Look inside

Blood of Hercules

4.3(2.4K)
Not availableFree shipping
Buy Now

About the book

Editions (7)

ISBN9781488274657
PublisherHarper Collins Publ. USA
Publication Date11/26/24
Pages498

Reviews & Ratings

2.4K ratings

487 reviews

4.3

Tap to filter

  • marcel.felix
    marcel.felix

    742 Followers

    5.0

    Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll, außer damit: Dieses Buch hat mich komplett abgeholt. Blood of Hercules ist brutal, düster, emotional und gleichzeitig unglaublich fesselnd. Die Geschichte nimmt sich keine Zeit, dich sanft reinzuziehen, man wird eher reingeworfen und muss mithalten. Und genau das hat für mich extrem gut funktioniert. Die Protagonistin ist nicht perfekt, nicht immer sympathisch und trifft definitiv Entscheidungen, bei denen man kurz den Kopf schüttelt. Aber gerade das macht sie so glaubwürdig. Sie fühlt sich nicht wie eine typische Fantasy-Heldin an, sondern wie jemand, der in eine Situation geraten ist, die viel zu groß für sie ist. Das Worldbuilding ist roh und stellenweise echt grausam. Gewalt, Machtspiele und moralisch fragwürdige Charaktere gehören hier einfach dazu. Wer damit Probleme hat, sollte vorher wirklich einen Blick auf die Triggerwarnungen werfen. Für mich haben sie aber zur Geschichte gepasst und nichts wirkte unnötig. Besonders gefallen hat mir, wie Jasmine Mas Mythologie neu interpretiert. Es fühlt sich vertraut an und gleichzeitig komplett anders. Man merkt, dass hier nichts weichgespült wurde. Die Atmosphäre ist durchgehend düster und angespannt, man wartet eigentlich die ganze Zeit darauf, was als nächstes schiefgeht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, auch wenn es Stellen gab, die unangenehm zu lesen waren. Aber genau das macht es für mich so stark. Es bleibt im Kopf. Und im Gefühl. Für mich ganz klar ein 5/5 Sterne Buch. Nicht für jeden, aber wenn man Dark Fantasy mit harten Themen mag, dann absolut empfehlenswert.

