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Description
'I love this book!' Rainbow Rowell
'... a tender, funny, absolutely heart-holding novel about a boy who is forced to share his room with his lifelong crush for fifteen days. It's a gay romance that would have changed my world if I'd read it as a teen.' David Levithan
Felipe doesn't believe someone like Caio could ever fall for someone like him. But over the next fifteen days, everything will change ... If you love Rainbow Rowell and Heartstopper, you'll fall for this body-positive love story about the assumptions we make about each other, and the bravery you need to be yourself.
Felipe is fat. And he doesn't need anyone to remind him, which is, of course, what everyone does. That's why he's been waiting for summer: a break from school and the classmates who tease him incessantly. His plans include catching up on TV, finishing his TBR pile, and watching YouTube tutorials on skills he'll never actually put into practice.
But things get a little out of hand when Felipe's mom informs him that Caio, the neighbour kid from apartment 57, will be spending the next fifteen days with them while his parents are on vacation. Felipe is distraught because A) he's had a crush on Caio since, well, for ever, and B) Felipe has a list of body image insecurities and absolutely NO idea how he's going to entertain his neighbor for two full weeks.
Suddenly, the days ahead of him that once promised rest and relaxation (not to mention some epic Netflix bingeing) end up bringing a whirlwind of feelings, forcing Felipe to dive head-first into every unresolved issue he has had with himself - but maybe, just maybe, he'll manage to win over Caio, too.
A queer love story for anyone who's ever got into a pool with their shirt on.
'It's a sweet, funny, warm-hearted gem of a story - exactly the sort of thing the world needs right now!' Simon James Green
Book Information
Posts
Tolles Jugenbuch
Ein schönes Jugendbuch mit queeren Charakteren, welches in Brasilien spielt. Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Es ist ganz anders,als ich es erwartet hatte, aber dennoch einfühlsam und mit tollen Charakterentwicklungen. Die Danksagung war sehr berührend und macht den Autor noch sympathischer.
Süße queere teen love story
Ich hatte es schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste, nun endlich aus der Bibliothek ausgeliehen. Super süße Geschichte, empowernd, liebevoll erzählt. Im Nachhinein hätte ich es lieber im Brasilianisch-Portugiesischen Original oder in der Englischen Übersetzung gelesen. Die deutsche Fassung wurde aus unerfindlichen Gründen aus dem Englischen übersetzt, was bei so großen Sprachen wie dem Brasilianisch-Portugiesischen eher unüblich ist und mich auch sehr überrascht hat. Beim Lesen merkt man es an einigen Stellen, dass nicht das Original vorlag. Trotzdem ein sehr schönes und lesenswertes Buch.
Inhalt: Felipe ist 17 und dick, das ist kein Geheimnis. Doch seine Mitschüler müssen ihn immer wieder daran erinnern. Endlich sind Ferien und Felipe hat seine Ruhe- denkt er. Denn plötzlich eröffnet ihm seine Mutter, das der Nachbarsjunge Caio für 15 Tage bei ihnen einzieht. Caio, in den Felipe schon ewig verliebt ist. Aber dazu kommen noch Unsicherheiten und Felipes Schüchternheit . Meine Meinung: Dieses Buch behandelt die wichtigen Themen Homophobie und Bodyshaming. Jedoch ist es auch einfach eine schöne Liebesgeschichte ohne unnötiges Drama, die vielen Jugendlichen bestimmt Mut machen kann. Ich habe das Buch sehr geliebt und kann es absolut empfehlen. 322 Seiten 5/5⭐️

Absolutes Herzensbuch
Was dieses Buch absolut sympathisch macht, es greift eine männliche, dicke und queere Figur auf. Hier werden alle Grenzen gesprengt. Wir lesen die Geschichte aus der Sicht von Felipe. Dadurch erfahren wir als Leser, ziemlich viel von seinem Inneren. Er selber beschreibt sich als fett und unansehnlich. An sich selber findet er nichts Positives, denn er macht all was r ist, von seinem Körper abhängig. Leider leidet darunter auch sein Selbstbewusstsein, denn er hat keines. Er schränkt sich selber ein, indem er nicht Schwimmen geht, oder mit Menschen spricht. Felipe ist dabei eine ganz tolle Person, eine die das Herz am rechten Fleck hat, doch leider erfahren dies viel zu wenig Menschen, weil er diese nicht an sich heranlässt. Caio, der für 15 Tage bei Felipe einziehen wird, hat auch einen Komplex. Auch wenn Caio schlank ist, kämpft er selbst mit Komplexen. Mit anderen wie Felipe, die Caio aber trotzdem zum Außenseiter machen. Er ist super sympathisch und ein toller zweiter Charakter. Je mehr Zeit die beiden Jungen miteinander verbringen, desto mehr kommen sie aus sich heraus. Desto mehr öffnen sie sich dem anderen gegenüber. Felipe wird mutiger und versucht seinen Körper zu akzeptieren wie er ist. Ich mochte, die beiden sehr. Sie sind zwei wahnsinnig tolle Charaktere, die ergänzt werden um Felipes Mutter, die absolut herzensgut ist und ihrem Sohn alles von den Augen abliest oder aber Caios beste Freundin. Da dieses Buch Positivity ausstrahlen soll und verkörpert, kommen negative Personen nur ganz seltenvor und nehmen kaum Raum ein. Dieses Buch strahlt und strotzt nur so, vor Charterern, die zwar Probleme haben, aber grandios von ihrem Wesen sind. Auch wenn Felipe, der Hauptcharakter ist, erfahren wir recht viel über Caio. Die beiden ergänzen sich wie ein Puzzle. Der Schreibstil unterstreicht das Ganze noch einmal. Denn er ist leicht lesbar, einfach und simpel, so dass man nur so durch die Seiten fliegen kann. Man kann dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal in dieses eingetaucht ist. Etwas, was ich sehr positiv finde. Ich mochte auch die Wahl des Stilmittels. Das Buch wird aus der Sicht von Felipe erzählt, was es uns als Leser ermöglicht, viel von seinem Inneren, von seinen Konflikten und von seinen Gefühlen zu erfahren. So kann man aber auch sehen, dass er stärker wird. Das sein Selbstbewusstsein wächst und er anfängt sich zu akzeptieren zu lieben. Alleine diese Entwicklung ist wunderschön anzusehen. Zur Story verrate ich nicht ganz so viel. Allerdings ist das Thema etwas, was viele Menschen bewegt. Denn kaum jemand entspricht der Norm. Was aber ist die Norm? Jeder Körper ist anders, ob dick oder dünn, groß oder klein. Wir müssen lernen uns so zu lieben, wie wir sind. Deswegen sind die zentralen Themen in diesem Buch „Body Positivity“, Familie, Freundschaft und Liebe. Allerdings geht mit diesen Themen auch Mobbing einher. Alleine deswegen lohnt es sich schon dieses Buch zu lesen. Denn es zeigt uns, was Kommentare mit einem Menschen machen können, was es bedeutet zu lernen sich selbst zu lieben und was es heißt Unterstützung zu erfahren. Felipe, lernt nicht nur sich selbst zu lieben und akzeptieren, sondern findet vielleicht auch sein Happy End? Dieses Buch betreibt kein fingerpointing, sondern nimmt uns mit auf die Reise. Die Reise zu einem neuen Lebensgefühl, zu einem neuen ICH, zu mehr Selbstliebe. Ein Buch so positiv wie das zentrale Thema. Meine Bewertung: 5 Sterne Ein Buch, welches mich komplett überrascht hat. Eines, was so viel Energie ausstrahlt, was so viel transportiert und was gänzlich begeistert. Wir leiden mit Felipe, wir weinen mit Felipe, wir lieben mit Felipe und freuen uns über jeden Schmetterling. Man nimmt eine positive Entwicklung war, sieht in wachsen und bekommt wahnsinnig viel zurück. Ein Buch, welches Themen wie bodypositivity, LGBTQA*, Familie, Freundschaft und Liebe aufgreift, das ganze verpackt in einer zuckersüßen Geschichte, die jeden einzelnen begeistern wird.

