80 Days - Die Farbe der Begierde
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Description
(Laufzeit: 9h 36)
Book Information
Author Description
Vina Jackson ist ein Pseudonym hinter dem sich zwei etablierte Autoren verbergen, die beim 80 Days-Projekt zum ersten Mal zusammenarbeiten. Er ist ein bekannter Lektor, Radiojournalist, Kolumnist, der bereits neun Romane veröffentlicht hat und eine große Sammlung von Erotika besitzt. Sie hat ebenfalls bereits Bücher geschrieben, arbeitet im Finanzsektor und ist eine feste Größe in der Londoner Fetisch-Szene.
Posts
Summer und Dominik ziehen gerade erst in eine gemeinsame Wohnung und sind schon auf dem besten Weg sich zu entzweien und dann wird Summer auch noch von Ihrer Vergangenheit eingeholt und der Bruch scheint unausweichlich… Diesen Teil empfand ich spannender als den ersten und ich habe beim Lesen Regelrecht mitgefiebert. Es gibt wieder einige explizite Szenen, einzelne davon waren mir fast etwas zuviel. Der Schreibstil und der Spannungsbogen der sich aufbaut waren richtig gut. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich und individuell mit zahlreichen Facetten.

Trotzdem gibt es auch Lichtblicke:
"80 Days: Die Farbe der Begierde" ist der zweite Band der Romanreihe von Summer und Dominik. Obwohl das Buch vielversprechend beginnt, lässt es den Leser mit gemischten Gefühlen zurück. Die Erzählstruktur, die ständig zwischen den Perspektiven der beiden Hauptfiguren Summer und Dominik wechselt, erweist sich als eine der größten Schwachstellen. Anstatt Tiefe zu schaffen, macht der ständige Perspektivwechsel es schwierig, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Ich hatet das Gefühl, die Figuren kaum wirklich kennenzulernen. Die Beziehung zwischen Summer und Dominik habe ich als toxisch und anstrengend empfunden, was das Mitfühlen zusätzlich erschwert. Die Charaktere wirken oft unsympathisch, wodurch die emotionale Distanz zum Geschehen nur noch größer wird. Trotzdem gibt es auch Lichtblicke: Im Vergleich zum ersten Band empfand ich der zweite Teil der Reihe etwas besser. Ob es sich lohnt, die ganze Reihe zu beenden, bleibt fraglich und hängt wohl vom individuellen Durchhaltevermögen ab. Fazit: "80 Days: Die Farbe der Begierde" ist ein Roman, der durch seine Struktur und die unsympathischen Hauptcharaktere nicht überzeugen kann. Wer toxische Beziehungen und einen anstrengenden Perspektivwechsel nicht mag, sollte dieses Buch wahrscheinlich meiden. Ich vergebe 2 von 5 Sternen. Am Ende aber gilt wie immer: Macht euch am besten euer eigenes Bild! Eure Lis

*[ACHTUNG, diese Rezension ist FSK 18!]* *[Kann Spoiler enthalten!]* *Inhalt* Summer und Dominik wohnen nun zusammen in New York und Summer spielt in einem großen Orchester, unter der Leitung eines bekannten Dirigenten. Dieser legt ihr ans Herz eine Solokarriere zu starten und so stürzt sich Summer Hals über Kopf in neue Abenteuer.. als ihr ehemaliger Liebhaber Victor dann wieder auftaucht, droht er alles zu zerstören... *Erster Satz des Buches* "Mitten im Grand Central Terminal küsste er mich." *Fazit* "Die Farbe der Begierde" ist der zweite Roman der "80 Days" Trilogie des Autorenduo's mit dem Pseudonym Vina Jackson. Nachdem ich Band 1 (Rezi gibt's hier) ja eigentlich ganz gut fand, musste ich mir den Folgeband natürlich auch irgendwann aneigenen. So überkam mich dann vor einigen Tagen die Lust an diesem Buch und über die Weihnachtsfeiertage verschlang ich dieses Buch. Trotzdem muss ich leider sagen, dass es mir deutlich weniger zusagte, als es beim ersten Roman der Fall war, was vermutlich auch daran lag, dass die Geschichte erstmal nur sehr schleppend ins Rollen kam. Anders als der Klappentext vermuten lässt, wohnen Summer und Dominik nicht von Anfang an zusammen in New York, vielmehr ist es Summer, die dort wohnt, während Dominik immernoch als Uniprofessor in London arbeitet. Durch Zufall erinnert sich Dominik an eine Zeitungsanzeige, in der mehrere Stipendien vergeben werden sollen, wenn ich mich recht erinnere, konnte ich der entsprechende Stipendiat den Ort seiner Studie dann aussuchen. Dominik jedenfalls bewirbt sich, kommt