Da hab ich dich gerade bemerkt, dass READO meinen Beitrag geschluckt hat. Das musste ich sofort korrigieren, denn dieses Buch ist ein weiteres Lese-Highlight für mich. Selten hat mich ein bittersüßer Abschluss so begeistert. Frau Saint hat tolle Arbeit geleistet und Ariadne eine Tiefe verliehen, die sie im Mythos nicht hat. Einfach wunderbar!
Eine nette Nacherzählung, aber das Buch konnte mich leider nicht wirklich fesseln
Ich mag Geschichten mit mythologischen Hintergrund sehr gerne und der Schreibstil war schön zu lesen. Die Ich-Erzählerin Ariadne war jedoch irgendwie sehr charakterlos (zumindest habe ich das so empfunden).
Slow moving to quite good. A story about women and how men always try to destroy their lifes
I guess it is difficult to give a well known story some kind of personal and exciting touch. When I started Ariadne, I thought it was just story telling and found myself putting the book away more often than holding it in my hands. As I went on reading, it got more exciting and captivating. Personally the story was quite good and it made me think that even in mythology women often get interrupted by possessive men. We have things under control, leave us being! :D
Greek retelling
Ein schönes retelling des Mythos um Ariadne, jedoch nichts besonderes.

Richtig toll erzählt
Ich fand dieses Buch richtig gut 🥹 Ich kannte die zugrunde liegende griechische Erzählung noch nicht so wirklich und fand es daher total spannend, diese nun kennenzulernen. Aufgrund der Ich-Perspektive konnte man die Gedanken und Gefühle dabei gut nachvollziehen. Dieses Buch wird mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben - erst recht, weil das Ende mich traurig und wütend zurückgelassen hat. 🌞✨
Ich, Ariadne erzählt die Geschichte der kretischen Prinzessin Ariadne aus ihrer eigenen Perspektive. Entschlossen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, widersetzt sie sich den Göttern und ihrem Vater König Minos. Sie hilft Theseus dabei, den Minotaurus zu besiegen, und verlässt mit ihm Kreta – in der Hoffnung auf eine Zukunft mit Theseus. Doch Theseus verrät sie und lässt Ariadne allein zurück…. Ein sehr interessantes Buch. Die bekannte Sage wird aus einer weiblichen Perspektive erzählt und gibt Ariadne endlich eine eigene Stimme. Der Roman verbindet Mythologie mit emotionaler Tiefe und macht alte Geschichten überraschend nahbar. Eine gelungene Neuerzählung.
Das hat mir ziemlich gut gefallen! Ich mochte die Story und die darin verwoben griechischen Sagen und Götter. Mir hat der Perspektivwechsel zwischen Ariadne und ihrer Schwester gefallen, der Schreibstil war flüssig, die Story grundsätzlich spannend und somit alles in allem eine nicht erwartete Überraschung. Es war toll die durchaus kontroverse Sicht beider Schwestern zu lesen und ihrer beider Leben, die sehr unterschiedlich verlaufen sind, zu begleiten. Toll!
Mein zweites Buch von der Autorin, wieder ein phantastisches Leseerlebnis. Bei dieser Geschichte kannte ich einiges, aber bei weitem nicht alles so gut wie bei meinem ersten Buch von ihr, es war also auch ein gehöriges Maß an Spannung dabei. Grundsätzlich gefällt mir die Idee, diese Geschichten aus der Sicht der Frauen zu schreiben. Außerdem mag ich, dass mir so eindrucksvoll bestätigt wird, was ich schon als Jugendliche bei den Erzählungen immer gedacht und gespürt habe: Diese ganzen Helden sind so unfassbar fies und egoistisch. Aber auch die handelnden Frauen sind bei weitem nicht nur gut oder gar liebevoll, auch bei ihnen kommen alle Facetten der Menschen zum Ausdruck. Und gerade dieses Wanken zwischen Sympathie und Abscheu mag ich beim Lesen. Absolute Empfehlung von mir, sehr kurzweilige Lektüre!
ein gutes buch für zwischendurch, kommt meines erachtens aber nicht heran an „ich bin circe“ von m. miller.
Ich habe mir anfangs schwer getan, da das Buch einige Begriffe hatte, die mir fremd waren. Ich liebe aber einfach die griechische Mythologie und dann auch noch die Geschichte um den Minotaurus, Ikarus usw... es war einfach zu toll in diesem „Vergangenheit" zu entfliehen. Und können wir mal bitte für eine Minute über dieses tolle Cover reden?