Felipe ist dick, das weiß er selber. Auch seine Klassenkameraden lassen keine Gelegenheit aus, um ihn daran zu erinnern. Darum ist er froh, dass jetzt Ferien sind: endlich kann er in Ruhe Serien schauen und lesen ohne sich dumme Sprüche anhören zu müssen. Doch dann eröffnet ihm seine Mutter, dass ihr Nachbar Caio 15 Tage bei ihnen wohnen wird. Katastrophe! Felipe ist schon ewig in ihn verknallt, wie soll er eine so lange Zeit auf engstem Raum mit ihm aushalten? All das wäre ja schon kompliziert genug, wären da nicht noch zusätzlich seine Schüchternheit und jede Menge Unsicherheiten. Ich habe „15 Tage sind für immer“ von Anfang an geliebt. Wir erleben die Geschichte aus Felipes Sicht, der hin und hergerissen ist zwischen seiner Begeisterung für Caio und der Angst etwas falsch zu machen. Dabei ist er so ein lieber Kerl, der zwar manchmal ein bisschen grumpelig rüberkommt, aber ein Herz aus Gold hat. Er ist so viel liebenswerter und witziger als er es selber für möglich hält. Auch Caio, dessen beste Freundin Beca und Felipes Mutter sind tolle Charaktere, jeden von ihnen habe ich sofort ins Herz geschlossen. Das brasilianische Setting hat mir sehr gefallen. So erfährt man auch ein bisschen etwas über das Land, die Mentalität der Menschen und deren Einstellung zur Homosexualität. Die gesellschaftliche Toleranz scheint dort doch eher gering zu sein. Das Buch behandelt auf einfühlsame und authentische Weise wichtige Themen wie Homophobie, Bodyshaming und Body Positivity, Mobbing, Unsicherheiten und mangelndes Selbstwertgefühl sowie Therapie. Familie, Freundschaft und Liebe spielen natürlich ebenfalls eine große Rolle. Trotz dieser ernsten Themen ist es für mich aber irgendwie auch ein Wohlfühlroman. Er ist sehr emotional, humorvoll und dennoch manchmal ziemlich schmerzhaft.

Wundervoll ehrlich und herzerwärmend
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite tief berührt. Vitor Martins erzählt mit viel Feingefühl, Humor und emotionaler Tiefe eine queere Coming-of-Age-Geschichte, die so viel mehr ist als nur eine Sommerromanze. Die Hauptfigur Felipe wirkt unglaublich authentisch, verletzlich, nachdenklich und gleichzeitig stark. Besonders gefallen hat mir, wie Themen wie Körperbild, Selbstakzeptanz und Identität behandelt wurden. Ehrlich, sensibel und niemals klischeehaft. Ein warmes, kluges Buch, das zum Nachdenken anregt und gleichzeitig Hoffnung schenkt. Absolute Empfehlung!
Felipe, der von seinen Mitschüler aufgrund seiner Körperform gemobbt wird, freut sich auf die Ferien. Er kann dann seinen Lieblingsbeschäftigungen Serien schauen und viel Lesen nachgehen. Der erzählt ihm seine Mutter, dass der Nachbarsjunge Caio 15 Tage bei ihnen wohnen wird. Er ist in Caio verliebt und seine Liste an Unsicherheiten ist lang. Eine wunderschöne Geschichte. Meine erste LGBTQIA+ Geschichte und ich habe mich direkt in dieses Genre verliebt.

Die Geschichte von Felipe der über sich selbst sagt das er „fett“ ist und seinen Nachbarn Caio brachte mich immer wieder zum schmunzeln und lächeln. Eine queere Geschichte wo mal andere Körperformen als idealisierte Vorstellungen beschrieben werden ist bitter notwendig. Es fühlt sich in vielen Punkten leicht und herzlich an wobei die Probleme und Ängste der beiden immer wieder Thema sind. Es ist, wie der Titel vermuten lässt nur ein Ausschnitt von 15 Tagen die ich erleben kann von den beiden und deshalb hatte ich manchmal den Eindruck das langanhaltende Konflikte nur oberflächlich erwähnt worden sind. Da hätte ich gerne mehr erfahren wie z.B die Beziehung von Caio zu seiner Mutter oder der psychischen Gewalt der Felipe in der Schule ausgesetzt ist. Wie geht es da weiter? Auch hier wie bei allen guten Büchern wäre ein zweiter Teil was ganz tolles. Die Geschichte um die beste Freundin von Caio würde auch ein eigenes Buch verdienen.
Wenn neue Own-Voice-Bücher erscheinen, bin ich jedes Mal drauf und dran, sie mir zu kaufen. Einfach weil vor allem Geschichten, in denen es beispielsweise um ein schwules Pärchen geht, die aber von einer heterosexuellen Frau geschrieben wurden, oft nicht die Wirklichkeit, sondern eine idealisierte Version davon repräsentieren. Doch wie im Klappentext schon angedeutet, geht es nicht ausschließlich um eine queere Liebesgeschichte. Auch Themen wie Body Positivity, Mobbing, Trauer und Trauerbewältigung spielen eine Rolle. Felipe ist der Protagonist und als solcher war er mir von der ersten Seite an sympathisch. Er hat einen so tollen Humor, der mich während des Lesens häufig mal zum Schmunzeln gebracht hat. Ebenfalls bemerkenswert fand ich es, dass sein Übergewicht nicht als etwas grundsätzlich Schlechtes dargestellt wurde. Klar, er wird in der Schule gemobbt und ist selbst super unsicher mit sich und seinem Körper, aber zu Hause wird er so liebevoll unterstützt! Es geht nun mal um Body Positivity. Und – das möchte ich unbedingt einmal anmerken an dieser Stelle – das heißt in diesem Fall nur, mit dem eigenen Körper ins Reine zu kommen. Es heißt NICHT, dass schweres Übergewicht als gesund dargestellt wird. Diesen Spagat hat Vitor Martins meines Erachtens super hinbekommen. Wie Felipe und Caio miteinander interagiert waren, war einfach total süß. Auch dass Caio selbst oft unter den Kommentaren seiner Mitschüler leidet, hebt ihn auf eine sehr realitätsnahe und authentische Ebene. Das Verhalten von Menschen, andere wegen ihres Aussehens oder ihrer Sexualität zu bewerten, wird kritisch hinterfragt und sorgt hoffentlich auch bei vielen (jugendlichen) Leser*innen für mehr Akzeptanz. Einzig dass man nicht erfährt, wie Caios Mutter auf dessen Outing reagiert, ist etwas schade. Er macht sich so große Sorgen deshalb und dann nicht mal in einem Epilog mitzubekommen, ob die Reaktionen positiv oder negativ sind, ist schon ein bisschen schade. Nichtsdestotrotz wurde sehr feinfühlig mit allen Themen umgegangen, die in diesem Buch angesprochen wurden. Fazit „Fünfzehn Tage sind für immer“ ist ein erfrischendes queeres Jugendbuch, das trotz der vielen eher düsteren Themen locker und leicht erzählt wird, was unter anderem an dem tollen Humor liegt, der mich beim Lesen zum Schmunzeln gebracht hat.
Süße Geschichte mit einer wichtigen Massage
Ich fand die Story sehr entzückend. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass Themen behandelt werden, die man nicht so häufig findet. Es handelt ganz viel um das eigene Körperbild, Bodyshaming, Selbstliebe. Die Love Story war eher nebensächlich, was aber überhaupt nicht schlimm war. Mir hat es sehr gut gefallen.
Das buch is sehr cute! :D
Manche leute würden das buch maybe als etwas kitschig sehen - aber ich persönlich finds mega gut! War mal eine Abwechslung von den Sachen die ich sonst zurzeit lese, und ich bin ganz ehrlich froh es gekauft zu haben. Der einzige Grund wieso ich nur 4 Sterne gebe ist weil der Schreibstil an ein paar stellen nicht so meins war, aber das ist ja nur reine Meinungssache und hat mich im Endeffekt auch nicht zuuu dolle gestört. Sonst würde ich es trotzdem auf jeden Fall weiterempfehlen! :) (Btw sehr random nochmal am rande, aber ich mag auch das cover sehr!)
Eine sehr süße queere Liebesgeschichte, zwischen zwei jungen Menschen. Die Geschichte ging einfach so runter. Es ist nicht sehr aufregend. Ohne wirkliches Liebesdrama. Es hat trotzdem Spaß gemacht und vielleicht genau deswegen, weil nichts künstlich aufgebaut wurde. Es war witzig, nerdig und süß. Aber auch deep an manchen Stellen. Es tat weh, den Selbsthass von Felipe mitzuverfolgen und Caios Probleme. Und die Nebencharaktere hatten auch ihre kleinen Geschichten und waren nicht einfach nur blasse Gesichter. Für mich tatsächlich 5 Sterne, weil es nichts auszusetzen gibt, auch wenn es jetzt nichts "krasses" war mit unerwarteten Plottwist. (Mein Cover sieht anders aus als hier und ich habe keine Ahnung warum)
Eine wunderbar leichte und doch emotional berührende Geschichte über zwei Nachbarjungs in Brasilien, die nicht nur die Liebe, sondern auch ein Stück sich selbst finden. Besonders gefallen hat mir der lockere, witzige Schreibstil und dass das Gefühl des "Akzeptiert-Werdens" in jeder Zeile steht. Es zeigt sich in der Beziehung zur Mutter, in der Freundesgruppe und in der Bindung der Jungs zueinander. Die perfekte süße Liebesgeschichte für den Sommer! 🌈❤️✨️
Süße Geschichte.. .