in die engere Auswahl und ergattert schließlich eines der Stipendien, woraufhin er beschließt nach New York zu gehen. Summer, die gar nicht groß darüber nachdenkt, willigt ein, mit ihm in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen und so landen die beiden in einem großen Loft, mitten in New York. Summer, die sich in ihrer Zeit in New York ein neues Leben aufgebaut hat, spielt nun in einem größeren Orchester, unter der Leitung eines bekannten Dirigenten. Simòn, der Dirigent, ist von Summers musikalischem Talent beeindruckt und legt ihr nahe, eine Solokarriere zu starten. Über kurz oder lang greift sie die Idee auf - nicht zuletzt, weil irgendwie auch sexuelle Spannungen zwischen ihr und Simón in der Luft liegen... Kaum ist Dominik also in der New Yorker Wohnung eingezogen, macht sich Summer auch schon auf den Weg zu einer großen Welttournee - und Dominik bleibt - wieder alleine - in New York zurück. Als dann auch noch Summers ehemaliger Liebhaber Victor auftaucht (der aktuell war, als Summer und Dominik gerade "getrennt" waren), fangen die Turbulenzen an und münden in ein Fiasko... Wie schon erwähnt, konnte mich dieser Band der Trilogie weniger fesseln, als es noch bei "Die Farbe der Lust" der Fall war - möglicherweise, weil einfach ein wenig die Luft raus war, oder es sich um den typischen Übergangsband zum dritten Roman handelte? Ist ja leider öfter so. Summers und Dominiks Verhältnis wird auch in diesem Roman nur wenig offenbart, scheinbar entwickelt Dominik wirklich Gefühle für die junge Frau, sie dagegen scheint nicht so recht zu wissen, was sie will. Manchmal scheint sie gegen ihre sexuelle Neigung anzukämpfen, an anderen Stellen wiederrum scheint sie sie vollends akzeptiert zu haben - dies verwirrte mich als Leser dann doch stellenweise sehr und Summer's Handlungsweisen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Zusätzlich ist der ganze Troubel um Summers Musikkarriere stellenweise sehr unglaubwürdig, zudem man als Leser meistens nur wenig von den eigentlichen Konzerten oder ähnlichem mitbekommt, ganz anders als es in Band 1 der Fall war. Ich selbst bin zwar nicht unbedingt ein Fan der klassischen Musik, jedoch der Meinung, dass das zu diesen Romanen einfach dazugehört, weswegen ich mir das ganze etwas anders gewünscht hätte. Natürlich wird durch Dirigent Simón schon sehr viel von der Musik erwähnt, der Rahmen wirkt jedoch einfach anders - man hat den Eindruck, als ob die Tournee und das ganze Orchester bzw. Summers Musik nur als Nebenstory erfunden wurden, um Simón in Summers Leben einzuschleusen. Also, wie könnte es anders sein? Es knistert zwischen Simón und Summer irgendwie, manchmal kann man es jedoch nicht so recht packen. Als dann auch noch Victor auftaucht, ist das Chaos perfekt. Victor ist Summers ehemaliger Liebhaber und er hat pikante Aufnahmen von ihr, mit denen er sie erpresst. Gleichzeitig treibt er auch mit Dominik ein perfides Spiel und als er die beiden auf eine Art Fetisch-Gangbang-Party einlädt, ohne dass sie davon wissen und Victor Summer zur Schau stellt, ist das Chaos perfekt... Ich persönlich fand dieses Aufeinandertreffen von Summer und Dominik auf dieser Party richtig genial, endlich kam mal Leben in diesen Roman. Man schämt sich fremd, man sieht das unheil kommen und steht doch nur daneben und kann rein garnichts dagegen unternehmen. Man sagt so schön: Es ist wie ein Unfall: es ist schrecklich, aber man kann nicht weggucken! Auch das Spiel, dass Victor mit jedem einzelnen von den beiden treibt ist äußerst gemein und zugleich ein echter Pusher für den Roman! Zusätzlich fand ich es sehr interessant, dass man dieses Mal auch einen kleinen Einblick in Dominik's Leben vor Summer erhaschen konnte, sowie in die Geschichte, wie er eigentlich dazu kam, dominieren zu wollen. Spannend! Insgesamt fand ich diesen Roman nur mittelmäßig, der "Showdown" konnte jedoch noch einiges wieder rausreißen, weswegen ich das Buch trotzdem noch empfehlen würde. Ich für meinen Teil bin auf jedenfall sehr gespannt, wie der finale Teil dieser Reihe aussehen wird und auch, ob er meinen Anforderungen dann eher entsprechen wird.
