Der französische Gast
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Description
Seit zwanzig Jahren ist Ellen North glücklich verheiratet mit ihrem Mann Avery, sie haben zwei Kinder und leben in der idyllischen Peripherie Londons. Doch dann tritt Louise in ihr Leben, eine junge Französin, die eingestellt wurde, um der ungeliebten Schwiegermutter Gesellschaft zu leisten. Mit frisch gekränktem Stolz, weil sie kurz zuvor von ihrem Freund verlassen wurde, und einer gehörigen Portion Je ne sais quoi fängt Louise an, sich bei der Schwiegermutter unverzichtbar zu machen und nebenbei Avery zu umgarnen. Mit Erfolg. Die alte Welt, wie Ellen sie kannte, ist bedroht: Wie kann sie sie selbst bleiben und sich trotzdem neu erfinden?
Book Information
Author Description
Dorothy Whipple (1893–1966) war eine britische Bestsellerautorin von Romanen, Kurzgeschichten und Kinderbüchern. Während sie sich in den 1930ern größter Beliebtheit erfreute, gerieten ihre Werke nach dem Krieg in Vergessenheit. Die britischen Neuausgaben einiger ihrer Romane in den letzten Jahren trugen in ihrer Heimat wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung bei. Der französische Gast (1953) war ihr letzter Roman und ist das erste Buch von ihr, das ins Deutsche übersetzt wurde.
Posts
Es mutet ein wenig wie ein Jane Austen Roman an. Dann wieder wie ein fein ziselierter Thriller. Dass es am Ende keine Toten gibt, hat mich überrascht. Der Roman ist spannend, hat Tempo und ist vielschichtig angelegt. Ich konnte ihn kaum beiseite legen. Lediglich das Ende erscheint mir heute, im Jahr 2026, als viel zu banal, hausbacken und rückwärtsgerichtet. Das wird der gesellschaftlichen Haltung zur Zeit der Entstehung geschuldet sein. Trotzdem sind die Themen dieses Romans auch heute noch von grosser Relevanz. Vor allem die gesellschaftliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau.
Ein Buch über die destruktive Kraft des Hasses, erzählt über weite Strecken als perlender Gesellschafts- und Familienroman aus dem England der Nachkriegszeit. Die Guten und die Bösen sind für die Leser klar erkennbar, die Figuren merken dagegen erst spät, mit wem sie es zu tun haben. Ein gut zu lesender Roman!
Ein Geschichte die viele Emotionen weckt.
In diesem Buch wird sehr deutlich dargestellt wie schnell und einfach sich ein perfektes Leben von einen auf den anderen Tag in einen Scherbenhaufen verwandeln kann. Und mit welcher Berechnung manche Menschen über die Gefühle anderer hinweg trampeln. Ich fand es absolut gut zu lesen. Habe mit Ellen der Hauptprotagonistin total mitgelebt und mitgefühlt. Nur das Ende hätte für mich noch ein paar Seiten mehr vertragen aber sonst war es für mich absolut gelungen.
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Seit zwanzig Jahren ist Ellen North glücklich verheiratet mit ihrem Mann Avery, sie haben zwei Kinder und leben in der idyllischen Peripherie Londons. Doch dann tritt Louise in ihr Leben, eine junge Französin, die eingestellt wurde, um der ungeliebten Schwiegermutter Gesellschaft zu leisten. Mit frisch gekränktem Stolz, weil sie kurz zuvor von ihrem Freund verlassen wurde, und einer gehörigen Portion Je ne sais quoi fängt Louise an, sich bei der Schwiegermutter unverzichtbar zu machen und nebenbei Avery zu umgarnen. Mit Erfolg. Die alte Welt, wie Ellen sie kannte, ist bedroht: Wie kann sie sie selbst bleiben und sich trotzdem neu erfinden?
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Dorothy Whipple (1893–1966) war eine britische Bestsellerautorin von Romanen, Kurzgeschichten und Kinderbüchern. Während sie sich in den 1930ern größter Beliebtheit erfreute, gerieten ihre Werke nach dem Krieg in Vergessenheit. Die britischen Neuausgaben einiger ihrer Romane in den letzten Jahren trugen in ihrer Heimat wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung bei. Der französische Gast (1953) war ihr letzter Roman und ist das erste Buch von ihr, das ins Deutsche übersetzt wurde.
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Es mutet ein wenig wie ein Jane Austen Roman an. Dann wieder wie ein fein ziselierter Thriller. Dass es am Ende keine Toten gibt, hat mich überrascht. Der Roman ist spannend, hat Tempo und ist vielschichtig angelegt. Ich konnte ihn kaum beiseite legen. Lediglich das Ende erscheint mir heute, im Jahr 2026, als viel zu banal, hausbacken und rückwärtsgerichtet. Das wird der gesellschaftlichen Haltung zur Zeit der Entstehung geschuldet sein. Trotzdem sind die Themen dieses Romans auch heute noch von grosser Relevanz. Vor allem die gesellschaftliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau.
Ein Buch über die destruktive Kraft des Hasses, erzählt über weite Strecken als perlender Gesellschafts- und Familienroman aus dem England der Nachkriegszeit. Die Guten und die Bösen sind für die Leser klar erkennbar, die Figuren merken dagegen erst spät, mit wem sie es zu tun haben. Ein gut zu lesender Roman!
Ein Geschichte die viele Emotionen weckt.
In diesem Buch wird sehr deutlich dargestellt wie schnell und einfach sich ein perfektes Leben von einen auf den anderen Tag in einen Scherbenhaufen verwandeln kann. Und mit welcher Berechnung manche Menschen über die Gefühle anderer hinweg trampeln. Ich fand es absolut gut zu lesen. Habe mit Ellen der Hauptprotagonistin total mitgelebt und mitgefühlt. Nur das Ende hätte für mich noch ein paar Seiten mehr vertragen aber sonst war es für mich absolut gelungen.