Das Buch war eine richtige süße Lovestory zwischen zwei Jungs. In den einzelnen Seiten waren humorvolle Witze zu lesen, und ein toller Schreibstil. Felipe tat mir leid, aber am Ende war er total mutig und selbstbewusst. Dass er so gemobbt wurde, hat er nicht verdient. Aber am Ende hat er gelernt, dass er sich für sein Gewicht nicht schämen muss. Und das fand ich gut. Auch wie die Kinder zu ihm aufgesehen haben. Fand ich einfach toll. Und sein Nachbar war voll süß, und lieb. Und hat ihm Mut gegeben. Süße Story, in der man sich vertiefen kann, und auch vieles lernen kann. Das Buch empfehle ich.
Wholesome, Body positivity, cute.
Eine sehr süße Young Adult Liebesgeschichte. Die aber auch ernste Themen wie Fat Shaming, Body Positivity, Homophobie und Mobbing behandelt. Und wie wichtig es ist sich selbst zu lieben. 💚 Habe mich in vielen Sachen selbst wieder gefunden 🥰 was mich dann sehr berührt hat. 🥹
eines meiner highlights im jänner 2024!
wollte es nicht aus der hand legen und habe es in einem durchgelesen. ich konnte mich in die personen hineindenken, hatte das gefühl live dabei zu sein und konnte alle emotionen nachvollziehen. meinem jugendlichen ich würde ich dieses buch empfehlen, denn die darin enthaltenen botschaften sind so wichtig!
Ich bin nicht warm geworden mit dem Buch 🩵💛
Ich habe lange gebraucht um in die Geschichte einzutauchen aber richtig eintauchen konnte ich auch irgendwie nicht. Der Schreibstil hat mir auch nicht sonderlich gefallen, in Teilen wurde der Leser angesprochen. Die Handlung und Themen die angesprochen wurden, waren gut und auch gut rübergebracht. Wichtig waren sie auch! Das Ende war ein bisschen offen man weiß wie es weiter gehen könnte, hat aber keinen schönen Abschluss. 🩵💛
Von Body Positivity, Freundschaft und Liebe
"Vielleicht war ich immer so beschäftigt damit, nicht unglücklich zu sein, dass ich nie einen Weg gefunden habe, glücklich zu sein." 📓 "15 Tage sind für immer" von Viktor Martins ist ein Own Voice Roman, der uns die Geschichte von Felipe erzählt. Felipe ist 17 Jahre und dick, seine Mitschüler werden auch nicht müde ihn daran zu erinnern. Zum Glück sind gleich Ferien und er kann den ganzen Tag lesen und Serien schauen. Wenn nicht auf einmal Caio in seiner Wohnung auftauchen würde und seine Mutter ihn eröffnet, dass dieser die nächsten 15 Tage bei ihnen bleibt. Alles kein Problem, wenn Felipe nicht verliebt wäre in Caio seit... Naja irgendwie schon immer. 🦩 Ich habe das Buch an einem Abend verschlungen. Muss ich mehr sagen? Die Geschichte der zwei Jungs hat mich absolut gefesselt, hat mich zum Lachen und manchmal auch zum weinen gebracht. 🦩 Locker und einfühlsam schreibt der Autor über Mobbing, queer sein, Body Positivity, Familie und Freundschaft. Tiefgründig und authentisch, ohne zu belehren, ohne Effekthascherei. 🦩 Felipe auf seinem Weg zu begleiten, sich selbst mehr zu Lieben, hat mich bewegt und zu sehen, wie sein Umgang mit Caio sich dadurch verändert, war wunderschön. 💜 " Verliebe dich nie in jemanden, der dir nicht das Gefühl gibt, schön zu sein. ... Selbst wenn du mit verstrubbelten Haaren und Kissenspuren im Gesicht aufwachst, fühlst du dich trotzdem schön, weil du mit jemandem zusammen bist, der nicht jeden deiner Fehler aufzeigt. ... Denn der Mensch, der nicht an der Oberfläche hängenbleibt, sieht das Beste in dir." 💜 Eine süße Lovestory, die die Schattenseiten nicht verschweigt und Lichtblicke bereithält.

Ich möchte nur sagen das man dieses Buch braucht.
Ich bin 20 und dieses Buch hat mir so viel Kraft gegeben. Hab es die letzten Zwei Tage verschlungen und wollte einfach wissen was zwischen den beiden Jungs passiert. Die Story ist so spannend und tiefsinnig und meiner Meinung nach ist es für denn was der sich nicht ganz wohl fühlt und Ein wenig Mut in seinen Leben braucht. Ich wünsche es hätte es schon früher gehen als ich Jünger war . Aber bin jetzt trotzdem es gefunden zu haben. Der Autor hat wirklich eine wunderschöne Geschichte über selbst Liebe geschrieben .
Im Buch geht es um Felipe. Felipe hat leider einige Probleme und die meisten sind darauf zurückzuführen, dass er dick ist. Nicht dass das selber das Problem wäre, aber die spitzen Kommentare seiner Mitschüler machen ihm doch zu schaffen. Deshalb freut er sich auch sehr auf die Ferien, wo er sich keine blöden Kommentare anhören muss. Leider wird es doch nicht ganz so entspannt wie erhofft, da Felipes heimlicher Schwarm (und Nachbar) Caio bei ihm unterkommen soll. Felipe hat so seine Schwächen mit der Kommunikation mit ihm, aber zum Glück hat er ja jetzt ganze fünfzehn Tage Zeit um besser darin zu werden.. Die Charaktere sind echt toll. Felipe ist wirklich eine unfassbar sympathische und witzige Person. Man kann sich gut mit ihm identifizieren und nachempfinden, wie er sich fühlt. Seine inneren Gefühle werden sehr gut dargestellt. Außerdem gibt es viele einzigartige Informationen, die man über Felipe lernt, welche theoretisch nicht nötig gewesen wäre, ich persönlich aber wirklich toll fand. Caio selbst lernt man auch immer und immer besser kennen. Es ist schön zu sehen, wie er sich immer und immer mehr öffnet und die zarte Liebe zwischen den beiden erblüht. Auch die Nebencharaktere sind wunderschön ausgearbeitet. Wobei ich Felipes Mutter da extra hervorheben muss. Sie ist wirklich ganz fantastisch und zu sehen, wie sie Felipe und auch Caio behandelt, hat mein Herz zum Schmelzen gebracht. Die Geschichte selber handelt von der zarten Liebe, die zwischen den beiden Jungs entsteht und auch von Selbstakzeptanz. Sie wird wahnsinnig stark von den Charakteren getragen. Das Buch schafft es, sehr ernste Themen wie Homofeindlichkeit und Fettfeindlichkeit stark anzusprechen und trotzdem wird die Geschichte nicht zu schwermütig, sondern bleibt wirklich herzergreifend. Insgesamt musste ich während der Geschichte ständig grinsen, sie war wirklich zauberhaft. Das Buch behandelt schwierige Themen und bleibt dabei in meinen Augen ein absolutes Wohlfühlbuch. Wer in Stimmung ist mal wieder etwas zauberhaft Süßes zu lesen, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.
