Immortal Longings: The #1 Sunday Times Bestseller (Flesh and False Gods)
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Princess Calla Tuoleimi lurks in hiding. Five years ago, a massacre killed her parents and left the palace of Er empty…and she was the one who did it. Before King Kasa’s forces in San can catch her, she plans to finish the job and bring down the monarchy. Her reclusive uncle always greets the victor of the games, so if she wins, she gets her opportunity at last to kill him.
Enter Anton Makusa, an exiled aristocrat. His childhood love has lain in a coma since they were both ousted from the palace, and he’s deep in debt trying to keep her alive. Thankfully, he’s one of the best jumpers in the kingdom, flitting from body to body at will. His last chance at saving her is entering the games and winning.
Calla finds both an unexpected alliance with Anton and help from King Kasa’s adopted son, August, who wants to mend Talin’s ills. But the three of them have very different goals, even as Calla and Anton’s partnership spirals into something all-consuming. Before the games close, Calla must decide what she’s playing for—her lover or her kingdom.
Book Information
Posts
Zwischen Faszination und Verwirrung – mein persönlicher Leseeindruck ❗️Enthält Spoiler❗️
Ich bin ehrlich hin- und hergerissen, wie ich “Immortal Longings” bewerten soll. Einerseits habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und war zunächst positiv überrascht – besonders, weil der Klappentext bei mir ganz andere Erwartungen geweckt hatte. Die düstere, brutale Welt von San-Er, das innovative Magiesystem rund ums Körperspringen und die tödlichen Spiele haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Atmosphäre ist dicht, das Worldbuilding vielschichtig und die Handlung voller Intrigen und überraschender Wendungen 🌼 Stärken : • Das Setting ist einzigartig: Die bedrückende Kluft zwischen Arm und Reich, die engen Gassen, die kaum Tageslicht durchlassen, und die allgegenwärtige Gefahr machen die Geschichte lebendig. • Die Idee, dass Menschen ihre Körper wechseln können, fand ich faszinierend und hat für einige spannende Twists gesorgt. Besonders gut gelöst: Die Augenfarbe bleibt beim Körpersprung erhalten und gibt Hinweise auf die Identität – das hebt die Geschichte von anderen Dystopien ab. • Die Handlung ist im letzten Drittel besonders spannend und emotional, mit einigen Plottwists, die ich so nicht erwartet hätte. 🌼 Schwächen und offene Fragen : • Trotzdem gab es viele Momente und Kapitel, die für mich keinen Sinn ergaben. Zum Beispiel die Szene, in der Calla gar nicht Calla war, aber trotzdem ihre außergewöhnliche Augenfarbe hatte – wie ist das möglich, wenn doch die Augenfarbe beim Körpersprung erhalten bleibt? Diese Logik hat mich verwirrt und ich habe darauf keine richtige Antwort gefunden. • Nach dem Mord am König wurde Calla einfach abgeholt, fertig gemacht – und dann kam die Enthüllung, dass August gar nicht August ist. Auch hier war der Übergang für mich nicht nachvollziehbar und hat mich eher ratlos zurückgelassen. • Insgesamt fehlte mir manchmal die emotionale Bindung zu den Figuren. Obwohl Calla eine starke Protagonistin ist, blieben viele Charaktere für mich blass oder schwer greifbar. 🌼 Fazit: “Immortal Longings” ist eine emotionale Achterbahnfahrt mit einer düsteren, faszinierenden Welt und vielen überraschenden Wendungen. Es gibt aber auch Logikfehler und Momente, die mich irritiert oder aus der Geschichte gerissen haben. Ich weiß wirklich nicht, wie ich abschließend zu dem Buch stehe – es hat mich gefesselt, aber auch verwirrt. Da ich den zweiten Teil schon habe, werde ich bestimmt weiterlesen, aber ich lasse mir damit noch etwas Zeit. Wie geht es euch? Habt ihr ähnliche Fragen oder Eindrücke beim Lesen gehabt?

Ein wahnsinnig gutes Setting 🤩🌃 Zwischen 3,5 und 4 ⭐️
Das ist ein Urban Fantasy Buch mit einem dystopischen Setting. Klang also perfekt für mich 😍 Das ganze Worldbuilding war wirklich sehr geil. Eine verdeckte, überbevölkerte Millionenstadt, umgeben von Mauern. Doch auch außerhalb dieser Mauern leiden die Menschen unter der Politik des Königs. Der Wettbewerb plätschert allerdings nebenher (was ich nicht so schlimm fand), es wurde eher Fokus auf die Politik und die Verschwörung gelegt. Die Idee mit dem Qui und dem springen in andere Körper fand ich mega gut. Ist mal was ganz anderes. Es hätte aber auch nach hinten losgehen können, denn während des Lesens haben sich viele Fragen deshalb gestellt. Ich fand aber das die Autorin das Konzept echt gut durchdacht hat. Ich liebs das das Buch mal was ganz anderes ist☺️ Allerdings muss ich einen Punkt abziehen da die Charaktere, vorallem der weibliche FMC Calla so unnahbar war. Ich fand sie die meiste Zeit so eiskalt. Ich konnte aber auch Anton und August nicht wirklich fassen. Es ist nicht so das ich sie nicht mochte, aber alle hatten so eine kühle, unnahbar Art...Ins Herz schließen konnte ich keinen davon🫠 Aber dennoch, die Geschichte war richtig gut und ich bin froh das ich es erst jetzt gelesen habe, denn der nächste Teil erscheint schon im März 😍

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Chloe Gongs neuer Enemies to Lovers-Fantasy-Roman "Immortal Longings" habe ich als Rezensionsexemplar bekommen und feuert heute sein Release😁 Die Romantasy spielt in der fiktiven Stadt San-Er, die angelehnt ist, an die alte Stadt Kowloon in Hongkong und dies merkt man auch an der Erzählung ser Stadt. Die ganze Welt an sich kann man sich sehr gut bildlich vorstellen und auch die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch man das Buch auch schnell durch hat. Man bekommt hier neben blutigen Kampfszenen, auch viele Intrigen geboten, genau wie natürlich die Liebesgeschichte. Was mich gestört hat war das Ende, weil ich das so schon mir fast am Anfang gedacht habe und daher kein wirklich Highlight für mich war. Man kann sagen es ist ein super Fantasy-Buch mit tollem Farbschnitt. Durch das vorhersehbare Ende hat es mich leider nicht komplett abgeholt. Aber für jeden der auf Romantasy steht, kann ich hier eine Leseempfehlung aussprechen.

Schwierig zu bewerten
Allgemeine Bewertung: 4,25 ⭐️? ~~~~~ Cover: 4/5 Schreibstil: 3/5 Handlung: 4/5 Setting: 5/5 Charaktere: 3,5/5 Tropes: Trials, hidden identity ~~~~~ Meine Meinung: Boa ist das schwierig zu bewerten. Die Grundidee fand ich richtig gut und das Setting ist der Hammer aber drumherum? Der Schreibstil ist extrem distanziert und so unnahbar, sodass ich mich nie so richtig in die Geschichte und besonders in die Charaktere einfühlen konnte. Die Emotionen kamen nie so ganz rüber und jegliche Gefühlsregung ging völlig an mir vorbei. Auch die ,,Liebesgeschichte" kam doch recht plötzlich und wirkte zu rasch. Ich konnte einfach nicht sagen, wo besagte Gefühle herkamen. Dafür war die Handlung aber insgesamt verdammt gut, was total schade ist, weil ich das Buch trotzdem emotionslos beendet habe. Nur die Plottwist waren wirklich überraschend und haben mich doch direkt trotzdem noch den zweiten Teil beginnen lassen, immerhin. Theoretisch würde ich das Buch jetzt schlechter bewerten, einfach weil es null Gefühlsregung ausgelöst hat, aber das kann ich einfach nicht, weil es objektiv betrachtet doch richtig gut war. Die Ideen rund um das Qi und das Springen waren echt mal was anderes und auch generell hat mir die Welt total gefallen. Ich lese noch den zweiten Band und dann überlege ich, ob ich die Reihe fortsetze und meine Bewertung vielleicht noch mal anpasse.
Am Anfang hab ich ein bisschen gesucht um in das Buch und seine Welt rein zu kommen. Man lernt die Welt rund um die Stadt San-Er richtig gut kennen und was es heißt in ihr zu leben. Mit den beiden Hauptprotagonisten verschwinden man zwischen den engen Gassen San-Ers und nimmt mit ihnen an den Spielen teil. Die Spiele, die Idee, das Springen und das Verständnis von Seele( Dasein) und Körper haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft ihre ganz eigene Welt zu erschaffen ohne das man sie vergleicht. Schnell wird klar, dass der Weg von Anton und Clara nicht leicht wird und sie viele Hinternisse überwinden müssen. Am Ende ist die Frage Verstand oder Herz? Ziel oder Liebe? In der Geschichte kommt es mehr als einmal zu einer Wendung und es bleibt stehst spannend. Alles findet im letzten Drittel dann so richtig seinen Höhepunkt und ed hat mich vor Spannung einfach nur so gepackt. Das Ende? Lässt einen nachdenklich zurück und voller Emotionen. Eins steht fest Band 2 brauch ich besser jetzt als morgen. Die Autorin hat es geschafft viele Emotionen in einem hervor zu zaubern und starke Charaktere erschaffen. Morde, Verletzungen und alles was mit den Spielen zu tun hat, wird authentisch beschrieben und es fällt auch das ein oder andere Detail. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich froh bin über dieses Buch gestolpert zu sein und bald wieder zurückkehren zu können.
Zäher Start, dann immer besser
Cover Meinem Geschmack trifft dieses Cover nur zur Hälfte. Ich mag die den Inhalt wiederspiegelnde Dunkelheit sowie beiden gegensätzlich dargestellten Personen. Die beiden Gesichter, unten und oben sowie die Details entsprechen vom Stil schlicht nicht meinem persönlichen Gefallen. Meine Meinung Ich habe bereits vor einigen Jahren eine bekannte Dilogie dieser Autorin gelesen und fand, dass „Immortal Longings“ super ansprechend klang, weshalb ich das Buch letztlich gekauft habe. Der Einstieg in diese neue Welt gestaltete sich für mich sehr schwierig. Die Erzählweise in Kombination mit dem puren Informationsfluss, gerade was Setting und Worldbuilding angeht, war zu Beginn gar nicht mein Fall. Es fiel mir schwer mich zurecht zu finden, die langen Textblöcke sorgen für einen drögen und langatmigen Einstieg, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass es nicht nur mir so ergangen ist. Aber, je länger ich an der Geschichte drangeblieben bin, desto besser wurde es tatsächlich. Ungefähr ab der Hälfte war ich im total im Geschehen drinnen und fand auch, dass es sich wesentlich einfach las als zu Anfang. Dennoch finde ich das Worldbuilding hier ganz besonders interessant. Gerade die wechselnden Körper, die Magie als solche, aber ebenso die ganzen Pläne und Intrigen, die immer wieder ans Licht kommen. Der Wettbewerb bringt wahnsinnig viel Spannung rein, wenngleich, ich gerne mehr vom menschlichen Aspekt gesehen hätte. Hier werden am laufenden Band Menschen ermordet und bei den wenigsten davon bekommt man als Leser*innen den Eindruck als, dass es sich dabei um mehr handelt als billiger Abfall. Irgendwo passt das zur Geschichte, doch diese Empathielosigkeit bezwingt für mich auch einen Großteil der Lebendigkeit, die ich hier nun mal sehr vermisse. Was ich bis zum Schluss leider nur so mittelmäßig fand war das Setting. Die Idee dahinter ist gar nicht schlecht, gerade die beiden Zwillingsstädte, deren verwaschene Grenzen ineinander verschwimmen bringen auf jeden Fall alles notwendige mit, um zu überzeugen. Doch die Beschreibungen sind in meinem Kopf irgendwo am Anfang zu einem immergleichen Einerlei verschwommen. Irgendwie reiht sich ein Treppenhaus, eine Wohnungstür, ein Bordell und ein Internet-Café ans nächste. Überall gibt es massenweise Müll, kaum Sonnenlicht und beinahe jedes Aufeinandertreffen endet in blutigem Schweigen. Ich hätte gerne etwas Erinnerungswürdiges, etwas Greifbares und Herausstechendes gehabt, dass mir im Nachhinein im Gedächtnis bleibt. Calla und Anton, unsere beiden Protagonisten und Teilnehmer der tödlichen Spiele ergeben eine interessante Kombination. Für Calla gilt ähnliches wie für das Worldbuilding, sie gibt so wenig auf das Leben anderer Leute und will um jeden Preis gewinnen, dass es mir lange Zeit schwer fiel andere Emotionen bei ihr zu entdecken. Sie denkt sehr schwarz-weiß und ist unumstößlich davon überzeugt, König Kasa zu ermorden würde sämtliche Probleme des Landes lösen. Was unlogisch ist, wenn man genauer darüber nachdenkt. Anton mochte ich persönlich eine ganze Ecke lieber – gerade seinen Grund an den Spielen teilzunehmen, seinen beißenden Sarkasmus, aber ebenso seine im verborgen liegende Vergangenheit im königlichen Palast machten seinen Charakter für mich so spannend. Beide gemeinsam haben für mich dennoch ganz hervorragend funktioniert, trotz des Misstrauens und den kleinen Streitereien. Das Ende war spannungsgeladen, aber für mich noch nicht das Nonplusultra. Doch gerade der Plottwist konnte mich tatsächlich überraschen und eigentlich würde ich gerne losziehen und mir den zweiten Teil kaufen, doch leider hänge ich immer noch in meinem selbstauferlegtem Buchkaufverbot fest bzw. Tat ich das letztes Jahr, vielleicht muss ich demnächst doch ein paar neue Bücher kaufen gehen. Fazit Trotz eines zähen Starts konnte mich "Immortal Longings" irgendwann richtig fesseln. Gerade die eher düstere und blutige Stimmung, der Plot-Twist am Ende, sowie die beiden sehr morally-grey Protagonisten sind endlich mal wieder was anderes gewesen. Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.
Fantastisches Meisterwerk! KEIN ROMANTASY!!!
Fantastisches Werk, krasse Story und viele Wendungen! Das Buch ist aus mehreren POV‘s geschrieben, wodurch wir von Anfang an viele Charaktere kennenlernen. Die Welt ist dystopisch und Armut herrscht im ganzen Land während sich die Monarchie allem bemächtigt. Das besondere an der Menschheit ist, dass einige ein Gen besitzen welches sie ermächtigt in andere Körper zu springen und zu übernehmen. Natürlich gibt es hier allerlei Regeln und Besonderheiten, aber da will ich nichts verraten 🥹 Wir haben einen riesigen Komplott um den König zu stürzen, mehrere Mitstreiter und einen alljährlichen tödlichen Wettkampf bei dem es nur einen Sieger geben kann. Ich kann nur sagen es war FANTASTISCH! Genial durchdacht, aber für „ungeübte“ Leser sicherlich verworren. Es gibt mehrere „Haupt-Protagonisten“ und zahlreiche kleinere und größere Plots. Eine Story die man noch nicht 10x gelesen hat - schlicht und ergreifend ein grandioser Auftakt! PS: „enemies-to-lovers“ finde ich etwas irreführend. Der Romance Anteil in diesem Buch ist sehr gering (was großartig war 🥹) und ich glaube das könnten viele falsch verstehen. PPS: die vielen Charaktere und Handlungsstränge sind vermutlich auch nicht für jeden was (Fans von „Kloster des geheimen Baumes“ etc. werden es lieben 😍)
Immortal Longings überrascht: Was anfangs wie ein chaotischer Mix aus moderner Technik, Monarchie und asiatisch geprägter Fantasy wirkt, entwickelt sich zu einer düsteren, brutal durchdachten Welt. Das Qi-System ist spannend und gnadenlos genutzt, das jährliche Spiel schockierend und voller moralischer Grauzonen. Intrigen, wechselnde Allianzen und ein Ende, das man sich wünscht, aber nicht kommen sieht. Kein leichter Einstieg – aber definitiv lohnend. 🩸🏙️
Am Anfang war ich ehrlich gesagt skeptisch. Immortal Longings wirkte zunächst wie ein wilder Genre-Mix: moderne Technik wie Handys, Pager und Bildschirme, die dem Ganzen einen leichten Urban-Fantasy-Vibe geben, kombiniert mit abgeschotteten Städten, die von einem Monarchen regiert werden – und das in einem System, das gefühlt kurz vor dem völligen Kollaps steht. Dazu kommen noch stark chinesisch anmutende Einflüsse bei Namen, Titeln und Konzepten. Klingt erstmal nach „zu viel von allem“. Aber: Das Puzzle setzt sich zusammen. Und zwar richtig gut. Je weiter man liest, desto klarer wird, dass diese Welt bewusst widersprüchlich ist. Die Städte sind zwar voneinander getrennt, aber dennoch für scheinbar für alle zugänglich, trotzdem brutal reglementiert und von extremer sozialer Ungleichheit geprägt. Reichtum und Macht konzentrieren sich auf wenige, während der Großteil der Bevölkerung ums nackte Überleben kämpft. Chaos brodelt unter der Oberfläche – und genau daraus speist sich die Spannung des Buches. Besonders spannend fand ich das Qi-System. Die Fähigkeit, den eigenen Körper zu verlassen und andere zu „besetzen“, ist nicht nur originell, sondern wird auch clever und grausam eingesetzt. Identität, Kontrolle und Moral verschwimmen hier ständig – niemand ist wirklich sicher, niemand ist wirklich er selbst. Das macht viele Szenen unangenehm intensiv und teilweise richtig brutal. Im Mittelpunkt steht das jährliche Spiel, ein gnadenloser Wettbewerb auf Leben und Tod. Die Bewohner der Stadt melden sich freiwillig an, getrieben von Hoffnung, Verzweiflung oder Rache. Der Preis? Unvorstellbarer Reichtum – wenn man überlebt. Und genau hier zeigt das Buch seine ganze Härte: Kämpfe sind blutig, Entscheidungen moralisch fragwürdig und Tod ist allgegenwärtig. Nichts wird beschönigt. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, was die Geschichte schön verzweigt. Anfangs wirken die Figuren und ihre Motive noch undurchsichtig, aber genau das ist Teil des Reizes. Nach und nach lichten sich die Hintergründe, geheime Beweggründe kommen ans Licht, Allianzen werden geschmiedet, zerbrechen wieder, Vertrauen wird ausgenutzt – manchmal mit fatalen Konsequenzen. Niemand spielt fair, und genau das passt perfekt zur Welt. Das Ende hat mich dann wirklich erwischt. Ich hatte gehofft, dass es in diese Richtung geht – aber erwartet habe ich es nicht. Es ist konsequent, emotional und brutal zugleich und lässt definitiv Hoffnung und Spannung für Band 2 offen 🔥 Fazit: Immortal Longings braucht ein bisschen Anlauf, aber wenn man sich auf die komplexe Welt, die brutalen Spiele und das moralische Grau einlässt, wird man mit einer düsteren, spannenden Geschichte belohnt. Kein Wohlfühl-Fantasy, sondern ein gnadenloses Spiel um Macht, Körper und Überleben – und genau das macht es so stark. 🩸🏙️
tolles Worldbuilding, starker Schluss
Mir hat das Worldbuilding unheimlich gut gefallen, weil es mal was anderes war. Alles war dreckig, dystopisch und düster. Den Schluss mit dem Cliffhanger fand ich auch ziemlich stark, wüsste gern wie es weiter geht ohne das zweite Buch lesen zu müssen. Der Rest war nicht so meins. Alle Figuren waren für mich total unnahbar und ich konnte zu keiner eine Beziehung aufbauen, sodass mich ihr Schicksal interessiert hätte. Die Story ist schon sehr blutig, zum Teil splatterhaft, was ich oft als unnötig übertrieben empfunden habe. Außerdem hat es sich meiner Meinung nach zwischendurch ganz schön gezogen. Schade, dass das nichts für mich war, die Idee und der Schreibstil waren nicht schlecht.
Emotionslos •distanziert •blass •unsympathisch
Erster Satz: „Erleidet ein Lebewesen Brüche oder Blessuren, so ist es dazu gezwungen, sich selbst zu heilen.“ (S.9) Immortal Longings hat mir leichte Tribute von Panem Vibes gegeben, was aber vor allem an der Thematik lag: Wir befinden uns in der düsteren Welt von San-Er, eine überfüllte Metropole welche von Armut und Chaos geprägt ist. Dort finden jedes Jahr tödliche Spiele statt, welche zur reinen Unterhaltung des Palastes dienen, die Gewinner oder anders ausgedrückt die letzten Überlebenden erwarten jedoch unbeschreibliche Reichtümer. Dort treffen wir auf die verstoßene Prinzessin Calla, welche es sich zum Ziel gemacht hat den tyrannischen König zu stürzen. Außerdem treffen wir auf den gerissenen Körperspringer Anton, der seine im Koma liegende Jugendliebe retten will. Beide wollen die Spiele aus unterschiedlichen Gründen gewinnen und schließen ein Zweckbündnis, doch schnell kommen Gefühle auf. Wer wird seine Mission in diesem tödlichen Wettkampf erfüllen? Leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Das Konzept gefällt mir immer noch, aber die Umsetzung konnte mich aus verschiedenen Gründen nicht wirklich überzeugen. Der Schreibstil wirkte auf mich zu distanziert und kühl und die Charaktere sehr unnahbar, was mir die Möglichkeit nahm richtig mitzuleiden und mitzufiebern, denn die Emotionen wurden nicht gut transportiert. Geschildert wird die Geschichte dabei im Präsens aus der Erzählerperspektive und beleuchtet dabei in kurzen Kapiteln die verschiedenen Charaktere. Jedoch konnte ich zu keinem wirklich eine Bindung aufbauen, sie waren mir alle durchweg unsympathisch. Darüber hinaus wirkte die Liebesgeschichte für mich durch die fehlende emotionale Nähe sehr unauthentisch. In meinen Augen waren die Charaktere zu sehr auf ihren eigenen Vorteil aus. Chloe Gong erschafft zwar eine sehr düstere und atmosphärische Kulisse und durch die Fähigkeit des Körperspringens enthält das Buch eine interessante Grundidee, welche philosophische Fragen über die eigene Identität und den Tod aufwirft, aber dies reicht leider nicht aus um die Geschichte zur Gänze zu tragen. Gerade durch den Erzählstil wirkte das Buch insgesamt sehr langatmig, mir fehlte insbesondere das „show don´t tell“ – es war für meinen Geschmack zu viel „tell“. Insgesamt äußerlich zwar ein hübsches Büchlein mit einer spannenden Grundidee, aber innerlich zu dröge und nur schwer greifbar, durch den emotionslosen Schreibstil. 2.5⭐️
Mal was anderes
Bin leider nicht gleich warm geworden mit dem Schreibstil und Charakteren. Zum Ende hin hat man sich dann endlich auf alles einlassen können, aber da war das Buch auch schon zu Ende. Trotzdem hol ich mir die Fortsetzung, denn gedanklich mal ich mir schon aus, wie es weitergehen wird und das spricht ja schließlich für ein gutes Buch! :]
Fesselnder Roman zum Mitfiebern…
Ein gelungener Auftakt der Trilogie in einer, dem Untergang geweihten Stadt. Man braucht ein bisschen bis man reinkommt und die Charaktere kennt, fiebert dann aber umso mehr mit ihnen mit. Wer hier eine „Enemies to Lovers“ Geschichte im herkömmlichen Sinn erwartet, ist fehl am Platz. Es dauert ungefähr bis zur Mitte des Buches, bis sich die beiden über den Weg laufen und ist auch nicht Hauptthema des Romans. In erster Linie geht es um Prinzessin Calla, die ihr Land befreien möchte. Dennoch fehlt es nicht an Romantik und ein wenig Spice. Ein überaus gut geschriebener Fantasy Roman mit einem unerwarteten Ende.

