8000 Arten, als Mutter zu versagen
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Description
Carolin Kebekus nimmt sich selbst, die Gesellschaft und alle Mütter und Väter aufs Korn, denn beim Kinderkriegen und Kinderhaben haben offenbar alle ungefragt ein Wörtchen mitzureden.
Bilder von bildhübschen neugeborenen Babys, die friedlich schlafen, von makellos schönen, entspannten Müttern direkt nach der Geburt, die liebevoll auf ihren Nachwuchs blicken, von stolzen Vätern, die Blumen und Schmuck bringen, als wären sie mindestens die Heiligen Drei Könige – diese Bilder treffen ziemlich ungebremst auf die Wirklichkeit: Blut, Schweiß, schlaflose Nächte und viel Aua. Dann hilft es sehr, die lustige Seite der vollgemachten Windel zu sehen.
Warum Schwangerschaft und Geburt immer noch mit vielen Tabus und falschen Annahmen behaftet sind, was einem als Schwangere und Mutter so alles passieren und entgegengeschleudert werden kann, was man so hört und liest und ungefragt gesagt bekommt, weil es tatsächlich alle besser wissen – das beschreibt dieses Buch mit einer gehörigen Portion Selbstironie und dennoch unbeirrbarem Blick.
Book Information
Author Description
Carolin Kebekus wurde 1980 in Bergisch Gladbach geboren. Sie ist die erfolgreichste Comedienne Deutschlands und wurde sechs Mal hintereinander mit dem »Deutschen Comedypreis« ausgezeichnet. Mit ihren Bühnenshows avancierte sie zu den größten Comedy-Acts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie hat mit der hochgelobten »Carolin Kebekus Show« ihre eigene Sendung im Ersten.
Posts
Unterhaltsam, auch wenn ich die witzigsten Stellen größtenteils schon kannte. Ich würde dieses Buch Frauen empfehlen, die entweder demnächst ihr erstes Kind bekommen oder es grade bekommen haben, ansonsten bietet das Buch nicht so viele neue Erkenntnisse zum Thema Mutterschaft, macht aber trotzdem Spaß😊
Ein humorvolles Buch mit einigen Augenzwinkern und Lachern. Carolin Kebekus beschreibt ihre Erfahrungen als Mutter- von Schwangerschaft über Geburt, Wochenbett und die erste Zeit danach. Sie schreibt über die vielen Erwartungen, die die Gesellschaft gegenüber Müttern hat. Ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Für mich hätte da noch mehr kommen können.
Ach ja, Mutter sein ist nicht einfach…
Sie hat ja so recht! Ich konnte mich in fast jedem Kapitel wiederfinden. Es lastet oft ein enormer Druck auf uns ‚jungen‘ Müttern – erst recht, wenn man vielleicht schon ein klein wenig älter ist. Anstatt uns für das zu feiern, was wir leisten, lassen wir uns durch unrealistische Erwartungen und unnötige Vergleiche verunsichern. Ich habe herzhaft gelacht, viel geschmunzelt und kann fast alles unterschreiben (bis auf die Sache mit den Popeln, das ist wohl doch eher euer Ding 😅). Ein Buch, das einfach gutgetan hat!

gewohnt unverblümt, offen und bildhaft schildert Carolin Kebekus ihre Erfahrungen mit dem Mutter-Dasein angefangen mit Schwangerschaft und Geburt. Sie nimmt durchaus Bezug auf gesellschaftliche Themen, bleibt aber eher bei der individuellen Geschichte. zwischen amüsant und irritierend war es unterhaltsam, nicht mehr, aber auch nicht weniger
Lustig und kurzweilig
Bewertung: Gut für Zwischendurch Carolin Kebekus schreibt angenehm, sehr humorvoll und ehrlich über Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Baby und zeigt auf, was für Erwartungen Mütter erfüllen sollen und macht deutlich, dass das so gar nicht geht. Von der Autorin selber wirklich toll gesprochen, hat mir das Hörbuch kurzweilige Hörstunden bereitet, vieles habe ich gefühlt, manches ist schon zu weit weg. Ich würde das Buch daher vor allem Müttern mit Baby empfehlen, da trifft es - glaube ich - noch besser die aktuellen Gefühle. Ich mochte ihr erstes Buch mehr - ich fand es tatsächlich großartig - und hatte mir hier auch mehr strukturelle Kritik erwartet und kam mit den vielen persönlichen Anekdoten nicht immer so gut klar (die Popel-Story fand ich jedoch sehr lustig).
#18
Carolin Kebekus ist eine meiner liebsten Komikerinnen. Hier schreibt sie sehr humorvoll, was man so als Mutter alles falsch machen kann in der Schwangerschaft, der Geburt , dem Wochenbett und der ersten Zeit mit dem Baby. Natürlich auch vieles mit einem Augenzwinkern. Ich hatte Glück Spaß beim lesen und musste oft lachen .
Selbstironie und Gesellschaftskritik verpackt in bester Unterhaltung 🤰
In „8000 Arten als Mutter zu versagen“ nimmt uns Carolin Kebekus mit auf eine äußerst unterhaltsame Reise durch ihre Schwangerschaft, die Geburt ihres Kindes und das Elternsein im Allgemeinen. Das tut sie mit soviel Witz und Selbstironie, das kein Auge trocken bleibt! Neben dem lachenden bleibt man aber auch mit einem weinenden Auge zurück, denn wie man es von der Autorin kennt, legt sie auch hier den Finger in die Wunde und hinterfragt kritisch die Erwartungshaltung der Gesellschaft, vor allem gegenüber Müttern. Ein Buch das uns alle angeht, ob nun Mutter oder nicht. Eine ganz besondere Empfehlung möchte ich für die Hörbuchfassung aussprechen: diese wird von Carolin Kebekus selbst vertont. Ein absolutes Hörspektakel!
Das Buch ist mir in den letzten Wochen oft über den Weg gelaufen. Gestern habe ich dann auch noch eine sehr positive Rezension gelesen. Und auch wenn ich nicht wirklich ein großer Fan von Carolin Kebekus bin, musste ich das Hörbuch gestern einfach sofort haben. Und was soll ich sagen? Zwischen Wäsche, Kochen und Heimtrainer flogen die drei Stunden nur so dahin. Gelesen wird von der Autorin selbst, was dem ganzen noch einmal ein wenig mehr Leben einhaucht und ich sie dann auch vor Augen hatte. Endlich mal ein Buch, das nicht alles, was mit der Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit mit einem Neugeborenen zusammenhängt, verharmlost oder beschönigt! Ich bin auch der Meinung, vor allem wir Frauen (nicht nur Mütter!) sollten viel ehrlicher miteinander umgehen und aufhören uns gegenseitig zu beschämen. Carolin Kebekus bricht noch dazu eine Lanze für alle Hebammen, was momentan absolut notwendig ist, wenn man mal an das "Hebammenhilfegesetz" denkt! Das alles wird mit sehr unterhaltsamen Anekdoten aus dem Alltag der Autorin garniert, so dass ich mich sofort abgeholt fühlte und öfter laut lachen musste. Von mit gibt es eine ganz klare Lese- und/oder Hörempfehlung!
8000 Arten als Mutter zu versagen.
Ein sehr gutes Buch. Hatte es an zwei Tagen durch. Die Art und Weise wie es geschrieben ist finde ich Mega. Das Buch hätte es nur 12 Jahre früher geben müssen als mein Baby noch ein Baby war. Man solle sich da echt denn Druck der Gesellschaft rausnehmen und einfach mal machen.

Witzig, ehrlich, auf den Punkt!
