First published in 1979, The White Album is a mosaic of the late sixties and seventies. It includes, among other bizarre artifacts and personalities, the dark journeys and impulses of the Manson family, a Balck Panther Party press conference, the story of John Paul Getty's museum, the romance of water in an arid landscape, and the swirl and confusion of the sixties. With commanding sureness of mood and language, Joan Didion exposes the realities and dreams of that age of self-discovery whose spiritual center was California.Joan Didion is the author of several novels and works of nonfiction, among them Slouching Towards Bethlehem, The White Album, Miami, Salvador, After Henry, and Political Fictions. She lives in New York City. First published in 1979, The White Album is a journalistic mosaic of American life in the late 1960s and throughout the 1970s. It includes, among other bizarre artifacts and personalities, reportage on the dark journeys and impulses of the Manson family, a visit to a Black Panther Party press conference, the story of John Paul Getty's museum, a meditation on the romance of water in an arid landscape, and reflections on the swirl and confusion that marked this era. With commanding sureness of mood and language, Didion exposes the realities and dreams of an age of self-discovery whose spiritual center was California. "All of the essays manifest not only [Didion's] intelligence but an instinct for details that continue to emit pulsations in the reader's memory and a style that is spare, subtly musical in its phrasing and exact. Add to these her highly vulnerable sense of herself, and the result is a voice like no other in contemporary journalism."—Robert Towers, The New York Times Book Review"Didion manges to make the sorry stuff of troubled times (bike movies, for instance, and Bishop James Pike) as interesting and suggestive as the monuments that win her dazzled admiration (Georgia O'Keeffe, the Hoover Dam, the mountains around Bogota) . . . A timely and elegant collection."—The New Yorker "Didion is an original journalistic talent who can strike at the heart, or the absurdity, of a matter in our contemporary wasteland with quick, graceful strokes."—The San Francisco Chronicle Table of ContentsI. THE WHITE ALBUMThe White AlbumII. CALIFORNIA REPUBLICJames Pike, AmericanHoly WaterMany MansionsThe GettyBureaucratsGood CitizensNotes Toward a DreampolitikIII. WOMENThe Women's MovementDoris LessingGeorgia O'KeeffeIV. SOJOURNSIn the IslandsIn HollywoodIn BedOn the RoadOn the MallIn BogotaAt the DamV. ON THE MORNING AFTER THE SIXTIESOn the Morning After the SixtiesQuiet Days in Malibu
Joan Didion beschreibt scharfsinnig in ihren Essays Ereignisse in den USA in den 70er Jahren. Wohnhaft in Hollywood in einem Haus, das sie wie einen Salon für die Intellektuellen öffnet, kommentiert und analysiert sie Personen und Ereignisse in ihrem Umfeld. Ich fand das Buch unterhaltsam und lehrreich zugleich.
Mar 8, 2026
4.0
Einblicke in die USA in den 70er Jahren
Joan Didion beschreibt scharfsinnig in ihren Essays Ereignisse in den USA in den 70er Jahren. Wohnhaft in Hollywood in einem Haus, das sie wie einen Salon für die Intellektuellen öffnet, kommentiert und analysiert sie Personen und Ereignisse in ihrem Umfeld. Ich fand das Buch unterhaltsam und lehrreich zugleich.
📔 Um was geht’s?
Das weiße Album ist eine Sammlung von Essays, die Ende der 60er Jahre bis Ende der 70er Jahre erstmals in diversen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Die Essays sind mal kurz, mal lang, und decken eine große Bandbreite gesellschaftlicher und politischer Themen ab. Damals hätte man gesagt, es ist eine Reflexion des Zeitgeschehens. Heute ist es ein spannender Rückblick auf die 60er und 70er Jahre.
📔 Mein Fazit:
Auch wenn man Joan Didion bisher nicht kannte, hat man sicher schon den ein oder anderen berühmten Satz von ihr gelesen. „Wir erzählen Geschichten, um zu leben.“ (S. 11) ist so einer. Dieser und auch andere Sätze werden zuweilen gern zitiert. Ich bin auf Joan Didion allerdings erst aufmerksam geworden, als sie letztes Jahr gestorben ist. Heute jährt sich ihr Todestag. Didion hat ein feines Gespür für die Dinge, wie sie sind. Vor allem auch durch die vielen Leute, die sie kannte und getroffen hat, z. B. Nancy Reagan oder Linda Kasabian (ein Mitglied der Manson-Family), hat sie viel zu erzählen. Bei ihren Erzählungen hatte ich oft den Eindruck, als würde sie das Ganze als Außenstehende, ein bisschen wie mit einem Blick von oben auf die Welt (bzw. Kalifornien), wiedergeben. Auch die Sätze sind so auf den Punkt, dass man meint, sie hätte an jedem Satz (zumindest an einigen) stundenlang gefeilt. Das macht die Essays teilweise anstrengend zu lesen, zwingt einen im Gegenzug aber auch, sich intensiv und konzentriert damit zu beschäftigen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Essays nicht am Stück gelesen habe. Meist nur einen oder zwei. So fand ich das am angenehmsten.
📔 Für wen ist das Buch etwas?
Wer einen Blick auf das (kalifornische) Leben der 60er und 70er Jahre werfen möchte, ist mit dieser Essaysammlung gut bedient. Man sollte aber auch mit einer teilweise anstrengenden Erzählweise keine Probleme haben.
- Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -
Dec 23, 2022
5.0
Interessante Essays
📔 Um was geht’s?
Das weiße Album ist eine Sammlung von Essays, die Ende der 60er Jahre bis Ende der 70er Jahre erstmals in diversen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Die Essays sind mal kurz, mal lang, und decken eine große Bandbreite gesellschaftlicher und politischer Themen ab. Damals hätte man gesagt, es ist eine Reflexion des Zeitgeschehens. Heute ist es ein spannender Rückblick auf die 60er und 70er Jahre.
📔 Mein Fazit:
Auch wenn man Joan Didion bisher nicht kannte, hat man sicher schon den ein oder anderen berühmten Satz von ihr gelesen. „Wir erzählen Geschichten, um zu leben.“ (S. 11) ist so einer. Dieser und auch andere Sätze werden zuweilen gern zitiert. Ich bin auf Joan Didion allerdings erst aufmerksam geworden, als sie letztes Jahr gestorben ist. Heute jährt sich ihr Todestag. Didion hat ein feines Gespür für die Dinge, wie sie sind. Vor allem auch durch die vielen Leute, die sie kannte und getroffen hat, z. B. Nancy Reagan oder Linda Kasabian (ein Mitglied der Manson-Family), hat sie viel zu erzählen. Bei ihren Erzählungen hatte ich oft den Eindruck, als würde sie das Ganze als Außenstehende, ein bisschen wie mit einem Blick von oben auf die Welt (bzw. Kalifornien), wiedergeben. Auch die Sätze sind so auf den Punkt, dass man meint, sie hätte an jedem Satz (zumindest an einigen) stundenlang gefeilt. Das macht die Essays teilweise anstrengend zu lesen, zwingt einen im Gegenzug aber auch, sich intensiv und konzentriert damit zu beschäftigen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Essays nicht am Stück gelesen habe. Meist nur einen oder zwei. So fand ich das am angenehmsten.
📔 Für wen ist das Buch etwas?
Wer einen Blick auf das (kalifornische) Leben der 60er und 70er Jahre werfen möchte, ist mit dieser Essaysammlung gut bedient. Man sollte aber auch mit einer teilweise anstrengenden Erzählweise keine Probleme haben.
- Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -