21 Tage
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Ann-Kristin Gelder, Jahrgang 1981, ist Deutsch- und Musiklehrerin. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Katern, drei Kindern und zwölf Musikinstrumenten an der Weinstraße. Wenn sie nicht gerade an einem neuen Roman schreibt, geht sie geocachen oder steht mit Band oder Chor auf der Bühne.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein intensiver Blick in die Abgründe der Seele
Was wäre, wenn jemand deinen Tod ankündigt, auf den Tag genau? Jahrelang glaubte Louisa, das dunkelste Kapitel ihrer Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Doch diese trügerische Ruhe endet abrupt mit idem Eingang einer verstörenden E Mail Noch 21 Tage, dann wird Louisa sterben. Für Louisa beginnt ein psychischer Ausnahmezustand. Schnell wird klar, jemand kennt ihr Geheimnis. Der Roman folgt dem unerbittlichen Countdown. Die Frage ist nicht nur, wer hinter den Nachrichten steckt, sondern auch, welche Rolle ihre Vergangenheit tatsächlich spielt. Leserinnen und Leser halten direkten Zugang zu Louisas Gedanken, Zweifeln und Ängsten. Besonders gelungen ist die Darstellung des zunehmenden Misstrauens. Jeder im Umfeld könnte der Täter sein. Louisa hinterfragt nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Allerdings ist ihre Figur nicht frei von Kritik. In manchen Situationen wirkt ihr Verhalten eher impulsiv als logisch. Etwa wenn sie Warnzeichen ignoriert oder riskante Alleingänge unternimmt. Gleichzeitig lässt sich argumentieren,dass gerade diese Unsicherheit ihre Menschlichkeit unterstreichen. Angst führt selten zu rationalen Entscheidungen. Ein großer Pluspunkt des Romans liegt in der Konstruktion der Nebencharaktäre. Freunde, Bekannte, Personen aus der Vergangenheit. Sie alle könnten hinter den Nachrichten stecken. Der Leser wird aktiv ins Geschehen eingebunden, wägt Hinweise ab und entwickelt eigene Theorien. Die Sprache ist klar, verständlich und flüssig. Besonders positiv fällt auf, dass die Geschichte ohne lange Einleitung direkt ins Geschehen einsteigt. Der Countdown Mechanismus wirkt als dramaturgischer Motor. Jeder Tag bringt neue Entwicklungen, neue Unsicherheiten und steigert das Tempo. Stellenweise hätte die Spannung jedoch noch stärker verdichtet werden können. Dadurch verliert die Handlung minimal an Dynamik. Neben dem Thrillerelement behandelt das Buch auch das Motiv der unausweichlichen Vergangenheit. Das angedeutete Geheimnis bildet das emotionale Fundament der Geschichte. Ein spannungsgeladener Psychotheiller, der mit einem starken Einstieg, einer konstanten Bedrohungslage und zahlreichen Verdächtigen überzeugt. Kritisch anzumerken sind einzeln naive Entscheidungen der Protagonistin sowie kleinere Längen im Mittelteil. Wer Freude an psychologischer Spannung, unklaren Täterbildern und einer permanenten Atmosphäre des Misstrauens hat, wird Louisas Kampf gegen die Zeit mitfiebernd verfolgen, bis zur letzten Seite

Zum Inhalt Jahrelang wähnte Louisa sich in Sicherheit. Die Erinnerung an das dunkelste Kapitel ihrer Vergangenheit war beinahe verblasst. Doch dann erhält sie eine verstörende Mail. Im Betreff ein Countdown: »Noch 21 Tage«. Der Inhalt, eine Horrorgeschichte. Sie beschreibt Louisas eigenen Tod. Eine dumpfe Beklommenheit ergreift von ihr Besitz. Plötzlich fühlt Louisa sich beobachtet, verfolgt, kämpft gegen ihre wachsende Angst. Und dann lässt eine weitere Mail keinen Zweifel mehr zu: Jemand will mit ihr abrechnen, jemand, der ihr Geheimnis kennt. Der Countdown läuft, und für Louisa gibt es kein Entrinnen ... Das Bild auf dem Cover passt zu einem Ereignis im Laufe der Geschichte und wurde somit gut gewählt. Man landet direkt mitten in der Geschichte, die Stimmung ist düster, etwas beklemmend und spannungsgeladen. Louisa wohnt in Waldrandnähe ohne unmittelbare Nachbarschaft. Anfangs denkt man sich noch, dass die Gute übertreibt und zunehmend paranoid wird, doch im Laufe der Geschichte wird es immer bedrohlicher. Leider glaubt ihr nicht mal ihre Beste Freundin und tut es als geschmacklosen Scherz ab. Das Ende ist leider etwas schnell abgehandelt, was ich etwas schade fand. Die Spannung nimmt leider auch etwas ab, dennoch fand ich die Geschichte großartig.