Carolin Kebekus unverblümt und direkt wie sie leibt und lebt. Mit viel Humor legt sie den Finger in die Wunde der ach so heilen Welt der Mutterschaft, die in der Realität schnell der Ernüchterung von wenig Schlaf/Übermüdung einerseits und viel Hunger und voll gemachten Windeln andererseits ( und vielem anderen) weicht – also so gar keine beige Fotoshooting – Idylle, zumal die Erwartungshaltung der Gesellschaft allgegenwärtig ist. Die Erkenntnis, dass fast nichts so läuft wie in Ratgebern empfohlen und von allwissenden Mitmenschen kommentiert, trifft den Nagel auf den Kopf. Allein schon die Beschreibung der To-do Listen: einfach genial, das habe ich gefühlt😅 Fazit: jeder weiß, wie eine gute Mutter zu sein hat, aber niemand hat je eine gesehen. Ganz sicher ein ermutigendes, aber ebenso witziges Buch für Mütter mit (kleineren) Kindern, das Druck aus dem Perfektions-Hamsterrad rausnimmt, aber auch für mich mit bereits erwachsenen Kindern herrlich zu lesen.
„Jeder erwartet die perfekte Mutter, aber niemand hat je eine gesehen“
Eine absolute Empfehlung für alle Mamis, die es irgendwie nicht schaffen dem gesellschaftlichen Bild der perfekten Mutter zu entsprechen! Ich habe das Buch in der Hörbuch Version gehört und es wirklich sehr geliebt. Carolin Kebekus bringt es so sehr auf den Punkt. Mit ner Menge Humor geht sie auf die schlimmsten und anstrengendsten Phasen des Mutter-werdens ein und hat mir damit gezeigt, dass alle irgendwie das Gleiche durch machen. Dass alle irgendwie einfach nur versuchen klar zu kommen und dass Instagram eine Plage ist!
Interessante und lustige Einblicke in das Leben der Autorin als neue Mutter, aber mehr auch nicht. Man darf wirklich keine tiefen Auseinandersetzungen mit der Mutterrolle erwarten. Das hab ich aber bei 192 Seiten im Druck auch nicht erwartet, also ist das ok. Sie erzählt von witzigen Anekdoten und einfach frei heraus, wie es ihr ergangen ist in Schwangerschaft, Geburt und allem was bisher danach passiert ist. Das Hörbuch war auch sehr gut von Carolin Kebekus selbst eingesprochen und so war es in etwa so, wie eine ihrer Shows zu hören und so ist dieses Buch glaube ich auch gemeint.
Kann man lesen, muss man aber nicht
Carolin Kebekus schafft es auch in ihrem Buch, genau das zu tun, wofür man sie kennt: Sie ist pointiert, direkt und vor allem lustig. Mehr als einmal habe ich wirklich laut gelacht – und das passiert mir bei Büchern nicht oft. Ihr Humor trifft, ihre Beobachtungen sind zugespitzt und oft erschreckend treffend. Gleichzeitig bleibt das Buch für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es ist spürbar als eine Art Hommage an das, was Frauen – und insbesondere Mütter – täglich leisten. Wichtige Themen wie gesellschaftliche Erwartungen, Mental Load oder strukturelle Ungleichheiten werden angeschnitten, aber eben nur angerissen. Wer sich hier tiefere Auseinandersetzung oder neue Perspektiven erhofft, wird eher enttäuscht. Vielleicht liegt meine eigene Distanz zum Buch auch daran, dass ich mich nicht mehr in der Lebensphase befinde, aus der heraus Kebekus schreibt. Sie beschreibt sehr stark ihre eigene Realität – die zudem nicht ganz frei von Privilegien ist. Und auch wenn sie selbst betont, dass jedes Kind und jede Familie anders ist, macht genau das den Zugang nicht unbedingt leichter. Elternschaft lässt sich schwer vergleichen, und genau darin liegt auch eine gewisse Grenze des Buches. Am Ende bleibt für mich ein unterhaltsames, stellenweise etwas witziges Buch, das wichtige Themen streift, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen.
"So alt schwanger zu werden, peinlich!" Nein, das ist nicht peinlich, sondern ein Wunder. Und jetzt knie nieder, denn ich habe einen Menschen gemacht. Ich bin Gott!"
- Hörbuchversion - Hat mir das Hörbuch gut gefallen, mein Lieber Scholli 😁 das war mein erstes Buch von Carolin Kebekus, obwohl ich sie so sehr feiere. Ich bin froh, dass ich es endlich getan habe 😊 Das Buch war wirklich lustig. Ich musste mehrmals im öffentlichen Raum laut auflachen 😂 außerdem ist es absolut auch interessant und unterhaltsam, wenn man keinen Kinderwunsch hegt. Denn das Buch ist kein Babyguide, sondern eine sozialkritische und feministische Kritik an dem Bild von Frauen, sowohl Nichtschwanger, als auch schwanger, sowohl mit Kinderwunsch, als auch ohne Kinderwunsch. Für mich hätte es inhaltlich tatsächlich noch einen Ticken tiefer gehen können, aber das ist meckern auf hohen Niveau von mir. Ich habe eine extrem gute Zeit gehabt mit dem Hörbuch, konnte laut lachen und habe zusätzlich noch neues gelernt und gute Ansätze gehört. Fazit: Ein super lustiges, feministisches Buch einer ex-schwangeren Carolin, das definitiv keine Kinder im Leben oder einen Wunsch für Kinder voraussetzt, um es zu mögen und sich darin wiederzufinden. Ich muss unbedingt bald ihr anderes Buch lesen 🤭❤️

Das Buch wirkt wie eine wilde Mischung aus Ideen, ohne echten roten Faden. Statt einer klaren Linie reiht sich ein Gedanke an den nächsten, ohne dass sich daraus wirklich etwas entwickelt. Besonders schade fand ich den fehlenden Humor: Der hat für mich diesmal überhaupt nicht funktioniert. Während das vorherige Buch der Autorin noch unglaublich witzig war, wirken die Witze hier eher bemüht (ein Beispiel: der Vorschlag, "Masturbieren" in "carolinieren" umzubenennen. Mehr cringe als clever). Dazu kommt, dass viele Themen nur oberflächlich angerissen werden. Es fehlt an Tiefe, an echten Beobachtungen oder neuen Perspektiven. Insgesamt bleibt das Buch dadurch leider langweilig.
schonungslos & ehrlich, frech & provokant – und dabei richtig lustig
Carolin Kebekus beschreibt in diesem Buch offen ihre Erfahrungen und Empfindungen – von der Schwangerschaft bis zum Mama-Sein. Dabei geht sie auch auf die vielen Kommentare, Beleidigungen und „gut gemeinten“ Ratschläge ein, die sie ungefragt von allen Seiten bekommt – im echten Leben genauso wie auf Social Media. Besonders gut fand ich, wie sie den Druck thematisiert, unter dem Mütter stehen, weil die Gesellschaft immer noch ein klares Bild davon hat, was eine „richtige Mutter“ sein soll – und wie sie diesen Erwartungen ganz deutlich die Meinung sagt. Außerdem werden wichtige Themen angesprochen wie Geburtsschmerz, Wochenbett, Vaterschaft, Hebammen, Stillen, Schlaf und die Selbstbestimmung der Frau. Carolin verbindet dabei persönliche Erfahrungen mit Fakten – und natürlich ihrem typischen Humor. Ich bin selbst Mama und konnte vieles sehr gut nachempfinden. Manche Dinge sehe ich zwar anders, aber insgesamt finde ich das Buch absolut lesenswert – wirklich für jeden. Ich glaube, es würde auch so manchem Mann guttun. - gelesen über eine Leseflat - - unbezahlte Rezension -
Offen und ehrlich
Carolin redet so schön offen und ehrlich über das Mama sein. Man merkt einfach, dass man mit vielen Gedanken nicht alleine ist und ich habe mich in vielen Sätzen tatsächlich selbst wieder erkannt. Und vor allem: dass man es eh nie jemanden Recht machen kann und Instagram ein furchtbar falsches Bild vermittelt, dass unrealistischen Druck ausübt.
Ich mag die direkte offene Art von Caro Kebekus. Ich mag ihren Humor und ihre Leidenschaft für Gerechtigkeit.
