Das Zeitalter des magischen Zerdenkens. Notizen zur modernen Irrationalität

Das Zeitalter des magischen Zerdenkens. Notizen zur modernen Irrationalität

Hardback
3.533

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Description

Sinn, wo steckst du? – Warum wir über die falschen Dinge zu viel nachdenken

Jede Generation hat ihre eigene Krise. Um die Last des Informationszeitalters zu bewältigen, riskiert unser Verstand so manches Ausweichmanöver: Wir lassen uns von Online-Astrologen in Jobfragen beraten, vergöttern (oder verdammen) Taylor Swift, als sei sie unsere eigene Mutter, klicken uns paranoid durch Insta-Profile und bringen unser Weltbild durch Algorithmen ins Wanken.

Voller Klugheit und Komik schreibt Amanda Montell von den tief verwurzelten Verzerrungen,
die in unseren Köpfen grassieren, und verwebt dabei ihre eigenen Erfahrungen mit akuter Kulturkritik: Wir katastrophieren, dramatisieren, verschwören, beschönigen und unken und verwechseln dabei gerne Ursache und Wirkung. Selten hat man sich in seinen verzerrten Wahrnehmungen so ertappt gefühlt.

Ihr Buch ist Augenöffner und Beruhigungsmittel zugleich, denn je besser wir unsere Irrationalitäten verstehen, umso vernünftiger (und versöhnlicher) uns selbst gegenüber können wir damit umgehen.


»Montell geht der Frage nach, wie das Internet und das ständige Online-Sein uns in ängstliche, irrationale Wesen verwandelt haben, die alles chronisch überdenken müssen. Und natürlich schenkt sie uns auch eine Pause vom Chaos unseres modernen Zeitalters.«
Men’s Health

»Wer schon einmal in seinem eigenen Kopf gefangen war, kann in Amanda Montells neuestem Werk Trost finden. Es ist eine reizvolle Mischung aus Kulturkritik und persönlicher Erzählung, die dem modernen Informationszeitalter, den überlasteten Bewältigungsmechanismen unseres Gehirns und der Irrationalität der Gesellschaft auf den Grund geht.«
NYLON

»Montell führt ihre Fans auf die vielen Straßen, auf denen sich das Wettrennen zwischen Sprache, Psychologie und ihren eigenen bizarren Verhaltensweisen verfolgen lässt.«
Elle

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
288
Price
24.70 €

Author Description

AMANDA MONTELL studierte Linguistik an der New York University und ist Autorin der vielgelobten Sachbücher »Cultish«, »Wordslut« und »The Age of Magical Overthinking«. Neben ihrer Tätigkeit als Moderatorin des Podcasts »Sounds Like a Cult« publiziert sie in der New York Times, The Guardian, Nylon, Marie Claire und Cosmopolitan. Mit ihrem Partner Casey, ihren Haustieren und Pflanzen lebt sie in Los Angeles.

Posts

11
All
5

Sternebewertung fiktiv

Auf Amanda Montell habe ich gewartet und ihr Buch ist genau das, was unsere digital geprägte Zeit braucht. Wer sich in sozialen Netzwerken bewegt, kennt das. Wir lesen leidenschaftlich gerne, betreiben mit Herzblut unseren Blog und hoffen auf Resonanz. Likes, Austausch, Sichtbarkeit all das beschäftigt uns mehr, als wir manchmal zugeben wollen. Montell schaut genau hin und stellt die entscheidende Frage. Wie sehr lassen wir uns eigentlich von Social Media treiben? Ihr Buch richtet sich an all jene, die sich im digitalen Raum bewegen und auf der Suche nach Reflexion sind. Es ist kein klassischer Ratgeber, sondern eine Sammlung kluger Gedanken, spannender Anekdoten und Beobachtungen. Besonders wertvoll fand ich die Kapitel, die zum Nachdenken anregen und dazu einladen, das eigene Verhalten zu hinterfragen und neu auszurichten. Weniger angesprochen haben mich hingegen Themen wie die Faszination für Prominente oder etwa das Kapitel über Taylor Swift, doch das ist natürlich ein ganz persönliches Empfinden und schmälert nicht die Relevanz dieser Beobachtungen im größeren Zusammenhang.

2.5

Ein paar interessante Kapitel waren dabei, aber insgesamt einfach nicht viel Neues für mich.

