Ariadne: The Brilliant Feminist Debut that Everyone is Talking About: The gripping tale of a mythic heroine seen through modern eyes

Ariadne: The Brilliant Feminist Debut that Everyone is Talking About: The gripping tale of a mythic heroine seen through modern eyes

Softcover
3.8635

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Description

As Princesses of Crete and daughters of the fearsome King Minos, Ariadne and her sister Phaedra grow up hearing the hoofbeats and bellows of the Minotaur echo from the Labyrinth beneath the palace. The Minotaur - Minos's greatest shame and Ariadne's brother - demands blood every year.

When Theseus, Prince of Athens, arrives in Crete as a sacrifice to the beast, Ariadne falls in love with him. But helping Theseus kill the monster means betraying her family and country, and Ariadne knows only too well that in a world ruled by mercurial gods - drawing their attention can cost you everything.

In a world where women are nothing more than the pawns of powerful men, will Ariadne's decision to betray Crete for Theseus ensure her happy ending? Or will she find herself sacrificed for her lover's ambition?

ARIADNE gives a voice to the forgotten women of one of the most famous Greek myths, and speaks to their strength in the face of angry, petulant Gods. Beautifully written and completely immersive, this is an exceptional debut novel.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
400
Price
10.57 €

Posts

119
All
4.5

Richtig toll erzählt

Ich fand dieses Buch richtig gut 🥹 Ich kannte die zugrunde liegende griechische Erzählung noch nicht so wirklich und fand es daher total spannend, diese nun kennenzulernen. Aufgrund der Ich-Perspektive konnte man die Gedanken und Gefühle dabei gut nachvollziehen. Dieses Buch wird mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben - erst recht, weil das Ende mich traurig und wütend zurückgelassen hat. 🌞✨

Richtig toll erzählt
2.5

Hält nicht, was es verspricht.

Die Rezension kann Spoiler enthalten. Ich hatte hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Zunächst bin ich nicht gut in die Geschichte reingekommen. Spannende Szenen sind leider nur von kurzer Dauer und darüber hinaus selten, danach geht es eher langatmig voran. Ariadne als Charakter ist mir auch nicht sonderlich sympathisch. Sie will unbedingt an das Gute im Menschen glauben (was erst einmal nichts Schlechtes ist), das geht leider so weit, dass einem ihre Naivität schnell auf die Nerven geht. Ihre jüngere Schwester Phaedra denkt weitaus kritischer, sie fand ich als Charakter auch sehr viel interessanter und war froh, als mehr Einblicke in ihr Leben gegeben wurden. Das hat es immerhin etwas spannender gemacht. Der Klappentext hält auch nicht, was er verspricht. Dort heißt es, Ariadne nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Gesehen habe ich davon allerdings nicht viel. Ariadne ist eigentlich zu jedem Zeitpunkt abhängig von einem Mann. Erst Minos, dann Theseus und Dionysos. Der Anfang ist schon interessant gestaltet, doch die Szenen mit Theseus fand ich nicht gelungen. Die Anziehung wirkte falsch und unecht. Einen richtigen Spannungsbogen konnte ich nicht entdecken. Die geschwisterliche Beziehung von Ariadne und Phaedra war zu Beginn ganz schön, doch man hat schnell gemerkt, dass sie sich mit den vergangenen Jahren auseinadergelebt haben. Das war realistisch und das fand ich auch gut so. Phaedra, die ich am Anfang noch mochte, wurde mir mit der Zeit jedoch auch immer unsympathischer, weil sie sich so stark beeinflussen ließ. Sehr schade. Die letzten knapp 60 Seiten sind spannender, aber leider macht das die langatmigen Seiten zuvor nicht wett. Obwohl der Schreibstil angenehm ist, konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen.

4

Ich, Ariadne erzählt die Geschichte der kretischen Prinzessin Ariadne aus ihrer eigenen Perspektive. Entschlossen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, widersetzt sie sich den Göttern und ihrem Vater König Minos. Sie hilft Theseus dabei, den Minotaurus zu besiegen, und verlässt mit ihm Kreta – in der Hoffnung auf eine Zukunft mit Theseus. Doch Theseus verrät sie und lässt Ariadne allein zurück…. Ein sehr interessantes Buch. Die bekannte Sage wird aus einer weiblichen Perspektive erzählt und gibt Ariadne endlich eine eigene Stimme. Der Roman verbindet Mythologie mit emotionaler Tiefe und macht alte Geschichten überraschend nahbar. Eine gelungene Neuerzählung.

5

Da hab ich dich gerade bemerkt, dass READO meinen Beitrag geschluckt hat. Das musste ich sofort korrigieren, denn dieses Buch ist ein weiteres Lese-Highlight für mich. Selten hat mich ein bittersüßer Abschluss so begeistert. Frau Saint hat tolle Arbeit geleistet und Ariadne eine Tiefe verliehen, die sie im Mythos nicht hat. Einfach wunderbar!

3

Es ist Mega cool die griechische Mythologie aus der Sicht der Frauen erzählt zu bekommen. Es ist eine Geschichte die zum nachdenken anregt. Die Geschichte von Ariadne ist nicht langweilig und es wurde gut und verständlich wiedergeben wie sich die Frauen in der griechischen Mythologie fühlen müssen. Doch als Buch war es mir nicht spannend genug. Es wurde nichts über dramatisiert oder besonders ausstaffiert. Es ist ein sehr ruhiger Schreibstil. Der mir persönlich leider nicht so gut gefallen hat. Ich hatte Schwierigkeiten reinzukommen und wurde nicht von der Geschichte mit gerissen. Trotzdem wollte ich wissen wie es ausgeht. Ich bin noch zwiegespalten ob mir der Schreibstil generell nicht gefällt oder ob ich grad einfach was anderes lieber gelesen hätte. Ich mag die griechische Mythologie eigentlich sehr gerne und interessiere mich auch dafür, aber das Buch hat mich leider nicht mitreißen können.

