Girlcrush

Girlcrush

Paperback
2.9175

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Description

Florence Given ist längst nicht mehr ausschließlich ein Internetphänomen. Ihr erstes Buch »Frauen schulden die gar nichts« war ein großer Bestseller. »Girlcrush« ist ihr erster Roman, der gleich auf Platz 1 der Sunday-Times -Bestsellerliste einstieg. Eine heiße und wahnsinnig aktuelle Geschichte über sexuelle Befreiung und das Verhalten geschlechtsreifer Millennials im 21. Jahrhundert.

Eartha befindet sich auf einer verrückten und verführerischen Erkundungstour durch das heutige London, nachdem sie ihren toxischen Boyfriend endlich verlassen hat. Sie beginnt ihr Leben als offen bisexuelle Frau und wird gleichzeitig zu einer viralen Sensation auf Wonderland , einer Social-Media-App, auf der Menschen ihr Traum-Selbst online projizieren. Nur: Die Distanz zwischen ihrem Online- und ihrem Offline-Ich wird immer größer, bis etwas passiert, das sie in die totale Selbstzerstörung führt und Eartha vor die Wahl stellt. Welche Version von sich selbst soll sie auslöschen?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
400
Price
20.60 €

Author Description

Florence Given, 1998 geboren, ist eine in London lebende Künstlerin und Autorin, die vor allem aus den sozialen Medien bekannt ist. Ihre wiedererkennbaren, knalligen Illustrationen stehen für feministisches Empowerment. Über eine beeindruckende Follower:innenschaft auf Instagram macht sie auf Themen rund um Schönheitsideale, Gender und Sexualität aufmerksam.

Posts

45
All
3.5

Fing stark an, beim letzten Drittel hat sie mich verloren

4

Interessant, unvorhersehbar mit ein paar Längen in der Mitte

Ich mochte das Buch ganz gerne und fand das Konzept sehr spannend. Hat mich an einigen Stellen zum nachdenken gebracht. Zwischendurch war es mir ein wenig zu langsam, aber insgesamt hat es mir gut gefallen! 🩷

1.5

Not my type

Ich hatte wirklich große Hoffnungen in das Buch gesteckt, weil mir der Klappentext auch so gut gefiel. Die ersten 200 Seiten ca. Waren tatsächlich ganz gut zu lesen. Aber der Schreibstil und die entstandene Storyline hat mich überhaupt nicht abgeholt. Konnte den Rest des Buches kaum genießen und fand es auch echt nicht angenehm die Story zu verfolgen. Schade, das Buch hat mich leider nicht abgeholt

Not my type
2

Ich hatte gedacht, das Buch wird lustig, leicht, locker, queer, aber ich wurde sehr enttäuscht. Dieser Roman zeigt deutlich, dass nicht jede*r in der Lage ist, gut zu schreiben. Der Schreibstil war unterirdisch, meist sehr gestellt und cringey und einfach nicht gut. Die Figuren und die Story waren voller Klischees, es gab zu viele Ungereimtheiten, das Ganze wirkte nicht zu Ende gedacht. Ich kenne Florence Givens Buch "Frauen schulden dir gar nichts" und "Girlcrush" wirkt so, als hätte sie "FSDGN" in (schlechte) Prosa umgeschrieben, basierend auf ihrem eigenen Leben, denn die meiste Zeit wirkte es durch den schlechten Stil wie eine Autobiographie. Enttäuscht auf voller Linie.

3.5

Queer, nicht allzu unrealistisch & packend

Ich hab das Buch auf der Straße gefunden (Jackpot) und kannte die Autorin von Instagram. Ich hatte also keine Erwartungen. Aber DARLING can I tell you, dieses Buch hat mich durch alle Emotionen gezerrt. Es ist charmant, witzig und geht mit den ernsten Themen (hier muss definitiv eine TW ausgesprochen werden) genau richtig um. Ich konnte super mit der Protagonistin Eartha connecten und musste das Buch auch hier und da mal weglegen wenn sie es geschafft hat mir zu sehr auf den Sack zu gehen (aber natürlich war das wichtig um die Auswirkungen der Situation zu unterstreichen). Mein queres Herz schlägt für diesen Roman und ich kann es mit gutem Gewissen und gern weiterempfehlen :) ich freu mich jetzt (endlich) die anderen Rezensionen dazu durchlesen zu können

Queer, nicht allzu unrealistisch & packend
5

Ich fühl mich nach dem Lesen echt heavy. Sehr sehr gutes Buch und tut echt weh. Soll es aber auch!

Null Sterne. Einfach nur unterirdisch. Wer schreibt sowas und die noch weitergehende Frage wer liest sowas? ??

Dieses Buch ist ein Desaster auf jeder Ebene: Die Handlung ist chaotisch, die Charaktere wirken wie grob skizzierte Karikaturen und der Schreibstil lässt selbst einfachste Sätze stolpern. Eine quälende Lektüre, die weder unterhält noch irgendeinen Mehrwert bietet.

3

Sehr vorhersehbar und extrem klischeebehaftet. Eine viel zu schnelle Handlung und oberflächliche Charaktere. Habe es jetzt über die Weihnachtszeit gelesen. Ich halte die Weihnachtsfeiertage für die beste Zeit, um auch Bücher zu lesen die inhaltlich eher solala sind. Aus dem Grund gebe ich drei Sterne. Würde es jedoch nicht nochmal lesen. TW: sexueller Missbrauch, Depression und Missbrauch von Alkohol.

