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Thriller

Unsettled Ground

4.0(36)
Language
English
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About the book

WINNER OF THE COSTA NOVEL AWARD 2021
SHORTLISTED FOR THE WOMEN'S PRIZE 2021

'Her strongest yet... a powerful, beautiful novel that shows us our land as it really is: a place of shelter and cruelty, innocence and experience' THE TIMES
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When you live on the edge of society, it only takes one step to fall between the cracks

Twins Jeanie and Julius have always been different from other people. At 51 years old, they still live with their mother, Dot, in rural isolation and poverty. Inside the walls of their old cottage they make music, and in the garden they grow (and sometimes kill) everything they need for sustenance.

But when Dot dies suddenly, threats to their livelihood start raining down. Jeanie and Julius would do anything to preserve their small sanctuary against the perils of the outside world, even as their mother's secrets begin to unravel, putting everything they thought they knew about their lives at stake.

Unsettled Ground is a powerful novel of betrayal and resilience, love and survival. It is a portrait of life on the fringes of society that explores with dazzling emotional power how we can build our lives on broken foundations, and spin light from darkness.
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'The way she writes (with empathy but never sentimentality) moves my heart' ELIZABETH DAY, author of Magpie

'A relevant and powerful exploration of isolation and life on the fringes of society' CLARE MACKINTOSH, author of Hostage

'An atmospheric thriller that's both heartbreaking and heartwarming' RED

Editions (3)

ISBN9780241457467
PublisherPenguin Books Ltd (UK)
Publication Date01/06/22
Pages304

Reviews & Ratings

36 ratings

8 reviews

4.0

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  • lesemanege
    lesemanege

    59 Followers

    4.0

    Über Menschen, die nicht gesehen werden

    Jeanie und Julius leben trotz ihres fortgeschrittenen Alters von 50 Jahren zusammen mit ihrer Mutter Dot in einem einfachen Cottage im Südwesten Englands. Als Dot überraschend plötzlich verstirbt, steht das Leben der Geschwister Kopf. Kein Geld ist da für die Beerdigung, geschweige denn für die Kosten des Lebensunterhalts. Julius verdient nur ein bisschen Geld mit Gelegenheitsjobs und die herzkranke Jeanie kann kaum mehr zum Lebensunterhalt beitragen, als sie mit dem Verkauf des selbst angebauten Gemüses verdient. Als sie auch noch drohen obdachlos zu werden, scheint alles ausweglos und verloren. Ernsthaft? Gleich am Anfang ein Satz über 27 (!) Zeilen. Und so zog es sich durch das ganze Buch. Der ein oder andere Satzpunkt mehr, hätte wirklich nicht geschadet. Aber da hört es auch schon auf mit meiner Kritik, denn die Geschichte hat mich wirklich erreicht. Die Geschwister Jeanie & Julius sind mir mit ihrer Genügsamkeit, der Zufriedenheit mir ihren Leben und ihrer Bodenständigkeit total ans Herz gewachsen. So viele Menschen streben nach immer mehr und mehr Konsum, Gütern, Prestige. Diese beiden sind sich gegenseitig so loyal gegenüber und machen aus der Einfachheit ihres Lebens etwas ganz besonderes. Fuller zeigt aber eben auch die Schattenseiten. Wie Jeanie & Julius von der Außenwelt behandelt werden, wie auf sie herabgeschaut wird ist ein Abbild der Arroganz, die es und er Gesellschaft an jeder Ecke gibt. Die Härte mit der sie teils bedacht werden ist würdelos und menschenverachtend. Es ist nicht leicht, solche Situationen in der Anschaulichkeit zu lesen, in der die Autorin zu Scheiben vermag. Fuller richtet mit diesem Roman das Augenmerk auf zwei Außenseiter:innen, die es verdient haben, gesehen zu werden.