Leider hat mich das Buch nicht so sehr ansprechen können. Die Ansätze waren da, allerdings hat es an der Umsetzung gefehlt. Es wurden sehr viel komplexe Themen durch verschiedene Charaktere (Erzählperspektiven) wiedergegeben, bei denen man sich fragt; welche Figur ist für den weiteren Handlungsbedarf relevant? Die Dynamik zwischen Prinzessin Calla und Anton hat der Story einen roten Faden gegeben und ich habe es sehr gemocht wie sie zueinander gefunden und agiert haben. Die weitere Entwicklung zwischen den beiden bei den “tödlichen Spielen” hat der Story Spannungselemente verliehen, die aber oftmals zu wenig in meinen Augen war. Bei den Nebencharakteren hat es mir an Tiefe gefehlt, sodass ich diese Aspekte oft als langatmig empfunden habe. Ich sehe Potenzial bei dem Buch, welches aber noch nicht vollends ausgeschöpft wurde.

Es blieben schon ein paar Fragen offen, deren Lösung ich erwartet hätte. Manche Stränge verschwinden auch einfach kommentarlos🤷🏼♀️ Hat mich das gestört? Nö, nicht wirklich. Hab ich nicht mal gerafft, in welcher Zeit wir uns befinden? Irgendwie ja. Hat mich das gestört? Nö Absolut nicht perfekt, aber richtig unterhaltsam
Ein paar gute Grundideen, aber Umsetzung mangelhaft
Ein paar Aspekte der Geschichte gab es , die ich echt interessant fand, auch wenn die Idee mit den tödlichen Spielen natürlich billiger Panem Abklatsch ist. Leider gab es viel zu viel was mich an dem Buch gestört hat. Calla und August stellen sich selber auf ein moralisches Podest, denn sie würden ja nur das Beste für das Königreich wollen. Aber beide verhalten sich nicht im Ansatz so, es kommt mir vor wie komplette Heuchelei. Die Beziehung zwischen Calla und Anton hat in mir gar keine Gefühle ausgelöst, da hat nichts gefunkt. Die Schreibweise der Autorin behindert irgendwie den Lesefluss, ich hab gegen Ende eigentlich nur noch überflogen, in der Hoffnung endlich fertig zu werden. Insgesamt leider keine Leseempfehlung. SPOILER Und können wir mal über das riesige plothole sprechen, dass jeder eine eindeutig identifizierbare Augenfarbe hat und somit immer erkannt werden kann wenn jemand in einen Körper gesprungen ist, aber Calla einfach den Körper von der Prinzessin übernommen hat und es niemand bemerkt hat???
War leider nix für mich
Zum Inhalt: Seit Prinzessin Calla ihre Eltern ermordet hat, ist sie in die riesige Zwillingsstadt San-Er untergetaucht. Nun will sie bei den jährlich stattfindenden tödlichen Spielen gewinnen, um die letzte Person, die ihr noch im Weg steht zu vernichten: König Kasa. Einer ihrer Mitspieler ist Anton, dieser hat sich tief verschuldet. Er schlägt Calla ein Bündnis vor, doch als nur noch die zwei als letzte Spieler leben, muss Calla sich zwischen Anton und dem Königreich entscheiden, denn es kann nur einen Gewinner geben. Währenddessen schmiedet der Thronprinz August seine eigenen Pläne um den Thron zu übernehmen... Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön! Und mega hübsch im Regal! ❤️ Ich habe mich sehr auf "Immortal Longings" gefreut und war mega gespannt, weil es sehr vielversprechend klang. Leider habe ich etwas gebraucht um ins Buch zu kommen, es hat sich alles sehr gezogen und lange ist nicht viel passiert. War auch teilweise sehr verwirrt, bei den vielen Sichtwechsel und den ausführlichen Erklärungen, letzteres haben auch oft die Spannung rausgenommen und ich musste mich sehr durchkämpfen, die ellenlangen Kapitel haben da auch nicht gerade geholfen. Mit den Protagonisten Calla, Anton und August bin ich auch gar nicht warm geworden, sie sind sehr oberflächlich rüber gekommen und mir fehlten da einfach die Emotionen. Ihre Motive konnte ich auch teilweise nicht nachvollziehen. Die gezwungene Romance zwischen Calla und Anton habe ich auch gar nicht gefühlt. Ohne hätte mir das Buch besser gefallen. Nach der Hälfte des Buches wurde die Handlung etwas spannender und es hat sich nicht mehr so gezogen. Aber sie hat mich nicht sonderlich berührt und die Plottwists am Ende waren zwar gut, aber konnten mich letztendlich nicht überzeugen. Es kam mir alles sehr runtergerattert vor. War leider überhaupt nix für mich und musste mich oft zwingen es zu beenden. Sehr schade, das Buch hatte sehr viel Potenzial. :( Fazit: Die Idee ist mega und hat sehr viel Potenzial, aber die Umsetzung konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Es war mir alles zu emotionslos und die Protagonisten sehr unsympathisch. Die gezwungende Romance hat auch mir gar nicht gefallen. Das Knistern hat einfach gefehlt. Ich kann dieses Buch leider gar nicht empfehlen und ich werde den 2. Band nicht lesen. :( Der Schreibstil hat mir, trotz der ewig langen Erklärungen, gefallen, daher werde ich die anderen Bücher der Autorin trotzdem vielleicht noch lesen. ❤️

Was würdest du wählen Macht oder Liebe?🧡
San-Er ist eine Stadt die von einer Mauer umgeben ist, gibt sich aber als wäre alles in Ordnung ist es aber nicht im geringsten. Bis Prinzessin Calla ihre ganze Familie tötet und untertaucht. Nach fünf Jahren im Exil stehen die tödlichen Spiele wieder an wo ganz zufällig ihr Name mit ihm Lostopf landet. Aber das ist ein guter Zufall für sie, sie plant nämlich mit ihrem Cousin den Thron zu stürzen und den König von San umzubringen damit ihr Cousin auf dem Thron landet. Während dieser ganzen Spiele begegnet sie Anton der sich als guter Gefährte herausstellt. So eine Art hab ich auch noch nicht gelesen, es hat ein bisschen was von den Tributen von Panem aber mehr in der heutigen Zeit, es gibt viel Elektrik, aber man Merkt auch hier die ganzen Klassen in die die Menschen unterteilt sind je nach Stadtviertel. Sehr viele Intrigen auf Politischer und Spiel Ebene. Trotzdem sehr gutes Worldbuilding und Charaktere. Auf jedenfall nichts für Anfänger für Fantasy und Dystopie das ganze Thema mit dem Qi,Springen und allem anderen ist am Anfang nicht leicht zu verstehen aber für erfahrene Leser kann man es nach einer Weile verstehen und ist auch sehr interessant zu lesen. Nachdem Ende freue ich mich auf den nächsten Teil. 💜

Es ist wieder Zeit für die tödlichen Spiele, in der Zwillingsstadt San-Er. Es sind 88 Spieler, am Ende kann nur einer gewinnen, der Gewinner ist dann reich und ein Mörder. Prinzessin Calla tritt an um das Königreich zu stürzen. Anton Makusa tritt an um endlich seine Schulden bezahlen zu können. Doch statt gegeneinander zu kämpfen, verbünden sie sich, aber am Ende kam nur einer gewinnen… Das Buch erinnert definitiv an die Tribute von Panem und für mich hat das perfekt zur Geschichte gepasst. Denn die restlichen Hintergründe und alles drum herum sind komplett anders. Zusätzlich bekommen wir eine Fantasy Touch, den die meisten der Spieler können „springen“, also mit ihrem Qi von einem Körper zum andern springen. >> Wenn es um diesen spezifischen Nutzen geht, sind Körper nur ein Mittel zum Zweck: Wegwerfware, je nach Bedarf austauschbar.<< Seite 340 Das gibt der Geschichte nochmal eine ganz andere Wendung. Wir lesen das Buch aus vier verschiedenen Perspektiven, was am Anfang etwas anstrengend war. Aber da alles extrem gut erklärt wurde, bin ich ziemlich schnell in der komplexen Geschichte angekommen. Das einzige was für mich vielleicht etwas kürzer hätte sein können, sind die ganzen politischen Einblicke, ja sie waren wichtig für den Handlungsstrang, aber etwas weniger wäre mir persönlich lieber gewesen. Trotzdem habe ich das Buch wahnsinnig gerne gelesen, es war spannend, überraschend, was anderes, aber auch stellenweise sehr blutig und brutal. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, für diese ganz andere Geschichte über tödliche Spiele.
Das Buch hat mich positiv überrascht. Die Welt ist sehr dystopisch und Armut ist ein zentrales Kernthema. Der Einstieg in das Buch war sehr schwierig. Die Welt war nicht einfach zu verstehen und ich musste ein paar Sätze mehrmals lesen um das Magiesystem zu verstehen und hatte manchmal immer noch Fragen, die im Laufe des Buches aber geklärt wurden. Ich habe bisher auch noch nichts vergleichbares gelesen. Die Story war auch sehr gut. Ich liebe Geschichten mit Zwiespalt und hin und her gerissenen Charakteren. Einige Plotttwist hab ich kommen sehen, auch das Ende hatte ich mir so ähnlich gedacht. Trotzdem bin ich super gespannt auf die Fortsetzung und es ist gemein , dass ich noch so lange warten muss! 😭 Was mich allerdings wirklich gestört hat waren die Namen "Anton" und "August". Ich habe bestimmt 200 Seiten gebraucht, um die beiden zweifelsfrei auseinander zu halten, haha. Für mich klang das einfach zu ähnlich und hat für zusätzliche Verwirrung gesorgt. 😅 Dicke Leseempfehlung und ich hoffe Band 2 wird genauso gut oder noch besser. 🥰
Leider nicht meins...
"Immortal Longings" ist der Auftakt der "False Gods"-Trilogie von Chloe Gong. Das Buch spielt zu großen Teilen in der Millionenstadt San-Er, in der fürchterliche Lebensbedingungen herrschen. Das Leben ist von Chaos, Lärm, Müll und Elend geprägt, die ausschweifende und bildhafte Erzählweise der Autorin zeigt die Schattenseiten und sozialen Misstände eines solchen Lebens auf. Was mich an dem Buch sehr fasziniert hat, war die Idee mit dem Springen, welches auf einem Gen basiert. Wer dieses besitzt, kann in die Körper seiner Mitmenschen springen und diese so lange übernehmen, bis man entweder in einen anderen Körper oder in seinen "Stammkörper", mit welchem man geboren wurde, zurückspringt. Etwas in der Form habe ich bisher noch nie gelesen. Das Buch regt durch den fragwürdigen Umgang mit den Körpern und der Privatsphäre anderer Menschen zum Nachdenken an. Die Buchidee klingt also im Großen und Ganzen echt spannend - die Umsetzung war es leider überhaupt nicht... Mit dem Schreibstil bin ich überhaupt nicht klargekommen. Durch die vielen Wiederholungen und das Erzählen von Banalitäten hat sich die Handlung in die Länge gezogen, gleichzeitig musste man sich beim Lesen extrem konzentrieren, um alles zu verstehen. Die Figuren waren mir allesamt unsympatisch, jeder denkt nur an sein eigenes Wohlergehen und verhält sich anderen gegenüber rücksichtslos. Durch den stumpfen Schreibstil wurden keinerlei Emotionen transportiert, die Beziehung zwischen den Protagonisten Calla und Anton war unauthentisch und der Spice absolut fehlplatziert. Das Enemies-to-lovers war meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt, das erste "Ich liebe dich" kam viel zu schnell und die Handlung der Figuren passt nicht zu der mutmaßlichen Liebe. "Immortal Longings" war, trotz der innovativen Ideen, leider nicht mein Buch... Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

3,5 🌟- Ich hatte meine Schwierigkeiten. Mir fehlte die emotionale Verbindung zu den Charakteren. Die Liebesgeschichte habe ich gar nicht gefühlt. Dazu ein kompliziertes politisches System und dieses ganze Körperwechseln hat mich überfordert. Die letzten 100 Seiten haben mir dann doch ganz gut gefallen. Es fügt sich alles irgendwie zusammen. Das Ende war zum Teil für mich nicht vorhersehbar. Weiterlesen werde ich die Reihe aber nicht.
Was für ein Buch …
Hinterhältig • Brutal • liebevoll • Hoffnungsvoll Dieses Buch macht mich sprachlos ein wenig , eine tolle Geschichte, wirklich Calla ist eine starke Protagonisten die an den Spielen von San-Er mit mischt … es gibt Wendung , Verrat und Liebe , alles was ein gutes Buch benötigt . 88 Spieler und nur einer kann gewinnen , calla hat einen Plan der den König einschließt , doch wird sie es schaffen oder muss sie sich geschlagen geben ? Ganz klare Empfehlung !
Ich habe leider bis etwas mehr als die Hälfte gebraucht um in das Buch reinzufinden. Die Thematik an sich sehr spannend, leider war der Schreibstil stellenweise sehr trocken. Tolles worldbuilding auf jeden Fall und irgendwann war es dann gegen Ende schwer durchzusehen, wer intrigiert. Große Plottwists sowohl in der Mitte als auch am Ende und ich bin gespannt auf den nächsten Band Müsst ihr wissen
Blutrünstig, magisch
Immortal Longings ... übersetzt heißt das: unsterbliche Sehnsucht. Unsterbliche Sehnsucht nach dem Thron, nach Rache oder auch nach Liebe. Am Anfang steht aber ein besonderer Wettkampf. Ein Wettkampf um das Überleben. Ein blutiger Wettkampf, der die Bewohner von San-Er in Atem hält. Denn viel haben diese Menschen der zwei Hauptstädte nicht zu erwarten. Sie haben wenig und leben von dem wenigen, das sie wie auch immer zusammentragen. Die Stadt ist vermüllt, zu eng und hoch hinaus, verschachtelt gebaut. Und manch ein Bewohner hat ein besonderes Gen, dass ihm die Möglichkeit gibt in andere Körper zu springen, das eigene Qi schiebt das Gast-Qi einfach in den Hintergrund und der Körper gehört dann dem Hineingesprungenen. Nur an der Augenfarbe ist dann zu erkennen, dass da ein anderer in diesem Körper wohnt. Der blutige Wettkampf: Es geht hierbei um Leben und Tod! Wer sich dabei anmeldet, der hat nichts mehr zu verlieren. Es geht dabei vor allem um Geld und Ansehen. Wer am Ende übrig bleibt (im wahrsten Sinne des Wortes), bekommt nicht nur eine Einladung ins Schloss und einen Handschlag des Königs, sondern unermessliche Reichtümer. Das Ziel ist es, die anderen Teilnehmer abzuschlachten, ohne selber getötet zu werden. Calla ist gut. Sie ist der Kampfkunst geschult und sie ist schlau. Sie hat den Plan, den König umzubringen, denn er steht ihr, für ihre weiteren Pläne, erheblich im Weg. Nur wenn sie gewinnt, dann wird sie ihm gegenüberstehen und bekommt ihre Chance. Aber auch Anton hat einen Plan. Denn er braucht dringend das Geld, damit er die Krankenhausrechnungen für seine Freundin bezahlen kann. Denn sonst muss seine komatöse Jugendliebe das Krankenhaus verlassen und würde das nicht überleben. Anton ist ein besonders guter und gewitzter Springer. So schnell wie er ist keiner. Aber auch ein besonders guter Kämpfer. Calla ebenbürtig. Und er ist charmant, egal in welchen Körper er gerade gesprungen ist. Und dann ist da noch der Prinz August. Er versucht ebenfalls den König zu töten. Aber er hat einen ganz anderen Grund als die beiden Kämpfer. Er muss sich die Finger erst gar nicht schmutzig machen. Denn er ist nur ein Zuschauer. Chloe Gong hat hier einen verzwickten magischen Fantasieroman geschaffen, der es dem Leser anfangs etwas schwer macht. Aber sobald man sich in der Geschichte zurechtfindet, besteht Suchtpotenzial. Die Story spielt in einer düsteren, völlig überladenen und überbauten Stadt. Magisch ist da gar nichts, nur Dreck, Straßen voller Drogen, Prostitution, kein Sonnenlicht und Armut. Es gibt Technik, aber nur wer es sich leisten kann, hat einen Fernseher oder gar einen Computer. Zusammengepfercht und hungrig ist die Bevölkerung leicht, mit den brutalen Spielen zu bespaßen. Das Springen (das Magische in diesem Roman) ist nicht gestattet, es sein, denn die Spieler springen in einen anderen Körper, um sich selber zu retten. Wenn ein Spieler seinen Wirt nur schnell genug wieder verlässt, dann schließen sich die zugefügten Wunden wieder und alles wird gut. Aber das gelingt nicht immer ... Wie gesagt, ist man in der Geschichte angekommen, dann legt man den Roman nicht mehr aus der Hand. Die Stadt stelle ich mir ein bisschen wie in dem Film 1984 von George Orwell vor. Es würde mich auch nicht wundern, wenn es jemanden geben würde, der dieses Buch verfilmen möchte. Immortal Longings ist spannend und blutrünstig geschrieben. Die Charaktere haben mit sehr gefallen. Calla ist eine tolle Person, die ein besonderes Geheimnis hat, dass erst sehr viel später zu Tage tritt. Anton mochte ich besonders gern. Obwohl es dieser Typ, faustdick hinter den Ohren hat.

