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Leviathan

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About the book

Written during the English Civil War (1642–1651), Leviathan argues for a social contract and rule by an absolute sovereign. Hobbes wrote that civil war and the brute situation of a state of nature ("the war of all against all") could only be avoided by strong, undivided government. After lengthy discussion with Thomas Hobbes, the Parisian Abraham Bosse created the etching for the book's famous frontispiece in the géometrique style which Bosse himself had refined. It is similar in organisation to the frontispiece of Hobbes' De Cive (1642), created by Jean Matheus. The frontispiece has two main elements, of which the upper part is by far the more striking. In it, a giant crowned figure is seen emerging from the landscape, clutching a sword and a crosier, beneath a quote from the Book of Job—"Non est potestas Super Terram quae Comparetur ei. Iob. 41 . 24" ("There is no power on earth to be compared to him. Job 41 . 24")—linking the figure to the monster of that book. (Due to disagreements over the precise location of the chapters and verses when they were divided in the Late Middle Ages, the verse Hobbes quotes is usually given as Job 41:33 in modern Christian translations into English, Job 41:25 in the Masoretic text, Septuagint, and the Luther Bible; it is Iob 41:24 in the Vulgate.) The torso and arms of the figure are composed of over three hundred persons, in the style of Giuseppe Arcimboldo; all are facing inwards with just the giant's head having visible features. (A manuscript of Leviathan created for Charles II in 1651 has notable differences – a different main head but significantly the body is also composed of many faces, all looking outwards from the body and with a range of expressions.) The lower portion is a triptych, framed in a wooden border. The centre form contains the title on an ornate curtain. The two sides reflect the sword and crosier of the main figure – earthly power on the left and the powers of the church on the right. Each side element reflects the equivalent power – castle to church, crown to mitre, cannon to excommunication, weapons to logic, and the battlefield to the religious courts. The giant holds the symbols of both sides, reflecting the union of secular, and spiritual in the sovereign, but the construction of the torso also makes the figure the state.

Editions (42)

ISBN9781950330058
PublisherAncient Wisdom Publications
Publication Date02/12/19
Pages226

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16 ratings

1 reviews

3.7

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  • vascovasco
    vascovasco

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    Das Werk Leviathan von Thomas Hobbes, veröffentlicht 1651, untersucht die Natur des Menschen und die Grundlagen von Staat und Gesellschaft. Hobbes argumentiert, dass menschliches Denken vollständig aus Sinneseindrücken entsteht und von Begierden, Ängsten und dem Streben nach Macht bestimmt wird. Ohne staatliche Ordnung leben Menschen im „Naturzustand“, der von Unsicherheit und Konflikt geprägt ist. Um Frieden zu sichern, übertragen sie ihre Macht an einen souveränen Staat. Neben dieser politischen Theorie analysiert Hobbes auch Sprache, Denken und Religion und zeigt, wie falsche Begriffe und Aberglaube zu Irrtümern führen. Das Werk verbindet Psychologie, Erkenntnistheorie und politische Philosophie zu einem umfassenden Modell menschlichen Verhaltens.

