granger und sein Team werden mit dem Fall betraut. Kurze Zeit später wird wieder eine Leiche mit den gleichen Merkmalen an einem Leuchtturm gefunden. Die Opfer verbindet eins: Ihre Körper tragen die Pflanzen, welche die Frauen im Namen haben. Es werden noch weitere Frauen vermisst, darunter die Schwester seiner Jugendliebe Bexley Hemmingway. Lange Zeit hat Ty geglaubt, dass die beiden bei der Flucht aus der Sekte in der sie aufwuchsen, gestorben sind. Tiberius ist bei diesem Fall gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Alle Spuren führen zurück zur Sekte. Können Tiberius und sein Team die Frauen wohlbehalten finden? Meinung: Das Cover fand ich auf den ersten Blick schon sehr interessant und auch der Klappentext machte einen guten ersten Eindruck. Der Thriller startet auch wirklich gut, allerdings flacht die Spannung im ersten Viertel schon deutlich ab. Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung, aber durch die ganzen Wiederholungen hat es mich teilweise ganz schön aus dem Takt gebracht. Die Geschichte dreht sich sehr um die Sekte, in der Ty und Bexley aufgewachsen sind. Teilweise ist mir der Fall einfach zu kurz gekommen. Zudem wurde die Geschichte der beiden viel zu viel zum Thema. Mit dem Ende habe ich irgendwie schon gerechnet, somit ist da bei mir leider auch keine wirkliche Spannung aufgekommen. Ich habe ebenfalls das Gefühl gehabt, als wäre das Buch Teil einer Serie und ich habe den Beginn verpasst. Insgesamt hat das Buch viel potenzial gehabt, allerdings wurde dies für mich leider nicht genutzt.

Super spannend!
Ich fand das Buch super und sehr spannend! Vor allem gefällt es mir sehr, dass man nicht auf Seite 3 schon weiß, wer der Täter sein wird und seine Theorien immer wieder überdenken und anpassen muss! Ich habe erst nachher gemerkt, dass dies der 3 Teil einer Reihe ist und die ersten beiden (bisher?) nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Das merkt man immer wieder, weil man das Gefühl hat, dass einem Infos zur Vorgeschichte der Ermittlergruppe fehlen. Aus diesem Grund einen halben Punkt Abzug, aber man versteht die Story dennoch gut 👍🏻
Naja
Ich habe das Buch in einer Empfehlung auf Instagram gesehen, wusste vorher leider jedoch nicht, dass es sich um den 3ten Teil einer Thriller-Reihe handelt. Die ersten Beiden wurden jedoch bisher nicht übersetzt (das soll mal jemand verstehen?!?). Und so liest es sich leider auch. Es ist ein riesiger Haufen Ermittler, die ich kaum unterscheiden konnte, weil sie nicht erstmalig eingeführt werden und mir absolut der Background fehlte. Es ist als steige man in Staffel 3 einer Serie ein und muss sich selbst zusammenpuzzeln was so los ist. Das Buch bzw. der Fall hätte jedoch gebraucht, dass ich das Team kenne und emotional gebunden bin, denn so waren mir einige große Reveals völlig egal. Die Idee dahinter ist nicht verkehrt, aber leider auch sehr sehr vorhersehbar und man weiß relativ schnell, worauf die Sache hinausläuft. Der Showdown am Ende war dann doch recht spannend mit einem kleinen Twist, den ich nicht auf dem Schirm hatte. Der aber bei genauerer Betrachtung auch nicht wirklich neu war, ich hatte ihn nur nicht mehr so präsent im Kopf. Kann man mal lesen, ist aber eher was für Anfänger in dem Genre.