3.5

Eine nette Nacherzählung, aber das Buch konnte mich leider nicht wirklich fesseln

Ich mag Geschichten mit mythologischen Hintergrund sehr gerne und der Schreibstil war schön zu lesen. Die Ich-Erzählerin Ariadne war jedoch irgendwie sehr charakterlos (zumindest habe ich das so empfunden).

5

Als wäre man dabei gewesen

In diesem Buch fängt man an die Männer zu hassen. Über Poseidon und Zeus, zu Theseus und leider am Schluss zu Dionysos. Es ist schön mitzuerleben wie Ariadne über sich hinaus wächst. Auch in Phädras Leben Einsicht zu erhalten hat mir gefallen. Die Charakterentwicklungen waren gut nachzuvollziehen und die menschlichen Gefühle verständlich. Ich fand das Buch super. Es war als wäre man in Knossos gewesen und hätte den Minotaurus schreien gehört.

4

Ariadnes Geschichte - gut umgesetzt & sehr lesenswert

Geschichten über die griechische Mythologie begeistern mich einfach - genau wie auch dieser Roman. Der Schreibstil konnte mich schnell in den Bann ziehen genauso wie Ariadnes Geschichte. Nur im Mittelteil fand ich die Erzählung etwas zu ausschweifend und langatmig, sonst hat es mir aber gut gefallen.

Ariadnes Geschichte - gut umgesetzt & sehr lesenswert
5

Ich habe mir anfangs schwer getan, da das Buch einige Begriffe hatte, die mir fremd waren. Ich liebe aber einfach die griechische Mythologie und dann auch noch die Geschichte um den Minotaurus, Ikarus usw... es war einfach zu toll in diesem „Vergangenheit" zu entfliehen. Und können wir mal bitte für eine Minute über dieses tolle Cover reden?

5

Tolles Buch

Die Geschichte von Ariadne ist aufregend, schön, spannend und traurig. Alles ist in diesem Buch vereint. Man bekommt einen Einblick in die griechische Mythologie. Die Charaktere sind greifbar, man fühlt mit ihnen mit. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ein wirklich tolles Buch.

4

Eine poetische Neuinterpretation der griechischen Mythologie – mit kleinen Schwächen

Jennifer Saint erzählt in Ich, Ariadne die berühmte griechische Sage aus einer neuen, weiblichen Perspektive und verleiht der stummen Figur aus der Mythologie eine eigene, kraftvolle Stimme. Mit einem wunderschönen, poetischen Schreibstil erschafft sie eine Welt voller Tragik, Liebe und Widerstandskraft. Besonders beeindruckend ist die Beziehung zwischen Ariadne und ihrer Schwester Phaidra – eine enge, aber komplizierte Verbindung, die von Liebe, Missverständnissen und den Zwängen ihrer jeweiligen Lebenswege geprägt ist. Die Idee, die griechischen Mythen aus weiblicher Sicht zu erzählen, ist eine der großen Stärken des Romans. Er beleuchtet eindrücklich die Themen Mut, weibliche Unterdrückung, den Kampf um Selbstbestimmung und die Sehnsucht nach Glück – und das in einer von Männern dominierten Welt, in der Frauen oft nur eine Randnotiz sind. Allerdings hat der Roman auch seine Schwächen. Der Anfang zieht sich etwas in die Länge, was den Einstieg erschwert. Besonders für Leser*innen/Hörer*innen, die mit der griechischen Mythologie nicht vertraut sind, könnte es schwierig sein, direkt in die Geschichte einzutauchen. Zudem werden viele verschiedene Themen und Charaktere eingeführt, was es stellenweise herausfordernd macht, dem Geschehen zu folgen und alle Zusammenhänge sofort zu verstehen. Die vielen mythologischen Figuren und Bezüge sind zwar spannend, aber gelegentlich auch überfordernd. Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat, ist die sehr negative Darstellung der Männerfiguren. Natürlich sind viele der mythologischen Männerfiguren – Theseus, Minos, Dionysos – keine Helden im modernen Sinne, aber im Roman scheinen fast alle Männer letztlich schlecht oder grausam zu sein. Zwar gibt es Momente, in denen auch positive männliche Eigenschaften angedeutet werden, doch insgesamt bleibt das Bild sehr einseitig. Diese fast absolute Einordnung hat mich etwas gestört, da es den Eindruck vermittelt, als gäbe es in der Welt des Buches kaum Raum für Männer mit komplexeren oder auch positiven Charakterzügen. Außerdem hätte ich mir stellenweise noch mehr Ariadne gewünscht. Während die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, steht sie nicht immer so stark im Mittelpunkt, wie ich es mir erhofft hätte. Ihre innere Entwicklung, ihre Gefühle und Gedanken hätten an manchen Stellen noch intensiver ausgearbeitet werden können. Trotz dieser Kritikpunkte ist Ich, Ariadne ein beeindruckender Roman, der mit seiner Sprache und seiner feministischen Neuinterpretation klassischer Mythen überzeugt. Besonders für Leser*innen/Hörer*innen, die sich für griechische Sagen interessieren und eine neue, weibliche Perspektive darauf entdecken möchten, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Die Mischung aus Tragik, poetischer Sprache und einer nachdenklich stimmenden Erzählweise macht es zu einer lohnenden Lektüre/Hörbuch.

