Wo die Nacht verweilt

Wo die Nacht verweilt

Hardback
4.41047

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Description

Tief im Wald wartet ein dunkles Geheimnis ...

Um in ihrem von Aberglauben geprägten Heimatdorf ein ruhiges Leben führen zu können, möchte Liska ihre magischen Kräfte mithilfe der sagenumwobenen Farnblüte für immer loswerden. Doch die wächst tief im Wald, wo nichts ist, wie es scheint … Nachdem Liska einen Handel mit dem dämonischen Wächter des Waldes, dem Leszy, eingegangen ist, wird ihr schnell klar, dass er etwas vor ihr verbirgt. Gefahr droht, Liska findet ungewöhnliche Verbündete und muss sich schließlich fragen, ob ihre Magie sie tatsächlich zu einem Monster macht – und ob der Leszy ein solches Monster ist.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
432
Price
23.70 €

Author Description

Ania Poranek wuchs in Ontario, Kanada auf und verbrachte ihre Sommer auf dem Land in Polen, wo sie die Bibliothek ihres Großvaters plünderte und sich um seine Hühner kümmerte. Ihre Liebe zu Tieren brachte sie dazu, Tiermedizin zu studieren, doch nebenbei hörte sie nie auf zu Schreiben. Ihre Freizeit verbringt sie mit Zeichnen und ihrem kampfeslustigen Hausdämon (Kater) Neptun.

Characteristics

31 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
64%
37%
37%
10%
70%
57%
54%
52%
43%
72%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
81%
72%
77%
70%

Pace

Fast6%
Slow23%
Moderate61%
Variable10%

Writing Style

Simple35%
Complex3%
Moderate61%
Bildhaft (86%)Minimalistisch (10%)Poetisch (45%)Außergewöhnlich (52%)

Posts

302
All
4

Osteuropäische Volklore pur

Wunderschön geschrieben, sehr poetisch. Und beschreibt perfekt den Konflikt zwischen tief verwurzelt Aberglauben und gesellschaftlich aufgezwungener Religion. Und die Romanze war herrlich unaufdringlich aber trotzdem nicht weniger herzzerreissend. Ein voller Genuss....

4.5

Lieblingsbuch🥰

Es wird nicht unbedingt für jeden etwas sein, aber für mich war es das. Ich mochte das Setting sehr und wie die Geschichte verlaufen ist. Auch wenn es nicht bis ins kleinste Detail beschrieben wurde, was ich sehr bevorzuge, war es eine recht düstere Umgebung, die man schon fast spüren konnte. Das es nicht immer ein Happy End geben kann ist klar und auch wenn man es sich für sie gewünscht hätte, passt es so ganz gut. Auch die Geschichte mit Jaga fand ich sehr traurig und hallte immer wieder nach mit jedem Auftritt von ihr (ich liebe solche Details 🥲) Ob es eine Fortsetzung gibt? Das Ende lässt es irgendwie minimal offen und falls ja, würde ich sie lesen. Danke für diese Geschichte 🫶🏻

4

🌲 Ein düsteres Märchen, das leise knistert und am Ende überraschend laut nachhallt 🌲

Wo die Nacht verweilt ist eines dieser Bücher, die sich nicht sofort erklären, sondern einen langsam tiefer in ihren Wald ziehen, bis man merkt, dass man längst die Orientierung verloren hat und genau das auch so gewollt ist. Die gewählte Erzählerperspektive schafft für mich allerdings von Beginn an eine gewisse emotionale Distanz. Ich beobachtete vieles eher, als es wirklich zu fühlen, was besonders in intensiveren Momenten spürbar wurde. Der Klappentext erledigt seinen Job fast schon zu gründlich, denn rund neunzig Prozent davon sind in den ersten dreißig Seiten bereits passiert. Alles, was danach folgt, war dafür herrlich ungewiss, unberechenbar und ehrlich gesagt etwas, auf das ich mental überhaupt nicht vorbereitet war. Was das Buch für mich aber besonders macht, ist seine slawische Folklore. Die Mythen, Wesen und Andeutungen sind zahlreich, düster und faszinierend. Vieles wird angerissen, manches erklärt, anderes bewusst im Nebel gelassen. Google war dabei mein treuer Begleiter, um mir ein klareres Bild von den Hintergründen einzelner Wesen zu machen, was ich weniger als Schwäche, sondern eher als Einladung verstanden habe, tiefer einzutauchen. Der Wald wirkt lebendig, bewusst und latent bedrohlich, so wie dunkle Wälder voller Fabelwesen eben sind. Es gibt hier definitiv mehr Zähne als Glitzer. Einhörner und Feen hätten in dieser Geschichte ohnehin keinen besonders langen Aufenthalt gehabt. Gelegentlich hätte ich mir bei bestimmten Bezeichnungen etwas mehr Klarheit gewünscht. So hielt ich „Tata“ anfangs hartnäckig für den Opa und nicht für den Papa, was im Nachhinein betrachtet ziemlich offensichtlich war. Und bis zum Schluss blieb mir ein kleines Fragezeichen bei „Panie“ beziehungsweise „Pan“. Ist es eine Anrede wie Frau oder Herr, etwas Familiäres oder doch ein kultureller Ehrentitel mit Bonusbedeutung? Mein Gehirn hat alle Varianten einmal durchprobiert. Liska als Protagonistin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sie ist interessant, vielschichtig und entwickelt sich im Laufe der Geschichte glaubhaft weiter. Besonders im späteren Verlauf wird sie angenehm spitzzüngig, ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Ihre Entwicklung lässt sich nachvollziehen und fühlt sich verdient an. Der Leszy übernimmt hier den grumpy Part, den ich bekanntlich immer mit offenen Armen empfange. Beide tragen bewusste und unbewusste Geheimnisse mit sich herum, und das langsame Enthüllen dieser Wahrheiten war eines meiner Highlights. Dass scheinbar alles in diesem Wald ein eigenes Bewusstsein besitzt, verstärkt das düstere, mystische Setting zusätzlich und verleiht der Geschichte eine beinahe beklemmende Tiefe. Die Liebesgeschichte ist süß, aber bleibt durch die Erzählerperspektive spürbar auf Abstand. Es handelt sich um einen absoluten Slow Burn, bei dem die emotionale Spannung erst sehr spät einsetzt. Wer auf knisternde Intensität hofft, wird hier eher mit einem vorsichtigen Flackern abgespeist. Spice gibt es keinen, nicht einmal in homöopathischer Dosis. Dafür punktet die Geschichte mit einer kleinen Found Family, die sich nach und nach formt. Unterschiedliche Charaktere, jeder auf seine Art eigen, und dennoch greifen sie wunderbar ineinander, was dem düsteren Ton immer wieder Wärme entgegensetzt. Das Erzähltempo ist insgesamt sehr ruhig, beinahe gemütlich, was zwar zur Atmosphäre passt, aber auch dazu führt, dass sich zwischendurch spürbare Längen einschleichen. Der Wald wächst gefühlt schneller als die Handlung, und nicht jede Szene hätte diese Ruhe gebraucht. Das Ende hingegen hat bei mir noch einmal ordentlich gepunktet. Es ist originell, emotional und angenehm frei von Klischees. Vielleicht haben meine Augen kurz überreagiert, vielleicht auch nicht. Der Epilog endet allerdings abrupt, fast so, als würde jemand mitten im letzten Satz das Buch zuklappen. Ob da noch ein zweiter Teil kommt? Ich weiß es nicht, aber ich hätte sehr gern noch ein Kapitel mehr gehabt. Unterm Strich ist Wo die Nacht verweilt ein atmosphärisch starkes, folkloristisches Märchen mit faszinierenden Figuren, leiser Romantik und einem Finale, das lange nachhallt. Nicht perfekt, aber definitiv besonders und genau deshalb für mich ein solides Vier-Sterne-Buch 🌑📖