Ich bin zwar keine Mutter und habe auch so noch keine Vorstellung davon je Kinder zu haben. Aber dieses Buch hatte dennoch das gewisse Etwas. Es geht eben auch um diese Bubble aus Instagram und Co. mit denen man sich verrückt machen kann. Ich fand dieses Buch hatte ein klares und tolles Statement und zwar sich so anzunehmen wie man ist und sich nicht in jede Kleinigkeit reinreden zu lassen. Wir sind die beste Version unserer Selbst und sollten andere uns runter machen oder der Meinung sein, man müsse sich ändern und anpassen. Dann sollte man von diesen Menschen Abstand gewinnen.
Phänomenal und so wahr!!
Ein wunderbares Buch, das einen Tränen lachen lässt und zum Nachdenken anregt. Jede Mutter wird sich in der einen oder anderen Situation wiederfinden, und es ist doch ganz beruhigend, dass man mit diesen ganzen Erlebnissen nicht allein ist. Carolin Kebekus ist als Sprecherin phänomenal und bringt die Erzählungen so lebendig rüber, dass man sich gar nicht loseisen kann. Ich habe das Buch jedenfalls in fast einem Rutsch durchgehört! Absolute Empfehlung! 🥰
Perfekte Lektüre für‘s Wochenbett!
Kurzweilig! Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen weil es so unterhaltsam war. Es hat mich einige Male laut lachen lassen. Teilweise auch weil viele Dinge, die von Frauen erwartet werden, einfach so abstrus sind. Das wurde immer wieder schön auf den Punkt gebracht, auch wenn es nicht sonderlich tief ging (bei der Kürze des Buchs habe ich aber auch nicht mehr erwartet). Ich habe das Buch im Wochenbett gelesen und würde sagen dass das für mich der perfekte Zeitpunkt war. Das Buch hilft auch dabei sich in manchen Dingen verstandener und einfach auch nicht so alleine zu fühlen. Durch die Beispiele fühlt man sich auch etwas weniger schlecht; denn es stimmt aus meiner Sicht dass man bei so vielen Dingen in Bezug auf das Baby das Gefühl hat, was falsch/nicht genug zu machen. Klare Empfehlung also insbesondere für alle frischgebackenen Eltern! Meinem Partner, dem ich aus dem Buch vorgelesen habe, hat es auch sehr gut gefallen.
In “8000 Arten, als Mutter zu versagen” zielt Carolin Kebekus auf den gesellschaftlichen Druck, der auf Müttern aus diversen Richtungen lastet. Neben Kritikpunkten am Patriarchat (Stichwort Körperliche Selbstbestimmung, Male Gaze, Erwartungen an Frauen im Allgemeinen und Mütter im Speziellen) geht sie auf humorvolle Weise auf unterschätzte Aspekte des Lebens mit einem Baby ein; jede*r hat sich hier sicher auf die ein oder andere Weise schon mal wieder gefunden. Ihre Kritik an bestimmten Erziehungsformen fand ich dann allerdings zu undifferenziert und die Witze darüber zu platt und einige Kapitel (z.B. Popel) einfach nur eklig und nicht lustig. Insgesamt ist das Hörbuch durch den Vortrag der Autorin selbst in ihrem gewohnten Comedystil mit ernsten Einschlägen gehalten und bietet kurzweilige Unterhaltung mit vielen “genauso isses!”-Momenten und macht Spaß, wenn man die etwas derbere Art der Comedienne mag. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
In einem Rutsch durchgelesen und öfter laut gelacht und wer Carolin Kebekus kennt, der hört sie förmlich beim Lesen. Mit vielen persönlichen Anekdoten für den Witz und einigen Seitenhieben in Richtung verdammte patriarchale, kinderfeindliche Gesellschaft. Bekommt eine sehr liebe Mama von mir geschenkt, als Erinnerung, dass sie alles super macht.
Kebekus verarbeitet hier mit Witz ihre Schwangerschaft und das erste Jahr mit Baby. Nix absolut neues, aber perfekt für Jung-Muttis.
Der Titel dieses Buches sagt ja alles und die Grundbotschaft ist klar: Mütter müssen nicht perfekt sein und alles schaffen, auch wenn die Gesellschaft, dass oft suggeriert. Warum erklärt hier Carolin Kebekus, die in dem Buch ihre Schwangerschaft und das erste Jahr mit Baby hier Revue passieren lässt. Dabei spart sie kein Thema aus und ist relativ offen mit ihren Fehlern und auch Zusammenbrüchen. Und sie macht deutlich, dass egal was man macht, irgendjemand hat immer was zu meckern. Das soll man sich aber nicht zu Herzen nehmen und auch sich nicht von der Insta-Bubble irreführen lassen. Klar, dass Thema ist nichts neues und in der einen oder anderen Weise auch schon erzählt. Und einige Passagen kannte ich auch bereits aus ihrer Fernsehsendung. Aber das Buch ist kurzweilig und sicher auch super für frischgebackene Eltern als Geschenk geeignet. Gerade wegen der kurzen Kapitel, die man doch zwischen wickeln, füttern und schunkeln mal ab und zu lesen könnte. Mein Fazit: Ein witziges Buch, mit einer wichtigen Botschaft, dass man schnell wegsnacken kann.

In einem Rutsch durchgehört! Tolles, unterhaltsames und vorallem aber auch informatives Buch! Es bringt die Schwierigkeiten, die man als werdene Mama hat, lustig „zensiert“ sehr nahe. Allen voran hat mir der vertretene Feminismus gefallen, der sehr passend und nicht zu wenig erwähnt wurde. Gerade bei diesem Thema auch enorm wichtig. Ich habe Tränen gelacht, mich als Frau verstanden gefühlt und nochmal einiges an Verständnis für das Muttersein dazu gewonnen. Danke!
Als großer Fan von Carolin Kebekus musste ich dieses Buch natürlich unbedingt lesen. Und wie immer schaffte es diese, einen Nerv bei mir zu treffen. Mit ihrem spitzfindigem Humor macht sie in diesem Buch auf Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam und kritisiert die Erwartungshaltung an Müttern, zu der jeder meint ein Recht zu haben, weil man selbst Mutter ist, eine kennt oder eine hat. Dabei dringt ihr Sarkasmus und ihre spöttische Art auf diese Idealbilder zu reagieren, natürlich durch jede Zeile. Unterhaltsame und humorvolle Gesellschaftskritik!
Zwischen Mama-Sein, Erwartungen und gesellschaftlichem Druck
Carolin Kebekus spricht über die täglichen struggle im Mama-Alltag und bringt vieles genau auf den Punkt, wie das ständig schlechte Gewissen, wenn man Job, Kind und die eigenen Erwartungen unter einen Hut bringen will - da hab ich mich oft wiedererkannt. Als Hörbuch besonders stark, weil Carolin Kebekus selbst liest. Einfach herrlich ehrlich und sehr unterhaltsam. Ich musste wirklich oft lachen und habe es sehr gerne gehört. Eine klare Hör-Empfehlung.
Unfassbar gut, gerne mehr davon😍
~Carolin Kebekus hat es geschafft, ungeschönt und ehrlich über das Muttersein zu schreiben. Humorvoll erzählt sie in kurzen Kapiteln von ihren Erfahrungen mit Baby. Dabei handelt es sich aber nicht "nur" um eine lustige Erzählung, sondern sie weist gezielt auf Probleme in der Gesellschaft hin. Hürden, die Müttern gestellt werden und zeigt, was für einen krassen Job sie machen. Obwohl ich keine Mutter bin, habe ich mich super unterhalten gefühlt und würde dieses Buch wirklich jeder Person empfehlen😍~ Follow me for more content on Instagram: @anna_amalia_reads 🤍
Carolin Kebekus erzählt, wie es ihr in Schwangerschaft und mit dem Neugeborenen ergangen ist. Was sie als Schwangere und Mutter gelernt hat (und wie sie sich das vorher gedacht hatte), aber auch, was die Gesellschaft von (werdenden) Müttern erwartet. Das Buch ist amüsant, ich hatte die Stimme von Carolin Kebekus beim Lesen immer im Ohr, aber zwei Dinge haben mich dann doch gestört: Zum einen sind in dem Buch auch viele „alte Bekannte“ an Sprüchen, zum anderen wird manches auch ein bisschen sehr ausgewalzt. Natürlich kann man sich in manches auch reinsteigern, ich fand es nur stellenweise ein bisschen anstrengend. Insgesamt aber amüsant und kurzweilig.