4.5

Das hat mir ziemlich gut gefallen! Ich mochte die Story und die darin verwoben griechischen Sagen und Götter. Mir hat der Perspektivwechsel zwischen Ariadne und ihrer Schwester gefallen, der Schreibstil war flüssig, die Story grundsätzlich spannend und somit alles in allem eine nicht erwartete Überraschung. Es war toll die durchaus kontroverse Sicht beider Schwestern zu lesen und ihrer beider Leben, die sehr unterschiedlich verlaufen sind, zu begleiten. Toll!

4.5

Mein zweites Buch von der Autorin, wieder ein phantastisches Leseerlebnis. Bei dieser Geschichte kannte ich einiges, aber bei weitem nicht alles so gut wie bei meinem ersten Buch von ihr, es war also auch ein gehöriges Maß an Spannung dabei. Grundsätzlich gefällt mir die Idee, diese Geschichten aus der Sicht der Frauen zu schreiben. Außerdem mag ich, dass mir so eindrucksvoll bestätigt wird, was ich schon als Jugendliche bei den Erzählungen immer gedacht und gespürt habe: Diese ganzen Helden sind so unfassbar fies und egoistisch. Aber auch die handelnden Frauen sind bei weitem nicht nur gut oder gar liebevoll, auch bei ihnen kommen alle Facetten der Menschen zum Ausdruck. Und gerade dieses Wanken zwischen Sympathie und Abscheu mag ich beim Lesen. Absolute Empfehlung von mir, sehr kurzweilige Lektüre!

3

ein gutes buch für zwischendurch, kommt meines erachtens aber nicht heran an „ich bin circe“ von m. miller.

4

Tiefe Einblicke in tolle mythologische Geschichten

Ariadne ist eine Figur der griechischen Mythologie, über die ich noch nicht viel wusste. Darum hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ihr Schicksal ist wirklich beispiellos. Und hat mir auch die Figur Dionysos von einer anderen Seite gezeigt. Genau darum liebe ich die Art der Adaptionen. Die Autoren packen viel der eigentlichen Storys in ihre Geschichten, verleihen ihnen aber mit ihren eigenen Ausschmückungen noch viel mehr Tiefe. Der Schreibstil ist locker und leicht. Ich hatte viel Spaß beim Lesen. Vielleicht gab es hier und da ein paar Längen.

Tiefe Einblicke in tolle mythologische Geschichten
4

3,5 ⭐️⭐️⭐️✨ Ein Buch, das so ziemlich alle Männer der Welt verflucht- i like it Es war spannend über Ariadne mehr zu erfahren, über Dionysos, Gott des Weines, der ja in den meisten Geschichten eher als „schwächerer“ Gott dargestellt wird, der nur Unfug und Wein im Kopf hat Die Geschichte ist eine tragische Geschichte über das Leid von Frauen, die im Schatten ihres Mannes stehen. Männer, die Ruhm und Ehre und Verehrung wollen. Und es ist die Geschichte von einer Frau, die immer nur wollte, dass ihre Liebe genug ist. Ariadnes und Phädras Geschichte hätte so so bewegend sein können aber bis zu einem gewissen Punkt hat sie mich einfach kalt gelassen. Ich habe Theseus 410 Seiten lang gehasst und war absolut schockiert von den Taten eines gewissen Gottes am Schluss. Aber das spezielle Schicksal und die Gefühle von den Schwestern blieben immer irgendwas abstraktes Trotzdem war das Buch gut und griechische Mythologie in feministisch >>>>>>> (Vielleicht bin ich einfach auch voreingenommen von Circe?)

3

🍇 — Neid, Betrug und sensible Themen die nicht für jeden sind

Jennifer Saint schreibt in 'Ariadne' in einem malerischen und ausdrucksstarken Stil von der Prinzessin aus Kreta, die dem Helden Theseus dazu verhilft den Minotaur zu erlegen; ihren eigenen, kleinen Bruder. Mit einem Versprechen Theseus Frau zu werden, verlässt Ariadne die Heimat die sie hintergangen hat und öffnet damit aber das Tor zu ihrem eigenen Leid und Verderben. So schön gezeichnet die Geschichte auf den ersten Blick auch sein mag, mit Harmonie und Herzschmerz über zu wahrer Liebe, so kommt die Dunkelheit sehr schnell in Ariadnes Leben. Verfolgt von Zweifeln trifft sie Entscheidungen, die nicht einmal ein Gott wie Dionysus verhindern kann. Für diejenigen, die sich für griechische Mythologie bereits vorher interessiert haben wird dieses Buch eine aufschlussreiche und schmerzvolle Erweiterung des Wissens. Diejenigen, die aber nichts mit den Mythen und Sagen der Olympischen Götter zutun haben oder auch nichts von ihnen wissen, werden es schwer haben die Namen und ihre Geschichten zuzuordnen. Die Chronologie der Geschichte hilft, Ariadnes Leben zu verstehen. Allerdings sorgten einige Zeitsprünge als auch Perspektivenwechsel zu Ariadnes kleiner Schwester Phaidra hin und wieder zur Verwirrung. Hier wäre es wünschenswert gewesen, Passagen entweder zu kurzen damit Phaidras Kapitel gar nicht notwendig sind oder sich wirklich nur auf Ariadnes Erlebniswelt zu beziehen. Zudem verwickelt sich der Schreibstil in seinem eigenen Worten was dazu führt, dass man Absätze hin und wieder mehrfach lesen muss um ihren eigentlich Sinn oder ihr Ziel nachzuvollziehen. Da wäre es schöner gewesen, wenn der Schreibstil weniger malerisch sondern 'simpler' wäre. Zudem behandelt das Buch schwere Themen, die für einige Leser triggernd sein können: Vergewaltigung, Suizid, Femizid. Deshalb ist das Buch für Personen, die sensibel auf solche Themen reagieren, eher nicht geeignet beziehungsweise eher mit Vorsicht zu genießen.

