Agnes Grey

Agnes Grey

Softcover
3.8213

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Description

‘The name of governess, I soon found, was a mere mockery … my pupils had no more notion of obedience than a wild, unbroken colt’When her family becomes impoverished after a disastrous financial speculation, Agnes Grey determines to find work as a governess in order to contribute to their meagre income and assert her independence. But Agnes’s enthusiasm is swiftly extinguished as she struggles first with the unmanageable Bloomfield children and then with the painful disdain of the haughty Murray family; the only kindness she receives comes from Mr Weston, the sober young curate. Drawing on her own experience, Anne Brontë’s first novel offers a compelling personal perspective on the desperate position of unmarried, educated women for whom becoming a governess was the only respectable career open in Victorian society.This edition also includes Charlotte Brontë’s memoir of her sisters, theBiographical Notice of Ellis and Acton Bell. Angeline Goreau examines Anne Brontë’s complex relationship with her sisters and her unhappy career as a governess as influences in writing Agnes Grey.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Classical Poetry (pre 1900)
Format
Softcover
Pages
272
Price
13.00 €

Posts

39
All
5

Erwartungen vs. Realität

Agnes Grey wächst ala Tochter eines Pfarrers auf. Die Familie hat ein bescheidenes, aber trotzdem glückliches Leben. Nachdem eine Investition in den Handel leider fehlschlägt, lebt die Familie nur noch vom Einkommen eines Hilfspfarrers. Da sich nun die Lebensverhältnisse geändert haben, möchte Agnes als Gouvernante Geld verdienen und so ihre Familie unterstützen. Wir begleiten Agnes in ihrem Leben als Gouvernante. In ihrer Naivität hat Agnes bestimmte Erwartungen an das Leben einer Gouvernante und trifft auf die harte Realität. Ich konnte diese Ohnmacht nachvollziehen, die man manchmal bei der Arbeit hat. Wo man einfach nicht weiß, ob man den Mund aufmachen oder ihn lieber halten soll. Ich frage mich, wie viele Gouvernanten damals das Buch gelesen und darin ihren Arbeitsalltag wiedergefunden haben. Außerdem scheinen früher viele Psychopathen erzogen worden zu sein. 🤷‍♀️ Wer wie ich in Klassikerstimmung ist, kann sich das Buch gerne zu Gemüte führen.

4

Such a cute story. Totally different to Annes sisters, like Wuthering Hights or Jane Eyre. Agnes Grey was a sweet and lightly story about a girl who just want to find her way. She wants to work, to teach some children but was so disappointed at her first working place. the kids were awful. Her second place was much better and she stayed until something happen. Good written even I thought the beginning was a bit boring but it got better right after the first two chapters. Can't wait to read more from the Brontë girls.

4.5

Ein toller Klassiker!

Agnes Grey erzählt die Geschichte einer jungen Frau aus einer verarmten, aber gebildeten Familie, die beschließt, als Gouvernante zu arbeiten, um sich und ihre Angehörigen zu unterstützen. Voller Idealismus beginnt Agnes ihre Arbeit in wohlhabenden Haushalten, doch sie wird schnell mit den harten Realitäten ihres Standes und den Herausforderungen ihres Berufs konfrontiert. Die Kinder, die sie betreut, sind oft verwöhnt und respektlos, während ihre Arbeitgeber sie wie eine niedere Dienstbotin behandeln. Am Anfang des Romans ist Agnes noch etwas naiv und idealistisch. Sie glaubt, dass sie als Gouvernante Einfluss auf die moralische und geistige Bildung ihrer Schüler nehmen kann und dass gute Arbeit automatisch Anerkennung bringt. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass Tugend nicht immer belohnt wird und dass gesellschaftliche Hierarchien und Oberflächlichkeit viel stärker wirken, als sie dachte. Durch ihre Erlebnisse gewinnt Agnes wichtige Erkenntnisse über menschlichen Charakter, gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und die wahren Werte im Leben. Trotz vieler Demütigungen bewahrt sie sich ihre Integrität, ihre Güte und ihren Glauben an Moral und Liebe. Auf ihrem Weg begegnet sie Menschen, die ihr Leben nachhaltig beeinflussen, und sie wächst innerlich an ihren Erfahrungen. Und auch trotz dieser Enttäuschungen verliert Agnes nie ihren moralischen Kompass. Statt sich zu verbitterten oder zynisch zu werden, wächst sie innerlich: Sie wird realistischer in ihren Erwartungen, bleibt aber ihren Prinzipien treu. Ihre Erfahrungen lehren sie Geduld, Demut und die Fähigkeit, echtes Glück nicht in äußerem Erfolg, sondern in einfachen, wahren Beziehungen zu finden. Agnes Grey ist eine ruhige, realistische Erzählung über Selbstbehauptung, moralische Standhaftigkeit und die Suche nach einem sinnvollen Leben in einer oberflächlichen Welt.