    Jul 2, 2024

  • hamburger.lesemaus
    hamburger.lesemaus

    401 Followers

    4.0

    JEANIE UND JULIUS Claire Fuller Dot, die noch immer mit ihrer 51-jährigen Tochter Jeanie in einem Bett schläft, steht auf, stolpert, schlägt sich den Kopf an dem alten Ofen an und ist auf der Stelle tot. Als die Zwillinge Jeanie und Julius sie später finden, stellt sich nach dem ersten Schock die Frage, wovon sie die Beerdigung bezahlen sollen. Das Cottage, in dem sie leben ist alt, baufällig, ohne sanitäre Anlage und fließendem heißen Wasser. Julius schlägt sich mit ein paar Gelegenheitsjobs durch und Jeanie konnte wegen ihres früh erkannten rheumatischen Fiebers nie arbeiten gehen. Ihre Schule brach sie ohne Abschluss als 16-Jährige ab. Kaum jemand weiß, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Sie leben von dem, was sie im Garten anbauen und dem Feinkosthändler verkaufen können. Kaum das sich Dots Tod herumgesprochen hat, steht die Frau ihres Vermieters in der Tür. Sie möchte die versäumten Mietschulden in Höhe von zweitausend Pfund eintreiben. Und auch von Stu, dem Ehemann ihrer besten Freundin, hatte sich ihre Mutter Geld geliehen. Was hat Dot verschwiegen und wo ist das Geld geblieben? Jeanie und Julius geraten in eine Spirale aus der es fast keinen Ausweg gibt. Das Setting des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Schnell ist man in dieser Geschichte und leidet ein wenig mit den Zwillingen, denen ich so gerne mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätte. Während das Buch auf den ersten 150 Seiten vor sich dahinplätschert, nimmt das Buch in der zweiten Hälfte eine Fahrt auf, in der ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte … Fazit: Ein sehr authentisches Buch, das ein wenig braucht, bis es sich richtig entfaltet. Traurig, fein mit großen Gefühlen. 4/ 5

    Jun 21, 2024

  • 5.0

    Über Armut und Geschwisterliebe. 🍒❤️

    📌 "Wie soll sie erklären, dass sie und Julius obdachlos sind? Was soll sie sagen, wenn sie jemand fragt, wo sie jetzt wohnen?" - S. 176 Die Zwillinge Jeanie und Julius wohnen seit jeher mit ihrer Mutter Dot in einem alten Cottage in Wiltshire/England und leben von dem wenigen, das ihnen zur Verfügung steht. Der Vater und Ehemann ist schon vor vielen Jahren tragisch ums Leben gekommen. Als Dot völlig unerwartet stirbt, müssen die Zwillinge mit nunmehr 51 Jahren plötzlich auf eigenen Beinen stehen und ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten. Dieses gestaltet sich als äußerst schwierig, den Jeanie, als Kind stets kränkelnd, hat nie richtig lesen und schreiben gelernt und so sind ihre Möglichkeiten stark eingeschränkt. Julius versucht sie beide mit Gelegenheitsjobs über die Runden zu bringen, aber die Arbeit ist hart und der Lohn gering. Als sie auch noch ihr Zuhause verlieren, stürzt besonders die introvertierte Jeanie, die besonders schlecht Hilfe annehmen kann, in eine völlige Perspektivlosigkeit. Es bleibt auch leider nicht bei dem Tod der Mutter und dem Verlust des Heims, denn nicht alle sind den Zwillingen wohlgesonnen. ... 📌 "Es ist schwierig, die eigene Vergangenheit neu zu denken." - S. 327 Das Schicksal dieser beiden einfachen Leute, die während ihres heranwachsens so wenig vom Leben außerhalb ihres geschützten Elternhauses mitbekommen haben, hat mich zutiefst berührt. Zusammen, zufrieden mit der Einfachheit der Gegebenheiten konnten sie sich zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage aufeinander verlassen. Am Ende ist dies ein Buch, das bleibt. Weil einem die Menschen darin ans Herz gewachsen sind und ihre Geschichte etwas in einem bewegt hat.

    Über Armut und Geschwisterliebe. 🍒❤️

    Apr 20, 2024

3 of 8 reviews

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