Schöner Jugendroman
Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch anfangt, dass gar nicht geplant war, und es dann nicht mehr aus der Hand legen könnt? - Genau so ging es mir hier. Ich mochte das Buch sehr. Es hat zwar einen sehr eigenwilligen Schreibtstil, da es komplett aus Felipes Sicht erzählt wird und dieser regelmäßig die Grenze durchbricht und direkt den Reader direkt anspricht. Dabei schweift er viel aus und gibt Erklärungen, die bei einem normalen Erzählfluss wohl ausgeblieben wären. Aber gerade das ist sicherlich auch sehr ansprechend für die eigentliche Zielgruppe des Romans, da hier viele Themen behandelt werden, mit denen sich Teenager auseinander setzen, wenn sie sich selbst finden wollen. Außerdem werden ernste Themen behandelt wie Bodyshaming, Mobbing und die Empfindung der eigenen Sexualität 🧡 Zuerst wusste ich nicht, wie genau ich den Protagonisten greifen sollte, doch mit jeder Seite ist er mir ein bisschen mehr ans Herz gewachsen. Zumal ich mich ab und zu dabei ertappt habe, dass ich mich selbst in ihm gesehen habe. Aber alte Teene-Problematik, einfach mal was laut aussprechen bzw ein klärendes Gespräch führen, ist nicht so einfach. Außer man versteckt sich in der Dunkelheit. Es wurde wirklich toll mit den Ängsten und Problem aller Beteiligter umgegangen und gezeigt, dass auch wenn man nicht aussieht wie alle, oder gerade wenn man so aussieht, jeder sein eigenen Päckchen zu tragen hat und man einen Weg damit finden muss, wie er oder sie damit umgehen kann. Das Buch hat mich auf jeden Fall mit einem warmen Gefühl zurück gelassen und ich bin froh, dass sich es entdeckt habe 🫶🏻
Story: Felipes Leben ist bestimmt von Selbstzweifeln und Unsicherheiten, denn er fällt allein aufgrund seines Gewichtes aus dem Rahmen – er ist dick und hat daher vor allem in der Schule mit Mobbern und auf der Straße mit schiefen Blicken zu kämpfen. Dass er schwul ist, weiß daher auch nur seine Mutter. Doch zu Beginn er Winterferien ändert sich alles, als sein Kindheitsschwarm Caio für 15 Tage bei ihnen im Apartment einzieht, da dessen Eltern ihn nicht allein in der Wohnung lassen sollen. Für Felipe eine Katastrophe, doch schon bald erkennt er, dass Caio seine eigenen Probleme hat – und dass Felipe dick ist Caio überhaupt nicht stört … Eigene Meinung: Mit dem Jugendbuch „Fünfzehn Tage sind für immer“ legt der brasilianische Autor, Illustrator und Übersetzer Vitor Martins sein Debüt vor. Das Buch erschien 2017 in Brasilien, nun liegt es erstmals in deutscher Übersetzung beim One Verlag (Luebbe) vor. Es ist eines der wenigen Bücher, die eine dicke, queere Figur ins Zentrum rücken, denn gerade im queeren Buchmarkt gibt es selten Figuren, die aus der Norm fallen. Die Geschichte wird aus Felipes Sicht erzählt, der sich selbst als fett und unansehnlich beschreibt und kaum etwas Positives an sich findet. Er hat ein gespaltenes Verhältnis zu seinem Körper, was auch für ein mangelndes Selbstbewusstsein und viele Unsicherheiten sorgt. Für ihn sind viele alltägliche Dinge unmöglich – mit anderen Menschen sprechen, seine Meinung vertreten, sogar schwimmen hat er sich verboten, da er die Blicke von Fremden nicht aushält. Als der gleichaltrige Caio, der in seinem Apartmentkomplex lebt und in den er schon immer verliebt ist, über die Ferien zu ihnen zieht, dauert es lange, bis er den Mut findet, sich nach und nach zu öffnen. Und noch länger, bis er begreift, dass Caio trotz seines schlanken Körperbaus selbst ein Außenseiter ist und mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Doch je mehr Tage vergehen, desto wohler fühlt sich Felipe in seiner Haut und desto mehr Mut findet er, um sich selbst zu akzeptieren. Vitor Martins legt ein unsagbar wichtiges und lange überfälliges Jugendbuch vor, in dem sich Leser*innen wiederfinden können, die körperlich nicht der Norm entsprechen. Die zentralen Themen sind Body Positivity, Familie, Freundschaft und Liebe, aber auch Mobbing und Ausgrenzung –der Autor setzt diese sehr authentisch und einfühlsam in Szene. Man kann sich sehr gut mit Felipe identifizieren (ganz besonders wenn man selbst dick ist und sich in der ein oder anderen Szene widerfindet). Trotz der schwierigen Themen und entsprechender Szenen ist Vitor Martins Roman eine lockerleichter, positiv stimmender Sommerroman, in dem Felipe am Ende nicht nur sein Glück findet, sondern auch lernt sich selbst zu akzeptieren. Die Figuren sind sehr realistisch und authentisch in Szene gesetzt und große Sympathieträger – seien es Felipe und Caio, Caios beste Freundin oder Felipes herzensgute Mutter. Die wenigen, eher negativ behafteten Charaktere kommen nur am Rande vor, was bedeutet, dass man nur wenig über sie erfährt. Der Fokus liegt ganz klar auf Felipe und seinen Problemen, doch auch Caio lernt man sehr gut kennen. Vitor Martins hat ein Händchen für realistische Jugendliche, die den heutigen Zeitgeist einfangen und widerspiegeln. Stilistisch legt der Autor ein lockerleichtes, solide geschriebenes Jugendbuch vor, das trotz der schwierigen Themen mit einer positiven Grundstimmung und Botschaft aufwartet. Die Geschichte wird aus Felipes Sicht erzählt, man ist stets nah bei ihm, erfährt alles über seine Gedanken und Gefühle. Wie der Titel vermuten lässt, erstreckt sich die Geschichte über 15 Tage, in denen die/der Leser*in Felipes Entwicklung nachverfolgen kann und man sich sicher sein kann, dass Felipe stärker und selbstsicherer hervorgehen wird. Fazit: „Fünfzehn Tage sind für immer“ von Vitor Martins ist ein enorm wichtiges Jugendbuch mit einem dicken Helden, das schon lange überfällig war. Der Autor greift wichtige Themen wie Body Positivity, Familie, Freundschaft und Liebe auf, legt den Fokus aber nicht nur auf die klassischen LGBTIQA* Themen, wie Coming Out etc., sondern vorwiegend auf Probleme, mit denen man als dicker Mensch im Alltag zu kämpfen hat. Trotz aller Unsicherheiten, mit denen Felipe zu kämpfen hat, sieht die/der Leser*in ihn wachsen und begleitet ihn auf seinem Weg, sich selbst akzeptieren. Wer authentische, queere Jugendbücher mag, wird um Vitor Martins‘ Debüt nicht herumkommen – bleibt zu hoffen, dass es bald mehr Bücher gibt, in denen Diversität in der Form groß geschrieben wird. Zu empfehlen …
"15 Tage sind für immer" von Vitor Martins ist ein LGBTQ+ Buch in einer brasilianischen Kleinstadt, die von Toleranz nicht viel gehört hat. Es geht um die Geschichte von Felipe und Ciao, die sich innerhalb 15 Tage gezwungenermaßen besser kennenlernen. Dieses Buch besticht besonders durch den Humor von Felipe, der einen durch das Buch führt. Er ist ein ganz normaler Teenager, der leider durch Übergewicht in der Schule gemobbt wird und "unsterblich" in Ciao von nebenan verliebt ist. Man lernt sehr viel über Felipe kennen, der zu schüchtern und zu sehr durch Selbstzweifel gehemmt ist, um wirklich mit Ciao zu reden. Über Ciao lernt man noch nicht all zu viel, was jedoch daran liegt, dass alles aus Felipes Perspektive erzählt wird. Die kleinen Stücke die man mitbekommt, sind zuckersüß oder auch ziemlich bedrückend. Und Felipes Mama ist eine humorvolle, temperamentvolle Brasilianierin, mit einem großen Herz. Diese Frau hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte wunderbar ergänzt. Ich bin begeistert davon, wie viel Witz in diesem Buch steckt, jedoch alles auch eine sehr ernsthafte Komponente hat. Mobbing hinterlässt Spuren und diese werden ebenso aufgezeigt, wie auch das schiefgegangene Outing von Ciao, das leider sehr vielen Personen der LGBTQ+ Community passiert. Umso wichtiger ist es, dass Bücher es mit aufgreifen, denn niemand ist mit negativen Outingerfahrungen alleine! Gerade im #pridemonth ist es deutlich zu spüren. Das Buch war mein Highlight in diesem Monat! 5+/5☆
„15 Tage sind für immer“ war mein zweites Buch zum Thema LGBTQ/Homosexualität. Ich war gespannt, schließlich hatte mich der Klappentext doch sehr neugierig gemacht. Das Buch ist in insgesamt 15 Kapitel aufgeteilt, die angemessen lang sind. Das Buch ist verständlich und fließend geschrieben. „15 Tage sind für immer“ erzählt lebensnah, ehrlich, witzig und berührend die Geschichte vom 17-jährigen Felipe und regt damit zum Nachdenken an. Autor Vitor Martens wählte stets die richtigen Worte. Es war als wäre man ein Teil der Geschichte. Und dennoch:etwas hat gefehlt, um das Buch perfekt abzurunden. Vielleicht war es das Ende, das mich etwas unzufrieden zurückgelassen hat. Kritik muss ich auch in Bezug auf das Cover äußern: es ist mir schlichtweg zu bunt. Meiner Meinung nach harmonieren die Farben nicht zu 100% miteinander. Aber - zugegeben - das ist gewiss einfach Geschmacksache und mit Blick auf den Inhalt eher zweitrangig. Fazit: Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
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'I love this book!' Rainbow Rowell
'... a tender, funny, absolutely heart-holding novel about a boy who is forced to share his room with his lifelong crush for fifteen days. It's a gay romance that would have changed my world if I'd read it as a teen.' David Levithan
Felipe doesn't believe someone like Caio could ever fall for someone like him. But over the next fifteen days, everything will change ... If you love Rainbow Rowell and Heartstopper, you'll fall for this body-positive love story about the assumptions we make about each other, and the bravery you need to be yourself.
