209 Tage
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Description
Book Information
Author Description
Von klein auf wollte ich meinem Vater nacheifern und Ärztin werden. Während des Medizinstudiums ist mein Vater unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und verstorben. Ich wollte zunächst nicht weiter studieren. Ich konnte es nicht akzeptieren, jeden Tag Therapieoptionen verschiedener Krankheiten zu lernen, während es für ihn keine wirksame Therapie gegeben hatte. Dank der Unterstützung meiner Familie habe ich es doch durchgezogen und geschafft. Dafür bin ich heute sehr dankbar. Papas Krankheit und sein Tod haben mich zu der Ärztin gemacht, die ich heute bin. Manchmal reagiere ich anders als Kollegen. Manchmal bin ich schwächer, manchmal stärker oder auch abgeklärter. Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs verlangen mir auch heute immer noch sehr viel ab. Ich arbeite nicht umsonst in einem Krankenhaus ohne Onkologie. Ich bin oft noch nicht stark genug, mich darauf einzulassen, aber ich arbeite daran, auch diesen Patienten eine gute Ärztin zu sein. Richtig verarbeitet habe ich die Phase der Krankheit und seinen Tod lange Zeit nicht. Irgendwann habe ich angefangen meine Gedanken und Erlebnisse aufzuschreiben. Daraus ist mein Buch "209 Tage" entstanden. Mein Papa fehlt mir jeden Tag. Vor allem bei besonderen Ereignissen. Aber ich habe gelernt, damit zu leben. Er bleibt mein großes Vorbild - menschlich und medizinisch.
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Von klein auf wollte ich meinem Vater nacheifern und Ärztin werden. Während des Medizinstudiums ist mein Vater unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und verstorben. Ich wollte zunächst nicht weiter studieren. Ich konnte es nicht akzeptieren, jeden Tag Therapieoptionen verschiedener Krankheiten zu lernen, während es für ihn keine wirksame Therapie gegeben hatte. Dank der Unterstützung meiner Familie habe ich es doch durchgezogen und geschafft. Dafür bin ich heute sehr dankbar. Papas Krankheit und sein Tod haben mich zu der Ärztin gemacht, die ich heute bin. Manchmal reagiere ich anders als Kollegen. Manchmal bin ich schwächer, manchmal stärker oder auch abgeklärter. Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs verlangen mir auch heute immer noch sehr viel ab. Ich arbeite nicht umsonst in einem Krankenhaus ohne Onkologie. Ich bin oft noch nicht stark genug, mich darauf einzulassen, aber ich arbeite daran, auch diesen Patienten eine gute Ärztin zu sein. Richtig verarbeitet habe ich die Phase der Krankheit und seinen Tod lange Zeit nicht. Irgendwann habe ich angefangen meine Gedanken und Erlebnisse aufzuschreiben. Daraus ist mein Buch "209 Tage" entstanden. Mein Papa fehlt mir jeden Tag. Vor allem bei besonderen Ereignissen. Aber ich habe gelernt, damit zu leben. Er bleibt mein großes Vorbild - menschlich und medizinisch.