4

Was macht einen guten Charakter aus?

…ich würde sagen, die gleichnamige Protagonistin in Anne Brontës Debüt „Agnes Grey“ vereint viele unschlagbar sympathische Eigenschaften in sich. Man spürt, dass sie einem Elternhaus voll Liebe und Geborgenheit aufgewachsen und ihr Handeln trotz ihres jungen Alters an konkreten Werten ausrichtet. Als ihre Familie in finanzielle Schwierigkeiten gerät, möchte Agnes ihren Beitrag leisten und setzt es sich zum Ziel, als Gouvernante die Kinder der Upper Class zu erziehen und auszubilden. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird sie schnell mit den charakterlichen Abgründen konfrontiert, die Wohlstand und Standesdünkel in Form von verwöhnten Zöglingen und unverschämten Eltern hervorrufen können. Unbeirrt führt sie ihre Aufgabe fort. Ihre Resilienz, die sie ihrem Umfeld entgegensetzt, wirkt durch den Kontrast zu dessen Verhalten noch beeindruckender auf mich. "Geduld, Entschiedenheit und Ausdauer waren meine einzigen Waffen, und ich war entschlossen, sie bis zum Äußersten zu gebrauchen." – Dieses Zitat bringt den Schwerpunkt des ersten Romanabschnitts der jüngsten Brontë- Schwester treffend zum Ausdruck. In der zweiten Hälfte des Werks wandelt sich der Fokus. Von den Reflektionen über Charakterbildung und (fehlende) Erziehung hin zu einer Liebesgeschichte. Ich hatte Agnes im Vorfeld sehr ins Herz geschlossen und fieberte demzufolge sehr mit ihr mit… Ich mochte die Atmosphäre dieses Klassikers sehr und habe nun von allen Brontës jeweils ein Werk gelesen und mich parallel mit den Biografien beschäftigt – ich bin begeistert von den unterschiedlichen stilistischen Einfärbungen und werde wohl noch sehr gern und lange zum Brontë-Kosmos recherchieren. Anne hat für mich in ihrem Roman den sanftesten Erzählton angeschlagen und das hat mir ganz persönlich sehr zugesagt.

4.5

„[…], dass ich nicht zufrieden leben könnte ohne einen einzigen Freund auf der Welt. Ich war nicht so unvernünftig zu fordern, immer einen in meiner Nähe zu haben.“

Wir begleiten eine junge Frau dabei, sich in der Gesellschaft zurechtzufinden, erwachsen zu werden und das Leben zu entdecken. 🤩 Anne Brontë zeichnet die Gesellschaft des viktorianischen Zeitalters nach und entwickelt eine Kritik an dem Umgang mit Angestellten, Beziehungen, Moral, Fehlverhalten und Lebensweisen, gespiegelt im Raum der Familie. Dabei äußert sie nicht direkt selbst Kritik, sondern lässt die Leser:innen ihre eigenen Erfahrungen mit dem Text machen. 📖💭 Mit einer Priso Humor lernen wir die Gesellschaft, das Leben und Agnes kennen. 💌 Besonders der Kommentar von Stefanie Kunh-Werner ist sehr empfehlenswert!!!