Spannender Pageturner - schwaches Ende
⬇️ Achtung, Spoiler voraus ⬇️ Das Buch hat mich ziemlich mitgerissen, weswegen ich es auch innerhalb einer halben Woche gelesen habe. Die Handlung und die Erzählweise sind gut, daher habe ich auch die gesamte Story mit Lou mitgefiebert. Dennoch existieren in der Geschichte meiner Meinung nach einige Ungereimtheiten, z.B. das Verhalten der Polizei zum Ende des Buches. Niemals würde bei einem Notruf bei einer potentiellen Entführung die Leitstelle einfach auflegen, oder? Und als Lou letztendlich entführt wurde, war doch schon die Polizei alarmiert. Wieso sind dann Josy und Phil alleine zum Platz des finalen Showdowns gekommen? Wenn man davon absieht, ist 21 Tage allerdings ein toller Psychothriller, der Büchern von Arno Strobel und Konsorten in nichts nachsteht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung :)
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Ann-Kristin Gelder, Jahrgang 1981, ist Deutsch- und Musiklehrerin. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Katern, drei Kindern und zwölf Musikinstrumenten an der Weinstraße. Wenn sie nicht gerade an einem neuen Roman schreibt, geht sie geocachen oder steht mit Band oder Chor auf der Bühne.
Posts
Ein intensiver Blick in die Abgründe der Seele
Was wäre, wenn jemand deinen Tod ankündigt, auf den Tag genau? Jahrelang glaubte Louisa, das dunkelste Kapitel ihrer Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Doch diese trügerische Ruhe endet abrupt mit idem Eingang einer verstörenden E Mail Noch 21 Tage, dann wird Louisa sterben. Für Louisa beginnt ein psychischer Ausnahmezustand. Schnell wird klar, jemand kennt ihr Geheimnis. Der Roman folgt dem unerbittlichen Countdown. Die Frage ist nicht nur, wer hinter den Nachrichten steckt, sondern auch, welche Rolle ihre Vergangenheit tatsächlich spielt. Leserinnen und Leser halten direkten Zugang zu Louisas Gedanken, Zweifeln und Ängsten. Besonders gelungen ist die Darstellung des zunehmenden Misstrauens. Jeder im Umfeld könnte der Täter sein. Louisa hinterfragt nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Allerdings ist ihre Figur nicht frei von Kritik. In manchen Situationen wirkt ihr Verhalten eher impulsiv als logisch. Etwa wenn sie Warnzeichen ignoriert oder riskante Alleingänge unternimmt. Gleichzeitig lässt sich argumentieren,dass gerade diese Unsicherheit ihre Menschlichkeit unterstreichen. Angst führt selten zu rationalen Entscheidungen. Ein großer Pluspunkt des Romans liegt in der Konstruktion der Nebencharaktäre. Freunde, Bekannte, Personen aus der Vergangenheit. Sie alle könnten hinter den Nachrichten stecken. Der Leser wird aktiv ins Geschehen eingebunden, wägt Hinweise ab und entwickelt eigene Theorien. Die Sprache ist klar, verständlich und flüssig. Besonders positiv fällt auf, dass die Geschichte ohne lange Einleitung direkt ins Geschehen einsteigt. Der Countdown Mechanismus wirkt als dramaturgischer Motor. Jeder Tag bringt neue