🍇 — Neid, Betrug und sensible Themen die nicht für jeden sind
5

Wunderschön!

Jennifer Saint kommt, finde ich, sprachlich nicht an die Schönheit von Madeleine Miller („Circe“, „Das Lied des Achill“) heran. Aber „Ariadne“ beschwört genauso das Bronzezeitalter und die Götter und Monster herauf! Ich frag mich nur, ob man es immer mit „Mein Leib schwoll an“ beschreiben muss, wenn eine Frau schwanger wird 😅

4

Greek retelling

Ein schönes retelling des Mythos um Ariadne, jedoch nichts besonderes.

4

"Damals wusste ich noch nicht, dass ich auf eine grundlegende Wahrheit des Frauseins gestoßen war: Ganz gleich, wie tadellos unser Leben war, die Leidenschaften und Begierden der Männer konnten uns jederzeit in den Ruin stürzen, ohne dass wir etwas dagegen zu unternehmen vermochten." Ein rundum schönes, kurzweiliges Buch mit vielen Wendungen. Der Roman vereint sachliche Inhalte zur griechischen Mythologie und Ariadnes Lebensgeschichte. Es blieb bis zum Ende spannend (trotz gewissen mythologischen Vorwissen) und lässt auch tiefgründige Gedanken zum Thema Geschlechterrollen, Frauen und Männerbilder zu.

"Damals wusste ich noch nicht, dass ich auf eine grundlegende Wahrheit des Frauseins gestoßen war: Ganz gleich, wie tadellos unser Leben war, die Leidenschaften und Begierden der Männer konnten uns jederzeit in den Ruin stürzen, ohne
dass wir etwas dagegen zu unternehmen vermochten."

Ein rundum schönes, kurzweiliges Buch mit vielen Wendungen.  Der Roman vereint sachliche Inhalte zur griechischen Mythologie und Ariadnes Lebensgeschichte. Es blieb bis zum Ende spannend  (trotz gewissen mythologischen Vorwissen) und lässt auch tiefgründige Gedanken zum Thema Geschlechterrollen, Frauen und Männerbilder zu.
4

Absolute Empfehlung, wenn man sich für die griechische Mythologie interessiert. Schöner Schreibstil und Charaktere gut geschrieben

4.5

Was für eine Geschichte

Da ich über Ariadne noch nichts gelesen habe, bin ich unvoreingenommen in die Story rein. Und mir fehlen die Worte. Meine hohe Bewertung sagt einiges. Ich denke jeder von uns kann jugendlich, törichte Verliebtheit nachvollziehen und sich mit den Charakteren identifizieren. Die Schreibweise war wundervoll. Auch das die Erzählung immer Mal aus der Sicht ihrer kleinen Schwester Phädra wiedergegeben wurde war schön. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, wenn man griechische Mythologie mag. PS.: Götter-ganz besonders Männer- sind Arschlöcher ❤️

4

Tolle Geschichte, auch für Neulinge in der griechischen Mythologie. Erzählt aus der Sicht der Frauen und Fokus auf deren Rolle in der Mythologie.✨️

4

Griechische Mythologie aus Sicht der Frauen 💕

Ich wollte schon immer mal die legendäre Minotauros Story lesen, die endlich mal die Sicht der Prinzessin Ariadne von Kreta erzählt. Denn ohne sie hätte Theseus den Minotaurus niemals bezwingen können. Ich sage nur Faden duh ✨️ Dieses Buch zeigt auf was historische Geschichtsschreiber gern unter den Teppich kehren: Frauen und ihre Taten, wo Männer sie überstrahlen. Wie es in Ariadne aussah: ihren Wunsch ihrem tyrannischen Vater gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Phädra zu entkommen ehe das Schicksal sie trennte. Sie verliebt sich in einen jungen Helden der sie jedoch kalt zurücklässt nachdem er bekam was er wollte. Ich wusste nicht dass es eine zweite POV von Phädra gab, aber das rundete das Buch gut ab. Jedoch hatte es seine Längen musste ich sagen. Die Geschichte zieht sich über 10 Jahre die innerhalb von wenigen Kapiteln abgefrühstückt werden. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Auch das wirklich ALLE Männer in dem Buch böse sind fand ich etwas übertrieben. Ich versteh schon das Ariadne und den Frauen mehr Spielraum gegeben wurde, was sie auch alle verdienen, aber das hier alle Männer böse waren (bis auf vielleicht 2 die dann auch leider von der Bildfläche verschwanden) fand ich komisch. Meine Meinung. Ich empfehle das Buch weiter für alle, die hinter die Kulissen schauen wollen in Bezug auf griechische Mythologie 🏛✨️🫧

4

Zeigt auf eindrückliche, an Madeline Millers "Circe" erinnernde Weise, wie die Frauen im antiken Griechenland unter der Willkür, dem Blutdurst und der Geltungssucht der männlichen Götter und Helden gelitten haben. Die Schwestern Ariadne und Phaedra erfahren mehrfach am eigenen Leib, was Ohnmacht in diesem Zusammenhang bedeutet und wie wenig eigener Spielraum bleibt, wenn die Männer über sie verfügen und entscheiden. Nicht ganz so empowernd wie Circe, aber trotzdem überzeugte 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die mehr mit Circe als mit Achill mitschwingen konnten. "Der Preis, den wir für den Rachedurst, die Lust und die Gier arroganter Männer bezahlten, war die Quelle unseres Schmerzes."