🍇 — Neid, Betrug und sensible Themen die nicht für jeden sind
Jennifer Saint schreibt in 'Ariadne' in einem malerischen und ausdrucksstarken Stil von der Prinzessin aus Kreta, die dem Helden Theseus dazu verhilft den Minotaur zu erlegen; ihren eigenen, kleinen Bruder. Mit einem Versprechen Theseus Frau zu werden, verlässt Ariadne die Heimat die sie hintergangen hat und öffnet damit aber das Tor zu ihrem eigenen Leid und Verderben. So schön gezeichnet die Geschichte auf den ersten Blick auch sein mag, mit Harmonie und Herzschmerz über zu wahrer Liebe, so kommt die Dunkelheit sehr schnell in Ariadnes Leben. Verfolgt von Zweifeln trifft sie Entscheidungen, die nicht einmal ein Gott wie Dionysus verhindern kann. Für diejenigen, die sich für griechische Mythologie bereits vorher interessiert haben wird dieses Buch eine aufschlussreiche und schmerzvolle Erweiterung des Wissens. Diejenigen, die aber nichts mit den Mythen und Sagen der Olympischen Götter zutun haben oder auch nichts von ihnen wissen, werden es schwer haben die Namen und ihre Geschichten zuzuordnen. Die Chronologie der Geschichte hilft, Ariadnes Leben zu verstehen. Allerdings sorgten einige Zeitsprünge als auch Perspektivenwechsel zu Ariadnes kleiner Schwester Phaidra hin und wieder zur Verwirrung. Hier wäre es wünschenswert gewesen, Passagen entweder zu kurzen damit Phaidras Kapitel gar nicht notwendig sind oder sich wirklich nur auf Ariadnes Erlebniswelt zu beziehen. Zudem verwickelt sich der Schreibstil in seinem eigenen Worten was dazu führt, dass man Absätze hin und wieder mehrfach lesen muss um ihren eigentlich Sinn oder ihr Ziel nachzuvollziehen. Da wäre es schöner gewesen, wenn der Schreibstil weniger malerisch sondern 'simpler' wäre. Zudem behandelt das Buch schwere Themen, die für einige Leser triggernd sein können: Vergewaltigung, Suizid, Femizid. Deshalb ist das Buch für Personen, die sensibel auf solche Themen reagieren, eher nicht geeignet beziehungsweise eher mit Vorsicht zu genießen.
„The price we paid for the resentment, the lust and the greed of arrogant men was our pain, shining and bright like the blade of a newly honed knife.“
That was not the end I was expecting, and oh, how that rattles me. That was not the end I was expecting and then again how could it have come differently? So hopefull and sad, soft and brutal. Over the course of the book you get to know the sisters. Get to know their hearts and their convictions. Their own spin on resilience and how their pain breaks through, if they let it. So often is their pain described as clarity, as silent knowledge of just exactly how to act next. I should have known almost exactly how their stories would conclude, but somehow that knowledge evaded me. Somehow Jennifer Saint wrote those sisters in a way so beautiful and real that made me hope for them. Root for them, for a happy ending, despite knowing them to be tragic characters. And for that this was perhaps the most beautifully painful and yet gentle story I have read in quite a while. And as last thought: from the beginning I was curious to see how this Book would connect the tales of Ariadne and Medusa. After all, Ariadne herself had resolved to speak up: " I would be Medusa, if it came to it, I resolved. If the gods held me accountable one day for the sins of someone else, if they came for me to punish a man's actions, I would not hide away like Pasiphae. I would wear that coronet of snakes and the world would shrink from me instead." I had hoped, somehow, that they would be eachothers saviour in this. They were not, in the end, capable of saving each other. But Ariadne's determination, at least, ran true. When her end came because of a mans action, but also because she decided to speak up. Speak up to her husband, the god and speak up to Perseus, the captor of Medusas head. And then she was turned to stone in that very action, and it brought her husband from the almost-battlefield, brought him back down to earth, if one might say so, while she, in her dying moments, was made a star. And so then the world really did shrink from her, far below now. And she had spoken up for the women that had come to a god for sanctuary and made it on an Island for their own and got to keep it now, unbothered from that god, that had betrayed himself in his actions. So in the end, Ariadne had sacrificed herself for the many once again, ending the conflict by her actions. Seems to be a running theme for her, doesn't it?
Als wäre man dabei gewesen
In diesem Buch fängt man an die Männer zu hassen. Über Poseidon und Zeus, zu Theseus und leider am Schluss zu Dionysos. Es ist schön mitzuerleben wie Ariadne über sich hinaus wächst. Auch in Phädras Leben Einsicht zu erhalten hat mir gefallen. Die Charakterentwicklungen waren gut nachzuvollziehen und die menschlichen Gefühle verständlich. Ich fand das Buch super. Es war als wäre man in Knossos gewesen und hätte den Minotaurus schreien gehört.

„Der Preis, den wir für den Rachedurst, die Lust und die Gier arroganter Männer bezahlten, war die Quelle unseres Schmerzes, blank, scharf und glänzend wie eine Messerklinge.“
Griechische Mythologie geht für mich einfach immer! Aus der Sicht der Frauen gibt noch mal extra Sterne. Oft schüttelte ich bei dem Buch mit dem Kopf und dachte „Männer😑“ „Ich, Ariadne“ war eine schöne Geschichte, die allerdings ihre Längen hatte und mit vielen Namen um sich warf ( wenn man sich in der Mythologie nicht so auskennt, könnte das etwas erschlagend wirken).