5

Mein Herz 🥹🥹

Ich hab jede Seite an diesem Buch geliebt slawische Dämonen Polnische sagen 🥹 Geister verwunschene Villa ich fand das Buch durchweg spannend die Magischen Worte der Autorin haben mich gepackt 🥰 das Ende Augen sind noch feucht 🙈 klare Empfehlung für dieses Buch 🥰

4

Slawische Folklore trifft auf zarte Romantasy

Der Mensch neigt seit jeher dazu zu fürchten was er nicht versteht. Das weiß auch Liska nur zu gut, in ihrem Heimatdorf regieren Aberglaube und Unverständnis. Doch um ihre magischen Kräfte zu verlieren und genau wie alle anderen sein zu können muss sie sich tief im Wald auf einen Pakt mit dessen dämonischen Wächter einlassen... Nicht immer sollte man dem äußeren Schein trauen, aber bei diesem wundervollen Cover und Farbschnitt musste ich einfach zugreifen. Und im Gegensatz zu Liska habe ich in diesem Buch genau das gefunden was ich mir erhofft habe: eine wunderbare, magische Geschichte mit einer tollen Folklore und fesselnden Charakteren. Ganz besonders Jaga hat es mir angetan. Dieser katzengestaltige Hausgeist mit dem breiten Grinsen, der sich gern in Rauch auflöst - an wen erinnert mich das bloß? Hust... grinse... hust... katze... hust...

Slawische Folklore trifft auf zarte Romantasy
5

"Du bist kein Ungeheuer, Liska. Du bist Sonnenlicht. Du hauchst allem um dich herum Leben ein."✨️🦋✨️ Es war einmal ein einfaches Dorfmädchen, das aber über ganz besondere Magie verfügte. Sie wollte dazugehören ... und ging einen Handel mit einem Dämon ein, damit dieser ihr die Magie wieder wegnimmt. Es war einmal ein Junge mit ganz besonderer Magie, doch sie war einfach nicht mächtig genug. Er wollte dazugehören ... und ging einen Handel mit einem Dämon ein, damit dieser ihm die Macht verleiht, seine Magie zu entfesseln. Ihr Leben lang versucht Liska schon, ihre Magie zu unterdrücken. Magie ist gefährlich und sündhaft ... besonders für ein Mädchen. Nein, ein Mädchen muss fromm und fügsam sein. Die perfekte Tochter. Die perfekte Ehefrau. Schließlich ist Liska so verzweifelt, dass sie sich in die Driada, den Geisterwald, wagt, um nach einer Möglichkeit zu suchen, sich von ihren Kräften zu befreien. Doch sie findet den Leszy, den Wächter des Waldes. Es heißt, der Leszy sei ein Dämon. Es heißt, der Leszy habe kein Herz. Trotzdem willigt Liska ein, ihm ein Jahr lang zu dienen, wenn er dafür ihren Wunsch erfüllt.🌿🦊 "Wo die Nacht verweilt" war mein erstes Buch mit Motiven aus der slawischen Mythologie und ich musste mich erstmal an Zungenbrecher wie Skrzat (ein sich überall einmischender Hausgeist), Rusałka (meist gefährlicher Wasserdämon, aber Ausnahmen bestätigen die Regel), Strzygoń (rachsüchtiger, sehr gefährlicher Dämon, ohne Ausnahme!) oder Czarownik (Zauberer) gewöhnen ... und hin und wieder auch die Aussprache googeln.🐈‍⬛ Aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen! Die Geschichte ist einfach wunderschön. Spannend und düster. Magisch und geheimnisvoll. Romantisch und herzzerreißend.💘💔 Ein Märchen, aber ein Märchen mit einer unglaublich wichtigen Botschaft: "Wenn die Welt keinen Platz für dich vorgesehen hat, musst du Hammer und Meißel in die Hand nehmen und dir selbst einen schaffen!" Liska lernt, dass ein Ort, wo die Menschen so von Aberglaube und Vorurteilen geblendet sind, dass sie jeden ausgrenzen, der anders ist, kein Zuhause sein kann. Sie lernt, dass man sich sein Zuhause selbst erschaffen und seine Familie selbst wählen kann. Sie lernt, dass man sich nicht dafür schämen darf, anders zu sein. Man muss stolz darauf sein!🦋 Als ich anfing diese Geschichte zu lesen, hätte ich niemals erwartet, dass mir Liska und der Leszy - der nicht so schlaue Fuchs und die unverbesserliche gehörnte Tragödie - so sehr ans Herz wachsen würden.🦊🦌 Jetzt am Ende weiß ich gar nicht, wie ich mich von ihnen verabschieden soll. Aber es wird definitiv ein tränenreicher Abschied! Und ich hoffe, hoffe, hoffe einfach, dass Zwillingsseelen einen Weg finden, zusammen zu sein. Irgendwie. Egal wie.🥀❤️ "Du bist meine Seele, Liska Radost. Ich habe siebenhundert Jahre gelebt, um dich zu finden."💞

4

Eine wunderbare Geschichte auf der Basis der slawischen Mythologie.

Ich fand nur schwer in die Geschichte hinein, aber nach den ersten Kapiteln hat mich das Buch fasziniert und in eine andere Welt schauen lassen. Was mich aber wirklich genervt hat, war die Notwendigkeit immer wieder den polnisch-deutschen Übersetzer zu benutzen. Man hätte mit einem Glossar die Fabelwesen der slawischen Mythologie genauso erklären können wie polnische Speisen. Manche Begriffe wie „Sukmana“ hätte man auch durch „Mantel“ ersetzen können, ohne der Geschichte ihren Reiz zu nehmen. So genug gemeckert. Die Atmosphäre des Buches ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Sie passt sich dem Inhalt auf fast magische Weise an, ist mal melancholisch mal fröhlich, mal wieder voller Hoffnung und dann wieder Traurigkeit erzeugend. Diese Stimmungswechsel haben mich emotional sehr berührt. Die ProtagonistInnen Liska und der Leszy sind mir im Laufe der Geschichte unglaublich ans Herz gewachsen, ich habe mit Ihnen gefühlt und hatte manchmal das Gefühl direkt mit Ihnen, über den reinen Text hinaus, verbunden zu sein. Aber durchschaut habe ich sie lange nicht wirklich. Wer meint es ernst, wem kann man trauen und wem nicht. Da glaubt man sich sicher, alles verstanden zu haben und stellt dann fest, dass es doch noch weitere Geheimnisse gibt, die alles in gewisser Weise wieder auf den Kopf stellen. Innerhalb des Buches entwickeln sich die Persönlichkeiten deutlich, aber so, dass es absolut nachvollziehbar bleibt. Die Sprache des Buches ist leise, aber wirkungsvoll. Die Sätze sind teilweise unglaublich schön formuliert, so dass sie einem im Gedächtnis bleiben. Für mich ist „Wo die Nacht verweilt“ ein Buch über Dunkelheit und Licht, über Trauer und Glück. Eine wichtige Aussage des Buches war für mich, dass nicht alles, was böse wirkt, auch böse ist und nicht alles, was gut zu sein scheint, auch gut ist. Manchmal muss man hinter die Fassade schauen und viele Dinge, die sich scheinbar widersprechen, können oft miteinander oder zumindest nebeneinander existieren. Am Ende hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen, was mir nicht so oft passiert. Kommt wohl davon, wenn alte Menschen Jugendbücher lesen. Der letzte Satz des Buches lässt mich ratlos, aber zumindest nicht hoffnungslos zurück. Wer Märchen mag, die ja meistens auf Mythologien zurückgehen, sollte dieses Buch lesen. Beschreibung Um in ihrem von Aberglauben geprägten Heimatdorf ein ruhiges Leben führen zu können, möchte Liska ihre magischen Kräfte mithilfe der sagenumwobenen Farnblüte für immer loswerden. Doch die wächst tief im Wald, wo nichts ist, wie es scheint … Nachdem Liska einen Handel mit dem dämonischen Wächter des Waldes, dem Leszy, eingegangen ist, wird ihr schnell klar, dass er etwas vor ihr verbirgt. Gefahr droht, Liska findet ungewöhnliche Verbündete und muss sich schließlich fragen, ob ihre Magie sie tatsächlich zu einem Monster macht – und ob der Leszy ein solches Monster ist. "Schaurig-schöne Fantasy, inspiriert von der slawischen Mythologie." "Mit einer spannenden Geschichte entführt die Autorin die Lesenden in die Welt der polnischen Sagen und Dämonen." ("Der evangelische Buchberater") "Die tolle fantastische Geschichte bringt eine magische, geheimnisvolle Atmosphäre mit sich welche manchmal auch ins schaurige umschlagen kann. Dabei kommen die Gefühle jedoch nie zu kurz. Für mich ist dieses Buch eindeutig eine Empfehlung wert. (16 Jahre)" - Altenburg Club der anoymen Bookoholiker für die AG Jugendliteratur und Medien der GEW ("AJuM - AG Jugendliteratur und Medien der GEW")

