Es mutet ein wenig wie ein Jane Austen Roman an. Dann wieder wie ein fein ziselierter Thriller. Dass es am Ende keine Toten gibt, hat mich überrascht. Der Roman ist spannend, hat Tempo und ist vielschichtig angelegt. Ich konnte ihn kaum beiseite legen. Lediglich das Ende erscheint mir heute, im Jahr 2026, als viel zu banal, hausbacken und rückwärtsgerichtet. Das wird der gesellschaftlichen Haltung zur Zeit der Entstehung geschuldet sein. Trotzdem sind die Themen dieses Romans auch heute noch von grosser Relevanz. Vor allem die gesellschaftliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau.
Ein Buch über die destruktive Kraft des Hasses, erzählt über weite Strecken als perlender Gesellschafts- und Familienroman aus dem England der Nachkriegszeit. Die Guten und die Bösen sind für die Leser klar erkennbar, die Figuren merken dagegen erst spät, mit wem sie es zu tun haben. Ein gut zu lesender Roman!
Ein Geschichte die viele Emotionen weckt.
In diesem Buch wird sehr deutlich dargestellt wie schnell und einfach sich ein perfektes Leben von einen auf den anderen Tag in einen Scherbenhaufen verwandeln kann. Und mit welcher Berechnung manche Menschen über die Gefühle anderer hinweg trampeln. Ich fand es absolut gut zu lesen. Habe mit Ellen der Hauptprotagonistin total mitgelebt und mitgefühlt. Nur das Ende hätte für mich noch ein paar Seiten mehr vertragen aber sonst war es für mich absolut gelungen.