Tiefe Einblicke in tolle mythologische Geschichten
Ariadne ist eine Figur der griechischen Mythologie, über die ich noch nicht viel wusste. Darum hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ihr Schicksal ist wirklich beispiellos. Und hat mir auch die Figur Dionysos von einer anderen Seite gezeigt. Genau darum liebe ich die Art der Adaptionen. Die Autoren packen viel der eigentlichen Storys in ihre Geschichten, verleihen ihnen aber mit ihren eigenen Ausschmückungen noch viel mehr Tiefe. Der Schreibstil ist locker und leicht. Ich hatte viel Spaß beim Lesen. Vielleicht gab es hier und da ein paar Längen.
✨
Es ist Mega cool die griechische Mythologie aus der Sicht der Frauen erzählt zu bekommen. Es ist eine Geschichte die zum nachdenken anregt. Die Geschichte von Ariadne ist nicht langweilig und es wurde gut und verständlich wiedergeben wie sich die Frauen in der griechischen Mythologie fühlen müssen. Doch als Buch war es mir nicht spannend genug. Es wurde nichts über dramatisiert oder besonders ausstaffiert. Es ist ein sehr ruhiger Schreibstil. Der mir persönlich leider nicht so gut gefallen hat. Ich hatte Schwierigkeiten reinzukommen und wurde nicht von der Geschichte mit gerissen. Trotzdem wollte ich wissen wie es ausgeht. Ich bin noch zwiegespalten ob mir der Schreibstil generell nicht gefällt oder ob ich grad einfach was anderes lieber gelesen hätte. Ich mag die griechische Mythologie eigentlich sehr gerne und interessiere mich auch dafür, aber das Buch hat mich leider nicht mitreißen können.
Ich hab mehr erwartet, aber trotzdem gut. Sehr gut geschrieben.
Der Anfang hat mich total gefesselt und ich konnte das Buch kaum weg legen. Nach so 150 Seiten war es dann aber doch nicht mehr so spannend. Manchmal war eine Handlung auf mehrere Kapitel verteilt und dann wieder mehrere große Ereignisse und auch Jahre in einem einzigen Kapitel. Das hat mich persönlich etwas gestört. Viele Plottwists und ein interessantes Character development. In die alten Griechischen Geschichten wurde eine feministische Sichtweise durch die Hauptperson dargestellt, was ich sehr interessant fand und das ist auch definitiv einer meiner Lieblingsaspekte vom Buch. Auch wenn es mir an manchen Stellen nicht so gut gefallen hat, war es immer unfassbar gut geschrieben. Der Inhalt war jedoch manchmal wirklich sehr kurz gehalten, dass finde ich sehr schade. Es wurde nichts romantisiert und die Probleme wurden realistisch dargestellt was mich sehr gefreut hat und somit auch nicht die vielen schlechten Erlebnisse von den Charakteren Verharmloste. Alles in allem aber ein Gutes Buch und eine interessante und neue Sichtweise auf die Leben der Frauen im Alten Griechenland. Die feministische und realistische Erzählung, sowie die Schreibweise haben mir besonders gut gefallen.
Eine poetische Neuinterpretation der griechischen Mythologie – mit kleinen Schwächen
Jennifer Saint erzählt in Ich, Ariadne die berühmte griechische Sage aus einer neuen, weiblichen Perspektive und verleiht der stummen Figur aus der Mythologie eine eigene, kraftvolle Stimme. Mit einem wunderschönen, poetischen Schreibstil erschafft sie eine Welt voller Tragik, Liebe und Widerstandskraft. Besonders beeindruckend ist die Beziehung zwischen Ariadne und ihrer Schwester Phaidra – eine enge, aber komplizierte Verbindung, die von Liebe, Missverständnissen und den Zwängen ihrer jeweiligen Lebenswege geprägt ist. Die Idee, die griechischen Mythen aus weiblicher Sicht zu erzählen, ist eine der großen Stärken des Romans. Er beleuchtet eindrücklich die Themen Mut, weibliche Unterdrückung, den Kampf um Selbstbestimmung und die Sehnsucht nach Glück – und das in einer von Männern dominierten Welt, in der Frauen oft nur eine Randnotiz sind. Allerdings hat der Roman auch seine Schwächen. Der Anfang zieht sich etwas in die Länge, was den Einstieg erschwert. Besonders für Leser*innen/Hörer*innen, die mit der griechischen Mythologie nicht vertraut sind, könnte es schwierig sein, direkt in die Geschichte einzutauchen. Zudem werden viele verschiedene Themen und Charaktere eingeführt, was es stellenweise herausfordernd macht, dem Geschehen zu folgen und alle Zusammenhänge sofort zu verstehen. Die vielen mythologischen Figuren und Bezüge sind zwar spannend, aber gelegentlich auch überfordernd. Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat, ist die sehr negative Darstellung der Männerfiguren. Natürlich sind viele der mythologischen Männerfiguren – Theseus, Minos, Dionysos – keine Helden im modernen Sinne, aber im Roman scheinen fast alle Männer letztlich schlecht oder grausam zu sein. Zwar gibt es Momente, in denen auch positive männliche Eigenschaften angedeutet werden, doch insgesamt bleibt das Bild sehr einseitig. Diese fast absolute Einordnung hat mich etwas gestört, da es den Eindruck vermittelt, als gäbe es in der Welt des Buches kaum Raum für Männer mit komplexeren oder auch positiven Charakterzügen. Außerdem hätte ich mir stellenweise noch mehr Ariadne gewünscht. Während die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, steht sie nicht immer so stark im Mittelpunkt, wie ich es mir erhofft hätte. Ihre innere Entwicklung, ihre Gefühle und Gedanken hätten an manchen Stellen noch intensiver ausgearbeitet werden können. Trotz dieser Kritikpunkte ist Ich, Ariadne ein beeindruckender Roman, der mit seiner Sprache und seiner feministischen Neuinterpretation klassischer Mythen überzeugt. Besonders für Leser*innen/Hörer*innen, die sich für griechische Sagen interessieren und eine neue, weibliche Perspektive darauf entdecken möchten, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Die Mischung aus Tragik, poetischer Sprache und einer nachdenklich stimmenden Erzählweise macht es zu einer lohnenden Lektüre/Hörbuch.