    Feb 8, 2026

  • scolardy
    scolardy

    674 Followers

    2.0

    “Blood of Hercules” von Jasmine Mas ist der Auftakt der „Villains of Lore“-Reihe. Dark Romantasy voller griechisch-/römischer-Mythologie. Diese Rezension wird ein Abenteuer, denn ich habe keine Ahnung, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es ist in den meisten Belangen einfach…schlecht. Gleichzeitig hat es mich stellenweise köstlich amüsiert. Für alle, die die Serie „The Boys“ gesehen haben, würde ich „Blood of Hercules“ folgendermaßen beschreiben: Wenn „The Boys“ die eklige, übersexualisierte, viel zu brutale, satirische Antithese zum Superhelden-Boom ist, ist „Blood of Hercules“ dasselbe nur für die griechische und römische Mythologie. „The Boys“ ist allerdings besser. Macht Euch gefasst auf jede Menge Gen Z-/TikTok-Slang. Wirre Gedankeneinschübe, Zeitraffer-Momente in Hülle und Fülle. Sinnbefreite Dialoge passend zu dieser sinnentleerten Geschichte. Wir befinden uns irgendwo in der Postapokalypse 2300 (um den Dreh). Das griechische Pantheon, wie wir es kennen, sei nur ein Mythos, doch ebenjene „Götter“ gibt es wirklich. Sie nennen sich nur Spartaner (warum???), sind Unsterbliche und haben Kräfte. Es gibt Titanen, aber die scheinen eher einem schlechten Horrorfilm entsprungen. Ich glaube nicht, dass sie hier auch die Vorfahren der „Spartaner“ (ich komme darauf nicht klar) sein sollen. Die „Spartaner“ (die nichts mit dem historischen Sparta zu tun haben) tragen ihre griechischen Namen, sprechen aber Latein (make it make sense). Sie teilen sich in 12 Häuser, davon sind 4 „schlecht“ und 8 „gut“. Hades, Ares, Aphrodite und Artemis bilden dabei die „bösen Häuser“ mit ihren teuflischen Kräften, die anderen Wesen Schaden zufügen können. Die anderen 8 Häuser haben eher „Partykräfte“, wobei Zeus‘ Blitze mir mit Sicherheit durchaus schaden könnten…doch versucht man, in dieser Geschichte einen Sinn zu finden, macht man sich nur selbst verrückt. Im ersten Kapitel gibt es erst einmal eine Einführung in die Geschichte der „Spartaner“, deshalb spare ich es mir, dies weiter zu erläutern. Allerdings ist ein wichtiger Faktor, dass diese Nicht-Götter Probleme damit haben, sich fortzupflanzen. Da es untereinander nur sehr selten klappt, werden fleißig „Halb-Spartaner“ produziert, die aber auch gar nicht so häufig zustande kommen. Trotzdem findet ein jährliches „Initiations-Massaker“ statt, bei dem alle neu gefundenen Halbblute bis auf den Tod gegeneinander kämpfen müssen. Eine willkürliche Zahl von Überlebenden muss dann noch an die „Spartan War Academy“, die die Spreu noch weiter trennen wird. Dort dürfen sie nämlich über Wochen nicht schlafen, nicht essen und nicht trinken (was nur wahre „Spartaner“ oder eben Halbblute überhaupt überleben können), während ihnen seltsames Wissen eingeprügelt wird. Waschen dürfen sie sich auch nicht, zur Toilette muss aufgrund der Mangelernährung ja sowieso niemand. Also…sie haben Probleme damit, ihre Population wachsen zu lassen, sind aber gleichzeitig so sehr davon überzeugt, dass man sich dieser Ehre würdig erweisen muss, dass sie den Großteil aller Sprösslinge gleich wieder töten…muss ich dazu noch mehr sagen? Auftritt: Alexis. Vermeintlich Waise. Auf einem Auge blind, auf einem Ohr taub – dank des Missbrauchs ihrer Pflegeeltern. Mathegenie mit einer wahnhaften Obsession auf Karl Gaus. Lebt seit dem Tod ihrer Pflegeeltern mit ihrem Stiefbruder auf der Straße. Groß, unterernährt, traumatisiert – und mehr als ein wenig verrückt. Dazu spricht sie kaum und wenn sie es tut stottert sie meist vor lauter Nervosität. Und auch wenn es fies klingt, aber ich möchte betonen, dass dieses arme Mädchen fast das gesamte Buch über stinkt. Erst aufgrund der Obdachlosigkeit, dann aufgrund der Wochen ohne Dusche in der Academy. Trotz all dem, was ich gerade aufgezählt, ist sie das Mädchen, dass die Instalust von gleich 4 (!) keine Ahnung wie alten, unsterblichen Nicht-Göttern erweckt. 4 alte Säcke in heißen, jungen Körpern, die sie fortan wie Dreck behandeln, stalken – und jeden töten, der sie anfasst…das soll romantisch sein? Die Typen haben quasi alle denselben Charakter (keinen) und ebenso viel Chemie mit Alexis. Trotz der spicy Triggerwarnungen wird eigentlich nur viel und vulgär über Sex gesprochen, der Gruppensex findet dann wohl in „Bonds of Hercules“ statt. Mal schauen, ob ihr gefühltes Motto „Freiheit für die Nippel und die Schamlippen“ da auch mehr umgesetzt wird. Also ja, ich werde tatsächlich auch noch die Fortsetzung lesen und hoffe, dass dieses „Trash TV“ in Buchformat noch eine Schüppe drauflegt, denn das größte Verbrechen, das Mas hier neben alle den anderen Vergehen begeht, ist der elendig lange und langweilige Teil in der dämlichen Academy. Denn wenn ich schon mein Hirn abschalte, um mich auf diese abstruse Geschichte einzulassen, dann will ich wenigstens unterhalten werden. 2 Sterne – für den Spaßfaktor. P. S.: War das Übermaß an Klammern und der saloppe Ton nervig? Das ist nichts im Vergleich zu dem „Stil“, in dem „Blood of Hercules“ geschrieben ist. Have fun!

