Starling House: A Reese's Book Club Pick
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Book Information
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Mysteriöses Märchen mit einem Hauch Romantik, dass einem einfach ans Herz geht ❤️
Am Anfang war ich sehr irritiert vom Schreibstil. Opal in der Ich-Perspektive, Arthur in der auktorialen. Die Fußnoten, in denen die Autorin die Protagonisten verbessert oder dem Leser einige Hintergrundinformationen zukommen lässt. Sie schreibt sehr ausschweifend und verwendet viele Metaphern. Ich brauchte schon etwas Konzentration um den Geschehnissen zu folgen. Man liest dieses Buch definitiv nicht mal eben nebenbei! Auch zog sich der Anfang ziemlich in die Länge. Aber nach und nach entwickelte man einfach ein Bedürfniss zu erfahren, was es denn nun wirklich mit diesem Haus auf sich hat und wie es mit Opal, ihrem Bruder und Arthur weiter geht. Es gab viele "ohhhh" und "aahhhh" momente. Einen Nebencharakter habe ich sofort in mein Herz geschlossen! Und es gab ein paar Szenen, in denen sie mit ihrer groben, liebevollen Art selbst mich weich bekommen hat 😅 Ich, die eigentlich immer sehr viel Liebe und Gefühl in ihren Büchern braucht, habe es trotzdem genossen in diese Welt einzutauchen! Vom Ende war ich allerdings ein ganz klitze kleines bisschen enttäuscht. Irgendwas hat mir da gefehlt 🤷♀️ Trotzdem eine Leseempfehlung! Wir haben festgestellt, dass die Bücherbüchsen Version im Gegensatz zum Verlag noch ein "sieben Jahre später" Kapitel nach den Danksagungen bereit hält, welches für mich dem ganzen einen wunderschönen Abschluss geboten hat ❤️
Welch grausam süße Mär.
Ein Buch geschrieben wie ein Märchen. Die Sprache, die die Autorin benutzt, verbindet moderne Sprache mit Poesie. Die Geschichte ist märchenhaft und schaurig zu gleich. Es hat mich an H.P. Lovecrafts "Schatten über Innsmouth" erinnert. Der Plot entfaltet sich langsam, war mir fast schon zu slow paced, hat mich aber nicht losgelassen. Ich fand es erfrischend, dass die Protagonisten nicht edle Helden sind, sondern Menschen, die aus ihrer Lebenssituation heraus, schlechte Entscheidungen getroffen haben. Die Antagonisten, in Form einer mafiamäßigen handelnden Anzug-Bitch, hätte ich am liebsten ab ihrem ersten Auftritt, in den Minenschacht geschubst. Im Grunde ist das Buch eine Geschichte über Menschen in einer kleinen Stadt, die durch Machtmissbrauch, toxische Familienverhältnisse und gegenseitiger Abhängigkeit, viele Geheimnisse unter den schon schmutzigen Teppich kehren und diese Ungerechtigkeiten manifestieren sich in grausamen Heimsuchungen. Es geht um Rache und Vergebung und die Veröffentlichung der Wahrheit. Ein gutes Buch, dass für mich aber keine 5 Sterne erreicht, da es mir in der Mitte etwas zu langatmig war und ich mir noch mehr Grusel gewünscht hätte. Aber trotzdem eine klare Lese-Empfehlung .
“Starling House” von Alix E. Harrow ist ein atmosphärischer Mystery-Roman, sowie ein düsteres Märchen im Stile der Schauerromane des 19. Jahrhunderts. Das titelgebende „Starling House“ ist in meinen Augen die eigentliche Hauptfigur, erzählt wird die Geschichte allerdings primär aus Sicht von Opal. Einige kurze Passagen erleben wir aus der Sicht ihres männlichen Pendants, Arthur. Der Text wird gerne und oft unterbrochen - sei es nun in Form von Fußnoten, die dem eben Erzähltem widersprechen oder weiterführende Informationen dazu liefern; durch einen Wikipedia-Artikel im passenden Format oder durch all die verschiedenen Versionen der Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Die erste Hälfte hat so die Form einer Abhandlung, dies verliert sich im Verlaufe (leider) immer mehr. Insofern leider, weil ich persönlich solche Unterbrechungen eines Fließtextes immer sehr begrüße. Egal, ob in Form von Illustrationen oder wie in diesem Fall verschiedener Formatierungen, Schriftarten etc. Erzählerisch macht es hingegen Sinn, dass sich diese Besonderheiten im Verlauf auflösen, je mehr der Fokus von der Vergangenheit auf die Gegenwart und eine potenzielle Zukunft rückt. Doch worum geht es nun eigentlich? Schauplatz ist die amerikanische Kleinstadt Eden, deren gesamte Existenz um die Kohleindustrie aufgebaut ist. Gebürtig im Ruhrgebiet ist mir eine gewisse Kohlekultur nicht fremd, der eigentliche Dreh- und Angelpunkt ist allerdings nicht mehr der Bergbau, sondern das Kohlekraftwerk der Familie Gravely. Der Schauplatz ist insofern so wichtig zu erwähnen, da dieser ähnlich wie das Starling House zu einem eigenen Charakter wird. Zwischen diesen beiden Giganten begleiten wir Leser nun die im Vergleich kleinen, ordinären und mit allerlei Makeln behafteten Haupt- und Nebenfiguren. Die menschliche Besetzung ist höchst überschaubar und selbst unsere beiden Protagonisten fallen neben der verfluchten Stadt und dem magischen Haus ein wenig blass aus. Aber das ist in Ordnung. Opal ist eine junge Frau, Mitte 20, die mit ihrem Bruder geradezu als Aussätzige am Rande der Gesellschaft lebt. Ihr Wohnort ist das Zimmer 12 im hiesigen Motel, indem sie mietfrei wohnen dürfen, weil die Besitzerin, Bev, mal eine Wette mit ihrer verstorbenen Mutter verloren hat. Durch den Verlust der Mutter sah Opal sich gezwungen, ihre Rolle einzunehmen. Sie hat die Schule geschmissen und schlägt sich seitdem mit Gelegenheitsjobs und Gelegenheitsdiebstählen durch. Immer mit dem Ziel vor Augen, ihrem Bruder ein besseres Leben an einem anderen Ort zu ermöglichen. Ihre Nächte sind geplagt von Träumen über das Starling House – neben ihrem Bruder die einzige Obsession, die sie sich erlaubt. Immer wieder führt ihr Weg am Tor des Anwesens vorbei, in der Hoffnung, einen Blick auf das Haus oder seinen derzeitigen Besitzer zu erhaschen. Da das Haus sie ebenso herbeisehnt, wird ihr Wunsch erfüllt. So trifft sie auf den einsiedlerischen, unnahbaren Arthur Starling, der ihr widerwillig einen Job anbietet. Und so entfaltet sich dann diese Geschichte voller Geschichten… „Starling House“ ist eine Mischung aus Familien-Drama, Gesellschaftskritik und magischem Realismus mit einer ganz zarten Liebesgeschichte. Weniger „Haunted House“ als „Haunted City“, dessen Gruselfaktor von der eigenen Fantasie abhängt. Harrow geht bei dem Übernatürlichen nämlich nicht allzu sehr ins Detail, sodass dieser Aspekt unserer Vorstellungskraft überlassen wird. Das Besondere hierbei ist, dass die wahren Monster nicht der Fluch von Eden, sondern seine Verfluchten sind. Es ist keine schnelllebige Geschichte und der Mittelteil verliert beinahe das Momentum, dennoch habe ich jede Seite genossen. „Starling House“ ist vielleicht kein Buch für Jedermann, aber definitiv ein Buch für mich. 5/5 Sterne.
Mehr Schein als Sein in der Welt des Übernatürlichen
3/5⭐️ 1/5💀 Als großer Fan von gruseligen Büchern und verwunschenen Häusern habe ich mich sehr auf "Starling House" gefreut. Doch leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen und der erhoffte Grusel-Faktor blieb aus. Die Geschichte hat vielversprechend begonnen und der Aufbau des Buches, der mit Fußnoten und interessanten Geschichten eine wahre Geschichte suggerieren wollte, war zunächst gelungen. Leider verliert die Autorin diesen Ansatz nach etwa 100 Seiten und die Fußnoten, die später wieder als wichtig dargestellt werden, verschwinden komplett. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Länge des Buches. Die Handlung zieht sich über weite Strecken, ohne dass wirklich etwas Spannendes passiert. Die detaillierten Beschreibungen sind zwar schön und atmosphärisch, aber sie lassen die Handlung etwas darunter leiden. Ich denke, das Buch hätte ruhig etwas kürzer sein können, ohne dass der Story etwas gefehlt hätte. Das Ende hat mir hingegen noch ganz gut gefallen. Es war spannend und hat die Geschichte gut abgerundet. Trotzdem konnte mich das Buch im Großen und Ganzen nicht so packen, wie ich es mir erhofft hatte. Für alle, die detaillierte Beschreibungen, langsamen Aufbau mögen und mit einer leichten Liebesgeschichte, könnte "Starling House" dennoch interessant sein. Für mich persönlich war es leider nicht das erhoffte Gruselabenteuer.
Düster, mysteriös und herrlich unperfekt ❤️
Fesselnder Schreibstil, von der ersten Seite an. Die Spannung rund um das Geheimnis von Starling House baut sich langsam auf. Ich hatte ab Seite 100 bis ca. Seite 160 zwar mal das Gefühl, dass es mir doch etwas zu langsam geht, aber das hat sich dann schnell wieder geändert, als die Geschichte etwas mehr Fahrt aufgenommen hat. Es gibt immer wieder Passagen, in denen die Autorin weitere Hintergründe zu der Geschichte der Protagonisten und Starling House Preis gibt, welche einen unbedingt weiterlesen lassen wollen. Man stellt automatisch eigene Thesen auf, wobei ich bei der Auflösung der Geheimnisse doch an manchen Stellen ziemlich erstaunt war und nicht damit gerechnet hatte. Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Portagonisten sind in diesem Buch jenseits von perfekt und werden auch nicht als wunderschön beschrieben, was der Ganzen Geschichte nochmal etwas ganz besonderes gibt. Die Liebesgeschichte baut sich ebenfalls langsam auf. Wobei mir da etwas das Knistern gefehlt hat🙈
Jahreshighlight
Nachdem ich nun gute zwei Jahre das Buch auf meinem SuB hatte, habe ich es mir letztes Wochenende gekrallt und einfach angefangen. Für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight, auch wenn es nicht die kompletten fünf Sterne bekommt. Doch diese Geschichte ist einzigartig. So etwas habe ich noch nie gelesen und ich habe die Charaktere geliebt. Arthur, der Wächter des Hauses, mit der krummen Nase und den viel zu langen Beinen, Opal, die Diebin, mit den schiefen Zähnen. Es ist keine klassische Lovestory, nein. Es geht um ein Haus, das für Außenstehende verfallen wirkt, doch für Opal und Arthur ist es lebendig. Sie spüren es Atmen, weinen und lieben. Jedes Mal, wenn der Nebel in der Kleinstadt Eden auftaucht, werden die Bestien freigelassen, die tief unter dem Haus leben. Artur, der versucht, die Bestien zu töten. Einzig und allein mit einem alten Schwert. Opal, die den Job annimmt, das Haus zu putzen. Die nie vor Sonnenaufgang, und nie nach Sonnenuntergang, das Haus betreten darf, damit sie nicht getötet wird. Natürlich ist eine kleine Lovestory dabei, doch dies ist die Geschichte des Hauses. Die wahre Geschichte von Eleanor Starling und Starling House. Ich hatte so meine Probleme, in die Geschichte reinzukommen, mein Hirn war immer der Meinung, es spielt irgendwie 1800+ und nicht in der heutigen Zeit, doch davon mal abgesehen war es eine tolle Reise nach Underland und in ein Haus, dass deine Bedürfnisse erfüllte. Ich liebe es, auch wenn manchmal Wörter in den Sätzen gefehlt haben, wo ich kurz dachte, ich bin bescheuert. Cover: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Das Glück sei mit denen, die träumen
Seit sie denken kann, ist Opal fasziniert von Starling House. Das halb verfallene Haus am Rande von Eden, Kentucky, ist seit einem Jahrhundert Ursprung allerlei Schauergeschichten und Gerüchten. Auch die Bewohner sieht man nie. Doch Opal, die Gelegenheitsdiebin ohne Zuhause, war noch nie vorsichtig. Und so nimmt sie einen Job in Starling House an, wider besseres Wissen. Schon bald findet sie sich an einem Ort wieder, der förmlich ihren Träumen entsprungen sein könnte. Oder ihren Albträumen… Starling House ist die perfekte Herbstlektüre. Es wird ein bisschen schaurig, sehr mysteriös und auch ein bisschen romantisch, aber nicht zu viel. Alix E. Harrow erzählt die Geschichte einer dickköpfigen Protagonistin voller Macken und Fehler, vielleicht ist Opal auch gerade deswegen so sympathisch. Ihr moralischer Kompass zeigt nicht unbedingt gerade nach Norden, aber sie kämpft wie eine Löwin für das, was sie liebt. In der Geschichte selbst finden sich viele verstreute Hinweise auf andere kreative Köpfe aus dem Fantasy-Gernre, von Lewis Carroll bis hin zu VE Schwabs Gallant. Doch Starling House ist keine Kopie, es ist etwas Eigenes. Lange hat man einen Verdacht, zu wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber am Ende ist doch alles anders. Wir lesen von Albträumen und Monstern, von verzweifelten Kämpfen, aber auch vom Leben da draußen, von der Ungerechtigkeit der Welt: Die Handlung ist komplex, die Charaktere vielschichtig und voller Entwicklungen, der Handlungsbogen ist lang, doch wenn man sich darauf eingelassen hat, will man das eigentümliche Haus gar nicht wieder verlassen. Wer würde schließlich nicht gerne in einem Haus leben, das einem frischen Tee serviert, wenn es gerade gute Laune hat?

