The Go-Between

The Go-Between

Softcover
3.729

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Description

"The past is a foreign country: they do things differently there."

Summering with a fellow schoolboy on a great English estate, Leo, the hero of L. P. Hartley's finest novel, encounters a world of unimagined luxury. But when his friend's beautiful older sister enlists him as the unwitting messenger in her illicit love affair, the aftershocks will be felt for years. The inspiration for the brilliant Joseph Losey/Harold Pinter film starring Julie Christie and Alan Bates, The Go-Between is a masterpiece--a richly layered, spellbinding story about past and present, naiveté and knowledge, and the mysteries of the human heart. This volume includes, for the first time ever in North America, Hartley's own introduction to the novel.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
344
Price
18.00 €

Posts

5
All
4

Eine unaufgeregte Geschichte über einen Sommer, der einen Jungen um einiges erwachsener werden lässt.

3.5

Tolle Sprache, ich musste immer an einen Erzähler eines Films denken während des Lesens. Obwohl es wenig Handlung gibt, habe ich mit Leo mitgefiebert und seine innere Zerrissenheit gespürt…

3

Mein Dank geht an NetGalley und dem Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Zum Buch: Leo Colston ist ein Mann fortgeschrittenen Alters, als er in einem alten roten Karton auf sein Jugendtagebuch stößt. »Tagebuch für das Jahr 1900« steht darauf, und dieser Fund lässt Leo Colston in Gedanken zurückgehen in jenen Sommer, als er dreizehn war: Während der Ferien auf dem Landgut der Eltern seines Schulfreundes wird Leo zum Überbringer heimlicher Liebesbotschaften zwischen Ted, dem Pächter, und Marian, der schönen Tochter des Schlossherrn, deren Verlobung mit Lord Trimingham kurz bevorsteht. Gegen seinen Willen zieht es Leo immer tiefer in den Strudel des gefährlichen Spiels von Verlangen und Verrat, von versprochener und verbotener Liebe, und schließlich steht er vor der ersten großen Gewissensentscheidung seines jungen Lebens. Meine Meinung: Gleich am Anfang muss ich sagen, dass es nicht das Buch ist, was ich mir darunter vorgestellt habe. Mir fällt es auch unheimlich schwer, Worte zu finden, die das wiedergeben, was ich gedacht & empfunden habe. Welchen Eindruck es hinterlassen hat. Der Autor erzählt eine detailreiche und bildlich sehr gut dargestellt Geschichte, man kann sich gut in die Szenerie hineinversetzen aber mir fehlte es an Spannung, Emotionen, Tiefgründigkeit. Ich habe beim Lesen immer darauf gewartet, das die Geschichte an sich beginnt, aber ich habe vergeblich darauf gewartet. Sie plätscherte einfach so dahin. Sie ist für mich nicht greifbar und lässt mich auch nicht in das Geschehen eintauchen. Fazit: Nicht das, was ich mir vorgestellt habe, dennoch vergebe ich 3 Sterne für die detaillierte und bildlich gut dargestellt Geschichte.

3

Das Buch wird als Vorbild für so manchen britischen Autor genannt z.B. Ian McEwan (Abbitte erinnert mich tatsächlich in der Grundidee ein bisschen daran, vor allem das Haus und er Konflikt des Romans). Leon Colston bewegt sich plötzlich in einer Gesellschaft, zu der er nicht gehört, die er aber fasziniert beobachtet und seziert. Doch eigentlich versteht er kaum was vorgeht. Für mich wirkt der Roman seltsam blutleer. Die tragischen Ereignisse, auf welche die Handlung recht vorhersehbar hinausläuft haben mich kalt gelassen. Um ehrlich zu sein war vieles einfach zu offensichtlich. Außerdem ist einschließlich Leo, eigentlich keine der Figuren auch nur annäherend sympathisch, was dafür sorgt, das die Geschehnisse eher als gerechte Strafe für alle beteiligten wirkt. Auch wenn es so scheint, als ob dann doch nur Leo wirklich sein Leben lang darunter leiden wird. Leos Freund Marcus ist einfach ein arroganter Snob, der nicht nur herablassende Scherze auf Kosten Leos macht, sondern auch auf alle Menschen herabschaut, die nicht seiner Schicht entsprechen. Marian wiederum nutzt Leo einfach nur aus. Sie hat meiner Meinung nach ein sehr manipulavites Wesen und macht sich zu nutze, das der Junge offensichtlich eine Schwärmerei für sie entwickelt hat. Auch wenn dieser als alter Mann nicht mehr glauben mag, das sie nur wegen seiner Botengänge nett zu ihm war. Ich persönlich sehe das anders. Im Roman finden sich Hinweise darauf, das sie wohl schon die Ganze Zeit darauf hingewirkt hat. Ted schließlich, der Pächter und keinesfalls ein geeigneter Ehemann für Marian, scheint der einzige einiermaßen aufrichtige Mensch zu sein. Er liebt Marian wirklich und verzweifelt schier, an der Tatsache das diese mit jemand anderem verlobt ist. Und da ist natürlich Leo selbst, der für mich schon fast unglaubwürdig Naiv und unwissend dargestellt wird. Auch wenn ich weiß, das 1900 andere Maßstäbe kalten, wie Kinder erzogen wurden, welchen Wissensstand sie hatten. Leo wirkt eher wie ein 8 Jähriger und nicht wie 12. Er versteht wie gesagt die meiste Zeit überhaupt nicht was vorgeht und wird durch die Ereignisse mit einem Schlag in die Realität katapultiert. Aber auch er war mir seltsam egal. Ich kann nicht mal so genau sagen, wie ich da Buch bewerten würde, es war mir einfach nicht so wichtig was passiert.

3

Ein Klassiker im neuen Gewand. Unaufgeregt, nachdenklich und ruhig.

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