Grief is the Thing with Feathers
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Description
In this moment of despair they are visited by Crow - antagonist, trickster, healer, babysitter. This sentimental bird is drawn to the grieving family and threatens to stay until they no longer need him.
As weeks turn to months and the pain of loss gives way to memories, the little unit of three starts to heal.
In this extraordinary debut - part novella, part polyphonic fable, part essay on grief - Max Porter's compassion and bravura style combine to dazzling effect. Full of unexpected humour and profound emotional truth, Grief Is the Thing with Feathers marks the arrival of a thrilling new talent.
Book Information
Posts
Was wenn die Frau eines Mannes und Mutter zweier Söhne plötzlich nicht mehr da ist. Eine anarchische Krähe einzieht und wie Mary Poppins solange bleibt, bis sie nicht mehr gebraucht wird. Trauer ist ein Langzeitprojekt - so wahr. Ein Buch das einen traurig und freudig zugleich zurück lässt. Und was dass mit Sylvia Plath zu tun hat, müsst ihr schon selbst beim lesen rausfinden.
Nach-vorne-Schauen als Konzept ist für Deppen, denn jeder vernünftige Mensch weiß, dass Trauer ein Langzeitprojekt ist. Ich werde nichts überstürzen. Es bremse, beschleunige oder nehme niemand den Schmerz, den wir leiden. 🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛
„Trauer ist das Ding mit Federn“ ist mein erstes Buch, dem ich ganz bewusst keine Sternbewertung gebe. Warum? Weil ich das Thema absolut verstanden habe, aber mit der kreativen, fast poetry-artigen Erzählweise schlicht nichts anfangen konnte. Es wäre für mich unfair, eine schlechte Bewertung zu vergeben, nur weil ich die ästhetische oder literarische Ebene nicht so erfassen kann wie viele andere Leser*innen. Vielleicht gibt es überhaupt nichts „zu verstehen“ – vielleicht soll man einfach fühlen, treiben lassen oder interpretieren. Ich weiß es nicht. 🤷♀️ Das Thema Trauer selbst ist zweifellos wichtig, komplex und hochindividuell. Der Autor versucht, dieses schwere Thema auf eine künstlerische, metaphorische Weise zu fassen. Bei mir persönlich ist diese Art der Darstellung vollkommen vorbeigezogen. Aber das ist nur meine Erfahrung – jede*r muss hier seinen eigenen Zugang finden. Bei der Fülle an sehr positiven Kritiken scheint für viele Menschen etwas Besonderes daran zu sein. Oder vielleicht ist es auch eines dieser Bücher, die durch Kritikerlob ins Rollen kommen und die man gut finden möchte, weil es intellektuell oder kunstvoll wirkt. Ich weiß es wirklich nicht. ✨️ Fazit ✨️ Ein ungewöhnliches, poetisch-metaphorisches Buch über Trauer, das viele begeistern konnte, mich aber emotional und stilistisch nicht erreicht hat. Da ich den Wert und die Intention durchaus erkenne, aber keinen echten Zugang gefunden habe, verzichte ich bewusst auf eine Sternebewertung. Bücher – besonders über Trauer – sind sehr persönliche Erfahrungen, und diese hier war schlicht nicht meine.

Ich weiß nicht, was ich da gelesen habe.
Es war eine Buchclub-Empfehlung, denn anders wäre ich wohl nie auf dieses Buch gekommen. Letztlich hatte ich aber Hoffnung, dass mich die Erzählung in meiner derzeitigen Situation etwas weiterbringen würde. Ich hatte auf neue Denkweisen und Ansätze gehofft. Aber dazu ist es nicht gekommen. Außerdem hat mir absolut der Zugang gefehlt. Ich bin nur verwirrter. Wahrscheinlich war es der Schreibstil, oder, ach ich weiß es nicht. Möglicherweise war ich auch einfach noch nicht bereit für dieses Buch. Meiner Meinung nach ist es auch nicht für die akute Trauerbegleitung geeignet. Und ja, ich bin tatsächlich etwas enttäuscht. Ich hatte andere Erwartungen, aber das liegt ja an mir und meinen Empfindungen.