Humorvoll und Gesellschaftskritisch
Seit Jahren bin ich ein riesengroßer Fan von Carolin Kebekus. Insbesondere ihr Humor sowie ihre Fähigkeit, gesellschaftlich relevante Themen in ihre Bühnenformate zu integrieren, zeichnen ihr Schaffen aus. Das vorliegende Buch erschien für mich zu einem Zeitpunkt, an dem die behandelten Fragestellungen besondere Relevanz entfalten. Es thematisiert vielfältige strukturelle und gesellschaftliche Faktoren, die Frauen in einer nach wie vor männlich dominierten Gesellschaft benachteiligen. Kebekus problematisiert unter anderem das Ideal des Perfektionismus, das sich als unerreichbare Utopie erweist, sowie die Rolle sozialer Medien, die häufig verzerrte Realitätsbilder erzeugen und erheblichen normativen Druck auf Frauen – unabhängig von einem bestehenden oder nicht bestehenden Kinderwunsch – ausüben. Darüber hinaus arbeitet sie heraus, inwiefern persistierende, überholte Rollenmuster innerhalb der Geschlechterverhältnisse dazu beitragen, dass Frauen auch in modernen Gesellschaften weiterhin struktureller Benachteiligung und Diskriminierung ausgesetzt sind. Besonders hervorzuheben ist die Wertschätzung, die die Autorin medizinischem Fachpersonal, insbesondere Ärztinnen, Ärzten sowie Hebammen, entgegenbringt. Durch ihre öffentliche Reichweite verleiht sie diesen Berufsgruppen eine Stimme, was vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesetzlicher Entwicklungen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung ist. 👉 Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die einen individuellen, subjektiv geprägten Einblick in gesellschaftliche Realitäten gewinnen möchten und darin gegebenenfalls Anknüpfungspunkte zur eigenen Lebenswirklichkeit finden.
Humorvoll, ehrlich und gesellschaftskritisch
Kebekus beleuchtet in ihrem Buch den Wahnsinn des Mutterseins, die Wichtigkeit von Hebammen und die Hürden, die übergriffige Kommentare von außen mit sich bringen. Ihre Botschaft an alle Mütter: Entspannt euch, nehmt den Alltag mit Humor und traut euch zur Lücke. Mit viel Witz und Verständnis für den mütterlichen Wahnsinn beschreibt das Buch Szenen, die aus meinem eigenen Alltag stammen könnten (obwohl mein Sohn bereits zur Schule geht). Ja, man braucht Nerven wie Drahtseile, aber das Buch erinnert auch daran, warum Mutter zu sein der wunderbarste „Job“ ist, den man sich vorstellen kann. Grundsätzlich ein sehr unterhaltsames (Hör-)Buch. Carolin Kebekus' freche Art ist gewohnt charmant, auch wenn manches übers Ziel hinausgeschossen ist. Die lebhafte Lesung ist Geschmackssache – für mich war sie an manchen Stellen etwas zu stark inszeniert. Insgesamt dennoch eine kurzweilige Unterhaltung.

Ich fand’s geil! Es sind sehr persönliche Erfahrungen als (werdende) Mutter. Manches davon hat mir Angst gemacht 😅 Manche Witze fand ich mega lustig, manche übertrieben. Sie hat auch ein paar Stellen aus der Bibel eingebaut und anders interpretiert als die katholische Kirche 👍🏻 Alles in allem hat’s Mega Spaß gemacht!
Unterhaltsam und humorvoll
„8000 Arten als Mutter zu versagen“ ist der neue Roman von Comedian Carolin Kebekus. Dabei nimmt sie sich selbst, die Gesellschaft und alle Mütter und Väter aufs Korn, denn beim Kinderkriegen haben offenbar alle ungefragt ein Wörtchen mitzureden. Mit einer großen Portion Selbstironie und viel Humor gibt uns Carolin einen Einblick in das Leben als frischgebackene Mutter. Es war sehr unterhaltsam und ich musste öfters lachen, ich mag sie eh als Comedian und war auch schon bei ein paar ihrer Shows. Der Schreibstil ist flüssig und locker, natürlich sollte man nicht alles zu ernst nehmen, aber mir hat das Buch eine schöne und kurzweilige Lesezeit beschert. Es ist für jeden geeignet, der gerne humorvolle Bücher liest und nicht viel Wert auf die Meinungen anderer legt.

„8000 Arten, als Mutter zu versagen“ von Carolin Kebekus hat mich zum Lachen, Mitfühlen und teilweise auch Weinen gebracht. Vor knapp 8 Wochen wurde ich zum zweiten Mal Mama. Und diese Anfangszeit war anders als beim ersten Mal. Ich habe mich wirklich auf das Buch von Kebekus gefreut, da ich ihre Art, ihren Humor mag und ihre Interviews gerade zu ihrem zweiten Buch mich sehr angesprochen haben. Ja, ich habe ihr neues Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen, verschlungen trifft es vielleicht besser. In sehr vielen Punkten konnte ich mitfühlen, in noch mehr habe ich zustimmend nicken müssen. Für mich persönlich ist das ein Buch, welches mensch gelesen haben sollte. Und besonders für werdende oder auch gerade frisch gewordene Mütter eine Idee als (Weihnachts-)Geschenk. Buchdetails: erschienen am 06.11.2025 im KiWi-Verlag • 192 Seiten • gelesen als Hardcover (22,00€) [Werbung - Rezensionsexemplar]

für zwischendurch 😊
Ich habe ein Hörbuch für zwischen durch gesucht und da ich Carolin Kebekus sehr witzig finde, habe ich das gehört. Es war ein ganz gutes Hörbuch. Viele wichtige Aussagen, die Carolin auch nicht verschönigt. Ich mag auch sehr, den Blick den sie auf gewisse Themen hat (möchte nicht Spoilern :)). Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen 🤷🏽♀️
Als Neu-Mami sehr empfehlenswert
Habe mich in vielen Punkten wiedergefunden. Gesehen und verstanden gefühlt. Auf lustige Art erhält man Einblicke in Carolines Schwanger- und Mutterschaft sowie in die Welt von allen Müttern da draußen und wie sehr die Gesellschaft oft alles besser weiß. Das Stillen in der Öffentlichkeit prinzipiell viel zu sexuell ist, ist ja eh klar. 🥲 Feministisch, stark und witzig. Hat mir als Hörbuch Spaß gemacht.
Mit ihrer gewohnten rotzigen, direkten und Schonungslosen Art widmet sich Kebekus dem Thema Mutterschaft am eigenen Beispiel. Deutlich macht sie wie übergriffig und fremdbestimmt dieses sensible Thema im allgemeinen Bewusstsein behandelt wird. Sie beschreibt ihre Schwangerschaft, Entbindung und erste Zeit mit dem Kind mit viel Witz. Dabei nimmt sie immerwieder Bezug auf die Rolle der Frau. Gelungen.
So so lustig und so aus dem Leben gegriffen!
Super unterhaltsame Sicht auf das Leben einer frischgebackenen Mama. Ich habe mich in Vielem wiedergefunden und musste nicht nur einmal laut lachen (ungünstig, wenn man gerade mit Kinderwagen spazieren geht). Einzig die Stelle über das Popeln hat mich vor Ekel innerlich zusammenschrumpeln lassen 🤢😂
Description
Carolin Kebekus nimmt sich selbst, die Gesellschaft und alle Mütter und Väter aufs Korn, denn beim Kinderkriegen und Kinderhaben haben offenbar alle ungefragt ein Wörtchen mitzureden.