4

| Anmerkung: ~Es war ein sehr schöner Schreibstil, außerdem war ich sehr überrascht von den vielen vorhandenen Monologe als ich erwartet hatte.~

5

Ariadne, Prinzessin von Kreta, verliebt sich in Theseus, Prinz von Athen. Sie hilft ihm dabei ihren Bruder, den Minotauros, zu töten und flieht mit ihm Richtung Athen. Aber was wird jetzt aus ihrer Familie? Aus ihrer Schwester, die Theseus eigentlich auch mitnehmen wollte? Wird Theseus Ariadne wie versprochen heiraten? Oder ist sie als Frau wieder nur Mittel zum Zweck für die Ziele der Männer? Ich fand es genial. Flüssiger Schreibstil. Charaktere waren auch top. Kann ich nur weiterempfehlen!

4.5

Griechische Mythologie

Ich hab ein bisschen gebraucht um reinzukommen, da Ariadne anfangs sehr naiv handelt. Die Charakterentwicklung ist sehr schön mit zu verfolgen. Schöner Schreibstil der die Tragische Geschichte der Prinzessin detailliert umreißt. Ich liebe griechisch-mythologische Neuerzählungen, vor allem die, wo die weiblichen Charaktere zu Protagonistinnen erhoben werden. Eine Leseempfehlung von mir! ✨

Griechische Mythologie
5

Die Geschichte der Ariadne aus ihrer Perspektive. Endlich wird die weibliche Sicht berücksichtigt.

4

Spannender Einblick in die griechische Mythenwelt aus Sicht der Frau

Ich bin am Anfang sehr schwer reingekommen und konnte mich auch nicht mit der Figur der Ariadne identifizieren, erst als der Charakter sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Spannend fand ich jedoch die ganzen Beziehungsthemen Ghosting, Narzissmus, Gaslighting, etc., die uns auch heute beschäftigen, verwoben mit den griechischen Mythen und Sagen. Parallel habe ich immer Wikipedia gelesen und war erstaunt, wie nah die Geschichte am "realen" Mythos geblieben ist. Insgesamt empfehlenswert. Mal was anderes!

5

Einfach nur wunderschön. Ein absolutes Highlight.

Jennifer Saint erzählt die griechische Mythologie aus einer ganz neuen Sicht und zwar aus der Sicht der Frauen. Einerseits geht es um die sanftmütige Ariadne und andererseits um die Geschichte ihrer so willensstarken Schwester Phädra. Auch wird die Liebesgeschichte zwischen Dionysos und Ariadne ganz neu erzählt. Das Buch hatte mich sofort in seinen Bann gezogen und auch die Hauptcharakteren Ariadne und Phädra haben mich beide auf Ihre Art beeindruckt und man fühlte mit ihnen mit. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

5

Wieder ein Genuss! Ich bin begeistert, was die Autorin aus den Sagen macht.

Wieder ein Genuss! Ich bin begeistert, was die Autorin aus den Sagen macht.
2

Ich kannte die Mythologie nur etwas. Fand die Leseprobe noch ganz gut, dann aber schnell langatmig. Konnte mich weder mit Aridane noch mit ihrer Schwester wirklich identifizieren und fand beide nicht sehr sympathisch. Hätten locker 200 Seiten weniger sein können.

Ich kannte die Mythologie nur etwas. Fand die Leseprobe noch ganz gut, dann aber schnell langatmig. Konnte mich weder mit Aridane noch mit ihrer Schwester wirklich identifizieren und fand beide nicht sehr sympathisch. Hätten locker 200 Seiten weniger sein können.
4

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man bekommt einen guten Einblick in die griechische Mythologie, verpackt in einer interessanten Geschichte.

2.5

Leider wenig Neues, wenig Tiefe und zu eindimensional.

Wie gut kennt ihr euch mit griechischer Mythologie aus? Ich habe fast keine Ahnung, deswegen war die Geschichte von Ariadne für mich zum Glück noch gänzlich neu. Doch obwohl ich die Geschichte nicht kannte, war das Buch doch nur mittelmäßig für mich. Zuerst fand ich es sehr erfrischend die weibliche Sicht auf die Geschichte lesen zu können. Leider kippte es irgendwann und es wurde eine Geschichte darüber, dass einfach alle Männer böse sind. Das war mir dann doch ein bisschen zu eindimensional. Dazu kamen, dass die Charaktere viel zu wenig Tiefe bekommen haben. Das Buch umfasst rund 10 Jahre und es gab einfach so viele Zeitsprünge... Nie hatten die Figuren einfach mal Zeit mit ihrer Situation klar zu kommen oder Gefühle zu zeigen. Es war einfach so, als wollte man wirklich alles aus der Sage möglichst schnell weg erzählen, was dann einfach sehr lieblos wirkt. Dazu kommt, dass Ariadne lange Zeit auch noch alleine auf einer Insel festsetzt. Ergo da kann ja auch nichts spannendes passieren. Positiv ist mir dann trotzdem der Schreibstil aufgefallen, da das Buch trotz der Zeitraffer und der fehlenden Tiefe sehr gut zu lesen war. Insgesamt ein eher enttäuschender Blick auf die griechische Mythologie.