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(Laufzeit: 9h 36)
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Vina Jackson ist ein Pseudonym hinter dem sich zwei etablierte Autoren verbergen, die beim 80 Days-Projekt zum ersten Mal zusammenarbeiten. Er ist ein bekannter Lektor, Radiojournalist, Kolumnist, der bereits neun Romane veröffentlicht hat und eine große Sammlung von Erotika besitzt. Sie hat ebenfalls bereits Bücher geschrieben, arbeitet im Finanzsektor und ist eine feste Größe in der Londoner Fetisch-Szene.
Posts
Summer und Dominik ziehen gerade erst in eine gemeinsame Wohnung und sind schon auf dem besten Weg sich zu entzweien und dann wird Summer auch noch von Ihrer Vergangenheit eingeholt und der Bruch scheint unausweichlich… Diesen Teil empfand ich spannender als den ersten und ich habe beim Lesen Regelrecht mitgefiebert. Es gibt wieder einige explizite Szenen, einzelne davon waren mir fast etwas zuviel. Der Schreibstil und der Spannungsbogen der sich aufbaut waren richtig gut. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich und individuell mit zahlreichen Facetten.

Trotzdem gibt es auch Lichtblicke:
"80 Days: Die Farbe der Begierde" ist der zweite Band der Romanreihe von Summer und Dominik. Obwohl das Buch vielversprechend beginnt, lässt es den Leser mit gemischten Gefühlen zurück. Die Erzählstruktur, die ständig zwischen den Perspektiven der beiden Hauptfiguren Summer und Dominik wechselt, erweist sich als eine der größten Schwachstellen. Anstatt Tiefe zu schaffen, macht der ständige Perspektivwechsel es schwierig, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Ich hatet das Gefühl, die Figuren kaum wirklich kennenzulernen. Die Beziehung zwischen Summer und Dominik habe ich als toxisch und anstrengend empfunden, was das Mitfühlen zusätzlich erschwert. Die Charaktere wirken oft unsympathisch, wodurch die emotionale Distanz zum Geschehen nur noch größer wird. Trotzdem gibt es auch Lichtblicke: Im Vergleich zum ersten Band empfand ich der zweite Teil der Reihe etwas besser. Ob es sich lohnt, die ganze Reihe zu beenden, bleibt fraglich und hängt wohl vom individuellen Durchhaltevermögen ab. Fazit: "80 Days: Die Farbe der Begierde" ist ein Roman, der durch seine Struktur und die unsympathischen Hauptcharaktere nicht überzeugen kann. Wer toxische Beziehungen und einen anstrengenden Perspektivwechsel nicht mag, sollte dieses Buch wahrscheinlich meiden. Ich vergebe 2 von 5 Sternen. Am Ende aber gilt wie immer: Macht euch am besten euer eigenes Bild! Eure Lis

*[ACHTUNG, diese Rezension ist FSK 18!]* *[Kann Spoiler enthalten!]* *Inhalt* Summer und Dominik wohnen nun zusammen in New York und Summer spielt in einem großen Orchester, unter der Leitung eines bekannten Dirigenten. Dieser legt ihr ans Herz eine Solokarriere zu starten und so stürzt sich Summer Hals über Kopf in neue Abenteuer.. als ihr ehemaliger Liebhaber Victor dann wieder auftaucht, droht er alles zu zerstören... *Erster Satz des Buches* "Mitten im Grand Central Terminal küsste er mich." *Fazit* "Die Farbe der Begierde" ist der zweite Roman der "80 Days" Trilogie des Autorenduo's mit dem Pseudonym Vina Jackson. Nachdem ich Band 1 (Rezi gibt's hier) ja eigentlich ganz gut fand, musste ich mir den Folgeband natürlich auch irgendwann aneigenen. So überkam mich dann vor einigen Tagen die Lust an diesem Buch und über die Weihnachtsfeiertage verschlang ich dieses Buch. Trotzdem muss ich leider sagen, dass es mir deutlich weniger zusagte, als es beim ersten Roman der Fall war, was vermutlich auch daran lag, dass die Geschichte erstmal nur sehr schleppend ins Rollen kam. Anders als der Klappentext vermuten lässt, wohnen Summer und Dominik nicht von Anfang an zusammen in New York, vielmehr ist es Summer, die dort wohnt, während Dominik immernoch als Uniprofessor in London arbeitet. Durch Zufall erinnert sich Dominik an eine Zeitungsanzeige, in der mehrere Stipendien vergeben werden sollen, wenn ich mich recht erinnere, konnte ich der entsprechende Stipendiat den Ort seiner Studie dann aussuchen. Dominik jedenfalls bewirbt sich, kommt in die engere