A girl with dangerous magic makes a risky bargain with a demon to be free of her monstrous power in this “dark, devastating, and gothic” (Kirkus Reviews) young adult fantasy perfect for fans of An Enchantment of Ravens and House of Salt and Sorrows.
Liska knows that magic is monstrous, and its practitioners are monsters. She has done everything possible to suppress her own magic, to disastrous consequences. Desperate to be free of it, Liska flees her small village and delves into the dangerous, demon-inhabited spirit-wood to steal a mythical fern flower. If she plucks it, she can use its one wish to banish her powers. Everyone who has sought the fern flower has fallen prey to unknown horrors, so when Liska is caught by the demon warden of the wood—called The Leszy—a bargain seems better than death: one year of servitude in exchange for the fern flower and its wish.
Whisked away to The Leszy’s crumbling manor, Liska soon makes an unsettling discovery: she is not the first person to strike this bargain, and all her predecessors have mysteriously vanished. If Liska wants to survive the year and return home, she must unravel her taciturn host’s spool of secrets and face the ghosts—figurative and literal—of his past. Because something wakes in the woods, something deadly and without mercy. It frightens even The Leszy…and cannot be defeated unless Liska embraces the monster she’s always feared becoming.
Es wird nicht unbedingt für jeden etwas sein, aber für mich war es das.
Ich mochte das Setting sehr und wie die Geschichte verlaufen ist. Auch wenn es nicht bis ins kleinste Detail beschrieben wurde, was ich sehr bevorzuge, war es eine recht düstere Umgebung, die man schon fast spüren konnte.
Das es nicht immer ein Happy End geben kann ist klar und auch wenn man es sich für sie gewünscht hätte, passt es so ganz gut.
Auch die Geschichte mit Jaga fand ich sehr traurig und hallte immer wieder nach mit jedem Auftritt von ihr (ich liebe solche Details 🥲)
Ob es eine Fortsetzung gibt? Das Ende lässt es irgendwie minimal offen und falls ja, würde ich sie lesen.
Danke für diese Geschichte 🫶🏻
Feb 15, 2026
4.5
Lieblingsbuch🥰
Es wird nicht unbedingt für jeden etwas sein, aber für mich war es das.
Ich mochte das Setting sehr und wie die Geschichte verlaufen ist. Auch wenn es nicht bis ins kleinste Detail beschrieben wurde, was ich sehr bevorzuge, war es eine recht düstere Umgebung, die man schon fast spüren konnte.
Das es nicht immer ein Happy End geben kann ist klar und auch wenn man es sich für sie gewünscht hätte, passt es so ganz gut.
Auch die Geschichte mit Jaga fand ich sehr traurig und hallte immer wieder nach mit jedem Auftritt von ihr (ich liebe solche Details 🥲)
Ob es eine Fortsetzung gibt? Das Ende lässt es irgendwie minimal offen und falls ja, würde ich sie lesen.
Danke für diese Geschichte 🫶🏻
🌲 Ein düsteres Märchen, das leise knistert und am Ende überraschend laut nachhallt 🌲
Wo die Nacht verweilt ist eines dieser Bücher, die sich nicht sofort erklären, sondern einen langsam tiefer in ihren Wald ziehen, bis man merkt, dass man längst die Orientierung verloren hat und genau das auch so gewollt ist.
Die gewählte Erzählerperspektive schafft für mich allerdings von Beginn an eine gewisse emotionale Distanz. Ich beobachtete vieles eher, als es wirklich zu fühlen, was besonders in intensiveren Momenten spürbar wurde. Der Klappentext erledigt seinen Job fast schon zu gründlich, denn rund neunzig Prozent davon sind in den ersten dreißig Seiten bereits passiert. Alles, was danach folgt, war dafür herrlich ungewiss, unberechenbar und ehrlich gesagt etwas, auf das ich mental überhaupt nicht vorbereitet war.
Was das Buch für mich aber besonders macht, ist seine slawische Folklore. Die Mythen, Wesen und Andeutungen sind zahlreich, düster und faszinierend. Vieles wird angerissen, manches erklärt, anderes bewusst im Nebel gelassen. Google war dabei mein treuer Begleiter, um mir ein klareres Bild von den Hintergründen einzelner Wesen zu machen, was ich weniger als Schwäche, sondern eher als Einladung verstanden habe, tiefer einzutauchen. Der Wald wirkt lebendig, bewusst und latent bedrohlich, so wie dunkle Wälder voller Fabelwesen eben sind. Es gibt hier definitiv mehr Zähne als Glitzer. Einhörner und Feen hätten in dieser Geschichte ohnehin keinen besonders langen Aufenthalt gehabt.