In San-Er, der Zwillingsstädte und Heimat des Königs, stehen wie jedes Jahr die tödlichen Spiele vor der Tür, bei der sich 88 Teilnehmer verzweifelt eine Chance auf ein besseres Leben erhoffen. Es ist eine üble Drecksstadt, mit Menschen und Abfall gleichermassen überfüllt. Als Leser wird man schonungslos mitten hineingesetzt und fühlt sich besonders am Anfang etwas verloren. In dieser Welt zurecht zu kommen ist nicht ganz leicht, da alles in San-Er bedingungslos reizüberflutend wirkt. Sehr schnell verschaffen uns die Figuren aber einen groben Überblick. Die Erzählperspektive wird schnell und oft gewechselt. Dies verdeutlicht einerseits das Chaos, welches in der Stadt herrscht, sehr gut, andererseits bietet es dem Leser die Möglichkeit, diesen Schauplatz aus den verschiedensten Winkeln kennenzulernen, sodass man durch die Welt von Immortal Longings doch einigermassen schnell navigieren kann. Da sich die Figur, die man als Leser begleitet, aber immer wieder verändert, fällt es schwer, die Charaktere richtig kennenzulernen. Sobald man von einem der Protagonisten eine persönliche Information erhalten hat, macht die Geschichte sogleich einen Sprung und zerrt einem in das Erleben einer anderen Figur. Ich mag verschiedene Perspektiven von unterschiedlichen Erzählern eigentlich sehr gerne, doch es ging alles immer zu schnell. Man hatte keine Zeit, um richtig in Tiefe zu gehen und abzutauchen. Die ganze Eile, die die Figuren irgendwie durch das Buch hetzt, hatte zur Folge, dass keiner der Charaktere für mich wirklich greifbar wurde. Ich konnte sie nicht verstehen, ihre Emotionen nachempfinden oder ihre Handlungen nachvollziehen. So fühlte ich mich beim Lesen immer ein bisschen wie eine Aussenstehende, obwohl ich mich gerne so fühlen würde, als wäre ich mit dabei. Die gesamte Idee, welche die Autorin entwickelt hat, gefiel mir trotzdem eigentlich sehr gut. Sie verspricht Spannung, Action, Geheimnisse und Abenteuer. Da aber nicht nur die Figuren, sondern auch die Handlungen und Geschehnisse irgendwie undurchsichtig und doch oberflächlich blieben, konnte das Potenzial der Story nicht vollends ausgeschöpft werden. Es bleibt abzuwarten, ob es der Autorin gelingen wird, mit dem nächsten Band auch etwas an Tiefe zu schaffen.
Auch wenn es gedauert hat, dass die Geschichte mich für sich einnehmen konnte, hat das Ende mich letztendlich von sich überzeugen können. Ich bin gespannt, welchen weiteren Verlauf die Handlung in der Fortsetzung nehmen wird. Alles in allem ist „Immortal Longings“ ein gelugener und unvorhersehbarer Fantasyroman. Wer auf der Suche nach einem Buch mit spannendem und fesselndem Plot ist und vor moralisch nicht ganz korrekten Figuren und viel Blut nicht zurückschreckt, sollte „Immortal Longings“ unbedingt lesen!
Immortal Longings – Ein tödliches Spiel, das fesselt!
Chloe Gongs "Immortal Longings" entführt den Leser in eine düstere Welt voller Intrigen, tödlicher Spiele und einer Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Die Autorin schafft es meisterhaft, eine Atmosphäre zu erschaffen, die sowohl faszinierend als auch beklemmend ist. Der Einstieg in die Geschichte mag zunächst etwas schwierig erscheinen, da die Autorin eine komplexe Welt mit zahlreichen Regeln und Charakteren erschafft. Doch sobald man sich in dieser Welt zurechtgefunden hat, wird man von der spannenden Handlung gepackt. Die detaillierten Beschreibungen der Stadt San-Er und ihrer Bewohner lassen die Welt lebendig werden und ziehen den Leser in ihren Bann. Gut finde ich auch die Charakterentwicklung. Prinzessin Calla und Anton sind zwei facettenreiche Protagonisten, deren Handlungen von ihren jeweiligen Hintergründen und Zielen geprägt sind. Ihre Beziehung ist von einer komplexen Mischung aus Liebe, Rivalität und gegenseitigem Respekt geprägt, was die Geschichte zu einem emotionalen Erlebnis macht. Die Handlung ist von Anfang an spannend und hält den Leser bis zur letzten Seite in Atem. Die tödlichen Spiele, die im Mittelpunkt der Geschichte stehen, bieten eine perfekte Bühne für Intrigen, Verrat und überraschende Wendungen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Spannung aufzubauen und den Leser immer wieder zu überraschen. Der Schreibstil von Chloe Gong ist flüssig und bildhaft und zieht sich zu keinem Moment in die Länge. Sie verwendet eine präzise Sprache, um die düstere Atmosphäre und die emotionalen Tiefen der Geschichte einzufangen. Die Brutalität der Spiele wird nicht beschönigt, was der Geschichte eine raue und authentische Note verleiht. Ein besonderer Pluspunkt ist die Vielschichtigkeit der Charaktere. Neben den Hauptprotagonisten gibt es eine Vielzahl von Nebenfiguren, die die Geschichte bereichern und die Welt von San-Er lebendiger machen. Fazit: "Immortal Longings" ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Chloe Gong hat eine faszinierende Welt erschaffen, in der Liebe, Tod und Macht eine tödliche Mischung eingehen. Die komplexen Charaktere, die spannende Handlung und der bildhafte Schreibstil machen dieses Buch zu einem absoluten Lesevergnügen. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung und freue mich darauf, mehr über Calla, Anton und die Welt von San-Er zu erfahren, da doch einige Fragen offen bleiben am Ende vom Buch. Es war mein erstes Buch von Chloe Gong und bestimmt auch nicht das letzte. Von mir eine klare Lesempfehlung!

Eine einzigartige Fantasywelt, die jedoch gleichzeitig auch auf bekannte Schemata zurückgreift.
„Immortal Longings – Ein Spiel auf Liebe und Tod“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie der Autorin Chloe Gong, die am 28. September 2024 in der deutschen Übersetzung von Elena Helfrecht bei der Hobbit Presse erschienen ist. Die Handlung spielt in der interessanten und zugleich gnadenlosen Zwillingsstadt San-Er, einer Metropole, die in ihrer Dichte, ihrem Chaos und ihrer anarchischen Energie an die berüchtigte Kowloon Walled City in Hongkong erinnert. Hoch aufragende, baufällige Gebäude drängen sich dicht an dicht, ihre Fassaden überwuchert von Neonlichtern und flackernden Werbetafeln. Enge Gassen winden sich wie ein Labyrinth durch das Stadtinnere, wo der Lärm des Marktes, das Murmeln geheimer Geschäfte und das Flüstern über tödliche Intrigen die Luft erfüllen. Überall lauern Gefahren – von den skrupellosen Banden, die die Straßen beherrschen, bis hin zu den Herrschenden, die aus dem Schatten heraus über Leben und Tod entscheiden. San-Er ist ein Ort der Extreme, an dem Luxus und Dekadenz der Oberschicht in scharfem Kontrast zur Verzweiflung der Armen stehen. Doch einmal im Jahr wird diese Hierarchie ins Wanken gebracht, wenn die berüchtigten Spiele beginnen. Dann strömen Herausforderer aus allen Winkeln der Stadt zusammen – Kämpfer, Strategen, Verräter und Verzweifelte –, alle mit einem einzigen Ziel: den ultimativen Sieg zu erringen. Doch in diesen Spielen geht es nicht nur um rohe Gewalt oder taktische Brillanz. Die Teilnehmer besitzen eine außergewöhnliche Gabe – die Fähigkeit, ihren Geist aus ihrem eigenen Körper zu lösen und in einen anderen zu schlüpfen. Dieser einzigartige magische Kunstgriff macht das Turnier unberechenbar: Ein geschickter Kämpfer kann blitzschnell in einen stärkeren Körper wechseln, ein raffinierter Stratege kann Feinde aus dem Inneren heraus manipulieren. Doch ebenso ist niemand davor sicher, selbst zur Marionette eines anderen zu werden. In diesem tödlichen Spiel, in dem Täuschung und Verrat allgegenwärtig sind, bedeutet ein einziger Fehler oft den sicheren Tod. Die Stadt San-Er erwacht in Chloe Gongs „Immortal Longings“ mit einer intensiven, fast greifbaren Atmosphäre zum Leben. In ihren engen, labyrinthischen Gassen pulsiert das Chaos, während das Flackern unzähliger Laternen die dunklen Ecken der überbevölkerten Metropole nur unzureichend erhellt. Die Armut und das Elend der Unterstadt stehen im krassen Gegensatz zum prunkvollen Glanz der Palastviertel, in denen die Mächtigen über das Schicksal der Spielteilnehmer entscheiden. Jeder Winkel von San-Er birgt Gefahren – sei es durch skrupellose Banden, die um die Kontrolle kämpfen, oder durch die tödlichen Spiele selbst, in denen das eigene Überleben von Geschick, List und purer Entschlossenheit abhängt. Die Protagonistin Calla ist mehr als nur eine Prinzessin – sie ist eine Thronerbin ohne Krone, eine Attentäterin mit einem einzigen, alles verschlingenden Ziel: den Mann zu stürzen, der ihre Familie zerstört hat. Seit der brutalen Ermordung ihrer Eltern lebt sie im Untergrund, verborgen zwischen den Schatten der überfüllten Straßen von San-Er, während ihr Onkel, König Kasa, mit eiserner Faust über das Königreich Talin herrscht. Doch Calla wartet nicht einfach ab – sie plant. Jede Bewegung, jeder Atemzug ist darauf ausgerichtet, sich ihm eines Tages zu nähern und das zu vollenden, was sie einst begann. Diese Gelegenheit bietet sich, als die tödlichen Spiele von San-Er ausgerufen werden. Es ist eine blutgetränkte Arena, in der nur die Stärksten überleben – und für Calla das perfekte Schachbrett, um ihre nächsten Züge auszuführen. Hier begegnet sie Anton Makusa, einem jungen Mann mit einer eigenen Bürde. Anton hat seine Vergangenheit hinter sich gelassen und lebt als flüchtiger Spieler, stets getrieben von einem verzweifelten Wunsch: den Sieg zu erringen, um seine im Koma liegende Jugendliebe zu retten. Anfangs ist ihre Allianz rein pragmatisch – zwei Kämpfer, die sich inmitten einer Arena voller Feinde gegenseitig den Rücken freihalten. Doch mit jeder gemeinsamen Schlacht, jedem geteilten Moment zwischen Leben und Tod, beginnt sich etwas zwischen ihnen zu verändern. In Calla wächst eine ungewohnte Zuneigung, eine Verbindung, die über bloße Zweckgemeinschaft hinausgeht. Anton, dessen Herz einst einer anderen gehörte, findet sich wider Willen in ihrem Bann wieder. Doch kann Liebe in einem Spiel überleben, in dem Vertrauen tödlich und Verrat unausweichlich ist? Während die Arena sie immer tiefer in ihre Intrigen verstrickt, stehen Calla und Anton vor einer Entscheidung: Ist ihr Bündnis stark genug, um den Sturm zu überstehen – oder werden sie sich am Ende als Feinde gegenüberstehen? Ein besonders spannendes Element der Welt ist die Fähigkeit der Charaktere, ihre Essenz, ihr Bewusstsein, in andere Körper zu übertragen. Diese ungewöhnliche Gabe eröffnet nicht nur taktische Möglichkeiten in den brutalen Wettkämpfen, sondern wirft auch tiefgehende Fragen nach Identität, Moral und Kontrolle auf. Was bedeutet es, einen fremden Körper zu steuern? Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, wenn er weiß, dass sein eigener Leib nicht sein einziges Gefäß ist? Diese magische Komponente verleiht der ohnehin spannungsgeladenen Geschichte eine zusätzliche Dimension, die das ohnehin unvorhersehbare Spielgeschehen noch komplexer und fesselnder macht. Allerdings weist der Plot auch zu Beginn einige Längen auf, da die Autorin viel Zeit auf Beschreibungen verwendet. Die Spannung steigt jedoch im letzten Drittel deutlich an, gekennzeichnet durch actionreiche Szenen und überraschende Wendungen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der die Leser auf die Fortsetzung gespannt warten lässt. Insgesamt bietet „Immortal Longings“ einen interessanten Einstieg in eine neue Fantasy-Welt mit originellen Ideen und komplexen Charakteren. Trotz kleinerer Schwächen in der Handlung überzeugt das Buch durch seine Atmosphäre und die innovative Magie. Fans von dystopischen Fantasy-Geschichten werden hier auf ihre Kosten kommen.
Anderes Setting, interessante Idee, aber an einigen Stellen erwartbarer (und inzwischen dadurch etwas langweiliger) Plott
Wir begleiten Calla und Anton in einer dystopischen Welt durch Spiele, die schon sehr an die Hunger Games erinnern. Jedoch finden diese in einer normal weiterlebenden Stadt statt - mit all ihren Hindernissen und Chancen. Besonderheit ist, dass manche Menschen „springen“ können, also mit ihrem Qi einen anderen Körper wechseln. Ich werde nichts über die Handlung im Speziellen oder die Besonderheiten im Weiteren schreiben, doch so viel sei gesagt: das Verweben von Asiatischem, dem „Springen“, Kampf und Rache sowie Liebe und Verachtung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Es war leicht und schnell zu lesen, was bei einer solchen Art von Buch auch von mir gewünscht ist. Allerdings hätte ich mir für ein paar Standardsettings mehr Innovation gewünscht - hat ja auch immerhin beim Worldbuilding geklappt.
Solide.
In diesem Buch geht es um Calla, Prinzessin auf San-Er, die sich von Ihrer königlichen Familie befreien will. Um dieses Ziel zu erreichen taucht sie unter und möchte nach guter Vorbereitung an den jährlichen tödlichen Spielen antreten. Denn wenn sie als Siegerin hervortritt, darf sie ihrem Onkel gegenübertreten. Dem letzten Familienmitglied, das Ihr und Ihrer Freiheit noch im Weg steht und das sie in diesem Zuge beseitigen möchte. Calla ist eine gut gewählte Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann und die einen gut durch die gesamte Geschichte und alle 31 Kapitel trägt. Die Kapitel sind eher ein bisschen länger, was ich sonst nicht besonders gerne mag, aber für dieses Buch war es durchaus stimmig, da man sonst zu viele Unterbrechungen gehabt hätte. Man braucht also die Kapitellänge, um die Geschichte richtig erzählen zu können. Langeweile kommt dabei demnach nicht auf. Man wird auch direkt ohne Erklärung auf San-Er befördert und startet direkt in die Handlung und diese fremde Welt ein. Anfangs hat es das etwas schwierig gemacht, doch sobald man sich darauf eingelassen hat, hat man auch die Hintergründe nicht mehr großartig hinterfragt, sondern sich einfach von der Handlung leiten lassen. Das meiste wurde dann im Laufe des Buches noch erklärt. Die tödlichen Spiele als Grundlage zu nutzen fand ich für die Spannung des Buches durchaus gut gewählt, trotzdem hat mir letztendlich irgendwas im Buch gefehlt. Der letzte Funke ist für mich nicht so richtig übergesprungen.
Sehr kompliziert aber spannend!
Echt schwer in die Geschichte und Welt einzutauchen durch die vielen verschiedenen Perspektiven. Das war anfangs wirklich ein reines Durcheinander und ich hab nicht durchgeblickt… aber, es hat sich gelohnt. Es war wirklich spannend und ich fand: ein wirklich spannendes Ende!😊
Highlight
Jedes Jahr strömen tausende von Menschen nach San -Er dort befindet sich die Hauptstadt des Königreichs von Talin, es werden in jedem Jahr tödliche Spiele veranstaltet die dem Gewinner unvorstellbare Reichtümer versprechen, teilnehmen kann jeder der die Fähigkeit besitzt zwischen Körpern hin und her zu springen, auch die Hauptprotagonistin Prinzessin Calla ist verdeckt unter den Teilnehmern, sie hat allerdings nur ein Ziel und zwar ihren Onkel den korrupten König zu töten, wird ihr das ganze gelingen oder wird sie scheitern, ich war der Story direkt verfallen, sie beginnt von Anfang an recht spannend, der Plot ist super aufgebaut und birgt die ein oder andere Überraschung, die Settings sind phänomenal beschrieben, somit kann das kleine Kopfkino wunderbar arbeiten, der schreibstill der Autorin ist sehr flüssig und sehr zeitgemäß angepasst an die Geschichte, ich habe das Buch relativ schnell verschlungen, zusätzlich ist das Buch mit dem wunderschönen Farbschnitt ein richtiger Hingucker und gehört definitiv in ein gut sortiertes Bücherregal.

Eine richtig gute Idee mit viel Potential, das nicht ganz ausgeschöpft wurde! Das Buch war vom Klappentext sehr vielversprechend, dennoch konnte mich dann die Umsetzung leider nicht abholen. Der Schreibstil war für mich etwas holprig und machte es mir sehr schwer, zudem fehlte es mir persönlich an Spannung. Ich konnte weder mit den Protagonisten noch mit der Geschichte eine Verbindung aufbauen. Das Worldbuilding ist an sich echt nett, aber leider nicht meins! Ich wollte es wirklich mögen!
Ich bin unentschlossen…
…ob ich das Buch gut finden soll oder nicht. Ich sag mal wie es ist: Ich brauchte 2 Anläufe um rein zu kommen. Der Schreibstil ist irgendwie anstrengend, die ganze Welt viel zu komplex und sehr lange undurchsichtig. In die Protas konnte ich mich nicht hineinversetzen, die blieben mir zu blass. Die ersten 2 Drittel der Geschichte waren langatmig und sehr verwirrend. Ich war echt lost, habe so viel von der Welt und der Handlung nicht verstanden. Das letzte Drittel aber war genial! Es wurde ab ca. Seite 300 echt spannend, so dass mir hier das Lesen echt Spaß gemacht hat. Das ist mir aber zu wenig um mehr als 3 Sterne zu geben. Manche Handlungen sind auch echt absurd und unglaubwürdig… Ich weiß nicht, ob ich es empfehlen kann. Macht euch gerne selbst ein Bild. Ich überlege mir derweil noch, ob ich Band 2 lesen möchte…🙈
Seit Prinzessin Calla ihre Eltern umgebracht hat, ist die Thronerbin des Himmelspalastes untergetaucht. Sie lebt im Verborgenen und hat nur ein Ziel: Ihren Onkel, König Kasa, zu töten und die Stadt San Er von seiner Herrschaft zu befreien. Um nah genug an ihn heran zu kommen bleibt ihr nur eine Chance, sie muss die diesjährigen Spiele des Palasts gewinnen, um das Preisgeld von ihm überreicht zu bekommen. Das Spiel erstreckt sich über die gesamte Stadt, über 80 Menschen nehmen daran Teil, nur eine Person kann letztlich gewinnen - und wer stirbt, scheidet aus. Für eine so gute Kämpferin wie Calla eigentlich kein Problem, gäbe es da nicht Anton, der eine ganz eigene Agenda verfolgt und sowohl zu ihrem mächtigsten Gegner, als auch zu ihrem gefährlichsten Verbündeten wird. Chloe Gong erschafft in "Immortal Longings: Ein Spiel auf Liebe und Tod" eine beklemmende, düstere Fantasy-Welt, mit Charakteren angelehnt an Shakespeares "Antonius und Cleopatra" und einem Setting, das von der chinesischen Stadt Kowloon, die Teil von Hongkong ist, inspiriert wurde. San Er wirkt mit seiner krassen Überbevölkerung und seinen kleinen Gassen, in die aufgrund der Bebauung kein Sonnenlicht dringt, höchst bedrohlich und bietet so den perfekten Rahmen für ein Spiel, das seinen eigenen Regeln folgt und in dem die Machthabenden die Fäden ziehen. Der größte Clou im Buch ist jedoch, dass die Menschen in Chloe Gongs Welt zwischen Körpern hin und her springen können. Sie können ihren "Stammkörper" verlassen und mittels Qi andere Körper besetzen, zeitweise oder, wenn ihr Geist stark genug ist, auch für immer. Die Autorin lenkt den Blick damit von den Äußerlichkeiten der Charaktere weg, hin zu ihren Eigenschaften und -heiten. Was für ein kluger Schachzug! Außerdem gibt es mit August noch einen weiteren spannenden Protagonisten neben Calla und Anton, durch den die Lesenden die Machtgeflechte innerhalb des Palastes kennenlernen. "Immortal Longings: Ein Spiel auf Liebe und Tod" ist ein sehr guter Auftaktband, der mich - nach kurzen Startschwierigkeiten - sehr fesseln und mich sowohl aufgrund seiner komplexen Handlung, seines Settings, als auch durch seine vielschichtigen Charaktere und deren Beziehungen überzeugen konnte. Ich bin sehr gespannt auf die Folgebände (auch wegen des fiesen Cliffhangers am Ende des Buches)!