. Hast du Lust auf einen Thriller mit einem narzisstischen Serienkiller mit Gotteskomplex? Dann solltest du „Garden Girls“ lesen! Ein spannender Thriller mit bedrohlicher Atmosphäre. 4/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Ein neuer abscheulicher Fall, bei dem die weiblichen Opfer vor Leuchttürmen positioniert werden mit frisch gestochenen Tattoos passend zu ihrem blumigen Namen, führt FBI- Agent Tiberius Granger in seine alte Heimatstadt und wird für ihn persönlicher als erwartet. Währenddessen verschwindet auch die Schwester seiner vergangen großen Liebe und die Wetterlage verschlimmert sich immer mehr. Ein Hurrikan droht die Ermittlungen zum Stillstand zu zwingen. . In „Garden Girls“ folgen wir als Leser mehreren Handlungs- und Zeitsträngen, in erster Linie dem von Tiberius und erhalten aufgrund dessen ein gutes Gesamtbild der Geschichte. Ebenfalls erhalten wir direkte Einblicke in die Machenschaften des Serienmörders aus der Sicht eines Opfers. Diese Teile sind definitiv das Highlight des Buches. Nach einem kurzen Kennenlernen der Spezialeinheit, geht es direkt zur Sache. Die erste Leiche… der erste Tatort und die ersten Mutmaßungen. Mit dem ersten Spekulationen und der Frage nach dem Mörder beginnt sich der Thriller richtig zu entfalten und die Frage, ob die Morde einen persönlichen Bezug zu Tiberius Vergangenheit haben stellt sich immer mehr. Die daraufhin beginnende Reise in Tiberius Vergangenheit ist sehr interessant und gibt Tiberius als Protagonist die Tiefe, die mir bei den anderen Charakteren etwas gefehlt hat. (Dies könnte auch der Tatsache geschuldet sein, das mit „Garden Girls“ einfach der dritte Fall für dieses Ermittlerteam übersetzt wurde und wir als Leser, so nie die Chance hatten den ersten Fall auf Deutsch zu lesen.) Nichtsdestotrotz wirken Patches Charaktere sehr realistisch und vielschichtig und geben diesem Thriller das gewisse „Etwas“. Verschwiegenheit und viele Geheimnisse prägen das Verlauf des Thrillers und halten den Spannungsbogen hoch. Wobei mir persönlich nach 2/3 der Story klar war, wer der Mörder ist! Ich lag mit meiner Vermutung richtig, jedoch gab es einen kleinen Plottwist am Ende, der leider nicht wirklich beantwortet wurde. Patch hat einen tollen fesselnden Schreibstil, der ebenso toll übersetzt wurde. Ich kann den Thriller sehr empfehlen!

Spannend aber mit einigen Wiederholungen
Der Prolog war schon recht ereignisreich und so freute ich mich auf ein spannenden Thriller. Das Setting fand ich gut gewählt. Das Team um Tiberius wurde anfangs gut vorgestellt, dennoch viel es mir im weiteren Verlauf gerade bei Charakteren die nicht so häufig genannt wurden, eine Verbindung herzustellen. Die Sekte in der Tiberius groß geworden ist und die zu der Story dazu gehörte, fand ich interessant, allerdings haben mich die verschiedenen, Gott sei Dank nicht allzu oft vorkommenden Psalmen eher genervt. Auch gab es immer mal wieder kleinere Wiederholungen z.B zu dem aufziehenden Hurrikan, die nicht hätten sein müssen. . Was den Täter betrifft, habe ich lange Zeit im Dunkel getappt und erst recht spät eine Theorie gehabt, die ich dann aber wieder verworfen habe und mich hab in die Irre führen lassen. Das Ende war für mich gut und schlüssig und das Buch hat mich weitestgehend gut unterhalten. Ich vergebe 4 von 5 ⭐️
Auf der Insel wächst kein Rosenstrauch