Gelegentlich hätte ich mir bei bestimmten Bezeichnungen etwas mehr Klarheit gewünscht. So hielt ich „Tata“ anfangs hartnäckig für den Opa und nicht für den Papa, was im Nachhinein betrachtet ziemlich offensichtlich war. Und bis zum Schluss blieb mir ein kleines Fragezeichen bei „Panie“ beziehungsweise „Pan“. Ist es eine Anrede wie Frau oder Herr, etwas Familiäres oder doch ein kultureller Ehrentitel mit Bonusbedeutung? Mein Gehirn hat alle Varianten einmal durchprobiert.
Liska als Protagonistin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sie ist interessant, vielschichtig und entwickelt sich im Laufe der Geschichte glaubhaft weiter. Besonders im späteren Verlauf wird sie angenehm spitzzüngig, ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Ihre Entwicklung lässt sich nachvollziehen und fühlt sich verdient an.
Der Leszy übernimmt hier den grumpy Part, den ich bekanntlich immer mit offenen Armen empfange. Beide tragen bewusste und unbewusste Geheimnisse mit sich herum, und das langsame Enthüllen dieser Wahrheiten war eines meiner Highlights.
Dass scheinbar alles in diesem Wald ein eigenes Bewusstsein besitzt, verstärkt das düstere, mystische Setting zusätzlich und verleiht der Geschichte eine beinahe beklemmende Tiefe.
Die Liebesgeschichte ist süß, aber bleibt durch die Erzählerperspektive spürbar auf Abstand. Es handelt sich um einen absoluten Slow Burn, bei dem die emotionale Spannung erst sehr spät einsetzt. Wer auf knisternde Intensität hofft, wird hier eher mit einem vorsichtigen Flackern abgespeist. Spice gibt es keinen, nicht einmal in homöopathischer Dosis.
Dafür punktet die Geschichte mit einer kleinen Found Family, die sich nach und nach formt. Unterschiedliche Charaktere, jeder auf seine Art eigen, und dennoch greifen sie wunderbar ineinander, was dem düsteren Ton immer wieder Wärme entgegensetzt.
Das Erzähltempo ist insgesamt sehr ruhig, beinahe gemütlich, was zwar zur Atmosphäre passt, aber auch dazu führt, dass sich zwischendurch spürbare Längen einschleichen. Der Wald wächst gefühlt schneller als die Handlung, und nicht jede Szene hätte diese Ruhe gebraucht.
Das Ende hingegen hat bei mir noch einmal ordentlich gepunktet. Es ist originell, emotional und angenehm frei von Klischees. Vielleicht haben meine Augen kurz überreagiert, vielleicht auch nicht. Der Epilog endet allerdings abrupt, fast so, als würde jemand mitten im letzten Satz das Buch zuklappen. Ob da noch ein zweiter Teil kommt? Ich weiß es nicht, aber ich hätte sehr gern noch ein Kapitel mehr gehabt.
Unterm Strich ist Wo die Nacht verweilt ein atmosphärisch starkes, folkloristisches Märchen mit faszinierenden Figuren, leiser Romantik und einem Finale, das lange nachhallt. Nicht perfekt, aber definitiv besonders und genau deshalb für mich ein solides Vier-Sterne-Buch 🌑📖
Feb 4, 2026
4.0
🌲 Ein düsteres Märchen, das leise knistert und am Ende überraschend laut nachhallt 🌲
Wo die Nacht verweilt ist eines dieser Bücher, die sich nicht sofort erklären, sondern einen langsam tiefer in ihren Wald ziehen, bis man merkt, dass man längst die Orientierung verloren hat und genau das auch so gewollt ist.
Die gewählte Erzählerperspektive schafft für mich allerdings von Beginn an eine gewisse emotionale Distanz. Ich beobachtete vieles eher, als es wirklich zu fühlen, was besonders in intensiveren Momenten spürbar wurde. Der Klappentext erledigt seinen Job fast schon zu gründlich, denn rund neunzig Prozent davon sind in den ersten dreißig Seiten bereits passiert. Alles, was danach folgt, war dafür herrlich ungewiss, unberechenbar und ehrlich gesagt etwas, auf das ich mental überhaupt nicht vorbereitet war.