Felipe is fat. And he doesn't need anyone to remind him, which is, of course, what everyone does. That's why he's been waiting for summer: a break from school and the classmates who tease him incessantly. His plans include catching up on TV, finishing his TBR pile, and watching YouTube tutorials on skills he'll never actually put into practice.
But things get a little out of hand when Felipe's mom informs him that Caio, the neighbour kid from apartment 57, will be spending the next fifteen days with them while his parents are on vacation. Felipe is distraught because A) he's had a crush on Caio since, well, for ever, and B) Felipe has a list of body image insecurities and absolutely NO idea how he's going to entertain his neighbor for two full weeks.
Suddenly, the days ahead of him that once promised rest and relaxation (not to mention some epic Netflix bingeing) end up bringing a whirlwind of feelings, forcing Felipe to dive head-first into every unresolved issue he has had with himself - but maybe, just maybe, he'll manage to win over Caio, too.
A queer love story for anyone who's ever got into a pool with their shirt on.
'It's a sweet, funny, warm-hearted gem of a story - exactly the sort of thing the world needs right now!' Simon James Green
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Tolles Jugenbuch
Ein schönes Jugendbuch mit queeren Charakteren, welches in Brasilien spielt. Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Es ist ganz anders,als ich es erwartet hatte, aber dennoch einfühlsam und mit tollen Charakterentwicklungen. Die Danksagung war sehr berührend und macht den Autor noch sympathischer.
Süße queere teen love story
Ich hatte es schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste, nun endlich aus der Bibliothek ausgeliehen. Super süße Geschichte, empowernd, liebevoll erzählt. Im Nachhinein hätte ich es lieber im Brasilianisch-Portugiesischen Original oder in der Englischen Übersetzung gelesen. Die deutsche Fassung wurde aus unerfindlichen Gründen aus dem Englischen übersetzt, was bei so großen Sprachen wie dem Brasilianisch-Portugiesischen eher unüblich ist und mich auch sehr überrascht hat. Beim Lesen merkt man es an einigen Stellen, dass nicht das Original vorlag. Trotzdem ein sehr schönes und lesenswertes Buch.
Inhalt: Felipe ist 17 und dick, das ist kein Geheimnis. Doch seine Mitschüler müssen ihn immer wieder daran erinnern. Endlich sind Ferien und Felipe hat seine Ruhe- denkt er. Denn plötzlich eröffnet ihm seine Mutter, das der Nachbarsjunge Caio für 15 Tage bei ihnen einzieht. Caio, in den Felipe schon ewig verliebt ist. Aber dazu kommen noch Unsicherheiten und Felipes Schüchternheit . Meine Meinung: Dieses Buch behandelt die wichtigen Themen Homophobie und Bodyshaming. Jedoch ist es auch einfach eine schöne Liebesgeschichte ohne unnötiges Drama, die vielen Jugendlichen bestimmt Mut machen kann. Ich habe das Buch sehr geliebt und kann es absolut empfehlen. 322 Seiten 5/5⭐️

Absolutes Herzensbuch
Was dieses Buch absolut sympathisch macht, es greift eine männliche, dicke und queere Figur auf. Hier werden alle Grenzen gesprengt. Wir lesen die Geschichte aus der Sicht von Felipe. Dadurch erfahren wir als Leser, ziemlich viel von seinem Inneren. Er selber beschreibt sich als fett und unansehnlich. An sich selber findet er nichts Positives, denn er macht all was r ist, von seinem Körper abhängig. Leider leidet darunter auch sein Selbstbewusstsein, denn er hat keines. Er schränkt sich selber ein, indem er nicht Schwimmen geht, oder mit Menschen spricht. Felipe ist dabei eine ganz tolle Person, eine die das Herz am rechten Fleck hat, doch leider erfahren dies viel zu wenig Menschen, weil er diese nicht an sich heranlässt. Caio, der für 15 Tage bei Felipe einziehen wird, hat auch einen Komplex. Auch wenn Caio schlank ist, kämpft er selbst mit Komplexen. Mit anderen wie Felipe, die Caio aber trotzdem zum Außenseiter machen. Er ist super sympathisch und ein toller zweiter Charakter. Je mehr Zeit die beiden Jungen miteinander verbringen, desto mehr kommen sie aus sich heraus. Desto mehr öffnen sie sich dem anderen gegenüber. Felipe wird mutiger und versucht seinen Körper zu akzeptieren wie er ist. Ich mochte, die beiden sehr. Sie sind zwei wahnsinnig tolle Charaktere, die ergänzt werden um Felipes Mutter, die absolut herzensgut ist und ihrem Sohn alles von den Augen abliest oder aber Caios beste Freundin. Da dieses Buch Positivity ausstrahlen soll und verkörpert, kommen negative Personen nur ganz seltenvor und nehmen kaum Raum ein. Dieses Buch strahlt und strotzt nur so, vor Charterern, die zwar Probleme haben, aber grandios von ihrem Wesen sind. Auch wenn Felipe, der Hauptcharakter ist, erfahren wir recht viel über Caio. Die beiden ergänzen sich wie ein Puzzle. Der Schreibstil unterstreicht das Ganze noch einmal. Denn er ist leicht lesbar, einfach und simpel, so dass man nur so durch die Seiten fliegen kann. Man kann dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal in dieses eingetaucht ist. Etwas, was ich sehr positiv finde. Ich mochte auch die Wahl des Stilmittels. Das Buch wird aus der Sicht von Felipe erzählt, was es uns als Leser ermöglicht, viel von seinem Inneren, von seinen Konflikten und von seinen Gefühlen zu erfahren. So kann man aber auch sehen, dass er stärker wird. Das sein Selbstbewusstsein wächst und er anfängt sich zu akzeptieren zu lieben. Alleine diese Entwicklung ist wunderschön anzusehen. Zur Story verrate ich nicht ganz so viel. Allerdings ist das Thema etwas, was viele Menschen bewegt. Denn kaum jemand entspricht der Norm. Was aber ist die Norm? Jeder Körper ist anders, ob dick oder dünn, groß oder klein. Wir müssen lernen uns so zu lieben, wie wir sind. Deswegen sind die zentralen Themen in diesem Buch „Body Positivity“, Familie, Freundschaft und Liebe. Allerdings geht mit diesen Themen auch Mobbing einher. Alleine deswegen lohnt es sich schon dieses Buch zu lesen. Denn es zeigt uns, was Kommentare mit einem Menschen machen können, was es bedeutet zu lernen sich selbst zu lieben und was es heißt Unterstützung zu erfahren. Felipe, lernt nicht nur sich selbst zu lieben und akzeptieren, sondern findet vielleicht auch sein Happy End? Dieses Buch betreibt kein fingerpointing, sondern nimmt uns mit auf die Reise. Die Reise zu einem neuen Lebensgefühl, zu einem neuen ICH, zu mehr Selbstliebe. Ein Buch so positiv wie das zentrale Thema. Meine Bewertung: 5 Sterne Ein Buch, welches mich komplett überrascht hat. Eines, was so viel Energie ausstrahlt, was so viel transportiert und was gänzlich begeistert. Wir leiden mit Felipe, wir weinen mit Felipe, wir lieben mit Felipe und freuen uns über jeden Schmetterling. Man nimmt eine positive Entwicklung war, sieht in wachsen und bekommt wahnsinnig viel zurück. Ein Buch, welches Themen wie bodypositivity, LGBTQA*, Familie, Freundschaft und Liebe aufgreift, das ganze verpackt in einer zuckersüßen Geschichte, die jeden einzelnen begeistern wird.