    Nov 10, 2025

  • janineb
    janineb

    488 Followers

    4.0

    »Initianten, habt ihr, was es braucht, um ein Gott zu werden?« – »So aus dem Bauch heraus: Nö.« 🐍⚜️☠️

    Sarkastische Wortgefechte, düstere Action und unwiderstehliche Villains. Antike Götter, why choose, Reverse Harem & morally grey Vibes. ⸻ Bewertung: 3,75 ⭐️ ✨ Spannung: 3,5/5 🔛 Unterhaltung: 4,5/5 💕 Romance: 3,75/5 ✍🏻 Schreibstil: 3,5/5 🙋🏻‍♀️ Charaktere: 3,75/5 🌶 Spice: viel Tension + eine explizite Szene ⸻ 📖 Worum geht’s? Alexis will eigentlich nur überleben – doch das Schicksal sieht anderes vor. Als ihre wahre Abstammung ans Licht kommt, landet sie in einer brutalen spartanischen Kriegsakademie in den Dolomiten. Dort muss sie beweisen, ob sie das Privileg der Unsterblichkeit verdient. Zwischen mörderischem Training, tödlichen Mitschülern und Monstern wird Alexis von Achilles und Patro zu einer Kämpferin geformt. Ihre Professoren Augustus und Kharon, die düsteren Erben der Unterwelt, verfolgen jeden ihrer Schritte. Doch nicht nur Götter und Bestien jagen Alexis … manchmal jagt sie auch ihre eigenen Dämonen. ⸻ 💭 Mein Leseerlebnis: Ganz ehrlich – Blood of Hercules war ein Fiebertraum im besten Sinne 😂. Skurril, wild, aber gleichzeitig richtig unterhaltend. Ich liebe generell das why choose-Trope, und hier hat es mir gefallen, dass alles noch langsam aufgebaut wird und nicht sofort alles passiert. Die Antiheldin Alexis hat mir mega gefallen – kantig, eigen und nicht „glattgebügelt“. Bei den männlichen Protas fehlte mir manchmal die Tiefe, aber da steckt eindeutig noch Potenzial für Band 2 drin. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, (Gedanken erst in Klammern 😅, später dann kursiv – ich brauche einen roten Faden) aber trotz allem bin ich schnell durchgeflogen. Es ist keine große hochtrabende inhaltliche Kunst, aber verdammt unterhaltsam. Ich habe oft laut gelacht – vor allem dank Nyx 🐍 (mein Spirit Animal!) und Fluffy 🐩😄 (so, nur zotteliger und mit größeren Pfoten, habe ich ihn mir vorgestellt). Einige Twists habe ich geahnt, andere haben mich überrascht – die Mischung hat gepasst. Am Ende kann ich sagen: Ich werde definitiv Band 2 lesen! ⸻ ✨ Chaotisch, düster, witzig und mit einer Antiheldin, die man so schnell nicht vergisst. Unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Seite. 📚 Tipp: Über KU verfügbar.

    »Initianten, habt ihr, was es braucht, um ein Gott zu werden?« – »So aus dem Bauch heraus: Nö.« 🐍⚜️☠️

    Sep 14, 2025

3 of 487 reviews

SocialReads

Page-based comments

Page 173%
nanenepot
nanenepotJun 16, 2026

Ich bin von den Zahlen und Häusern mehr als verwirrt 😖 Hä? 100 Spartaner aber über 50 Häuser? Mit grad mal zwei Personen oder wie 🫣

Page 235%

1 comment hidden

Page 295%

1 comment hidden

Page 397%

1 comment hidden

Page 447%

1 comment hidden

221 more SocialReads comments in the app, sorted by your current progress.

Reading is better with the READO app.

Discover books, track progress, read together.

Library

Keep track