4

Ein gutes und schnell zu lesendes Buch

4

Ganz Gut

Mein erster Roman von einer der Brontë-Schwestern! In diesem Buch geht es um Agnes,die in eher ärmeren Verhältnissen in einer Pfarrerei aufgewachsen ist,und sich entschließt Gouvernante zu werden. Während dessen erlebt sie mit den Kinden einige Abenteuer, jedoch lernt sie auch den Hilfspfarrer Mr. Weston kennen, der ihr sehr gefällt. Die Kinder fand ich öfters etwas nervig,vorallem die Bloomfields. Ich mochte Mr. Weston sehr gerne, und die Gespräche zwischen Agnes und ihm fand ich toll,wenn ich mir auch etwas mehr gewünscht hätte. Natürlich war der Schreibstil etwas anspruchsvoller als in modernen Romanen,jedoch konnte ich durch die Kürze das Buch trotzdem relativ schnell beenden. Insgesamt also ein ganz gutes Buch, wenn auch kein Highlight.

4

Wunderschöne schlichte Sprache und ehrliche Charakterstudien.

3

Besser als Sturmhöhe

4

Super leicht zu lesen. Wundervolle Einblicke in das Leben von damals und viele Parallelen zu Anne selbst. Es hat mir sehr gut gefallen.

3.5

Einblick in ein Frauenleben

Wie alle Bücher der Bronte-Schwestern, die ich bisher gelesen habe, gibt auch dieses einen Einblick in die Zeit und das damalige Leben der Gesellschaft. Gerade am Anfang hat mich das Buch wirklich gefesselt, da mich der Werdegang der jungen Gouvernante sehr interessiert hat, insbesondere auch ihr Blick in die Familien ihrer Arbeitgeber und die damaligen Erziehungsmethoden. Gegen Ende verlor das Buch für mich etwas an Spannung. Ich mochte es lieber als Sturmhöhe, aber an Jane Eyre komme es nicht heran.

4.5

Ein lesenswerter Klassiker der sich sehr einfach lesen lässt

3

"Agnes Grey" wurde im Jahre 1846 zusammen mit den Romanen "Der Professor" und "Sturmhöhe" einem Londoner Verlag zur Veröffentlichung angeboten. Hinter den angegebenen Verfassern Currer, Elvis und Acton Bell verbergen sich die mittlerweile weltberühmten Schriftstellerinnen Charlotte, Emily und Anne Bronte. Obwohl der erste Roman von Anne Bronte, im Gegensatz zum Erstling ihrer Schwester Charlotte, einen Verleger fand, steht ihr Werk bis heute etwas im Schatten der bis heute vielgelesenen Romane ihrer Schwestern. Warum ist das so? Ist "Agnes Grey" die eher fade Geschichte einer jungen Gouvernante, die damaligen Lesern einen interessanten Einblick in gewisse Gesellschaften mit neuem Blickwinkel gab, für heutige Betrachter aber eher belanglos scheint? Oder hat er sich eine gewisse Aktualität bewahrt, der das Interesse auch heute noch weckt? Anne Bronte zeigt in ihrem ersten Roman ein augenscheinliches Talent für Ausdruck und Stil. Mit ihrer direkten Ansprache bindet sie den Leser mit ein, was sehr anziehend wirkt, aber sich im Laufe der Geschichte auch als etwas schwierig entwickelt. Auch wenn man am Anfang noch starke Empathie für die Protagonistin fühlt, die bei ihrer ersten Arbeitsstelle mit tyrannischen Kindern und gefühllosen Erwachsenen klar kommen muss, verspielt sie diese Sympathien bei einigen im Laufe des Buches. Ihre sehr passive Art machen es dem Leser nicht leicht. Auch die Liebesgeschichte ist wahrscheinlich einigen nicht ganz nachvollziehbar und ihr zeitweise ständiges Verzagen und Klagen zehren an den Nerven. Anderseits ist die Stärke der Geschichte, dass die Autorin ihre eigene Erfahrungen sehr stark einbringt. Was die Handlungen, aber auch Gefühle der Protagonistin angeht, wirkt der Roman stets authentisch. Es handelt sich zum großen Teil um eine realistische und auch schonungslose Darstellung der oberen Gesellschaft und die damit verbundene Kritik kommt eindeutig an. Auch zeigt die Autorin durchaus Talent zur Ironie, die auch mal Richtung Satire neigt und ein wenig an den Stil von Jane Austen erinnert, nur würde man sich wünschen, solche Momente wären häufiger. FAZIT Die Übereinstimmung von Werk und dem Leben der Autorin, sowie der offensichtliche Einfluss auf das Schreiben ihrer Schwester Charlotte in "Jane Eyre" sind die großen Stärken des Romans. Auch wenn der erzählerische "Überbau" fehlt, der die anderen Werke der Bronte Schwestern so spannend macht, ist "Agnes Grey" besonders für all diejenigen empfehlenswert, die ein gesteigertes Interesse an der Welt der Brontes haben. Wer an dem Schreibstil Anne Brontes Gefallen gefunden hat, sollte unbedingt "Die Herrin von Wildfell Hall" lesen, der alles einlöst, was man in "Agnes Grey" vermisst hat!