sehr gutes buch! mal ein ganz anderes magiesystem und auch sehr cooles world building - sehr spannend und auch viele überraschende wendungen! ich finde calla als protagonistin einfach so cool, sie ist so stark und weiß was sie will - also wirklich ein ganz ganz toller weibliche haupt charakter 😍 ich hoffe dass das magiesystem und vor allem das ende im nächsten band gut aufgeklärt wird !
Mein Kopf schwirrt… was war das ? (Abgebrochen)
Dieses Buch war absolutes Chaos. Anfangs fand ich den Schreibstil noch recht gut und die Charaktere interessant. Das hat sich dann aber schnell in verwirrendes Worldbuilding und unsympathische Protagonisten geändert. Die Grundidee kennt man ja schon aus vielen Büchern und Filmen - tödliche Spiele mit dem Preis des Reichtums. Ich habe tatsächlich auch erwartet, dass es wie bei Powerless oder Tribute von Panem nichts Neues ist (was ich grundsätzlich auch nicht schlimm fände). Überraschenderweise war es, bis auf wenig Parallelen, jedoch was ganz neues. Das Magiesystem mit dem Springen zwischen Körpern find ich interessant und hatte auch großes Potenzial. Aber leider wurde die ganze Sache meiner Meinung nach erstmal viel zu komplex und doch sehr undurchdacht angegangen. Das „Springen“ können die Menschen aufgrund eines Gens, dass ihnen dies ermöglicht. Jedoch wurde das verboten. Wenn man das trotzdem macht wird man wohl von Rat bestraft. Das Springen ist auch sichtbar, weshalb es durchgängig Leute mitbekommen und sich darüber aufregen. DENNOCH tun das wohl trotzdem alle und kommen ohne Strafe davon. Klar, es regen sich ständig andere auf, die das mitbekommen, aber so richtig etwas dagegen getan wird dann auch nicht. In einer Szene saßen die Freunde eines Typen direkt neben ihm, als sein Körper ganz random vom Protagonisten übernommen wurde. Die haben aber rein gar nichts getan, um den Körper ihres Freundes davon abzuhalten zu gehen und haben das dann einfach akzeptiert. Irgendwie muss man doch diese Strafe auf durchsetzen, wenn es das Gesetz gibt, dass man nicht Springen darf. Und warum gibt es das überhaupt wenn es die Protas eh permanent machen… Zudem waren die Charaktere durchweg sehr plump, emotionslos und unsympathisch. Alle reden nur davon, ihre Ziele zu verfolgen und keinen scheint es zu kümmern, dafür literally Leute töten zu müssen. Genauso wie Calla, die ihre ganze Familie ausgelöscht hat und dann bei den tödlichen Spielen ohne Gewissen sämtliche Leute niederstreckt. Generell find ich auch dieses „einen Körper übernehmen“ ein sehr fragwürdiges Konzept. Ständig springen die Protas unter anderem auch in Kinderkörper und scheren sich einen Dreck darum, ob die Kinder dadurch in Gefahr geraten oder gar ungebraucht werden. Unschuldige Menschen werden in diese Spiele mit hineingezogen, ohne sich auch nur schlecht zu fühlen… Also ich weiß nicht. Ich hab keine Hoffnung auf Besserung der Story gesehen und das Buch abgebrochen. Dementsprechend kann ich’s leider nicht empfehlen.
Interessante Storyline
Ich muss sagen anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Aber mit der Zeit hat es mich echt gefesselt (auch wenn meine lesewoche etwas gelitten hat). Hier können unsere Protagonisten in andere Körper springen und behalten aber ihr eigenes Bewusstsein. Zwei unserer Protas machen bei den Spielen mit um ihr jeweils eigenes Ziel zu verfolgen und der Kronprinz unterstützt eine Spielerin für sein Ziel. Diese Spiele enden in der Regel für alle Spieler tödlich außer dem Sieger. Das erinnert an andere Storys aber der Zusatz mit dem körperwechsel macht es auf jeden Fall einzigartig. Auch gibt es noch mehr Gegner die es auf unsere Protagonistin abgesehen haben. Auch darf eine lovestory nicht fehlen die zwar vorhersehbar aber schön geschrieben war. Das Ende hingegen war auf jeden Fall interessant und ich freu mich auf Band 2
Dystopie x Romantasy 🔥
Calla ist die Prinzessin, die Königsmörderin, die ihre Eltern umgebracht hat und sich versteckt hält, um auch ihren Onkel zu ermorden, da kommt ihr das tödliche Turnier gerade recht… Anton tritt an um seine erste Liebe zu retten, Calla und er zwei Rivalen, die zu Verbündete werden, in einem Turnier wo nur einer überleben kann… Das Worldbuilding ist unglaublich! Eine dystopische Welt, in der Körper austauschbar sind. Dazu der Fantasyanteil, wie es zum „Körpertausch“ kommt. Unglaublich spannend, faszinierend und brutal. Intrigen, Politik, ein leidendes Volk, ein Trunier, das jeder verfolgt und ein Thronerbe, der seine eigenen Fäden spinnt. Trotz Brutalität herrscht ein gewissen Distanz, wodurch es sich gut lesen lässt. Die einzelnen Verstrickungen, die zueinander führen, aber ein auch nicht rauswerfen, wenn der Handlungsstrang wechselt. Es fühlt sich ganz natürlich an. Und das ENDE 😱😱 Dafür hab ich keine Worte! Jeder der auf der Suche nach einer guten brutalen Dystopie mit Fantasy Anteil ist, sollte sich dieses Buch schnappen 😉❤️

Hungerspiele aber anders
4,5/5 ⭐️ 🤍 Highlight 🗡️ mag ich ( sehr) 🤍 ganz okay 🤍 nichts für mich 🤍 abgebrochen 📖Inhalt Jedes Jahr finden eine Art Hungerspiele (aber doch irgendwie ganz anders) in San-Er satt, bei denen man unvorstellbare Reichtümer gewinnen kann. Calla ist eine der Spieler und geht mit dem Ziel in die Spiele Ihrem Onkel König Kasa das Handwerk zulegen, nachdem die berreits ihrer Eltern ermordet hat um San-Er von der tyrannischen Herrschaft zu befreien. Und dann gibt es noch Anton, der ebenfalls mit dem Ziel an den Spielen teilnimmt diese zu gewinnen, da dies die letzte Chance ist sich und seine Jugendliebe die im Koma liegt zu retten. Anton schlägt Calla ein Bündnis vor, doch am Ende muss Sie sich entscheiden, ihre Liebe zu Anton oder das Königreich vor der Tyrann zu retten ? 💭Meinung Wie bereits gesagt erinnert einen diese „Spiele“ an die Hungerdspiele aus Tribute von Panem , aber doch irgendwie ganz anders. Ich habe mich am Anfang auch tatsächlich schwer getan und wollte das Buch auch abbrechen, aber ich kam dann doch recht schnell in die Geschichte rein, und habe das ziemlich verschlungen. Aber das Ende, bitte was !? Ich habe Fragen 😃 Ich komme mit dem Ende irgendwie nicht klar, ich bin verwirrt. Es war nicht schlecht ganz im Gegenteil aber was ist da gerade passiert ? Um so besser das es einen 2 Band geben wird. 📝Fazit Für mich hätte es gerne etwas mehr Lovestory sein können, ich finde das kam ein bisschen zu kurz. Und die Kapitel hätten teilweise auch etwas kürzen ausfallen können, finde die teilweise sehr in die Länge gezogen. Aber alles in allem eine wirklich gelungene Geschichte bei der ich mich auch definitiv auf die Fortsetzung freue.

Fesselnde Fantasy mit Tiefgang
"Immortal Longings" von Chloe Gong ist ein faszinierender Fantasy-Roman, der mich trotz einiger Hänger beim Lesen letztendlich überzeugen konnte. Die Autorin erschafft eine komplexe Welt voller Intrigen, Magie und tödlicher Spiele, die den Leser in ihren Bann zieht. Die Handlung dreht sich um Prinzessin Calla und Anton, zwei Charaktere, die aus unterschiedlichen Gründen an den gefährlichen Spielen in der Hauptstadt San-Er teilnehmen. Gong gelingt es meisterhaft, die Spannung aufzubauen und die Leser mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Die Idee, dass die Teilnehmer magisch zwischen Körpern springen können, verleiht dem Buch eine einzigartige Note und eröffnet interessante Möglichkeiten für die Handlung. Besonders beeindruckend fand ich die Charakterentwicklung. Sowohl Calla als auch Anton sind vielschichtige Figuren mit eigenen Motivationen und moralischen Konflikten. Ihre sich entwickelnde Beziehung fügt der Geschichte eine emotionale Tiefe hinzu, die gut mit den actionreichen Szenen der Spiele balanciert wird. Gongs Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch dicht. Sie schafft es, die düstere und gefährliche Welt von Talin lebendig werden zu lassen, ohne dabei in langatmige Beschreibungen zu verfallen. Die politischen Intrigen und die Frage nach Macht und Verantwortung verleihen dem Roman zusätzliche Tiefe und regen zum Nachdenken an. Trotz der vielen positiven Aspekte muss ich gestehen, dass ich für dieses Buch länger gebraucht habe als sonst. Es gab Momente, in denen das Tempo etwas nachließ und ich Mühe hatte, dran zu bleiben. Dennoch hat mich die Gesamtqualität des Werkes überzeugt, und ich freue mich auf weitere Bücher von Chloe Gong. Insgesamt ist "Immortal Longings" ein gelungener Fantasy-Roman, der spannende Action, interessante Charaktere und eine faszinierende Welt bietet. Für Fans des Genres definitiv eine Empfehlung wert. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen.
Schwacher Einstieg, starkes Ende
Mein Partner hat mir das Buch gekauft und ich war super gespannt auf die Geschichte von Chloe Gong. Ich liebe düstere Fantasygeschichten und war daher zuerst sehr angetan von dem ersten Einblick in das Buch. Den Leser erwartet eine Welt, die düster und beklemmend wirkt. In der Hauptstadt San-Er im Königreich Talin leben die Menschen in Armut. Die Stadt ist übervölkert, laut, hektisch und voller Menschen, die hoch verschuldet sind. Das Bild, das Chloe Gong zeichnet, wirkt von der ersten Sekunde an trostlos und man fragt sich unweigerlich, wie Menschen unter so schlimmen Bedingungen leben können. Der Tod hat in diesem Buch eine andere Bedeutung, als wir es gewohnt sind. Denn wir sprechen hier von Menschen, die unter bestimmten Bedingungen einen anderen Körper besetzen können, falls der eigene, oder der geborgte, dem Ende nah sein sollte. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie sich dadurch die Moralvorstellungen verschieben. Wie sorglos teilweise mit dem eigenen Körper umgegangen wird und wie schnell ein Leben beendet wird. Diese Aspekte hat die Autorin hervorragend ausgearbeitet. Mir ist der Einstieg in das Buch leider nicht sehr leicht gefallen. Der Leser wird mit Informationen regelrecht überflutet. Auch der Schreibstil war für mich persönlich schwierig. Ich fühlte mich nicht als ein Teil der Geschichte, sondern eher wie bei einer Lektion im Geschichtsunterricht. Ich habe früher viel High Fantasy gelesen und bin daher an ruhige Einstiege gewöhnt, in denen die Autoren sich viel Raum für den Weltenaufbau und die Charaktere nehmen. Hier war mir aber insgesamt alles zu trocken. Obwohl ich gerade die Informationen über die Stadt und die Lebensweise der Bevölkerung interessant fand, hat es sich doch sehr gezogen. Zudem springt die Autorin von einem Charakter zum nächsten. Dabei beleuchtet sie die verschiedenen Protagonisten, ihre Hintergrundgeschichten und Motive. Am Ende des Buches kannte ich viele Protagonisten, jedoch keinen von ihnen wirklich gut. Dafür bleiben die Charaktere einfach zu oberflächlich, da man kaum Einblicke in die Gefühlswelt erhält. Erschwerend kam noch dazu, dass ich niemanden sympathisch fand. Die Charaktere haben nichts Weiches an sich. Sie bestehen nur aus Ecken und Kanten. Calla wirkt auf mich wie ein durch und durch eiskalter Racheengel. Ab und an zeigt sie zwar einen Anflug von Gefühlen, doch das hält nie lange. Sie geht für ihre Pläne über eine Menge Leichen. Dabei kommen auch Unschuldige ums Leben. Sie schert sich nicht mal um das Alter dieser Menschen. Für sie sind es schlicht und einfach Kollateralschäden. Die Bezeichnung Enemies to Lovers finde ich für dieses Buch leider auch nicht sehr treffend. Die Liebe war für mich nicht fühlbar. Sie kam aus dem Nichts und wirkte auf mich einfach nicht authentisch oder nachvollziehbar. Im letzten Drittel konnte die Autorin mich dann noch richtig packen. Es wurde spannend, actionreich und den Leser erwarten einige Überraschungen. Ich hatte mit keiner der Wendungen gerechnet und ich liebe es, wenn ich überrascht werde. Und dann das Ende – ich fand es absolut genial und habe es gefeiert. Die volle Punktzahl gibt es für die Gestaltung des Buches. Das Cover in Schwarz-Gold mit Metallicveredelung sieht edel aus und der Farbschnitt passt perfekt dazu. FAZIT: „Immortal Longings“ ist ein Fantasybuch mit einer wahnsinnig spannenden Grundidee, die in Bezug auf die Bedeutung des Todes hervorragend ausgearbeitet wurde. Bedauerlicherweise gestaltete sich der Einstieg sehr zäh. Es dauerte lange, bis Spannung und Nervenkitzel aufkamen. Das letzte Drittel des Buches konnte mich bis hin zu dem genialen Ende begeistern. Für das letzte Drittel würde ich fünf Sterne vergeben. Doch leider konnte mich ein Großteil der Geschichte einfach nicht fesseln. Mit Beginn der Spiele hatte ich auf Spannung gehofft. Aber selbst dann dauerte es noch eine ganze Weile, bis ich richtig mitfiebern konnte.
𝐈𝐦𝐦𝐨𝐫𝐭𝐚𝐥 𝐋𝐨𝐧𝐠𝐢𝐧𝐠𝐬 - 𝐄𝐢𝐧 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥 𝐚𝐮𝐟 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐓𝐨𝐝 𝐯𝐨𝐧 𝐂𝐡𝐥𝐨𝐞 𝐆𝐨𝐧𝐠 ▶︎Band 1 Übersetzung: Elena Helfrecht| Erschienen am: 28.09.2024 |Verlag: Klett Cotta | Werbung, Rezensionsexemplar ▶︎ In San-Er, einer dicht bedrängten Stadt aus Schmutz und Armut, hat jeder seine eigenen Gründe um an den jährlichen Spielen teilzunehmen. So auch Calla und Anton. Beide tragen Geheimnisse mit sich, beide können dem anderen nicht völlig vertrauen, obwohl sie immer wieder von einander angezogen werden. Eine Entscheidung zwischen Königreich und Liebe und allgegenwärtig der Tod. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber es wird nicht das letzte sein. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Die Geschichte hatte mich nach ein paar Kapiteln für sich gewonnen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd. Ihre Charaktere sind greifbar, authentisch und voller innerer Konflikte. Das Worldbuilding finde ich unfassbar passend zu der Story, ich konnte mir beim lesen richtig vorstellen, wie die Teilnehmer der Spiele in kleinen engen Gassen Bewohnern, Unrat und Rivalen ausweichen müssen. Teilweise erinnerte mich Immortal Longings an Blade Runner und Die Tribute von Panem. Besonders spannend fand ich die genetisch vererbbare Fähigkeit mit der eigenen Seele, dem Qi, in fremde Körper zu springen. Auch die Rebellen fand ich interessant und ich hätte gerne noch mehr über die Hintergründe für ihre Taten erfahren. Ein actionreicher und eindrucksvoller Auftakt einer Reihe. Voller Emotion und moralischer Verwürfnisse und einem überraschenden Plottwist am Ende. Von mir eine klare Leseempfung. Danke @hobbitpresse & @netgalleyde für das Leseexemplar. 🖤

Calla lebt in San-Er, einer Stadt, die vor Menschen überquillt. König Kasa lässt die Bevölkerung hungern und im Elend leben. Daher melden sich jährlich hunderte Menschen zu den jährlichen Spielen an: grausame Spiele, bei denen nur einer überleben kann. Nur wer über genügend Qi verfügt, hat überhaupt eine Chance. Denn mittels Qi gelingt es den Menschen, den Köper eines anderen zu übernehmen und dessen Bewusstsein zu übernehmen. Auch Calla bewirbt sich für die diesjährigen Spiele - jedoch nicht, um Ruhm und Ehre zu erlangen, sondern um durch ihren Soeg nah genug an ihr eigentliches Ziel zu kommen: ihren Onkel König Kasa, den sie ermorden will. Wäre in den Spielen nur nicht auch Anton, ein junger Kämpfer, der ihr eine Allianz und schon bald sein Herz anbietet... Meine Meinung: Das Buch durfte ich als Rezensionsexemplar lesen, an dieser Stelle nochmal vielen Dank. Meine Meinung beeinflusst dies jedoch nicht. Das Buch hat mich vom Klaplentext her sofort angesprochen und auch die Autorin kenne ich bereits durch ihre Shanghai Reihe, die ich sehr gerne gelesen habe. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Die dann leider bitter enttäuscht wurden. Zunächst das Setting: San-Er ist eine sehr faszinierende Stadt, die historisch angehaucht ist. Denn ihr Vorbild ist Kowloon, eine ummauerte Stadt in Hongkong im 20. Jahrhundert. Auf mich hat San-Er jedoch eher einen futuristisch-dystopischen Eindruck gemacht. Und während des Lesens habe ich eine Art Steampunkt-Anime Welt gesehen. Das fand ich total spannend, denn sowas hat mir meine Vorstellungskraft bei noch keinem Buch gezeigt. Der Schreibstil: Der Schreibstil war wohl für mich der zentrale Knackpunkt des Buchs. Es wird in der dritten Person Präsens erzählt und der Schreibstil ist an sich sehr gut, keine Frage. Da gibt es socherlich eine große Leserschaft, die das feiert. Für mich war es leider insofern nichts, da ich leider zu keinem Zeitpunkt in Lesefluss gefunden habe und sich nie dieses "Ich lese das Buch als würde ich einen Film sehen"-Gefühl eingestellt hat. Das macht für mich ein großartiges Buch aus, und das hab ich hier leider nicht bekommen. Die Charaktere: Calla ist eine toughe Protagonistin, die heftigst gut kämpfen kann und für sich und ihre Überzeugungen stets eintritt. Neben Calla behandelt das Buch viele verschiedene POVs. Ich fand es spannend zu lesen, welche Machtspielchen, Intrigen und Manipulation an allen Ecken und Enden warten. Gleichzeitig macht dies diese Welt auch sehr komplex und man muss sich durchaus beim Lesen konzentrieren, um allen Handlungssträngen gut zu folgen. Es ist definitiv kein Buch zum "kurz mal weglesen". Leider, und das ist der zweite große Kritikpunkt, warum mich die Geschichte nicht überzeugen konnte, konnte ich nicht wirklich mit den Charakteren connecten. Sie sind mir bis zum Schluss irgendwie fremd geblieben und ich hab sie nie wirklich ins Herz geschlossen. Das Ende war rasant und macht Hoffnungen auf eine gelungene Fortsetzung. Fazit: Für Fans von intriganten Machtspielchen, toughen Charakteren und verschiedene POVs durchaus spannend zu lesen. Jedoch keine uneingeschränkte Empfehlung von mir.
Fantastisches Romantasy Buch!
Immortal longings hat mir total gut gefallen. Es ist ein toller Fantasy Roman, mit einem coolen Setting. San-Er ist eine Zwillingsstadt die überbevölkert ist. Doch immer mehr Menschen wollen in die Stadt, weil es außerhalb der Zwillingstadt nur Armut gibt. Aber auch in der Stadt sind die meisten Menschen nicht wohlhabend. Jährlich wird ein Spiel vom Königshaus veranstaltet bei dem der oder die Sieger*in ein großes Preisgeld erhält. Um es zu Gewinnen muss man als letzter noch überleben. Wir begleiten verschiedene Personen, die Teil des Spiels sind oder auch von außen Einfluss nehmen. Ich fand die Thematik und das Setting des Buches unfassbar gut. Der Schreibstil war auch sehr angenehm zu lesen, jedoch habe ich mich am Anfang schwer getan mit den ganzen Perspektiven klarzukommen. Das ging aber dann sehr schnell. Ich habe das Buch wirklich verschlungen, weil es mir so gut gefallen hat. Das Ende war krass, ich bin daher sehr gespannt wie es weitergeht, es war ein krasser Cliffhänger!!
Geschichte ok, Ende gut aber vorhersehbar
Mich hat das Buch leider nicht so gefesselt. Ich hab zwischendurch auch ein anderes Buch gelesen. Der Schluss war auch absolut vorhersehbar. Zumindest für mich. Ich mochte den Schreibstil anfangs nicht, bin aber so nach 50 Seiten rein gekommen. Ob ich Teil 2 lesen werde, weiß ich noch nicht.
Description
Princess Calla Tuoleimi lurks in hiding. Five years ago, a massacre killed her parents and left the palace of Er empty…and she was the one who did it. Before King Kasa’s forces in San can catch her, she plans to finish the job and bring down the monarchy. Her reclusive uncle always greets the victor of the games, so if she wins, she gets her opportunity at last to kill him.
Enter Anton Makusa, an exiled aristocrat. His childhood love has lain in a coma since they were both ousted from the palace, and he’s deep in debt trying to keep her alive. Thankfully, he’s one of the best jumpers in the kingdom, flitting from body to body at will. His last chance at saving her is entering the games and winning.
Calla finds both an unexpected alliance with Anton and help from King Kasa’s adopted son, August, who wants to mend Talin’s ills. But the three of them have very different goals, even as Calla and Anton’s partnership spirals into something all-consuming. Before the games close, Calla must decide what she’s playing for—her lover or her kingdom.
Book Information
Posts
Zwischen Faszination und Verwirrung – mein persönlicher Leseeindruck ❗️Enthält Spoiler❗️
Ich bin ehrlich hin- und hergerissen, wie ich “Immortal Longings” bewerten soll. Einerseits habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und war zunächst positiv überrascht – besonders, weil der Klappentext bei mir ganz andere Erwartungen geweckt hatte. Die düstere, brutale Welt von San-Er, das innovative Magiesystem rund ums Körperspringen und die tödlichen Spiele haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Atmosphäre ist dicht, das Worldbuilding vielschichtig und die Handlung voller Intrigen und überraschender Wendungen 🌼 Stärken : • Das Setting ist einzigartig: Die bedrückende Kluft zwischen Arm und Reich, die engen Gassen, die kaum Tageslicht durchlassen, und die allgegenwärtige Gefahr machen die Geschichte lebendig. • Die Idee, dass Menschen ihre Körper wechseln können, fand ich faszinierend und hat für einige spannende Twists gesorgt. Besonders gut gelöst: Die Augenfarbe bleibt beim Körpersprung erhalten und gibt Hinweise auf die Identität – das hebt die Geschichte von anderen Dystopien ab. • Die Handlung ist im letzten Drittel besonders spannend und emotional, mit einigen Plottwists, die ich so nicht erwartet hätte. 🌼 Schwächen und offene Fragen : • Trotzdem gab es viele Momente und Kapitel, die für mich keinen Sinn ergaben. Zum Beispiel die Szene, in der Calla gar nicht Calla war, aber trotzdem ihre außergewöhnliche Augenfarbe hatte – wie ist das möglich, wenn doch die Augenfarbe beim Körpersprung erhalten bleibt? Diese Logik hat mich verwirrt und ich habe darauf keine richtige Antwort gefunden. • Nach dem Mord am König wurde Calla einfach abgeholt, fertig gemacht – und dann kam die Enthüllung, dass August gar nicht August ist. Auch hier war der Übergang für mich nicht nachvollziehbar und hat mich eher ratlos zurückgelassen. • Insgesamt fehlte mir manchmal die emotionale Bindung zu den Figuren. Obwohl Calla eine starke Protagonistin ist, blieben viele Charaktere für mich blass oder schwer greifbar. 🌼 Fazit: “Immortal Longings” ist eine emotionale Achterbahnfahrt mit einer düsteren, faszinierenden Welt und vielen überraschenden Wendungen. Es gibt aber auch Logikfehler und Momente, die mich irritiert oder aus der Geschichte gerissen haben. Ich weiß wirklich nicht, wie ich abschließend zu dem Buch stehe – es hat mich gefesselt, aber auch verwirrt. Da ich den zweiten Teil schon habe, werde ich bestimmt weiterlesen, aber ich lasse mir damit noch etwas Zeit. Wie geht es euch? Habt ihr ähnliche Fragen oder Eindrücke beim Lesen gehabt?