Leider wenig Neues, wenig Tiefe und zu eindimensional.
4

Griechische Mythologie in lebendiger Tagebuchform!

4

Tolle Aufarbeitung Ariadnes (und Phaidras) Geschichte in einer männer-/götterdominierten Welt. Leicht zu lesen und spannend von Anfang bis Ende. Manchmal fand ich die poetische Sprache nur ein wenig zu gebaut.

4

Die Welt der Antiken griechischen Mythen ist die der Männer... Männer die heldenhafte Schlachten vollbringen, Goldene Fließe stehlen, Götter überlisten und auch ihren Reisen noch so manch anderes Abenteuer bestehen... Was ist aber mit all den Frauen die sich auch in diesen Geschichten wiederfinden lassen? Sie sind es, die oftmals für die Taten dieser Männer büßen müssen. Heras Zorn trifft nicht ihren Ehemann Zeus, sondern ein ums andere Mal jene Frauen, die seine Kinder geboren haben. Nicht Minos wurde für seine Frevel bestraft, seine Frau gebar den Minotaurus und wurde dabei gleich mit bestraft, obwohl sie selbst keine Schuld an seinem Verhalten trug. Ariadne wird von Theseus im Stich gelassen, obwohl sie es war die ihm die Möglichkeit gab, das Labyrinth zu überleben und nach Athen zurück zu kehren. Wie haben sich all diese Frauen gefühlt? Diese Punkte sind kaum Teil der großen Heldensagen. Und gerade deshalb gefällt es mir, das z.B. Autorinnen wie Jennifer Saint (und ja auch andere etwa Madeline Miller) einen neuen Blickwinkel einnehmen. "Ich, Ariadne" erzählt die Geschichte um Theseus und den Minotaurus, um alles was die Jahre danach passierte aus ihrem Blickwinkel. Theseus ist hier kein großer Held, sondern ein Mann der vor allem davon lebt, welche Lügen er seinen sogenannte Heldentaten beigemisch hat um sich selbst im aller besten Licht zu präsentieren. Was mich dabei etwas störte war allerdings trotzdem, das Saint zwar einen anderen Blick auf die Geschichte hat, aber am Ende irgendwie auch einseitig bleibt. Sie dreht die Geschichte so um, das alle Männer als Böse und negativ dastehen. Das ist eine Sichtweise, die ich persönlich ebenfalls nicht gut finde. Es sollte nicht in dieses entweder oder, nicht dieses schwarz-weiß denken umkippen. Ich finde es hätte auch andere Wege gegeben die Geschichte neu zu erzählen. Gleichzeitig gibt ja auch die Mythologie selbst diese Einseitigkeit wieder. Schwierig also, dem wirklich zu entkommen. Auch Ariadnes jüngere Schwester Phädra kommt zu Wort. In ihrer Geschichte spiegelt sich auch Ariadnes. Beide sind Spielbälle unterschiedlicher Männer. In Ariadnes Fall sogar Ehefrau eines Gottes. Phädras Leben sorgt für eine innere Leere, während Ariadne lange die Augen vor dem verschließt, was sich vor ihren Augen auf der Insel des Dionysos abspielt. Ja, Jennifer Saint entlarvt Theseus und auch die Götter, die ihre Macht allzu gerne dazu benutzen um sich die Langeweile zu vertreiben. Ariadne und auch andere Frauen (selbst Hera, die Rachsüchtige Ehefrau des Zeus) erhalten eine Stimme und lassen die Heldensage weniger Heldenhaft wirken. Aber irgendwie klingt es an mancher Stelle eben auch Männerverachtend. Und das ist ein Fader Beigeschmack, der sich nicht ignorieren lässt. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stört es mich tatsächlich. Wie es wohl wäre, wenn jemand eine Sage so nach erzählt, das beide Seiten gleichberechtigt zu Wort kommen? Ich habe mich auch gefragt, wie es wohl für mich als kleines Mädchen gewesen wäre, wenn ein paar der Helden, Frauen gewesen wären? Wir brauchen auf jeden fall diese Frauengeschichten und auch die Kritik an den Männerbildern die gerade in Heldensagen und auch Märchen und Legenden vermittelt werden. Und ich freue mich auf definitiv auf den nächsten Roman der Autorin, denn Elektra interessiert mich sehr. Ich würde mir aber auch wünschen, wenn aus der Wut der erlebten Ungerechtigkeiten kein weiterer schiefer Blickwinkel entsteht. - und ja, es ist ungerecht, das Frauenfiguren immer wieder diese passive Rolle zugewiesen bekamen. Und es ist ungerecht, das Ariadne immer nur in Verbindung mit Theseus gesehen wird. Aber meiner Meinung nach löst sich das Problem eben nicht, in dem man schlicht alles einfach nur umdreht. Das ist mir persönlich zu einseitig und hat für mich nichts mit meinem Verständnis von Feminismus zu tun. Manches mal war mir die Erzählweise fast zu nüchtern, ich kam Ariadne damit nicht unbedingt nahe. Ich hatte mich dann nach und nach daran gewöhnt. Komischerweise war ich trotzdem immer mitten in der Geschichte. Ich denke schon das es auch daran lag, das ich in Ariadnes Geschichte auch die Geschichte vieler anderer Frauen wiedererkannte. Und wir sollten auf jeden Fall die Möglichkeit haben unsere Geschichten selbst zu erzählen, statt immer nur eine männliche Perspektive vorgesetzt zu bekommen. Fazit: Mir hat der Roman sowohl gefallen als auch manchmal eben nicht^^ wieso weshalb warum habe ich ja nun zu genüge ausgeführt. Ich habe trotzdem überlegt, wie ich den Roman nun eigentlich genau bewerten möchte. Ich gebe zu, das es mir im ersten Moment nicht ganz leicht fiel, was auch mit meinen Kritikpunkten zusammen hängt. Aber ich finde, die vergebenen Sterne l spiegelt das dann doch ganz gut wieder. Ich denke es ist klar geworden, weshalb es nicht 5 Sterne werden konnten.