3

Lässt sich schnell runterlesen und ist ganz nett, insgesamt geht es mir aber zu wenig in die Tiefe, die Charaktere sind sehr flach und haben kaum andere Eigenschaften als Äußerlichkeiten, die leider viel Stereotypen entsprechen.

2

Als Hörbuch auf Spotify gehört. Der Anfang war lustig und mitreißend, umriss auf lustige Art und Weise eine Alltagssituation, in der viele Hörerinnen sich irgendwann in ihrem Leben sicherlich auch wieder gefunden haben. Die Entwicklung der Geschichte änderte sich aber im Verlauf recht schnell. Ich bin davon ausgegangen, eine eher lustig-humoristische Auseinandersetzung mit queeren und feministischen Themen zu hören, mit der ein oder anderen Spitze und vielleicht sinnvollen Erkenntnissen, zumindest war das die Art Unterhaltung, die ich suchte und nach den ersten Kapiteln gehofft hatte, zu finden, und wenn ich den Bewertungen der anderen Leserinnen hier glauben schenken darf, nicht nur nicht. Leider entwickelte die Geschichte sich anders, was dennoch hätte gut werden können, aber eher in einem Unbeständigen Durcheinander mündete. Insgesamt fehlte mir bei der Vielzahl der angesprochenen Themen relativ schnell der rote Faden. Das Buch wirkt wie eine Mischung aus Sophia Passman und Yellowface, dazu gab man noch eine gehörige Portion Alkohol und Depressionen. Die Geschichte wirkt durcheinander, das Empfinden der Protagonisten kaum nachvollziehbar, viele Figuren und Charaktere wirken blass und austauschbar, der einzige Lichtschimmer war da für mich die nonbinäre Rose. Leider keine Weiterempfehlung.

2.5

starker Anfang

Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Der Schreibstil erinnert eher an einen Blogeintrag, durch die Kommentare und Nachrichten zwischendurch wird es ebenfalls aufgelockert. In der ersten Hälfte des Buches ging es noch mehr um das queer sein der Protagonistin, inkl. ihrer Gefühle und das Dating. In der zweiten Hälfte ist ihr social media im Vordergrund und was dies mit ihrer Psyche macht. Der Schreibstil wurde anstrengender und das Lesen machte weniger Spaß. Insgesamt gebe ich dem Buch 2,5 bis 3/5 Sternen, weil es mich schon unterhalten hat, jedoch hätte man mehr rausholen können.

1.5

Sehr enttäuschend. Zu viele Ideen auf einmal. Es blieb ziemlich flach und plakativ. Die Protagonistin war eine Katastrophe für mich, Nebencharaktere blieben komplett farblos. Dazu ordentlich queerfeindlichkeit, die ich von der Autorin so nicht erwartet hätte. Auch der Schreibstil war einfach komisch..

4

Erst war ich nicht so begeistert wobei ich es nicht aus der Handlegen konnte, allerdings wollte ich es nur mit 3 Sternen bewerten. Die letzten 100 Seiten... Wow einfach wow. 4 Sterne wirklich verdient, für 5 fande ich es am anfang nur nicht gut genug. Spoiler-Warnung Wie oft Sexualität behandelt wird finde ich gut nur als die Prota es sich wo oft selbst gemacht hatte und irgendwie dauert scharf wurde, fande ich irgendwann seltsam und zumindest auf mich bezogen sehr überzogen dargestellt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Theme die behandelt werden sind sehr gut beschrieben und bearbeitet, trotz dessen das es nicht aufgearbeitet wurde aber genau das fande ich gut, weil es eben nicht immer gleich wieder gut ist und erst zeit braucht.

5

Ich habe dieses Buch schon im März beendet, aber irgendwie fällt es mir auch jetzt noch schwer, meine Gedanken zu dem Buch in Worte zu fassen. Und das nicht etwa, weil es mir nicht gefallen hat, sondern ganz im Gegenteil deshalb, weil ich dieses Buch einfach großartig finde und nicht weiß, wie ich das in Worte fassen soll. Das Buch behandelt viele wichtige Themen, wie beispielsweise Feminismus, Queerness, toxische Beziehungen und die Auswirkungen von Social Media auf unser Leben und gleichzeitig ist es so unterhaltsam, humorvoll und kurzweilig. Die Charaktere der Geschichte sind so lebendig gestaltet. Eartha, die Protagonistin, war mir zu Beginn sehr sympathisch, was sich dann durch ihre persönliche Entwicklung und ihre Entscheidungen deutlich negativ entwickelt hat. Diese Entwicklung hat allerdings auch sehr gut gezeigt, wie Social Media und der Erfolg als Influencer*in sich negativ auf das Privatleben einer Person auswirken kann. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und kurzweilig. Gleichzeitig gendert sie konsequent und Rose, eine nicht-binäre Figur der Geschichte wird mit they/them bezeichnet. Anfangs hat das Gendern meinen Lesefluss etwas gestört, wobei sich das schnell gelegt hat. Insgesamt muss ich sagen, dass die Themen Feminismus und LGBTQIA+ im Verlauf des Buches etwas untergegangen sind und das Hauptaugenmerk auf den negativen Seiten von Social Media lag. Trotzdem waren die Themen durchgängig präsent und da es sich hier um einen Roman und nicht um ein Sachbuch oder Ähnliches handelt, war diese Mischung der Themen für mich vollkommen okay. Ich persönlich konnte aus diesem Buch viel lernen und denke auch jetzt, mehrere Wochen nach dem Beenden des Buches, noch häufiger über die Inhalte nach.