Blitzschnell zieht einen Garden Girls in ein Unwetter aus Spannung, das man nicht unbedingt trocken übersteht. Tiberius Granger ist kein typischer Held; er ist rau, clever und hat genug inneren Krach, dass man sofort mit ihm auf Spurensuche gehen will. Die Kombination aus makabren Mordspielen, blutigen Tattoos und einer alten Liebe, die plötzlich wieder auftaucht, funktioniert hier wie eine perfekt gestellte Falle: man tritt rein und merkt erst später, dass der Boden fehlt. Mich hat vor allem die Atmosphäre gepackt — der Wind, der Regen, die Insel mit ihrem fauligen Geheimnis sind so glaubhaft beschrieben, dass ich beim Lesen fast den Geruch von Salz und Moder an der Nase hatte. Der Erzählrhythmus wechselt geschickt zwischen gnadenloser Ermittlungsarbeit und privaten Déjà-vus, wodurch die Story nie ermüdet. Die Autorin nimmt sich Zeit, Figuren Ecken und Kanten zu geben; Bexley ist keine reine Sidekick-Rolle, sondern ein Katalysator für Erinnerungen und Fehler, die Tiberius immer noch verfolgen. Kleinere Logiklöcher schleichen sich ein, besonders gegen Ende, wo ein Motiv etwas zu schnell gestreckt wirkt, aber die Spannung reißt das locker wieder raus. Was ich besonders gefeiert habe: die Dialoge. Sarkastisch, knapp, mit einem trockenen Humor, der zwischen den Folien aus Gewalt und Verlust aufblitzt. Die Ermittlungsarbeit wirkt bodenständig, die Forensik glaubwürdig — und das Finale serviert genug Gänsehaut, um sich die Nachtlektüre zu rechtfertigen. Kein Wohlfühlkrimi, sondern einer, der unter die Haut fährt. Für Fans von düsteren Thrillern mit komplexer Hauptfigur eine klare Empfehlung.

"Ich denke, unsere Liebe bleibt, auch wenn wir nicht mehr sind."
Guter und spannender Thriller für zwischendurch - habe mir mehr FBI Einblicke hinter die Kulissen gewünscht. Schreibstil war ein bisschen verwirrend mit dem Wechsel der Ich - und Sie - Erzählperspektive. Den Plottwist am Ende habe ich nicht erwartet, aber war dann stimmig und hat im Nachhinein Sinn ergeben.
Beim Lesen von Garden Girls hatte ich von der ersten Seite an dieses ganz bestimmte Kribbeln im Nacken, das ich sonst nur von packenden Profiler-Serien wie Criminal Minds kenne. Es ist diese düstere, fast schon beklemmende Faszination für das Böse, die einen tief in den Sessel drückt. Man spürt förmlich den kalten Schweiß der Ermittler und das verzweifelte Verlangen, die dunklen Abgründe der menschlichen Seele endlich zu verstehen. Die Geschichte fängt diese hochemotionale Komponente der Tätersuche so authentisch ein, dass man sich nicht wie ein bloßer Leser, sondern wie ein Teil des Teams fühlt, das gegen die Zeit und das eigene Unbehagen kämpft. Doch so intensiv dieser Profiler-Vibe auch ist, er wird immer wieder von einer schweren, fast zähen Melancholie gebremst. Es gab Momente, in denen sich die Handlung für mich schmerzhaft in die Länge gezogen hat. Es fühlte sich an, als würde man durch tiefen Schlamm waten: Man will unbedingt wissen, was in der Dunkelheit lauert, doch die Geschichte hält einen fest und dehnt die Zeit bis zum Äußersten. Diese Langsamkeit raubt einem manchmal den Atem, nicht vor Spannung, sondern vor Ungeduld. Es ist ein ständiges Auf und Ab zwischen emotionaler Hochspannung und einem Erzähltempo, das einen fast verzweifeln lässt, weil der große Befreiungsschlag so lange auf sich warten lässt. Am Ende bleibt ein Buch, das mich emotional zwar tief berührt und mit seiner Atmosphäre beeindruckt hat, mich aber auch mit der Frage zurücklässt, ob man den Weg zum Ziel nicht ein wenig direkter hätte gestalten können. Ein intensives Erlebnis für alle, die bereit sind, sich Zeit für den Abgrund zu nehmen.