Entwicklungen, neue Unsicherheiten und steigert das Tempo. Stellenweise hätte die Spannung jedoch noch stärker verdichtet werden können. Dadurch verliert die Handlung minimal an Dynamik. Neben dem Thrillerelement behandelt das Buch auch das Motiv der unausweichlichen Vergangenheit. Das angedeutete Geheimnis bildet das emotionale Fundament der Geschichte. Ein spannungsgeladener Psychotheiller, der mit einem starken Einstieg, einer konstanten Bedrohungslage und zahlreichen Verdächtigen überzeugt. Kritisch anzumerken sind einzeln naive Entscheidungen der Protagonistin sowie kleinere Längen im Mittelteil. Wer Freude an psychologischer Spannung, unklaren Täterbildern und einer permanenten Atmosphäre des Misstrauens hat, wird Louisas Kampf gegen die Zeit mitfiebernd verfolgen, bis zur letzten Seite

Zum Inhalt Jahrelang wähnte Louisa sich in Sicherheit. Die Erinnerung an das dunkelste Kapitel ihrer Vergangenheit war beinahe verblasst. Doch dann erhält sie eine verstörende Mail. Im Betreff ein Countdown: »Noch 21 Tage«. Der Inhalt, eine Horrorgeschichte. Sie beschreibt Louisas eigenen Tod. Eine dumpfe Beklommenheit ergreift von ihr Besitz. Plötzlich fühlt Louisa sich beobachtet, verfolgt, kämpft gegen ihre wachsende Angst. Und dann lässt eine weitere Mail keinen Zweifel mehr zu: Jemand will mit ihr abrechnen, jemand, der ihr Geheimnis kennt. Der Countdown läuft, und für Louisa gibt es kein Entrinnen ... Das Bild auf dem Cover passt zu einem Ereignis im Laufe der Geschichte und wurde somit gut gewählt. Man landet direkt mitten in der Geschichte, die Stimmung ist düster, etwas beklemmend und spannungsgeladen. Louisa wohnt in Waldrandnähe ohne unmittelbare Nachbarschaft. Anfangs denkt man sich noch, dass die Gute übertreibt und zunehmend paranoid wird, doch im Laufe der Geschichte wird es immer bedrohlicher. Leider glaubt ihr nicht mal ihre Beste Freundin und tut es als geschmacklosen Scherz ab. Das Ende ist leider etwas schnell abgehandelt, was ich etwas schade fand. Die Spannung nimmt leider auch etwas ab, dennoch fand ich die Geschichte großartig.
Spannender Pageturner - schwaches Ende
⬇️ Achtung, Spoiler voraus ⬇️ Das Buch hat mich ziemlich mitgerissen, weswegen ich es auch innerhalb einer halben Woche gelesen habe. Die Handlung und die Erzählweise sind gut, daher habe ich auch die gesamte Story mit Lou mitgefiebert. Dennoch existieren in der Geschichte meiner Meinung nach einige Ungereimtheiten, z.B. das Verhalten der Polizei zum Ende des Buches. Niemals würde bei einem Notruf bei einer potentiellen Entführung die Leitstelle einfach auflegen, oder? Und als Lou letztendlich entführt wurde, war doch schon die Polizei alarmiert. Wieso sind dann Josy und Phil alleine zum Platz des finalen Showdowns gekommen? Wenn man davon absieht, ist 21 Tage allerdings ein toller Psychothriller, der Büchern von Arno Strobel und Konsorten in nichts nachsteht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung :)