Das Cover ist wunderschön, darüber brauchen wir nicht diskutieren. 🤭 Aber inhaltlich hat es mich leider nicht überzeugt. Es fängt schon damit an, dass es nicht sonderlich gut übersetzt wurde und sich ein paar Fehler eingeschlichen haben. Und auch sonst habe ich aus dem Buch keine wirklich neuen Erkenntnisse mitnehmen können, was mir bei non-fiction schon wichtig ist. PS: das war ein Rezensionsexemplar und ja, ich bewerte auch diese immer ehrlich. 😅

Ein paar interessante Kapitel waren dabei, aber insgesamt einfach nicht viel Neues für mich.
4

M E I N E M E I N U N G : Dieses Buch ist einfach perfekt für alle Overthinker, die sich nicht zu ernst nehmen, denn die Autorin berichtet auf humorvolle Weise über Phänomene und Krisen unserer Generation. Es besticht aber nicht nur durch seinen Witz. Es ist auch informativ und hat einen richtig coolen Schreibstil. In 11 kurzen Artikel schildert Amanda Montell, was das chronische Online-sein mit den Menschen macht und warum wir stets und ständig alles überdenken müssen. Bisher habe ich mich in jedem Kapitel in irgendeiner Art und Weise wiedergefunden. Dementsprechend augenöffnend ist dieses Buch auch. Trotzdem hat es mich auch irgendwie beruhigt, weil ich das Gefühl vermittelt bekommen habe, mit meinen Problemen definitiv nicht alleine zu sein! Eine absolute Leseempfehlung!!!

5

super interessant, hat mir geholfen mich und meine mitmenschen besser zu verstehen

3.5

[Rezensionsexemplar | Werbung] »Ich will nicht angeben, aber ich habe ein besonderes Talent dafür, aus nichtigen oder winzigen Gründen auszuflippen.« (S. 141) ___ Amanda Montell widmet sich in ihrem 3. Buch der menschlichen Psyche und Fragen wie: Warum vergöttern (und verdammen) wir Stars? Warum überschätzen wir uns oftmals selbst? Warum befragen wir unser Horoskop? Warum glauben wir, dass der Erfolg eines anderen uns persönlich etwas wegnimmt? Was ist der IKEA-Effekt und warum war früher angeblich alles besser? Gleich vorweg: Das Buch ist kein Ratgeber, Lösungsansätze für Probleme werden daher nicht oder bloß minimal aufgezeigt. Die Zielgruppe sind Millenials und Gen Z, die sich viel in digitalen sozialen Räumen bewegen und gängige Debatten daher kennen. Eher weniger ist das Buch für jene geeignet, die sich erstmals mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Phänomenen auseinandersetzen, denn hier wird einiges an Basiswissen vorausgesetzt. Obwohl der Schreibstil angenehm und stellenweise sehr schön ist, ist er nicht immer leicht zu verstehen. Des Öfteren musste ich (Ab)Sätze mehrmals lesen, weil ich mich fragte, in welcher Beziehung dieser Abschnitt zum vorherigen steht. Das zu erkennen, ist mir nicht immer gelungen. Das Buch ist eine Mixtur aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, humorvollen Anekdoten und persönlichen Ansichten; eher Essay-Sammlung als zusammenhängendes Konstrukt. Insgesamt fehlte mir ein wenig der rote Faden, der durchs Buch leitet und Verknüpfungen zwischen den einzelnen Kapiteln spinnt. Die Texte sind – der Herkunft de Autorin geschuldet – US-zentriert, sodass nicht alles auf die Situation anderswo übertragbar ist. Da uns die USA aber derzeit tagtäglich beschäftigen, ist dieser Blickwinkel durchaus interessant, und das große Ganze, auf das das Buch Bezug nimmt, ist ohnehin menschlich-universell. Am besten hat mir das Kapitel über Nostalgie gefallen, das war unglaublich interessant. Ich werde das Buch auf jeden Fall noch einmal lesen, denn ich habe das Gefühl, das mir beim 1. Lesen einiges entgangen ist. Es bietet zahlreiche Aspekte zu gesellschaftlichen Phänomen, ist aber nichts, was sich nebenbei weglesen lässt.

0.5

Wunderschönes Cover - Irreführender Titel

Das wunderschöne Cover und der Titel klangen so beeindruckend und ansprechend, dass ich es kaum erwarten konnte, das Buch zu lesen. Umso enttäuschender war es, dass es nicht nur hinter meinen Erwartungen zurückblieb, sondern insgesamt wenig überzeugend war. Titel und Klappentext vermitteln den Eindruck, es gehe um eine anschauliche und tiefgehende Darstellung der reizüberfluteten, digitalen Gegenwart. Tatsächlich hat der Inhalt damit jedoch nur wenig zu tun. Der Titel wirkt im Nachhinein irreführend, da das zentrale Konzept des „magischen Zerdenkens“ kaum greifbar wird und sich nicht klar im Text widerspiegelt. Stattdessen werden verschiedene Phänomene eher lose aneinandergereiht. Ein klarer roter Faden fehlt, die Gedanken springen häufig abrupt von einem Thema zum nächsten, ohne dass ein wirklicher Zusammenhang entsteht. Dadurch wirkt der Text stellenweise beliebig und schwer nachzuvollziehen. Auffällig ist zudem, dass viele der beschriebenen Entwicklungen stark auf den amerikanischen Kontext bezogen sind. Dieser ausgeprägte Amerizentrismus macht es aus europäischer Perspektive teilweise schwierig, die Beispiele nachzuvollziehen oder als allgemein gültig einzuordnen. Insgesamt bleibt das Buch hinter dem zurück, was Titel und Aufmachung versprechen. Was zunächst nach einer spannenden Analyse unserer Gegenwart klingt, entpuppt sich als eher sprunghafte Sammlung von Beobachtungen ohne klare Struktur oder erkennbare Tiefe.