1

Leider nicht ganz

Breche dieses Buch nach 1/3 ab, weil es etwas zu anstrengend geschrieben ist. Vielleicht eher was für eine jüngere Zielgruppe, aber zu viele Gedankenausführungen für mich. Hätte es zudem besser gefunden, wenn man statt they/them eine deutsche Version gewählt hätte, wie zB sier oder dey/dem.

1

Ich musste es leider abbrechen..

… nachdem ich Florence schon etwas länger auf Insta folge und einige ihrer Inhalte wirklich feiere, vorallem auch von dem vielversprechenden Cover Text überzeugt war, hat es mich absolut garnicht abgeholt. Ich hätte mal die Reado Bewertung vor dem Kauf lesen sollen 🙆🏼‍♀️😅 absolut platt und stumpf geschrieben, viel zu oberflächlich, sexualisierend und null Tiefgang auf den 100 Seiten die ich immerhin gelesen habe. Wirklich schade, den Mitleids Punkt gibt es für die Grundidee, das Cover und den Nebencharakter von Phaedra LOL.

3

Ich weiß nicht genau.., Florence Given ist einfach ein Icon, aber das Buch hat mir nicht so viel gegeben.

1

Großes Durcheinander ohne den Kontent, der angepriesen wurde...

Meine Erwartungen wurden leider gar nicht erfüllt. Der angepriesene Feminismus, den ich mir wirklich gewünscht habe, wurde in einigen Spitzen dargestellt. Leider oft viel zu harsch und übertrieben, wodurch es teilweise wirklich ins Lächerliche gezogen wurde.  Der Hauptcharakter Eartha ist so unauthentisch, sprunghaft, naiv und es fehlt einfach an Persönlichkeit.  In den Mittelpunkt rücken Sex, sexuelle Ausrichtung und Alkoholkonsum, bis man schon fast davon genervt war. Ich finde es sehr wichtig, auf die Probleme von SocialMedia und auch auf die queere Szene aufmerksam zu machen, allerdings war es hier einfach zu viel des Guten und wirkt mehr als übertrieben. Als Außenstehende kann ich nur vermuten, was LGBTQIA+ Menschen davon halten aber in meinen Augen wird hier einiges viel zu übertrieben dargestellt und irgendwie ins Lächerliche gezogen. Die Sprache war viel zu vulgär. Dazu wurde in dem Buch durchgehend gegendert, was mich im Lesefluss etwas gestört hat. Ist sicher aber nur gewöhnungssache. Ansonsten ließ es sich recht flüssig lesen. Trotzdem, sorry, keine Leseempfehlung von mir.

1

Was anderes erwartet

„Wie Carrie Bradshaws Kolumne aus Sex and the City auf Steroiden“ ? Für mich eher ein Versuch der jedoch gescheitert ist. Leider ein großer Flop für mich. Inhalt: Eartha erfährt das ihr langjähriger Freund sie betrogen hat. Gut für sie, den die Anziehung zu ihm ist schon lange verloren. Dafür hegt sie ein Auge auf Frauen und Outet sich mit einem Video auf Wonderland (das fiktive Instagram unserer Zeit) Das Video geht Viral und sie erreicht eine Bekanntheit und hohe Followerzahl. Schreibstil: Ich kam ehrlicherweise überhaupt nicht mit dem Schreibstil der Autorin klar. Vieles war zu viel aufgesetzt und wirkte gewollt poetisch. Und die Regieanweisung mitten in den Kapitel. Die habe ich so gar nicht verstanden. Jedoch hat mich die Gendersprache überzeugt, da können einige sich was abschauen. Cover: Ist in Ordnung jedoch verspricht es uns die Themen die leider gefällt haben. Der Mund symbolisiert die sexuelle Orientierung/Selbstfindung Meinung: Ich habe ein Buch über Feminismus und Selbstfindung erwartet. Was anfangs kurz gegeben wurde. Bekam jedoch ein Buch wo es darum ging wie die Protagonisten an Rum gewinnt, sich darauf fokussiert und die Schattenseiten der Social Media Welt kennenlernt. Über die Hälfte des Buches ging es nur ums Party machen und Frauen kennenzulernen. Viel Sex und Materialismus. Der Alkoholkonsum hatte es echt in sich. Das Ende hat noch was einhergegeben, als die Folgen der Social Media Welt der Protagonisten ins Haus einfallen. Das konnte das Buch aber für mich nicht retten. Das Ende war auch nicht befriedigend. Sondern stellt umso mehr Fragen die man schon hatte. Vielleicht wollte dies auch die Autorin beabsichtigen, jedoch konnte sie mich leider nicht mit dem Buch gewinnen.

3

Ich liebe es wenn Florence zwischen den Zeilen so poetisch schreibt, die Story ist bunt und unterhaltsam, aber im Ende ist es ein Buch über Fame, das Influencer-Dasein & Social Media… hätte ich das vorher gewusst, hätte ich es vermutlich nicht gelesen/gehört.