5

Wunderbarer Roman aus Sicht der Frauen innerhalb griechischer Mythologie

Ich, Ariadne Jennifer Saint Wow, ich bin begeistert und wirklich beeindruckt - selten hat mich ein Buch außerhalb meines Lieblingsgenres Thriller/Krimis so fesseln können. Zum Inhalt gibt es nicht viel zu sagen, was nicht auf dem Klappentext/Buchrücken zu lesen ist - es geht um das Leben Ariadnes und das ihrer Schwester Phädra. Wir lesen hier viel klasse wiedergegebene griechische Mythologie und noch mehr aus den Perspektiven von Ariadne und Phädra. Hintergrundwissen ist in groben Zügen von Vorteil, aber sicher nicht zwingend notwendig. Jennifer Saint versteht es uns durch die vielen griechischen Götter- und Königsnamen zu navigieren 🧭 Das Lesen dieses Buches ist wirklich ein Genuss und ich mochte es sehr - Ariadne war mir von Anfang an sympathisch und ist eine wirklich tolle Figur, die es verdient hat endlich eine Stimme zu bekommen. Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Griechisches Heldenepos mit Frauen in den Hauptrollen .

Ich habe schon die Geschichte über Circe gelesen und war begeistert , eine mitreißendes Abenteuer einer jungen Frau , die von ihrer Familie verstoßen wird. Und in diesem Buch begleiten wir die Nichte von Circe , die Schwester des berühmten Minotauros. Ariadne wächst am Hof von Minos auf und muss miterleben, wie ihre Mutter das Opfer von den Launen der Götter wird . Immer wieder prägen solche Ereignisse Ariadnes Leben und sie kommt zu dem Schluß, das auch wenn Männer die Götter verärgern. Oft die Frauen die leidtragenden am ende sind . Durch einen Betrug auf eine Insel zum Sterben zurück gelassen, trifft sie den Gott Dionysos. Dieser hilft ihr auf der Insel zu überleben und Ariadne überlegt ob Sie Ihre Einstellung zu den Göttern überdenken muss. Wem die Geschichte um Circe gefallen hat , der macht mit diesem Buch keinen Fehler. Ich habe es kaum aus der Hand legen können, eine bitterschöne Geschichte über den Status des Frauen im alten Griechenland und das sie nur zu oft zwischen die Fronten von Göttern und eingebildeten Männern kommen. 💙

4.5

Was für eine Geschichte

Da ich über Ariadne noch nichts gelesen habe, bin ich unvoreingenommen in die Story rein. Und mir fehlen die Worte. Meine hohe Bewertung sagt einiges. Ich denke jeder von uns kann jugendlich, törichte Verliebtheit nachvollziehen und sich mit den Charakteren identifizieren. Die Schreibweise war wundervoll. Auch das die Erzählung immer Mal aus der Sicht ihrer kleinen Schwester Phädra wiedergegeben wurde war schön. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der griechische Mythologie mag. PS.: Götter-ganz besonders die männlichen- sind Arschlöcher ❤️

2

Ariadne be like: My father is a terrible person as well as every other men and women have to sufer because of them - i will never ever let this happen to me *He has green eyes* Oh my gods. I LOVE HIM. Nevermind I will risk everything for him *5 seconds later* He wants to kill me and I just barely survive it - that's it, I am totally done with men for eternity *He has golden hair* Well... he must be the one exception- ^He is not like other men^ *10 seconds later* Turns out he actually is like the other men And I am now for real dead. And because this is supposed to be a story about me and my sister - guess what happend to her¿

3.5

„Der Preis, den wir für den Rachedurst, die Lust und die Gier arroganter Männer bezahlten, war die Quelle unseres Schmerzes, blank, scharf und glänzend wie eine Messerklinge.“

Griechische Mythologie geht für mich einfach immer! Aus der Sicht der Frauen gibt noch mal extra Sterne. Oft schüttelte ich bei dem Buch mit dem Kopf und dachte „Männer😑“ „Ich, Ariadne“ war eine schöne Geschichte, die allerdings ihre Längen hatte und mit vielen Namen um sich warf ( wenn man sich in der Mythologie nicht so auskennt, könnte das etwas erschlagend wirken).