4.5

Er ist nicht auf dieselbe Weise gut aussehend wie manche Männer aus den Dorf: mit scharfen Konturen und kantigem Kinn, schwieligen Händen und stolzem Schnurrbart. Stattdessen wirkt er ätherisch und unerreichbar - wie wolkiger Atem an einem kalten Morgen oder der Mond in dunstigem Zwielicht. 🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋

Was für ein wunderschönes Buch! 🤍 Ich habe die Geschichte mit großer Freude gelesen. Sie ist sanft, melancholisch und zugleich von einer fast zarten Lieblichkeit durchzogen. Die Figuren haben mich sehr berührt: Sie sind tiefgründig, interessant und entfalten sich im Laufe der Handlung auf eine wunderbare Weise. Im Mittelpunkt steht Liska, eine junge Frau, verloren und auf der Suche nach sich selbst, die dem Leszy begegnet – einem uralten Dämon. Mit dieser Begegnung nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es ist eine Reise voller Magie und wundersamer Geschöpfe, voller Schmerz, Wut und Angst – aber auch voller Mut, Vertrauen und Verständnis. Viele Begriffe sind auf Polnisch, was zunächst ungewohnt wirken kann. Doch für mich war es gerade das, was den besonderen Zauber ausmachte. Es fühlte sich an, als würde ich in eine fremde Folklore eintauchen. Wer die Witcher-Saga kennt, wird sich zudem freuen, vertraute Fabelwesen in einem ganz neuen Zusammenhang wiederzutreffen. Das Ende ist vielleicht nicht jedermanns Sache, doch für mich war es perfekt. Ich liebe Geschichten, die nicht einfach nur mit den Worten schließen: Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Stattdessen bleibt Raum für Nachdenken, Sehnsucht und eigene Interpretation. 🌿 Mein Fazit: Eine poetisch geschriebene, atmosphärische Geschichte, die Magie, Mythen und Menschlichkeit miteinander verwebt. Wer Folklore liebt und sich von sanfter Melancholie verzaubern lassen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. 🦌🥰🦋

Er ist nicht auf dieselbe Weise gut aussehend wie manche Männer aus den Dorf: mit scharfen Konturen und kantigem Kinn, schwieligen Händen und stolzem Schnurrbart. Stattdessen wirkt er ätherisch und unerreichbar - wie wolkiger Atem an einem kalten Morgen oder der Mond in dunstigem Zwielicht. 

🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋🦌🦋
4.5

Was mir am besten gefallen hat, war hier aufjedenfall die Atmosphäre. Der Wald und die Magie waren einfach auf eine sehr schöne Art beschrieben und auch wenn die Story sich teilweise nur langsam entwickelt hat, fand ich es trotzdem nicht langweilig. Vor allem das letzte Drittel des Buches hat mich sehr überzeugt, weil mehrere Dinge in kurzer Zeit offengelegt wurden. Das Ende war zwar traurig, aber hat meiner Meinung nach perfekt zum insgesamten Vibe gepasst und der Geschichte irgendwie noch ein bisschen Realismus verliehen.

5

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. 🫠 Dieses Buch ist so schön und man fliegt nur so durch die Seiten. Es hat mich wirklich bewegt. Ich wünschte es wäre noch nicht zu Ende 🥲

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. 🫠
Dieses Buch ist so schön und man fliegt nur so durch die Seiten. 
Es hat mich wirklich bewegt. 
Ich wünschte es wäre noch nicht zu Ende 🥲
5

"Er hat dich nicht verdient, Liska Radost." "Ich ihn auch nicht" entgegnete sie. "Aber bei Menschen ist nichts je ausgeglichen - wir geben und wir nehmen, die Waagschalen bewegen sich ständig. So ist das nun mal. Ich bin das, was er hat, und er ist das was ich habe - es wäre sinnlos, das gegeneinander aufzurechnen."

Ich habe das Buch gerade eben beendet, und ich bin fix und alle, aber im positiven Sinne. Was für eine tolle märchenhafte Geschichte. Mein Herz ist voll von Emotionen und die Augen sind noch feucht. Die Autorin hat mich mit ihren magischen Worten gepackt, geschüttelt, verschluckt, gekaut und wieder ausgespuckt. Es war wie der Weg von Alice durch den Kaninchenbau hinab ins Wunderland. Das Buch hat bei mir beim Lesen so viele schöne und zauberhafte Assoziationen zu anderen geliebten Geschichten geschaffen, dass ich ständig das Gefühl von nach Hause kommen hatte. Dabei gab es aber so viele neue und aufregende Inhalte, dass es immer fantastisch und spannend blieb. Ich habe jede Seite geliebt, die voll von slawischen, polnischen, russischen und wer weiß noch was alles mystischen Kreaturen, Geistern und Dämonen war. Liska ist eine tolle Protagonistin. Es ist ihre Coming-of-Age Geschichte, in der sie sie sich von alten Konventionen, eingetrichterten Selbstzweifeln und Unterdrückung befreit. Mutig geht sie ihren Weg und wächst an den Aufgaben, die ihr der Leszy, der Hüte des Driadawaldes, stellt. Schicht für Schicht löst sie jedes Geheimnis das die Villa unter dem Vogelbeerbaum umgibt und rettet dabei Menschen, Rusalkas und Dämonen. "Wir alle tun das" sagt der Leszy, "wir sortieren uns neu,schneiden hier und da etwas ab, um in eine Form zu passen, die nie für uns gedacht war.[...] Wenn die Welt keinen Platz für dich vorgesehen hat, musst du Hammer und Meißel in die Hand nehmen und dir selbst einen schaffen. " Ich kann diese Geschichte nur empfehlen. Los lest das Buch!!!!!📖❤️💜🩷🧡💙💚 Danke @natcho, dass du mich im Buddyread durch das Buch begleitet hast😉 es hast viel Freude und Spaß gemacht. 🥰

4.5

Magisch und wunderschön

Das Buch hat mir sehr viel Freude bereitet und ich fand es sehr erfrischend, einmal nicht die Mainstream Mythologie erzählt zu bekommen, sondern eine heidnisch slawische. Mir hat das Buch Studio Ghibli Vibes alá "Das wandelnde Schloss" und "Prinzessin Mononoke" gegeben und besonders hat mir das Ende gefallen. Das Ende hat der ganzen Geschichte noch mehr Zauber & Mystic eingehaucht. Das war wieder ein Buch, was meine grenzenlose Fantasie angeregt hat und ich hab mich selbst wie verzaubert gefühlt. Das war ein schönes Gefühl. Außerdem will ich nicht außer Acht lassen, wie wunderschön das Buch designed ist. Von mir aus hätte das Buch noch ein paar mehr Seiten haben können.