Bei der Übersicht der neuen Kein & Aber Pockets ist mir ein Buch besonders ins Auge gefallen: Max Porters „Trauer ist das Ding mit Federn“. Dieser dünne Band mit dem ansprechenden Titel (und orangem Seitenschnitt!) zog nach Lektüre des Klappentextes bald bei mir ein. Es geht um eine Familie mit zwei Kindern, die nach dem plötzlichen Tod der Mutter wieder zurück in die Normalität, in den Alltag, finden müssen, und dazu müssen sie ihre Trauer hinter sich lassen. Eines Tages, nicht allzu lange nach dem Todesfall, klingelt es an der Haustür und der Vater wird überrumpelt von einer grausigen Gestalt, die bei genauerem Betrachten eine Krähe ist, die so lange bleiben will, bis die Familie ihre Trauer bewältigt hat. Von da an gestaltet sich der Tagesablauf der Familie recht ungewöhnlich, wohnt doch nun eine fluchende, derbe, makabere Krähe unter ihnen, die keine Gelegenheit auslässt, den Vater und die Zwillinge von ihrer Depression und Wut abzulenken, um sie ihnen im nächsten Moment mitten ins Gesicht zu reiben. In wechselnden Perspektiven erfahren wir, wie das Zusammenleben mit Krähe (ohne Artikel) abläuft und ob es auch tatsächlich funktioniert. Denn Krähe kann sich auf einen großen Erfahrungsschatz berufen, munter erzählt er (Ja, Krähe ist männlich) von anderen Trauernden, die ihr Schicksal weniger gut aufgenommen haben. "Nach-vorne-Schauen als Konzept ist für Deppen, denn jeder vernünftige Mensch weiß, dass Trauer ein Langzeitprojekt ist. Ich werde nicht überstürzen. Es bremse, beschleunige oder nehme niemand den Schmerz, den wir leiden." Max Porters Debütroman zeichnet eine ganz besondere Sprache aus. In kurzen, stilistisch von poetisch oder beobachtend bis lyrisch wechselnden Kapitel lernen wir die vier Charaktere kennen und können ihre Heilung verfolgen. Während der Vater eher pragmatisch denkt und teilweise erschrocken über seine eigenen Gedanken ist, beispielsweise wenn er realisiert, dass er sich nun ab sofort bis in alle Zeit allein um die beiden Söhne kümmern muss, ist Krähe umso makabrer — wobei sein Ton stets diffus, direkt und oft auch ziemlich derb ist. (»VOGELFEDERN IN DEINER SPALTE, DEINEM SCHWANZAUGE, DEINEM MAUL […] Ich setzte meine Klaue auf seinen Augapfel und erwog Ausstechen, aus Jux oder Mitleid.«) Ob Krähe ein physischer Charakter ist oder nicht, ist schwierig zu beurteilen, da er seine Gestalt verändern kann und an mehreren Passagen offenbar nicht von den Familienmitgliedern wahrgenommen wird. Aber Krähe überwacht „seine“ Familie, hat sie im Auge, schaut, dass sie ihre Trauer hinter sich lassen. Und auf jeden Fall ist Krähe einer der herausstechendsten literarischen Charaktere, die mir je begegnet sind. Sein Wahnsinn, sein Ekel-Faktor (s. Zitat oben), natürlich seine tierische Art (er ist und bleibt ja eine Krähe, so personifiziert er auch sein mag), seine Erzählungen und „Weisheiten“, die oftmals komplett sinnfrei sind und den Vater nur verwirren — Krähe ist ein wunderbar gezeichneter Charakter. So muss es sein! Trotz der Kürze des Buchs (126 Seiten) lag mir Krähe bereits nach wenigen Seiten am Herzen, und wenn man dann weiterliest, wird einem warm ums Herz bei den Dingen, die er für die Familie tut. Die vollständige Rezension findet ihr auf dem Blog: https://killmonotony.de/rezension/max-porter-trauer-ist-das-ding-mit-federn