„Der Preis, den wir für den Rachedurst, die Lust und die Gier arroganter Männer bezahlten, war die Quelle unseres Schmerzes, blank, scharf und glänzend wie eine Messerklinge.“
3

Beschreibung Als Tochter des kretischen Königs Minos wuchs Ariadne nicht nur mit den griechischen Sagen auf, sondern auch mit dem monströsen Minotaurus als Bruder. Ihr machthungriger Vater fordert jedes Jahr für den Minotaurus vierzehn Jugendliche als Opfer von Athen. Ariadne verfolgt das Geschehen mit Schrecken, bis sie sich eines Tages in Theseus, den Prinzen von Athen, verliebt, der dem Ungeheuer ein Ende bereiten will. Mit ihrer Hilfe gelingt Theseus die Heldentat und gemeinsam segeln sie in eine Zukunft in Athen, doch bei einem kurzen Aufenthalt auf der Insel Naxos begeht Theseus Verrat und lässt Ariadne alleine zurück… Meine Meinung Die Faszination der griechischen Mythologie erlebt seit Jahren eine Renaissance, sei es in der Jugendliteratur, der Comic-Welt, aber auch bei den Romanen für Erwachsene, bei denen auch weibliche Nebenrollen mit einer feministischen Betrachtungsweise in den Vordergrund gestellt werden (wie es z. B. Madeline Miller bravourös in »Ich bin Circe« bewiesen hat). Jennifer Saint reiht sich mit ihrem Roman »Ich, Ariadne« in diese Riege ein, denn sie erzählt den griechischen Mythos um den Minotaurus von Kreta und seinen Bezwinger Theseus aus der Perspektive der Ariadne, die keine unwichtige Rolle in dieser Geschichte einnimmt und es somit verdient hat in den Vordergrund zu treten, auf eine moderne Weise neu. Der berühmte Heldenepos entfaltet aus der weiblichen Sicht eine vollkommen andere Dynamik, denn hier stehen nicht die Heldentaten, Kriegsführung und Machthaberreien der Herrscher im Vordergrund, sondern die Auswirkungen dessen auf die Frauen und Familie. Früh lernt Ariadne durch Erzählungen diverser Sagen, dass oftmals die Frauen für die Verfehlungen der Männer von den Göttern bestraft wurden. Dieses Schicksal möchte sie auf keinen Fall teilen, zumindest schwört sie sich das, bis sie sich selbst von Theseus verraten sieht und hinter den Glanz seines Heldentums blickt. Nicht nur Ariadnes Schicksal wird von Jennifer Saint in den Fokus gerückt, sondern auch das schwere Los ihrer Mutter Pasiphae, die anstatt ihres Gatten Minos von den Göttern bestraft wird und Ariadnes Schwester Phädra erhalten eine Bühne. Die Botschaft von Jennifer Saint ist klar, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass die Kluft zwischen den leidtragenden Frauen und den fehlgeleiteten Männern nicht so stark schwarz-weiß dargestellt worden wäre. Ein ausgleichender Protagonist hätte der Geschichte sicherlich gutgetan und die auffallend „gewollte“ Nuance verhindert. Der Vergleich zu Madeline Millers »Ich bin Circe« drängt sich optisch sowie thematisch auf, jedoch zieht hierbei »Ich, Ariadne« direkt den Kürzeren. Losgelöst von dieser Gegenüberstellung ist Jennifer Saints Roman eine gelungene Neuinterpretation einer Erzählung aus der griechischen Mythologie, in der Umsetzung bleibt die Geschichte jedoch distanziert, wo Miller Nähe schafft und zum mitfiebern bewegt und oberflächlich, wo ›Circe‹ Tiefe und Nachdruck erhält. »Ich, Ariadne« ist ein absolut lesenswerter Roman für alle, die gerne in eine leicht zugängliche Geschichte aus der griechischen Mythologie abtauchen wollen und dabei offen für eine andere Perspektive, abseits des Heldentums sind. Fazit Jennifer Saint muss den Vergleich mit Madeline Miller nicht scheuen, lädt sie doch dazu ein, die althergebrachten Mythen der griechischen Sagen neu zu überdenken. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 27.03.2022

5

Das Buch hat mich so zerstört, dass ich davon überzeugt bin, dass es ein persönliches Problem mit mir hat.

3.5

Great & quick story

5

Tragisch und wunderbar geschrieben.

Wer Bücher von Madeline Miller und griechischer Mythologie liebt, macht mit diesem Buch nichts falsch. Die Emotionen sind so stark, dass tragische Handlungen unweigerlich folgen müssen.

3

Auf den ersten 300 Seiten war Ariadne so ein richtiger 5-Sterne Read, hat mir gut gefallen alles cool. Aber bei den letzten 80 Seiten ist es echt stark abgefallen. Die beiden letzten Abschnitte des Buches waren mir zu konstruiert und hätten auch einfach nicht sein müssen. Auf den letzten 5 Seiten hätte ich das Buch dann gerne aus dem Fenster geschmissen. Ich bin ein großer Fan vom Mythos von Ariadne und ich glaub, dass diese Art von Retelling dann für mich nicht funktioniert. Viele Dinge haben für mich am Ende keinen Sinn ergeben und es hat sich angefühlt nach “wir lassen Ariadne jetzt einfach leiden, weil sie eine Frau ist und deswegen müssen ihr nur schlimme Dinge passieren”. Das Buch lässt mich frustriert zurück: Der Schreibstil hat mir eigentlich gut gefallen, die Geschichte fand ich sehr fesselnd und ich hab es so gerne gelesen :(

3

Tolle Idee, aber Potenzial etwas untertroffen

„Ich, Ariadne“ ist gut geschrieben und liest sich gut weg. Ich finde es toll, wie die feministischen Themen in die Geschichte eingeflochten wurden. Die Idee dahinter hat mir richtig gefallen, aber irgendwie hat das Buch für mich nicht die Spannung aufgebaut, die ich mir gewünscht hätte. Beide Protagonistinnen blieben mir etwas zu eindimensional Trotzdem eine spannende und interessante Idee, feministische Themen mit der griechischen Mythologie zu verbinden und die ein oder andere Geschichte mal neu zu erzählen.

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