Putins Netz. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste – AKTUALISIERTE TACHENBUCHAUSGABE
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Description
DER BESTSELLER ALS TASCHENBUCH – MIT AKTUELLEM VORWORT
»Ein augenöffnendes Buch über das System Putin.«
Franzsika Davies, Süddeutsche Zeitung
Als Ende der 1980er-Jahre die Sowjetunion zusammenbrach, ahnte niemand, dass ein ehemaliger KGB-Agent sich über Jahrzehnte als russischer Präsident behaupten würde. Und kaum jemand rechnete damit, dass Putin seine Drohungen wahrmachen und einen Krieg beginnen würde. Doch ein Alleinherrscher ist Wladimir Putin nicht. Seine Macht stützt sich auf ein Netzwerk ehemaliger sowjetischer KGB-Agenten, dessen Einfluss weit über Russland hinausreicht.
Catherine Belton, ehemalige Moskau-Korrespondentin der Financial Times , hat mit zahlreichen ehemaligen Kreml-Insidern gesprochen. Es sind Männer, die nun selbst vom Kreml »gejagt« werden. Belton beleuchtet ein mafiöses Geflecht aus Kontrolle, Korruption und Machtbesessenheit und zeichnet damit eine jahrzehntelange Entwicklung nach, die dem Westen eine Warnung hätte sein müssen. Ihr Buch liest sich in all seiner Komplexität so spannend wie beängstigend. Ein machtpolitischer Thriller, der im Februar 2022 zur schlimmstmöglichen Realität geworden ist.
Book Information
Author Description
CATHERINE BELTON berichtete von 2007 bis 2013 für die Financial Times aus Moskau und schreibt, nach Stationen bei der Nachrichtenagentur Reuters, heute für die Washington Post. Ihr 2020 erschienenes Buch »Putins Netz« (OA: »Putin's People«) wurde von The Economist, der Financial Times, The New Statesman und The Telegraph zum Buch des Jahres gekürt. In Deutschland gehörte »Putins Netz« 2022 zu den meistverkauften Sachbüchern. Catherine Belton lebt in London.
Posts
Wer ist Putin und wie wurde er zu diesem Mann? Wer regiert, wer entscheidet, wer kontrolliert Russland? Ein sehr gut recherchiertes, spannendes Buch.
Der Autorin Catherine Belton dieses Werks gelingt es, Zusammenhänge und Entwicklungen in der jüngeren sowjetischen und russischen Geschichte darzulegen, immer mit dem Fokus auf Putin. Begonnen mit seinem Einsatz als KGB-Agent in der ehemaligen DDR zeigt Belton Putins weiteren Werdegang auf. Jelzins Ende und Putins Übernahme des Präsidentenamts ist, wie die Autorin darlegt, langfristig vorbereitet worden und vom "innersten Zirkel" gelenkt worden. Belton erklärt, wie die Machtverhältnisse sich unter Präsident Putin verändert haben und welche Einflüsse auf den Westen ausgeübt wurden. Ein brisantes, hoch aktuelles Buch mit vielen spannenden, sehr gut recherchierten Informationen.
"Putins Netz" liest sich wie ein Krimi und ich musste mich während der Lektüre immer wieder daran erinnern, dass Catherine Belton leider nicht Erdachtes zu Papier gebracht hat, sondern Reales. Das Ergebnis ist erschreckend. Catherine Belton beschreibt das System Putin, seinen Werdegang, seine Einflüsse und eben "das Netz", in dem er sich befindet. Sie hat offensichtlich akribisch und über Jahre hinweg recherchiert. Das Ergebnis der Recherchen, mit zahlreichen Belegen im Anhang versehen, kann man nun am Stück nachlesen. Und was man da liest, ist in der Tat erschreckend. Einiges war mir bereits bekannt, das Ausmaß des Systems Putin, die Kriminalität, die damit einhergeht, die sind mir allerdings neu gewesen. Was mir an Betons Buch besonders gefallen hat, ist, dass sie nicht nur das System Putin beschreibt, sondern auch das Versagen des Westens thematisiert. Warum hat der Westen so lange weggeschaut? Auch das wird - wenn auch nicht so ausführlich wie der Rest (natürlich) - eindrücklich ausgearbeitet. Ebenfalls hat mir gut gefallen, dass Belton Passagen, in denen sie oder ihre Interviewpartner Mutmaßungen anstellen, auch als solche präsentiert werden und nicht als Fakten. Da sie aber vor allem Fakten präsentiert, sind Mutmaßungen eher die Ausnahme, auch das spricht für das Buch. Alles in allem ist Putins Netz ein herausragendes Buch, das akribisch recherchiert ist und so geschrieben ist, dass ich es kaum beiseite legen konnte.
Eine Geschichte die ebenfalls so "erfunden" hätte werden können. Aufgrund unzähliger Interviews und Gespräche, mit genannten Personen sowie auch Anonyme aus Putins Umfeld hat Catherine dieses Buch geschrieben. Ich war sehr erstaunt über so vieles und auch weniger überrascht weil vieles schon von Hollywood Filmen "bekannt" ist. Dieses Buch ist sicherlich keine leichte Lektüre, auf rund 600 Seiten wird Putins Aufstieg aus einer zurück gezogenen Randfigur bis zum Regent Russlands erzählt. Nach und nach ja wie er die Pressefreiheit eliminiert hat und Personen aus dem Weg "geschafft" hat welche sich seiner Regierung wiedersetzen. Wie U-Boot Unfälle vertuscht wurden, wie Geschehnisse unter den Teppich gekehrt werden. Ich fand es sehr interessant und auch mitunter spannend wie solche Sachen möglich sind in der modernen Welt. Einziger Kritikpunkt: die Kapitel sind sehr lange, und „mal kurz lesen“ liegt hier nicht drin. Follow me on Insta: deblioteca
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DER BESTSELLER ALS TASCHENBUCH – MIT AKTUELLEM VORWORT
»Ein augenöffnendes Buch über das System Putin.«
Franzsika Davies, Süddeutsche Zeitung
Als Ende der 1980er-Jahre die Sowjetunion zusammenbrach, ahnte niemand, dass ein ehemaliger KGB-Agent sich über Jahrzehnte als russischer Präsident behaupten würde. Und kaum jemand rechnete damit, dass Putin seine Drohungen wahrmachen und einen Krieg beginnen würde. Doch ein Alleinherrscher ist Wladimir Putin nicht. Seine Macht stützt sich auf ein Netzwerk ehemaliger sowjetischer KGB-Agenten, dessen Einfluss weit über Russland hinausreicht.