SuB Leiche entpuppt sich zum Highlight 😍
Dieses Buch hatte mich von Beginn an in seinen Fängen und bis zum Schluss nicht losgelassen. Auf dieses Buch muss man sich glaube ich einlassen. Denn alles an dieser Story ist slow. Der Spannungsaufbau, die Liebesbeziehung, die Geschichte. Aber diese Atmosphäre, ich kann's kaum beschreiben. Als würde man als Kind an Halloween am Lagerfeuer sitzen und jemand würde eine gruselige Geschichte erzählen, bei der man sich nachts nicht mehr traut alleine aufs Klo zu gehen. Der Schreibstil ist einzigartig, ebenso wie die Geschichte. Die Charaktere sind schräg, die Story unvorhersehbar und die Welt großartig 🩷
Was wenn du dich zu einem Haus hingezogen fühlst, welches einen geheimnisvollen Erben besitzt...
Dieses Buch hat mich persönlich sehr enttäuscht, da mir die Geschichte nicht sonderlich gefallen hat. Die meiste Zeit des Buches war ich gelangweilt oder hatte keine Motivation es in die Hand zu nehmen. Die Story war sehr verwirrend, die Protagonisten waren mir irgendwie unsympathisch und der düstere Vibe des Buches hat mich nicht wirklich angesprochen. Das ende hat das Buch zwar abgerundet und vervollständigt aber ich fand es echt schwer zu verstehen, was eigentlich mit Opal und Arthur ( den hauptcharakteren) passiert ist. Insgesamt hat mir der Wow Effekt gefehlt weshalb ich das Buch meinerseits nicht empfehlen würde. Für alle die fantasie, ein bisschen romantik und düsterkeit mögen ist es vielleicht was, aber ich persönlich würde es nicht nochmal lesen.

Mich hat "Starling House" ja schon angelacht aufgrund seines unfassbar hübschen Farbschnitts und Covers und da der Klappentext auch nicht langweilig klang, musste ich das Buch einfach haben. 😄 Der Schreibstil ist ganz angenehm zu lesen, es werden hin und wieder Unterbrechungen in Form von Wikipedia Beiträgen oder Erzählungen eingeschoben, auch Anmerkungen in Form von Fußnoten tauchen auf. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Opal und Arthur, zwei tolle Charaktere, die gut zusammen passen. Schauplatz der Handlung ist die Kleinstadt Eden, in der die Diebin Opal mit ihrem Bruder Jasper in einem Motel lebt. Sie kümmert sich um Jasper, nachdem die Mutter tödlich verunglückt ist und versucht, ihm das bestmögliche Leben zu ermöglichen. Da kommt der gut bezahlte Job im Starling House nur gelegen. Die gesamte Atmosphäre ist düster und mystisch gehalten, besonders wenn es um das Starling House geht, das im Mittelpunkt der Geschichte steht. Das Buch hat mir richtig gut gefallen und mich in seinen Bann gezogen, dass es wieder mal in kürzester Zeit gelesen wurde. Es ist zwar kein Horror, wie man vielleicht bei einem "Gruselhaus" erwartet, sondern eher Fantasy, aber trotzdem richtig spannend und manchmal ein wenig gruselig. Und vor allem hat mir gefallen, dass ich beim Lesen einfach überhaupt keine Ahnung hatte, was mich noch so alles erwarten wird. Es hat mich auf alle Fälle sehr positiv überrascht und erhält eine klare Leseempfehlung, also wer das Buch noch auf der Wunschliste hat: go for it!

Atmosphärisch, spannend und ein bisschen gruselig – eine besondere Geschichte mit starker Figurenentwicklung und frischer Idee
Ich habe Starling House zwischendurch gelesen, bevor ich mit einer großen Reihe beginne – unter anderem, weil es ein Standalone ist. An einem Sonntag war ich damit durch, was schon zeigt, dass es mich gut unterhalten hat. Die Geschichte war spannend, stellenweise sogar ein bisschen gruselig, und hatte eine besondere Atmosphäre, die mich direkt reingezogen hat. Zwischendurch gab es zwar Passagen, die sich etwas gezogen haben, aber insgesamt blieb der Spannungsbogen erhalten. Besonders mochte ich die ungewöhnliche Idee des Hauses, das beinahe wie ein eigener Charakter wirkt – mit eigenen Kräften und der Fähigkeit, sich seinen Wächter selbst auszusuchen. Auch die Charakterentwicklung hat mir gefallen. Die Figuren wirkten lebendig, und ihre Beziehungen zueinander haben sich glaubwürdig entwickelt. Es gibt eine kleine Liebesgeschichte, die schön dosiert ist und nicht zu sehr in den Vordergrund rückt – genau die richtige Balance für mich. Insgesamt war es für mich eine frische, spannende Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Kein absolutes Jahreshighlight, aber definitiv ein Buch, das ich gerne gelesen habe.
„Was zum Spuk…?“ – Ein verwirrend schönes Haus mit vielen Fragen und wenig Action
Also, Starling House hat mich ehrlich gesagt direkt gepackt. Dieses düstere Südstaaten-Setting, das geheimnisvolle Haus, das fast schon eine eigene Persönlichkeit hat – ich war sofort drin. Ich hatte stellenweise richtig Tim Burton-Vibes: ein bisschen morbide, ein bisschen schräg, sehr atmosphärisch. Und obwohl eigentlich nicht viel passiert ist (also wirklich… nicht viel), war ich trotzdem gefesselt. Wie bitte? Keine Ahnung. Ich bin auch verwirrt. 😂 Über 50 % des Buchs sind eigentlich nur… Informationen. Lore. Weltaufbau. Und Fragen über Fragen, auf die man hofft, irgendwann eine Antwort zu bekommen. Ich dachte irgendwann: „Okay, ich hab jetzt brav gelesen – wo ist mein Plot?“ 😅 Aber das Haus! Dieses Haus hat mich nicht losgelassen. Ich wollte einfach wissen, was es mit diesem seltsamen, verwitterten Ding auf sich hat. Was steckt dahinter? Warum ist es so komisch lebendig? Ich hab wirklich mitgefiebert – aber eher still. So… „Oh, spannend. Hm. Ah, okay. Weiter.“ Und dann kam das Ende. Und ich so: „Das war’s jetzt? DAS war’s??“ Aber gleichzeitig: „Hm… war irgendwie auch okay?“ Ich kann’s echt nicht erklären. Ich war enttäuscht, aber auch nicht. Ich bin so ein emotionales Fragezeichen. Ich dachte, ich bekomme etwas in Richtung Fairy Tale von Stephen King – mit mehr Grusel, mehr epischer Reise, mehr Action. Aber Starling House hat eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Intimer. Symbolischer. Vielleicht sogar ein bisschen wirr – aber eben auch besonders. Die Figuren waren interessant, aber nicht unbedingt unvergesslich. Viele Leser*innen loben die emotionale Tiefe und das Thema „Heimfinden“ – das seh ich auch. Aber ich hab irgendwie mehr… keine Ahnung… Drama? Monster? Explosionen? Magie mit Knalleffekt? erwartet. Stattdessen gab’s halt sehr viel innere Monologe und Schatten in Ecken. Fazit: Ein Buch, das ich schwer einordnen kann. Es war gut geschrieben, atmosphärisch stark und hatte definitiv seinen ganz eigenen Reiz – aber der Payoff war für mich einfach zu gering. Ich hab über 80 % gespannt gewartet, und dann kam… meh. Kein völliger Reinfall, aber auch kein Highlight. Irgendwo dazwischen. Oder wie man bei mir sagen würde: „Ich mochte es… glaub ich?“

It’s all about the feeling 🐦⬛
Als ich dieses Buch begonnen habe, wusste ich nicht worum es geht. Das eBook war im Angebot, das Cover hübsch und das muss doch reichen, oder? Hätte ich gewusst, dass es einen in eine komplett andere Welt mitnimmt, hätte ich es wahrscheinlich schon vorher gelesen. Damn. Dieses eerie feeling. Bisher haben es nur wenige Bücher geschafft, mir so ein packendes Gefühl zu geben. Loved every second of it. 🐦⬛

Sehr schöne Geschichte mit tollem Farbschnitt
Die Story ist sehr gut, jedoch habe ich mich wieder ein wenig in meine Teenagerzeit zurückgesetzt gefühlt. Man merkt, dass das Buch eher für die jüngere Altersgruppe geschrieben ist. Zumindest hatte ich den Eindruck. Nichtsdestotrotz hat es der Story keinen Abbruch getan und durch die weniger komplexe Schreibweise war ein flüssiges, angenehmes Lesen in relativ schnellem Tempo möglich.

Ich hab's geliebt...
...alles daran. Der Schreibstil. Schroff, echt, unverschönt und so eingängig. Die Atmosphäre wie eine Mischung aus "Die Schöne und das Biest" und "Stranger Things". Die unerwartete großartige Liebesgeschichte. Die innige Bruder-Schwester-Beziehung. Die Bearbeitung des Themas, ein Zuhause, eine Heimat zu definieren - ein Gefühl? Ein Gebäude? Eine Person? Die Metaphorik. Einfach alles.

Mystisch und düster 🥰
Starling House hat mich schon vom Aussehen in seinen Bann gezogen. Die ganze Aufmachung des Buches und auch der Klappentext haben mich magisch angezogen. Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, es war mal eine etwas andere Geschichte. Die Geschichte eines alten Hauses ihrer Bewohner, die Wächter, die Wesen, die Erzählungen… Alles daran fand ich wirklich gut umgesetzt. Anfangs muss ich sagen, war der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig für mich… Es ließ sich jetzt nicht so locker flockig weg lesen wie teils andere Bücher. Aber dafür wurde man belohnt! Ich mochte die Charaktere und die Entwicklung sehr und insgesamt die ganze Welt. Ich würde auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen für Leute, die düstere Geschichten mögen ☺️
Die einzigen Monster hier sind die, die wir selbst erschaffen.
Starling House ist definitiv ein Buch der leiseren Töne. Wer Action, heisse Romance und attraktive Menschen sucht, ist in Eden nicht richtig. Wer jedoch eine schaurig schöne Geschichte über die Bedeutung von einem Zuhause, von Hoffnung und Kampfgeist, über den Kampf gegen innere Dämonen und über skurrile Charaktere in manchmal trostlos poetischen Beschreibungen lesen möchte - dieses Buch ist für euch... Starling House war für mich ein wenig wie eine Mischung aus Spuk in Hill House und Stranger Thing. Mitunter passiert nicht viel und trotzdem umgibt die Story eine lauernde Anspannung und man weiss, dass der grosse Knall kommen wird. Die Geschichte kam ohne Horror, ohne viel Blut und ohne Brutalität aus und gerade darin lag für mich der Reiz. Die Geschichte ist sicher nicht für jedermann und ich persönlich habe auch einen Moment gebraucht, mich einzufinden und es war auch kein Buch, dass ich schnell weglesen konnte, aber am Ende hat mich der Weg zur wahren Geschichte über Starling House absolut in seinen Bann gezogen.
Absolutes Highlight
Ich habe anfangs nicht ganz so große Erwartungen an das Buch gehabt, aber ich wurde sehr positiv überrascht. Opal, eine Diebin und ein Griesgram, die nie wirklich ein Zuhause hatte und sich nichts sehnlicher gewünscht hatte. Sie kümmert sich um ihren Bruder und will ihm eine bessere Zukunft ermöglichen. Seit ihrer Kindheit träumt sie vom Starling House, ihr Weg auf Arbeit führt sie ständig dran vorbei, bis eines Tages der Besitzer ihr eine Stelle als Reinigungskraft anbietet mit einer super Bezahlung. Sie nimmt die Stelle an und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf… Es geschehen immer wieder merkwürdige Dinge in und um das Haus…. Also der Schreibstil und auch die Geschichte waren absolut fesselnd, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Absolute Empfehlung 🥰 5/5⭐️
„Starling House“ war für mich eine mittelmäßige Geschichte. Der Schreibstil war durchschnittlich, die Übersetzung teils etwas holprig. Gut gefallen haben mir die besonderen Stilmittel wie die Fußnoten, der Wikipedia-Eintrag über eine Protagonistin etc. Mit den Charakteren bin ich nur langsam warm geworden. Am meisten mochte ich das Haus, das für meinen Geschmack leider etwas zu kurz gekommen ist. Die Geschichte hatte zwischendurch einige Längen und hätte teils straffer erzählt werden können. Das Finale hat mir ganz gut gefallen.
"Träume sind wie streunende Katzen" Das trifft auch auf Albträume zu
📚 Der einzige Name, der es wert ist, ihn zu tragen, ist der, den man selbst wählt. 📚 Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Opal, nur Opal, so wird die Hauptfigur von allen genannt. Denn einen Nachnamen haben die junge Frau und ihr Bruder nicht wirklich. Denn ihre Mutter hat nie über die Vergangenheit sprechen wollen und so auch darüber nicht. Mit Jobs und Diebstählen schlägt sich Opal durch, um nach dem Unfalltod ihrer Mutter für den jüngeren Jasper in ihrem kleinen Motelzimmer zu sorgen. Da ist kein Platz für anderes. Nur eins hat Opal schon immer ganz für sich gehabt: ein Buch über die Monster, die im berüchtigten Starling House leben. Und zu diesem führen ihre Träume sie dann auch. Wie ein Sog zieht es sie zum Tor, das sonst alle meiden. So abweisend Arthur, der einsiedlerische Bewohner dieses seltsamen Hauses zuerst auch ist, er bietet ihr dennoch Arbeit an. Und ja, er versucht auch immer wieder, sie fortzuschicken. 😅 Aber Opal hat ihren eigenen Willen. Hier spürt sie zum ersten Mal in ihrem Leben, dass man sich vielleicht Dinge wünschen darf. Für sich und für das Leben, das man führen könnte. Und auch für etwas höheres als Geld lebt. Denn Starling House ist eine Pforte, die unbedingt geschützt werden muss, koste es auch noch soviel Starling-Blut. 🐦⬛🐦⬛🐦⬛ Mein Fazit: Zu Beginn war ich ehrlich gesagt ein winziges bisschen angestrengt von Opal. Klar kann einem das Leben harte Lektionen erteilen, man muss dennoch nicht ständig furchtbar zu allen sein. (Ich meine, man kann auch für den Bruder sorgen, ohne UNUNTERBROCHEN zu lügen.) Aber sie wurde mir dann doch sympathisch, ebenso wie der liebe Arthur. Aber den mochte ich allein schon, weil es furchtbar ist, das er ständig "hässlich" genannt wurde. Und die Story verstörmt so vieles. Mit all den schlimmen Dingen, all den Untaten und Fehlern, dem Hass und der Angst der Menschen wird man konfrontiert. Es ging mir einfach ans Herz. Ich kann euch dieses Haus wirklich empfehlen!😊😍