Was das Buch für mich aber besonders macht, ist seine slawische Folklore. Die Mythen, Wesen und Andeutungen sind zahlreich, düster und faszinierend. Vieles wird angerissen, manches erklärt, anderes bewusst im Nebel gelassen. Google war dabei mein treuer Begleiter, um mir ein klareres Bild von den Hintergründen einzelner Wesen zu machen, was ich weniger als Schwäche, sondern eher als Einladung verstanden habe, tiefer einzutauchen. Der Wald wirkt lebendig, bewusst und latent bedrohlich, so wie dunkle Wälder voller Fabelwesen eben sind. Es gibt hier definitiv mehr Zähne als Glitzer. Einhörner und Feen hätten in dieser Geschichte ohnehin keinen besonders langen Aufenthalt gehabt.
Gelegentlich hätte ich mir bei bestimmten Bezeichnungen etwas mehr Klarheit gewünscht. So hielt ich „Tata“ anfangs hartnäckig für den Opa und nicht für den Papa, was im Nachhinein betrachtet ziemlich offensichtlich war. Und bis zum Schluss blieb mir ein kleines Fragezeichen bei „Panie“ beziehungsweise „Pan“. Ist es eine Anrede wie Frau oder Herr, etwas Familiäres oder doch ein kultureller Ehrentitel mit Bonusbedeutung? Mein Gehirn hat alle Varianten einmal durchprobiert.
Liska als Protagonistin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sie ist interessant, vielschichtig und entwickelt sich im Laufe der Geschichte glaubhaft weiter. Besonders im späteren Verlauf wird sie angenehm spitzzüngig, ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Ihre Entwicklung lässt sich nachvollziehen und fühlt sich verdient an.
Der Leszy übernimmt hier den grumpy Part, den ich bekanntlich immer mit offenen Armen empfange. Beide tragen bewusste und unbewusste Geheimnisse mit sich herum, und das langsame Enthüllen dieser Wahrheiten war eines meiner Highlights.
Dass scheinbar alles in diesem Wald ein eigenes Bewusstsein besitzt, verstärkt das düstere, mystische Setting zusätzlich und verleiht der Geschichte eine beinahe beklemmende Tiefe.
Die Liebesgeschichte ist süß, aber bleibt durch die Erzählerperspektive spürbar auf Abstand. Es handelt sich um einen absoluten Slow Burn, bei dem die emotionale Spannung erst sehr spät einsetzt. Wer auf knisternde Intensität hofft, wird hier eher mit einem vorsichtigen Flackern abgespeist. Spice gibt es keinen, nicht einmal in homöopathischer Dosis.
Dafür punktet die Geschichte mit einer kleinen Found Family, die sich nach und nach formt. Unterschiedliche Charaktere, jeder auf seine Art eigen, und dennoch greifen sie wunderbar ineinander, was dem düsteren Ton immer wieder Wärme entgegensetzt.
Das Erzähltempo ist insgesamt sehr ruhig, beinahe gemütlich, was zwar zur Atmosphäre passt, aber auch dazu führt, dass sich zwischendurch spürbare Längen einschleichen. Der Wald wächst gefühlt schneller als die Handlung, und nicht jede Szene hätte diese Ruhe gebraucht.
Das Ende hingegen hat bei mir noch einmal ordentlich gepunktet. Es ist originell, emotional und angenehm frei von Klischees. Vielleicht haben meine Augen kurz überreagiert, vielleicht auch nicht. Der Epilog endet allerdings abrupt, fast so, als würde jemand mitten im letzten Satz das Buch zuklappen. Ob da noch ein zweiter Teil kommt? Ich weiß es nicht, aber ich hätte sehr gern noch ein Kapitel mehr gehabt.
Unterm Strich ist Wo die Nacht verweilt ein atmosphärisch starkes, folkloristisches Märchen mit faszinierenden Figuren, leiser Romantik und einem Finale, das lange nachhallt. Nicht perfekt, aber definitiv besonders und genau deshalb für mich ein solides Vier-Sterne-Buch 🌑📖
Ein wirklich sehr schönes Buch! Nicht nur von aussen! Mystisch und Geheimnisvoll… ein ruhiges Fantasybuch! Während dem Lesen fühlte ich mich wie in einer kleinen Bubble… in diesem Wald, der Villa mit den Kreaturen… Liebe und auch Trauer wird schön thematisiert. Wer Spice sucht, ist hier falsch.
Jan 20, 2025
4.0
Tim Burton Vibes
Ein wirklich sehr schönes Buch! Nicht nur von aussen! Mystisch und Geheimnisvoll… ein ruhiges Fantasybuch! Während dem Lesen fühlte ich mich wie in einer kleinen Bubble… in diesem Wald, der Villa mit den Kreaturen… Liebe und auch Trauer wird schön thematisiert. Wer Spice sucht, ist hier falsch.