Felipe ist dick, das weiß er selber. Auch seine Klassenkameraden lassen keine Gelegenheit aus, um ihn daran zu erinnern. Darum ist er froh, dass jetzt Ferien sind: endlich kann er in Ruhe Serien schauen und lesen ohne sich dumme Sprüche anhören zu müssen. Doch dann eröffnet ihm seine Mutter, dass ihr Nachbar Caio 15 Tage bei ihnen wohnen wird. Katastrophe! Felipe ist schon ewig in ihn verknallt, wie soll er eine so lange Zeit auf engstem Raum mit ihm aushalten? All das wäre ja schon kompliziert genug, wären da nicht noch zusätzlich seine Schüchternheit und jede Menge Unsicherheiten. Ich habe „15 Tage sind für immer“ von Anfang an geliebt. Wir erleben die Geschichte aus Felipes Sicht, der hin und hergerissen ist zwischen seiner Begeisterung für Caio und der Angst etwas falsch zu machen. Dabei ist er so ein lieber Kerl, der zwar manchmal ein bisschen grumpelig rüberkommt, aber ein Herz aus Gold hat. Er ist so viel liebenswerter und witziger als er es selber für möglich hält. Auch Caio, dessen beste Freundin Beca und Felipes Mutter sind tolle Charaktere, jeden von ihnen habe ich sofort ins Herz geschlossen. Das brasilianische Setting hat mir sehr gefallen. So erfährt man auch ein bisschen etwas über das Land, die Mentalität der Menschen und deren Einstellung zur Homosexualität. Die gesellschaftliche Toleranz scheint dort doch eher gering zu sein. Das Buch behandelt auf einfühlsame und authentische Weise wichtige Themen wie Homophobie, Bodyshaming und Body Positivity, Mobbing, Unsicherheiten und mangelndes Selbstwertgefühl sowie Therapie. Familie, Freundschaft und Liebe spielen natürlich ebenfalls eine große Rolle. Trotz dieser ernsten Themen ist es für mich aber irgendwie auch ein Wohlfühlroman. Er ist sehr emotional, humorvoll und dennoch manchmal ziemlich schmerzhaft.

Wundervoll ehrlich und herzerwärmend
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite tief berührt. Vitor Martins erzählt mit viel Feingefühl, Humor und emotionaler Tiefe eine queere Coming-of-Age-Geschichte, die so viel mehr ist als nur eine Sommerromanze. Die Hauptfigur Felipe wirkt unglaublich authentisch, verletzlich, nachdenklich und gleichzeitig stark. Besonders gefallen hat mir, wie Themen wie Körperbild, Selbstakzeptanz und Identität behandelt wurden. Ehrlich, sensibel und niemals klischeehaft. Ein warmes, kluges Buch, das zum Nachdenken anregt und gleichzeitig Hoffnung schenkt. Absolute Empfehlung!
Felipe, der von seinen Mitschüler aufgrund seiner Körperform gemobbt wird, freut sich auf die Ferien. Er kann dann seinen Lieblingsbeschäftigungen Serien schauen und viel Lesen nachgehen. Der erzählt ihm seine Mutter, dass der Nachbarsjunge Caio 15 Tage bei ihnen wohnen wird. Er ist in Caio verliebt und seine Liste an Unsicherheiten ist lang. Eine wunderschöne Geschichte. Meine erste LGBTQIA+ Geschichte und ich habe mich direkt in dieses Genre verliebt.

Die Geschichte von Felipe der über sich selbst sagt das er „fett“ ist und seinen Nachbarn Caio brachte mich immer wieder zum schmunzeln und lächeln. Eine queere Geschichte wo mal andere Körperformen als idealisierte Vorstellungen beschrieben werden ist bitter notwendig. Es fühlt sich in vielen Punkten leicht und herzlich an wobei die Probleme und Ängste der beiden immer wieder Thema sind. Es ist, wie der Titel vermuten lässt nur ein Ausschnitt von 15 Tagen die ich erleben kann von den beiden und deshalb hatte ich manchmal den Eindruck das langanhaltende Konflikte nur oberflächlich erwähnt worden sind. Da hätte ich gerne mehr erfahren wie z.B die Beziehung von Caio zu seiner Mutter oder der psychischen Gewalt der Felipe in der Schule ausgesetzt ist. Wie geht es da weiter? Auch hier wie bei allen guten Büchern wäre ein zweiter Teil was ganz tolles. Die Geschichte um die beste Freundin von Caio würde auch ein eigenes Buch verdienen.
Wenn neue Own-Voice-Bücher erscheinen, bin ich jedes Mal drauf und dran, sie mir zu kaufen. Einfach weil vor allem Geschichten, in denen es beispielsweise um ein schwules Pärchen geht, die aber von einer heterosexuellen Frau geschrieben wurden, oft nicht die Wirklichkeit, sondern eine idealisierte Version davon repräsentieren. Doch wie im Klappentext schon angedeutet, geht es nicht ausschließlich um eine queere Liebesgeschichte. Auch Themen wie Body Positivity, Mobbing, Trauer und Trauerbewältigung spielen eine Rolle. Felipe ist der Protagonist und als solcher war er mir von der ersten Seite an sympathisch. Er hat einen so tollen Humor, der mich während des Lesens häufig mal zum Schmunzeln gebracht hat. Ebenfalls bemerkenswert fand ich es, dass sein Übergewicht nicht als etwas grundsätzlich Schlechtes dargestellt wurde. Klar, er wird in der Schule gemobbt und ist selbst super unsicher mit sich und seinem Körper, aber zu Hause wird er so liebevoll unterstützt! Es geht nun mal um Body Positivity. Und – das möchte ich unbedingt einmal anmerken an dieser Stelle – das heißt in diesem Fall nur, mit dem eigenen Körper ins Reine zu kommen. Es heißt NICHT, dass schweres Übergewicht als gesund dargestellt wird. Diesen Spagat hat Vitor Martins meines Erachtens super hinbekommen. Wie Felipe und Caio miteinander interagiert waren, war einfach total süß. Auch dass Caio selbst oft unter den Kommentaren seiner Mitschüler leidet, hebt ihn auf eine sehr realitätsnahe und authentische Ebene. Das Verhalten von Menschen, andere wegen ihres Aussehens oder ihrer Sexualität zu bewerten, wird kritisch hinterfragt und sorgt hoffentlich auch bei vielen (jugendlichen) Leser*innen für mehr Akzeptanz. Einzig dass man nicht erfährt, wie Caios Mutter auf dessen Outing reagiert, ist etwas schade. Er macht sich so große Sorgen deshalb und dann nicht mal in einem Epilog mitzubekommen, ob die Reaktionen positiv oder negativ sind, ist schon ein bisschen schade. Nichtsdestotrotz wurde sehr feinfühlig mit allen Themen umgegangen, die in diesem Buch angesprochen wurden. Fazit „Fünfzehn Tage sind für immer“ ist ein erfrischendes queeres Jugendbuch, das trotz der vielen eher düsteren Themen locker und leicht erzählt wird, was unter anderem an dem tollen Humor liegt, der mich beim Lesen zum Schmunzeln gebracht hat.
Süße Geschichte mit einer wichtigen Massage
Ich fand die Story sehr entzückend. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass Themen behandelt werden, die man nicht so häufig findet. Es handelt ganz viel um das eigene Körperbild, Bodyshaming, Selbstliebe. Die Love Story war eher nebensächlich, was aber überhaupt nicht schlimm war. Mir hat es sehr gut gefallen.
Das buch is sehr cute! :D
Manche leute würden das buch maybe als etwas kitschig sehen - aber ich persönlich finds mega gut! War mal eine Abwechslung von den Sachen die ich sonst zurzeit lese, und ich bin ganz ehrlich froh es gekauft zu haben. Der einzige Grund wieso ich nur 4 Sterne gebe ist weil der Schreibstil an ein paar stellen nicht so meins war, aber das ist ja nur reine Meinungssache und hat mich im Endeffekt auch nicht zuuu dolle gestört. Sonst würde ich es trotzdem auf jeden Fall weiterempfehlen! :) (Btw sehr random nochmal am rande, aber ich mag auch das cover sehr!)
Eine sehr süße queere Liebesgeschichte, zwischen zwei jungen Menschen. Die Geschichte ging einfach so runter. Es ist nicht sehr aufregend. Ohne wirkliches Liebesdrama. Es hat trotzdem Spaß gemacht und vielleicht genau deswegen, weil nichts künstlich aufgebaut wurde. Es war witzig, nerdig und süß. Aber auch deep an manchen Stellen. Es tat weh, den Selbsthass von Felipe mitzuverfolgen und Caios Probleme. Und die Nebencharaktere hatten auch ihre kleinen Geschichten und waren nicht einfach nur blasse Gesichter. Für mich tatsächlich 5 Sterne, weil es nichts auszusetzen gibt, auch wenn es jetzt nichts "krasses" war mit unerwarteten Plottwist. (Mein Cover sieht anders aus als hier und ich habe keine Ahnung warum)
Eine wunderbar leichte und doch emotional berührende Geschichte über zwei Nachbarjungs in Brasilien, die nicht nur die Liebe, sondern auch ein Stück sich selbst finden. Besonders gefallen hat mir der lockere, witzige Schreibstil und dass das Gefühl des "Akzeptiert-Werdens" in jeder Zeile steht. Es zeigt sich in der Beziehung zur Mutter, in der Freundesgruppe und in der Bindung der Jungs zueinander. Die perfekte süße Liebesgeschichte für den Sommer! 🌈❤️✨️
Süße Geschichte.. .