Beschreibung Als Tochter des kretischen Königs Minos wuchs Ariadne nicht nur mit den griechischen Sagen auf, sondern auch mit dem monströsen Minotaurus als Bruder. Ihr machthungriger Vater fordert jedes Jahr für den Minotaurus vierzehn Jugendliche als Opfer von Athen. Ariadne verfolgt das Geschehen mit Schrecken, bis sie sich eines Tages in Theseus, den Prinzen von Athen, verliebt, der dem Ungeheuer ein Ende bereiten will. Mit ihrer Hilfe gelingt Theseus die Heldentat und gemeinsam segeln sie in eine Zukunft in Athen, doch bei einem kurzen Aufenthalt auf der Insel Naxos begeht Theseus Verrat und lässt Ariadne alleine zurück… Meine Meinung Die Faszination der griechischen Mythologie erlebt seit Jahren eine Renaissance, sei es in der Jugendliteratur, der Comic-Welt, aber auch bei den Romanen für Erwachsene, bei denen auch weibliche Nebenrollen mit einer feministischen Betrachtungsweise in den Vordergrund gestellt werden (wie es z. B. Madeline Miller bravourös in »Ich bin Circe« bewiesen hat). Jennifer Saint reiht sich mit ihrem Roman »Ich, Ariadne« in diese Riege ein, denn sie erzählt den griechischen Mythos um den Minotaurus von Kreta und seinen Bezwinger Theseus aus der Perspektive der Ariadne, die keine unwichtige Rolle in dieser Geschichte einnimmt und es somit verdient hat in den Vordergrund zu treten, auf eine moderne Weise neu. Der berühmte Heldenepos entfaltet aus der weiblichen Sicht eine vollkommen andere Dynamik, denn hier stehen nicht die Heldentaten, Kriegsführung und Machthaberreien der Herrscher im Vordergrund, sondern die Auswirkungen dessen auf die Frauen und Familie. Früh lernt Ariadne durch Erzählungen diverser Sagen, dass oftmals die Frauen für die Verfehlungen der Männer von den Göttern bestraft wurden. Dieses Schicksal möchte sie auf keinen Fall teilen, zumindest schwört sie sich das, bis sie sich selbst von Theseus verraten sieht und hinter den Glanz seines Heldentums blickt. Nicht nur Ariadnes Schicksal wird von Jennifer Saint in den Fokus gerückt, sondern auch das schwere Los ihrer Mutter Pasiphae, die anstatt ihres Gatten Minos von den Göttern bestraft wird und Ariadnes Schwester Phädra erhalten eine Bühne. Die Botschaft von Jennifer Saint ist klar, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass die Kluft zwischen den leidtragenden Frauen und den fehlgeleiteten Männern nicht so stark schwarz-weiß dargestellt worden wäre. Ein ausgleichender Protagonist hätte der Geschichte sicherlich gutgetan und die auffallend „gewollte“ Nuance verhindert. Der Vergleich zu Madeline Millers »Ich bin Circe« drängt sich optisch sowie thematisch auf, jedoch zieht hierbei »Ich, Ariadne« direkt den Kürzeren. Losgelöst von dieser Gegenüberstellung ist Jennifer Saints Roman eine gelungene Neuinterpretation einer Erzählung aus der griechischen Mythologie, in der Umsetzung bleibt die Geschichte jedoch distanziert, wo Miller Nähe schafft und zum mitfiebern bewegt und oberflächlich, wo ›Circe‹ Tiefe und Nachdruck erhält. »Ich, Ariadne« ist ein absolut lesenswerter Roman für alle, die gerne in eine leicht zugängliche Geschichte aus der griechischen Mythologie abtauchen wollen und dabei offen für eine andere Perspektive, abseits des Heldentums sind. Fazit Jennifer Saint muss den Vergleich mit Madeline Miller nicht scheuen, lädt sie doch dazu ein, die althergebrachten Mythen der griechischen Sagen neu zu überdenken. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 27.03.2022
I have very mixed feelings about this book. In the first 150 pages, I had a hard time to keep reading, because Ariadne was such a dull character and the writing style a bit too old-style. However, once the retelling bit really set in on the exile island, the plot got more exciting. It was also interesting to read Ariadne's sister POV. From then one, I devoured the pages, but at the end, I found myself in the same reading slump because again, Ariadne's personality just couldn't excite me. Soo not sure if I would recommend it. For the Greek Mythology parts, definitely. But in my opinion, it cannot keep up with Madeileine Miller's retellings.