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3.5

Die ersten 2 Drittel waren recht interessant. Eine schöne Geschichte mit toller Sprache, Allerdings flachte es dann beim letzten Drittel ab und es war am Ende nicht sehr spannend. Trotzdem konnte man es gut lesen und ich würde es weiterempfehlen. Gerade wenn man dazu noch Hintergründe über das Leben der Autorin kennt. Es spiegeln sich einige Lebensumstände wieder.

4

Ein lesenswerter Klassiker…👍🏻 Mir hat das Buch gut gefallen, es lässt sich leichter lesen als gedacht, denn schließlich ist dieser Roman schon fast 180 Jahre alt… Manchmal war es für mich schwer die Geduld und Gelassenheit, mit der Agnes Grey reagiert, vor allem da ihr so oft übel mitgespielt , sie so oft verletzt und gedemütigt wird, zumindest bei ihrer Arbeit als Gouvernante. Doch so waren, die meisten Frauen, der damaligen Zeit erzogen worden und die Gesellschaft war in vielen , wenn auch nicht in allen Dingen, ganz anders. Daran sollte man beim Lesen dieses Buches immer denken… Ich mochte Agnes trotzdem sehr, und ich habe mich über den Ausgang ihrer Geschichte sehr gefreut…

4

Für einen Klassiker hat es sich super gut und schnell lesen lassen. Es ist eher eine ruhige Geschichte. Sie wird aus der Erinnerung von Anges uns als Leser erzählt. Der Leser wird zwischendurch auch persönlich angesprochen, was ich immer für ein tolles Stilmittel halte. Das Einzige, was ich an dieser Geschichte nicht mochte, waren die Szenen der Tierquälerei. Das war kaum auszuhalten. Ich weiß nicht, warum die immer wieder vorkamen. Vielleicht zum untermalen, dass manche Protagonisten in der Geschichte wirklich böse und ziemlich unsympathisch waren. Die Szenen zwischen Agnes und Mr. Weston mochte ich dagegen sehr.

3.5

War mein erster Klassiker. Ein anderes Lesegefühl. Hat mir aber ganz gut gefallen. Agnes wächst mit ihrer Schwester in einer Pfarrersfamilie auf. Da das Geld nie zuviel ist, möchte sie ihr eigenes Geld verdienen. Sie kommt als Gouvernante in einen Haushalt. Aber dort muss sie leider feststellen, dass es sehr ungehorsame Kinder gibt. Ihr Leben als Gouvernante entpuppt sich als sehr schwierig. Auch bei ihrer zweiten Arbeitsstelle hat sie so manche Schwierigkeiten. Schon als junges Mädchen hat sie für den Hilfspfarrer geschwärmt. Was daraus wurde.......

4

Ein richtig schöner Klassiker!

Nachdem ich das Buch vor ein paar Wochen begonnen habe und es zunächst erstmal pausiert habe, konnte ich es jetzt innerhalb von ein paar Tagen zügig beenden. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und man fliegt förmlich durch die Seiten. Leider ist der Fokus nicht wirklich auf der Liebesgeschichte, weshalb man kaum Szenen zwischen Agnes und Mr. Weston hat. Allerdings hat man sehr viel über die Rolle der Frau und die Erziehung der Kinder zu dieser Zeit gelernt und ich finde man bekommt durch dieses Buch einen sehr detailreichen, teilweise aber auch schockierenden Einblick. Die Autorin behandelt sehr viele Themen in diesem Buch, die zu dieser Zeit wichtig waren und zeigt anhand von verschiedenen Personen welche unterschiedlichen Meinungen es gibt, was mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt fand ich das Buch besser als Stolz und Vorurteil (was ja ebenfalls in dieser Zeit spielt), leider hat es aber nicht für 5 Sterne gereicht, da mir wie bereits gesagt die Liebesgeschichte zu kurz kam.