Ich liebe es wenn Florence zwischen den Zeilen so poetisch schreibt, die Story ist bunt und unterhaltsam, aber im Ende ist es ein Buch über Fame, das Influencer-Dasein & Social Media… hätte ich das vorher gewusst, hätte ich es vermutlich nicht gelesen/gehört.
5

Really liked this one. I don‘t quite understand the many negative reviews. The storytelling is very modern, hence very different from most other novels, so I found this very refreshing and exciting. Especially the sexual scenes were described in a beautiful and a pleasant to read way.Many people criticise the implementation of the „director‘s note“. I also found that a bit confusing and also redundant but it‘s not included that often (not in every chapter or something like that), so it wasn‘t as annoying as many reviews described it. 

1.5

CN: emotionaler Missbrauch, SA impliziert, Depression, psychische Erkrankungen, Sucht, Drogen, Alkohol, Queerfeindlichkeit, speziell Bi-Feindlichkeit und nonbinary Feindlichkeit, Menners Es ist 2030 und Eartha hat ca. 1200-1500 auf der Social-Media-Plattform Wonderland. Nachdem sie ihren „toxischen" Boyfriend verlassen hat, macht sie besoffen ein Video über den emotionalen Missbrauch, den sie erfahren hat, und outet sich als bisexuell. Damit geht sie viral und ihre Followis steigen in die 400k. Sie ist nun „relevant", ", auf sie prasseln Nachrichten ein, ihre Social-Media Managerin EV (literally EV nur) versucht sie durch das Chaos von online Präsenz, neu gefundener Sexualität, Betrug, Verlust und Zweifel zu begleiten, doch Eartha weiß irgendwann nicht mehr, wo oben und unten steht. Irgendwann steht sie in einem Scherbenhaufen und muss sich entscheiden, ob sie die Kontrolle zurücknimmt oder ob sie so weiter macht. Was mir gut gefallen hat, war die Auseinandersetzung mit Social Media Hate, teilweise hat mir jedoch einiges an Reflexion gefehlt. Ich hab' aber mehrere Probleme mit dem Buch: - Rose (they/ them) ist Eartha's beste*r Freund*in. Rose muss sich anscheinend nicht als nicht-binär outen, weil man them das durch their Auftreten ansehen würde - yikes können cis Personen so was einfach lassen?! Thx - Rose Charakterisierung fand ich auch sonst sehr stereotypisch - butch-lesbian-fuckboi und auch sonst wurde Rose sehr sexualisiert - In der deutschen Übersetzung wurden die Pronomen they them übernommen, aber teilweise falsch dekliniert - trotz dass die beiden besties sind, weiß Eartha einfach nichts über Queerness ... - das pacing war weird oder nicht da

3

Eartha, Anfang 20, verlässt ihren arschigen Ex und outet sich als bisexuell. Sie stürzt sich in ihre ersten lesbischen Erfahrungen und wird über Nacht zu einer Social-Media-Sensation. Sie ergreift die Gelegenheit beim Schopf und macht sich selbst zum Produkt. Dabei bemerkt sie nicht, wie sie sich Stück für Stück selbst verliert. Radikal feministisch, sprachlich derb und vulgär, mit expliziten Szenen … und stellenweise hat es mich trotzdem berührt. Die Protagonistin Eartha ist keine Sympathieträgerin und ich wurde nie richtig mit ihr warm. Das Entdecken ihrer Sexualität hatte für mich zu wenig Tiefgang, war mir zu voyeuristisch und zu gekünstelt. Ob lesbische Sexualität und lesbische Szenenzugehörigkeit so funktionieren wie im Buch dargestellt, kann und möchte ich als heterosexuelle cis-Frau aber nicht beurteilen. Und obwohl ich mich nur mit wenigen Aspekten identifizieren konnte und Eartha nicht wirklich mochte, konnte ich teilweise trotzdem mit ihr mitfühlen! Die Autorin treibt die Risiken eines Influencer-Daseins auf die Spitze und verdeutlicht, dass Frauen häufig als verrückt dargestellt werden, wenn sie Unrecht benennen. Ich hätte mir allerdings eine TW bzgl. sexueller Gewalt gewünscht. Diese hat mich ziemlich überrascht und ist letztendlich, zumindest untergründig, thematisch fürs Buch. Im Buch finden sich einige autobiografische Züge. Auch Florence Given wird von der Presse als „Die Stimme einer Generation“ bezeichnet, führt einen feministischen Social-Media-Account mit 580k Followern und trennte sich von ihrem Ex, mit dem sie in einer 1-Zimmer-Wohnung lebte. Woher ich das alles weiß? Von ihrem Instagram-Account. Das entbehrt, wenn man das Buch liest, nicht einer gewissen Ironie … Empfehlen würde ich das Buch nur einer Zielgruppe, die sich mit aktuellen feministischen Theorien auskennt und Szene-Jargon beherrscht. Bei allen anderen, fürchte ich, würden die Botschaften im Buch von zu viel Provokation überdeckt.

Post image
3

Zu viele feministische Klischees… Frauen in unserer Gesellschaft voran zubringen ist wichtig aber mir selbst sind alte Werte wichtiger!!

Eine kurzweilige Geschichte…ich habe sie sehr gerne gelesen nur ist sie wenig nachhaltig!

4

Gutes Buch, aber absolut nicht das was ich erwartet habe. Ich habe eine Geschichte über die Befreiung einer Frau aus einer heterosexuellen Beziehung erwartet und den Weg der sie in ein bisexuelles Leben führt. Stattdessen bekam ich eine mitreißende Geschichte über das gefährliche System „Social-Media“.