Ein wahnsinnig gutes Setting 🤩🌃 Zwischen 3,5 und 4 ⭐️
Das ist ein Urban Fantasy Buch mit einem dystopischen Setting. Klang also perfekt für mich 😍 Das ganze Worldbuilding war wirklich sehr geil. Eine verdeckte, überbevölkerte Millionenstadt, umgeben von Mauern. Doch auch außerhalb dieser Mauern leiden die Menschen unter der Politik des Königs. Der Wettbewerb plätschert allerdings nebenher (was ich nicht so schlimm fand), es wurde eher Fokus auf die Politik und die Verschwörung gelegt. Die Idee mit dem Qui und dem springen in andere Körper fand ich mega gut. Ist mal was ganz anderes. Es hätte aber auch nach hinten losgehen können, denn während des Lesens haben sich viele Fragen deshalb gestellt. Ich fand aber das die Autorin das Konzept echt gut durchdacht hat. Ich liebs das das Buch mal was ganz anderes ist☺️ Allerdings muss ich einen Punkt abziehen da die Charaktere, vorallem der weibliche FMC Calla so unnahbar war. Ich fand sie die meiste Zeit so eiskalt. Ich konnte aber auch Anton und August nicht wirklich fassen. Es ist nicht so das ich sie nicht mochte, aber alle hatten so eine kühle, unnahbar Art...Ins Herz schließen konnte ich keinen davon🫠 Aber dennoch, die Geschichte war richtig gut und ich bin froh das ich es erst jetzt gelesen habe, denn der nächste Teil erscheint schon im März 😍

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Chloe Gongs neuer Enemies to Lovers-Fantasy-Roman "Immortal Longings" habe ich als Rezensionsexemplar bekommen und feuert heute sein Release😁 Die Romantasy spielt in der fiktiven Stadt San-Er, die angelehnt ist, an die alte Stadt Kowloon in Hongkong und dies merkt man auch an der Erzählung ser Stadt. Die ganze Welt an sich kann man sich sehr gut bildlich vorstellen und auch die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch man das Buch auch schnell durch hat. Man bekommt hier neben blutigen Kampfszenen, auch viele Intrigen geboten, genau wie natürlich die Liebesgeschichte. Was mich gestört hat war das Ende, weil ich das so schon mir fast am Anfang gedacht habe und daher kein wirklich Highlight für mich war. Man kann sagen es ist ein super Fantasy-Buch mit tollem Farbschnitt. Durch das vorhersehbare Ende hat es mich leider nicht komplett abgeholt. Aber für jeden der auf Romantasy steht, kann ich hier eine Leseempfehlung aussprechen.

Schwierig zu bewerten
Allgemeine Bewertung: 4,25 ⭐️? ~~~~~ Cover: 4/5 Schreibstil: 3/5 Handlung: 4/5 Setting: 5/5 Charaktere: 3,5/5 Tropes: Trials, hidden identity ~~~~~ Meine Meinung: Boa ist das schwierig zu bewerten. Die Grundidee fand ich richtig gut und das Setting ist der Hammer aber drumherum? Der Schreibstil ist extrem distanziert und so unnahbar, sodass ich mich nie so richtig in die Geschichte und besonders in die Charaktere einfühlen konnte. Die Emotionen kamen nie so ganz rüber und jegliche Gefühlsregung ging völlig an mir vorbei. Auch die ,,Liebesgeschichte" kam doch recht plötzlich und wirkte zu rasch. Ich konnte einfach nicht sagen, wo besagte Gefühle herkamen. Dafür war die Handlung aber insgesamt verdammt gut, was total schade ist, weil ich das Buch trotzdem emotionslos beendet habe. Nur die Plottwist waren wirklich überraschend und haben mich doch direkt trotzdem noch den zweiten Teil beginnen lassen, immerhin. Theoretisch würde ich das Buch jetzt schlechter bewerten, einfach weil es null Gefühlsregung ausgelöst hat, aber das kann ich einfach nicht, weil es objektiv betrachtet doch richtig gut war. Die Ideen rund um das Qi und das Springen waren echt mal was anderes und auch generell hat mir die Welt total gefallen. Ich lese noch den zweiten Band und dann überlege ich, ob ich die Reihe fortsetze und meine Bewertung vielleicht noch mal anpasse.
Am Anfang hab ich ein bisschen gesucht um in das Buch und seine Welt rein zu kommen. Man lernt die Welt rund um die Stadt San-Er richtig gut kennen und was es heißt in ihr zu leben. Mit den beiden Hauptprotagonisten verschwinden man zwischen den engen Gassen San-Ers und nimmt mit ihnen an den Spielen teil. Die Spiele, die Idee, das Springen und das Verständnis von Seele( Dasein) und Körper haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft ihre ganz eigene Welt zu erschaffen ohne das man sie vergleicht. Schnell wird klar, dass der Weg von Anton und Clara nicht leicht wird und sie viele Hinternisse überwinden müssen. Am Ende ist die Frage Verstand oder Herz? Ziel oder Liebe? In der Geschichte kommt es mehr als einmal zu einer Wendung und es bleibt stehst spannend. Alles findet im letzten Drittel dann so richtig seinen Höhepunkt und ed hat mich vor Spannung einfach nur so gepackt. Das Ende? Lässt einen nachdenklich zurück und voller Emotionen. Eins steht fest Band 2 brauch ich besser jetzt als morgen. Die Autorin hat es geschafft viele Emotionen in einem hervor zu zaubern und starke Charaktere erschaffen. Morde, Verletzungen und alles was mit den Spielen zu tun hat, wird authentisch beschrieben und es fällt auch das ein oder andere Detail. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich froh bin über dieses Buch gestolpert zu sein und bald wieder zurückkehren zu können.
Zäher Start, dann immer besser
Cover Meinem Geschmack trifft dieses Cover nur zur Hälfte. Ich mag die den Inhalt wiederspiegelnde Dunkelheit sowie beiden gegensätzlich dargestellten Personen. Die beiden Gesichter, unten und oben sowie die Details entsprechen vom Stil schlicht nicht meinem persönlichen Gefallen. Meine Meinung Ich habe bereits vor einigen Jahren eine bekannte Dilogie dieser Autorin gelesen und fand, dass „Immortal Longings“ super ansprechend klang, weshalb ich das Buch letztlich gekauft habe. Der Einstieg in diese neue Welt gestaltete sich für mich sehr schwierig. Die Erzählweise in Kombination mit dem puren Informationsfluss, gerade was Setting und Worldbuilding angeht, war zu Beginn gar nicht mein Fall. Es fiel mir schwer mich zurecht zu finden, die langen Textblöcke sorgen für einen drögen und langatmigen Einstieg, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass es nicht nur mir so ergangen ist. Aber, je länger ich an der Geschichte drangeblieben bin, desto besser wurde es tatsächlich. Ungefähr ab der Hälfte war ich im total im Geschehen drinnen und fand auch, dass es sich wesentlich einfach las als zu Anfang. Dennoch finde ich das Worldbuilding hier ganz besonders interessant. Gerade die wechselnden Körper, die Magie als solche, aber ebenso die ganzen Pläne und Intrigen, die immer wieder ans Licht kommen. Der Wettbewerb bringt wahnsinnig viel Spannung rein, wenngleich, ich gerne mehr vom menschlichen Aspekt gesehen hätte. Hier werden am laufenden Band Menschen ermordet und bei den wenigsten davon bekommt man als Leser*innen den Eindruck als, dass es sich dabei um mehr handelt als billiger Abfall. Irgendwo passt das zur Geschichte, doch diese Empathielosigkeit bezwingt für mich auch einen Großteil der Lebendigkeit, die ich hier nun mal sehr vermisse. Was ich bis zum Schluss leider nur so mittelmäßig fand war das Setting. Die Idee dahinter ist gar nicht schlecht, gerade die beiden Zwillingsstädte, deren verwaschene Grenzen ineinander verschwimmen bringen auf jeden Fall alles notwendige mit, um zu überzeugen. Doch die Beschreibungen sind in meinem Kopf irgendwo am Anfang zu einem immergleichen Einerlei verschwommen. Irgendwie reiht sich ein Treppenhaus, eine Wohnungstür, ein Bordell und ein Internet-Café ans nächste. Überall gibt es massenweise Müll, kaum Sonnenlicht und beinahe jedes Aufeinandertreffen endet in blutigem Schweigen. Ich hätte gerne etwas Erinnerungswürdiges, etwas Greifbares und Herausstechendes gehabt, dass mir im Nachhinein im Gedächtnis bleibt. Calla und Anton, unsere beiden Protagonisten und Teilnehmer der tödlichen Spiele ergeben eine interessante Kombination. Für Calla gilt ähnliches wie für das Worldbuilding, sie gibt so wenig auf das Leben anderer Leute und will um jeden Preis gewinnen, dass es mir lange Zeit schwer fiel andere Emotionen bei ihr zu entdecken. Sie denkt sehr schwarz-weiß und ist unumstößlich davon überzeugt, König Kasa zu ermorden würde sämtliche Probleme des Landes lösen. Was unlogisch ist, wenn man genauer darüber nachdenkt. Anton mochte ich persönlich eine ganze Ecke lieber – gerade seinen Grund an den Spielen teilzunehmen, seinen beißenden Sarkasmus, aber ebenso seine im verborgen liegende Vergangenheit im königlichen Palast machten seinen Charakter für mich so spannend. Beide gemeinsam haben für mich dennoch ganz hervorragend funktioniert, trotz des Misstrauens und den kleinen Streitereien. Das Ende war spannungsgeladen, aber für mich noch nicht das Nonplusultra. Doch gerade der Plottwist konnte mich tatsächlich überraschen und eigentlich würde ich gerne losziehen und mir den zweiten Teil kaufen, doch leider hänge ich immer noch in meinem selbstauferlegtem Buchkaufverbot fest bzw. Tat ich das letztes Jahr, vielleicht muss ich demnächst doch ein paar neue Bücher kaufen gehen. Fazit Trotz eines zähen Starts konnte mich "Immortal Longings" irgendwann richtig fesseln. Gerade die eher düstere und blutige Stimmung, der Plot-Twist am Ende, sowie die beiden sehr morally-grey Protagonisten sind endlich mal wieder was anderes gewesen. Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.
Fantastisches Meisterwerk! KEIN ROMANTASY!!!
Fantastisches Werk, krasse Story und viele Wendungen! Das Buch ist aus mehreren POV‘s geschrieben, wodurch wir von Anfang an viele Charaktere kennenlernen. Die Welt ist dystopisch und Armut herrscht im ganzen Land während sich die Monarchie allem bemächtigt. Das besondere an der Menschheit ist, dass einige ein Gen besitzen welches sie ermächtigt in andere Körper zu springen und zu übernehmen. Natürlich gibt es hier allerlei Regeln und Besonderheiten, aber da will ich nichts verraten 🥹 Wir haben einen riesigen Komplott um den König zu stürzen, mehrere Mitstreiter und einen alljährlichen tödlichen Wettkampf bei dem es nur einen Sieger geben kann. Ich kann nur sagen es war FANTASTISCH! Genial durchdacht, aber für „ungeübte“ Leser sicherlich verworren. Es gibt mehrere „Haupt-Protagonisten“ und zahlreiche kleinere und größere Plots. Eine Story die man noch nicht 10x gelesen hat - schlicht und ergreifend ein grandioser Auftakt! PS: „enemies-to-lovers“ finde ich etwas irreführend. Der Romance Anteil in diesem Buch ist sehr gering (was großartig war 🥹) und ich glaube das könnten viele falsch verstehen. PPS: die vielen Charaktere und Handlungsstränge sind vermutlich auch nicht für jeden was (Fans von „Kloster des geheimen Baumes“ etc. werden es lieben 😍)
Immortal Longings überrascht: Was anfangs wie ein chaotischer Mix aus moderner Technik, Monarchie und asiatisch geprägter Fantasy wirkt, entwickelt sich zu einer düsteren, brutal durchdachten Welt. Das Qi-System ist spannend und gnadenlos genutzt, das jährliche Spiel schockierend und voller moralischer Grauzonen. Intrigen, wechselnde Allianzen und ein Ende, das man sich wünscht, aber nicht kommen sieht. Kein leichter Einstieg – aber definitiv lohnend. 🩸🏙️
Am Anfang war ich ehrlich gesagt skeptisch. Immortal Longings wirkte zunächst wie ein wilder Genre-Mix: moderne Technik wie Handys, Pager und Bildschirme, die dem Ganzen einen leichten Urban-Fantasy-Vibe geben, kombiniert mit abgeschotteten Städten, die von einem Monarchen regiert werden – und das in einem System, das gefühlt kurz vor dem völligen Kollaps steht. Dazu kommen noch stark chinesisch anmutende Einflüsse bei Namen, Titeln und Konzepten. Klingt erstmal nach „zu viel von allem“. Aber: Das Puzzle setzt sich zusammen. Und zwar richtig gut. Je weiter man liest, desto klarer wird, dass diese Welt bewusst widersprüchlich ist. Die Städte sind zwar voneinander getrennt, aber dennoch für scheinbar für alle zugänglich, trotzdem brutal reglementiert und von extremer sozialer Ungleichheit geprägt. Reichtum und Macht konzentrieren sich auf wenige, während der Großteil der Bevölkerung ums nackte Überleben kämpft. Chaos brodelt unter der Oberfläche – und genau daraus speist sich die Spannung des Buches. Besonders spannend fand ich das Qi-System. Die Fähigkeit, den eigenen Körper zu verlassen und andere zu „besetzen“, ist nicht nur originell, sondern wird auch clever und grausam eingesetzt. Identität, Kontrolle und Moral verschwimmen hier ständig – niemand ist wirklich sicher, niemand ist wirklich er selbst. Das macht viele Szenen unangenehm intensiv und teilweise richtig brutal. Im Mittelpunkt steht das jährliche Spiel, ein gnadenloser Wettbewerb auf Leben und Tod. Die Bewohner der Stadt melden sich freiwillig an, getrieben von Hoffnung, Verzweiflung oder Rache. Der Preis? Unvorstellbarer Reichtum – wenn man überlebt. Und genau hier zeigt das Buch seine ganze Härte: Kämpfe sind blutig, Entscheidungen moralisch fragwürdig und Tod ist allgegenwärtig. Nichts wird beschönigt. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, was die Geschichte schön verzweigt. Anfangs wirken die Figuren und ihre Motive noch undurchsichtig, aber genau das ist Teil des Reizes. Nach und nach lichten sich die Hintergründe, geheime Beweggründe kommen ans Licht, Allianzen werden geschmiedet, zerbrechen wieder, Vertrauen wird ausgenutzt – manchmal mit fatalen Konsequenzen. Niemand spielt fair, und genau das passt perfekt zur Welt. Das Ende hat mich dann wirklich erwischt. Ich hatte gehofft, dass es in diese Richtung geht – aber erwartet habe ich es nicht. Es ist konsequent, emotional und brutal zugleich und lässt definitiv Hoffnung und Spannung für Band 2 offen 🔥 Fazit: Immortal Longings braucht ein bisschen Anlauf, aber wenn man sich auf die komplexe Welt, die brutalen Spiele und das moralische Grau einlässt, wird man mit einer düsteren, spannenden Geschichte belohnt. Kein Wohlfühl-Fantasy, sondern ein gnadenloses Spiel um Macht, Körper und Überleben – und genau das macht es so stark. 🩸🏙️
tolles Worldbuilding, starker Schluss
Mir hat das Worldbuilding unheimlich gut gefallen, weil es mal was anderes war. Alles war dreckig, dystopisch und düster. Den Schluss mit dem Cliffhanger fand ich auch ziemlich stark, wüsste gern wie es weiter geht ohne das zweite Buch lesen zu müssen. Der Rest war nicht so meins. Alle Figuren waren für mich total unnahbar und ich konnte zu keiner eine Beziehung aufbauen, sodass mich ihr Schicksal interessiert hätte. Die Story ist schon sehr blutig, zum Teil splatterhaft, was ich oft als unnötig übertrieben empfunden habe. Außerdem hat es sich meiner Meinung nach zwischendurch ganz schön gezogen. Schade, dass das nichts für mich war, die Idee und der Schreibstil waren nicht schlecht.
Emotionslos •distanziert •blass •unsympathisch
Erster Satz: „Erleidet ein Lebewesen Brüche oder Blessuren, so ist es dazu gezwungen, sich selbst zu heilen.“ (S.9) Immortal Longings hat mir leichte Tribute von Panem Vibes gegeben, was aber vor allem an der Thematik lag: Wir befinden uns in der düsteren Welt von San-Er, eine überfüllte Metropole welche von Armut und Chaos geprägt ist. Dort finden jedes Jahr tödliche Spiele statt, welche zur reinen Unterhaltung des Palastes dienen, die Gewinner oder anders ausgedrückt die letzten Überlebenden erwarten jedoch unbeschreibliche Reichtümer. Dort treffen wir auf die verstoßene Prinzessin Calla, welche es sich zum Ziel gemacht hat den tyrannischen König zu stürzen. Außerdem treffen wir auf den gerissenen Körperspringer Anton, der seine im Koma liegende Jugendliebe retten will. Beide wollen die Spiele aus unterschiedlichen Gründen gewinnen und schließen ein Zweckbündnis, doch schnell kommen Gefühle auf. Wer wird seine Mission in diesem tödlichen Wettkampf erfüllen? Leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Das Konzept gefällt mir immer noch, aber die Umsetzung konnte mich aus verschiedenen Gründen nicht wirklich überzeugen. Der Schreibstil wirkte auf mich zu distanziert und kühl und die Charaktere sehr unnahbar, was mir die Möglichkeit nahm richtig mitzuleiden und mitzufiebern, denn die Emotionen wurden nicht gut transportiert. Geschildert wird die Geschichte dabei im Präsens aus der Erzählerperspektive und beleuchtet dabei in kurzen Kapiteln die verschiedenen Charaktere. Jedoch konnte ich zu keinem wirklich eine Bindung aufbauen, sie waren mir alle durchweg unsympathisch. Darüber hinaus wirkte die Liebesgeschichte für mich durch die fehlende emotionale Nähe sehr unauthentisch. In meinen Augen waren die Charaktere zu sehr auf ihren eigenen Vorteil aus. Chloe Gong erschafft zwar eine sehr düstere und atmosphärische Kulisse und durch die Fähigkeit des Körperspringens enthält das Buch eine interessante Grundidee, welche philosophische Fragen über die eigene Identität und den Tod aufwirft, aber dies reicht leider nicht aus um die Geschichte zur Gänze zu tragen. Gerade durch den Erzählstil wirkte das Buch insgesamt sehr langatmig, mir fehlte insbesondere das „show don´t tell“ – es war für meinen Geschmack zu viel „tell“. Insgesamt äußerlich zwar ein hübsches Büchlein mit einer spannenden Grundidee, aber innerlich zu dröge und nur schwer greifbar, durch den emotionslosen Schreibstil. 2.5⭐️
Mal was anderes
Bin leider nicht gleich warm geworden mit dem Schreibstil und Charakteren. Zum Ende hin hat man sich dann endlich auf alles einlassen können, aber da war das Buch auch schon zu Ende. Trotzdem hol ich mir die Fortsetzung, denn gedanklich mal ich mir schon aus, wie es weitergehen wird und das spricht ja schließlich für ein gutes Buch! :]
Fesselnder Roman zum Mitfiebern…
Ein gelungener Auftakt der Trilogie in einer, dem Untergang geweihten Stadt. Man braucht ein bisschen bis man reinkommt und die Charaktere kennt, fiebert dann aber umso mehr mit ihnen mit. Wer hier eine „Enemies to Lovers“ Geschichte im herkömmlichen Sinn erwartet, ist fehl am Platz. Es dauert ungefähr bis zur Mitte des Buches, bis sich die beiden über den Weg laufen und ist auch nicht Hauptthema des Romans. In erster Linie geht es um Prinzessin Calla, die ihr Land befreien möchte. Dennoch fehlt es nicht an Romantik und ein wenig Spice. Ein überaus gut geschriebener Fantasy Roman mit einem unerwarteten Ende.

Leider hat mich das Buch nicht so sehr ansprechen können. Die Ansätze waren da, allerdings hat es an der Umsetzung gefehlt. Es wurden sehr viel komplexe Themen durch verschiedene Charaktere (Erzählperspektiven) wiedergegeben, bei denen man sich fragt; welche Figur ist für den weiteren Handlungsbedarf relevant? Die Dynamik zwischen Prinzessin Calla und Anton hat der Story einen roten Faden gegeben und ich habe es sehr gemocht wie sie zueinander gefunden und agiert haben. Die weitere Entwicklung zwischen den beiden bei den “tödlichen Spielen” hat der Story Spannungselemente verliehen, die aber oftmals zu wenig in meinen Augen war. Bei den Nebencharakteren hat es mir an Tiefe gefehlt, sodass ich diese Aspekte oft als langatmig empfunden habe. Ich sehe Potenzial bei dem Buch, welches aber noch nicht vollends ausgeschöpft wurde.

Es blieben schon ein paar Fragen offen, deren Lösung ich erwartet hätte. Manche Stränge verschwinden auch einfach kommentarlos🤷🏼♀️ Hat mich das gestört? Nö, nicht wirklich. Hab ich nicht mal gerafft, in welcher Zeit wir uns befinden? Irgendwie ja. Hat mich das gestört? Nö Absolut nicht perfekt, aber richtig unterhaltsam
Ein paar gute Grundideen, aber Umsetzung mangelhaft
Ein paar Aspekte der Geschichte gab es , die ich echt interessant fand, auch wenn die Idee mit den tödlichen Spielen natürlich billiger Panem Abklatsch ist. Leider gab es viel zu viel was mich an dem Buch gestört hat. Calla und August stellen sich selber auf ein moralisches Podest, denn sie würden ja nur das Beste für das Königreich wollen. Aber beide verhalten sich nicht im Ansatz so, es kommt mir vor wie komplette Heuchelei. Die Beziehung zwischen Calla und Anton hat in mir gar keine Gefühle ausgelöst, da hat nichts gefunkt. Die Schreibweise der Autorin behindert irgendwie den Lesefluss, ich hab gegen Ende eigentlich nur noch überflogen, in der Hoffnung endlich fertig zu werden. Insgesamt leider keine Leseempfehlung. SPOILER Und können wir mal über das riesige plothole sprechen, dass jeder eine eindeutig identifizierbare Augenfarbe hat und somit immer erkannt werden kann wenn jemand in einen Körper gesprungen ist, aber Calla einfach den Körper von der Prinzessin übernommen hat und es niemand bemerkt hat???
War leider nix für mich
Zum Inhalt: Seit Prinzessin Calla ihre Eltern ermordet hat, ist sie in die riesige Zwillingsstadt San-Er untergetaucht. Nun will sie bei den jährlich stattfindenden tödlichen Spielen gewinnen, um die letzte Person, die ihr noch im Weg steht zu vernichten: König Kasa. Einer ihrer Mitspieler ist Anton, dieser hat sich tief verschuldet. Er schlägt Calla ein Bündnis vor, doch als nur noch die zwei als letzte Spieler leben, muss Calla sich zwischen Anton und dem Königreich entscheiden, denn es kann nur einen Gewinner geben. Währenddessen schmiedet der Thronprinz August seine eigenen Pläne um den Thron zu übernehmen... Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön! Und mega hübsch im Regal! ❤️ Ich habe mich sehr auf "Immortal Longings" gefreut und war mega gespannt, weil es sehr vielversprechend klang. Leider habe ich etwas gebraucht um ins Buch zu kommen, es hat sich alles sehr gezogen und lange ist nicht viel passiert. War auch teilweise sehr verwirrt, bei den vielen Sichtwechsel und den ausführlichen Erklärungen, letzteres haben auch oft die Spannung rausgenommen und ich musste mich sehr durchkämpfen, die ellenlangen Kapitel haben da auch nicht gerade geholfen. Mit den Protagonisten Calla, Anton und August bin ich auch gar nicht warm geworden, sie sind sehr oberflächlich rüber gekommen und mir fehlten da einfach die Emotionen. Ihre Motive konnte ich auch teilweise nicht nachvollziehen. Die gezwungene Romance zwischen Calla und Anton habe ich auch gar nicht gefühlt. Ohne hätte mir das Buch besser gefallen. Nach der Hälfte des Buches wurde die Handlung etwas spannender und es hat sich nicht mehr so gezogen. Aber sie hat mich nicht sonderlich berührt und die Plottwists am Ende waren zwar gut, aber konnten mich letztendlich nicht überzeugen. Es kam mir alles sehr runtergerattert vor. War leider überhaupt nix für mich und musste mich oft zwingen es zu beenden. Sehr schade, das Buch hatte sehr viel Potenzial. :( Fazit: Die Idee ist mega und hat sehr viel Potenzial, aber die Umsetzung konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Es war mir alles zu emotionslos und die Protagonisten sehr unsympathisch. Die gezwungende Romance hat auch mir gar nicht gefallen. Das Knistern hat einfach gefehlt. Ich kann dieses Buch leider gar nicht empfehlen und ich werde den 2. Band nicht lesen. :( Der Schreibstil hat mir, trotz der ewig langen Erklärungen, gefallen, daher werde ich die anderen Bücher der Autorin trotzdem vielleicht noch lesen. ❤️

Was würdest du wählen Macht oder Liebe?🧡
San-Er ist eine Stadt die von einer Mauer umgeben ist, gibt sich aber als wäre alles in Ordnung ist es aber nicht im geringsten. Bis Prinzessin Calla ihre ganze Familie tötet und untertaucht. Nach fünf Jahren im Exil stehen die tödlichen Spiele wieder an wo ganz zufällig ihr Name mit ihm Lostopf landet. Aber das ist ein guter Zufall für sie, sie plant nämlich mit ihrem Cousin den Thron zu stürzen und den König von San umzubringen damit ihr Cousin auf dem Thron landet. Während dieser ganzen Spiele begegnet sie Anton der sich als guter Gefährte herausstellt. So eine Art hab ich auch noch nicht gelesen, es hat ein bisschen was von den Tributen von Panem aber mehr in der heutigen Zeit, es gibt viel Elektrik, aber man Merkt auch hier die ganzen Klassen in die die Menschen unterteilt sind je nach Stadtviertel. Sehr viele Intrigen auf Politischer und Spiel Ebene. Trotzdem sehr gutes Worldbuilding und Charaktere. Auf jedenfall nichts für Anfänger für Fantasy und Dystopie das ganze Thema mit dem Qi,Springen und allem anderen ist am Anfang nicht leicht zu verstehen aber für erfahrene Leser kann man es nach einer Weile verstehen und ist auch sehr interessant zu lesen. Nachdem Ende freue ich mich auf den nächsten Teil. 💜

Es ist wieder Zeit für die tödlichen Spiele, in der Zwillingsstadt San-Er. Es sind 88 Spieler, am Ende kann nur einer gewinnen, der Gewinner ist dann reich und ein Mörder. Prinzessin Calla tritt an um das Königreich zu stürzen. Anton Makusa tritt an um endlich seine Schulden bezahlen zu können. Doch statt gegeneinander zu kämpfen, verbünden sie sich, aber am Ende kam nur einer gewinnen… Das Buch erinnert definitiv an die Tribute von Panem und für mich hat das perfekt zur Geschichte gepasst. Denn die restlichen Hintergründe und alles drum herum sind komplett anders. Zusätzlich bekommen wir eine Fantasy Touch, den die meisten der Spieler können „springen“, also mit ihrem Qi von einem Körper zum andern springen. >> Wenn es um diesen spezifischen Nutzen geht, sind Körper nur ein Mittel zum Zweck: Wegwerfware, je nach Bedarf austauschbar.<< Seite 340 Das gibt der Geschichte nochmal eine ganz andere Wendung. Wir lesen das Buch aus vier verschiedenen Perspektiven, was am Anfang etwas anstrengend war. Aber da alles extrem gut erklärt wurde, bin ich ziemlich schnell in der komplexen Geschichte angekommen. Das einzige was für mich vielleicht etwas kürzer hätte sein können, sind die ganzen politischen Einblicke, ja sie waren wichtig für den Handlungsstrang, aber etwas weniger wäre mir persönlich lieber gewesen. Trotzdem habe ich das Buch wahnsinnig gerne gelesen, es war spannend, überraschend, was anderes, aber auch stellenweise sehr blutig und brutal. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, für diese ganz andere Geschichte über tödliche Spiele.
Das Buch hat mich positiv überrascht. Die Welt ist sehr dystopisch und Armut ist ein zentrales Kernthema. Der Einstieg in das Buch war sehr schwierig. Die Welt war nicht einfach zu verstehen und ich musste ein paar Sätze mehrmals lesen um das Magiesystem zu verstehen und hatte manchmal immer noch Fragen, die im Laufe des Buches aber geklärt wurden. Ich habe bisher auch noch nichts vergleichbares gelesen. Die Story war auch sehr gut. Ich liebe Geschichten mit Zwiespalt und hin und her gerissenen Charakteren. Einige Plotttwist hab ich kommen sehen, auch das Ende hatte ich mir so ähnlich gedacht. Trotzdem bin ich super gespannt auf die Fortsetzung und es ist gemein , dass ich noch so lange warten muss! 😭 Was mich allerdings wirklich gestört hat waren die Namen "Anton" und "August". Ich habe bestimmt 200 Seiten gebraucht, um die beiden zweifelsfrei auseinander zu halten, haha. Für mich klang das einfach zu ähnlich und hat für zusätzliche Verwirrung gesorgt. 😅 Dicke Leseempfehlung und ich hoffe Band 2 wird genauso gut oder noch besser. 🥰
Leider nicht meins...
"Immortal Longings" ist der Auftakt der "False Gods"-Trilogie von Chloe Gong. Das Buch spielt zu großen Teilen in der Millionenstadt San-Er, in der fürchterliche Lebensbedingungen herrschen. Das Leben ist von Chaos, Lärm, Müll und Elend geprägt, die ausschweifende und bildhafte Erzählweise der Autorin zeigt die Schattenseiten und sozialen Misstände eines solchen Lebens auf. Was mich an dem Buch sehr fasziniert hat, war die Idee mit dem Springen, welches auf einem Gen basiert. Wer dieses besitzt, kann in die Körper seiner Mitmenschen springen und diese so lange übernehmen, bis man entweder in einen anderen Körper oder in seinen "Stammkörper", mit welchem man geboren wurde, zurückspringt. Etwas in der Form habe ich bisher noch nie gelesen. Das Buch regt durch den fragwürdigen Umgang mit den Körpern und der Privatsphäre anderer Menschen zum Nachdenken an. Die Buchidee klingt also im Großen und Ganzen echt spannend - die Umsetzung war es leider überhaupt nicht... Mit dem Schreibstil bin ich überhaupt nicht klargekommen. Durch die vielen Wiederholungen und das Erzählen von Banalitäten hat sich die Handlung in die Länge gezogen, gleichzeitig musste man sich beim Lesen extrem konzentrieren, um alles zu verstehen. Die Figuren waren mir allesamt unsympatisch, jeder denkt nur an sein eigenes Wohlergehen und verhält sich anderen gegenüber rücksichtslos. Durch den stumpfen Schreibstil wurden keinerlei Emotionen transportiert, die Beziehung zwischen den Protagonisten Calla und Anton war unauthentisch und der Spice absolut fehlplatziert. Das Enemies-to-lovers war meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt, das erste "Ich liebe dich" kam viel zu schnell und die Handlung der Figuren passt nicht zu der mutmaßlichen Liebe. "Immortal Longings" war, trotz der innovativen Ideen, leider nicht mein Buch... Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

3,5 🌟- Ich hatte meine Schwierigkeiten. Mir fehlte die emotionale Verbindung zu den Charakteren. Die Liebesgeschichte habe ich gar nicht gefühlt. Dazu ein kompliziertes politisches System und dieses ganze Körperwechseln hat mich überfordert. Die letzten 100 Seiten haben mir dann doch ganz gut gefallen. Es fügt sich alles irgendwie zusammen. Das Ende war zum Teil für mich nicht vorhersehbar. Weiterlesen werde ich die Reihe aber nicht.
Was für ein Buch …
Hinterhältig • Brutal • liebevoll • Hoffnungsvoll Dieses Buch macht mich sprachlos ein wenig , eine tolle Geschichte, wirklich Calla ist eine starke Protagonisten die an den Spielen von San-Er mit mischt … es gibt Wendung , Verrat und Liebe , alles was ein gutes Buch benötigt . 88 Spieler und nur einer kann gewinnen , calla hat einen Plan der den König einschließt , doch wird sie es schaffen oder muss sie sich geschlagen geben ? Ganz klare Empfehlung !
Ich habe leider bis etwas mehr als die Hälfte gebraucht um in das Buch reinzufinden. Die Thematik an sich sehr spannend, leider war der Schreibstil stellenweise sehr trocken. Tolles worldbuilding auf jeden Fall und irgendwann war es dann gegen Ende schwer durchzusehen, wer intrigiert. Große Plottwists sowohl in der Mitte als auch am Ende und ich bin gespannt auf den nächsten Band Müsst ihr wissen
Blutrünstig, magisch
Immortal Longings ... übersetzt heißt das: unsterbliche Sehnsucht. Unsterbliche Sehnsucht nach dem Thron, nach Rache oder auch nach Liebe. Am Anfang steht aber ein besonderer Wettkampf. Ein Wettkampf um das Überleben. Ein blutiger Wettkampf, der die Bewohner von San-Er in Atem hält. Denn viel haben diese Menschen der zwei Hauptstädte nicht zu erwarten. Sie haben wenig und leben von dem wenigen, das sie wie auch immer zusammentragen. Die Stadt ist vermüllt, zu eng und hoch hinaus, verschachtelt gebaut. Und manch ein Bewohner hat ein besonderes Gen, dass ihm die Möglichkeit gibt in andere Körper zu springen, das eigene Qi schiebt das Gast-Qi einfach in den Hintergrund und der Körper gehört dann dem Hineingesprungenen. Nur an der Augenfarbe ist dann zu erkennen, dass da ein anderer in diesem Körper wohnt. Der blutige Wettkampf: Es geht hierbei um Leben und Tod! Wer sich dabei anmeldet, der hat nichts mehr zu verlieren. Es geht dabei vor allem um Geld und Ansehen. Wer am Ende übrig bleibt (im wahrsten Sinne des Wortes), bekommt nicht nur eine Einladung ins Schloss und einen Handschlag des Königs, sondern unermessliche Reichtümer. Das Ziel ist es, die anderen Teilnehmer abzuschlachten, ohne selber getötet zu werden. Calla ist gut. Sie ist der Kampfkunst geschult und sie ist schlau. Sie hat den Plan, den König umzubringen, denn er steht ihr, für ihre weiteren Pläne, erheblich im Weg. Nur wenn sie gewinnt, dann wird sie ihm gegenüberstehen und bekommt ihre Chance. Aber auch Anton hat einen Plan. Denn er braucht dringend das Geld, damit er die Krankenhausrechnungen für seine Freundin bezahlen kann. Denn sonst muss seine komatöse Jugendliebe das Krankenhaus verlassen und würde das nicht überleben. Anton ist ein besonders guter und gewitzter Springer. So schnell wie er ist keiner. Aber auch ein besonders guter Kämpfer. Calla ebenbürtig. Und er ist charmant, egal in welchen Körper er gerade gesprungen ist. Und dann ist da noch der Prinz August. Er versucht ebenfalls den König zu töten. Aber er hat einen ganz anderen Grund als die beiden Kämpfer. Er muss sich die Finger erst gar nicht schmutzig machen. Denn er ist nur ein Zuschauer. Chloe Gong hat hier einen verzwickten magischen Fantasieroman geschaffen, der es dem Leser anfangs etwas schwer macht. Aber sobald man sich in der Geschichte zurechtfindet, besteht Suchtpotenzial. Die Story spielt in einer düsteren, völlig überladenen und überbauten Stadt. Magisch ist da gar nichts, nur Dreck, Straßen voller Drogen, Prostitution, kein Sonnenlicht und Armut. Es gibt Technik, aber nur wer es sich leisten kann, hat einen Fernseher oder gar einen Computer. Zusammengepfercht und hungrig ist die Bevölkerung leicht, mit den brutalen Spielen zu bespaßen. Das Springen (das Magische in diesem Roman) ist nicht gestattet, es sein, denn die Spieler springen in einen anderen Körper, um sich selber zu retten. Wenn ein Spieler seinen Wirt nur schnell genug wieder verlässt, dann schließen sich die zugefügten Wunden wieder und alles wird gut. Aber das gelingt nicht immer ... Wie gesagt, ist man in der Geschichte angekommen, dann legt man den Roman nicht mehr aus der Hand. Die Stadt stelle ich mir ein bisschen wie in dem Film 1984 von George Orwell vor. Es würde mich auch nicht wundern, wenn es jemanden geben würde, der dieses Buch verfilmen möchte. Immortal Longings ist spannend und blutrünstig geschrieben. Die Charaktere haben mit sehr gefallen. Calla ist eine tolle Person, die ein besonderes Geheimnis hat, dass erst sehr viel später zu Tage tritt. Anton mochte ich besonders gern. Obwohl es dieser Typ, faustdick hinter den Ohren hat.