Tolles Buch
Die Geschichte von Ariadne ist aufregend, schön, spannend und traurig. Alles ist in diesem Buch vereint. Man bekommt einen Einblick in die griechische Mythologie. Die Charaktere sind greifbar, man fühlt mit ihnen mit. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ein wirklich tolles Buch.
I just finished this - and I have feelings! I was so excited about this book when I first heard about it. I preordered it, anxiously waited for its arrival and marveled at the beautiful cover (repeatedly, if I am honest). As a big fan of... well, whatever Madeleine Miller puts on paper, I so wanted to love this book. And I think I could have really liked it, had it not been for the misleading marketing. I am convinced that the publisher just did the book and the author a disservice here, for two reasons: 1) Madeleine Millers works are loved by so many people (and rightfully so!) that it is just not fair to directly compare a debut author to her. In doing so, the publisher made me expect to love the book just as much as I loved Circe, which, if we are honest, is a mark that is near impossible to hit. 2) "Feminist retelling"? I don't think so. I think we should all agree that just telling something from a woman's perspective doesn't make a narrative be feminist. In Ariadne, the men remain the strong characters, the decision makers, the persuaders, while the women are... dare I say it? Insufferably agreeable. These two problems are, however, marketing issues. So let me try my best to strip myself of all expectations I had prior to reading this book and look at it as objectively as I can possibly manage. The writing style? Beautiful. Stunning language, expertly described emotions. The plot? Didn't know where it was going and was featuring a whole nest of prime examples for one-dimensional characters. The ending? About as well thought-out as the end of this review.
I liked the book, but the ending was terrible. It was rushed and unsatisfying.
Ich, Ariadne von Jennifer Saint - eine Neu-Erzählung, die von Ariadne, der kretischen Prinzessin handelt. Ich kann verstehen, wenn Leser:innen vom Buch enttäuscht sind, wenn sie mit einer gewissen Erwartungshaltung und bestimmten Vorstellungen an das Lesen herangehen. Auch für mich war das Lesen stellenweise anstrengend und sehr frustrierend. An dieser Stelle soll auch erwähnt sein, dass das Buch teilweise durchaus enttäuschend ist: "Wenn es so weit war, würde ich wie Medusa sein, beschloss ich. Sollten die Götter mich eines Tages für die Taten eines Mannes zur Verantwortung ziehen, würde ich mich nicht verstecken wie Pasiphäe. Ich würde die Schlangenkrone tragen, und die Welt würde vor mir fliehen." Diese sehr inspirierenden Worte sagt Ariadne ziemlich zu Beginn der Erzählung. Leider kann ich nicht sagen, dass sie ihren - wie im Nachhinein deutlich wird - großspurigen Worten gerecht wird. Ariadne ist eigentlich durchweg ein nerviger und nahezu weinerlich Charakter, der so gut wie nie die Initiative ergreift. Und wenn doch, dann aus den falschen Gründen. Ariadne wirkt beinahe platt, leblos, wie eine Puppe ohne eigene Wünsche und Motive. "Naiv" beschreibt sie allerdings wahrscheinlich am besten (und das sage ich nicht, weil sie von Theseus verraten wurde). Unter Berücksichtigung des Buchtitels durchaus eine recht herbe Enttäuschung, da der Titel Ich, Ariadne wie eine Verheißung auf eine starke Protagonistin klingt. Trotzdem hat das Ausbleiben jener das Buch für mich nicht automatisch schlecht gemacht. Mir ist es sehr willkommen gewesen, dass nichts beschönigt wurde, nichts abgeändert, dass es kein harmloseres Ende gab oder ein weniger tragisches Schicksal, nur um eine Heldin zu etablieren. Die brutal unfairen Verhältnisse im Buch machen fassungslos und wütend - aber sie entsprechen auch der Wahrheit, oder? An vielen Stellen ist das Buch langatmig, doch zugleich habe ich mir immer die Frage gestellt "Was passiert als nächstes?" Jennifer Saint schafft es mit einem epischen Schreibstil, ganz im Sinne der klassisch anmutenden griechischen Sagen- und Mythenerzählung, neben Ariadnes Geschichte auch noch die einiger anderer Figuren nachzuerzählen. [Kleiner Spoiler] Am meisten gefallen hat mir das Kapitel aus Phädras Perspektive, dass sich rund um das Thema Mutterschaft dreht. Erwähnenswert finde ich ebenfalls, dass das Ende von Ariadnes Geschichte bereits am Anfang angedeutet wird. Somit wirkt es fast schon wie ein geschlossener, leider ironischer Kreis. [Spoiler Ende] Was mich dem Buch vier statt drei Sterne hat geben lassen, waren hauptsächlich die letzten hundert Seiten und die Tatsache, dass ich mich nach dem Lesen inspiriert und sogar tief bewegt gefühlt habe. Das Buch hatte eine anregende Wirkung auf mich. Die hier wiedergegebene Geschichte von Ariadne ist nicht nur die Geschichte einer einzelnen Frau, sondern von vielen, vielen leidenden und zu Unrecht gestraften Frauen. Dabei kommt nicht nur das durch Männer verursachte Leid zur Geltung, sondern auch der Hass und Neid der Frauen untereinander wird beleuchtet. Es gibt kein "Happy End" - was meiner Meinung nach auch völlig unangemessen gewesen wäre. Stattdessen versuchen die Frauen in dieser Erzählung das Beste aus ihrem leidgeprägten Schicksalen zu machen und ihnen mit hoch erhobenem Haupt entgegenzutreten. Auch wenn das Buch nicht meinen Erwartungen entsprach, so wurde ich am Ende doch positiv überrascht und ich bin gespannt auf weitere Werke der Buchserie.