Gutes Buch, aber absolut nicht das was ich erwartet habe.
Ich habe eine Geschichte über die Befreiung einer Frau aus einer heterosexuellen Beziehung erwartet und den Weg der sie in ein bisexuelles Leben führt.
Stattdessen bekam ich eine mitreißende Geschichte über das gefährliche System „Social-Media“.
1

Für mich leider einer der größten Flops des Jahres. 👎🏼👎🏼

Um was geht's? Die Protagonistin Eartha verlässt ihren toxischen Freund und outet sich als bisexuell. Als frischer Single stürzt sie sich ins Dating und entdeckt ihre Sexualität. Bis sie betrunken ein Video postet und über Nacht zu einer viralen Social Media-Sensation wird. Was nach einer vielversprechenden Influencer-Karriere klang, entwickelt sich zum Albtraum und Eartha verliert sich selbst immer mehr. Meine Meinung: Das Buch polarisiert, das soll es wahrscheinlich auch. Wenn Themen wie Selbstbestimmung, Queerness und Feminismus in der Literatur vorkommen, bin ich immer sofort dabei. Aber sagen wir es so - die Idee war gut, die Umsetzung ging jedoch komplett daneben. Es werden hier leider extrem viele Stereotype und Klischees reproduziert und mit Schubladen gearbeitet. Die Charaktere werden sehr auf äußere Eigenschaften reduziert und kaum ausgebaut. Dadurch wirken sie flach und unauthentisch. Was im Buch überspitzt als Feminismus bezeichnet wird, spiegelt leider radikalen Männerhass wider. Der Roman war thematisch zu beladen, viele Handlungsstränge wurden angerissen und verliefen dann jedoch. In den letzten Kapiteln wirkt der Plot fast schon dystopisch und ich bleibe am Ende mit einigen Fragezeichen zurück. Schlussendlich hätten der Geschichte weniger Themen definitiv gut getan. Auch wenn mich das Buch leider sehr enttäuscht hat, so ist Givens inklusive Sprache sowie die enthaltene kritische Auseinandersetzung mit Social Media dennoch als positiv zu bewerten. Das Buch zeigt auf provokante Weise die Gefahren und Schattenseiten von Social Media. Empfehlen kann ich es trotzdem nicht. TW: sexuelle Gewalt

Für mich leider einer der größten Flops des Jahres. 👎🏼👎🏼
2.5

Ich hab gleichzeitig mit der Protagonistin mitgefühlt und fand sie at the same time sehr unsympathisch und unlikeable—vor allem in ihrem Selbstmitleid und ihrem Verhalten ihrer besten Freundin ggü. Die Geschichte an sich sehr realistisch und Heavy.

3.5

Passend zum Pride Month

Wo fange ich an…… Zuerst der schreibstil: ich fand den schreibstil ehrlich gesagt etwas gewöhnungsbedürftig. Angefangen beim Gendern. Damit meine ich nicht das mich das Gendern gestört hat. Im Gegenteil. Ich finde es grundsätzlich super wichtig. Aber es in einem Buch zu lesen war erstmal merkwürdig weil man es so nicht kennt. Auch hat ein*e Protagonist*in die Pronomen them/they, was ich super genial finde auf der anderen Seite war es aber zunächst ungewohnt es so zu lesen. Ich konnte mich jedoch relativ schnell daran gewöhnen. Die Story selbst war einerseits super interessant. Auf der anderen Seite nicht zu 100 % meins. Als ich den Klappentext gelesen habe und mich für den Kauf des Buches entschieden habe habe ich etwas anderes erwartet. Ich hatte gedacht, dass es hauptsächlich um die Sexualität der Hauptprotagonistin Eartha geht und wie sie auf Social Media ihre Erfahrungen teilt und daher viral geht und immer Bekannter wird. Was ich nicht erwartet habe war die Wendung des Buches. Auch finde das Ende irgendwie zu abrupt und zu unabgeschlossen(?). Ich hatte das Gefühl es müsste noch weiter gehen und mir persönlich sind zu viele Fragen offen geblieben. Alles in allem finde ich das Buch aufgrund der Thematik der Sexualität, Queernes und des Gendern sehr wichtig und es sollte mehr Chataktere mit den Pronomen them /they oder vielleicht auch mal Transpersonen.