Auswahl und ergattert schließlich eines der Stipendien, woraufhin er beschließt nach New York zu gehen. Summer, die gar nicht groß darüber nachdenkt, willigt ein, mit ihm in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen und so landen die beiden in einem großen Loft, mitten in New York. Summer, die sich in ihrer Zeit in New York ein neues Leben aufgebaut hat, spielt nun in einem größeren Orchester, unter der Leitung eines bekannten Dirigenten. Simòn, der Dirigent, ist von Summers musikalischem Talent beeindruckt und legt ihr nahe, eine Solokarriere zu starten. Über kurz oder lang greift sie die Idee auf - nicht zuletzt, weil irgendwie auch sexuelle Spannungen zwischen ihr und Simón in der Luft liegen... Kaum ist Dominik also in der New Yorker Wohnung eingezogen, macht sich Summer auch schon auf den Weg zu einer großen Welttournee - und Dominik bleibt - wieder alleine - in New York zurück. Als dann auch noch Summers ehemaliger Liebhaber Victor auftaucht (der aktuell war, als Summer und Dominik gerade "getrennt" waren), fangen die Turbulenzen an und münden in ein Fiasko... Wie schon erwähnt, konnte mich dieser Band der Trilogie weniger fesseln, als es noch bei "Die Farbe der Lust" der Fall war - möglicherweise, weil einfach ein wenig die Luft raus war, oder es sich um den typischen Übergangsband zum dritten Roman handelte? Ist ja leider öfter so. Summers und Dominiks Verhältnis wird auch in diesem Roman nur wenig offenbart, scheinbar entwickelt Dominik wirklich Gefühle für die junge Frau, sie dagegen scheint nicht so recht zu wissen, was sie will. Manchmal scheint sie gegen ihre sexuelle Neigung anzukämpfen, an anderen Stellen wiederrum scheint sie sie vollends akzeptiert zu haben - dies verwirrte mich als Leser dann doch stellenweise sehr und Summer's Handlungsweisen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Zusätzlich ist der ganze Troubel um Summers Musikkarriere stellenweise sehr unglaubwürdig, zudem man als Leser meistens nur wenig von den eigentlichen Konzerten oder ähnlichem mitbekommt, ganz anders als es in Band 1 der Fall war. Ich selbst bin zwar nicht unbedingt ein Fan der klassischen Musik, jedoch der Meinung, dass das zu diesen Romanen einfach dazugehört, weswegen ich mir das ganze etwas anders gewünscht hätte. Natürlich wird durch Dirigent Simón schon sehr viel von der Musik erwähnt, der Rahmen wirkt jedoch einfach anders - man hat den Eindruck, als ob die Tournee und das ganze Orchester bzw. Summers Musik nur als Nebenstory erfunden wurden, um Simón in Summers Leben einzuschleusen. Also, wie könnte es anders sein? Es knistert zwischen Simón und Summer irgendwie, manchmal kann man es jedoch nicht so recht packen. Als dann auch noch Victor auftaucht, ist das Chaos perfekt. Victor ist Summers ehemaliger Liebhaber und er hat pikante Aufnahmen von ihr, mit denen er sie erpresst. Gleichzeitig treibt er auch mit Dominik ein perfides Spiel und als er die beiden auf eine Art Fetisch-Gangbang-Party einlädt, ohne dass sie davon wissen und Victor Summer zur Schau stellt, ist das Chaos perfekt... Ich persönlich fand dieses Aufeinandertreffen von Summer und Dominik auf dieser Party richtig genial, endlich kam mal Leben in diesen Roman. Man schämt sich fremd, man sieht das unheil kommen und steht doch nur daneben und kann rein garnichts dagegen unternehmen. Man sagt so schön: Es ist wie ein Unfall: es ist schrecklich, aber man kann nicht weggucken! Auch das Spiel, dass Victor mit jedem einzelnen von den beiden treibt ist äußerst gemein und zugleich ein echter Pusher für den Roman! Zusätzlich fand ich es sehr interessant, dass man dieses Mal auch einen kleinen Einblick in Dominik's Leben vor Summer erhaschen konnte, sowie in die Geschichte, wie er eigentlich dazu kam, dominieren zu wollen. Spannend! Insgesamt fand ich diesen Roman nur mittelmäßig, der "Showdown" konnte jedoch noch einiges wieder rausreißen, weswegen ich das Buch trotzdem noch empfehlen würde. Ich für meinen Teil bin auf jedenfall sehr gespannt, wie der finale Teil dieser Reihe aussehen wird und auch, ob er meinen Anforderungen dann eher entsprechen wird.