Bilder von bildhübschen neugeborenen Babys, die friedlich schlafen, von makellos schönen, entspannten Müttern direkt nach der Geburt, die liebevoll auf ihren Nachwuchs blicken, von stolzen Vätern, die Blumen und Schmuck bringen, als wären sie mindestens die Heiligen Drei Könige – diese Bilder treffen ziemlich ungebremst auf die Wirklichkeit: Blut, Schweiß, schlaflose Nächte und viel Aua. Dann hilft es sehr, die lustige Seite der vollgemachten Windel zu sehen.
Warum Schwangerschaft und Geburt immer noch mit vielen Tabus und falschen Annahmen behaftet sind, was einem als Schwangere und Mutter so alles passieren und entgegengeschleudert werden kann, was man so hört und liest und ungefragt gesagt bekommt, weil es tatsächlich alle besser wissen – das beschreibt dieses Buch mit einer gehörigen Portion Selbstironie und dennoch unbeirrbarem Blick.
Book Information
Author Description
Carolin Kebekus wurde 1980 in Bergisch Gladbach geboren. Sie ist die erfolgreichste Comedienne Deutschlands und wurde sechs Mal hintereinander mit dem »Deutschen Comedypreis« ausgezeichnet. Mit ihren Bühnenshows avancierte sie zu den größten Comedy-Acts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie hat mit der hochgelobten »Carolin Kebekus Show« ihre eigene Sendung im Ersten.
Posts
Unterhaltsam, auch wenn ich die witzigsten Stellen größtenteils schon kannte. Ich würde dieses Buch Frauen empfehlen, die entweder demnächst ihr erstes Kind bekommen oder es grade bekommen haben, ansonsten bietet das Buch nicht so viele neue Erkenntnisse zum Thema Mutterschaft, macht aber trotzdem Spaß😊
Ein humorvolles Buch mit einigen Augenzwinkern und Lachern. Carolin Kebekus beschreibt ihre Erfahrungen als Mutter- von Schwangerschaft über Geburt, Wochenbett und die erste Zeit danach. Sie schreibt über die vielen Erwartungen, die die Gesellschaft gegenüber Müttern hat. Ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Für mich hätte da noch mehr kommen können.
Ach ja, Mutter sein ist nicht einfach…
Sie hat ja so recht! Ich konnte mich in fast jedem Kapitel wiederfinden. Es lastet oft ein enormer Druck auf uns ‚jungen‘ Müttern – erst recht, wenn man vielleicht schon ein klein wenig älter ist. Anstatt uns für das zu feiern, was wir leisten, lassen wir uns durch unrealistische Erwartungen und unnötige Vergleiche verunsichern. Ich habe herzhaft gelacht, viel geschmunzelt und kann fast alles unterschreiben (bis auf die Sache mit den Popeln, das ist wohl doch eher euer Ding 😅). Ein Buch, das einfach gutgetan hat!

gewohnt unverblümt, offen und bildhaft schildert Carolin Kebekus ihre Erfahrungen mit dem Mutter-Dasein angefangen mit Schwangerschaft und Geburt. Sie nimmt durchaus Bezug auf gesellschaftliche Themen, bleibt aber eher bei der individuellen Geschichte. zwischen amüsant und irritierend war es unterhaltsam, nicht mehr, aber auch nicht weniger
Lustig und kurzweilig
Bewertung: Gut für Zwischendurch Carolin Kebekus schreibt angenehm, sehr humorvoll und ehrlich über Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Baby und zeigt auf, was für Erwartungen Mütter erfüllen sollen und macht deutlich, dass das so gar nicht geht. Von der Autorin selber wirklich toll gesprochen, hat mir das Hörbuch kurzweilige Hörstunden bereitet, vieles habe ich gefühlt, manches ist schon zu weit weg. Ich würde das Buch daher vor allem Müttern mit Baby empfehlen, da trifft es - glaube ich - noch besser die aktuellen Gefühle. Ich mochte ihr erstes Buch mehr - ich fand es tatsächlich großartig - und hatte mir hier auch mehr strukturelle Kritik erwartet und kam mit den vielen persönlichen Anekdoten nicht immer so gut klar (die Popel-Story fand ich jedoch sehr lustig).
#18
Carolin Kebekus ist eine meiner liebsten Komikerinnen. Hier schreibt sie sehr humorvoll, was man so als Mutter alles falsch machen kann in der Schwangerschaft, der Geburt , dem Wochenbett und der ersten Zeit mit dem Baby. Natürlich auch vieles mit einem Augenzwinkern. Ich hatte Glück Spaß beim lesen und musste oft lachen .
Selbstironie und Gesellschaftskritik verpackt in bester Unterhaltung 🤰
In „8000 Arten als Mutter zu versagen“ nimmt uns Carolin Kebekus mit auf eine äußerst unterhaltsame Reise durch ihre Schwangerschaft, die Geburt ihres Kindes und das Elternsein im Allgemeinen. Das tut sie mit soviel Witz und Selbstironie, das kein Auge trocken bleibt! Neben dem lachenden bleibt man aber auch mit einem weinenden Auge zurück, denn wie man es von der Autorin kennt, legt sie auch hier den Finger in die Wunde und hinterfragt kritisch die Erwartungshaltung der Gesellschaft, vor allem gegenüber Müttern. Ein Buch das uns alle angeht, ob nun Mutter oder nicht. Eine ganz besondere Empfehlung möchte ich für die Hörbuchfassung aussprechen: diese wird von Carolin Kebekus selbst vertont. Ein absolutes Hörspektakel!
Das Buch ist mir in den letzten Wochen oft über den Weg gelaufen. Gestern habe ich dann auch noch eine sehr positive Rezension gelesen. Und auch wenn ich nicht wirklich ein großer Fan von Carolin Kebekus bin, musste ich das Hörbuch gestern einfach sofort haben. Und was soll ich sagen? Zwischen Wäsche, Kochen und Heimtrainer flogen die drei Stunden nur so dahin. Gelesen wird von der Autorin selbst, was dem ganzen noch einmal ein wenig mehr Leben einhaucht und ich sie dann auch vor Augen hatte. Endlich mal ein Buch, das nicht alles, was mit der Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit mit einem Neugeborenen zusammenhängt, verharmlost oder beschönigt! Ich bin auch der Meinung, vor allem wir Frauen (nicht nur Mütter!) sollten viel ehrlicher miteinander umgehen und aufhören uns gegenseitig zu beschämen. Carolin Kebekus bricht noch dazu eine Lanze für alle Hebammen, was momentan absolut notwendig ist, wenn man mal an das "Hebammenhilfegesetz" denkt! Das alles wird mit sehr unterhaltsamen Anekdoten aus dem Alltag der Autorin garniert, so dass ich mich sofort abgeholt fühlte und öfter laut lachen musste. Von mit gibt es eine ganz klare Lese- und/oder Hörempfehlung!
8000 Arten als Mutter zu versagen.
Ein sehr gutes Buch. Hatte es an zwei Tagen durch. Die Art und Weise wie es geschrieben ist finde ich Mega. Das Buch hätte es nur 12 Jahre früher geben müssen als mein Baby noch ein Baby war. Man solle sich da echt denn Druck der Gesellschaft rausnehmen und einfach mal machen.

Witzig, ehrlich, auf den Punkt!