3.5

mixed feelings about this one

4

Erst im Juni habe ich mein erstes Buch der Autorin gelesen, die dafür ja auch sehr gehyped wurde: "Frauen schulden dir gar nichts." "Girlcrush" wiederum hat online weniger Aufmerksamkeit bekommen. Das hängt wahrscheinlich unter anderem mit dem Genrewechsel zusammen, zumindest ist das meine Theorie. "Girlcrush" ist nämlich kein Sachbuch bzw. Ratgeber, sondern ein Roman. Und noch dazu nicht unbedingt der einfachste Roman, den ich je gelesen habe. Was jetzt für mich nicht unbedingt etwas Negatives ist, ist halt einfach nicht mehr für alle Menschen einfach so zugänglich. In diesem Roman geht es um Eartha. Sie ist eine bisexuelle Künstlerin, wohnt in einer grottigen Wohnung und hat gerade ihren Freund rausgeschmissen, weil er sie mit einer anderen Frau betrogen hat und dieser Frau auch noch ihr Lieblingsshirt geschenkt hat, das sie selbst designt hat. Jetzt, wo er endlich weg ist (die Trennung war lange überfällig, da sind Eartha und ich uns einig) schafft Eartha es, sich endlich als bi zu outen - und ihr Outing geht viral. Ganz Wonderland (DIE Social-Media-Seite in Earthas Welt) hat dieses Video gesehen und plötzlich wird Eartha als die Stimme ihrer Generation gesehen. Alle kennen sie, alle lieben sie, alle beobachten sie. Und Eartha muss am eigenen Leib erfahren, wie schnell sich Liebe in Hass und positiver Zuspruch in einen Shitstorm verwandeln kann. Kleine Anmerkung gleich zu Beginn: Vielleicht wäre es hier angebracht gewesen, Triggerwarnungen im Buch zu platzieren. Das hier ist keine einfache, keine lustige Lektüre, zumindest über weite Teile nicht. Es geht hier um Gewalt in der Beziehung, um Depressionen und Missbrauch und Biphobie bzw. Bi-erasure und Queerphobia generell. Bi-erasure bezeichnet die Tendenz von Menschen und Medien, Bisexualität zu verdrängen und als nicht-existent darzustellen. Hier geschieht das zum Beispiel, wenn Eartha es wagt, einen Mann zu küssen. Denn wenn sie einen Mann küsst, dann bezeichnet sie sich offensichtlich ja nur als bi, um Aufmerksamkeit zu bekommen, oder? Also hat sie dafür wohl einen ordentlichen Shitstorm verdient, oder? Nein, Leute, deswegen hier ein kleiner Reminder, auch wenn ich nicht glaube, dass jemand von euch den wirklich braucht: Bisexuell bedeutet, dass eine Person nicht nur ein Geschlecht anziehend findet. Es bedeutet nicht, dass eine Person nie in einer Beziehung sein wird, die hetero auf die Außenwelt wirkt. Eine bi-Person kann daten, wen er:sie:they will und diese Person wird trotzdem bi bleiben. Außer, wenn diese Person entscheidet, dass sie sich nicht mehr als bi bezeichnen möchte. Sexuality is fluid und für manche Menschen ändert sich das im Laufe ihres Lebens. Das bedeutet dann aber nicht unbedingt, dass das vorherige Label falsch oder nur ein Übergangslabel war, sondern nur, dass dieses Label in dem Lebensabschnitt, in dem sich diese Person befindet, grade nicht mehr passt. Die Geschichte war meiner Meinung nach keine einfache Lektüre. Ich musste das Buch immer wieder kurz zur Seite legen und tief durchatmen. Das war für mich unerwartet, da das Buch von außen und in den ersten Kapiteln gar nicht so ernst wirkt. Umso überraschter war ich, wie ernst und düster der Ton der Geschichte bald wurde. Wie gesagt: Triggerwarnungen wären hier definitiv angebracht gewesen, denn das ist sicher nicht für alle Menschen geeignet. Und selbst wenn ihr mit den Triggern kein Problem habt, ist es wohl gut, einfach zu wissen, dass das hier keine locker-flockige Lektüre ist, wie es auf den ersten Blick wohl wirken könnte. Ich habe die Lektüre trotz der düsteren Stimmung genossen. Die Figuren sind spannend, das Setting ist interessant und ich fand es spannend, Earthas Weg zur Online-Persönlichkeit nachzuverfolgen. Influencer gibt es ja auch in unserer Welt und durch dieses Buch begegne ich Influencer:innen, die mir online angezeigt werden, inzwischen fast schon mit Mitleid. Ja, diese Leute sind berühmt und sehen eigentlich immer glücklich aus, aber dieses Leben wäre mein Albtraum. Ich würde auf keinen Fall wollen, dass mein Privatleben in meinem Beruf so eine große Rolle spielt. Ich würde nicht wollen, dass sich Menschen online eine Meinung zu meinem Aussehen, meiner Familie, meinen Partnern, meiner Wohnung oder meinen Freundschaften bilden. Sorry Leute, aber das geht euch alle nichts an. Ich gehe davon aus, dass ihr hier seid, um meine Meinung zu verschiedenen Büchern zu lesen und nicht, weil ihr wie Creeps darauf hofft, dass ihr hier mehr über mein Privatleben erfahrt. Spannend fand ich die Entscheidung des Verlags, hier tatsächlich alles strikt durchzugendern. Machte für mich auch voll Sinn und passte zu Eartha, aus deren Sicht wir die Geschichte erzählt bekamen. Es passte so gut, dass mir erst im Nachhinein auffiel, dass das nicht so im englischen Original stehen kann. Die meisten Bezeichnungen sind im Englischen auch so schon genderneutral (zumindest meines Wissens nach), deswegen muss während der Übersetzung diese Entscheidung gefallen sein. Wie gesagt, ich fand das super spannend. Und es machte mir auch Lust, mal das Original in die Hand zu nehmen, um zu sehen, wie das denn dort geschrieben wurde und ob mir dort überhaupt irgendwas auffällt. Interessant finde ich auch den Wechsel zwischen den verschiedenen Stilarten, wie er hier stattfand. Manche Stellen sind wie ein normaler Roman geschrieben, manche wie ein Drehbuch, vieles auch in Form von Postings mit den entsprechenden Kommentaren oder Chatverläufe. Ich mochte das, ist aber sicher nicht für alle was. Den einzigen Abzug gibt es von meiner Seite dafür, dass das Buch gerade gegen Ende hin etwas unstrukturiert wirkte. Einerseits konnte ich das verstehen, da Eartha halt doch immer mehr den Bezug zur Realität verliert, andererseits gab es hier dann doch einige wichtige Szenen (vor allem eine), wo es vielleicht hilfreich gewesen wäre, wenn ich als Leserin schon auf den ersten Blick verstanden hätte, was denn da passiert ist. Mein Fazit? Dieses Buch hat online nicht besonders viel Anklang gefunden, mir hat es aber gut gefallen. Man muss in einer bestimmten Stimmung sein, um dieses Buch zu mögen, ich hatte aber das Glück, dieses Buch in genau dem richtigen Moment gefunden zu haben.