4

Eine wunderschöne, leicht düster-verspielte und vorallem in mehrfacher Hinsicht magische Märchengeschichte, inspiriert von slawischer Folklore, mit der ich mich vorher noch kaum auseinandergesetzt hatte. Also auch noch was gelernt beim Lesen!🤓☝🏻😜 Das Buch kam mir jetzt gerade perfekt für den Herbstanfang, ich habe die Atmosphäre, die sympathischen Charaktere und die sehr flüssig zu lesende Geschichte sehr genossen. Könnte wirklich fast ein Ghibli-Film sein🥰

5

Super Super, einfach toll geschrieben!!Jahreshighlight für mich!!

4.5

Märchenhaft, abenteuerlich, magisch, romantisch

Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt - das verstoßene Mädchen mit magischen Kräften, das nie sie selbst sein darf, um in der Dorfgemeinschaft zu bestehen. Dazu ein verzauberter, düsterer Wald voller Dämonen und voller Geheimnisse. Sowohl der Schreibstil, als auch die Geschichte haben mich sehr gefesselt und begeistert. Fantasie, Magie, Dämonen, eine wunderschöne Romanze ohne spice, ein großes Abenteuer und eine unglaublich schöne Entwicklung der Protagonistin… auch das der Großteil der Story inmitten eines verzauberten Waldes spielt, fand ich einfach sagenhaft. Die Charaktere sind sympathisch, wirken auch nicht völlig überzeichnet oder starr. So manches, was im Verlauf geschieht, ist doch unerwartet und auch das Ende - was sicher viele verteufeln werden - finde ich sehr gelungen. Das Buch zählt definitiv zu meinen Highlights in diesem Jahr mit einer zauberhaften Geschichte zum Wegträumen. 4,5/5⭐️

4

Von Katzen-Kamingeistern und arroganten Hirschen

Liska ist verzweifelt: Als einziges Mädchen in ihrem streng christlichen Dorf ist sie mit Magie gesegnet - oder wie der Pfarrer sagen würde - eine Hexe. Als sie keinen Ausweg mehr sieht, setzt sie all ihre Hoffnung in eine alte Legende, deren Erfüllung sie nur im Driadwald findet: Dem Ort, wo die Geister und Dämonen hausen. Aber sie hat die Rechnung ohne den Wächter des Waldes gemacht… „Wo die Nacht verweilt“ verspricht ein magisches, slawisches Märchen. Jedenfalls mangelt es nicht an Folklore und ländlichem historischem Setting (rückschrittliches Gedankengut mancher Protagonisten inklusive). Die Handlung erinnert ein wenig an eine wilde, märchenhafte Mischung aus „Für den Wolf“ und „Starling House“, kommt allerdings mit sehr viel weniger Worldbuilding aus. Klar der Wald ist mysteriös und düster und die Geister geheimnisvoll, doch die Hintergründe zur Welt und zur Magie bleiben eher unscharf umrissen - eben wie im Märchen. Zugegebenermaßen hat mich das diesmal aber nicht so sehr gestört. Denn unterhaltsam war die Geschichte allemal. Spannung kam schnell auf und die Handlung behielt dieses Tempo auch bis zum Schluss bei, viel Zeit zum Nachdenken blieb da gar nicht. Ebenfalls typisch märchenhaft war die Liebesgeschichte. Wenig überraschend und manchmal mit Augenroll-Potential, aber irgendwie passt es auch perfekt. Am Ende hat die Autorin dann auch noch mal gut die Kurve gekriegt, damit das ganze nicht zu kitschig wird. Am Ende bleibt ein Buch für alle, die es ein bisschen düster und atmosphärisch, magisch und romantisch mögen, aber auch ohne ausgeklügeltes Weltensystem auskommen. Wer „Starling House“, „Für den Wolf“ oder „How to Seduce a Sorcerer“ mochte, dem wird auch diese Geschichte gefallen.

Von Katzen-Kamingeistern und arroganten Hirschen
3.5

Eine düstere, märchenhafte Geschichte🧚‍♀️

3.5/5⭐️ 4.5/5🧚‍♀️ Eine Geschichte voller Magie und slawischer Folklore, die im Grunde sehr schön ist. Ich wollte die Geschichte wirklich mögen, aber irgendwie war das Lesen für mich zäh und sie hat mich einfach nicht gepackt. Die Atmosphäre der Geschichte ist faszinierend und die Verbindung mit mythologischen Elementen gefällt mir. Aber irgendwie fehlte mir an manchen Stellen etwas, um wirklich in die Handlung einzutauchen. Die Geschichte ist märchenhaft und mal etwas Neues (auch wenn sie mich ein bisschen an "Für den Wolf" von Hannah Whitten erinnert hat). Kennt ihr das? Man liest ein Buch und will es eigentlich mögen, weil eigentlich alles stimmt, aber irgendwie packt es einen einfach nicht? (Macht das überhaupt Sinn?🤔😅). Trotzdem würde ich das Buch empfehlen. Es ist eine tiefgründige und magische Geschichte, die mit atmosphärischen Schauplätzen verzaubert.

4.5

Wunderschön düstere Fantasy

Diese wunderschön atmosphärische Geschichte ist an die slawische Mythologie des Schutzgeist des Waldes, den Leszy, angelehnt. Es lässt sich kaum beschreiben wie ausdrucksstark und fabelhaft das Wordbuiliding ist. Nicht überladen, bezaubernd und bildhaft. Die Autorin hat eine Welt erschaffen, die düster, voller dunkler Kreaturen ist und gleichzeitig lavendelfarbene Magie und Liebe beherbergt. Liska, ein einfaches Dorfmädchen, versucht ihr düsteres Geheimnis zu verstecken. Sie beherrscht Magie, was in ihrem abergläubischen Heimatdorf verachtet wird. Um nicht als Ausgestoßene zu enden muss sie ihre Magie loswerden und begibt sie sich auf die Reise in die Driada, den Wald der Dämonen und Geister. Dort begegnet sie dem Wächter des Waldes, dem Leszy, der ihr einen Handel vorschlägt. Doch Liska weiß genau, man sollte keinen Handel mit einem Dämon eingehen. Die erste Hälfte des Buches war etwas langatmig. Erst in der zweiten Hälfte geht es so richtig los und man wird vollkommen in die geheimnisvolle Welt gezogen. Der sehr angenehme und flüssige Schreibstil hat mich durch den ersten Teil des Buches gerettet. Es lohnt sich aber dranzubleiben, denn man wird mit einer zauberhaften Geschichte belohnt.

5

"Da sind nur noch sie und er, er und sie, der Leszy und Liska, Liska und der Leszy." 💖 Ein bezauberndes, magisches Märchen, mit einem absolut gewaltigen Schreibstil! Fesselnd, emotional - ein Meisterwerk!!

Dieses Buch muss man selbst gelesen haben!!! Ich bin entzückt, verzaubert und sprachlos! ❤️‍🔥 Ich will in meiner Rezi diesmal wirklich kaum was verraten, da ich der Meinung bin, dass man dieses Meisterwerk selbst "erlebt" haben muss. Die Handlung basiert auf einer slawischen Legenden. Es handelt von dem Leszy, dem Wächter des Geisterwaldes, der die Menschen vor den Dämonen schützt. Und Liska, einer jungen Frau, auf der Suche nach ihrem Weg im Leben. Die Handlung ist so fabelhaft, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Der Schreibstil ist wortgewandt und magisch, so dass man in eine ganz andere Welt gesogen wird. Ein "Must-Read", den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann und muss, da ich der Meinung bin, dass jeder dieses zauberhafte Buch gelesen und die Geschichte erlebt haben muss!♡ Lest es! Unbedingt! Ihr werdet es nicht bereuen!! ❤️‍🔥❤️‍🔥 "Du bist Sonnenlicht. Du hauchst allem um dich herum Leben ein."

