27. Mai
Bewertung:4.5

Der leichte, transparente Aquarell-Stil aus Band 1 geht in diesem Band leider etwas verloren. Die Farben erscheinen deckender, Übergänge sind markant statt fließend. Das lässt die Figuren cartoon-artig und älter wirken. Das knallige Türkis, bekannt aus Band 1, bleibt immerhin Julians "Fantasie-Farbe". Die Geschichte von Julian - diesmal begleitet von seiner Freundin Marisol - ist kindgemäß: Die Kulissen und Figuren bleiben überschaubar. Die stattfindende Hochzeit bleibt im Hintergrund, stattdessen verfolgt man die beiden Kinder beim Spielen im Grünen. Charmant an beiden Julian-Bänden ist, dass Körperformen und gleichgeschlechtliche Liebe normalisiert sind. "Typisch Junge, typisch Mädchen"-Kategorien existieren nicht und scheinbare Stereotypen verschwimmen. Gut gefällt mir auch das easter egg inmitten der Geschichte, das man aus Band 1 kennt. ;)

Julian feiert die Liebe
Julian feiert die Liebevon Jessica LoveKnesebeck