Also das Buch hatte definitiv Potenzial! Die Idee fand ich Mega, allerdings ging das immer mal wieder schleppend vonstatten… Die PoV des Täters habe ich ja sehr geliebt und auch die Auflösung am Ende fand ich ganz gut… jedoch war mir das Drama um Josiah echt zu viel ^^ Generell gab es viel Drama in diesem Thriller - da hätte ich mir mehr Thriller-Elemente gewünscht! Auch die Charakterentwicklung ist überwiegend flach, bis sich am Ende dann alles wendet… Es hätte so gut sein können…
Tiberius ist Ermittler beim FBI, spezialisiert auf ist er dabei auf Verbrechen mit religiösem Hintergrund. Aufgewachsen in einer Sekte ist er bereits mit einigen Dingen vertraut, doch diesmal scheint es der Mörder auf ihn persönlich abgesehen zu haben. Ein Mörder, der Frauen mit Blumennamen entsprechende florale Symbole tätowiert und sie mit einer Nachricht an Tiberius vor Leuchttürmen ablegt. Das Buch umfasst ein interessantes Setting und hat mich direkt neugierig gemacht, doch leider war gerade der Einstieg sehr verwirrend. Denn es handelt sich hier um den dritten Teil einer Reihe, der allerdings bisher als einziger auf Deutsch erschienen ist. Zwar lässt sich das Buch auch unabhängig lesen und verstehen, aber es wird deutlich schwieriger sich in der Dynamik der unterschiedlichen Personen zurechtzufinden und die ganzen Namen zuzuordnen. Mir persönlich haben hier oft Hintergründe gefehlt, um eine stärkere Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Im Mittelteil wurde es dann jedoch richtig spannend und ich konnte das Buch kaum weglegen. Umso seltsamer fand ich dann allerdings das Ende, dass für mich nicht so richtig verständlich und sehr unerwartet war. Nachdem ich nach anfänglichen Startschwierigkeiten ganz gut im Buch angekommen bin, konnte ich das Buch flüssig durchlesen. Bei den Figuren hat mir etwas der Zugang gefehlt, damit sie für mich authentisch wären. Es war mir zwar per se niemand unsympathisch, aber ich hab das Geschehen auch nur sehr distanziert wahrnehmen und beobachten können. Auch wenn das Buch für mich ein paar Schwächen hat, hat mich die Geschichte auch sehr gefesselt. Die Autorin weiß absolut, wie man Spannung erzeugt. Ich glaube es könnte leichter und nochmal ein Stückweit interessanter sein, wenn man die ersten beiden Bände davor liest. Ich für meinen Teil hatte viel Freude mit diesem Buch und empfehle es gerne weiter. Es ist auch für Krimi-Einsteiger eine gute Basis und ein wunderbar spannendes buch für eine gemütliche Leseauszeit.