5

„Du bist kein Ungeheuer, Liska. Du bist Sonnenlicht. Du hauchst allem um dich herum Leben ein.“

Tief im Wald ist nichts, wie es scheint. Wie wahr dieser Satz doch ist. Liska versucht, ihre magischen Kräfte zu verstecken, doch die bricht manchmal unkontrolliert aus ihr heraus. Mit der sagenumwobenen Farnblüte im Geisterwald will sie ihre Kräfte loswerden. Sie macht sich auf die Suche und begegnet dem Dämon Leszy, den Herrscher des Waldes. Sie geht einen Handel mit ihm ein, der ihr Leben für immer verändert… Ein sehr tolles Buch und sehr gut geschrieben. Ich konnte mir jede Figur sehr gut vorstellen und habe mit Liska getrauert, gehofft, Angst gehabt und geliebt. Einfach wunderschön.

5

Wo die Nacht verweilt ist ein Buch, dass von slawischen Sagen inspiriert ist und auch ein bisschen an "das wandelnde Schloss" erinnert. Mir hat die märchenhafte Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn der Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war. Ein Buch das nicht nur von außen schön ist, sondern auch mit seinem Inhalt überzeugt!

4

Sagenhaft

Recht schnell erinnerte mich die Atmosphäre an eine Mischung aus "Pans Labyrinth" und einem kleinen Teil Ghibli, weswegen beim Lesen regelrecht ein Film in meinem Kopf mitlief. Und zwar ein richtig guter Film. Unsere Hauptfigur Liska begibt sich in einen Dämonenwald um eine Blume zu finden, von der man sagt sie könne Wünsche erfüllen. Im Laufe der Geschichte begegnen uns viele slawische Sagengestalten und Geschichten, meisterhaft mit der Haupthandlung verwoben. Der flüssige Schreibstil rundet das Ganze richtig schön ab und macht das Lesevergnügen komplett. Wer Romantasy ein wenig abseits der ausgetretenen Pfade lesen möchte, dem sei "Wo die Nacht verweilt" wärmstens ans Herz gelegt.

5

Wunderschönes düsteres Märchen.

Das Buch beschäftigt sich mit slawischen Mythen und schafft es dabei romantische, spannende und grausame Geschichten miteinander zu verweben. Worum geht es: Die junge Liska wächst in einem kleinen gottgläubigen Dorf auf. Sie besitzt seit ihrer Kindheit magische Kräfte, kann diese jedoch nicht kontrollieren. Magie ist geächtet und so muss sie ihre Kräfte vor den anderen Dorfbewohnern verstecken. Als ein großes Unglück geschieht entscheidet sie sich in den Zauberwald zu ziehen. Dort soll sich, neben vieler Dämonen und Geister, auch eine wundersame Farnblüte befinden, die vom Leszy dem Dämon des Waldes bewacht wird. Diese erfüllt Wünsche. Liskas Wunsch ist es normal zu sein. Dieser erwischt Liska und bietet ihr einen Handel an. Sie soll ihm ein Jahr dienen oder sofort sterben. Fazit Diese Geschichte hat mich begeistert. Die Dynamik zwischen Liska und dem Lezsy entwickelt sich langsam. A.B. Poranekt schafft es ein atmosphärisches dunkles tragisches Märchen zu erschaffen. Nichts ist so wie es scheint in diesem Zauberwald. Die Geschichte hat mich bis zum Ende hin tief berührt. Lieblingscharakter: Yaga Spice: 0/5 (closed door) Romance: 🌹🌹🌹/5 Action: 💥💥/5 Humor: 🤣/5 Drama: 🎭🎭🎭🎭/5

4.5

„Trauer ist ein bisschen wie ein chronischer Schmerz , denke ich - sie ist immer da, aber manchmal merkt man sie mehr und manchmal weniger, und manchmal ist sie unerträglich und manchmal denkt man, sie könnte für immer fort sein.“🌿🦋

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Mischung aus alten Sagen-und Fabelwesen und den magischen Elementen hat wunderbar zusammen funktioniert. Die ersten 150 Seiten waren ein wenig schwierig aber danach hat die Geschichte Fahrt aufgenommen. Der Geschichte kam auch zu Gute, dass es einen Rätselfaktor gab. Von der Atmosphäre habe ich mich wie im Schloss des Zauberers gefühlt beim wandelnden Schloss und bei den Wutausbrüchen vom Leszy habe ich das Biest von die Schöne und das Biest gesehen. Ab hier massiver Spoiler! Die Beziehung zwischen dem Leszy und Liska hat mir super gut gefallen. Ich konnte mit den beiden mitfühlen und habe richtig mitgefiebert als sie sich endlich näher kamen. Bonus war echt der schlagfertig Hausgeist Jaga! 🐈‍⬛ Nun zum Ende… Schwierige Situation. Ich hätte mir natürlich ein Happy End gewünscht für die beiden. Aber so wie es im Leben meistens ist gibt es einen Wermutstropfen. Und können wir bitte über den letzten Satz sprechen. Liska sieht den Leszy in Geistergestalt kann ihn nie anfassen und fasst immer durch ihn hindurch bis es eines Tages doch mal klappt. Ich wünschte mir doch eine Aufklärung. Schade. 🙈🙊

„Trauer ist ein bisschen wie ein chronischer Schmerz , denke ich - sie ist immer da, aber manchmal merkt man sie mehr und manchmal weniger, und manchmal ist sie unerträglich und manchmal denkt man, sie könnte für immer fort sein.“🌿🦋
4.5

Liska & der Leszy

Ach das war schön. Aber auch traurig am Ende. Dennoch eine schöne Geschichte. Erst bzw ab zu an etwas gruselig erzählt, viel Fantasy, aber auch viel schöne Momente. Ich hab es sehr gern gelesen. Auch wenn der letzte Satz mich unbefriedigt zurücklässt.

5

Slawische Folklore romantisch und düster

Liska hat eine Macht in sich, die sie geheimhalten muss. Sie wohnt in einem von der Kirche beherrschten Dorf am Rande eines Waldes. Wenn sie nicht aufhört Magie zu wirken, wird sie bald der Hexerei bezichtigt. Noch konnte ihre Familie alles vertuschen. Eines Abends trifft sie eine Entscheidung und geht in den Wald um die Farnblüte zu finden, die einen Wunsch erfüllt. Sie will ihre Magie loswerden. Doch der dämonische Wächter des Waldes überrascht sie und bietet ihr einen Pakt an. Sie muss ihm ein Jahr dienen und dann erlöst er sie von ihrer Magie. Er wurde immer als abscheuliches Monster dargestellt und als böse. Doch nach und nach freundet sich Liska mit ihm an und möchte alle Geheimnisse die ihn umgeben lüften. Und da stößt sie auf eine grauenhafte Wahrheit. Ganz große Leseempfehlung für alle die auf düstere Märchen stehen! Tolle Protagonisten und eine schaurig schöne Welt erwarten euch. Kann euch in die Richtung auch One Dark Window und wie man einen Prinzen tötet empfehlen 💖

Slawische Folklore romantisch und düster
3

"Ich habe 700 Jahre gelebt, um Dich zu finden" 🌲✨

Ich finde es schwierig, dieses Buch zu bewerten irgendwie.. Der Einstieg fiel mir sehr schwer. Ich hab keinen roten Faden gesehen, hab keinen Zugang zu den Charakteren und der Geschichte bekommen. Es gab sehr viele Begriffe für Wesen und Dinge, die ich nicht kannte und das hat auch etwas den Lese Fluss gestört. Das hat mich sogar fast in ein reading slump befördert 🤣 Aber nach ca 40/50 % wurde es immer besser. Die Geschichte hat sich entfaltet, ich hab endlich die Protas gefühlt und Faden in die Story gefunden. Die Love Story war sehr zart und süß 🥰 kein spice! Das Ende war sehr schön, aber auch traurig 😢 Mir persönlich war das Ende etwas zu offen, ich mag lieber komplett klare Enden 😅 Dennoch ein gutes Buch und es hatte viele kreative und interessante Aspekte ☺️🌲

"Ich habe 700 Jahre gelebt, um Dich zu finden" 🌲✨
4

Tim Burton Vibes

Ein wirklich sehr schönes Buch! Nicht nur von aussen! Mystisch und Geheimnisvoll… ein ruhiges Fantasybuch! Während dem Lesen fühlte ich mich wie in einer kleinen Bubble… in diesem Wald, der Villa mit den Kreaturen… Liebe und auch Trauer wird schön thematisiert. Wer Spice sucht, ist hier falsch.