Kann man, muss man nicht.
Für meine Verhältnisse habe ich wirklich lange durchgehalten, aber 268 Seiten und meine Mühen wurden nicht belohnt.. Vor allem bereiteten mir die vielen amerikanischen, kulturgebundenen Ortsbezeichnungen, Gedenktage, sprachlich nicht übersetzten Redewendungen am Anfang des Buches wirklich Mühe. Dann wurde ich auch mit den Charakteren nicht warm, und das gothisch- Düstere liegt mir wohl einfach weniger. Am ehesten gefallen hat mir noch das Haus (bei guter Laune😅). Ich wollte dann trotzdem erfahren wo die Geschichte hinführt, aber nach mehr als der Hälfte hat es mich einfach gelangweilt. Schade.
Ich habe das Buch geliebt. Die schaurig schöne Atmosphäre, Opal, Arthur, die Teufelskatze. 🐈⬛🖤
Die Geschichte hat mich wahnsinnig viel fühlen lassen. So viel, dass ich meine Gedanken und Gefühle sehr schwer erklären kann, aber ich versuche es... Der Schreibstil der Autorin ist so poetisch, schaurig und düster. Ich musste ganz viel markieren und habe die Geschichte einfach nur genossen. ✨ Sobald man das Buch aufschlägt und die ersten Seiten liest, befindet man sich in einer komplett anderen Welt. In Eden gibt es nicht viel - unfreundliche Leute und verseuchte Gewässer zum größten Teil. Die Geschichte rund um Starling House ist wahnsinnig interessant. Dunkle Familiengeheimnisse, unerklärliche Todesfälle und seine Bewohner versetzen die Leute aus Eden in Angst und Schrecken. Sie erzählen sich Schauergeschichten und verurteilen jeden, der im Haus lebt oder mit dessen Bewohnern Kontakt aufnimmt. 🕸️⚔️ Opal ist eine sehr interessante Protagonistin. Sie ist extrem stur, launisch und geheimnisvoll, nachts plagen sie düstere Träume von einem alten Haus, modrigen Flüssen und einem bernsteinfarbenen Licht. Als sie anfängt für Arthur, den Besitzer von Starling House zu arbeiten, hat sie nicht damit gerechnet, welche düsteren Geheimnisse hinter dicken Gemäuern und hohen Toren verborgen liegen. Die Familiengeheimnisse, Briefe und Tagebucheinträge haben der Story einen „Mystery-Vibe“ gegeben und ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und Theorien aufgestellt. Das Ende des Buches war gruselig, skurril und wahnsinnig spannend. Es war der krönende Abschluss einer tollen Geschichte und besonders über den Epilog habe ich mich sehr gefreut - denn in Eden gehen Träume manchmal auch in Erfüllung. Fazit: Die Geschichte war schaurig schön aber auch emotional - alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche. Es gibt von mir einen ganz, ganz große Leseempfehlung für jeden, der es gerne auch mal düster und geheimnisvoll mag. 🐦⬛🗝️🖤

Ein geheimnisvolles altes Haus, düstere Legenden um dessen Bewohner, eine heruntergekommene Kleinstadt, ein antiquarisches Kinderbuch, das einem Horrormärchen gleicht, wiederkehrender Nebel, der stets Unheil mit sich bringt... ja, was will man denn mehr?!😛 Dazu noch ein bisschen Fantasy, sympathische Protagonisten (die erfrischenderweise auch mal nicht wie aus dem Ei gepellt aussehen, sondern u.a. schiefe Zähne und eine krumme Nase haben) und ein kurzweiliger Plot. Ideal für den Herbst, ich hab's gerne gelesen☺️
Übersetzt von Peter Beyer Nichts gegen Farbschnitte. Sie sehen hübsch aus, auch wenn ich ihren Sinn im Bücherregal nicht ganz greifen kann, da ich mich doch eher zu der altmodischen Sparte zähle, die ihre Bücher mit dem Rücken nach außen ins Regal stellt. Ich habe schon normalerweise so ziemliche Probleme ein Buch in meinen Regalen wiederzufinden. Farbschnitte kann ich mir beileibe nicht auch noch merken. Doch neben diesem funktionalen Problem ist es einfach auch so, seitdem diese in der Buchbranche überhand genommen haben, bin ich doch sehr vorsichtig dabei geworden. Denn am Ende ist es doch die Geschichte, die zählt? Ist der Farbschnitt also bei manch einer Geschichte bloß eine hübsch verpackte Hülle, um wohl möglich die Qualität oder eben die nicht vorhandene Qualität der Geschichte zu verschleiern? Glücklicherweise habe ich mit "Starling House" von Alix E. Harrow ein Buch gelesen, dem diese Annahme komplett widerspricht. Und von dessen Cover ihr euch nicht blenden lassen dürft, denn der Inhalt machte mich neugierig, das Cover allerdings assoziierte ich wieder mit zu viel Romantik und hatte Befürchtungen mich irgendwann in dieser Geschichte in einem kitschigen und mit viel zu viel 'Liebesgeschichte' vollgestopften Szenario wiederzufinden, was ich bekanntlich eher weniger gerne lese. Aber "Starling House" ist nicht so. Die Autorin erzählt eine spannende, eine besondere und eine unheimlich gute Geschichte. "Starling House" ist ein wilder Genremix aus düsterem Märchen, Fantasy, Spukhausroman, Horrorelementen und eine glücklicherweise unheimlich zart gehaltene Liebesgeschichte. Aber vor allem hat mich dieser unglaublich gut erzählte Kontrast zwischen der düsteren Realität der Protagonistin Opal und der zwar unheimlich mystisch anmutenden aber doch im völligen Gegenteil stehenden Welt des 'Starling House' beeindruckt. Doch worum geht es eigentlich? Zwischen Opals zahlreichen Jobs, um das Überleben ihres Bruders Jaspers und ihr in dem schäbigen kleinen Motelzimmer zu garantieren, in dem sie seit dem Tod ihrer Mutter wohnen, zieht es sie immer wieder zu dem düsteren Herrenhaus, das sie in der ganzen Stadt Eden 'Starling House' nennen. Aber nicht nur, dass Opal scheinbar magisch von dem Haus angezogen wird, sie träumte auch jede Nacht durch die Gänge des Hauses zu laufen, das sie eigentlich noch nie betreten hat. Außerdem verbindet sie eine besondere Beziehung zu der früheren Eigentümerin Eleanor Starling, die die Autorin eines alten Kinderbuchs ist, das Opal quasi auswendig kennt. In diesem folgt ein kleines Mädchen namens Norah Lee ungeheuerähnlichen Wesen ins sogenannte 'Underland'. Als Opal unverhofft einen Job vom momentanen Eigentümer des 'Starling House' Arthur Starling angeboten bekommt, willigt sie nach kurzem Zögern ein und betritt endlich das Haus, das sie so lange in ihren Träumen verfolgt hat. Es fühlt sich seltsamerweise an wie nach Hause kommen. Doch hinter jeder Tür scheint Starling House ein neues Geheimnis zu verbergen und auch Arthur Starling scheint neben seinem mürrischen Gemüt einiges vor Opal versteckt zu halten, auch wenn sie es gut versteht langsam seine Mauern einzureißen. Doch Opal hat trotzdem nicht die geringste Ahnung, womit sie sich beim Betreten des Starling House eingelassen hat, welche dunklen Kräfte nicht nur innerhalb dessen Mauern nach ihr greifen und in welcher Gefahr nicht nur sie, sondern alle in der Stadt schweben... und da ist sie auch schon wieder, die Stadt Eden, ein weiteres erzählerisches Merkmal, warum mir die Lektüre so gut gefallen hat. Die Kleinstadt, scheinbar gefallen aus einem 'Twin Peaks' Szenario, scheint kein besonders guter Ort zum Wohnen zu sein. Ein Kraftwerk in der Nähe verpestet Wasser und Luftqualität und außerdem scheint es dort immer wieder Katastrophen und Unfälle zu geben, die den Bewohner:innen nach dem Leben trachten. Es ist das scheinbar perfekte Szenario, um die mit allerhand fantastischen Elementen ausgestattete Welt des 'Starling House' mit der Realität von Eden kollidieren zu lassen. Natürlich wird im Laufe der Geschichte deutlich, dass beide Szenarien zwangsläufig zusammenhängen und doch gibt es dem Roman von Alix E. Harrow dadurch sogar noch eine gesellschaftskritische Note. "Starling House" ist eine vielschichtige, fast schon komplexe und großartig erzählte Geschichte geworden. Ein Roman, der Realität und Fantasy erst zusammenstoßen lässt, um dann zu zeigen, dass sie sich gar nicht so unähnlich sind. Ein grandios konzipierter Genremix, der durch das erzählerische Element des Hauses sogar noch ein bisschen liebevoll anmutet. Was ich damit meine, müsst ihr wohl selbst herausfinden, in dem ihr 'Starling House' lest. Unbedingt bitte.

Opal kommt regelmäßig am Starling House vorbei, da dieses Gebäude eine unglaubliche Faszination auf sie ausübt. Auch als sie eine eher schräge Begegnung mit dem Eigentümer Arthur hat, schreckt es sie nicht ab erneut das Gebäude auf zu suchen. Die junge Frau bekommt eine Stelle als Haushälterin angeboten und sie kann das Geld gut gebrauchen. Ihr Ziel ist es ihrem Bruder Jasper ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch kann das ausgerechnet mit Starling House auch gut gehen? Das Haus und Arthur bergen Geheimnisse und diese könnten das Leben der jungen Frau verändern…. Es hat etwas gedauert bis ich mich ins Buch gefunden hatte. Es startet nämlich etwas gemächlich. Allerdings wirkte sich Starling House nicht nur auf Opal faszinierend aus. Auch ich war gespannt was es mit dem Haus und seinen ehemaligen Bewohnern bzw. dem aktuellen Bewohner auf sich hat. Den Leser verschlägt es nach Eden. Eine Kleinstadt deren Losnim Bergbau liegt. Es ist Alles etwas verkommen und hoffnungslos. Nur wer muss bleibt. Starling House hebt sich da etwas ab und ist eine spannende Komponente, ebenso wie sein Bewohner. Arthur ist ein Wächter. So richtig auch mit Schwert. Doch was genau er eigentlich bewacht, bleibt vorerst unklar. Opal lügt und stiehlt. Sie tut so ziemlich alles Mögliche um ihrem Bruder eine bessere Zukunft zu geben. So eben auch in dem gruseligen Haus arbeiten, welches sie aus ihren Träumen kennt. Sie ist eine Kämpferin, aber merkt dabei nicht, dass sie auch ihn vor den Kopf stößt mit ihren Heimlichkeiten. Das Schöne ist, dass die Charaktere alle Ecken und Kanten haben. Sie haben Macken, sind seltsam und machen Fehler. Ich mochte sie mit der Zeit echt gern. Fazit Auch wenn das Buch etwas braucht um in Schwung zu kommen, hat es mir am Ende wirklich gut gefallen. Ich kann aber durchaus auch verstehen, wenn man im ersten Drittel abbricht. Tatsächlich hatte ich diese Überlegung auch, bin aber jetzt froh, dass ich durchgehalten habe. Mich hat es gereizt das Geheimnis um Starling House zu lüften. Im Großen und Ganzen 4 Sterne von mir
📖~ 𝒜𝓁𝒾𝓍 ℰ. ℋ𝒶𝓇𝓇𝑜𝓌 ~ —•𝑆𝑡𝑎𝑟𝑙𝑖𝑛𝑔 𝐻𝑜𝑢𝑠𝑒•— 𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 Das Buch entführte mich in eine schaurig-mystische Atmosphäre, die sich perfekt für die Herbstsaison eignet. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt in Kentucky und bringt das Kleinstadt-Feeling mit dunklen Geheimnissen auf wunderbare Weise zur Geltung. Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche Erzählperspektive. Opal und Arthur sind interessante Charaktere aber auch die Nebenfiguren sind authentisch dargestellt! Mit Jasper konnte ich besonders mitfühlen, da ich selbst an Asthma erkrankt bin und dies bis jetzt nicht in Büchern gelesen habe. Die Autorin lässt die Spannung langsam aufbauen. Daher hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Handlung für mich etwas gezogen hat, ab der zweiten Hälfte ändert sich dies. Ab diesem Punkt nimmt die Spannung spürbar zu, und das Mysterium um das Haus und seine düsteren Geheimnisse zieht einen immer stärker in den Bann. Das Setting und die dichte Atmosphäre sind unbestritten die größten Stärken des Buches. Die detaillierten Beschreibungen von Starling House und der umgebenden Kleinstadt schaffen ein unvergleichliches Gefühl der Unheimlichkeit. Wer Gothic Horror mit einem Hauch Fantasy liebt, wird dieses Buch genießen. Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen – eine passende Lektüre für die düsteren Tage im Herbst!