    . . Teil 1 – Vom Menschen Der erste Teil von Leviathan besteht aus 16 Kapiteln und bildet die Grundlage für das gesamte Werk. Thomas Hobbes beginnt nicht bei Politik oder Moral, sondern bei den elementarsten Prozessen des menschlichen Denkens. Er erklärt, dass alle Vorstellungen aus Sinneseindrücken entstehen und dass Imagination im Grunde nichts anderes ist als abklingende Wahrnehmung. Alles, was wir denken, basiert somit auf etwas, das wir irgendwann einmal wahrgenommen haben. Besonders spannend ist seine Analyse von Gedankenabläufen. Gedanken entstehen nicht zufällig, sondern folgen Mustern, die auf früheren Erfahrungen beruhen. Denken ist für ihn ein mechanischer Prozess, stark geprägt durch Assoziationen. Gleichzeitig beschreibt er Reasoning als eine Art Rechnen – das Verknüpfen und Weiterführen von Begriffen. Fehler entstehen dabei nicht durch die Wahrnehmung selbst, sondern durch unklare oder falsche Definitionen. Dadurch wird deutlich, wie zentral Sprache für unser Denken ist und wie leicht wir uns selbst täuschen können. Am stärksten ist jedoch seine Analyse der menschlichen Motivation. Hobbes reduziert Verhalten auf Verlangen und Abneigung. Alles, was wir als gut oder schlecht bezeichnen, ist relativ zur jeweiligen Person. Emotionen wie Hoffnung, Angst, Stolz oder Neid werden systematisch beschrieben und eingeordnet. Dieser Teil wirkt überraschend modern und liefert viele Einsichten, die man heute aus der Psychologie kennt. Teil 2 – Vom Staat Der zweite Teil umfasst 15 Kapitel und baut direkt auf der Analyse der menschlichen Natur auf. Hobbes entwickelt hier seine berühmte Staatstheorie. Wenn Menschen von Natur aus von Eigeninteresse, Unsicherheit und Konkurrenz geprägt sind, dann führt das ohne übergeordnete Ordnung zwangsläufig zu Konflikten. Der Naturzustand ist bei ihm kein idealer Zustand, sondern ein Zustand permanenter Unsicherheit. Um diesem zu entkommen, schließen Menschen einen impliziten Vertrag und übertragen ihre Macht auf einen Souverän. Der Staat wird dadurch zu einer Art künstlichem Menschen, der für Schutz und Ordnung sorgt. Besonders konsequent ist dabei seine Sicht, dass Moral und Gerechtigkeit erst durch den Staat entstehen und nicht unabhängig von ihm existieren. Was diesen Teil so interessant macht, ist die Nüchternheit der Argumentation. Ordnung basiert nicht auf Moral, sondern auf Macht und Kontrolle. Freiheit wird bewusst eingeschränkt, um Sicherheit zu gewährleisten. Diese Sicht wirkt teilweise hart, ist aber innerhalb seines Systems sehr logisch aufgebaut und nachvollziehbar. Teil 3 – Vom christlichen Staat Der dritte Teil besteht aus 12 Kapiteln und unterscheidet sich deutlich von den ersten beiden. Hier beschäftigt sich Hobbes intensiv mit Religion und interpretiert die Bibel im Rahmen seiner politischen Theorie. Ziel ist es, religiöse Autorität dem Staat unterzuordnen und eine einheitliche Ordnung zu schaffen. Dieser Teil ist stark vom historischen Kontext geprägt. Hobbes versucht, seine politischen Ideen religiös zu legitimieren, was sich in zahlreichen Bibelzitaten und theologischen Argumentationen zeigt. Für mich persönlich als nicht religiösen Leser war dieser Abschnitt teilweise anstrengend, da er weniger neue Erkenntnisse liefert und sich oft sehr stark auf religiöse Details konzentriert. Trotzdem erfüllt dieser Teil eine wichtige Funktion im Gesamtwerk, weil er zeigt, dass Hobbes sein System umfassend absichern will – nicht nur politisch, sondern auch religiös. Teil 4 – Vom Reich der Finsternis Der vierte Teil umfasst nur 4 Kapitel und bildet den Abschluss des Werkes. Hier kritisiert Hobbes Aberglaube, falsche Lehren und den Missbrauch von Religion. Er zeigt, wie Angst und Unwissenheit dazu führen, dass Menschen manipulierbar werden. Besonders interessant ist seine Analyse der Rolle von Sprache und Begriffen. Falsche oder unklare Begriffe führen zu falschem Denken und damit auch zu falschem Handeln. Dieser Gedanke knüpft stark an den ersten Teil an und rundet das Gesamtbild ab. Auch wenn dieser Abschnitt teilweise schwer zugänglich ist, liefert er einige interessante Einsichten darüber, wie Wissen, Sprache und Macht miteinander zusammenhängen. Fazit: „Leviathan“ ist ein anspruchsvolles, aber sehr aufschlussreiches Werk. Besonders die ersten beiden Teile liefern tiefgehende Einsichten in menschliches Verhalten, Denken und die Grundlagen von Gesellschaft und Staat. Hobbes zeigt, wie stark unser Handeln von Emotionen, Erwartungen und subjektiven Bewertungen geprägt ist und wie wichtig klare Begriffe für rationales Denken sind. Gleichzeitig merkt man dem Buch sein Alter deutlich an. Die Sprache ist teilweise schwer verständlich, und man muss Abschnitte oft mehrfach lesen, um sie wirklich zu erfassen. Besonders die religiösen Teile im dritten und vierten Abschnitt wirken aus heutiger Sicht oft langatmig und für nicht religiöse Leser weniger relevant, auch wenn sie zur Gesamtargumentation beitragen. Insgesamt überwiegen für mich die positiven Aspekte, vor allem die psychologischen und philosophischen Erkenntnisse, die erstaunlich modern wirken. Trotz einiger Schwächen bleibt „Leviathan“ ein beeindruckendes Werk, das zeigt, wie tiefgehend bereits im 17. Jahrhundert über den Menschen nachgedacht wurde.

    Apr 9, 2026

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