3

Danke an vorablesen und Harper Collins für das Rezensionsexemplar. Ich bin mir nicht wirklich sicher was ich von dem Buch halten sollte. Der Titel und der Klappentext/ Anfang des Buches haben mich direkt angesprochen vor allem da ich selber dazu neige Sachen zu überdenken/zerdenken. In dem Buch finden sich auch definitiv sehr viele interessante Gedankenansetze und Theorien von denen ich bis jetzt noch nicht gehört hatte, daher war es spannend diese neu zu lernen. Insgesamt fühlte es sich aber mehr an wie eine Sammlung von Essays zu diesen verschiedenen Theorien und weniger wir ein zusammenhängendes Buch in dem diese auch mit einander in Verbindung gebracht werden. Zudem kam es mir auch so vor als ob die Autorin eigentlich ein Memoir schreiben wollte und dafür einen Aufhänger brauchte da zu jeder Theorie der Vergleich und die Beispiele aus ihrem eigenen Leben eingebracht wurden und einen Großteil des Textes einnehmen. Ich denke für Leser die etwas neues lernen möchten über dieses Gedankenansatz lohnt es sich reinzulesen. Es ist definitiv auch ein Buch was man sehr gut mit Unterbrechungen lesen kann, einzelne Kapitel hier und da anstatt komplett hintereinander weg. Kennt man sich aber schon etwas aus mit dem Thema bringt das Buch wahrscheinlich nicht viel neues mit.

4

Gutes Buch. Mir hat die Mischung aus Erlebnissen der Autorin und Fakten gut gefallen.

2

Leider nichts für mich

Amanda Montell versucht in ihrem Sachbuch Das Zeitalter des magischen Zerdenkens – Notizen zur modernen Irrationalität auf unterhaltsame Weise zum Nachdenken anzuregen. Das ansprechende Cover und die vielversprechende Leseprobe haben mein Interesse geweckt. Leider konnte mich das Buch jedoch nicht so fesseln, wie ich es erhofft hatte, und am Ende hinterließ es bei mir eine gewisse Enttäuschung. Zweifellos bietet das Buch an einigen Stellen interessante Denkanstöße und neue Erkenntnisse. Doch die Mischung aus wissenschaftlichen Fakten, persönlichen Anekdoten und Humor hat mich manchmal eher verwirrt als bereichert. Durch die teils oberflächliche Behandlung der Themen und gelegentliche Abschweifungen fiel es mir schwer, der Argumentation der Autorin stets zu folgen, was meinen Lesefluss beeinträchtigt hat. Wichtig zu erwähnen: Es handelt sich nicht um einen klassischen Ratgeber. Davon abgesehen ist das Buch eine interessante Lektüre – besonders für Leser, die sich mit einem Sachthema auf eine lockere, unterhaltsame Weise auseinandersetzen möchten, anstatt sich durch trockene Zahlen und Fakten zu arbeiten.

3

Super Idee, zu wenig Tiefe

Amanda Montell behandelt in ihrem Buch „Das Zeitalter des magischen Zerdenkens“ verschiedene Thematiken, die das Denken des heutigen Zeitalters verzerren. Die Idee des Buches hat mir gut gefallen und der Klappentext klang sehr spannend. Ich hatte mir erhofft mehr darüber zu erfahren, wie wir heute denken und warum wir bestimmte Dinge tun, obwohl sie unlogisch erscheinen. Diese Themen werden im Buch auch aufgegriffen, allerdings waren sie für mich nicht richtig greifbar. Themen werden angeschnitten, dann aber nur oberflächlich behandelt und mit privaten Anekdoten untermauert. Diese waren zwar ganz nett, haben für mich aber nicht viel beigetragen und dazu geführt, dass ich immer wieder den roten Faden suchen musste. Hier hätte ich mir mehr fundierte Fakten gewünscht. Die Idee des Buches ist spannend, für mich allerdings leider nicht gut umgesetzt. Trotzdem ein nettes Buch, wer sich hier allerdings viele Erkenntnisse erhofft, wird enttäuscht.

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