Kennt ihr das, wenn ihr euch nach einem langen Tag auf euer aktuelles Buch freut – und sobald ihr einige Seiten gelesen habt, würdet ihr lieber zu einem anderen greifen? So ging es mir leider mit »Garden Girls« von Jessica R. Patch. Die ersten Kapitel waren auch noch spannend, doch dann … wurde es kitschig. In dieser Story um einen Serienmörder, der seinen Opfer Blumen tätowiert und ihre Leichen vor Leuchttürmen ablegt, lernen wir Agent Tiberius »Ty« Granger kennen, der zügig herausfindet, dass seine Jugendliebe Bexley hat nicht so tot ist, wie er jahrelang annahm. Und ihre vermisste Schwester könnte das nächste Opfer des Mörders werden … Vermutlich hätte ich die Biografie der Autorin lesen sollen, denn wäre mir bewusst gewesen, dass Patch romantische Thriller schreibt, hätte ich keinen Leseeindruck verfasst, denn romantische Plots sind, wenn sie die Krimihandliung in den Hintergrund drängen, überhaupt nicht mein Ding. Im FBI-Team für sogenannte »Strange Cases« sind vier Kollegen untereinander liiert. Deren Beziehungsgeschichten werden in den ersten beiden Bänden der Reihe erörtert. Bei »Garden Girls« handelt es sich um den 3. Band. Momentan scheint es bei Verlagen zur Gewohnheit zu werden, Reihen nicht in ihrer ursprünglichen Reihenfolge zu übersetzen (siehe M. W. Cravens Washington-Poe-Reihe, bei der mit »Der Botaniker« zuerst Band 5 auf Deutsch erschien 🤷). Es scheint zwar so zu sein, dass in jedem Band ein anderes Teammitglied in den Fokus rückt, dennoch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, mir würden wichtige Informationen zur gemeinsamen Vergangenheit der Figuren fehlen. Dadurch bleiben viele Teammitglieder seltsam blass und auch Schicksalsschläge zünden nicht so, wie vermutlich von der Autorin intendiert, da die Verbindung zu den Figuren schlichtweg nicht vorhanden ist. In erster Linie geht es hier um die Beziehung zwischen Ty und Bex. Die Ermittlungen plätschern dahin, Spannung kommt nur wenig auf und auch die Auflösung vermag nicht so recht zu überzeugen. Wer Romantic Thrill mag, könnte Gefallen an der Story finden. Für mich leider nichts. 2 von 5 ⭐ DANKE an Vorablesen & Harper Collins Deutschland für das Rezensionsexemplar!
Solide
Nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext machen etwas her. Und da ich mal wieder auf der Suche nach einem Buch war, was ein bisschen“ nebenher gelesen“ werden kann, landete ich hier. Tiberius Granger - für mich ein absolut klassischer Ermittler, mit dem ich trotzdem gerne unterwegs war - hat mich gut durch die Story begleitet. Auch die anderen Charaktere gefielen mir gut. Die Autorin hat es geschafft eine Mischung aus Spannenden und gefühlvollen parts in die das düstere Setting zu bringen, was mir ebenfalls gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin war für mich schon angenehm hatte aber teilweise etwas zu lange Sätze. Mit dem Ende war ich dann auch ganz zufrieden aber rückblickend haben die Blumigen Tattoos und die vielen Emotionen es für mich dann doch eher zu einem Romantik Thriller gemacht. Alles in allem ein solides Buch, dass gerne noch mehr „Thrill“ bzw. noch mehr Spannung hätte vertragen können.

Verwirrender Einstieg
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Nun ja, leider handelt es sich hierbei um eine Reihe, wobei dieses als erstes übersetzt wurde. Eigentlich ist es Teil 3. Die Bücher lassen sich einzeln lesen und sind an sich in sich geschlossen. Jedoch bestand für mich vor allem am Anfang der Geschichte das Problem, dass mir Verbindungen zu anderen Personen gefehlt haben. Ohne das Hintergrundwissen der anderen Teile, hatte ich das Gefühl ein paar Insider nicht zu verstehen. Abseits von dem Aspekt finde ich das Cover selbst bereits wunderschön. Die Verbindung von Cover-Geschichte doch etwas gruselig; aber sie passt perfekt! Den Schreibstil und auch die Kapitellänge war für mich sehr angenehm und lässt einen richtig in die Welt und Umgebung eintauchen! Es war nie wirklich langatmig. Über das Ende war ich auch sehr überrascht; was normalerweise als gängiger Thriller-Leser weniger vorkommt. Das Buch läd richtig zum miträsteln, gruseln und fiebern ein! Hätte ich die Reihe in der richtigen Reihenfolge gelesen, wär meine Bewertung wahrscheinlich besser ausgefallen. So war und ist das Buch für mich ein solides Werk.