Opal lebt mit ihrem Bruder in Eden. Die Mutter ist bereits früh verstorben und Opal versucht alles um ihrem Bruder ein gutes Leben zu ermöglichen. In Eden steht auch das Starling House. Es gibt viele Mythen über dieses Haus, es soll ein Fluch darauf liegen und die Einwohner meiden es. Opal ist faszinierend von diesem Haus und geht jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit daran vorbei. Als sie auf den Besitzer Arthur Sterling trifft, scheucht er sie weg. Opal kann nicht aufhören von diesem Haus zu träumen und kehrt wieder zurück. Arthur bietet ihr eine Stelle an und Opal nimmt an. Der Anfang des Buches hat sich etwas gezogen aber ab ungefähr der Hälfte nimmt es Fahrt auf. Der Roman ist ganz anders als erwartet aber wenn der Leser sich drauf einlassen kann, erwartet ihn eine mysteriöse und düstere Geschichte, passend zu dieser dunklen Jahreszeit. Opal ist eine starke Protagonistin und entwickelt sich während der Story auch noch weiter. Die Lovestory hätte ich hier nicht gebraucht aber gestört hat das jetzt auch nicht. Der Schreibstil ist märchenhaft und fesselnd. Für Fans von düsteren Märchen eine Empfehlung.
Dark-Spooky Romantasy!
Mir fiel der Einstieg in dieses Buch etwas schwer, der Schreibstil hat mich anfangs (auch durch die Fußnoten) etwas verwirrt. Allerdings habe ich mich nach 150/200 Seiten daran gewöhnt und konnte ich die Geschichte eintauchen. Die Geschichte enthält Spannung und düstere Fantasy-Elemente - die Protagonisten sind unperfekt - damit aber auch sehr authentisch. Ich habe die Slow-Burn Romance zwischen Opal und Arthur gern gelesen.
Richtig atmosphärisch und spannend, und in eine etwas andere Richtung gehend als erwartet. Es hat ein Kleinstadtsetting und spielt in unserer heutigen Zeit, reicht aber auch in die Vergangenheit zurück. Die Figuren sind nicht immer liebenswert, aber sehr menschlich und authentisch. Ja, und das Haus? Gut oder böse? Finde es heraus!
Inhalt: Opal lebt mit ihrem Bruder Jasper in einem Motel in der Kleinstadt Eden, Kentucky und hält sich hier und da mit Aushilfsjobs über Wasser. Bis ihr eines Tages Arthur, der schrullige, zurück gezogen lebende Erbe des düsteren Starling House, eine Stelle anbietet. Die Anwohner von Eden meiden das mysteriöse Anwesen mit der verfluchten Vergangenheit, doch Opal nimmt das Angebot an… Fazit: Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön. Das Cover und der Farbschnitt sind ein echter Hingucker und ich hatte mich sehr auf die Geschichte gefreut. Der bildhaft atmosphärische Schreibstil gibt einem sofort das unheimliche Gefühl, dass etwas in Eden ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht. Die schwermütige Geschichte rund um das Starling House ist auf jeden Fall mal etwas anderes und ich wollte mit rätseln und wissen, was denn nun in und unter dem Haus lauert. Allerdings fällt es mir auch schwer das Buch zu bewerten, denn der Anfang und das Ende haben mir wirklich gut gefallen, der Mittelteil zog sich für meinen Geschmack aber einfach zu lang, hatte zu viele Wiederholungen und irgendwie habe ich ein bisschen was anderes erwartet (mehr Spannung, mehr Grusel?) weshalb ich die Atmosphäre dann auch nicht mehr so gespürt und den roten Faden ein wenig verloren habe. Die Charaktere haben allesamt Ecken und Kanten und sind nicht die typischen Held*innen und Protagonist*innen, wie sie in anderen Büchern zu finden sind. Was einerseits toll ist, nur leider sind sie auch nicht wirklich sympathisch, wodurch es mir schwer gefallen ist, eine Bindung zu ihnen aufzubauen (die Teufelskatze hat sich allerdings gleich in mein Herz geschlichen). Für alle die atmosphärische, langsame Geschichten und düstere, detaillierte Beschreibungen mögen, könnte Starling House etwas sein - überzeugt euch selbst!

Schöne tiefsinnige Geschichte mit Magie und echter Liebe
Zu Anfang fand ich das Buch stellenweise etwas zu detailverliebt. Aber je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto interessanter wird es und man möchte unbedingt wissen, in welche Richtung sich alles entwickelt. Rundum eine gelungene Geschichte mit tiefsinnigen Gedanken und einer tollen Protagonistin, die sich für die Menschen, die sie liebt hingebungsvoll aufopfert. Eine klare Leseempfehlung 👍
"Träume sind wie Streuner, die weglaufen, wenn man aufhört sie zu füttern." Ein wirklich schönes Buch übers Träumen, ein Zuhause und das du deine Träume nicht aufgeben sollst!
Mich hat das Buch sehr angesprochen. Der schreibstil war schön und man konnte Einblicke in beiders Hauptprotagonisten Sicht bekommen. Mir hat besonders gut gefallen, dass man sehr viele Zusatz Informationen bekommen hat durch die Fußnoten, welche allerdings ab und an den Lesefluss gestört haben. Etwas weniger grusel, aber es hat eine Düstere Atmosphäre. Würde ich aufjedenfall weiter empfehlen!
Hat ein Teil von meinem Herz gestohlen <3
>>Aber manchmal kommen immer noch die Träume. Du solltest eigentlich Angst haben - es gibt Geschichte über dieses Haus und du hast sie alle schon gehört -, aber in deinen Träumen zögerst du nicht. Denn im Traum bist du zu Hause.<< Ich bin letztens im Hugendubel auf das Buch gestoßen. Es sah unscheinbar aus, und ich hatte noch nie davon gehört, doch genau deswegen hab ich es in die Hand genommen. Und was soll ich sagen? Ich bin außerordentlich froh darüber, das getan zu haben! Die Geschichte ist eine Herzgeschichte, finde ich. Davon gibt es nur wenige, aber diese gehört dazu. Es geht nicht um übermächtige Helden und perfekte Charaktere ohne Mängel, absolut nicht. Es geht um ganz normale Menschen, mit Macken, wunderschön unperfekt. Um ein Haus, dass nicht nur ein Haus ist, und eine Welt, die durch Träume und Erzählungen erschaffen wurde. Ich würde es als düsteres Märchen mit einer großen Portion Romantik beschreiben. Es war definitiv was ganz besonderes und hat sich einen Platz in meinen Lieblingsbüchern mehr als verdient. <3
"Ein Meisterwerk voller Albträume, Romantik und dunkler Märchenmagie."
Ich habe das Buch soeben beendet und bin irgendwie noch ziemlich überwältigt. Selten hinterlässt ein Buch so ein intensives Gefühl in mir - wie ein Echo hallt es noch immer in mir nach. Dieses Buch werde ich noch sehr lange in Erinnerung behalten. Es hatte von Seite 1 an eine regelrechte Sogwirkung auf mich und diese dunkle, schwere, mystische Atmosphäre hatte mich immer tiefer in seinen Studel hinabgezogen. Dazu haben die Fußnoten und auch der Erzählstil mir das Gefühl gegeben, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Das es tatsächlich so passiert sein könnte. Die Story war nicht durch actiongelandene Szenen so spannend und fesselnd, viel mehr war dieses drängende Gefühl, dass sich sämtliche Ereignisse, sämtliche Gespräche, sämtliche Erinnerungen auf ein Ende zu bewegen, für das man eventuell nicht bereit sein wird. Ich möchte nichts spoilern, aber wer ein Buch sucht, dass einem aus seiner eigenen Realität kickt und in eine düstere, verworrene, geheimnisvolle Story versetzt, bei der man Wahrheit und Lüge schwer bis gar nicht auseinanderhalten kann und auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt, dann lest dieses Buch! Ich brauch jetzt erstmal einen starken Kaffee und etwas Lesepause. Puh...

Wenn die Tore sich öffnen
•Buchrezi• 🤔 Zum Inhalt: Opal lebt mit ihrem Bruder in Eden. Einem kleinen Ort in Amerika, der nicht viel zu bieten hat… sie teilen sich ein Motelzimmer. Ihre Mutter ist vor Jahren bei einem Autounfall gestorben. Doch etwas gibt es in dem Ort, was ihn zu etwas besonderem macht „Starling House“. Ein altes Anwesen, um das sich verschiedene Geschichten ranken. Da Opals größter Wunsch ist, dass ihr Bruder auf eine Privatschule gehen kann, versucht sie mit Gelegenheitsjob und dem einen oder anderen Griff in die Kasse das Geld für diese zusammenzubekommen. Irgendwann führt es sie nach „Starling House“ zu dem sie eine ganz besondere Verbindung spürt und obwohl Arthur Starling, der Besitzer des Anwesens sie am liebsten verjagen würde, bietet er ihr einen Job an. Das Geld kann sie gut gebrauchen, Opal nimmt an. Doch sie ahnt nicht, was in dem Anwesen auf sie lauert, welche Neugier sie bei machen Bewohner*innen in Eden plötzlich auslöst und welche düsteren Geheimnisse über sie und ihre Familie unter der Oberfläche schlummern… Mein Fazit: Die Autorin hat einen außergewöhnlichen, bildlichen und sehr poetischen Schreibstil. Auch die Erklärungen anhand von Fußnoten haben mir sehr gut gefallen, da einem so „Starling House“ und die Geschichte viel realistischer und greifbarere vorkam. Opal ist eher eine unsympathische Protagonistin, was aufgrund ihrer Geschichte, absolut nachvollziehbar ist. Allein schlägt sie sich mit ihrem Bruder durchs Leben. Arthur, der Besitzer des Anwesens mochte ich hingegen gerne und versucht alles, um Opal fernzuhalten. Er weiß, was hinter den vielen Türen lauert. Arthur und Opal sind nicht die klassischen Schönheiten, wie es sonst in Büchern dieses Genres der Fall ist, das mochte ich. „Starling House“ ist düster, geheimnisvoll und scheint eine eigene Seele zu haben. Für mich hätte es einen Ticken gruseliger sein können und eine Storyline konnte mich nicht überzeugen. Das Ende hingegen hat mich abgeholt und meine offenen Fragen beantwortet. Ihr sucht ein Buch zum gruseln für die dunkle Jahreszeit? Hier ist es! 🏚️🏚️🏚️🏚️ von fünf 🏚️en!
Mir fällt nicht mal eine Überschrift ein....
Eine wunderschöne Ausgabe der Bücherbüchse 😍 Leider, schweren Herzens, war es nicht wirklich gut. Es hatte Spannung, leider zu wenig. Es hatte Momente die man toll fand und mehr davon lesen wollte, dafür haben leider die laaaaanggezogenen überwogen und das ganze Buch einfach mies gemacht. Es hätte einiges viel kürzer sein können und anderes viel intensiver. Zb die Geschichte von damals war spannend, aber zu verworren oder zu wenig. Die Kreaturen wurden nicht richtig beschrieben und generell kamen die nicht so oft vor wie ich dachte. Mehr so Infos die langweilig oder nicht wirklich relevant waren oder einfach nur verwirrt haben. Wirklich sehr schade, hatte eigentlich gutes Potenzial. Musste soagr 12 Seiten mehr hinschreiben bei dieses Ausgabe, weil es wohl ein Zusatzkapitel gab, was es normal nicht gäbe. Ich weiß es nicht, aber vermute es einfach mal. Wer es gelesen hat, kann mich vielleicht verstehen. Wer nicht, lest es trotzdem wenn euch sowas interessiert und bildet euch eure eigene Meinung. Gibt absolut schlechtere Bücher, aber auf jeden Fall auch bessere.

Anders als alles, was ich bisher gelesen hab
Düster, spannend und unvorhersehbar. Es gab mir die ganze Zeit lang ein unbehagliches Gefühl. Mal absolut was anderes, kommt komplett ohne Klischees aus! Der mittelteil hat sich etwas gezogen, darum ein Stern abzug. Aber unbedingt dranbleiben. Zum Ende hin klärt sich alles auf 🖤
Willkommen in Starling House
Das richtige Buch zur richtigen Zeit. It’s a match! So ging es mir mit STARLING HOUSE von Alix E. Harrow. Das Buch hatte ich mir im vergangenen Jahr auf die Leseliste geschrieben. Da war mir der Titel (mal wieder) im Bchclub von Reese Witherspoon aufgefallen. Zwischenzeitlich hatte ich es dann mal gestrichen, weil ich doch Zweifel hatte, ob es ein Buch für mich ist. Letztendlich war die Anziehungskraft aber größer. Und jetzt bin ich froh, dass ich diese wunderbare Geschichte für mich entdecken durfte. . Darum geht’s: Die Bewohner von Eden meiden Starling House. Um das alte Herrenhaus ranken sich mysteriöse und unheimliche Geschichten von Albträumen, Tod und Ungeheuern. Nur Opal ist von Starling House auf seltsame Weise fasziniert. Als der aktuelle Besitzer ihr eine Stelle als Haushälterin anbietet, nimmt sie an… . Wie Opal habe ich staunend vor den Toren von STARLING HOUSE gestanden und Einlass begehrt. Ich musste einfach entdecken, was sich hier für eine Geschichte verbirgt. Rein optisch war es zwischen mir und diesem Buch Liebe auf den ersten Blick. Schon die Gestaltung der Originalausgabe hatte mich sehr angesprochen. Was der Goldmann Verlag bei der deutschen Auflage daraus gemacht hat, setzt noch mal eins drauf. Schockverliebt und andächtig habe ich das Buch in den Händen gehalten. Erwartungsvoll habe ich die ersten Sätze gelesen und sofort war ich in den Bann gezogen. Alix E. Harrow hat einen Schreibstil, den ich als ganz besonders und wunderschön empfunden habe. Er ist opulent und bildhaft, atmosphärisch und fesselnd, intensiv und tiefgründig, poetisch und dabei doch leichtgängig. Genauso facettenreich ist auch die Geschichte, die sich nicht mal eben so in eine Schublade stecken lässt. Verschiedene Elemente spielen hier rein. In unterschiedlicher Ausprägung findet man hier eigentlich von fast allem etwas. Fantasy, Schauerroman, Kriminalgeschichte, Märchen, Lovestory und und und. STARLING HOUSE steckt voller Albträume, gleichzeitig aber auch voller Romantik und Magie. . Das Tor hat sich geöffnet und STARLING HOUSE hat mich mit Haut und Haaren eingesogen. Ich bin komplett in dieser Geschichte versunken und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich ist dieser Roman etwas ganz Besonderes. Ein echter Schatz. Ja, ein Highlight.