1

Nichts halbes nichts ganzes... man wartet auf die rettende Wendung und es wird immer verrückter.

1

Nein. Einfach nein. Kein Plot. Keine richtigen Charaktere. Völlig vermieste Prosa und absolut keine Message oder kohärent durchgedachte Gedankenstudie. Einfach ganz viel nichts. Was hatte ich aber auch von Florence Given erwartet?

1.5

hat mich leider gar nicht abgeholt. das war echt enttäuschend…anfangs fand ich es noch spannend und hatte hoffnung dass es viel um thema queer sein geht…stattdessen wurde dann alles sehr abgeflacht, sehr klischeehaft, es ging weniger ums queer sein und mehr um social media und die ganzen (psychischen) folgen…es war insgesamt alles sehr oberflächlich und die protagonistin hat mich echt übertrieben genervt. schade!!

3

Ich hab so viele Fragen…

4.5

a hot and even darker story than imagined

The story had a surprising turn which was introduced early on. I thought this was about a woman's process of coming out and cuming out — but it was all about the dangers of social media, trusting the wrong people and building a world of programs and algorithms instead of real connections with people. I loved every bit of it and it seems to me that "GIRL, CRUSHED" sums up the story for me. The things I didn't like were the surface level on which we got to know the characters in the story. It's never clear who is real and who's not but we never get closure on Phaedra, Rose and Mona or any of the other real connections Eartha has. Also I noticed a lot of typos which surprised me but didn't influence my rating. Would definitely recommend and read again! Would love to see it as a movie as is hinted at in the storyline with the director's notes as well as in the end.

0.5

Kann man sich getrost sparen.

Ich finde so viel schlecht an dem Buch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Beim Positiven? Die Story zeigt sehr schön wie Fake Social Media ist oder sein kann, Das Negative? - komplett stereotypische, klischeehafte Darstellung von non-binären Personen inkl. Hypersexualisierung - super viel potentiell triggernder Inhalt ohne Content Note (Biphobia, Homophobia, SA, SH und sicher noch mehr), was mich beim Anhören krass gestresst hat, obwohl ich keine Trigger in diese Richtung habe - allgemein Hypersexualisierung in so viele Richtungen, einfach weil…? Keine Ahnung, es hat für mich einfach keinen Sinn gemacht? - Das ENDE? Ja klar, the Voice of a Generation… So viel an dieser Geschichte ist so drüber? Der Hauptcharakter so unsympathisch, dass es weh tut und man sich fragt, wieso sie „the Voice of a Generation“ sein kann? Charakter Entwicklung ist leider eher in eine negative Richtung vorhanden, als dass man am Ende wirklich das Gefühl hat, dass Eartha erkennt, dass ihr zwar schreckliches widerfahren ist, sie aber auch mit ihrem Umfeld total unfair umgeht und wir am Ende nicht mal eine Entschuldigung an ihre „beste*n Freund*in“ bekommen fand ich schon sehr bezeichnend. Und wieso ist sie die ganze Zeit am exzessiven Alkohol konsumieren??? Smash the Patriarchy ist zwar schön und gut, aber eine gute Geschichte darum aufzubauen, wäre wünschenswert gewesen. Ich hatte auch eine spannende queere Story gehofft, aber jetzt weiß ich leider nicht, ob ich das Buch blöder fand, oder mich, für den Umstand, dass ich das Hörbuch komplett gehört habe… wo ist das bitte ein Retelling von Jekyll & Hyde???

2.5

Well, gut geschrieben, problematische Autorin, überzogene Charaktere und teilweise unnachvollziehbarer Plot

3

3.75 this is was actually an interesting read !! it's more about being famous and how it is to be a well known influencer than a hot dark queer feminist story (ofc, earthas queerness also plays a certain role, but it's not the plot of the book) In the beginning thought i would dnf this but i'm kinda surprised how good it is !!

2

I really wanted to like it. I love Florence Given, and I loved 'Women don't owe you pretty.' But this truly was a mess. I rate it with 2 stars because I appreciate the themes of the story (feminism, queerness, dark sides of social media), which are highly important and worth writing about. However, the execution, though. Firstly, the writing style was horrendous. So vulgar and over the top, holy. Secondly, I did not care for the characters at all! Especially the main protagonist who makes some questionable statements and decisions that don't make her likeable at all. All of them were so superficially written and not fleshed out, which is also true for the story itself. Everything feels so random. I hate to say it, but it's been a while since I've read such a bad novel. I definitely agree with other 1 - or 2-star reviews here.

