Ein düster-magischer Roman über Albtraumdämonen, Traumgötter und einen Mann, der versucht, in zwei Welten gleichzeitig nicht unterzugehen.
💬: Zuerst dachte ich: „Oh, spooky… aber das pack ich locker“, und dann las ich zwei Kapitel und merkte: Okay, ich schlafe heute vielleicht doch mit einer kleinen Lampe. Aber gleichzeitig war ich sofort drin, denn die Grundidee gefiel mir direkt: ein altes Haus, ein Mann mit grossen Plänen – und eine dunkle, mysteriöse Traumwelt. Benjamin, der sein altes Haus liebevoll „Conni“ nennt, will eigentlich nur renovieren und findet sich stattdessen in einer nächtlichen Spirale aus Schlafentzug, Geisterspuk, Albträumen und einer Bedrohung wieder, die sich immer stärker materialisiert. Die erste Hälfte erzeugt eine Spannung, die einen spüren lässt, wie sehr Ben an seine Grenzen kommt. Als Morvane auftritt, wird’s düster. Als Morpheus auftaucht? Wird’s sehr schön düster. Die Mischung aus Traumgott, psychologischem Horror und Queer-Romance hat mich gecatcht. Was ich geliebt habe, war die Grundidee – dieses Spiel mit Realität und Traum, mit dem Verlorensein in einer Welt, die sich nicht mehr an Regeln hält. Dazu kommen Freunde, die ihn versuchen zu halten, während seine Welt schleichend bröckelt. Was mich allerdings etwas rausgebracht hat, waren die Übergänge: Manche Szenen- oder Zeitsprünge kamen so abrupt, dass ich erst blättern musste, um sicherzugehen, dass ich nichts übersehen hatte. Gerade bei einem Roman, der zwischen Traum und Realität pendelt, sind klare Übergänge Gold wert – hier waren sie manchmal verwirrend, was dem Lesefluss einen kleinen Knick gegeben hat. 🌙 Fazit: Ein düster-magischer Roman über Albtraumdämonen, Traumgötter und einen Mann, der versucht, in zwei Welten gleichzeitig nicht unterzugehen. Trotz kleiner Stolpersteine in der Struktur hat mich die Geschichte gepackt. Von mir gibt’s ⭐️⭐️⭐️✨ – und definitiv eine Empfehlung für alle, die Traumwelten, Dark Fantasy und queere Vibes lieben.