Es ist Zeit zu blühen!
Im Thriller Garden Girls von Jessica R. Patch werden an Leuchttürmen der Outer Banks Leichen von Frauen abgelegt, die am ganzen Körper mit Blumen tätowiert sind – jene Blumen, die auch in ihrem Namen vorkommen. Die SCU rund um Tiberius Granger wird für diesen Fall eingeteilt, um den Täter dingfest zu machen. Denn auf einer Liste von vermissten Frauen finden sich noch mehr „blumige“ Vornamen. Und: An einer toten Frau wurde eine Nachricht direkt an Tiberius hinterlassen. Ihm wird klar: Es geht hier nicht nur um einen gestörten Killer – sondern auch um ihn, seine Vergangenheit, seine Familie und seine erste große Liebe. Zu allem Überfluss zieht noch ein tosender Hurrikan auf, und die Uhr tickt. Das Buchcover mit seinen zahlreichen Blüten ist eine willkommene Abwechslung für das sonst recht triste Bücherregal einer Thriller-Leseratte. Das durch die Blüten starrende Auge zieht einen regelrecht in seinen Bann. Zudem lässt sich das Taschenbuch sehr komfortabel lesen, da es weit aufschlagbar ist, ohne dass der Buchrücken bricht. Der Einstieg in das Buch hat mir sofort das Blut in den Adern gefrieren lassen, denn man findet sich direkt in einer packenden Szene wieder. Leider dauerte es ca. 100 Seiten, bis ich mit dem Schreibstil einigermaßen zurechtkam. Ich lese viel und rausche in der Regel schnell durch die Seiten, aber bei dem Buch musste ich häufig ein paar Zeilen wiederholen, was meinen Lesefluss erheblich störte. Häufig waren die Sätze viel zu lang und verschachtelt; sie waren teils über vier Zeilen lang. Hinzu kommt: Es gab häufig lange Monologe des auktorialen Erzählers, gefolgt von Dialogen der Protagonisten, ohne dass dort Gedanken und Gefühle erläutert wurden. Auch wechselt der auktoriale Erzähler ohne erkennbaren Absatz seinen Fokus auf die Protagonisten. Doch ich habe NICHT abgebrochen, denn die Storyline, das ganze Setting und die verschiedenen einflussnehmenden Komponenten sorgen dafür, dass man das Wieso, Weshalb, Warum trotzdem gelöst haben möchte. Somit mutierte das Buch für mich nicht zu einem schönen Pageturner, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Das Ende war schlüssig und gut aufgelöst, wenn auch ab ca. 70 % des Buches weitestgehend vorhersehbar. Durch die Erzählperspektive wuchsen mir die Protagonisten der Geschichte nicht so sehr ans Herz wie bei anderen Autoren. Das nahm für mich einiges an „Thrill“ heraus, und ich war niemals auch nur ansatzweise schockiert. Dieses Buch kann man lesen – muss man aber nicht.