Tim Burton Vibes
5

Das Buch hab ich echt schnell durch gehabt. Es liest sich super angenehm und ich war schnell richtig drinne in der story und deren Welt :)  Ich war sofort inlove mit den Charactern und man merkt das hier die Inspiration von Howls moving castle kommt! Was nicht negativ klingen soll, ich fand es war super umgesetzt und einfach nur cozy und magisch die ganze zeit:) Ein hauch von Prinzessin Mononoke hab ich auch irgendwie wiedererkannt. 5/5 ⭐️  Wie immer hat mir alles gefallen, hab geheult also was will man mehr!

5

Witcher-Vibes und slawische Märchen

Ich möchte nicht schönreden, dass mir die ersten 30 bis 50 Seiten ein bisschen schwer gefallen sind. Man musste sich erst Mal ein wenig reindenken und das Setting im Kopf sortieren. Aber plötzlich war alles da! Das heruntergekommene Haus, die Geister, die düstere Atmosphäre im Wald und dann der Leszy! Der war echt toll und eine klasse für sich! Es hatte diese tollen gruseligen spooky Vibes, die ich immer beim Spielen von "The Witcher" habe, dazu kommt auch, dass es gerne dieselben Monster waren. Und die Menge an Geheimnissen und Entdeckungen und auch an Tragik.🥹🫠 Dieses Buch hatte mich zum Schluss beendet! PS: Ich markiere in deutschen Büchern eigtl so gut wie nie, aber hier habe ich mich dazu hinreißen lassen und das sagt EINIGES über das Buch aus!

4.5

Slawische Mythologie trifft auf „Das wandelnde Schloss“ 🦌

„Wo die Nacht verweilt“ entführt uns in einen sagenumwobenen Wald voller Tücken und Gefahren, beherrscht von einem dämonischen Wächter, dem Leszy. Genau in diesen Wald begibt sich unsere Protagonistin Liska, die verzweifelt versucht ihre magischen Kräfte loszuwerden, da diese in ihrem abergläubischen Dörfchen als Fluch angesehen wird. Auf der Flucht vor den mörderischen Bewohnern des Waldes, trifft sie auf den Leszy und geht einen folgenschweren Handel mit ihm ein.. Diese Geschichte hat mich im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert! Charaktere, Setting,Schreibstil: hier hat einfach alles gestimmt. Durch die Einflüsse der slawischen Folklore lesen wir hier mal nicht von Drachen oder Faye, was für mich sehr erfrischend war. Es hat Spaß gemacht, gemeinsam mit Liska den Wald und seine Besonderheiten zu erkunden. Fans von „Das wandelnde Schloss“ oder auch „Die Schöne und das Biest“ sollten sich dieses Buch ganz oben auf ihre Wunschliste setzen! Wer außerdem Lust hat, mal wieder einen Fantasy-Einzelband zu lesen, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Für mich eine absolute Empfehlung, die ich bestimmt nochmal zur Hand nehmen werde!

5

Fast, wie ein Märchen

Eine fesselnde Geschichte, die auch sehr lange ohne „Liebesgedöns“ auskommt. Sie ist sehr spannend und der Schreibstil lässt tatsächlich Bilder der einzelnen Szenen in meinem Kopf entstehen. Es ist Fantasy durch und durch, wobei ich ebenfalls finde, es könnte ein Märchen sei , welches abends bei Kaminfeuer vorgelesen wird.

5

Einfach nur schön

„Wo die Nacht verweilt“ ist ein (unerwartetes) Highlight in diesem Jahr für mich gewesen. Das Buch liest sich wie eine Mischung aus slawischer Märchengeschichte, einem Studio Ghibli-Film und einer Liebesgeschichte. In diesem Buch habe ich mich zuhause gefühlt und langsamer gelesen, weil ich nicht wollte, dass es endet. Und dann war es doch zu Ende und ich will einfach zurück in den Driadawald und zu Liska ins fühlende Haus. Dieses Buch war eine warme Decke in einer schweren Zeit, ein heimeliges Kleinod. Ich wünschte ich könnte es nochmal lesen, ohne es zu kennen.

5

Die beeindruckende märchenhaft-düstere Atmosphäre umgibt den fesselnden Handlungsverlauf, begleitet von feinsinniger Romantik - STARK!

4.5

Oh man, was für ein Ende 😩 Ich hab echt nicht damit gerechnet 😩 Es ist ein spannendes unterhaltsames Buch. Es passiert unglaublich viel und die Szenen und Ereignisse sind toll beschrieben. Liska ist sehr mutig und stark, das sie am Anfang so gegen die Magie ankämpft ist etwas nervig, aber man versteht ja im Laufe des Buches wieso das so ist ... Der Leszy ist schwierig, ich bin mit seinem Charakter leider nicht so richtig klar gekommen, mal so dann mal wieder so 🙄 Männer halt 🤪🤭 Ich hatte auch etwas Probleme mit Namen und Bezeichnungen, das war etwas durcheinander und die besonderen Bezeichnungen für Namen hat das ganze nicht besser gemacht 😐 Die Kämpfe mit den Dämonen waren echt toll (🙈), man hat richtig mitgefiebert und durch die detailreichen Beschreibungen konnte man sich alles gut bildlich vorstellen 😁

4.5

Legt beim Lesen unbedingt Taschentücher bereit.

Zunächst hat mich das düstere und mysteriöse Cover angesprochen. Es versprach eine ebenfalls düstere und geheimnisvolle Geschichte zu werden und das wurde sie auch. Allerdings habe ich sie auch als cosy empfunden, mit tiefgründigen Charakteren. Mir hat das Waldsetting wirklich gut gefallen, es steckte voller unheimlicher und weniger unheimliche Magie, die ich bezaubernd fand. Ich habe mich gern dort aufgehalten und zusammen mit Liska entdeckt. So mochte ich generell auch sehr gern, Stück für Stück konnte ich sie kennenlernen und auch ihre empfindlichen Seiten und Hintergrundgeschichte. Ich hatte einfach nur Mitgefühl mit ihr. Und selbst hinter dem Leszy steckt mehr, als anfänglich vermutet. Denn er wirkt zu Beginn sehr unnahbar, kühl und distanziert. Aber im Laufe der. Geschichte taut er regelrecht auf. Sodass nicht nur Liska ihn mochte, sondern auch ich. Ihre Beziehung und Entwicklung hat mir extrem gut gefallen und wie ähnlich sie sich sind. Beide trafen in den Vergangenheit dumme Entscheidungen, aus dem Wunsch heraus, dazu zu gehören. Was ich sehr gut nachempfinden konnte, denn auch wir verspüren den Wunsch irgendwo dazugehören und treffen deshalb manchmal schlechte Entscheidungen. Das hat beide für mich sehr greifbar gemacht. Und dann dieses Ende. Es hat mich emotional komplett mitgezogen und ich bin nicht zufrieden. Irgendwie hoffe ich ja auf einen zweiten Teil, denn mein Herz sehnt sich nach einem Happy End.