3

Nett

Mit 'Agnes Grey' habe ich endlich das Brontë-Trio komplett gemacht. Seit 05/2020 lag das Buch auf meinem SuB. Viel kann ich dazu nicht sagen. Die Protagonistin ist ok, der Loveinterest ist ok, die Lovestory ist ganz nett. Nett. Das trifft es eigentlich. Ich fand es nicht so in die Länge gezogen wie 'Jane Eyre' und nicht so überdramatisch wie 'Sturmhöhe'. Insgesamt bin ich also von den Brontë-Schwestern nicht so wirklich überzeugt. Da lese ich lieber nochmal Jane Austen. 🤷🏼‍♀️

4

Ein ruhiges Buch, leicht zu lesen. Empfehlenswert für jeden, der mal einen Klassiker versuchen möchte.

4

Für einen Klassiker leicht zu lesen, ich konnte mir gut die Protagonisten und die Umgebung vorstellen und habe viel über die Gesellschaftstruktur und die Welt der Frauen in der damaligen Zeit erfahren können. Das Buch hat mir Lust darauf gemacht, noch mehr von den Brontë - Schwestern zu lesen…

4

Das erste Viertel könnte um einiges kürzer sein. Ich fand zuerst den Aufbau komisch, weil der Mann, in den sich Agnes verliebt, erst ab der Hälfte eine Rolle spielt. Aber das Buch hat eben die Romance nicht im Fokus sondern eher Standesunterschiede und die Rolle der Frau. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich kam gut durchs Buch durch.

4.5

Ein wunderbarer Klassiker - Eine Geschichte über eine bewundernswerte Frau, die ihren Weg geht und sich nicht entmutigen lässt.

Anne Grey ist ein angenehm zulesender Klassiker. Leichtgängig und zum einkuscheln. Ich habe diesen Klassiker im Rahmen eines BuddyReads gelesen. Durch den angenehmen Schreibstil bin ich von Beginn an gut in die Geschichte gekomme . Wie begleiten das Leben von Anne Grey, die sich entscheidet Gouvernante zu werden. Zunächst glaubt niemand an ihren Wunsch. Doch im Verlauf der Geschichte zeigt sich eine starke Frau, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht entmutigen lässt und ihren Weg geht. Dabei zeigt sie viel Herz. Ein Buch, dass mir mal wieder zeigt, dass wahre Schönheit von ihnnen kommt. Ich werde bestimmt lange an dieses Buch denken und will jetzt auch nochmal die Bücher der anderen Brontë-Schwestern lesen.

2

Agnes & Edward

Agnes Grey war mein erster Klassiker und war von der Länge her perfekt, um reinzukommen. Die Geschichte an sich, fand ich ganz nett, wenn auch gewöhnungsbedürftig zu den Romanen, die ich sonst immer lese. Es war eben eine andere Zeit und es hat mir gefallen, mal in diese Welt einzutauchen. Vom Schreibstil her war es auch deutlich besser als erwartet, aber dennoch bin ich richtig oft abgeschweift und musste wirklich aufmerksam lesen. So war es eher ein Kampf zu diesem Buch zu greifen, statt zu einem NA Roman. Naja, der erste Klassiker ist geschafft, fehlen noch drei (bis jetzt). Aber mein Lieblingsgenre wird es definitiv nicht!

4.5

Für Fans dieser Art Bücher ein Schatz !