Klasse Anfang - seltsames Ende
Angelockt von dem Cover habe ich nach dem Klappentext ein Blick in das Buch geworfen und war von den ersten Seiten direkt in den Bann gezogen. Die ersten Kapitel katapultieren einen direkt zu einer willensstarken Ich-Erzählerin, die sich in der Gewalt des Täters befindet. Auch der Sprung in das Ermittlerteam, das einen familiären Umgang miteinander pflegt, hat mir sehr gefallen. Das Eintauchen in das Buch hat somit sehr gut geklappt, ohne das ich die Autorin oder ihre Figuren bisher kannte. Entsprechend hoffnungsvoll war ich für das weitere Leseerlebnis. Der Schreibstil springt zwischen Opfer-Perspektive (Ich-Erzählung) und einer allgemeinen Erzählung, die teils zwischen den Orten springt. Hier konnte ich als Leser gut folgen, habe aber gemerkt, dass ich den allgemeinen Erzähler im direkten Spannungsvergleich schwacher fand. Manchmal kam es mir so vor, als würde diese Erzählungsart den Thriller eher stören und ihm Spannung klauen, weil der Blickwinkel von zu weit oben kam und die Gefühlsebenen (Ängste, Zuneigung etc.) dadurch nicht so gut durchkamen. Die Charakter blieben aus meiner Sicht zu oberflächlich. Hier hätten mehr Tiefe und auch deutlich mehr Dialoge untereinander oder mehr Gefühlseinblicke geholfen, um die Verbindung greifbar zu machen. Das Konstrukt mit der Family of Glory ist auf einer Seite interessant und Stück für Stück erfährt man mehr, allerdings wirkte es auf mich auch insgesamt irgendwie seltsam. Ich verstehe, dass es die Hintergrundgeschichte darstellen soll, um noch mehr Drama hereinzubringen, aber die Art und Weise hat dem Roman eher nicht so gut getan. Da ich hier keine Spoiler geben will, halte ich mich mit den Entwicklungen und dem Ende eher bedenkt. Nur so viel: das Ende hat so schnell zugenommen, wie der Hurrikan in der Geschichte. Die letzten 100 Seiten ist man praktisch durchgeflogen, allerdings habe ich mich hier auch an vielen Stellen einfach nur gewundert und gefragt, ob das jetzt so sein soll. Der Showdown ist hitzig, etwas überdramatisiert und man fragt sich, ob so viele Zufälle bzw. aufeinander folgende Momente zuvor wirklich realistisch sind. Manches passte für mich im Nachgang nicht zusammen (z. B. Bex‘ Reaktion auf den Täter in ihrem Schlafzimmer sowie das Verhalten bzw. die Rollen einiger im Showdown und danach). Für mich hat der Thriller so gut und spannend gestartet. Ich habe das Buch gern gelesen, war allerdings nicht gänzlich gefesselt. Bis zur Mitte hatte ich absolut keine Ahnung, wer der Täter ist und habe daher viel gerätselt. Die Auflösung hat eher Ernüchterung gebracht. Zum Ende verliert der Roman für mich und baut eine Geschichte für die Erklärung der Ereignisse auf, die für mich zu sehr an den Haaren herbeigezogen ist. Das Buch ist für mich kein Thriller-Highlight, weil es mir an Nervenkitzel fehlt. Freunden, die Thriller wirklich lieben, werde ich das Buch eher nicht empfehlen, weil ich finde, dass hier zu viel Potenzial verschenkt wurde. Wirklich schade…
Die Idee für die Story hat mir sehr gut gefallen, doch leider war die Umsetzung davon weniger meins. Es wurde viel zu viel des Geschehens immer und immer wieder erläutert und hat somit den Spannungseffekt gedämpft. An manchen Stellen kam mir die Sprache der Charaktere auch zu unpassend für die jeweilige Situation vor. Alles in allem gab es für mich zu häufig Ungereimtheiten im Verhalten der Figuren und manche Handlungen waren dadurch nicht nachvollziehbar. Einiges wirkte gezwungen und auf eine Art zu sehr auf Außergewöhnlich und Überraschend gewollt. Besonders kam der Abschluss der Geschichte dann ganz plötzlich und fühlte sich falsch an. :/
Tolle Idee, schlechte Umsetzung