4

„Wo die Nacht verweilt“ ist eine tolles, märchenhaftes Fantasy-Buch mit düsterem Setting. Zu Beginn habe ich eine ganze Weile (ca. die ersten 100 bis 150 Seiten) gebraucht, um mich an den Schreibstil und die polnischen Begriffe zu gewöhnen. Danach war ich wie verzaubert von der Geschichte und habe die Charaktere sehr ins Herz geschlossen. Ich habe richtig mitgefiebert, was aus Liska, dem Leszy, Jaga und co. wird und wie das Buch endet. Die einzelnen Szenen der Geschichte konnte ich mir aufgrund der ganzen Details gut vorstellen, was ich wirklich toll fand. Das Ende war unendlich traurig, aber in meinen Augen sehr gelungen.

5

Spannende Fantasy Geschichte im slawischen Märchenstil

Liska wächst in einem kleinen, konservativen Dorf auf, in dem Andersartigkeit nicht geduldet wird. Daher versteckt sie jahrelang ihre magischen Fähigkeiten, doch als sie ihre Kontrolle über die Magie verliert und eine Tragödie passiert, macht sie sich auf den Weg in den Driadawald, in dem Geister leben und der Dämon Leszy, der Herrscher des Waldes. Dort will sie die Farnblüte finden, die sie aus Sagen kennt und die nur ein Tag im Jahr blüht. Von ihr kann man sich einen Wunsch erfüllen lassen und Liska wünscht sich nichts mehr, als ihre Magie zu verlieren, damit sie ein normales Leben in ihrer Heimat leben kann. Doch der Leszy begegnet ihr in dem Wald und schlägt ihr einen Handel vor, den sie eingeht, um ihr Ziel zu erreichen. Doch dann kommt alles anders. Ich hatte eigentlich gar nicht geplant, diese Geschichte zu lesen, da sie so düster klang, doch die positiven Rezensionen haben mich neugierig gemacht und so habe ich das Buch doch gekauft. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden und mich zu orientieren. Ich lese nicht so oft Fantasy Geschichten, daher muss ich mich immer erst wieder an die neue Welt gewöhnen. Doch als die Geschichte im Wald nach dem Handel ihren Lauf nahm, war ich auf einmal gefesselt und ich kann gar nicht genau sagen, was diese Sogwirkung ausmacht. Von Anfang an habe ich Die Schöne und das Biest Vibes beim Lesen gefühlt und ich finde, das passt auch ganz gut zur Beschreibung der Stimmung und des Umgangs miteinander. Das Düstere weicht etwas, je mutiger Liska wird und je mehr der Leszy auftaut und weitere Figuren hinzukommen. Die Welt und die Handlung sind spannend und andersartig und es wurde ein Märchen mit slawischem Stil erschaffen. Liska hat mir als mutige und unerschrockene Protagonistin mit einem großen Herzen sehr gefallen und auch Leszy wurde mir nach und nach sympathischer. Die Plotttwists kamen überraschend und ohne unnötiges Drama daher und der Umgang der Autorin mit einer spicy Szene hat mich sehr erheitert und war genau nach meinem Geschmack. Wer Fantasy Geschichten im Märchenstil mag, dem wird diese Geschichte gefallen.

4

Das Cover ist einfach PERFEKT. Es spiegelt einfach die Kerninhalte des Buches wieder. Das düstere Setting zieht sich durch das gesamte Buch, was mir persönlich sehr gefällt. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet, die Welt mit ihrer Magie und Dämonen hat mir super gefallen. Auch der dezente Spice war für mich perfekt in Szene gesetzt. Obwohl es sich um einen Romance Roman handelt finde ich persönlich beeinhaltet dieser sehr wenig bis kaum "spice". Im Gegenteil die Liebesbeziehung ist auf der einen Seite so zauberhaft und auf der anderen so zerbrechlich. Der magische und geheimnisvolle Stil hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Die Twists sind gut gesetzt und haben mich meist überrascht. Negativ fand ich jedoch, dass der rote Faden teilweise etwas "angerissen" war und ich zwischenzeitlich nicht so ganz das "Ziel" des ganzen erkannte. Ein Glossar wäre auch Hilfreich gewesen zur Beschreibung der Dämonen und zur Übersetzung einer einiger Wörter ins deutsche. Das war es aber auch schon. Ich hoffe stark, dass es einen zweiten Teil geben wird!

Post image
5

So wunderschön und doch grausam….

Es war eine wunderschöne Geschichte die mich bis zum Schluss gefesselt hat.

5

Ein absolut süßes Fantasy Buch. Liest sich schnell, relativ kurze Kapitel. Was einige hier so bemängeln: das ursprüngliche Polnisch ist bei manchen Wörtern so geblieben. Es stört überhaupt nicht, es passt sehr gut zu dieser ganzen Geschichte. Vertrauen, Glück, Menschlichkeit, Zusammenhalt, gewürzt mit einer kleinen Portion Liebe. Perfekt geeignet für den Zwischendurch - Lesegenuss

4

„Dann begab sich in der Mittsommernacht ein Mädchen in den Wald. Sie fürchtete, dort zu sterben. Er hatte die Absicht, sie zu töten.“

„Wo die Nacht verweilt“ ist ein Romantasy Buch, das vor allem durch seine wunderschöne Schreibweise besticht. A.B. Poranek versteht es, eine Atmosphäre zu schaffen, die mystisch, verwunschen und geheimnisvoll ist. Von der ersten Seite an taucht man tief in die Welt des Buches ein und verliert sich in den bildhaften Beschreibungen. Es erinnert mich an vielen Stellen ein wenig an„Für den Wolf“. Ein großer Pluspunkt ist der langsame Aufbau der romantischen Elemente. Die Geschichte nimmt sich Zeit, um die Beziehung zwischen den Figuren zu entwickeln, was dem Roman eine angenehme Tiefe verleiht. Besonders spannend fand ich, dass zu Beginn noch nicht klar war, ob der Leszy wirklich der Love Interest ist. Diese Unsicherheit und das langsame Näherkommen der Figuren haben der Geschichte eine besondere Dynamik gegeben. Allerdings hätte ich mir persönlich etwas mehr „Spice“ gewünscht – hier ist der Roman eher zurückhaltend. Das ist natürlich Geschmackssache, doch wer intensivere Szenen sucht, wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Die erste Hälfte des Buches hebt sich durch seine dichte Atmosphäre deutlich von anderen Romantasy-Werken ab, doch in der zweiten Hälfte orientiert sich das Buch stark an gängigen Werken des Genres. Das nimmt der Geschichte etwas von ihrem anfänglichen Zauber, auch wenn sie insgesamt solide bleibt. Das Ende fand ich dann leider nicht ganz so gut. Dennoch hoffe ich auf eine Fortsetzung, denn das Potenzial für eine spannende Weiterentwicklung der Geschichte ist definitiv vorhanden. Einen zweiten Teil würde ich mir auf jeden Fall kaufen, um zu sehen, wie es weitergeht. Insgesamt ist „Wo die Nacht verweilt“ ein stimmungsvoller Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seine wunderschöne Schreibweise überzeugt. Für Fans von romantischer Fantasy mit einem Hauch Dunkelheit und Geheimnis ist dieses Buch eine klare Empfehlung – auch wenn es nicht ganz ohne Schwächen bleibt.

„Dann begab sich in der Mittsommernacht ein Mädchen in den Wald. Sie fürchtete, dort zu sterben. Er hatte die Absicht, sie zu töten.“
5

"Es gibt ohne Sommer keinen Winter, keinen Schatten ohne Sonne. Du bist meine Seele, Liska Radost. Ich habe siebenhundert Jahre gelebt, um dich zu finden."