Carolin Kebekus unverblümt und direkt wie sie leibt und lebt. Mit viel Humor legt sie den Finger in die Wunde der ach so heilen Welt der Mutterschaft, die in der Realität schnell der Ernüchterung von wenig Schlaf/Übermüdung einerseits und viel Hunger und voll gemachten Windeln andererseits ( und vielem anderen) weicht – also so gar keine beige Fotoshooting – Idylle, zumal die Erwartungshaltung der Gesellschaft allgegenwärtig ist. Die Erkenntnis, dass fast nichts so läuft wie in Ratgebern empfohlen und von allwissenden Mitmenschen kommentiert, trifft den Nagel auf den Kopf. Allein schon die Beschreibung der To-do Listen: einfach genial, das habe ich gefühlt😅 Fazit: jeder weiß, wie eine gute Mutter zu sein hat, aber niemand hat je eine gesehen. Ganz sicher ein ermutigendes, aber ebenso witziges Buch für Mütter mit (kleineren) Kindern, das Druck aus dem Perfektions-Hamsterrad rausnimmt, aber auch für mich mit bereits erwachsenen Kindern herrlich zu lesen.
„Jeder erwartet die perfekte Mutter, aber niemand hat je eine gesehen“
Eine absolute Empfehlung für alle Mamis, die es irgendwie nicht schaffen dem gesellschaftlichen Bild der perfekten Mutter zu entsprechen! Ich habe das Buch in der Hörbuch Version gehört und es wirklich sehr geliebt. Carolin Kebekus bringt es so sehr auf den Punkt. Mit ner Menge Humor geht sie auf die schlimmsten und anstrengendsten Phasen des Mutter-werdens ein und hat mir damit gezeigt, dass alle irgendwie das Gleiche durch machen. Dass alle irgendwie einfach nur versuchen klar zu kommen und dass Instagram eine Plage ist!
Interessante und lustige Einblicke in das Leben der Autorin als neue Mutter, aber mehr auch nicht. Man darf wirklich keine tiefen Auseinandersetzungen mit der Mutterrolle erwarten. Das hab ich aber bei 192 Seiten im Druck auch nicht erwartet, also ist das ok. Sie erzählt von witzigen Anekdoten und einfach frei heraus, wie es ihr ergangen ist in Schwangerschaft, Geburt und allem was bisher danach passiert ist. Das Hörbuch war auch sehr gut von Carolin Kebekus selbst eingesprochen und so war es in etwa so, wie eine ihrer Shows zu hören und so ist dieses Buch glaube ich auch gemeint.
Kann man lesen, muss man aber nicht
Carolin Kebekus schafft es auch in ihrem Buch, genau das zu tun, wofür man sie kennt: Sie ist pointiert, direkt und vor allem lustig. Mehr als einmal habe ich wirklich laut gelacht – und das passiert mir bei Büchern nicht oft. Ihr Humor trifft, ihre Beobachtungen sind zugespitzt und oft erschreckend treffend. Gleichzeitig bleibt das Buch für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es ist spürbar als eine Art Hommage an das, was Frauen – und insbesondere Mütter – täglich leisten. Wichtige Themen wie gesellschaftliche Erwartungen, Mental Load oder strukturelle Ungleichheiten werden angeschnitten, aber eben nur angerissen. Wer sich hier tiefere Auseinandersetzung oder neue Perspektiven erhofft, wird eher enttäuscht. Vielleicht liegt meine eigene Distanz zum Buch auch daran, dass ich mich nicht mehr in der Lebensphase befinde, aus der heraus Kebekus schreibt. Sie beschreibt sehr stark ihre eigene Realität – die zudem nicht ganz frei von Privilegien ist. Und auch wenn sie selbst betont, dass jedes Kind und jede Familie anders ist, macht genau das den Zugang nicht unbedingt leichter. Elternschaft lässt sich schwer vergleichen, und genau darin liegt auch eine gewisse Grenze des Buches. Am Ende bleibt für mich ein unterhaltsames, stellenweise etwas witziges Buch, das wichtige Themen streift, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen.
"So alt schwanger zu werden, peinlich!" Nein, das ist nicht peinlich, sondern ein Wunder. Und jetzt knie nieder, denn ich habe einen Menschen gemacht. Ich bin Gott!"
- Hörbuchversion - Hat mir das Hörbuch gut gefallen, mein Lieber Scholli 😁 das war mein erstes Buch von Carolin Kebekus, obwohl ich sie so sehr feiere. Ich bin froh, dass ich es endlich getan habe 😊 Das Buch war wirklich lustig. Ich musste mehrmals im öffentlichen Raum laut auflachen 😂 außerdem ist es absolut auch interessant und unterhaltsam, wenn man keinen Kinderwunsch hegt. Denn das Buch ist kein Babyguide, sondern eine sozialkritische und feministische Kritik an dem Bild von Frauen, sowohl Nichtschwanger, als auch schwanger, sowohl mit Kinderwunsch, als auch ohne Kinderwunsch. Für mich hätte es inhaltlich tatsächlich noch einen Ticken tiefer gehen können, aber das ist meckern auf hohen Niveau von mir. Ich habe eine extrem gute Zeit gehabt mit dem Hörbuch, konnte laut lachen und habe zusätzlich noch neues gelernt und gute Ansätze gehört. Fazit: Ein super lustiges, feministisches Buch einer ex-schwangeren Carolin, das definitiv keine Kinder im Leben oder einen Wunsch für Kinder voraussetzt, um es zu mögen und sich darin wiederzufinden. Ich muss unbedingt bald ihr anderes Buch lesen 🤭❤️

Das Buch wirkt wie eine wilde Mischung aus Ideen, ohne echten roten Faden. Statt einer klaren Linie reiht sich ein Gedanke an den nächsten, ohne dass sich daraus wirklich etwas entwickelt. Besonders schade fand ich den fehlenden Humor: Der hat für mich diesmal überhaupt nicht funktioniert. Während das vorherige Buch der Autorin noch unglaublich witzig war, wirken die Witze hier eher bemüht (ein Beispiel: der Vorschlag, "Masturbieren" in "carolinieren" umzubenennen. Mehr cringe als clever). Dazu kommt, dass viele Themen nur oberflächlich angerissen werden. Es fehlt an Tiefe, an echten Beobachtungen oder neuen Perspektiven. Insgesamt bleibt das Buch dadurch leider langweilig.
schonungslos & ehrlich, frech & provokant – und dabei richtig lustig
Carolin Kebekus beschreibt in diesem Buch offen ihre Erfahrungen und Empfindungen – von der Schwangerschaft bis zum Mama-Sein. Dabei geht sie auch auf die vielen Kommentare, Beleidigungen und „gut gemeinten“ Ratschläge ein, die sie ungefragt von allen Seiten bekommt – im echten Leben genauso wie auf Social Media. Besonders gut fand ich, wie sie den Druck thematisiert, unter dem Mütter stehen, weil die Gesellschaft immer noch ein klares Bild davon hat, was eine „richtige Mutter“ sein soll – und wie sie diesen Erwartungen ganz deutlich die Meinung sagt. Außerdem werden wichtige Themen angesprochen wie Geburtsschmerz, Wochenbett, Vaterschaft, Hebammen, Stillen, Schlaf und die Selbstbestimmung der Frau. Carolin verbindet dabei persönliche Erfahrungen mit Fakten – und natürlich ihrem typischen Humor. Ich bin selbst Mama und konnte vieles sehr gut nachempfinden. Manche Dinge sehe ich zwar anders, aber insgesamt finde ich das Buch absolut lesenswert – wirklich für jeden. Ich glaube, es würde auch so manchem Mann guttun. - gelesen über eine Leseflat - - unbezahlte Rezension -
Offen und ehrlich
Carolin redet so schön offen und ehrlich über das Mama sein. Man merkt einfach, dass man mit vielen Gedanken nicht alleine ist und ich habe mich in vielen Sätzen tatsächlich selbst wieder erkannt. Und vor allem: dass man es eh nie jemanden Recht machen kann und Instagram ein furchtbar falsches Bild vermittelt, dass unrealistischen Druck ausübt.
Ich mag die direkte offene Art von Caro Kebekus. Ich mag ihren Humor und ihre Leidenschaft für Gerechtigkeit.