5 ⭐️ from me! Beautifully written, moving and evocative.
Tolle Idee, aber Potenzial etwas untertroffen
„Ich, Ariadne“ ist gut geschrieben und liest sich gut weg. Ich finde es toll, wie die feministischen Themen in die Geschichte eingeflochten wurden. Die Idee dahinter hat mir richtig gefallen, aber irgendwie hat das Buch für mich nicht die Spannung aufgebaut, die ich mir gewünscht hätte. Beide Protagonistinnen blieben mir etwas zu eindimensional Trotzdem eine spannende und interessante Idee, feministische Themen mit der griechischen Mythologie zu verbinden und die ein oder andere Geschichte mal neu zu erzählen.
Das Buch hat mich so zerstört, dass ich davon überzeugt bin, dass es ein persönliches Problem mit mir hat.
Danke an NetGalley und den List Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig. Ariadne. Auf dich habe ich mich so unglaublich gefreut. Eine Nacherzählung eines griechischen Mythos, der Frauen in den Vordergrund stellt… das passt eigentlich perfekt zu mir. Ich liebe Mythologie und ich liebe Feminismus. Ich bin ein großer Fan von Madeline Millers „Das Lied des Achill“ und „Ich bin Circe“, und ich hatte gehofft, dass mich auch „Ich, Ariadne“ ähnlich begeistern wird. Es hat mir gut gefallen, aber es war doch kein Highlight wie erhofft. Worum geht es? Das erste Drittel des Buches ist der altbekannte Mythos: Ariadne als Prinzessin von Kreta hilft dem Prinzen Theseus aus dem Labyrinth des Minotaurus zu entkommen (der Minotaurus ist Ariadnes Halbbruder, der aus einer Verbindung ihrer Mutter mit einem Stier entstand; und Theseus ist im Labyrinth weil der König von Kreta den Krieg gegen Athen gewonnen hat und alle neun Jahre 14 Kinder von Athen als Tribut und „Futter“ für den Minotaurus anfordert). Theseus flüchtet mit Ariadne; aber dann lässt er sie auf der Insel Naxos alleine zurück. Nun gibt es mehrere Versionen in der Mythologie, wie es weitergeht. In diesem Buch hier erscheint Dionysos, der Gott des Weines, als ihr Retter, und wir erfahren über die Beziehung der beiden. Eine unerwartet große Rolle spielt auch Ariadnes kleine Schwester Phädra, die ebenfalls von Theseus aus Kreta gerettet wird, und in dem Denken aufwächst, dass Ariadne tot sei. Der Titel „Ich, Ariadne“ hat mich etwas fehlgeleitet, da es wirklich in fast gleichen Maßen um die beiden Prinzessinnen geht. Doch besonders im Vergleich mit Madeleine Millers Werken erscheint dieses Buch eher blass. Der Stil ist nicht so poetisch, und es konnte meine Aufmerksamkeit auch nicht so bannen. Wahrscheinlich hätte mir das Buch viel besser gefallen, wenn ich noch kein Madeline Miller Buch gekannt hätte. Also falls ihr ein riesen Madeline Miller Fan seid und hofft, dass dieses Buch genauso gut sein wird, werdet ihr ziemlich sicher enttäuscht werden. Es ist eine gute Geschichte; eine spannende Interpretation eines Mythos, aber kommt nicht an Achill oder Circe ran. Ich gebe 3,5 von 5 Sternen.
