Darüber reden wir später
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Description
Ein kleines Leben im Einfamilienhaus mit Garten, die zwei Kinder längst ausgezogen. Den Lebenstraum, Bücher zu schreiben, hat Margret aufgegeben. Als ihr Mann ins Krankenhaus muss, bleibt sie allein zurück – ein Zustand, der ihr fast gefällt. Sie beginnt, sich Fragen zu stellen. Ist Gert der Richtige? Hätte sie sich damals auf Andreas einlassen sollen? Zur Ablenkung gibt Margrets Bruder ihr die Tagebücher der verstorbenen Mutter zu lesen. Auf einmal ist sie mit einer Liebe konfrontiert, die Krieg und Flucht überstand – und ein Ereignis, über das nie jemand sprach. Bis Ingrid, die ältere Schwester, die jahrelange Distanz durchbricht und endlich zu reden beginnt.
Book Information
Author Description
Cornelia Achenbach, 1982 in Lörrach geboren, studierte Politik und Romanistik in Freiburg und Lille. Sie arbeitet als Redakteurin für die Neue Osnabrücker Zeitung und lebt mit ihrer Familie in Osnabrück. »Nachtwanderung« ist nach ihrem viel gelobten Debüt »Darüber reden wir später« ihr zweiter Roman.
Posts
🍁 Meine Meinung 🍁 Ein Roman, wo ich mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen musste, denn die Autorin lässt einige Sätze unvollständig enden, so das Platz und Spielraum bleibt, für die eigene Gedanken beim Lesen. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber mir hat es gefallen. Den Titel des Buches kennt man auch aus dem eigenen Leben, aber irgendwann ist es dann wirklich zu spät und vieles bleibt ungesagt, oder eröffnet sich erst, wenn man familiäre Nachforschungen anstellt. Margret ist plötzlich allein in ihrem großen Haus. Ihr Mann Gert liegt erst im Garten und dann im Koma im Krankenhaus. Man spürt sehr gut, wie sie versucht mit der neuen Lebenssituation umzugehen. Sie hat plötzlich viel Zeit sich mit den Geheimnissen ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihres Bruders auseinandersetzen. Nicht alles ist immer schön, nicht alle sind immer glücklich, jeder hat seine Geheimnisse, die früher oder später ans Licht kommen.
Gekauft auf Grund guter Rezensionen im Netz und wegen des Klappentextes. Die große Liebe, für welche die Mutter in den letzten Kriegstagen ihr Leben aufs Spiel setzt muss ich überlesen haben. Überhaupt kommt die Geschichte nicht in Fahrt. Es plätschert vor sich hin, unterbrochen von „Geschichten“, welche die Protagonistin über ihre Kinder, ihre Geschwister, ihren Mann schreibt - und dann doch wieder löscht. Mich hat die Geschichte leider nicht abgeholt. Zu oberflächlich blieben die Personen, zu leer viele Teile der Geschichte (die Tagebücher der Mutter, die nur hin- und hergereicht werden).
„Darüber reden wir später“ ist ein Buch, dass von Leidenschaft, Liebe, Depressionen und Suizid handelt. „Bücher wirken anders, wenn man sie laut vorliest.“ S. 160 Ich konnte leider während dem Lesen des Buchs keine Bindung zu den Protagonisten entwickeln. Die Geschichte ist leider viele Zeit nur vor sich hergeplätschert. Die Handlungen und Entscheidungen vor allem von Margret konnte ich die meiste Zeit nicht nachvollziehen. Auch empfand ich die Grundstimmung als bedrückend und dunkel - habe mir irgendwie mehr von der Geschichte erhofft. Meiner Meinung nach ist es leider nicht für jeden etwas. Und für mich war es leider weniger etwas. Auch wenn ich den Grundgedanken der Geschichte verstanden habe. Ich freue mich dennoch auf das neue Buch der Autorin, weil mir vor allem der Schreibstil sehr gefallen hat.
Inhalt Magret und Gert leben seit vielen Jahren ein scheinbar glückliches Ehe-, beziehungsweise Familienleben. Sie haben zwei erwachsene Kinder, die bereits ausgezogen sind. Als Gert ins Krankenhaus kommt und sein Überleben nicht sicher ist, fängt Magret an zu überlegen, was ihre Liebe wirklich ausmacht. Meinung Der Schreibstil des Buches ist sehr einfach gehalten und ich konnte es doch sehr schnell lesen, es sind tatsächlich auch nur 220 Seiten. Die Stimmung ist sehr melancholisch gehalten. Die Familienstruktur wird detailliert durchleuchtet und gefühlt sehr sachlich analysiert. Die Einschübe, in Form von Tagebucheinträgen von Magrets Mutter, haben das Gesamtwerk gut aufwerten können. Trotzdem habe ich mir auch hier schwer getan Emotionen verspüren zu können. Irgendwie fühlte sich, für mich persönlich, alles sehr kalt, steril und sachlich an. Ich bin mir nicht sicher, ob das auch die Absicht der Autorin war. Während Gerts Abwesenheit passiert viel in der Familie, was Magret immer nachdenklicher stimmt. Es freut mich jedoch, wie es schlussendlich zum Guten zu kommen scheint. Insgesamt habe ich persönlich einfach etwas anderes erwartet, kann das Buch aber allen empfehlen, die es auch melancholisch und tragend mögen!