Das Buch war eine richtige süße Lovestory zwischen zwei Jungs. In den einzelnen Seiten waren humorvolle Witze zu lesen, und ein toller Schreibstil. Felipe tat mir leid, aber am Ende war er total mutig und selbstbewusst. Dass er so gemobbt wurde, hat er nicht verdient. Aber am Ende hat er gelernt, dass er sich für sein Gewicht nicht schämen muss. Und das fand ich gut. Auch wie die Kinder zu ihm aufgesehen haben. Fand ich einfach toll. Und sein Nachbar war voll süß, und lieb. Und hat ihm Mut gegeben. Süße Story, in der man sich vertiefen kann, und auch vieles lernen kann. Das Buch empfehle ich.
Wholesome, Body positivity, cute.
Eine sehr süße Young Adult Liebesgeschichte. Die aber auch ernste Themen wie Fat Shaming, Body Positivity, Homophobie und Mobbing behandelt. Und wie wichtig es ist sich selbst zu lieben. 💚 Habe mich in vielen Sachen selbst wieder gefunden 🥰 was mich dann sehr berührt hat. 🥹
eines meiner highlights im jänner 2024!
wollte es nicht aus der hand legen und habe es in einem durchgelesen. ich konnte mich in die personen hineindenken, hatte das gefühl live dabei zu sein und konnte alle emotionen nachvollziehen. meinem jugendlichen ich würde ich dieses buch empfehlen, denn die darin enthaltenen botschaften sind so wichtig!
Ich bin nicht warm geworden mit dem Buch 🩵💛
Ich habe lange gebraucht um in die Geschichte einzutauchen aber richtig eintauchen konnte ich auch irgendwie nicht. Der Schreibstil hat mir auch nicht sonderlich gefallen, in Teilen wurde der Leser angesprochen. Die Handlung und Themen die angesprochen wurden, waren gut und auch gut rübergebracht. Wichtig waren sie auch! Das Ende war ein bisschen offen man weiß wie es weiter gehen könnte, hat aber keinen schönen Abschluss. 🩵💛
Von Body Positivity, Freundschaft und Liebe
"Vielleicht war ich immer so beschäftigt damit, nicht unglücklich zu sein, dass ich nie einen Weg gefunden habe, glücklich zu sein." 📓 "15 Tage sind für immer" von Viktor Martins ist ein Own Voice Roman, der uns die Geschichte von Felipe erzählt. Felipe ist 17 Jahre und dick, seine Mitschüler werden auch nicht müde ihn daran zu erinnern. Zum Glück sind gleich Ferien und er kann den ganzen Tag lesen und Serien schauen. Wenn nicht auf einmal Caio in seiner Wohnung auftauchen würde und seine Mutter ihn eröffnet, dass dieser die nächsten 15 Tage bei ihnen bleibt. Alles kein Problem, wenn Felipe nicht verliebt wäre in Caio seit... Naja irgendwie schon immer. 🦩 Ich habe das Buch an einem Abend verschlungen. Muss ich mehr sagen? Die Geschichte der zwei Jungs hat mich absolut gefesselt, hat mich zum Lachen und manchmal auch zum weinen gebracht. 🦩 Locker und einfühlsam schreibt der Autor über Mobbing, queer sein, Body Positivity, Familie und Freundschaft. Tiefgründig und authentisch, ohne zu belehren, ohne Effekthascherei. 🦩 Felipe auf seinem Weg zu begleiten, sich selbst mehr zu Lieben, hat mich bewegt und zu sehen, wie sein Umgang mit Caio sich dadurch verändert, war wunderschön. 💜 " Verliebe dich nie in jemanden, der dir nicht das Gefühl gibt, schön zu sein. ... Selbst wenn du mit verstrubbelten Haaren und Kissenspuren im Gesicht aufwachst, fühlst du dich trotzdem schön, weil du mit jemandem zusammen bist, der nicht jeden deiner Fehler aufzeigt. ... Denn der Mensch, der nicht an der Oberfläche hängenbleibt, sieht das Beste in dir." 💜 Eine süße Lovestory, die die Schattenseiten nicht verschweigt und Lichtblicke bereithält.

Ich möchte nur sagen das man dieses Buch braucht.
Ich bin 20 und dieses Buch hat mir so viel Kraft gegeben. Hab es die letzten Zwei Tage verschlungen und wollte einfach wissen was zwischen den beiden Jungs passiert. Die Story ist so spannend und tiefsinnig und meiner Meinung nach ist es für denn was der sich nicht ganz wohl fühlt und Ein wenig Mut in seinen Leben braucht. Ich wünsche es hätte es schon früher gehen als ich Jünger war . Aber bin jetzt trotzdem es gefunden zu haben. Der Autor hat wirklich eine wunderschöne Geschichte über selbst Liebe geschrieben .
Im Buch geht es um Felipe. Felipe hat leider einige Probleme und die meisten sind darauf zurückzuführen, dass er dick ist. Nicht dass das selber das Problem wäre, aber die spitzen Kommentare seiner Mitschüler machen ihm doch zu schaffen. Deshalb freut er sich auch sehr auf die Ferien, wo er sich keine blöden Kommentare anhören muss. Leider wird es doch nicht ganz so entspannt wie erhofft, da Felipes heimlicher Schwarm (und Nachbar) Caio bei ihm unterkommen soll. Felipe hat so seine Schwächen mit der Kommunikation mit ihm, aber zum Glück hat er ja jetzt ganze fünfzehn Tage Zeit um besser darin zu werden.. Die Charaktere sind echt toll. Felipe ist wirklich eine unfassbar sympathische und witzige Person. Man kann sich gut mit ihm identifizieren und nachempfinden, wie er sich fühlt. Seine inneren Gefühle werden sehr gut dargestellt. Außerdem gibt es viele einzigartige Informationen, die man über Felipe lernt, welche theoretisch nicht nötig gewesen wäre, ich persönlich aber wirklich toll fand. Caio selbst lernt man auch immer und immer besser kennen. Es ist schön zu sehen, wie er sich immer und immer mehr öffnet und die zarte Liebe zwischen den beiden erblüht. Auch die Nebencharaktere sind wunderschön ausgearbeitet. Wobei ich Felipes Mutter da extra hervorheben muss. Sie ist wirklich ganz fantastisch und zu sehen, wie sie Felipe und auch Caio behandelt, hat mein Herz zum Schmelzen gebracht. Die Geschichte selber handelt von der zarten Liebe, die zwischen den beiden Jungs entsteht und auch von Selbstakzeptanz. Sie wird wahnsinnig stark von den Charakteren getragen. Das Buch schafft es, sehr ernste Themen wie Homofeindlichkeit und Fettfeindlichkeit stark anzusprechen und trotzdem wird die Geschichte nicht zu schwermütig, sondern bleibt wirklich herzergreifend. Insgesamt musste ich während der Geschichte ständig grinsen, sie war wirklich zauberhaft. Das Buch behandelt schwierige Themen und bleibt dabei in meinen Augen ein absolutes Wohlfühlbuch. Wer in Stimmung ist mal wieder etwas zauberhaft Süßes zu lesen, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.