Fesselnd, mythologisch, interessant
In „Ich, Ariadne“ kommen viele Aspekte vor, die das ganze für mich zu einer fesselnden Geschichte gemacht haben: Eine starke, tolle Protagonistin, die in einer Zeit und Welt lebt, in der Frauen wenig zu sagen haben und in der ganz andere Regeln gelten als heute. Eine Atmosphäre, die den Leser in eine vergangene Zeit, nach Griechenland und in eine hohe Gesellschaftsschicht entführt. Eine Geschichte, die spannend ist und so viele Wendungen und Ideen enthält, dass man nie sicher weiß, was als Nächstes passiert. Und eine Story, die nicht immer auf Happy End zielt, sondern realistisch, hoffnungsvoll und gnadenlos ist. Und genau das macht ein bisschen den Flair des Buches aus. Und natürlich der Bezug zur griechischen Mythologie, der die Geschichte von Ariadne perfekt untermauert. Es geht um Helden, um Familie, um Verrat und um Selbstbestimmung. Und daraus bildet sich ein Buch, das ich sehr empfehlen kann. Ich muss eingestehen, dass ich am Anfang noch etwas gebraucht habe, um in den Stil des Buches rein zu kommen und es gibt vielleicht ein paar nicht ganz perfekte Kleinigkeiten, weshalb ich nicht 5 sondern 4,5 Sterne geben würde, aber im ganzen ist es ein wirklich tolles Buch.
Was für eine Geschichte
Da ich über Ariadne noch nichts gelesen habe, bin ich unvoreingenommen in die Story rein. Und mir fehlen die Worte. Meine hohe Bewertung sagt einiges. Ich denke jeder von uns kann jugendlich, törichte Verliebtheit nachvollziehen und sich mit den Charakteren identifizieren. Die Schreibweise war wundervoll. Auch das die Erzählung immer Mal aus der Sicht ihrer kleinen Schwester Phädra wiedergegeben wurde war schön. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der griechische Mythologie mag. PS.: Götter-ganz besonders die männlichen- sind Arschlöcher ❤️
Griechisches Heldenepos mit Frauen in den Hauptrollen .
Ich habe schon die Geschichte über Circe gelesen und war begeistert , eine mitreißendes Abenteuer einer jungen Frau , die von ihrer Familie verstoßen wird. Und in diesem Buch begleiten wir die Nichte von Circe , die Schwester des berühmten Minotauros. Ariadne wächst am Hof von Minos auf und muss miterleben, wie ihre Mutter das Opfer von den Launen der Götter wird . Immer wieder prägen solche Ereignisse Ariadnes Leben und sie kommt zu dem Schluß, das auch wenn Männer die Götter verärgern. Oft die Frauen die leidtragenden am ende sind . Durch einen Betrug auf eine Insel zum Sterben zurück gelassen, trifft sie den Gott Dionysos. Dieser hilft ihr auf der Insel zu überleben und Ariadne überlegt ob Sie Ihre Einstellung zu den Göttern überdenken muss. Wem die Geschichte um Circe gefallen hat , der macht mit diesem Buch keinen Fehler. Ich habe es kaum aus der Hand legen können, eine bitterschöne Geschichte über den Status des Frauen im alten Griechenland und das sie nur zu oft zwischen die Fronten von Göttern und eingebildeten Männern kommen. 💙
Griechische Mythologie aus Sicht der Frauen 💕
Ich wollte schon immer mal die legendäre Minotauros Story lesen, die endlich mal die Sicht der Prinzessin Ariadne von Kreta erzählt. Denn ohne sie hätte Theseus den Minotaurus niemals bezwingen können. Ich sage nur Faden duh ✨️ Dieses Buch zeigt auf was historische Geschichtsschreiber gern unter den Teppich kehren: Frauen und ihre Taten, wo Männer sie überstrahlen. Wie es in Ariadne aussah: ihren Wunsch ihrem tyrannischen Vater gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Phädra zu entkommen ehe das Schicksal sie trennte. Sie verliebt sich in einen jungen Helden der sie jedoch kalt zurücklässt nachdem er bekam was er wollte. Ich wusste nicht dass es eine zweite POV von Phädra gab, aber das rundete das Buch gut ab. Jedoch hatte es seine Längen musste ich sagen. Die Geschichte zieht sich über 10 Jahre die innerhalb von wenigen Kapiteln abgefrühstückt werden. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Auch das wirklich ALLE Männer in dem Buch böse sind fand ich etwas übertrieben. Ich versteh schon das Ariadne und den Frauen mehr Spielraum gegeben wurde, was sie auch alle verdienen, aber das hier alle Männer böse waren (bis auf vielleicht 2 die dann auch leider von der Bildfläche verschwanden) fand ich komisch. Meine Meinung. Ich empfehle das Buch weiter für alle, die hinter die Kulissen schauen wollen in Bezug auf griechische Mythologie 🏛✨️🫧
Ariadne be like: My father is a terrible person as well as every other men and women have to sufer because of them - i will never ever let this happen to me *He has green eyes* Oh my gods. I LOVE HIM. Nevermind I will risk everything for him *5 seconds later* He wants to kill me and I just barely survive it - that's it, I am totally done with men for eternity *He has golden hair* Well... he must be the one exception- ^He is not like other men^ *10 seconds later* Turns out he actually is like the other men And I am now for real dead. And because this is supposed to be a story about me and my sister - guess what happend to her¿
Hält nicht, was es verspricht.