Nach dem Klappentext, der Buchvorstellung und der rasanten super spannend geschriebenen Leseprobe habe ich mich sehr auf das Buch gefreut und erwartete, es in 1-2 Tagen durchzusuchten. Leider hat mich die Geschichte, die sich nach einer echt tollen Idee anhörte und spannenden Thriller versprach in eine Leseflaute geführt. Es wurde schnell sehr langweilig, langatmig und weit hergeholt. Das Ermittlungsteam ist mir sympathisch gewesen, obwohl ich zu dem einen oder anderen keine "Beziehung" habe aufbauen können. Dafür hätte es bestimmt die vorherigen Bänder benötigt. So aber war vieles einfach "hingeworfen", ohne etwaigen Bezug auf das aktuelle Buch und den aktuellen Fall. An sich hat man kaum etwas von den Ermittlungen präsentiert bekommen, es ging mehr um die (Liebes-)Geschichte von Ty und seine Vergangenheit, obwohl diese auch nicht richtig gut erzählt wurde. Ohne Spoilern zu wollen: aber was war das mit der Ermittlerin, die im Urlaub war? Total an den Haaren herbeigezogen, man konnte überhaupt nichts damit anfangen, es gab keinen Bezug zu ihr. Wurde sie vorher überhaupt in dem Buch richtig erwähnt?? Keine Ahnung. Der Plot am Ende mag gerade noch so als Plot für mich durchgehen, aber auch nur deshalb, weil der Täter in der gesamten erzählten Vergangenheit keinen richtigen Bezug zu den Haupt-Protagonisten hatte. Der Sektenhintergrund war ok, obwohl sehr oberflächlich angeschnitten. Schade, tolle Idee, welche nicht so toll umgesetzt wurde. Dafür eben gut gemeinte 3 Sterne.
Ist ok
Gute Grundidee. Spannungsbogen war in Ordnung. Auflösung einigermaßen überraschend. Mir war es nur leider oft viiiel zu pathetisch geschrieben. Und damit zusammenhängend auch diese ganzen Rückbesinnungen auf Gott… naja. Ich fand leider auch nicht alle Charaktere glaubwürdig. Alles in allem kann man es aber durchaus lesen.
Etwas verwirrt 🧐
Spannender Einstieg mit interessanten Charakteren und einem guten Ermittlerteam. Der Fall rund um die Sekte war originell, aber der Fokus lag mir zu sehr auf der Vergangenheit statt auf der eigentlichen Ermittlungsarbeit. Gegen Ende wurde die Handlung etwas überstürzt und überdramatisiert. Der Schreibstil mit wechselnden Perspektiven war anfangs verwirrend, insgesamt aber angenehm zu lesen. Solider Thriller für zwischendurch, der sein Potenzial leider nicht ganz ausschöpft.
Schon das Cover hat mich neugierig gemacht – elegant, fast poetisch, und auf den ersten Blick würde man kaum vermuten, dass sich dahinter ein Psychothriller verbirgt. Doch Jessica R. Patch schafft es, diese ästhetische Fassade perfekt mit der düsteren Geschichte zu verweben: FBI-Agent Tiberius Granger wird mit einem grausamen Fall konfrontiert, der nicht nur durch makabre Morde – Opfer mit blumenthematischen Tattoos – erschüttert, sondern auch tief in seine eigene Vergangenheit greift. Die Story ist durchweg spannend und bietet weit mehr als klassische Thriller-Spannung. Patch verwebt Themen wie Schuld, Liebe, Glaube und Manipulation zu einem komplexen Geflecht, das auch psychologisch fasziniert. Besonders gelungen finde ich den Einblick in die Sekte – beklemmend, aber zugleich unglaublich interessant und vielschichtig beschrieben. Die Atmosphäre auf der sturmgepeitschten Insel in North Carolina tut ihr Übriges: man spürt förmlich den Druck, die Gefahr, das Unausweichliche. Die zahlreichen Plot-Twists halten die Spannung konstant hoch, und auch emotional hat die Geschichte einiges zu bieten. Einzig das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen – stilistisch etwas verwirrend und weniger klar als der Rest des Buches. Trotzdem bleibt die Geschichte intensiv und eindringlich in Erinnerung. Fazit: Atmosphärisch, komplex und nervenaufreibend – ein Thriller, der mehr Tiefgang bietet, als man erwartet.





