Ich habe es geliebt. Von der ersten bis zur letzten Seite ! Auch wenn es an sich schwierig ist, in dieses Buch einzusteigen und Agnes ein sehr nüchterner Charakter ist, mangelt es hier nicht an Tiefe. Aber hier geht es auch gar nicht so sehr um Emotionen. Wer das große Drama sucht, ist hier Fehl am Platz. Das Buch ist erfrischend frei von großem Drama und eher alltäglich gehalten. Dennoch hat das Buch eine Bedeutung, einen tieferen Sinn. Es geht hier - ähnlich wie bei Jane Eyre - um die Tätigkeit der Governante und den Problemen, die sie mit sich bringt. Trotz der Ernsthaftigkeit findet man hier trotzdem Humor. Man muss ihn aber etwas suchen. Es ist britischer Humor. Einfach schön zu lesen und eine schöne Verweil-Pause zwischen den ganzen actiongeladenen Werken der Neuzeit.

3.5

Klassiker hat er sich gut für einen Einstieg eignet 

Agnes, jüngere Tochter eines Pfarrers, wird verwöhnt und verhätschelt und braucht keinen Finger krumm machen. Trotzdem entschließt sie sich, nachdem der Vater hoch verschuldet und krank danieder liegt, sich als Gouvernante bei Lords und Ladies zu verdingen. Glück hat sie dabei keins, denn die Familien sind, wie man heute sagen würde, dysfunktional. Deutlich ausgedrückt: Die Blagen sind verwöhnte, und zum großen Teil grausame, A….lochkinder. In einem der Haushalte begegnet sie das erste Mal einem Menschen, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Ob diese Liebe erwidert wird, müsst ihr selber lesen. Anne Brontë schreibt einen tagebuchähnlichen Roman, in dem sie gut die damalige soziale Situation einer nicht ganz so reichen jungen Dame widerspiegelt. Bescheidenheit und Sitz. Nach außen zu zeigen, ist oberste Priorität, wie es allerdings hinter der Fassade aussieht, unterscheidet sich nicht unbedingt von unserer Gegenwart. Agnes ist ein zwiespältiges Geschöpf. Einerseits ist sie innerlich aufbrausend und regt sich zurecht über Missstände im sozialen Miteinander auf, andererseits nimmt sie die Verhaltensweisen ihres Gegenübers als gottgegebene Hierarchie hin. Sie nimmt Bosheit war, beteiligt sich nicht daran, aber duldet diese. Ihre Versuche, Einheit zu gebieten, sind halbherzig. Eine gewisse Lithargie macht sich in ihrem Handeln bemerkbar. Ebenso Unentschlossenheit. Rosalie hingegen ist zwar unsympathisch, aber wenigstens ist hier was los. Eigentlich bin ich ihr ganz gerne gefolgt, auch wenn ich sie manchmal am liebsten in den Bach geschubst hätte. Es ist nicht, so dass Agnrs mir unsympathisch war, aber manchmal hab ich sie nicht wirklich verstanden Der Roman ist leicht zu lesen, und mit Spannung habe ich verfolgt, ob Mister Weston Agnes Gefühle erwidert. Allerdings fand ich die Liebesgeschichte etwas banal . Ein bisschen mehr Leidenschaft hätte mir besser gefallen. Insgesamt hat es mir aber Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, durch den ich wie durch ein Fensterchen in das Leben einer Frau hineinschauen durfte. Er ist nix überragend besonderes, kann aber eine gute Einstiegslektüre sein für alle, die sich an Klassiker nicht heranwagen. Ich danke Ihnen Meike und Anja für die Organisation der tollen Leserunde und allen Teilnehmern für den guten Austausch.

3

Ich weiß wirklich nicht wie viele Sterne ich hier geben soll... Wahrscheinlich wären 2 gerechtfertigt, weil das Buch unendlich langweilig ist - genauso wie Agnes Grey selber. Aber es ist hübsch geschrieben. Nett = Okay = 2 Sterne? Oder 2,5 und aufrunden? Ich mach das erstmal, kann aber sein, dass ich noch abwerte!