Catherine Belton, ehemalige Moskau-Korrespondentin der Financial Times , hat mit zahlreichen ehemaligen Kreml-Insidern gesprochen. Es sind Männer, die nun selbst vom Kreml »gejagt« werden. Belton beleuchtet ein mafiöses Geflecht aus Kontrolle, Korruption und Machtbesessenheit und zeichnet damit eine jahrzehntelange Entwicklung nach, die dem Westen eine Warnung hätte sein müssen. Ihr Buch liest sich in all seiner Komplexität so spannend wie beängstigend. Ein machtpolitischer Thriller, der im Februar 2022 zur schlimmstmöglichen Realität geworden ist.
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CATHERINE BELTON berichtete von 2007 bis 2013 für die Financial Times aus Moskau und schreibt, nach Stationen bei der Nachrichtenagentur Reuters, heute für die Washington Post. Ihr 2020 erschienenes Buch »Putins Netz« (OA: »Putin's People«) wurde von The Economist, der Financial Times, The New Statesman und The Telegraph zum Buch des Jahres gekürt. In Deutschland gehörte »Putins Netz« 2022 zu den meistverkauften Sachbüchern. Catherine Belton lebt in London.
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Wer ist Putin und wie wurde er zu diesem Mann? Wer regiert, wer entscheidet, wer kontrolliert Russland? Ein sehr gut recherchiertes, spannendes Buch.
Der Autorin Catherine Belton dieses Werks gelingt es, Zusammenhänge und Entwicklungen in der jüngeren sowjetischen und russischen Geschichte darzulegen, immer mit dem Fokus auf Putin. Begonnen mit seinem Einsatz als KGB-Agent in der ehemaligen DDR zeigt Belton Putins weiteren Werdegang auf. Jelzins Ende und Putins Übernahme des Präsidentenamts ist, wie die Autorin darlegt, langfristig vorbereitet worden und vom "innersten Zirkel" gelenkt worden. Belton erklärt, wie die Machtverhältnisse sich unter Präsident Putin verändert haben und welche Einflüsse auf den Westen ausgeübt wurden. Ein brisantes, hoch aktuelles Buch mit vielen spannenden, sehr gut recherchierten Informationen.
"Putins Netz" liest sich wie ein Krimi und ich musste mich während der Lektüre immer wieder daran erinnern, dass Catherine Belton leider nicht Erdachtes zu Papier gebracht hat, sondern Reales. Das Ergebnis ist erschreckend. Catherine Belton beschreibt das System Putin, seinen Werdegang, seine Einflüsse und eben "das Netz", in dem er sich befindet. Sie hat offensichtlich akribisch und über Jahre hinweg recherchiert. Das Ergebnis der Recherchen, mit zahlreichen Belegen im Anhang versehen, kann man nun am Stück nachlesen. Und was man da liest, ist in der Tat erschreckend. Einiges war mir bereits bekannt, das Ausmaß des Systems Putin, die Kriminalität, die damit einhergeht, die sind mir allerdings neu gewesen. Was mir an Betons Buch besonders gefallen hat, ist, dass sie nicht nur das System Putin beschreibt, sondern auch das Versagen des Westens thematisiert. Warum hat der Westen so lange weggeschaut? Auch das wird - wenn auch nicht so ausführlich wie der Rest (natürlich) - eindrücklich ausgearbeitet. Ebenfalls hat mir gut gefallen, dass Belton Passagen, in denen sie oder ihre Interviewpartner Mutmaßungen anstellen, auch als solche präsentiert werden und nicht als Fakten. Da sie aber vor allem Fakten präsentiert, sind Mutmaßungen eher die Ausnahme, auch das spricht für das Buch. Alles in allem ist Putins Netz ein herausragendes Buch, das akribisch recherchiert ist und so geschrieben ist, dass ich es kaum beiseite legen konnte.
Eine Geschichte die ebenfalls so "erfunden" hätte werden können. Aufgrund unzähliger Interviews und Gespräche, mit genannten Personen sowie auch Anonyme aus Putins Umfeld hat Catherine dieses Buch geschrieben. Ich war sehr erstaunt über so vieles und auch weniger überrascht weil vieles schon von Hollywood Filmen "bekannt" ist. Dieses Buch ist sicherlich keine leichte Lektüre, auf rund 600 Seiten wird Putins Aufstieg aus einer zurück gezogenen Randfigur bis zum Regent Russlands erzählt. Nach und nach ja wie er die Pressefreiheit eliminiert hat und Personen aus dem Weg "geschafft" hat welche sich seiner Regierung wiedersetzen. Wie U-Boot Unfälle vertuscht wurden, wie Geschehnisse unter den Teppich gekehrt werden. Ich fand es sehr interessant und auch mitunter spannend wie solche Sachen möglich sind in der modernen Welt. Einziger Kritikpunkt: die Kapitel sind sehr lange, und „mal kurz lesen“ liegt hier nicht drin. Follow me on Insta: deblioteca