Der Klappentext hat mich direkt begeistert, sodass ich Starling House gekauft habe und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Die Charaktere sind gewöhnungsbedürftig, dennoch auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Dennoch möchte ich den beiden Hauptcharakteren zwischendurch einfach mal eine in den Nacken geben. 😅 Die Story selbst ist sehr spannend und abwechslungsreich, vor allem die wahre Geschichte rund um Starling House ist ein Rätsel durch und durch. Das Ende vom Buch ist schade gewesen und lässt nicht auf eine Fortsetzung hoffen, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das gut oder schlecht finde. 😅 Starling House ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert. ☺️
Book Information
Posts
Mysteriöses Märchen mit einem Hauch Romantik, dass einem einfach ans Herz geht ❤️
Am Anfang war ich sehr irritiert vom Schreibstil. Opal in der Ich-Perspektive, Arthur in der auktorialen. Die Fußnoten, in denen die Autorin die Protagonisten verbessert oder dem Leser einige Hintergrundinformationen zukommen lässt. Sie schreibt sehr ausschweifend und verwendet viele Metaphern. Ich brauchte schon etwas Konzentration um den Geschehnissen zu folgen. Man liest dieses Buch definitiv nicht mal eben nebenbei! Auch zog sich der Anfang ziemlich in die Länge. Aber nach und nach entwickelte man einfach ein Bedürfniss zu erfahren, was es denn nun wirklich mit diesem Haus auf sich hat und wie es mit Opal, ihrem Bruder und Arthur weiter geht. Es gab viele "ohhhh" und "aahhhh" momente. Einen Nebencharakter habe ich sofort in mein Herz geschlossen! Und es gab ein paar Szenen, in denen sie mit ihrer groben, liebevollen Art selbst mich weich bekommen hat 😅 Ich, die eigentlich immer sehr viel Liebe und Gefühl in ihren Büchern braucht, habe es trotzdem genossen in diese Welt einzutauchen! Vom Ende war ich allerdings ein ganz klitze kleines bisschen enttäuscht. Irgendwas hat mir da gefehlt 🤷♀️ Trotzdem eine Leseempfehlung! Wir haben festgestellt, dass die Bücherbüchsen Version im Gegensatz zum Verlag noch ein "sieben Jahre später" Kapitel nach den Danksagungen bereit hält, welches für mich dem ganzen einen wunderschönen Abschluss geboten hat ❤️
Welch grausam süße Mär.
Ein Buch geschrieben wie ein Märchen. Die Sprache, die die Autorin benutzt, verbindet moderne Sprache mit Poesie. Die Geschichte ist märchenhaft und schaurig zu gleich. Es hat mich an H.P. Lovecrafts "Schatten über Innsmouth" erinnert. Der Plot entfaltet sich langsam, war mir fast schon zu slow paced, hat mich aber nicht losgelassen. Ich fand es erfrischend, dass die Protagonisten nicht edle Helden sind, sondern Menschen, die aus ihrer Lebenssituation heraus, schlechte Entscheidungen getroffen haben. Die Antagonisten, in Form einer mafiamäßigen handelnden Anzug-Bitch, hätte ich am liebsten ab ihrem ersten Auftritt, in den Minenschacht geschubst. Im Grunde ist das Buch eine Geschichte über Menschen in einer kleinen Stadt, die durch Machtmissbrauch, toxische Familienverhältnisse und gegenseitiger Abhängigkeit, viele Geheimnisse unter den schon schmutzigen Teppich kehren und diese Ungerechtigkeiten manifestieren sich in grausamen Heimsuchungen. Es geht um Rache und Vergebung und die Veröffentlichung der Wahrheit. Ein gutes Buch, dass für mich aber keine 5 Sterne erreicht, da es mir in der Mitte etwas zu langatmig war und ich mir noch mehr Grusel gewünscht hätte. Aber trotzdem eine klare Lese-Empfehlung .
“Starling House” von Alix E. Harrow ist ein atmosphärischer Mystery-Roman, sowie ein düsteres Märchen im Stile der Schauerromane des 19. Jahrhunderts. Das titelgebende „Starling House“ ist in meinen Augen die eigentliche Hauptfigur, erzählt wird die Geschichte allerdings primär aus Sicht von Opal. Einige kurze Passagen erleben wir aus der Sicht ihres männlichen Pendants, Arthur. Der Text wird gerne und oft unterbrochen - sei es nun in Form von Fußnoten, die dem eben Erzähltem widersprechen oder weiterführende Informationen dazu liefern; durch einen Wikipedia-Artikel im passenden Format oder durch all die verschiedenen Versionen der Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Die erste Hälfte hat so die Form einer Abhandlung, dies verliert sich im Verlaufe (leider) immer mehr. Insofern leider, weil ich persönlich solche Unterbrechungen eines Fließtextes immer sehr begrüße. Egal, ob in Form von Illustrationen oder wie in diesem Fall verschiedener Formatierungen, Schriftarten etc. Erzählerisch macht es hingegen Sinn, dass sich diese Besonderheiten im Verlauf auflösen, je mehr der Fokus von der Vergangenheit auf die Gegenwart und eine potenzielle Zukunft rückt. Doch worum geht es nun eigentlich? Schauplatz ist die amerikanische Kleinstadt Eden, deren gesamte Existenz um die Kohleindustrie aufgebaut ist. Gebürtig im Ruhrgebiet ist mir eine gewisse Kohlekultur nicht fremd, der eigentliche Dreh- und Angelpunkt ist allerdings nicht mehr der Bergbau, sondern das Kohlekraftwerk der Familie Gravely. Der Schauplatz ist insofern so wichtig zu erwähnen, da dieser ähnlich wie das Starling House zu einem eigenen Charakter wird. Zwischen diesen beiden Giganten begleiten wir Leser nun die im Vergleich kleinen, ordinären und mit allerlei Makeln behafteten Haupt- und Nebenfiguren. Die menschliche Besetzung ist höchst überschaubar und selbst unsere beiden Protagonisten fallen neben der verfluchten Stadt und dem magischen Haus ein wenig blass aus. Aber das ist in Ordnung. Opal ist eine junge Frau, Mitte 20, die mit ihrem Bruder geradezu als Aussätzige am Rande der Gesellschaft lebt. Ihr Wohnort ist das Zimmer 12 im hiesigen Motel, indem sie mietfrei wohnen dürfen, weil die Besitzerin, Bev, mal eine Wette mit ihrer verstorbenen Mutter verloren hat. Durch den Verlust der Mutter sah Opal sich gezwungen, ihre Rolle einzunehmen. Sie hat die Schule geschmissen und schlägt sich seitdem mit Gelegenheitsjobs und Gelegenheitsdiebstählen durch. Immer mit dem Ziel vor Augen, ihrem Bruder ein besseres Leben an einem anderen Ort zu ermöglichen. Ihre Nächte sind geplagt von Träumen über das Starling House – neben ihrem Bruder die einzige Obsession, die sie sich erlaubt. Immer wieder führt ihr Weg am Tor des Anwesens vorbei, in der Hoffnung, einen Blick auf das Haus oder seinen derzeitigen Besitzer zu erhaschen. Da das Haus sie ebenso herbeisehnt, wird ihr Wunsch erfüllt. So trifft sie auf den einsiedlerischen, unnahbaren Arthur Starling, der ihr widerwillig einen Job anbietet. Und so entfaltet sich dann diese Geschichte voller Geschichten… „Starling House“ ist eine Mischung aus Familien-Drama, Gesellschaftskritik und magischem Realismus mit einer ganz zarten Liebesgeschichte. Weniger „Haunted House“ als „Haunted City“, dessen Gruselfaktor von der eigenen Fantasie abhängt. Harrow geht bei dem Übernatürlichen nämlich nicht allzu sehr ins Detail, sodass dieser Aspekt unserer Vorstellungskraft überlassen wird. Das Besondere hierbei ist, dass die wahren Monster nicht der Fluch von Eden, sondern seine Verfluchten sind. Es ist keine schnelllebige Geschichte und der Mittelteil verliert beinahe das Momentum, dennoch habe ich jede Seite genossen. „Starling House“ ist vielleicht kein Buch für Jedermann, aber definitiv ein Buch für mich. 5/5 Sterne.
Mehr Schein als Sein in der Welt des Übernatürlichen
3/5⭐️ 1/5💀 Als großer Fan von gruseligen Büchern und verwunschenen Häusern habe ich mich sehr auf "Starling House" gefreut. Doch leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen und der erhoffte Grusel-Faktor blieb aus. Die Geschichte hat vielversprechend begonnen und der Aufbau des Buches, der mit Fußnoten und interessanten Geschichten eine wahre Geschichte suggerieren wollte, war zunächst gelungen. Leider verliert die Autorin diesen Ansatz nach etwa 100 Seiten und die Fußnoten, die später wieder als wichtig dargestellt werden, verschwinden komplett. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Länge des Buches. Die Handlung zieht sich über weite Strecken, ohne dass wirklich etwas Spannendes passiert. Die detaillierten Beschreibungen sind zwar schön und atmosphärisch, aber sie lassen die Handlung etwas darunter leiden. Ich denke, das Buch hätte ruhig etwas kürzer sein können, ohne dass der Story etwas gefehlt hätte. Das Ende hat mir hingegen noch ganz gut gefallen. Es war spannend und hat die Geschichte gut abgerundet. Trotzdem konnte mich das Buch im Großen und Ganzen nicht so packen, wie ich es mir erhofft hatte. Für alle, die detaillierte Beschreibungen, langsamen Aufbau mögen und mit einer leichten Liebesgeschichte, könnte "Starling House" dennoch interessant sein. Für mich persönlich war es leider nicht das erhoffte Gruselabenteuer.
Düster, mysteriös und herrlich unperfekt ❤️
Fesselnder Schreibstil, von der ersten Seite an. Die Spannung rund um das Geheimnis von Starling House baut sich langsam auf. Ich hatte ab Seite 100 bis ca. Seite 160 zwar mal das Gefühl, dass es mir doch etwas zu langsam geht, aber das hat sich dann schnell wieder geändert, als die Geschichte etwas mehr Fahrt aufgenommen hat. Es gibt immer wieder Passagen, in denen die Autorin weitere Hintergründe zu der Geschichte der Protagonisten und Starling House Preis gibt, welche einen unbedingt weiterlesen lassen wollen. Man stellt automatisch eigene Thesen auf, wobei ich bei der Auflösung der Geheimnisse doch an manchen Stellen ziemlich erstaunt war und nicht damit gerechnet hatte. Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Portagonisten sind in diesem Buch jenseits von perfekt und werden auch nicht als wunderschön beschrieben, was der Ganzen Geschichte nochmal etwas ganz besonderes gibt. Die Liebesgeschichte baut sich ebenfalls langsam auf. Wobei mir da etwas das Knistern gefehlt hat🙈
Jahreshighlight
Nachdem ich nun gute zwei Jahre das Buch auf meinem SuB hatte, habe ich es mir letztes Wochenende gekrallt und einfach angefangen. Für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight, auch wenn es nicht die kompletten fünf Sterne bekommt. Doch diese Geschichte ist einzigartig. So etwas habe ich noch nie gelesen und ich habe die Charaktere geliebt. Arthur, der Wächter des Hauses, mit der krummen Nase und den viel zu langen Beinen, Opal, die Diebin, mit den schiefen Zähnen. Es ist keine klassische Lovestory, nein. Es geht um ein Haus, das für Außenstehende verfallen wirkt, doch für Opal und Arthur ist es lebendig. Sie spüren es Atmen, weinen und lieben. Jedes Mal, wenn der Nebel in der Kleinstadt Eden auftaucht, werden die Bestien freigelassen, die tief unter dem Haus leben. Artur, der versucht, die Bestien zu töten. Einzig und allein mit einem alten Schwert. Opal, die den Job annimmt, das Haus zu putzen. Die nie vor Sonnenaufgang, und nie nach Sonnenuntergang, das Haus betreten darf, damit sie nicht getötet wird. Natürlich ist eine kleine Lovestory dabei, doch dies ist die Geschichte des Hauses. Die wahre Geschichte von Eleanor Starling und Starling House. Ich hatte so meine Probleme, in die Geschichte reinzukommen, mein Hirn war immer der Meinung, es spielt irgendwie 1800+ und nicht in der heutigen Zeit, doch davon mal abgesehen war es eine tolle Reise nach Underland und in ein Haus, dass deine Bedürfnisse erfüllte. Ich liebe es, auch wenn manchmal Wörter in den Sätzen gefehlt haben, wo ich kurz dachte, ich bin bescheuert. Cover: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Das Glück sei mit denen, die träumen
Seit sie denken kann, ist Opal fasziniert von Starling House. Das halb verfallene Haus am Rande von Eden, Kentucky, ist seit einem Jahrhundert Ursprung allerlei Schauergeschichten und Gerüchten. Auch die Bewohner sieht man nie. Doch Opal, die Gelegenheitsdiebin ohne Zuhause, war noch nie vorsichtig. Und so nimmt sie einen Job in Starling House an, wider besseres Wissen. Schon bald findet sie sich an einem Ort wieder, der förmlich ihren Träumen entsprungen sein könnte. Oder ihren Albträumen… Starling House ist die perfekte Herbstlektüre. Es wird ein bisschen schaurig, sehr mysteriös und auch ein bisschen romantisch, aber nicht zu viel. Alix E. Harrow erzählt die Geschichte einer dickköpfigen Protagonistin voller Macken und Fehler, vielleicht ist Opal auch gerade deswegen so sympathisch. Ihr moralischer Kompass zeigt nicht unbedingt gerade nach Norden, aber sie kämpft wie eine Löwin für das, was sie liebt. In der Geschichte selbst finden sich viele verstreute Hinweise auf andere kreative Köpfe aus dem Fantasy-Gernre, von Lewis Carroll bis hin zu VE Schwabs Gallant. Doch Starling House ist keine Kopie, es ist etwas Eigenes. Lange hat man einen Verdacht, zu wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber am Ende ist doch alles anders. Wir lesen von Albträumen und Monstern, von verzweifelten Kämpfen, aber auch vom Leben da draußen, von der Ungerechtigkeit der Welt: Die Handlung ist komplex, die Charaktere vielschichtig und voller Entwicklungen, der Handlungsbogen ist lang, doch wenn man sich darauf eingelassen hat, will man das eigentümliche Haus gar nicht wieder verlassen. Wer würde schließlich nicht gerne in einem Haus leben, das einem frischen Tee serviert, wenn es gerade gute Laune hat?

