1983. Verfluchte Hitze

1983. Verfluchte Hitze

Book
3.01

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Description

Der russische Hellseher Danilo Gromow liegt tot in seiner düsteren Villa und seine Butlerin Jana ist wie immer sturzbetrunken. Ausgerechnet Kriminalkommissär Heiner Glut, der tags zuvor einen Wald in Brand gesteckt hat, soll diesen Fall lösen. Den einzigen Hinweis, den er findet, ist der Eintrag »Novosti« in Gromows Agenda. Unterstützte der dubiose Prophet die Berner Filiale der sowjetischen Nachrichtenagentur Novosti, die Bundesrat Rudolf Friedrich gerade in einer Hauruckaktion schließen lassen will? 1983.?Verfluchte Hitze verdichtet drei historische Ereignisse – den Skandal um die Berner Novosti¬-Agentur, den spektakulären Fall einer Basler Spionin in sowjetischen Diensten und den Mord an einem Hellseher – zu einer tragikomischen Bestandsaufnahme des Jahrs 1983. Es ist der letzte Höhepunkt des Kalten Kriegs, Europa streitet über den Nato¬-Doppelbeschluss, Nenas »99 Luftballons« laufen in Dauerschleife und die Sommertemperaturen steigen erstmals auf 40 Grad. Während Holliger seinen historischen Figuren verbriefte Zitate in den Mund legt, schreibt er für sein Ermittlerteam pointierte Dialoge, die den vielfach ausgezeichneten Theater- und Hörspielautor erkennen lassen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Book
Pages
224
Price
26.80 €

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1
All
3

Meine Erwartungen waren zu gross. Und Erwartungen werden oft nicht erfüllt.

Was soll ich sagen... Lukas Holliger, bekannt für preisgekrönte Theaterstücke und erfolgreiche Hörspiele, konnte mich mit diesem Buch nicht überzeugen. Der Einstieg war verwirrend, mit einem Übermass an Namen und unzusammenhängenden Szenenwechseln. Einige Abschnitte erschienen mir mit unnötigen Details überladen, wie zum Beispiel die ausführliche Beschreibung von Gluts Weg zur Polizei-Einsatzzentrale. Der Protagonist Glut blieb mir zwar in Erinnerung, aber die Dialoge wirkten oft fade. Trotzdem war der Schreibstil flüssig, mit gelegentlich lustigen Abschnitten und interessanten Gedankengängen. Die historische Kulisse im Jahr 1983 gefiel mir. Es gab auch einige Stellen im Buch, die ich mochte: ..."Auf Glut wirkte der verstorbene Mann unendlich alleingelassen. Als hätte das Schicksal eine Schnecke aus ihrem Haus gerissen." Insgesamt war dieses Buch eher eine Frage von "weglegen oder durchkämpfen bis zum Schluss?". Obwohl es von vielen gefeiert wurde, hat es mich leider nicht angesprochen.

Meine Erwartungen waren zu gross. Und Erwartungen werden oft nicht erfüllt.
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