4

„Agnes Grey“ von Anne Bronte Darum geht es: Die Pfarrerstochter Agnes Grey lebt vollkommen abgeschieden mit ihren Eltern und ihrer Schwester in Nordengland. Als ihre Familie in finanzielle Not gerät, beschließt Agnes, als Gouvernante zu arbeiten. Ihr anfänglicher Enthusiasmus wird jedoch schnell getrübt. Ihre verzogenen Schützlinge wie auch deren reiche Eltern machen Agnes das Leben schwer. Als sie zarte Gefühle für den Hilfspfarrer Edward Weston entwickelt, stellt das Schicksal sie auf eine harte Probe… Vielen Dank für diese schöne Leserunde @klassikergeliebte – eine Leserunde ganz nach dem Motto #bookstagramgoesklassik Das erste Buch der jungen englischen Schriftstellerin, die genau wie ihre beiden berühmten Schwestern nur wenig Werke veröffentlicht hat. "Agnes Grey" ist (wie die meisten Romane der viktorianischen Ära) zwar eine Liebesgeschichte, doch anders als in den Büchern Jane Austens steht dieses Suchen nach Liebe nicht im Vordergrund des Romans. Die komplette erste Hälfte des Buches handelt vom entbehrungsreichen Beruf der Gouvernante, eine Tätigkeit, die im 19. Jahrhundert oftmals mit Ausbeutung und Elend einherging. Gouvernanten waren nötig, wurden aber selten in die Familie integriert, sondern führten ein armseliges Schattendasein bei schlechter Bezahlung. Anne Brontë hat selbst mehrere Jahre als Gouvernante gearbeitet, insofern dürften die detaillierten Schilderungen des Arbeitsalltags durchaus realistisch sein. Agnes Grey bekommt zwei heranwachsende Mädchen an die Hand, die dem Leser selbst mit viel Wohlwollen komplett unsympathisch sind. Strunzdumm, egoistisch und eingebildet bis zum Gehtnichtmehr machen sie der jungen Gouvernante das Leben schwer. Nur der ortsansässige Hilfspfarrer ist ein Lichtblick in ihrem trüben Dasein... Anders als im Buch "Sturmhöhe" ihrer Schwester Emily Brontë erscheint hier die Hauptprotagonistin aufrecht, integer und moralisch gefestigt. Das Buch ist flüssig geschrieben, von mir gelesen in einer hervorragenden Neuübersetzung von Michaela Meßner. Lediglich einige etwas sehr bibellastige Abschnitte sind zu bemerken, was allerdings wenig verwundert, da der Vater der Brontë-Schwestern selbst Pfarrer war und die Autorin dementsprechend christlich erzogen worden ist. Fazit: Nicht annähernd so schnulzig, wie viele vermuten; vielmehr wird das Leben der arbeitenden Klasse im viktorianischen Zeitalter eindrucksvoll geschildert. Für Freunde klassischer englischer Literatur garantiert interessant und lesenswert. 4 von 5 Sterne

3

Anfang ganz gut, sehr gut zu lesen wird dann aber schwächer die Story.

3

„I fear, by this time, the reader is well nigh disgusted with the folly and weakness I have so freely laid before him.“ Die Geschichte einer Gouvernante inspirierte zu hübschen Covern, wovon mein Exemplar leider keines abbekommen hat. Agnes‘ Gedanken sind geprägt vom Glauben und den Konventionen des 19. Jahrhunderts. Ein netter Klassiker.

„I fear, by this time, the reader is well nigh disgusted with the folly and weakness I have so freely laid before him.“

Die Geschichte einer Gouvernante inspirierte zu hübschen Covern, wovon mein Exemplar leider keines abbekommen hat. Agnes‘ Gedanken sind geprägt vom Glauben und den Konventionen des 19. Jahrhunderts. Ein netter Klassiker.
3

Konnte mich leider nicht begeistern.

Das erste Drittel fand ich sehr gut und hat mich durchaus fesseln können. Leider gefiel mir die Geschichte ab dann immer weniger.