Ich bin zwar keine Mutter und habe auch so noch keine Vorstellung davon je Kinder zu haben. Aber dieses Buch hatte dennoch das gewisse Etwas. Es geht eben auch um diese Bubble aus Instagram und Co. mit denen man sich verrückt machen kann. Ich fand dieses Buch hatte ein klares und tolles Statement und zwar sich so anzunehmen wie man ist und sich nicht in jede Kleinigkeit reinreden zu lassen. Wir sind die beste Version unserer Selbst und sollten andere uns runter machen oder der Meinung sein, man müsse sich ändern und anpassen. Dann sollte man von diesen Menschen Abstand gewinnen.
Phänomenal und so wahr!!
Ein wunderbares Buch, das einen Tränen lachen lässt und zum Nachdenken anregt. Jede Mutter wird sich in der einen oder anderen Situation wiederfinden, und es ist doch ganz beruhigend, dass man mit diesen ganzen Erlebnissen nicht allein ist. Carolin Kebekus ist als Sprecherin phänomenal und bringt die Erzählungen so lebendig rüber, dass man sich gar nicht loseisen kann. Ich habe das Buch jedenfalls in fast einem Rutsch durchgehört! Absolute Empfehlung! 🥰
Perfekte Lektüre für‘s Wochenbett!
Kurzweilig! Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen weil es so unterhaltsam war. Es hat mich einige Male laut lachen lassen. Teilweise auch weil viele Dinge, die von Frauen erwartet werden, einfach so abstrus sind. Das wurde immer wieder schön auf den Punkt gebracht, auch wenn es nicht sonderlich tief ging (bei der Kürze des Buchs habe ich aber auch nicht mehr erwartet). Ich habe das Buch im Wochenbett gelesen und würde sagen dass das für mich der perfekte Zeitpunkt war. Das Buch hilft auch dabei sich in manchen Dingen verstandener und einfach auch nicht so alleine zu fühlen. Durch die Beispiele fühlt man sich auch etwas weniger schlecht; denn es stimmt aus meiner Sicht dass man bei so vielen Dingen in Bezug auf das Baby das Gefühl hat, was falsch/nicht genug zu machen. Klare Empfehlung also insbesondere für alle frischgebackenen Eltern! Meinem Partner, dem ich aus dem Buch vorgelesen habe, hat es auch sehr gut gefallen.
In “8000 Arten, als Mutter zu versagen” zielt Carolin Kebekus auf den gesellschaftlichen Druck, der auf Müttern aus diversen Richtungen lastet. Neben Kritikpunkten am Patriarchat (Stichwort Körperliche Selbstbestimmung, Male Gaze, Erwartungen an Frauen im Allgemeinen und Mütter im Speziellen) geht sie auf humorvolle Weise auf unterschätzte Aspekte des Lebens mit einem Baby ein; jede*r hat sich hier sicher auf die ein oder andere Weise schon mal wieder gefunden. Ihre Kritik an bestimmten Erziehungsformen fand ich dann allerdings zu undifferenziert und die Witze darüber zu platt und einige Kapitel (z.B. Popel) einfach nur eklig und nicht lustig. Insgesamt ist das Hörbuch durch den Vortrag der Autorin selbst in ihrem gewohnten Comedystil mit ernsten Einschlägen gehalten und bietet kurzweilige Unterhaltung mit vielen “genauso isses!”-Momenten und macht Spaß, wenn man die etwas derbere Art der Comedienne mag. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
In einem Rutsch durchgelesen und öfter laut gelacht und wer Carolin Kebekus kennt, der hört sie förmlich beim Lesen. Mit vielen persönlichen Anekdoten für den Witz und einigen Seitenhieben in Richtung verdammte patriarchale, kinderfeindliche Gesellschaft. Bekommt eine sehr liebe Mama von mir geschenkt, als Erinnerung, dass sie alles super macht.
Kebekus verarbeitet hier mit Witz ihre Schwangerschaft und das erste Jahr mit Baby. Nix absolut neues, aber perfekt für Jung-Muttis.
Der Titel dieses Buches sagt ja alles und die Grundbotschaft ist klar: Mütter müssen nicht perfekt sein und alles schaffen, auch wenn die Gesellschaft, dass oft suggeriert. Warum erklärt hier Carolin Kebekus, die in dem Buch ihre Schwangerschaft und das erste Jahr mit Baby hier Revue passieren lässt. Dabei spart sie kein Thema aus und ist relativ offen mit ihren Fehlern und auch Zusammenbrüchen. Und sie macht deutlich, dass egal was man macht, irgendjemand hat immer was zu meckern. Das soll man sich aber nicht zu Herzen nehmen und auch sich nicht von der Insta-Bubble irreführen lassen. Klar, dass Thema ist nichts neues und in der einen oder anderen Weise auch schon erzählt. Und einige Passagen kannte ich auch bereits aus ihrer Fernsehsendung. Aber das Buch ist kurzweilig und sicher auch super für frischgebackene Eltern als Geschenk geeignet. Gerade wegen der kurzen Kapitel, die man doch zwischen wickeln, füttern und schunkeln mal ab und zu lesen könnte. Mein Fazit: Ein witziges Buch, mit einer wichtigen Botschaft, dass man schnell wegsnacken kann.

In einem Rutsch durchgehört! Tolles, unterhaltsames und vorallem aber auch informatives Buch! Es bringt die Schwierigkeiten, die man als werdene Mama hat, lustig „zensiert“ sehr nahe. Allen voran hat mir der vertretene Feminismus gefallen, der sehr passend und nicht zu wenig erwähnt wurde. Gerade bei diesem Thema auch enorm wichtig. Ich habe Tränen gelacht, mich als Frau verstanden gefühlt und nochmal einiges an Verständnis für das Muttersein dazu gewonnen. Danke!
Als großer Fan von Carolin Kebekus musste ich dieses Buch natürlich unbedingt lesen. Und wie immer schaffte es diese, einen Nerv bei mir zu treffen. Mit ihrem spitzfindigem Humor macht sie in diesem Buch auf Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam und kritisiert die Erwartungshaltung an Müttern, zu der jeder meint ein Recht zu haben, weil man selbst Mutter ist, eine kennt oder eine hat. Dabei dringt ihr Sarkasmus und ihre spöttische Art auf diese Idealbilder zu reagieren, natürlich durch jede Zeile. Unterhaltsame und humorvolle Gesellschaftskritik!
Zwischen Mama-Sein, Erwartungen und gesellschaftlichem Druck
Carolin Kebekus spricht über die täglichen struggle im Mama-Alltag und bringt vieles genau auf den Punkt, wie das ständig schlechte Gewissen, wenn man Job, Kind und die eigenen Erwartungen unter einen Hut bringen will - da hab ich mich oft wiedererkannt. Als Hörbuch besonders stark, weil Carolin Kebekus selbst liest. Einfach herrlich ehrlich und sehr unterhaltsam. Ich musste wirklich oft lachen und habe es sehr gerne gehört. Eine klare Hör-Empfehlung.
Unfassbar gut, gerne mehr davon😍
~Carolin Kebekus hat es geschafft, ungeschönt und ehrlich über das Muttersein zu schreiben. Humorvoll erzählt sie in kurzen Kapiteln von ihren Erfahrungen mit Baby. Dabei handelt es sich aber nicht "nur" um eine lustige Erzählung, sondern sie weist gezielt auf Probleme in der Gesellschaft hin. Hürden, die Müttern gestellt werden und zeigt, was für einen krassen Job sie machen. Obwohl ich keine Mutter bin, habe ich mich super unterhalten gefühlt und würde dieses Buch wirklich jeder Person empfehlen😍~ Follow me for more content on Instagram: @anna_amalia_reads 🤍
Carolin Kebekus erzählt, wie es ihr in Schwangerschaft und mit dem Neugeborenen ergangen ist. Was sie als Schwangere und Mutter gelernt hat (und wie sie sich das vorher gedacht hatte), aber auch, was die Gesellschaft von (werdenden) Müttern erwartet. Das Buch ist amüsant, ich hatte die Stimme von Carolin Kebekus beim Lesen immer im Ohr, aber zwei Dinge haben mich dann doch gestört: Zum einen sind in dem Buch auch viele „alte Bekannte“ an Sprüchen, zum anderen wird manches auch ein bisschen sehr ausgewalzt. Natürlich kann man sich in manches auch reinsteigern, ich fand es nur stellenweise ein bisschen anstrengend. Insgesamt aber amüsant und kurzweilig.