SuB Leiche entpuppt sich zum Highlight 😍
Dieses Buch hatte mich von Beginn an in seinen Fängen und bis zum Schluss nicht losgelassen. Auf dieses Buch muss man sich glaube ich einlassen. Denn alles an dieser Story ist slow. Der Spannungsaufbau, die Liebesbeziehung, die Geschichte. Aber diese Atmosphäre, ich kann's kaum beschreiben. Als würde man als Kind an Halloween am Lagerfeuer sitzen und jemand würde eine gruselige Geschichte erzählen, bei der man sich nachts nicht mehr traut alleine aufs Klo zu gehen. Der Schreibstil ist einzigartig, ebenso wie die Geschichte. Die Charaktere sind schräg, die Story unvorhersehbar und die Welt großartig 🩷
Was wenn du dich zu einem Haus hingezogen fühlst, welches einen geheimnisvollen Erben besitzt...
Dieses Buch hat mich persönlich sehr enttäuscht, da mir die Geschichte nicht sonderlich gefallen hat. Die meiste Zeit des Buches war ich gelangweilt oder hatte keine Motivation es in die Hand zu nehmen. Die Story war sehr verwirrend, die Protagonisten waren mir irgendwie unsympathisch und der düstere Vibe des Buches hat mich nicht wirklich angesprochen. Das ende hat das Buch zwar abgerundet und vervollständigt aber ich fand es echt schwer zu verstehen, was eigentlich mit Opal und Arthur ( den hauptcharakteren) passiert ist. Insgesamt hat mir der Wow Effekt gefehlt weshalb ich das Buch meinerseits nicht empfehlen würde. Für alle die fantasie, ein bisschen romantik und düsterkeit mögen ist es vielleicht was, aber ich persönlich würde es nicht nochmal lesen.

Mich hat "Starling House" ja schon angelacht aufgrund seines unfassbar hübschen Farbschnitts und Covers und da der Klappentext auch nicht langweilig klang, musste ich das Buch einfach haben. 😄 Der Schreibstil ist ganz angenehm zu lesen, es werden hin und wieder Unterbrechungen in Form von Wikipedia Beiträgen oder Erzählungen eingeschoben, auch Anmerkungen in Form von Fußnoten tauchen auf. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Opal und Arthur, zwei tolle Charaktere, die gut zusammen passen. Schauplatz der Handlung ist die Kleinstadt Eden, in der die Diebin Opal mit ihrem Bruder Jasper in einem Motel lebt. Sie kümmert sich um Jasper, nachdem die Mutter tödlich verunglückt ist und versucht, ihm das bestmögliche Leben zu ermöglichen. Da kommt der gut bezahlte Job im Starling House nur gelegen. Die gesamte Atmosphäre ist düster und mystisch gehalten, besonders wenn es um das Starling House geht, das im Mittelpunkt der Geschichte steht. Das Buch hat mir richtig gut gefallen und mich in seinen Bann gezogen, dass es wieder mal in kürzester Zeit gelesen wurde. Es ist zwar kein Horror, wie man vielleicht bei einem "Gruselhaus" erwartet, sondern eher Fantasy, aber trotzdem richtig spannend und manchmal ein wenig gruselig. Und vor allem hat mir gefallen, dass ich beim Lesen einfach überhaupt keine Ahnung hatte, was mich noch so alles erwarten wird. Es hat mich auf alle Fälle sehr positiv überrascht und erhält eine klare Leseempfehlung, also wer das Buch noch auf der Wunschliste hat: go for it!

Atmosphärisch, spannend und ein bisschen gruselig – eine besondere Geschichte mit starker Figurenentwicklung und frischer Idee
Ich habe Starling House zwischendurch gelesen, bevor ich mit einer großen Reihe beginne – unter anderem, weil es ein Standalone ist. An einem Sonntag war ich damit durch, was schon zeigt, dass es mich gut unterhalten hat. Die Geschichte war spannend, stellenweise sogar ein bisschen gruselig, und hatte eine besondere Atmosphäre, die mich direkt reingezogen hat. Zwischendurch gab es zwar Passagen, die sich etwas gezogen haben, aber insgesamt blieb der Spannungsbogen erhalten. Besonders mochte ich die ungewöhnliche Idee des Hauses, das beinahe wie ein eigener Charakter wirkt – mit eigenen Kräften und der Fähigkeit, sich seinen Wächter selbst auszusuchen. Auch die Charakterentwicklung hat mir gefallen. Die Figuren wirkten lebendig, und ihre Beziehungen zueinander haben sich glaubwürdig entwickelt. Es gibt eine kleine Liebesgeschichte, die schön dosiert ist und nicht zu sehr in den Vordergrund rückt – genau die richtige Balance für mich. Insgesamt war es für mich eine frische, spannende Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Kein absolutes Jahreshighlight, aber definitiv ein Buch, das ich gerne gelesen habe.
„Was zum Spuk…?“ – Ein verwirrend schönes Haus mit vielen Fragen und wenig Action
Also, Starling House hat mich ehrlich gesagt direkt gepackt. Dieses düstere Südstaaten-Setting, das geheimnisvolle Haus, das fast schon eine eigene Persönlichkeit hat – ich war sofort drin. Ich hatte stellenweise richtig Tim Burton-Vibes: ein bisschen morbide, ein bisschen schräg, sehr atmosphärisch. Und obwohl eigentlich nicht viel passiert ist (also wirklich… nicht viel), war ich trotzdem gefesselt. Wie bitte? Keine Ahnung. Ich bin auch verwirrt. 😂 Über 50 % des Buchs sind eigentlich nur… Informationen. Lore. Weltaufbau. Und Fragen über Fragen, auf die man hofft, irgendwann eine Antwort zu bekommen. Ich dachte irgendwann: „Okay, ich hab jetzt brav gelesen – wo ist mein Plot?“ 😅 Aber das Haus! Dieses Haus hat mich nicht losgelassen. Ich wollte einfach wissen, was es mit diesem seltsamen, verwitterten Ding auf sich hat. Was steckt dahinter? Warum ist es so komisch lebendig? Ich hab wirklich mitgefiebert – aber eher still. So… „Oh, spannend. Hm. Ah, okay. Weiter.“ Und dann kam das Ende. Und ich so: „Das war’s jetzt? DAS war’s??“ Aber gleichzeitig: „Hm… war irgendwie auch okay?“ Ich kann’s echt nicht erklären. Ich war enttäuscht, aber auch nicht. Ich bin so ein emotionales Fragezeichen. Ich dachte, ich bekomme etwas in Richtung Fairy Tale von Stephen King – mit mehr Grusel, mehr epischer Reise, mehr Action. Aber Starling House hat eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Intimer. Symbolischer. Vielleicht sogar ein bisschen wirr – aber eben auch besonders. Die Figuren waren interessant, aber nicht unbedingt unvergesslich. Viele Leser*innen loben die emotionale Tiefe und das Thema „Heimfinden“ – das seh ich auch. Aber ich hab irgendwie mehr… keine Ahnung… Drama? Monster? Explosionen? Magie mit Knalleffekt? erwartet. Stattdessen gab’s halt sehr viel innere Monologe und Schatten in Ecken. Fazit: Ein Buch, das ich schwer einordnen kann. Es war gut geschrieben, atmosphärisch stark und hatte definitiv seinen ganz eigenen Reiz – aber der Payoff war für mich einfach zu gering. Ich hab über 80 % gespannt gewartet, und dann kam… meh. Kein völliger Reinfall, aber auch kein Highlight. Irgendwo dazwischen. Oder wie man bei mir sagen würde: „Ich mochte es… glaub ich?“

It’s all about the feeling 🐦⬛
Als ich dieses Buch begonnen habe, wusste ich nicht worum es geht. Das eBook war im Angebot, das Cover hübsch und das muss doch reichen, oder? Hätte ich gewusst, dass es einen in eine komplett andere Welt mitnimmt, hätte ich es wahrscheinlich schon vorher gelesen. Damn. Dieses eerie feeling. Bisher haben es nur wenige Bücher geschafft, mir so ein packendes Gefühl zu geben. Loved every second of it. 🐦⬛

Sehr schöne Geschichte mit tollem Farbschnitt
Die Story ist sehr gut, jedoch habe ich mich wieder ein wenig in meine Teenagerzeit zurückgesetzt gefühlt. Man merkt, dass das Buch eher für die jüngere Altersgruppe geschrieben ist. Zumindest hatte ich den Eindruck. Nichtsdestotrotz hat es der Story keinen Abbruch getan und durch die weniger komplexe Schreibweise war ein flüssiges, angenehmes Lesen in relativ schnellem Tempo möglich.

Ich hab's geliebt...
...alles daran. Der Schreibstil. Schroff, echt, unverschönt und so eingängig. Die Atmosphäre wie eine Mischung aus "Die Schöne und das Biest" und "Stranger Things". Die unerwartete großartige Liebesgeschichte. Die innige Bruder-Schwester-Beziehung. Die Bearbeitung des Themas, ein Zuhause, eine Heimat zu definieren - ein Gefühl? Ein Gebäude? Eine Person? Die Metaphorik. Einfach alles.

Mystisch und düster 🥰
Starling House hat mich schon vom Aussehen in seinen Bann gezogen. Die ganze Aufmachung des Buches und auch der Klappentext haben mich magisch angezogen. Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, es war mal eine etwas andere Geschichte. Die Geschichte eines alten Hauses ihrer Bewohner, die Wächter, die Wesen, die Erzählungen… Alles daran fand ich wirklich gut umgesetzt. Anfangs muss ich sagen, war der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig für mich… Es ließ sich jetzt nicht so locker flockig weg lesen wie teils andere Bücher. Aber dafür wurde man belohnt! Ich mochte die Charaktere und die Entwicklung sehr und insgesamt die ganze Welt. Ich würde auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen für Leute, die düstere Geschichten mögen ☺️
Die einzigen Monster hier sind die, die wir selbst erschaffen.
Starling House ist definitiv ein Buch der leiseren Töne. Wer Action, heisse Romance und attraktive Menschen sucht, ist in Eden nicht richtig. Wer jedoch eine schaurig schöne Geschichte über die Bedeutung von einem Zuhause, von Hoffnung und Kampfgeist, über den Kampf gegen innere Dämonen und über skurrile Charaktere in manchmal trostlos poetischen Beschreibungen lesen möchte - dieses Buch ist für euch... Starling House war für mich ein wenig wie eine Mischung aus Spuk in Hill House und Stranger Thing. Mitunter passiert nicht viel und trotzdem umgibt die Story eine lauernde Anspannung und man weiss, dass der grosse Knall kommen wird. Die Geschichte kam ohne Horror, ohne viel Blut und ohne Brutalität aus und gerade darin lag für mich der Reiz. Die Geschichte ist sicher nicht für jedermann und ich persönlich habe auch einen Moment gebraucht, mich einzufinden und es war auch kein Buch, dass ich schnell weglesen konnte, aber am Ende hat mich der Weg zur wahren Geschichte über Starling House absolut in seinen Bann gezogen.
Absolutes Highlight
Ich habe anfangs nicht ganz so große Erwartungen an das Buch gehabt, aber ich wurde sehr positiv überrascht. Opal, eine Diebin und ein Griesgram, die nie wirklich ein Zuhause hatte und sich nichts sehnlicher gewünscht hatte. Sie kümmert sich um ihren Bruder und will ihm eine bessere Zukunft ermöglichen. Seit ihrer Kindheit träumt sie vom Starling House, ihr Weg auf Arbeit führt sie ständig dran vorbei, bis eines Tages der Besitzer ihr eine Stelle als Reinigungskraft anbietet mit einer super Bezahlung. Sie nimmt die Stelle an und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf… Es geschehen immer wieder merkwürdige Dinge in und um das Haus…. Also der Schreibstil und auch die Geschichte waren absolut fesselnd, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Absolute Empfehlung 🥰 5/5⭐️
„Starling House“ war für mich eine mittelmäßige Geschichte. Der Schreibstil war durchschnittlich, die Übersetzung teils etwas holprig. Gut gefallen haben mir die besonderen Stilmittel wie die Fußnoten, der Wikipedia-Eintrag über eine Protagonistin etc. Mit den Charakteren bin ich nur langsam warm geworden. Am meisten mochte ich das Haus, das für meinen Geschmack leider etwas zu kurz gekommen ist. Die Geschichte hatte zwischendurch einige Längen und hätte teils straffer erzählt werden können. Das Finale hat mir ganz gut gefallen.
"Träume sind wie streunende Katzen" Das trifft auch auf Albträume zu
📚 Der einzige Name, der es wert ist, ihn zu tragen, ist der, den man selbst wählt. 📚 Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Opal, nur Opal, so wird die Hauptfigur von allen genannt. Denn einen Nachnamen haben die junge Frau und ihr Bruder nicht wirklich. Denn ihre Mutter hat nie über die Vergangenheit sprechen wollen und so auch darüber nicht. Mit Jobs und Diebstählen schlägt sich Opal durch, um nach dem Unfalltod ihrer Mutter für den jüngeren Jasper in ihrem kleinen Motelzimmer zu sorgen. Da ist kein Platz für anderes. Nur eins hat Opal schon immer ganz für sich gehabt: ein Buch über die Monster, die im berüchtigten Starling House leben. Und zu diesem führen ihre Träume sie dann auch. Wie ein Sog zieht es sie zum Tor, das sonst alle meiden. So abweisend Arthur, der einsiedlerische Bewohner dieses seltsamen Hauses zuerst auch ist, er bietet ihr dennoch Arbeit an. Und ja, er versucht auch immer wieder, sie fortzuschicken. 😅 Aber Opal hat ihren eigenen Willen. Hier spürt sie zum ersten Mal in ihrem Leben, dass man sich vielleicht Dinge wünschen darf. Für sich und für das Leben, das man führen könnte. Und auch für etwas höheres als Geld lebt. Denn Starling House ist eine Pforte, die unbedingt geschützt werden muss, koste es auch noch soviel Starling-Blut. 🐦⬛🐦⬛🐦⬛ Mein Fazit: Zu Beginn war ich ehrlich gesagt ein winziges bisschen angestrengt von Opal. Klar kann einem das Leben harte Lektionen erteilen, man muss dennoch nicht ständig furchtbar zu allen sein. (Ich meine, man kann auch für den Bruder sorgen, ohne UNUNTERBROCHEN zu lügen.) Aber sie wurde mir dann doch sympathisch, ebenso wie der liebe Arthur. Aber den mochte ich allein schon, weil es furchtbar ist, das er ständig "hässlich" genannt wurde. Und die Story verstörmt so vieles. Mit all den schlimmen Dingen, all den Untaten und Fehlern, dem Hass und der Angst der Menschen wird man konfrontiert. Es ging mir einfach ans Herz. Ich kann euch dieses Haus wirklich empfehlen!😊😍

Kann man, muss man nicht.
Für meine Verhältnisse habe ich wirklich lange durchgehalten, aber 268 Seiten und meine Mühen wurden nicht belohnt.. Vor allem bereiteten mir die vielen amerikanischen, kulturgebundenen Ortsbezeichnungen, Gedenktage, sprachlich nicht übersetzten Redewendungen am Anfang des Buches wirklich Mühe. Dann wurde ich auch mit den Charakteren nicht warm, und das gothisch- Düstere liegt mir wohl einfach weniger. Am ehesten gefallen hat mir noch das Haus (bei guter Laune😅). Ich wollte dann trotzdem erfahren wo die Geschichte hinführt, aber nach mehr als der Hälfte hat es mich einfach gelangweilt. Schade.
Ich habe das Buch geliebt. Die schaurig schöne Atmosphäre, Opal, Arthur, die Teufelskatze. 🐈⬛🖤
Die Geschichte hat mich wahnsinnig viel fühlen lassen. So viel, dass ich meine Gedanken und Gefühle sehr schwer erklären kann, aber ich versuche es... Der Schreibstil der Autorin ist so poetisch, schaurig und düster. Ich musste ganz viel markieren und habe die Geschichte einfach nur genossen. ✨ Sobald man das Buch aufschlägt und die ersten Seiten liest, befindet man sich in einer komplett anderen Welt. In Eden gibt es nicht viel - unfreundliche Leute und verseuchte Gewässer zum größten Teil. Die Geschichte rund um Starling House ist wahnsinnig interessant. Dunkle Familiengeheimnisse, unerklärliche Todesfälle und seine Bewohner versetzen die Leute aus Eden in Angst und Schrecken. Sie erzählen sich Schauergeschichten und verurteilen jeden, der im Haus lebt oder mit dessen Bewohnern Kontakt aufnimmt. 🕸️⚔️ Opal ist eine sehr interessante Protagonistin. Sie ist extrem stur, launisch und geheimnisvoll, nachts plagen sie düstere Träume von einem alten Haus, modrigen Flüssen und einem bernsteinfarbenen Licht. Als sie anfängt für Arthur, den Besitzer von Starling House zu arbeiten, hat sie nicht damit gerechnet, welche düsteren Geheimnisse hinter dicken Gemäuern und hohen Toren verborgen liegen. Die Familiengeheimnisse, Briefe und Tagebucheinträge haben der Story einen „Mystery-Vibe“ gegeben und ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und Theorien aufgestellt. Das Ende des Buches war gruselig, skurril und wahnsinnig spannend. Es war der krönende Abschluss einer tollen Geschichte und besonders über den Epilog habe ich mich sehr gefreut - denn in Eden gehen Träume manchmal auch in Erfüllung. Fazit: Die Geschichte war schaurig schön aber auch emotional - alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche. Es gibt von mir einen ganz, ganz große Leseempfehlung für jeden, der es gerne auch mal düster und geheimnisvoll mag. 🐦⬛🗝️🖤

Ein geheimnisvolles altes Haus, düstere Legenden um dessen Bewohner, eine heruntergekommene Kleinstadt, ein antiquarisches Kinderbuch, das einem Horrormärchen gleicht, wiederkehrender Nebel, der stets Unheil mit sich bringt... ja, was will man denn mehr?!😛 Dazu noch ein bisschen Fantasy, sympathische Protagonisten (die erfrischenderweise auch mal nicht wie aus dem Ei gepellt aussehen, sondern u.a. schiefe Zähne und eine krumme Nase haben) und ein kurzweiliger Plot. Ideal für den Herbst, ich hab's gerne gelesen☺️
Übersetzt von Peter Beyer Nichts gegen Farbschnitte. Sie sehen hübsch aus, auch wenn ich ihren Sinn im Bücherregal nicht ganz greifen kann, da ich mich doch eher zu der altmodischen Sparte zähle, die ihre Bücher mit dem Rücken nach außen ins Regal stellt. Ich habe schon normalerweise so ziemliche Probleme ein Buch in meinen Regalen wiederzufinden. Farbschnitte kann ich mir beileibe nicht auch noch merken. Doch neben diesem funktionalen Problem ist es einfach auch so, seitdem diese in der Buchbranche überhand genommen haben, bin ich doch sehr vorsichtig dabei geworden. Denn am Ende ist es doch die Geschichte, die zählt? Ist der Farbschnitt also bei manch einer Geschichte bloß eine hübsch verpackte Hülle, um wohl möglich die Qualität oder eben die nicht vorhandene Qualität der Geschichte zu verschleiern? Glücklicherweise habe ich mit "Starling House" von Alix E. Harrow ein Buch gelesen, dem diese Annahme komplett widerspricht. Und von dessen Cover ihr euch nicht blenden lassen dürft, denn der Inhalt machte mich neugierig, das Cover allerdings assoziierte ich wieder mit zu viel Romantik und hatte Befürchtungen mich irgendwann in dieser Geschichte in einem kitschigen und mit viel zu viel 'Liebesgeschichte' vollgestopften Szenario wiederzufinden, was ich bekanntlich eher weniger gerne lese. Aber "Starling House" ist nicht so. Die Autorin erzählt eine spannende, eine besondere und eine unheimlich gute Geschichte. "Starling House" ist ein wilder Genremix aus düsterem Märchen, Fantasy, Spukhausroman, Horrorelementen und eine glücklicherweise unheimlich zart gehaltene Liebesgeschichte. Aber vor allem hat mich dieser unglaublich gut erzählte Kontrast zwischen der düsteren Realität der Protagonistin Opal und der zwar unheimlich mystisch anmutenden aber doch im völligen Gegenteil stehenden Welt des 'Starling House' beeindruckt. Doch worum geht es eigentlich? Zwischen Opals zahlreichen Jobs, um das Überleben ihres Bruders Jaspers und ihr in dem schäbigen kleinen Motelzimmer zu garantieren, in dem sie seit dem Tod ihrer Mutter wohnen, zieht es sie immer wieder zu dem düsteren Herrenhaus, das sie in der ganzen Stadt Eden 'Starling House' nennen. Aber nicht nur, dass Opal scheinbar magisch von dem Haus angezogen wird, sie träumte auch jede Nacht durch die Gänge des Hauses zu laufen, das sie eigentlich noch nie betreten hat. Außerdem verbindet sie eine besondere Beziehung zu der früheren Eigentümerin Eleanor Starling, die die Autorin eines alten Kinderbuchs ist, das Opal quasi auswendig kennt. In diesem folgt ein kleines Mädchen namens Norah Lee ungeheuerähnlichen Wesen ins sogenannte 'Underland'. Als Opal unverhofft einen Job vom momentanen Eigentümer des 'Starling House' Arthur Starling angeboten bekommt, willigt sie nach kurzem Zögern ein und betritt endlich das Haus, das sie so lange in ihren Träumen verfolgt hat. Es fühlt sich seltsamerweise an wie nach Hause kommen. Doch hinter jeder Tür scheint Starling House ein neues Geheimnis zu verbergen und auch Arthur Starling scheint neben seinem mürrischen Gemüt einiges vor Opal versteckt zu halten, auch wenn sie es gut versteht langsam seine Mauern einzureißen. Doch Opal hat trotzdem nicht die geringste Ahnung, womit sie sich beim Betreten des Starling House eingelassen hat, welche dunklen Kräfte nicht nur innerhalb dessen Mauern nach ihr greifen und in welcher Gefahr nicht nur sie, sondern alle in der Stadt schweben... und da ist sie auch schon wieder, die Stadt Eden, ein weiteres erzählerisches Merkmal, warum mir die Lektüre so gut gefallen hat. Die Kleinstadt, scheinbar gefallen aus einem 'Twin Peaks' Szenario, scheint kein besonders guter Ort zum Wohnen zu sein. Ein Kraftwerk in der Nähe verpestet Wasser und Luftqualität und außerdem scheint es dort immer wieder Katastrophen und Unfälle zu geben, die den Bewohner:innen nach dem Leben trachten. Es ist das scheinbar perfekte Szenario, um die mit allerhand fantastischen Elementen ausgestattete Welt des 'Starling House' mit der Realität von Eden kollidieren zu lassen. Natürlich wird im Laufe der Geschichte deutlich, dass beide Szenarien zwangsläufig zusammenhängen und doch gibt es dem Roman von Alix E. Harrow dadurch sogar noch eine gesellschaftskritische Note. "Starling House" ist eine vielschichtige, fast schon komplexe und großartig erzählte Geschichte geworden. Ein Roman, der Realität und Fantasy erst zusammenstoßen lässt, um dann zu zeigen, dass sie sich gar nicht so unähnlich sind. Ein grandios konzipierter Genremix, der durch das erzählerische Element des Hauses sogar noch ein bisschen liebevoll anmutet. Was ich damit meine, müsst ihr wohl selbst herausfinden, in dem ihr 'Starling House' lest. Unbedingt bitte.

Opal kommt regelmäßig am Starling House vorbei, da dieses Gebäude eine unglaubliche Faszination auf sie ausübt. Auch als sie eine eher schräge Begegnung mit dem Eigentümer Arthur hat, schreckt es sie nicht ab erneut das Gebäude auf zu suchen. Die junge Frau bekommt eine Stelle als Haushälterin angeboten und sie kann das Geld gut gebrauchen. Ihr Ziel ist es ihrem Bruder Jasper ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch kann das ausgerechnet mit Starling House auch gut gehen? Das Haus und Arthur bergen Geheimnisse und diese könnten das Leben der jungen Frau verändern…. Es hat etwas gedauert bis ich mich ins Buch gefunden hatte. Es startet nämlich etwas gemächlich. Allerdings wirkte sich Starling House nicht nur auf Opal faszinierend aus. Auch ich war gespannt was es mit dem Haus und seinen ehemaligen Bewohnern bzw. dem aktuellen Bewohner auf sich hat. Den Leser verschlägt es nach Eden. Eine Kleinstadt deren Losnim Bergbau liegt. Es ist Alles etwas verkommen und hoffnungslos. Nur wer muss bleibt. Starling House hebt sich da etwas ab und ist eine spannende Komponente, ebenso wie sein Bewohner. Arthur ist ein Wächter. So richtig auch mit Schwert. Doch was genau er eigentlich bewacht, bleibt vorerst unklar. Opal lügt und stiehlt. Sie tut so ziemlich alles Mögliche um ihrem Bruder eine bessere Zukunft zu geben. So eben auch in dem gruseligen Haus arbeiten, welches sie aus ihren Träumen kennt. Sie ist eine Kämpferin, aber merkt dabei nicht, dass sie auch ihn vor den Kopf stößt mit ihren Heimlichkeiten. Das Schöne ist, dass die Charaktere alle Ecken und Kanten haben. Sie haben Macken, sind seltsam und machen Fehler. Ich mochte sie mit der Zeit echt gern. Fazit Auch wenn das Buch etwas braucht um in Schwung zu kommen, hat es mir am Ende wirklich gut gefallen. Ich kann aber durchaus auch verstehen, wenn man im ersten Drittel abbricht. Tatsächlich hatte ich diese Überlegung auch, bin aber jetzt froh, dass ich durchgehalten habe. Mich hat es gereizt das Geheimnis um Starling House zu lüften. Im Großen und Ganzen 4 Sterne von mir
📖~ 𝒜𝓁𝒾𝓍 ℰ. ℋ𝒶𝓇𝓇𝑜𝓌 ~ —•𝑆𝑡𝑎𝑟𝑙𝑖𝑛𝑔 𝐻𝑜𝑢𝑠𝑒•— 𝕊𝕡𝕠𝕚𝕝𝕖𝕣𝕗𝕣𝕖𝕚𝕖 ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 Das Buch entführte mich in eine schaurig-mystische Atmosphäre, die sich perfekt für die Herbstsaison eignet. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt in Kentucky und bringt das Kleinstadt-Feeling mit dunklen Geheimnissen auf wunderbare Weise zur Geltung. Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche Erzählperspektive. Opal und Arthur sind interessante Charaktere aber auch die Nebenfiguren sind authentisch dargestellt! Mit Jasper konnte ich besonders mitfühlen, da ich selbst an Asthma erkrankt bin und dies bis jetzt nicht in Büchern gelesen habe. Die Autorin lässt die Spannung langsam aufbauen. Daher hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Handlung für mich etwas gezogen hat, ab der zweiten Hälfte ändert sich dies. Ab diesem Punkt nimmt die Spannung spürbar zu, und das Mysterium um das Haus und seine düsteren Geheimnisse zieht einen immer stärker in den Bann. Das Setting und die dichte Atmosphäre sind unbestritten die größten Stärken des Buches. Die detaillierten Beschreibungen von Starling House und der umgebenden Kleinstadt schaffen ein unvergleichliches Gefühl der Unheimlichkeit. Wer Gothic Horror mit einem Hauch Fantasy liebt, wird dieses Buch genießen. Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen – eine passende Lektüre für die düsteren Tage im Herbst!