Dass erste Buch im Jahr 2025. Und ich habe es wortwörtlich verschlungen!!! Ich habe mir dass Buch ohne große Erwartungen gekauft. Eher nur weil ich dass Design des Buches wunderschön fand. 🦋 Aber auch der Klappentext hat mich mit der Slawischen Thematik sehr angesprochen. Es ist ein wunderschönes Romantasy Buch, wo der 🌶 sehr im Hintergrund steht und die Geschichte im Vordergrund stehen soll. Bei dem Ende musste ich dann doch sehr schlucken 🥹 Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen.

"Es gibt ohne Sommer keinen Winter, keinen Schatten ohne Sonne. Du bist meine Seele, Liska Radost. Ich habe siebenhundert Jahre gelebt, um dich zu finden."
5

Düster und romantisch - so mag ich das!

Lange nicht mehr habe ich so ein richtig cooles und mystisches Buch wie »Wo die Nacht verweilt« von @abporanek aus dem @arctis_verlag gelesen – oder in meinem Fall gehört. 🎧 Ich habe das Buch als Hörbuch vom @deraudioverlag genossen, und die Hörbuchsprecherin hat wirklich einen fabelhaften Job gemacht. Ihre Stimme hat mich noch tiefer in die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre hineingezogen und ich konnte mich voll und ganz in die Geschichte einfühlen. ❤️ Die mystische, geheimnisvolle Stimmung hat mich sofort fasziniert. Liska, die Protagonistin, und ihre Beziehung zum Leszy haben mich anfangs an »Die Schöne und das Biest« erinnert. Auch Liska zieht in einen verwunschenen, von Monstern besessenen Wald, um die sagenumwobene Farnblume zu finden. Diese soll ihr einen Wunsch erfüllen, nämlich ihre Magie loszuwerden, die ihr bisher nur Unglück gebracht hat. Doch dann bemerkt sie der Herr des Waldes und sie muss ihm ein Jahr lang dienen.🌲🌳 Die langsame, authentische Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden fand ich einfach wunderschön. Die Geschichte konzentriert sich nicht nur auf die Romantik, sondern vor allem auf die Geheimnisse, die Werte und die innere Stärke der Protagonisten. Es wird hier so schön gezeigt, dass es auf die inneren Werte und auf das ankommt, was man fühlt – und eben nicht auf das Äußere. Besonders Liska beweist das immer wieder im Verlauf der Geschichte. 💫 Mit Liska die dunklen Wälder zu erkunden, ihre eigenen Kräfte und die Geheimnisse hinter ihrer Magie zu entdecken, war ein echtes Highlight. »Wo die Nacht verweilt« ist für mich ein besonders Werk voller Tiefe und Magie. Aber was will man von Büchern aus dem Arctis Verlag auch anderes erwarten? 🌿✨

5

Beauty and the Beast meets Howl's Moving Castle

Nicht nur ist dieses Cover unglaublich, sondern die Geschichte selbst auch. Die über das Hörbuch echt gelungen und spannend rüber kam. Die Atmosphäre ist mystisch und düster, es gibt unzählige Gänsehaut-Momente, aber auch so viele romantische und welche voller Herz - sowohl herzerwärmend als auch herzzerbrechend. Ich bin ein großer Fan vom found family trope und das bekommt man hier, genauso wie eine gefühlvolle Liebesgeschichte und ganz viel Magie. Ein Herzensbuch, das ich mir auf jedenfall mir kaufen werde und nochmal lesen werde.

5

Ich liebe Bücher, die von slawischer Folklore inspiriert sind. Eine Prise „Die Schöne und das Biest“ dazu und ein Ende, was einen als abgestumpften Happy-End-Nichtleidenkönner doch mehr mitnimmt als gedacht. Einfach schön. Wunderschön bildhaft geschrieben, ein bisschen Found Family, ein (wirklich kleines) bisschen cozy und ganz viel Märchengefühl. Viel mehr will ich gar nicht schreiben, um es nicht auseinander zu pflücken. Ich mochte es wirklich sehr, sehr gern!

5

Slawische Folklore

Wow, was bin ich hin und weg. Eine ganz neue und andere Welt in die ich da eingetaucht bin und gar nicht mehr raus wollte. Geisterwälder, Farnblüten, gehörnte Dämonen mit den Namen Leszy und die Protagonistin Liska. "Tief im Wald ist nichts wie es scheint" und schon taucht man ab in eine Welt inspiriert durch die slawische Folklore. "Der Leszt zuckt zurück und steht auf. Seine Pupillen sind riesig, die Augen sind voller Gefühle, die sie nicht im Geringsten deuten kann. .... " Die Sprache ist langsam und absolut bildgewaltig. Für mich ein echtes Juwel unter den Bücher im Bereich Fantasy, Romantasy. 🩷 Empfehlung geht raus.

Slawische Folklore
5

Sehr schöne und spannende Idee. Gut geschrieben, aber an manchen Stellen etwas langatmig. Dennoch eine wunderbare Geschichte wie ein Märchen 🥰❤️ Absolute Empfehlung 👍🏽🙌🏽

5

🦋Du musst nicht vorgeben, etwas zu sein, was du nicht bist. Nicht hier.🦋

Wow, was für ein tolles Buch, innerlich wie äußerlich 🥺 Eine wundervolle, bittersüße Geschichte wie eine fromme, unterdrückte, junge Frau ihren Platz in der Welt findet, die Sie mit ihrer Magie verabscheut.

🦋Du musst nicht vorgeben,  etwas zu sein, was du nicht bist. Nicht hier.🦋
5

"Vielleicht war es mehr als alles andere genau das, was sie beide an diesen Punkt gebracht hat einen Jungen der zu wenig liebt und ein Mädchen, das zu sehr liebt. Zwei Fäden auf dem Webstuhl der Geschichte." S. 367 Absolutes Jahreshighlight 🌟🥰

A. B. Poranek hat mich mit Wo die Nacht verweilt in eine düstere, atmosphärische Welt voller slawischer Folklore und magischer Geheimnisse entführt. Es geht um Liska Radost, eine junge Frau, die ihren Platz im Leben sucht und ihre magischen Kräfte loswerden will, da diese sie von der Gemeinschaft in Stodola ausgrenzen. Die Autorin bespricht anhand von Liskas Geschichte Themen wie Identität, Vorurteile und den Kampf gegen innere Dämonen. Ich habe mich mit jeder Seite mehr in die lebendige, fast greifbare Welt verliebt. Der unheimliche, labyrinthartige Wald ist keine einfach Kulisse, sondern ein aktiver Teil des Geschehens. Besonders der Leszy, der geheimnisvolle Wächter des Waldes, ist ein faszinierender Charakter: bedrohlich, rätselhaft und doch überraschend verletzlich. Die Frage, was Monster wirklich ausmacht – Magie, Taten oder Vorurteile – zieht sich wie ein roter Faden durch die Erzählung. Ob es die unheimlichen Geräusche des Waldes sind oder die beklemmende Atmosphäre des Dorfes – alles wirkt lebendig und stimmungsvoll. Der Autor versteht es, Spannung aufzubauen, ohne die Charakterentwicklung zu vernachlässigen. Gerade die Nebenfiguren, darunter unerwartete Verbündete wie Hausgeister, Rusalka etc, tragen viel zur Tiefe der Geschichte bei. Die Handlung weiß zu überraschen und bindet das Herz des Lesenden an die Seiten. Der letzte Satz hat so vieles in mir ausgelöst... Besonders beeindruckend ist, wie moralische Grauzonen ausgelotet werden, ohne einfache Antworten zu liefern. Man setzt sich mit Liskas Entscheidungen und den Konsequenzen auseinander – und mit der Frage, was es bedeutet, anders zu sein.

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