Der Plot an sich ist gar nicht mal so interessant, mutet vielleicht sogar recht kitschig an, spannend wird Max Porters ,,Trauer ist das Ding mit Federn" allerdings durch die konkrete sprachliche Gestaltung. Porter erzählt seine Geschichte nicht nur aus drei verschiedenen Perspektiven (der des trauernden Vaters, der seiner Kinder und der der Krähe), er arbeitet auch bewusst fragmentierend. Sätze brechen mittendrin ab, werden zu Kauderwelsch, bisweilen sind es gar bloße Aneinanderreihungen von lose verbundenen Worten. Einer klassischen Narration verweigert sich Porter durch diesen Ansatz. Stattdessen setzt er auf das Mitdenken seiner Leser*innenschaft und geht bei der metaphorischen Beschreibung der verschiedenen Phasen von Trauer dezidiert assoziativ vor. So kann man auch die an anderen Stellen reichlich platte Symbolik weitgehend ignorieren.
Ein ganz eigenes, spezielles und sehr kurzes Buch über den Tod einer Mutter und Ehefrau oder besser über deren zurückbleibenden Mann, die zwei Söhne und Krähe, die irgendwann einzieht und so lange bleibt, bis Vater und Söhne ihn (ja, Krähe ist ein Er) nicht mehr brauchen. So weit, so gut. Wie Max Porter die Geschichte erzählt, wie skurril, manchmal schonungslos, manchmal herzzerreißend, mit welcher ganz eigenen Sprachverspieltheit und Fabulierlust macht das Buch zu einem ganz besonderen, ohne dass die Trauer dabei zu einer Oberfläche verkommt. Für mich eine wirklich tolle Novelle über Trauer!
Description
In this moment of despair they are visited by Crow - antagonist, trickster, healer, babysitter. This sentimental bird is drawn to the grieving family and threatens to stay until they no longer need him.
As weeks turn to months and the pain of loss gives way to memories, the little unit of three starts to heal.
In this extraordinary debut - part novella, part polyphonic fable, part essay on grief - Max Porter's compassion and bravura style combine to dazzling effect. Full of unexpected humour and profound emotional truth, Grief Is the Thing with Feathers marks the arrival of a thrilling new talent.
Book Information
Posts
Was wenn die Frau eines Mannes und Mutter zweier Söhne plötzlich nicht mehr da ist. Eine anarchische Krähe einzieht und wie Mary Poppins solange bleibt, bis sie nicht mehr gebraucht wird. Trauer ist ein Langzeitprojekt - so wahr. Ein Buch das einen traurig und freudig zugleich zurück lässt. Und was dass mit Sylvia Plath zu tun hat, müsst ihr schon selbst beim lesen rausfinden.