4

Agnes Grey wächst als Pfarrerstochter in bescheidenen, aber sehr glücklichen Verhältnissen auf. Schwester Mary und ihr fehlt es an nichts. Die Liebe ihrer Eltern ist groß, auch wenn es der Familie oft an Geld fehlt. Agnes möchte dann etwas zum Familienleben beitragen und sich als Gouvernante beweisen. In ihrer Vorstellung wird sie sich um brave, liebe Kinder kümmern und deren Vertraute sein. Leider wird sie dahingehend enttäuscht. Zu dieser Enttäuschung bettet sich das Heimweh zu ihrer Familie und viele andere zwischenmenschliche Hürden, von denen sie nie geträumt hätte. Agnes beschreibt auf unterhaltsame, und ihre direkte Art ihre Rolle als Erzieherin im 19. Jahrhundert bei zwei wohl betuchten Familien. Mit Einblick in ihre Gedankenwelt, ihre Prinzipien und ihren Charakter lässt sie uns an ihren Erfahrungen, Anstrengungen und Erlebnissen teilhaben. Die Geschichte lässt sich fließend und unaufgeregt lesen, hat teilweise einen flachen Spannungsbogen und dann wieder doch Stellen, wo man mitfiebert. Manche Szenen waren etwas zu langatmig, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch. Agnes als Hauptprotagonistin der Geschichte ist sympathisch, ehrlich, loyal und sehr selbst reflektiert für diese Zeit, was man leider von den Nebenfiguren an den Schauplätzen, an denen sie sich aufhält, nicht behaupten kann. Sie lernt verzogene, hinterlistige, unmoralische Kinder und Familien kennen und hat, trotz ihres Auftrages als Erzieherin, keine Handhabe gegenzusteuern. Wird Agnes in dieser Geschichte ihr Glück finden? Fazit: Die Geschichte hat mir gut gefallen, ich konnte auch gut folgen. Der Lesefluss war für mich immer gegeben. Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, die Charaktere grundsätzlich sehr sympathisch, einige nicht so. Das Ende hätte für meinen Geschmack etwas länger dauern und detaillierter sein können, denn ich hätte gerne gewusst, was sich da noch entwickelt. Aber das ist nur mein Empfinden, weil ich den Schluss so toll und liebreizend fand. Schade, dass ich dieses Buch nicht schon früher im Regal hatte! Ein toller Klassiker, den man gelesen haben sollte. Von meiner Seite auf jeden Fall eine Leseempfehlung und eine Kaufempfehlung dieses wunderbaren Reclam-Exemplars – 4/5 Sternen.

2

Konnte mich leider nicht überzeugen. Sehr schleppend, wenig Handlung, Fokus liegt auf dem Leben einer Gouvernante Englands des 19. Jahrhunderts, die begleitet von gesellschaftlicher Isolation und dem Mangel an Daseinsberechtigung außerhalb ihrer Berufung. Gesellschaftskritischer Roman ohne Dramen, Romantik, Wendungen - schlicht, zu wenig Handlung.

2.5

Kann man machen.

4

Beautiful story. and surprisingly enjoyable to read. Loved the ending, as well!

3

Can I even rate this as I would rate other stories? After all, the narrator insists that it is an exact record and retelling of her very own experiences. And since that is the case, I must say that Agnes' experiences as a governess are shocking - utterly shocking. It is a teacher's worst nightmare to be tasked with the education of kids such as that and even though you try to find ways to teach them better, even if you have the best and purest intentions- in the end, sometimes, it cannot be helped. Is it the parents' fault? Is it a number of circumstances? Is it society? Hey, how do we stop Tom Bloomfield from tearing living baby birds apart and teach him that it is not good fun at all? While the first half of the book had me shiver and rejoice that nowadays teachers have a bit more power (even if it just saying 'I don't know what to do anymore and at this point I am completely powerless') the second part began to bore me. The report of the desolate state of upper class families gave way to chapter upon chapter of Agnes fawning over Mr. Weston and really- she deserves happiness as much as everybody else, but for the reader, it was not as pleasant. Or just for me. I had a feeling that it was some subtle (well, not so subtle) teaching of "Trust in the Lord and all will work out- look, I married the man of my dreams and I don't work that shit job anymore!" and that annoyed me a little.

5

Ein spannender Einblick in ein Frauenleben Anfang des 19. Jahrhunderts. Es lässt sich nach all der Zeit immer noch erstaunlich gut lesen, die Charaktere und ihre Nöte sind immer noch aktuell. Nur die soziopathischen Anteile der Erziehung kleiner Jungen sollten überwunden sein.

3

Konnte meine hohen Erwartungen nicht erfüllen. Gut für zwischendurch, aber reicht nicht an die Werke der anderen Brontë-Schwestern heran.

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