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To Bleed a Crystal Bloom

3.5(39)
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About the book

Editions (7)

ISBN9780008805395
PublisherHarperVoyager
Publication Date11/06/25
Pages528

Reviews & Ratings

39 ratings

13 reviews

3.5

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  • lotti_cblr
    lotti_cblr

    99 Followers

    3.5

    Märchenhafte, düstere Fantasy in Slow-Motion

    Orlaiths Welt reicht nicht viel weiter als von ihrem Turmzimmer bis zur nahegelegenen Steilküste und dem Schlossgelände. Durch ihren begrenzten Radius innerhalb ihrer "Safety Line" ist ihre Welt sehr limitiert – ebenso wie das Worldbuilding. Gegen Ende erfahren wir nach und nach etwas über die verschiedenen Königreiche, häppchenweise mit ihrer sich öffnenden Wahrnehmung. Die sanfte Orlaith mochte ich als Charakter richtig gern. Eine FMC, die keine abgebrühte badass Kriegerin/Assasinin/you-name-it ist?! Bitte mehr davon! Sie ist verletzlich, bedürftig, irrational, hat große Ängste und ist nicht mächtig, schlagfertig oder lässig. Ihr verzweifeltes Festhalten an der unerwiderten Liebe zu Rhordyn und ihre schrittweise Emanzipation von ihm werden glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben. Ich habe stellenweise wirklich mit ihr mitgelitten und kann mir gut vorstellen, dass wir in den nachfolgenden Bänden eine starke Entwicklung à la Auren erleben werden. Die Beziehung zwischen Orlaith und Rhordyn ist dysfunktional und co-abhängig. Die unglückselige Verbindung der beiden sticht für mich hervor, da es sich endlich einmal nicht um den klassischen (und vorhersehbaren) Enemies-to-Lovers-Trope handelt. Rhordyn ist unausstehlich, manipulativ und grausam. Da wir ihn aber (fast) ausschließlich durch Orlaiths Augen kennenlernen, wird die dunkle und mächtige Faszination, die von ihm ausgeht, widerwillens spür- und nachvollziehbar.  Der Plot entspinnt sich seeehr langsam und bis zur Hälfte fand ich die Story zwar märchenhaft, aber etwas nichtssagend. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Wer allerdings actiongeladene Spannung und Plot Twists sucht, kommt eher nicht auf seine Kosten. Der Prolog ist übrigens ein ziemlicher Spoiler und wäre meiner Meinung nach als Epilog besser aufgehoben. Ich hätte nämlich gern gerätselt, wie Orlaith in Rhordyns „Obhut“ gelangt ist, anstatt ihren Background schon vorher zu kennen.  Das Buch ist bislang nur auf Englisch erschienen und ich muss sagen, dass ich mich mit der Sprache echt schwergetan habe. Ich habe viele Begriffe nachschlagen müssen und konnte mich dadurch nicht vollends in die Geschichte fallen lassen. Die Reihe werde ich daher erst fortsetzen, wenn sie auf Deutsch übersetzt wurde. Mein Fazit: „To Bleed A Crystal Bloom“ ist eine märchenhafte, langsame, atmosphärisch dichte und düstere Fantasy mit einer feinfühlig und liebevoll ausgearbeiteten FMC. Das Buch liest sich wie die Einleitung zur eigentlichen Story, ist aber dennoch ein vielversprechender Auftakt – hoffentlich zukünftig dann auch auf Deutsch.

    Märchenhafte, düstere Fantasy in Slow-Motion

    Jan 30, 2026

  • pati_disney
    pati_disney

    13 Followers

    5.0

    Nachdem ich gelesen hab, es soll ein Rapunzel retelling sein, wurde ich sofort neugierig drauf! Ich find den ersten Teil auch echt gut gelungen..Orlaith und die Welt gefielen mir sehr gut, Orlaith ist super interessant.. bei Rhordyn bekomm ich das Gefühl nicht weg, dass wir mit ihm getamlint werden könnten ^^ macht das ganze auch spannend...

    Jan 14, 2026

  • liaslianya
    liaslianya

    102 Followers

    4.0

    Ich verstehe die schlechten Beurteilungen tatsächlich nicht. Oftmals wurden Dinge bemängelt, die sich im späteren Teil der Geschichte aufklären – hätte man aufmerksam gelesen, wäre das offensichtlich gewesen. Es scheint auch, dass einige Leserinnen und Leser nicht wirklich an das Genre Fantasy gewöhnt sind und daher Schwierigkeiten haben, sich in die Welt und die Erzählweise einzufinden. Das führt dann zu Missverständnissen oder Fehlinterpretationen, die in den negativen Bewertungen zum Ausdruck kommen. Ich finde, das ist schade, denn die Geschichte entfaltet sich wirklich erst im Laufe der Zeit und bietet viel Tiefe und Spannung, wenn man sich darauf einlässt.

    Sarah hat eine schaurig schöne Welt erschaffen, die den Leser in ihren Bann zieht. Die Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, jeder mit einem eigenen Hintergrund und einer einzigartigen Persönlichkeit, trägt wesentlich zur Faszination der Geschichte bei. Immer wieder wechselt die Perspektive, und dabei wird auch auf die Vergangenheit eingegangen. Diese geschickt eingestreuten Hinweise und Andeutungen auf verborgene Geheimnisse machen neugierig und lassen die Hoffnung auf eine spannende Weiterentwicklung der Geschichte aufkommen. Orlaith ist für mich noch etwas undurchsichtig. Sie ist tief traumatisiert und reagiert oft anders, als man es erwarten würde, was sie unvorhersehbar und interessant macht. Diese Unvorhersehbarkeit führt immer wieder zu überraschenden Wendungen, die die Spannung hochhalten. Im ersten Teil der Geschichte wird zum Glück auf das Klischee der übermächtigen weiblichen Hauptfigur verzichtet, die alles besser kann und brutal alle Hindernisse aus dem Weg räumt. Stattdessen erleben wir eine erfrischend andere Protagonistin, die sich nach und nach entwickelt. Es gibt bereits erste Andeutungen darauf, dass sie eine besondere Rolle spielen wird, was die Neugierde weiter steigert. Das Buch macht definitiv Lust auf mehr, nicht zuletzt wegen des angenehmen Schreibstils, der den Leser mühelos durch die Geschichte führt. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung und die Charaktere weiterentwickeln werden.

    Aug 16, 2024

3 of 13 reviews

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