Nach-vorne-Schauen als Konzept ist für Deppen, denn jeder vernünftige Mensch weiß, dass Trauer ein Langzeitprojekt ist. Ich werde nichts überstürzen. Es bremse, beschleunige oder nehme niemand den Schmerz, den wir leiden. 🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛🐦⬛
„Trauer ist das Ding mit Federn“ ist mein erstes Buch, dem ich ganz bewusst keine Sternbewertung gebe. Warum? Weil ich das Thema absolut verstanden habe, aber mit der kreativen, fast poetry-artigen Erzählweise schlicht nichts anfangen konnte. Es wäre für mich unfair, eine schlechte Bewertung zu vergeben, nur weil ich die ästhetische oder literarische Ebene nicht so erfassen kann wie viele andere Leser*innen. Vielleicht gibt es überhaupt nichts „zu verstehen“ – vielleicht soll man einfach fühlen, treiben lassen oder interpretieren. Ich weiß es nicht. 🤷♀️ Das Thema Trauer selbst ist zweifellos wichtig, komplex und hochindividuell. Der Autor versucht, dieses schwere Thema auf eine künstlerische, metaphorische Weise zu fassen. Bei mir persönlich ist diese Art der Darstellung vollkommen vorbeigezogen. Aber das ist nur meine Erfahrung – jede*r muss hier seinen eigenen Zugang finden. Bei der Fülle an sehr positiven Kritiken scheint für viele Menschen etwas Besonderes daran zu sein. Oder vielleicht ist es auch eines dieser Bücher, die durch Kritikerlob ins Rollen kommen und die man gut finden möchte, weil es intellektuell oder kunstvoll wirkt. Ich weiß es wirklich nicht. ✨️ Fazit ✨️ Ein ungewöhnliches, poetisch-metaphorisches Buch über Trauer, das viele begeistern konnte, mich aber emotional und stilistisch nicht erreicht hat. Da ich den Wert und die Intention durchaus erkenne, aber keinen echten Zugang gefunden habe, verzichte ich bewusst auf eine Sternebewertung. Bücher – besonders über Trauer – sind sehr persönliche Erfahrungen, und diese hier war schlicht nicht meine.

Ich weiß nicht, was ich da gelesen habe.
Es war eine Buchclub-Empfehlung, denn anders wäre ich wohl nie auf dieses Buch gekommen. Letztlich hatte ich aber Hoffnung, dass mich die Erzählung in meiner derzeitigen Situation etwas weiterbringen würde. Ich hatte auf neue Denkweisen und Ansätze gehofft. Aber dazu ist es nicht gekommen. Außerdem hat mir absolut der Zugang gefehlt. Ich bin nur verwirrter. Wahrscheinlich war es der Schreibstil, oder, ach ich weiß es nicht. Möglicherweise war ich auch einfach noch nicht bereit für dieses Buch. Meiner Meinung nach ist es auch nicht für die akute Trauerbegleitung geeignet. Und ja, ich bin tatsächlich etwas enttäuscht. Ich hatte andere Erwartungen, aber das liegt ja an mir und meinen Empfindungen.
Bei der Übersicht der neuen Kein & Aber Pockets ist mir ein Buch besonders ins Auge gefallen: Max Porters „Trauer ist das Ding mit Federn“. Dieser dünne Band mit dem ansprechenden Titel (und orangem Seitenschnitt!) zog nach Lektüre des Klappentextes bald bei mir ein. Es geht um eine Familie mit zwei Kindern, die nach dem plötzlichen Tod der Mutter wieder zurück in die Normalität, in den Alltag, finden müssen, und dazu müssen sie ihre Trauer hinter sich lassen. Eines Tages, nicht allzu lange nach dem Todesfall, klingelt es an der Haustür und der Vater wird überrumpelt von einer grausigen Gestalt, die bei genauerem Betrachten eine Krähe ist, die so lange bleiben will, bis die Familie ihre Trauer bewältigt hat. Von da an gestaltet sich der Tagesablauf der Familie recht ungewöhnlich, wohnt doch nun eine fluchende, derbe, makabere Krähe unter ihnen, die keine Gelegenheit auslässt, den Vater und die Zwillinge von ihrer Depression und Wut abzulenken, um sie ihnen im nächsten Moment mitten ins Gesicht zu reiben. In wechselnden Perspektiven erfahren wir, wie das Zusammenleben