Opal lebt mit ihrem Bruder in Eden. Die Mutter ist bereits früh verstorben und Opal versucht alles um ihrem Bruder ein gutes Leben zu ermöglichen. In Eden steht auch das Starling House. Es gibt viele Mythen über dieses Haus, es soll ein Fluch darauf liegen und die Einwohner meiden es. Opal ist faszinierend von diesem Haus und geht jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit daran vorbei. Als sie auf den Besitzer Arthur Sterling trifft, scheucht er sie weg. Opal kann nicht aufhören von diesem Haus zu träumen und kehrt wieder zurück. Arthur bietet ihr eine Stelle an und Opal nimmt an. Der Anfang des Buches hat sich etwas gezogen aber ab ungefähr der Hälfte nimmt es Fahrt auf. Der Roman ist ganz anders als erwartet aber wenn der Leser sich drauf einlassen kann, erwartet ihn eine mysteriöse und düstere Geschichte, passend zu dieser dunklen Jahreszeit. Opal ist eine starke Protagonistin und entwickelt sich während der Story auch noch weiter. Die Lovestory hätte ich hier nicht gebraucht aber gestört hat das jetzt auch nicht. Der Schreibstil ist märchenhaft und fesselnd. Für Fans von düsteren Märchen eine Empfehlung.
Dark-Spooky Romantasy!
Mir fiel der Einstieg in dieses Buch etwas schwer, der Schreibstil hat mich anfangs (auch durch die Fußnoten) etwas verwirrt. Allerdings habe ich mich nach 150/200 Seiten daran gewöhnt und konnte ich die Geschichte eintauchen. Die Geschichte enthält Spannung und düstere Fantasy-Elemente - die Protagonisten sind unperfekt - damit aber auch sehr authentisch. Ich habe die Slow-Burn Romance zwischen Opal und Arthur gern gelesen.
Richtig atmosphärisch und spannend, und in eine etwas andere Richtung gehend als erwartet. Es hat ein Kleinstadtsetting und spielt in unserer heutigen Zeit, reicht aber auch in die Vergangenheit zurück. Die Figuren sind nicht immer liebenswert, aber sehr menschlich und authentisch. Ja, und das Haus? Gut oder böse? Finde es heraus!
Inhalt: Opal lebt mit ihrem Bruder Jasper in einem Motel in der Kleinstadt Eden, Kentucky und hält sich hier und da mit Aushilfsjobs über Wasser. Bis ihr eines Tages Arthur, der schrullige, zurück gezogen lebende Erbe des düsteren Starling House, eine Stelle anbietet. Die Anwohner von Eden meiden das mysteriöse Anwesen mit der verfluchten Vergangenheit, doch Opal nimmt das Angebot an… Fazit: Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön. Das Cover und der Farbschnitt sind ein echter Hingucker und ich hatte mich sehr auf die Geschichte gefreut. Der bildhaft atmosphärische Schreibstil gibt einem sofort das unheimliche Gefühl, dass etwas in Eden ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht. Die schwermütige Geschichte rund um das Starling House ist auf jeden Fall mal etwas anderes und ich wollte mit rätseln und wissen, was denn nun in und unter dem Haus lauert. Allerdings fällt es mir auch schwer das Buch zu bewerten, denn der Anfang und das Ende haben mir wirklich gut gefallen, der Mittelteil zog sich für meinen Geschmack aber einfach zu lang, hatte zu viele Wiederholungen und irgendwie habe ich ein bisschen was anderes erwartet (mehr Spannung, mehr Grusel?) weshalb ich die Atmosphäre dann auch nicht mehr so gespürt und den roten Faden ein wenig verloren habe. Die Charaktere haben allesamt Ecken und Kanten und sind nicht die typischen Held*innen und Protagonist*innen, wie sie in anderen Büchern zu finden sind. Was einerseits toll ist, nur leider sind sie auch nicht wirklich sympathisch, wodurch es mir schwer gefallen ist, eine Bindung zu ihnen aufzubauen (die Teufelskatze hat sich allerdings gleich in mein Herz geschlichen). Für alle die atmosphärische, langsame Geschichten und düstere, detaillierte Beschreibungen mögen, könnte Starling House etwas sein - überzeugt euch selbst!

Schöne tiefsinnige Geschichte mit Magie und echter Liebe
Zu Anfang fand ich das Buch stellenweise etwas zu detailverliebt. Aber je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto interessanter wird es und man möchte unbedingt wissen, in welche Richtung sich alles entwickelt. Rundum eine gelungene Geschichte mit tiefsinnigen Gedanken und einer tollen Protagonistin, die sich für die Menschen, die sie liebt hingebungsvoll aufopfert. Eine klare Leseempfehlung 👍
"Träume sind wie Streuner, die weglaufen, wenn man aufhört sie zu füttern." Ein wirklich schönes Buch übers Träumen, ein Zuhause und das du deine Träume nicht aufgeben sollst!
Mich hat das Buch sehr angesprochen. Der schreibstil war schön und man konnte Einblicke in beiders Hauptprotagonisten Sicht bekommen. Mir hat besonders gut gefallen, dass man sehr viele Zusatz Informationen bekommen hat durch die Fußnoten, welche allerdings ab und an den Lesefluss gestört haben. Etwas weniger grusel, aber es hat eine Düstere Atmosphäre. Würde ich aufjedenfall weiter empfehlen!
Hat ein Teil von meinem Herz gestohlen <3
>>Aber manchmal kommen immer noch die Träume. Du solltest eigentlich Angst haben - es gibt Geschichte über dieses Haus und du hast sie alle schon gehört -, aber in deinen Träumen zögerst du nicht. Denn im Traum bist du zu Hause.<< Ich bin letztens im Hugendubel auf das Buch gestoßen. Es sah unscheinbar aus, und ich hatte noch nie davon gehört, doch genau deswegen hab ich es in die Hand genommen. Und was soll ich sagen? Ich bin außerordentlich froh darüber, das getan zu haben! Die Geschichte ist eine Herzgeschichte, finde ich. Davon gibt es nur wenige, aber diese gehört dazu. Es geht nicht um übermächtige Helden und perfekte Charaktere ohne Mängel, absolut nicht. Es geht um ganz normale Menschen, mit Macken, wunderschön unperfekt. Um ein Haus, dass nicht nur ein Haus ist, und eine Welt, die durch Träume und Erzählungen erschaffen wurde. Ich würde es als düsteres Märchen mit einer großen Portion Romantik beschreiben. Es war definitiv was ganz besonderes und hat sich einen Platz in meinen Lieblingsbüchern mehr als verdient. <3
"Ein Meisterwerk voller Albträume, Romantik und dunkler Märchenmagie."
Ich habe das Buch soeben beendet und bin irgendwie noch ziemlich überwältigt. Selten hinterlässt ein Buch so ein intensives Gefühl in mir - wie ein Echo hallt es noch immer in mir nach. Dieses Buch werde ich noch sehr lange in Erinnerung behalten. Es hatte von Seite 1 an eine regelrechte Sogwirkung auf mich und diese dunkle, schwere, mystische Atmosphäre hatte mich immer tiefer in seinen Studel hinabgezogen. Dazu haben die Fußnoten und auch der Erzählstil mir das Gefühl gegeben, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Das es tatsächlich so passiert sein könnte. Die Story war nicht durch actiongelandene Szenen so spannend und fesselnd, viel mehr war dieses drängende Gefühl, dass sich sämtliche Ereignisse, sämtliche Gespräche, sämtliche Erinnerungen auf ein Ende zu bewegen, für das man eventuell nicht bereit sein wird. Ich möchte nichts spoilern, aber wer ein Buch sucht, dass einem aus seiner eigenen Realität kickt und in eine düstere, verworrene, geheimnisvolle Story versetzt, bei der man Wahrheit und Lüge schwer bis gar nicht auseinanderhalten kann und auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt, dann lest dieses Buch! Ich brauch jetzt erstmal einen starken Kaffee und etwas Lesepause. Puh...

Wenn die Tore sich öffnen
•Buchrezi• 🤔 Zum Inhalt: Opal lebt mit ihrem Bruder in Eden. Einem kleinen Ort in Amerika, der nicht viel zu bieten hat… sie teilen sich ein Motelzimmer. Ihre Mutter ist vor Jahren bei einem Autounfall gestorben. Doch etwas gibt es in dem Ort, was ihn zu etwas besonderem macht „Starling House“. Ein altes Anwesen, um das sich verschiedene Geschichten ranken. Da Opals größter Wunsch ist, dass ihr Bruder auf eine Privatschule gehen kann, versucht sie mit Gelegenheitsjob und dem einen oder anderen Griff in die Kasse das Geld für diese zusammenzubekommen. Irgendwann führt es sie nach „Starling House“ zu dem sie eine ganz besondere Verbindung spürt und obwohl Arthur Starling, der Besitzer des Anwesens sie am liebsten verjagen würde, bietet er ihr einen Job an. Das Geld kann sie gut gebrauchen, Opal nimmt an. Doch sie ahnt nicht, was in dem Anwesen auf sie lauert, welche Neugier sie bei machen Bewohner*innen in Eden plötzlich auslöst und welche düsteren Geheimnisse über sie und ihre Familie unter der Oberfläche schlummern… Mein Fazit: Die Autorin hat einen außergewöhnlichen, bildlichen und sehr poetischen Schreibstil. Auch die Erklärungen anhand von Fußnoten haben mir sehr gut gefallen, da einem so „Starling House“ und die Geschichte viel realistischer und greifbarere vorkam. Opal ist eher eine unsympathische Protagonistin, was aufgrund ihrer Geschichte, absolut nachvollziehbar ist. Allein schlägt sie sich mit ihrem Bruder durchs Leben. Arthur, der Besitzer des Anwesens mochte ich hingegen gerne und versucht alles, um Opal fernzuhalten. Er weiß, was hinter den vielen Türen lauert. Arthur und Opal sind nicht die klassischen Schönheiten, wie es sonst in Büchern dieses Genres der Fall ist, das mochte ich. „Starling House“ ist düster, geheimnisvoll und scheint eine eigene Seele zu haben. Für mich hätte es einen Ticken gruseliger sein können und eine Storyline konnte mich nicht überzeugen. Das Ende hingegen hat mich abgeholt und meine offenen Fragen beantwortet. Ihr sucht ein Buch zum gruseln für die dunkle Jahreszeit? Hier ist es! 🏚️🏚️🏚️🏚️ von fünf 🏚️en!
Mir fällt nicht mal eine Überschrift ein....
Eine wunderschöne Ausgabe der Bücherbüchse 😍 Leider, schweren Herzens, war es nicht wirklich gut. Es hatte Spannung, leider zu wenig. Es hatte Momente die man toll fand und mehr davon lesen wollte, dafür haben leider die laaaaanggezogenen überwogen und das ganze Buch einfach mies gemacht. Es hätte einiges viel kürzer sein können und anderes viel intensiver. Zb die Geschichte von damals war spannend, aber zu verworren oder zu wenig. Die Kreaturen wurden nicht richtig beschrieben und generell kamen die nicht so oft vor wie ich dachte. Mehr so Infos die langweilig oder nicht wirklich relevant waren oder einfach nur verwirrt haben. Wirklich sehr schade, hatte eigentlich gutes Potenzial. Musste soagr 12 Seiten mehr hinschreiben bei dieses Ausgabe, weil es wohl ein Zusatzkapitel gab, was es normal nicht gäbe. Ich weiß es nicht, aber vermute es einfach mal. Wer es gelesen hat, kann mich vielleicht verstehen. Wer nicht, lest es trotzdem wenn euch sowas interessiert und bildet euch eure eigene Meinung. Gibt absolut schlechtere Bücher, aber auf jeden Fall auch bessere.

Anders als alles, was ich bisher gelesen hab
Düster, spannend und unvorhersehbar. Es gab mir die ganze Zeit lang ein unbehagliches Gefühl. Mal absolut was anderes, kommt komplett ohne Klischees aus! Der mittelteil hat sich etwas gezogen, darum ein Stern abzug. Aber unbedingt dranbleiben. Zum Ende hin klärt sich alles auf 🖤
Willkommen in Starling House
Das richtige Buch zur richtigen Zeit. It’s a match! So ging es mir mit STARLING HOUSE von Alix E. Harrow. Das Buch hatte ich mir im vergangenen Jahr auf die Leseliste geschrieben. Da war mir der Titel (mal wieder) im Bchclub von Reese Witherspoon aufgefallen. Zwischenzeitlich hatte ich es dann mal gestrichen, weil ich doch Zweifel hatte, ob es ein Buch für mich ist. Letztendlich war die Anziehungskraft aber größer. Und jetzt bin ich froh, dass ich diese wunderbare Geschichte für mich entdecken durfte. . Darum geht’s: Die Bewohner von Eden meiden Starling House. Um das alte Herrenhaus ranken sich mysteriöse und unheimliche Geschichten von Albträumen, Tod und Ungeheuern. Nur Opal ist von Starling House auf seltsame Weise fasziniert. Als der aktuelle Besitzer ihr eine Stelle als Haushälterin anbietet, nimmt sie an… . Wie Opal habe ich staunend vor den Toren von STARLING HOUSE gestanden und Einlass begehrt. Ich musste einfach entdecken, was sich hier für eine Geschichte verbirgt. Rein optisch war es zwischen mir und diesem Buch Liebe auf den ersten Blick. Schon die Gestaltung der Originalausgabe hatte mich sehr angesprochen. Was der Goldmann Verlag bei der deutschen Auflage daraus gemacht hat, setzt noch mal eins drauf. Schockverliebt und andächtig habe ich das Buch in den Händen gehalten. Erwartungsvoll habe ich die ersten Sätze gelesen und sofort war ich in den Bann gezogen. Alix E. Harrow hat einen Schreibstil, den ich als ganz besonders und wunderschön empfunden habe. Er ist opulent und bildhaft, atmosphärisch und fesselnd, intensiv und tiefgründig, poetisch und dabei doch leichtgängig. Genauso facettenreich ist auch die Geschichte, die sich nicht mal eben so in eine Schublade stecken lässt. Verschiedene Elemente spielen hier rein. In unterschiedlicher Ausprägung findet man hier eigentlich von fast allem etwas. Fantasy, Schauerroman, Kriminalgeschichte, Märchen, Lovestory und und und. STARLING HOUSE steckt voller Albträume, gleichzeitig aber auch voller Romantik und Magie. . Das Tor hat sich geöffnet und STARLING HOUSE hat mich mit Haut und Haaren eingesogen. Ich bin komplett in dieser Geschichte versunken und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich ist dieser Roman etwas ganz Besonderes. Ein echter Schatz. Ja, ein Highlight.

Der Klappentext hat mich direkt begeistert, sodass ich Starling House gekauft habe und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Die Charaktere sind gewöhnungsbedürftig, dennoch auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Dennoch möchte ich den beiden Hauptcharakteren zwischendurch einfach mal eine in den Nacken geben. 😅 Die Story selbst ist sehr spannend und abwechslungsreich, vor allem die wahre Geschichte rund um Starling House ist ein Rätsel durch und durch. Das Ende vom Buch ist schade gewesen und lässt nicht auf eine Fortsetzung hoffen, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das gut oder schlecht finde. 😅 Starling House ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert. ☺️























