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Ein kleines Leben im Einfamilienhaus mit Garten, die zwei Kinder längst ausgezogen. Den Lebenstraum, Bücher zu schreiben, hat Margret aufgegeben. Als ihr Mann ins Krankenhaus muss, bleibt sie allein zurück – ein Zustand, der ihr fast gefällt. Sie beginnt, sich Fragen zu stellen. Ist Gert der Richtige? Hätte sie sich damals auf Andreas einlassen sollen? Zur Ablenkung gibt Margrets Bruder ihr die Tagebücher der verstorbenen Mutter zu lesen. Auf einmal ist sie mit einer Liebe konfrontiert, die Krieg und Flucht überstand – und ein Ereignis, über das nie jemand sprach. Bis Ingrid, die ältere Schwester, die jahrelange Distanz durchbricht und endlich zu reden beginnt.
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Author Description
Cornelia Achenbach, 1982 in Lörrach geboren, studierte Politik und Romanistik in Freiburg und Lille. Sie arbeitet als Redakteurin für die Neue Osnabrücker Zeitung und lebt mit ihrer Familie in Osnabrück. »Nachtwanderung« ist nach ihrem viel gelobten Debüt »Darüber reden wir später« ihr zweiter Roman.
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🍁 Meine Meinung 🍁 Ein Roman, wo ich mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen musste, denn die Autorin lässt einige Sätze unvollständig enden, so das Platz und Spielraum bleibt, für die eigene Gedanken beim Lesen. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber mir hat es gefallen. Den Titel des Buches kennt man auch aus dem eigenen Leben, aber irgendwann ist es dann wirklich zu spät und vieles bleibt ungesagt, oder eröffnet sich erst, wenn man familiäre Nachforschungen anstellt. Margret ist plötzlich allein in ihrem großen Haus. Ihr Mann Gert liegt erst im Garten und dann im Koma im Krankenhaus. Man spürt sehr gut, wie sie versucht mit der neuen Lebenssituation umzugehen. Sie hat plötzlich viel Zeit sich mit den Geheimnissen ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihres Bruders auseinandersetzen. Nicht alles ist immer schön, nicht alle sind immer glücklich, jeder hat seine Geheimnisse, die früher oder später ans Licht kommen.
Gekauft auf Grund guter Rezensionen im Netz und wegen des Klappentextes. Die große Liebe, für welche die Mutter in den letzten Kriegstagen ihr Leben aufs Spiel setzt muss ich überlesen haben. Überhaupt kommt die Geschichte nicht in Fahrt. Es plätschert vor sich hin, unterbrochen von „Geschichten“, welche die Protagonistin über ihre Kinder, ihre Geschwister, ihren Mann schreibt - und dann doch wieder löscht. Mich hat die Geschichte leider nicht abgeholt. Zu oberflächlich blieben die Personen, zu leer viele Teile der Geschichte (die Tagebücher der Mutter, die nur hin- und hergereicht werden).
„Darüber reden wir später“ ist ein Buch, dass von Leidenschaft, Liebe, Depressionen und Suizid handelt. „Bücher wirken anders, wenn man sie laut vorliest.“ S. 160 Ich konnte leider während dem Lesen des Buchs keine Bindung zu den Protagonisten entwickeln. Die Geschichte ist leider viele Zeit nur vor sich hergeplätschert. Die Handlungen und Entscheidungen vor allem von Margret konnte ich die meiste Zeit nicht nachvollziehen. Auch empfand ich die Grundstimmung als bedrückend und dunkel - habe mir irgendwie mehr von der Geschichte erhofft. Meiner Meinung nach ist es leider nicht für jeden etwas. Und für mich war es leider weniger etwas. Auch wenn ich den Grundgedanken der Geschichte verstanden habe. Ich freue mich dennoch auf das neue Buch der Autorin, weil mir vor allem der Schreibstil sehr gefallen hat.
Inhalt Magret und Gert leben seit vielen Jahren ein scheinbar glückliches Ehe-, beziehungsweise Familienleben. Sie haben zwei erwachsene Kinder, die bereits ausgezogen sind. Als Gert ins Krankenhaus kommt und sein Überleben nicht sicher ist, fängt Magret an zu überlegen, was ihre Liebe wirklich ausmacht. Meinung Der Schreibstil des Buches ist sehr einfach gehalten und ich konnte es doch sehr schnell lesen, es sind tatsächlich auch nur 220 Seiten. Die Stimmung ist sehr melancholisch gehalten. Die Familienstruktur wird detailliert durchleuchtet und gefühlt sehr sachlich analysiert. Die Einschübe, in Form von Tagebucheinträgen von Magrets Mutter, haben das Gesamtwerk gut aufwerten können. Trotzdem habe ich mir auch hier schwer getan Emotionen verspüren zu können. Irgendwie fühlte sich, für mich persönlich, alles sehr kalt, steril und sachlich an. Ich bin mir nicht sicher, ob das auch die Absicht der Autorin war. Während Gerts Abwesenheit passiert viel in der Familie, was Magret immer nachdenklicher stimmt. Es freut mich jedoch, wie es schlussendlich zum Guten zu kommen scheint. Insgesamt habe ich persönlich einfach etwas anderes erwartet, kann das Buch aber allen empfehlen, die es auch melancholisch und tragend mögen!