4.5

Megatoller Roman über Feminismus, Bisexualität und Abrechnung mit Social Media

Eartha trennt sich von ihrem Freund und entdeckt dadurch, dass sie auch auf Frauen steht. Betrunken filmt sie ihr Comingout sowie die Abrechnung mit der Männerwelt mit einer Freundin und das Video geht auf einer Social Media Plattform viral. Sie wird als Stimme einer Generation erklärt, dabei gerät sie aber immer mehr in einen Strudel von Intrigen und Missgunst. Habe den Roman als Hörbuch gehört und fand die Sprecherin sehr passend und angenehm. Viele auf Reado haben den Roman ja eher schlecht bewertet, ich denke es liegt daran, dass am Anfang alles lustig/supertoll ist und dann gibt es gerade einen krassen Cut und dann fällt eben die Protagonistin in ein totales Loch und kommt nur schwer wieder daraus. Bei dem Cut wandelt sich auch der Erzählstil extrem und man muss sehr gut nachdenken, was wohl von der Autorin so beabsichtigt ist.Zwischendurch weiß man auch gar nicht was die Wahrheit ist in Earthas Leben. Liebe aber ja so Bücher in denen man echt raten muss, was da gerade passiert ist. Die Themen die Florence Given hier verarbeitet sind sehr vielschichtig und gut verpackt, aber auf eine Triggerwarnung hätte man nicht verzichten sollen (spoiler: sexueller Missbrauch wird auch thematisiert). Leider war das Ende sehr knapp gehalten, hätte gerne gewusst was aus einigen Charakteren und Freundschaften geworden ist, daher ein halber Stern Abzug.

5

unterhaltsam und lehrreich

Über ein Rezensionsexemplar habe ich mich sehr gefreut. Schreibstil: Über den modernen Schreibstil, der in der Geschichte gegendert wurde, musste ich mich gewöhnen, da ich so ein Buch bis jetzt noch nie gelesen habe. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, der Handlung gut folgen zu können, da mich dieser Schreibstil vom flüssigen Lesen am Anfang aufgehalten und verwirrt hat. Auch wenn ich mit der Zeit mit dem Schreibstil besser klar gekommen bin, konnte ich bis zum Auslesen dieses Buches mit den Drehbuchszenen nichts anfangen und mich verwirrt, dass in diesem Buch so viel verschiedenes thematisiert wird. eigene Meinung: Ich fand die behandelten Themen in diesem Buch wie toxische Beziehung aus Sicht von Eartha und andere ihrer Gedanken interessant, zu lesen. Da gefühlt alles der Protagonist zu Füßen gelegt wird und alles so schnell geht, ist das für mich als Lesende zwar unterhaltsam aber auch befremdlich und unnahbar bzw. unnatürlich. Persönlich konnte ich mit Eartha wirklich nicht warm werden, da ich von vielem, wie sie handelt gegen meine persönlichen Werte stößt. Zwei Beispiele dafür sind, dass sie sehr viel Alkohol trinkt und in ihrem Rausch unüberlegte Dinge macht, wie virtuell ein Video von ihrer Wohnung und ihre Wohnstraße zu posten. Ich persönlich verstehe es nicht, wie eine Person, die offensichtlich Hilfe im Umfang mit sozialen Medien braucht, virtuell so aktiv sein kann. Auch wenn ich bereits beim Schreibstil mich viel dazu geäußert habe, dass ich Lese- Probleme hatte, bin ich nachträglich froh und dankbar, dieses Buch gelesen haben zu dürfen um meinen Horizont mit diesem Schreibstil erweitern konnte. Ebenfalls konnte ich mein Hintergrundwissen über das Leben der Influenzer erweitern.

3

Auf der einen Seite war das Buch ja sehr interessant. Zum einen hat mir die Thematik rund um ihre Bisexualtität gut gefallen aber auch die Darstellung der negativen Auswirkungen von social media. Aber das Buch hatte auch so komische Sprünge in den Szenen wo alles auf einmal wie zu schnell ging. Und dann fand ich es so naiv wie schnell sie E.V. vertraut hat. Sie war mir von Anfang an etwas suspekt. All ihr "ich weiß was für sich das Beste ist", "ich will nur, das Beste für uns und dass wir viel Geld verdienen" erschien mir schon von Beginn an komisch.

1

This was not it. This book is insanely superficial to the point where I don't know if it's supposed to be satire, intentionally over the top, or if the author is really taking this seriously. I like the part where Eartha breaks up with her useless boyfriend, but that's about it. She seems so oblivious about anything queer/bi/LGBTQIA+ related that it's just plainly unbelievable for a woman in her twenties living in an alternative and artistic space. As if she's never been on the internet before. The main part of the book (between endless brand deals and getting canceled and uncanceled) feels very autobiographical for some reason, I can't really put my finger on it. It tries to dive into "cancel culture" but feels insincere and ironic. Getting "canceled" because she got a few bad comments? Get over it. I know social media can be hard, but the book just doesn't make me feel bad for this self-centered, egotistical, superficial and straight-up unlikable main character. The random "directors notes" make it seem like the text doesn't even know what it wants to be. The ending was a big ??? A story about abuse could've been told in 1000 different ways but the author chose...this? I am super dissapointed in this book, it tells me NOTHING except a superficial and sexualized view of the queer experience and the self-loathing of an internet persona the reader feels nothing for. And besides that it's simply not written well. I don't recommend this book.

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Auf der einen Seite war das Buch ja sehr interessant. Zum einen hat mir die Thematik rund um ihre Bisexualtität gut gefallen aber auch die Darstellung der negativen Auswirkungen von social media. Aber das Buch hatte auch so komische Sprünge in den Szenen wo alles auf einmal wie zu schnell ging. Und dann fand ich es so naiv wie schnell sie E.V. vertraut hat. Sie war mir von Anfang an etwas suspekt. All ihr "ich weiß was für sich das Beste ist", "ich will nur, das Beste für uns und dass wir viel Geld verdienen" erschien mir schon von Beginn an komisch.

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