In San-Er, der Zwillingsstädte und Heimat des Königs, stehen wie jedes Jahr die tödlichen Spiele vor der Tür, bei der sich 88 Teilnehmer verzweifelt eine Chance auf ein besseres Leben erhoffen. Es ist eine üble Drecksstadt, mit Menschen und Abfall gleichermassen überfüllt. Als Leser wird man schonungslos mitten hineingesetzt und fühlt sich besonders am Anfang etwas verloren. In dieser Welt zurecht zu kommen ist nicht ganz leicht, da alles in San-Er bedingungslos reizüberflutend wirkt. Sehr schnell verschaffen uns die Figuren aber einen groben Überblick. Die Erzählperspektive wird schnell und oft gewechselt. Dies verdeutlicht einerseits das Chaos, welches in der Stadt herrscht, sehr gut, andererseits bietet es dem Leser die Möglichkeit, diesen Schauplatz aus den verschiedensten Winkeln kennenzulernen, sodass man durch die Welt von Immortal Longings doch einigermassen schnell navigieren kann. Da sich die Figur, die man als Leser begleitet, aber immer wieder verändert, fällt es schwer, die Charaktere richtig kennenzulernen. Sobald man von einem der Protagonisten eine persönliche Information erhalten hat, macht die Geschichte sogleich einen Sprung und zerrt einem in das Erleben einer anderen Figur. Ich mag verschiedene Perspektiven von unterschiedlichen Erzählern eigentlich sehr gerne, doch es ging alles immer zu schnell. Man hatte keine Zeit, um richtig in Tiefe zu gehen und abzutauchen. Die ganze Eile, die die Figuren irgendwie durch das Buch hetzt, hatte zur Folge, dass keiner der Charaktere für mich wirklich greifbar wurde. Ich konnte sie nicht verstehen, ihre Emotionen nachempfinden oder ihre Handlungen nachvollziehen. So fühlte ich mich beim Lesen immer ein bisschen wie eine Aussenstehende, obwohl ich mich gerne so fühlen würde, als wäre ich mit dabei. Die gesamte Idee, welche die Autorin entwickelt hat, gefiel mir trotzdem eigentlich sehr gut. Sie verspricht Spannung, Action, Geheimnisse und Abenteuer. Da aber nicht nur die Figuren, sondern auch die Handlungen und Geschehnisse irgendwie undurchsichtig und doch oberflächlich blieben, konnte das Potenzial der Story nicht vollends ausgeschöpft werden. Es bleibt abzuwarten, ob es der Autorin gelingen wird, mit dem nächsten Band auch etwas an Tiefe zu schaffen.
Auch wenn es gedauert hat, dass die Geschichte mich für sich einnehmen konnte, hat das Ende mich letztendlich von sich überzeugen können. Ich bin gespannt, welchen weiteren Verlauf die Handlung in der Fortsetzung nehmen wird. Alles in allem ist „Immortal Longings“ ein gelugener und unvorhersehbarer Fantasyroman. Wer auf der Suche nach einem Buch mit spannendem und fesselndem Plot ist und vor moralisch nicht ganz korrekten Figuren und viel Blut nicht zurückschreckt, sollte „Immortal Longings“ unbedingt lesen!
Immortal Longings – Ein tödliches Spiel, das fesselt!
Chloe Gongs "Immortal Longings" entführt den Leser in eine düstere Welt voller Intrigen, tödlicher Spiele und einer Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Die Autorin schafft es meisterhaft, eine Atmosphäre zu erschaffen, die sowohl faszinierend als auch beklemmend ist. Der Einstieg in die Geschichte mag zunächst etwas schwierig erscheinen, da die Autorin eine komplexe Welt mit zahlreichen Regeln und Charakteren erschafft. Doch sobald man sich in dieser Welt zurechtgefunden hat, wird man von der spannenden Handlung gepackt. Die detaillierten Beschreibungen der Stadt San-Er und ihrer Bewohner lassen die Welt lebendig werden und ziehen den Leser in ihren Bann. Gut finde ich auch die Charakterentwicklung. Prinzessin Calla und Anton sind zwei facettenreiche Protagonisten, deren Handlungen von ihren jeweiligen Hintergründen und Zielen geprägt sind. Ihre Beziehung ist von einer komplexen Mischung aus Liebe, Rivalität und gegenseitigem Respekt geprägt, was die Geschichte zu einem emotionalen Erlebnis macht. Die Handlung ist von Anfang an spannend und hält den Leser bis zur letzten Seite in Atem. Die tödlichen Spiele, die im Mittelpunkt der Geschichte stehen, bieten eine perfekte Bühne für Intrigen, Verrat und überraschende Wendungen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Spannung aufzubauen und den Leser immer wieder zu überraschen. Der Schreibstil von Chloe Gong ist flüssig und bildhaft und zieht sich zu keinem Moment in die Länge. Sie verwendet eine präzise Sprache, um die düstere Atmosphäre und die emotionalen Tiefen der Geschichte einzufangen. Die Brutalität der Spiele wird nicht beschönigt, was der Geschichte eine raue und authentische Note verleiht. Ein besonderer Pluspunkt ist die Vielschichtigkeit der Charaktere. Neben den Hauptprotagonisten gibt es eine Vielzahl von Nebenfiguren, die die Geschichte bereichern und die Welt von San-Er lebendiger machen. Fazit: "Immortal Longings" ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Chloe Gong hat eine faszinierende Welt erschaffen, in der Liebe, Tod und Macht eine tödliche Mischung eingehen. Die komplexen Charaktere, die spannende Handlung und der bildhafte Schreibstil machen dieses Buch zu einem absoluten Lesevergnügen. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung und freue mich darauf, mehr über Calla, Anton und die Welt von San-Er zu erfahren, da doch einige Fragen offen bleiben am Ende vom Buch. Es war mein erstes Buch von Chloe Gong und bestimmt auch nicht das letzte. Von mir eine klare Lesempfehlung!

Eine einzigartige Fantasywelt, die jedoch gleichzeitig auch auf bekannte Schemata zurückgreift.
„Immortal Longings – Ein Spiel auf Liebe und Tod“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie der Autorin Chloe Gong, die am 28. September 2024 in der deutschen Übersetzung von Elena Helfrecht bei der Hobbit Presse erschienen ist. Die Handlung spielt in der interessanten und zugleich gnadenlosen Zwillingsstadt San-Er, einer Metropole, die in ihrer Dichte, ihrem Chaos und ihrer anarchischen Energie an die berüchtigte Kowloon Walled City in Hongkong erinnert. Hoch aufragende, baufällige Gebäude drängen sich dicht an dicht, ihre Fassaden überwuchert von Neonlichtern und flackernden Werbetafeln. Enge Gassen winden sich wie ein Labyrinth durch das Stadtinnere, wo der Lärm des Marktes, das Murmeln geheimer Geschäfte und das Flüstern über tödliche Intrigen die Luft erfüllen. Überall lauern Gefahren – von den skrupellosen Banden, die die Straßen beherrschen, bis hin zu den Herrschenden, die aus dem Schatten heraus über Leben und Tod entscheiden. San-Er ist ein Ort der Extreme, an dem Luxus und Dekadenz der Oberschicht in scharfem Kontrast zur Verzweiflung der Armen stehen. Doch einmal im Jahr wird diese Hierarchie ins Wanken gebracht, wenn die berüchtigten Spiele beginnen. Dann strömen Herausforderer aus allen Winkeln der Stadt zusammen – Kämpfer, Strategen, Verräter und Verzweifelte –, alle mit einem einzigen Ziel: den ultimativen Sieg zu erringen. Doch in diesen Spielen geht es nicht nur um rohe Gewalt oder taktische Brillanz. Die Teilnehmer besitzen eine außergewöhnliche Gabe – die Fähigkeit, ihren Geist aus ihrem eigenen Körper zu lösen und in einen anderen zu schlüpfen. Dieser einzigartige magische Kunstgriff macht das Turnier unberechenbar: Ein geschickter Kämpfer kann blitzschnell in einen stärkeren Körper wechseln, ein raffinierter Stratege kann Feinde aus dem Inneren heraus manipulieren. Doch ebenso ist niemand davor sicher, selbst zur Marionette eines anderen zu werden. In diesem tödlichen Spiel, in dem Täuschung und Verrat allgegenwärtig sind, bedeutet ein einziger Fehler oft den sicheren Tod. Die Stadt San-Er erwacht in Chloe Gongs „Immortal Longings“ mit einer intensiven, fast greifbaren Atmosphäre zum Leben. In ihren engen, labyrinthischen Gassen pulsiert das Chaos, während das Flackern unzähliger Laternen die dunklen Ecken der überbevölkerten Metropole nur unzureichend erhellt. Die Armut und das Elend der Unterstadt stehen im krassen Gegensatz zum prunkvollen Glanz der Palastviertel, in denen die Mächtigen über das Schicksal der Spielteilnehmer entscheiden. Jeder Winkel von San-Er birgt Gefahren – sei es durch skrupellose Banden, die um die Kontrolle kämpfen, oder durch die tödlichen Spiele selbst, in denen das eigene Überleben von Geschick, List und purer Entschlossenheit abhängt. Die Protagonistin Calla ist mehr als nur eine Prinzessin – sie ist eine Thronerbin ohne Krone, eine Attentäterin mit einem einzigen, alles verschlingenden Ziel: den Mann zu stürzen, der ihre Familie zerstört hat. Seit der brutalen Ermordung ihrer Eltern lebt sie im Untergrund, verborgen zwischen den Schatten der überfüllten Straßen von San-Er, während ihr Onkel, König Kasa, mit eiserner Faust über das Königreich Talin herrscht. Doch Calla wartet nicht einfach ab – sie plant. Jede Bewegung, jeder Atemzug ist darauf ausgerichtet, sich ihm eines Tages zu nähern und das zu vollenden, was sie einst begann. Diese Gelegenheit bietet sich, als die tödlichen Spiele von San-Er ausgerufen werden. Es ist eine blutgetränkte Arena, in der nur die Stärksten überleben – und für Calla das perfekte Schachbrett, um ihre nächsten Züge auszuführen. Hier begegnet sie Anton Makusa, einem jungen Mann mit einer eigenen Bürde. Anton hat seine Vergangenheit hinter sich gelassen und lebt als flüchtiger Spieler, stets getrieben von einem verzweifelten Wunsch: den Sieg zu erringen, um seine im Koma liegende Jugendliebe zu retten. Anfangs ist ihre Allianz rein pragmatisch – zwei Kämpfer, die sich inmitten einer Arena voller Feinde gegenseitig den Rücken freihalten. Doch mit jeder gemeinsamen Schlacht, jedem geteilten Moment zwischen Leben und Tod, beginnt sich etwas zwischen ihnen zu verändern. In Calla wächst eine ungewohnte Zuneigung, eine Verbindung, die über bloße Zweckgemeinschaft hinausgeht. Anton, dessen Herz einst einer anderen gehörte, findet sich wider Willen in ihrem Bann wieder. Doch kann Liebe in einem Spiel überleben, in dem Vertrauen tödlich und Verrat unausweichlich ist? Während die Arena sie immer tiefer in ihre Intrigen verstrickt, stehen Calla und Anton vor einer Entscheidung: Ist ihr Bündnis stark genug, um den Sturm zu überstehen – oder werden sie sich am Ende als Feinde gegenüberstehen? Ein besonders spannendes Element der Welt ist die Fähigkeit der Charaktere, ihre Essenz, ihr Bewusstsein, in andere Körper zu übertragen. Diese ungewöhnliche Gabe eröffnet nicht nur taktische Möglichkeiten in den brutalen Wettkämpfen, sondern wirft auch tiefgehende Fragen nach Identität, Moral und Kontrolle auf. Was bedeutet es, einen fremden Körper zu steuern? Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, wenn er weiß, dass sein eigener Leib nicht sein einziges Gefäß ist? Diese magische Komponente verleiht der ohnehin spannungsgeladenen Geschichte eine zusätzliche Dimension, die das ohnehin unvorhersehbare Spielgeschehen noch komplexer und fesselnder macht. Allerdings weist der Plot auch zu Beginn einige Längen auf, da die Autorin viel Zeit auf Beschreibungen verwendet. Die Spannung steigt jedoch im letzten Drittel deutlich an, gekennzeichnet durch actionreiche Szenen und überraschende Wendungen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der die Leser auf die Fortsetzung gespannt warten lässt. Insgesamt bietet „Immortal Longings“ einen interessanten Einstieg in eine neue Fantasy-Welt mit originellen Ideen und komplexen Charakteren. Trotz kleinerer Schwächen in der Handlung überzeugt das Buch durch seine Atmosphäre und die innovative Magie. Fans von dystopischen Fantasy-Geschichten werden hier auf ihre Kosten kommen.
Anderes Setting, interessante Idee, aber an einigen Stellen erwartbarer (und inzwischen dadurch etwas langweiliger) Plott
Wir begleiten Calla und Anton in einer dystopischen Welt durch Spiele, die schon sehr an die Hunger Games erinnern. Jedoch finden diese in einer normal weiterlebenden Stadt statt - mit all ihren Hindernissen und Chancen. Besonderheit ist, dass manche Menschen „springen“ können, also mit ihrem Qi einen anderen Körper wechseln. Ich werde nichts über die Handlung im Speziellen oder die Besonderheiten im Weiteren schreiben, doch so viel sei gesagt: das Verweben von Asiatischem, dem „Springen“, Kampf und Rache sowie Liebe und Verachtung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Es war leicht und schnell zu lesen, was bei einer solchen Art von Buch auch von mir gewünscht ist. Allerdings hätte ich mir für ein paar Standardsettings mehr Innovation gewünscht - hat ja auch immerhin beim Worldbuilding geklappt.
Solide.
In diesem Buch geht es um Calla, Prinzessin auf San-Er, die sich von Ihrer königlichen Familie befreien will. Um dieses Ziel zu erreichen taucht sie unter und möchte nach guter Vorbereitung an den jährlichen tödlichen Spielen antreten. Denn wenn sie als Siegerin hervortritt, darf sie ihrem Onkel gegenübertreten. Dem letzten Familienmitglied, das Ihr und Ihrer Freiheit noch im Weg steht und das sie in diesem Zuge beseitigen möchte. Calla ist eine gut gewählte Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann und die einen gut durch die gesamte Geschichte und alle 31 Kapitel trägt. Die Kapitel sind eher ein bisschen länger, was ich sonst nicht besonders gerne mag, aber für dieses Buch war es durchaus stimmig, da man sonst zu viele Unterbrechungen gehabt hätte. Man braucht also die Kapitellänge, um die Geschichte richtig erzählen zu können. Langeweile kommt dabei demnach nicht auf. Man wird auch direkt ohne Erklärung auf San-Er befördert und startet direkt in die Handlung und diese fremde Welt ein. Anfangs hat es das etwas schwierig gemacht, doch sobald man sich darauf eingelassen hat, hat man auch die Hintergründe nicht mehr großartig hinterfragt, sondern sich einfach von der Handlung leiten lassen. Das meiste wurde dann im Laufe des Buches noch erklärt. Die tödlichen Spiele als Grundlage zu nutzen fand ich für die Spannung des Buches durchaus gut gewählt, trotzdem hat mir letztendlich irgendwas im Buch gefehlt. Der letzte Funke ist für mich nicht so richtig übergesprungen.
Sehr kompliziert aber spannend!
Echt schwer in die Geschichte und Welt einzutauchen durch die vielen verschiedenen Perspektiven. Das war anfangs wirklich ein reines Durcheinander und ich hab nicht durchgeblickt… aber, es hat sich gelohnt. Es war wirklich spannend und ich fand: ein wirklich spannendes Ende!😊
Highlight
Jedes Jahr strömen tausende von Menschen nach San -Er dort befindet sich die Hauptstadt des Königreichs von Talin, es werden in jedem Jahr tödliche Spiele veranstaltet die dem Gewinner unvorstellbare Reichtümer versprechen, teilnehmen kann jeder der die Fähigkeit besitzt zwischen Körpern hin und her zu springen, auch die Hauptprotagonistin Prinzessin Calla ist verdeckt unter den Teilnehmern, sie hat allerdings nur ein Ziel und zwar ihren Onkel den korrupten König zu töten, wird ihr das ganze gelingen oder wird sie scheitern, ich war der Story direkt verfallen, sie beginnt von Anfang an recht spannend, der Plot ist super aufgebaut und birgt die ein oder andere Überraschung, die Settings sind phänomenal beschrieben, somit kann das kleine Kopfkino wunderbar arbeiten, der schreibstill der Autorin ist sehr flüssig und sehr zeitgemäß angepasst an die Geschichte, ich habe das Buch relativ schnell verschlungen, zusätzlich ist das Buch mit dem wunderschönen Farbschnitt ein richtiger Hingucker und gehört definitiv in ein gut sortiertes Bücherregal.

Eine richtig gute Idee mit viel Potential, das nicht ganz ausgeschöpft wurde! Das Buch war vom Klappentext sehr vielversprechend, dennoch konnte mich dann die Umsetzung leider nicht abholen. Der Schreibstil war für mich etwas holprig und machte es mir sehr schwer, zudem fehlte es mir persönlich an Spannung. Ich konnte weder mit den Protagonisten noch mit der Geschichte eine Verbindung aufbauen. Das Worldbuilding ist an sich echt nett, aber leider nicht meins! Ich wollte es wirklich mögen!
Ich bin unentschlossen…
…ob ich das Buch gut finden soll oder nicht. Ich sag mal wie es ist: Ich brauchte 2 Anläufe um rein zu kommen. Der Schreibstil ist irgendwie anstrengend, die ganze Welt viel zu komplex und sehr lange undurchsichtig. In die Protas konnte ich mich nicht hineinversetzen, die blieben mir zu blass. Die ersten 2 Drittel der Geschichte waren langatmig und sehr verwirrend. Ich war echt lost, habe so viel von der Welt und der Handlung nicht verstanden. Das letzte Drittel aber war genial! Es wurde ab ca. Seite 300 echt spannend, so dass mir hier das Lesen echt Spaß gemacht hat. Das ist mir aber zu wenig um mehr als 3 Sterne zu geben. Manche Handlungen sind auch echt absurd und unglaubwürdig… Ich weiß nicht, ob ich es empfehlen kann. Macht euch gerne selbst ein Bild. Ich überlege mir derweil noch, ob ich Band 2 lesen möchte…🙈
Seit Prinzessin Calla ihre Eltern umgebracht hat, ist die Thronerbin des Himmelspalastes untergetaucht. Sie lebt im Verborgenen und hat nur ein Ziel: Ihren Onkel, König Kasa, zu töten und die Stadt San Er von seiner Herrschaft zu befreien. Um nah genug an ihn heran zu kommen bleibt ihr nur eine Chance, sie muss die diesjährigen Spiele des Palasts gewinnen, um das Preisgeld von ihm überreicht zu bekommen. Das Spiel erstreckt sich über die gesamte Stadt, über 80 Menschen nehmen daran Teil, nur eine Person kann letztlich gewinnen - und wer stirbt, scheidet aus. Für eine so gute Kämpferin wie Calla eigentlich kein Problem, gäbe es da nicht Anton, der eine ganz eigene Agenda verfolgt und sowohl zu ihrem mächtigsten Gegner, als auch zu ihrem gefährlichsten Verbündeten wird. Chloe Gong erschafft in "Immortal Longings: Ein Spiel auf Liebe und Tod" eine beklemmende, düstere Fantasy-Welt, mit Charakteren angelehnt an Shakespeares "Antonius und Cleopatra" und einem Setting, das von der chinesischen Stadt Kowloon, die Teil von Hongkong ist, inspiriert wurde. San Er wirkt mit seiner krassen Überbevölkerung und seinen kleinen Gassen, in die aufgrund der Bebauung kein Sonnenlicht dringt, höchst bedrohlich und bietet so den perfekten Rahmen für ein Spiel, das seinen eigenen Regeln folgt und in dem die Machthabenden die Fäden ziehen. Der größte Clou im Buch ist jedoch, dass die Menschen in Chloe Gongs Welt zwischen Körpern hin und her springen können. Sie können ihren "Stammkörper" verlassen und mittels Qi andere Körper besetzen, zeitweise oder, wenn ihr Geist stark genug ist, auch für immer. Die Autorin lenkt den Blick damit von den Äußerlichkeiten der Charaktere weg, hin zu ihren Eigenschaften und -heiten. Was für ein kluger Schachzug! Außerdem gibt es mit August noch einen weiteren spannenden Protagonisten neben Calla und Anton, durch den die Lesenden die Machtgeflechte innerhalb des Palastes kennenlernen. "Immortal Longings: Ein Spiel auf Liebe und Tod" ist ein sehr guter Auftaktband, der mich - nach kurzen Startschwierigkeiten - sehr fesseln und mich sowohl aufgrund seiner komplexen Handlung, seines Settings, als auch durch seine vielschichtigen Charaktere und deren Beziehungen überzeugen konnte. Ich bin sehr gespannt auf die Folgebände (auch wegen des fiesen Cliffhangers am Ende des Buches)!