Humorvoll und Gesellschaftskritisch
Seit Jahren bin ich ein riesengroßer Fan von Carolin Kebekus. Insbesondere ihr Humor sowie ihre Fähigkeit, gesellschaftlich relevante Themen in ihre Bühnenformate zu integrieren, zeichnen ihr Schaffen aus. Das vorliegende Buch erschien für mich zu einem Zeitpunkt, an dem die behandelten Fragestellungen besondere Relevanz entfalten. Es thematisiert vielfältige strukturelle und gesellschaftliche Faktoren, die Frauen in einer nach wie vor männlich dominierten Gesellschaft benachteiligen. Kebekus problematisiert unter anderem das Ideal des Perfektionismus, das sich als unerreichbare Utopie erweist, sowie die Rolle sozialer Medien, die häufig verzerrte Realitätsbilder erzeugen und erheblichen normativen Druck auf Frauen – unabhängig von einem bestehenden oder nicht bestehenden Kinderwunsch – ausüben. Darüber hinaus arbeitet sie heraus, inwiefern persistierende, überholte Rollenmuster innerhalb der Geschlechterverhältnisse dazu beitragen, dass Frauen auch in modernen Gesellschaften weiterhin struktureller Benachteiligung und Diskriminierung ausgesetzt sind. Besonders hervorzuheben ist die Wertschätzung, die die Autorin medizinischem Fachpersonal, insbesondere Ärztinnen, Ärzten sowie Hebammen, entgegenbringt. Durch ihre öffentliche Reichweite verleiht sie diesen Berufsgruppen eine Stimme, was vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesetzlicher Entwicklungen von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung ist. 👉 Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die einen individuellen, subjektiv geprägten Einblick in gesellschaftliche Realitäten gewinnen möchten und darin gegebenenfalls Anknüpfungspunkte zur eigenen Lebenswirklichkeit finden.
Humorvoll, ehrlich und gesellschaftskritisch
Kebekus beleuchtet in ihrem Buch den Wahnsinn des Mutterseins, die Wichtigkeit von Hebammen und die Hürden, die übergriffige Kommentare von außen mit sich bringen. Ihre Botschaft an alle Mütter: Entspannt euch, nehmt den Alltag mit Humor und traut euch zur Lücke. Mit viel Witz und Verständnis für den mütterlichen Wahnsinn beschreibt das Buch Szenen, die aus meinem eigenen Alltag stammen könnten (obwohl mein Sohn bereits zur Schule geht). Ja, man braucht Nerven wie Drahtseile, aber das Buch erinnert auch daran, warum Mutter zu sein der wunderbarste „Job“ ist, den man sich vorstellen kann. Grundsätzlich ein sehr unterhaltsames (Hör-)Buch. Carolin Kebekus' freche Art ist gewohnt charmant, auch wenn manches übers Ziel hinausgeschossen ist. Die lebhafte Lesung ist Geschmackssache – für mich war sie an manchen Stellen etwas zu stark inszeniert. Insgesamt dennoch eine kurzweilige Unterhaltung.

Ich fand’s geil! Es sind sehr persönliche Erfahrungen als (werdende) Mutter. Manches davon hat mir Angst gemacht 😅 Manche Witze fand ich mega lustig, manche übertrieben. Sie hat auch ein paar Stellen aus der Bibel eingebaut und anders interpretiert als die katholische Kirche 👍🏻 Alles in allem hat’s Mega Spaß gemacht!
Unterhaltsam und humorvoll
„8000 Arten als Mutter zu versagen“ ist der neue Roman von Comedian Carolin Kebekus. Dabei nimmt sie sich selbst, die Gesellschaft und alle Mütter und Väter aufs Korn, denn beim Kinderkriegen haben offenbar alle ungefragt ein Wörtchen mitzureden. Mit einer großen Portion Selbstironie und viel Humor gibt uns Carolin einen Einblick in das Leben als frischgebackene Mutter. Es war sehr unterhaltsam und ich musste öfters lachen, ich mag sie eh als Comedian und war auch schon bei ein paar ihrer Shows. Der Schreibstil ist flüssig und locker, natürlich sollte man nicht alles zu ernst nehmen, aber mir hat das Buch eine schöne und kurzweilige Lesezeit beschert. Es ist für jeden geeignet, der gerne humorvolle Bücher liest und nicht viel Wert auf die Meinungen anderer legt.

„8000 Arten, als Mutter zu versagen“ von Carolin Kebekus hat mich zum Lachen, Mitfühlen und teilweise auch Weinen gebracht. Vor knapp 8 Wochen wurde ich zum zweiten Mal Mama. Und diese Anfangszeit war anders als beim ersten Mal. Ich habe mich wirklich auf das Buch von Kebekus gefreut, da ich ihre Art, ihren Humor mag und ihre Interviews gerade zu ihrem zweiten Buch mich sehr angesprochen haben. Ja, ich habe ihr neues Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen, verschlungen trifft es vielleicht besser. In sehr vielen Punkten konnte ich mitfühlen, in noch mehr habe ich zustimmend nicken müssen. Für mich persönlich ist das ein Buch, welches mensch gelesen haben sollte. Und besonders für werdende oder auch gerade frisch gewordene Mütter eine Idee als (Weihnachts-)Geschenk. Buchdetails: erschienen am 06.11.2025 im KiWi-Verlag • 192 Seiten • gelesen als Hardcover (22,00€) [Werbung - Rezensionsexemplar]

für zwischendurch 😊
Ich habe ein Hörbuch für zwischen durch gesucht und da ich Carolin Kebekus sehr witzig finde, habe ich das gehört. Es war ein ganz gutes Hörbuch. Viele wichtige Aussagen, die Carolin auch nicht verschönigt. Ich mag auch sehr, den Blick den sie auf gewisse Themen hat (möchte nicht Spoilern :)). Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen 🤷🏽♀️
Als Neu-Mami sehr empfehlenswert
Habe mich in vielen Punkten wiedergefunden. Gesehen und verstanden gefühlt. Auf lustige Art erhält man Einblicke in Carolines Schwanger- und Mutterschaft sowie in die Welt von allen Müttern da draußen und wie sehr die Gesellschaft oft alles besser weiß. Das Stillen in der Öffentlichkeit prinzipiell viel zu sexuell ist, ist ja eh klar. 🥲 Feministisch, stark und witzig. Hat mir als Hörbuch Spaß gemacht.
Mit ihrer gewohnten rotzigen, direkten und Schonungslosen Art widmet sich Kebekus dem Thema Mutterschaft am eigenen Beispiel. Deutlich macht sie wie übergriffig und fremdbestimmt dieses sensible Thema im allgemeinen Bewusstsein behandelt wird. Sie beschreibt ihre Schwangerschaft, Entbindung und erste Zeit mit dem Kind mit viel Witz. Dabei nimmt sie immerwieder Bezug auf die Rolle der Frau. Gelungen.
So so lustig und so aus dem Leben gegriffen!
Super unterhaltsame Sicht auf das Leben einer frischgebackenen Mama. Ich habe mich in Vielem wiedergefunden und musste nicht nur einmal laut lachen (ungünstig, wenn man gerade mit Kinderwagen spazieren geht). Einzig die Stelle über das Popeln hat mich vor Ekel innerlich zusammenschrumpeln lassen 🤢😂





















































