Autobiografie meines Körpers

Autobiografie meines Körpers

Hardback
4.513

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Description

»Mama, sage ich, wir müssen anfangen, miteinander zu reden.«

Von außen sieht es aus wie eine ganz gewöhnliche Kindheit in einem kleinen belgischen Dorf in den Neunzigerjahren. Doch Lizes Mutter ist alkoholkrank und ihr Vater unberechenbar, Lizes Aufwachsen geprägt von Ängsten und emotionalem Missbrauch. Über ihre Probleme kann sie mit niemandem sprechen. Was ungesagt bleibt, schreibt sich in ihren Körper ein. Als ihre Mutter unheilbar an Krebs erkrankt, sucht die Tochter endlich das Gespräch.Warum ist es so schwer, mit der eigenen Familie offen zu sprechen? Lize Spit erzählt in »Autobiografie meines Körpers« vom Aufwachsen in einem unsicheren Zuhause, vom Verhältnis zum eigenen Körper und von dem mutigen Versuch, eine toxische Familiendynamik aufzubrechen.

Besonderes Buch mit besonderer Ausstattung: Entlang der Buchstaben des Titels auf dem Schutzumschlag sind winzige Pünktchen ausgestanzt. Sie geben den Blick auf ein Bild aus Lize Spits Kindheit preis, das auf den Bucheinband gedruckt ist. Die metaphorische Bedeutung der kleinen Ausstanzungen erschließt sich beim Lesen des Buches.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Hardback
Pages
400
Price
26.80 €

Author Description

Lize Spit wurde 1988 geboren und lebt in Brüssel. Ihr Debüt »Und es schmilzt« stand ein Jahr lang auf Platz 1 der belgischen Bestsellerliste, gewann zahlreiche Literaturpreise und wurde in 15 Sprachen übersetzt. Auch ihr zweiter Roman, »Ich bin nicht da«, war ein großer Erfolg. Mit »Der ehrliche Finder« hat sie ein ganzes Land aufgewühlt. »Autobiografie meines Körpers« ist ihr vierter Roman.

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Was passiert mit all dem, was wir nicht aussprechen? Lize Spit gibt in ihrem autobiografischen Werk eine schlüssige, aber schmerzhafte Antwort: Es schreibt sich in den Körper ein. Die belgische Autorin erzählt vom Aufwachsen in einem kleinen beglischen Dorf in den Neunzigerjahren – eine Kindheit, die von außen gewöhnlich wirkt, von innen aber von einer alkoholkranken Mutter, einem unberechenbaren Vater und emotionalem Missbrauch geprägt ist. Als die Mutter unheilbar an Speiseröhrenkrebs erkrankt, versucht die Tochter endlich, das Schweigen zu brechen und ringt darum, Antworten zu bekommen. Die Geschichte ist so fragmentarisch wie das Gedächtnis selbst: Anekdoten, Tagebucheinträge und Kindheitserinnerungen verweben sich mit dem Jetzt, das mit der Krebsdiagnose beginnt und mit dem Tod der Mutter endet. Lize Spits Schreibstil ist außergewöhnlich und zeichnet sich vor allem durch ihre feinsinnige, kreative und manchmal ungewöhnlich Bildsprache aus. Spit spannt ein ausgeklügeltes Netz zwischen den Auswirkungen, die der Alkoholismus der Eltern auf deren Ehe und Kinder hatte, ihrer eigenen chronischen Erkrankung, ihren Depressionen und der insgesamt toxischen Familiendynamik. Schmerz, Wut und Einsamkeit sind dabei die Hauptadern dieses Romans, die mich mitunter schluchzen lassen beim Lesen. Das Persönliche wird hier immer wieder politisch, ohne dass es aufgesetzt wirkt. „Autobiografie meines Körpers" ist kein leichtes Buch, aber eins, dass ich dennoch – oder genau deswegen – gern gelesen habe.

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