sehr gutes buch! mal ein ganz anderes magiesystem und auch sehr cooles world building - sehr spannend und auch viele überraschende wendungen! ich finde calla als protagonistin einfach so cool, sie ist so stark und weiß was sie will - also wirklich ein ganz ganz toller weibliche haupt charakter 😍 ich hoffe dass das magiesystem und vor allem das ende im nächsten band gut aufgeklärt wird !
Mein Kopf schwirrt… was war das ? (Abgebrochen)
Dieses Buch war absolutes Chaos. Anfangs fand ich den Schreibstil noch recht gut und die Charaktere interessant. Das hat sich dann aber schnell in verwirrendes Worldbuilding und unsympathische Protagonisten geändert. Die Grundidee kennt man ja schon aus vielen Büchern und Filmen - tödliche Spiele mit dem Preis des Reichtums. Ich habe tatsächlich auch erwartet, dass es wie bei Powerless oder Tribute von Panem nichts Neues ist (was ich grundsätzlich auch nicht schlimm fände). Überraschenderweise war es, bis auf wenig Parallelen, jedoch was ganz neues. Das Magiesystem mit dem Springen zwischen Körpern find ich interessant und hatte auch großes Potenzial. Aber leider wurde die ganze Sache meiner Meinung nach erstmal viel zu komplex und doch sehr undurchdacht angegangen. Das „Springen“ können die Menschen aufgrund eines Gens, dass ihnen dies ermöglicht. Jedoch wurde das verboten. Wenn man das trotzdem macht wird man wohl von Rat bestraft. Das Springen ist auch sichtbar, weshalb es durchgängig Leute mitbekommen und sich darüber aufregen. DENNOCH tun das wohl trotzdem alle und kommen ohne Strafe davon. Klar, es regen sich ständig andere auf, die das mitbekommen, aber so richtig etwas dagegen getan wird dann auch nicht. In einer Szene saßen die Freunde eines Typen direkt neben ihm, als sein Körper ganz random vom Protagonisten übernommen wurde. Die haben aber rein gar nichts getan, um den Körper ihres Freundes davon abzuhalten zu gehen und haben das dann einfach akzeptiert. Irgendwie muss man doch diese Strafe auf durchsetzen, wenn es das Gesetz gibt, dass man nicht Springen darf. Und warum gibt es das überhaupt wenn es die Protas eh permanent machen… Zudem waren die Charaktere durchweg sehr plump, emotionslos und unsympathisch. Alle reden nur davon, ihre Ziele zu verfolgen und keinen scheint es zu kümmern, dafür literally Leute töten zu müssen. Genauso wie Calla, die ihre ganze Familie ausgelöscht hat und dann bei den tödlichen Spielen ohne Gewissen sämtliche Leute niederstreckt. Generell find ich auch dieses „einen Körper übernehmen“ ein sehr fragwürdiges Konzept. Ständig springen die Protas unter anderem auch in Kinderkörper und scheren sich einen Dreck darum, ob die Kinder dadurch in Gefahr geraten oder gar ungebraucht werden. Unschuldige Menschen werden in diese Spiele mit hineingezogen, ohne sich auch nur schlecht zu fühlen… Also ich weiß nicht. Ich hab keine Hoffnung auf Besserung der Story gesehen und das Buch abgebrochen. Dementsprechend kann ich’s leider nicht empfehlen.
Interessante Storyline
Ich muss sagen anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Aber mit der Zeit hat es mich echt gefesselt (auch wenn meine lesewoche etwas gelitten hat). Hier können unsere Protagonisten in andere Körper springen und behalten aber ihr eigenes Bewusstsein. Zwei unserer Protas machen bei den Spielen mit um ihr jeweils eigenes Ziel zu verfolgen und der Kronprinz unterstützt eine Spielerin für sein Ziel. Diese Spiele enden in der Regel für alle Spieler tödlich außer dem Sieger. Das erinnert an andere Storys aber der Zusatz mit dem körperwechsel macht es auf jeden Fall einzigartig. Auch gibt es noch mehr Gegner die es auf unsere Protagonistin abgesehen haben. Auch darf eine lovestory nicht fehlen die zwar vorhersehbar aber schön geschrieben war. Das Ende hingegen war auf jeden Fall interessant und ich freu mich auf Band 2
Dystopie x Romantasy 🔥
Calla ist die Prinzessin, die Königsmörderin, die ihre Eltern umgebracht hat und sich versteckt hält, um auch ihren Onkel zu ermorden, da kommt ihr das tödliche Turnier gerade recht… Anton tritt an um seine erste Liebe zu retten, Calla und er zwei Rivalen, die zu Verbündete werden, in einem Turnier wo nur einer überleben kann… Das Worldbuilding ist unglaublich! Eine dystopische Welt, in der Körper austauschbar sind. Dazu der Fantasyanteil, wie es zum „Körpertausch“ kommt. Unglaublich spannend, faszinierend und brutal. Intrigen, Politik, ein leidendes Volk, ein Trunier, das jeder verfolgt und ein Thronerbe, der seine eigenen Fäden spinnt. Trotz Brutalität herrscht ein gewissen Distanz, wodurch es sich gut lesen lässt. Die einzelnen Verstrickungen, die zueinander führen, aber ein auch nicht rauswerfen, wenn der Handlungsstrang wechselt. Es fühlt sich ganz natürlich an. Und das ENDE 😱😱 Dafür hab ich keine Worte! Jeder der auf der Suche nach einer guten brutalen Dystopie mit Fantasy Anteil ist, sollte sich dieses Buch schnappen 😉❤️

Hungerspiele aber anders
4,5/5 ⭐️ 🤍 Highlight 🗡️ mag ich ( sehr) 🤍 ganz okay 🤍 nichts für mich 🤍 abgebrochen 📖Inhalt Jedes Jahr finden eine Art Hungerspiele (aber doch irgendwie ganz anders) in San-Er satt, bei denen man unvorstellbare Reichtümer gewinnen kann. Calla ist eine der Spieler und geht mit dem Ziel in die Spiele Ihrem Onkel König Kasa das Handwerk zulegen, nachdem die berreits ihrer Eltern ermordet hat um San-Er von der tyrannischen Herrschaft zu befreien. Und dann gibt es noch Anton, der ebenfalls mit dem Ziel an den Spielen teilnimmt diese zu gewinnen, da dies die letzte Chance ist sich und seine Jugendliebe die im Koma liegt zu retten. Anton schlägt Calla ein Bündnis vor, doch am Ende muss Sie sich entscheiden, ihre Liebe zu Anton oder das Königreich vor der Tyrann zu retten ? 💭Meinung Wie bereits gesagt erinnert einen diese „Spiele“ an die Hungerdspiele aus Tribute von Panem , aber doch irgendwie ganz anders. Ich habe mich am Anfang auch tatsächlich schwer getan und wollte das Buch auch abbrechen, aber ich kam dann doch recht schnell in die Geschichte rein, und habe das ziemlich verschlungen. Aber das Ende, bitte was !? Ich habe Fragen 😃 Ich komme mit dem Ende irgendwie nicht klar, ich bin verwirrt. Es war nicht schlecht ganz im Gegenteil aber was ist da gerade passiert ? Um so besser das es einen 2 Band geben wird. 📝Fazit Für mich hätte es gerne etwas mehr Lovestory sein können, ich finde das kam ein bisschen zu kurz. Und die Kapitel hätten teilweise auch etwas kürzen ausfallen können, finde die teilweise sehr in die Länge gezogen. Aber alles in allem eine wirklich gelungene Geschichte bei der ich mich auch definitiv auf die Fortsetzung freue.

Fesselnde Fantasy mit Tiefgang
"Immortal Longings" von Chloe Gong ist ein faszinierender Fantasy-Roman, der mich trotz einiger Hänger beim Lesen letztendlich überzeugen konnte. Die Autorin erschafft eine komplexe Welt voller Intrigen, Magie und tödlicher Spiele, die den Leser in ihren Bann zieht. Die Handlung dreht sich um Prinzessin Calla und Anton, zwei Charaktere, die aus unterschiedlichen Gründen an den gefährlichen Spielen in der Hauptstadt San-Er teilnehmen. Gong gelingt es meisterhaft, die Spannung aufzubauen und die Leser mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Die Idee, dass die Teilnehmer magisch zwischen Körpern springen können, verleiht dem Buch eine einzigartige Note und eröffnet interessante Möglichkeiten für die Handlung. Besonders beeindruckend fand ich die Charakterentwicklung. Sowohl Calla als auch Anton sind vielschichtige Figuren mit eigenen Motivationen und moralischen Konflikten. Ihre sich entwickelnde Beziehung fügt der Geschichte eine emotionale Tiefe hinzu, die gut mit den actionreichen Szenen der Spiele balanciert wird. Gongs Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch dicht. Sie schafft es, die düstere und gefährliche Welt von Talin lebendig werden zu lassen, ohne dabei in langatmige Beschreibungen zu verfallen. Die politischen Intrigen und die Frage nach Macht und Verantwortung verleihen dem Roman zusätzliche Tiefe und regen zum Nachdenken an. Trotz der vielen positiven Aspekte muss ich gestehen, dass ich für dieses Buch länger gebraucht habe als sonst. Es gab Momente, in denen das Tempo etwas nachließ und ich Mühe hatte, dran zu bleiben. Dennoch hat mich die Gesamtqualität des Werkes überzeugt, und ich freue mich auf weitere Bücher von Chloe Gong. Insgesamt ist "Immortal Longings" ein gelungener Fantasy-Roman, der spannende Action, interessante Charaktere und eine faszinierende Welt bietet. Für Fans des Genres definitiv eine Empfehlung wert. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen.
Schwacher Einstieg, starkes Ende
Mein Partner hat mir das Buch gekauft und ich war super gespannt auf die Geschichte von Chloe Gong. Ich liebe düstere Fantasygeschichten und war daher zuerst sehr angetan von dem ersten Einblick in das Buch. Den Leser erwartet eine Welt, die düster und beklemmend wirkt. In der Hauptstadt San-Er im Königreich Talin leben die Menschen in Armut. Die Stadt ist übervölkert, laut, hektisch und voller Menschen, die hoch verschuldet sind. Das Bild, das Chloe Gong zeichnet, wirkt von der ersten Sekunde an trostlos und man fragt sich unweigerlich, wie Menschen unter so schlimmen Bedingungen leben können. Der Tod hat in diesem Buch eine andere Bedeutung, als wir es gewohnt sind. Denn wir sprechen hier von Menschen, die unter bestimmten Bedingungen einen anderen Körper besetzen können, falls der eigene, oder der geborgte, dem Ende nah sein sollte. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie sich dadurch die Moralvorstellungen verschieben. Wie sorglos teilweise mit dem eigenen Körper umgegangen wird und wie schnell ein Leben beendet wird. Diese Aspekte hat die Autorin hervorragend ausgearbeitet. Mir ist der Einstieg in das Buch leider nicht sehr leicht gefallen. Der Leser wird mit Informationen regelrecht überflutet. Auch der Schreibstil war für mich persönlich schwierig. Ich fühlte mich nicht als ein Teil der Geschichte, sondern eher wie bei einer Lektion im Geschichtsunterricht. Ich habe früher viel High Fantasy gelesen und bin daher an ruhige Einstiege gewöhnt, in denen die Autoren sich viel Raum für den Weltenaufbau und die Charaktere nehmen. Hier war mir aber insgesamt alles zu trocken. Obwohl ich gerade die Informationen über die Stadt und die Lebensweise der Bevölkerung interessant fand, hat es sich doch sehr gezogen. Zudem springt die Autorin von einem Charakter zum nächsten. Dabei beleuchtet sie die verschiedenen Protagonisten, ihre Hintergrundgeschichten und Motive. Am Ende des Buches kannte ich viele Protagonisten, jedoch keinen von ihnen wirklich gut. Dafür bleiben die Charaktere einfach zu oberflächlich, da man kaum Einblicke in die Gefühlswelt erhält. Erschwerend kam noch dazu, dass ich niemanden sympathisch fand. Die Charaktere haben nichts Weiches an sich. Sie bestehen nur aus Ecken und Kanten. Calla wirkt auf mich wie ein durch und durch eiskalter Racheengel. Ab und an zeigt sie zwar einen Anflug von Gefühlen, doch das hält nie lange. Sie geht für ihre Pläne über eine Menge Leichen. Dabei kommen auch Unschuldige ums Leben. Sie schert sich nicht mal um das Alter dieser Menschen. Für sie sind es schlicht und einfach Kollateralschäden. Die Bezeichnung Enemies to Lovers finde ich für dieses Buch leider auch nicht sehr treffend. Die Liebe war für mich nicht fühlbar. Sie kam aus dem Nichts und wirkte auf mich einfach nicht authentisch oder nachvollziehbar. Im letzten Drittel konnte die Autorin mich dann noch richtig packen. Es wurde spannend, actionreich und den Leser erwarten einige Überraschungen. Ich hatte mit keiner der Wendungen gerechnet und ich liebe es, wenn ich überrascht werde. Und dann das Ende – ich fand es absolut genial und habe es gefeiert. Die volle Punktzahl gibt es für die Gestaltung des Buches. Das Cover in Schwarz-Gold mit Metallicveredelung sieht edel aus und der Farbschnitt passt perfekt dazu. FAZIT: „Immortal Longings“ ist ein Fantasybuch mit einer wahnsinnig spannenden Grundidee, die in Bezug auf die Bedeutung des Todes hervorragend ausgearbeitet wurde. Bedauerlicherweise gestaltete sich der Einstieg sehr zäh. Es dauerte lange, bis Spannung und Nervenkitzel aufkamen. Das letzte Drittel des Buches konnte mich bis hin zu dem genialen Ende begeistern. Für das letzte Drittel würde ich fünf Sterne vergeben. Doch leider konnte mich ein Großteil der Geschichte einfach nicht fesseln. Mit Beginn der Spiele hatte ich auf Spannung gehofft. Aber selbst dann dauerte es noch eine ganze Weile, bis ich richtig mitfiebern konnte.
𝐈𝐦𝐦𝐨𝐫𝐭𝐚𝐥 𝐋𝐨𝐧𝐠𝐢𝐧𝐠𝐬 - 𝐄𝐢𝐧 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥 𝐚𝐮𝐟 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐓𝐨𝐝 𝐯𝐨𝐧 𝐂𝐡𝐥𝐨𝐞 𝐆𝐨𝐧𝐠 ▶︎Band 1 Übersetzung: Elena Helfrecht| Erschienen am: 28.09.2024 |Verlag: Klett Cotta | Werbung, Rezensionsexemplar ▶︎ In San-Er, einer dicht bedrängten Stadt aus Schmutz und Armut, hat jeder seine eigenen Gründe um an den jährlichen Spielen teilzunehmen. So auch Calla und Anton. Beide tragen Geheimnisse mit sich, beide können dem anderen nicht völlig vertrauen, obwohl sie immer wieder von einander angezogen werden. Eine Entscheidung zwischen Königreich und Liebe und allgegenwärtig der Tod. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber es wird nicht das letzte sein. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Die Geschichte hatte mich nach ein paar Kapiteln für sich gewonnen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd. Ihre Charaktere sind greifbar, authentisch und voller innerer Konflikte. Das Worldbuilding finde ich unfassbar passend zu der Story, ich konnte mir beim lesen richtig vorstellen, wie die Teilnehmer der Spiele in kleinen engen Gassen Bewohnern, Unrat und Rivalen ausweichen müssen. Teilweise erinnerte mich Immortal Longings an Blade Runner und Die Tribute von Panem. Besonders spannend fand ich die genetisch vererbbare Fähigkeit mit der eigenen Seele, dem Qi, in fremde Körper zu springen. Auch die Rebellen fand ich interessant und ich hätte gerne noch mehr über die Hintergründe für ihre Taten erfahren. Ein actionreicher und eindrucksvoller Auftakt einer Reihe. Voller Emotion und moralischer Verwürfnisse und einem überraschenden Plottwist am Ende. Von mir eine klare Leseempfung. Danke @hobbitpresse & @netgalleyde für das Leseexemplar. 🖤

Calla lebt in San-Er, einer Stadt, die vor Menschen überquillt. König Kasa lässt die Bevölkerung hungern und im Elend leben. Daher melden sich jährlich hunderte Menschen zu den jährlichen Spielen an: grausame Spiele, bei denen nur einer überleben kann. Nur wer über genügend Qi verfügt, hat überhaupt eine Chance. Denn mittels Qi gelingt es den Menschen, den Köper eines anderen zu übernehmen und dessen Bewusstsein zu übernehmen. Auch Calla bewirbt sich für die diesjährigen Spiele - jedoch nicht, um Ruhm und Ehre zu erlangen, sondern um durch ihren Soeg nah genug an ihr eigentliches Ziel zu kommen: ihren Onkel König Kasa, den sie ermorden will. Wäre in den Spielen nur nicht auch Anton, ein junger Kämpfer, der ihr eine Allianz und schon bald sein Herz anbietet... Meine Meinung: Das Buch durfte ich als Rezensionsexemplar lesen, an dieser Stelle nochmal vielen Dank. Meine Meinung beeinflusst dies jedoch nicht. Das Buch hat mich vom Klaplentext her sofort angesprochen und auch die Autorin kenne ich bereits durch ihre Shanghai Reihe, die ich sehr gerne gelesen habe. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Die dann leider bitter enttäuscht wurden. Zunächst das Setting: San-Er ist eine sehr faszinierende Stadt, die historisch angehaucht ist. Denn ihr Vorbild ist Kowloon, eine ummauerte Stadt in Hongkong im 20. Jahrhundert. Auf mich hat San-Er jedoch eher einen futuristisch-dystopischen Eindruck gemacht. Und während des Lesens habe ich eine Art Steampunkt-Anime Welt gesehen. Das fand ich total spannend, denn sowas hat mir meine Vorstellungskraft bei noch keinem Buch gezeigt. Der Schreibstil: Der Schreibstil war wohl für mich der zentrale Knackpunkt des Buchs. Es wird in der dritten Person Präsens erzählt und der Schreibstil ist an sich sehr gut, keine Frage. Da gibt es socherlich eine große Leserschaft, die das feiert. Für mich war es leider insofern nichts, da ich leider zu keinem Zeitpunkt in Lesefluss gefunden habe und sich nie dieses "Ich lese das Buch als würde ich einen Film sehen"-Gefühl eingestellt hat. Das macht für mich ein großartiges Buch aus, und das hab ich hier leider nicht bekommen. Die Charaktere: Calla ist eine toughe Protagonistin, die heftigst gut kämpfen kann und für sich und ihre Überzeugungen stets eintritt. Neben Calla behandelt das Buch viele verschiedene POVs. Ich fand es spannend zu lesen, welche Machtspielchen, Intrigen und Manipulation an allen Ecken und Enden warten. Gleichzeitig macht dies diese Welt auch sehr komplex und man muss sich durchaus beim Lesen konzentrieren, um allen Handlungssträngen gut zu folgen. Es ist definitiv kein Buch zum "kurz mal weglesen". Leider, und das ist der zweite große Kritikpunkt, warum mich die Geschichte nicht überzeugen konnte, konnte ich nicht wirklich mit den Charakteren connecten. Sie sind mir bis zum Schluss irgendwie fremd geblieben und ich hab sie nie wirklich ins Herz geschlossen. Das Ende war rasant und macht Hoffnungen auf eine gelungene Fortsetzung. Fazit: Für Fans von intriganten Machtspielchen, toughen Charakteren und verschiedene POVs durchaus spannend zu lesen. Jedoch keine uneingeschränkte Empfehlung von mir.
Fantastisches Romantasy Buch!
Immortal longings hat mir total gut gefallen. Es ist ein toller Fantasy Roman, mit einem coolen Setting. San-Er ist eine Zwillingsstadt die überbevölkert ist. Doch immer mehr Menschen wollen in die Stadt, weil es außerhalb der Zwillingstadt nur Armut gibt. Aber auch in der Stadt sind die meisten Menschen nicht wohlhabend. Jährlich wird ein Spiel vom Königshaus veranstaltet bei dem der oder die Sieger*in ein großes Preisgeld erhält. Um es zu Gewinnen muss man als letzter noch überleben. Wir begleiten verschiedene Personen, die Teil des Spiels sind oder auch von außen Einfluss nehmen. Ich fand die Thematik und das Setting des Buches unfassbar gut. Der Schreibstil war auch sehr angenehm zu lesen, jedoch habe ich mich am Anfang schwer getan mit den ganzen Perspektiven klarzukommen. Das ging aber dann sehr schnell. Ich habe das Buch wirklich verschlungen, weil es mir so gut gefallen hat. Das Ende war krass, ich bin daher sehr gespannt wie es weitergeht, es war ein krasser Cliffhänger!!
Geschichte ok, Ende gut aber vorhersehbar
Mich hat das Buch leider nicht so gefesselt. Ich hab zwischendurch auch ein anderes Buch gelesen. Der Schluss war auch absolut vorhersehbar. Zumindest für mich. Ich mochte den Schreibstil anfangs nicht, bin aber so nach 50 Seiten rein gekommen. Ob ich Teil 2 lesen werde, weiß ich noch nicht.






















