Die Rezension kann Spoiler enthalten. Ich hatte hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Zunächst bin ich nicht gut in die Geschichte reingekommen. Spannende Szenen sind leider nur von kurzer Dauer und darüber hinaus selten, danach geht es eher langatmig voran. Ariadne als Charakter ist mir auch nicht sonderlich sympathisch. Sie will unbedingt an das Gute im Menschen glauben (was erst einmal nichts Schlechtes ist), das geht leider so weit, dass einem ihre Naivität schnell auf die Nerven geht. Ihre jüngere Schwester Phaedra denkt weitaus kritischer, sie fand ich als Charakter auch sehr viel interessanter und war froh, als mehr Einblicke in ihr Leben gegeben wurden. Das hat es immerhin etwas spannender gemacht. Der Klappentext hält auch nicht, was er verspricht. Dort heißt es, Ariadne nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Gesehen habe ich davon allerdings nicht viel. Ariadne ist eigentlich zu jedem Zeitpunkt abhängig von einem Mann. Erst Minos, dann Theseus und Dionysos. Der Anfang ist schon interessant gestaltet, doch die Szenen mit Theseus fand ich nicht gelungen. Die Anziehung wirkte falsch und unecht. Einen richtigen Spannungsbogen konnte ich nicht entdecken. Die geschwisterliche Beziehung von Ariadne und Phaedra war zu Beginn ganz schön, doch man hat schnell gemerkt, dass sie sich mit den vergangenen Jahren auseinadergelebt haben. Das war realistisch und das fand ich auch gut so. Phaedra, die ich am Anfang noch mochte, wurde mir mit der Zeit jedoch auch immer unsympathischer, weil sie sich so stark beeinflussen ließ. Sehr schade. Die letzten knapp 60 Seiten sind spannender, aber leider macht das die langatmigen Seiten zuvor nicht wett. Obwohl der Schreibstil angenehm ist, konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen.
Der Vergleich liegt zwar nahe, aber Jennifer Saint kommt leider nicht annähernd an Madeline Miller heran! Also weiter sehnsüchtig warten, bis die Queen der griechischen Mythologie Retellings ihr nächstes Buch veröffentlicht
Sehr schönes Retelling
Da ich recht gut Bescheid weiß über die Griechische Mythologie war vieles nicht neu; aber dennoch hatte ich nicht mit diesem Ende gerechnet. Lohnt sich auf jeden Fall zu lesen, wenn man etwas für Griechische Mythologie übrig hat!
Absolute Empfehlung, wenn man sich für die griechische Mythologie interessiert. Schöner Schreibstil und Charaktere gut geschrieben
Tolle Aufarbeitung Ariadnes (und Phaidras) Geschichte in einer männer-/götterdominierten Welt. Leicht zu lesen und spannend von Anfang bis Ende. Manchmal fand ich die poetische Sprache nur ein wenig zu gebaut.
Leider sehr schwache Erzählung zu diesem doch eigentlich starken Mythos!
Ich hatte hohe Erwartungen zum Mythos über Ariadne, Theseus, dem Minotauros und dem Gott Dionysos. Den Einstieg fand ich nicht schlecht, doch leider lässt es sehr schnell nach. Obwohl die Erzählperspektive abwechselnd aus Ariadnes und Phaedras Sicht geschrieben wird, wird es schnell sehr langatmig. Ich konnte überhaupt nicht mit Ariadne mitfühlen. Ihre Beziehung zu Dionysos wurde einfach vorgespult, es gab auch hier keinerlei Emotionen. Ich dachte, Ariadne wird hier als eine starke Heldin präsentiert, die zu einer Göttin aufsteigt. Dem ist leider überhaupt nicht so… sie lebt gedankenlos vor sich hin, setzt sich nicht für ihre Schwester ein, und das Ende war wirklich enttäuschend und nichtssagend.
Wunderschön!
Jennifer Saint kommt, finde ich, sprachlich nicht an die Schönheit von Madeleine Miller („Circe“, „Das Lied des Achill“) heran. Aber „Ariadne“ beschwört genauso das Bronzezeitalter und die Götter und Monster herauf! Ich frag mich nur, ob man es immer mit „Mein Leib schwoll an“ beschreiben muss, wenn eine Frau schwanger wird 😅

"Damals wusste ich noch nicht, dass ich auf eine grundlegende Wahrheit des Frauseins gestoßen war: Ganz gleich, wie tadellos unser Leben war, die Leidenschaften und Begierden der Männer konnten uns jederzeit in den Ruin stürzen, ohne dass wir etwas dagegen zu unternehmen vermochten." Ein rundum schönes, kurzweiliges Buch mit vielen Wendungen. Der Roman vereint sachliche Inhalte zur griechischen Mythologie und Ariadnes Lebensgeschichte. Es blieb bis zum Ende spannend (trotz gewissen mythologischen Vorwissen) und lässt auch tiefgründige Gedanken zum Thema Geschlechterrollen, Frauen und Männerbilder zu.
















