mit Krähe (ohne Artikel) abläuft und ob es auch tatsächlich funktioniert. Denn Krähe kann sich auf einen großen Erfahrungsschatz berufen, munter erzählt er (Ja, Krähe ist männlich) von anderen Trauernden, die ihr Schicksal weniger gut aufgenommen haben. "Nach-vorne-Schauen als Konzept ist für Deppen, denn jeder vernünftige Mensch weiß, dass Trauer ein Langzeitprojekt ist. Ich werde nicht überstürzen. Es bremse, beschleunige oder nehme niemand den Schmerz, den wir leiden." Max Porters Debütroman zeichnet eine ganz besondere Sprache aus. In kurzen, stilistisch von poetisch oder beobachtend bis lyrisch wechselnden Kapitel lernen wir die vier Charaktere kennen und können ihre Heilung verfolgen. Während der Vater eher pragmatisch denkt und teilweise erschrocken über seine eigenen Gedanken ist, beispielsweise wenn er realisiert, dass er sich nun ab sofort bis in alle Zeit allein um die beiden Söhne kümmern muss, ist Krähe umso makabrer — wobei sein Ton stets diffus, direkt und oft auch ziemlich derb ist. (»VOGELFEDERN IN DEINER SPALTE, DEINEM SCHWANZAUGE, DEINEM MAUL […] Ich setzte meine Klaue auf seinen Augapfel und erwog Ausstechen, aus Jux oder Mitleid.«) Ob Krähe ein physischer Charakter ist oder nicht, ist schwierig zu beurteilen, da er seine Gestalt verändern kann und an mehreren Passagen offenbar nicht von den Familienmitgliedern wahrgenommen wird. Aber Krähe überwacht „seine“ Familie, hat sie im Auge, schaut, dass sie ihre Trauer hinter sich lassen. Und auf jeden Fall ist Krähe einer der herausstechendsten literarischen Charaktere, die mir je begegnet sind. Sein Wahnsinn, sein Ekel-Faktor (s. Zitat oben), natürlich seine tierische Art (er ist und bleibt ja eine Krähe, so personifiziert er auch sein mag), seine Erzählungen und „Weisheiten“, die oftmals komplett sinnfrei sind und den Vater nur verwirren — Krähe ist ein wunderbar gezeichneter Charakter. So muss es sein! Trotz der Kürze des Buchs (126 Seiten) lag mir Krähe bereits nach wenigen Seiten am Herzen, und wenn man dann weiterliest, wird einem warm ums Herz bei den Dingen, die er für die Familie tut. Die vollständige Rezension findet ihr auf dem Blog: https://killmonotony.de/rezension/max-porter-trauer-ist-das-ding-mit-federn
Der Plot an sich ist gar nicht mal so interessant, mutet vielleicht sogar recht kitschig an, spannend wird Max Porters ,,Trauer ist das Ding mit Federn" allerdings durch die konkrete sprachliche Gestaltung. Porter erzählt seine Geschichte nicht nur aus drei verschiedenen Perspektiven (der des trauernden Vaters, der seiner Kinder und der der Krähe), er arbeitet auch bewusst fragmentierend. Sätze brechen mittendrin ab, werden zu Kauderwelsch, bisweilen sind es gar bloße Aneinanderreihungen von lose verbundenen Worten. Einer klassischen Narration verweigert sich Porter durch diesen Ansatz. Stattdessen setzt er auf das Mitdenken seiner Leser*innenschaft und geht bei der metaphorischen Beschreibung der verschiedenen Phasen von Trauer dezidiert assoziativ vor. So kann man auch die an anderen Stellen reichlich platte Symbolik weitgehend ignorieren.
Ein ganz eigenes, spezielles und sehr kurzes Buch über den Tod einer Mutter und Ehefrau oder besser über deren zurückbleibenden Mann, die zwei Söhne und Krähe, die irgendwann einzieht und so lange bleibt, bis Vater und Söhne ihn (ja, Krähe ist ein Er) nicht mehr brauchen. So weit, so gut. Wie Max Porter die Geschichte erzählt, wie skurril, manchmal schonungslos, manchmal herzzerreißend, mit welcher ganz eigenen Sprachverspieltheit und Fabulierlust macht das Buch zu einem ganz besonderen, ohne dass die Trauer dabei zu einer Oberfläche verkommt. Für mich eine wirklich tolle Novelle über Trauer!