Schöner Jugendroman
Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch anfangt, dass gar nicht geplant war, und es dann nicht mehr aus der Hand legen könnt? - Genau so ging es mir hier. Ich mochte das Buch sehr. Es hat zwar einen sehr eigenwilligen Schreibtstil, da es komplett aus Felipes Sicht erzählt wird und dieser regelmäßig die Grenze durchbricht und direkt den Reader direkt anspricht. Dabei schweift er viel aus und gibt Erklärungen, die bei einem normalen Erzählfluss wohl ausgeblieben wären. Aber gerade das ist sicherlich auch sehr ansprechend für die eigentliche Zielgruppe des Romans, da hier viele Themen behandelt werden, mit denen sich Teenager auseinander setzen, wenn sie sich selbst finden wollen. Außerdem werden ernste Themen behandelt wie Bodyshaming, Mobbing und die Empfindung der eigenen Sexualität 🧡 Zuerst wusste ich nicht, wie genau ich den Protagonisten greifen sollte, doch mit jeder Seite ist er mir ein bisschen mehr ans Herz gewachsen. Zumal ich mich ab und zu dabei ertappt habe, dass ich mich selbst in ihm gesehen habe. Aber alte Teene-Problematik, einfach mal was laut aussprechen bzw ein klärendes Gespräch führen, ist nicht so einfach. Außer man versteckt sich in der Dunkelheit. Es wurde wirklich toll mit den Ängsten und Problem aller Beteiligter umgegangen und gezeigt, dass auch wenn man nicht aussieht wie alle, oder gerade wenn man so aussieht, jeder sein eigenen Päckchen zu tragen hat und man einen Weg damit finden muss, wie er oder sie damit umgehen kann. Das Buch hat mich auf jeden Fall mit einem warmen Gefühl zurück gelassen und ich bin froh, dass sich es entdeckt habe 🫶🏻
Story: Felipes Leben ist bestimmt von Selbstzweifeln und Unsicherheiten, denn er fällt allein aufgrund seines Gewichtes aus dem Rahmen – er ist dick und hat daher vor allem in der Schule mit Mobbern und auf der Straße mit schiefen Blicken zu kämpfen. Dass er schwul ist, weiß daher auch nur seine Mutter. Doch zu Beginn er Winterferien ändert sich alles, als sein Kindheitsschwarm Caio für 15 Tage bei ihnen im Apartment einzieht, da dessen Eltern ihn nicht allein in der Wohnung lassen sollen. Für Felipe eine Katastrophe, doch schon bald erkennt er, dass Caio seine eigenen Probleme hat – und dass Felipe dick ist Caio überhaupt nicht stört … Eigene Meinung: Mit dem Jugendbuch „Fünfzehn Tage sind für immer“ legt der brasilianische Autor, Illustrator und Übersetzer Vitor Martins sein Debüt vor. Das Buch erschien 2017 in Brasilien, nun liegt es erstmals in deutscher Übersetzung beim One Verlag (Luebbe) vor. Es ist eines der wenigen Bücher, die eine dicke, queere Figur ins Zentrum rücken, denn gerade im queeren Buchmarkt gibt es selten Figuren, die aus der Norm fallen. Die Geschichte wird aus Felipes Sicht erzählt, der sich selbst als fett und unansehnlich beschreibt und kaum etwas Positives an sich findet. Er hat ein gespaltenes Verhältnis zu seinem Körper, was auch für ein mangelndes Selbstbewusstsein und viele Unsicherheiten sorgt. Für ihn sind viele alltägliche Dinge unmöglich – mit anderen Menschen sprechen, seine Meinung vertreten, sogar schwimmen hat er sich verboten, da er die Blicke von Fremden nicht aushält. Als der gleichaltrige Caio, der in seinem Apartmentkomplex lebt und in den er schon immer verliebt ist, über die Ferien zu ihnen zieht, dauert es lange, bis er den Mut findet, sich nach und nach zu öffnen. Und noch länger, bis er begreift, dass Caio trotz seines schlanken Körperbaus selbst ein Außenseiter ist und mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Doch je mehr Tage vergehen, desto wohler fühlt sich Felipe in seiner Haut und desto mehr Mut findet er, um sich selbst zu akzeptieren. Vitor Martins legt ein unsagbar wichtiges und lange überfälliges Jugendbuch vor, in dem sich Leser*innen wiederfinden können, die körperlich nicht der Norm entsprechen. Die zentralen Themen sind Body Positivity, Familie, Freundschaft und Liebe, aber auch Mobbing und Ausgrenzung –der Autor setzt diese sehr authentisch und einfühlsam in Szene. Man kann sich sehr gut mit Felipe identifizieren (ganz besonders wenn man selbst dick ist und sich in der ein oder anderen Szene widerfindet). Trotz der schwierigen Themen und entsprechender Szenen ist Vitor Martins Roman eine lockerleichter, positiv stimmender Sommerroman, in dem Felipe am Ende nicht nur sein Glück findet, sondern auch lernt sich selbst zu akzeptieren. Die Figuren sind sehr realistisch und authentisch in Szene gesetzt und große Sympathieträger – seien es Felipe und Caio, Caios beste Freundin oder Felipes herzensgute Mutter. Die wenigen, eher negativ behafteten Charaktere kommen nur am Rande vor, was bedeutet, dass man nur wenig über sie erfährt. Der Fokus liegt ganz klar auf Felipe und seinen Problemen, doch auch Caio lernt man sehr gut kennen. Vitor Martins hat ein Händchen für realistische Jugendliche, die den heutigen Zeitgeist einfangen und widerspiegeln. Stilistisch legt der Autor ein lockerleichtes, solide geschriebenes Jugendbuch vor, das trotz der schwierigen Themen mit einer positiven Grundstimmung und Botschaft aufwartet. Die Geschichte wird aus Felipes Sicht erzählt, man ist stets nah bei ihm, erfährt alles über seine Gedanken und Gefühle. Wie der Titel vermuten lässt, erstreckt sich die Geschichte über 15 Tage, in denen die/der Leser*in Felipes Entwicklung nachverfolgen kann und man sich sicher sein kann, dass Felipe stärker und selbstsicherer hervorgehen wird. Fazit: „Fünfzehn Tage sind für immer“ von Vitor Martins ist ein enorm wichtiges Jugendbuch mit einem dicken Helden, das schon lange überfällig war. Der Autor greift wichtige Themen wie Body Positivity, Familie, Freundschaft und Liebe auf, legt den Fokus aber nicht nur auf die klassischen LGBTIQA* Themen, wie Coming Out etc., sondern vorwiegend auf Probleme, mit denen man als dicker Mensch im Alltag zu kämpfen hat. Trotz aller Unsicherheiten, mit denen Felipe zu kämpfen hat, sieht die/der Leser*in ihn wachsen und begleitet ihn auf seinem Weg, sich selbst akzeptieren. Wer authentische, queere Jugendbücher mag, wird um Vitor Martins‘ Debüt nicht herumkommen – bleibt zu hoffen, dass es bald mehr Bücher gibt, in denen Diversität in der Form groß geschrieben wird. Zu empfehlen …
"15 Tage sind für immer" von Vitor Martins ist ein LGBTQ+ Buch in einer brasilianischen Kleinstadt, die von Toleranz nicht viel gehört hat. Es geht um die Geschichte von Felipe und Ciao, die sich innerhalb 15 Tage gezwungenermaßen besser kennenlernen. Dieses Buch besticht besonders durch den Humor von Felipe, der einen durch das Buch führt. Er ist ein ganz normaler Teenager, der leider durch Übergewicht in der Schule gemobbt wird und "unsterblich" in Ciao von nebenan verliebt ist. Man lernt sehr viel über Felipe kennen, der zu schüchtern und zu sehr durch Selbstzweifel gehemmt ist, um wirklich mit Ciao zu reden. Über Ciao lernt man noch nicht all zu viel, was jedoch daran liegt, dass alles aus Felipes Perspektive erzählt wird. Die kleinen Stücke die man mitbekommt, sind zuckersüß oder auch ziemlich bedrückend. Und Felipes Mama ist eine humorvolle, temperamentvolle Brasilianierin, mit einem großen Herz. Diese Frau hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte wunderbar ergänzt. Ich bin begeistert davon, wie viel Witz in diesem Buch steckt, jedoch alles auch eine sehr ernsthafte Komponente hat. Mobbing hinterlässt Spuren und diese werden ebenso aufgezeigt, wie auch das schiefgegangene Outing von Ciao, das leider sehr vielen Personen der LGBTQ+ Community passiert. Umso wichtiger ist es, dass Bücher es mit aufgreifen, denn niemand ist mit negativen Outingerfahrungen alleine! Gerade im #pridemonth ist es deutlich zu spüren. Das Buch war mein Highlight in diesem Monat! 5+/5☆
„15 Tage sind für immer“ war mein zweites Buch zum Thema LGBTQ/Homosexualität. Ich war gespannt, schließlich hatte mich der Klappentext doch sehr neugierig gemacht. Das Buch ist in insgesamt 15 Kapitel aufgeteilt, die angemessen lang sind. Das Buch ist verständlich und fließend geschrieben. „15 Tage sind für immer“ erzählt lebensnah, ehrlich, witzig und berührend die Geschichte vom 17-jährigen Felipe und regt damit zum Nachdenken an. Autor Vitor Martens wählte stets die richtigen Worte. Es war als wäre man ein Teil der Geschichte. Und dennoch:etwas hat gefehlt, um das Buch perfekt abzurunden. Vielleicht war es das Ende, das mich etwas unzufrieden zurückgelassen hat. Kritik muss ich auch in Bezug auf das Cover äußern: es ist mir schlichtweg zu bunt. Meiner Meinung nach harmonieren die Farben nicht zu 100% miteinander. Aber - zugegeben - das ist gewiss einfach Geschmacksache und mit Blick auf den Inhalt eher zweitrangig. Fazit: Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.















































